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3237/2018

Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2018 - Maßnahmenplanung für den Stadtbezirk Chorweiler zu Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 19.10.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 6 (Chorweiler), Sitzung am 15.11.2018, TOP 9.1.3

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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6 FINAL Chorweiler Spielplatzbedarfsplanung 2018

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

4637 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/51/512 
 
Vorlagen-Nummer 
 3237/2018 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2018 - Maßnahmenplanung für den Stadtbezirk 
Chorweiler zu Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im 
öffentlichen Raum 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Chorweiler 
 
(1) beschließt die „Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2018 - Maßnahmenplanung zu Spiel-, 
Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum für den Stadtbezirk 
Chorweiler.“ 
 
(2) Die Bezirksvertretung Chorweiler beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der abge-
stimmten Maßnahmen in den Folgejahren. 
 
(3) Mindestens einmal jährlich erörtert die Bezirksvertretung mit der Kinder- und Jugendverwal-
tung den Umsetzungsstand und nimmt Nachjustierungen vor. 
 
 
Jugendhilfeausschuss 06.11.2018 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 15.11.2018

2 
Begründung: 
Die Verwaltung legt mit dem vorliegenden Planungsbericht „Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen 
für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum“ eine Fortschreibung der Spielplatzbedarfsplanung 
2011 vor und setzt damit Maßnahme M3 des „Kinder- und Jugendförderplans der Stadt Köln 2016 bis 
2020“ um, den der Rat am 28.09.2017 beschlossen hat. 
Die vorliegende Spielplatzbedarfsplanung 2018 verdeutlicht und erläutert den hohen Stellenwert von 
„Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum“ für die 
Stadtgesellschaft und bietet einen umfassenden konzeptionellen Rahmen. Hinter dem Begriff des 
öffentlichen „Spielplatzes“ verbergen sich in Köln rund 700 kinder-, jugend- und familienfreundliche 
Gelegenheiten für Spiel, Bewegung und Aktion, die gleichsam öffentliche Freiräume der Kommunika-
tion und Begegnung für alle Bürger*innen in einer stark verdichteten Stadt sind. Hierbei handelt es 
sich um „klassische“ Spielplätze für Kinder, aber auch um Bolz- und Basketballplätze, Skateranlagen 
sowie Familienparks. 
Die rasante Bevölkerungsentwicklung und der damit verbundene starke Anstieg der Zahl der Kindern 
und Jugendlichen stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen. Sicherung, Weiterentwicklung 
und Ausbau von Spiel- und Bewegungsflächen bleiben dringliche Aufgaben,  
 
um auch zukünftig bedarfsgerechte und wohnortnahe Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen in aus-
reichendem Maße und hoher Qualität zur Verfügung zu stellen. 
Entsprechend der Entscheidungsbefugnisse des Rates und der Bezirksvertretungen gemäß Zustän-
digkeitsordnung der Stadt Köln werden dem Rat und den Bezirksvertretungen zwei sich ergänzende 
Beschlussbestandteile vorgelegt.  
 Der Rat entscheidet über die Rahmenplanung, also über den „allgemeinen Teil“ der aktualisierten 
Spielplatzplanung mit übergreifenden Planungsprinzipien, Richtwerten und Qualitätsstandards. 
Diese Standards gelten stadtweit und gewährleisten eine einheitliche Sichtweise auf die bedarfs-
gerechte Bereitstellung von Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche 
im öffentlichen Raum.  
 Die Bezirksvertretungen entscheiden über die konkreten Maßnahmenplanungen und damit über 
ein für den jeweiligen Stadtbezirk spezifisches „Agenda-Setting“ inklusive Priorisierungen von 
Maßnahmen. Die konkreten stadtbezirklichen Maßnahmenplanungen umfassen dabei Ersatzbe-
schaffungen von Spielgeräten, Umgestaltungen und Neugestaltungen von Spielflächen sowie 
Neuanlagen. Um diese konkreten Maßnahmenplanungen zu unterstützen, hat die Verwaltung in 
der ersten Jahreshälfte 2018 Planungsgespräche in allen Stadtbezirken durchgeführt, Maßnah-
menvorschläge unterbreitet und Anregungen aufgenommen. Die so entstandenen Maßnahmen-
planungen werden nach Vorberatung durch den JHA den Bezirksvertretungen zur abschließen-
den Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Die Verwaltung wird ihre Umsetzungsarbeit vor 
Ort auf dieser Grundlage ausrichten und die Bezirksvertretungen regelmäßig in einem Kurzbe-
richt über den Umsetzungsstand informieren. Die „komplexe Realität“ erfordert zuweilen Abwei-
chungen von Planungen, z.B. weil unvorhergesehen neue Förderpro-gramme mit Landes-, Bun-
des- oder EU-Mitteln aufgelegt werden, zweckgebundene Spendengelder zur Verfügung stehen 
oder schlicht kurzfristig Ersatzbeschaffungen notwendig werden. Daher ergibt sich wie bisher die 
Anforderung eines guten, intensiven Dialogs zwischen Kinder- und Jugendverwaltung und Be-
zirksvertretungen, der weitergeführt und ausgebaut werden soll. 
 
Anlagen

6 FINAL Chorweiler Spielplatzbedarfsplanung 2018

33189 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin – Stadt Köln 
 
 
 
 
 
 
 
Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen  
für Kinder und Jugendliche  
im öffentlichen Raum 
 
 
 
Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2018  
 
 
 
Maßnahmenplanung  
Stadtbezirk Chorweiler 
 
 
 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Köln, im September 2018 
Integrierte Jugendhilfe- und  
Schulentwicklungsplanung 
 
Amt für Kinder, Jugend und Familie, 
Kinderinteressen und Jugendförderung

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 2

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 3 
Inhalt 
 
(1) Hintergrund und Zielsetzung der Spielplatzbedarfsplanung ... Fehler! Textmarke 
nicht definiert. 
1.1 Hintergrund und Ziele ...................................... Fehler! Textmarke nicht definiert. 
1.2 Verbindungslinien zu weiteren städtischen Planungen, Konzepten und 
Programmen .................................................... Fehler! Textmarke nicht definiert. 
1.3 Inhaltlicher Aufbau der bezirklichen Maßnahmenplanung ...................................... 7 
(2) Maßnahmenplanung ........................................................................................... 8 
2.1. Durchgeführte Maßnahmen 2011 bis 06/2018 ....................................................... 8 
2.2. Analysemodell: Spielwert und Versorgungsquote ................................................ 10 
2.3. Entwicklung Spielwert und Versorgungsquote / Koordinatensystem .................... 11 
2.4. Konkretes Maßnahmenprogramm 2018 bis 2023 ................................................ 13 
2.4.1. Perspektivische Maßnahmen ........................................................................... 15 
2.4.2. Prioritäre Maßnahmen (noch) ohne Grundstück .............................................. 15 
2.4.3. Prioritäre Maßnahmen zur kurz- bis mittelfristigen Umsetzung ........................ 16 
2.5. Weitere Vereinbarungen ....................................................................................... 17

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 4 
(1) Hintergrund und Zielsetzung der Spielplatzbedarfsplanung 
 
1.1 Hintergrund und Ziele 
 
Die Kinder - und Jugendv erwaltung legt mit dem vorliegenden Planungsbericht „Spiel -, B e-
wegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum“ eine For t-
schreibung der Spielplatzbedarfsplanung 2011 (vergleiche Session 0066/2012) vor und setzt 
damit Maßnahme M3 im „Kinder - und Jugendförderplan der Stadt Köln 2016 bis 2020“ um, 
den der Rat am 28.09.2017 besc hlossen hat (siehe Session 0169/2017). Die Fortschreibung 
der Spielplatzbedarfsplanung verfolgt vor allem folgende Zielsetzungen: 
 
 Rahmenplanung – übergreifende Planungsprinzipien, Richtwerte und Qualitäts-
standards: Die Rahmenplanung stellt in aktualisierter Form und auf übergreifender 
Ebene Planungsprinzipien, Richtwerte und Qualitätsstandards für die Gestaltung von 
Spiel-, Bewegungs - und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche im öffentli chen 
Raum in Köln vor. Die pädagogischen Leitlinien und Qualitätss tandards heben ab auf 
Interessenvertretung, Inklusion, Partizipation und Multifunktionalität. Daneben ist er s-
tens der quantitative Bedarfswert von 2  qm Nettospielfläche je Einwohner*in  wichtig, 
der eine verbindlichen Planungsgröße der Verwaltung zur Zielor ientierung darstellt,  
und zweitens das Konzept des qualitativen Spielwertes, das es erlaubt, die Qualität 
von Spiel -, Bewegungs - und Aktionsflächen zu beurteilen. Mit dieser aktualisierten 
analytischen Grundlage ist es möglich, die quantitative und qualita tive Versorgungs-
lage mit Spielflächen auf den Ebenen der Gesamtstadt, der Stadtbezirke und der 
Stadtteile differenziert zu beschreiben.  Wohnortnahe p rivate Spielflächen für Klei n-
kinder in Wohnanlagen sind nicht Gegenstand dieser Planung. Gleichwohl ergeben  
sich mit Novellierung der BauO NRW ab 01.01.2019 neue Verbindungslinien zu den 
privaten Spielplätzen, die noch genauer zu bewerten sein werden (siehe Kapitel 3.1).  
 
 Festlegung des quantitativen Richtwertes  von 2qm Nettospielfläche je Einwo h-
ner*in als ver bindliche Zielorientierung der Verwaltung : Die Zahl der Kinder und 
Jugendlichen in Köln steigt rasant. Gleichzeitig bestehen in den Stadtteilen teilweise 
jetzt schon erhebliche Nachholbedarfe hinsichtlich der bedarfsgerechten Bereitste l-
lung von Spiel -, Bewegungs- und Aktionsflächen im öffentlichen Raum. Unter and e-
rem im Rahmen von Bebauungsplanverfahren wirkt die Kinder- und Jugendverwal-
tung darauf hin, dass der zusätzlich entstehende Bedarf an Flächen für Mädchen und 
Jungen in neuen Wohnbaugebieten nach dem quantitativen Richtwert von 2 qm Net-
tospielfläche je Einwohner*in gedeckt werden kann und entsprechende Spiel -, Bewe-
gungs- und Aktionsgelegenheiten tatsächlich und trotz erheblicher Flächenkonku r-
renzen zur Verfügung gestellt werden. Dies sollte zukünftig  auch im Rahmen von 
Verfahren nach § 34 BauGB auf der Grundlage einer kommunalen Selbstverpflic h-
tung der Stadt Köln ermöglicht werden.  Der kommunale Flächenrichtwert von 2 qm je 
Einwohner*in wurde erstmals mit der Spielplatzbedarfsplanung 2011 vorgestellt.  Ein 
Ziel der vorliegenden Fortschreibung der Spielplatzbedarfsplanung besteht darin, 
dieses Vorgehen, insbesondere mit Blick auf neue Wohnbaugebiete, durch Ratsb e-
schluss zu bestätigen.

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 5 
 
 Konkrete Maßnahmenplanungen in stadtbezirklicher Differenzierung bei ab-
schließender Entscheidung der Bezirksvertretungen : Die Rahmen planung stellt 
die Folie dar, auf der in stadtbezirklicher Differenzierung konkrete Maßnahmenpl a-
nungen mit Priorisierungen in einer kurz - bis mittelfristigen Perspektive entwickelt 
werden können. Die Verwaltung hat hierzu in der ersten Jahreshälfte 2018 Planung s-
gespräche in allen Stadtbezirken mit Vertreter*innen der Bezirksvertretungen durc h-
geführt, in der sie Maßnahmenvorschläge für den jeweiligen Stadtbezirk vorgestellt 
und erörtert hat. Die Rückmeldungen, Wünsche und Priorisierungen der Bezirksve r-
tretungen aus diesen Gesprächen sind im Nachgang in stadtbezirkliche Maßna h-
menplanungen in einem erweiterten Entwurf aufgenommen worden. Die konkreten 
stadtbezirklichen Maßnahmenplanungen werden form ell zur abschließenden Erört e-
rung und Beschlussfassung in die Bezirksvertretungen eingebracht; dies erfolgt im 
Parallelverfahren zu der Erörterung und Beschlussfassung der Rahmenplanung in 
Jugendhilfeausschuss und Rat. Mit dieser differenzierten Vorgehensw eise können 
zum einen gesamtstädtische  pädagogische Leitlinien und Qualitätsstandards  für die 
Spielplatzbedarfsplanung festgelegt werden. Zum anderen werden gleichzeitig die 
Bezirksvertretungen unterstützt und dabei gestärkt, über konkrete Spielplatzangel e-
genheiten vor Ort abschließend zu entscheiden. 
 
 Bedeutung von Beteiligungsformaten bei der Planung von Spiel -, Bewegungs- 
und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche: 
Gemäß §§ 1 und 11 SGB VIII hat Jugendhilfeplanung die Aufgabe, Kindern und J u-
gendlichen die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote zur Verf ü-
gung zu stellen. Das Baugesetz buch fordert eine „geordnete städtebauliche Entwic k-
lung“, die sich am „Wohl der Allgemeinheit“ zu orientieren hat. Dabei sind eine Vie l-
zahl von Belangen zu berücksichtigen, welche in einem Abwägungsprozess gegene i-
nander und untereinander gerecht abgewogen werden (§1 Abs.7 BauGB).  
Hinsichtlich der Öffentlichkeitsbeteiligung wird im 
Baugesetzbuch seit der letzten Novellierung 
klargestellt, dass auch Kinder un d Jugendliche 
Teil der Öffentlichkeit sind. (§ 1 Absatz 5 BauGB 
und § 3 Absatz 1 BauGB).  
  
Als Expertinnen und Experten ihrer eigenen L e-
benswelt, Interessen und Bedürfnisse, werden 
Kinder und Jugendliche als diejenigen Bürgeri n-
nen und Bürger, die zukünfti g und langfristig in 
und mit den neu geschaffenen Strukturen leben, 
in Köln seit ca. 30 Jahren grundsätzlich an allen 
Spielraumplanungen beteiligt. Die Spielplatzb e-
darfsplanung 2018 will darauf hinwirken, dass es 
im Rahmen immer größer werdender Wohnba u-
projekte notwendig ist Kinder und J ugendliche 
schon mit Beginn der städtebaulichen Entwic k-

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 6 
lung in Stadtplanung und Stadtentwicklung ei nzubeziehen. Beispielhaft ist hier das 
2009 ins Leben gerufene Projekt „Stadt mit Zukunft“ zu benennen, bei dem in sehr 
konkreten Projekten eine Kinder - und Jugendbeteiligung im Städtebau stattgefunden 
hat und welches eine dauerhafte Handlungsstrategie darstellt.  
Im Rahmen des Akt ionsplans Kinderfreundliche Kommune akzentuiert die Stadt Köln 
die Beteiligung von Kinder n und Jugendlichen bei der städtebaulichen Entwicklung in 
Stadtplanung und Stadtentwicklung. 
 
 Stellenwert von Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen im öffentlichen Raum –
konzeptioneller Rahmen: Der vorliegende Planungsbericht verdeutlicht und erläutert 
den hohen Ste llenwert von „Spiel -, Bewegungs - und Aktionsflächen für Kinder und 
Jugendliche im öffentlichen Raum“ für die Stadtgesellschaft und bietet einen konze p-
tionellen Rahmen: Der vereinfachende Begriff des öffentlichen „Spi elplatzes“ ist zu 
eng gefasst. Dahinter verbergen sich in Köln rund 700 Gelegenheiten für Spiel, B e-
wegung und Aktion, die gleichsam öffentliche Freiräume der Kommunikation und B e-
gegnung für alle Bürger*innen in einer stark verdichteten Stadt sind. Hierbei handelt 
es sich um „klassische“ Spielplä tze, aber auch um Bolz - und Basketballplätze, Sk a-
teranlagen sowie Familienparks und vieles mehr. Diese Räume werden bevorzugt 
von Kindern und Jugendlichen genutzt, stehen aber grundsätzlich auch Erwachsenen 
offen (beispielhaft als Erziehungsberechtigte, Ki ndertagespflegepersonen, Spielplatz-
paten, Bewohner*innen im Quartier, Nachbarn etc.). „Spielplätze“ entscheiden ganz 
grundsätzlich mit über die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Zudem geht es 
auch darum, abgeleitet aus den aktualisierten Bedarfsana lysen, weitere Bewegungs-
flächen, z.B. für Trendsportarten in den Blick zu nehmen, wobei hier eine starke Ve r-
bindungslinie zur laufenden Sportentwicklungsplanung der Stadt Köln besteht. 
Schließlich rücken verstärkt und ausdrücklich Angebotsflächen für Jugen dliche im öf-
fentlichen Raum, z.B. Treffpunkte oder Aktionsflächen, in den Fokus; an dieser Stelle 
sei auf den Beschluss des Jugendhilfeausschusses „Jugendtreffs im Stad tgebiet“ aus 
dem Frühjahr 2018 verwiesen, der genau hierauf abstellt. 
 
1.2 Verbindungslinien zu weiteren städtischen Planungen, Konzepten und Pr o-
grammen 
 
Die vorliegende Aktualisierung der Spielplatzbedarfsplanung weist eine Reihe von Verbi n-
dungslinien zu weiteren städtischen Planungen und Konzepten auf , von denen an dieser 
Stelle drei  besonders prägnante Verbindungen zum verbesserten Verständnis und zur g e-
danklichen Einordnung kurz benannt werden sollen: 
 
 Sportentwicklungsplanung der Stadt Köln: Die Verwaltung entwickelt gegenwärtig 
eine Sportentwicklungsplanung, die enge Bezüge zur Freiraum -, St adt- sowie J u-
gendhilfe- und Schulentwicklungsplanung aufweist, dabei auf das gesamte Stadtg e-
biet Kölns und alle Bevölkerungsgruppen fokussiert und u.a. auf die Öffnung des g e-
samten städtischen Raums für Sport und Bewegung abzielt. Gerade in diesem letz t-
genannten Bereich des vereinsungebunden Sports im öffentlichen Raum und mit 
Blick auf Kinder und Jugendliche bestehen starke Verbindungslinien zur Spielplat z-

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 7 
bedarfsplanung, entsprechend eng ist die Kooperation, um das gemeinsame Th e-
menfeld multiperspektivisch auszuleuchten und Doppelarbeiten zu vermeiden. Beide 
Planungen verweisen an geeigneten Stellen auf die jeweils komplementäre Planung. 
Insbesondere das Modellprojekt zur „Planung von Bewegungsräumen im Veedel“, in 
dem in den Sozialräumen überdachte, klimao ffene Sportflächen für die Jugendlichen 
im Veedel und den dort ansässigen Vereinen und Schulen Sport - und Bewegung s-
möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden sollen, gibt der Spielplatzbedarfsplanung 
einen Schub. 
 
 Kölner Perspektiven 2030: Die Verwaltung erarbeitet derzeit ein Integriertes strat e-
gisches Stadtentwicklungskonzept (vergleiche Session 2794/2017). Die „Kölner Pe r-
spektiven 2030“ bilden für die Stadt Köln den zentralen Kompass für eine zukunftsge -
richtete, strategische und nachhaltige Stadtentwic klung. Für die gesamtstädtische 
Ebene werden integrierte Ziele, Leitlinien und Handlungsschwerpunkte unter Beac h-
tung von Wirkungszusammenhängen und regionalen Verflechtungen erarbeitet. Bi s-
lang weitgehend sektoral angelegte Zielsetzungen, Konzepte und Leit linien der D e-
zernate und Fachdienststellen werden aufeinander abgestimmt und um gesamtstä d-
tische Strategien ergänzt; Leitprojekte und Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele mit 
einer Priorisierung harmonisiert. Teil der Gesamtstrategie „Kölner Perspektiven 2030 “ 
ist ein räumliches Leitbild, dessen Aufgabe die Identifizierung von Entwicklung s-
schwerpunkten (sogenannte Zukunftsräume) und von konkreten Leitprojekten in A b-
stimmung mit der regionalen Entwicklung ist. Die „Kölner Perspektiven 2030“ stellen 
einen Handlungsrahmen für alle an der Stadtentwicklung intern und extern beteiligten 
Akteure dar. Die Kinder- und Jugendverwaltung beabsichtigt, die Ergebnisse der vo r-
liegenden „Aktualisierung der Spielplatzbedarfsplanung“ in geeigneter Form mit la u-
fenden Erarbeitungsschritten der „Kölner Perspektiven 2030“ zu verschränken. 
 
 Stadtentwicklung, Stadtplanung und Landschaftsplanung : Spielplatzbedarfspla-
nung, Stadtentwicklung und Stadtplanung haben eine Menge miteinander zu tun.  
Aufenthaltsräume für Kinder und Jugendliche stellen nicht nur „Oasen in einer Stad t-
wüste“ dar. Spiel -, Bewegungs- und Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche tan-
gieren die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Dies erfordert einen ganzheitl i-
chen Blick auf eine qualitätsvolle, identitätsstiften de, stadtteilentwickelnde und sozial 
integrative Raumplanung und das Zusammenspiel unterschiedlicher Fachämter. K o-
operationen mit Stadtentwicklung, Stadtplanung und Landschaftsplanung spielen bei 
der Planung, Umsetzung und Pflege von Spiel - Bewegungs- und Aktionsflächen eine 
entscheidende Rolle. Sie erfordern auch weiterhin einen intensiven Austausch , z.B. 
bei der Entwicklung von neuen Wohnbaugebieten. 
 
1.3 Inhaltlicher Aufbau der bezirklichen Maßnahmenplanung 
 
Nachdem in Kapitel 1 kurz Hintergrund und Zielsetz ung der vorliegenden „Aktualisierung der 
Spielplatzbedarfsplanung“ erläutert wurden, sollen in Kapitel 2 die bezirkliche Maßnahmen -
planung und weitere Vereinbarungen zur verbesserten Abstimmung bei Spielplatzplanungen 
dargestellt werden.

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 8 
(2)  Maßnahmenplanung 
 
Im Folgenden wird zunächst ein Überblick über die realisierten Maßnahmen aus den letzten 
7 Jahren gegeben. Flankierend finden sich über den Text verteilt einige Fotos der entsta n-
denen Spiel-, Bewegungs - und Aktionsflächen . Danach erfolgt eine kurze Übersi cht zum 
Analysemodell, das die Verwaltung bei der Bewertung der quantitativen Versorgungslage mit 
Spielflächen und der qualitativen Bewertung des Spielwertes der einzelnen Spielplätze z u-
grunde legt. Eine ausführliche Darstellung des Analysemodells  und der bauplanerischen 
Standards finden sich in dem allgemeinen Teil zur Spielplatzbedarfsplanung, welcher dem 
Rat der Stadt Köln zur Beschlussfassung vor gelegt wird. Anschließend folgt die Darstellung 
der zukünftigen Maßnahmen im Bezirk und der ergänzenden Verei nbarungen mit den B e-
zirksvertretungen.  
 
2.1. Durchgeführte Maßnahmen 2011 bis 06/2018 
 
 In dem o .g. Zeitraum wurden insgesamt 51  Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Verbe s-
serung des Spielwertes auf vorhandenen Spiel - und Bolzplätzen durc hgeführt inkl. 
des Baus von fünf Neuanlagen.  
 Neue öffentliche Spiel- und Bolzplätze sowie weitere Bewegungs- und Aktionsflächen 
für Kinder und Jugendliche konnten z.B. auch mit Investoren von Wohnungsbauma ß-
nahmen umgesetzt werden, wie dem Spielplatz „Rotmilanweg“ und „ Straberger-
weg/Elvira-Tuszik-Straße“ in Roggendorf / Then hoven. Durch diese Maßnahmen 
konnte die Versorgungsquote im Stadtteil deutlich angehoben werden 
 
  Spiel-, Bewegungs- und  
Aktionsfläche 
Art der Maßnahme Fertigstellung 
Merkenich Bolzplatz Kasselberger Weg/ 
Merkenicher Hauptstraße (hin-
term Deich) Neuanlage 2011 
Bolzplatz Kasselberger Weg/ 
Merkenicher Hauptstraße (hin-
term Deich) Ersatzbeschaffung 2016 
Spielplatz Rheindam/Fährgasse Umgestaltung 2018 
Fühlingen Spielplatz Fühlinger 
See/Bootshaus  Ersatzbeschaffung 2014 
Spielplatz Feldblumenweg  Umgestaltung 2017 
Seeberg Spielplatz Matarèweg Nord  Ersatzbeschaffung 2014 
Spielplatz Riphanstraße/ Grün-
zug Umgestaltung 2014 
Spielplatz Geranienweg  Umgestaltung 2014

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 9 
Spielplatz Karl-Marx-Allee/Otto-
Braun-Str./Grünzug Ersatzbeschaffung 2018 
Heimersdorf Spielplatz Oleanderweg Umgestaltung 2014 
Spielplatz Giershausener Weg Umgestaltung 2014 
Spielplatz Am Eichelberg  Neugestaltung 2016 
Spielplatz Stallagsweg Umgestaltung 2017 
Lindweiler Spielplatz Marienberger Weg  Neugestaltung 2015 
Spielplatz Hartenfelsweg  Neugestaltung 2017 
Spielplatz Pingenweg  Neugestaltung 2017 
Pesch Bolzplatz Pescher Straße Ersatzbeschaffung 2012 
Spielplatz Pescher Stra-
ße/Pescher See  Umgestaltung 2013 
Spielplatz Nelken-
weg/Behringweg Umgestaltung 2013 
Spielplatz Heinering Ersatzbeschaffung 2014 
Bolzplatz Pescher Holz-
weg/Toni-Welter-Straße  Ersatzbeschaffung 2015 
Esch/Auweiler 
Spielplatz Boskopweg 
Neuanlage (Inves-
tor) 2013 
Spielplatz Auweiler Dorfplatz/ 
Auweiler Straße Umgestaltung 2013 
Spielplatz Heinrich-Zille-Straße  Umgestaltung 2014 
Spielplatz Akazienstraße  Umgestaltung 2014 
Spielplatz Johannes-Prassel-
Straße Ersatzbeschaffung 2016 
Spielplatz Andreasstraße Umgestaltung 2018 
Spielplatz Am Palmkäulchen Umgestaltung 2018 
Spielplatz Am Scheidweg Umgestaltung 2018 
Spielplatz Auweiler Dorfplatz/ 
Auweiler Straße 
Ersatzbeschaffung 
+ Spende 2018 
Volkhoven/ 
Weiler Spielplatz Gertrud-Bollenrath-
Straße  Umgestaltung 2014 
Chorweiler Bolzplatz Elbeallee Ersatzbeschaffung 2013 
Spielplatz Spreeweg West  Ersatzbeschaffung 2014 
Spielplatz Muldeweg  Ersatzbeschaffung 2014 
Spielplatz Katzbachweg  Umgestaltung 2016 
Spielplatz Willi-Suth-Allee  Ersatzbeschaffung 2016 
Spielplatz Spreeweg West  Ersatzbeschaffung 2016 
Spielplatz Unstrutweg Umgestaltung 2018 
Spielplatz Diemelweg-
Süd/Moldaustraße Umgestaltung 2018 
Blumenberg Bolzplatz Ernstbergstraße Umgestaltung 2011

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 10 
Spielplatz Weichsel-
ring/Langenbergstraße  Ersatzbeschaffung 2014 
Bolzplatz Ernstbergstraße Ersatzbeschaffung 2014 
Spielplatz Langenbergstraße 
Nord  Ersatzbeschaffung 2015 
Spielplatz Teufelsbergstraße  Umgestaltung 2015 
Roggendorf/ 
Thenhoven Spielplatz Rotmilanweg Neuanlage 2016 
Spielplatz Straberger-
weg/Elvira-Tuszik-Straße 
Neuanlage (Inves-
tor) 2018 
Worringen Spielplatz Krebelspfad/ Ernst-
Wolff-Straße Neuanlage 2013 
Spielplatz Bolligstraße  Umgestaltung 2014 
Spielplatz St.-Tönnis-Straße Neugestaltung 2015 
Spielplatz Hackhauser Weg Umgestaltung 2016 
Spielplatz Bolligstraße  Ersatzbeschaffung 2017 
51 Maßnah-
men 
18 Ersatzbeschaffungen 
23 Umgestaltungen 
5 Neugestaltungen 
5 Neuanlagen 
 
2.2. Analysemodell: Spielwert und Versorgungsquote 
 
Die Maßnahmenplanung unter liegt einer Bedarfsprüfung inklusive einer  Analyse der für die 
relevanten Stadtteilmerkmale (Bewohner- und Bildungsinfrastruktur, Spielangebote bzw. 
Spielwert auf den umliegenden Spielplätzen etc.) sowie eine r Machbarkeitsprüfung (ausrei-
chende planbare Flächen bzw. Fallschutz vorhanden, finanzielle und personelle Ressou r-
cen). 
 
Die aktuelle Bedarfslage hinsichtlich Spielwert und Versorgungsquote lässt sich anhand des  
Koordinatensystems auf Seite 12  ablesen. Stadtteile unterhalb der Mittelwertachse lassen 
einen ersten Bedarf bezüglich des Spielwertes oder der Versorgungsquote erkennen. Dab ei 
ist zu beachten, dass sich aufgrund nachfolgend benannter Faktoren die Bedarfslagen nicht 
immer in unmittelbarer Ableitung zum Analysemodell und seinen Ergebnissen abarbeiten 
und priorisieren lassen.  
 
Diese sind insbesondere:  
• Beschlüsse der Bezirksvertretungen zu Maßnahmenplanungen 
• Ersatzbeschaffungen, welche auf Grund von Gefährdung durchgeführt werden 
• Angemeldete und beschlossene Flächen im Rahmen von B-Planverfahren 
• Externe Finanzierung (Spenden, BV-Mittel, Fördermittel z.B. Land, EU) 
• Stadtteilübergreifende Angebotsflächen (z.B. Trendsportanlagen)

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 11 
Die nachfolgende Tabelle über die Kriterien, welche in die Berechnung des Spielwertes und 
der Versorgungsquote eingeflossen sind. 
 
  Analysegrundlage Spielwert und Versorgungsquote 
Spielwert 
 
Innerhalb dieser Hauptkategorien 
wurden mehrere Teilaspekte mit 
Punkten von 0 bis 6 bewertet. 
 
Zur Ermittlung des Gesamtwerts des 
Hauptkriteriums wurde aus den ei n-
zelnen Teilaspekten ein Durc h-
schnittswert gebildet. 
Standort 
Zustand der Spielgeräte und Gesamteindruck 
des Platzes 
Multifunktionalität der Spiel -, Bewegungs - und 
Aktionsflächen 
 
Erlebniswert für Kinder und Jugendliche 
Aufenthaltswert für die verschiedenen Alter s-
gruppen 
Versorgungsquote 
 
Richtwert von 2 qm Spielflächenbedarf je Ei n-
wohner 
 
2.3. Entwicklung Spielwert und Versorgungsquote / Koordinatensystem 
 
Im Zeitraum von 2011 bis heute konnte die Qualität von Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflä-
chen in Chorweiler gesteigert werden. Bei der Versorgungsquote liegt Chorweiler weit über 
dem städtischen Durchschnitt. 9 von 12 Stadtteile  liegen in der Versorgungsquote oberhalb 
des städtischen Mittels. Die Versorgungsquote von 85% konnte gehalten werden.

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 12 
 
Legende: Auf der Hochachse sind die Stadtteile nach dem durchschnittlichen qualitativen Spielwert der Spielplä t-
ze sortiert, auf der Horizontalachse nach dem quantitativen Versorgungsgrad mit Spielflächen (Ziel: 2 qm je Ei n-
wohner*in). In den Stadtteilpunkten ist die Anza hl der Spielplätze angegeben. Rot umrandete Punkte = Stadtte ile 
mit Spielplätzen und Bolz- und Basketballflächen, weiß umrandete Punkte = Spielplätze. Skatemöglichkeiten sind 
mit gesondertem Icon gekennzeichnet.

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 13 
2.4. Konkretes Maßnahmenprogramm 2018 bis 2023 
 
 Die Kinder - und Jugendverwaltung sieht Verbesserungen der quantitativen Verso r-
gung von Spielflächen im Kontext von Wohnungsbaumaßnahmen vor. Die politischen 
Gremien haben eine Reihe von Wohnungsbauflächen im Stadtbezirk Chorweiler im 
Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes Wohnen (1028/2015) und der Wohnung s-
bauoffensive (2698/2016) befürwortet. Dabei waren infrastrukturelle Bedarfe aus den 
Bereichen Bildung und Jugend vorab berücksichtigt worden. 
o Für die Flächen Moldaustraße in Chorweiler, Jakobusstraße in Pe sch, Mer i-
anstraße/Fühlinger Weg -Süd in Volkhoven/Weiler wurde in den jeweiligen 
Flächenpässen festgehalten, dass anteilig andere Nutzungen zu berücksicht i-
gen sind, u.a. die Realisierung von Spielflächen. 
o Für die Flächen Westliches Blumenberg, Östliches Blu menberg sowie Merian-
straße/Fühlinger Weg in  Volkhoven/Weiler ist festzuhalten, dass der hier vo r-
gesehene Wohnungsbau auf Grundstücksbereiche abstellt, die in den best e-
henden Bebauungsplänen unter anderem mit den Zweckbestimmungen Spiel - 
und Bolzplatz versehen sind. Nach Auffassung der Kinder- und Jugendverwal-
tung sollten die verzeichneten Spielplatzflächen auf Grund der gegebenen 
Bedarfslage erhalten und bei einer Wohnungsbebauung berücksichtigt we r-
den. 
 
 Im Rahmen eines ggf. zu verwirklichenden städtebaulichen Großprojektes „Im Kreuz-
feld“ in Blumenberg - nach Stadtentwicklungskonzept Wohnen geplant mit insg esamt 
rund 2.200 neuen Wohneinheiten - sind von Seiten der Kinder - und Jugendverwa l-
tung eine Reihe von bedarfsgerechten Maßnahmen für Bildungsinfrastruktu r für Ki n-
der und Jugendliche vorgesehen, unter anderem auch adäquate Spiel - und Bew e-
gungsflächen. 
 
 im Rahmen des ISEK (Inte-
griertes Stadtentwicklungs-
konzept) und mit Städtebau-
fördermitteln des Landes wer-
den die Chorweiler Spielplätze 
„Osloer Straß e“ und „Kopen-
hagener Straße“ finanziert. Die 
ISEK Maßnahmen  Spielplatz 
Osloer Straße/Athener Ring“ in 
Köln-Chorweiler und der Bol z-
platz „Elbeallee“ in Köln Cho r-
weiler-Nord werden mit  Mittel 
aus dem EFRE (Europäischer 
Fonds für regionale Entwic k-
lung) finanziert.

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 14 
 Mit Beschluss des Jugendhilfeausschuss vom 27.02.2018 wurde die Verwaltung au f-
gefordert in Chorweiler eine jugendgerechte Angebotsfläche  einzurichten. Die Ve r-
waltung hat die Umsetzung in die Planungen mit aufgenommen.  
o Gemeinsam mit der Bezirksvertretung wu rde die Umsetzung e iner Chill-Area 
mit Chill-Hütte und ergänzendem Angebot in Chorweiler abgestimmt. 
o Darüber hinaus wurden eine Fläche für Chill -Hütte mit Freizeitangebot für Kin-
der und Jugendliche für den Stadtteil Merke nich/Rheinkassel/Langel und eine 
BMX- bzw. Mountain-Bike-Fläche in Pesch als Prüfauftrag aufgenommen und 
in die Maßnahmenplanung einbezogen. 
 
 Für den weiteren Abbau des Flächenfehlbedarfs ist die Verwaltung bestrebt, weiterhin 
nutzbare Flächen für Kinder und Jugendliche zu find en. Ein Lösun gsansatz besteht 
im Auffinden von multifunktional nutzbaren Flächen. 
 
 
 
 
Heimersdorf: Neugestaltung Giershausener Weg, Plan und Eröffnungsfeier 
 
Im Rahmen des Interfraktionellen Gespräches vom 30.01.2018  der Bezirksvertretung Chor-
weiler hat die Kinder- und Jugendverwaltung folgende Maßnahmenplanungen vorgestellt und  
gemeinsam abgestimmt. 
Bei der Verbesserung der Spielangebote soll das Augenmerk insbesondere auf den nachfo l-
genden Stadtteilen liegen:  
• Merkenich (hier insbesondere in den Rheindörfern) 
• Chorweiler 
• Roggendorf/Thenhoven 
• Pesch 
• Seeberg 
Anhand der Darstellung der Versorgungsquote und Spielwert der Spielplätze im Stadtgebiet, 
stellt die Bezirksvertretung Chorweiler eine Unterversorgung fest. Insbesondere in den Stadt-
teilen Worringen, Roggendorf/Thenhoven, Seeberg, Fühlingen Pesch, die unter einer Ve r-
sorgungsquote von 60% liegen. Auf diese Stadtteile soll besonders geac htet werden. Die

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 15 
Bezirksvertretung bietet ihre Unterstützung durch politische Anfragen oder B eschlüsse bzw. 
auch durch bezirksorientierte Mittel /Stadtverschönerungsmittel etc. an.  
Dies umfasst insbesondere die Suche nach folgenden zusätzlichen Flächen (Neuanlagen):  
• eine Fläche für einen Bolzplatz in Fühlingen 
• Flächen für den Stadtteil Seeberg-Süd 
• Flächen für den Stadtteil Worringen 
• eine Fläche für einen Bolzplatz in Roggendorf/Thenhoven 
 
2.4.1. Perspektivische Maßnahmen 
 
Stadtteil Spiel- und Bolzplatz bzw. 
Aktionsfläche  
Art der Maßnahme 
Merkenich Spielplatz „Kasselberger Weg 
- Feldkasseler Weg“ Umgestaltung 
Seeberg Spielplatz „Magnolienweg“ Umgestaltung  
Spielplatz „Abendrothstraße“ Umgestaltung 
Bolzplatz „Karl-Marx-
Allee/Merianstraße/Grünzug“ 
Umgestaltung / Neugestaltung 
(mit Jugendangebot)  
Pesch Spielplatz "Kästnerstraße" Ersatzbeschaffung 
Spielplatz „Franz-Grillpanzer-
Ring“ Umgestaltung  
Chorweiler Spielplatz „Tiberstraße - Olaf-
Palme-Park“ 
Umgestaltung (mit Jugendange-
bot) 
Roggendorf -
Thenhoven Spielplatz „Gutnikstraße“ Umgestaltung  
Auweiler Spiel-und Bolzplatz "Grees-
berger Straße"  
Neugestaltung  (mit Jugendan-
gebot)  
 
2.4.2. Prioritäre Maßnahmen (noch) ohne Grundstück 
Im interfraktionellen Gespräch wurden Maßnahmen eingebracht bei denen eine Planung erst 
möglich ist, wenn geeignete Flächen zur Verfügung stehen. 
 
Merkenich in Rheinkassel/Langel: Fläche 
für Chill-Hütte mit Freizeitan-
gebot 
Neuanlage 
Fühlingen Bolzplatz Neuanlage

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 16 
Seeberg neue Spiel-, Bewegungs- und 
Aktionsflächen Neuanlage  
Pesch BMX- bzw. Mountain-Bike-
Fläche Neuanlage  
Roggendorf -
Thenhoven Bolzplatz Neuanlage  
Worringen neue Spiel-, Bewegungs- und 
Aktionsflächen Neuanlage  
 
2.4.3. Prioritäre Maßnahmen zur kurz- bis mittelfristigen Umsetzung 
 
Es handelt sich um Maßnahmen, die nach Einschätzung der Verwaltung unverzichtbar sind – 
Die Bezirksvertretung wird um Bestätigung und bei  Bedarf Ergänzung und weitere interne 
Priorisierung gebeten. Eine Erläuterung der garantierten Maßnahmen findet sich unter Punkt 
2.1.2. 
 
Stadtteil Spiel-, Bewegungs-  bzw. 
Aktionsflächen 
Art der Maßnahme 
Merkenich Spielplatz "Merkenicher 
Hauptstraße / Kaplanshof" 
Umgestaltung Kletternetztower 
mit Drehquirl 
Spielplatz „Hitdorfer Fährweg“ 
(Langel lrh.)  
Umgestaltung  auf dem Was-
sererlebnispfad Hinweis auf 
Spielplatz mit Fähren-Spielanlage  
Seeberg Spielplatz "Paul-Löbe-Weg" Ersatzbeschaffung 
Spielplatz „Riphanstra-
ße/Grünzug“ Umgestaltung in Planung 
Pesch 
Spielplatz „Nelken-
weg/Behringweg“ Ersatzbeschaffung 
Spielplatz „Pescher 
Str./Pescher See“ Ersatzbeschaffung 
Spielplatz „Offenbachstraße“ Ersatzbeschaffung 
Volkhoven-Weiler Spielplatz „Damiansweg“ Neuanlage (Investor)   
Spielplatz „ Wezelostr. / Wind-
röschenweg / Everhard-Dolff-
Weg“ 
Ersatzbeschaffung 
Chorweiler Spielplatz "Osloer Straße" Neugestaltung (Städtebauförde-
rung)  
Spielplatz "Kopenhagener 
Straße„ 
Neugestaltung (Städtebauförde-
rung)  
Bolzplatz „Elbeallee“  Neugestaltung (EFRE) neuer 
Bodenbelag und Einfassungen

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 17 
Spielplatz "Osloer Stra-
ße/Athener Ring"  
Neugestaltung (EFRE) große 
Outdoor-Gym-Anlage mit Ju-
gendunterstand 
Spielplatz "Leineweg-Ost" 
Neugestaltung vielseitige Kletter-
Anlage mit gebogener Röhren-
rutsche, Spielhäuschen mit Rut-
sche, Pärchenschaukel und bar-
rierefrei Sitz-Tisch-Kombis  
Spielplatz "Willi-Suth-Allee 
(Süd)" 
Umgestaltung Kletteranlage mit 
rutsche und Mini-Netzschaukel 
für kleinere Kinder 
Spielplatz „Swinestraße“ Neuanlage (Investor)  
Spielplatz / Bolzplatz Mulde-
weg   
Neuanlage (Teil-Koopration mit 
Investor) Chill-Area mit Chill Hüt-
te und ergänzendem Jugendan-
gebot 
Roggendorf -
Thenhoven 
Spielplatz „Motten-
kaul/Sinnersdorfer Straße“ Neuanlage (Investor) 
Spielplatz „Gutnikstraße“ Ersatzbeschaffung 
Esch Spielplatz " Johannes-Prassel-
Straße" Ersatzbeschaffung  
Heimersdorf Spielplatz "Giershausener 
Weg" 
Neugestaltung Multifunktionaler 
Spielplatz für Jung und Alt mit 
Unterstand 
Blumenberg Spielplatz "Arembergstraße / 
Malbergstraße" Umgestaltung in Planung 
 
Ersatzbeschaffung Ein Spiel- oder Sportgerät wird durch ein gleich- wertiges Gerät 
ersetzt (eine 1:1 Beschaffung).  
Umgestaltung Teilrevision: Eine Verbesserung des Spielangebotes und Erhö-
hung des Spielwertes.  
Neugestaltung Komplettrevision:Hierbei wird nicht nur ein vielfältiges Spielange-
bot geschaffen, sondern die Spielflächen neu strukturiert. 
Neuanlage Ein Ausbau und die Gestaltung einer unbebauten neuen Fläche zu 
einem öffentlichen Spiel-, Bewegungs- und Aktionsfläche. 
 
2.5. Weitere Vereinbarungen 
 
Die Kinder - und Jugendverwaltung infor miert die Bezirksvertretung per E -Mail an die G e-
schäftsführung der Bezirksvertretung im Bürgeramt in folgenden Angelegenheiten: 
 
 Bei Änderungen von B -Plänen insofern Spiel-, Bewegung s- und Aktionsflächen  be-
troffen sind.

Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Maßnahmenplanung Stadtbezirk Chorweiler 
 
 18 
 Bei Nichtberücksichtigung von eingeplanten Spiel-, Bewegungs - und Aktionsflächen  
im Rahmen von Bebauungsplanverfahren. 
 Bei Nichtberücksichtigung von Spiel -, Bewegungs- und Aktionsflächen bei Bauma ß-
nahmen nach § 34 BauGB ab 3.000 qm. 
 Aufgabe/Wegfall von Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen. 
 Bei Ersatzbeschaffungen für bestehende Spielplätze . 
 Bei unvorhersehbaren Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. 
 
Die Kinder- und Jugendverwaltung wird das Thema der mult ifunktionalen Nutzung von Fl ä-
chen vor dem Hintergrund stark steigender Bevölkerungszahlen bei knappen Flächen und 
Flächenkonkurrenzen bzw. Zielkonflikten visionär weiter entw ickeln. Dazu werden die Ideen 
und Anregungen der Bezirksvertretung einfließen. 
 
Mindestens einmal im Jahr findet ein Fachgespräch zum Sachstand, der aktuellen Bedarf s-
lage und der  Umsetzung von Maßnahmen statt. Einmal jährlich erscheint ein Sachstandsb e-
richt zu den umgesetzten Maßnahmen des vergangenen Jahres. 
 
 
 
 
Chorweiler: Umgestaltung Unstrutweg

Beratungsverlauf (2)

06.11.2018 Jugendhilfeausschuss
TOP 3.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
15.11.2018 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.1.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3237/2018
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
19.10.2018
Erstellt
05.10.2018 09:16