Regionalrat Köln

0002/2024/5

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 18. Oktober 2024

Mitteilung Ausschuss 04.11.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 05.11.2024, TOP 9.3

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Mitteilung Ausschuss

474 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 04.11.2024 
 0002/2024/5 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 04.11.2024 
Ausschuss Kunst und Kultur 05.11.2024 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 18. Oktober 2024 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier 
Köln“, Stand 18. Oktober 2024, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Projektstatusbericht

8414 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 04.11.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 05.11.2024
1. Kerndaten des Projektes 
Standort:
Rathausplatz
Bauherrin:
Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit:
Juli 2008 bis heute
Bauzeit:
2014 - 2027
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss
09/2008     

Ausbaugewerke MiQua (Veröffentlichung) 
3. Quartal 2024
Baubeschluss (51,773 Mio. 
€) 
07/2011     

Baubeschluss (77,0 Mio. 
€)
07/2017     

Baugenehmigung 
01/2014     

Baubeginn
07/2015    

Stahlbetonarbeiten 
06/2021    

Fertigstellung Bau 
12/2027
Nutzungsbeginn
1. Halbjahr 2028
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 08/2024):
18.10.2024
02
Stand:
Index:
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 04.11.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 05.11.2024
18.10.2024
02
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten
35,417 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten
16,356 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
28%
Gesamtsumme (brutto)
51,773 Mio. 
€
∑
100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten
37,777 Mio. 
€
Baunebenkosten
16,622 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
47%
Grabungskosten
7,179 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
53%
Gesamtsumme (brutto)
61,578 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 
61,578 Mio. 
€
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017
11,817 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
58%
zzgl. Risikoaufschlag
3,670 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
42%
Gesamtsumme (brutto)
77,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017
77,000 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen
3,674 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung
34,374 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)
115,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
73%
zzgl. Risikoaufschlag
11,571 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
27%
Gesamtsumme (brutto)
127,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Oktober 2024:
Ratsbeschluss 05/2021
127,000 Mio. 
€
22,000 Mio. 
€
149,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
82%
41,000 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
18%
Gesamtsumme (brutto)
190,000 Mio. 
€
∑
100%
Prognose Gesamtkostensituation:
02.10.2024
Zahlungsstand=
 93,090 Mio. 
€ 
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1
Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2
Änderung der Planung durch Nutzer
3
Gesetzliche Änderungen
4
Insolvenzen 
5
Mangelhafte Fremdleistungen
6
Genehmigungsverfahren
7
Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen) 
8
Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf) 
9
Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
Mehrkosten Teil 2
44,300 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
77,000 Mio. 
€
93,300 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)  
Mehrkosten Teil 1 
127,000 Mio. 
€
156,300 Mio. 
€
37,473 Mio. 
€
14,300 Mio. 
€
51,773 Mio. 
€
28,878 Mio. 
€
61,578 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
Verfügt
 (Auftragsstand = HA + NV) 
= 122,591 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
190,000 Mio. 
€
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und 
bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
190,0 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
160,0
180,0
200,0
Σ
190,0 Mio. €
93,090
122,591
Zahlungsstand
Verfügt
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 04.11.2024 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 05.11.2024
18.10.2024
02
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. In Folge der 
Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau wurde der Gesamtterminplan angepasst. Auf Grundlage dieser neuen Terminschiene ergibt sich ein neuer 
Fertigstellungstermin zum 31.12.2027. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. 
€. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. 
€ belaufen. In Folge der Neubeauftragung des Gewerkes Stahlbau wurde der Gesamtterminplan angepasst. Auf Grundlage dieser neuen 
Terminschiene haben sich Mehrkosten ergeben, die im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 in den Rat der Stadt Köln 
eingebracht werden.
Der Rat hat am 01.10.2024 die Mehrkosten zur Kenntnis genommen. Das Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Im Bereich der Archäologie wurden zuletzt die Parcoursstege und Stützwände in den Bereichen der Achsen 41 + 42 (Übergang MiQua zum 
Praetorium) erfolgreich betoniert. Weiterhin laufen sukzessive die Arbeiten der Gewerke Durchbrüche und Unterfangungen - in enger Abstimmung 
mit der Archäologie. 
Im Gewerk Stahlbau wurden sowohl in den Bauabschnitten 03 + 04 als auch in den Bauabschnitten 01 + 02 weitere Bauteile angeliefert und montiert. 
Darüber hinaus fanden weitere Betonagen der Filigrandecken der Ebene 02 in den Bauabschnitten 03 + 04 statt. Die Sanierung in den beiden 
Bauabschnitten BA 01 und 02 läuft parallel zu den zuvor genannten Arbeiten. 
Auch die Sandwichpaneele wurden an den ersten Fassadenachsen 
montiert. Die in Achse 01 vorgesehene Musterfassade ist fertiggestellt.
Im Praetorium werden die Arbeiten, die unabhängig von den neu auszuschreibenden Gewerken Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik 
erfolgen können, ausgeführt. Es wurde bereits mit einer neuen Firma für die Trockenbauarbeiten sowie die Elektro- und Nachrichtentechnik mit 
einer Bestandsaufnahme begonnen. Aktuell wird mit einem Start der Arbeiten bei diesen Gewerken ab ca. 10/2024 gerechnet. Parallel zum 
Praetorium werden dann auch die Mängel im MPZ behoben und die ausstehenden Restarbeiten abgeschlossen. Es wird mit einer Fertigstellung der 
beiden Bereiche Praetorium und MPZ zum 30.06.2025 gerechnet. Insofern kann die geplante Nutzung als Interimsausstellung mit einer 
Mindestnutzungsdauer i.H.v. 18 Monaten nicht mehr gewährleistet werden, da bereits im laufenden Jahr 2026 mit den Arbeiten der neuen 
Ausstellung begonnen wird. 
Die Sanierung der Decke des nördlichen Rathausplatzes wird in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst 
aufrecht zu erhalten. Nach Fertigstellung der Arbeiten erhält die sanierte Teilfläche voraussichtlich im 4. Quartal 2024 einen temporären Plattenbelag 
und eine temporäre Rampenanlage, bis die finale Gesamtplatzerstellung mit Freianlagen und Rampe zur Ausführung kommt.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des potentiellen Bauablaufrisikos der in den Herbst 
und Winter hineinlaufenden Hüllgewerke Fassade + Dach. 
Die Terminierung der weiteren beiden Ausschreibungspakete "Ausbau/TGA" und "Ausstellung" wurde anhand des neuen Rahmenterminplans 
aktualisiert. Die Freigabe der Mittel im Rahmen der Haushaltsrechtlichen Unterrichtung ist erfolgt. Das Ausschreibungspaket "Ausbau/TGA" wurde 
bereits als Vorabinformation veröffentlicht. Das Ausschreibungspaket "Ausstellung" wird voraussichtlich Mitte 2025 veröffentlicht.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des Vergaberisikos für die auszuschreibenden Pakete 
Ausbau/TGA und Ausstellung. 
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

04.11.2024 Bauausschuss
TOP 1.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.11.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0002/2024/5
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
04.11.2024
Erstellt
16.09.2024 09:44