0249/2019
Interkulturelle Zentren - Schreiben des Sprecherkreises
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/16/162 Vorlagen-Nummer 21.01.2019 0249/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 21.01.2019 Interkulturelle Zentren - Schreiben des Sprecherkreises Der AK 2 – Geflüchtete, Interkulturelle Zentren und bürgerschaftliches Engagement hat das beigefüg- te Schreiben des Sprecherkreises der Interkulturellen Zentren diskutiert und darum gebeten, den In- tegrationsrat darüber zur Sitzung am 21.1.19 in Kenntnis zu setzen. Anlage gez. Reker
Schreiben des Sprecherkreises der Interkulturelle Zentren
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pr DEMOKRATIE TEILHABE VIELFALT KÖLN DTVK eV. A tr. 20. 50769 Köln Köln, 21.12.2018 Sehr geehrte Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Köln, sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende, sehr geehrte migrationspolitische Sprecherinnen und Sprecher der Kölner Ratsfraktionen, die Interkulturellen Zentren (IK-Zentren) in Köln sind bewährte Akteure der Kölner Stadtgesellschaft und deshalb selbstverständlicher Teil des Kölner Konzeptes zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft. Ihre Aufgaben und ihre Bedeutung sind in den letzten Jahren insbesondere durch die verstärkte Migration gewachsen. Die IK-Zentren sind insbesondere für Neu- Kölner und Kölnerinnen eine wichtige Brücke zu den formellen und informellen Regelsystemen in der Stadt. Damit leisten sie einen erheblichen Beitrag für das Zusammenleben in unserer Stadt. Denn die Zentren sind zum einen oft die erste Anlaufstelle für neu nach Köln kommende Menschen, andererseits sind sie der Begegnungsort für Ankommende, Hiergebliebene und „Urkölnerinnen und Urkölner“! Wie Sie wissen, erweitern die Zentren durch ihr Engagement die von der Stadt eingesetzten Mittel aus der Zentrenförderung und anderen städtischen Zuschüssen für die Zentrenarbeit um das Doppelte durch die Einwerbung von Drittmitteln. Dennoch muss es eine angemessene Basisförderung geben, um dieses Engagement auch in der aktuellen Situation zu sichern. Wir, die Zentren im Arbeitskreis der Interkulturellen Zentren in Köln, bitten Sie daher um Ihre Unterstützung! Perspektive der Zentrenfinanzierung Die gewachsene Vielfalt in Köln macht aus Sicht der Träger der Interkulturellen Zentren eine Überprüfung und Anpassung der Förderung erforderlich. Derzeit stehen für die Förderung der Interkulturellen Zentren insgesamt 446.000 Euro zur Verfügung. Damit werden insgesamt 40 Zentren unterschiedlicher Größe gefördert. Die letzte Anpassung der Fördersumme erfolgte im Rahmen der Mittelbewilligung für das Interkulturelle Maßnahmenprogramm 2015, also als Reaktion auf einen Bedarf, der bereits vor der verstärkten Migration entstanden war. Inzwischen hat in Köln nicht nur die Zahl der Neu-Ankommenden signifikant zugenommen. Auch die Lebenssituation Vieler hat sich in den letzten Jahren verändert — und es sind Bedürfnisse und Bedarfe entstanden, die zielgruppenspezifische und interdisziplinäre Ansätze notwendig machen. pr DEMOKRATIE TEILHABE VIELFALT KÖLN Damit haben sich einerseits die Engagementfelder der Interkulturellen Zentren erweitert und andererseits sind neue Migrantenorganisationen hinzugekommen, die neue Communities ansprechen und dies auch als Interkulturelles Zentrum tun sollten. Nicht angepasst wurden seit 2007 die Fördersätze der einzelnen Zentren. Seit 2007 werden Zentren in der jeweiligen Kategorie jährlich mit derselben Summe gefördert: e Kleines Zentrum 4.000 Euro «e Mittleres Zentrum 8.000 Euro e Großes Zentrum 18.000 Euro Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Zentren und deren Weiterentwicklung haben seit 2015 fünf Zentren eine Höherstufung erfahren. Vier Zentren sind erstmalig in die Regelförderung aufgenommen worden, während drei Zentren im Jahr 2018 nicht weitergefördert werden konnten. Allein daran ist die Notwendigkeit einer Ausweitung der Fördersumme erkennbar. Die Berücksichtigung weiterer Zentren wäre nur möglich, wenn dafür die Förderung erfahrener und erfolgreich arbeitender Zentren beendet würde. Den Mehrbedarf schätzen wir hier auf zusammen 70.000 Euro. Neben einer Erweiterung der Förderung auf weitere Standorte, bzw. durch Anpassung an die adäquate Förderkategorie, weisen wir darauf hin, dass die Fördersätze für die Zentren in allen Kategorien seit Erlass der Richtlinie am 29.10.2007 unverändert sind. Die Kostenentwicklung ist damit seit 11 Jahren (und im Haushaltsjahr 2019 seit 12 Jahren) unberücksichtigt geblieben. Geht man von einer durchschnittlichen Preisentwicklung von +2 % pa aus, ergibt sich auch hier ein Mehrbedarf von summiert 24 %. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass die Fördermittel nicht selten zur teilweisen Deckung der Mieten und Nebenkosten verwendet werden, wo die Steigerungsraten durchaus höher liegen können. Entsprechend müssten die jährlichen Förderbeträge in den drei Kategorien angepasst werden: Kategorie Bisherige Angepasst Anzahl der Summe Förderung Förderung Zentren in dieser Kategorie. Kleines Zentrum | von bisher 4.960 € 8 39.680 € 4.000 € auf Mittleres von bisher 9.920 € 15 148.800 € Zentrum -__1.8.000 € auf Großes Zentrum | von bisher 22.320 € 19 424.080 € 18.000 € auf : Summen 42 612.560 € vr DEMOKRATIE TEILHABE VIELFALT KÖLN Der inflationsbedingte Finanzmehrbedarf würde sich hier also auf 166.560 € belaufen. Das heißt, dass zur Gewährleistung der Arbeit aus Sicht des Arbeitskreises der Interkulturelen Zentren (AK Zentren) ein zusätzlicher Zuschussbedarf zum Integrationsbudget in Höhe von ca. 236.000 € erforderlich ist. Um über die Grundsicherung der Zentrenarbeit hinaus die fachliche Weiterentwicklung durch Fachtagungen, Fortbildungen, Supervision und zentrenübergreifende Öffentlichkeitsarbeit zu ermöglichen, wäre die Wiedereinrichtung des Budgets für die Weiterentwicklung der Zentrenarbeit in Höhe von ca. 10.000 € notwendig. Die im Arbeitskreis der Interkulturellen Zentren Zusammengeschlossenen Träger der Interkulturellen Zentren bitten daher den Integrationsrat Köln und die integrationspolitischen Sprecher der Ratsfraktionen darum, sich in den kommenden Haushaltsberatungen intensiv und nachhaltig für die Anpassung des Förderbedarfs der Interkulturellen Zentren einzusetzen. Für ein persönliches Gespräch stehen wir sehr gerne zur Verfügung. Im Namen des AK der Interkulturelien Zentren Für den Sprecherkreis „ureile Zen Elizaveta Khan, Integrationshaus e.V. gs > Ge, + Juan J. Vera Rodriguez, Internationales Zentrum, Caritasverband x %, für die Stadt Köln e. V. Walburga Schürmann, Deutsch-Türkischer Verein Köln eV. (DTVK e.V.) Ahmet Sinoplu, Coach e.V. , Kölner Initiative für Bildung und Integration junger Migranten Kemal Sovuksu, Solibund e.V. LA. Walburgs Schürman con 8°" u year“ act or D8 züneeh, ook yon ser 2 AM 50T DEN an eo su? B\: v
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0249/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 21.01.2019
- Erstellt
- 17.01.2019 19:36