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1398/2025

Freigabe und Verteilung rassismuskritischer Projektmittel 2025

Beschlussvorlage Ausschuss 03.06.2025

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 03.06.2025, TOP 8.5

Anlage 2_Förderrichtlinie

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage1_Steckbriefe

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Anlage 2_Förderrichtlinie

12162 Zeichen

Richtlinie zur Förderung 
rassismuskritischer  Projekte zur 
Stärkung von Demokratie und 
Akzeptanz 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
1 Präambel ............................................................................................................................ 1 
2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? ..................................................................... 2 
3 Was kann gefördert werden? .......................................................................................... 2 
3.1 Welche Maßnahmen können gefördert werden?  ..............................................  2 
3.2 Welche Kriterien muss eine Maßnahme erfüllen, um gefördert zu werden? 
4 Wer erhält eine Förderung? ............................................................................................ 3 
5 In welcher Höhe und für welche Dauer erfolgt die Förderung? ................................. 3 
6 Wie ist das Förderverfahren? .......................................................................................... 4 
6.1 Was muss der Antrag enthalten? .......................................................................... 4 
6.2 Wie erfolgt die Bewilligung? ................................................................................... 4 
6.3 Welche Fristen müssen eingehalten werden? ..................................................... 5 
6.4 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? .......................................... 5 
7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit ......................................................... 5 
8 Schlussbestimmungen ..................................................................................................... 5

1 Präambel 
Die Förderung rassismuskritischer Projekte zur Stärkung von Demokratie und 
Akzeptanz von Vielfalt ist Teil des Konzeptes zur Stärkung der integrativen 
Stadtgesellschaft. Ziel der Förderung ist es, die Akzeptanz von Menschen aus 
unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten zu 
steigern und sich für ein offenes und diskriminierungsfreies Leben aller Menschen in 
Köln einzusetzen. Ein friedliches und respektvolles Miteinander erfordert auch, 
entschieden gegen Diskriminierung und Rassismus vorzugehen und 
Benachteiligungen abzubauen.  
Die Förderung nach diesem Programm ist eine freiwillige Aufgabe der Stadt Köln. Es 
gibt keinen Rechtsanspruch auf eine Förderung. Eine Bewilligung der Fördermittel 
ersetzt keine Genehmigung oder Erlaubnis gemäß anderer Vorschriften oder 
Gesetze. Die Fördermittelempfangenden sind für die Durchführung der geförderten 
Maßnahme in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht selbst verantwortlich. 
 
2 Was ist Ziel und Zweck der Zuwendung? 
Die Stadt Köln fördert nach dieser Richtlinie Maßnahmen, die sich gegen 
Diskriminierung, Rassismus und Extremismus richten sowie für Demokratie, 
Akzeptanz und Menschenrechten einsetzen. Dadurch wird die gleichberechtigte 
Teilhabe von Kölnerinnen und Kölnern im Bereich Bildung, in Gesellschaft und 
Arbeitswelt unterstützt. Sie wirken integrations- und teilhabehemmenden 
Bestrebungen und Vorurteilen entgegen. 
 
3 Was kann gefördert werden? 
Gefördert werden Maßnahmen, die gesellschaftliche Teilhabe verbessern, 
integrations- sowie teilhabefeindlichen Tendenzen entgegentreten und die dem 
Abbau von Vorurteilen und der Prävention rassistischer Gewalt dienen, zum Beispiel 
durch 
• Sensibilisierung der Öffentlichkeit, 
• Vermittlung von Akzeptanz und Wertschätzung ethnischer, sozialer, kultureller 
und religiöser Vielfalt, 
• Förderung interkultureller Kontakte, 
• Identifizieren und Bewusstmachen rassistischer Beeinflussungen, Vorurteilen 
und Denkweisen, 
• Empowerment von Personen und Gruppen, die von Ausgrenzung und 
Rassismus betroffen sind, 
• rassismuskritische Arbeit mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, 
um Rassismus und Diskriminierung zu erkennen und dagegen tätig zu 
werden. 
• Erarbeiten von Handlungsweisen, um z.B. Zivilcourage zu fördern. 
 
 
3.1 Welche Maßnahmen können gefördert werden?

Gefördert werden können Angebote in Köln wie Schulungen für Multiplikatorinnen 
und Multiplikatoren, Fachtagungen, Fortbildungen, Erstellung von Materialien, 
Wettbewerben und innovative Formate und Methoden.  
 
3.2 Welche Kriterien muss eine Maßnahme erfüllen, um gefördert zu 
werden? 
 
Als Kriterien für die Förderung der Maßnahme werden folgende Punkte, von denen 
nicht zwingend alle erfüllt sein müssen, herangezogen: 
• interkultureller Kontext 
• fachliche und organisatorische Kompetenz zur Durchführung einer solchen 
Maßnahme 
• innovative Elemente 
• methodische und inhaltliche Vielfalt 
• nachhaltige Wirkung bei den Teilnehmenden 
• Berücksichtigung des Konzeptes zur Stärkung der integrativen 
Stadtgesellschaft. 
Es können nur öffentlich zugängliche Angebote gefördert werden. In begründeten 
Fällen kann hiervon abgewichen werden. Ebenfalls können im Einzelfall 
modellhafte Strukturen innerhalb dieser Richtlinie gefördert werden. Geförderte 
Maßnahmen dürfen keinem kommerziellen Zweck dienen. 
 
4 Wer erhält eine Förderung? 
Zuwendungsberechtigte sind natürliche Personen und juristische Personen, Schulen, 
die sich rassismuskritische Arbeit und Integrations- und Antidiskriminierungsarbeit als 
Aufgabe gesetzt haben und die mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren in 
Köln vernetzt sind. 
Die Zuwendungsberechtigten bieten Gewähr für eine zweckentsprechende, 
wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Fördermittel. 
 
5 In welcher Höhe und für welche Dauer erfolgt die Förderung? 
Die Zuwendungen stehen für das jeweilige Haushaltsjahr zur Verfügung und werden 
als Festbetrag vor der Durchführung der Maßnahme ausgezahlt. Die Maßnahme 
muss im Haushaltshalbjahr, für das die Förderung beantragt wurde, durchgeführt und 
abgeschlossen werden. In begründeten Einzelfällen kann hiervon abgewichen 
werden. Eine Mittelverwendung, die von dem Förderantrag und dessen Bewilligung 
abweicht, ist nur nach Zustimmung zulässig. Wird diese nicht eingeholt, so ist die 
Förderung in kompletter Höhe zurückzuerstatten. 
Eine Förderung durch komplementäre Drittmittel ist möglich. Eine Doppelförderung 
für denselben Honorar- und/oder Sachmittelaufwand ist ausgeschlossen. 
Zuwendungsfähig sind die im direkten Zusammenhang mit der Maßnahme

stehenden notwendigen Personal- und Sachausgaben. Ausgezahlte, aber nicht für 
das Projekt genutzte Mittel sind zurückzuerstatten. 
Zuführungen an Rücklagen aus der städtischen Förderung, nicht zahlungswirksame 
Aufwendungen und Kosten, Spenden an Dritte und Kosten, die durch Versäumnisse 
oder Fehlverhalten der Fördermittelempfangenden entstanden sind nicht- 
zuwendungsfähig sind. 
Die Förderung nach dieser Förderrichtlinie ist subsidiär zu anderen Förderungen. 
Eine Förderung ist nur möglich, wenn ein angemessener Eigenanteil, in der Regel 
mindestens 10 Prozent, durch den Antragsstellenden geleistet wird. Der Eigenanteil 
kann auch durch Drittmittel und ehrenamtliche Tätigkeit (Berücksichtigung mit 10 bis 
20 Euro pro geleisteter Stunde, abhängig von der Qualifikation) geleistet werden. In 
begründeten Einzelfällen kann eine Förderung auch ohne Eigenanteil erfolgen. 
Die Höhe der Zuwendung soll maximal 10.000 Euro betragen. Eine Förderung unter 
500 Euro erfolgt nicht. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht 
nicht. Die Förderung ist eine freiwillige Leistung der Stadt Köln und richtet sich nach 
den für das jeweilige Haushaltsjahr bereitgestellten Haushaltsmitteln. Eine Förderung 
erfolgt nur, wenn die Gesamtfinanzierung der Maßnahme gesichert ist. Eine 
Doppelfinanzierung durch diese Förderrichtlinie und andere Förderprogramme, 
insbesondere der Stadt Köln, ist nicht zulässig. Bei einem Verstoß wird die 
Förderung zurückgefordert. 
 
6 Wie ist das Förderverfahren? 
6.1 Was muss der Antrag enthalten? 
Der Antrag auf Förderung ist bei der Stadt Köln zu stellen. Der Antrag muss die 
Bezeichnung und Organisationsform der Antragstellenden und Angaben über Höhe 
der zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben (Finanzierungsplan) inklusive bereits 
beantragter oder bewilligter Fördermittel der Stadt Köln oder von Dritten sowie über 
Zweck, Nachhaltigkeit, Zielgruppe der Veranstaltung, Titel, Ort und Zeit der 
Veranstaltung enthalten. Antragstellende erklären, dass sie mit dem Vorhaben noch 
nicht begonnen haben und ob sie zum Vorsteuerabzug nach § 15 
Umsatzsteuergesetz berechtigt sind. Der Antrag muss eine 
„Selbstverpflichtungserklärung zu Vielfalt und Toleranz“ enthalten. Ändern sich 
Sachverhalte, zu denen im Antrag gemachten Angaben, insbesondere zur Änderung 
der Finanzierung, Änderung der Organisationsform der Antragstellenden, Änderung 
der Maßnahme oder des Zeitrahmens der Maßnahme und Änderung des 
Förderungszwecks, so ist dies unverzüglich mitzuteilen. 
6.2 Wie erfolgt die Bewilligung? 
Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Köln im Amt für Integration und Vielfalt der 
Stadt Köln prüft den Antrag inhaltlich, bewertet diesen aus fachlicher Sicht und unter 
Beachtung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Die Entscheidung des 
Zuschusses erfolgt gemäß den Regelungen in der Hauptsatzung. Die Förderung und 
die Auszahlung sind davon abhängig, dass der Zuwendungsbescheid Bestandskraft 
erlangt. Der Zuwendungsbescheid kann Bedingungen, Auflagen oder

Auflagenvorbehalte enthalten. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in einem Betrag. 
Beauftragte des Amts für Integration und Vielfalt sind berechtigt, jederzeit an 
geförderten Maßnahmen teilzunehmen.

6.3 Welche Fristen müssen eingehalten werden? 
Die Antragsfrist wird auf der Internetseite des Kommualen Integrationszentrums Köln 
bekanntgegeben. 
6.4 Wie muss die Verwendung nachgewiesen werden? 
Zum Nachweis einer sachgerechten, zweckentsprechenden und wirtschaftlichen 
Verwendung der Fördermittel sind Fördermittelempfangende dazu verpflichtet, 
binnen drei Monaten nach Durchführung der Veranstaltung einen zahlenmäßigen 
Nachweis durch detaillierte Einzelauflistung der angefallenen Einnahmen und 
Ausgaben entsprechend des Kosten- und Finanzplans ohne Vorlage von Belegen zu 
erbringen. Es ist eine sachgerechte Verwendung der Zuwendung zu bestätigen. Die 
Belege müssen für zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Verwaltung prüft die 
entsprechenden Originalbelege (Quittungen) stichprobenhaft. Die Nachweise 
müssen Auskunft über die Einhaltung des Finanzierungsplans geben und sind 
Grundlage für eine mögliche Rückforderung von Mitteln. 
Fördermittelempfangende müssen mit dem Verwendungsnachweis auch einen 
Sachbericht über die Maßnahmen einreichen. Dieser muss das Ziel der Maßnahme 
aufführen und darstellen, ob und wie dieses ggf. erreicht wurde. Der Sachbericht soll 
gegebenenfalls auch darlegen, was erreicht wurde und wie dies in Zukunft ggf. 
verbessert werden könnte. Der Sachbericht enthält auch Angaben zur 
Durchführungsdauer, der Teilnehmendenzahl, sofern abgefragt auch Angaben zur 
Rückmeldung durch die Teilnehmenden und welche Zielgruppen erreicht wurden und 
falls vorhanden Hinweise auf öffentliche Berichterstattung. 
Werden die Nachweise nach Mahnung nicht vollständig oder fristgerecht eingereicht, 
wird die Förderung zurückgefordert. Nicht bzw. nicht ordnungsgemäß verwendete 
Förderbeträge sind zurück zu erstatten. Die Förderung wird zurückgefordert, wenn 
die Fördermittelempfangenden falsche Angaben gemacht und die Voraussetzungen 
für die Förderung dem Vernehmen nach oder nicht erfüllt haben. 
 
7 Hinweis auf Förderung und Öffentlichkeitsarbeit 
Von der Stadt Köln geförderte Maßnahmen müssen auf Plakaten, Flyern, Postern, 
Webseiten und Vergleichbarem einen deutlich sichtbaren Hinweis auf die Förderung 
durch die Stadt Köln enthalten. Hierzu sind das Logo der Stadt Köln und das Logo 
des Kommunalen Integrationszentrums zu verwenden. 
Von der Stadt Köln nach dieser Richtlinie geförderte Maßnahmen dürfen auf den 
Seiten des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Köln beworben sowie ein 
Bericht über die Veranstaltung veröffentlicht werden. Ein Anspruch hierauf besteht 
nicht. 
 
8 Schlussbestimmungen 
Diese Förderrichtlinie tritt am 1. Februar 2020 in Kraft.

Beschlussvorlage Ausschuss

10678 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 1398/2025 
Freigabedatum 
03.06.2025  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Freigabe und Verteilung rassismuskritischer Projektmittel 2025  
Beschlussorgan 
Integrationsrat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Integrationsrat Köln beschließt – für das Jahr 2025 – die Verteilung von 150.000,00 Euro 
zur Förderung von Projekten der rassismuskritischen und antirassistischen Arbeit wie folgt:  
 
Nr. Antragsteller*in Projekttitel Fördersumme 
in Euro 
1.  adiade „Sagen Sie Ja!“  2.000,00 
2.  Alevitisches Kultur-
zentrum Köln Porz 
e.V. 
Vielfalt und Toleranz im Dialog – 
Für einen gesellschaftlichen Zu-
sammenhalt 
 8.000,00 
3.  Caritasverband für die 
Stadt Köln e.V. 
„DISSEN – MIT MIR NICHT! Kre-
ativ gegen Rassismus und Diskri-
minierung“ 
 2.100,00 
4.  Coach e.V. – Kölner 
Initiative für Bildungs- 
und Chancengerech-
tigkeit 
Empowerment Retreat Camp für 
Rassismus betroffene Fachkräfte 
und Multiplikator*innen 2025 
 8.000,00 
5.  EU-ROM e.V. ROMA MOBIL Museum  4.000,00 
6.  Fatima Bildungszent-
rum e.V. 
„Meine Welt, deine Welt“  3.000,00 
7.  InterFemme e.V. „Raum für Wandel – Forum The-
ater gegen Diskriminierung“ 
10.000,00 
8.  interKultur e.V. für 
den Verbund der In-
terkulturellen Zentren 
Empowerment durch Vernetzung: 
Gemeinsam für Solidarität und 
Menschenwürde 
 4.673,00 
9.  interKultur e.V. FemRA – Feministische Perspek-
tiven auf rassistische Anschläge 
gegen Migrant:innen in Köln 
 9.960,00 
10.  KIOSK – Arts Reclaim the Screen – Schwarze  6.700,00 
Integrationsrat 03.06.2025

2 
Exchange e.V. Perspektiven im Kurzfilm 
11.  Kölner Freiwilligen-
agentur e.V. 
Schutz- und Kraftraum für das 
Ehrenamt – Wir stärken und 
schützen das Ehrenamt gegen 
demokratiefeindliche, rassisti-
sche und extremistische Angriffe 
 7.500,00 
12.  Kölner Spielewerkstatt „stronger together – spielerisch 
und kreativ gegen Diskriminie-
rung und Ausgrenzung 
 4.050,00 
13.  Küpe e.V. – Verein für 
kulturpädagogische 
Erziehung 
UNITY CUP 2025  7.000,00 
14.  Landesrat der Sinti 
und Roma NRW e.V. 
Kölner Sinti für ein buntes Köln  5.000,00 
15.  Mosaik e.V./ Arbeits-
kreis „Ja zu Migration, 
ja zu Demokratie“ 
Wir sagen „Ja“! Zu Migration 10.000,00 
16.  Save space „AnKoRa – Raum für transforma-
tive Praxis“ 
 7.000,00 
17.  Sonnenblumen Com-
munity Development 
Group 
TWM Bibliothek Feriencamp für 
Kinder und Jugendliche 
 6.307,00 
18.  Synagogengemeinde 
Köln KdöR 
„Jews in the news“  4.000,00 
19.  Teller ohne Rand e.V. „Uncivilized“ – Anti-Rassismus-
Workshop für Jugendliche in Köln 
 8.710,00 
20.  The Beautiful Minds 
e.V. 
NEXT LEVEL – Gemeinsam ge-
gen Ausgrenzung und Extremis-
mus 
 8.000,00 
21.  TIBA Movement e.V. TIBAcademy – Rassismuskriti-
sche Bildung und Empowerment 
(Online) 
 7.000,00 
22.  Weltmusik -  Klezmer 
Akademie IBZ e.V. 
„Gemeinsam für Vielfalt – Prä-
ventionsarbeit gegen Antisemitis-
mus und Rassismus“ 
 7.000,00 
23.  Wort und Herzschlag 
gUG 
Die NSU-Monologe 10.000,00 
Gesamt-
summe    150.000,00  
 
 
Der Projektzeitraum liegt zwischen Juni und Ende Dezember 2025. 
 
Die zur Finanzierung der Maßnahme benötigte Aufwandsermächtigung ist im Haushaltsplan 
2025/2026 im Teilergebnisplan des Amtes für Integration und Vielfalt in der Produktgruppe 
0504 – Freiwillige Sozialleistungen und Diversity in der Teilplanzeile 15 Transferaufwendun-
gen in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 veranschlagt. Die beanspruchten Mittel stehen im 
Rahmen der Förderung von „Antirassismus-/Antidiskriminierungsarbeit“ i.H.v. 100.000 Euro 
zur Verfügung. Die darüber hinaus erforderlichen Aufwandsermächtigungen i.H.v. 50.000 
Euro im Rahmen des „Antirassismustrainings“ stehen im selbigen Teilergebnisplan zur Verfü-
gung.

3 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme     150.000   € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja        
% 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Zusammenfassung in einfacher Sprache:  
 
Rassismus ist auch in unserer Stadt ein Alltagsproblem. Wenn Menschen z.B. wegen 
ihrer Hautfarbe oder Herkunft beleidigt oder angegriffen werden, dann nennen wir das 
Rassismus. Wir wollen keinen Rassismus in unserer weltoffenen, toleranten und viel-
fältigen Stadt. Daher unterstützt die Stadt Köln Projekte, Workshops und Veranstaltun-
gen, die helfen, dass sich Menschen gegen Rassismus wehren und sich stark machen 
gegen Rassismus und Ausgrenzung. Die Stadt Köln setzt sich so für das vielfältige, 
friedliche Miteinander der Menschen in Köln ein. Es sind viele Anträge eingereicht 
worden. Für alle reicht das vorhandene Geld nicht aus. Daher wurden 23 Anträge aus-
gewählt. Sie sind inhaltlich gut und wenden unterschiedliche Methoden an. Was in 
den Projekten gemacht wird, kann man in der beigefügten Übersicht nachlesen.  
 
Begründung:  
 
In den letzten Jahren hat sich ein zunehmend offen gezeigter Rassismus zu einer 
massiven Belastung des friedlichen Miteinanders sowie des Zusammenhalts in der

4 
Gesellschaft entwickelt, was sich durch aktuelle Wahlergebnisse, sowie in den aktuel-
len Diskursen und in medialen Berichten und Diskussionen deutlich zeigt. Daher ist – 
auch in Köln – der Bedarf an Präventions-, Sensibilisierungs -, Wissensvermittlung so-
wie Empowerment - Angeboten sehr hoch.  
 
Die Stadt Köln setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, dieser Entwicklung entgegenzu-
wirken und fördert neben der Arbeit der beiden nichtstädtischen Antidiskriminierungs-
büros - Caritasverband für die Stadt Köln e.V. und Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) 
e.V. - auch Maßnahmen aus Mitteln des „Antirassismus-Trainings“ im Rahmen des 
„Aktionsprogramms für ein friedliches Miteinander und gegen Intoleranz und Rechtsra-
dikalismus“. Die klare Haltung der Stadt Köln stärkt damit das vielfältige, gewaltfreie 
und demokratische Miteinander.  
 
Gemäß § 22 Absatz 7 der Hauptsatzung der Stadt Köln weist der Rat dem Integrati-
onsrat Mittel zu, über deren Verteilung der Integrationsrat nach einer vom Rat be-
schlossenen Richtlinie entscheidet. Aufgrund der späten Bewilligung des städtischen 
Haushalts werden in diesem Jahr, die gesamten Projektmittel in einem Vergabeschritt 
vergeben.  
 
Im Haushaltsjahr 2025 stehen 50.000 Euro aus dem laufenden Budget für die Förde-
rung antirassistischer und rassismuskritischer Projekte zur Verfügung („Mittel für Anti-
rassismustraining“). Zusätzlich sind 100.000 Euro, die ursprünglich aus dem politi-
schen Veränderungsnachweis zum Haushaltsplan 2023/2024 zugesetzt wurden, fest 
im Haushalt 2025/2026 unter dem Titel „Antirassismus-/Antidiskriminierungsarbeit“ 
eingeplant. Somit stehen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung.  
 
Die Bewilligung der Projekte ist in Anbetracht der aktuellen politischen und gesell-
schaftlichen Lage essentiell. Demokratiefördernde Maßnahmen, die sich für ein Mitei-
nander der Kölner Stadtgesellschaft, zur Stärkung von Demokratie und Akzeptanz ein-
setzen sind notwendig und spiegeln die Verantwortung der Verwaltung gegenüber den 
Kölner Bürger*innen wieder. 
 
Der Bedarf und das Interesse, den unterschiedlichsten Formen von Rassismus und 
Fremdenfeindlichkeit vorzubeugen, sie zu thematisieren, Menschen zu sensibilisieren 
und zu empowern, zeigt sich sowohl in der Anzahl als auch in der Diversität der ge-
stellten Anträge. Für die Förderperiode 2025 sind 26 Anträge eingegangen, mit einer 
Fördersumme von 172.093,60 Euro. 
 
Die ausgewählten 23 Anträge mit einer Fördersumme von insgesamt 150.000 Euro 
werden vorgeschlagen, da sie den dringenden Bedarf aufgreifen, ihre Projekte an der 
Förderrichtlinie orientiert sind und mit einem gut nachvollziehbaren Finanzplan einge-
reicht wurden. In diesem Jahr hatten Vertreter*innen des Integrationsrates erstmalig 
die Möglichkeit, sich in einem Termin mit der Verwaltung über die vorausgewählten 
Anträge auszutauschen und die Gründe der vorgeschlagenen Projektzusagen- und 
Absagen zu erfahren, ihre Gedanken einzubringen, um in der Sitzung eine bewusste 
und informierte Entscheidung treffen zu können. Dieses Vorgehen, wurde zuvor im 
Rahmen der Integrationsratssitzung vom 08.10.2024 vereinbart. 
 
In diesem Jahr wird die Zielgruppe durch unterschiedliche Methoden und Formate an-
gesprochen. Sie umfassen unter anderem Workshops, Deeskalationstrainings, eine 
Stadtführung, ein Fußballturnier, Diskussionsformate, Theateraufführungen, Multipli-
kator*innen-Schulungen und beschäftigen sich mit Empowerment, Sensibilisierung 
und Prävention durch Wissensvermittlung und verfolgen die Ziele Akzeptanz zu för-
dern, Radikalisierung vorzubeugen und die interkulturelle Vielfalt zu fördern. Es gibt 
beispielsweise Projekte, die sich mit dem Themenfeld Antisemitismus und Gadzje-

5 
Rassismus auseinandersetzen und zum Teil explizit für Menschen aus der eigenen 
Community konzipiert sind. Insgesamt werden verschiedene Alters- und Zielgruppen 
angesprochen und einbezogen.  
  
Die Kurzbeschreibungen und Zielsetzungen zu jedem vorgeschlagenen Projekt sind 
im Anhang anhand kurzer Steckbriefe dargestellt. 
 
Begründung der Dringlichkeit 
 
Eine Beschlussfassung des Integrationsrates in seiner letzten Sitzung vor der sit-
zungsfreien Zeit ist erforderlich, um die Umsetzung der geförderten Projekte noch in 
2025 sicherzustellen. Aufgrund des engen Zeitfensters nach dem Ende der Haushalts-
sperre im 1. Quartal 2025 war ein früheres Einbringen der Vorlage nicht möglich. 
 
Eine Prüfung der Auflagen der Bezirksregierung hat ergeben, dass die finanzielle För-
derung von rassismuskritischen und Antidiskriminierungsprojekten eine freiwillige 
Leistung darstellt, die aus den folgenden Gründen jedoch notwendig und unverzicht-
bar ist: die Arbeit und das Engagement der Projektträger ist unabdingbar für die Stär-
kung der demokratischen, teilhabeorientierten und chancengerechten Kölner Stadtge-
sellschaft. Die Projekte und Angebote tragen zur praktischen Umsetzung des nord-
rhein-westfälischen Teilhabe- und Integrationsgesetzes bei.

Anlage1_Steckbriefe

59554 Zeichen

Titel  „Sagen Sie Ja!“ 
Antragsteller*in Agile diaspora deutschlands (adiade) e.V. 
Kurzbeschreibung Mit dem Projekt „Sagen Sie Ja!“ sollen im Rahmen von zwei 
Begegnungsformaten – einer Stadtführung und einer Wanderung – 
Menschen, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, 
mit der Aufnahmegesellschaft zum Austausch zusammengebracht 
werden. Ziel des Projekts ist es, einerseits auf das Thema 
„Rassismus und Diskriminierung“ aufmerksam zu machen und 
andererseits einen Beitrag zur Akzeptanz und Wertschätzung 
ethnischer sowie kultureller Vielfalt zu leisten. 
 
Das Projekt wird von Juni bis August 2025 in Köln in Präsenz 
durchgeführt. 
Zielgruppe Die Zielgruppe umfasst sowohl die Aufnahmegesellschaft als auch 
Menschen, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, 
insbesondere solche mit afrikanischer Familiengeschichte, die 
entweder neu in Köln sind oder schon länger hier leben. 
Format Gruppenangebot: Stadtführung und Stadtwanderung durch Köln, 
jeweils begleitet von einem Fachreferenten oder einer 
Fachreferentin.  
Projektziele Stichwortartige Darstellung der Projektziele:  
 Sensibilisierung der Kölner Aufnahmegesellschaft  
 Vermittlung von Akzeptanz und Wertschätzung ethnischer 
und kultureller Vielfalt 
 Förderung interkultureller Kontakte und Ermöglichung des 
Austauschs zwischen Aufnahmegesellschaft und 
Zugezogenen 
 Empowerment von Personen  
Ggf. Kooperationen  
Projektzeitraum Juni bis August 2025 
Fördersumme 2.000,00 Euro 
Gesamtkosten 2.250,00 Euro

Titel  Vielfalt und Toleranz im Dialog – Für einen gesellschaftlichen 
Zusammenhalt 
Antragsteller*in Alevitisches Kulturzentrum Köln-Porz e.V. 
Kurzbeschreibung Das Projekt richtet sich an Menschen ab 14 Jahren, mit und ohne 
Migrationshintergrund, die für gesellschaftliche Themen wie 
Diskriminierung, Rassismus, Gewaltprävention, Radikalisierung und 
politische Teilhabe sensibilisiert werden sollen. Ziel ist es, ein 
tieferes Verständnis für die Bedeutung von Vielfalt, Toleranz, 
Integration und Gleichberechtigung zu fördern. Durch Workshops, 
Schulungen, öffentliche Diskussionen und eine Theateraufführung 
sollen die Teilnehmenden aktiv in den interkulturellen Dialog 
einbezogen und für die Auswirkungen von Rassismus und 
Diskriminierung auf die Gesellschaft sensibilisiert werden. 
 
Frauen im Gefängnis: 
Das Theaterstück thematisiert die Erfahrungen von Frauen in 
Gefängnissen und die damit verbundene Diskriminierung und wird 
einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt. Bei einer 
nachfolgenden Podiumsdiskussion mit Anwält*innen und Betroffenen 
werden Erfahrungen geteilt und juristische Perspektiven aufgezeigt. 
Das Thema wird weiter vertieft durch kleinere Formate, wie 
Interviews und Vorträge. 
 
Gewalt gegen Frauen: 
Für Fachkräfte ist eine Wochenendveranstaltung in Form eines 
Workshops geplant, der in Zusammenarbeit mit Frauenverbänden 
wie DaMigra durchgeführt wird. 
 
Radikalisierung und interkultureller Dialog – Prävention und 
Bildung: 
Es sind Schulungen und Informationsveranstaltungen geplant, die 
sich an junge Menschen, Fachkräfte und Organisationen richten, die 
im Bereich der Radikalisierungsprävention tätig sind. 
In weiteren interaktiven Formaten – mehreren Dialogforen – wird 
jungen Menschen aus Deutschland und der Türkei die Möglichkeit 
zum Austausch gegeben. 
Zielgruppe Frauen und Männer mit und ohne Migrationshintergrund, 
insbesondere Frauen, die von Diskriminierung und Gewalt betroffen 
sind, sowie junge Menschen (16 bis 30 Jahre) und Fachkräfte im 
Bereich Frauenrechte und Gewaltprävention. 
Format Workshops, Wochenveranstaltung mit Übernachtung, Schulungen, 
öffentliche Diskussionsrunden, Theateraufführung 
Projektziele - Prävention von Gewalt gegen Frauen, 
- Sensibilisierung für Diskriminierung, 
- Förderung des interkulturellen Dialogs, 
- Stärkung der politischen Teilhabe, 
- Prävention zur Verhinderung von Radikalisierung, 
- Förderung von Toleranz und Integration 
Ggf. Kooperationen DaMigra 
Projektzeitraum Juni 2025 bis Dezember 2025 
Fördersumme 8.000,00 Euro 
Gesamtkosten 11.235 Euro

Titel  Wettbewerb: „DISSEN – MIT MIR NICHT! Kreativ gegen 
Rassismus und Diskriminierung“ 
Antragsteller*in Caritasverband für die Stadt Köln e.V. 
Kurzbeschreibung Mit diesem ausgeschriebenen Wettbewerb möchten wir Jugendliche 
einladen, sich kreativ mit den Themen Rassismus und 
Diskriminierung auseinanderzusetzen. 
 
Im Herbst 2025 wird es eine Abschlussveranstaltung geben, in der 
u.a. die von Jugendlichen eingesandten Beiträge präsentiert und 
prämiert werden. 
Zielgruppe Alle Kinder und Jugendlichen in Köln sind eingeladen, sich an dem 
Wettbewerb als Einzelperson, als Gruppe, im Klassenverband oder 
als Jugendeinrichtung zu beteiligen. Es wird ihnen so eine 
Möglichkeit gegeben, eigene Diskriminierungs- und Rassismus-
Erfahrungen, deren Auswirkungen oder Vorschläge zum Umgang mit 
ihnen öffentlichkeitswirksam zu präsentieren und sichtbar zu 
machen. 
Format Es wird eine Ausschreibung des Wettbewerbs geben, die an alle 
Schulen und Jugendeinrichtungen versandt wird. 
Die Veranstaltenden stehen mit Infos und Klärung von Fragen für die 
interessierten teilnehmenden Gruppen jederzeit zur Verfügung. Die 
eingesandten Beiträge werden im Rahmen einer großen 
Abschlussveranstaltung von den Kindern und Jugendlichen 
vorgestellt und zum Teil auch auf der Bühne präsentiert. 
Die Beiträge werden zum Teil auch in den jeweiligen Schulen und 
Jugendeinrichtungen nach der Wettbewerbsdauer präsentiert in 
Form von Plakaten, Fotos, Videoclips, Redebeiträgen etc. Im 
Rahmen des gesamten Umsetzungsprozesses ist auch die 
Einbindung der Presse mit eingeplant. 
Projektziele Ziel des Wettbewerbs ist es, dass das Thema im Unterricht und in 
den Jugendeinrichtungen aufgegriffen wird, um Jugendliche und 
Kinder, aber auch Lehrer*innen und an Jugendeinrichtungen Tätige 
sowie die Kölner Öffentlichkeit für Rassismus- und 
Diskriminierungserfahrungen der jungen Menschen zu 
sensibilisieren. 
 
Außerdem soll den Kindern und Jugendlichen der Raum gegeben 
werden, über eigene Erfahrungen zu berichten, 
Lösungsstrategien vorzuschlagen und oder andere Kinder und 
Jugendliche zu empowern. 
 
Um auch in diesem und im nächsten Jahr Teilnehmende zu 
gewinnen, ist es von großer Wichtigkeit, angemessene Preise zu 
akquirieren. Dafür werden Unternehmen angeschrieben und gebeten 
Sach- oder Geldpreise zur Verfügung zu stellen. Da dies jedes Jahr 
schwieriger wird, sind wir auch von Projektgeldern abhängig. 
Ggf. Kooperationen Die Veranstaltenden nutzen das Netzwerk der gesamten Kölner 
Schulen und Jugendeinrichtungen. Mit dazu gehört auch das 
Netzwerk der Schulsozialarbeiter*innen. Dazu kommen noch die 
Vernetzungskontakte der weiteren Mitveranstalter*innen ADB Köln, 
dem Nicolaus-August-Otto-Berufskollegs in Köln Deutz/ Schule ohne 
Rassismus – Schule mit Courage 
Projektzeitraum Abschlussveranstaltung Herbst 2025 
Fördersumme 2.100 Euro  
Gesamtkosten 3.800 Euro

Titel  Empowerment Retreat Camp für von Rassismus betroffene 
Fachkräfte und Multiplikator*innen  
Antragsteller*in Coach e.V. – Kölner Initiative für Bildungs- und 
Chancengerechtigkeit  
Kurzbeschreibung Das Empowerment Retreat Camp richtet sich an Fachkräfte und 
Multiplikator*innen in sozialen Berufen, die Rassismus und 
Diskriminierung erfahren – auch im beruflichen Kontext. Diese 
Menschen haben im Berufsalltag oft nur begrenzte Ressourcen und 
Möglichkeiten, sich im Sinne von Selfcare, Empowerment und 
Resilienz mit anderen betroffenen Fachkräften auszutauschen und 
sich selbst zu stärken. 
 
Die zunehmende Sichtbarkeit rassistischer Übergriffe und 
gesellschaftlicher Polarisierung verdeutlichen den dringenden Bedarf 
an Reflexions- und Empowerment-Räumen. Der Anstieg von anti-
muslimischem Rassismus und der politische Druck auf 
zivilgesellschaftliche Akteur:innen machen es notwendig, betroffenen 
Menschen und politischen Bildner:innen Raum für Wissenstransfer 
und Strategienentwicklung zu bieten. 
 
Dieses Projekt stärkt von Rassismus betroffene Menschen, indem es 
ihre Ressourcen und Stärken sichtbar macht und fördert. „Safer 
Spaces“ bieten einen geschützten Rahmen, in dem sie sich sicher 
bewegen, Erfahrungen teilen und auf Verständnis treffen können. 
Diese Räume stärken individuelle und kollektive Resilienz und 
helfen, Erfahrungen in positive Gegenstrategien zu transformieren. 
 
Die Projektförderung schafft Empowerment-, Resilienz- und 
Powersharing-Räume und unterstützt Multiplikator:innen, Kraft und 
Kompetenzen für ihre Arbeit zu tanken. In Zeiten von 
Fachkräftemangel und rassistischen Übergriffen im Arbeitskontext 
leisten diese Räume einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des 
Engagements und der Handlungsmöglichkeiten von Menschen mit 
Rassismuserfahrungen. 
 
Das Retreat-Camp bietet einen geschützten Raum (Safer Space), in 
dem die Teilnehmenden durch die Kraft der Community und der 
Natur mentale Stärke und neue Energie schöpfen können. An einem 
Wochenende im Gut Alte Heide in Wermelskirchen wird ein Umfeld 
geschaffen, das Platz für Gemeinschaft, Reflexion, Achtsamkeit und 
hilfreiche Erholung in der Natur bietet. 
 
Zielgruppe und Teilnehmende Das dreitägige Retreat-Camp richtet 
sich an 40 rassismuserfahrene Multiplikator*innen aus 
verschiedenen sozialen Berufen sowie an ihre Kinder. Durch ein 
begleitendes Kinderprogramm wird ermöglicht, dass auch Menschen 
teilnehmen können, die sonst wegen fehlender Kinderbetreuung oft 
ausgeschlossen sind. 
 
Rahmenprogramm und Inhalte Das Retreat-Camp bietet ein 
vielfältiges und partizipativ gestaltetes Programm, das 
Empowerment, Resilienz und solidarisches Handeln in den 
Mittelpunkt stellt. Die Inhalte umfassen:  
 
 Mentale und physische Gesundheit: Stressregulation, 
Burnout-Prophylaxe, Selfcare

 Empowerment und Resilienz: Umgang mit 
Diskriminierungserfahrungen, Powersharing, Stärkung der 
eigenen Identität  
 Aktuelle politische Herausforderungen: Workshops zu 
Umgang mit Rechtsruck und politischen Kürzungen – 
Strategien zur Selbstfürsorge und Widerstandkraft 
 Supervision und kollegialer Austausch: Reflexion von 
Erfahrungen, Fallbearbeitungen, Netzwerktreffen  
 Kunst und Kultur: Kreativangebote, Lesungen, Musik, Open 
Sessions 
 Natur und Bewegung: Yoga, Achtsamkeit, Erholung im 
Grünen  
 
Ziele des Projekts Das Empowerment Retreat Camp verfolgt das 
Ziel, langfristig geschützte Räume zu etablieren, in denen Betroffene 
ihre Erfahrungen reflektieren, ihre Identität stärken und 
Kompetenzen im Peer-to-Peer-Ansatz weitergeben können. Es geht 
darum, nachhaltige Empowerment-Räume mit diversen 
Netzwerkpartner*innen zu schaffen und jährlich umzusetzen. Dabei 
sollen sowohl kulturelle und kreative Inhalte als auch fachlicher 
Austausch und die Weiterentwicklung der diskriminierungskritischen 
Professionskompetenz im sozialen Bereich Berücksichtigung finden.  
Ein zentrales Anliegen ist es, Räume fernab von äußeren 
Zuschreibungen und defizitorientierter Ansprache zu schaffen, in 
denen Vertrauen und Wertschätzung im Mittelpunkt stehen. So 
können langfristig resiliente, engagierte und gestärkte Fachkräfte 
hervorgebracht werden.  
 
Finanzierung und Umsetzung Die Projektförderung deckt die 
Kosten für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des 
Retreats. Dazu gehören Honorarkräfte, Workshops, Raummiete, 
Unterkunft und weitere organisatorische Aufwendungen. Das 
Retreat-Camp setzt auf eine nachhaltige Umsetzung, um 
Empowerment-Räume langfristig zu verankern und engagierte 
Fachkräfte kontinuierlich zu unterstützen und zu stärken.  
 
Zielgruppe Zielgruppe des viertägigen Retreat-Camps sind 40 rassismus-
erfahrene Multiplikator:innen aus sozialen Berufen sowie ihre Kinder. 
Teilnehmende sind haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus 
Organisationen, MSO‘s, Neuen Deutschen Organisationen und 
zivilgesellschaftlichen Initiativen in Köln und Umgebung. Dazu  
gehören Mitarbeiter*innen interkultureller Zentren, Jugendzentren, 
Schulsozialarbeiter*innen und weitere Akteur*innen der Bildungs- 
und Sozialarbeit.  
Besonderer Fokus liegt auf der Stärkung ehrenamtlicher 
Multiplikator:innen durch peer-to-peer-Trainings von Absolventinnen 
der Empowerment-Akademie. Kinder der Teilnehmenden werden 
durch separate und integrative Angebote einbezogen, unterstützt 
durch das von Coach e.V. entwickelte „Intersektionale Schutz- und 
Präventionskonzept in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und 
Jugendlichen“.  
Das Retreat-Camp fördert Vernetzung, Empowerment und 
nachhaltige Handlungskompetenz für eine rassismuskritische und 
solidarische Gesellschaft.

Format Das Format umfasst vorbereitende Netzwerktreffen sowie ein 
viertägiges Empowerment-Retreat-Camp. Die Netzwerktreffen dienen 
der thematischen Einführung, dem Austausch und der Vernetzung der 
Teilnehmenden.  
Das Retreat-Camp bietet ein vielseitiges Bildungsprogramm mit 
Workshops, praxisnahen Sessions und kreativen Formaten. Es folgt 
dem Open-Space-Ansatz: Neben einem festen Rahmenprogramm 
können spontane Sessions eingebracht werden. Das Tagesprogramm 
wird täglich partizipativ im Plenum festgelegt.  
Ergänzend gibt es thematische Vor- und Nachbereitungstreffen zur 
Reflexion und Vertiefung der Inhalte.  
Projektziele 1. Förderung von Resilienz und Austausch über 
Umgangsstrategien mit Diskriminierungserfahrungen im 
beruflichen Kontext  
Wirkung: Menschen, die von Rassismus und Diskriminierung 
betroffen sind, reflektieren ihre Erfahrungen in einem geschützten 
Rahmen und entwickeln gemeinsam Strategien zur Stärkung ihrer 
Resilienz. Dadurch fühlen sie sich gestärkt, handlungsfähiger und 
können Diskriminierungserfahrungen im beruflichen Kontext besser 
bewältigen.  
2. Unterstützung von Akteur:innen der rassismus- und 
diskriminierungskritischen Bildungsarbeit  
Wirkung: Durch Fortbildungen und Vernetzung werden politische 
Bildner:innen und Multiplikator:innen in ihrer professionellen und 
persönlichen Entwicklung gefördert. Sie erhalten neue Impulse, 
methodische Werkzeuge und fachlichen Austausch, wodurch sie ihre 
Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit wirksamer und nachhaltiger 
gestalten können.  
3. Empowerment- und Antidiskriminierungsarbeit  
Wirkung: Menschen mit Rassismuserfahrungen werden in ihrer 
Selbstermächtigung gestärkt, indem sie in Empowerment-Räumen 
Unterstützung, Austausch und kreative Ausdrucksmöglichkeiten 
finden. Durch die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartner:innen 
entstehen nachhaltige Strukturen, die individuelle und kollektive 
Handlungsfähigkeit fördern und langfristig zur gesellschaftlichen 
Veränderung beitragen.  
Ggf. Kooperationen Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Trainer:innen 
aus unterschiedlichen Vereinen und Initiativen realisiert. In der 
Vergangenheit waren unter anderem folgende Organisationen 
beteiligt: In-Haus e.V., Caritas Stadt Köln, Öffentlichkeit gegen Gewalt 
e.V. und IDA NRW. Für die geplante Umsetzung wird es einen 
offenen Aufruf zur Beteiligung geben, um weitere 
Kooperationspartner:innen zu gewinnen und eine breite fachliche 
Expertise sicherzustellen. Ziel ist es, ein starkes Netzwerk aufzubauen 
und Synergien zwischen den beteiligten Akteurinnen zu fördern.  
 
Projektzeitraum 04.06.2025-31.12.2025  
Fördersumme 8.000,00 Euro 
Gesamtkosten 25.500,00 Euro

Titel  ROMA MOBIL Museum 
Antragsteller*in EU-Rom e.V.  
Kurzbeschreibung Das Projekt „Roma Mobil-Museum“ setzt sich gegen 
antiziganistische Stereotype und Diskriminierung ein, die seit 
Jahrhunderten in der Gesellschaft verankert sind. Besonders 
Roma-Kinder und -Jugendliche internalisieren diese Vorurteile. 
Das Projekt fördert die Auseinandersetzung mit den Biografien 
berühmter Roma-Persönlichkeiten, um sie als positive 
Vorbilder sichtbar zu machen. Im Rahmen einer 
Wanderausstellung werden die Lebensgeschichten von 
Romnja und Roma recherchiert, aufbereitet und öffentlich 
präsentiert. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl der Roma-
Gemeinschaft zu stärken, ihre Identität zu fördern und der 
gesellschaftlichen Ablehnung entgegenzuwirken, um die 
Integration in die Gesellschaft zu unterstützen. 
Zielgruppe Das Projekt kann in unterschiedlichen Einrichtungen 
durchgeführt werden, wobei der Schwerpunkt auf Schulen 
gelegt werden soll. Im Förderjahr 2025 ist geplant, die 
Ausstellung an drei verschiedenen Schulen zu präsentieren. 
Format Das Projekt wird in Form einer Wanderausstellung umgesetzt, 
die in verschiedenen Institutionen, insbesondere Schulen, 
gezeigt wird. Die Ausstellung umfasst Präsentationen der 
Biografien bedeutender Roma- und Romnja-Persönlichkeiten, 
die in ansprechender Weise aufbereitet werden. Diese 
Präsentationen sollen sowohl visuell als auch inhaltlich 
inspirierend und zugänglich für ein breites Publikum sein.  
Projektziele  Verbreitung positiver Rollenbilder  
 Stärkung der Identität 
 Bekämpfung von Stereotypen und Diskriminierung:  
 Förderung der Integration 
 Förderung von Dialog und Austausch 
 Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit 
Ggf. Kooperationen  
Projektzeitraum 04.06.2025 – 31.12.2025 
Fördersumme 4.000,00 Euro 
Gesamtkosten 4.400,00 Euro

Titel  Meine Welt, deine Welt  
Antragsteller*in Fatima Bildungszentrum e.V. 
Kurzbeschreibung  VIELFALTSBEWUSSTSEIN  
 KONSTRUKTIVES VERARBEITEN VON 
DISKRIMINIERUNGSERFAHRUNGEN  
 SELBSTBEWUSSTSEIN STÄRKEN  
 ANEIGNUNG von MEDIENKOMPETENZ  
 GEWALTFREIE KOMMUNIKATION 
 BREITENWIRKUNG als LEUCHTTURM-PROJEKT  
 
In den Ferien sollen Präsentationsveranstaltung/ Workshop für 
Kinder stattfinden. Darin soll der Austausch Kindern und Eltern aus 
dem Fatima Bildungszentrum gefördert werden. 
Zielgruppe Zielgruppe : Kinder und Jugendlichen (8-18 Jahre alt) Kinder fördern 
ihre Eltern ( 20-50 Jahre alt)  
Format Präsenz /Workshop  
Projektziele KONSTRUKTIVES VERARBEITEN VON 
DISKRIMINIERUNGSERFAHRUNGEN durch Austausch zwischen 
unterschiedlichen Kulturen und Herkünften. 
 
Stärkung des gegenseitigen Verständnisses, Toleranz und 
gesellschaftlichen Zusammenarbeit für ein friedliches und 
respektvolles Miteinander. 
 
Ggf. Kooperationen Familienwelt e.V.  
Projektzeitraum August-Dez 2025  
Fördersumme 3.000,00 Euro 
Gesamtkosten 3.400,00 Euro

Titel  „Raum für Wandel – Forum Theater gegen Diskriminierung“ 
Antragsteller*in InterFemme* e.V. 
Kurzbeschreibung Diskriminierung begegnet Menschen tagtäglich in der Schule, im 
öffentlichen Raum, im Beruf oder im privaten Umfeld. Oft bleibt sie 
jedoch unausgesprochen oder wird von den Betroffenen allein 
getragen. Um dem etwas entgegenzusetzen, braucht es Räume, in 
denen über Diskriminierung offen gesprochen werden kann, in denen 
Betroffene gestärkt und Nicht-Betroffene sensibilisiert werden. Unser 
Projekt möchte genau solche Räume schaffen durch Forum Theater- 
Aufführungen und begleitende Workshops für Kinder, Jugendliche 
und Erwachsene 
 
Warum Forum Theater? 
 
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Methode des Forum Theaters, 
die auf den brasilianischen Theatermacher und Pädagogen Augusto 
Boal zurückgeht. Sein Konzept des „Theaters der Unterdrückten“ 
versteht Theater nicht als reine Unterhaltung, sondern als Werkzeug 
zur Veränderung gesellschaftlicher Realitäten. Boal entwickelte das 
Forum Theater als eine Form, in der das Publikum nicht nur 
zuschaut, sondern aktiv eingreift – es wird zum sogenannten „Spect-
Actor“ (Zuschauer-Akteur). Anhand einer Theaterszene, in der eine 
Diskriminierungssituation dargestellt wird, sind die Zuschauer*innen 
eingeladen, in das Geschehen einzugreifen, Rollen zu übernehmen, 
alternative Handlungen auszuprobieren und gemeinsam nach 
Lösungen zu suchen. 
 
Diese Methode ist besonders wirkungsvoll, wenn es um Themen wie 
Rassismus, Ausgrenzung oder Vorurteile geht. Denn Forum Theater 
ermöglicht eine körperlich-emotionale Auseinandersetzung mit 
komplexen Themen. Es schafft eine Atmosphäre, in der nicht mit 
dem erhobenen Zeigefinger belehrt, sondern im geschützten 
Rahmen ausprobiert, gescheitert, diskutiert und neu gedacht werden 
darf. Die Beteiligten erleben sich selbst als handlungsfähig – sie 
üben Solidarität, Empathie und Zivilcourage ein. 
Zielgruppe Die Zielgruppe des Projekts umfasst Kinder und Jugendlichen im 
Alter 
von 6 bis 18 Jahren, sowie deren Eltern und/oder interessierte 
Erwachsene. 
Format 
 
 
 
 
 
Das Projekt beinhaltet Forum-Theater-Workshops und Aufführungen, 
um verschiedene Aspekte von Diskriminierung zu thematisieren und 
den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit den 
Themen auseinanderzusetzen, Lösungen zu erarbeiten und ihre 
eigenen Erfahrungen und Perspektiven in einem sicheren Rahmen 
auszutauschen.

Projektziele Das Projekt richtet sich an Kinder, Jugendliche und Eltern aus 
unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen. 
Thematisch stehen Rassismuskritik, Stereotypen, 
Diskriminierungsformen sowie transkulturelle Begegnungen im 
Mittelpunkt. Die Teilnehmenden setzen sich in Workshops und 
Theaterszenen mit den Wirkmechanismen von Diskriminierung 
auseinander – sowohl auf struktureller als auch auf individueller 
Ebene. 
Ziel ist es, das Bewusstsein für Diskriminierung zu schärfen, die 
eigene Rolle in Machtverhältnissen zu reflektieren und solidarische 
Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Besonders für Kinder und 
Jugendliche ist es wichtig, früh zu lernen, dass sie eine Stimme 
haben und dass es möglich ist, Ungerechtigkeit zu benennen und ihr 
aktiv entgegenzutreten. Das Projekt möchte dabei nicht nur 
aufklären, sondern auch empowern: Menschen sollen sich gehört, 
verstanden und gestärkt fühlen. 
 
Darüber hinaus trägt das Projekt zur Förderung eines friedlichen 
Zusammenlebens bei. Es schafft Räume, in denen Austausch, 
Perspektivwechsel und Begegnung möglich sind. Gerade in einer 
vielfältigen Gesellschaft ist es wichtig, Orte zu gestalten, an denen 
Unterschiede nicht trennen, sondern verbinden – durch 
gegenseitigen Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, voneinander 
zu lernen. 
Ggf. Kooperationen Rautenstrauch-Joest-Museum und DaMigra e.V. 
Projektzeitraum September – Dezember 2025 
Fördersumme 10.000,00 Euro 
Gesamtkosten 11.000,00 Euro

Titel  Empowerment durch Vernetzung: Gemeinsam für Solidarität 
und Menschenwürde  
Antragsteller*in interKultur e. V. für den Arbeitskreis Interkulturelle Zentren der Stadt 
Köln, stellvertretend für den Verbund der Zentren interKultur e. V. ist 
ein überkonfessioneller und politisch unabhängiger Träger im 
Bereich Bildung und Erziehung. Der Verein versteht sich als 
Einrichtung der Begegnung auf Augenhöhe und bietet konkrete 
pädagogische Hilfestellungen bei Herausforderungen, denen Kinder, 
Jugendliche und Familien in ihrem Alltag begegnen. Zudem werden 
mittels unterschiedlicher Veranstaltungen Orte des 
Zusammentreffens und der interkulturellen Bildung im Stadtteil 
geschaffen, um die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller 
Menschen zu fördern. Eine MA von Interkultur ist seit 2025 auch im 
Sprecher*innenkreis der Zentren.  
Kurzbeschreibung Das Projekt besteht aus zwei Teamtagen, die der selbststärkenden 
Vernetzung der 43 interkulturellen Zentren Kölns dienen. Die 
Teilnehmenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt (rechts- und 
linksrheinische Zentren), um gezielt Synergien zu fördern.  
Jeder Teamtag umfasst ein Kennenlernen, die Vorführung 
interkultureller Kurzfilme (u. a. Uncivilized, zu sehen unter 
https://www.zdf.de/serien/uncivilized-102), eine Reflexionsrunde, 
Teambuilding-Aktivitäten und eine offene Vernetzungsphase. Ziel ist 
es, zum einen Austausch und Kooperation zwischen den Zentren zu 
stärken und gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren. 
Weiterhin zielt das Projekt auf eine nachhaltige Zusammenarbeit, 
insbesondere um eine solidarische Haltung gegenüber den 
gesellschaftlichen Herausforderungen des zunehmenden 
Rechtsrucks und zunehmender offener Alltagsdiskriminierung zu 
entwickeln.  
Zielgruppe Mitarbeitende der Interkulturellen Zentren der Stadt Köln  
Format zwei Teamtage, die als Kurzfilmabende gestaltet werden und 
moderierte Reflexionsrunden sowie andere Teambuilding-Elemente 
enthalten  
Projektziele Austausch, Identifikation gemeinsamer Herausforderungen, 
Erkennen von individuellen Bedarfen der Zentren (bspw. 
Supervision), Pflege nachhaltiger Vernetzungsstrukturen, 
Empowerment der Mitarbeitenden  
Ggf. Kooperationen Der Verbund der Interkulturellen Zentren. Aktuell in 2025, 43 
anerkannte Zentren  
Projektzeitraum 5. Juni-Dezember 2025  
Fördersumme 4.673,00 Euro 
Gesamtkosten 5.348,60 Euro

Titel  FemiRA - Feministischen Perspektive auf rassistische 
Anschläge gegen Migrant:innen in Köln 
Antragsteller*in interKultur e.V. 
Berliner Str. 77, 51063 Köln  
Ansprechperson: Serpil Güner  
Kurzbeschreibung Stichwortartige Darstellung des Projekts:  
 Das Projekt macht die Perspektiven Kölner Frauen mit 
internationaler Familiengeschichte sichtbar, die sich nach 
rassistischen Anschlägen – insbesondere nach dem NSU-
Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße – politisch 
engagiert haben.  
 Durch eine Wanderausstellung werden die Biografien, 
Geschichten, Erlebnisse und Perspektiven von Frauen mit 
internationaler Familiengeschichte, ihre Betroffenheit und ihr 
antirassistischer Widerstand hervorgehoben und sichtbar 
gemacht.  
 Im Rahmen einer Eröffnung und geplanten Workshops sollen 
Frauen mit internationaler Familiengeschichte ihre 
Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus reflektieren 
und herausarbeiten.  
 Ziel ist es, Empowerment zu fördern, rassismuskritisches 
Bewusstsein zu stärken und die Rolle von Frauen in der 
Erinnerungskultur sichtbar zu machen.  
 Das Projekt hat eine intersektionale Perspektive und möchte 
einen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit 
Rassismus und migrantischer Erinnerungskultur leisten.  
 Öffentlichkeitswirksamkeit wird über Medien, Soziale Medien 
u.ä. sichergestellt.  
 Die Ausstellung soll auch im Sinne der Nachhaltigkeit nach 
Beendigung des Projektvorhabens bereitgestellt werden.  
Zielgruppe  Kölner Frauen mit internationaler Familiengeschichte und 
Rassismuserfahrungen  
 Breite Öffentlichkeit, Akteur*innen, Interessierte, 
insbesondere Jugendliche, Studierende, Migrant*innen  
 Interkulturelle Zentren Köln, Bürgerzentren Köln, soziale 
Einrichtungen, Bildungseinrichtungen, antirassistische 
Netzwerke  
 Wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteur:innen  
Projektziele  Sichtbarmachung von Betroffenen: Die Ausstellung macht die 
Erlebnisse und Stimmen migrantischer Frauen im 
antirassistischen Widerstand sichtbar.  
 Empowerment: Ihre Biografien und Perspektiven werden in 
gesellschaftliche Diskussionen integriert.  
 Sensibilisierung: Die Ausstellung stärkt das Bewusstsein für 
die Rolle von Frauen im Kampf gegen Rassismus und 
Rechtsextremismus.  
 Interaktive Ebene: Workshops ermöglichen den Austausch 
zwischen Besucher*innen und Betroffenen.  
 Wissenschaftliche Fundierung: In Kooperation mit der 
Universität Köln wird Frau Serpil Güner ihre Masterarbeit zu 
diesem Thema verfassen.  
 Breite Zugänglichkeit: Die Wanderausstellung wird an 
verschiedenen Orten in Köln präsentiert.  
 Nachhaltigkeit: Die Ergebnisse werden dokumentiert, und die 
Ausstellung bleibt langfristig nutzbar.  
Ggf. Kooperationen

Projektzeitraum 01.07. – 31.12.2025  
Fördersumme 9.960,00 Euro 
Gesamtkosten 11.280,00 Euro

Titel  Reclaim the Screen – Schwarze Perspektiven im Kurzfilm 
Antragsteller*in KIOSK – Arts Exchange e. V. 
Kurzbeschreibung  Schwarze Menschen in Deutschland sind in Film und Medien 
oft unterrepräsentiert oder werden durch stereotype 
Darstellungen marginalisiert. 
 Rassismus ist weiterhin tief in gesellschaftlichen Strukturen 
verankert (Bildung, Arbeit, Politik, Alltag). 
 Bewegungen wie Black Lives Matter haben die Notwendigkeit 
verstärkter antirassistischer Kulturarbeit verdeutlicht. 
 Digitale Medien und soziale Netzwerke sind verstärkt 
Schauplätze von Desinformation und Hate Speech. 
 Kurzfilme bieten eine kreative Möglichkeit, Schwarze 
Perspektiven authentisch zu vermitteln und Diskussionen 
anzuregen. 
 Reclaim The Screen bietet eine Plattform für Schwarze 
Filmschaffende und stärkt Schwarze Selbstrepräsentation in 
der Filmbranche. 
 Die Förderung von Schwarzen Kurator*innen trägt zur 
nachhaltigen Stärkung Schwarzer Kulturproduktion in 
Deutschland bei. 
 Das Programm bezieht intersektionale Perspektiven 
(Schwarze Frauen, queere Schwarze Menschen, Menschen 
mit Behinderungen) gezielt ein. 
Zielgruppe  Schwarze Community in NRW. 
 Filmschaffende, Aktivist*innen, Studierende. 
 Breite Öffentlichkeit mit Interesse an antirassistischen und 
intersektionalen Diskursen. 
Format Kuratierte Kurzfilmprogramme mit Diskussionsveranstaltungen 
Projektziele  Sichtbarmachung und Förderung Schwarzer Filmschaffender 
 Aufklärung über strukturellen Rassismus durch filmische 
Narrative 
 Förderung von Medienkompetenz und Storytelling als Mittel 
des Widerstands 
 Stärkung der kuratorischen Praxis Schwarzer 
Filmschaffender und Kurator:innen 
 Schaffung eines intersektionalen und inklusiven Dialogs über 
Rassismus und Empowerment. 
Ggf. Kooperationen FilmInitiativ Köln e. V. / Afrika Film Festival Köln 
Projektzeitraum 15.06.2025 – 30.11.2025 
Fördersumme 6.700,00 Euro 
Gesamtkosten 14.194,00 Euro

Titel  Schutz- und Kraftraum für das Ehrenamt – Wir stärken und 
schützen das Ehrenamt gegen demokratiefeindliche, 
rassistische und extremistische Angriffe 
Antragsteller*in Kölner Freiwilligen Agentur e.V. 
Kurzbeschreibung Die Kölner Freiwilligen Agentur möchte ein umfängliches 
Engagierten-Schutzkonzept erarbeiten, das engagierte Bürger:innen 
gegen demokratiefeindliche, rassistische oder extremistische 
Angriffe in jeglicher Form schützt und ihnen die nötige Kraft verleiht, 
ihr Engagement auch bei Widerständen und Bedrohungen 
fortzusetzen statt sich aus dem Engagement zurückzuziehen. 
 
Dabei wollen wir in zwei Schritten vorgehen: 
 
Im ersten Schritt wollen wir uns organisationsintern zu einem 
umfangreichen Erfahrungsaustausch, dem Reflektieren von Erlebtem 
sowie von eigenen Einstellungen verabreden; Schulungen zu 
verschiedenen Themenbereichen für unsere Mitarbeitenden, 
Ehrenamtlichen und den Vorstand anbieten und Handlungskonzepte 
erstellen, die ein geschütztes und starkes Engagement für die 
Demokratie auch beim Erstarken von demokratiefeindlichen Kräften 
weiterhin ermöglichen. 
 
Als Endprodukt soll ein Schutzkonzept entstehen mit 
Handlungsleitfäden und Checklisten für die diversen Situationen, in 
denen Angriffe oder Anfeindungen geschehen (können). Wir 
möchten uns für den Umgang mit verbalen, medialen sowie 
körperlichen Angriffen schulen und mithilfe gezielter Trainings 
geeignete Gegenmaßnahmen und Handlungsspielräume einüben. 
 
Im zweiten Schritt wollen wir nach Außen gehen und unsere 
Prozess-Erfahrungen mit anderen Organisationen und Initiativen 
teilen und sie stärken, eigene Schutz- und Krafträume aufzubauen. 
Besonders im Fokus stehen dabei weitere Organisationen und 
Initiativen in Köln, die sich für die ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit 
einsetzen, da diese besonders stark den Bedrohungen durch Rechts 
ausgesetzt sind. 
Zielgruppe Mitarbeitende, ehrenamtlich Engagierte und Vorstände der Kölner 
Freiwilligen Agentur 
Willkommensinitiativen und Organisationen, die in der 
ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit tätig sind. 
Format Gemeinsamer Prozess von: 
 Workshops zu Anti-Rassismus / Fokus 
(selbst)sensibilisierung 
 Workshops zu demokratiefeindlichen Unterwanderungen 
oder Angriffen 
 Deeskalationstrainings (verbal und körperlich) 
 Workshop(s) zur Erstellung des Schutzkonzeptes 
 Workshop(s) zur Erstellung von Handlungsleitfäden, die in 
das Schutzkonzept eingebunden werden 
 Fachtagung für Willkommensinitiativen und Organisationen, 
die in der ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit in Köln tätig sind 
 
Hinweis: Da die Trainings und Workshops zusammen mit den 
Mitarbeitenden, freiwillig Engagierten sowie den 
Vorstandsmitgliedern durchgeführt werden sollen, werden mehrere 
Veranstaltungen zum selben Thema nötig sein.

Projektziele Unsere organisationsinternen Ziele: 
 
 unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sind für die 
Themen Rassismus/Antirassismus; Extremismus und 
Bedrohungen der Demokratie sensibilisiert 
 Sie reflektieren selbstkritisch ihre eigenen Positionen und 
Einstellungen auf mögliche diskriminierende Elemente 
 Sie erkennen und benennen rassistische, extremistische und 
demokratiefeindliche Angriffe auf den verschiedenen Ebenen 
 Sie verfügen über praxisnahe und immer wieder an die 
Aktualität angepasste Handlungskompetenzen, um auf 
solche Angriffe zu reagieren 
 Sie finden in der Kölner Freiwilligen Agentur eine feste 
Ansprechperson für die Prävention oder Nachbereitung von 
Angriffen 
 unsere Mitarbeitenden fühlen sich in ihrem haupt- und 
ehrenamtlichen Engagement geschützt und sicher, so dass 
sie sich weiterhin für eine demokratische, von Vielfalt 
geprägte Gesellschaft einsetzen wollen 
 Als Kölner Freiwilligen Agentur haben wir unser Leitbild zum 
Thema Antirassismus; Extremismus und Bedrohungen der 
Demokratie überprüft und ggfs. aktualisiert. Aus dem Leitbild 
heraus können wir uns auf die Vielfalt der Kölner 
Bürger:innen berufen, und klare Grenzen definieren und 
Gesprächsangebote ableiten 
 
Unsere weiteren Ziele: 
 Kölner Willkommensinitiativen und Organisationen, die in der 
ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit tätig sind, der AK 9plus 
als Multiplikator:innen zu den Willkommensinitiativen 
Ggf. Kooperationen Kölner Willkommensinitiativen, AK 9plus und Organisationen, die 
in der ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit tätig sind  
Projektzeitraum 05.06.2025 – 31.12.2025  
Fördersumme 7.500,00 Euro 
Gesamtkosten 8.670,00 Euro

Titel  stronger together – spielerisch und kreativ gegen 
Diskriminierung und Ausgrenzung 
Antragsteller*in Kölner Spielewerkstatt e.V., Adrian Wirths 
Kurzbeschreibung  wöchentlich stattfindendes offenes, niedrigschwelliges 
Angebot im öffentlichen Raum für Kinder mit und ohne 
intersektionaler Diskriminierungserfahrung 
 Vermittlung von Kultursensibilität 
 kostenlos, offen und niedrigschwellig 
 richtet sich an alle Kinder und Jugendliche 
 Begegnung durch Kunst und gemeinsames Spielen fördert 
den Abbau von Vorurteilen 
 Partizipativer Ansatz, demokratische Abstimmungsprozesse 
stärken das Demokratieverständnis der teilnehmenden 
Kinder 
 Gelebte Integration, Akzeptanz und Nachbarschaft/ 
Miteinander durch ein Spieleangebot für geflüchtete und 
Kinder aus dem Veedel 
Zielgruppe Kinder und Jugendliche aus der städtischen 
Unterbringungseinrichtung für Menschen auf der Flucht in der 
Geisbergstraße in Köln-Klettenberg, sowie aus den umliegenden 
Wohngebieten 
Format einmal wöchentlich, im öffentlichen Raum im direkten Umfeld der 
Unterbringungseinrichtung 
Projektziele  Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung 
 Förderung interkultureller Kontakte 
 Vermittlung der Bedeutung von Demokratie und Vielfalt 
 Vermittlung rassismuskritischer Ansätze bzw. 
Antidiskriminierung 
 Prävention und Abbau von Gewalt 
 Teilhabe 
 Vermittlung von Kultursensibilität 
Ggf. Kooperationen Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln, Deutsches Rotes Kreuz 
Projektzeitraum 28.08.2025 – 18.12.2025 
Fördersumme 4.050,00 Euro 
Gesamtkosten 4.500,00 Euro

Titel  UNITY CUP 2025 
Antragsteller*in Küpe e.V.-Verein für kulturpädagogische Erziehung 
Kurzbeschreibung  Ein Unitycup fand 2023 statt in Zusammenarbeit mit lokalen 
Akteuren/Kooperationspartnern statt: Kommunales 
Integrationszentrum, Stadt Köln, dem Deutschen Sport und 
Olympia Museum, der Synagoge Roonstrasse, Zappes Broi, 
Sportcenter Kautz, Makkabi Deutschland, und soll nun 
wiederholt werden. 
 Das Projekt wurde vom Deutschen Fussball Bund (DFB) mit 
dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet und wir hoffen auf 
eine Wiederholung dieses erfolgreichen Konzepts. 
 Offenes, interkulturelles Fussball-Turnier für Vereine aller 
Kulturen und Religionen die teilnehmen möchten z. B. 
jüdischer Verein Makkabi, DJK (christlich), Afrika FC, Hellas 
(griechisch), AKM (muslimisch/alevitisch) sowie 
konfessionsunabhängige Teams und/oder LGBTQ z.B. 
Rheinflanke), Frauenteams. 
 Fokus auf interkulturelle Begegnung auf und neben dem 
Sportplatz, Leben in Köln und Antirassismus 
Zielgruppe Sportlerinnen und Sportler aus Köln und ländlicher Umgebung der 
verschiedenen Fussballkreise. 
Deutsche, Jüdische, Muslimische, Alevitische, Christliche Menschen 
und Sportler, die in den Sportvereinen spielen. Ethnische Gruppen 
wie vor allem Türken, Afrikaner (Afrika FC), Afghanen, Syrier, 
Kurden, Araber die in den Vereinen Fußball spielen und auf Makkabi 
und andere Minderheiten treffen ebenso Geflüchtete, Zugewanderte 
und LGBTQI-Personen. 
Format Sport- und Fußballturnier 
Projektziele Durch das Fussballturnier können folgende Ziele erreicht werden: 
 Akzeptanz für andere Ethnien und Religionen schaffen 
 Begegnungsort für ein präventives und antirassistisches 
Zusammentreffen -Schaffung von nachhaltiger Courage im 
Kölner Sport 
 Nachhaltigkeit und Aufbau friedlicher Freundschaft durch die 
repetitive Begegnung im Kölner Amateursport 
 Abbau von Ressentiments und Vorurteilen durch die 
gemeinsame Aktivität -Aufbau von Respekt und Verständnis 
für Vielfalt 
 Sensibilisierung der Teilnehmenden 
 Entwicklung von einem Bewusstsein für kulturelle, religiöse 
und ethnische Vielfalt 
 Realistischer und tatsächlicher Austausch im direkten 
Kontakt/Gespräch während des Turniers unter den 
Teilnehmenden. 
Ggf. Kooperationen Deutsches Sport- und Olympia Museum, Zappes Broi, Makkabi 
Deutschland, Synagoge Roonstr, Merkur e.V. 
Projektzeitraum 2025 Quartal 3/4 
Fördersumme 7.000,00 Euro 
Gesamtkosten 7.700,00 Euro

Titel  Kölner Sinti für ein buntes Köln 
Antragsteller*in Landesrat der Sinti und Roma NRW 
Kurzbeschreibung Wir wollen in aufsuchender Arbeit durch unsere ehrenamtlichen 
Mitglieder zur gleichberechtigten demokratischen Teilhabe aller Sinti 
und Roma in der Stadt Köln beitragen. 
Zielgruppe Alle Sinti und Roma in Köln 
Format Aufsuchende Arbeit, Übersetzungen, Hilfe bei Behördengängen, 
beim Ausfüllen von Formularen und bei allen anderen Aspekten des 
täglichen Lebens. 
Projektziele  Verbesserung des Lebens der allochthonen Roma durch 
gezielte soziale Hilfe 
 Bekämpfung des Antiziganismus in der 
Mehrheitsbevölkerung  
 Gleiche Rechte für unsere Minderheit 
 Bekämpfung rassistischer Haltungen und Handlungsweisen 
Ggf. Kooperationen  
Projektzeitraum 4.6.2025 bis 31.12.2025 
Fördersumme 5.000,00 Euro  
Gesamtkosten 5.500,00 Euro

Titel  „Wir sagen Ja zu Migration!“ 
Antragsteller*in Arbeitskreis „Ja zu Migration, ja zu Demokratie“ 
Organisationsform: Initiative, Trägerverein Mosaik e.V. 
Kurzbeschreibung Mit der Kampagne "Ja, zu Migration!" setzen wir ein klares Zeichen 
für Migration und Demokratie. Diese Kampagne kommt aus der Mitte 
der Kölner Stadtgesellschaft und entstand bei einem Treffen des Ak 
Politik der Kölner Willkommensinitiativen. Von dort aus haben wir 
Partner:innen gesucht und sind auf große Solidarität gestoßen. In 
einer Zeit, in der Stimmen gegen Migration lauter werden, wollen wir 
denjenigen eine Plattform geben, die Migration als Bereicherung 
erleben und Demokratie als unverzichtbar erachten. "Wir sagen JA 
zu Migration!" ist ein wichtiges Signal für eine offene, demokratische 
und von Vielfalt geprägte Gesellschaft. Durch eine breite Kampagne 
im öffentlichen Raum und in den sozialen Medien schaffen wir 
Sichtbarkeit für positive Stimmen zur Migration und tragen zu einer 
faktenbasierten Debatte bei. Mit starken Partnern und einer gezielten 
Umsetzung wird das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur 
gesellschaftlichen Diskussion leisten. 
Zielgruppe Stadtbevölkerung:  
 Bevölkerung Kölns und Umgebung  
 Migrant:innen und Schutzsuchende  
 Engagierte der Zivilgesellschaft  
 Politik und Verwaltung  
 Medien und Bildungseinrichtungen  
 
Format Kampagne im öffentlichen Raum, social media Kampagne, Wissens- 
und Informationsvermittlung im öffentlichen Raum  
Projektziele  Menschen in der öffentlichen Debatte sichtbar machen, die 
aus unterschiedlichen Perspektiven "Ja zur Migration" und 
"Ja zur Demokratie" sagen.  
 Den gesellschaftlichen Mehrwert von Migration durch 
faktenbasierte Informationen und persönliche Geschichten 
vermitteln.  
 Eine breite öffentliche Diskussion anregen und eine positive 
Sichtweise auf Migration und Demokratie fördern.  
Ggf. Kooperationen Ak Politik, Seebrücke Köln, Aktion Neue Nachbarn und der Kölner 
Freiwilligen Agentur, Integrationshaus e.V., Diakonie, 
Caritasverband, Veedel e.V. Jamanyeta, einige weitere vor allem 
migrantische Organisationen sind noch angefragt. und weitere 
angefragten Initiativen und Organisationen 
Projektzeitraum 05.06.2025 – 31.12.2025 
Fördersumme 10.000,00 Euro 
Gesamtkosten 23.000,00 Euro

Titel  AnKoRa – Raum für transformative Praxis 
Antragsteller*in save space e.V. 
Kurzbeschreibung AnKoRa - dekolonialer Raum für transformative Praxis Köln 
 
Wir sind ein BIPoC (Black, Indigenous und People of Color) - 
Netzwerk aus Personen aus unterschiedlichen antirassistisch, sozial 
und politisch aktiven Gruppen. Gemeinsam wollen wir ein 
partizipatives, unkommerzielles, antirassistisches Stadtteilprojekt 
schaffen, den AnKoRa - Raum für transformative Praxis. Einen 
physischen Ort, wo intersektional und inklusiv dekoloniales 
Empowerment, Bildungs- und Heilungsarbeit stattfinden kann. 
 
Der Anti-Koloniale Raum (AnKoRa) wird im Juni 2025 eröffnet und 
soll bis Dezember 2025 einen ganzen Tag im Monat einen 
Community Healing Circle (Gruppentherapiesitzung für BiPoC) und 
Workshops zum Thema dekoloniale Klimagerechtigkeit, community-
übergreifendem Empowerment sowie Ansätze intersektionaler 
Solidarität und Kooperation in Zeiten von Krisen durchführen. 
Zielgruppe Unsere Zielgruppen sind so divers wie unsere Bündnis-Gruppen. Wir 
wollen generationenübergreifend im AnKoRa zusammenkommen, ob 
jung oder alt, aus Köln oder zugezogen, queer oder hetero, 
studierend, nicht-studierend, je breiter und verschiedener die 
Menschengruppen sind, desto besser können wir die Vielfalt der 
unter den (Post)Kolonialstrukturen negativ beeinflussten Menschen 
in unserer Arbeit auffangen und in unserer dekolonialen Analyse 
berücksichtigen. Dabei setzten wir nicht auf die "critical mass" 
sondern auf "critical connections". Nicht die schiere Anzahl an 
Menschen ist uns am wichtigsten, sondern die Begegnungen und 
Beziehungen die community übergreifend, machtkritisch und 
rassismusbewusst im Raum entstehen. 
 
Uns ist hierbei wichtig zu betonen, dass es um nachhaltige BIPoC-
Prozesse geht. Wir wollen bewusst im Zeitraum von 6 Monaten 
Prozesse anstoßen und Menschen aus intersektionalen 
Verhältnissen ressourcenorientiert erreichen und begleiten. Dadurch 
kann ein stabiles Fundament für ressourcengerechte und 
traumainformierte Community- & Care Arbeit entstehen und 
nachwirken. 
Format Juni: Raumeröffnung (AnKoRa Opening Launch am 21.06.2025) 
Juli: Psychosoziale Beratung 3Std. & Workshop 3Std. (1x im Monat) 
Aug: Psychosoziale Beratung 3Std. & Workshop 3 Std. (1x im 
Monat) 
Sept: Psychosoziale Beratung 3 Std. & Workshop 3 Std. (1x im 
Monat) 
Okt: Psychosoziale Beratung 3 Std. & Workshop 3 Std. (1x im 
Monat) 
Nov: Psychosoziale Beratung 3 Std. & Workshop 3 Std. (1x im 
Monat) 
Dez: Finales Community Healing Circle, TN-Evaluation und 
Feedback

Projektziele  Empowerment und Dekoloniale Bildungs- & Heilungsarbeit 
 Entwicklung dekolonialer Solidaritätsstrukturen community 
übergreifend, intersektional und inklusiv für BIPoC und Allies 
 Dekoloniale Handlungs- und Lösungsansätze im Kontext von 
Klimagerechtigkeit und Umweltrassismus für BiPoC und 
Allies 
 Community Circles und Psychosoziale Beratung, max. 13 TN 
pro Monat = insgesamt 65 Menschen (BIPoC) innerhalb von 
5 Monaten. Für Menschen, die keinen Zugang oder keine 
Ressourcen zu Therapie o. Psychologischer Beratung haben. 
 Theater- und Traumapädagogische Workshops, max. 9 TN 
pro Monat = insgesamt 45 Menschen (BiPoC) innerhalb von 
5 Monaten. Alternative dekoloniale Körper- und 
Heilungsarbeit. 
 Audio-visuelle Dokumentation inklusiver Evaluation der TN. 
Ggf. Kooperationen Initiativen und Gruppen wie Black Lives Matter Köln, dem autonomen 
BIPoC-Referat der Universität zu Köln sowie die Demogruppe 
"Bündnis 
gegen anti-asiatischen Rassismus" und der Gruppe Völkermord 
erinnern e.V. 
Zusätzlich sind einige Menschen aus der Klimabewegung Teil des 
Projekts. 
Projektzeitraum Juni – Dezember 2025 
Fördersumme 7.000,00 Euro 
Gesamtkosten 7.800,00 Euro

Titel  TWM Bibliothek Feriencamp für Kinder und Jugendliche 
Antragsteller*in Sonnenblumen Community Development Group/ Theodor-Wonja-
Michael-Bibliothek 
Kurzbeschreibung  5-tägiges Feriencamp für Jugendliche im Alter zwischen 10-
15 Jahren. 
 Fokus auf Kinder und Jugendliche der Black People, 
Indigenous People and People of Colour Gruppierung (im 
Folgenden BIPoC abgekürzt). 
 Aufklärungsarbeit über Rassismus und Kolonialgeschichte. 
 Empowernde Maßnahmen zur Stärkung des 
Selbstvertrauens, Zusammenhalts und 
Zugehörigkeitsgefühls. 
 Erlebnispädagogik mit Ausflügen in die Natur und sportliche 
sowie künstlerische Aktivitäten. 
Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10-15 Jahren, besonderer 
Fokus auf BIPoCs. 
Format Feriencamp mit verschiedenen erlebnispädagogischen Aktivitäten 
Projektziele  Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen für Rassismus, 
Kolonialismus und deren Geschichte schärfen. 
 Selbstvertrauen der Teilnehmer*innen fördern und sie für den 
Alltag stärken. 
 Verständnis der Kinder und Jugendlichen für unterschiedliche 
Kulturen erweitern. 
Ggf. Kooperationen Patrick Fiorencio (Capoeira) 
Projektzeitraum 13. Oktober - 16. Oktober 2025 
Fördersumme 6.307,00 Euro   
Gesamtkosten 7.008,00 Euro

Titel  Jews in the news 
Antragsteller*in Synagogen-Gemeinde Köln K.d.ö.R. 
Kurzbeschreibung Jugendliche vergleichen und untersuchen Berichterstattungen in 
verschiedenen Medien und lernen dabei Kriterien serösen 
Journalismuses kennen. Sie üben, Fake News und Beeinflussung zu 
erkennen und trainieren Argumentations- und Handlungsstrategien, 
um aktiv gegen Diskriminierung – vor allem im Netz – vorzugehen. 
 
Viele von ihnen haben bereits Erfahrung mit intersektionaler 
Diskriminierung gemacht, weswegen u.a. gezielt jüdische Stimmen in 
den Medien sichtbar gemacht werden sollen. 
 
Die Ergebnisse werden in Form von Zeitungsartikeln und Kurzvideos 
(Reels) präsentiert, um noch mehr Menschen für die Thematik zu 
sensibilisieren. 
Zielgruppe Jüdische und nicht jüdische Jugendliche in Köln 
Format Insgesamt 6 Termine: jeden Monat ein zweistündiger Präsenz-
Workshop, immer sonntags zu den regulären Öffnungszeiten des 
Jugendzentrums der Synagogen-Gemeinde. Die Gruppengröße 
sollte 14 Kinder nicht überschreiten, sodass eine individuelle 
Begleitung gewährleistet ist. 
 
Am Ende des Projekts findet die Veröffentlichung der Ergebnisse in 
verschiedenen multimedial aufbereiteten Formaten statt. 
Projektziele  Schärfen der Medienskills, um Fake News, antisemitische 
und rassistische Beeinflussungen zu identifizieren und ein 
Bewusstsein dafür zu entwickeln 
 Antisemitismus- und rassismuskritische Arbeit: Erkennen 
von Diskriminierung und aktives Handeln dagegen 
 Empowerment von jüdischen Kindern und Jugendlichen, die 
von intersektionaler Diskriminierung betroffen sind 
 Zivilcourage fördern 
 Auseinandersetzen mit der eigenen jüdischen Identität und 
Förderung des Zugehörigkeitsgefühl zur jüdischen Gemeinde 
Ggf. Kooperationen Jugendzentrum Jachad der Synagogen-Gemeinde Köln 
Projektzeitraum Juni – Dezember 2025 
Fördersumme 4.000,00 Euro 
Gesamtkosten 4.700,00 Euro

Titel  „Uncivilized“ – Anti-Rassismus-Workshop für Jugendliche in 
Köln 
Antragsteller*in Teller ohne Rand e.V. 
Kurzbeschreibung  Rassismuskritisches Workshopformat für Jugendliche mit und 
ohne Rassismuserfahrung in Köln 
 Ganzheitliche Betrachtung der komplexen Thematik 
 Interaktiver und multimethodischer Workshop 
 Empowerment von Menschen mit Rassismuserfahrung 
 Sensibilisierung von Menschen ohne Rassismuserfahrung 
 Schaffung von safer spaces für einen respektvollen, 
wertschätzenden Austausch auf Augenhöhe und zur 
Schaffung von vertrauensvollen Beziehungen 
 Input durch die Grimme-prämierte Fiction-Serie „Uncivilized“ 
 Erstellung eines aussagekräftigen Image-Film-Formats mit 
den teilnehmenden Jugendlichen (in Kooperation mit dem 
Produzenten und Regisseur von „Uncivilized“) 
Zielgruppe Jugendliche in Köln mit und ohne Rassismuserfahrung im Alter von 
13-21 Jahren 
Format Workshopreihe 
Projektziele  Hintergrundwissen vermitteln 
 Reflektion der eigenen gesellschaftlichen Position und damit 
verbundener Privilegien 
 Perspektivwechsel ermöglichen 
 Empowerment von Menschen mit Rassismuserfahrungen 
 Safer spaces für Austausch und Empathie schaffen 
 kritisches Denken und Lesen fördern 
Ggf. Kooperationen Kollektiv Zwo, Coach e.V., Pro Peace, NAR collective, zahlreiche 
weitere Schulen und Vereine in Köln 
Projektzeitraum 01.07.2025 – 30.11.2025 
Fördersumme 8.710,00 Euro 
Gesamtkosten 9.710,00 Euro

Titel  NEXT LEVEL - Gemeinsam gegen Ausgrenzung und 
Extremismus 
Antragsteller*in The Beautiful Minds e.V. 
Kurzbeschreibung  Projektidee: Interaktives Spiel- und Workshopkonzept an 
Schulen, das schleichende Radikalisierungsprozesse 
erlebbar macht. 
 Themenfokus: (Online-)Extremismus, Gruppendruck, 
demokratische Werte. 
 Zielgruppe: Schüler:innen der Sekundarstufen I und II, mit 
Erweiterung auf Eltern und Lehrkräfte. 
 Methode: Mehrstufiges Wettkampf-Setting, provokative 
Szenen durch Schauspieler:innen, Punktezählen und 
Reflexionsrunden mit den Lehrkräften 
 Ziel: Sensibilisierung für radikale Dynamiken, Förderung von 
Streitkultur, kritischem Denken und sozialer Verantwortung. 
 Durchführung: 3–4 Klassen pro Monat, je nach 
Schulkontingent, über sieben Monate; insgesamt ca. 700 
Teilnehmende. 
 Nachhaltigkeit: Transfer durch Dokumentation, Eltern- und 
Lehrkräfteeinbindung, Handreichung zur eigenständigen 
Weiterführung. 
Zielgruppe Die Zielgruppe sind Schüler:innen ab der Sekundarstufe I und II in 
Köln, die im schulischen Umfeld aufeinandertreffen und 
unterschiedliche soziale, kulturelle und familiäre Hintergründe 
mitbringen. 
 
Sie bewegen sich oft selbstverständlich in digitalen Räumen, wo sie 
leicht mit extremen Positionen und Gruppendruck in Berührung 
kommen. Gleichzeitig sind sie neugierig, offen für kreative 
Lernformen und befinden sich in einer prägenden Phase ihrer 
Identitätsbildung. 
 
Dieses Alter eignet sich daher besonders, um ein kritisches 
Bewusstsein gegenüber manipulativen Strukturen zu entwickeln und 
demokratische Werte zu verankern. 
Format Regelmäßige Workshops an Schulen 
Projektziele  Sensibilisierung für Ausgrenzung, Gruppendruck und (Online-
) Radikalisierung 
 Stärkung kritischer Kompetenzen im Umgang mit Social 
Media und digitalen Plattformen 
 Förderung von Empathie, Respekt und Toleranz bei 
Meinungsverschiedenheiten 
 Aktive Auseinandersetzung mit demokratischen Werten und 
gesellschaftlicher Verantwortung 
Ggf. Kooperationen The Beautiful Minds e.V. realisiert seit vielen Jahren erfolgreiche 
interkulturelle Theater- und Medienprojekte in Köln und Umgebung. 
Aus diesen Projekten ist bereits ein großes Netzwerk entstanden, 
z.B. zu Schulen im Netzwerk von Schule gegen Rassismus, dem 
NS-Dokumentationszentrum etc., über die die Teilnehmenden 
erreicht werden. 
Projektzeitraum 01.09.2025 – 31.12.2025 
Fördersumme 8.000,00 Euro 
Gesamtkosten 20.000,00 Euro

Titel  TIBAcademy - Rassismuskritische Bildung und Empowerment 
(Online) 
Antragsteller*in TIBA Movement e.V. 
Kurzbeschreibung  Ganzjährige Online-Workshops zur Wissensvermittlung und 
Kompetenzentwicklung in den Bereichen Rassismuskritik(1), 
kreativer Selbstentfaltung(2) und Afrofuturismus(3). 
 Gezielte Maßnahmen zur Befähigung und Stärkung von 
mehrfach marginalisierten Menschen mit besonderem 
Augenmerk auf die lokale Gemeinschaft in Köln. 
 Förderung der Mitwirkung und des Engagements von 
Betroffenen als Expert*innen und Multiplikator*innen, 
einschließlich fairer Vergütung ihrer Leistungen. 
 Initiierung und Begleitung von Prozessen, die zu einem 
dauerhaften Wandel in der Gesellschaft führen: Vorurteile 
abbauen und Anerkennung von Vielfalt fördern 
Zielgruppe Personengruppen mit intersektionalen Diskriminierungserfahrungen, 
Privatpersonen, Organisationen/Initiativen, Vereine, Unternehmen 
Format Online-Kurs 
Projektziele Die TIBAcademy zielt darauf ab, durch ganzjährige Bildungsarbeit 
und Empowerment-Programme, 
 einen nachhaltigen Beitrag zum Abbau von Rassismus zu 
leisten, insbesondere durch die Förderung von Teilhabe und 
Repräsentation Betroffener. 
 eine Gesellschaft, in der mehrfach marginalisierte Menschen 
gleichberechtigt repräsentiert werden, faire Vergütung 
erhalten und selbstbestimmt ihre Zukunft gestalten, langfristig 
zu gestalten 
 den Abbau von stereotypen Vorstellungen und strukturellem 
Rassismus, sowie die Sichtbarkeit und Anerkennung von 
afrodiasporischen Afrofuturismen. 
 die Schaffung eines Raumes für Empowerment, kreativen 
Ausdruck und Vernetzung, in dem Vielfalt gelebt und 
wertgeschätzt wird. 
 die Eröffnung neuer Perspektiven und Möglichkeiten für 
mehrfach marginalisierte Menschen durch innovative 
Bildungsarbeit und den Zugang zu Zukunftsthemen. 
Ggf. Kooperationen Die TIBAcademy verfolgt einen kollaborativen Ansatz, der die 
Expertise von Organisationen und freiberuflichen Fachkräften 
integriert. 
Projektzeitraum 05.06. - 31.12.2025 
Fördersumme 7.000,00 Euro 
Gesamtkosten 7.774,84,00 Euro

Titel  „Gemeinsam für Vielfalt – Präventionsarbeit gegen 
Antisemitismus und Rassismus“. 
Antragsteller*in Weltmusik, Klezmer Akademie IBZ e.V. 
Kurzbeschreibung Das Projekt setzt auf eine Kombination aus Bildungsarbeit, 
kreativen Ansätzen und Empowerment-Methoden. Die 
partizipative Einbindung der Zielgruppen steht im Vordergrund. 
Die Inhalte werden diversitätssensibel und in enger Abstimmung 
mit Betroffenen erarbeitet. 
Zielgruppe  Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne 
Migrationshintergrund (14-27 Jahre) 
 Eltern und Familien 
 Ehrenamtliche und Fachkräfte in der sozialen Arbeit 
 Multiplikator*innen aus den Bereichen Bildung, Kultur und 
Soziales 
Format  Workshops und Seminare: zu den Themen Antisemitismus, 
Rassismus, Diskriminierung und Diversität 
 Empowerment-Trainings: für von Rassismus und 
Antisemitismus betroffene Menschen 
 Kreative Projekte: (Theater, Kunst, Film) zur Reflexion von 
Vorurteilen 
 Dialogveranstaltungen: zwischen verschiedenen kulturellen 
und religiösen Gruppen 
 Fortbildungsangebote: für Fachkräfte und Multiplikator*innen 
 Interkulturelle Begegnungen: gemeinsame Aktivitäten und 
Exkursionen 
Projektziele Ziel des Projekts ist es, durch gezielte Präventionsarbeit das 
Bewusstsein für Antisemitismus und Rassismus zu schärfen, 
interkulturelle Kompetenzen zu fördern und den 
gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dabei sollen 
insbesondere Jugendliche, junge Erwachsene und 
Multiplikator*innen in der Gemeindearbeit angesprochen 
werden. 
Ggf. Kooperationen JGK e.V., JLG „Gesher La Masoret“, Roksolana e.V. u.a. 
• Schulen und Bildungseinrichtungen 
• Migrantenselbstorganisationen 
• Kultur- und Jugendzentren 
• Religionsgemeinschaften 
• Lokale Initiativen gegen Diskriminierung 
Projektzeitraum 04.06.2025 bis 31.12.2025 
Fördersumme 7.000,00 Euro 
Gesamtkosten 7.800,00 Euro

Titel  Die NSU-Monologe 
Antragsteller*in Wort und Herzschlag gUG 
Kurzbeschreibung Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier 
Familien der Opfer des NSU - von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und 
İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs 
zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße 
einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den 
geliebten Menschen gegen alle Widerstände zu verteidigen. 
 
Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, 
mal behutsam, mal fordernd, mal wütend. 
 
„Einfühlung und Distanz zugleich. Ein starkes Stück Theater.“ 
Berliner Morgenpost 
 
„Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog.“ 
Nachtkritik.de 
 
„Subtil inszeniert und sehr aussagekräftig.“ 
Zitty 
 
„Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück 
Wahrhaftigkeit.“ 
RBB Inforadio 
 
Eine Veranstaltung besteht stets aus zwei Teilen. 1) die Darbietung 
der NSU-Monologe und 2) ein Publikumsgespräch, bei dem 
Expert*innen im Anschluss zu Wort kommen. 
 
Die „neue Mitte“-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass 
rechtsextreme Einstellungen stark gestiegen und weiter in die Mitte 
gerückt sind: Ein erheblicher Teil der Befragten vertritt populistische 
(33 %) und völkisch-autoritär-rebellische (29 %) Positionen. 
 
Zu diesen abstrakten Zahlen liefern die NSU-Monologe Illustrationen 
in Form konkreter biografischer Erzählungen. Sie erzählen z.B. von 
den diskriminierenden Zuschreibungen, die die Opfer im Kontext der 
Morde des NSU erfuhren: „Blutfehden“ seien der Grund der 
Ermordung, wie im Falle der Familie Kubasik. 
Zielgruppe Berührende Monologe, von Profi-Schauspieler*innen eindringlich 
dargeboten, sind für sehr viele Menschen leicht zugänglich. Gerade 
ein solches Theatererlebnis ist besonders geeignet, Menschen 
außerhalb der politisch-alternativen Subkultur zu erreichen. So 
werden Neugierige eine Aufführung eher aufsuchen als z.B. an 
einem Vortrag teilzunehmen. 
 
Eine Aufführung in genannter Form spricht die Zuschauer*innen 
direkt an. Schauspieler*innen können ein größeres bzw. ein anderes 
Publikum ansprechen als übliche Lobbygruppen. 
 
Diese Vorgehensweise öffnet Menschen die Tür zu einem Thema, 
das ansonsten von Berührungsängsten geprägt ist. Wir erreichen 
dabei oft jene Menschen, die sich ihrer eigenen Privilegien noch 
nicht ausreichend bewusst sind, für die die Probleme des globalen 
Südens noch immer „weit weg“ erscheinen und außerhalb ihrer 
eigenen Lebenswelt stehen.

Format Die Bildungsveranstaltung „NSU-Monologe“ ist eine Kombination aus 
Darbietung eines dokumentarischen Theaterstücks und 
Publikumsgespräch mit Expert*innen bzw. Aktivist*innen im 
Anschluss. 
 
Grundlage des Theaterstücks von Michael Ruf sind mehrstündige 
Interviews mit Hinterbliebenen, was insofern besonders 
bemerkenswert und erfreulich ist, da die Angehörigen enorm selten 
sich Künstler*innen oder Journalist*innen anvertrauen. 
Projektziele Ziel ist es, den Veranstaltungsteilnehmer*innen die Erfahrungen der 
Angehörigen der NSU-Morden näher zu bringen. Erzählt werden die 
kompletten Biografien der Mordopfer und deren unmittelbaren 
Angehörigen, deren Leben in der Türkei, deren Migrationsgeschichte 
nach Deutschland, die Morde an sich, die rassistisch geprägten 
polizeilichen Ermittlungen gegen die Opferfamilien selbst. 
 
Zutiefst persönlich und hoch politisch. (...) beleuchten auf neue 
Weise ein aktuelles Kapitel deutscher Geschichte. 
RBB Kulturradio 
 
Ziel ist es, roh und direkt intime Einblicke in den Kampf der 
Angehörigen um Wahrheit zu liefern. 
Ggf. Kooperationen Interesse einer Kooperation wurde bekundet von Lückenlos e.V. und 
Interkultur e.V. Zudem werden lokale Künstler*innen die NSU-
Monologe darbieten, z.B. der Kölner Schauspieler Aydın Işık. 
Projektzeitraum 5.6. - 31.12.2025 
Fördersumme 10.000,00 Euro 
Gesamtkosten 11.200,00 Euro

Beratungsverlauf (1)

03.06.2025 Integrationsrat
TOP 8.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Berliner Straße 77
  • Keupstraße
  • Geisbergstraße
  • Roonstraße
  • Alte Heide
  • Straße 7

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1398/2025
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
03.06.2025
Erstellt
06.05.2025 15:51