1398/2025
Freigabe und Verteilung rassismuskritischer Projektmittel 2025
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Anlage 2_Förderrichtlinie
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Richtlinie zur Förderung rassismuskritischer Projekte zur Stärkung von Demokratie und Akzeptanz Inhaltsverzeichnis 1 Präambel ............................................................................................................................ 1 2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? ..................................................................... 2 3 Was kann gefördert werden? .......................................................................................... 2 3.1 Welche Maßnahmen können gefördert werden? .............................................. 2 3.2 Welche Kriterien muss eine Maßnahme erfüllen, um gefördert zu werden? 4 Wer erhält eine Förderung? ............................................................................................ 3 5 In welcher Höhe und für welche Dauer erfolgt die Förderung? ................................. 3 6 Wie ist das Förderverfahren? .......................................................................................... 4 6.1 Was muss der Antrag enthalten? .......................................................................... 4 6.2 Wie erfolgt die Bewilligung? ................................................................................... 4 6.3 Welche Fristen müssen eingehalten werden? ..................................................... 5 6.4 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? .......................................... 5 7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit ......................................................... 5 8 Schlussbestimmungen ..................................................................................................... 5 1 Präambel Die Förderung rassismuskritischer Projekte zur Stärkung von Demokratie und Akzeptanz von Vielfalt ist Teil des Konzeptes zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft. Ziel der Förderung ist es, die Akzeptanz von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten zu steigern und sich für ein offenes und diskriminierungsfreies Leben aller Menschen in Köln einzusetzen. Ein friedliches und respektvolles Miteinander erfordert auch, entschieden gegen Diskriminierung und Rassismus vorzugehen und Benachteiligungen abzubauen. Die Förderung nach diesem Programm ist eine freiwillige Aufgabe der Stadt Köln. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf eine Förderung. Eine Bewilligung der Fördermittel ersetzt keine Genehmigung oder Erlaubnis gemäß anderer Vorschriften oder Gesetze. Die Fördermittelempfangenden sind für die Durchführung der geförderten Maßnahme in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht selbst verantwortlich. 2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? Die Stadt Köln fördert nach dieser Richtlinie Maßnahmen, die sich gegen Diskriminierung, Rassismus und Extremismus richten sowie für Demokratie, Akzeptanz und Menschenrechten einsetzen. Dadurch wird die gleichberechtigte Teilhabe von Kölnerinnen und Kölnern im Bereich Bildung, in Gesellschaft und Arbeitswelt unterstützt. Sie wirken integrations- und teilhabehemmenden Bestrebungen und Vorurteilen entgegen. 3 Was kann gefördert werden? Gefördert werden Maßnahmen, die gesellschaftliche Teilhabe verbessern, integrations- sowie teilhabefeindlichen Tendenzen entgegentreten und die dem Abbau von Vorurteilen und der Prävention rassistischer Gewalt dienen, zum Beispiel durch • Sensibilisierung der Öffentlichkeit, • Vermittlung von Akzeptanz und Wertschätzung ethnischer, sozialer, kultureller und religiöser Vielfalt, • Förderung interkultureller Kontakte, • Identifizieren und Bewusstmachen rassistischer Beeinflussungen, Vorurteilen und Denkweisen, • Empowerment von Personen und Gruppen, die von Ausgrenzung und Rassismus betroffen sind, • rassismuskritische Arbeit mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, um Rassismus und Diskriminierung zu erkennen und dagegen tätig zu werden. • Erarbeiten von Handlungsweisen, um z.B. Zivilcourage zu fördern. 3.1 Welche Maßnahmen können gefördert werden? Gefördert werden können Angebote in Köln wie Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Fachtagungen, Fortbildungen, Erstellung von Materialien, Wettbewerben und innovative Formate und Methoden. 3.2 Welche Kriterien muss eine Maßnahme erfüllen, um gefördert zu werden? Als Kriterien für die Förderung der Maßnahme werden folgende Punkte, von denen nicht zwingend alle erfüllt sein müssen, herangezogen: • interkultureller Kontext • fachliche und organisatorische Kompetenz zur Durchführung einer solchen Maßnahme • innovative Elemente • methodische und inhaltliche Vielfalt • nachhaltige Wirkung bei den Teilnehmenden • Berücksichtigung des Konzeptes zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft. Es können nur öffentlich zugängliche Angebote gefördert werden. In begründeten Fällen kann hiervon abgewichen werden. Ebenfalls können im Einzelfall modellhafte Strukturen innerhalb dieser Richtlinie gefördert werden. Geförderte Maßnahmen dürfen keinem kommerziellen Zweck dienen. 4 Wer erhält eine Förderung? Zuwendungsberechtigte sind natürliche Personen und juristische Personen, Schulen, die sich rassismuskritische Arbeit und Integrations- und Antidiskriminierungsarbeit als Aufgabe gesetzt haben und die mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren in Köln vernetzt sind. Die Zuwendungsberechtigten bieten Gewähr für eine zweckentsprechende, wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Fördermittel. 5 In welcher Höhe und für welche Dauer erfolgt die Förderung? Die Zuwendungen stehen für das jeweilige Haushaltsjahr zur Verfügung und werden als Festbetrag vor der Durchführung der Maßnahme ausgezahlt. Die Maßnahme muss im Haushaltshalbjahr, für das die Förderung beantragt wurde, durchgeführt und abgeschlossen werden. In begründeten Einzelfällen kann hiervon abgewichen werden. Eine Mittelverwendung, die von dem Förderantrag und dessen Bewilligung abweicht, ist nur nach Zustimmung zulässig. Wird diese nicht eingeholt, so ist die Förderung in kompletter Höhe zurückzuerstatten. Eine Förderung durch komplementäre Drittmittel ist möglich. Eine Doppelförderung für denselben Honorar- und/oder Sachmittelaufwand ist ausgeschlossen. Zuwendungsfähig sind die im direkten Zusammenhang mit der Maßnahme stehenden notwendigen Personal- und Sachausgaben. Ausgezahlte, aber nicht für das Projekt genutzte Mittel sind zurückzuerstatten. Zuführungen an Rücklagen aus der städtischen Förderung, nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Kosten, Spenden an Dritte und Kosten, die durch Versäumnisse oder Fehlverhalten der Fördermittelempfangenden entstanden sind nicht- zuwendungsfähig sind. Die Förderung nach dieser Förderrichtlinie ist subsidiär zu anderen Förderungen. Eine Förderung ist nur möglich, wenn ein angemessener Eigenanteil, in der Regel mindestens 10 Prozent, durch den Antragsstellenden geleistet wird. Der Eigenanteil kann auch durch Drittmittel und ehrenamtliche Tätigkeit (Berücksichtigung mit 10 bis 20 Euro pro geleisteter Stunde, abhängig von der Qualifikation) geleistet werden. In begründeten Einzelfällen kann eine Förderung auch ohne Eigenanteil erfolgen. Die Höhe der Zuwendung soll maximal 10.000 Euro betragen. Eine Förderung unter 500 Euro erfolgt nicht. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Förderung ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln und richtet sich nach den für das jeweilige Haushaltsjahr bereitgestellten Haushaltsmitteln. Eine Förderung erfolgt nur, wenn die Gesamtfinanzierung der Maßnahme gesichert ist. Eine Doppelfinanzierung durch diese Förderrichtlinie und andere Förderprogramme, insbesondere der Stadt Köln, ist nicht zulässig. Bei einem Verstoß wird die Förderung zurückgefordert. 6 Wie ist das Förderverfahren? 6.1 Was muss der Antrag enthalten? Der Antrag auf Förderung ist bei der Stadt Köln zu stellen. Der Antrag muss die Bezeichnung und Organisationsform der Antragstellenden und Angaben über Höhe der zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben (Finanzierungsplan) inklusive bereits beantragter oder bewilligter Fördermittel der Stadt Köln oder von Dritten sowie über Zweck, Nachhaltigkeit, Zielgruppe der Veranstaltung, Titel, Ort und Zeit der Veranstaltung enthalten. Antragstellende erklären, dass sie mit dem Vorhaben noch nicht begonnen haben und ob sie zum Vorsteuerabzug nach § 15 Umsatzsteuergesetz berechtigt sind. Der Antrag muss eine „Selbstverpflichtungserklärung zu Vielfalt und Toleranz“ enthalten. Ändern sich Sachverhalte, zu denen im Antrag gemachten Angaben, insbesondere zur Änderung der Finanzierung, Änderung der Organisationsform der Antragstellenden, Änderung der Maßnahme oder des Zeitrahmens der Maßnahme und Änderung des Förderungszwecks, so ist dies unverzüglich mitzuteilen. 6.2 Wie erfolgt die Bewilligung? Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Köln im Amt für Integration und Vielfalt der Stadt Köln prüft den Antrag inhaltlich, bewertet diesen aus fachlicher Sicht und unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Die Entscheidung des Zuschusses erfolgt gemäß den Regelungen in der Hauptsatzung. Die Förderung und die Auszahlung sind davon abhängig, dass der Zuwendungsbescheid Bestandskraft erlangt. Der Zuwendungsbescheid kann Bedingungen, Auflagen oder Auflagenvorbehalte enthalten. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einem Betrag. Beauftragte des Amts für Integration und Vielfalt sind berechtigt, jederzeit an geförderten Maßnahmen teilzunehmen. 6.3 Welche Fristen müssen eingehalten werden? Die Antragsfrist wird auf der Internetseite des Kommualen Integrationszentrums Köln bekanntgegeben. 6.4 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? Zum Nachweis einer sachgerechten, zweckentsprechenden und wirtschaftlichen Verwendung der Fördermittel sind Fördermittelempfangende dazu verpflichtet, binnen drei Monaten nach Durchführung der Veranstaltung einen zahlenmäßigen Nachweis durch detaillierte Einzelauflistung der angefallenen Einnahmen und Ausgaben entsprechend des Kosten- und Finanzplans ohne Vorlage von Belegen zu erbringen. Es ist eine sachgerechte Verwendung der Zuwendung zu bestätigen. Die Belege müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Verwaltung prüft die entsprechenden Originalbelege (Quittungen) stichprobenhaft. Die Nachweise müssen Auskunft über die Einhaltung des Finanzierungsplans geben und sind Grundlage für eine mögliche Rückforderung von Mitteln. Fördermittelempfangende müssen mit dem Verwendungsnachweis auch einen Sachbericht über die Maßnahmen einreichen. Dieser muss das Ziel der Maßnahme aufführen und darstellen, ob und wie dieses ggf. erreicht wurde. Der Sachbericht soll gegebenenfalls auch darlegen, was erreicht wurde und wie dies in Zukunft ggf. verbessert werden könnte. Der Sachbericht enthält auch Angaben zur Durchführungsdauer, der Teilnehmendenzahl, sofern abgefragt auch Angaben zur Rückmeldung durch die Teilnehmenden und welche Zielgruppen erreicht wurden und falls vorhanden Hinweise auf öffentliche Berichterstattung. Werden die Nachweise nach Mahnung nicht vollständig oder fristgerecht eingereicht, wird die Förderung zurückgefordert. Nicht bzw. nicht ordnungsgemäß verwendete Förderbeträge sind zurück zu erstatten. Die Förderung wird zurückgefordert, wenn die Fördermittelempfangenden falsche Angaben gemacht und die Voraussetzungen für die Förderung dem Vernehmen nach oder nicht erfüllt haben. 7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit Von der Stadt Köln geförderte Maßnahmen müssen auf Plakaten, Flyern, Postern, Webseiten und Vergleichbarem einen deutlich sichtbaren Hinweis auf die Förderung durch die Stadt Köln enthalten. Hierzu sind das Logo der Stadt Köln und das Logo des Kommunalen Integrationszentrums zu verwenden. Von der Stadt Köln nach dieser Richtlinie geförderte Maßnahmen dürfen auf den Seiten des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Köln beworben sowie ein Bericht über die Veranstaltung veröffentlicht werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. 8 Schlussbestimmungen Diese Förderrichtlinie tritt am 1. Februar 2020 in Kraft.
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/162/3 Vorlagen-Nummer 1398/2025 Freigabedatum 03.06.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Freigabe und Verteilung rassismuskritischer Projektmittel 2025 Beschlussorgan Integrationsrat Gremium Datum Beschluss: Der Integrationsrat Köln beschließt – für das Jahr 2025 – die Verteilung von 150.000,00 Euro zur Förderung von Projekten der rassismuskritischen und antirassistischen Arbeit wie folgt: Nr. Antragsteller*in Projekttitel Fördersumme in Euro 1. adiade „Sagen Sie Ja!“ 2.000,00 2. Alevitisches Kultur- zentrum Köln Porz e.V. Vielfalt und Toleranz im Dialog – Für einen gesellschaftlichen Zu- sammenhalt 8.000,00 3. Caritasverband für die Stadt Köln e.V. „DISSEN – MIT MIR NICHT! Kre- ativ gegen Rassismus und Diskri- minierung“ 2.100,00 4. Coach e.V. – Kölner Initiative für Bildungs- und Chancengerech- tigkeit Empowerment Retreat Camp für Rassismus betroffene Fachkräfte und Multiplikator*innen 2025 8.000,00 5. EU-ROM e.V. ROMA MOBIL Museum 4.000,00 6. Fatima Bildungszent- rum e.V. „Meine Welt, deine Welt“ 3.000,00 7. InterFemme e.V. „Raum für Wandel – Forum The- ater gegen Diskriminierung“ 10.000,00 8. interKultur e.V. für den Verbund der In- terkulturellen Zentren Empowerment durch Vernetzung: Gemeinsam für Solidarität und Menschenwürde 4.673,00 9. interKultur e.V. FemRA – Feministische Perspek- tiven auf rassistische Anschläge gegen Migrant:innen in Köln 9.960,00 10. KIOSK – Arts Reclaim the Screen – Schwarze 6.700,00 Integrationsrat 03.06.2025 2 Exchange e.V. Perspektiven im Kurzfilm 11. Kölner Freiwilligen- agentur e.V. Schutz- und Kraftraum für das Ehrenamt – Wir stärken und schützen das Ehrenamt gegen demokratiefeindliche, rassisti- sche und extremistische Angriffe 7.500,00 12. Kölner Spielewerkstatt „stronger together – spielerisch und kreativ gegen Diskriminie- rung und Ausgrenzung 4.050,00 13. Küpe e.V. – Verein für kulturpädagogische Erziehung UNITY CUP 2025 7.000,00 14. Landesrat der Sinti und Roma NRW e.V. Kölner Sinti für ein buntes Köln 5.000,00 15. Mosaik e.V./ Arbeits- kreis „Ja zu Migration, ja zu Demokratie“ Wir sagen „Ja“! Zu Migration 10.000,00 16. Save space „AnKoRa – Raum für transforma- tive Praxis“ 7.000,00 17. Sonnenblumen Com- munity Development Group TWM Bibliothek Feriencamp für Kinder und Jugendliche 6.307,00 18. Synagogengemeinde Köln KdöR „Jews in the news“ 4.000,00 19. Teller ohne Rand e.V. „Uncivilized“ – Anti-Rassismus- Workshop für Jugendliche in Köln 8.710,00 20. The Beautiful Minds e.V. NEXT LEVEL – Gemeinsam ge- gen Ausgrenzung und Extremis- mus 8.000,00 21. TIBA Movement e.V. TIBAcademy – Rassismuskriti- sche Bildung und Empowerment (Online) 7.000,00 22. Weltmusik - Klezmer Akademie IBZ e.V. „Gemeinsam für Vielfalt – Prä- ventionsarbeit gegen Antisemitis- mus und Rassismus“ 7.000,00 23. Wort und Herzschlag gUG Die NSU-Monologe 10.000,00 Gesamt- summe 150.000,00 Der Projektzeitraum liegt zwischen Juni und Ende Dezember 2025. Die zur Finanzierung der Maßnahme benötigte Aufwandsermächtigung ist im Haushaltsplan 2025/2026 im Teilergebnisplan des Amtes für Integration und Vielfalt in der Produktgruppe 0504 – Freiwillige Sozialleistungen und Diversity in der Teilplanzeile 15 Transferaufwendun- gen in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 veranschlagt. Die beanspruchten Mittel stehen im Rahmen der Förderung von „Antirassismus-/Antidiskriminierungsarbeit“ i.H.v. 100.000 Euro zur Verfügung. Die darüber hinaus erforderlichen Aufwandsermächtigungen i.H.v. 50.000 Euro im Rahmen des „Antirassismustrainings“ stehen im selbigen Teilergebnisplan zur Verfü- gung. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 150.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Zusammenfassung in einfacher Sprache: Rassismus ist auch in unserer Stadt ein Alltagsproblem. Wenn Menschen z.B. wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft beleidigt oder angegriffen werden, dann nennen wir das Rassismus. Wir wollen keinen Rassismus in unserer weltoffenen, toleranten und viel- fältigen Stadt. Daher unterstützt die Stadt Köln Projekte, Workshops und Veranstaltun- gen, die helfen, dass sich Menschen gegen Rassismus wehren und sich stark machen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Die Stadt Köln setzt sich so für das vielfältige, friedliche Miteinander der Menschen in Köln ein. Es sind viele Anträge eingereicht worden. Für alle reicht das vorhandene Geld nicht aus. Daher wurden 23 Anträge aus- gewählt. Sie sind inhaltlich gut und wenden unterschiedliche Methoden an. Was in den Projekten gemacht wird, kann man in der beigefügten Übersicht nachlesen. Begründung: In den letzten Jahren hat sich ein zunehmend offen gezeigter Rassismus zu einer massiven Belastung des friedlichen Miteinanders sowie des Zusammenhalts in der 4 Gesellschaft entwickelt, was sich durch aktuelle Wahlergebnisse, sowie in den aktuel- len Diskursen und in medialen Berichten und Diskussionen deutlich zeigt. Daher ist – auch in Köln – der Bedarf an Präventions-, Sensibilisierungs -, Wissensvermittlung so- wie Empowerment - Angeboten sehr hoch. Die Stadt Köln setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, dieser Entwicklung entgegenzu- wirken und fördert neben der Arbeit der beiden nichtstädtischen Antidiskriminierungs- büros - Caritasverband für die Stadt Köln e.V. und Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) e.V. - auch Maßnahmen aus Mitteln des „Antirassismus-Trainings“ im Rahmen des „Aktionsprogramms für ein friedliches Miteinander und gegen Intoleranz und Rechtsra- dikalismus“. Die klare Haltung der Stadt Köln stärkt damit das vielfältige, gewaltfreie und demokratische Miteinander. Gemäß § 22 Absatz 7 der Hauptsatzung der Stadt Köln weist der Rat dem Integrati- onsrat Mittel zu, über deren Verteilung der Integrationsrat nach einer vom Rat be- schlossenen Richtlinie entscheidet. Aufgrund der späten Bewilligung des städtischen Haushalts werden in diesem Jahr, die gesamten Projektmittel in einem Vergabeschritt vergeben. Im Haushaltsjahr 2025 stehen 50.000 Euro aus dem laufenden Budget für die Förde- rung antirassistischer und rassismuskritischer Projekte zur Verfügung („Mittel für Anti- rassismustraining“). Zusätzlich sind 100.000 Euro, die ursprünglich aus dem politi- schen Veränderungsnachweis zum Haushaltsplan 2023/2024 zugesetzt wurden, fest im Haushalt 2025/2026 unter dem Titel „Antirassismus-/Antidiskriminierungsarbeit“ eingeplant. Somit stehen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung. Die Bewilligung der Projekte ist in Anbetracht der aktuellen politischen und gesell- schaftlichen Lage essentiell. Demokratiefördernde Maßnahmen, die sich für ein Mitei- nander der Kölner Stadtgesellschaft, zur Stärkung von Demokratie und Akzeptanz ein- setzen sind notwendig und spiegeln die Verantwortung der Verwaltung gegenüber den Kölner Bürger*innen wieder. Der Bedarf und das Interesse, den unterschiedlichsten Formen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorzubeugen, sie zu thematisieren, Menschen zu sensibilisieren und zu empowern, zeigt sich sowohl in der Anzahl als auch in der Diversität der ge- stellten Anträge. Für die Förderperiode 2025 sind 26 Anträge eingegangen, mit einer Fördersumme von 172.093,60 Euro. Die ausgewählten 23 Anträge mit einer Fördersumme von insgesamt 150.000 Euro werden vorgeschlagen, da sie den dringenden Bedarf aufgreifen, ihre Projekte an der Förderrichtlinie orientiert sind und mit einem gut nachvollziehbaren Finanzplan einge- reicht wurden. In diesem Jahr hatten Vertreter*innen des Integrationsrates erstmalig die Möglichkeit, sich in einem Termin mit der Verwaltung über die vorausgewählten Anträge auszutauschen und die Gründe der vorgeschlagenen Projektzusagen- und Absagen zu erfahren, ihre Gedanken einzubringen, um in der Sitzung eine bewusste und informierte Entscheidung treffen zu können. Dieses Vorgehen, wurde zuvor im Rahmen der Integrationsratssitzung vom 08.10.2024 vereinbart. In diesem Jahr wird die Zielgruppe durch unterschiedliche Methoden und Formate an- gesprochen. Sie umfassen unter anderem Workshops, Deeskalationstrainings, eine Stadtführung, ein Fußballturnier, Diskussionsformate, Theateraufführungen, Multipli- kator*innen-Schulungen und beschäftigen sich mit Empowerment, Sensibilisierung und Prävention durch Wissensvermittlung und verfolgen die Ziele Akzeptanz zu för- dern, Radikalisierung vorzubeugen und die interkulturelle Vielfalt zu fördern. Es gibt beispielsweise Projekte, die sich mit dem Themenfeld Antisemitismus und Gadzje- 5 Rassismus auseinandersetzen und zum Teil explizit für Menschen aus der eigenen Community konzipiert sind. Insgesamt werden verschiedene Alters- und Zielgruppen angesprochen und einbezogen. Die Kurzbeschreibungen und Zielsetzungen zu jedem vorgeschlagenen Projekt sind im Anhang anhand kurzer Steckbriefe dargestellt. Begründung der Dringlichkeit Eine Beschlussfassung des Integrationsrates in seiner letzten Sitzung vor der sit- zungsfreien Zeit ist erforderlich, um die Umsetzung der geförderten Projekte noch in 2025 sicherzustellen. Aufgrund des engen Zeitfensters nach dem Ende der Haushalts- sperre im 1. Quartal 2025 war ein früheres Einbringen der Vorlage nicht möglich. Eine Prüfung der Auflagen der Bezirksregierung hat ergeben, dass die finanzielle För- derung von rassismuskritischen und Antidiskriminierungsprojekten eine freiwillige Leistung darstellt, die aus den folgenden Gründen jedoch notwendig und unverzicht- bar ist: die Arbeit und das Engagement der Projektträger ist unabdingbar für die Stär- kung der demokratischen, teilhabeorientierten und chancengerechten Kölner Stadtge- sellschaft. Die Projekte und Angebote tragen zur praktischen Umsetzung des nord- rhein-westfälischen Teilhabe- und Integrationsgesetzes bei.
Anlage1_Steckbriefe
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Titel „Sagen Sie Ja!“ Antragsteller*in Agile diaspora deutschlands (adiade) e.V. Kurzbeschreibung Mit dem Projekt „Sagen Sie Ja!“ sollen im Rahmen von zwei Begegnungsformaten – einer Stadtführung und einer Wanderung – Menschen, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, mit der Aufnahmegesellschaft zum Austausch zusammengebracht werden. Ziel des Projekts ist es, einerseits auf das Thema „Rassismus und Diskriminierung“ aufmerksam zu machen und andererseits einen Beitrag zur Akzeptanz und Wertschätzung ethnischer sowie kultureller Vielfalt zu leisten. Das Projekt wird von Juni bis August 2025 in Köln in Präsenz durchgeführt. Zielgruppe Die Zielgruppe umfasst sowohl die Aufnahmegesellschaft als auch Menschen, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, insbesondere solche mit afrikanischer Familiengeschichte, die entweder neu in Köln sind oder schon länger hier leben. Format Gruppenangebot: Stadtführung und Stadtwanderung durch Köln, jeweils begleitet von einem Fachreferenten oder einer Fachreferentin. Projektziele Stichwortartige Darstellung der Projektziele: Sensibilisierung der Kölner Aufnahmegesellschaft Vermittlung von Akzeptanz und Wertschätzung ethnischer und kultureller Vielfalt Förderung interkultureller Kontakte und Ermöglichung des Austauschs zwischen Aufnahmegesellschaft und Zugezogenen Empowerment von Personen Ggf. Kooperationen Projektzeitraum Juni bis August 2025 Fördersumme 2.000,00 Euro Gesamtkosten 2.250,00 Euro Titel Vielfalt und Toleranz im Dialog – Für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt Antragsteller*in Alevitisches Kulturzentrum Köln-Porz e.V. Kurzbeschreibung Das Projekt richtet sich an Menschen ab 14 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund, die für gesellschaftliche Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Gewaltprävention, Radikalisierung und politische Teilhabe sensibilisiert werden sollen. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Vielfalt, Toleranz, Integration und Gleichberechtigung zu fördern. Durch Workshops, Schulungen, öffentliche Diskussionen und eine Theateraufführung sollen die Teilnehmenden aktiv in den interkulturellen Dialog einbezogen und für die Auswirkungen von Rassismus und Diskriminierung auf die Gesellschaft sensibilisiert werden. Frauen im Gefängnis: Das Theaterstück thematisiert die Erfahrungen von Frauen in Gefängnissen und die damit verbundene Diskriminierung und wird einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt. Bei einer nachfolgenden Podiumsdiskussion mit Anwält*innen und Betroffenen werden Erfahrungen geteilt und juristische Perspektiven aufgezeigt. Das Thema wird weiter vertieft durch kleinere Formate, wie Interviews und Vorträge. Gewalt gegen Frauen: Für Fachkräfte ist eine Wochenendveranstaltung in Form eines Workshops geplant, der in Zusammenarbeit mit Frauenverbänden wie DaMigra durchgeführt wird. Radikalisierung und interkultureller Dialog – Prävention und Bildung: Es sind Schulungen und Informationsveranstaltungen geplant, die sich an junge Menschen, Fachkräfte und Organisationen richten, die im Bereich der Radikalisierungsprävention tätig sind. In weiteren interaktiven Formaten – mehreren Dialogforen – wird jungen Menschen aus Deutschland und der Türkei die Möglichkeit zum Austausch gegeben. Zielgruppe Frauen und Männer mit und ohne Migrationshintergrund, insbesondere Frauen, die von Diskriminierung und Gewalt betroffen sind, sowie junge Menschen (16 bis 30 Jahre) und Fachkräfte im Bereich Frauenrechte und Gewaltprävention. Format Workshops, Wochenveranstaltung mit Übernachtung, Schulungen, öffentliche Diskussionsrunden, Theateraufführung Projektziele - Prävention von Gewalt gegen Frauen, - Sensibilisierung für Diskriminierung, - Förderung des interkulturellen Dialogs, - Stärkung der politischen Teilhabe, - Prävention zur Verhinderung von Radikalisierung, - Förderung von Toleranz und Integration Ggf. Kooperationen DaMigra Projektzeitraum Juni 2025 bis Dezember 2025 Fördersumme 8.000,00 Euro Gesamtkosten 11.235 Euro Titel Wettbewerb: „DISSEN – MIT MIR NICHT! Kreativ gegen Rassismus und Diskriminierung“ Antragsteller*in Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Kurzbeschreibung Mit diesem ausgeschriebenen Wettbewerb möchten wir Jugendliche einladen, sich kreativ mit den Themen Rassismus und Diskriminierung auseinanderzusetzen. Im Herbst 2025 wird es eine Abschlussveranstaltung geben, in der u.a. die von Jugendlichen eingesandten Beiträge präsentiert und prämiert werden. Zielgruppe Alle Kinder und Jugendlichen in Köln sind eingeladen, sich an dem Wettbewerb als Einzelperson, als Gruppe, im Klassenverband oder als Jugendeinrichtung zu beteiligen. Es wird ihnen so eine Möglichkeit gegeben, eigene Diskriminierungs- und Rassismus- Erfahrungen, deren Auswirkungen oder Vorschläge zum Umgang mit ihnen öffentlichkeitswirksam zu präsentieren und sichtbar zu machen. Format Es wird eine Ausschreibung des Wettbewerbs geben, die an alle Schulen und Jugendeinrichtungen versandt wird. Die Veranstaltenden stehen mit Infos und Klärung von Fragen für die interessierten teilnehmenden Gruppen jederzeit zur Verfügung. Die eingesandten Beiträge werden im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung von den Kindern und Jugendlichen vorgestellt und zum Teil auch auf der Bühne präsentiert. Die Beiträge werden zum Teil auch in den jeweiligen Schulen und Jugendeinrichtungen nach der Wettbewerbsdauer präsentiert in Form von Plakaten, Fotos, Videoclips, Redebeiträgen etc. Im Rahmen des gesamten Umsetzungsprozesses ist auch die Einbindung der Presse mit eingeplant. Projektziele Ziel des Wettbewerbs ist es, dass das Thema im Unterricht und in den Jugendeinrichtungen aufgegriffen wird, um Jugendliche und Kinder, aber auch Lehrer*innen und an Jugendeinrichtungen Tätige sowie die Kölner Öffentlichkeit für Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen der jungen Menschen zu sensibilisieren. Außerdem soll den Kindern und Jugendlichen der Raum gegeben werden, über eigene Erfahrungen zu berichten, Lösungsstrategien vorzuschlagen und oder andere Kinder und Jugendliche zu empowern. Um auch in diesem und im nächsten Jahr Teilnehmende zu gewinnen, ist es von großer Wichtigkeit, angemessene Preise zu akquirieren. Dafür werden Unternehmen angeschrieben und gebeten Sach- oder Geldpreise zur Verfügung zu stellen. Da dies jedes Jahr schwieriger wird, sind wir auch von Projektgeldern abhängig. Ggf. Kooperationen Die Veranstaltenden nutzen das Netzwerk der gesamten Kölner Schulen und Jugendeinrichtungen. Mit dazu gehört auch das Netzwerk der Schulsozialarbeiter*innen. Dazu kommen noch die Vernetzungskontakte der weiteren Mitveranstalter*innen ADB Köln, dem Nicolaus-August-Otto-Berufskollegs in Köln Deutz/ Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage Projektzeitraum Abschlussveranstaltung Herbst 2025 Fördersumme 2.100 Euro Gesamtkosten 3.800 Euro Titel Empowerment Retreat Camp für von Rassismus betroffene Fachkräfte und Multiplikator*innen Antragsteller*in Coach e.V. – Kölner Initiative für Bildungs- und Chancengerechtigkeit Kurzbeschreibung Das Empowerment Retreat Camp richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen in sozialen Berufen, die Rassismus und Diskriminierung erfahren – auch im beruflichen Kontext. Diese Menschen haben im Berufsalltag oft nur begrenzte Ressourcen und Möglichkeiten, sich im Sinne von Selfcare, Empowerment und Resilienz mit anderen betroffenen Fachkräften auszutauschen und sich selbst zu stärken. Die zunehmende Sichtbarkeit rassistischer Übergriffe und gesellschaftlicher Polarisierung verdeutlichen den dringenden Bedarf an Reflexions- und Empowerment-Räumen. Der Anstieg von anti- muslimischem Rassismus und der politische Druck auf zivilgesellschaftliche Akteur:innen machen es notwendig, betroffenen Menschen und politischen Bildner:innen Raum für Wissenstransfer und Strategienentwicklung zu bieten. Dieses Projekt stärkt von Rassismus betroffene Menschen, indem es ihre Ressourcen und Stärken sichtbar macht und fördert. „Safer Spaces“ bieten einen geschützten Rahmen, in dem sie sich sicher bewegen, Erfahrungen teilen und auf Verständnis treffen können. Diese Räume stärken individuelle und kollektive Resilienz und helfen, Erfahrungen in positive Gegenstrategien zu transformieren. Die Projektförderung schafft Empowerment-, Resilienz- und Powersharing-Räume und unterstützt Multiplikator:innen, Kraft und Kompetenzen für ihre Arbeit zu tanken. In Zeiten von Fachkräftemangel und rassistischen Übergriffen im Arbeitskontext leisten diese Räume einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Engagements und der Handlungsmöglichkeiten von Menschen mit Rassismuserfahrungen. Das Retreat-Camp bietet einen geschützten Raum (Safer Space), in dem die Teilnehmenden durch die Kraft der Community und der Natur mentale Stärke und neue Energie schöpfen können. An einem Wochenende im Gut Alte Heide in Wermelskirchen wird ein Umfeld geschaffen, das Platz für Gemeinschaft, Reflexion, Achtsamkeit und hilfreiche Erholung in der Natur bietet. Zielgruppe und Teilnehmende Das dreitägige Retreat-Camp richtet sich an 40 rassismuserfahrene Multiplikator*innen aus verschiedenen sozialen Berufen sowie an ihre Kinder. Durch ein begleitendes Kinderprogramm wird ermöglicht, dass auch Menschen teilnehmen können, die sonst wegen fehlender Kinderbetreuung oft ausgeschlossen sind. Rahmenprogramm und Inhalte Das Retreat-Camp bietet ein vielfältiges und partizipativ gestaltetes Programm, das Empowerment, Resilienz und solidarisches Handeln in den Mittelpunkt stellt. Die Inhalte umfassen: Mentale und physische Gesundheit: Stressregulation, Burnout-Prophylaxe, Selfcare Empowerment und Resilienz: Umgang mit Diskriminierungserfahrungen, Powersharing, Stärkung der eigenen Identität Aktuelle politische Herausforderungen: Workshops zu Umgang mit Rechtsruck und politischen Kürzungen – Strategien zur Selbstfürsorge und Widerstandkraft Supervision und kollegialer Austausch: Reflexion von Erfahrungen, Fallbearbeitungen, Netzwerktreffen Kunst und Kultur: Kreativangebote, Lesungen, Musik, Open Sessions Natur und Bewegung: Yoga, Achtsamkeit, Erholung im Grünen Ziele des Projekts Das Empowerment Retreat Camp verfolgt das Ziel, langfristig geschützte Räume zu etablieren, in denen Betroffene ihre Erfahrungen reflektieren, ihre Identität stärken und Kompetenzen im Peer-to-Peer-Ansatz weitergeben können. Es geht darum, nachhaltige Empowerment-Räume mit diversen Netzwerkpartner*innen zu schaffen und jährlich umzusetzen. Dabei sollen sowohl kulturelle und kreative Inhalte als auch fachlicher Austausch und die Weiterentwicklung der diskriminierungskritischen Professionskompetenz im sozialen Bereich Berücksichtigung finden. Ein zentrales Anliegen ist es, Räume fernab von äußeren Zuschreibungen und defizitorientierter Ansprache zu schaffen, in denen Vertrauen und Wertschätzung im Mittelpunkt stehen. So können langfristig resiliente, engagierte und gestärkte Fachkräfte hervorgebracht werden. Finanzierung und Umsetzung Die Projektförderung deckt die Kosten für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Retreats. Dazu gehören Honorarkräfte, Workshops, Raummiete, Unterkunft und weitere organisatorische Aufwendungen. Das Retreat-Camp setzt auf eine nachhaltige Umsetzung, um Empowerment-Räume langfristig zu verankern und engagierte Fachkräfte kontinuierlich zu unterstützen und zu stärken. Zielgruppe Zielgruppe des viertägigen Retreat-Camps sind 40 rassismus- erfahrene Multiplikator:innen aus sozialen Berufen sowie ihre Kinder. Teilnehmende sind haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Organisationen, MSO‘s, Neuen Deutschen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Initiativen in Köln und Umgebung. Dazu gehören Mitarbeiter*innen interkultureller Zentren, Jugendzentren, Schulsozialarbeiter*innen und weitere Akteur*innen der Bildungs- und Sozialarbeit. Besonderer Fokus liegt auf der Stärkung ehrenamtlicher Multiplikator:innen durch peer-to-peer-Trainings von Absolventinnen der Empowerment-Akademie. Kinder der Teilnehmenden werden durch separate und integrative Angebote einbezogen, unterstützt durch das von Coach e.V. entwickelte „Intersektionale Schutz- und Präventionskonzept in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“. Das Retreat-Camp fördert Vernetzung, Empowerment und nachhaltige Handlungskompetenz für eine rassismuskritische und solidarische Gesellschaft. Format Das Format umfasst vorbereitende Netzwerktreffen sowie ein viertägiges Empowerment-Retreat-Camp. Die Netzwerktreffen dienen der thematischen Einführung, dem Austausch und der Vernetzung der Teilnehmenden. Das Retreat-Camp bietet ein vielseitiges Bildungsprogramm mit Workshops, praxisnahen Sessions und kreativen Formaten. Es folgt dem Open-Space-Ansatz: Neben einem festen Rahmenprogramm können spontane Sessions eingebracht werden. Das Tagesprogramm wird täglich partizipativ im Plenum festgelegt. Ergänzend gibt es thematische Vor- und Nachbereitungstreffen zur Reflexion und Vertiefung der Inhalte. Projektziele 1. Förderung von Resilienz und Austausch über Umgangsstrategien mit Diskriminierungserfahrungen im beruflichen Kontext Wirkung: Menschen, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, reflektieren ihre Erfahrungen in einem geschützten Rahmen und entwickeln gemeinsam Strategien zur Stärkung ihrer Resilienz. Dadurch fühlen sie sich gestärkt, handlungsfähiger und können Diskriminierungserfahrungen im beruflichen Kontext besser bewältigen. 2. Unterstützung von Akteur:innen der rassismus- und diskriminierungskritischen Bildungsarbeit Wirkung: Durch Fortbildungen und Vernetzung werden politische Bildner:innen und Multiplikator:innen in ihrer professionellen und persönlichen Entwicklung gefördert. Sie erhalten neue Impulse, methodische Werkzeuge und fachlichen Austausch, wodurch sie ihre Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit wirksamer und nachhaltiger gestalten können. 3. Empowerment- und Antidiskriminierungsarbeit Wirkung: Menschen mit Rassismuserfahrungen werden in ihrer Selbstermächtigung gestärkt, indem sie in Empowerment-Räumen Unterstützung, Austausch und kreative Ausdrucksmöglichkeiten finden. Durch die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartner:innen entstehen nachhaltige Strukturen, die individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit fördern und langfristig zur gesellschaftlichen Veränderung beitragen. Ggf. Kooperationen Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Trainer:innen aus unterschiedlichen Vereinen und Initiativen realisiert. In der Vergangenheit waren unter anderem folgende Organisationen beteiligt: In-Haus e.V., Caritas Stadt Köln, Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. und IDA NRW. Für die geplante Umsetzung wird es einen offenen Aufruf zur Beteiligung geben, um weitere Kooperationspartner:innen zu gewinnen und eine breite fachliche Expertise sicherzustellen. Ziel ist es, ein starkes Netzwerk aufzubauen und Synergien zwischen den beteiligten Akteurinnen zu fördern. Projektzeitraum 04.06.2025-31.12.2025 Fördersumme 8.000,00 Euro Gesamtkosten 25.500,00 Euro Titel ROMA MOBIL Museum Antragsteller*in EU-Rom e.V. Kurzbeschreibung Das Projekt „Roma Mobil-Museum“ setzt sich gegen antiziganistische Stereotype und Diskriminierung ein, die seit Jahrhunderten in der Gesellschaft verankert sind. Besonders Roma-Kinder und -Jugendliche internalisieren diese Vorurteile. Das Projekt fördert die Auseinandersetzung mit den Biografien berühmter Roma-Persönlichkeiten, um sie als positive Vorbilder sichtbar zu machen. Im Rahmen einer Wanderausstellung werden die Lebensgeschichten von Romnja und Roma recherchiert, aufbereitet und öffentlich präsentiert. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl der Roma- Gemeinschaft zu stärken, ihre Identität zu fördern und der gesellschaftlichen Ablehnung entgegenzuwirken, um die Integration in die Gesellschaft zu unterstützen. Zielgruppe Das Projekt kann in unterschiedlichen Einrichtungen durchgeführt werden, wobei der Schwerpunkt auf Schulen gelegt werden soll. Im Förderjahr 2025 ist geplant, die Ausstellung an drei verschiedenen Schulen zu präsentieren. Format Das Projekt wird in Form einer Wanderausstellung umgesetzt, die in verschiedenen Institutionen, insbesondere Schulen, gezeigt wird. Die Ausstellung umfasst Präsentationen der Biografien bedeutender Roma- und Romnja-Persönlichkeiten, die in ansprechender Weise aufbereitet werden. Diese Präsentationen sollen sowohl visuell als auch inhaltlich inspirierend und zugänglich für ein breites Publikum sein. Projektziele Verbreitung positiver Rollenbilder Stärkung der Identität Bekämpfung von Stereotypen und Diskriminierung: Förderung der Integration Förderung von Dialog und Austausch Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit Ggf. Kooperationen Projektzeitraum 04.06.2025 – 31.12.2025 Fördersumme 4.000,00 Euro Gesamtkosten 4.400,00 Euro Titel Meine Welt, deine Welt Antragsteller*in Fatima Bildungszentrum e.V. Kurzbeschreibung VIELFALTSBEWUSSTSEIN KONSTRUKTIVES VERARBEITEN VON DISKRIMINIERUNGSERFAHRUNGEN SELBSTBEWUSSTSEIN STÄRKEN ANEIGNUNG von MEDIENKOMPETENZ GEWALTFREIE KOMMUNIKATION BREITENWIRKUNG als LEUCHTTURM-PROJEKT In den Ferien sollen Präsentationsveranstaltung/ Workshop für Kinder stattfinden. Darin soll der Austausch Kindern und Eltern aus dem Fatima Bildungszentrum gefördert werden. Zielgruppe Zielgruppe : Kinder und Jugendlichen (8-18 Jahre alt) Kinder fördern ihre Eltern ( 20-50 Jahre alt) Format Präsenz /Workshop Projektziele KONSTRUKTIVES VERARBEITEN VON DISKRIMINIERUNGSERFAHRUNGEN durch Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen und Herkünften. Stärkung des gegenseitigen Verständnisses, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenarbeit für ein friedliches und respektvolles Miteinander. Ggf. Kooperationen Familienwelt e.V. Projektzeitraum August-Dez 2025 Fördersumme 3.000,00 Euro Gesamtkosten 3.400,00 Euro Titel „Raum für Wandel – Forum Theater gegen Diskriminierung“ Antragsteller*in InterFemme* e.V. Kurzbeschreibung Diskriminierung begegnet Menschen tagtäglich in der Schule, im öffentlichen Raum, im Beruf oder im privaten Umfeld. Oft bleibt sie jedoch unausgesprochen oder wird von den Betroffenen allein getragen. Um dem etwas entgegenzusetzen, braucht es Räume, in denen über Diskriminierung offen gesprochen werden kann, in denen Betroffene gestärkt und Nicht-Betroffene sensibilisiert werden. Unser Projekt möchte genau solche Räume schaffen durch Forum Theater- Aufführungen und begleitende Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Warum Forum Theater? Im Mittelpunkt des Projekts steht die Methode des Forum Theaters, die auf den brasilianischen Theatermacher und Pädagogen Augusto Boal zurückgeht. Sein Konzept des „Theaters der Unterdrückten“ versteht Theater nicht als reine Unterhaltung, sondern als Werkzeug zur Veränderung gesellschaftlicher Realitäten. Boal entwickelte das Forum Theater als eine Form, in der das Publikum nicht nur zuschaut, sondern aktiv eingreift – es wird zum sogenannten „Spect- Actor“ (Zuschauer-Akteur). Anhand einer Theaterszene, in der eine Diskriminierungssituation dargestellt wird, sind die Zuschauer*innen eingeladen, in das Geschehen einzugreifen, Rollen zu übernehmen, alternative Handlungen auszuprobieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Diese Methode ist besonders wirkungsvoll, wenn es um Themen wie Rassismus, Ausgrenzung oder Vorurteile geht. Denn Forum Theater ermöglicht eine körperlich-emotionale Auseinandersetzung mit komplexen Themen. Es schafft eine Atmosphäre, in der nicht mit dem erhobenen Zeigefinger belehrt, sondern im geschützten Rahmen ausprobiert, gescheitert, diskutiert und neu gedacht werden darf. Die Beteiligten erleben sich selbst als handlungsfähig – sie üben Solidarität, Empathie und Zivilcourage ein. Zielgruppe Die Zielgruppe des Projekts umfasst Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren, sowie deren Eltern und/oder interessierte Erwachsene. Format Das Projekt beinhaltet Forum-Theater-Workshops und Aufführungen, um verschiedene Aspekte von Diskriminierung zu thematisieren und den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit den Themen auseinanderzusetzen, Lösungen zu erarbeiten und ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven in einem sicheren Rahmen auszutauschen. Projektziele Das Projekt richtet sich an Kinder, Jugendliche und Eltern aus unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen. Thematisch stehen Rassismuskritik, Stereotypen, Diskriminierungsformen sowie transkulturelle Begegnungen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden setzen sich in Workshops und Theaterszenen mit den Wirkmechanismen von Diskriminierung auseinander – sowohl auf struktureller als auch auf individueller Ebene. Ziel ist es, das Bewusstsein für Diskriminierung zu schärfen, die eigene Rolle in Machtverhältnissen zu reflektieren und solidarische Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Besonders für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, früh zu lernen, dass sie eine Stimme haben und dass es möglich ist, Ungerechtigkeit zu benennen und ihr aktiv entgegenzutreten. Das Projekt möchte dabei nicht nur aufklären, sondern auch empowern: Menschen sollen sich gehört, verstanden und gestärkt fühlen. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Förderung eines friedlichen Zusammenlebens bei. Es schafft Räume, in denen Austausch, Perspektivwechsel und Begegnung möglich sind. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft ist es wichtig, Orte zu gestalten, an denen Unterschiede nicht trennen, sondern verbinden – durch gegenseitigen Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, voneinander zu lernen. Ggf. Kooperationen Rautenstrauch-Joest-Museum und DaMigra e.V. Projektzeitraum September – Dezember 2025 Fördersumme 10.000,00 Euro Gesamtkosten 11.000,00 Euro Titel Empowerment durch Vernetzung: Gemeinsam für Solidarität und Menschenwürde Antragsteller*in interKultur e. V. für den Arbeitskreis Interkulturelle Zentren der Stadt Köln, stellvertretend für den Verbund der Zentren interKultur e. V. ist ein überkonfessioneller und politisch unabhängiger Träger im Bereich Bildung und Erziehung. Der Verein versteht sich als Einrichtung der Begegnung auf Augenhöhe und bietet konkrete pädagogische Hilfestellungen bei Herausforderungen, denen Kinder, Jugendliche und Familien in ihrem Alltag begegnen. Zudem werden mittels unterschiedlicher Veranstaltungen Orte des Zusammentreffens und der interkulturellen Bildung im Stadtteil geschaffen, um die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zu fördern. Eine MA von Interkultur ist seit 2025 auch im Sprecher*innenkreis der Zentren. Kurzbeschreibung Das Projekt besteht aus zwei Teamtagen, die der selbststärkenden Vernetzung der 43 interkulturellen Zentren Kölns dienen. Die Teilnehmenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt (rechts- und linksrheinische Zentren), um gezielt Synergien zu fördern. Jeder Teamtag umfasst ein Kennenlernen, die Vorführung interkultureller Kurzfilme (u. a. Uncivilized, zu sehen unter https://www.zdf.de/serien/uncivilized-102), eine Reflexionsrunde, Teambuilding-Aktivitäten und eine offene Vernetzungsphase. Ziel ist es, zum einen Austausch und Kooperation zwischen den Zentren zu stärken und gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren. Weiterhin zielt das Projekt auf eine nachhaltige Zusammenarbeit, insbesondere um eine solidarische Haltung gegenüber den gesellschaftlichen Herausforderungen des zunehmenden Rechtsrucks und zunehmender offener Alltagsdiskriminierung zu entwickeln. Zielgruppe Mitarbeitende der Interkulturellen Zentren der Stadt Köln Format zwei Teamtage, die als Kurzfilmabende gestaltet werden und moderierte Reflexionsrunden sowie andere Teambuilding-Elemente enthalten Projektziele Austausch, Identifikation gemeinsamer Herausforderungen, Erkennen von individuellen Bedarfen der Zentren (bspw. Supervision), Pflege nachhaltiger Vernetzungsstrukturen, Empowerment der Mitarbeitenden Ggf. Kooperationen Der Verbund der Interkulturellen Zentren. Aktuell in 2025, 43 anerkannte Zentren Projektzeitraum 5. Juni-Dezember 2025 Fördersumme 4.673,00 Euro Gesamtkosten 5.348,60 Euro Titel FemiRA - Feministischen Perspektive auf rassistische Anschläge gegen Migrant:innen in Köln Antragsteller*in interKultur e.V. Berliner Str. 77, 51063 Köln Ansprechperson: Serpil Güner Kurzbeschreibung Stichwortartige Darstellung des Projekts: Das Projekt macht die Perspektiven Kölner Frauen mit internationaler Familiengeschichte sichtbar, die sich nach rassistischen Anschlägen – insbesondere nach dem NSU- Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße – politisch engagiert haben. Durch eine Wanderausstellung werden die Biografien, Geschichten, Erlebnisse und Perspektiven von Frauen mit internationaler Familiengeschichte, ihre Betroffenheit und ihr antirassistischer Widerstand hervorgehoben und sichtbar gemacht. Im Rahmen einer Eröffnung und geplanten Workshops sollen Frauen mit internationaler Familiengeschichte ihre Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus reflektieren und herausarbeiten. Ziel ist es, Empowerment zu fördern, rassismuskritisches Bewusstsein zu stärken und die Rolle von Frauen in der Erinnerungskultur sichtbar zu machen. Das Projekt hat eine intersektionale Perspektive und möchte einen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit Rassismus und migrantischer Erinnerungskultur leisten. Öffentlichkeitswirksamkeit wird über Medien, Soziale Medien u.ä. sichergestellt. Die Ausstellung soll auch im Sinne der Nachhaltigkeit nach Beendigung des Projektvorhabens bereitgestellt werden. Zielgruppe Kölner Frauen mit internationaler Familiengeschichte und Rassismuserfahrungen Breite Öffentlichkeit, Akteur*innen, Interessierte, insbesondere Jugendliche, Studierende, Migrant*innen Interkulturelle Zentren Köln, Bürgerzentren Köln, soziale Einrichtungen, Bildungseinrichtungen, antirassistische Netzwerke Wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteur:innen Projektziele Sichtbarmachung von Betroffenen: Die Ausstellung macht die Erlebnisse und Stimmen migrantischer Frauen im antirassistischen Widerstand sichtbar. Empowerment: Ihre Biografien und Perspektiven werden in gesellschaftliche Diskussionen integriert. Sensibilisierung: Die Ausstellung stärkt das Bewusstsein für die Rolle von Frauen im Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Interaktive Ebene: Workshops ermöglichen den Austausch zwischen Besucher*innen und Betroffenen. Wissenschaftliche Fundierung: In Kooperation mit der Universität Köln wird Frau Serpil Güner ihre Masterarbeit zu diesem Thema verfassen. Breite Zugänglichkeit: Die Wanderausstellung wird an verschiedenen Orten in Köln präsentiert. Nachhaltigkeit: Die Ergebnisse werden dokumentiert, und die Ausstellung bleibt langfristig nutzbar. Ggf. Kooperationen Projektzeitraum 01.07. – 31.12.2025 Fördersumme 9.960,00 Euro Gesamtkosten 11.280,00 Euro Titel Reclaim the Screen – Schwarze Perspektiven im Kurzfilm Antragsteller*in KIOSK – Arts Exchange e. V. Kurzbeschreibung Schwarze Menschen in Deutschland sind in Film und Medien oft unterrepräsentiert oder werden durch stereotype Darstellungen marginalisiert. Rassismus ist weiterhin tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert (Bildung, Arbeit, Politik, Alltag). Bewegungen wie Black Lives Matter haben die Notwendigkeit verstärkter antirassistischer Kulturarbeit verdeutlicht. Digitale Medien und soziale Netzwerke sind verstärkt Schauplätze von Desinformation und Hate Speech. Kurzfilme bieten eine kreative Möglichkeit, Schwarze Perspektiven authentisch zu vermitteln und Diskussionen anzuregen. Reclaim The Screen bietet eine Plattform für Schwarze Filmschaffende und stärkt Schwarze Selbstrepräsentation in der Filmbranche. Die Förderung von Schwarzen Kurator*innen trägt zur nachhaltigen Stärkung Schwarzer Kulturproduktion in Deutschland bei. Das Programm bezieht intersektionale Perspektiven (Schwarze Frauen, queere Schwarze Menschen, Menschen mit Behinderungen) gezielt ein. Zielgruppe Schwarze Community in NRW. Filmschaffende, Aktivist*innen, Studierende. Breite Öffentlichkeit mit Interesse an antirassistischen und intersektionalen Diskursen. Format Kuratierte Kurzfilmprogramme mit Diskussionsveranstaltungen Projektziele Sichtbarmachung und Förderung Schwarzer Filmschaffender Aufklärung über strukturellen Rassismus durch filmische Narrative Förderung von Medienkompetenz und Storytelling als Mittel des Widerstands Stärkung der kuratorischen Praxis Schwarzer Filmschaffender und Kurator:innen Schaffung eines intersektionalen und inklusiven Dialogs über Rassismus und Empowerment. Ggf. Kooperationen FilmInitiativ Köln e. V. / Afrika Film Festival Köln Projektzeitraum 15.06.2025 – 30.11.2025 Fördersumme 6.700,00 Euro Gesamtkosten 14.194,00 Euro Titel Schutz- und Kraftraum für das Ehrenamt – Wir stärken und schützen das Ehrenamt gegen demokratiefeindliche, rassistische und extremistische Angriffe Antragsteller*in Kölner Freiwilligen Agentur e.V. Kurzbeschreibung Die Kölner Freiwilligen Agentur möchte ein umfängliches Engagierten-Schutzkonzept erarbeiten, das engagierte Bürger:innen gegen demokratiefeindliche, rassistische oder extremistische Angriffe in jeglicher Form schützt und ihnen die nötige Kraft verleiht, ihr Engagement auch bei Widerständen und Bedrohungen fortzusetzen statt sich aus dem Engagement zurückzuziehen. Dabei wollen wir in zwei Schritten vorgehen: Im ersten Schritt wollen wir uns organisationsintern zu einem umfangreichen Erfahrungsaustausch, dem Reflektieren von Erlebtem sowie von eigenen Einstellungen verabreden; Schulungen zu verschiedenen Themenbereichen für unsere Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und den Vorstand anbieten und Handlungskonzepte erstellen, die ein geschütztes und starkes Engagement für die Demokratie auch beim Erstarken von demokratiefeindlichen Kräften weiterhin ermöglichen. Als Endprodukt soll ein Schutzkonzept entstehen mit Handlungsleitfäden und Checklisten für die diversen Situationen, in denen Angriffe oder Anfeindungen geschehen (können). Wir möchten uns für den Umgang mit verbalen, medialen sowie körperlichen Angriffen schulen und mithilfe gezielter Trainings geeignete Gegenmaßnahmen und Handlungsspielräume einüben. Im zweiten Schritt wollen wir nach Außen gehen und unsere Prozess-Erfahrungen mit anderen Organisationen und Initiativen teilen und sie stärken, eigene Schutz- und Krafträume aufzubauen. Besonders im Fokus stehen dabei weitere Organisationen und Initiativen in Köln, die sich für die ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit einsetzen, da diese besonders stark den Bedrohungen durch Rechts ausgesetzt sind. Zielgruppe Mitarbeitende, ehrenamtlich Engagierte und Vorstände der Kölner Freiwilligen Agentur Willkommensinitiativen und Organisationen, die in der ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit tätig sind. Format Gemeinsamer Prozess von: Workshops zu Anti-Rassismus / Fokus (selbst)sensibilisierung Workshops zu demokratiefeindlichen Unterwanderungen oder Angriffen Deeskalationstrainings (verbal und körperlich) Workshop(s) zur Erstellung des Schutzkonzeptes Workshop(s) zur Erstellung von Handlungsleitfäden, die in das Schutzkonzept eingebunden werden Fachtagung für Willkommensinitiativen und Organisationen, die in der ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit in Köln tätig sind Hinweis: Da die Trainings und Workshops zusammen mit den Mitarbeitenden, freiwillig Engagierten sowie den Vorstandsmitgliedern durchgeführt werden sollen, werden mehrere Veranstaltungen zum selben Thema nötig sein. Projektziele Unsere organisationsinternen Ziele: unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sind für die Themen Rassismus/Antirassismus; Extremismus und Bedrohungen der Demokratie sensibilisiert Sie reflektieren selbstkritisch ihre eigenen Positionen und Einstellungen auf mögliche diskriminierende Elemente Sie erkennen und benennen rassistische, extremistische und demokratiefeindliche Angriffe auf den verschiedenen Ebenen Sie verfügen über praxisnahe und immer wieder an die Aktualität angepasste Handlungskompetenzen, um auf solche Angriffe zu reagieren Sie finden in der Kölner Freiwilligen Agentur eine feste Ansprechperson für die Prävention oder Nachbereitung von Angriffen unsere Mitarbeitenden fühlen sich in ihrem haupt- und ehrenamtlichen Engagement geschützt und sicher, so dass sie sich weiterhin für eine demokratische, von Vielfalt geprägte Gesellschaft einsetzen wollen Als Kölner Freiwilligen Agentur haben wir unser Leitbild zum Thema Antirassismus; Extremismus und Bedrohungen der Demokratie überprüft und ggfs. aktualisiert. Aus dem Leitbild heraus können wir uns auf die Vielfalt der Kölner Bürger:innen berufen, und klare Grenzen definieren und Gesprächsangebote ableiten Unsere weiteren Ziele: Kölner Willkommensinitiativen und Organisationen, die in der ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit tätig sind, der AK 9plus als Multiplikator:innen zu den Willkommensinitiativen Ggf. Kooperationen Kölner Willkommensinitiativen, AK 9plus und Organisationen, die in der ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit tätig sind Projektzeitraum 05.06.2025 – 31.12.2025 Fördersumme 7.500,00 Euro Gesamtkosten 8.670,00 Euro Titel stronger together – spielerisch und kreativ gegen Diskriminierung und Ausgrenzung Antragsteller*in Kölner Spielewerkstatt e.V., Adrian Wirths Kurzbeschreibung wöchentlich stattfindendes offenes, niedrigschwelliges Angebot im öffentlichen Raum für Kinder mit und ohne intersektionaler Diskriminierungserfahrung Vermittlung von Kultursensibilität kostenlos, offen und niedrigschwellig richtet sich an alle Kinder und Jugendliche Begegnung durch Kunst und gemeinsames Spielen fördert den Abbau von Vorurteilen Partizipativer Ansatz, demokratische Abstimmungsprozesse stärken das Demokratieverständnis der teilnehmenden Kinder Gelebte Integration, Akzeptanz und Nachbarschaft/ Miteinander durch ein Spieleangebot für geflüchtete und Kinder aus dem Veedel Zielgruppe Kinder und Jugendliche aus der städtischen Unterbringungseinrichtung für Menschen auf der Flucht in der Geisbergstraße in Köln-Klettenberg, sowie aus den umliegenden Wohngebieten Format einmal wöchentlich, im öffentlichen Raum im direkten Umfeld der Unterbringungseinrichtung Projektziele Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung Förderung interkultureller Kontakte Vermittlung der Bedeutung von Demokratie und Vielfalt Vermittlung rassismuskritischer Ansätze bzw. Antidiskriminierung Prävention und Abbau von Gewalt Teilhabe Vermittlung von Kultursensibilität Ggf. Kooperationen Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln, Deutsches Rotes Kreuz Projektzeitraum 28.08.2025 – 18.12.2025 Fördersumme 4.050,00 Euro Gesamtkosten 4.500,00 Euro Titel UNITY CUP 2025 Antragsteller*in Küpe e.V.-Verein für kulturpädagogische Erziehung Kurzbeschreibung Ein Unitycup fand 2023 statt in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren/Kooperationspartnern statt: Kommunales Integrationszentrum, Stadt Köln, dem Deutschen Sport und Olympia Museum, der Synagoge Roonstrasse, Zappes Broi, Sportcenter Kautz, Makkabi Deutschland, und soll nun wiederholt werden. Das Projekt wurde vom Deutschen Fussball Bund (DFB) mit dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet und wir hoffen auf eine Wiederholung dieses erfolgreichen Konzepts. Offenes, interkulturelles Fussball-Turnier für Vereine aller Kulturen und Religionen die teilnehmen möchten z. B. jüdischer Verein Makkabi, DJK (christlich), Afrika FC, Hellas (griechisch), AKM (muslimisch/alevitisch) sowie konfessionsunabhängige Teams und/oder LGBTQ z.B. Rheinflanke), Frauenteams. Fokus auf interkulturelle Begegnung auf und neben dem Sportplatz, Leben in Köln und Antirassismus Zielgruppe Sportlerinnen und Sportler aus Köln und ländlicher Umgebung der verschiedenen Fussballkreise. Deutsche, Jüdische, Muslimische, Alevitische, Christliche Menschen und Sportler, die in den Sportvereinen spielen. Ethnische Gruppen wie vor allem Türken, Afrikaner (Afrika FC), Afghanen, Syrier, Kurden, Araber die in den Vereinen Fußball spielen und auf Makkabi und andere Minderheiten treffen ebenso Geflüchtete, Zugewanderte und LGBTQI-Personen. Format Sport- und Fußballturnier Projektziele Durch das Fussballturnier können folgende Ziele erreicht werden: Akzeptanz für andere Ethnien und Religionen schaffen Begegnungsort für ein präventives und antirassistisches Zusammentreffen -Schaffung von nachhaltiger Courage im Kölner Sport Nachhaltigkeit und Aufbau friedlicher Freundschaft durch die repetitive Begegnung im Kölner Amateursport Abbau von Ressentiments und Vorurteilen durch die gemeinsame Aktivität -Aufbau von Respekt und Verständnis für Vielfalt Sensibilisierung der Teilnehmenden Entwicklung von einem Bewusstsein für kulturelle, religiöse und ethnische Vielfalt Realistischer und tatsächlicher Austausch im direkten Kontakt/Gespräch während des Turniers unter den Teilnehmenden. Ggf. Kooperationen Deutsches Sport- und Olympia Museum, Zappes Broi, Makkabi Deutschland, Synagoge Roonstr, Merkur e.V. Projektzeitraum 2025 Quartal 3/4 Fördersumme 7.000,00 Euro Gesamtkosten 7.700,00 Euro Titel Kölner Sinti für ein buntes Köln Antragsteller*in Landesrat der Sinti und Roma NRW Kurzbeschreibung Wir wollen in aufsuchender Arbeit durch unsere ehrenamtlichen Mitglieder zur gleichberechtigten demokratischen Teilhabe aller Sinti und Roma in der Stadt Köln beitragen. Zielgruppe Alle Sinti und Roma in Köln Format Aufsuchende Arbeit, Übersetzungen, Hilfe bei Behördengängen, beim Ausfüllen von Formularen und bei allen anderen Aspekten des täglichen Lebens. Projektziele Verbesserung des Lebens der allochthonen Roma durch gezielte soziale Hilfe Bekämpfung des Antiziganismus in der Mehrheitsbevölkerung Gleiche Rechte für unsere Minderheit Bekämpfung rassistischer Haltungen und Handlungsweisen Ggf. Kooperationen Projektzeitraum 4.6.2025 bis 31.12.2025 Fördersumme 5.000,00 Euro Gesamtkosten 5.500,00 Euro Titel „Wir sagen Ja zu Migration!“ Antragsteller*in Arbeitskreis „Ja zu Migration, ja zu Demokratie“ Organisationsform: Initiative, Trägerverein Mosaik e.V. Kurzbeschreibung Mit der Kampagne "Ja, zu Migration!" setzen wir ein klares Zeichen für Migration und Demokratie. Diese Kampagne kommt aus der Mitte der Kölner Stadtgesellschaft und entstand bei einem Treffen des Ak Politik der Kölner Willkommensinitiativen. Von dort aus haben wir Partner:innen gesucht und sind auf große Solidarität gestoßen. In einer Zeit, in der Stimmen gegen Migration lauter werden, wollen wir denjenigen eine Plattform geben, die Migration als Bereicherung erleben und Demokratie als unverzichtbar erachten. "Wir sagen JA zu Migration!" ist ein wichtiges Signal für eine offene, demokratische und von Vielfalt geprägte Gesellschaft. Durch eine breite Kampagne im öffentlichen Raum und in den sozialen Medien schaffen wir Sichtbarkeit für positive Stimmen zur Migration und tragen zu einer faktenbasierten Debatte bei. Mit starken Partnern und einer gezielten Umsetzung wird das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion leisten. Zielgruppe Stadtbevölkerung: Bevölkerung Kölns und Umgebung Migrant:innen und Schutzsuchende Engagierte der Zivilgesellschaft Politik und Verwaltung Medien und Bildungseinrichtungen Format Kampagne im öffentlichen Raum, social media Kampagne, Wissens- und Informationsvermittlung im öffentlichen Raum Projektziele Menschen in der öffentlichen Debatte sichtbar machen, die aus unterschiedlichen Perspektiven "Ja zur Migration" und "Ja zur Demokratie" sagen. Den gesellschaftlichen Mehrwert von Migration durch faktenbasierte Informationen und persönliche Geschichten vermitteln. Eine breite öffentliche Diskussion anregen und eine positive Sichtweise auf Migration und Demokratie fördern. Ggf. Kooperationen Ak Politik, Seebrücke Köln, Aktion Neue Nachbarn und der Kölner Freiwilligen Agentur, Integrationshaus e.V., Diakonie, Caritasverband, Veedel e.V. Jamanyeta, einige weitere vor allem migrantische Organisationen sind noch angefragt. und weitere angefragten Initiativen und Organisationen Projektzeitraum 05.06.2025 – 31.12.2025 Fördersumme 10.000,00 Euro Gesamtkosten 23.000,00 Euro Titel AnKoRa – Raum für transformative Praxis Antragsteller*in save space e.V. Kurzbeschreibung AnKoRa - dekolonialer Raum für transformative Praxis Köln Wir sind ein BIPoC (Black, Indigenous und People of Color) - Netzwerk aus Personen aus unterschiedlichen antirassistisch, sozial und politisch aktiven Gruppen. Gemeinsam wollen wir ein partizipatives, unkommerzielles, antirassistisches Stadtteilprojekt schaffen, den AnKoRa - Raum für transformative Praxis. Einen physischen Ort, wo intersektional und inklusiv dekoloniales Empowerment, Bildungs- und Heilungsarbeit stattfinden kann. Der Anti-Koloniale Raum (AnKoRa) wird im Juni 2025 eröffnet und soll bis Dezember 2025 einen ganzen Tag im Monat einen Community Healing Circle (Gruppentherapiesitzung für BiPoC) und Workshops zum Thema dekoloniale Klimagerechtigkeit, community- übergreifendem Empowerment sowie Ansätze intersektionaler Solidarität und Kooperation in Zeiten von Krisen durchführen. Zielgruppe Unsere Zielgruppen sind so divers wie unsere Bündnis-Gruppen. Wir wollen generationenübergreifend im AnKoRa zusammenkommen, ob jung oder alt, aus Köln oder zugezogen, queer oder hetero, studierend, nicht-studierend, je breiter und verschiedener die Menschengruppen sind, desto besser können wir die Vielfalt der unter den (Post)Kolonialstrukturen negativ beeinflussten Menschen in unserer Arbeit auffangen und in unserer dekolonialen Analyse berücksichtigen. Dabei setzten wir nicht auf die "critical mass" sondern auf "critical connections". Nicht die schiere Anzahl an Menschen ist uns am wichtigsten, sondern die Begegnungen und Beziehungen die community übergreifend, machtkritisch und rassismusbewusst im Raum entstehen. Uns ist hierbei wichtig zu betonen, dass es um nachhaltige BIPoC- Prozesse geht. Wir wollen bewusst im Zeitraum von 6 Monaten Prozesse anstoßen und Menschen aus intersektionalen Verhältnissen ressourcenorientiert erreichen und begleiten. Dadurch kann ein stabiles Fundament für ressourcengerechte und traumainformierte Community- & Care Arbeit entstehen und nachwirken. Format Juni: Raumeröffnung (AnKoRa Opening Launch am 21.06.2025) Juli: Psychosoziale Beratung 3Std. & Workshop 3Std. (1x im Monat) Aug: Psychosoziale Beratung 3Std. & Workshop 3 Std. (1x im Monat) Sept: Psychosoziale Beratung 3 Std. & Workshop 3 Std. (1x im Monat) Okt: Psychosoziale Beratung 3 Std. & Workshop 3 Std. (1x im Monat) Nov: Psychosoziale Beratung 3 Std. & Workshop 3 Std. (1x im Monat) Dez: Finales Community Healing Circle, TN-Evaluation und Feedback Projektziele Empowerment und Dekoloniale Bildungs- & Heilungsarbeit Entwicklung dekolonialer Solidaritätsstrukturen community übergreifend, intersektional und inklusiv für BIPoC und Allies Dekoloniale Handlungs- und Lösungsansätze im Kontext von Klimagerechtigkeit und Umweltrassismus für BiPoC und Allies Community Circles und Psychosoziale Beratung, max. 13 TN pro Monat = insgesamt 65 Menschen (BIPoC) innerhalb von 5 Monaten. Für Menschen, die keinen Zugang oder keine Ressourcen zu Therapie o. Psychologischer Beratung haben. Theater- und Traumapädagogische Workshops, max. 9 TN pro Monat = insgesamt 45 Menschen (BiPoC) innerhalb von 5 Monaten. Alternative dekoloniale Körper- und Heilungsarbeit. Audio-visuelle Dokumentation inklusiver Evaluation der TN. Ggf. Kooperationen Initiativen und Gruppen wie Black Lives Matter Köln, dem autonomen BIPoC-Referat der Universität zu Köln sowie die Demogruppe "Bündnis gegen anti-asiatischen Rassismus" und der Gruppe Völkermord erinnern e.V. Zusätzlich sind einige Menschen aus der Klimabewegung Teil des Projekts. Projektzeitraum Juni – Dezember 2025 Fördersumme 7.000,00 Euro Gesamtkosten 7.800,00 Euro Titel TWM Bibliothek Feriencamp für Kinder und Jugendliche Antragsteller*in Sonnenblumen Community Development Group/ Theodor-Wonja- Michael-Bibliothek Kurzbeschreibung 5-tägiges Feriencamp für Jugendliche im Alter zwischen 10- 15 Jahren. Fokus auf Kinder und Jugendliche der Black People, Indigenous People and People of Colour Gruppierung (im Folgenden BIPoC abgekürzt). Aufklärungsarbeit über Rassismus und Kolonialgeschichte. Empowernde Maßnahmen zur Stärkung des Selbstvertrauens, Zusammenhalts und Zugehörigkeitsgefühls. Erlebnispädagogik mit Ausflügen in die Natur und sportliche sowie künstlerische Aktivitäten. Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10-15 Jahren, besonderer Fokus auf BIPoCs. Format Feriencamp mit verschiedenen erlebnispädagogischen Aktivitäten Projektziele Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen für Rassismus, Kolonialismus und deren Geschichte schärfen. Selbstvertrauen der Teilnehmer*innen fördern und sie für den Alltag stärken. Verständnis der Kinder und Jugendlichen für unterschiedliche Kulturen erweitern. Ggf. Kooperationen Patrick Fiorencio (Capoeira) Projektzeitraum 13. Oktober - 16. Oktober 2025 Fördersumme 6.307,00 Euro Gesamtkosten 7.008,00 Euro Titel Jews in the news Antragsteller*in Synagogen-Gemeinde Köln K.d.ö.R. Kurzbeschreibung Jugendliche vergleichen und untersuchen Berichterstattungen in verschiedenen Medien und lernen dabei Kriterien serösen Journalismuses kennen. Sie üben, Fake News und Beeinflussung zu erkennen und trainieren Argumentations- und Handlungsstrategien, um aktiv gegen Diskriminierung – vor allem im Netz – vorzugehen. Viele von ihnen haben bereits Erfahrung mit intersektionaler Diskriminierung gemacht, weswegen u.a. gezielt jüdische Stimmen in den Medien sichtbar gemacht werden sollen. Die Ergebnisse werden in Form von Zeitungsartikeln und Kurzvideos (Reels) präsentiert, um noch mehr Menschen für die Thematik zu sensibilisieren. Zielgruppe Jüdische und nicht jüdische Jugendliche in Köln Format Insgesamt 6 Termine: jeden Monat ein zweistündiger Präsenz- Workshop, immer sonntags zu den regulären Öffnungszeiten des Jugendzentrums der Synagogen-Gemeinde. Die Gruppengröße sollte 14 Kinder nicht überschreiten, sodass eine individuelle Begleitung gewährleistet ist. Am Ende des Projekts findet die Veröffentlichung der Ergebnisse in verschiedenen multimedial aufbereiteten Formaten statt. Projektziele Schärfen der Medienskills, um Fake News, antisemitische und rassistische Beeinflussungen zu identifizieren und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln Antisemitismus- und rassismuskritische Arbeit: Erkennen von Diskriminierung und aktives Handeln dagegen Empowerment von jüdischen Kindern und Jugendlichen, die von intersektionaler Diskriminierung betroffen sind Zivilcourage fördern Auseinandersetzen mit der eigenen jüdischen Identität und Förderung des Zugehörigkeitsgefühl zur jüdischen Gemeinde Ggf. Kooperationen Jugendzentrum Jachad der Synagogen-Gemeinde Köln Projektzeitraum Juni – Dezember 2025 Fördersumme 4.000,00 Euro Gesamtkosten 4.700,00 Euro Titel „Uncivilized“ – Anti-Rassismus-Workshop für Jugendliche in Köln Antragsteller*in Teller ohne Rand e.V. Kurzbeschreibung Rassismuskritisches Workshopformat für Jugendliche mit und ohne Rassismuserfahrung in Köln Ganzheitliche Betrachtung der komplexen Thematik Interaktiver und multimethodischer Workshop Empowerment von Menschen mit Rassismuserfahrung Sensibilisierung von Menschen ohne Rassismuserfahrung Schaffung von safer spaces für einen respektvollen, wertschätzenden Austausch auf Augenhöhe und zur Schaffung von vertrauensvollen Beziehungen Input durch die Grimme-prämierte Fiction-Serie „Uncivilized“ Erstellung eines aussagekräftigen Image-Film-Formats mit den teilnehmenden Jugendlichen (in Kooperation mit dem Produzenten und Regisseur von „Uncivilized“) Zielgruppe Jugendliche in Köln mit und ohne Rassismuserfahrung im Alter von 13-21 Jahren Format Workshopreihe Projektziele Hintergrundwissen vermitteln Reflektion der eigenen gesellschaftlichen Position und damit verbundener Privilegien Perspektivwechsel ermöglichen Empowerment von Menschen mit Rassismuserfahrungen Safer spaces für Austausch und Empathie schaffen kritisches Denken und Lesen fördern Ggf. Kooperationen Kollektiv Zwo, Coach e.V., Pro Peace, NAR collective, zahlreiche weitere Schulen und Vereine in Köln Projektzeitraum 01.07.2025 – 30.11.2025 Fördersumme 8.710,00 Euro Gesamtkosten 9.710,00 Euro Titel NEXT LEVEL - Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Extremismus Antragsteller*in The Beautiful Minds e.V. Kurzbeschreibung Projektidee: Interaktives Spiel- und Workshopkonzept an Schulen, das schleichende Radikalisierungsprozesse erlebbar macht. Themenfokus: (Online-)Extremismus, Gruppendruck, demokratische Werte. Zielgruppe: Schüler:innen der Sekundarstufen I und II, mit Erweiterung auf Eltern und Lehrkräfte. Methode: Mehrstufiges Wettkampf-Setting, provokative Szenen durch Schauspieler:innen, Punktezählen und Reflexionsrunden mit den Lehrkräften Ziel: Sensibilisierung für radikale Dynamiken, Förderung von Streitkultur, kritischem Denken und sozialer Verantwortung. Durchführung: 3–4 Klassen pro Monat, je nach Schulkontingent, über sieben Monate; insgesamt ca. 700 Teilnehmende. Nachhaltigkeit: Transfer durch Dokumentation, Eltern- und Lehrkräfteeinbindung, Handreichung zur eigenständigen Weiterführung. Zielgruppe Die Zielgruppe sind Schüler:innen ab der Sekundarstufe I und II in Köln, die im schulischen Umfeld aufeinandertreffen und unterschiedliche soziale, kulturelle und familiäre Hintergründe mitbringen. Sie bewegen sich oft selbstverständlich in digitalen Räumen, wo sie leicht mit extremen Positionen und Gruppendruck in Berührung kommen. Gleichzeitig sind sie neugierig, offen für kreative Lernformen und befinden sich in einer prägenden Phase ihrer Identitätsbildung. Dieses Alter eignet sich daher besonders, um ein kritisches Bewusstsein gegenüber manipulativen Strukturen zu entwickeln und demokratische Werte zu verankern. Format Regelmäßige Workshops an Schulen Projektziele Sensibilisierung für Ausgrenzung, Gruppendruck und (Online- ) Radikalisierung Stärkung kritischer Kompetenzen im Umgang mit Social Media und digitalen Plattformen Förderung von Empathie, Respekt und Toleranz bei Meinungsverschiedenheiten Aktive Auseinandersetzung mit demokratischen Werten und gesellschaftlicher Verantwortung Ggf. Kooperationen The Beautiful Minds e.V. realisiert seit vielen Jahren erfolgreiche interkulturelle Theater- und Medienprojekte in Köln und Umgebung. Aus diesen Projekten ist bereits ein großes Netzwerk entstanden, z.B. zu Schulen im Netzwerk von Schule gegen Rassismus, dem NS-Dokumentationszentrum etc., über die die Teilnehmenden erreicht werden. Projektzeitraum 01.09.2025 – 31.12.2025 Fördersumme 8.000,00 Euro Gesamtkosten 20.000,00 Euro Titel TIBAcademy - Rassismuskritische Bildung und Empowerment (Online) Antragsteller*in TIBA Movement e.V. Kurzbeschreibung Ganzjährige Online-Workshops zur Wissensvermittlung und Kompetenzentwicklung in den Bereichen Rassismuskritik(1), kreativer Selbstentfaltung(2) und Afrofuturismus(3). Gezielte Maßnahmen zur Befähigung und Stärkung von mehrfach marginalisierten Menschen mit besonderem Augenmerk auf die lokale Gemeinschaft in Köln. Förderung der Mitwirkung und des Engagements von Betroffenen als Expert*innen und Multiplikator*innen, einschließlich fairer Vergütung ihrer Leistungen. Initiierung und Begleitung von Prozessen, die zu einem dauerhaften Wandel in der Gesellschaft führen: Vorurteile abbauen und Anerkennung von Vielfalt fördern Zielgruppe Personengruppen mit intersektionalen Diskriminierungserfahrungen, Privatpersonen, Organisationen/Initiativen, Vereine, Unternehmen Format Online-Kurs Projektziele Die TIBAcademy zielt darauf ab, durch ganzjährige Bildungsarbeit und Empowerment-Programme, einen nachhaltigen Beitrag zum Abbau von Rassismus zu leisten, insbesondere durch die Förderung von Teilhabe und Repräsentation Betroffener. eine Gesellschaft, in der mehrfach marginalisierte Menschen gleichberechtigt repräsentiert werden, faire Vergütung erhalten und selbstbestimmt ihre Zukunft gestalten, langfristig zu gestalten den Abbau von stereotypen Vorstellungen und strukturellem Rassismus, sowie die Sichtbarkeit und Anerkennung von afrodiasporischen Afrofuturismen. die Schaffung eines Raumes für Empowerment, kreativen Ausdruck und Vernetzung, in dem Vielfalt gelebt und wertgeschätzt wird. die Eröffnung neuer Perspektiven und Möglichkeiten für mehrfach marginalisierte Menschen durch innovative Bildungsarbeit und den Zugang zu Zukunftsthemen. Ggf. Kooperationen Die TIBAcademy verfolgt einen kollaborativen Ansatz, der die Expertise von Organisationen und freiberuflichen Fachkräften integriert. Projektzeitraum 05.06. - 31.12.2025 Fördersumme 7.000,00 Euro Gesamtkosten 7.774,84,00 Euro Titel „Gemeinsam für Vielfalt – Präventionsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus“. Antragsteller*in Weltmusik, Klezmer Akademie IBZ e.V. Kurzbeschreibung Das Projekt setzt auf eine Kombination aus Bildungsarbeit, kreativen Ansätzen und Empowerment-Methoden. Die partizipative Einbindung der Zielgruppen steht im Vordergrund. Die Inhalte werden diversitätssensibel und in enger Abstimmung mit Betroffenen erarbeitet. Zielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund (14-27 Jahre) Eltern und Familien Ehrenamtliche und Fachkräfte in der sozialen Arbeit Multiplikator*innen aus den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales Format Workshops und Seminare: zu den Themen Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und Diversität Empowerment-Trainings: für von Rassismus und Antisemitismus betroffene Menschen Kreative Projekte: (Theater, Kunst, Film) zur Reflexion von Vorurteilen Dialogveranstaltungen: zwischen verschiedenen kulturellen und religiösen Gruppen Fortbildungsangebote: für Fachkräfte und Multiplikator*innen Interkulturelle Begegnungen: gemeinsame Aktivitäten und Exkursionen Projektziele Ziel des Projekts ist es, durch gezielte Präventionsarbeit das Bewusstsein für Antisemitismus und Rassismus zu schärfen, interkulturelle Kompetenzen zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dabei sollen insbesondere Jugendliche, junge Erwachsene und Multiplikator*innen in der Gemeindearbeit angesprochen werden. Ggf. Kooperationen JGK e.V., JLG „Gesher La Masoret“, Roksolana e.V. u.a. • Schulen und Bildungseinrichtungen • Migrantenselbstorganisationen • Kultur- und Jugendzentren • Religionsgemeinschaften • Lokale Initiativen gegen Diskriminierung Projektzeitraum 04.06.2025 bis 31.12.2025 Fördersumme 7.000,00 Euro Gesamtkosten 7.800,00 Euro Titel Die NSU-Monologe Antragsteller*in Wort und Herzschlag gUG Kurzbeschreibung Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU - von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen alle Widerstände zu verteidigen. Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend. „Einfühlung und Distanz zugleich. Ein starkes Stück Theater.“ Berliner Morgenpost „Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog.“ Nachtkritik.de „Subtil inszeniert und sehr aussagekräftig.“ Zitty „Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück Wahrhaftigkeit.“ RBB Inforadio Eine Veranstaltung besteht stets aus zwei Teilen. 1) die Darbietung der NSU-Monologe und 2) ein Publikumsgespräch, bei dem Expert*innen im Anschluss zu Wort kommen. Die „neue Mitte“-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass rechtsextreme Einstellungen stark gestiegen und weiter in die Mitte gerückt sind: Ein erheblicher Teil der Befragten vertritt populistische (33 %) und völkisch-autoritär-rebellische (29 %) Positionen. Zu diesen abstrakten Zahlen liefern die NSU-Monologe Illustrationen in Form konkreter biografischer Erzählungen. Sie erzählen z.B. von den diskriminierenden Zuschreibungen, die die Opfer im Kontext der Morde des NSU erfuhren: „Blutfehden“ seien der Grund der Ermordung, wie im Falle der Familie Kubasik. Zielgruppe Berührende Monologe, von Profi-Schauspieler*innen eindringlich dargeboten, sind für sehr viele Menschen leicht zugänglich. Gerade ein solches Theatererlebnis ist besonders geeignet, Menschen außerhalb der politisch-alternativen Subkultur zu erreichen. So werden Neugierige eine Aufführung eher aufsuchen als z.B. an einem Vortrag teilzunehmen. Eine Aufführung in genannter Form spricht die Zuschauer*innen direkt an. Schauspieler*innen können ein größeres bzw. ein anderes Publikum ansprechen als übliche Lobbygruppen. Diese Vorgehensweise öffnet Menschen die Tür zu einem Thema, das ansonsten von Berührungsängsten geprägt ist. Wir erreichen dabei oft jene Menschen, die sich ihrer eigenen Privilegien noch nicht ausreichend bewusst sind, für die die Probleme des globalen Südens noch immer „weit weg“ erscheinen und außerhalb ihrer eigenen Lebenswelt stehen. Format Die Bildungsveranstaltung „NSU-Monologe“ ist eine Kombination aus Darbietung eines dokumentarischen Theaterstücks und Publikumsgespräch mit Expert*innen bzw. Aktivist*innen im Anschluss. Grundlage des Theaterstücks von Michael Ruf sind mehrstündige Interviews mit Hinterbliebenen, was insofern besonders bemerkenswert und erfreulich ist, da die Angehörigen enorm selten sich Künstler*innen oder Journalist*innen anvertrauen. Projektziele Ziel ist es, den Veranstaltungsteilnehmer*innen die Erfahrungen der Angehörigen der NSU-Morden näher zu bringen. Erzählt werden die kompletten Biografien der Mordopfer und deren unmittelbaren Angehörigen, deren Leben in der Türkei, deren Migrationsgeschichte nach Deutschland, die Morde an sich, die rassistisch geprägten polizeilichen Ermittlungen gegen die Opferfamilien selbst. Zutiefst persönlich und hoch politisch. (...) beleuchten auf neue Weise ein aktuelles Kapitel deutscher Geschichte. RBB Kulturradio Ziel ist es, roh und direkt intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit zu liefern. Ggf. Kooperationen Interesse einer Kooperation wurde bekundet von Lückenlos e.V. und Interkultur e.V. Zudem werden lokale Künstler*innen die NSU- Monologe darbieten, z.B. der Kölner Schauspieler Aydın Işık. Projektzeitraum 5.6. - 31.12.2025 Fördersumme 10.000,00 Euro Gesamtkosten 11.200,00 Euro
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (6)
- Berliner Straße 77
- Keupstraße
- Geisbergstraße
- Roonstraße
- Alte Heide
- Straße 7
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Details
- Aktenzeichen
- 1398/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 03.06.2025
- Erstellt
- 06.05.2025 15:51