2516/2017
Neuwahl des Tanzbeirates
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41/41/2 Vorlagen-Nummer 2516/2017 Freigabedatum 28.08.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Neuwahl des Tanzbeirates Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur ernennt für die Amtsperiode vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2020 Frau Jun.-Prof. Dr. Denise Temme Frau Ulrike Nestler Frau Prof. Heide Hagebölling-Eisenbeis als stimmberechtigte Mitglieder des Tanzbeirates (Lebensläufe s. Anlage 1) Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Der Rat hat am 18.01.2011 im Rahmen der Verabschiedung des Tanzförderkonzeptes die Einrich- tung eines Tanzbeirates beschlossen. Der Beirat hat die Funktion auf Grundlage des aktuellen För- derkonzeptes die Verwaltung und die städtischen Gremien bei der Vergabe der jährlichen Projektför- dermittel, der dreijährigen Projektförderung sowie der dreijährigen Konzeptionsförderung im Bereich der freien Tanzszene zu beraten. Der Tanzbeirat besteht aus vier stimmberechtigten Mitgliedern. Ne- ben der Kulturdezernentin, die sich vertreten lassen kann, wird ein Mitglied von der Verwaltung vor- geschlagen sowie zwei Kandidatinnen und Kandidaten durch die freie Tanzszene gewählt. In Anlehnung an die Förderzeiträume beträgt die Amtsperiode des Tanzbeirates drei Jahre. Die Amtsperiode des letzten Beirates endete am 30.06.2017. Es ist daher eine Neubesetzung ab dem 01.07.2017 erforderlich. Die Verwaltung schlägt Frau Jun.-Prof. Dr. Denise Temme vor. Die Tanzszene hat durch Wahl Frau Ulrike Nestler und Frau Prof. Heide Hagebölling-Eisenbeis vorgeschlagen. Alle Kandidatinnen haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung im Tanzbeirat erklärt. Die Lebensläufe sind zur näheren Information beigefügt (Anlage 1).
2516-2017 Anlage 1 Beschlussvorlage Neuwahl Tanzbeirat
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Anlage 1 Denise Temme (Dr. sportwiss.) Juniorprofessorin (seit 2014) für Tanz und Bewegungskultur an der Deutschen Sporthochschule Köln, Leiterin des Instituts für Tanz und Bewegungskultur der Deutschen Sporthochschule Köln sowie Leiterin des dortigen Weiterbildungs- masterstudiengangs Tanzkultur VIEW. Sie studierte zunächst Biologie (Diplom ab 1999) an der Ruhr Universität Bochum, wechselte dann zu Studium der Diplom Sportwissenschaft (mit Schwerpunkten im Elementaren Tanz und Bewegungstheater) an die Deutsche Sporthochschule Köln. Nach zunächst ausschließlich künstlerischer Tätigkeit (POGOensemble) forschte sie von 2009 bis 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Philosophie des Institutes für Pädagogik und Philosophie (Prof. Dr. Volker Schürmann) der Deutschen Sporthochschule Köln zur Hermeneutik von menschlicher Bewegung und Tanz. Ihre Dissertation (Menschliche Bewegung als Tätigkeit – Zur Irritation fragloser Gewissheiten) wurde 2014 mit dem Dissertationspreis der Deutschen Sporthochschule Köln ausgezeichnet. Forschungsfelder: Praxistheorien, Philosophie von Bewegung und Tanz, Konzepte der Tanz- und Bewegungs- vermittlung. Sie ist daneben Mitbegründerin, Choreografin und Tänzerin des POGOensembles (seit 2001, zusammen mit Dilan Ercenk- Heimann und Tessa Temme künstlerische Tätigkeit als Choreografin und Tänzerin): internationale Gastspiele (u.a. 10. Guangdong Tanzfestival 2013/Guangzhou; Aerowaves 2010/Helsinki, Tampere, Oulu; Julidans 2009/Amsterdam) und künstlerische Auszeichnungen (u.a. Internationaler Choreografen-Wettbewerb für Zeitgenössischen Tanz »no ballet«/ 2008; »Priority Company« Aerowaves – Dance across Europe/ 2010). Anlage 1 Ulrike Nestler, Ethnologin M. A. Magisterstudium der Ethnologie, Afrikanistik und Geographie an der Universität zu Köln; Fortbildung zur Tanzpädagogin; zahlreiche Feldforschungsaufenthalte im Kontext des Zeitgenössischen Tanzes in Johannesburg, Südafrika, und diverse Lehraufträge an der Universität zu Köln als auch am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der HfMT Köln; freiberufliche Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ausstellungsprojektes Afropolis. Stadt, Medien, Kunst, Projektkoordinatorin und -leiterin der Veranstaltungsreihe TanzKulturen der Welt im RJM und allgemeine Veranstaltungsorganisation, Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Köln. Aktuell: Mentorin des Residenzprogramms Inkubator der Tanzfaktur, Köln; Promotionsstudentin im Bereich Tanzwissenschaft, Arbeitstitel Dancing Contemporaneity in Urban South Africa: Johannesburg and Beyond, Betreuerin: Prof. Yvonne Hardt, ZZT/HfMT; wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Tanzwissenschaft des ZZT der HfMT Köln. Prof. Heide Hagebölling-Eisenbeis Kurzbiographie Gemeinsam mit Manfred Eisenbeis Gründung der Kunsthochschule für Medien Köln,1990. Konzept und Leitung internationaler UNESCO Kolloquien mit Themenschwerpunkt Kunst, Kultur und neue Technologien. Entwicklung des Lehrbereichs mediale Szenografien: interdisziplinäre und Sparten integrierende Arbeiten der Medien- und Raumkunst mit Performance, Tanz, Klang, Musik. Public Art Projekte. Zahlreiche Publikationen und Veröffentlichungen. Kooperationen mit Festivals und Wettbewerben. Gruppenausstellungen (Auswahl): Centre Pompidou Paris; Bauhaus Museum Berlin; Ars Electronica Linz; La Villette Paris; Imagina Monte Carlo; Milia Cannes, Frankreich; L’immagine elettronica, Bologna, Italien. Vorträge/Lectures und Präsentationen (Auswahl): Harvard University/Carpenter Center, USA; MIT/Center for Advanced Visual Studies, Boston, USA; New York University; Pratt Institute New York; Renmin University, Beijing, China; Architectural Association/ AA London, GB; Central St. Martins/University of Arts London, GB; Taipei National University of Arts, Taiwan; Université Paris 8, Frankreich; University of Art Helsinki und Art University of Tampere, Finnland; University of Groningen/Kunstbereich, Holland. Externe Prüferin und Gutachterin: Doktorats-Kommissionen Central St. Martins / University of Arts London und University of East London, GB. Mitgliedschaften: - Académie Européenne des Sciences, des Lettres et des Arts, Paris - European Cultural Parliament / ECP, Berlin - ICOM, International Council of Museums - Mitglied des Beirats Kultursekretariat NRW, Wuppertal Auszeichnung: Gemeinsam mit Manfred Eisenbeis ausgezeichnet mit der „Picasso Medaille“ der UNESCO, Paris. HHE betrachtet ihren Ansatz als offenen Prozess künstlerischer Forschung, kreativer Entwicklungsarbeit und Synthese zwischen den Künsten u.a. im Kontext technologischer Veränderungen. Biographie: http://www.media-scenography.org/biography-and-academic-work/ Projekte: http://www.media-scenography.org/list-of-projects/ Publikationen und Texte: http://www.media-scenography.org/list-of-publications/ Dokumentation künstl. Projekte u.a. des Lehrbereichs: http://www.media-scenography.org/
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2516/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 28.08.2017
- Erstellt
- 14.08.2017 15:20