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2045/2024

Erweiterung für das Gymnasium Nachtigallenstr. 19-21 und die Realschule Albert-Schweitzer-Str. 8 sowie Neubau Mensa in 51147 Köln – 2.Beschluss über Mehrausgaben gemäß §13 Abs 4 Satz 2 der Betriebsatzung der Gebäudewirtschaft i.V. m. §16 Abs 5 Satz 1

Beschlussvorlage Ausschuss 22.08.2024

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 16.09.2024, TOP 6.1

Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten

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Anlage 1 - Erläuterung der eingetretenen Kostenrisiken

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten

2688 Zeichen

Verteilung der Mehrkosten auf die 10 Mehrkosten-Kategorien
Kostenfortschreibung II 2024 (KF II) bezogen auf Mio. €
2021 Kostenfortschreibung I: Mio. € 16,2
2024 Kostenfortschreibung II: Mio. € 18,5
rund 500.000€
Außergewöhnliche Markteinflüsse
22% der Mehrkosten
rund 100.000€
Spezielle „Bauen im Bestand“ – Risiken
4% der Mehrkosten
rund 200.000€
Nutzungsänderungen
9% der Mehrkostenrund 900.000€
Planung und Ausführung
39% der Mehrkosten
rund 600.000€
Sonstige Risiken
26% der Mehrkosten
Erweiterung für das Gymnasium Nachtigallenstr. 19-21 und Realschule Albert-Schweitzer-Str. 8 
sowie Neubau Mensa in 51147 Köln – Anlage 2

Kostenentwicklung – Vergleich KBR 2016 (Baubeschluss) mit Kostenprognose 2024
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Kostengruppe 700
Kostengruppe 600
Kostengruppe 500
Kostengruppe 400
Kostengruppe 300
Datenreihe rot: Kostengruppen 2024 Datenreihe grau: KBR 2016
Erweiterung für das Gymnasium Nachtigallenstr. 19-21 und Realschule Albert-Schweitzer-Str. 8 
sowie Neubau Mensa in 51147 Köln – Anlage 2
(alle Angaben in Brutto)
Angaben in Mio. €

Kostenentwicklung – Mehrkosten bereits beauftragter Gewerke KGR 300
Mehrkosten bislang 3.149.433,16 €, im Durchschnitt ca. 36,25% über Kostenberechnung 2016 (KGR 300, 400 und 500)
(Kostenermittlung zum Baubeschluss vom 28.06.2016)
Erweiterung für das Gymnasium Nachtigallenstr. 19-21 und Realschule Albert-Schweitzer-Str. 8 
sowie Neubau Mensa in 51147 Köln – Anlage 2
0 € 1.000.000 € 2.000.000 € 3.000.000 € 4.000.000 €
Beschilderung
Bodenbelagsarbeiten
Malerarbeiten
Metallbauarbeiten, Beschläge, Geländer
Parkettarbeiten
Fliesenarbeiten
Werksteinarbeiten
Estricharbeiten
Trockenbauarbeiten
Innentüren
Putzarbeiten
Dachdecker
Aussenfenster, -türen, Sonnenschutz
Gerüstbauarbeiten
Erd- / Rohbauarbeiten (inkl. TGA-Anteil)
Datenreihe rot: Beauftragungen Datenreihe grau: KBR 2016 (alle Angaben in Brutto)

Kostenentwicklung – Mehrkosten bereits beauftragter Gewerke KGR 400 und 500
Mehrkosten bislang 3.149.433,16 €, im Durchschnitt ca. 36,25% über Kostenberechnung 2016 (KGR 300, 400 und 500)
(Kostenermittlung zum Baubeschluss vom 28.06.2016)
0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 600.000 700.000 800.000 900.000
Galabau (500)
Aufzug (400)
Kücheneinrichtung (400)
Blitzschutz (400)
Solarzellen (400)
MSR = Gebäudeautomation (400)
Nachrichtentechnik/Neuausschreibung (400)
Raumlufttechnik (400)
Sanitär/Neuausschreibung (400)
Heizungstechnik/Neuausschreibung (400)
Elektroarbeiten/Neuausschreibung (400)
Datenreihe rot: Beauftragungen Datenreihe grau: KBR 2016
Erweiterung für das Gymnasium Nachtigallenstr. 19-21 und Realschule Albert-Schweitzer-Str. 8 
sowie Neubau Mensa in 51147 Köln – Anlage 2
(alle Angaben in Brutto)
€

Anlage 1 - Erläuterung der eingetretenen Kostenrisiken

3187 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage 2045/2024 - Erweiterung für das Gymnasium 
Nachtigallenstr.aße 19-21 und die Realschule Albert-Schweitzer-Straße 8 sowie 
Neubau Mensa in 51147 Köln, Kostenfortschreibungsbeschluss 
 
Erläuterung zu den eingetretenen Risikokategorien 
 
2. Außergewöhnliche Markteinflüsse rund 0,5 Mio. Euro (22 %) 
Nach der Corona-Pandemie stiegen insbesondere die Stahlpreise deutlich an. Auch die 
wieder anziehende Konjunktur in Asien führte zu steigenden Rohstoffpreisen. 
Der Krieg in der Ukraine ab Februar 2022 führte zu verstärkten Lieferengpässen. Preise für 
Baumaterialien und Energie verteuerten sich erheblich. So stieg der der Baupreisindex NRW 
von 2016 bis zum Februar 2024 um über 50%. 
Die hier aufgeführten Kosten beziehen sich auf das Submissionsergebnis der 
Landschaftsbauarbeiten, das rund 500.000 Euro über der Kostenberechnung liegt, was 
sogar einer Preissteigerung von 70% gegenüber der Kostenberechnung entspricht. Die 
Gründe sind der zum Zeitpunkt der Angebotseinholung wie zuvor beschriebenen 
Marktsituation geschuldet. 
 
7. Spezielle "Bauen im Bestand" - Risiken rund 100.000 Euro (4 %) 
Sowohl im Baufeld des Erweiterungsbaus Gymnasium als auch im Baufeld des 
Erweiterungsbaus Realschule kam es zu erheblichen Behinderungen aufgrund von bislang 
unbekannten Leitungsfunden der unterschiedlichen Medien, die sowohl zu 
Bauzeitverzögerungen als auch zu Mehrkosten bedingt durch erhöhten Planungsaufwand 
und Leitungsumlegungen führten.  
 
8. Nutzungsänderungen rund 200.000 Euro (9 %) 
Anders als ursprünglich vorgesehen wurde die neue Schließanlage auch für die 
Bestandsgebäude vorgesehen und blieb nicht ausschließlich auf die Erweiterungsbauten 
beschränkt. Im Bereich der Außenanlagen wurden aufgrund von Nutzerwünschen 
Änderungen und Ergänzungen an der bestehenden Planung vorgenommen. 
 
9. Planung und Ausführung rund 900.000 Euro (39 %) 
Im Zuge der Bauausführung kam es wiederholt zu Änderungen oder Anpassungen der 
Bauausführung im Bezug zur Ausführungsplanung. So musste zum Beispiel die 
Abhangdecke der Mensa nach eingehender Prüfung aufgrund der vorhandenen Decken als 
weitspannende Spannbetondecke entgegen der ausgeschriebenen Leistungsbeschreibung 
aus Sicherheitsgründen als freitragende Abhangdecke ausgeführt werden. Auch die 
jeweiligen Anbindungen an den Bestand sowohl in konstruktiver Hinsicht als auch im Bereich 
der Gebäudetechnik machten zusätzliche Leistungen erforderlich. Im Bereich der 
Außenanlagen wurden Anpassungen insbesondere hinsichtlich der Entwässerung 
erforderlich. Es lagen keine ausreichenden Bestandsunterlagen vor, sodass hier im Zuge der 
Ausführung Anpassungen vorgenommen werden mussten.

10. Sonstige Risiken rund 600.000 Euro (26 %) 
Wesentliche Ursache der sonstigen Risiken ist die Corona Pandemie, die zu einer 
erheblichen Verlängerung der Bauzeit führte. Dazu gehörten zum einen die Folgekosten 
aufgrund von Bauzeitverlängerungen (9 Monate) und damit verbunden Preissteigerungen in 
Höhe von rund 550.000 Euro. Zum anderen erhöhten sich die Kosten für die 
Winterbauheizung als Folge der verlängerten Bauzeit um 50.000 Euro. 
 
Summe der Kostenfortschreibung rund 2,3 Mio. Euro (100 %)

Beschlussvorlage Ausschuss

9382 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 2045/2024 
Freigabedatum 
22.08.2024  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Erweiterung für das Gymnasium Nachtigallenstr. 19-21 und die Realschule Albert-
Schweitzer-Str. 8 sowie Neubau Mensa in 51147 Köln – 2.Beschluss über 
Mehrausgaben gemäß §13 Abs 4 Satz 2 der Betriebsatzung der Gebäudewirtschaft i.V. 
m. §16 Abs 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW)  
Beschlussorgan 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1.  Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehraus-
gaben gegenüber dem Beschluss vom 29.11.2021 (Vorlagen-Nummer 3440/2021) in 
Höhe von rund 2,3 Mio. Euro brutto für die Erweiterungsbauten für das Gymnasium Nach-
tigallenstraße 19-21 und die Realschule Albert-Schweitzer-Straße 8 sowie den Neubau 
Mensa in 51147 Köln-Wahn zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaß-
nahme zu. 
Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen betragen nun rund 18,5 Mio. Euro brutto statt 
rund 16,2 Mio. Euro brutto. 
 
2.  Die Finanzierung erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. 
Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen an die Ge-
bäudewirtschaft zum gültigen Flächenverrechnungspreis. 
 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 16.09.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen  2025:       € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 2025:       € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 
a) Personalaufwendungen         € 
b) Sachaufwendungen etc. (Miete inklusive Nebenkosten)  siehe Begründung 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
Die erstmalige Errichtung und der Betrieb von Schulgebäuden führen zu einem Ressourcen-
verbrauch, der eine Zunahme der CO²- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. 
 
Begründung: 
Abgrenzung zur Maßnahme aus dem Beschluss 3851/2023: 
 
Am 10. September 2009 hat der Rat der Stadt Köln die Errichtung jeweils eines  
Erweiterungsbaus für das Gymnasium Nachtigallenstr. 19 – 21 und für die Realschule Albert-
Schweitzer-Str. 8, beide 51147 Köln (Porz-Wahn) sowie die Errichtung eines von beiden 
Schulen gemeinsam zu nutzenden Mensagebäudes beschlossen (3215/2009 und 
1722/2016). 2021 wurde dazu die erste Kostenfortschreibung vorgelegt (3440/2021). Die Kos-
ten der Maßnahme sind durch den Eintritt weiterer Risiken erneut gestiegen, sodass nun mit 
dieser Vorlage eine zweite Kostenfortschreibung (2045/2024) zum Beschluss vorgelegt wird.  
 
Wegen des hohen Bedarfes an Schulplätzen die Bezirksregierung Köln parallel zur laufenden 
Baumaßnahme eine Zügigkeitserweiterung beider betroffener Schulen genehmigt. Diese 
wurde vom Rat der Stadt Köln schulrechtlich mit der Vorlage 4030/2022 politisch entspre-
chend beschlossen. Die Genehmigung der Bezirksregierung war aber an die Bedingung ge-
knüpft, dass -über die mit Vorlage 1722/2016 beschlossene Erweiterung beider Schulen 
hinaus (!)- eine weitere Erweiterung der Schulplätze und mit einer zusätzlichen Turnhalle

3 
erfolgt. Für diese zusätzliche Maßnahme ist ein eigener neuer Bedarfsprüfungs- und Pla-
nungsbeschluss des Rates erforderlich. Wegen des Schulnotstands ist dies ein Grund für die 
Einholung einer Dringlichkeits- oder Eilentscheidung. So hat man zunächst ein Interim beauf-
tragt (1700/2024 Kaltlufthalle) und dann den Planungsbeschluss eingeholt (3851/2023). 
 
Beides ist zwar am gleichen Standort. Es handelt sich aber um 2 voneinander zu unter-
scheidende Maßnahmen, die auch auf unterschiedliche Weise (eine als Massivbau, die an-
dere in Modulbauweise) und von unterschiedlichen Baugruppen umgesetzt werden. 
 
Entwicklung der Gesamtkosten:  
 
Am 28.06.2016 hat der Rat der Stadt Köln den Entwurf und die Kostenberechnung für die  
Erweiterungsbauten für das Gymnasium Nachtigallenstraße 19-21 und die Realschule  
Albert-Schweitzer-Straße 8 sowie den Neubau Mensa in 51147 Köln-Wahn nach EnEV 2014 
mit Gesamtbaukosten in Höhe von circa 11,7 Mio. Euro brutto einschließlich 5% Risikozu-
schlag genehmigt und die Verwaltung mit der Submission und Baudurchführung beauftragt 
(Vorlagen-Nummer 1722/2016).  
Mit den Rohbauarbeiten für den Neubau wurde am 20.08.2018 begonnen. 
Mit Beschluss vom 29.11.2021 (Vorlagen-Nummer 3440/2021) genehmigte der Betriebsaus-
schuss Gebäudewirtschaft die Erhöhung der Ausgaben von 11,7 Mio. Euro um rund 4,5 Mio. 
Euro auf insgesamt 16,2 Mio. Euro.  
Gemäß der aktuellen Kostenprognose werden sich die Gesamtbaukosten von rund 16,2 Mio. 
Euro brutto um 2,3 Mio. Euro auf rund 18,5 Mio. Euro brutto erhöhen. 
 
Es zeichnet sich somit ab, dass die genehmigten Kosten aus dem oben genannten Baube-
schluss um circa 58 % überschritten werden.  
 
Die tatsächlich benötigten Mittel können von den prognostizierten Kosten abweichen. 
 
Die für das Projekt identifizierten Mehrkosten wurden den 10 Risikokategorien zugeordnet und 
können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden (Erläuterungen zu den Mehrkosten 
sind der Anlage 1 zu entnehmen): 
 
Nr. Risikokategorie Mio. Euro 
(gerun-
det) 
% 
1. Änderungen des regulatorischen Umfeldes 
 
  
2. Außergewöhnliche Markteinflüsse 0,5 22 
3. Besondere vertragliche Risiken  
  
4. Besondere Genehmigungsrisiken    
5. Besondere Bauumfeldrisiken   
6. Baugrundrisiken   
7. Spezielle "Bauen im Bestand" - Risiken  0,1 4 
8. Nutzungsänderungen 0,2 9 
9. Planung und Ausführung 0,9 39 
10. Sonstige Risiken 0,6 26 
 Gesamtsumme 2,3 100 
 
Bereits bei den beauftragten Gewerken verzeichnete sich eine Preissteigerung von circa 36 % 
gegenüber der Kostenberechnung aus 2016. 
 
Bedingt durch die Bauzeitverlängerung von circa 50 Monaten auf Grund von Corona, Ukraine-

4 
krieg, Vergabeproblemen, Kündigungen, Lieferschwierigkeiten und witterungsbedingten Bau-
unterbrechungen, sowie Änderungen in der Bauausführung haben sich die Kosten zusätzlich 
um circa 18% erhöht. 
 
Es wird daher eine Erhöhung des Gesamtbudgets um rund 2,3 Mio. Euro brutto auf rund 18,5 
Mio. Euro brutto empfohlen. 
 
Vorschläge zur Kostenreduzierung:  
 
Einsparpotentiale wurden im Bereich der Planung und der Ausführung bereits bedacht.  
Die vorliegende Planung wurde auf Basis der festgelegten Mindeststandards gemäß den Bau- 
und Qualitätsstandards (BQA) der Stadt Köln sowie den Schulbaurichtlinien erstellt. 
Auch aufgrund des aktuellen Baufortschritts und der allgemeinen Baupreisentwicklung sind 
keine weiteren Einsparungen möglich. 
 
Termine:  
 
Das Projekt befindet sich in der Leistungsphase (LPH) 8.  
Baubeginn war im August 2018.  
Der ursprünglich im Baubeschluss geplante Fertigstellungstermin im November 2018 verzö-
gert nun auf Oktober 2024.  
 
Das Projekt befindet sich im Bau. Eine Alternative steht nicht zur Verfügung. 
 
Finanzierung: 
 
Baukosten 
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der 
Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen an 
die Gebäudewirtschaft. Zum 1. Januar 2015 wurde das  
innerstädtische Finanz- und Abrechnungssystem zwischen der Kernverwaltung und der Ge-
bäudewirtschaft der Stadt Köln neu geordnet. Seit diesem Zeitpunkt gibt es unterschiedliche, 
spartenbezogene Mieten, sogenannte Flächenverrechnungspreise.  
Die Flächenverrechnungspreise basieren grundsätzlich auf den spartenspezifischen Aufwen-
dungen (nach Abzug der der jeweiligen Sparte zuzurechnenden sonstigen  
Erträge) und der auf die jeweilige Sparte beziehungsweise Untersparte entfallenden Fläche. 
Die umlagefähigen Nebenkosten werden von der Gebäudewirtschaft separat von der Miete 
mit der Nutzer*innendienststelle abgerechnet.  
 
Auf der Grundlage der bei der Berechnung des Flächenverrechnungspreises üblichen Annah-
men (zum Beispiel Instandhaltungsansatz laut Empfehlung der KGSt) ist bei Mehrkosten von 
rund 2,3 Mio. Euro von einer zusätzlichen jährlichen Haushaltsbelastung von rund 117.000 
Euro auszugehen. 
 
Gegenüber dem Beschluss aus dem Jahr 2016 (Vorlagen-Nummer 1722/2016) ist somit nach 
aktuellem Stand von einer jährlichen Haushaltsbelastung von rund 681.000 Euro jährlich aus-
zugehen. Die Baufertigstellung wird voraussichtlich in 2024 erfolgen, so dass die entstehen-
den Mietkosten inklusive Nebenkosten und Reinigung voraussichtlich ab dem Haushaltsjahr 
2025 im Teilergebnisplan des Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301 Schul-
trägeraufgaben bei Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen zu finanzieren sind. 
 
Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 
2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel –gegebenenfalls 
durch Umschichtungen- vorsehen. 
 
Anlagen: 
Anlage 1 – Erläuterung zu den Mehrkosten 
Anlage 2 – Aufteilung der Mehrkosten

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

1919 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2045/2024
Stand: 11.09.2025 
Sachstandsbericht  
Erweiterung für das Gymnasium Nachtigallenstr. 19-21 und die Realschule Albert-
Schweitzer-Str. 8 sowie Neubau Mensa in 51147 Köln – 2.Beschluss über 
Mehrausgaben gemäß §13 Abs 4 Satz 2 der Betriebsatzung der Gebäudewirtschaft i.V. 
m. §16 Abs 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) 
Beschluss: 
1.  Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehraus-
gaben gegenüber dem Beschluss vom 29.11.2021 (Vorlagen-Nummer 3440/2021) in 
Höhe von rund 2,3 Mio. Euro brutto für die Erweiterungsbauten für das Gymnasium Nach-
tigallenstraße 19-21 und die Realschule Albert-Schweitzer-Straße 8 sowie den Neubau 
Mensa in 51147 Köln-Wahn zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaß-
nahme zu. 
Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen betragen nun rund 18,5 Mio. Euro brutto statt 
rund 16,2 Mio. Euro brutto. 
 
2.  Die Finanzierung erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. 
Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen an die Ge-
bäudewirtschaft zum gültigen Flächenverrechnungspreis. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Das Budget in Höhe von 18,5 Mio. Euro wurde entsprechend dem Beschluss in SAP einge-
stellt.  
Der letzte Bauabschnitt der Maßnahme ist mit Beginn des neuen Schuljahres 2025/2026 in 
Betrieb gegangen. 
Derzeit erfolgen noch Restabwicklungen und Mängelbeseitigungen im Rahmen der Leistungs-
phase 8. 
Momentan liegen die aktuellen Kosten noch im Rahmen des genehmigten Budgets, es sind 
aber noch nicht alle Gewerke beziehungsweise Ingenieurbüros vollständig abgerechnet.

2 
 
Nächste Schritte: 
Abschluss der Restabwicklungen und Mängelbeseitigungen sowie Abrechnung aller Gewerke.  
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
10.09.2026

Beratungsverlauf (1)

16.09.2024 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 6.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2045/2024
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
22.08.2024
Erstellt
25.06.2024 06:37