2008/0402
Jahresrechnung 2006 der Stadt Darmstadt hier: - Feststellung der Jahresrechnung 2006 und Erläuterungsbericht zur Jahresrechnung 2006 - Vorlage des Schlussberichts des Revisionsamtes über die Prüfung der Jahresrechnung 2006 und Entlastung des Magistrats
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ERLÄUTERUNGSBERICHT der Kämmerei zur Haushaltsrechnung 2006
2 G l i e d e r u n g Inhalt:
Seite
Vorbemerkung 3 Ergebnis der Jahresrechnung 2006 3 Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan a) Verwaltungshaushalt – Einnahmen 5 b) Verwaltungshaushalt – Ausgaben 18 c) Vermögenshaushalt – Einnahmen 28 d) Vermögenshaushalt – Ausgaben 32 Zuführungen zwischen Verwaltungs- und Vermögenshaushalt 37 Entwicklung der Rücklagen 38 Kreditermächtigung 40 Schuldenstand 41 Kasseneinnahmereste 42 Veränderungen des Anlagevermögens der kostenrechnenden Einrichtungen 46 Bildung von Haushaltseinnahme- und Haushaltsausgaberesten 47 Schlussbemerkung 54 Anlagen: Übersicht – Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan a) Verwaltungshaushalt 55 b) Vermögenshaushalt 57 Inanspruchnahme der Verpflichtungsermächtigungen 58
3 Vorbemerkung: Nach § 112 Abs.1 S.2 Hessische Gemeindeordnung in Verbindung mit den §§ 38 und 42 Gemeindehaushaltsverordnung ist der Jahresrechnung ein Erläuterungsbericht beizufügen. In diesem Bericht sind die wichtigsten Ergebnisse der Jahresrechnung sowie erhebliche Abweichungen der Jahresergebnisse von den Haushaltsansätzen erläutert. Darüber hinaus gibt der Erläuterungsbericht einen Überblick über die Haushaltswirtschaft im abgelaufenen Jahr. Ergebnis der Jahresrechnung 2006
Die Jahresrechnung 2006 zeigt folgendes Ergebnis: Haushalts- Haushalts- (+) mehr plan rechnung (-) weniger Verwaltungshaus-halt Einnahmen 367.410.000,00 €
372.737.758,33 €
+5.327.758,33 €
Ausgaben 450.795.000,00 €
452.554.523,51 €
+1.759.523,51 €
Vermögenshaushalt
Einnahmen 107.212.000,00€
98.311.236,56 €
-8.900.763,44 €
Ausgaben 107.212.000,00€
98.311.236,56 €
-8.900.763,44 €
zusammen
Einnahmen 474.622.000,00 €
471.048.994,89 €
-3.573.005,11 €
Ausgaben 558.007.000,00 €
550.865.760,07 €
-7.141.239,93 €
Fehlbetrag: 83.385.000,00 €
79.816.765,18 €
Damit schließt die Haushaltsrechnung 2006 im Verwaltungshaushalt mit einem Fehlbetrag in Höhe von 79.816.765,18 € ab. Dieser beinhaltet einen Fehlbetrag in Höhe von 44.602.002,97 € aus dem Jahr 2003. Somit liegt ein periodenbezogener Fehlbetrag in Hö-he von 35.214.762,21 € vor. Der Vermögenshaushalt ist ausgeglichen.
4 Haushaltsrechnung 2006 Feststellung der Ergebnisse Soll-Einnahmen Verwaltungshaushalt 375.455.141,70 €
Soll-Einnahmen Vermögenshaushalt 90.508.155,55 €
Summe Soll-Einnahmen 465.963.297,25 €
+ neue Haushaltseinnahmereste 9.032.000,00 €
- Abgang alter Haushaltseinnahmereste 0,00 €
- Abgang alter Kasseneinnahmereste
Verwaltungshaushalt 2.717.383,37 €
Vermögenshaushalt 1.228.918,99 €
3.946.302,36 €
Summe bereinigter Soll-Einnahmen 471.048.994,89 €
Soll-Ausgaben Verwaltungshaushalt 451.313.431,00 €
Soll-Ausgaben Vermögenshaushalt 65.608.943,92 €
Summe Soll-Ausgaben 516.922.374,92 €
+ neue Haushaltsausgabereste
Verwaltungshaushalt 1.676.820,32 €
Vermögenshaushalt 33.077.933,43 €
34.754.753,75 €
- Abgang alter Haushaltsausgabereste
Verwaltungshaushalt 435.706,34 €
Vermögenshaushalt 374.811,81 €
810.518,15 €
- Abgang alter Kassenausgabereste
Verwaltungshaushalt 21,47 €
Vermögenshaushalt 828,98 €
850,45 €
Summe bereinigter Soll-Ausgaben 550.865.760,07 €
Fehlbetrag 79.816.765,18 €
5 Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan Die Jahresrechnung 2006 weist gegenüber dem Haushaltsplan 2006 unter Berücksichti-gung der Nachtragshaushaltspläne folgende wesentliche Abweichungen auf: Verwaltungshaushalt – Einnahmen
1. Steuereinnahmen +542.285 € Den Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer mit + 452 T€ beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer mit + 228 T€ bei anderen Steuern und steuerähnlichen Einnahmen + 50 T€ stehen Mindereinnahmen bei der Grundsteuer A mit - 10 T€ bei der Grundsteuer B mit - 179 T€ gegenüber. Der Rückgang des Rechnungsergebnisses der Gewerbesteuer ist auf Rückzahlungen von zu viel erhaltenen Gewerbesteuern aus dem Vorjahr zurückzuführen. Die Entwicklung der Rechnungsergebnisse der Gewerbesteuer stellt sich folgendermaßen dar: Rechnungsergebnis 2003: 41.556.114,68 € Rechnungsergebnis 2004: 69.142.617,51 € Rechnungsergebnis 2005: 159.033.531,94 € Rechnungsergebnis 2006: 95.452.200,09 € Das Rechnungsergebnis beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer erreicht in diesem Jahr erstmalig wieder den geplanten Ansatz. Das Rechnungsergebnis von 56,7 Mio. € liegt um nahezu 6 Mio. € über dem Ergebnis des Vorjahres. Der sich in den Vorjahren abge-zeichnete Abwärtstrend hält wurde somit aufgehalten. Das Rechnungsergebnis beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer hat sich ebenso posi-tiv entwickelt. So wurde der Haushaltsansatz in diesem Jahr übertroffen und es konnten Mehreinnahmen in Höhe von rund 228 T € verzeichnet werden. Das Rechnungsergebnis der Grundsteuer A weist im Vergleich zum Rechnungsergebnis 2005 zwar Mehreinnahmen von etwa 6.000 € auf. Der Haushaltsansatz für das Haushalts-jahr 2006 wurde jedoch nicht erreicht. Gravierender stellen sich jedoch die Mindereinnahmen bei der Grundsteuer B dar. Wurden hier im Vorjahr noch Mehreinnahmen verzeichnet, so handelt es sich dieses Jahr um Min-dereinnahmen in Höhe von 175.027 €.
6 2. Schlüsselzuweisungen + 121 € Das Rechnungsergebnis 2006 in Höhe von 31,166 Mio. € war bei der Aufstellung des 1. Nachtragshaushaltes bekannt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine massive Ver-ringerung in Höhe von 8,776 Mio. €. 3. Sonstige allgemeine Zuweisungen – Grunderwerbssteuer + 2.688.135 € Dem Haushaltsansatz von 5,95 Mio. € steht ein Rechnungsergebnis in Höhe von rund 8,6 Mio. € gegenüber. Gegenüber dem Vorjahresergebnis in Höhe von rund 4,9 Mio. € be-deutet dies eine Steigerung um rd. 3,7 Mio. €. Das Aufkommen ist von der Stadt Darmstadt nicht zu beeinflussen, sondern hängt ausschließlich von den von Dritten getätigten Grund-stücksgeschäften und hier insbesondere von Großprojekten ab. 4. Ausgleichsleistungen nach dem Familienleistungsausgleich + 14.104 € Nachdem der Haushaltsansatz 2006 im 1. Nachtragshaushaltsplan um 367 T€ aufgrund neuer Orientierungsdaten auf 3,133 Mio. € gekürzt werden musste, entspricht das Rech-nungsergebnis nahezu der Planung und liegt um rd. 82 T€ über dem Vorjahresergebnis. 5. Gebühren und Entgelte - 1.159.096 € Die ausgewiesenen Mindereinnahmen resultieren per Saldo aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abweichungen. Insbesondere erwähnenswert sind folgende Positionen: UA 0254 Technisches Stadthaus Bessunger Straße Entgelte für Heizung - 58.415 € Dem Haushaltsansatz in Höhe von 154 T€ steht ein Rech-nungsergebnis in Höhe von 96 T€ gegenüber. Entgelte für Beleuchtung - 30.269 € Dem Haushaltsansatz in Höhe von 81.350 € steht ein Rech-nungsergebnis von 51.081 € gegenüber.
7 UA 1100 Ordnungsamt Verwaltungsgebühren - 202.227 € Die Einnahmen aus Verwaltungsgebühren liegen mit dem Rechnungsergebnis 2006 in Höhe von rd. 1.898 T€ um rd. 140 T€ unter dem Vorjahresergebnis. Der Ansatz wurde im Haushaltsplanentwurf 2005/2006 um 200 T€ gegenüber dem Haushaltsjahr 2004 auf 2.100 T€ angepasst. UA 1105 Amt für Einwohnerwesen, Wahlen und Statistik, Abt. Einwohnerwesen Verwaltungsgebühren - 41.553 € Das Rechnungsergebnis liegt mit 658 T€ weit über dem Vor-jahresergebnis in Höhe von 567 T€, erreicht jedoch nicht den geplanten Ansatz von 700 T€. Mit den Wenigereinnahmen gehen entsprechende Wenigerausgaben bei der Herstellung von Reisepässen und Personalausweisen einher. UA 4606 Albert-Schweitzer-Haus Benutzungsgebühren - 90.959 € Mit knapp 142 T€ erreicht das Rechnungsergebnis das Niveau des Jahres 2005 nicht ganz. Das überdurchschnittlich hohe Ergebnis von 202 T€ aus dem Jahr 2002 (hohe Auslastung) konnte nicht wiederholt werden. UA 6900 Bau- und Wohnungswesen, Verkehr - 50.000 € Benutzungsgebühren nach dem Hessischen Wassergesetz Hier wurde eine Änderung des Haushaltsansatzes im 1. Nach-tragshaushaltsplan 2006 vorgenommen. Der Ansatz betrug da-nachn 50.000 €. Das Rechnungsergebnis beträgt jedoch 0 €. Mit dem Einzahler müssen noch Verhandlungen geführt wer-den, die sich äußerst schwierig gestalten. Ziel ist eine einver-nehmliche Einigung. UA 7000 Abwasserbeseitigung Kanalbenutzungsgebühren - Schmutzwasser - 444.272 € Die Menge des gebührenpflichtigen Frischwassers ist weiter-hin rückläufig, so dass sich entsprechende Mindereinnahmen ergaben.
8 UA 7500 Friedhöfe - 308.182 € Friedhofsbenutzungsgebühren Im 1. Nachtragshaushaltsplan 2006 wurde der Ansatz für die Friedhofsbenutzungsgebühren um 500.000 € auf 2.500.000 € herabgesetzt und an das Rechnungsergebnis 2005 ange-passt. Dennoch konnte im Jahr 2006 der Ansatz nicht erreicht werden. Dies lässt sich auf einen weiteren Rückgang der Erdbestat-tungen und dem anhaltendem Trend zu „Kostengünstigen Be-stattungsformen“ zurückführen. UA 7502 Krematorium Gebühr für Feuerbestattung - 226.405 € Dem im Nachtrag um 100.000 € verminderten Haushaltsan-satz in Höhe von 877.200 € steht ein Rechnungsergebnis in Höhe von 650.795 € gegenüber. Die Mindereinnahmen sind bedingt durch einen Rückgang der Zahl der Feuerbestattun-gen. Ausschlaggebende Mehreinnahmen werden nachstehend erläutert: UA 0310 Kassen- und Steueramt Verwaltungsgebühren + 754.464 € Bei den Verwaltungsgebühren des Kassen- und Steueramtes können im Rechnungsergebnis 2006 1.154.464 € bei einem Ansatz von 400.000 € verzeichnet werden. Dem steht ein Rechnungsergebnis aus 2005 in Höhe von 344.495 € gegen-über. UA 0500 Standesamt Verwaltungsgebühren + 48.301 € Hier wurde im 1. Nachtragshaushaltsplan 2006 eine Anpassung des Ansatzes auf Grund des positiven Rechnungsergebnisses des Vorjahres vorgenommen. Dennoch wurde der Ansatz in Höhe von 195.000 € im Jahr 2006 noch einmal übertroffen. UA 1300 Amt für Brand- und Katastrophenschutz Benutzungsgebühren + 61.492 € Auch hier konnten Mehreinnahmen verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem der Haushaltsansatz von 395 T€ nur knapp überschritten wurde, ist 2006 ein deutlicher Anstieg der Mehreinnahmen zu verzeichnen.
9 UA 1600 Rettungsdienst Rettungsdienstgebühren + 588.107 € Bei den Rettungsdienstgebühren wurde das Rechnungsergeb-nis 2005 erneut um 167.742 € gesteigert. UA 3230 Grünflächen- und Umweltamt - Abteilung Vivarium Benutzungsgebühren + 100.465 € Die Mehreinnahmen von 2005 werden noch einmal um über 56.490 € überschritten. UA 4050 Jugendamt Erstattungen für Dienstleistungen durch die ARGE + 90.093 € Hier betrug der Haushaltsansatz im Doppelhaushalt 2005/2006 0 €. Das Rechnungsergebnis 2005 wurde nochmals übertrof-fen. UA 4640 Städtische Kindertagesstätten Elternentgelte + 169.841 € Hier kann im Vergleich des Rechnungsergebnisses des Vorjah-res eine Steigerung der Mehreinnahmen um 114.824 € ver-zeichnet werden. UA 6130 Bauaufsichtsamt Verwaltungsgebühren + 618.398 € Das Rechnungsergebnis 2005 wies hier noch deutliche Minder-einnahmen in Höhe von 424.000 € aus. Hier zeichnet sich zu-mindest für das Jahr 2006 eine positive Entwicklung ab. UA 6802 Parkuhren und Parkscheinautomaten Benutzungsgebühren + 214.471 € Hier zeichnet sich im Vergleich der Rechnungsergebnisse seit 2004 ein Aufwärtstrend der Mehreinnahmen ab. 6. Einnahmen aus Verkauf, Mieten, Pachten, sonstigen Verwal-tungs- und Betriebsausgaben + 1.890.193 € Die ausgewiesenen Mehreinnahmen ergeben sich per Saldo aus einer Vielzahl von Mehr- und Mindereinnahmen. Besonders erwähnenswert sind dabei die folgenden Positionen:
10 UA 0220 Personalabteilung Erstattung Personalkosten aus Vorjahren + 53.069 € Bei einem Ansatz von 15.340 € und einem Rechnungsergebnis in Höhe von 68.409 € konnten Mehreinnahmen in Höhe von 53 T€ verzeichnet werden. UA 0310 Kassen- und Steueramt Sonstige Verwaltungs- und Betriebseinnahmen + 115.908 € Im Vergleich zum Rechnungsergebnis des Vorjahres ist ein deutlicher Anstieg der Mehreinnahmen zu bemerken. Lag das Rechnungsergebnis 2005 noch bei 2.222 €, so liegt es 2006 schon bei 115.958 €. Dies ist zurückzuführen auf „Kontenklä-rung“, d. h. Überzahlungen, die wg. z. B. fehlender Absender oder Angaben nicht zugeordnet werden können, werden unter dieser HHStelle vereinnahmt. UA 3212 Städtische Kunstsammlung Einnahmen aus Verkauf von Souvenirgegenständen aus + 153.430 € dem Museumsshop Die Einnahmen werden nicht etatisiert, da sämtliche Mehrein-nahmen der Haushaltsstelle 01.3212.672000 „Verrechnung der Verkaufserlöse aus dem Museumsshop mit dem Vermögens-haushalt“ zugute kommen und im Vermögenshaushalt wieder dem Erwerb von Kunstgegenständen zur Verfügung stehen. UA 4102 Hilfe zum Lebensunterhalt (Hilfe zur Arbeit) Rückforderung von Projektzuschüssen + 250.723 € Es handelt sich hierbei um Rückforderungen von Zuschüssen aufgrund von Überzahlungen aus den Vorjahren, die erst mit Abschluss der Maßnahmen und Vorlage
der Verwendungs-nachweise festgesetzt werden können. Ein Haushaltsansatz besteht nicht. UA 5800 Grünflächen- und Umweltamt – Abteilung Grünflächen Ersatzleistungen + 53.934 € Es handelt sich hier um Ersatzleistungen aufgrund von Sach-beschädigungen durch Dritte. Den Mehreinnahmen stehen ent-sprechende Mehrausgaben bei den Sachkosten gegenüber. UA 6010 Hochbau- und Maschinenamt Einnahmen aus Schadensfällen + 68.663 € Die Einnahmen aus Schadensfällen sind im Vergleich zum Vor-jahr um 130.083 € gestiegen. Die Schwankungen im Rech-nungsergebnis sind abhängig von Schäden, die abgerechnet werden.
11 UA 6010 Hochbau- und Maschinenamt Entgelte für Bauleitungskosten - 244.465 € Die Höhe der Einnahmen ist abhängig von den jeweiligen Bau-vorhaben, die durch das Hochbau- und Maschinenamt durchge-führt und abgerechnet werden. Dabei können immer wieder er-hebliche Schwankungen in den Rechnungsergebnissen auftre-ten. UA 6151 Sanierung Martinsviertel Mieten - 222.741 € Das Rechnungsergebnis liegt zwar um rd. 20.769 € über dem des Vorjahres. Die Mindereinnahmen 2006 sind auch auf die Sanierungsmaßnahmen zurückzuführen, da während der Durchführung weniger bzw. keine Mieteinnahmen erzielt wer-den. UA 8550 Waldungen Einnahmen aus Verkauf + 123.478 € Die Mehreinnahmen sind in diesem Jahr um rund 100.000 € höher als im Vorjahr. UA 8800 Grundvermögen Mieten - 307.400 € Im Vergleich zum Vorjahres-Rechnungsergebnis ist hier eine geringe Steigerung zu verzeichnen. Der Ansatz konnte jedoch nicht erreicht werden. UA 8800 Grundvermögen Erbbauzinsen + 384.671 € Das Rechnungsergebnis 2006 für Einnahmen aus Erbbauzin-sen in Höhe von rd. 1,385 Mio. € liegt um knapp 320 T€ über den Vorjahresergebnissen aufgrund einer Erhöhung des Erb-bauzinses, und obwohl die Ansätze ebenfalls erhöht wurden. UA 8800 Grundvermögen Pachten + 110.078 € Auch hier liegen die Einnahmen über den Rechnungsergeb-nissen der Vorjahre und über dem HHAnsatz für 2006.
12 UA 8900 - 8914 Verschiedene Stiftungen Vermischte Einnahmen + 1.124.473 € Den Mehreinnahmen bei den verschiedenen Stiftungen ste-hen Mehrausgaben bei den vermischten Ausgaben gegenüber (Gruppierungsziffer 662000). Allein für die Friedrich-Apel-Stiftung wurden Einnahmen von 579.337 € erzielt. Zu einem Großteil sind die Mehreinnahmen allerdings auf Überträge von nicht verbrauchten Stiftungserträgen zurückzuführen. 7. Erstattung von Verwaltungs- und Betriebsausgaben - 394.915 € Die sich per Saldo ergebenden Mindereinnahmen verteilen sich auf die einzelnen Gruppie-rungsziffern wie nachfolgend dargestellt: 160 Bund - 67.080 € 161 Land - 203.225 € 162 Gemeinden und Gemeindeverbände + 379.261 € 163 Zweckverbände und dergleichen + 25.002 € 164 Sonstiger öffentlicher Bereich + 131.804 € 165 Kommunale Sonderrechnungen - 47.634 € 167 Private Unternehmen + 1.243 € 168 Übrige Bereiche + 106.617 € 169 Innere Verrechnungen + 68.927 € Die Mindereinnahmen bei der Gruppierungsziffer 160 ergeben sich insbesondere aus der gegenüber der Planung geringeren Erstattungen des Bundes für Versorgungsbezüge auf-grund von geringeren Aufwendungen in diesem Bereich (UA 0220/ -80T€). Die bei der Gruppierungsziffer 161 ausgewiesenen Mindereinnahmen resultieren haupt-sächlich aus dem Bereich der Zuweisungen des Landes für Leistungen nach dem Asylbe-werberleistungsG (UA 4201 / -882 T€). Dies ist auf die Verrechnungen des Landes mit Über-zahlungen aus den Vorjahren zurückzuführen. Weitere Mindereinnahmen in Höhe von 177 T€ sind im Bereich der Übergangswohnheime bei den Erstattungen der Aufwendungen für Berechtigte ab Januar 2002 durch das Land Hessen zu verzeichnen. Die festgestellten Mehreinnahmen bei der Gruppierungsziffer 162 ergeben sich per Saldo aus einer Vielzahl einzelner Positionen. Größere Abweichungen finden sich insbesondere
13 bei der Hilfe zum Lebensunterhalt im Bereich der Erstattungen örtlicher Sozialhilfeträger nach dem BSHG (+266 T€) und von anderen Trägern (+160 T€), bei den Erstattung von Personalkosten durch den LWV (UA 4640 / +80 T€) sowie im UA 8550 (Waldungen / +46 T€) für Erstattungen von Gemeinden und Gemeindeverbänden. Mindereinnahmen entstanden bei den Einnahmen aus Kostenersatz im Bereich der Perso-nalabteilung (-73 T€), bei den Erstattungen überörtlicher Sozialhilfeträger nach dem BSHG (-150 T€) und dem HAG (-45 T€). Die Mehreinnahmen bei der Gruppierungsziffer 164 beruhen auf Erstattungen der Agentur für Arbeit zu Gunsten der Personalabteilung. Die Mindereinnahmen bei der Gruppierungsziffer 165 resultieren aus den Verwaltungskos-tenbeiträgen des Klinikums Darmstadt an den UA 0201 (Hauptamt) und den Personalkos-tenerstattungen des EB Bäder an den UA 5500 (Sportamt). Die Mehreinnahmen bei der Gruppierungsziffer 168 ergeben sich auch durch die Summie-rung mehrerer Teilbeträge bei den Kostenerstattungen durch Dritte. Die gegenüber der Haushaltsplanung festzustellenden Mehreinnahmen bei der Gruppie-rungsziffer 169 (innere Verrechnung) resultieren überwiegend aus Mehreinnahmen beim Rettungsdienst (+63 T€). 8. Zuweisungen und Zuschüsse für laufende Zwecke + 1.189.745 € Die Mehreinnahmen setzen sich aus einer Vielzahl von Mehreinnahmen zusammen. So sind beispielsweise im Bereich der Fördermaßnahmen für Schüler durch Zuweisungen des Landes Hessen für die „Ganztagsschule nach Maß“ Mehreinnahmen in Höhe von 161 T€ zu verzeichnen. Deutliche Mehreinnahmen ergaben sich durch Steuererstattungen im Bereich des Grünflä-chen- und Umweltamtes – Abteilung Vivarium in Höhe von rd. 142 T€, da die Steuererstat-tung für das HHJahr 2003 um diesen Betrag gemäß Bescheid des Finanzamtes höher aus-fiel und erst in 2006 zum Soll gestellt werden konnte, sowie durch ein Sponsoring für die Fe-rienkurse beim Internationalen Musikinstitut i. H. v. rd. 130 T€. Im Bereich des Sozialamtes konnten Mehreinnahmen in Höhe von 92 T€ aus einem Nach-lass verzeichnet werden und beim Sozialhilfelastenausgleich für Zuweisungen zu Beschäfti-gungsprojekten (+236 T€). Mehreinnahmen ergeben sich auch aus den nicht geplanten Spendeneinnahmen aus allen Bereichen des Haushaltes, die laut Rechnungsergebnis insgesamt rd. 945 T€ betragen. Den Spendeneinnahmen stehen entsprechende Ausgaben bei der Gruppierungsziffer 630 „Aus-gaben aus Spenden“ gegenüber. Das Amt für Wirtschaftförderung konnte durch Zuweisungen für den Messeauftritt bei der Expo-Real Mehreinnahmen von 60,6 T€ verzeichnen.
14 9. Zinseinnahmen - 10.308 € Zum Zeitpunkt der Haushaltsplanaufstellung ist die allgemeine Zinsentwicklung nicht vorher-sehbar. Die ausgewiesene Abweichung ergibt sich per Saldo aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abweichungen. Zu erwähnen sind Zinsmindereinnahmen insbesondere bei der Vollverzinsung Gewerbe-steuer (UA 9000) in Höhe von 1,752 Mio. € und hohe Zinsmehreinnahmen bei den Zinsein-nahmen aus Finanztermingeschäften in Höhe von 1,336 Mio. €. 10. Gewinnanteile, Konzessionsabgaben - 520.870 € Die Einnahmen aus Dividendenzahlungen im Bereich des Vivariums (UA 3230 / - 299T €) und der städtischen Kindertagesstätten (UA 4640 / - 104 T€) konnten nicht in Höhe der Planung realisiert werden, da die Ausschüttungen nicht in der erwarteten Höhe erfolgten. Das gleiche gilt für die Zahlungen des Eigenbetrieb Abfallentsorgung und Straßenreinigung - Überschuss EAD - Betriebszweig Betrieb gewerblicher Art - (UA 8175 / - 175 T€). Im Bereich der Stiftungen wurden jedoch Mehreinnahmen von knapp 55 T€ erzielt. 11. Schuldendiensthilfen - 20.941 € Die Mindereinnahmen sind auf geplante Zinsen im Unterabschnitt 4243 (Leistungen für min-derjährige unbegleitete Flüchtlinge) zurück zu führen, die nicht erzielt werden konnten. Es handelt sich hierbei um Erstattungen der überörtlichen Träger für Leistungen an diesen Per-sonenkreis, für den die Stadt Darmstadt in Vorlage treten musste. Des Weiteren wurde eine Erstattung von Darlehenszinsen durch den Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen in falscher Höhe geplant. 12. Ersatz von sozialen Leistungen außerhalb und in Einrichtungen - 434.369 € Die Mindereinnahmen ergeben sich aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abweichun-gen. Bemerkenswerte Abweichungen vom Haushaltsansatz sind festzustellen bei: UA 4100 Hilfe zum Lebensunterhalt Kostenersatz nach § 92 a+c BSHG - 67 T€ Erstattungen nach §§ 50 SGB X - 126 T€ Erstattungen nach §§ 102 ff SGB X - 835 T€
15 UA 4110 Hilfe zur Pflege Kostenbeiträge bzw. Aufwendungsersatz + 147 T€ Erstattungen nach §§ 102 ff SGB-X (u.A. für die Hilfe an über 65-Jährige) + 136 T€ UA 4211 Sach- und Unterbringungskosten nach § 3 Asylbewerberleistungsgesetz - 101 T€ UA 4557 Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform Ersatzleistungen von Sozialleistungsträgern innerhalb von - 75 T€ Einrichtungen UA 4800/ Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz UA 4810 Ersatzleistungen von Dritten + 375 T€ Den Abweichungen stehen in der Regel entsprechende Mehr- oder Minderausgaben gegen-über. 13. Weitere Finanzeinnahmen + 152.844 € Der oben ausgewiesene Betrag ergibt sich per Saldo insbesondere aus folgenden Positio-nen: UA 0310 Kassen- und Steueramt Säumniszuschläge, Stundungszinsen usw. - 95.105 € Die Mindereinnahmen stehen im Zusammenhang mit Einnahmen bei den Verwaltungsgebühren. Verzugszinsen + 227.336 € UA 1100 Ordnungsamt Verwarnungsgelder nach StVG + 299.770 € Bußgelder allgemein - 79.698 € Das Rechnungsergebnis unterliegt starken Schwankungen, da es sich um vom Gericht festgesetzte Bußgelder handelt. UA 3230 Grünflächen- und Umweltamt – Abteilung Vivarium Steuererstattungen - 53.270 € Die geplante Einnahme aus Steuererstattungen unter der Haus-haltsstelle 01.3230.265000 war hier fehlerhaft etatisiert. Tatsäch-
16 lich werden Steuererstattungen unter Zuweisungen und Zu-schüsse (Grupp. 170) geplant und verbucht. UA 6201 Amt für Wohnungswesen Fehlbelegungsabgabe - 92.655 € Nach einem Erlass des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Europaange-legenheiten vom 21. Januar 1993 (Staatsanzeiger 7/1993 S.431) sind die Einnah-men aus der Fehlbelegungsabgabe sowie ihre frist- und bestimmungsgemäße Verwendung zu erläutern:
Das Aufkommen aus der Fehlbelegungsabgabe belief sich im Haushaltsjahr 2006 im IST auf 678.927,48 €. Der nach Abzug des pauschalen Verwaltungskostenauf-wandes von 10 % verbleibende Betrag des Aufkommens war zweckgebunden dem Vermögenshaushalt zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus zuzuführen. Der dem Vermögenshaushalt zuzuführende Betrag war wie folgt zu berechnen: Ist-Aufkommen 678.927,48 € abzüglich 10%iger Verwaltungskostenpauschale Stadt - 67.892,75 €
Zuführung an den Vermögenshaushalt 611.034,73 € Bei der Aufstellung des Haushaltsplanes 2006 wurden Einnahmen aus der Fehlbe-legungsabgabe in Höhe von 700.000 € zur Deckung der Darlehen und Zuschüsse für den sozialen Wohnungsbau eingeplant. Tatsächlich wurden 2006 Darlehen bzw. Zuschüsse in Höhe von 3.904.000 € für den sozialen Wohnungsbau gewährt. Weiterhin wurden Haushaltsausgabereste in Höhe von insgesamt 643.438,75 € in das Haushaltsjahr 2007 übertragen und ste-hen dort zweckgebunden für Darlehen und Zuschüsse des sozialen Wohnungs-baus zur Verfügung. Insgesamt wurden damit 2006 Mittel für den sozialen Woh-nungsbau in Höhe von insgesamt 4.547.438,75 € zur Verfügung gestellt. Damit ist die ordnungsgemäße Verwendung der Fehlbelegungsabgabe nachgewiesen. UA 9100 Allgemeine Rücklage Risikoprämien + 63.803 € Die Mehreinnahmen entstanden, da zum Ende des HHJahres 2006 noch eine Bürgschaft gewährt wurde, für die die Risikoprä-mie zu erheben ist.
17 14. Kalkulatorische Einnahmen - 412.235 € Die Mindereinnahmen der Gruppierungsziffer 27 resultieren per Saldo aus verschiedenen Positionen, bei denen das Ergebnis nicht den Planansatz erreichte. Für den UA Abwasser konnten „Kalkulatorische Rückstellungen aus Überschuss UA 7000“ von geplanten 377.470 € nicht gebucht werden, da im UA 7000 kein Überschuss erwirtschaftet wurde. 15. Zuführung vom Vermögenshaushalt - 2.438.470 € Geplant war eine Zuführung von 16,433 Mio. €, zu buchen war allerdings nur ein Betrag von rd. 14 Mio. €.
18 Verwaltungshaushalt – Ausgaben Die ausgewiesenen Mehr- und Minderausgaben im Bereich des sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwandes sind immer vor dem Hintergrund der gut angenommenen und funkti-onierenden Budgetierung und der damit einhergehenden gegenseitigen Deckungsfähigkeit zwischen den einzelnen Haushaltsstellen zu sehen. Die jeweiligen Ämter und Verwaltungs-stellen können danach im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, jedoch unter Berücksichtigung der gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen, ihre Prioritäten eigen-ständig setzen. Für den Haushalt 2006 galt das vom Magistrat beschlossene Haushaltskonsolidierungskon-zept, dem die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 16.12.2004 zugestimmt hat. Dieses gab folgende Einsparziele vor, die in einem frühen ersten Nachtrag umgesetzt wur-den: Kürzung der Sachausgaben um 4,5 % 8,00 Mio. EUR
Teilzeitoffensive 0,75 Mio. EUR
personalwirtschaftliche Maßnahmen 1,00 Mio. EUR
Zinsmanagement 0,50 Mio. EUR
Summe 10,25 Mio. EUR
Die Verteilung der pauschalen Kürzung der Sachausgaben im Verwaltungshaushalt auf die 6 Dezernate erfolgte linear auf der Grundlage der Ansätze in den Einzelplänen 0 – 8. Gebüh-renhaushalte sowie einzelne, unveränderbare Ansätze wurden vorab ausgegliedert. Hier-durch ergab sich, dass sich die Kürzung, bezogen auf die Gesamtsumme der zu kürzenden Ansätze, auf etwas mehr als 4,5 % beläuft. Das Verfahren zur Umsetzung erfolgte für den Haushalt 2006 analog der Umsetzung im 1. Nachtragshaushalt 2005. Insofern wird auf den Erläuterungsbericht des Vorjahres verwie-sen. Aufgrund dieser Vorgaben ergaben sich bei den Ausgaben quer durch alle Bereiche des Verwaltungshaushaltes folgende Abweichungen: 1. Personalausgaben + 265.446 € Gr. 40 Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeit - 59.253 € Gr. 41 Dienstbezüge + 2.520.191 € Gr. 42-43 Versorgung + 528.720 € Gr. 44 Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung + 562.073 € Gr. 45 Beihilfen und Unterstützungen + 257.192 € Gr. 46 Personalnebenausgaben + 23.664 € Gr. 47 Deckungsreserve - 3.567.140 € Der Haushaltsansatz 2006 für Personalausgaben belief sich auf 98.098.630 €, wovon für den Sammelnachweis 1 – Personalausgaben – insgesamt 97.223.750 € vorgesehen waren. Die Haushaltsrechnung zeigt ein Rechnungsergebnis in Höhe von insgesamt 98.098.630 €, so dass Mehrausgaben in Höhe von 265.446 € entstanden sind. Nach Angaben der Personal-abteilung resultieren diese aus der Nichtberücksichtigung des Urlaubsgeldes an Beschäftigte auf Grund der Tarifänderung, die noch im HHJahr 2006 zu leisten war.
19 2. Unterhaltung der Grundstücke und der baulichen Anlagen + 537.805 € Die Mehrausgaben resultieren aus einer Vielzahl von kleineren und größeren Abweichungen, verteilt auf alle Bereiche der Stadtverwaltung. Der Sammelnachweis 2 „Bauliche Unterhal-tung“ schließt nach Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln fast wie geplant ab. Erwähnens-wert sind die Überschreitungen im UA 7500 (Baumarbeiten, -sanierungen, Sicherheitsfällun-gen) von 91 T€ und im UA 6300 (Straßenbeschilderung, Unterhaltung Sicherheitsanlagen) von 120 T€. Der Sammelnachweis 3 „Unterhaltung der Grünanlagen an Grundstücken“ weist Mehraus-gaben von 8.479 € aus, die jedoch im Rahmen der gegenseitigen Deckungsfähigkeit durch geringere Ausgaben im Sammelnachweis 4 „Unterhaltung der Grünanlagen und Spielplätze“ in gleicher Höhe gedeckt werden. 3. Geräte, Ausstattungs- und Ausrüstungsgegenstände und sonstige Gebrauchs-gegenstände - 97.946 € Die Minderausgaben sind begründet in einer Vielzahl kleinerer Abweichungen vom Ansatz aus allen Bereichen der Stadtverwaltung, die zum Ausgleich von Mehrausgaben in anderen Bereichen dienten. 4. Mieten und Pachten - 387.563 € Die Minderausgaben resultieren auch hier aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abwei-chungen. Insbesondere erwähnenswert sind die Einsparungen bei den Leasingkosten für DV-Geräte, die sich über alle Unterabschnitte erstrecken aufgrund von verringerten Mietkos-ten. 5. Bewirtschaftung der Grundstücke, bauliche Anlagen - 320.445 € Die Minderausgaben resultieren aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abweichungen u. a. bei folgenden Gruppierungen: Gruppierung 540000 Heizung + 286.886 € Gruppierung 540100 Reinigung - 204.460 € Gruppierung 540200 Stromkosten + 11.187 € Gruppierung 541000 Grundbesitzabgaben – SN 5 - 9.414 € Gruppierung 542000 Wasserverbrauch, Kanalgebühren – SN 6 - 299.973 €
20 Gruppierung 542100 Abwassergebühren für öffentlich versiegelte Flächen und Einleitung von Bachwasser - 104.230 € Gruppierung 543000 Hausversicherungen – SN 7 + 1.878 € Die Mehrausgaben bei den Heizungskosten entstanden überwiegend bei den Schulen (Un-terabschnitte 2100 bis 2810 / +187 T€) und den städtischen Grundvermögen (Unterabschnit-te 6151 und 8800 / +85 T€). Die geringeren Ausgaben bei den Reinigungskosten wurden ebenfalls hauptsächlich bei den Schulen erzielt (-183 T€). Die Mehrausgaben bei den Stromkosten hängen ebenfalls mit Mehrkosten bei den Schulen zusammen. Die Wenigerausgaben beim Sammelnachweis 5 „Grundbesitzabgaben“ sind hauptsächlich auf Einsparungen beim Unterabschnitt 8800 – Städtisches Grundvermögen in Höhe von 103.490 € zurückzuführen, während die anderen Unterabschnitte geringe Abweichungen in beide Richtungen aufweisen. Die Einsparungen bei den Wasser- und Kanalgebühren, Sammelnachweis 6, ergeben sich in erster Linie bei den Friedhöfen (- 40 T€) und dem Grünflächen- und Umweltamt, Abteilung Grünflächen (-31,5 T€). Einsparungen bei den Abwassergebühren ergeben sich bei den versiegelte öffentlichen Flä-chen (-116 T€). 6. Haltung von Fahrzeugen + 135.476 € Die Mehrausgaben ergeben sich per Saldo auch hier aus einer Vielzahl von verschiedenen Haushaltspositionen, wobei die bedeutenden Mehrausgaben beim Amt für Brand- und Ka-tastrophenschutz (+88 T€) und bei den Friedhöfen (+41 T€) vor allem aufgrund eines erhöh-ten Reparaturaufwandes entstanden sind. 7. Besondere Aufwendungen für Bedienstete - 48.776 € Die Minderausgaben setzen sich auch hier aus einer Vielzahl von geringen Überschreitun-gen und Einsparungen zusammen, wobei sich die meisten Einsparungen bei den Ausgaben für Dienst- und Schutzkleidung in allen Verwaltungsbereichen (-16 T€) ergeben.
21 8. Weitere Verwaltungs- und Betriebsausgaben + 775.150 € Die Abweichung resultiert per Saldo insbesondere aus den Mehrausgaben bei den Spenden in Höhe von rd. 945 T€, denen aber Mehreinnahmen bei der Gruppierungsziffer 178 „Ein-nahmen aus Spenden“ gegenüber stehen (siehe Bericht, Seite 13), sowie einer Vielzahl klei-nerer und größerer Abweichungen. Weitere größere Abweichungen finden sich u. a. bei folgenden Haushaltspositionen: UA 1100 Ordnungsamt Fremdleistungen durch private Ordnungskräfte + 81 T€ UA 1105 Amt für einwohnerwesen, Wahlen und Statistik, Abt. Einwohnerwesen Kosten der Vorbereitung von Wahlen - 52 T€ UA 1200 Grünflächen- und Umweltamt, Abt. Umwelt Schädlingsbekämpfung + 43 T€ UA 2900 Schülerbeförderung Übernahme der Fahrtkosten für Schüler - 129 T€ UA 3212 Städtische Kunstsammlung Betriebsausgaben für den Museumsshop + 119 T€ UA 3320 Internationales Musikinstitut Ferienkurse + 162 T€ UA 6120 Vermessungsamt Geldleistungen bei Bodenordnungsmaßnahmen + 131 T€ UA 6300 Straßen, Wege, Brücken und Plätze Wartung und Betriebskosten für Lichtsignalanlagen und Verkehrsbeschilderung - 169 T€ UA 6500 Kreisstraßen Wartung und Betriebskosten für Lichtsignalanlagen und Verkehrsbeschilderung + 57 T€ UA 6600 Bundesstraßen Wartung und Betriebskosten für Lichtsignalanlagen und Verkehrsbeschilderung + 50 T€ UA 6700 Straßenbeleuchtung und -reinigung Straßenbeleuchtung + 56 T€ Straßenbeleuchtung, Kapitaldienst - 58 T€ UA 7910 Amt für Wirtschaftsförderung Messeauftritt auf der EXPO-Real + 61 T€ UA 7920 Öffentlicher Personennahverkehr Betriebs- und Nebenkosten öffentlicher Bereich Querbahnsteig/bahnGalerie - 50 T€
22 Teilweise stehen den Mehrausgaben entsprechende Mehreinnahmen z. B. aus Zuweisungen und Kostenbeteiligungen Dritter gegenüber. 9. Steuern und Geschäftsausgaben + 775.088 € Die Mehrausgaben ergeben sich per Saldo aus einer Vielzahl von Einzelpositionen. Dabei ergeben sich im Bereich der Stiftungen (UA 8900 bis 8914) Mehrausgaben in Höhe von rd. 1,040 Mio. €, denen aber entsprechende Mehreinnahmen gegenüber stehen (siehe Bericht Seite 12). Einsparungen hingegen ergeben sich bei der Abwasserabgabe im Unterabschnitt 7000, da gegenüber der Planung in Höhe von 450 T€ lediglich 65 T€ verausgabt wurden. 10. Erstattung von Verwaltungs- und Betriebsausgaben + 1.087.576 € Die per Saldo zu verzeichnenden Mehrausgaben verteilen sich auf die einzelnen Gruppie-rungsziffern wie folgt: 670 Bund + 702.912 € 671 Land - 81.668 € 672 Gemeinden und Gemeindeverbände + 391.644 € 673 Zweckverbände - 16.296 € 674 sonstiger öffentlicher Bereich + 7.188 € 675-676 Kommunale und sonstige öffentliche Sonderrechnungen + 14.870 € 679 innere Verrechnungen + 68.927 € Die Mehrausgaben der Gruppierungsziffer 670 setzen sich zusammen aus Erstattungen für Sachkosten an die Agentur für Arbeit (+ 549 T€) und Erstattungen von Landesmitteln im UA 4102 (+ 154 T€). Die Minderausgaben der Gruppierungsziffer 671 finden sich im UA 4810 (Leistungen nach dem UnterhaltsvorschussG). Die Mehrausgaben der Gruppierungsziffer 672 „Erstattungen an Gemeinden und Gemeinde-verbände“ resultieren per Saldo insbesondere aus folgenden Positionen: UA 2810 Gesamtschulen (integrierte und kooperative) Gastschulbeiträge - 51 T€ UA 4100 Hilfe zum Lebensunterhalt Erstattungen an andere Träger + 211 T€
23 UA 4550 Andere Hilfen zur Erziehung Erstattungen an andere Jugendhilfeträger + 332 T€ UA 6151 Sanierung Martinsviertel Verrechnung von Bewirtschaftungsüberschüssen mit dem VMH - 72 T€ 11. Kalkulatorische Kosten - 412.235 € Den ausgewiesenen Minderausgaben stehen entsprechende geringere Einnahmen gegen-über. Auf die Erläuterungen zu den kalkulatorischen Einnahmen wird hingewiesen (Bericht Seite 17). 12. Zuschüsse für laufende Zwecke an soziale oder ähnliche Einrichtungen - 1.255.299 € Die Minderausgaben resultieren per Saldo aus einer Vielzahl größerer und kleinerer Abwei-chungen. Die markantesten Abweichungen sind folgend dargestellt: UA 2930 Fördermaßnahmen für Schüler Zuschüsse für „Ganztagsschule nach Maß“ + 161 T€ UA 4521 Jugendsozialarbeit Fachstelle für Jugendberufshilfe - 95 T€ UA 4641 Kindertageseinrichtungen der Kirchen Zuschüsse an Kirchen + 80 T€ UA 4642 Kindertageseinrichtungen der freien Träger Zuschüsse an die freien Träger - 790 T€ Zuschüsse gemäß § 24 Tagesbetreuungsausbaugesetz -114 T€ In diesen beiden Unterabschnitten kommt es immer wieder zu größeren Abweichungen nach oben oder unten, da die Spitzab-rechnungen mit den freien Trägern und den Kirchen immer erst im Folgejahr / in Folgejahren vorgenommen werden können. Darüber hinaus sind beide Unterabschnitte gegenseitig de-ckungsfähig. UA 7900 Verrechnungsunterabschnitt ProRegio Zuschuss an Stadt- und Touristikmarketing Gesellschaft e. V. - 512 T€
24 UA 8910 Liesel-Fischer-Stiftung Zuwendungen + 55 T€ 13. Zuweisungen und sonstige Zuschüsse für laufende Zwecke - 523.712 € Die Ausgaben verteilen sich auf die einzelnen Gruppierungsziffern wie folgt dargestellt: 711 Land - 251.519 € 713-714 Zweckverbände und sonstiger öffentlicher Bereich - 41.318 € 715-716 Kommunale und sonstige öffentliche Sonderrechnungen - 338.767€ 717-718 Private Unternehmen und übrige Bereiche + 107.893€ Die geringeren Ausgaben bei der Gruppierungsziffer 711 ergeben sich insbesondere durch verminderte Zuweisungen für das Staatstheater (-230 T€) , da eine Überzahlung aus dem Vorjahr verrechnet wurde. Die Minderausgaben der Gruppierungsziffern 713-714 ergeben sich aus geringeren Zuwei-sungen an Wasserverbände (UA 6900 / -40 T€) und einen geringeren Umlagebeitrag an den Hessischen Verwaltungsschulverband (UA 0220 / -4 T€). Die Wenigerausgaben bei den Gruppierungsziffern 715-716 resultieren im Wesentlichen aus geringeren Zuschüssen für den öffentlichen Personennahverkehr (UA 7920 / -241 T€). Die Mehrausgaben bei den Gruppierungsziffern 717-718 ergeben sich insbesondere aus den Mehrausgaben des Zuschusses an die Stadtmarketing GmbH von +421 T€ sowie aus den Minderausgaben bei den Zuschüssen zur Unterstützung aus Entsiegelungsmaßnahmen bei kleinen und mittleren Unternehmen (Rechnungsergebnis -252 T€), da nicht alle Haus-haltsausgabereste in das nächste Haushaltsjahr übertragen wurden sowie aus einer Vielzahl kleinerer Differenzen. 14. Schuldendiensthilfen - 2.353 € Die Minderausgaben gegenüber der Planung sind auf die Minderausgaben bei der Schul-dendiensthilfe für die Volkssternwarte (UA 3400) zurückzuführen. Die Schuldendiensthilfen beim sozialen Wohnungsbau (UA 6200) und bei der Betriebsgesellschaft für die Eissporthal-le (UA 5501) sind nicht mehr erforderlich und wurden daher im 1. Nachtragshaushaltsplan 2006 im Ansatz auf 0 gesetzt.
25 15. Leistungen der Grundsicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) +714.194 € Erstmalig im Haushaltsjahr 2005 wurden diese Leistungen für HartzIV-Empfänger erbracht. Die Planungen der Ansätze erfolgten im Nachtragshaushaltsplan 2006 aufgrund von Hoch-rechnungen. Gleichwohl kam es zu den ausgewiesenen Mehrausgaben, da zum Jahresende der Kreis der Anspruchsberechtigten gegenüber dem, der der Hochrechnung zu Grunde lag, zugenommen hatte. 16. Leistungen der Sozialhilfe -2.542.184 € Die Mehrausgaben verteilen sich per Saldo auf die einzelnen Gruppierungsziffern wie folgt: 73 Leistungen der Sozialhilfe an natürliche Personen außerhalb von Einrichtungen - 2.325.182 € 74 Leistungen der Sozialhilfe an natürliche Personen in Einrichtungen + 663.157 € 75 Leistungen an Kriegsopfer u. ä. - 80.068 € 76 Leistungen der Jugendhilfe außerhalb von Einrichtungen - 66.353 € 77 Leistungen der Jugendhilfe in Einrichtungen - 943.724 € 78 Sonstige soziale Leistungen + 374.429 € 79 Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz - 164.443 € Die Wenigerausgaben der Gruppierungsziffer 73 stehen in engem Zusammenhang mit den Mehrausgaben bei den Leistungen der Grundsicherung (siehe Ziffer 15). Die Mehrausgaben der Gruppierungsziffer 74 sind in erster Linie für die Integration behinder-ter Kinder in Tagesstätten (UA 4122 / + 1,364 Mio. €) und bei der Hilfe zu einer angemesse-nen Schulbildung im Rahmen der Eingliederungshilfe (UA 4123 / + 278 T€) entstanden. Dem stehen insbesondere Minderausgaben bei der vollstationären Hilfe zur Pflege für über 65jährige in Höhe von 525 T€ (UA 4116) und bei der Krankenhilfe / Hilfe zur Familienplanung in Höhe von 655 T€ (UA 4130) gegenüber. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Ausgaben der Gruppierungen 73 und 74 gegenseitig deckungsfähig sind, so dass unter Berücksichtigung der Anmerkung zur Gruppierung 73 per Saldo Wenigerausgaben zu verzeichnen sind. Die Minderausgaben bei den Leistungen der Jugendhilfe außerhalb von Einrichtungen (Gruppierungsziffer 76) sind vor allem auf die geringeren Aufwendungen bei der Eingliede-rungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, wo im Vergleich zum Ansatz 400 T€ eingespart werden konnten, zurückzuführen
26 Gemäß dem Rechnungsergebnis konnten in 2006 auch im Rahmen des Budgets „Erzieheri-sche Hilfen“ Einsparungen gegenüber den Planansätzen erzielt werden. Bei den Leistungen der Jugendhilfe in Einrichtungen (Gruppierungsziffer 77) ergeben sich diese im Wesentlichen bei den Hilfen in Heimpflegen (UA 4557 / -1,3 Mio. €), während für Eingliederung seelisch Behinderter in stationärer Unterbringung (UA 4560) Mehrausgaben von 362 T€ und für die Erziehung in einer Tagesgruppe (UA4555) Mehrausgaben von 150 T€ notwendig waren. Die Mehrausgaben bei den sonstigen sozialen Leistungen (Gruppierungsziffer 78) ergeben sich durchweg aus höheren Leistungen der Grundsicherung sowohl innerhalb als auch au-ßerhalb von Einrichtungen, nachdem auch hier eine Zunahme der Anspruchsberechtigten festzustellen war. 17. Zinsausgaben + 1.857.088 € Einsparungen bei den Zinsen für Kapitalmarktdarlehen in Höhe von 135 T€ stehen Mehraus-gaben bei den Zinsen f. Kapitalmarktdarlehen bei Finanztermingeschäften in Höhe von 1,069 Mio. € gegenüber. Weiterhin mussten zur Deckung des Haushaltsfehlbetrages Sollzinsen auf die in Anspruch genommenen Kassenkredite in Höhe von 4,441 Mio. € gezahlt werden, so dass der geplante Ansatz um rd. 941 T€ überschritten wurde. 18. Gewerbesteuerumlage + 2.441.298 € Der Vervielfältiger zur Berechnung der Umlage betrug im Jahr 2006 74 Punkte, so dass die Umlage entsprechend den geplanten Gewerbesteuereinnahmen von 95 Mio. € auf 15,892 Mio. € in der Planung festgesetzt wurde. Tatsächlich wurden aber 18.33.297,68 € gezahlt, da die Spitzabrechnung für das Haushalts-jahr 2005 im I. Quartal 2006 erfolgte und gleichzeitig für das IV. Quartal 2006 lediglich ein Abschlag in Höhe der Umlage für das III. Quartal angewiesen wurde.
27 19. Verbandsumlage LWV - 6 € Diese geringe Abweichung resultiert aus der Anpassung des Ansatzes im Nachtrag auf ins-gesamt 24.948.870 €. Gegenüber dem Haushaltsjahr 2005 hat sich der Gesamtbetrag der Verbandsumlage um fast 1,85 Mio. € auf rd. 24,5 Mio. € erhöht. 20. Weitere Finanzausgaben - 1.451.374 € Die Minderausgaben ergeben sich aus der gegenüber der Planung geringeren Erstattung für die Vollverzinsung der Gewerbesteuer ( -5 49 T€). 21. Zuführung zum Vermögenshaushalt + 212.286 € Die Mehrausgaben ergeben sich überwiegend aus folgenden nicht in dieser Höhe geplanten Zuführungen an den Vermögenshaushalt: Zuführung zum VMH + 60.630,00 €
Zuführung zum VMH - Sonderzuführung aus Zinsen Stellplatzrücklage - + 17.438,80 €
Zuführung zum VMH für Zinsmanagement - Zinsen + 3.279,24 €
Zuführung VMH aus der Fehlbelegungsabgabe - 88.965,27 €
Zuführung zum VMH aus UA 7000 - 377.470,00 €
Zuführung zum VMH aus dem UA 1600, Gebührenausgleichsrücklage + 350.031,70 €
Zuführung zum VMH aus Mietmehreinnahmen UA 4336 Haus Elim - 228,73 €
Zuführung VMH aus Überschuss UA 4336 - Haus Elim - 2.590,62 €
Zuführung zum Vermögenshaushalt für Rücklage Zinsmanagement + 222.700,00 €
Zuführung zum VMH für Versorgungsrücklage + 27.461,34 €
Die Planung sah u.a. vor, dass die Zuführung zum Vermögenshaushalt aus dem Unterab-schnitt 1600 (Rettungsdienst), Gebührenausgleichsrücklage, 10 T€ beträgt. Dieser Ansatz wurde jedoch mit dem Rechnungsergebnis in Höhe von 350 T€ bei weitem übertroffen. Die Mehrausgaben bei der Zuführung zum Vermögenshaushalt für die Rücklage Zinsmana-gement in Höhe von 222.700 € werden wegen fehlendem Haushaltsansatz ausgewiesen. Demgegenüber steht eine Minderausgabe aus der Zuführung aus dem Bereich der Abwas-serbeseitigung (UA 7000) in Höhe von 377.470 €, da in diesem UA keine Überschüsse er-wirtschaftet wurden.
28 Vermögenshaushalt – Einnahmen 1. Zuführung vom Verwaltungshaushalt -212.286 € Den ausgewiesenen Mindereinnahmen im Vermögenshaushalt stehen entsprechende Min-derausgaben im Verwaltungshaushalt gegenüber, da hier ausschließlich Haushaltsstellen im Unterabschnitt 9150 betroffen sind, über die die Zuführungen vom Verwaltungshaushalt ab-gewickelt werden (siehe hierzu Ziffer 21 auf Seite 27). Folgende Zuführungen waren im Haushalt geplant bzw. wurden in der Jahresrechnung voll-zogen: Zuführung vom Verwaltungshaushalt
(Haushaltsstelle 02.91500001.30000) Es konnten Mehreinnahmen in Höhe von 60.630 € erzielt werden. Es handelt sich hierbei um die erwirtschafteten Zinsen aus der Rücklage zum Bau des Wissenschafts- und Kongress-zentrums. Sonderzuführung aus Zinsen Stellplatzrücklage
(Haushaltsstelle 02.91500001.300003) Nicht geplante Einnahmen in Höhe von 17.438 € konnten erzielt und der Stellplatzrücklage zugeführt werden. Zuführung vom Verwaltungshaushalt für Zinsmanagement
(Haushaltsstelle 02.91500001.300200) Hier konnten nicht geplante Einnahmen in Höhe von 222.700 € erzielt werden. Zuführung zum Vermögenshaushalt aus Fehlbelegungsabgabe
(Haushaltsstelle 02.9150001.301100) Die Haushaltsplanung sah eine Zuführung in Höhe von 700.000 € vor. Tatsächlich konnten jedoch 611.035 € im Verwaltungshaushalt vereinnahmt werden, die dem Vermögenshaushalt zur entsprechenden Verwendung weitergeleitet wurden (siehe auch Bericht Seite 16). Zuführung zum Vermögenshaushalt zur Weiterleitung an die Versorgungsrücklage
(Haushaltsstelle 02.9150001.306000) § 14 a des Bundesversorgungsgesetzes schreibt für Bund und Länder die Bildung einer Ver-sorgungsrücklage zur Finanzierung künftiger Versorgungsausgaben vor. Die Gemeinden und Gemeindeverbände sind nach § 13 Hessisches Versorgungsrücklagegesetz verpflichtet, zur Sicherung ihrer Versorgungsaufwendungen eine Versorgungsrücklage zu bilden. Der Son-derrücklage sind ab dem Haushaltsjahr 1999 jährliche Beträge zu Lasten der Ausgaben für Besoldungs- und Versorgungsbezüge zuzuführen. Der jährliche Rückstellungsbetrag ist ent-sprechend den bundes- und landesrechtlichen Vorgaben zu ermitteln und in den kommuna-len Haushalten wie Personalausgaben innerhalb jedes Unterabschnittes auszuweisen. Im Haushalt der Stadt Darmstadt werden die Zahlungen an die Versorgungsrücklage zu-nächst im Rahmen des Sammelnachweises verbucht und am Jahresende in die jeweils be-
29 troffenen Unterabschnitte auf die Gruppierungsziffern 411 bzw. 421 umgebucht. Der von der Personalabteilung ermittelte Betrag für das Haushaltsjahr 2006 belief sich auf 277.461 €. 2. Entnahme aus Rücklagen +/- 0 € Auf Grund der Änderungen durch den 1. Nachtragshaushaltsplan 2006 wurden im Bereich der Gruppe 31 alle Ansätze bis auf den der Haushaltsstelle 02.910001.300100 („Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage“) ausgeglichen. Dieser Ansatz wurde auf 16.433.000 € her-aufgesetzt, das Rechnungsergebnis erreicht und somit ist diese Haushaltsstelle ausgegli-chen. 3. Rückflüsse von Darlehen + 93.960 € Die Mehreinnahmen ergeben sich per Saldo insbesondere aus den Sondertilgungen im Be-reich der Arbeitgeberdarlehen (UA 6200 / + 71 T€). 4. Einnahmen aus der Veräußerung von Beteiligungen, Rückflüsse von Kapitaleinlagen + / - 0 € Hier waren 2006 keine Ansätze vorgesehen und wurden auch keine Buchungen vorgenom-men. 5. Einnahmen aus der Veräußerung von Sachen des Anlagevermögens - 9.115.958 € Die Mindereinnahmen in diesem Bereich resultieren insbesondere aus der Haushaltsstelle 02.880001.340200 (Außerordentliche Erlöse aus Grundstücksverkäufen). Hier wurde der Ansatz im 1. Nachtragshaushaltsplan 2006 um 7.525.500 € auf insgesamt 12.525.000 € er-höht. Dieser Ansatz konnte jedoch vom Rechnungsergebnis 2006 (6.473 €) nicht erreicht werden. Letztendlich ist hier eine Differenz zum Haushaltsansatz in Höhe von 12.519.027 € zu verzeichnen. Die dem gegenüberstehende höchste Mehreinnahme resultiert aus den Grundstücksverkäu-fen (HHStelle 02.8800001.340000). Sie beträgt 2.780.700 €.
30 Die Entwicklung des Rechnungsergebnisses ergibt sich aus folgender Aufstellung: Bezeichnung HH-Ansatz Rechnungs- ergebnis Differenz Grundstücksverkäufe Sanierungs-gebiet Martinsviertel 0,00 € 425.000,00 € +425.000,00 €
Grundstücksverkäufe 3.000.000,00 €
5.780.699,86 €
+2.780.699,86 €
Außerordentliche Erlöse aus Grundstücksverkäufen 12.525.000,00 €
6.473,00 €
-12.519.027 €
6. Beiträge und ähnliche Entgelte - 183.443 € Die Mindereinnahmen ergeben sich per Saldo insbesondere aus folgenden Positionen: UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken Erschließungsbeiträge - 211.019 € Straßenbeiträge - 67.959 € UA 7000 Abwasserbeseitigung Erstattungen Kanalhausanschlusskosten + 242.260 € Erschließungsbeiträge für Straßenentwässerung -108.656 € 7. Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen und Investitionsförderungsmaß-nahmen + 92.635 € Die o. g. Abweichungen verteilen sich auf die einzelnen Gruppierungsziffern wie folgt: 360 Bund - 305.241 € 361 Land + 361.491 € 362 Gemeinden und Gemeindeverbände - 71.818 € 365 Kommunale Sonderrechnung - 49.950 € 366 sonstige öffentliche Sonderrechnung + 45.129 € 367-368 unternehmerische und übrige Bereiche + 113.025 € Die Mehreinnahmen der Zuweisungen und Zuschüsse vom Land für Investitionen (Gruppie-rungsziffer 361) ergeben sich per Saldo hauptsächlich aus folgenden Positionen: UA 2000 Schulamt Medieninitiative Schule@Zukunft + 116.228 €
31 UA 3650 Denkmalschutz und –pflege Ehemalige liberale Synagoge + 67.280 € UA 6153 Sanierung Altstadt Arheilgen + 620.708 € Die Mindereinnahmen der Gruppierungsziffer 362 resultieren aus der Verrechnung der Be-wirtschaftungsüberschüsse (UA 6151 / - 72 T€). 8. Einnahmen aus Krediten und inneren Darlehen - 244 € Im 1. Nachtragshaushalt 2006 wurden die geplanten Ansätze angepasst, sodass nur geringe Mindereinnahmen zu verzeichnen sind. Die größte Anpassung erfolgte bei der Haushaltsstelle 02.9110001.378100 (Aufnahme von Krediten – Kreditmarkt ohne Umschuldung). Hier betrifft ein Teil der Erhöhung (7.920.000 €) des Haushaltsansatzes die Haushaltsstelle 02.8800001.940800. Sie dient der Zwischenfi-nanzierung der zweiten Kaufpreisrate sowie den Kosten für die Bodensanierung als Voraus-setzung für eine spätere Weiterveräußerung der Knell. Der zweite Teil der Erhöhung dient der Finanzierung der Maßnahmen im Vermögenshaushalt (2.382.000 €).
32 Vermögenshaushalt – Ausgaben 1. Zuführung zum Verwaltungshaushalt - 2.438.470 € Der ursprüngliche Haushaltsplan sah keine Zuführung für den Haushaltsausgleich an den Verwaltungshaushalt vor. Die im Nachtrag 2006 geplante Zuführung zum VwH fiel gegen-über dem im Nachtrag auf 16.433.000 € geänderten Ansatz um rd. 2,439 Mio. € niedriger aus. 2. Zuführung an Rücklagen - 7.324.342 € Folgende Rücklagenzuführungen wurden gebucht: Zuführung an die Allgemeine Rücklage
- 7.633.000 € (Haushaltsstelle 02.9100001.910000) Im 2. Nachtragshaushaltsplan war eine Zuführung zur Allgemeinen Rücklage von 7,633 Mio. € geplant, um damit, wie bereits an anderer Stelle dargestellt, ggf. zuviel erhaltene Gewer-besteuer erstatten zu können. Dieser Ansatz wurde mit dem Rechnungsergebnis 2006 er-reicht. Zuführung Gebührenausgleichsrücklage Abwasserbeseitigung
- 377.470 € (Haushaltsstelle 02.9101001.911003) Hier beträgt das Rechnungsergebnis 0,00 €, da im UA 7000 keine Überschüsse erwirtschaf-tet wurden. Zuführung an Stellplatzrücklage
+ 85.476 € (Haushaltsstelle 02.9101001.911008) Die aus den erwarteten Ablösebeiträgen in Höhe von 250.000 € geplante Zuführung konnte mit einem Rechnungsergebnis von 355.476 € übertroffen werden. Zuführung an Gebührenausgleichsrücklage - Rettungsdienst -
+ 350.032 € (Haushaltsstelle 2.9101.911016) Der Überschuss der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes war in diesem Umfang nicht vorhersehbar, so dass entsprechend mehr der Rücklage zugeführt werden konnte. Zuführung an Rücklagen für Zinsmanagement
+ 225.979 € (Haushaltsstelle 2.9101.911021) Zuführung an Versorgungsrücklage
+ 27.461 € (Haushaltsstelle 02.9101001.916000) Der vom Hauptamt/Personalabteilung ermittelte Betrag von 277.461,34 € ist der im Haus-haltsjahr 1999 neu gebildeten Versorgungsrücklage zuzuführen (siehe auch Bericht Sei-te 28).
33 3. Gewährung von Darlehen - 2.385.690 € Die Gewährung von Arbeitgeberdarlehen (UA 6200) wurde im Rahmen der Haushaltskonso-lidierung im Haushaltsjahr 2004 gestrichen. In 2006 wurde kein Ansatz mehr geplant. Das Rechnungsergebnis weist dennoch Mehrausgaben in Höhe von 76 T€ auf. Dies ist auf die Abwicklung von „Restfällen“ zurückzuführen. Die Finanzierung erfolgte durch Mehreinnah-men aus vorzeitigen Sondertilgungen. Wenigerausgaben sind bei den Darlehen für den sozialen Wohnungsbau in Höhe von 2.462.000 € zu verzeichnen. In dieser Größenordnung wurden im Rahmen der gegenseitigen Deckungsfähigkeit Zuschüsse für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. 4. Vermögenserwerb - 1.268.644 € Die Wenigerausgaben beim Vermögenserwerb verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Gruppierungsziffern: 930 Erwerb von Beteiligungen, Kapitaleinlagen + / - 0 € 932 Erwerb von Grundstücken + 418.316 € 935 Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens - 1.686.960 € Bei der Gruppierungsziffer 930 wurden für das Haushaltsjahr 2006 zunächst keine Ansätze geplant. Im 1. Nachtragshaushaltsplan 2006 wurden an vereinzelten Positionen Ansätze nachgeplant, welche im Rechnungsergebnis erreicht wurden. Bei den Mehrausgaben der Gruppierungsziffer 932 handelt es sich um Haushaltsausgabe-reste, die aufgrund von zweckgebundenen Mehreinnahmen aus Veräußerungen im Bereich des Martinsviertels (UA 6151 / + 432 T€) gebildet wurden. Die Mehrausgaben der Gruppierungsziffer 935 ergeben sich per Saldo aus Mehr- und Min-derausgaben im gesamten Vermögenshaushalt. Erwähnenswert sind die folgenden Abwei-chungen: UA 2000 Schulamt Bundesprogramm "Zukunft, Bildung und Betreuung" - 1.786.600 € Medieninitiative „Schule@Zukunft“ + 116.228 € UA 2110 Grundschulen Heinrich-Heine-Schule, Einrichtung -100.000 € Beim Bundesprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ entstanden aufgrund von Haus-haltsausgaberesten des Vorjahres und Abplanungen im laufenden Jahr geringere Ausgaben.
34 Bei der Medieninitiative werden Mehrausgaben in der o. g. Höhe aufgrund der Bildung von Haushaltsausgaberesten ausgewiesen, denen zweckgebundene Zuweisungen des Landes gegenüber stehen. Der Ansatz für die Einrichtung der Heinrich-Heine-Schule wurde zwar im 1. Nachtragshaushaltsplan 2006 geplant. Es wurden jedoch keine Ausgaben geleistet. 5. Baumaßnahmen + 1.985.926 € Die Minderausgaben ergeben sich auch hier per Saldo aus einer Vielzahl von größeren und kleineren Abweichungen, aufgrund von Abgänge auf Haushaltsausgabereste aus Vorjahren sowie aus einer Vielzahl von Einsparungen bzw. Mehrausgaben. Die größten Abweichungen - Mehrausgaben aber auch Minderausgaben - sind in den Tabel-len auf den folgenden Seiten dargestellt: Mehrausgaben
UA Bezeichnung HH-Ansatz
Rechnungs-
ergebnis Differenz 2110
Goetheschule, Brandschutz 1. Priorität 0 €
100 T€
100 T€
2110
Heinrich-Heine-Schule 1 Mio. €
1,4 Mio. €
400 T€
2110
Andersenschule, Brandschutz 1. + 2. Priori-tät 150 T€
210 T€
60 T€
2250
Wilhelm-Leuschner-Schule, Brandschutz 1. Priorität und Sanierung 500 T€
660 T€
160 T€
2400
BSZD, Brandschutz 2. Priorität, Sanierung, Klima Behaim-Schule, restl. Fußböden 0 €
355 T€
355 T€
2400
Peter-Behrens-Schule, Brandschutz und Sanierung 0 €
200 T€
200 T€
2400
Erasmus-Kittler-Schule, Brandschutz und Sanierung 0 €
100 T€
100 T€
2700
Lessingschule, Brandschutz 1. Priorität 0 €
220 T€
220 T€
2810
Stadtteilschule Arheilgen, Ausbau / Abriss Pavillons, Erweiterungsbau 500 T€
1,5 Mio. €
1 Mio. €
2810
Bernhard-Adelung-Schule, räumliche Erwei-terung im Rahmen des IZBB 37 T€
374 T€
337 T€
2810
Mornewegschule, bauliche Erweiterung im Rahmen IZBB 50 T€
500 T€
450 T€
6300
Sanierung Stahlbrücke im Dornheimer Weg 0 €
175 T€
175 T€
6300
Umbau des Bahnhofsvorplatzes Haupt-bahnhof Darmstadt (Ostseite) 0 €
62 T€
62 T€
6300
Ersatz der schienengleichen Bahnübergän-ge westlich von Arheilgen 0 €
236 T€
236 T€
6300
Sanierung von Brücken über Bahnanlagen – Sofortmaßnahme 0 €
120 T€
120 T€
6300
Baugebiet K6/K8 Kranichstein-West 250 T€
433 T€
183 T€
7000
Kanalneubau Südsammler von RÜ 013 bis Darmbach 0 €
69 T€
69 T€
7000
Fortschreibung des Generalentwässerungs-planes 5 T€
75 T€
70 T€
35 7000 Kanalhausanschlusskosten 0 € 270 T€ 270 T€ 7000 Kanalumbau Bornstraße 0 € 200 T€ 200 T€ 8550 Abwicklung Schadensersatz für den West-wald 0 € 191 T€ 191 T€
Minderausgaben
UA Bezeichnung HH-Ansatz Rechnungs-ergebnis Differenz 2110 Friedrich-Ebert-Schule, Brandschutz 1. und 2. Priorität und Sanierung 250 T€
0 €
250 T€
2300 Bertolt-Brecht-Schule, Brandschutz 1. Und 2. Priorität 750 T€
130 T€
620 T€
2300 Lichtenbergschule, Brandschutz 2. Priori-tät, Sanierung, Sonnenschutz und Beton 1 Mio. €
453 T€
355 T€
2300 Eleonorenschule Brandschutz 1. Priorität und Sanierung 500 T€
200 T€
300 T€
4640 Hochbauten - allgemein - 96 T€
44 T€
52 T€
5800 Grünzug entlang der Erbacher Straße 50 T€
0 €
50 T€
6300 Neuordnung Hauptbahnhof – Ausbau der Fläche vor dem Haupteingang des Emp-fangsgebäudes 560 T€
224 T€
336 T€
6300 Erschließung des Baugebietes 017 200 T€
-13 T€
213 T€
6500 Instandsetzung der Unterführung Hinde-mithstraße 0 €
-120 T€
120 T€
6600 Ausbau der Pfungstädter Straße (B 426) von Karlsruher Straße bis Stadtgrenze 0 €
-90 T€
90 T€
7000 Sanierung von Kanaleinbrüchen bei Grundwassergefährdung 1Mio. €
724 T€
276 T€
7000 Kanalumbau Südsammler zwischen RÜ R015 / R016 u. RÜ R013 1,2 Mio. €
1,131 Mio. €
69 T€
8800 Herrichtung des Grundstückes Pallaswie-senstraße 0 €
-200 T€
200 T€
Einige Rechnungsergebnisse weisen Minderausgaben aus, da eine Übertragung von Haus-haltsausgaberesten (HAR) nicht stattgefunden hat. 6. Tilgung von Krediten - 13.489 € Die Minderausgaben ergeben sich hauptsächlich aus den gegenüber der Planung geringe-ren Kredittilgungen von Landesdarlehen. Hier sind gegenüber der Planung von 2,451 Mio. € lediglich Zahlungen über 2,408 Mio. € erfolgt. Außerdem wurden Darlehen aus dem öffentli-chen Bereich statt mit geplanten 132.500 € nur mit knapp 99 T€ getilgt. Mehrausgaben ergaben sich dagegen bei den Tilgungen von Darlehen des Kreditmarktes (+87 T€).
36 7. Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen + 2.543.945 € Der Gesamtbetrag der Mehrausgaben ergibt sich wiederum aus mehreren Mehr- und Min-derausgaben im gesamten Haushalt. Hervorzuheben hierbei sind die Mehrausgaben bei der Förderung von Baumaßnahmen im Unterabschnitt 6151 „Sanierung Martinsviertel“ in Höhe von 128.182 € und bei den Zuschüs-sen für den sozialen Wohnungsbau im Unterabschnitt 6200 in Höhe von 2.462.000 €.
37 Zuführungen zwischen Verwaltungs- und Vermögenshaushalt Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt
Der Haushaltsplan 2006 sah folgende Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt vor: Mindestzuführung 12.696.670,00 € Zuführung aus Fehlbelegungsabgabe 700.000,00 € Zweckzuführungen / Kalkulatorische Rückstellungen 21.030,00 € Zuführung aus Abschreibungen Darmstädter Werkstätten für Behinderte* 0,00 € Zuführung aus der Abwasserbeseitigung (UA 7000) 377.470,00 € Zuführung aus dem Überschuss der Wohnanlage Kurt-Jahn-Anlage (UA 4335)* 0,00 € Zuführung zur Versorgungsrücklage 250.000,00 € Zuführung zur Rücklage Zinsmanagement 0,00 € Summe Planansätze 14.045.170,00 € In der Haushaltsrechnung sind dagegen ausgewiesen: Mindestzuführung 12.757.300,00 € Zuführung aus der Fehlbelegungsabgabe 611.034,73 € Zweckzuführungen / Kalkulatorische Rückstellungen 385.680,15 € Zuführung aus der Abwasserbeseitigung (UA 7000) 0,00 € Zuführung Versorgungsrücklage 277.461,34 € Zuführung zur Rücklage Zinsmanagement 225.979,24 € Summe lt. Haushaltsrechnung 14.257.455,46 € Die Zuführung zum Vermögenshaushalt soll gemäß § 22 Abs.1 GemHVO mindestens die ordentliche Tilgung (= 8.837.068,18 €) und die Kreditbeschaffungskosten (= 358.467,00 €) decken. Zuführung vom Vermögenshaushalt zum Verwaltungshaushalt
Die Haushaltsplanung sah keine Zuführung an den Verwaltungshaushalt vor. Durch den Nachtragshaushaltsplan wurde der Ansatz auf 16,433 Mio. € geändert. Die Jahresrechnung weist ein Rechnungsergebnis von 13.994.529,80 € aus.
38 Entwicklung der Rücklagen Anfang des Haushaltsjahres 2006 wiesen die Rücklagen folgenden Bestand aus:
29.651.561,77 €
Dieser teilte sich wie folgt auf:
Allgemeine Rücklage 23.204.509,81 €
Sonderrücklagen 6.447.051,96 €
Zuführungen 2006
Allgemeine Rücklage 0,00 €
Sonderrücklagen 1.207.158,49 €
Entnahme 2006
Allgemeine Rücklage 16.433.000,00 €
Sonderrücklagen 3.914.238,83 €
Stand zum 31.12.2006 10.511.481,43 €
davon:
Allgemeine Rücklage 6.771.509,81 €
Sonderrücklagen 3.739.971,62 €
Eine Übersicht über die Entwicklung und den Stand der jeweiligen Rücklagen folgt auf der nächsten Seite.
Übersicht über den Stand der Rücklagen 2006: Stand Anfang Zugang Abgang Stand Ende 2006 2006
(EUR) (EUR) (EUR) (EUR)
Allgemeine Rücklage 23.204.509,81
0,00
16.433.000,00
6.771.509,81
Rettungsdienst 229.644,01
360.061,70
0,00
589.705,71
Darmstädter Werkstätten f. Behinderte*:
Lohnausgleichsrücklage 964.903,89
0,00
964.903,89
0,00
Investitionsrücklage 2.134.049,05
0,00
2.134.049,05
0,00
Kostenausgleichsrücklage
636.196,17
0,00
636.196,17
0,00
Kurt-Jahn-Anlage*:
Kostenausgleichsrücklage
179.089,72
0,00
179.089,72
0,00
Instandsetzungsrücklage 0,00
0,00
0,00
0,00
Haus Elim:
Kostenausgleichsrücklage
538.979,43
7.909,38
0,00
546.888,81
Instandsetzungsrücklage 10.853,48
271,27
0,00
11.124,75
Stellplatzrücklage 687.349,94
335.475,56
0,00
1.022.825,50
Versorgungsrücklage 1.065.986,27
277.461,34
0,00
1.343.447,61
Zinsmanagement 0,00
225.979,24
0,00
225.979,24
29.651.561,77
1.207.158,49
20.347.238,83
10.511.481,43
Folgende Rücklagen weisen keinen Bestand mehr aus: Poleninstitut, Kinderheim „Haus Waldeck“, Tierkörperbeseitigung, Aufforstungsrücklage und Abwasserbeseitigung * Diese Rücklagen werden ab dem HHJahr 2006 im Wirtschaftsplan „Darmstädter Werkstät-ten und Wohneinrichtungen geführt.
40 Kreditermächtigungen, Veränderungen der Schulden Im Haushaltsjahr 2006 waren zur Finanzierung des Vermögenshaushaltes Darlehensauf-nahmen in Höhe von 45.723.000 € vorgesehen, die sich wie folgt verteilten: Bund 0,00 € Land 841.000,00 € Schulbaupauschale (I-Darlehen B) 1.307.000,00 € Einnahmen aus Krediten und inneren Darlehen 9.000.000,00 € Kreditmarkt ohne Umschuldung 20.975.000,00 € Ausgaben für Umschuldung 13.600.000,00 €
45.723.000,00 € Anordnungssoll im Berichtsjahr auf die jeweiligen Haushaltsansätze
Bund 0,00 € Land 841.000,00 € Schulbaupauschale (I-Darlehen B) 1.307.000,00 € Einnahme aus Krediten und inneren Darlehen 9.000.000,00 € Kreditmarkt ohne Umschuldung 17.766.000,00 € Kreditmarkt für Umschuldungen 13.599.756,37 €
42.513.756,37 € Anordnungssoll im Berichtsjahr auf Haushaltseinnahmereste
0,00 € Kasseneinnahmereste aus Vorjahren unter Berücksichtigung
der Abgänge
Wohnungsbau- und Modernisierungsdarlehen 1.404.536,98 € ----------------------- Insgesamt im Soll stehende Beträge 43.918.293,35 € (Anordnungssoll laufendes Haushaltsjahr zzgl. Reste-Soll auf Haushalts- und Kasseneinnahmereste) Tatsächliche Zahlungseingänge
Bund 0,00 € Land 500.000,00 € Wohnungsbau- und Modernisierungsdarlehen 230.280,79 € Schulbaupauschale (I-Darlehen B) 1.307.000,00 € Einnahme aus Krediten und inneren Darlehen 9.000.000,00 € Kreditmarkt 17.766.000,00 € Kreditmarkt für Umschuldung 13.599.756,37 €
Summe 42.503.037,16 €
41 In Höhe der Differenz der zum Soll gestellten Beträge zu den Zahlungseingängen (43.918.293,35 € abzgl. 42.503.037,16 € = 1.415.256,19 €) wurden neue Kasseneinnahme-reste in das Haushaltsjahr 2006 übertragen, die sich wie folgt verteilen: Land 0,00 € Wohnungsbau- und Modernisierungsdarlehen 1.415.256,19 € I-Darlehen A 0,00 € Kreditmarkt 0,00 €
Summe 1.415.256,19 € Haushaltsreste wurden nicht gebildet. Die Haushaltsrechnung 2006 weist für die Einnahmen aus Krediten (UA 9110) ein Rech-nungsergebnis von 45.722.756,37 € aus. Es handelt sich hierbei um das Anordnungssoll des laufenden Jahres in Höhe von 42.513.756,37 € sowie des neu gebildeten Haushaltseinnah-merestes in Höhe von 3.209.000,00 €. Das Rechnungsergebnis beträgt 42.503.037,16 €. Die Ist-Rechnung weist die tatsächlich im Haushaltsjahr 2006 aufgenommenen Kredite aus und ist maßgeblich für den Stand der Schulden der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Kapital- und Vermögensrechnung. Entwicklung des Schuldenstandes
Stand zu Beginn des Haushaltsjahres 2006 316.662.676,90 € Kreditaufnahme 2006 42.503.037,16 € sonstige Zugänge 2006 1,00 € Tilgung 2006 25.473.793,24 € Sonstige Abgänge 19.104,63 € Stand am Ende des Haushaltsjahres 2006 333.672.817,19 €
42 Kasseneinnahmereste Globalbereinigung: Gemäß Ziffer 7 der Verwaltungsvorschrift zu § 40 Gemeindehaushaltsverordnung (GemH-VO) sind die Kasseneinnahmereste darauf zu überprüfen, ob mit ihrem Eingang noch ge-rechnet werden kann. Ist mit dem Eingang der Mittel nicht mehr zu rechnen, ist eine Restebereinigung vorzuneh-men, die auch pauschal vorgenommen werden kann. Diese sog. Globalbereinigung ist in diesem Bericht zu erläutern. Im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten 2006 wurde bei folgenden Haushaltsstellen Glo-balbereinigungen auf Kasseneinnahmereste vorgenommen: HH-Stelle 01.0310.100000 - Verwaltungsgebühren
Der Kasseneinnahmerest beträgt 1.982.414,88 €. Die Höhe des Kasseneinnahmerestes ist wei-terhin beeinflusst durch Rückstände im Bereich Gewerbesteuer sowie Rückstände und Proble-me im Bereich der Vollstreckungsstelle. Das Kassen-Ist lag bei 203.376,92 € Die Globalbereinigung wird unverändert bei 2.560.000 € belassen. HH-Stelle 01.4100.241100 - Kostenersatz nach § 92 a + b BSHG
Bei den Kasseneinnahmeresten dieser HHStelle ergibt sich ein Betrag von 385.030,68 €. Das Kassen-Ist liegt bei 12.848,76 €. Die Globalbereinigung bleibt bei 350.000 €. HH-Stelle 01.4100.241200 - Erstattungen nach § 50 SBG-X
Der Kasseneinnahmerest beläuft sich auf 1.220.268,26 €. Das Kassen-Ist 2006 beträgt 88.928,52 €. Aufgrund der hohen Rückstände verbleibt die Globalbereinigung unverändert bei 1.000.000 €.HH-Stelle 01.4100.243000 - Unterhalt nach BGB Der Kasseneinnahmerest beträgt 203.132,68 €. Die Globalbereinigung bleibt mit 200.000 € unverändert. HH-Stelle 01.4100.249000 - Rückzahlung Darlehen
Der Kasseneinnahmerest beträgt 1.785.866,16 €, so dass die Globalbereinigung mit 1.500.000 € ebenfalls unverändert bleibt. HH-Stelle 01.4110.241000 - Kostenbeiträge bzw. Aufwendungsersatz
Der Kasseneinnahmerest beträgt in 2006 42.973,43 €. Das Kassen-Ist beläuft sich auf 1.762,60 €. Die Globalbereinigung bleibt weiterhin bei 50.000 €.
43 HHStelle 01.4810.240000 - Ersatzleistungen von Dritten Die Einnahmereste beliefen sich am Jahresende auf 2.343.597,85 €. Die Globalbereinigung wird bei einem Kassen-Ist von 200.860,41 € auf 1.000.000 € festgesetzt. HH-Stelle 01.6130.100000 - Bauaufsichtsgebühren
Bei Kasseneinnahmeresten von 435.762,46 € wird die Globalbereinigung auf 100.000 € fest-gesetzt. HH-Stelle 01.6151.140000 - Sanierung Martinsviertel / Mieten
Der Kasseneinnahmerest beträgt im abgelaufenen Haushaltsjahr 639.699,97 €. Die Global-bereinigung bleibt weiterhin mit 300.000 € bestehen. HH-Stelle 01.6201.263000 - Wohnungsbauförderung / Fehlbelegungsabgabe
Bei dieser Haushaltsstelle ist die Globalbereinigung in Höhe der tatsächlichen Kassenein-nahmereste festzusetzen. Im Jahr 2006 beträgt sie insgesamt 158.854,53 €. Da nach der Änderung des Gruppierungs- und Gliederungsplanes eine neue HHStelle aufgebaut werden musste, wurden nunmehr alle Kasseneinnahmereste auf die neue HHStelle umgesetzt. HH-Stelle 01.8800.140000 - Grundvermögen / Mieten
Der Kasseneinnahmerest 2006 beträgt 1.199.648,53 €. Das Kassen-Ist liegt bei 1.339.346,00 €. Die Globalbereinigung bleibt bei 500.000 €. HH-Stelle 01.9000.003000 - Gewerbesteuer
Der Kasseneinnahmerest beträgt insgesamt 12.036.962,42 €. Die Globalbereinigung wird mit 1.434.573,16 € so festgesetzt, dass das Rechnungsergebnis 2006 dem Kassen-Ist von 95.452.200,09 € entspricht. Zum Jahresabschluss 2006 bestanden folgende Kasseneinnahmereste (KER):
im Verwaltungshaushalt 83.352.219,08 € im Vermögenshaushalt 25.314.075,49 € Die hohen KER des Vermögenshaushaltes resultieren aus der „Entnahme aus der Allgemei-nen Rücklage“ von 16,433 Mio. €, die wegen fehlender Ist-Zuordnung im HHJahr 2006 nicht ausgeglichen ist. Diese Buchung wurde im HHJahr 2007 nachgeholt.
44 Von den KER des Verwaltungshaushaltes entfallen rund 21,8 Mio. € auf den Einzelplan 9 „Allgemeine Finanzwirtschaft“. Beispielhaft werden einige bedeutende Positionen aufgelistet: Haushaltsstelle Bezeichnung Kasseneinnahmereste
01.9000.001000 Grundsteuer B 1.161.875,58 € 01.9000.003000 Gewerbesteuer 18.216.446,50 € 01.9000.207000 Vollverzinsung Gewerbesteuer 1.779.831,86 € Weitere größere Kasseneinnahmereste sind mit rund 8,3 Mio. € im Einzelplan 4 „Soziale Sicherung“ und hier insbesondere bei folgenden Haushaltsstellen festzustellen: Haushaltsstelle
Bezeichnung
Kasseneinnahmereste
01.4100.241100 Kostenersatz nach § 92 a + c BSHG 385.030,68 € 01.4100.241200 Erstattungen nach § 50 SGB-X 1.220.268,26 € 01.4100.249000 Rückzahlung Darlehen 1.785.866,16 € 01.4104.249000 Darlehensrückzahlung im Rahmen der Wohnungssicherung 360.610,34 € 01.4557.253000 Ersatzleistungen von Unterhaltspflichtigen 313.183,62 € 01.4557.255000 Ersatzleistungen von Sozialleistungsträgern 304.491,11 € 01.4640.110000 Elternentgelte 236.857,92 € 01.4640.170000 Steuererstattungen 1.172.550,45 € 01.4810.240000 Ersatzleistungen Unterhaltsvorschuss 2.343.759,01€ Daneben sind noch bei folgenden Haushaltsstellen größere KER zu verzeichnen: Haushaltsstelle
Bezeichnung
Kasseneinnahmereste
01.0310.100000 Verwaltungsgebühren 1.982.414,88 € 01.0310.261000 Säumniszuschläge, Stundungszinsen usw. 383.776,14 € 01.1100.100000 Verwaltungsgebühren 402.942,40 € 01.1100.260003 Bußgelder 246.678,56 € 01.1104.140000 Nutzungsentschädigung 227.045,68 € 01.3230.170000 Steuererstattungen 161.103,00 € 01.6130.100000 Verwaltungsgebühren 435.762,46 € 01.6151.140000 Mieten und Pachten 639.699,97 € 01.6201.263000 Fehlbelegungsabgabe 207.145,09 € 01.7000.110000 Kanalbenutzungsgebühren - Schmutzwasser 743.805,64 € 01.7000.110010 Kanalbenutzungsgebühren – Niederschlagswasser 727.591,41 € 01.7500.110000 Friedhofsbenutzungsgebühren 256.834,36 € 01.8800.140000 Mieten 1.199.648,53 € Die im Vermögenshaushalt bestehenden Kasseneinnahmereste resultieren insbesondere aus folgenden Positionen: UA 6153 Sanierung Altstadt Arheilgen Zuweisung Land 970.759,23 €
45 UA 6156 Soziale Stadt Eberstadt-Süd Zuweisung Land für „Soziale Stadt“ 825.000,00 € UA 6157 Soziale Stadt Kranichstein Zuweisung Land 510.000,00 € UA 6158 Sanierung Mollerstadt – westliche Innenstadt Zuweisung Land 271.000,00 € Die in den vorgenannten Unterabschnitten nachgewiesenen Kasseneinnahmereste korres-pondieren wie auch in den Vorjahren mit dem Mittelabfluss auf der Ausgabenseite der betrof-fenen Unterabschnitte. UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken Zuweisung Land 342.508,00 € Zuweisung der Bahn AG zur Sanierung von Brücken 196.304,21 € Zuweisung HEAG z. Ausbau der Frankfurter Landstraße – Gleisverlegungen 495.000,00 € UA 6600 Bundesstraßen Zuweisung Land 303.100,00 € UA 7000 Abwasserbeseitigung Erstattungen Kanalhausanschlusskosten 67.668,31 € UA 7920 Öffentlicher Personennahverkehr Zuweisung Land 110.600,00 € UA 8800 Grundvermögen Grundstücksverkäufe 2.225.212,08 € UA 8801 Eigener Wohnungsbau Zuweisung Land 613.200,00 € UA 9100 Allgemeine Rücklage Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage 16.433.000,00 € UA 9110 Kredite Wohnungsbau- und Modernisierungsdarlehen 1.415.256,19 €
46 Veränderung des Anlagevermögens der kostenrechnenden Einrichtungen Die Bewertung des Anlagevermögens der kostenrechnenden Einrichtungen gemäß § 37 GemHVO war bis Ende des Haushaltsjahres 2006 für die nachstehenden Einrichtungen abgeschlossen und weist folgende Entwicklung auf: Kostenrechnende Stand Zugänge Abgänge Stand Einrichtung
Anfang 2006 2006 2006 Ende 2006
in Euro in Euro in Euro in Euro
Theatertiefgarage 336.118,16
0,00
21.431,00
314.687,16
Abwasserbeseitigung 74.723.762,07
5.761.207,46
1.560.475,20
78.924.494,33
Friedhöfe
11.258.198,37
192.825,13
322.491,60
11.128.531,90
Krematorium
3.586.111,00
0,00
197.864,00
3.388.247,00
Fernheizwerke Arheil-gen, Eberstadt, Kranich-
stein und Fernheizwerk
Bürgerpark Nord 18.910,64
0,00
0,00
18.910,64
Fernheizwerk beim
Zentralbad
0,00
0,00
0,00
0,00
Industriegleisanlagen 217.981,00
0,00
13.688,00
204.293,00
90.141.081,24
5.954.032,59
2.115.949,80
93.979.164,03
Anmerkung:
Das den Eigenbetrieben „Kulturinstitute“, „Bäder“, „Bürgerhäuser und Märkte“, „Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“ und „Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Straßenreini-gung“ zugeordnete Anlagevermögen ist vollständig erfasst und wird in den jeweiligen Bilan-zen nachgewiesen.
47 Bildung von Haushaltseinnahmeresten Haushaltseinnahmereste dürfen nach § 40 Abs.2 GemHVO (Gemeindehaushaltsverordnung) nur für Einnahmen nach § 1 Abs.1 Nr.4 GemHVO (= Zuweisungen und Zuschüsse für Inves-titionen und für die Förderung von Investitionen Dritter, Beiträge und ähnliche Entgelte) und aus der Aufnahme von Krediten gebildet werden, soweit der Eingang der Einnahmen im fol-genden Jahr gesichert werden kann. Haushaltseinnahmereste aus Kreditaufnahmen sind unter den Voraussetzungen des § 40 Abs. 2 S. 2 GemHVO zu bilden, wenn aufgrund der Kreditermächtigung des Haushaltsjahrs im nächsten Jahr noch Kredite aufgenommen wer-den sollen. Beim Jahresabschluss 2006 wurden Haushaltseinnahmereste in Höhe von 9.032.000,00 € bei folgenden Haushaltsstellen gebildet: 02.2000.360000 Zuweisungen Bund, Bundesprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ 2.348.000,00 € 02.3310.361000 Zuweisung Land Theaterlastenausgleich, Anteil Zuweisung für die Sanierung 1.985.000,00 € 02.6801.350000 Ablösebeiträge 1.490.000,00 € 02.9110.378100 Aufnahme von Krediten – Kreditmarkt ohne Umschuldung 3.209.000,00 € 9.032.000,00 € Bildung von Haushaltsausgaberesten Die Haushaltsausgabereste (HAR) 2006, die gemäß § 19 GemHVO in das Haushaltsjahr 2007 übertragen wurden, belaufen sich im Verwaltungshaushalt auf 2.103.333,23 € im Vermögenshaushalt auf 60.946.010,37 €
63.049.343,60 € Die Summe Haushaltsausgabereste des Verwaltungshaushaltes und des Vermögenshaus-haltes hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um rd. 3,3 Mio. € erhöht. Verwaltungshaushalt:
Die Haushaltsausgabereste des Verwaltungshaushaltes ergeben sich insbesondere im Zu-sammenhang mit der Einführung des Verwaltungs- und Organisationsmanagements (UA 0215 / 150 T€), der Einführung eines neuen Finanzwesens bei der Stadt Darmstadt und
48 den damit verbundenen Schulungskosten (UA 0300 / 248 T€), den Zuschüssen zur Unter-stützung von Entsiegelungsmaßnahmen bei kleinen und mittleren Unternehmen (UA 1200 / 146 T€), dem Schulentwicklungsplan (UA 2000 / 43 T€), den Zuschüssen zur Familien-freundlichen Schule (UA 2930 / 38 T€), der Beschäftigungsförderung (UA 4102 / 446 T€), der Schulsozialarbeit (UA 4525 / 83 T€), den vorbereitenden Arbeiten für Gebäudemanagement (UA 6015 / 51 T€), der Unterhaltung der Kriegsgräber (UA 7500 / 121 T€), dem Zuschuss an die Dadina (UA 7920 / 247 T€), der Erstattung von Abwassergebühren (UA 8800 / 113 T€) sowie einer Vielzahl kleinerer Positionen in den verschiedenen Unterabschnitten. Vermögenshaushalt:
Die Haushaltsausgabereste im Vermögenshaushalt verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Gruppierungsziffern: Gruppierungsziffer
Bezeichnung
Betrag
927 Darlehen (Arbeitgeberdarlehen) 78.825,88 € 928 Darlehen (sozialer Wohnungsbau) 643.438,75 € 932 Erwerb von Grundstücken 5.180.845,48 € 935 Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens 3.603.926,26 € 940 Sonstige Baumaßnahmen 5.442.321,50 € 945 Baumaßnahmen überwiegend in den Sanierungs- und Stadterneuerungsgebieten 913.079,12 € 950 Hochbauten 15.571.883,36 € 960 Kanal- und Straßenbau 22.473.359,11 € 965 Einrichtung von Spielplätzen sowie Maßnahmen der „Sozialen Stadt“ 39.656,51 € 981 Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen an das Land; hier: Städt. Anteil an den Sanie- rungskosten des Staatstheaters 3.539.409,98 € 983 Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen; hier: Städt. Anteil für den naturnahen Ausbau der Modau 24.924,31 € 985 Zuweisungen, insbes. Finanzierung von Investitionen des Klinikums Darmstadt 858.055,39 € 987 Investitionszuschüsse zu versch. Maßnahmen 26.341,44 € 988 Investitionszuschüsse zu versch. Maßnahmen 2.518.885,41 € 990 Kreditbeschaffungskosten 31.057,87 €
Summe 60.946.010,37 €
49 Die Haushaltsausgabereste der Gruppierungsziffer 932 „Grundstückserwerb“ resultieren aus den Bereichen „Sanierung Martinsviertel“ (UA 6151 / 4,58 Mio. €), und dem städtischen Grundvermögen (UA 8800 / 599 T€). Bei der Gruppe 935 „Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens“ entfällt der größte Teil auf das Bundesprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ (2,5 Mio. €) und an-sonsten auf eine Vielzahl größerer und kleinerer Positionen in vielen Unterabschnitten. Bei der Gruppe 940 „Sonstige Baumaßnahmen“ sind die Reste vorwiegend bei folgenden Maßnahmen entstanden: UA 5800 Grünflächen- und Umweltamt, Abteilung Grünflächen Grünanlagenumgestaltungen im Zusammenhang mit der Offenlegung des Darmbaches 134 T€ Grünanlagen im Bereich Hauptbahnhof Ost 309 T€ Orangerie – Sanierung des Nordtores 82 T€ UA 6900 Wasserläufe Darmbach zwischen Woog und Carl-Schenck-Ring, Bachkanal 191 T€ Offenlegung Meiereibach und Anschluss an Darmbach 147 T€ UA 8550 Waldungen Abwicklung Schadensersatz für den Westwald 871 T€ UA 8800 Grundvermögen Entwicklung des Knell-Geländes 3,239 Mio.€ Bei der Gruppierungsziffer 950 „Hochbauten“ ergeben sich die Haushaltsausgabereste aus einer Vielzahl größerer und kleinerer Einzelpositionen. Exemplarisch sind hier zu nennen: UA 0207 Stadthaus Grafenstraße Ersetzen der Fenster einschließlich Sonnenschutz 94 T€ Brandschutzmaßnahmen und Bürgerservicestelle 133 T€ UA 1300 Amt für Brand- und Katastrophenschutz Neubau eines Südbaus 69 T€ Bismarckstraße, Umbau Elektroverteilung 31 T€ Sanierung der Altbauten 151 T€ UA 2100 Grund- und Hauptschulen Schulbausanierungsprogramm - Planungskosten - 121 T€
50 UA 2110 Grundschulen Georg-August-Zinn-Schule, Ausbau zur 3-zügigen Grundschule 246 T€ Schaffung von sozialen Infrastrukturmaßnahmen für das Baugebiet A 33 254 T€ Schulbausanierungsprogramm Heinrich-Heine-Schule 870 T€ Wilhelm-Hauff-Schule, Brandschutz 1. Priorität 58 T€ Kyritzschule, Sanierung und Brandschutz 226 T€ UA 2250 Kombinierte Haupt- und Realschulen Schulbausanierungsprogramm
Diesterwegschule, Sanierung 271 T€ UA 2300 Gymnasien Eleonorenschule, Einbau von Fenstern 63 T€ Justus-Liebig-Schule, Fassadensanierung und Fenster 55 T€ Schulbausanierungsprogramm
Ludwig-Georgs-Gymnasium, Brandschutz Priorität 1 und Sanierung 44 T€ Viktoriaschule, Brandschutz Priorität 1 und 2 und Sanierung 99 T€ Abendgymnasium, Brandschutz Priorität 1 und Sanierung 36 T€ Bertolt-Brecht-Schule, Brandschutz Priorität 1 und 2 156 T€ Eleonorenschule, Brandschutz Prioriät 1 und Sanierung 204 T€ UA 2400 Berufliche Schulzentren Schulbausanierungsprogramm
BSZD, Brandschutz Priorität 2, Sanierung Klima Behaim-Schule, restliche Fußböden 192 T€ Peter-Behrens-Schule, Brandschutz und Sanierung 95 T€ UA 2440 Fachschulen Schulbausanierungsprogramm
Fachschule für Sozialpädagogik, Brandschutz Priorität 1 61 T€ UA 2700 Sonderschulen Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Erweiterung 179 T€ Christoph-Graupner-Schule, Um- und Ausbau zur Schaffung von neuen Klassenräumen 20 T€ Schulbausanierungsprogramm
Lessingschule, Brandschutz Priorität 1 44 T€ Christoph-Graupner-Schule, Brandschutz Priorität 2 22 T€ UA 2810 Gesamtschulen Schulbausanierungsprogramm
Stadtteilschule Arheilgen, Ausbau/Abriss Pavillons, Erweiterungsbau 1.914 T€ Bernhard-Adelung-Schule, räumliche Erweiterung im Rahmen des IZBB 334 T€ Mornewegschule, bauliche Erweiterung im Rahmen des IZBB 425 T€
51 UA 3230 Grünflächen- und Umweltamt, Vivarium Sanierungsmaßnahmen 141 T€ UA 4602 Einrichtungen der offenen Jugendarbeit Jugendhaus „Zigarrnkist“ - Schaffung zusätzlicher Aufenthaltsräume 108 T€ UA 4640 Städtische Kindertagesstätten KiTa Kirnberger Str. 12, Sanierung der Flachdach- und Dachterrassenflächen, Austausch der Fenster 234 T€ Sanierung von Kindertagesstätten 25 T€ UA 4642 Kindertageseinrichtungen der freien Träger KiTa AWO, Hofgasse 3 -Sanierung- 76 T€ KiTa Pippi Langstrumpf, Ersatzunterkunft 120 T€ UA 5603 Leichtathletikleistungszentrum Sanierungsmaßnahmen Bürgerparkstadion 122 T€ UA 5604 Stadion am Böllenfalltor Sanierung/Neubau – Planungskosten 100 T€ UA 6156 Soziale Stadt Eberstadt-Süd Maßnahmen zur Förderung der Sozialen Stadt 1.073 T€ Einrichtung einer Jugendwerkstatt 115 T€ UA 6157 Soziale Stadt Kranichstein Baumaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms 486 T€ UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken Umbau Tempelgebäude 256 T€ UA 7500 Friedhöfe Friedhof Wixhausen, Neubau einer Urnenwandanlage 169 T€ UA 8161 Fernheizwerk am Zentralbad Heizungsumstellung 265 T€ UA 8801 Eigener Wohnungsbau Sanierung in den „Sozialen Brennpunkten“ 84 T€ Gemeinschaftshaus Rodgaustraße 1.266 T€ Sanierung Wohngebäude Akazienweg 15 A-C 629 T€ Sanierung Wohngebäude Akazienweg 25 313 T€ Sanierung weiterer Wohnungen im Akazienweg-Gebäude 17 A-C u. 21-23 77 T€ Sanierung von Wohngebäuden in der Rodgaustraße 284 T€ Sanierung Wohngebäude Akazienweg 1 und 3 691 T€
52 Die im Bereich des Kanal- und Straßenbaus (Gruppierungsziffer 960) entstandenen Haus-haltsausgabereste resultieren insbesondere aus den folgenden Haushaltspositionen: UA 6151 Sanierung Martinsviertel Erschließungsmaßnahmen 745 T€ UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken Optimierung und Qualitätssicherung von Lichtsignalanlagen 125 T€ Sanierung Stahlbrücke im Dornheimer Weg 58 T€ Neuordnung Bahnhofsbereich Hauptbahnhof 22 T€ Neuordnung Bahnhofsbereich Hauptbahnhof – Ausbau der Fläche vor dem Haupteingang des Empfangsgebäudes 171 T€ Ausbau der Poststraße und der nördlichen Goebelstraße 697 T€ Ausbau von Radwegen 117 T€ Ersatz der schienengleichen Bahnübergänge westlich von Arheilgen 243 T€ Erschließung des Baugebietes O 17 563 T€ Ausbau der Frankfurter Landstraße von Nordbahnhof bis Glockengartenweg 2.023 T€ Tunnel Wilhelminenstraße, Sanierung 112 T€ Straßenbaumaßnahmen im Zusammenhang mit der Offenlegung des Darmbaches 93 T€ Einrichtung eines P+R-Platzes in Arheilgen 300 T€ Bahnhofsallee und Bahnhofsplatz in Arheilgen 300 T€ Ausbau von Straßen im Bauegebiet WX 8 240 T€ UA 6310 Wohnumfeld-Verbesserung Ernst-Ludwig-Platz / Friedensplatz 216 T€ UA 6500 Kreisstraßen Instandsetzung der Unterführung Hindemithstraße 166 T€ UA 6600 Bundes- und Landesstraßen B 42 - Nordumgebung zwischen Grafenhäuser- und Otto-Röhm-Straße 2.165 T€ Nord-Ost-Umgehung B 42 513 T€ Ausbau der Pfungstädter Straße (B 426) von Karlsruher Straße bis Stadtgrenze 171 T€ UA 6801 Parkbauten Bau von Parkpaletten im Baugebiet K 6.1 1.571 T€ UA 7000 Abwasserbeseitigung Sanierung von Kanaleinbrüchen bei Grundwassergefährdung 1.037 T€ Erschließung des Baugebietes O 17 497 T€ Nordsammler Wixhausen, 1. BA 1.143 T€ Kanalumbau Südsammler zwischen RÜ R015/R016 und RÜ R013 783 T€ Entwässerung Baugebiet E 44 792 T€
53 UA 7920 Öffentlicher Personennahverkehr Verbesserung des ÖPNV nach Kranichstein - städtischer Anteil 2.112 T€ Modernisierung der Odenwaldbahn 1.261 T€ Haltestelle Marktplatz 685 T€ Die im Bereich der Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen (Gruppierungsziffer 985/987) entstandenen Haushaltsausgabereste resultieren insbesondere aus den folgenden Haushaltspositionen: UA 5100 Klinikum Darmstadt Investitionszuschuss zur Installation des Kernspintomographen (MRT) 300 T€ Zuweisungen zur Großgerätebeschaffung 558 T€ UA 6151 Sanierung Martinsviertel Förderung von Baumaßnahmen 1.846 T€ UA 6155 Stadterneuerung Bessungen Zuschüsse zu Maßnahmen der Stadterneuerung 399 T€ UA 8801 Eigener Wohnungsbau Inv.zuschuss an das DRK für Gemeinschaftshaus in der Rodgaustraße 100 T€ Die Voraussetzungen für die Bildung von Haushaltsausgaberesten gemäß § 19 Abs.1 GemHVO wurden ausführlich geprüft. Im Vermögenshaushalt wurden Haus-haltsausgabereste mit einer Summe von 60,95 Mio. € gebildet. Gegenüber dem Vorjahr, in dem Haushaltsausgabereste im Vermögenshaushalt in Höhe von 57,41 Mio. € gebildet wur-den, bedeutet dies eine Zunahme um rd. 3,54 Mio. €. Da von den im Haushaltsjahr 2006 gebildeten Haushaltsausgaberesten des Vermögens-haushaltes rund 27,2 Mio. € aus Vorjahren stammen, ist es unbedingt erforderlich, die vor-handenen Haushaltsausgabereste verstärkt abzubauen. Bei der Ausführung künftiger Haus-halte ist deshalb der kassenwirksame Abfluss der Mittel verstärkt zu überwachen und die Vorgabe, die Haushaltsausgabereste zu minimieren, einzuhalten. Diese Maßnahme ist ins-besondere im Hinblick auf die angespannte Finanzlage der Stadt Darmstadt notwendig. Von einer gesicherten Restebildung am Ende des Haushaltsjahres 2006 ist deshalb nicht auszu-gehen. Der Abbau der zu übertragenden Reste bleibt unverändert das oberste Ziel.
54 Schlussbemerkung: Gegenüber der Planung schloss das Haushaltsjahr 2006 mit einem um 3,57 Mio. € niedrige-rem Fehlbetrag, das jahresbezogene Defizit beträgt 35,2 Mio. €. Die ständige Zunahme von kommunalen Pflichtleistungen macht es kaum möglich, einen periodenbezogen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen und in der Ausführung auch einzu-halten. Ein Ausgleich der Fehlbeträge vergangener Jahre ist aktuell nicht erreichbar. Darmstadt, den 30. April 2008 Wolfgang Glenz Bürgermeister Anlagen
55 Anlage 1a Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan Verwaltungshaushalt Haushalts- Rechnungs- Abweichungen ansatz ergebnis ggü. HHPlan 1. Einnahmen in Euro in Euro in Euro Grundsteuer B 21.400.000,00
21.221.407,97
-178.592,03
Gewerbesteuer 95.000.000,00
95.452.200,09
+452.200,09
Anteil an der Einkommensteuer 56.739.000,00
56.739,404,66
+404,66
Anteil an Umsatzsteuer 8.535.000,00
8.763.141,12
+228.141,12
andere Steuern 900.000,00
940.134,80
+40.134,80
Schlüsselzuweisungen 31.166.000,00
31.166.121,00
+121,00
Bedarfszuweisungen 0,00
0,00
+0,00
sonstige Zuweisungen 5.950.000,00
8.638.134,97
+2.688.134,97
Familienleistungsausgleich 3.133.000,00
3.147.103,79
+14.103,79
Gebühren u. ä. 45.682.540,00
46.841.636,23
+1.159.096,23
Einnahmen aus Verkauf, Mieten
und Pachten u. a. 9.035.430,00
10.925.622,55
+1.890.192,55
Erstattung von Verwaltungs- und
Betriebsausgaben 18.920.940,00
19.315.855,08
+394.915,08
Zuweisungen und Zuschüsse
für laufende Zwecke 15.812.460,00
17.002.205,47
+1.189.745,47
Leistungsbeteiligung SGB II 7.900.000,00
9.033.513,31
+1.133.513,31
Zinseinnahmen 2.916.390,00
2.906.081,84
-10.308,16
Gewinnanteile und
Konzessionsabgaben 14.758.940,00
14.238.069,89
-520.870,11
Schuldendiensthilfen 30.930,00
9.988,62
-20.941,38
Ersatz von sozialen Leistungen 3.396.110,00
2.961.741,38
-434.368,62
Weitere Finanzeinnahmen 3.208.500,00
3.361.343,58
+152.843,58
Kalkulatorische Einnahmen 6.491.760,00
6.079.525,18
-412.234,82
Zuführung vom Vermögenshaushalt
16.433.000,00
13.994.529,80
-2.438.470,20
Abwicklung der Vorjahre 0,00
0,00
+0,00
SUMME 367.410.000,00
372.737.758,33
+5.327.758,33
56 Verwaltungshaushalt Haushalts- Rechnungs- Abweichungen ansatz ergebnis ggü. HHPlan 2. Ausgaben in Euro in Euro in Euro Personalausgaben 98.098.630,00 98.364.091,05 +265.461,05
Sächlicher Verwaltungs- und
Betriebsaufwand 47.350.430,00
48.719.218,45
+1.368.788,45
Erstattungen von Verwaltungs- und
Betriebsausgaben 47.912.120,00
48.999.695,87
+1.087.575,87
Kalkulatorische Kosten 6.491.760,00
6.079.525,18
-412.234,82
Leistungsbeteiligung nach SGBII 28.700.000,00
29.414.194,46
+714.194,46
Zuschüsse für laufende Zwecke an
soziale und ähnliche Einrichtungen 24.103.100,00
22.847.801,16
-1.255.298,84
Zuweisungen und sonstige Zu-schüsse für laufende Zwecke 30.700.440,00
30.176.728,17
-523.711,83
Schuldendiensthilfen 5.050,00
2.697,29
-2.352,71
Leistungen der Sozialhilfe 48.405.270,00
45.863.087,93
-2.542.182,07
Zinsausgaben 17.540.150,00
19.397.238,31
+1.857.088,31
Gewerbesteuerumlage 15.892.000,00
18.333.297,68
+2.441.297,68
Allgemeine Umlagen 24.948.870,00
24.948.864,00
-6,00
Weitere Finanzausgaben 2.000.000,00
548.625,53
-1.451.374,47
Zuführung zum Vermögenshaushalt
14.045.170,00
14.257.455,46
+212.285,46
Abwicklung der Vorjahre 44.602.010,00
44.602.002,97
-7,03
SUMME 450.795.000,00
452.554.523,51
+1.759.523,51
Fehlbetrag 83.385.000,00
79.816.765,18
57 Anlage 1b Vermögenshaushalt Haushalts- Rechnungs- Abweichungen ansatz ergebnis ggü. HHPlan 1. Einnahmen in Euro in Euro in Euro Zuführung vom VWH 14.045.170,00
14.257.455,46
+212.285,46
Entnahme aus Rücklagen 16.433.000,00
16.433.000,00
+0,00
Rückfl. von Darlehen 1.044.650,00
1.138.610,38
+93.960,38
Einnahmen aus der Veräußerung
von Beteiligungen 0,00
0,00
+0,00
Veräußerung von Sachen des
Anlagevermögens 15.535.500,00
6.419.542,29
-9.115.957,71
Beiträge und ähnl. Entgelte 2.710.000,00
2.526.556,65
-183.443,35
Zuweisungen und Zuschüsse 11.720.680,00
11.813.315,41
+92.635,41
Einnahmen aus Krediten 45.723.000,00
45.722.756,37
-243,63
Abwicklung der Vorjahre 0,00
0,00
+0,00
SUMME 107.212.000,00
98.311.236,56
-8.900.763,44
2. Ausgaben
Zuführung zum VWH 16.433.000,00
13.994.529,80
-2.438.470,20
Zuführung an Rücklagen 8.531.500,00
1.207.158,49
-7.324.341,51
Gewährung von Darlehen 1.300.000,00
-1.085.690,08
-2.385.690,08
Vermögenserwerb 6.552.830,00
5.284.186,12
-1.268.643,88
Baumaßnahmen 42.315.100,00
44.301.026,19
+1.985.926,19
Tilgung von Krediten 25.495.920,00
25.482.431,17
-13.488,83
Zuweisungen und Zuschüsse 6.223.650,00
8.767.594,87
+2.543.944,87
Kreditbeschaffungskosten 360.000,00
360.000,00
+0,00
Fehlbeträge 0,00
0,00
+0,00
SUMME 107.212.000,00
98.311.236,56
-8.900.763,44
58 Anlage 1c Inanspruchnahme von Verpflichtungsermächtigungen im Haushaltsjahr 2006 HHStelle Bezeichnung Betrag Euro 02.1300001.935900
Erwerb von Fahrzeugen 150.000
02.2110001.935610
Georg-August-Zinn-Schule, Einrichtung 98.000
02.2110001.950180
Georg-August-Zinn-Schule, Ausbau 444.300
02.2110002.950029
Bessunger Schule, SSP 500.000
02.2210002.950031
H.-Heine-Schule, Brandschutz und Sanierung 1.000.000
02.2110002.950032
Fr.-Ebert-Schule, Brandschutz und Sanierung 250.000
02.2110002.950036
Andersen-Schule, Brandschutz und Sanierung 300.000
02.2110002.950150
Kyritzschule, Brandschutz und Sanierung 500.000
02.2250001.950030
Erweiterung der WLS, Nutzungsänderung u. Er-richtung NaWi-Trakt 300.000
02.2250002.950030
W.-Leuschner-Schule, Brandschutz und Sanierung
600.000
02.2300002.950013
G.-Büchner-Schule, Brandschutz und Sanierung 500.000
02.2300002.950015
B.-Brecht-Schule, Brandschutz und Sanierung 750.000
02.2300002.950016
Lichtenbergschule, Brandschutz und Sanierung 1.000.000
02.2300002.950017
Abendgymnasium, Brandschutz und Sanierung 300.000
02.2300002.950019
Eleonorenschule, Brandschutz und Sanierung 500.000
02.6300001.960197
Fuß- und Radwegebrücke Rheinstraße 50.000
02.6300001.960355
Frankfurter Landstraße 10.357.000
02.6600001.960043
B 42 – Carl-Schenck-Allee 2.720.000
02.6900001.940003
Grabenentwässerung Wx 8 205.000
02.7000001.960544
Entwässerung E 44 523.000
02.7000001.960610
Entwässerung Baugebiet Wx8 300.000
02.7920001.960100
Modernisierung Odenwaldbahn 1.092.000
02.8800001.950400
Wohngebäude Rodgaustraße 500.000
Summe: 22.939.300
2008/0402
3358 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 09.09.2008 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Kämmerei Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2008/0402 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Jahresrechnung 2006 der Stadt Darmstadt hier: - Feststellung der Jahresrechnung 2006 und Erläuterungsbericht zur Jahresrechnung 2006 - Vorlage des Schlussberichts des Revisionsamtes über die Prüfung der Jahresrechnung 2006 und Entlastung des Magistrats Vorlage vom: 04.09.2008 Beschlussvorschlag: 1. Die Jahresrechnung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Haushaltsjahr 2006 wird wie folgt fest- gestellt: Verwaltungshaushalt: Einnahmen 372.737.758,33 Euro Ausgaben 452.554.523,51 Euro Vermögenshaushalt: Einnahmen 98.311.236,56 Euro Ausgaben 98.311.236,56 Euro Damit schließt die Haushaltsrechnung 2006 im Verwaltungshaushalt mit einem Fehlbetrag von 79.816.765,18 Euro (davon periodenbezogen 35.214.762,21 Euro) ab. 2 ... 2. Der Erläuterungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Jahresrechnung 2006 wird zur Kennt- nis genommen und an die Stadtverordnetenversammlung weitergeleitet. 3. Der Schlussbericht des Revisionsamtes vom 5. Juni 2008 über die Prüfung der Jahresrechnung 2006 wird gemäß § 113 HGO der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung vor- gelegt. 4. Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, dem Magistrat gemäß § 114 Abs. 1 HGO Entlastung zu erteilen. Anlagen: Erläuterungsbericht der Kämmerei Schlussbericht des Revisionsamtes Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 3 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 4. September 2008 Begründung: Nach § 112 HGO hat der Magistrat die Jahresrechnung festzustellen und diese gemäß § 113 HGO nach Abschluss der Prüfung mit dem Schlussbericht des Revisionsamtes der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Die Jahresrechnung 2006 schließt im Verwaltungshaushalt wie folgt ab: Einnahmen 372.737.758,33 EUR Ausgaben 452.554.523,51 EUR Fehlbetrag 79.816.765,18 EUR Hierin ist eine Abwicklung für Vorjahre in Höhe von 44.602.002,97 Euro enthalten, so dass sich der periodenbezogene Fehlbetrag auf 35.214.762,21 Euro beläuft. Der Vermögenshaushalt schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 98.311.236,56 EUR ausgeglichen ab. Der Erläuterungsbericht der Kämmerei zur Haushaltsrechnung 2006 ist als Anlage beigefügt. Das Revisionsamt hat die Jahresrechnung 2006 geprüft und über das Ergebnis der Prüfung gemäß § 128 Abs. 2 HGO den beiliegenden Schlussbericht vom 5. Juni 2008 erstellt. In der Prüfungsbestätigung wird abschließend festgestellt, dass die Prüfung der Jahresrechnung keine Tatsachen ergeben hat, die der Entlastung des Magistrats für das Jahr 2006 durch die Stadtverordne- tenversammlung gemäß § 114 HGO entgegenstehen. Der Dezernent II Wolfgang Glenz Bürgermeister
anlage 2
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Schlussbericht des Revisionsamts über die Prüfung der Jahresrechnung 2006 der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2 Inhaltsverzeichnis Seite I. Allgemeine Anmerkungen zur Prüfung der Jahresrechnung 2006 4 II. Entlastung Jahresrechnung 2005 8 III. Grundlagen der Prüfung 9 IV. Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2006 11 V. Jahresrechnung 2006 12 VI. Verwaltungshaushalt 29 VII. Sammelnachweise 291 VIII. Vermögenshaushalt 211 IX. Weitere Prüfungen 1. Kassenprüfungen 237 2. Verwendungsnachweise 238 3. Technische Prüfungen 240 4. Kaufmännische Prüfungen 248 5. Prüfungen im Bereich der automatisierten Datenverarbeitung 250 X. Auftragsprüfungen 251 XI. Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften 253 XII. Prüfungsbestätigung 254 Anlage : Verwendungsnachweise der Fraktionen I m p r e s s u m H e r a u s g e b e r : M a g i s t r a t d e r W i s s e n s c h a f t s s t a d t D a r m s t a d t | R e v i s i o n s a m t | S t a d t h a u s I I I | F r a n k f u r t e r S t r a ß e 7 1 | 6 4 2 9 3 D a r m s t a d t | T e l e f o n 0 6 1 5 1 1 3 2 9 8 0 | F a x 1 3 2 9 8 7 | E m a i l r e v i s i o n s a m t @ d a r m s t a d t . d e | K o n t a k t : H a n s - U l r i c h P l i q u e t t | L e i t e r d e s R e v i s i o n s a m t s | T e l e f o n 0 6 1 5 1 1 3 2 9 8 0 | F a x 1 3 2 9 8 7 | E m a i l H a n s - U l r i c h . P l i q u e t t @ d a r m s t a d t . d e 3 ABKÜRZUNGEN AfW Amt für Wohnungswesen ASH Abteilung allgemeine Sozialhilfe apl. außerplanmäßig BGBl. Bundesgesetzblatt BSHG Bundessozialhilfegesetz DAH Dienstanweisung für die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplanes vom 18.12.1985 EAD Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Straßenreinigung EB Eigenbetrieb EBG Eigenbetriebsgesetz KFA Kommunaler Finanzausgleich GemHVO Hessische Gemeindehaushaltsverordnung GemKVO Verordnung über die Kassenführung der Gemeinden GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen HAG Hessisches Ausführungsgesetz HAR Haushaltsausgabereste HER Haushaltseinnahmereste HGO Hessische Gemeindeordnung HHSt. Haushaltsstelle HHj. Haushaltsjahr HRKG Hessisches Reisekostengesetz IDA Eigenbetrieb Immobilienmanagement IUK Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnik KER Kasseneinnahmereste KIV Kommunale Informationsverarbeitung Hessen LSP Leitsätze für die Preisermittlung aufgrund von Selbstkosten LWV Landeswohlfahrtsverband MIP Mehrjahres-Investitionsprogramm MV Magistratsvorlage NSK New System Kommunal (Finanzverfahren) Rdn. Randnummer RE Rechnungsergebnis RevO Revisionsordnung der Stadt Darmstadt SGB Sozialgesetzbuch SN Sammelnachweis UA Unterabschnitt üpl. überplanmäßig VHG Volkshochschulgesetz VHS Volkshochschule Vj. Vorjahr VMH Vermögenshaushalt VN Verwendungsnachweis VWH Verwaltungshaushalt ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 4 I. A L L G E ME IN E A N ME R KU N G E N ZU R P R Ü F U N G D E R J A H R E S R E CH N U N G 2006 1. Durchführung der Prüfung Der Magistrat hat die Jahresrechnung 2006 am 23.07.2007 aufgestellt und dem Revisions- amt am 13.08.2007 zugeleitet. Nach 112 Abs. 2 HGO betrgt die Frist fr die Aufstellung der Jahresrechnung (wenn auch als Sollvorschrift) 4 Monate nach Ablauf des Haushaltsjahres. Bei Eingang der Jahresrechnung hatte das Revisionsamt einen groen Teil der einzelnen Pr- fungen, die in die Prfung der Jahresrechnung einflieen, bereits abgeschlossen. Insbesonde- re die Belege zu den einzelnen Konten werden – soweit m glich – bereits whrend des lfd. Haushaltsjahres geprft. Dadurch k nnen eventuelle Beanstandungen noch vor Abschluss der Jahresrechnung ausgerumt werden. Nach der Aufstellung der Jahresrechung sind nderun- gen ( z.B. Umbuchungen) nicht mehr m glich. Neben der Belegprfung streben wir an, auch andere Bereiche m glichst frhzeitig zu prfen. Dennoch ist ein wesentlicher Teil der Prfung erst dann m glich, wenn die Jahresrechnung als solche abgeschlossen ist und vorliegt. Au- erdem werden z.B. bei institutioneller F rderung von Vereinen und Verbnden die Verwen- dungsnachweise erst im zweiten Quartal des Folgejahres vorgelegt. Fr die technische Prfung der Baumanahmen im VMH fhren die Fachmter im Laufe des Jahres 2007 nach und nach die Rechnungslegung fr die Manahmen durch, die 2006 abge- schlossen worden sind. Hinzu kommt die Zwischenrechnungslegung fr Baumanahmen, die sich ber mehr als 4 Jahre erstrecken. Bei der Prfungsplanung ist ferner zu bercksichtigen, dass fr einige Prfungen aufgrund gesetzlicher oder anderer Bestimmungen krzere Fristen gelten. Dies betrifft z. B. einige der in Teil X erwhnten Auftragsprfungen. Die Ergebnisse der einzelnen Prfungsberichte flieen in den Schlussbericht ber die Prfung der Jahresrechnung ein. Falls die Auffassung des Fachamts von der des Revisionsamts erheb- lich abweicht, wird sie im Schlussbericht ebenfalls dargestellt. Soweit zeitlich m glich, werden Sachverhalte erst dann in den Schlussbericht aufgenommen, wenn das Fachamt Gelegenheit zur uerung hatte. Wegen der Vorbereitung der Doppik – Umstellung verweisen wir auf den Vorjahresbericht. 1 Aus den dort geschilderten Umstnden mussten wir auch bei der Prfung der Jahresrechnung 2006 bei dem Umfang und der Tiefe der Prfung im Vergleich mit frheren Jahren Abstriche vornehmen. 2. Besondere Prüfungsgebiete Kaufmnnische Prfungen Den kaufmnnischen Prfern des Revisionsamts obliegt zunchst die Prfung der Jahresab- schlsse (Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen) verschiedener Bereiche des stdtischen Haushalts sowie der K rperschaften, die der Prfung durch das Revisionsamt unterliegen, so- weit sie nach den Grundstzen der kaufmnnischen Buchfhrung gefhrt werden. Hinzu kommt die Auswertung von Prfungsberichten der Wirtschaftsprfungsgesellschaften ber Jahresabschlussprfungen stdtischer Eigenbetriebe und Gesellschaften. Die beratende T- tigkeit diente im Berichtsjahr hauptschlich der Vorbereitung der Doppik. Dies gilt sowohl ge- 1 Rdn. 02/2005 5 genber stdtischen mtern in den hierfr eingerichteten Projektgruppen 2 als auch gegen- ber anderen Prferinnen und Prfern des Revisionsamts. Technische Prfungen: Die technischen Prfer des Revisionsamts haben im Wesentlichen vier Prfungsbereiche zu bearbeiten: Prfung der Aufwendungen der Bauunterhaltung im VWH, Prfung der Baumanahmen im VMH, Prfung der Abrechnungen fr die Erhebung von Erschlieungs- und Straenbeitrgen, begleitende technische Prfung. Prfung finanzrelevanter Datenverarbeitungsverfahren: Wir verweisen auf Teil IX. 63. 3. Schwerpunktprüfungen Wegen der Vorbereitung auf die Doppik – Umstellung haben wir unsere Prfungsplanung teil- weise gendert und Prfungsthemen fr die Aufstellung der Er ffnungsbilanz aufgenommen. EPl./UA Prüfungsthema Seite 2000 Abwicklung von Schadensfllen 51 4103 Einmalige Leistungen 91 4642 Kindergruppe „Flohkiste e.V.“ 128 4700 Selbsthilfebro Deutscher Parittischer Wohlfahrtsverband 137 SN 2 Fachtechn. Prfung von Rechnungen der UA 1952 – 4606 245 ohne Bewertung Infrastrukturverm gen fr die Er ffnungsbilanz 246 ohne Bewertung der gegebenen Zuschsse zur Bilanzierung in der Er ffnungsbilanz 249 Als weitere Schwerpunktprfung hatten wir die Prfung des Inventars fr die Aufstellung der Er ffnungsbilanz vorgesehen. Diese Prfung war sehr zeitaufwendig. Sie war bei Erstellung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. 4. Bewertung und Umsetzung von Prüfungsergebnissen Nach 9 Abs. 2 RevO gibt das Revisionsamt nach Abschluss der Prfungshandlungen der ge- prften Stelle zunchst Gelegenheit, zu den Prfungsbeanstandungen Stellung zu nehmen. Aufgrund dieser uerung prft das Revisionsamt, ob die Stellungnahme des Fachamts zu einer anderen Beurteilung fhrt. Der abschlieende Prfungsbericht geht dem Fachamt ber die Dezernentin oder den Dezernenten zu. Je nach Art und Umfang der Prfung sowie der Bedeutung der Beanstandung oder sonstigen Feststellung entscheidet das Revisionsamt im Einzelfall, ob dieses formalisierte Verfahren ge- whlt wird oder ob ein formloser Hinweis – schriftlich oder mndlich – ausreicht. Auch die Einschaltung der Dezernentin oder des Dezernenten ist nicht in allen Fllen erforderlich. Die einzelnen Prfungsberichte mit ihren Beanstandungen, Feststellungen und sonstigen Bemer- kungen sollen unbeschadet der gesetzlichen Vorgaben nach 128, 113 und 114 HGO dazu 2 S. 253 3 S. 250 Einschl. Vergaben 6 dienen, die Verantwortlichen in den Dezernaten, mtern und Verwaltungsstellen auf Fehler, Schwachstellen und andere Unzulnglichkeiten hinzuweisen. Nach heutigem Verstndnis be- schrnkt sich die Prfung nicht auf die Feststellung von Fehlern, sondern soll darber hinaus auch deren Ursachen aufzeigen und Hinweise zur Abhilfe geben. Die Umsetzung der Pr- fungsergebnisse bleibt dagegen Sache der Verwaltung. „kleinere“ Beanstandungen Wie schon in den Vorjahren ergaben sich bei Prfungen der Kassenbelege – von Amt zu Amt mit unterschiedlicher Hufigkeit – so genannte kleinere Beanstandungen. Dabei handelt es sich z.B. um: Abgrenzung VWH – VMH wird nicht beachtet, fehlende Inventarisierungsvermerke, falsche Daten bei Hinweisen auf die Freigabeverfgungen, bei Krzungen oder anderen nderungen von Rechnungsbetrgen wird die nderung der Mehrwertsteuer nicht bercksichtigt, Skontoverlust, fehlende Unterschriften oder Handzeichen auf Zahlungsanordnungen, keine zeitgerechte Sollstellung bei vorlufigen Einnahmen, fehlender Vermerk bei Delegation von Beschaffungen auf das Fachamt. Je nach Sachverhalt werden die Fachmter auf diese Beanstandungen mndlich oder schrift- lich hingewiesen. Im Schlussbericht werden sie entweder nicht oder nur in zusammenfassen- der Form aufgefhrt, weil sie als nicht gravierend angesehen werden. Finanzielle Nachteile entstehen nicht oder sind nur geringfgig. Wenn jedoch diese eigentlich geringfgigen Bean- standungen gehuft auftreten, kann dies zu Zweifeln an der ordnungsgemen Bearbeitung in dem betreffenden Amt oder der Abteilung fhren. „schwerwiegende“ Beanstandungen Die Prfung ergab keine schwerwiegenden Beanstandungen i. S. von straf- oder dienstrecht- lich relevantem Fehlverhalten. Nicht zu akzeptieren ist allerdings, dass in einigen Bereichen Zahlungsanordnungen selbst und/oder Belege zu Zahlungsanordnungen fehlten und in Einzel- fllen auch durch Bemhungen des Fachamtes nicht auffindbar waren. 5. Prfung der Jahresrechnung als Voraussetzung fr die Entlastungsentscheidung Nach 113, 114 HGO ist die Vorlage des Schlussberichts Voraussetzung fr die Entschei- dung der Stadtverordnetenversammlung ber die Entlastung des Magistrats. Klarzustellen ist jedoch, dass das Gesetz keine Entlastungsempfehlung des Revisions- bzw. Rechnungspr- fungsamts vorschreibt. Sofern das Prfungsamt eine solche abgibt4, ist das Beschlussorgan daran nicht gebunden. Die endgltige Bewertung und die Entscheidung ber die Entlastung selbst liegen ausschlielich bei der Stadtverordnetenversammlung. Diese kann z.B. zu dem Ergebnis kommen, dass entgegen einer Empfehlung des Revisionsamts die Entlastung versagt wird oder im umgekehrten Fall trotz dargestellter Bedenken die Entlastung erteilt wird. Der vorliegende Schlussbericht enthlt nach der in Darmstadt blichen Praxis nicht nur Bean- standungen und Empfehlungen, sondern auch Berichte ber die haushaltsmige Abwicklung der Einzelplne, der gr eren Unterabschnitte und von wichtigen Haushaltsstellen. Vergleicht 4 die Praxis der hessischen Rechnungsprfungsmter ist unterschiedlich 7 man den Umfang der Jahresrechnung mit ihren zahlreichen Unterabschnitten und Haushalts- stellen mit der Zahl der eigentlichen Beanstandungen, so kann für die Stadtverwaltung insge- samt gesehen eine ordnungsgemäße Handlungsweise bestätigt werden. Dieser Aussage steht nicht entgegen, dass einzelne Beanstandungen nicht akzeptiert werden können und dass die Verwaltung diese abstellen muss. 6. Redaktionelle Hinweise Gestaltung des Schlussberichts Bereits bei Beratung des Schlussberichts 2004 kam aus der Stadtverordnetenversammlung der Vorschlag, den Schlussbericht künftig allen Stadtverordneten zur Verfügung zu stellen. Die hauptamtlichen Magistratsmitglieder haben sich diesem Vorschlag angeschlossen und zur Vermeidung von Mehrkosten zugleich entschieden, dass der Schlussbericht künftig nicht mehr gebunden werden soll. Gliederung und Aufbau Im Interesse der Übersichtlichkeit und der besseren Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Jahren werden Gliederung und Aufbau des Schlussberichts möglichst wenig geändert. Wegen verschiedener kleiner Änderungen in den letzten Jahren verweisen wir auf die Vorjahresberich- te. Wegen der Beanstandungen und Empfehlungen verweisen wir auf die gut auffindbaren Markie- rungen B, V und E in der Randspalte. Im Hinblick auf die ohnehin späte Fertigstellung des Be- richts haben wir auf die sonst übliche Anlage 1 (Aufstellungen der Beanstandungen und Emp- fehlungen) verzichtet. Ebenso entfallen die bisher verwendeten Randnummern. Wir haben die inhaltliche Bearbeitung des Berichts am 14.05.2008 abgeschlossen. Bei den Übersichten der Einzelpläne und Abschnitte in dem Bericht können sich Rundungsdif- ferenzen ergeben. 8 II. Entlastung der Jahresrechnung 2005 Jahresrechnung 2005 Aufstellung durch den Magistrat 17.07.2006 Eingang der Jahresrechnung 2005 beim Revisionsamt 26.07.2006 Feststellung der Jahresrechnung 2005 Vorlage der Kämmerei 05.03.2007 Behandlung der Vorlage im Magistrat 21.03.2007 Behandlung der Vorlage im Haupt- und Finanzausschuss 10.05.2007 Behandlung der Vorlage in der die Stadtverordnetenversammlung 15.05.2007 Schlussbericht 2005 Abschluss der Arbeiten zum Schlussbericht 2005 15.05.2007 Vorlage an den Magistrat 29.05.2007 Behandlung des Schlussberichts 2005 im Magistrat 06.06.2007 Erörterung im Haupt- und Finanzausschuss 06.09.2007 Beschluss der Stadtverordnetenversammlung über die Jahresrechnung 2005 und Entlastung des Magistrats gem. § 114 Abs. 1 HGO 13.09.2007 Öffentliche Bekanntmachung gem. § 114 Abs. 2 HGO im Darmstädter Echo 29.09.2007 Auslegung der Jahresrechnung mit Erläuterungsbericht vom 01.10.2007 bis zum 11.10.2007 9 III. G R U N D L A G E N D E R P R Ü F U N G 1. Rechtliche Stellung und Aufgaben des Revisionsamts Nach 130 Abs. 1 HGO ist das Revisionsamt bei der Durchfhrung von Prfungen unabhn- gig und weisungsfrei. Dies gilt insbesondere fr den Umfang, die Art und Weise sowie das Er- gebnis der Prfung. Die Aufgaben werden im Wesentlichen durch 131 HGO bestimmt. Die Pflichtaufgaben sind in 131 Abs. 1 HGO festgelegt. Nach 131 Abs. 2 k nnen die Stadtver- ordnetenversammlung, der Magistrat, der Oberbrgermeister und der Stadtkmmerer dem Amt weitere Aufgaben bertragen (so genannte „Kann-Aufgaben“). Einzelheiten regelt die stdtische Revisionsordnung. Dort ist insbesondere festgelegt: bertragung weiterer Prfungsaufgaben, Durchfhrung der Prfungen (Verhltnis zu den geprften Stellen) Beratung Umsetzung von Prfungsergebnissen Information des Revisionsamts 2. Prüfungsauftrag: Die Prfung der Jahresrechnung ist dem Revisionsamt nach 128 und 131 HGO bertragen. Nach diesen Bestimmungen ist die Rechnung mit allen Unterlagen daraufhin zu prfen, ob der Haushaltsplan eingehalten ist, die einzelnen Rechnungsbetrge sachlich und rechnerisch vorschriftsmig begrndet und belegt sind, bei den Einnahmen und Ausgaben nach den geltenden Vorschriften verfahren ist, die Anlagen zur Jahresrechnung vollstndig und richtig sind. Nach 128 Abs. 2 HGO fasst das Revisionsamt das Ergebnis seiner Prfung in einem Schlussbericht zusammen. Dieser Schlussbericht dient der Stadtverordnetenversammlung als Grundlage fr die Beratung und Beschlussfassung der Jahresrechnung und die Entlastung des Magistrats ( 113, 114 HGO). Mit der Vorlage des Schlussberichtes ist – soweit nicht im Fol- genden Einschrnkungen gemacht werden – die Prfung der Jahresrechnung 2006 abge- schlossen. 3. Grundlagen der kommunalen Finanzwirtschaft: Die gemeindliche Finanz- und Haushaltswirtschaft ist in nachfolgenden Rechtsvorschriften ge- regelt: Hessische Gemeindeordnung (HGO) i.d.F. vom 01.04.2005, zuletzt gendert durch Gesetz vom 17.10.2005 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) vom 13.07.1973 zuletzt gendert durch Gemeindekassenverordnung (GemKVO) vom 08.03.1977 VO vom 02.04.2006 Eigenbetriebsgesetz (EBG) vom 09.06.1989, zuletzt gendert durch Gesetz vom 21.03.2005 10 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG) vom 19.08.1969, letzte Änderung durch VO vom 31.10.2006 Daneben sind für die Stadt Darmstadt zu beachten: die Dienstanweisung für die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplanes (DAH) vom 18.12.1985 und die Revisionsordnung i.d.F. vom 15.12.2003. 4. Prüfungsunterlagen: Zur Prüfung der Jahresrechnung 2006 lagen dem Revisionsamt folgende Unterlagen vor: die Haushaltsrechnung mit Rechnungsquerschnitt und Gruppierungsübersicht, der kassenmäßige Abschluss, das Verzeichnis der unerledigten Vorschüsse und Verwahrgelder und der Erläuterungsbericht. Ferner lagen uns die Belege für die einzelnen Sachkonten vor. Bei Baumaßnahmen lagen die Baurechnungen in Form von Bauausgabebüchern und Kostenzusammenstellungen als Prü- fungsunterlagen vor. 5. Prüfungsumfang: Die Prüfung erstreckte sich auf den kassenmäßigen Abschluss, die Haushaltsrechnung, die Belegbände sowie die Anlagen zur Jahresrechnung. Zur Vorbereitung der Prüfung der Jahres- rechnung haben wir die Belege in größeren und zusammenhängenden Stichproben geprüft. Die Prüfung der Einnahmen und Ausgaben erfolgte in förmlicher, sachlicher und rechnerischer Hinsicht. Je nach Prüfungsschwerpunkt und Umfang des Prüfungsgebiets umfasste die Prü- fung zwischen 10 % und 100 % der Belege. 11 IV . H A U S H A L T S S A T ZU N G U N D H A U S H A L T S P L A N Die Stadtverordnetenversammlung hat am 16.12.2004 die Haushaltssatzung fr die Jahre 2005/2006 beschlossen. Der Haushaltsplan enthlt die Anstze getrennt fr jedes Haushalts- jahr. Der vorliegende Schlussbericht bezieht sich ausschlielich auf das Haushaltsjahr und den Jahresabschluss 2006. Das Regierungsprsidium Darmstadt hat die Genehmigung fr die genehmigungspflichtigen Teile der Haushaltssatzung fr das Jahr 2006 sowie die Genehmigung der in den Wirtschafts- plnen der Eigenbetriebe „Kulturinstitute“, „Bder“ sowie „Brger- und Kongresshuser„ ent- haltenen Kreditaufnahmen und Verpflichtungsermchtigungen ebenfalls fr das HH-Jahr 2006 unter weitgehenden Auflagen erteilt. Sie wurden der Stadtverordnetenversammlung gem 50 Abs. 3 HGO zur Kenntnis gebracht. Am 06. Juli 2006 hat die Stadtverordnetenversammlung die 1. und am 07. Dezember 2006 die 2. Nachtragssatzung beschlossen. Die Aufsichtsbeh rde hat ihre Genehmigungen am 12. September 2006 bzw. 27. Mrz 2007 erteilt. Die Ver ffentlichung der Nachtragssatzungen erfolgte entsprechend den Regelungen in der Hauptsatzung am 30.09.2006 und 14.04.2007 im „Darmstdter Echo“. Vom 02.10.2006 bis 11.10.2006 lag der 1. Nachtragshaushaltsplan und vom 16.04.2007 bis zum 24.04.2007 der 2. Nachtragshaushaltsplan ffentlich zur Einsicht aus. Fr die 1. Nachtragssatzung hat das Regierungsprsidium darauf hingewiesen, dass bei un- vernderten Rahmenbedingungen knftig eine Neuverschuldung nicht mehr zu verantworten ist. Die 2. Nachtragssatzung wurde ohne weitere, ber die Verfgung hinausgehenden Aufla- gen genehmigt. Anordnungen zur Haushaltsführung Zur Ausfhrung des HH-Planes 2005/2006 sind folgende Rundverfgungen, die fr das Haus- haltsjahr 2006 von Bedeutung waren, ergangen: Rdvfg. 17/2005 1. Nachtragsplan 2006 Eckdaten, Vorgaben und Zeitplan Rdvfg. 4/2006 Aufstellung des Haushaltsplanes 2007 Aufstellung des 2. Nachtrages 2006 Rdvfg. 5/2006 Ausfhrung des Teilhaushaltes 2006 Information vom 13.11.2006 Bcherschluss fr das Haushaltsjahr 2006 Magebend fr die Haushaltsfhrung 2006 war der Beschluss des Magistrats Nr. 0152 vom 08.03.2006. 12 V . J A H R E S R E CH N U N G 2006 1. Feststellung der Jahresrechnung Der Magistrat hat die Jahresrechnung 2006 am 23.07.2007 gemäß § 112 Abs. 2 HGO aufge- stellt. Nach § 112 Abs. 1 HGO ist in der Jahresrechnung das Ergebnis der Haushaltswirtschaft ein- schließlich des Standes des Vermögens und der Schulden zu Beginn und am Ende des Haus- haltsjahres nachzuweisen. Die Jahresrechnung umfasst den kassenmäßigen Abschluss und die Haushaltsrechnung (§ 38 Abs. 1 GemHVO). Nach § 38 Abs. 2 GemHVO sind der Jahresrechnung ferner u. a. beizufügen: eine Vermögensübersicht eine Übersicht über die Schulden und Rücklagen ein Verzeichnis der beim Jahresabschluss unerledigten Vorschüsse und Verwahrgelder 2. Ergebnis der Jahresrechnung (Planablaufvergleich) HH-Plan (einschl. Nachträge) Haushaltsrechnung per Saldo mehr/weniger VWH Einnahmen 367.410.000,00 372.737.758,33 5.327.758,33 Ausgaben 450.795.000,00 452.554.523,51 1.759.523,51 Fehlbetrag 83.385.000,00 79.816.765,18 3.568.234,82 VMH Einnahmen 107.212.000,00 98.311.236,56 8.900.763,44 Ausgaben 107.212.000,00 98.311.236,56 8.900.763,44 Ausgleich 0,00 0,00 0,00 Insgesamt Einnahmen 474.622.000,00 471.048.994,89 3.573.005,11 Ausgaben 558.007.000,00 550.865.760,07 7.141.239,93 Fehlbetrag 83.385.000,00 79.816.765,18 3.568.234,82 Der Fehlbetrag im Verwaltungshaushalt verringerte sich nach der Haushaltsrechnung um 3.568.234,82 auf 79.816.765,18. 13 3. Kassenmäßiger Abschluss Der kassenmäßige Abschluss hat gemäß § 39 GemHVO zu enthalten: die Soll-Einnahmen und die Soll-Ausgaben die Ist-Einnahmen und die Ist-Ausgaben bis zum Abschlusstag und die KER und KAR insgesamt und je gesondert für den Verwaltungshaushalt und den Vermögenshaushalt sowie für die Vorschüsse und Verwahrgelder. Als buchmäßiger Kassenbestand ist der Unterschied zwischen der Summe der Ist-Einnahmen und der Summe der Ist-Ausgaben nachzuweisen. Der kassenmäßige Abschluss stellt sich wie folgt dar: Rechnungssoll (Gesamt) Ist Kassenreste VWH Einnahmen 508.945.622,32 425.004.461,61 83.941.160,71 Ausgaben 631.350.539,41 631.347.288,51 3.250,90 Ist-Fehlbetrag -206.342.826,90 83.944.411,61 HER VMH Einnahmen 142.229.880,77 116.915.805,28 25.314.075,49 Ausgaben 94.776.578,00 94.776.578,00 0,00 Ist-Überschuss 22.139.227,28 Summe Haushalt Einnahmen 651.175.503,09 541.920.266,89 109.225.236,20 Ausgaben 726.127.117,41 726.123.866,51 3.250,90 Ist-Fehlbetrag -184.203.599,62 Verwahrgelder und Vorschüsse Einnahmen 1.201.373.688,49 Ausgaben 838.950.940,28 Ist-Überschuss 362.422.748,21 Ist-Überschuss 178.219.148,59 14 Der buchmäßige Kassenbestand errechnet sich wie folgt: Ist-Überschuss (+) / Ist-Fehlbetrag (-) VWH - 206.342.826,90 VMH + 22.139.227,28 Verwahrgelder + 362.422.748,21 Summe 178.219.148,59 Buchmäßiger Kassenbestand mitverwalteter Kassen ZES 41 - 108.518,00 42 0,00 Region Starkenburg 51 + 73.067,47 52 2.367,05 Gesundheitsamt 61 - 9.524,87 62 + 23.967,37 - 18.640,98 Die KER des VWH betragen lt. Sachbuch (kassenmäßiger Abschluss) bei einem Gesamteinnahme-Soll von 508.945.622,32 bei einem Gesamteinnahme-Ist von 425.004.461,61 83.941.160,71 Der Betrag entspricht ca. 16,5 %.des Gesamteinnahme-Solls. Nach Einnahmearten lt. Resteverzeichnis aufgegliedert entfallen auf 1. Zuweisungen von Bund, Land und anderen Körperschaften 0,00 2. Entgelte für Bauleitungskosten 7.119,52 3. Nutzungsentschädigungen für Obdachlosen- unterkünfte, Mieten und Pachten 2.319.795,71 4. Erbbauzinsen 116.580,04 5. Grundsteuer A + B 1.163.370,52 Gewerbesteuer 18.216.446,50 übrige Steuern 336.999,10 Summe Steuern 19.716.816,12 19.716.816,12 6. Gebühren und Entgelte 5.037.649,53 7. Verkaufserlöse 29.659,81 8. Erstattung v. Verwaltungs- u. Betriebsausgaben 1.986.582,47 9. Konzessionsabgaben 0,00 10. Ersatz von sozialen Leistungen 7.530.251,08 11. Verschiedene Einnahmen 900.305,42 12. Fehlbelegungsabgabe 207.145,09 13. Zinsen 2.140.936,90 14. Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren 44.072.018,58 Summe 83.941.160,71 15 Höhere KER gegenüber dem Vorjahr wurden nur nachgewiesen bei: Ersatz von sozialen Leistungen 230.000,00 Die KER des VMH betragen lt. Sachbuch (kassenmäßiger Abschluss): bei einem Gesamteinnahme-Soll von 142.229.880,77 bei einem Gesamteinnahme-Ist von 116.915.805,28 25.314.075.,49 Es entfallen lt. Resteverzeichnis auf: 1. Entnahmen aus Rücklagen 16.433.000,00 2. Rückflüsse aus Darlehen 18.500,22 3. Einnahmen aus der Veräußerung von Sachen des Anlagevermögens 2.232.183,51 4. Beiträge und ähnliche Entgelte 187.189,41 5. Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen und -förderungsmaßnahmen 5.027.946,16 6. Einnahmen aus Krediten 1.415.256,19 Summe 25.314.075,49 Die KER 2006 des VMH betragen rd. 17,8 % des Gesamteinnahmesolls. Die auffällige Steigerung gegenüber dem Vorjahr (7.768.137,25) beruht in erster Linie auf dem nicht rechtzeitig gebuchten Haushaltsausgleich (Pos. 1). 16 4. Ergebnis der Haushaltsrechnung gem. § 40 Abs. 3 GemHVO VWH VMH Zusammen Soll-Einnahmen 375.455.141,70 90.508.155,55 465.963.297,25 Neue HER 0,00 9.032.000,00 9.032.000,00 Abgang alter HER 0,00 0,00 0,00 Abgang alter KER 2.717.383,37 1.228.918,99 3.946.302,36 Bereinigte Soll-Einn. 372.737.758,33 98.311.236,56 471.048.994,89 Soll-Ausgaben 451.313.431,00 65.608.943,92 516.922.374,92 Darin enthalten: Über- schuss nach § 40 GemHVO 0,00 0,00 0,00 Neue HAR + 1.676.820,32 33.077.933,43 34.754.753,75 Abgang alter HAR - 435.706,34 374.811,81 810.518,15 Abgang alter KAR 21,47 828,98 850,45 Bereinigte Soll- Ausgaben 452.554.523,51 98.311.236,56 550.865.760,07 Fehlbetrag 79.816.765,18 0,00 79.816.765,18 17 5. Haushaltsausgabereste und Verpflichtungsermächtigungen Haushaltsausgabereste Rechnerische Entwicklung der HAR 2006: VWH VMH Gesamt HAR Vorjahr 2.337.666,78 57.410.522,83 59.748.189,61 ./. Abgnge auf HAR 435.706,34 374.811,81 ./. AnO auf HAR 1.475.447,53 29.167.634,08 verbleibende alte HAR 426.512,91 27.868.076,94 + neue HAR 1.676.820,32 33.077.933,43 HAR 2006 2.103.333,23 60.946.010,37 63.049.343,60 Die Liste der HAR 2006 (Vorlage – Nr. 2007/0303) hat dem Magistrat in seiner Sitzung am 13.06.2007 vorgelegen. Haupt- und Finanzausschuss sowie Stadtverordnetenversammlung haben am 02.08.2007 bzw. 13.09.2007 Kenntnis genommen. Verwaltungshaushalt Gegenber den beiden Vorjahren ist wieder ein geringfgiger Rckgang festzustellen. HAR VWH der letzten 5 Jahre (in Mill. €) 3,90 1,56 2,32 2,24 2,10 - 1 2 3 4 5 6 Hj. 02 Hj. 03 Hj. 04 Hj. 05 Hj. 06 18 466 168 104 6 617 20 198 412 113 0 100 200 300 400 500 600 700 EPl. 0 Epl. 1 EPl. 2 EPl. 3 Epl. 4 EPl. 5 EPl. 6 EPl. 7 EPl. 8 HAR VWH nach EPl. (in T€) Im Vergleich mit dem Vorjahr fallen vor allem die Steigerungen bei den EPl. 0,4 und 7 auf. Beim EPl. 0 beruht der Anstieg auf Resten fr die Personalentwicklung und die Einfhrungs- und Schulungskosten fr das Neue Finanzwesen. Beim EPl. 4 entfallen rd. 445 T€ auf die Be- schftigungsf rderung. Bei den Resten des EPl. 7 entfllt mehr als die Hlfte auf einen Zu- schuss an die Dadina. Bei den Resten des VWH entstehen, wie schon in den Vorjahren erlutert, gr ere Sprnge dadurch, dass einige Gruppen oder Untergruppen nur in einzelnen Jahren erscheinen, wh- rend bei den Resten des VMH immer wieder die gleichen Gruppen bzw. Untergruppen betrof- fen sind. Grup- pe/ Unt.-Gr. Bezeichnung 2004 2005 2006 502 Unterh. d. baul. Anla- gen 23.398,81 15.364,52 0,00 508 Unterh. d. Grundstcke 153.654,00 0,00 0,00 512 Straenbeschilderung 0,00 0,00 21.935,30 517 Unterh.d. Kriegsgrber 132.711,67 70.647,56 120.867,21 520 Ausstattungsggst. usw. 33.768,37 14.796,87 12.395,68 521 geringw. Wirtschaftsg- ter 23.741,43 9.869,62 0,00 530 Mieten und Pachten 0,00 130.464,02 13.536,41 531 Mieten f. Maschinen etc. 2.642,59 2.586,62 0,00 540 Heizung 94.152,29 68.051,78 0,00 542 Wasserverbr. u. Kanal- geb. 0,00 607.335,18 0,00 562 Aus- und Fortbildung 210.288,90 190.272,54 247.508,11 570 Verbrauchsmittel 5.725,79 3.953,64 0,00 19 585 Lehr- und Unterrichts- mittel 10.744,83 34.408,17 53.600,00 591 Veranstaltungen usw. 79.672,19 11.564,97 6.475,08 600 Öffentlichkeitsarbeit 88.374,89 80.447,38 125.751,57 601 Mietspiegel 26.386,67 72.223,95 66.511,18 602 Stadtteilkonzepte .... 20.000,00 0,00 0,00 606 Allg. Planungskosten 77.085,07 74.658,89 176.320,24 607 Stadtkartenwerk 50.952,57 23.921,17 18.919,47 608 Verkehrsentw.- Planung 86.086,66 15.818,85 31.453,53 611 Verw.- Aufwand d. Frak- tionen 0,00 30.232,24 0,00 613 Fachst. f. Suchtpräven- tion 0,00 4.020,52 0,00 614 Koordininierungsstelle Drogenhilfe 0,00 9.512,40 0,00 615 Entgelte d.d. Benutzung von Kanälen 25.000,00 0,00 0,00 650 Geschäftsbedürfnisse 8.606,33 4.324,16 5.517,86 652 Post- und Fernmelde- geb. 8.220,16 10.993,09 0,00 653 Leitungskosten DFÜ 2.004,57 0,00 0,00 654 Dienstreisen 0,00 223,39 0,00 655 Sachverständigen-, Ge- richts- u.ä. Kosten 97.056,00 71.501,39 115.835,87 658 Sonst. Geschäftsausga- ben 406,05 933,87 112.587,59 700 Zusch. an soz.o.ä. Einr. 58.700,00 70.708,33 47.813,57 711 Zuschuss Land Hessen Staatstheater 15.600,00 0,00 0,00 715 Zusch.öff. wirtschaftl. Untern. 255.040,08 0,00 246.743,65 717 Zuschüsse Entsiege- lungsmaßnahmen 496.000,00 400.251,57 145.815,26 718 Zuschuss Internat. Be- gegnungsschule 0,00 10.802,45 4.326,80 730 Beschäftigungsförde- rung 0,00 0,00 445.976,79 760 Jugendhilfe außerh. v. Einrichtungen 236.877,14 197.777,64 83.442,06 HAR VWH Gesamt 2.322.897,06 2.237.666,78 2.103.333,23 20 Vermögenshaushalt Abgesehen von der nochmaligen Steigerung beim EPl. 6 um rd. 4 Mio. entspricht die Vertei- lung auf die Einzelpläne weitgehend der des Vorjahres. 596 407 10.368 3.767 834 1.856 24.802 9.393 8.891 31 - 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 Epl. 0 Epl. 1 Epl. 2 Epl. 3 Epl. 4 Epl. 5 Epl. 6 Epl.7 Epl. 8 Epl. 9 HAR nach Einzelplnen (in T€) HAR VMH der letzten 5 Jahre (in Mill. €) 60,8 52,8 58,8 57,4 60,9 30 35 40 45 50 55 60 65 70 HHj. 02 HHj. 03 HHj. 04 HHj. 05 HHj. 06 21 Grp/ Ugrp. Bezeichnung 2004 2005 2006 927 Darlehen briger Be- reich 3.290.682,37 92.515,96 78.825,88 928 Darlehen f. sozialen Wohnungsbau 0,00 3.247.438,75 643.438,75 930 Erwerb von Beteiligun- gen bzw. Aktien 6.975.000,00 0,00 0,00 932 Erwerb von Grundst- cken 5.258.806,88 5.048.110,11 5.180.845,48 935 Erwerb von bewegl. Sa- chen des Anlageverm. 2.099.994,24 3.107.153,37 3.603.926,26 940 Gartenanlagen 3.081.322,49 2.934.941,73 5.442.321,50 945 Sanierung (Vorbereitung und Ordnungsman.) 897.514,63 908.964,88 913.079,12 950 Hochbauten 16.145.144,98 13.692.493,96 15.571.883,36 960 Tiefbauten 14.381.093,94 17.788.436,48 22.473.359,11 965 Spielpltze 108.075,12 53.327,10 39.656,51 94 - 96 Baumanahmen insge- samt 34.613.151,16 35.378.164,15 44.440.299,60 981 Inv.- Zuschsse an Land 1.783.409,98 6.617.409,98 3.539.409,98 983 Inv. - Zuschsse an Ver- bnde 45.000,00 27.051,60 31.265,75 985 Inv.- Zusch. an ffentl. Wirtsch. Unternehmen 1.857.900,67 1.361.368,95 858.055,39 987 Inv.-Zuschsse an priva- te Unternehmen 0,00 26.341,44 20.000,00 988 Inv.- Zuschsse briger Bereich 2.853.476,00 2.475.443,65 2.518.885,41 98 Inv.-Zuschsse insge- samt 6.539.786,65 10.507.615,62 6.967.616,53 990 Kreditbeschaffungskos- ten 28.727,25 29.524,87 31.057,87 Summe VMH 58.806.148,55 57.410.522,83 60.946.010,37 Bei einem Rckgang der HAR fr Investitionszuschsse um rd. 3,6 Mio. und der brigen HAR um rd. 0,5 Mio. beruht die Steigerung gegenber dem Vorjahr ausschlielich auf den Resten fr Baumanahmen. Dabei wirkt sich vor allem der Anstieg bei den Tiefbauten aus, die bereits im Vorjahr erheblich angestiegen waren. Von den Resten bei Hochbaumanahmen entfallen – wie schon im Vj. – 7,2 Mio. auf Schulbauten (EPl. 2). 22 Neben der Entwicklung der HAR des VMH insgesamt ist auch von Interesse, ob die sogenann- ten „alten“ Reste (aus 2005 und frher) abgebaut werden konnten. Diese sind jedoch, wie die nachfolgende bersicht zeigt, im Berichtsjahr nochmals um rd. 1,03 Mio. gestiegen. HHj. Betrag 2002 24,99 Mio. 2003 29,89 Mio. 2004 23,89 Mio. 2005 26,84 Mio. 2006 27,87 Mio. Zur Bewertung der HAR im Allgemeinen mssen wir – wiederholt – auf das Kassenwirksam- keitsprinzip ( 92 Abs.2 HGO, 7 GemHVO) verweisen. Danach sind bei der Aufstellung des Haushaltsplans nur die im HHj. zu erwartenden Einnahmen und die voraussichtlich zu leisten- den Ausgaben zu veranschlagen. Wir wissen, dass HAR in gewissem Umfang – vor allem bei gr eren Baumanahmen – unvermeidbar sind. Dennoch geben sowohl die Vielzahl der Flle als auch die hohen Betrge Anlass, nochmals an die Einhaltung des Kassenwirksamkeitsprin- zip zu erinnern Verpflichtungsermchtigungen Bei der Prfung der Verpflichtungsermchtigungen hatten wir in frheren Jahren regelmig darauf hingewiesen, dass nur ein geringer Teil der veranschlagten Verpflichtungsermchti- gungen tatschlich in Anspruch genommen wurde. 2006 hat sich der Anteil der in Anspruch genommenen Verpflichtungsermchtigungen auf 62 % erh ht. Auf das Ergebnis der Jahres- rechnung wirkt sich die Differenz – anders als bei den HAR – nicht aus. HHj. veranschlagt (T€) in Anspruch ge- nommen (T€) Prozent (ca.) 2004 49.001 12.712 26 % 2005 53.015 13.666 26 % 2006 36.804 22.939 62 % 23 6. Vermögen Gemäß § 42 (1) GemHVO muss aus der Vermögensübersicht der Stand des Vermögens nach § 37 (1) und (2) GemHVO zu Beginn und am Ende des HHj., gegliedert nach Arten, für das Ver- mögen nach § 37 (2) auch nach Aufgabengliederungsbereichen, ersichtlich sein. Der summa- rische Nachweis in der Gliederung des Musters 18 zu § 42 (1) GemHVO stellt sich wie folgt dar: Aufgabenbereich Vermögensart Stand Beginn HHj. 2006 Zugang Abgang Stand Ende HHj. 2006 A. Vermögen nach § 37 (1) GemHVO 1. Forderungen des Anlagevermögens 1.1 Beteiligungen sowie Wertpapie- re, die die Gemeinde zum Zweck der Beteiligung erworben hat 57.239.121,27 52.500,00 0,00 57.291.621,27 1.2 Forderungen aus Darlehen, die aus Mitteln d. HH gewährt wurden 27.722.777,51 1.532.000,00 879.973,17 28.374.804,34 1.3 Kapitaleinl. in Zweckverb. oder anderen komm. Zusammenschl. (Gesundheitsa. u. Staatstheater) 1 0,00 0,00 0,00 1.4 In das Sondervermögen einge- brachtes Eigenkapital (rechtl. un- selbst. Stiftungen) 4.454.558,90 460.440,98 27.548,68 4.887.451,20 2. Geldanlagen 2.1 Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 2.2 Einlagen bei Geldinstituten 6.447.051,96 981.179,25 3.914.238,83 3.513.992,38 2.3 Sonstige Forderungen 23.204.509,81 0,00 16.433.000,00 6.771.509,81 Summe A 119.068.019,45 3.026.120,23 21.254.760,68 100.839.379,00 1 Diese Kapitaleinlagen werden in der Vermögensübersicht nur nachrichtlich ausgewiesen. 24 Aufgabenbereich Vermögensart Stand Beginn HHj. 2006 Zugang Abgang Stand Ende HHj. 2006 B. Vermögen nach § 37 (2) GemHVO UA 6800 (Theatertiefgarage) 336.118,16 0,00 21.431,00,00 314.687,16 UA 7000 (Abwasserbeseitigung) 1 74.723.762,07 5.761.207,46 1.560.475,20 78.924.494,33 UA 7500 (Friedhöfe) 11.258.198,37 192.825,13 322.491,60 11.128.531,90 UA 7502 (Krematorium) 3.586.111,00 0,00 197.864,00 3.388.247,00 UA 8160 (FHW Arheilgen, Eber- stadt, Kranichstein / Fernheizung Bürgerpark Nord) 18.910,64 0,00 0,00 18.910,64 UA 8201 (Industrie - Gleisanlagen) 217.981,00 0,00 13.688,00 204.293,00 Summe B 90.141.081,24 5.954.032,59 2.115.949,80 93.979.164,03 Summe A + B 209.209.100,69 8.980.152,82 23.370.710,48 194.818.543,03 1 Der Anfangsbestand entstammt den Unterlagen des Straßenverkehrsamtes. Aufgrund eines Berechnungs- fehlers des Programms stimmt der Anfangsbestand 2005 nicht mit dem Endbestand 2004 (73.735.246,69) überein. Die Abgänge setzen sich aus ordentlichen Abschreibungen (1.318.405,70), außerordentlichen Ab- schreibungen (149.178,56) und fertig gestellten Anlagen im Bau, die rechnerisch bereits in den Anfangs- und Endbeständen enthalten sind (4.956.132,21), zusammen. Unter B ist das Anlagevermögen von 6 kostenrechnenden Einrichtungen nachgewiesen. Die Geldanlagen zum 31.12.2006 betrugen lt. Vermögensübersicht (A 2) insgesamt 10.285.502,19. Darin sind auch die im Kassenbestand geführten Rücklagemittel mit 6.771.509,81 enthalten. 25 7. Schulden Schulden sind Rückzahlungsverpflichtungen aus Kreditaufnahmen und ihnen wirtschaftlich gleichkommenden Vorgängen sowie aus der Aufnahme von Kassenkrediten (§ 45 Nr. 20 GemHVO). Der summarische Nachweis der Schulden in der Gliederung nach Muster 20 zu § 42 (2) GemHVO stellt sich wie folgt dar: Art Stand Beginn HHj. 2006 Zugänge Abgänge Stand Ende HHj. 2006 1. Schulden aus Krediten von 1.1 Bund, Land, ERP Sondervermögen 2.104.876,20 0,00 86.346,98 2.018.529,22 1.2 Land 1 29.768.613,63 2.137.280,85 2.407.819,63 29.498.074,85 1.3 Gemeinden und Gemein deverbände 4.499,21 0,00 2.454,24 2.044,97 1.4 Zweckverb. u. dgl. 0,00 0,00 0,00 1.5 Sonst. öffentl. Bereich 2 386.906,37 0,00 98.985,79 287.920,58 1.6 Kreditmarkt3 275.397.781,49 31.365.757,31 2.447.291,23 284.316.247,57 1.7 inneres Darlehen EB Kul turinstitute 6 9.000.000,00 9.000.000,00 450.000,00 17.550.000,00 Summe 316.662.676,90 42.503.038,16 25.492.897,87 333.672.817,19 1 inkl. 0,06 Restbetragskorrektur bei Zugängen 2 inkl. 0,02 Restbetragskorrektur bei Abgängen 3 inkl. 0,94 Restbetragskorrektur bei Zugängen; bei Abgängen betreffen 19.104,61 das Klinikum Der Schuldenzugang lt. Schuldennachweis von 42.503.038,16 stimmt mit den Ist-Einnahmen des UA 2.9110 überein. Der Schuldenabgang (Tilgung) lt. Schuldennachweis von 25.492.897,87 stimmt mit den Ausgaben des UA 2.9120 überein. 26 8. Rücklagen Die Rcklagen sind in der nach Muster 19 zu 42 (2) GemHVO vorgeschriebenen bersicht als Anlage zur Jahresrechnung wie folgt nachgewiesen: Art Stand Beginn HHj. 2006 Zuführung Entnahme Stand Ende HHj. 2006 1. Allgemeine Rcklage 23.204.509,81 0,00 16.433.000,00 6.771.509,81 2. Sonderrcklagen 2.1 Rcklage Rettungsdienst 229.644,01 360.061,70 0,00 589.705,71 2.2 Haus Elim a) Kostenausgleichsrcklage 538.979,43 7.909,38 0,00 546.888,81 b) Instandsetzungsrcklage 10.853,48 271,27 0,00 11.124,75 2.3 Stellplatzrcklage 687.349,94 335.475,56 0,00 1.022.825,50 2.4 Versorgungsrcklage 1.065.986.27 277.461,34 0,00 1.343.447,61 2.5 Rcklage Zinsmanagement 0,00 225.979.24 0,00 225.979,24 Summe Sonderrcklagen 2.532.813,13 1.207.158,49 0,00 3.739.971,62 Rücklagen insgesamt 25.737.322,94 1.207.158,49 16.433.000,00 10.511.481,43 Die Rcklagemittel sind in der Verm gensbersicht unter A.2 – Geldanlagen – enthalten. Die Entnahme der Allgemeinen Rcklage dient dem Ausgleich des VMH. Der nach 20 (2) GemHVO vorgeschriebene Mindestbestand fr die Allgemeine Rcklage von 2 % der Ausgaben des VWH nach dem Durchschnitt der 3 dem Haushaltsjahr vorangegange- nen Jahre betrgt fr 2006 8.804.550,16. Der Stand der Allgemeinen Rcklage belief sich demgegenber Ende 2006 auf 6.771.509,81. Der Gesamtbetrag der Rcklagen zum 31.12.2006 war angelegt in Termingeldern 3.513.992,38 Kassenbestand 6.771.509,81 10.511.481,43 27 9. Unerledigte Vorschüsse und Verwahrgelder (Auerhaushaltsmige Rechnung) Die beim Jahresabschluss 2006 unerledigten Vorschsse und Verwahrgelder sind gem 38 Abs. 2 Nr. 4 GemHVO in einem Verzeichnis als Anlage zur Jahresrechnung nachgewiesen. Die Betrge sind ordnungsgem in das HHj. 2007 bertragen. Fr die berleitung liegen Ver- fgungen der zustndigen mter und Verwaltungsstellen bzw. Nachweise der Stadtkasse vor. Vorschsse und Verwahrgelder insgesamt: Einnahmen 1.201.603.017,71 Ausgaben 839.180.269,50 Unerledigte Einnahmen 362.422.748,21 Unerledigte Verwahrgelder 2006 Einnahmen 994.389.271,47 Ausgaben 631.966.523,26 Unerledigte Einnahmen 362.422.748,21 Die Vorschsse und Verwahrgelder insgesamt stimmen mit den Ausweisungen in der „Zu- sammenfassung des kassenmigen Abschlusses 2006“ nicht berein. Der Grund dafr ist B eine Buchung ber 229.329,22 €, die nach dem Jahresabschluss am 3. August 2006 noch fr das Jahr 2006 gebucht worden war. 10. Kreditaufnahmen Der Gesamtbetrag der Kredite fr Investitionen und Investitionsf rderungsmanahmen ist gem 2 der 2. Nachtragssatzung vom 08.12.2008 auf 32.123.000,00 festgesetzt. Darin enthalten sind Kredite aus dem Hess. Investitionsfonds Abteilung B von 1.807.000,00. Anstel- le der unter HHSt. 02.3001.365000 geplanten Sonderausschttung aus dem EB Kulturinstitu- te ist aus steuerlichen Grnden ein inneres Darlehen in H he von 9.000.000,00 aufgenommen worden. Im Rahmen dieser Ermchtigung betrugen die Kreditaufnahmen 42.503.037,16 davon fr Umschuldung - 13.599.756,37 28.903.280,79 davon aufgrund von Anordnungen 2005 (KER 2005) - 1.404.536,98 27.498.743,81 aufgrund von Anordnungen 2005 ohne Schuldenzugang (KAR 2005) + 1.415.256,19 28.914.000,00 HER aus 2005 bestehen nicht. Der Gesamtbetrag der Kredite wurde somit in H he des Anordnungssolls von 28.914.000,00 in Anspruch genommen. 28 11. Kassenkredite Nach § 4 der Haushaltssatzung ist der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 250.000.000,00 festgesetzt. Eine Überschreitung des Höchstbetrages haben wir nicht festgestellt. Unter der HHSt. 1.9120.807010 sind Sollzinsen aus Überziehungskrediten von 4.440.656,59 (Vorjahr: 3.313.531,88) gebucht worden. 12. Bürgschaften Stand der Bürgschaftsverpflichtung am 31.12.2005 50.198.899,30 Zugang 2006 56.300.850,00 Abgang 2006 3.167.600,26 Stand am 31.12.2006 103.332.149,04 Die unter der HHSt. 1.9100.262000 vereinnahmten Risikoprämien belaufen sich auf 109.402,72. 29 VI. VERWALTUNGSHAUSHALT Der Planablaufvergleich gibt einen Überblick über die Entwicklung der Einnahmen und Ausga- ben im Berichtsjahr: HH-Ansatz Rechnungsergebnis EPl Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Fehlbetrag/ Überschuss 0 3.791.870,00 31.841.160,00 5.023.200,94 32.720.292,40 -27.697.091,46 1 6.962.780,00 22.352.680,00 7.663.608,97 22.843.783,49 -15.180.174,52 2 8.469.010,00 20.028.770,00 8.689.643,84 20.071.737,19 -11.382.093,35 3 3.093.420,00 18.426.720,00 3.575.395,34 18.671.401,28 -15.096.005,94 4 30.702.090,00 125.419.330,00 32.174.285,74 126.467.143,88 -94.292.858,14 5 771.530,00 12.851.090,00 920.060,92 12.978.433,64 -12.058.372,72 6 7.706.150,00 29.685.230,00 7.913.926,34 29.357.690,96 -21.443.764,62 7 40.860.320,00 64.741.840,00 40.055.375,90 63.072.308,10 -23.016.932,20 8 16.258.310,00 2.852.840,00 17.676.563,07 4.284.248,62 13.392.314,45 9 248.794.520,00 122.595.340,00 249.045.697,27 122.087.483,95 126.958.213,32 367.410.000,00 450.795.000,00 372.737.758,33 452.554.523,51 -79.816.765,18 Bei den einzelnen Einnahme- und Ausgabearten ergibt sich folgendes Bild: HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Steuern u. allg. Zuweisungen 288.438.816 222.823.000 226.067.645 Einn. aus Verw. u. Betrieb 98.539.711 97.351.370 103.118.833 Sonst. Finanzeinnahmen 31.894.066 47.235.630 43.551.280 Summe Einnahmen 418.872.593 367.410.000 372.737.758 Personalausgaben 96.386.440 94.531.490 98.364.091 Deckungsreserve 608.723 3.567.140 0 Sachaufwand 125.685.772 130.454.310 133.212.634 Zuweisungen u. Zuschüsse 98.820.718 103.213.860 98.890.315 Sonst. Finanzausgaben 156.329.124 119.028.200 122.087.484 Summe Ausgaben 477.830.777 450.795.000 452.554.524 Zuschussbedarf 58.958.184 83.385.000 79.816.766 Vergleich Rechnungserg./Planung -3.568.234 -4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 20.858.582 35% 30 EINZELPLAN 0 – ALLGEMEINE VERWALTUNG HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 3.616.115 3.584.520 4.690.970 Sonst. Finanzeinnahmen 163.262 207.350 332.231 Summe Einnahmen 3.779.377 3.791.870 5.023.201 Personalausgaben 23.208.971 22.329.410 23.564.696 Sachaufwand 9.109.712 9.238.280 8.889.693 Zuweisungen u. Zuschüsse 251.596 273.470 265.904 Summe Ausgaben 32.570.279 31.841.160 32.720.293 Zuschussbedarf 28.790.902 28.049.290 27.697.092 Vergleich Rechnungserg./Planung -352.198 -1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -1.093.810 -4% UA 0002 – Auslnderbeirat HHSt. .... 600500 (Sachaufwand des Ausländerbeirates) Bei einem Planansatz von 13.310,00 hat die Stadt insgesamt 12.738,52 ausgegeben. Darin enthalten ist eine Zahlung von 4.000,00 an den Caritasverband für ein Kooperationsprojekt zur Hausaufgabenbetreuung. Es handelt sich jedoch nicht um ein Kooperationsprojekt, da die Caritas die Betreuung durchgeführt hat und der Ausländerbeirat sich ausschließlich an der Finanzierung beteiligte. Vielmehr hätte die Unterstützung des Projekts als Zuschuss aus den Mitteln des Interkulturellen Büros erfolgen müssen. Der Ausländerbeirat verfügt über keine eigenen Zuschusshaushaltsstellen. 31 UA 0090 – Fraktionen HHSt. …. 150100 (Rckzahlung Fraktionsmittel) Bei dieser HHSt. gingen Rckzahlungen von insgesamt 32.893,51. Es handelt sich um den Ausgleich von berzahlungen, die wir bei der Prfung der Verwendungsnachweise fr das HHj. 2005 feststellten. Die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung erhalten Zuwendungen aus folgenden HHSt.: HHSt. Bezeichnung HH-Ansatz Rechnungsergebnis …. 530000 Mieten und Pachten 47.100,00 46.797,50 …. 591000 Klausurtagungen 6.900,00 5.831,00 …. 611000 Verwaltungsaufwand der Fraktionen 373.820,00 365.157,72 Nach der Hauptsatzung erhalten die Fraktionen Haushaltsmittel zur Erfllung ihrer Aufgaben. Danach ergeben sich folgende Betrge: HHSt. .... 530000 (Mieten und Pachten) Die Fraktionen erhalten einen Zuschuss fr die Anmietung von Brorumen fr die Fraktions- arbeit, gestaffelt nach der Zahl der Fraktionsmitglieder (max. 80,00 fr 1 Mitglied bis max. 1.073,00 ab 14 Mitglieder). Erstattet wird nur der tatschlich nachgewiesene Aufwand. HHSt. …. 591000 (Klausurtagungen) Der jhrlich zur Verfgung stehende Betrag fr Klausurtagungen wird nach Fraktionsstrke auf die einzelnen Fraktionen aufgeteilt. Im Berichtsjahr ergab sich fr jedes Fraktionsmitglied ein Betrag von 97,18. Die Fraktionen UFFBASSE und UWIGA haben auf den Zuschuss verzich- tet. Die Fraktion Offenes Darmstadt war nur noch bis Mrz 2006 in der Stadtverordnetenver- sammlung vertreten und hat daher ebenfalls keinen Zuschuss erhalten. HHSt. .... 611000 (Verwaltungsaufwand der Fraktionen) Zur Abgeltung ihres Verwaltungsaufwandes erhielten die Fraktionen 435,00 pro Mitglied. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 20.06.2002 beschlossen, dass dem Schlussbericht des Revisionsamts die detaillierten Rechenschaftsberichte der Fraktionen bezglich der Ver- wendung der stdtischen Haushaltsmittel beigefgt werden sollen. Wir haben zur besseren bersicht die Verwendungsnachweise der einzelnen Fraktionen in einer Tabelle zusammenge- fasst, in der die Zahlen zu allen Positionen der VN enthalten sind. Die Tabelle ist dem Anlage Bericht als Anlage beigefgt. 32 Die Prfung der Verwendungsnachweise ergab: SPD-Fraktion Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine Unterdeckung von 6.696,20. CDU-Fraktion Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 253,26. Fraktion Bndnis 90/Grne Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis versptet im August 2007 vor. Im Ergebnis stell- ten wir eine Unterdeckung von 4.574,31 fest. FDP-Fraktion Der Verwendungsnachweis ging versptet im Juni 2007 ein. Unsere Prfung ergab eine Unter- deckung von 386,08. Fraktion UFFBASSE Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 7.137,08. Fraktion DIE LINKE.Darmstadt Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine Unterdeckung von 753,25. Fraktion UWIGA Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis versptet im September 2007 vor. Unsere Pr- fung ergab eine berzahlung von 3.565,51. Fraktion Offenes Darmstadt (Januar bis Mrz 2006) Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 258,49. Fr die Anmietung des Bros der Fraktion hatte die Stadt eine Kaution von 2.610,00 ber ein Vorschusskonto zur Verfgung gestellt. Nach der Kommunalwahl 2006 hat die Fraktion das Bro gekndigt, die erforderliche Renovierung jedoch nicht durchgefhrt. Da die Fraktion auf Anfragen weder von der Vermieterin noch vom Bro der Stadtverordnetenversammlung rea- gierte, hat die Vermieterin die Renovierung selbst vorgenommen und die Kaution hierfr ver- wendet. Zum Ausgleich des Vorschusskontos waren daher berplanmige Mittel von 2.610,00 erforderlich (HHSt. …. 530000). Die Prfung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts ergab keine Feststellungen. UA 0201 – Hauptamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 1.413.509,18 1.398.730,00 1.420.640,61 Ausgaben 2.920.150,73 2.534.290,00 3.035.432,24 Zuschussbedarf 1.506.641,55 1.135.560,00 1.614.791,63 Vergleich Rechnungserg./Planung 479.231,630 42,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 108.150,08 7,2% 33 HHSt. .... 700000 (Zuweisungen an Vereine und Institutionen) Bei einem Planansatz von 3.500,00 zahlte die Stadt 3.390,00. Hiervon erhielt die TSG 1846 3.000,00 fr die Ausrichtung des 44. Rhein-Mainischen Gardetreffens. Der Verwendungsnach- weis hat vorgelegen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. HHSt. .... 700100 (Zuschsse fr nichtstdtische Veranstaltungen) Bei einem Planansatz von 13.500,00 zahlte die Stadt 14.158,50 fr insgesamt 41 Einzelver- anstaltungen aus. berwiegend handelte es sich wieder um Fahrtkostenzuschsse fr Fahrten Darmstdter Schulklassen und Vereine in Partnerstdte. Die meisten Zuschsse lagen unter 300,00. Wir haben 4 VN fr Zuschsse zwischen 500,00 und 5.000,00 ohne Beanstandungen geprft. HHSt. .... 700700 (Eine-Welt-Fonds) Von den geplanten 15.000,00 zahlte die Stadt 4.700,00. Wir prften einen VN ber die zweck- entsprechende Verwendung eines Zuschusses von 2.000,00 fr einen Hilfsgtertransport an ein Kinderheim in Rumnien. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. UA 0215 – Personalentwicklung HHSt. .... 606000) Hier handelt es sich um Sachkosten der Personalentwicklung. Bei einem Planansatz von 175.300,00 hat die Stadt lediglich 4.909,14 ausgegeben. Da der Personalent- wicklungsprozess permanent weitergefhrt werden soll, wurden die nicht verbrauchten Mittel von 150.000,00 in das nchste HHj. bertragen. Die HHReste aus 2005 von 74.658,89 wur- den abgeplant. UA 0252 – Frauenf rderung Die Summe der Plananstze im Deckungskreis des Frauenbros belief sich auf 50.910,00, die im Nachtrag um 3.170,00 auf 47.740,00 gekrzt wurden. Die Gesamtausgaben betrugen 59.151.56 (Vorjahr 51.251.97) = 15,4% mehr und bersteigen den Planansatz um 11.411,56. Aufgrund eines Deckungsvermerks stehen die Mehreinnahmen der HHSt. …. 110000 (Teil- nehmerentgelte) bis …. 157000 (Vermischte Einnahmen) zur Deckung von Mehrausgaben bei den Sachkosten zur Verfgung. 2006 betrugen die Einnahmen 11.319,55. Auf der HHSt. …. 157500 (Abrechnung privater Telefongebhren) sind weitere 98,30 vereinnahmt. Bei Berck- sichtigung dieser Einnahmen liegt keine Mittelberschreitung vor. Unter der HHSt. .... 562200 (Fortbildungsmanahmen zur Chancengleichheit in der Stadtver- waltung) standen wie im Vorjahr 15.000,00 zur Verfgung. Das Fachamt hat 14.563,94 aus- gegeben. Der Rest gilt als eingespart, da er nicht auf das Folgejahr bertragen wurde. 34 Im Nachtrag 2002 hat die Kmmerei eine neue HHSt. …. 600100.1 (Konzept zur Verwirkli- chung des „Gender Mainstreaming“) eingerichtet. Anstze und Ergebnisse dieser HHSt. stellen sich wie folgt dar: HHj. HAR Vorj. HH-Ansatz Insges. z. Verfgung Anord- nungssoll Noch ver- fgbar Bemerkungen 2002 0,00 10.000,00 10.000,00 611,50 8.925,33 2003 8.925,33 10.000,00 18.925,33 2.437,50 16.487,83 2004 16.487,83 10.000,00 26.487,83 2.740,32 23.747,51 Keine bertr. 2005 0,00 10.000,00 6.000,00 1.156,00 4.844,00 Keine bertr. 2006 0,00 10.000,00 6.000,00 2.851,11 3.148,89 - „ - Diese HHSt. ist seit 2005 aus dem allgemeinen Deckungskreis des Frauenbros herausge- nommen. Zu Lasten der HHSt. .... 600200 (Projekt „Equality“ – EU-gef rdertes Projekt mit dem Ziel der Erweiterung des Berufswahl-Spektrums fr Mdchen) hat das Fachamt 2006 keine Mittel mehr ausgegeben. ber die Abwicklung des KER aus dem Vorjahr von 3.317,60 werden wir im nchsten Schlussbericht berichten. Im Nachtrag konnten 3.530,00 fr die 2005 neu geschaffenen HHSt. …. 600300 (Sachkosten www.familien-willkommen.de) bereitgestellt werden. Das Frauenbro hat 3.484,37 fr die Pflege der Kindertagessttten-Datenbank ausgezahlt. bersicht ber die Zuschuss – HHSt.: HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungserg. 700000 Frauenkommunikationszentrum 32.210,00 32.210,00 700100 Vereine und Verbnde 117.310,00 117.310,00 700200 Hess. Wirtschaft f. Jobmobil Region Starkenburg --- --- 717000 Verfgungsfonds f. Frauen- Polit.Manahmen 1 16.040,00 16.040,00 Summen 165.560,00 165.560,00 1 Nachtrag Die insgesamt freigegebenen Mittel von 165.560,00 hat das Fachamt in voller H he an Zu- schussempfnger ausgezahlt. Die Prfung der VN hat ergeben: Verein Kooperation - Frauen e.V. Wir haben den VN 2006 fr einen Zuschuss von 12.529,04 geprft. Es haben sich einige Fest- stellungen ergeben, die auf die Zuschusszahlung keinen Einfluss hatten, da der Verein auch ber eigene Einnahmen verfgt. Die zweckentsprechende Verwendung der Mittel konnte bes- ttigt werden. 35 Frauenkulturzentrum e.V. und Hausfrauenbund e.V. Beide VN haben wir ohne Feststellungen geprft. Wildwasser e.V. Der Magistrat hat mit Beschluss vom 08.11.2006 der Unterzeichnung eines Zuwendungsver- trages (inkl. Leistungsbeschreibung und Kalkulationsblatt) mit dem Verein Wildwasser e.V. rckwirkend zum 01.01.2006 zugestimmt. Die im Vertrag festgeschriebene Summe setzt sich aus dem Landesanteil (Neustrukturierung und Kommunalisierung der F rderung sozialer Hil- fen in Hessen) von 19.563,00 und dem kommunalen Zuschuss von 138.310,00 zusammen. Von den 138.310,00 werden 68.810,00 z. L. d. des Frauenbros und 69.500,00 z. L. der HHSt. 1.4620.700100 (Zuschuss Wildwasser) ausgezahlt. Die Verwendungsnachweise ber die Zuschsse von 68.810,00 und 69.500,00 (Anteil Stadt), sowie fr die 19.563,00 vom Land haben wir ohne Feststellungen geprft. Die Zuschusssum- me fr die Stadt hat sich 2006 tatschlich um 20.000,00 verringert. Der Landkreis Darmstadt- Dieburg hat sich vertraglich verpflichtet, 20.000,00 als Ausgleich fr die Inanspruchnahme der Leistungen durch Kreisbewohner/innen an die Stadt zu erstatten. Die Mittel werden z. G. der HHSt. 1.0252.172000 „Zuschuss Landkreis Darmstadt-Dieburg fr Wildwasser“ einge- nommen. Frauenkompetenzzentrum Sefo femkom Der Verein erhielt 2006 einen Betriebskostenzuschuss von 27.920,00 und weitere 75.540,00 zu Lasten der HHSt. 01.7910.718100 (Zuschsse zur F rderung der Gleichstellung von Frau- en auf dem Arbeitsmarkt). Der Gesamtverwendungsnachweis liegt vor. Die Prfung steht noch aus. V Den VN 2005 haben wir 2007 geprft. Der Verein hat zur Deckung seiner Betriebskosten einen Zuschuss von 27.920,00 erhalten. Die Prfung ergab eine berschreitung der Liquidi- ttsreserve. Da der Verein verschiedene Projekte erst im Folgejahr ausfhren konnte, waren wir damit einverstanden, dass das Fachamt auf die Rckforderung verzichtet hat. Der Stadt- kmmerer hat der berschreitung der Liquidittsreserve zugestimmt. Den VN fr den Zuschuss von 75.540,00, HHSt. 01.7910.718100 (Zuschsse zur F rderung der Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt) haben wir ohne Feststellungen geprft. Frauenselbsthilfe nach Krebs Der Verein hat 2006 einen Zuschuss von 310,00 erhalten. Die Prfung des VN ergab, dass die dem Verein zustehende Liquidittsreserve berschritten wird. Wir waren damit einverstanden, dass vorlufig auf die Rckforderung verzichtet und die finanzielle Entwicklung des Vereins abgewartet wird. Deutscher Frauenring e.V. Die Prfung des VN ergab eine berschreitung der Liquidittsreserve. Der Verein hat den Zu- schuss zurckgezahlt. Arbeitsgemeinschaft Darmstdter Frauenverbnde Der Verein hat den Zuschuss von 250,00 nicht ben tigt. Das Fachamt hat ihn zurckgefordert. Auch die Frauengruppe Rodgaustrae hat den Zuschuss von 460,00 zurckgezahlt. Magnolya e.V. Den VN 2006 fr einen Zuschuss von 10.610,00 haben wir geprft. Es ergab sich eine Vielzahl von Rckfragen, die noch nicht ausreichend beantwortet sind. Es ist damit zu rechnen, dass ein betrchtlicher Teil des Zuschusses zurckgefordert wird, da der Verein Betrge ausgezahlt 36 hat (Begleitung zur Fupflege, Ausflugsfahrten, Theaterbesuche etc.), die wir nicht als zu- schussfhig anerkennen k nnen. V Den VN aus 2005 haben wir ebenfalls 2007 geprft. Auch hier kam es zu einer Vielzahl von Rckfragen (fehlende Belege, Diebstahl der Handkasse, Brokostenpauschale etc.), die noch nicht ausreichend geklrt sind. HHSt. .... 718000 (Verfgungsfonds fr „Frauen-Politische Manahmen“) Das Fachamt hat den im Nachtrag um 13.300,00 auf 16.040,00 gekrzten Planansatz in vol- ler H he ausgezahlt. 9 verschiedene Zuschussempfnger erhielten Zuschsse zwischen 120,00 und 5.567,00. Wir haben die Verwendungsnachweise aller Zuschussempfnger geprft. Bei 5 Verwendungs- nachweisen ergaben sich keine Feststellungen. Zwei Zuschussempfnger haben die Zu- schussbetrge zurckgezahlt, da sie die geplanten Projekte nicht durchfhren konnten. Von einem Zuschussempfnger musste der Zuschussbetrag zurckgefordert werden, weil er die Ausgaben schon vor Antragstellung geleistet hatte. Ein weiterer Verein hat einen Teil der Aus- gaben erst 2007 geleistet. Unsere Rckfrage konnte durch das Fachamt geklrt werden. Das Frauenbro hatte Herrn Brgermeister Glenz vorgetragen, dass es fr fast alle Frauenver- eine unm glich sei, die nach den Zuschussrichtlinien geforderten Eigenbeteiligung von 20% aufzubringen. Dieser hat am 28.04.2005 zugestimmt, dass in den genannten Fllen auf den Eigenanteil auch knftig verzichtet werden kann. HHSt. …. 718100 (Zuschuss an Mtterzentrum fr www.familien-willkommen.de) Die im Nachtrag bereitgestellten Mittel von 13.470,00 hat das Frauenbro in voller H he ausgezahlt. Der Verwendungsnachweis liegt vor. Die Prfung steht noch aus. UA 0257 – Interkulturelles Bro (bisher UA 0520) HHSt. .... 592000 (Internationales Begegnungsfest Darmstdter Migrantenvereine) Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt und der Vereine, die von der Stadt finanziert wird. Die Aufwendungen betrugen 7.610,91, (Vorjahr 7.373,37). HHSt. .... 600200 (Integrationsprojekte) Insgesamt hat die Stadt 2 gr ere Projekte realisiert, an denen sich auch das Land Hessen beteiligte. Fr die Projekte haben VN vorgelegen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. HHSt. .... 600300 (Kulturelles Projekt) Im Berichtsjahr wurde das Projekt „Kulturwochen 2006“ durchgefhrt. Bei der Prfung des VN haben sich keine Beanstandungen ergeben. HHSt. .... 600400 (Aktion „Gesicht zeigen“) Die HHSt. ist mit der HHSt. .... 700400 (Fonds gegen Rechtsradikalismus und Rassismus) ge- genseitig deckungsfhig. Bei einem Planansatz von 32.500,00 sind 27.142,04 fr verschiede- ne Projekte ausgegeben worden, darunter „Martinsviertler Tage gegen Rassismus“, „Preis fr Zivilcourage“ und verschiedene Schulprojekte. 37 HHSt. .... 700000 (Zuschsse fr Integrationsarbeit der Migrantenvereine) Von den geplanten 13.040,00 erhielten im Berichtsjahr 23 Vereine Zuschsse von insgesamt 9.436,65. Die Zuschsse lagen bis auf einen unter 350,00. Der VN wurde ohne Beanstandun- gen geprft. HHSt. .... 700300 (Zuschsse fr Integrationsprojekte) In Abgrenzung zur vorhergehenden HHSt. soll hier jhrlich ein Verein, der ein gr eres Integ- rationsprojekt durchfhrt, gezielt gef rdert werden. Im Berichtsjahr erhielt der Verein RFV Alice e. V. 3.272,55 (Planung 3.000,00). HHSt. .... 700400 (Fonds gegen Rechtsradikalismus und Rassismus) Insgesamt hat die Stadt fr sieben Projekte 11.656,76 ausgegeben. Die VN haben vorgelegen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. UA 0259 – Lokale Agenda 21 (bisher UA 0530) (HHSt. .... 600000) Hier handelt es sich um Planungs- und Sachkosten der Lokalen Agenda. Bei einem Planansatz von 89.000,00 hat die Stadt 80.295,12 (inkl. 32.754,48 HAR aus 2005 und 2004) ausgegeben. Da der Agenda-Prozess noch nicht abgeschlossen ist, wurden die nicht verbrauchten Mittel von 34.343,44 in das nchste HHj. bertragen. UA 0310 – Kassen und Steueramt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 913.197,40 974.450,00 1.980.386,06 Ausgaben 3.412.273,30 3.353.300,00 3.534.202,83 Zuschussbedarf 2.499.075,90 2.378.850,00 1.553.816,77 Vergleich Rechnungserg./Planung -825.033,23 -34,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -945.259,13 -37,8% HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebhren) Die geplanten Einnahmen von 400.000,00 werden im Rechnungsergebnis mit 1.154.463,50 um 754.463,50 erheblich berschritten. Die KER sind auf 1.982.414,88 gestiegen. Dieser deutliche Anstieg ist vor allem auf den Mahnlauf am 10.01.2007 zurckzufhren, bei dem fr das Haushaltsjahr 2006 allein fr zwei Adressnummern Sumniszuschlge von ber 850.000,00 nachberechnet wurden. Fr beide Forderungen wurden 2007 Sollabgnge einge- geben. Auf die Problematik sehr alter und wertloser Nebenforderungen hatten wir in verschiedenen Vorjahresberichten hingewiesen. Die zur vorbereitung der Doppik – Umstellung notwendige Aufarbeitung dieser Forderungen fhrte im HHj. 2007 in vielen Fllen zu entsprechenden Ab- gngen. Die Globalbereinigung ist im Berichtsjahr wegen der anhaltenden H he der KER erneut auf den Vorjahresstand festgesetzt. 38 UA 0500 – Standesamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 226.665,09 205.530,00 264.466,19 Ausgaben 828.703,53 801.360,00 897.805,79 Zuschussbedarf 602.038,44 595.830,00 633.339,60 Vergleich Rechnungserg./Planung 37.509,60 6,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 31.301,16 5,2% HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebühren) 2004 2005 2006 HH. - Ansatz 160.000,00 180.000,00 195.000,00 Rechnungsergebnis 179.551,82 215.328,32 243.301,35 UA 0600 – Hauptamt Abt. IUK HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 127.887,78 149.180,00 117.155,43 Ausgaben 2.933.924,20 2.885.980,00 2.712.603,62 Zuschussbedarf 2.806.036,42 2.736.800 2.595.448,19 Vergleich Rechnungserg./Planung -141.351,81 -5,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -210.588,23 -7,5% 39 Der niedrigere Zuschussbedarf beruht im Wesentlichen auf Änderungen bei folgenden HHStel- len: HHStelle HHAnsatz Rechnungserg. Weniger / Mehr Einnahmen 110000 Benutzungsgebühren 50.000,00 21.879,28 - 28.120,72 Ausgaben SN 50001 Personalausgaben SN 1 1.814.730,00 1.879.523,69 + 64.793,69 ...520010 Unterhaltung der Fernsprechanlagen 110.000,00 98.377,07 - 11.622,93 ...520100 Unterhaltung von DV- Anlagen 280.000,00 154.801,68 - 125.198,32 531100 Mieten für DV-Geräte 225.000,00 165.686,17 - 59.313,83 570000 ADV-Material und ge- ringwertige Software 6.030,00 - 5.646,96 - 11.684,96 600100 Prakt. Realisierung d. Internetpräsenz 122.720,00 108.130,90 - 14.589,10 652500 Fernsprechgebühren 46.600,00 35.481,45 - 11.118,55 Gesamtsaldo - 140.613,28 Wie in den Vorjahren haben wir auch im Berichtsjahr mehrere von der IUK durchgeführte Aus- schreibungen, beginnend mit der Angebotseröffnung, begleitend geprüft. Es ergaben sich kei- ne Beanstandungen. 40 EINZELPLAN 1 – FFENTLICHE SICHERHEIT UND ORDNUNG HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 5.224.037 5.034.280 5.510.569 Sonst. Finanzeinnahmen 1.869.291 1.928.500 2.153.040 Summe Einnahmen 7.093.328 6.962.780 7.663.609 Personalausgaben 18.093.246 18.033.260 18.247.106 Sachaufwand 4.412.756 4.227.270 4.770.079 Zuweisungen u. Zuschsse 123.713 92.150 - 173.402 Summe Ausgaben 22.629.715 22.352.680 22.843.783 Zuschussbedarf 15.536.387 15.389.900 15.180.174 Vergleich Rechnungserg./Planung -209.726 -1,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -356.213 -2,3% Wegen der „negativen“ Zuschsse im HHj. 2006 verweisen wir auf UA 1200. UA 1100 – Ordnungsamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 3.978.060,25 4.195.000,00 4.235.970,32 Ausgaben 7.665.713,20 7.710.170,00 7.672.475,50 Zuschussbedarf 3.687.652,95 3.515.170,00 3.436.505,18 Vergleich Rechnungserg./Planung -78.664,82 -2,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -251.147,77 -6,8% HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebhren) Die Einnahmen aus Verwaltungsgebhren betragen 1.897.772,84. Sie liegen damit um rd. 140.000 unter dem Rechnungsergebnis des Vorjahres und verfehlen den Planansatz von 2,1 Mio. um rd. 200.000. Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 5 Jahren wie folgt: Hj. 2002 1.944.390,96 Hj. 2003 1.950.435,04 Hj. 2004 1.961.347,39 Hj. 2005 2.037.454,42 Hj. 2006 1.897.772,84 41 Die KER bei dieser Haushaltsstelle verringerten sich durch Abgnge von 394.442,42 um 33.681,28 auf 360.761,14. Die neuen KER betragen 402.942,40. HHSt. ... .168100 (Erstattung fr die Kosten fr das Abschleppen von Fahrzeugen) Die Abgnge auf KER liegen mit 3.352,68 gering ber den Vorjahresniveau. Die Einnahmen sind nur schwer zu realisieren. Auch Vollstreckungsversuche bleiben in der Regel erfolglos. HHSt. .... 168200 (Erstattung fr die Kosten fr die Abschiebung von Auslndern) Die Abgnge auf KER betragen 7.558,19. Rechtlich hat der abgeschobene Auslnder fr die Kosten seiner Ausreise aufzukommen. Im Ausland lassen sich diese Forderungen jedoch kaum realisieren. HHSt. .... 260000 (Verwarnungsgelder nach STVG) Die Einnahmen erh hten sich und liegen ca. 300.000 ber dem Ansatz von 1,8 Mio. Die zu- stzlichen Einnahmen waren m glich, weil die von der Stadt beauftragte Firma seit 01.03.2005 vier Leiharbeitskrfte fr die berwachung des ruhenden Verkehrs einsetzte. Die Ausgaben betragen im Berichtsjahr 212.536,02 (HHStelle …. 631000 – Fremdleistungen durch private Ordnungskrfte) HHSt. .... 260003 (Bugelder allgemein) KER Vorjahr 250.325,43 ./. Abgnge auf Reste 34.091,40 verbleibende KER 216.234,03 HH – Ansatz 2006 125.000,00 ./. Sollstellungen 2006 45.301,75 Wenigereinnahmen 79.698,25 Neue KER 246.678,56 Der HH-Ansatz erh hte sich seit dem Jahr 2002 von 10.000,00 auf 125.000,00. Die Einnah- men erreichen diese H he im Berichtsjahr bei weitem nicht. Am 27.06.2006 und 17.11.2006 prften wir die Zahlstelle der Zulassungsstelle und am 24.10.2006 die Zahlstelle des Fundbros. Alle Prfungen verliefen ohne Beanstandungen. UA 1104 – Obdachlosenangelegenheiten HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 223.372,70 237.890,00 178.125,91 Ausgaben 363.421,64 354.170,00 374.599,98 Zuschussbedarf 140.048,94 116.280,00 196.474,07 Vergleich Rechnungserg./Planung 80.194,07 69,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 56.425,13 40,3% 42 In diesem UA mindern Niederschlagungen von insgesamt ca. 60.000,00 das Rechnungsergeb- nis des Jahres 2006. Mehrausgaben sind bei HHSt. …. 540000 (Heizung) + 8.343,99 und SN 2 (Unterhaltung der baulichen Anlagen) + 60.497,32 Wenigerausgaben sind bei SN 6 (Wasserverbr./Kanalgeb.) - 24.196,51 und HHSt. …. 615000 (Miethaftung) - 19.470,00 festzustellen. HHSt. .... 140000 (Nutzungsentschdigung) Bei einem Planansatz von 205.600,00, der im Nachtrag auf 211.810,00 erh ht wurde, betra- gen die endgltigen Solleinnahmen 238.291,36, die Ist-Einnahmen 232.463,84. Entwicklung des Anordnungssolls in den letzten Jahren: 2002 2003 2004 2005 2006 189.687,66 195.685,77 181.102,34 221.484,03 238.291,36 Entwicklung der Kasseneinnahmereste in den letzten Jahren: 2002 2003 2004 2005 2006 235.864,75 266.522,62 273.889,08 279.122,81 221.218,16 Von den KER sind nach der Jahresrechnung 57.904,65 niedergeschlagen worden. Das Fachamt hat uns jedoch Niederschlagungen ber insgesamt 58.144,56 vorgelegt. Dies sind B 239,91 mehr als im Jahresab schluss ausgewiesen. Wir haben auf die Klrung der Differenz verzichtet, weil dies nur mit einem unverhltnismig hohen Aufwand m glich gewesen wre. Die Vorschriften der DAH sind eingehalten. Die Nutzungsentschdigung wird mit dem Programm Geoflex monatlich auf den Kassenkonten ber eine Schnittstelle im NSK zum Soll gestellt. HHSt. .... 168000 (Ersatz aus Miethaftung) Wie im Vorjahr betrug der Planansatz 26.080,00. Die Jahresrechnung weist kein Ergebnis B aus, da das Fachamt keine Anordnungen erstellt hat. Die Ist-Einnahmen betragen dagegen 1.437,30 (Vj. 700,00). Die Abgnge auf KER durch unbefristete Niederschlagungen betragen 2.317,00. Bei den Niederschlagungen hat das Fachamt die Vorschriften der DAH eingehalten. Die Entwicklung der KER seit 2002: 2002 2003 2004 2005 2006 43.996,65 59.642,63 60.229,07 67.160,08 63.405,78 Auf eine Globalbereinigung konnte auch 2006 verzichtet werden. Wie in den Vorjahren berichtet, kommt es durch den Einsatz der Wohnungssicherungsstelle nur noch zu wenigen Miethaftungsfllen. Das Verfahren haben wir in frheren Schlussberich- ten ausfhrlich dargestellt. 43 Die Kosten der Wohnungssicherung werden unter der HHSt. 01.4104.730600 veranschlagt. Die Darlehensrckzahlungen werden auf der HHSt. 01.4104.249000 vereinnahmt. Das Prob- lem der weiter ansteigenden Kassenreste hat sich auf diese Haushaltsstelle verlagert. Die KER stiegen von 76.533,21 im Jahr 1999 auf 360.610,34 im Jahr 2006. Auf der HHSt. .... 530000 (Mietkosten fr Wohncontainer zur Unterbringung Obdachloser) hat die Stadt einen Planansatz von 53.500,00 bereitgestellt. Die Ausgaben beliefen sich auf 49.384,14. Durch eine nderung der Geschftsverteilung ging die Bewirtschaftung vom Amt fr Wohnungswesen ab Mitte 2005 auf das Sozialamt ber. Die ber rtliche Prfung hat in der 92. Vergleichenden Prfung „Obdachlosenhilfe“ empfohlen, die Sparten der Obdachlosen- hilfe, der Wohnraumversorgung sowie der ambulanten und stationren Pflege zusammenzu- fhren, um Synergieeffekte zu nutzen. Die Anmietung der Container war n tig, um auch bei aggressiven und zum Vandalismus nei- genden Personen der gesetzlichen Unterbringungspflicht zu gengen. HHSt. .... 615000 (Miethaftung) Bei einem Planansatz von 25.000,00, im Nachtrag gekrzt auf 19.470,00, hat das Fachamt keine Ausgaben geleistet. Die Ausgaben in den letzten Jahren: 2001 2002 2003 2004 2005 2006 15.391,32 4.806,52 16.290,53 8.130,06 7.631,01 0,00 Geringe oder keine Ausgaben auf dieser Haushaltstelle fhren zu niedrigen bzw. keinen Ein- nahmen bei der korrespondierenden HHSt. .... 168000. Als Erstattung an die „Neue Wohnraumhilfe“ fr das Gebude Lauteschlger Str. 13 – 15 hat die Stadt im Berichtsjahr den Planansatz von 24.630,00, aufgestockt im Nachtrag auf 30.840,00 (HHSt .... 678000), in voller H he ausgezahlt (Vorjahr 30.322,00). Mit dem am 13.01.05 unterschriebenen Nachtrag zum Vertrag mit der „Neuen Wohnraumhil- fe“ wurde der monatliche Betrag von 2.052,00 auf 2.570,00 angehoben. UA 1105 – Brger- und Ordnungsamt, Abt. Einwohnerwesen und Wahlen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 598.524,09 720.500,00 697.000,51 Ausgaben 2.446.131,24 2.434.320,00 2.447.615,43 Zuschussbedarf 1.847.607,150 1.713.820,00 1.750.614,92 Vergleich Rechnungserg./Planung 36.794,92 2,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -96.992,23 -5,2% HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebhren) HHj. 2004 2005 2006 Planung 700.000,00 700.000,00 700.000,00 44 Rechnungsergebnis 556.137,90 568.882,83 658.446,73 Wie bereits im Vorjahresbericht erwähnt, sind die Einnahmen bei unverändertem Ansatz deut- lich höher (15,74 %) als 2005. Die Steigerung für 2006 beruht vor allem auf der Anpassung der Gebühren zum 1.10.2005. Die Einnahmen der Zahlstelle für die Sparte Passwesen ist von 2005 nach 2006 um 30,5 % gestiegen. Für EU-Reisepässe sind seit dem 1.10.2005 folgende Gebühren zu erheben. Bezeichnung alter Preis über 26 J. neuer Preis über 26 J. alter Preis unter 26 J. neuer Preis unter 26 J. EU-Reisepass, 32 Seiten 26,00 59,00 13,00 37,50 EU-Reisepass, 48 Seiten 48,00 81,00 35,00 59,50 EU-Reisep. Express 32 S. 58,00 91,00 45,00 69,50 EU-Reisep. Express 48 S. 80,00 113,00 67,00 91,50 Nach der Statistik des Fachamtes sind die Antragszahlen im Bereich Ausweise und Pässe von 2005 nach 2006 um 1.640 Anträge (8,78 %) zurückgegangen. HHj. 2004 2005 2006 Reisepässe, Europapässe 6186 6556 4995 Vorläufige Reisepässe 899 363 251 Personalausweise 9578 9003 8813 Vorläufige Personalausw. 670 643 669 Kinderausweise, -pässe 2184 2113 2310 Summe 19517 18678 17038 HHSt. .... 650100 (Herstellung von Reisepässen/Personalausweisen) HHj. 2004 2005 2006 Planung 256.000,00 220.000,00 220.000,00 Rechnungsergebnis 170.734,90 187.449,59 318.605,42 Trotz rückläufiger Antragszahlen ergibt sich gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung der Ausgaben von 131.155,83 (69,97 %) Diese Ausgabensteigerung ist durch zwei Faktoren bestimmt, a) die bereits im Vorjahresbericht dargestellte Erhöhung der Preise der Bundesdruckerei zum 1.10.2005. 45 Die Preise betragen je Einheit frei Haus in € zuzglich Mehrwertsteuer: Bezeichnung alter Preis neuer Preis ber 26 J. neuer Preis unter 26 J. EU-Reisepass, 32 Seiten 11,75 38,47 32,33 EU-Reisepass, 48 Seiten 29,00 57,42 51,28 EU-Reisepass Express 32 Seiten 35,00 61,72 55,58 EU-Reisepass Express 48 Seiten 80,72 38,47 32,33 b) die Beschaffung von Vordrucken fr Kinderpsse, vorlufige Personalausweise und an- dere Gemeinkosten. Im Gegensatz zu den Personalausweisen und den Reisepssen, bei denen die Gebhrenerhebung (bei Antrag) und die Kosten (Rechnung der Bundes- druckerei) in etwa zeitgleich anfallen, steht den Kosten fr die Beschaffung der Vor- drucke keine entsprechende Einnahme gegenber. Hier k nnen sich deutliche Ver- schiebungen zwischen den Haushaltsjahren ergeben. UA 1200 – Grnflchen- und Umweltamt – Abt. Umwelt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 30.106,64 32.600,00 35.527,52 Ausgaben 774.635,68 686.590,00 478.633,73 Zuschussbedarf 744.529,04 653.990,00 443.106,21 Vergleich Rechnungserg./Planung -210.883,79 -32,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -301.422,83 -40,5% HHSt. …. 110000 (Verwaltungsgebhren) Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungsergeb. 2004 10.000,00 12.034,54 2005 17.500,00 14.721,05 2006 17.500,00 25.771,40 Die Kasseneinnahmereste erh hten sich gegenber dem Vorjahr um 1.934,37 auf 4.198,63. Die Abgnge auf KER betrugen 677,50. HHSt. …. 609000 (Schdlingsbekmpfung) Der Magistrat stellte auerplanmig 43.381,41 fr die weitere Bekmpfung des Eichenpro- zessionspinners an stdtischen Bumen bereit. 46 HHSt. …. 655200 (Wasser-, Luft- und Bodenuntersuchung) Die Entwicklung der HHSt. stellt sich wie folgt dar: HAR 2005 20.000,00 HH-Ansatz 2006 17.060,00 Gesamt 37.060,00 Anordnungen gesamt 6.746,42 Eingesparte Mittel 7.956,43 bertragen als HAR nach 2007 22.357,15 Die Mittel werden fr die Erstellung der Lrmkartierung sowie fr die damit im Zusammen- hang stehenden Beratungsttigkeiten, Lrmaktionsplan, Luftreinhaltung und Verkehrszhlun- gen verwendet. HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) HHj. 2004 2005 2006 Planansatz 25.500,00 24.170,00 24.170,00 Rechnungsergebnis 18.509,04 23.980,96 24.165,29 Die Stadt zahlte im Berichtsjahr Zuschsse von insgesamt 24.165,29 an Vereine, Institutionen und Privatpersonen. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Umweltsprechstunde des Hausfrauenbundes 7.680,00 Freundeskreis Eberstdter Streuobstwiesen: Personalkostenzuschuss 5.120,00 Druckkosten Jahresprogramm 634,79 Kleinwerkzeuge 392,80 Mllentsorgung 136,16 HGON: Manahme Griesheimer Sand 4.280,00 Nisthilfen und Druckkosten 850,00 BUND: Mietzuschuss 2.000,00 Umweltpdagogik 885,00 Fledermausschutz Sdhessen: Trreparatur 1.040,00 NABU OG Dst.: Aufstauung Forellenteich 400,00 NABU KV Dst.: 10. European Batnight 290,54 3 Obstbaumzuschsse 456,00 24.165,29 Fledermausschutz Sdhessen: Zuschuss von 1.040,00 fr eine Trreparatur Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 170,82, welche der Verein am 09.08.2007 zurckzahlte. Auf die Vorlage der Verwendungsnachweise fr Zuschsse unter 300,00 haben wir verzichtet. In allen anderen Fllen haben die Verwendungsnachweise vorgelegen. Feststellungen haben sich nicht ergeben. 47 HHSt. …. 717000 (Zuschsse zur Untersttzung von Entsiegelungsmanahmen bei kleinen und mittleren Unternehmen) Bei dieser HHSt. standen ausschlielich HAR aus den Vorjahren zur Verfgung. Die Abwick- lung stellt sich wie folgt dar: HAR 2005 400.251,57 ./. Deckungsmittel fr andere HHSt. 252.000,00 ./. Anordnungen 2.436,31 bertragen als HAR nach 2007 145.815,26 Da nach der Richtlinie des Magistrats fr die Gewhrung von Zuschssen fr die Umstruktu- rierung versiegelter Flchen und die Errichtung von Regenwassernutzungs- und Versicke- rungsanlagen die Mittel bis 2005 befristet waren und wider Erwarten weniger Zuschussantr- ge eingingen, hat der Magistrat einen Teilbetrag fr andere Zwecke umgewidmet. Den im HHj. 2006 eingesparten Betrag von 252.000,00 hat die Stadt wie folgt neu verteilt: Investitionszuschuss fr die Sanierung der Verladerampe Gterbahnhof Kranichstein (HHSt. 02.8550001.988000) 15.000,00 Entschlammung des Maschinenteichs (HHSt. 01.5800.519000) 42.000,00 Bekmpfung des Eichenlaubprozessionsspinners (HHSt. 01.1200.609000) 75.000,00 Straenbeschilderung Feinstaub (HHSt. 01.6300.512000) 120.000,00 Den HAR von 145.815,26 hat das Grnflchen- und Umweltamt zur Deckung verschiedener HHSt. in seinem Bereich verwendet. Zustzlich zu einem bereits im HHj. 2005 geleisteten Zuschuss zahlte das Fachamt an den RSC Darmstadt einen Zuschuss von 2.436,31 fr zustzliche Planungskosten. Der Verwen- dungsnachweis hierzu liegt vor. Die Prfung ist allerdings noch nicht abgeschlossen. UA 1300 – Amt fr Brand- und Katastrophenschutz HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 633.182,23 612.420,00 703.558,11 Ausgaben 9.741.804,01 9.988.610,00 10.047.263,24 Zuschussbedarf 9.108.621,78 9.376.190,00 9.343.705,13 Vergleich Rechnungserg./Planung -32.484,87 -0,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 235.083,35 2,6% HHSt. …. 110000 (Benutzungsgebhren) Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis 2004 351.000,00 325.626,94 2005 395.000,00 398.158,88 2006 395.000,00 456.491,92 48 Die Abgnge auf KER erh hten sich gegenber dem Vorjahr um 7.516,61 auf 10.942,87. HHSt. …. 110100 (Entgelte fr Brandsicherheitswachen) Die Einnahmen aus Brandsicherheitswachen entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. 2004 160.000,00 154.630,10 2005 155.000,00 115.646,00 2006 155.000,00 117.594,00 HHSt. …. 679000 (Stdtischer Anteil an den Kosten des Rettungsdienstes UA 1600) Der zu Lasten des UA 1300 zu buchende Eigenanteil an den Personalkosten der Leitstelle (01.1600.169000/01.1300.679000) berechnet sich wie folgt: Personalausgaben 2006 UA 1600 (20 Stellen) 1.085.332,29 ./. Aufwendungen fr den leitenden Notarzt (HHSt. …. 400000) 15.404,51 1.069.927,78 Anteilige Personalausgaben fr 18,39 Stellen 983.798,59 Davon 30 % 295.139,58 ./. berzahlung aus 2005 4.223,03 Zu verrechnender Eigenanteil 290.916,55 HHSt. …. 714000 (Zuweisungen an sonstige ffentliche Bereiche) Als Anerkennung fr die Zusammenarbeit whrend des Jahres zahlte die Stadt Sachzuschsse an die Hilfsorganisationen von insgesamt 296,00. HHSt. …. 718200 (Zuwendungen an die Freiwilligen Feuerwehren) Die Stadt zahlte im Berichtsjahr Zuschsse an die Freiwilligen Feuerwehren fr folgende Zwecke: Geschftskostenzuschsse 2.604,00 Zuschuss an den Stadtkreisfeuerwehrverband 1.026,09 Zuschsse fr Abschlussbungen 576,60 Zuschsse fr Jugendfeuerwehren 381,32 Fernmeldezuschsse 240,00 Gesamt 4.828,01 Die Prfung der Verwendungsnachweise fr die Geschftskostenzuschsse sowie den Zu- schuss an den Stadtkreisfeuerwehrverband ergab keine Feststellungen. Nach den Vorschriften des Hess. Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (HBKG) sind die f- fentlichen Feuerwehren, also auch die Freiwilligen Feuerwehren, gemeindliche Einrichtungen ohne eigene Rechtspers nlichkeit. Unter diesem Gesichtspunkt muss die bisherige Abwicklung der Zuschsse als fragwrdig angesehen werden, da die Stadt faktisch Zuschsse „an sich selbst“ gezahlt hat. 49 Unter Beteiligung von Kmmerei und Revisionsamt hat das Fachamt ab dem HHj. 2007 fol- gende Neuregelung getroffen: Fr die Ausgaben zur Deckung des Geschftsbedarfs der Freiwilligen Feuerwehren wird jeweils eine Handkasse eingerichtet. Gr ere Anschaffungen sind m glichst auf Rech- nung zu kaufen und werden vom Amt direkt bezahlt. Die Betrge fr die Durchfhrung der Abschlussbungen und fr die Jugendfeuerweh- ren erhalten die Freiwilligen Feuerwehren per Scheck zu Lasten der HHSt. …. 632000 (Besondere Aufwendungen). Der Zuschuss an den Stadtkreisfeuerwehrverband wird ber die neu eingerichtete HHSt. …. 718400 (Zuschuss an den Stadtkreisfeuerwehrverband) abgewickelt. Die Fernmeldezuschsse an die Wehrfhrer der Freiwilligen Feuerwehren werden aus der HHSt. …. 652500 (Fernsprechgebhren) gezahlt. UA 1600 – Rettungsdienst HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 1.583.017,53 1.145.180,00 1.784.386,30 Ausgaben 1.583.017,53 1.145.180,00 1.784.386,30 Zuschussbedarf 0,00 0,00 0,00 HHSt. …. 169000 (Stdtischer Eigenanteil an den Kosten des Rettungsdienstes) Der zu Lasten des UA 1300 zu buchende Eigenanteil an den Personalkosten der Leitstelle (01.1600.169000/01.1300.679000) berechnet sich wie folgt: Personalausgaben 2006 (fr 18,39 Stellen) 983.798,59 ./. Stdtischer Anteil (30 %) zu Lasten des UA 1300 (incl. Korrektur aus den Vorjahr) 290.916,55 Durch Gebhren zu deckender Anteil 692.882,04 HHSt. …. 689000 (Zufhrung zur Gebhrenausgleichsrcklage) Der UA 1600 schliet im Berichtsjahr mit einem berschuss, welcher der Gebhrenaus- gleichsrcklage zugefhrt wurde. Die Berechnung stellt sich wie folgt dar: Summe Einnahmen UA 1600 1.784.386,30 ./. Summe Ausgaben UA 1600 1.424.324,60 berschuss = Zufhrung 360.061,70 Bei den Einnahmen ist die berzahlung aus dem Vorjahr von 4.223,03 bercksichtigt. 50 EINZELPLAN 2 – SCHULEN HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 8.670.619 8.469.010 8.689.644 Sonst. Finanzeinnahmen 0 0 0 Summe Einnahmen 8.670.619 8.469.010 8.689.644 Personalausgaben 6.077.627 6.035.310 6.252.186 Sachaufwand 12.188.489 13.322.960 13.015.810 Zuweisungen u. Zuschsse 784.637 670.500 803.741 Summe Ausgaben 19.050.753 20.028.770 20.071.737 Zuschussbedarf 10.380.134 11.559.760 11.382.093 Vergleich Rechnungserg./Planung -177.667 -1,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.001.959 9,7% Einzelplan 2 - Allgemein Das Hess. Ministerium des Innern und fr Sport hat die Fortsetzung des Projektes „Budgetie- rung an Schulen“ am 31.10.03 fr 2004 – 2006 genehmigt. Fr die im HHj. 2006 noch verfgbaren Mittel des Schulbudgets (insgesamt 185.269,09, da- von 39.300,00 fr den VMH) hat das Fachamt die bertragung als HAR beantragt, was jedoch abbelehnt wurde. Das Fachamt hat daraufhin am 28.06.07 einen Antrag auf Etatisierung der folgenden Restmittel des Schulbudgets 2006 im 1. Nachtragshaushalt 2007 gestellt: UA 2110 40.740,00 2250 21.550,00 2300 9.070,00 2400 35.050,00 2401 7.500,00 2700 4.770,00 2810 5.320,00 2952 1.170,00 Summe 2006 125.170,00 Vergleich 2005 126.642,36 51 Deckungskreise Wir haben die im Einzelplan 2 bestehenden Deckungskreise geprft. Im HHj. 2006 waren alle Deckungskreise ausgeglichen. UA 2000 Schulamt HHSt. .... 150000 (Einnahmen aus Schadenfllen) Wir prften schwerpunktmig die Einnahmen aus Schadenfllen. Dabei stellten wir fest, dass zum 01.06.2006 31 unerledigte Altflle aus den Jahren 1999 – 2006 offen waren. In Zusam- menarbeit mit dem Fachamt und der Vollstreckungsstelle konnten bis November 2007 fr 27 Altflle Antrge auf unbefristete Niederschlagung nach den Vorschriften der DAH ber insge- samt 7.615,38 gestellt werden. Die entsprechenden Genehmigungen nach den Vorschriften der DAH sind erteilt, die Sollabgnge im HHj. 2007 gebucht. Weitere vier Altflle mit zusam- men 844,50 sind noch abzuarbeiten. HHSt. .... 718000 (Zuschuss Stadteltern/Stadtschlerrat) Der Stadtschlerrat hat seine Aufwendungen nach Vorlage entsprechender Rechnungen er- stattet bekommen. 2006 hat das Schulamt 1.249,74 ausgezahlt. Die Rechnungen haben wir geprft. Es haben sich keine Feststellungen ergeben. Der Stadtelternbeirat erhielt im Jahr 2006 insgesamt 665,91 nach Vorlage von Rechnungen. Auf Antrag des Stadtelternbeirates sind die 2006 noch zur Verfgung stehenden Mittel von 584,35 erstmals als HAR nach 2007 bertragen worden. Gegenberstellung der letzten 3 Jahre: 2004 2005 2006 Planansatz 2.500,00 2.500,00 2.500,00 Rechnungserg. 1.348,00 1.226,79 2.500,00* * incl. bertrag HAR HHSt.. …. 718100 (Zuschuss an F rderverein fr Internationale Begegnungsschule) Wie im Vorjahr berichtet hat der Magistrat mit Vorlage Nr. 632 am 02.11.05 aufgrund eines entsprechenden Rahmenkonzeptes die Einrichtung einer „Internationalen Begegnungs- Schule“(IBS) beschlossen. Den vom F rderverein der IBS fr 2005 vorgelegten Verwendungsnachweis fr den Zuschuss von 10.000,00 konnten wir nach Eingang aller Unterlagen am 27.02.07 abschlieend prfen. Wir haben nicht alle aufgefhrten Ausgaben anerkannt. Nach Korrektur ergaben sich nicht be- n tigte Mittel von 1.924,60 die der F rderverein zusammen mit dem Zuschuss fr 2006 noch nachweisen muss. Ab HHj. 2006 ist das Projekt im UA 2935 etatisiert. UA 2110 – Grundschulen HHStelle. ....540100 (Reinigung) Die Vereine k nnen die durch Eigenleistung der Schulen und F rdervereine eingesparten Mit- tel fr Reinigung von bis zu 17.500,00 (Freibetrag nach 19 UStG ) jeweils am Ende des HHj. als Zuschuss erhalten. Die Verwendung des Zuschusses fr Schulzwecke ist von den Vereinen in der blichen Form nachzuweisen. 52 Im HHj. 2006 hat das Fachamt folgende Zuschsse ausgezahlt: Orgaverein Heinrich-Heine-Schule 12.920,52 F rderverein Erich-Kstner-Schule 8.750,00 Die F rdervereine haben die zweckentsprechende Verwendung der Zuschsse nachgewiesen. V Der F rderkreis der Elly-Heuss-Knapp-Schule hat ebenfalls die zweckentsprechende Verwendung des im HHj. 2005 ausgezahlten Zuschusses von 12.381,57 nachgewiesen. HHStelle .....718000 (Ersatzschulen) Nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt im Jahr 2006 als Beitrag zur sachli- chen Schulunterhaltung bei einem HHAnsatz von 13.000,00 zzgl. 2.500,00 pl. Mittel insge- samt 22.477,50 (Vorjahr 20.651,50) fr 111 Schler (Vorjahr 103 Schler) an folgenden Er- satzschulen: Freie Christliche Schule 14 Schler 2.835,00 Freie Comeniusschule 38 Schler 7.695,00 Freie Waldorfschule 59 Schler 11.947,50 Die beihilfeberechtigen Ersatzschulen erhalten jhrlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen Schulunterhaltung von 50 % des mageblichen Gastschulbeitrags (2006 = 202,50) Die Ausgaben im Deckungskreis 43.213 (Zuschsse an Ersatzschulen) waren insgesamt ge- deckt. UA 2250 – Haupt – und Realschulen HHSt.. ….718000 (Ersatzschulen) Nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt im Jahr 2006 als Beitrag zur sachli- chen Schulunterhaltung insgesamt 15.390,00 fr 76 Schler an folgenden Ersatzschulen: Freie Christliche Schule 8 Schler 1.620,00 Seminar Marienh he 68 Schler 13.770,00 Die beihilfeberechtigten Ersatzschulen erhalten jhrlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen Schulunterhaltung von 50 % des mageblichen Gastschulbeitrags (2006 = 202,50). UA 2300 – Gymnasien HHSt. .... 718000 (Zuschsse fr Ersatzschulen) Nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt fr das Jahr 2006 bei einem Plan- ansatz von 190.000,00 insgesamt 187.916,00 (Vorjahr 192.079,00) an folgende Ersatzschu- len: Seminar Marienh he 225 Schler 45.562,50 Freie Waldorfschule 97 Schler 19.642,50 Edith-Stein-Schule 568 Schler 115.016,00 Bildungszentrum H. Hesse Ffm. 1 Schler 202,50 Hermann-Lietz-Schule 1 Schler 202,50 Freie Christliche Schule 36 Schler 7.290,00 53 Die beihilfeberechtigten Ersatzschulen erhalten jhrlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen Schulunterhaltung von 50 % des mageblichen Gastschulbeitrags (2006 = 202,50). UA 2400 – Berufliche Schulen Modellprojekt Land Hessen „Selbstverantwortung plus“ Wir hatten im Schlussbericht 2005 ausfhrlich ber das Modellprojekt an der Martin-Behaim- Schule berichtet. Im Jahr 2006 hat die MBS ber ihr Budget wie in den Vorjahren flexibel ver- fgt; die verwaltungstechnische Verteilung der budgetierten Mittel auf die jeweiligen Haus- haltsstellen nach dem Gruppierungsplan hat wie bisher das Schulamt bernommen. Das Staatliche Schulamt, die Stadt als Schultrger und der Schulleiter der MBS haben die Koope- rationsvereinbarung ber die Durchfhrung des Projektes im Oktober 2007 unterschrieben. HHSt. ….140000 (Mieten und Pachten) Die Stadt hat mit Beschluss des Magistrats vom 03.05.06 insgesamt 9.804,03 Betriebskos- tenzahlungen fr den Schlerkiosk der Friedrich-List-Schule erlassen. Am 15.11.99 hat die Stadt mit dem F rderverein der Friedrich-List-Schule einen Vertrag ber die Nutzung eines Verkaufsraumes in der Schule geschlossen. Der Vertrag enthielt keine Rege- lung ber das Prfungsrecht des Revisionsamtes und wurde uns auch nicht vorgelegt. Nach dem Vertrag verzichtet die Stadt im ersten Jahr auf einen Teil der Miete, wenn der Verein Ver- luste nachgewiesen hat. Die Betriebskosten sind jedoch zu zahlen. Bei dem Verzicht B auf die Miete handelt es sich um einen verdeckten Zuschuss. Der F rderverein stellte im Oktober 2000 den Antrag, die Miet- und Betriebskosten fr das Schuljahr 1999/2000 zu erlassen und ber die Zahlung der Miet- und Betriebskosten nach Beendigung des Geschftsjahres 2000/01 bei Vorlage der entsprechenden Geschftsberichte neu zu entscheiden. Der F rderverein hat die Geschftsfhrung des Kiosks mit Vertrag vom 14.03.2000 an den Internationalen Bund (IB) bertragen. Nach einem Protokoll vom 30.01.2001 hat die Dezernentin angeordnet, dem Verein fr die berlassung des Kioskes bei Vorlage entsprechender Verlustnachweise weiterhin keine Pacht in Rechnung zu stellen. Die Angelegenheit sollte vom Fachamt berwacht werden. B Wir hatten im Jahr 2004 festgestellt, dass das Fachamt die im Vertrag festgelegte monatliche Miete und die jhrliche Pauschale fr Nebenkosten von insgesamt 8.376,00 DM (entspricht 4.282,56 €) nicht zum Soll gestellt und angefordert hat. Dementsprechend wurde auch der fehlende Eingang der Gewinn- und Verlustrechnung nicht berwacht. Auf unsere Nachfrage hin hat uns das Fachamt am 15.02.05 Verwendungsnachweise der Schuljahre 2000/2001 bis 2003/2004 vorgelegt. Unsere Prfung hat ergeben, dass der Ver- ein jeweils einen Gewinn erwirtschaftet hat. Der im VN 2000/2001 als Verlust vorgetragene Bestand aus dem Vorjahr von 20.563,00 ist nicht nachgewiesen worden. Der IB hat sich in einem Kompromiss mit dem F rderverein bereiterklrt, die angefallenen Mietkosten von 11.251,89 zu zahlen. ber die verbleibende Forderung stellte der F rderverein einen Erlassantrag, dem der Magistrat mit Beschluss vom 03.05.06 zugestimmt hat. Der Er- lass wird u. a. damit begrndet, dass durch den finanziellen Verzicht der Stadt die erfolgreiche Eingliederung von acht arbeitslosen Frauen, die in diesem Projekt beschftigt waren, erm g- licht wird. 54 U.E. waren keine Erlassgrnde gegeben, da die Einziehung der Forderung gegenber dem IB aufgrund der im VN ausgewiesenen Gewinne nicht unbillig gewesen wre. Der Bereich Be- schftigungsf rderung des IB wird von anderen Trgern bezuschusst. Das Fachamt hat es versumt, die Sollstellung und Einziehung der Forderung zeitnah zu ver- anlassen (Anforderung an F rderverein am 18.07.05, Sollstellung ber 21.055,92 am 16.08.05). HHSt. ....540100 (Reinigung) Die Vereine k nnen die durch Eigenleistung der Schulen und F rdervereine jeweils eingespar- ten Mittel von bis zu 17.500,00 (Freibetrag nach 19 UStG) jeweils am Ende des Haushalts- jahres als Zuschuss erhalten. Die Verwendung des Zuschusses fr Schulzwecke ist von den Vereinen in der blichen Form nachzuweisen. V Die F rdervereine der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und der Martin-Behaim-Schule haben die zweckentsprechende Verwendung der fr 2005 ausgezahlten Zuschsse von jeweils 17.500,00 im Januar 2007 nachgewiesen. Im HHj. 2006 hat das Fachamt ebenfalls jeweils 17.500,00 an beide F rdervereine ausgezahlt. Die VN haben vorgelegen (Okt./Nov.2007). Die Ausgaben des F rdervereins der Martin- Behaim-Schule haben wir nur teilweise anerkannt. Im brigen haben die Vereine die zweck- entsprechende Verwendung nachgewiesen. HHSt. .... 718000(Zuschsse fr Ersatzschulen) Fr das Jahr 2006 zahlte die Stadt nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz bei einem Plan- ansatz von 18.000,00 insg. 22.363,00 ( Vorjahr 17.402,00) an folgende Ersatzschulen: Elisabethenstift 83 Schler 16.368,50 Schulzentrum Marienh he 12 Schler 2.766,00 Nieder-Ramstdter Diakonie 4 Schler 922,00 Odenwaldschule 1 Schler 230,50 Frankfurter Diakonie 3 Schler 691,50 Rackow-Schule Frankfurt 1 3 Schler 693,00 Rackow-Schule Frankfurt 3 Schler 691,50 1 Nachzahlung 2005 Die Ausgaben im Deckungskreis 43213 waren insgesamt gedeckt. UA 2440 – Fachschulen Im Jahr 2007 haben wir vier Verwendungsnachweise an das Hess. Sozialministerium fr Zu- schsse aus Mitteln des Landes und des Europischen Sozialfonds (ESF) fr die PTA-Schule geprft. Wir konnten die bereinstimmung mit den Bchern bescheinigen. UA 2700 – Sonderschulen HHSt. .... 540100 (Reinigung) Im Jahr 2006 hat die Ernst-Elias-Niebergall-Schule weiterhin am Projekt „Eigenreinigung an Schulen“ teilgenommen und einen Zuschuss von 57.429,48 erhalten. Der Verwendungsnach- 55 weis hat vorgelegen. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses fr 2006 nachgewiesen. HHSt. .... 700000 (Zuschuss Mittagessen Christoph-Graupner-Schule) Wir haben den Verwendungsnachweis 2006 der Christoph-Graupner-Schule geprft und einige Rechenfehler korrigiert. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses von 10.000,00 nachgewiesen. HHSt. .... 718000 (Zuschsse fr Ersatzschulen) Die Stadt hat im Jahr 2006 nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz bei einem Planansatz von 20.000,00 insgesamt 17.848,00 (Vorjahr 19.405,50) an folgende Ersatzschulen gezahlt: Wichernschule 20 Schler 7.760,00 Christophorusschule 15 Schler 5.820,00 Antoniushaus Hochheim 1 Schler 388,00 Freie Comenius Schule 10 Schler 3.880,00 UA 2810 – Gesamtschulen HHSt. .... 540100 (Reinigung) Der F rderverein der Erich-Kstner-Schule hat fr 2006 als erwirtschafteten berschuss (er- brachte Eigenleistungen der Schler und des F rdervereins) aus dem Reinigungsetat 8.750,00 (zzgl. 8.750,00 im UA 2110 fr Grundschule) erhalten. Der Verwendungsnachweis hat vorge- legen. Der Verein hat den Zuschuss zweckentsprechend verwendet. HHSt. .... 717000 (Zuschsse fr Ersatzschulen) Die Stadt hat im Jahr 2006 nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz insgesamt 13.365,00 an folgende Ersatzschulen ausgezahlt: Freie Comenius Schule 57 Schler 11.542,50 Odenwaldschule Heppenheim 2 Schler 405,00 PTID-Dieburg 7 Schler 1.417,50 HHSt. …. 718100 (Zuschuss F rderverein Mornewegschule fr Ganztagsangebot) Wir haben den Verwendungsnachweis des F rdervereins der Mornewegschule fr den Zu- schuss von 10.000,00 geprft. Der Verein „Villa“ stellt dem F rderverein eine Kchenhilfe fr das Ganztagesangebot. Unsere Prfung hat ergeben, dass der Verein „Villa“ fr die Betreuung des Schlerrestaurants noch einen Anspruch gegenber dem F rderverein der Mornewegschu- le in H he von 15,00 hat. Wir haben empfohlen, den Personalkostenzuschuss E zuknftig direkt an den Verein „Die Villa“ auszuzahlen, da dieser auch fr die Betreuung des Schlerrestaurants zustndig ist. UA 2930 – F rdermanahmen fr Schler HHSt…..171100 (Zuweisung Land Hessen fr „Ganztagsschule nach Ma“) HHSt…..700000 (Zuschsse fr „Familienfreundliche Schule“) HHSt…..700100 (Zuschsse fr „Ganztagsschule nach Ma“) 56 Im HHj. 2006 hat das Fachamt 264.500,00 aus stdtischen Mitteln (.….700000 Familien- freundliche Schule) und 161.000.00 aus Landesmitteln (….700100 “Ganztagsschule nach Ma“) an Ganztagsschulen bzw. Schulen mit pdagogischer Mittagsbetreuung ausgezahlt. Bis zum Schuljahr 2004/2005 hat das Fachamt Rckforderungen bei der HHSt. 01.2000.157000 vereinnahmt, ab Schuljahr 2005/2006 bzw. HHj. 2006 bei der HHSt. …..178500. Den Verwendungsnachweis fr das Land Hessen ber die zweckmige Verwendung der in den HHj. 2005 und 2006 erhaltenen Zuschsse von insgesamt 161.000,00 hat uns das Fa- chamt im Mrz 2007 vorgelegt. Wir konnten die bereinstimmung mit den Bchern beschei- nigen. V Verwendungsnachweise 2003: Den VN des F rdervereins der Mornewegschule fr das Jahr 2003/Schuljahr 2002/2003 konnten wir am 07.02.07 abschlieend prfen, nachdem uns der F rderverein alle notwendi- gen Unterlagen vorgelegt hatte. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung nachge- wiesen. Es fehlt noch der Nachweis ber die Verwendung des Zuschusses von 6.600,00, ausgezahlt am 10.11.03/Schuljahr 2003/2004 an den F rderverein der Mornewegschule. An die Vorlage hat das Fachamt bereits mehrfach erinnert. Der Verein Kinder- und Jugendarbeit/Betreuung Diesterwegschule hat die im Vorjahresbericht erwhnte noch offene Forderung aus dem VN fr das Schuljahr 2002/2003 ber 2.800,00 am 23.01.07 berwiesen. V Verwendungsnachweise 2004 Die aus der Prfung des VN 2004/2005 noch offene Forderung von 2.592,00 (Diesterweg- schule/Verein Kinder- und Jugendarbeit) hat der Verein ebenfalls 2007 berwiesen. V Verwendungsnachweise 2005 Wir haben im Jahr 2007 alle vorgelegten Verwendungsnachweise aus dem Schuljahr 2005/2006 abschlieend geprft. Die Prfung des VN des Sozialkritischen Arbeitskreises (SKA)/Erich-Kstner-Schule hat eine Rckforderung von 10.221,70 ergeben, die der Verein am 23.05.07 berwiesen hat. An die Vorlage des Verwendungsnachweises des Vereins Kinder- und Jugendarbeit ber 24.000,00/Betreuung Diesterwegschule hat das Fachamt den Trger bereits mehrfach erin- nert. Verwendungsnachweise 2006 Wir konnten fr die im HHj. 2006 (Schuljahr 2006/2007) ausgezahlten Zuschsse 15 Verwen- dungsnachweise abschlieend prfen. Es haben sich sechs Rckforderungen von insgesamt 9.160,58 ergeben, die die betroffenen Trger inzwischen zurckgezahlt haben. Den Verwendungsnachweis des SKA (Betreuung Stadtteilschule Arheilgen) hat uns das Fachamt erst im Dezember 2007 vorgelegt. Die Prfung ist am 06.02.2008 abgeschlossen worden. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses nachgewiesen. Ein weiterer Verwendungsnachweis des SKA ber 48.500,00 (Betreuung Erich-Kstner-Schule) ist bisher nur teilweise geprft. Fr einen Teilbetrag von 34.500,00 (Ganztagsschule nach Ma) ist die zweckentsprechende Verwendung nachgewiesen. Der VN fr einen weiteren Teil- betrag von 14.000,00 liegt noch dem Fachamt zur Vorprfung vor. B Es fehlt noch der Verwendungsnachweis des Vereins Kinder- und Jugendarbeit ber 11.500,00 (Betreuung Diesterwegschule). Das Fachamt hat den Trger bereits mehrmals an die Vorlage erinnert. 57 UA 2935 – Internationale Begegnungsschule Ab HHj 2006 sind die bis 2005 im UA 2000 (HHSt. ….718100) etatisierten Mittel im UA 2935 nachgewiesen. HHSt. …. 718100 (Zuschuss F rderverein) Die Stadt zahlte im HHj. 2006 bei einem Planansatz von 70.000,00 folgende Betrge fr den weiteren Aufbau der IBS: 1. Techn. Ausstattung Kinder- und Kulturzentrum Pestalozzihaus (2 Rechn.) 901,99 2. Erstattung an IUK „Unterhalt DV-Anlagen„ 114,61 3. Projektkoordination/Herr Wille-Boysen 19.998,40 4. Zuschuss F rderverein IBS 20.000,00 5. Zuschuss F rderverein Lichtenbergschule 12.000,00 53.015,00 Zu 1. – 3.) Wir haben die Rechnungen geprft. Es haben sich keine Feststellungen ergeben. Zu 4.) Der F rderverein hat den Zuschuss von 20.000,00, zusammen mit dem bertrag aus HHj. 2005 5 von 1.924,60, mit Ausgaben von insg. 22.303,20 nachgewiesen. Wir haben dem Fachamt mitgeteilt, dass wir anhand der vorgelegten Unterlagen nur die rechnerische Richtig- keit der Ausgaben prfen konnten. In den Honorarvereinbarungen ist die zu B erbringende Dienstleistung der einzelnen Honorarkrfte nicht genau beschrieben und daher nicht nachvollziehbar. Wir haben das Fachamt gebeten, einen Sachbericht ber den Erfolg der Manahme nachzufordern, aus dem auch die Leistung der Honorarkrfte ersichtlich wird. Teilweise sind auch Mitglieder des F rdervereins als Honorarkrfte ttig. Zu 5.) Das Fachamt hat versumt, dem F rderverein der Lichtenbergschule fr den stdti- schen Zuschuss von 12.000,00 einen Zuwendungsbescheid mit Bewilligungsbedingungen B zu erteilen. Wir haben das Fachamt aufgefordert, sich die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses von 12.000,00 (zustzliche Lehrerstunden an der Lichtenbergschule zur Entwicklung eines bergangsprofils Englisch von Klasse 4 nach Klasse 5) durch entsprechen- de Honorarvereinbarungen und dem Nachweis ber die geleisteten Stunden mit den betroffe- nen Lehrern und Lehrerinnen vorlegen zu lassen. UA 2940 – Schullastenausgleich nach dem FAG Im Jahr 2006 hat das Land Hessen insgesamt 133.000.000,00 an die kommunalen Schultr- ger verteilt. Die Gemeinden (B) erhielten 34.580.000,00; davon entfielen auf den Regierungs- bezirk Darmstadt 24.512.000,00. Die Stadt erhielt als Zuweisung zu ihren Ausgaben 3.642.200,00. Die Zuweisung und Verteilung berechnet sich zu 95 % nach Schlerzahl ( = 29.142 Schler – Stand 23.09./01.10.05) und zu 5 % nach Flche. 5 s. S. 51 58 Verteilung nach Flche 179.585,00 Verteilung nach Schlerzahl 3.462.574,00 3.642.159,00 aufgerundet auf 3.642.200,00 UA 2950 – Stadt- und Kreisbildstelle Nach Auskunft des Fachamtes besteht nach wie vor keine Rechtsgrundlage fr die Abrech- nung mit dem LK Darmstadt – Dieburg. Der im Schlussbericht 2002 ausfhrlich erluterte Sachstand ist unverndert. Die Genehmigung des Kultusministeriums zur neuen Verwaltungs- kostenvereinbarung von 1999 liegt immer noch nicht vor. Vorbehaltlich der Zustimmung hat die Stadt Darmstadt nach den Bestimmungen der neuen Vereinbarung mit dem Landkreis abgerechnet. Die Berechnung des angeforderten Betrages von 83.004,57 haben wir nachvollzogen. Im Rahmen des fr die Stadt- und Kreisbildstelle bestehenden Deckungskreises waren alle Ausgaben gedeckt. 59 EINZELPLAN 3 – WISSENSCHAFT, FORSCHUNG, KULTURPFLEGE HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 2.840.832 2.519.570 3.354.280 Sonst. Finanzeinnahmen 241.782 573.850 221.115 Summe Einnahmen 3.082.614 3.093.420 3.575.395 Personalausgaben 2.521.735 2.403.420 2.425.450 Sachaufwand 1.946.773 1.995.370 2.570.043 Zuweisungen u. Zuschsse 14.475.471 14.027.930 13.675.908 Summe Ausgaben 18.943.979 18.426.720 18.671.401 Zuschussbedarf 15.861.365 15.333.300 15.096.006 Vergleich Rechnungserg./Planung -237.294 -1,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -765.359 -4,8% UA 3000 – Kulturamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 365.938,39 170.400,00 345.607,81 Ausgaben 1.131.037,11 870.970,00 1.011.610,58 Zuschussbedarf 765.098,72 700.570,00 666.002,77 Vergleich Rechnungserg./Planung -34.567,23 -4,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -99.095,95 -13,0% HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 120.280,00 Zuschsse von insgesamt 119.244,36. Bei 15 Zuschssen mit einem Umfang von 19.079,42 handelte es sich um innere Verrechnun- gen, so dass keine VN erforderlich waren. Das Ergebnis der Prfung der von uns ausgewhlten Verwendungsnachweise haben wir nachfolgend dargestellt: Zuschuss von 31.730,00 an die Werkbundakademie fr Betriebskosten und Veranstaltungen Betriebskostenzuschuss von 1.500,00 an die Deutsch-Indische Gesellschaft Die Zuschussempfnger haben die ordnungsgeme Verwendung der stdtischen Zuschsse nachgewiesen. 60 Zuschuss von 4.880,00 an die Aktion Theaterfoyer fr das Ausstellungs- und Kulturprogramm Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab einen berschuss von 5.934,84. Da dieser Betrag dazu dienen soll, die in den Vorjahren nicht durchgefhrten Kammerkonzerte und Frhschoppen nachzuholen, haben wir auf die Rckforderung des Zuschusses verzichtet. Betriebskosten- und Unterhaltungszuschuss von 11.900,00 an die Deutsch-Baltische Gesell- schaft Das Fachamt legte uns den Verwendungsnachweis erst am 20.11.2007 vor. Die nachgeforder- ten Unterlagen gingen am 21.02.2008 ein. Wir konnten die Prfung daher noch nicht ab- schlieen. Betriebskostenzuschuss (19.530,00) und Zuschuss fr „Writers in Prison“ (2.350,00) an das P.E.N.-Zentrum Der Verwendungsnachweis ging am 24.04.2007 bei uns ein. Im November erhielten wir weite- re Unterlagen, die jedoch unsortiert und nach wie vor unvollstndig sind. Die Prfung ist noch nicht abgeschlossen. Auf die Vorlage weiterer Verwendungsnachweise haben wir verzichtet. HHSt. …. 700200 (Zuschsse zu Ausstellungsveranstaltungen) Die Stadt gewhrte bei einem Planansatz von 5.000,00 sieben Zuschsse mit insgesamt 3.850,00. Auf die Vorlage der VN haben wir verzichtet. HHSt. …. 700300 (Projektbezogene Zuschsse fr kulturelle Veranstaltungen) Bei einem HH-Ansatz von 15.000,00 zahlte die Stadt an sieben Zuschussempfnger Zuschs- se von insgesamt 8.671,00. Wir prften den Verwendungsnachweis fr den Zuschuss von 3.000,00 an die Ev. Stadtkirchengemeinde fr die Lyrischen Matinen. Feststellungen haben sich nicht ergeben. V Zu berichten ist noch ber den Zuschuss von 5.000,00 aus dem HHj. 2005 an den Verein Neue Darmstdter Gesprche e. V.. Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine - berzahlung von 1.074,48. Der Verein legte gegen die Rckforderung Widerspruch ein. Auf- grund des in der Widerspruchsbegrndung vorgetragenen Sachverhalts haben wir empfohlen, dem Widerspruch abzuhelfen. Wir haben jedoch darum gebeten, den Verein darauf hinzuwei- sen, dass gem den Kulturf rderungsrichtlinien Vernderungen im Finanzierungsplan dem Fachamt mitzuteilen sind. HHSt. …. 700400 (Mietkostenzuschsse fr stdtische Rume und Sle) Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 3.700,00 14 Zuschsse zwischen 165,00 und 500,00. Auf die Vorlage der Verwendungsnachweise haben wir verzichtet. HHSt. …. 718100 (Stipendien) Das Charlotte-Prinz-Stipendium der Stadt wird in zweijhrigem Rhythmus an junge Absolven- tinnen und Absolventen hessischer Kunstakademien und –hochschulen vergeben. Die Stipen- diaten erhalten neben einer Wohnm glichkeit mit Atelier eine monatliche Zuwendung von 1.100,00. HHSt. …. 718200 (Literaturstipendien) Fr das Elsbeth-Wolffheim-Stipendium, das neben einer monatlichen Zuwendung die ber- nahme der Miet- und Nebenkosten umfasst, zahlte die Stadt im Berichtsjahr 24.977,71. 61 UA 3001 – Eigenbetrieb Kulturinstitute HHSt. .... 715100 (Defizitabdeckung an Eigenbetrieb fr hoheitliche Aufgaben). Der HH – Ansatz von 449.370,00 wurde im Nachtrag um 52.150,00 auf 501.520,00 erh ht. Das Rechnungsergebnis betrgt 445.027,93. Nach 5 Abs. 2 der zuletzt durch Satzung vom 07.01.2004 rckwirkend zum 01.01.2003 ge- nderten Betriebssatzung des Eigenbetriebs Kulturinstitute gelten fr den Eigenbetrieb die stdtischen Kulturf rderungsrichtlinien in ihrer jeweils gltigen Fassung. Ferner prft das Re- visionsamt die ordnungsgeme Verwendung der Zuschsse beim Zuschussempfnger. Un- verndert obliegt dem Revisionsamt nach 5 Abs. 5 der Satzung die Prfung der Kassenfh- rung. Die unvermuteten Prfungen der Zahlstellen sowie die Prfung der ordnungsgemen Ver- wendung der Zuschsse im HHj. 2006 fhrten zu folgendem Ergebnis: 6 Sonstige Wissenschaft und Forschung (3121) Die Literaturinitiative ist seit 01.01.2003 dem Eigenbetrieb Kulturinstitute zugeordnet. Der B Verwendungsnachweis 2006 liegt uns noch nicht vor. Wir haben den Eigenbetrieb erinnert. Zuschsse „Freie Kulturinitiativen“ (UA 3200) Fr das Rechnungsjahr 2006 waren 168.750,00 im HHPl. eingestellt, die im Nachtrag auf 160.000,00 reduziert wurden. Hiervon hat das Fachamt 158.700,00 an 34 verschiedene Emp- fnger ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgte z. L. der HHSt. 11.3200.700200.5. Fr das Haus- haltsjahr 2006 haben wir die Verwendungsnachweise von 13 Trgern mit Zuschssen zwi- schen 1.500,00 und 20.000,00 zur Prfung angefordert. Einen VN (Verein zur F rderung des zeitgen ssischen Jazz) hat uns das Fachamt ohne Aufforderung zur Prfung vorgelegt. Von diesen Zuschussempfngern erhalten neun Trger auch aus dem stdtischen Haushalt einen Betriebskostenzuschuss. Wir haben in diesen Fllen die Zuschsse der freien Kulturinitiative im Rahmen eines Gesamtverwendungsnachweises geprft. Fnf Verwendungsnachweise haben wir ohne Feststellungen geprft. Bei dem Verwendungsnachweis des Atelierhaus Vahle e.V. haben wir festgestellt, dass beide bezuschussten Veranstaltungen nur von 9 – 11 Teilnehmern besucht waren. Die Bewilligungs- voraussetzungen (Ziff. 5.1 der Kulturf rderungsrichtlinien) regeln, dass Zuschsse nur bewil- ligt werden drfen, wenn an der Erfllung der bestimmten Zwecke ein erhebliches Interesse der Stadt besteht. Bei einer Anzahl von 9 – 11 Besuchern, von denen vier dem Verein B angeh ren, haben wir Zweifel an dem bestehenden ffentlichen Interesse geuert. Hinzu kommt, dass an Honoraren fr die Organisation 3.500,00 und Mietkosten fr die Vermietung von eigenen Rumlichkeiten (45,00 je Tag und Person) in Rechnung gestellt werden. Wir ha- ben schon in den Vorjahren den Eigenbetrieb Kulturinstitute darauf hingewiesen, dass uns die Ausgaben fr diese Projekte im Verhltnis zur Resonanz und den Einnahmen als viel zu hoch erscheinen. Dennoch erhlt der Zuschussempfnger trotz der angespannten Haushaltslage jhrliche Zuschsse in gleicher H he. Wir haben weiter festgestellt, dass sich die Ausgaben gegenber der Planung verringert haben und zwei Belege nicht als zuschussfhig anerkannt werden konnten. Wir haben das Fachamt gebeten, nach den Kulturf rderungsrichtlinien zu verfahren und 2.888,36 zurckzufordern. 6 Der UA 3001 dient lediglich der Verrechung zwischen dem Kernhaushalt und dem Eigenbetrieb. Wegen der besseren bersicht fhren wir hier die dem Eigenbetrieb zugeordneten Einrichtungen auf. Die bisherigen UA sind in Klammern angegeben 62 Wie schon im Bericht des Vorjahres ausgefhrt ist nach Ziff. 5.5 b) der geltenden Kultur- f rderungsrichtlinien eine Zuschussgewhrung fr eigene Gagen, Regieleistungen und derglei- chen ausgeschlossen. Das Fachamt hat uns einen Entwurf zur nderung dieser Regelung zur Stellungnahme bersandt. Wir haben festgestellt, dass die aufgefhrten Kriterien fr die Ge- whrung von Zuschssen nicht prfbar sind. Diese Beurteilung kann nur, wenn berhaupt, das Fachamt bzw. die Betriebskommission leisten. Wir haben dem Fachamt mitgeteilt, dass das eigentliche Problem mit der beabsichtigten n- derung der Kulturf rderungsrichtlinien nicht gel st wird. Auch wenn eigene Gagen, Regieleis- tungen und dergleichen in die Zuschussgewhrung mit einbezogen werden, bleibt das Prob- lem zu beurteilen, welche Leistungen bei den verschiedenen Theatergruppen angemessen sind. Hinzu kommt, dass nach Ziff. 8.4 der Richtlinien Zuschsse nicht zu einer Verbesserung der Verm genslage des Zuschussempfngers fhren drfen. Bei Projektf rderung, Personalkos- tenzuschssen, sowie bei Zuschssen auf vertraglicher Grundlage wird keine Liquidittsreser- ve zugestanden. Die Anwendung der Kulturf rderungsrichtlinien bei der F rderung der Freien Kulturinitiative kann dazu fhren, dass die bei einem durchgefhrten Projekt erwirtschafteten berschsse bis zur H he des gezahlten Zuschusses zurckgefordert werden mssen. Es bedeutet auch, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rckforderung steigt, je erfolgreicher ein Theaterstck oder sonstiges Projekt durchgefhrt wird. Da dieses Ergebnis nicht Sinn und Zweck stdti- E scher Kulturf rderung sein kann, haben wir vorgeschlagen, eine politische Entscheidung herbeizufhren, die der von der Stadt gewnschten Kulturf rderung Rechnung trgt. Wir ha- ben darauf hingewiesen, dass schon bei der Zuschussgewhrung strker differenziert werden msste zwischen renommierten Theatergruppen (Beispiel Kabbaratz), die ihre Veranstaltun- gen auch ohne stdtischen Zuschuss darbieten k nnten und fr die der stdtische Zuschuss in der jetzigen H he zweifellos zu einer Verbesserung ihrer Verm genslage fhrt. Fr solche Veranstaltungen sollte sich der Zuschuss von der H he her auf einen Anerkennungsbetrag be- schrnken. Fr weniger professionelle bzw. kommerzielle Gruppen ist der Zuschuss notwendig, um ge- plante Projekte berhaupt realisieren zu k nnen. Inzwischen hat die Arbeitsgruppe zur Evaluierung der F rderung Freier Theater in Darmstadt ihren Bericht vorgelegt. Auf der Grundlage dieses Berichtes hat der Eigenbetrieb Kulturinstitu- te eine Magistratsvorlage zur nderung der Kulturf rderungsrichtlinien erstellt und uns um Stellungnahme gebeten. Bei einer gemeinsamen Besprechung haben wir nderungsvorschl- ge unterbreitet. Die endgltige Fassung hat uns bei Abgabe des Schlussberichtes noch nicht vorgelegen. Zwei Verwendungsnachweise (Halb Neun Theater und Konzertchor) liegen zur Prfung vor und konnten aus Zeitgrnden noch nicht geprft werden. B Fnf Verwendungsnachweise („Die Stromer“, Kabbaratz, Residenzfestspiele, Freie Szene und Vogelfrei) stehen noch aus. Wir haben erinnert. V Von den im Vorjahr noch zu prfenden 3 VN haben wir zwei geprft. Einen VN (Stromer) haben wir ohne Feststellungen geprft. Bei einem Zuschussempfnger (Neue Bhne) ergab die Prfung eine berschreitung der Liquidittsreserve. Wir haben das Fachamt gebeten, ent- sprechend der Kulturf rderungsrichtlinien zu verfahren. Der Verein hat gegen die Rckforde- rung Widerspruch eingelegt. Die Prfung eines VN steht noch aus (Halb-Neun-Theater). Auch der VN fr den Verein Vogelfrei lag uns noch nicht vor. Das Fachamt hat die Vorlage zu- gesagt. 63 Bei dem Verein „Waldlehrpfad e.V.“, haben wir im Vorjahr beim VN fr 2004 die Rckforde- rung eines Teilbetrages gefordert, weil die Ausgaben niedriger waren als im Finanzierungsplan vorgesehen. Dazu hat uns das Fachamt mitgeteilt, dass der Zuschuss auch bei niedrigeren Ausgaben des Vereins in gleicher H he bewilligt worden wre. Aufgrund dieses Sachverhaltes waren wir mit dem Verzicht auf die Rckforderung einverstanden. Wir haben darum gebeten, den Zuschussempfnger schriftlich darauf hinzuweisen, dass der Mitteilungspflicht nach Ziff. 6 der Bewilligungsbedingungen des Kulturamtes zwingend nachzukommen ist. Der Zuschuss- empfnger ist verpflichtet anzuzeigen, wenn sich nderungen (z.B. Vernderungen der Ge- samtausgaben gegenber dem Finanzierungsplan) ergeben. Theater am Platanenhain – TAP Das Theater am Platanenhain erhielt einen Zuschuss von 35.299,72 (Planansatz = 35.300,00). Hiervon zahlte die Stadt 7.690,00 direkt, whrend der stdt. Mietkostenzuschuss von 27.609,72 fr den Bchner-Saal durch innere Verrechnung angewiesen wurde. Die Ge- winn – und Verlustrechnung des Theaters am Platanenhain weist zum Jahresende einen Fehl- betrag von 12.836,47 (Vorjahr berschuss von 1.269,74) aus. Unter Bercksichtigung des Verlustvortrages von 97.579,12 aus dem Geschftsjahr 2005 und nach Abzug des Stammka- pitals von 25.564,59 ergibt sich eine bilanzielle berschuldung von 89.107,17 (Vorjahr 72.014,53). Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten von 168.453,79 auf 182.168,13 angestie- gen (Vorjahr Einsparung von 14.169,62). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich von 2004 auf 2005 um 24.416,89 verringert hatten, haben sich von 67.717,53 (2005) auf 73.633,45 (2006) erh ht. Zustzlich zur bilanziellen berschuldung bestehen aus unserer Sicht Bedenken, ob die im Haushaltsjahr 2007 flligen Verbindlichkeiten von rd. 133.500,00 bei einem Umlaufverm gen von lediglich rd. 43.500,00 beglichen werden k nnen. Wir haben auf die Haftung der Geschftsfhrer nach 64 GmbH-Gesetz (Insolvenzanmeldung) hingewiesen. Im Bereich Kinder- und Jugendtheater stehen den Einnahmen von 149.883,27 Ausgaben von 154.907,67 gegenber. Die somit entstandenen Mehrausgaben von 5.024,40 werden durch einen berziehungskredit abgedeckt. Im Vergleich zum Vorjahr von 4.218,17 haben sich die Mehrausgaben um 814,33 erh ht. Die ordnungsgeme Verwendung des stdtischen Zuschusses konnte besttigt werden. Das Halb-Neun-Theater erhielt einen Gesamtzuschuss von 25.403,88. Der VN liegt zur Prfung vor. Die Prfung steht noch aus. V Auch fr 2005 (25.403,88) liegt der VN vor, die Prfung steht ebenfalls noch aus, weil noch Unterlagen nachgefordert werden mussten. Bessunger Puppenspieltage Fr die Bessunger Puppenspieltage im Nachbarschaftsheim zahlte die Stadt als Zuschuss 1.440,00 (Planansatz). Den VN haben wir ohne Feststellungen geprft. Zuschuss an das Straentheater „Just for fun“ Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 5.110,00 (= Planansatz) an das Theater Kw 8 – Werkstatt fr Theater und Kultur e. V. fr die Veranstaltung „Just for fun“. Aus der Freien Kulturinitiative sind weitere 7.000,00 an den Verein ausgezahlt worden. Bei der Prfung des VN haben wir darauf hingewiesen, dass bei der Abrechnung von Reisekosten auch bei Zuschussempfngern die fr die stdtischen Bediensteten geltenden Vorschriften anzuwenden sind. Da die Gesamt- 64 ausgaben des Projektes deutlich ber dem Gesamtbetrag der stdtischen Zuschsse liegen, konnte die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschusses besttigt werden. Sonstige Musikpflege (UA 3321) Konzertchor Darmstadt Der Konzertchor Darmstadt erhielt 2006 einen stdtischen Zuschuss von 59.301,43. Der Verwendungsnachweis liegt vor. Die Prfung steht noch aus. Kulturverein Darmstdter Residenzfestspiele Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 10.230,00. Aus der Freien Kulturinitiative hat der Verein B weitere 6.000,00 erhalten (HHSt. 11.3200.700200). Der VN liegt noch nicht vor. Kammerkonzerte im Schloss Der Zuschuss der Stadt an den Verein Kammerkonzerte im Schloss betrug 5.100,00, weitere 1.750,00 erhielt der Verein aus der „Freien Kulturinitiative“. Der Verwendungsnachweis schliet mit Einnahmen und Ausgaben von 31.746,36 ab, wobei der Fehlbetrag von 4.148,27 durch eine private Spende ausgeglichen werden konnte. Die der zweckentsprechende Verwen- dung der Zuschsse ist nachgewiesen. Jagdhofkeller Der Verein fr Kunst und Musik – Jagdhofkeller Darmstadt – erhielt von der Stadt einen Zu- schuss von 4.350,00. Aus der freien Kulturinitiative wurden weitere 1.500,00 an den Verein ausgezahlt. Den VN haben wir geprft. Die zweckentsprechende Verwendung der stdt. Zu- wendungen konnte besttigt werden. F rderung der Popularmusik Die Stadt zahlte 6.240,00 an fnf Empfnger (Planansatz = 7.200,00). Auf die Vorlage der VN wurde verzichtet. Akademie fr Tonkunst (UA 3330) Die Prfung der Gebhrenkasse und der Handkasse ergab keine Feststellungen. Ferner prf- ten wir die korrekte Verbuchung der bar eingezahlten Einschreibegebhren fr das Sommer- semester 2005 und das Wintersemester 2005/2006 sowie deren ordnungsgeme Ablieferung bei der Stadtkasse. Die Abwicklung der Personalkostenerstattung mit dem Land Hessen (HHSt. 11.3330.171000) ergab zum Zeitpunkt der Prfung (17.04.2007) ein ausgeglichenes HHj. 2005 mit 1.149.682,42. Fr das HHj. 2006 stand bei einer Gesamtforderung von 1.130.499,81 ein Restbetrag von 776.773,70 aus. Altes Pdagog (UA 3403) Das Alte Pdagog geh rt seit 01.01.2003 zum Eigenbetrieb Kulturinstitute. Die frhere Miete- rin hat den ab 01.02.2003 bestehenden Mietvertrag zum 30.04.2006 gekndigt, da sie Insol- venz angemeldet hat. Der Rckstand zum 01.12.2006 betrug 31.381,17 (ohne Nebenforde- rungen) zuzglich der Fernwrmeleistung des Fernheizwerkes Zentralbad. Diese Forderung ist auch zum 31.12.2007 unverndert. Der Rckstand des Vormieters ist beglichen. Zum 01.11.2006 hat die Stadt einen Mietvertrag mit einem neuen Mieter geschlossen, der zunchst auf 2 Jahre befristet ist (31.10.2008). 65 Die monatliche Festmiete betrgt 700,00 zuzglich Mehrwertsteuer. Hinzu kommt eine mo- natliche Vorauszahlung an Nebenkosten von 300,00, die jhrlich nach Verbrauch abgerechnet wird. Freie Theaterszene – Georg-Moller-Haus (UA 3406) Die Freie Theaterszene wird seit 01.01.2003 durch den Eigenbetrieb gef rdert. Sie erhielt 2006 wie vertraglich festgelegt folgende Zuschsse: HHSt. 11.3406.678000 Hausmeisterersatz fr Loge 6.130,00 HHSt. 11.3406.700000 Produktionskostenzuschsse an freie Theater 26.200,00 HHSt. 11.3406.700000 Strom, Heizung, Wasser, Winterdienst 12.778,11 zustzlich aus der Freien Kulturinitiative HHSt. 11.3200.700200.5 Betrieb u. Unterhaltung, Personalkosten 12.000,00 B Die VN fr 2005 und 2006 liegen uns noch nicht vor. Volkshochschule (UA 3500) Bei der Zahlstelle prften wir sowohl die Barzahlungen als auch die mittels Abbuchung einge- gangenen Benutzungsgebhren. Die Prfung ergab keine Beanstandungen. Fr das zweite Semester 2005 lagen bei 5.659 Abbuchungen 167 Rcklastschriften (ca. 3 %) vor. Dies ent- spricht in etwa dem Vorjahr (2,9 %). Stadtbibliothek (UA 3520) B Bei der Prfung der Kasse in der Hauptstelle haben wir zum wiederholten Male festgestellt, dass berschsse bzw. Fehlbetrge ausgewiesen wurden. Die Aufnahme der Handkasse und des Wechselgeldes fhrte zu keinen Feststellungen. Auch die Prfung der Verwaltungsentgelte ergab bereinstimmung von Kassen-Sollbestand und –Istbestand. Seit 05.11.2006 ist bei der Stadtbibliothek ein Kassenautomat im Einsatz. Die Dienstanwei- sung fr die Zahlstelle wie auch fr den Kassenautomaten steht noch aus. Wir haben den Ei- genbetrieb um zeitnahe Erledigung gebeten. Multikulturelles Zentrum – Bessunger Knabenschule (UA 3551) Die VN fr 2005 und 2006 liegen vor, konnten jedoch wegen der spten Vorlage im Januar B 2008 aus Zeitgrnden fr diesen Schlussbericht nicht mehr abschlieend geprft werden. Nach Durchsicht der vorgelegten Unterlagen lsst sich derzeit lediglich Folgendes sagen: 66 Der Trägerverein Bessunger Knabenschule e. V. erhielt in den Jahren 2005 und 2006 im Ein- zelnen Zuschüsse aus folgenden HHStellen: HHSt. /Zuschussart Zuschuss 2005 Zuschuss 2006 Bemerkungen 11.3351.700000 (Zuschuss an den Trgerverein) Personalkosten 18.920,00 18.920,00 Zahlung direkt Betriebs-, Energiekosten 21.736,00 22.280,00 Zahlung direkt Konzertveranstaltungen 12.780,00 12.675,00 Zahlung direkt Mietkosten 12.270,00 12.270,00 Interne Verrechnung Winterdienst 103,95 103,95 Interne Verrechnung Zusätzl. Restzuschuss 3.440,00 -,- Zahlung direkt 69.249,95 66.248,95 11.3200.700200 (Zuschsse freie Kulturinitiativen) Konzertveranstaltungen 15.000,00 20.000,00 Zahlung direkt Wir werden über das Ergebnis unserer Prüfung im Schlussbericht 2007 berichten. UA 3121 – Sonstige Wissenschaft und Forschung HHSt. .... 591000 (Georg-Moller-Preis für Architekturstudenten) Der HH-Ansatz aus 2005 von 3.600,00 war gemäß Nachtrag gem. § 19 Abs. 2 GemHVO über- tragbar und wurde als HAR nach 2006 übertragen, da die Preisverleihung im 1. Quartal 2006 stattfand. 2006 kam ein Planansatz von 3.600,00 hinzu. Für die Preisverleihung wurden ins- gesamt 5.528,34 verwendet. HHSt. .... 700000 (Zuschüsse an Vereine und Institutionen) Der Planansatz betrug 7.910,00, der im Nachtrag auf 7.870,00 gekürzt wurde. Die Stadt zahl- te 7.922,62 an die Vereine aus. Die Mittelüberschreitung von 52,62 konnte im Deckungsring 43 310 gedeckt werden. Die Zuschüsse verteilen sich wie folgt: Empfnger 2006 Gesellschaft für Deutsche Sprache 360,00 Lichtenberggesellschaft 1.058,00 Luise-Büchner-Bibliothek 1.254,12 Goethe-Gesellschaft 809,00 Hess. Literaturfreunde 843,00 Wedekind-Forschungsstelle 1.024,00 Elisabeth-Langgässer-Gesellschaft 1.054,00 Ehrenamt für Darmstadt 1.520,50 7.922,62 Die Höhe der Zuschüsse entspricht zum größten Teil den in Vorjahren gezahlten Beträgen. Die Zahlungen sind konstant, da es sich meist um Miet- und Nebenkostenzuschüsse für das Lite- raturhaus handelt. 67 Den Verwendungsnachweis 2006 der Gesellschaft für deutsche Sprache haben wir ohne Fest- stellungen geprüft. Die Lichtenberggesellschaft hat für 2006 außer den 1.058,00 für Miete und Nebenkosten kei- nen weiteren städtischen Zuschuss beantragt. UA 3212 - Städtische Kunstsammlung HHSt. .... 130000 (Einnahmen aus Verkauf von Souvenirgegenständen aus dem Museumsshop) HHSt. .... 622000 (Betriebsausgaben des Museumsshops) HHSt. .... 672000 (Verrechnung der Verkaufserlöse aus dem Museumsshop mit dem VMH) Die Rechnungsergebnisse der HHSt. weisen für 2006 nach Steuern Einnahmen von 153.429,88 (Vorjahr 229.393,52) und Ausgaben von 119.212,13 (Vorjahr 191.722,56) aus. Die Isteinnahmen betragen 212.182,50. Es sind Kasseneinnahmereste von 64.123,84 (Vor- B jahr 5.371,22) ins Folgejahr übertragen, weil versäumt wurde, die Einnahmen aus EC-Cash zum Soll zu stellen. Die Verrechnung mit dem Vermögenshaushalt betrug 34.217,75 (Vorjahr 23.042,18). Unter Einbeziehung der Vorschusskonten ergibt sich seit 2001 (ohne Warenbestand) folgendes Bild: 2001* 2002** 2003 2004 2005 2006 Einnahmen 176.531,24 185.691,77 157.450,15 212.094,22 229.393,52 153.429,88 Ausgaben 152.632,98 166.556,89 118.624,67 172.288,87 191.722,56 119.212,31 Überschuss 23.898,26 19.134,88 38.825,48 39.805,35 37.670,96 34.217,75 * ohne Mehrwertsteuerzahlung und Vorsteuererstattung ** ab 2002 mit Mehrwertsteuerzahlung und Vorsteuererstattung Wir haben in den letzten Jahren ausführlich über die Entwicklung des Shops berichtet. Die Akzeptanz ist sehr gut. Die wöchentlichen Einnahmen sind sehr unterschiedlich. Sie bewegen sich zwischen 2.000,00 und 5.000,00. B Die Feststellungen sind ähnlich wie in den Vorjahren: Auch nach Einführung der Scannerkasse konnten nicht alle Fehler ausgeschlossen wer- den. Es kommt vor, dass Beträge kassiert, aber nicht gescannt werden und umgekehrt. Diese Fehler, die nur selten vorkommen, wirken sich auch auf den Bestand aus. Im Prü- fungszeitraum haben wir Überschüsse von 438,63 und Fehlbeträge von 198,24 festge- stellt, die jeweils an den Wocheneinnahmen abgesetzt werden bzw. hinzuaddiert wer- den. Die Mitarbeiter des Instituts Mathildenhöhe dokumentieren die Differenzen, wenn möglich. Bis zur Einführung der Scannerkasse wurden die nach der Registrierkasse abzuliefern- den Beträge bei Ladenschluss in einem Briefumschlag im Ernst-Ludwig-Haus abgege- ben. Fehlbeträge waren auf dem Umschlag dokumentiert und meistens auch gegenge- zeichnet. Seit Einführung der Scannerkasse zählen die Damen des Vereins nach 68 Schichtschluss das eingenommene Bargeld und liefern diesen Betrag im Ernst-Ludwig- Haus ab. Wie viel Geld zu diesem Zeitpunkt in der Kasse sein msste, k nnen die Da- men nicht feststellen. So werden berschsse oder Fehlbetrge erst bei der w chentli- chen Abrechnung durch den Eigenbetrieb festgestellt. 2005 hat eine Mitarbeiterin des Instituts mit zwei Damen des Vereins eine Be- standsaufnahme vorgenommen. Der festgestellte Bestand wird durch die neue Scan- nerkasse weitergefhrt. Wir haben wie in den beiden Vorjahren fr drei Artikel (Olbrich- Leuchter, Brief ffner und Klimt-Windlichter) eine Prfung des Bestandes vorgenommen. o Bei den Olbrich-Leuchtern sowie den Kaiser-Zinn Brief ffnern stimmten Soll- und Istbestand berein. o Von den 2006 neu in den Bestand aufgenommenen Klimt-Windlichtern fehlte ein Exemplar. HHSt. .... 672000 (Verrechnung der Verkaufserl se aus dem Museumsshop mit dem VMH) Im Berichtsjahr weist die Verrechnungshaushaltsstelle 34.217,75 aus. Die Kmmerei hat die- sen Gesamtbetrag zugunsten der VMH – HHSt. .... 368200 (Verrechnung der Verkaufserl se aus dem Museumsshop mit dem VWH) nach 2007 gebucht. Die Umbuchung eines Teilbetrages (wie im Vorjahr) zur Finanzierung der Ausgaben des Mu- seumsshops zu Beginn des neuen Jahres erfolgte nach Mitteilung der Kmmerei nicht, weil die EC-Cash Einnahmen vom Dezember (ca. 64.000,00) versehentlich nicht zum Soll gestellt worden sind und als Kasseneinnahmerest nach 2007 gebucht werden mussten. Der Deckungsvermerk gem. 17 Abs. 1 GemHVO ist auf die HHSt. .... 622000 ausgeweitet. Wir haben von den Belegen der HHSt. …. 622000 (Betriebsausgaben des Museumsshops) ca. 20 % der Belege geprft. Die in frheren Prfungen oft beanstandeten Skontoverluste sind durch die Erfassung der Ausgabebelege vor Ort nicht mehr festzustellen. Fast alle eingerum- ten Rabatte konnten realisiert werden UA 3230 – Vivarium Vorbemerkung: Wie bereits in den Vorjahren erlutert, hat die Stadt aus der Neuordnung der Stadtwirtschaft dem Betriebsverm gen des Vivariums einen Teil der HEAG-Aktien zugeordnet. Damit wird es m glich, steuerliche Vorteile geltend zu machen und die vorhandenen steuerlichen Verluste des Vivariums mit Steuererstattungen zu verrechnen. Die Kmmerei hat im HHj. 2006 versehentlich noch Sollstellungen bei der alten Untergruppe gebucht; die Planung erfolgte bei der neuen Gruppierung (vgl. Vorjahr). Die Rechnungsergeb- nisse der HHSt. …. 170000 und …. 265000 sind daher im Zusammenhang zu betrachten. 69 Wie bereits in den Vorjahren haben wir die entsprechenden Einnahmen und Ausgaben aus dem Ergebnis herausgerechnet, um einen realistischen Vergleich mit frheren Jahren und ei- ne Ermittlung des Kostendeckungsgrades zu erm glichen: HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungsergebnis .... 170000 Steuererstattungen (alt) 0,00 197.363,00 .... 210000 Dividenden 496.550,00 197.085,47 .... 265000 Steuererstattungen (neu) 77.300,00 24.030,00 …. 655500 Steuerberatungskosten 14.300,00 14.471,47 HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 359.897,88 394.750,00 420.478,85 Ausgaben 1.442.584,89 1.557.010,00 1.446.722,77 Zuschussbedarf 1.082.687,01 1.162.260,00 1.026.243,92 Vergleich Rechnungserg./Planung -136.016,08 -11,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -56.443,09 -5,2% Der Kostendeckungsgrad von 29,07 % hat sich im Vergleich zum Vorjahr (24,95 %) verbes- sert. Das Vivarium hatte 2006 aufgrund der seit 01.10.05 genderten Eintrittspreise und stei- genden Besucherzahlen h here Einnahmen bei nahezu gleichen Ausgaben erzielt. HHSt. .... 110000 (Benutzungsgebhren) Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einnahmen aus Eintrittsgeldern und der Besu- cherzahlen der letzten 3 Jahre: Planansatz Rechn.Ergebnis Besucherzahl* HHj. 2004 282.460,00 289.772,00, 145.064 HHj. 2005 300.000,00 343.974,50 139.249 HHj. 2006 300.000,00 400.464,50 151.198 *zahlende Besucher 70 Die folgende Aufstellung gibt einen aussagefhigen berblick ber die Gesamtbesucherzah- len: Besucherzahl Eintrittspreise ab 01.09.2005 Kinder, Behinderte, Zoopdagogik etc. 12.522 1,50 Studenten, Gruppen ab 15 Personen 10.490 3,00 Rentner Seniorencard A 22 2,25 Erwachsene 26.284 4,50 Kindergarten/Schulkinder auerhalb DA 8.683 1,50 Fhrungen 9 50,00 (Pauschal) Zoo-Ferien 1 10,00 (Pauschal) Schulklassen u. Kindergrten Stadt Darmst. 5.256 freier Eintritt Sonstige (Kaupiana, Sozialamt, etc.) 2.004 freier Eintritt Rentner Seniorencard S 38 freier Eintritt neu eingefhrte Tarife ab 01.10.05 Familie EuK (1 Erw., 1 Kind) 17.702 5,00 (8.851 Karten) Familie Eu2K (1 Erw., 2 o. mehr Kinder) 13.680 6,00 (4.560 Karten) Familie 2Eu1K (2 Erw., 1 Kind) 26.379 9,50 (8.793 Karten) Familie 2Eu2K (2 Erw., 2 o. mehr Kinder) 28.128 10,50 (1.531 Karten) Gesamt- Besucherzahl 2006 151.198 Im Berichtsjahr haben wir beim Vivarium 2 Kassenprfungen durchgefhrt. Wir prften den Bestand der Handkasse und die Eintrittsgelder. Eine Ablieferung vom 09.09.06 ber 3.500,00 war am Prftag (13.12.06) nicht auf dem Ablieferungskonto verbucht. Aufgrund unserer Nach- frage hat die Sparkasse Darmstadt die Gutschrift am 12.12.06 mit Valuta 11.09.06 nachge- holt. Die Sparkasse hatte den im Nachttresor abgelieferten Betrag versehentlich nicht gutge- schrieben. Weitere Feststellungen haben sich nicht ergeben. Im Rahmen des Deckungskreises 30218, der fr das Vivarium eingerichtet ist, waren alle Aus- gaben gedeckt. UA 3310 – Bhnenwesen HHSt. …. 711000 (Zuweisung Land Hessen fr Staatstheater) Die Stadt leistete zu den Kosten des Staatstheaters bei einem Planansatz von 12.500.000,00 eine Zuweisung an das Land Hessen von 12.257.472,77 Abzglich der Zuweisung des Landes Hessen fr das Staatstheater (HHSt. …. 171000) von -1.641.130,00 verbleibt fr die Stadt ein Anteil von 10.616.342,77 Ferner zahlte die Stadt aus dieser HHSt. einen Zuschuss von 12.250,00 an den Verein der Freunde des Staatstheaters fr den Ankauf von Bhnenausstattungen. Die Prfung des Zwi- schen-Verwendungsnachweises ergab keine Feststellungen. 71 UA 3320 – Internationales Musikinstitut Im August 2006 fhrte das Internationale Musikinstitut die 43. Internationalen Ferienkurse fr Neue Musik durch. Wir haben die finanzielle Abwicklung der Ferienkurse im Juni 2007 ge- prft. Die Gegenberstellung des Finanzierungsplans (Stand 15.02.2006) mit dem Rechnungser- gebnis sowie die Mehr- oder Wenigereinnahmen und –ausgaben stellen sich wie folgt dar: Ausgaben Planung € Rechnungserg. € Mehr /Weniger (+) (-) € Personalausg. (stndiges Personal) 70.753,69 72.521,48 +1.767,79 Druck und Werbung 15.000,00 9.812,95 -5.187,05 Kranichsteiner Musikpreis 5.000,00 5.000,00 Kompositionsauftrge 5.000,00 10.304,40 +5.304,40 Honorare, Vergtungen, L hne: a) Dozenten b) Konzertmitwirkende c) Steuerzahlungen fr Knstler aus dem Ausland d) Personal fr Organisation e) Studiotechnik 67.000,00 95.260,00 3.000,00 45.000,00 14.000,00 69.322,50 157.146,30 4.793,38 51.400,76 16.240,00 +2.322,50 +61.886,30 +1.793,38 +6.400,76 +2.240,00 Reisekosten 20.000,00 20.338,72 +338,72 Materialleihgebhren und GEMA 10.000,00 12.965,43 +2.956,43 Technisches und instrumentales Material 20.000,00 57.790,02 +37.790,02 Transporte 10.000,00 24.101,46 +14.101,46 Telekommunikation, Porti, Kurierdienste 2.000,00 851,45 -1.148,55 Raummiete und Pflege 20.000,00 46.799,18 +26.799,18 Unterknfte 145.000,00 150.758,50 +5.758,50 Verpflegung 45.000,00 50.344,92 +5.344,92 Verschiedenes 2.500,00 1.666,53 -833,47 Umsatzsteuer/Vorsteuer -35.000,00 -23.030,84 +11.969,16 Gesamt 559.513,69 739.118,14 +179.604,45 72 Einnahmen Planung € Rechnungserg. € Mehr /Weniger (+) (-) € Stadt Darmstadt a) Sachkosten 301.090,00 302.297,17 + 1.207,17 b) Personalkosten 70.753.69 72.521,48 + 1.767,79 Benutzungsgebhren 140.000,00 170.388,87 + 30.388,87 Sponsoring Ferienkurse 25.000,00 135.595,00 + 110.595.00 Zuweisung Bund 25.000,00 41.000,00 + 16.000,00 Zuweisung Land Hessen 25.000,00 25.000,00 --- DAAD - Stipendienmittel 7.670,00 7.500,00 - 170,00 Mehrwertsteuerabzug - 35.000,00 - 15.184.38 19.815,62 Gesamt 559.513,69 739.118,14 + 179.604,45 Anmerkung Bei den Personalkosten von 72.521,48 handelt es sich um Vergtungen des stndigen Perso- nals des Internationalen Musikinstituts vom 01.06. – 30.09.2006 einschlielich 4/12 der Jah- ressonderzahlungen 2006. Der stdtische Anteil an den 43. Internationalen Ferienkursen 2006 betrgt demnach 374.818,65. Der Vergleich mit den zusammengefassten Zahlen fr 2004 Einnahmen 270.060,02 Ausgaben 618.373,07 Stdt. Anteil 348.313,05 zeigt, dass sich die Einnahmen um ca. 94.000,00 und die Ausgaben um ca. 120.000,00 er- h ht haben. Der stdt. Anteil an den Gesamtausgaben ist somit um ca. 26.500,00 gestiegen. Vergleich der zusammengefassten Zahlen fr die Ferienkurse in den Jahren 2002 bis 2006 2002 2004 2006 Einnahmen 204.114,77 270.060,02 364.299,49 Ausgaben 647.573,05 618.373,07 739.118,14 Stdt. Anteil 443.458,28 348.313,05 374.818,65 Finanzierung Im HH-Plan 2006 waren fr die Durchfhrung der 43. Internationalen Ferienkurse bei der HHSt. …. 591000 (Ferienkurse) 505.500,00 eingeplant. Das Rechnungsergebnis beluft sich auf 667.526,04. Die Summe der Ausgaben bei dieser HHSt. gem Verwendungsnachweis betrgt jedoch nur 666.596,66. Die Differenz von 929,38 erklrt sich wie folgt: Fr die Best- ckung der beiden Barkassen bei den Internationalen Ferienkursen hat das IMD die 73 HHSt. …. 591000 mit Barauszahlungen von insgesamt 33.000,00 belastet. Der nach Abzug der Gesamtbarausgaben von 32.070,62 verbliebene Betrag von 929,38 wurde jedoch nicht mittels Soll-Abgang auf der Ausgabe-HHSt. gebucht, sondern zu Gunsten der HHSt. …. 110000 (Benutzungsgebhren) eingezahlt. Wir haben diesen Sachverhalt mit dem IMD er rtert und um knftige Beachtung gebeten. In der Jahresrechnung ist das Ergebnis der HHSt. …. 591000 (Ferienkurse) um 207,00 zu hoch ausgewiesen. Der Grund hierfr sind doppelt ausgezahlte Reisekosten an einen Mitwir- kenden der Ferienkurse. Dieser hat den Betrag am 03.07.2007 zu Gunsten der HHSt. …. 157000 (Vermischte Einnahmen) wieder zurckgezahlt. Als Deckungsmittel fr die Mehrausgaben von 162.026,04 standen die Mehreinnahmen fol- gender HHSt. zur Verfgung: 01.3320.110000 (Benutzungsgebhren) +16.239,86 01.3320.170000 (Zuweisung Bund fr Ferienkurse) +16.000,00 01.3320.171000 (Zuweisung Land Hessen fr Ferienkurse) 0,00 01.3320.174000 (Zuweisung des Dt. Akad. Austauschdienstes) -170,00 01.3320.178100 (Sponsoring fr Ferienkurse) +129.595,00 Gesamt +161.664,86 Somit ergibt sich eine Unterdeckung von 361,18. Da der Deckungsring des IMD insgesamt mit Wenigerausgaben von 2.558,40 schliet, hat das IMD in Absprache mit der Kmmerei ber- planmige Mittel fr das HHj. 2006 in dieser H he erhalten. Prfungsfeststellungen B Bei unserer Prfung haben sich folgende Beanstandungen ergeben, die wir mit dem Fachamt besprochen haben: Auf verschiedenen Belegen ber Barzahlungen an Aushilfskrfte ist weder der Stunden- satz noch die Anzahl der geleisteten Stunden angegeben. In mehreren Fllen wurde das Bruttoprinzip gem 7 Abs. 2 GemHVO nicht beachtet und Bareinnahmen zur Begleichung von Barausgaben verwendet. Bei einer Reisekostenabrechnung rechnete das Fachamt fr die Mitnahmeentschdigung 7,44 zu viel aus. In einem Fall stellten wir einen Skontoverlust von 20,81 fest. Fr die Zuwendungen des Bundes, des Landes und des Deutschen Akademischen Austausch- dienstes (DAAD) konnten wir die zweckentsprechende Verwendung der Mittel besttigen. UA 3321 – Sonstige Musikpflege HHSt. …. 591000 (Sonderveranstaltungen) Fr die Durchfhrung von Sonderveranstaltungen wie den Promenadenkonzerten und Snger- ehrungen wandte die Stadt bei einem Planansatz von 17.900,00 im Berichtsjahr 19.872,52 auf. HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Verbnde) 74 Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 94.580,00 Zuschsse von insgesamt 91.249,61 an 21 Empfnger. Die Prfung der Verwendungsnachweise hatte folgendes Ergebnis: Institut fr Neue Musik und Musikerziehung (22.460,00) Kammersinfonieorchester (1.950,00) Die Zuschussempfnger haben die ordnungsgeme Verwendung der stdtischen Zuschsse nachgewiesen. Sngerkreis Darmstadt-Stadt (8.860,00) Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 410,78, welche das Fa- chamt zurckforderte. Der Betrag ging am 27.07.2007 ein. Chopin-Gesellschaft (38.180,00) V Die Prfung des Verwendungsnachweises 2004 fhrte im Ergebnis zu einer berzahlung von 9.895,16, gegen deren Rckforderung der Verein Widerspruch eingelegt hatte. In Abstimmung mit dem Fachamt sollte ber den Widerspruch erst nach Prfung der Verwendungsnachweise fr die Jahre 2005 und 2006 entschieden werden. Diese lagen uns bei Erstellung des Berichts noch nicht vor. Bessunger Kammerorchester (1.950,00) Das Fachamt legte uns den Verwendungsnachweis am 27.11.2007 vor. Die Stellungnahme zu unseren Rckfragen sowie die nachgeforderten Unterlagen gingen am 19.02.2008 ein. Die Prfung ist noch nicht abgeschlossen. Bach-Chor (4.090,00) V Die Prfung des Verwendungsnachweises 2005 ergab eine berschreitung der Liquidittsre- serve um 454,17. Gegen die Rckforderung hatte der Verein Widerspruch eingelegt. Nach er- neuter Prfung haben wir dem Fachamt empfohlen, diesem nicht abzuhelfen. Die Prfung des Verwendungsnachweises 2006 ergab keine Feststellungen. Auf die Vorlage weiterer Verwendungsnachweise haben wir verzichtet. HHSt. …. 711000 (Zuweisung Kammermusik und Jugendkonzertreihe) Fr die Durchfhrung der Kammerkonzertreihe zahlte die Stadt dem Staatstheater eine Zu- weisung von 30.680,00. Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab keine Feststellungen. UA 3322 – Jazz-Institut HHSt. …. 177000 (Zuschsse Goethe-Institut fr Ausstellungen) Fr die Beteiligung an der Ausstellung „Deutscher Jazz“ in Berlin erhielt die Stadt eine zweck- gebundene Zuweisung von 30.242,06. Ausgaben in gleicher H he leistete die Stadt bei der korrespondierenden HHSt. …. 591100 (Veranstaltungen Deutscher Jazz). HHSt. …. 591000 (Veranstaltungen) Fr Jazz-Veranstaltungen – insbesondere den einmal monatlich stattfindenden „Jazz-Talk“ – wandte die Stadt 19.549,00 auf. HHSt. …. 700100 (Jazzconceptions) Aus dieser HHSt. zahlte die Stadt 5.181,30 fr einen Workshop zur F rderung junger Musiker. UA 3330 – Akademie fr Tonkunst Als Erstattung der Stadt an den Eigenbetrieb fr den hoheitlichen Bereich waren bei der 75 HHSt. …. 675000 350.000,00 eingeplant. Das Rechnungsergebnis der Akademie weist fr die Fachschule Einnahmen von 1.093.565,23 und Ausgaben von 1.475.341,67 aus. Der an den Eigenbetrieb zu leistende Betrag beluft sich somit auf 381.776,44. Gegenber dem Vorjahr stiegen die Einnahmen um 4.457,90. Bei den Ausgaben war eine Erh hung um 91.952,73 zu verzeichnen. Gr ere Abweichungen bei den Einzelpositionen haben wir nachfolgend dargestellt: 2005 2006 Abweichung Unterhaltung der Grnanlagen am Grundstck 6.850,30 10.883,08 +4.032,78 Unterhaltung des Bro- und Betriebs- inventars 51.600,00 46.581,19 -5.018,81 Anschaffung von geringwertigen Wirt- schaftsgtern 5.003,64 10.184,03 +5.180,39 Heizung 24.819,86 33.541,88 +8.722,02 Reinigung 58.739,13 62.267,15 +3.528,02 Ausgaben aus Spenden 10.197,00 16.800,31 +6.603,31 Fahrtbeihilfen fr Studierende 0,00 3.050,00 +3.050,00 Fahrtbeihilfen 0,00 4.189,61 +4.189,61 Sachverstndigen- und Gerichtskosten 0,00 1.839,68 +1.839,68 Vermischte Ausgaben 4.588,06 1.098,25 -3.489,81 Abschreibungen 7 0,00 229.257,98 +229.257,98 UA 3400 – Heimat- und sonstige Kulturpflege UA 3400 – Heimat- und sonstige Kulturpflege HHSt. …. 591000 (Kunstpreis der Stadt Darmstadt) Da der Wilhelm-Loth-Preis knftig nur noch alle 2 Jahre vergeben wird, wurde ein Betrag von 6.000,00 nach 2007 bertragen. 7 Die Abschreibungen wurden im Vorjahr versehentlich nicht gebucht. 76 HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 259.320,00 Zuschsse von insgesamt 251.846,41. Das Ergebnis der Prfung der Verwendungsnachweise haben wir nachfolgend dargestellt: Betriebskostenzuschuss an den Kunstverein Darmstadt e. V. (190.490,00) Betriebskostenzuschuss an den Berufsverband Bildender Knstlerinnen und Knstler (BBK), Landesverband Hessen (4.800,00) Die Zuschussempfnger haben die ordnungsgeme Verwendung der stdtischen Zuschsse nachgewiesen. Betriebskostenzuschuss an die Darmstdter Sezession (52.000,00) Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berschreitung der Liquidittsreserve um 2.598,70. Die Darmstdter Sezession hat der Rckforderung widersprochen mit dem Hin- weis auf die in das Jahr 2007 verschobene Ausstellung in der Landesvertretung Hessen in Ber- lin. Wir haben daraufhin dem Fachamt empfohlen, dem Widerspruch abzuhelfen unter der Voraussetzung, dass die Ausstellung tatschlich im Jahr 2007 durchgefhrt und der ber- schuss von 2.598,70 hierfr verwendet wird. Auf die Vorlage weiterer Verwendungsnachweise haben wir verzichtet. HHSt. …. 700200 (Zuschuss an Associations Culturelle Franco-Allemande) Die Prfung des Verwendungsnachweises fr den Betriebskostenzuschuss von 580,00 ergab eine berschreitung der Liquidittsreserve um 1.643,02. Wir haben daher das Fachamt gebe- ten, den Zuschuss in voller H he zurckzufordern. Der Betrag ging am 02.07.2007 ein. HHSt. …. 700500 (Zuschuss an Eisenbahnmuseum) Den im Nachtrag auf 15.280,00 gekrzten Planansatz zahlte das Fachamt im Gegensatz zum Vorjahr wieder in voller H he aus. B Der Verwendungsnachweis hat uns noch nicht vorgelegen. V Wie in den Vorjahren8 ausfhrlich berichtet, behlt der Verein seit 2002 15.960,00 aus Mitteln der Stadt ein, fr deren Zahlung die Voraussetzungen nicht gegeben waren. Der Zuschuss- empfnger hat an das Fachamt die Bitte herangetragen, dass auf die Rckzahlung des Zu- schusses verzichtet werden soll. Wir haben dem Fachamt mitgeteilt, dass wir das Anliegen des Zuschussempfngers auf Verzicht der Rckforderung fr unangemessen und nicht vertretbar halten. Bei Fertigstellung dieses Berichtes war die Rckzahlung noch nicht erfolgt. V HHSt. …. 700600 (Zuschuss 1000 Jahre Bessungen) Wie wir in den Vorjahren ausfhrlich berichtet haben, behlt die IG Bessungen seit Abschluss der Feierlichkeiten zum Bessunger Millennium im Jahr 2002 ca. 28.000,00 aus Mitteln der Stadt ein, die sie fr den F rderzweck nicht ben tigt hat. Nach den Vorschriften der Kulturf r- derungsrichtlinien fr Projektkostenzuschsse htte dieser Betrag zurckgezahlt werden ms- sen. Die Entscheidung des damaligen Oberbrgermeisters zur Umwidmung der Mittel fr ein Projekt „Pflanzturm“ ist auch nach zwei Jahren noch immer nicht umgesetzt. Wir haben dem Fachamt mehrmals mitgeteilt, dass wir die Rckzahlung der Mittel fr dringend erforderlich halten, falls das Ersatzprojekt nicht in absehbarer Zeit umgesetzt wird. Bis Anfang 2008 hat sich nichts gendert. 8 Zuletzt Rdn. 107/2004 77 HHSt. …. 700750 (Zuschsse zu Veranstaltungen zur 675-Jahr-Feier) Die Prfung des Verwendungsnachweises fr den Zuschuss von 9.000,00 an den Jazzclub Darmstadt konnten wir bis zur Erstellung des Berichts nicht abschlieen, da die Unterlagen noch immer unvollstndig sind. UA 3401 – Glckert–Haus HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Die Stadt hat den Planansatz von 22.280,00 im Nachtrag um 620,00 auf 21.660,00 gekrzt. Davon zahlte die Stadt 20.369,99 (Vorjahr 20.486,50) an die Deutsche Akademie fr Sprache und Dichtung aus. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Zuschuss Tagungskosten 2.650,00 Miete einschl. Nebenkosten 17.719,99 20.369,99 Im Frhjahr 2003 hat die Mitgliederversammlung der Akademie fr Sprache und Dichtung einer nderung von 14 Abs. 1 der Satzung zugestimmt, wonach die Jahresrechnung der A- kademie ab 2003 durch das Revisionsamt geprft wird. Diese Prfung hat bis einschlielich 2001 das Staatliche Rechnungsprfungsamt durchgefhrt. Unsere Prfung ist eine Teilprfung. Sie besteht aus einer stichprobenartigen Belegprfung, einer rechnerischen Prfung sowie einer Prfung der Zulssigkeit der festgestellten Abwei- chungen vom Haushaltsplan. Die abschlieende Prfung verbleibt beim Ministerium fr Wis- senschaft und Kunst. Dem Vorschlag des Ministeriums unsere Prfungsttigkeit noch auf die Feststellung der sachlichen Richtigkeit auszuweiten, konnten wir aus zeitlichen und personel- len Grnden nicht entsprechen. Die Unterlagen sind sehr bersichtlich gefhrt, geordnet und vollstndig. Das Kuratorium hat unsere Empfehlung im letzten Prfbericht umgesetzt und einer Lockerung und Vereinfachung der Deckungsvermerke zugestimmt. Der auf unsere Empfehlung ausfhrlichere Sachbericht erm glicht einen guten Einblick in die Ttigkeiten der Akademie. Die zweckentsprechende Verwendung der stdtischen Mittel ist nachgewiesen. UA 3402 – Olbrich-Haus HHSt. .... 700000 (Zuschuss fr Deutsches Poleninstitut) Der Planansatz von 48.760,00, im Nachtrag gekrzt auf 47.610,00, kam mit 47.591,24 fast vollstndig zur Auszahlung. Das Poleninstitut erhlt einen Zuschuss fr Miete von 13.731,24 (Olbrich-Haus), der unter dem gleichen Unterabschnitt unter HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten) wieder verein- nahmt wird. Fr das Haus Deiters (mit Turmzimmer) werden weitere 9.450,00 bernommen, die vom Eigenbetrieb vereinnahmt werden. Hinzu kamen in diesem Jahr weitere Zuschsse von 24.410,00 fr Betriebskosten. Die Prfung dieses Zuschusses erfolgt innerhalb der Prfung der Jahresrechnung des Instituts (Auftragsprfung). 78 UA 3650 – Denkmalschutz und –pflege Der bei der HHSt. …. 600100 (ffentlichkeitsarbeit) im Nachtrag auf 10.000,00 gekrzte Planansatz reichte nicht aus, um die Ausgaben von 37.000,90 zu decken. Bis zum HH-Jahr 2004 wies der Haushaltsplan einen unechten Deckungsvermerk nach 17 Abs. 1 GemHVO aus, wonach die HHSt. …. 130100 (Einnahmen aus Verkauf) zur Deckung von Mehrausgaben der HHSt. …. 600100 herangezogen werden kann. Das Fachamt hat wie im Vorjahr die Frei- gabe bei der Kmmerei beantragt und die Einnahmen der HHSt. …. 130100 als Deckungsmit- tel angeboten. Die Kmmerei hat die Freigabe genehmigt. Fr 2007 ist der unechte De- ckungsvermerk wieder angebracht. B Bei der HHSt. …. 540200 (Stromkosten, Beleuchtung) ist der HH-Ansatz von 500,00 um 119,12 berschritten. Wir haben das Fachamt unterrichtet. UA 3700 – Kirchliche und religi se Angelegenheiten HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Kirchen) Die Stadt zahlte Zuschsse von 153.900,00 an 5 Empfnger aus. Der Ansatz betrug 155.810,00 und wurde im Nachtrag auf 153.900,00 gekrzt. Die Zuschsse verteilen sich wie folgt: Jdische Gemeinde 146.739,60 HEAG MediaNet (Grundgebhr fr Leitungswartung) fr die ber- wachungsanlage der Synagoge 1.670,40 Ev. Regionalverwaltung als Anteil fr das Organistengehalt und die Brandversicherung fr die Ev. Kirche in Wixhausen 270,00 Russisch-Orthodoxe Di zese 220,00 Ev. Regionalverwaltung fr die Nacht der Kirchen 5.000,00 153.900,00 DenVN fr die Nacht der Kirchen haben wir ohne Feststellungen geprft. B Der VN 2006 fr die Jdische Gemeinde liegt noch nicht vor. V Den VN 2005 hat uns das Fachamt im Juni 2007 zur Prfung vorgelegt. In den Vorjahren hat die Jdische Gemeinde einen Zuschuss von 153.640,00 erhalten. Aufgrund der massiven Auf- lagen der Aufsichtsbeh rde hat das Fachamt den Zuschuss um 6.900,00 gekrzt und 146.740,00 ausgezahlt. Die Jdische Gemeinde gibt in ihren Umsatzerl sen den Zuschuss der Stadt mit 153.640,00 an. Im Jahresabschluss 2005 hat die Gemeinde den Differenzbetrag von 6.900,00 als Forde- rung ausgewiesen und den Differenzbetrag bei der Stadt nachgefordert. Sie berief sich auf ei- ne Vereinbarung, die die Stadt am 09.11.1990 mit der Jdischen Gemeinde geschlossen hat. In dieser Vereinbarung wird – im Gegensatz zu anderen Zuschussvertrgen – nicht auf die Kul- turf rderungsrichtlinien verwiesen, so dass fraglich ist , ob die Regelung ber die Liquiditts- reserve zur Anwendung kommt. Lediglich die H he des Zuschusses ist festgeschrieben. Da der Vertrag viele Fragen enthlt, die sonst in Zuschussvertrgen geregelt werden, hat das Fa- chamt jhrlich ergnzend einen Bewilligungsbescheid erteilt und auf die geltenden Kulturf r- derungsrichtlinien der Stadt Darmstadt hingewiesen, Der Zuschussempfnger hatte sein Ein- 79 verständnis jeweils durch Unterschrift bestätigt, lehnt jedoch jetzt die Anwendung der Zu- schussrichtlinien ab. Eine eingehende Prüfung durch das von Herrn Oberbürgermeister Hoffmann eingeschaltete Rechtsamt im Februar/März 2008 ergab, dass weder die Bewilligungsbescheide noch die Zu- schussrichtlinien, sondern ausschließlich der Vertrag Grundlage für die Abrechnung des Zu- schusses ist. Allerdings ist im Vertrag geregelt, dass die Jüdische Gemeinde alle ihr zustehen- den (anderen) Einnahmemöglichkeiten ausschöpft und dass eine Erhöhung dieser Einnahmen bei der Bemessung des städtischen Zuschusses zu berücksichtigen ist. Eine Absprache mit dem Fachamt über die Umsetzung der Stellungnahme des Rechtsamts steht noch aus. Im Hinblick darauf wird auf die Darstellung des Ergebnisses der Prüfung des VN 2005 verzich- tet, weil diese auf der Anwendung der Kulturförderungsrichtlinien beruht. 80 EINZELPLAN 4 – SOZIALE SICHERUNG HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 29.325.635 25.209.270 26.973.490 Sonst. Finanzeinnahmen 5.206.240 5.492.820 5.200.796 Summe Einnahmen 34.531.875 30.702.090 32.174.286 Personalausgaben 23.273.642 22.277.820 24.457.086 Sachaufwand 31.711.484 34.316.850 36.699.535 Zuweisungen u. Zuschsse 66.328.914 68.824.660 65.310.523 Summe Ausgaben 121.314.040 125.419.330 126.467.144 Zuschussbedarf 86.782.165 94.717.240 94.292.858 Vergleich Rechnungserg./Planung -424.382 -0,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 7.510.693 8,7% In den Nachtragshaushaltsplnen 2006 hat die Stadt die Einnahmen des Einzelplanes 4 um 527.830,00 (1,75 %) und die Ausgaben um 10.070.520,00 (8,73 %) erh ht. Daher ist die Dif- ferenz zwischen Planung und Rechnungsergebnis gering (0,4 %). Der im HHj. 2006 gegenber dem HHj. 2005 erh hte Zuschussbedarf resultiert aus Weniger- einnahmen von 2.357.589,00 und Mehrausgaben von 5.153.104,00. Dies beruht berwiegend auf den geringeren Einnahmen des UA 4102 „Hilfe zum Lebensunterhalt – Laufende Leistun- gen in Form von Hilfe zur Arbeit“ mit 2.511.065,96. Die Ausgaben werden vor allem durch die gestiegenen Aufwendungen im UA 4820 „Grundsi- cherung nach dem SGB II“ von 3.927.956,95 geprgt. Weitere Erluterungen befinden sich bei den jeweiligen UA. Aufteilung der Mittel fr Soziale Sicherung Nach den Gruppierungsvorschriften des kommunalen Haushaltsrechts sind die Sozial- hilfeleistungen in Hauptgruppe 7 (Zuweisungen und Zuschsse) enthalten. Um die Aufwendungen mit dem Vorjahr zu vergleichen, haben wir ab dem HHj. 2005 auch die neu eingerichtete Gruppe 69 des UA 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“ bercksichtigt. Aufgeschlsselt nach Gruppen ergeben sich fr den EPl. 4 folgende Einzelbetrge. 81 Die Berechnung erfolgte ohne Nachkommastellen und Rundungen. In den Tabellen können deshalb Differenzen von bis zu 10,00 entstehen: Gruppe HHj. 2005 HHj. 2006 69 Aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen 25.486.238 29.414.194 70 Zuschüsse 17.394.278 19.447.435 71 Zuweisungen und Zuschüsse an Bund 0 0 72 Schuldendiensthilfen 0 0 73 Leistungen der SH außerhalb v. Einrichtungen 13.795.800 11.004.449 74 Leistungen der SH in Einrichtungen 8.693.897 8.579.156 75 Leistungen an Kriegsopfer u. a. Anspruchsber. 552.147 438.932 76 Leistungen der Jugendhilfe außerhalb v. Einr. 6.364.770 6.225.838 77 Leistungen der Jugendhilfe in Einrichtungen 11.166.782 10.996.276 78 Lastenausgleichszahlungen 7.452.783 7.864.380 79 Leistg. an Asylbewerber u. a. Anspruchsber. 908.453 754.057 Summe 91.815.148 94.724.717 Die Aufteilung auf die einzelnen Abschnitte stellt sich wie folgt dar: Abschn. Gruppe 2005 2006 40 70 Zuschüsse 179.832 545.785 70 Zuschüsse 0 0 73 Leistungen SH außerhalb v. Einr. 13.741.299 10.956.08841 74 Leistungen SH in Einrichtungen 8.693.897 8.579.156 73 Leistungen SH außerhalb v. Einr. 54.500 48.361 78 Lastenausgleichszahlungen 35.083 40342 79 Leistungen an Asylbewerber 908.453 754.057 70 Zuschüsse 398.040 507.953 72 Schuldendiensthilfen 0 043 77 Jugendhilfe in Einrichtungen 3.939 0 44 75 Leistungen an Kriegsopfer u. ä. 552.147 438.932 70 Zuschüsse 1.037.585 1.010.838 76 Jugendhilfe außerhalb v. Einr. 6.364.770 6.225.83845 77 Jugendhilfe in Einrichtungen 11.162.842 10.996.276 46 70 Zuschüsse 14.850.761 16.436.134 47 70 Zuschüsse 928.059 946.725 48 69 Aufgabenbezogene Leist. Beteil. 25.486.238 29.414.194 78 Lastenausgleichszahlungen 7.376.729 7.825.661 49 78 Lastenausgleichszahlungen 40.970 38.316 Summe 91.815.1449 94.724.717 Die Ausgaben, bezogen auf die Gruppen 69 bis 79 des Einzelplanes 4, erhöhten sich um 2.909.569 (3,17 %) und liegen damit in einem akzeptablen Bereich. 9 Ausgleich für Rundungsdifferenz: 4 (= 91.815.148) 82 Die Rechnungsergebnisse wurden berwiegend von den Mehrausgaben der Gruppe 69 im Ab- schnitt 48 mit 3.927.956 und von der Gruppe 70 im Abschnitt 46 mit 1.585.373 beeinflusst. Diesen Mehrausgaben stehen Einsparungen bei der Gruppe 73 von 2.791.231 im gesamten Einzelplan 4 gegenber. 2005 2006 Leistungen der Sozialhilfe ohne Gruppen 69, 70 und 71 48.934.632 45.863.088 Um die Leistungen der Sozialhilfe vollstndig zu erfassen, ist es allerdings erforderlich, die im UA 9002 veranschlagte und abgerechnete Umlage an den LWV mit einzubeziehen. Bei HHSt. 01.9002.832000 waren 2006 24.948.870 geplant. Das Rechnungsergebnis ist mit 24.948.864 etwas niedriger ausgefallen. Weiterhin sind noch die aufgabenbezogenen Leis- tungsbeteiligungen der Gruppe 69 im UA 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“ mit 29.414.194 zu bercksichtigen. 2005 2006Leistungen der Sozialhilfe einschließlich Verbandsumlage an den LWV und Grundsicherung nach dem SGB II 97.520.430 100.266.146 Die Aufwendungen fr Sozialhilfe stiegen im Verhltnis zum Vorjahr um 2.705.716 (ca. 2,77 %). In den Nachtragshaushaltsplnen fanden erhebliche Zu- oder Abplanungen bzw. Umplanun- gen statt. Insbesondere bezogen sich diese Vernderungen auf die nachstehenden Unterab- schnitte: UA Bezeichnung Begründung 4050 „Verwaltung der Grundsicherung fr Arbeitssuchende“ Neuplanung wegen Einfhrung des SGB II 10 zum 01.01.2005 4071 „Erziehungsberatung (EZB)“ Abplanung wegen Zusammenlegung von Fami- lien-Bildungssttte (FBS) mit EZB 4101 „Hilfe zum Lebensunterhalt – laufende Leistungen“ Umplanung in den UA 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“ 4102 „Hilfe zum Lebensunterhalt – Hilfe zur Arbeit“ Abplanung wegen Einfhrung des SGB II zum 01.01.2005 4103 „Einmalige Leistungen an Emp- fnger laufender Leistungen“ wie bei UA 4101 4116 „Hilfe zur Pflege“ wie bei UA 4101 4130 „Krankenhilfe/Hilfe zur Famili- enplanung“ Erh hung fr Kosten der Krankenversicherung sowie fr den Deckungskreis „Hilfe zum Le- bensunterhalt“ 4201 „Hilfe zum Lebensunterhalt gem. Rckzahlung zuviel erhaltener Leistungen an 10 Sozialgesetzbuch (SGB) zweites Buch (II) – Grundsicherung fr Arbeitssuchende 83 2 AsylbewerberG“ das Regierungsprsidium Darmstadt 4330 „Darmstdter Werksttten“ Abplanung, da seit 2005 Eigenbetrieb 4335 „Kurt-Jahn-Anlage“ Abplanung, da seit 2005 Eigenbetrieb 4541 „F rderung von Kindern in Tageseinrichtungen“ Erh hung aufgrund weiterer Einrichtungen. Grundstzlich haben Bezieher von ALG II- Leistungen einen Anspruch 4550 „Andere Hilfen zur Erziehung nach 27 Abs. 2 KJHG“ Erstattungen aus Nachberechnungen der Vor- jahre 4557 „Heimerziehung, sonstige be- treute Wohnform“ Die Erh hung erfolgt fr den gesamten De- ckungskreis „Erzieherische Hilfen“ 4621 „Familienzentrum FBS / EZB“ Neuplanung, Zusammenlegung der UA fr die FBS / EZB 4640 „Stdtische Kindertagessttten“ Mehrausgaben fr Kita im Ernst-Ludwig-Park 4642 „Kindertageseinrichtungen fr freie Trger“ Umplanung in dem UA 4640 fr Kita „Ernst- Ludwig-Park“ 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“ Neuplanung wegen Einfhrung des SGB II zum 01.01.2005 4850 „Leistungen der Grundsicherung auerhalb von Einrichtungen“ Fallzahlsteigerung bei den Anspruchsberechtig- ten Wegen der Planung der HHj. 2005 und 2006 in einem Doppelhaushalt entspricht diese Auf- zhlung weitgehend der Aufstellung in unserem Schlussbericht zum HHj. 2005 (Rdn. 119). ber die Einzelheiten der Vernderungen wird ggf. bei den jeweiligen UA berichtet. 84 Abschnitt 40 – Verwaltung der Sozialen Angelegenheiten UA 4000 – Sozialamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 478.880,08 596.640,00 774.668,44 Ausgaben 3.489.238,35 3.579.490,00 4.240.285,84 Zuschussbedarf 3.010.358,27 2.982.850,00 3.465.617,40 Vergleich Rechnungserg./Planung 482.767,40 16,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 455.259,13 15,1% Die tatschlichen Einnahmen bersteigen die Planung. Die Mehreinnahmen beruhen auf ei- nem Nachlass, Spenden und erh hten Zuweisungen im Bereich der Suchtprvention und Kommunalisierung von F rderung sozialer Hilfen. Das h here Rechnungsergebnis bei den Ausgaben beruht berwiegend auf einer zu hohen Abplanung von Personalkosten wegen Bil- dung der ARGE. Die Stadt hat den Zuschlag fr eine F rderung durch das Bundesmodellprogramm „Lokales Kapital fr Soziale Zwecke“ (LOS) fr die Zeit von mindestens 2003 – 2006 erhalten. Es han- delt sich um eine Finanzierung von 100% aus dem Europischen Sozialfond (ESF). Das F r- derprogramm basiert auf der Umsetzung so genannter „Mikroprojekte“, die das Ziel haben, vom gesellschaftlichen Ausschluss bedrohte bzw. am Arbeitsmarkt besonders benachteiligte Menschen zu aktivieren und fr sie M glichkeiten zur Eingliederung in das Erwerbsleben zu schaffen. HHSt. .... 170000 (Zuweisung Bund fr LOS) Der Bund erstattet nach Abschluss einer F rderperiode geleistete Aufwendungen fr verschie- dene Projekte in den Stadtteilen Eberstadt und Kranichstein nach Vorlage der Verwendungs- nachweise. Die Stadt tritt finanziell in Vorlage. Im Berichtsjahr betragen die Einnahmen 188.183,73. HHSt. …. 171100 (Zuweisung Land Hessen fr Suchtprvention) Das Land Hessen gewhrt fr die Insolvenzberatung keine Zuweisungen mehr (bisher 66.000,00). Durch Umstrukturierungen beim Zweckverband fr Jugend- und Drogenberatung wechselte ein Mitarbeiter zum 01.07.2004 zur Stadt Darmstadt und ist mit halber Stelle als Ansprechpartner fr diesen Bereich ttig. Fr diese Fachstelle fr Suchtprvention erhlt die Stadt ber die kommunalisierten Landesmittel eine Zuweisung von 22.0000. HHSt. .... 708000 (Zuschsse an die Trger aus der Kommunalisierung der Landesmittel) An Stelle der bisherigen Auszahlung von Landesmitteln an die einzelnen Trger erhlt die Stadt seit dem Jahr 2006 vom Land Mittel zur Untersttzung sozialer Hilfen. Hierfr schliet die Stadt Vertrge mit den Zuschussempfngern, die die H he der Landesmittel und der ggf. komplementren stdtischen Mittel festgelegen. Die Auszahlung der Mittel des Landes Hessen erfolgt aus dieser Haushaltsstelle direkt an die Trger (Ausnahme Frauenring). Fr alle 15 kommunalisierten Zuschsse haben die Trger die zweckentsprechende Verwendung nachgewiesen. Bezglich der stdtischen Zuschsse an die Trger verweisen wir auf die jeweiligen Unterab- schnitte. 85 Bezuschusste Projekte aus Kommunalisierten Landesmitteln: Zuschussempfänger Projekt Zuschuss Land Caritasverband Darmstadt Betreuungsverein 12.652,00 Cartiasverband Darmstadt Frhf rderung 126.156,99 Diakonisches Werk Verein Jug. + Erw.bildung 12.652,00 Hausfrauenverbund Mtterzentrum 12.782,00 Lebenshilfe fr geist. Behind. Familienentlast. Dienst 42.781,00 Wildwasser Darmstadt Wildwasser 19.563,00 Stadt Darmstadt Suchtprvention 22.000,00 Zweckverband ZES Drogenberatung 25.000,00 Zweckverband ZES Scentral 25.000,00 Pro Familia Frauennotruf 13.900,00 Aids-Hilfe Darmstadt Aids-Hilfe 37.300,00 Dt. Kinderschutzbund Kinderschutzbund 6.960,00 Parittischer Wohlfahrtsverb. Selbsthilfekontaktstelle 8.250,00 Parittischer Betreuungsverein Strkung Gemeinwesen 12.652,00 Zwischensumme Rechnungsergebnis HHSt. 377.648,99 Dt. Frauenring ber HHSt 01 .4390.718000 5.000,00 Summe: 382.648,99 HHSt. .... 718000 (Zuschsse fr Mikroprojekte nach LOS-Programm) Die Trger der Mikroprojekte erhalten rckwirkend nach entsprechender Prfung eine Erstat- tung ihrer Aufwendungen (Sach- und Personalkosten). Da die F rderzeitrume nicht mit dem Kalenderjahr bereinstimmen, k nnen die Rechnungsergebnisse nicht direkt den F rderzeit- rumen zugeordnet werden. Im Berichtsjahr betrgt das Rechnungsergebnis 168.136,32. Es lagen alle Verwendungsnachweise berwiegend vor der Auszahlung vor. Die Zahlungen erfol- gen vorbehaltlich der Prfung durch die Regiestelle in Berlin. Aus den ersten beiden F rderpe- rioden stehen noch Erstattungen des Bundes aus. bersicht der Einnahmen und Ausgaben fr die verschiedenen LOS-F rderperioden unabhn- gig vom Haushaltsjahr: Förderzeitraum Bewilligt Verausgabt b. 31.12.2006 Erstattet bis 31.12.2006 Noch offen 01.11.2003 – 30.06.2004 180.000,00 148.613,65 131.548,50 17.065,15 01.07.2004 – 30.06.2005 200.000,00 193.772,67 183.966,06 9.806,61 01.07.2005 – 30.06.2006 200.000,00 187.228,25 178.724,07 9.809,86 01.07.2006 – 30.06.2007 200.000,00 955,48 0,00 955,48 Im Rahmen der Belegprfung ergaben sich einige Feststellungen, die wir mit dem Fachamt klrten. Eine Beanstandung betraf die HHSt. .… 613000 (Fachstelle fr Suchtprvention). B Hier hat das Fachamt Zuschsse fr Prventionsmanahmen ohne Bewilligungsbescheid ausgezahlt. Eine Prfung der zweckentsprechenden Verwendung ist so nicht m glich. Eine rechtliche Grundlage fr evtl. Rckforderungen fehlt. Weiterhin hat das Fachamt die Anschaffung eines Beamers im Wert von 3.032,31 fr die Fachstelle Suchtprvention nicht aus dem Verm genshaushalt gezahlt. Die Investition ist 86 jedoch im Inventarverzeichnis gewahrt und wird bei knftigen doppischen Abschreibungen bercksichtigt. UA 4050 - Verwaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 900.403,63 982.000,00 1.654.484,69 Ausgaben 1.558.572,30 1.521.100,00 2.207.944,61 Ergebnis 658.168,67 539.100,00 553.459,92 Vergleich Rechnungserg./Planung 14.359,92 2,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -104.708,75 -15,9% Zum 01.01.2005 ist das neue Sozialgesetzbuch II (SGB II, Grundsicherung fr Arbeitssuchen- de) in Kraft getreten. Um die Leistungen des SGB II umzusetzen, schlossen die Stadt und die Agentur fr Arbeit, Darmstadt, am 23.12.2004 einen ffentlich-rechtlichen Vertrag gem. 53 ff SGB X ber die Grndung und Ausstattung einer Arbeitsgemeinschaft gem. 44 b SGB II. Die Einrichtung trgt den Namen "ARGE Darmstadt – Zentrum fr Arbeit und Existenzsiche- rung". In Ausfhrung von 17 dieses Vertrages (Kostenerstattung) regelten die Vertragspartner in einer Leistungsvereinbarung H he und Umfang der Personal- und Sachkosten. Die entspre- chenden Einnahmen und Ausgaben sind in dem neuen UA 4050 dokumentiert. Da fr die HHj. 2005 und 2006 ein Doppelhaushalt aufgestellt wurde, erfolgte die Planung der Haushaltsanstze erst im 1. Nachtragshaushaltsplan 2006. Der Zuschussbedarf von 553.459,92 liegt um ca. 2,7 % ber der Planung von 539.100,00 und um 104.708,75 (15,9 %) unter dem Gesamtrechnungsergebnis des Vorjahres. Da die Einrich- tung des neuen UA 4050 erst im HHj. 2005 erfolgte, halten wir die Schwankungen fr akzep- tabel. UA 4070 - Jugendamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 264.682,97 220,00 225.597,03 Ausgaben 2.693.477,14 2.426.700,00 2.683.678,91 Zuschussbedarf 2.428.794,17 2.426.480,00 2.458.081,880 Vergleich Rechnungserg./Planung 31.601,88 1,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 29.287,71 1,2% 87 Die Mehreinnahmen im Rechnungsergebis gegenüber der Planung entstehen durch die Zufüh- rung von Spenden- und Stiftungsmitteln. HHSt. .... 630005 (Ausgaben aus der Philipp-Giesbert-Stiftung) Der Familienentlastende Dienst der Lebenshilfe für geistig Behinderte erhielt 10.000,00. Den VN prüften wir im Rahmen des Gesamtverwendungsnachweises incl. der kommunalisierten Landesmittel. Beanstandungen ergaben sich nicht. Wir stellten jedoch fest, dass der Eigenan- teil des Trägers aufgrund von Drittmitteln im Berichtsjahr sehr stark reduziert war. In einem im Februar 2007 geschlossenen Vertrag sind zwar Eigenanteile des Trägers genannt, ohne deren Höhe oder einen Anteil festzulegen. Im Rahmen der Belegprüfung stellten wir fest, dass eine Doppelzahlung für eine Fortbildung vorliegt. Das Fachamt wird die Rückzahlung veranlassen. Darüber hinaus bestanden Unsi- cherheiten bei der Zuordnung zu den richtigen Haushaltsstellen insbesondere zur Abgrenzung von Aufwendungen für Aus- und Fortbildung oder für Dienstreisen. Am 01.06.2006 und 15.11.2006 prüften wir unvermutet die Kasse der Amtsvormundschaft. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Eine Kassenprüfung bei der Jugendförderung am 24.03.2006 ergab ebenfalls keine Beanstan- dungen. Wir haben wiederum darauf hingewiesen, dass regelmäßige Kassenbestandsaufnah- men durch den Abteilungsleiter durchzuführen sind. 88 Abschnitt 41 – Sozialhilfe nach dem BSHG HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.018.239 311.480 646.959 Sonst. Finanzeinnahmen 1.593.833 1.940.360 1.108.607 Summe Einnahmen 5.612.072 2.251.840 1.755.566 Personalausgaben 0 0 0 Sachaufwand 244.237 71.000 299.968 Zuweisungen u. Zuschsse 22.435.197 21.113.120 19.535.244 Summe Ausgaben 22.679.434 21.184.120 19.835.212 Zuschussbedarf 17.067.362 18.932.280 18.079.646 Vergleich Rechnungserg./Planung -852.634 -4,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.012.284 5,9% Beim Vergleich der Rechnungsergebnisse fallen die geringeren Einnahmen von 3.856.506,00 und Ausgaben von 2.844.222,00 auf. Diese Reduzierung ist in erster Linie noch auf die zum 01.01.2005 eingefhrte „Grundsicherung fr Arbeitssuchende“ und damit einhergehende Ver- lagerung der Einnahmen und Ausgaben zu dem UA 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“ zurckzufhren. So verringerten sich allein im UA 4102 „Hilfe zum Lebensunterhalt – Laufen- de Leistungen in Form von Arbeit“ die Einnahmen um 2.511.067,96 und die Ausgaben um 1.494.825,82. Prfung der Einnahmen im Bereich der Sozialhilfe Der berwiegende Teil der Einnahmen im Bereich der Sozialverwaltung ist unter der Abgabeart 0229 zusammengefasst. Ein Schwerpunkt unserer Prfung im HHj. 2006 war die Kontrolle der zeitgerechten und sach- gemen Verbuchung von Niederschlagungen im Verfahren „newsystem kommunal“ B (NSK). Hierbei fiel auf, dass zwischen der genehmigten Niederschlagung und der entsprechenden Sollreduzierung im Verfahren NSK teilweise bis zu vier Monate lagen. im Verfahren nicht die Abgangsart „unbefristete Niederschlagung“, sondern eine an- dere Abgangsart angegeben wurde. Diese falsche Angabe fhrt bei einer Auswertung zu einem fehlerhaften Ergebnis. bei den Antrgen auf Niederschlagung die entsprechenden Buchungskriterien wie Kas- senzeichen oder Adressnummern fehlten. Ohne diese Angaben ist die Auffindbarkeit der Vorgnge im Verfahren NSK erschwert. Forderungen durch den Magistrat zur unbefristeten Niederschlagung vorgelegt wur- den, fr die im Verfahren NSK keine Sollstellungen verzeichnet waren. 89 In diesem Zusammenhang stellten wir fest, dass die Sozialverwaltung Zahlungen ohne die An- gabe eines Kassenzeichens anfordert. Weiterhin waren Zahlungseingnge auf stdtischen Kon- ten zu verzeichnen, bei denen die Annahmeanordnungen durch das Fachamt fehlten. Durch das Fehlen des Kassenzeichens oder der Annahmeanordnung entsteht bei dem B Kassen- und Steueramt erhebliche Mehrarbeit, weil die Zuordnungskriterien fr die Buchhaltung fehlen. Auerdem ist nach 7 Abs.2 GemKVO eine Zahlungsanordnung unver- zglich zu erteilen, sobald die Verpflichtung zur Leistung, der Zahlungspflichtige, der Betrag und die Flligkeit feststehen. Wir haben diese Beanstandungen mit dem Fachamt eingehend besprochen und schriftlich dargestellt. Bei den nachgehenden Kontrollen konnten wir eine deutliche Verbesserung fest- stellen. UA 4100 ff – Hilfe zum Lebensunterhalt Nach einer von der Sozialverwaltung vorgelegten Auswertung sind die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 52 Flle (3,6 %) gestiegen. Um die Einnahmen- und Ausga- bensituation beurteilen zu k nnen, mssen die UA 4100 bis 4104 gemeinsam betrachtet wer- den. Die Einnahmen sanken von 5.332.571,46 im HHj. 2005 auf 1.209.485,23 im HHj. 2006 bei gleichzeitiger Reduzierung der Ausgaben von 9.082.092,11 auf 6.593.893,74. Der Zuschuss- bedarf erh hte sich um 1.634.887,58 (43,6 %). Die Ursache hierfr liegt berwiegend im Ergebnis des UA 4102. Dort gingen die Einnahmen um 2.511.065,96 und die Ausgaben um 1.494.825,82 zurck. Wir verweisen hierzu auf unse- re Erluterungen im UA 4102. Ein deutlicher Rckgang der Einnahmen ist auch bei der HHSt. 01.4100.162000 (Erstattun- gen rtlicher Sozialhilfetrger) von 1.004.522,81 im HHj. 2005 auf 316.301,85 im HHj. 2006 festzustellen. Nach einer Stellungnahme des Fachamtes ist das um 688.220,96 reduzierte Rechnungsergebnis auf das zum 01.01.2005 eingefhrte SGB II zurckzufhren. Dies spiegelt sich auch in der Anzahl der Buchungsflle im Verfahren NSK wider. Nach 154 Zahlungen im HHj. 2005 reduzierten sich die Zahlungen im HHj. 2006 auf 60. Die Kmmerei hat im UA 4100 Globalbereinigungen von 3,05 Mio. und im UA 4110 von 50.000,00 – wie im Vorjahr – vorgenommen. Die einzelnen Betrge sind von der Kmmerei ausfhrlich erlutert. Gegen die H he bestehen aus unserer Sicht keine Bedenken. Bei der HHSt. 01.4100.241600 (Rckforderungen von Unterbringungskosten) stand seit E dem 30.11.2005 eine Rckforderung von Unterbringungskosten ber 372,67 offen. Auf unseren Hinweis verrechnete das Kassen- und Steueramt den Betrag mit einer Zahlung an den gleichen Adressaten im Mrz 2006. 90 UA 4101 – Hilfe zum Lebensunterhalt in Form von laufenden Leistungen Der Zuschussbedarf hat sich im HHj. 2006 von 5.102.061,24 um 302.716,03 (5,9 %) auf 4.799.345,21 gegenber dem Vorjahr reduziert und liegt im fr Sozialhilfeleistungen blichen Schwankungsbereich. Der HH-Ansatz von 5.321.900,00 wurde um 522.554,79 (9,9 %) unterschritten. UA 4102 – Hilfe zum Lebensunterhalt – Laufende Leistungen in Form von Hilfe zur Arbeit Wie im Schlussbericht 200511 erlutert, mussten im HHj. 2005 wegen des Wechsels des Zu- schussgebers von der Stadt zur ARGE die berwiegende Zahl der Beschftigungsprojekte auf der Grundlage von VN abgerechnet werden. Die Verbuchung fand auf der HHSt. …. 170000 (Zuweisung Bund) statt. Da es sich bedingt durch die Einfhrung des SGB II zum 01.01.2005 um einen Einmaleffekt handelt, ging das Rechnungsergebnis bei dieser HHSt. von 2.545.153,00 im HHj. 2005 auf 6.167,63 im HHj. 2006 zurck. Die entsprechenden Ausgaben verringerten sich auf der HHSt. …. 730200 (Beschftigungsf r- derung) von 2.424.751,82 im HHj. 2005 auf 916.660,00 im Berichtsjahr. Im HHj. 2006 wurden Zuweisungen des Landes Hessen fr Arbeitsf rderungsmanahmen auf unterschiedliche HHSt. gebucht. Auf unsere Initiative hin wurden alle Zuweisungen auf E die HHSt. 01.4990.171510 (Zuweisungen zu Beschftigungsprojekten) umgebucht. im HHj. 2006 gingen 336.100,00 ein. Wir prften die VN fr das Land Hessen fr folgende Projekte: „Passgenau in Arbeit (PIA)“ 2006 Hessisches Aktionsprogramm „Regionale Arbeitsmarktpolitik (HARA)“ Gesamtnachweis 2004 – 2006 HHSt. .... 178000 und 630000 (Spenden/Ausgaben aus Spenden) Von den 16.666,00 Spenden fr das Projekt „Prventionsteam – Stadt Darmstadt – Ihr Si- V cherheitspartner“ hat die Stadt nach den 3.400,00 im HHj. 2005 im HHj. 2006 die restlichen Mittel von 13.266,00 ausgegeben. Die Spenden standen dem Sozialkritischen Arbeitskreis, dem Netzwerk ROPE e. V. und der Jugendf rderung zur Verfgung. HHSt. .... 730200 (Beschftigungsf rderung) Wie bereits im Schlussbericht 2005 erwhnt12, sind von der Sozialverwaltung die Verwen- dungsnachweise Cafeteria im TIZ und Porta Emilia, Trger: Kooperation Frauen e. V. der Jahre 2000-2004 in einer Gesamth he von 799.078,50 und Werkstatt Arbeit & Umwelt, Trger: Internationaler Bund (IB) der Jahre 2003 – 2004 mit einer Gesamth he von 528.819,58 11 Rdn. 134/2005 12 Wie vor 91 zur Prfung vorzulegen. Wir haben das Fachamt mehrmals mndlich und schriftlich erinnert. B Bis zur Erstellung dieses Berichtes lagen keine VN vor. Bei den nachstehend aufgefhrten Projekten HHSt. Bezeichnung VN – HHj. Ergebnis .... 730202 BAFF – Caf Kinderhaus – .Schulkche 2001 bis 2004 Geprft am 02.03.2006 Rckforderung 53.346,89 .... 730203 BAFF – Hauswirtschaft 2001 bis 2004 Geprft am 17.02.2006 Rckforderung 38.713,44 .... 730207 IB – Gebrauchtwarenhaus „Secondo“ 2003 bis 2004 Geprft am 18.05.2006 Rckforderung 43.347,83* .... 730210 BAFF – Cafeteria im TIZ ab 5/2002 Geprft am 01.03.2006 Rckforderung 15.000,00 .... 730223 BAFF – Waschsalon / Experimente ab 2002 Geprft am 28.02.2006 Rckforderung 32.000,00 * Frage der zulssigen Rcklagenbildung stellten wir im Rahmen unserer Prfungen berzahlungen von insgesamt 182.408,16 fest, deren Rckforderungen in der Buchhaltung offensichtlich nicht realisiert wurden. Wir haben B die Sozialverwaltung deshalb aufgefordert uns mitzuteilen, wo die Rckforderungen im Haushalt verbucht werden sollen und ob die berzahlten Betrge von den Trgern zurcker- stattet sind. UA 4103 – Einmalige Leistungen an Empfnger laufender Leistungen Nach ber 40 Jahren ist das Bundessozialhilfegesetz (BSHG) aufgehoben und die Sozialhilfe als XII. Buch in das Sozialhilfegesetzbuch (SGB) eingegliedert worden. Das SGB XII vom 27.12.2003 (BGBL I Seite 3022) trat am 01.01.2005 in Kraft. Im Rahmen einer Schwerpunktprfung prften wir Zahlungen aus Mitteln der HHSt. 01.4103.730000 (Einmalige Leistungen) im 1. Quartal 2006. Grundlage fr die Aus- wahl der Akten war eine Auswertung aus dem Verfahren „Prosoz“ im 1. Quartal 2006. In die- ser Aufstellung waren etwa 200 verschiedene Empfnger von Leistungen verzeichnet, aus der wir 29 Flle (ca. 15 %) fr die Aktenprfung auswhlten. Die Auswahlkriterien waren Zahlun- gen ber 1.000,00 oder Mehrfachzahlungen an einen Empfnger. Nach 19 Abs.1 BGB XII ist Personen Hilfe zum Lebensunterhalt zu leisten, die ihren notwen- digen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Krften und Mitteln, vor al- lem aus ihrem Einkommen und Verm gen, bestreiten k nnen. Was unter dem notwendigen Lebensunterhalt zu verstehen ist, wird in 27 SGB XII definiert. Diese beispielhafte, nicht ab- schlieende Aufzhlung nennt Ernhrung, Unterkunft, Kleidung, K rperpflege, Hausrat, Hei- zung und die pers nlichen Bedrfnisse des tglichen Lebens. Nach dem BSHG wurde der notwendige Lebensunterhalt entweder durch laufende oder durch einmalige Leistungen der Sozialhilfetrger gedeckt ( 21 Abs. 1 BSHG); die einmaligen Leis- tungen (z. B. Bekleidung, Wsche, Schuhe, Hausrat) mussten einzeln beantragt und bewilligt 92 werden. Diese Unterscheidung ist entfallen. Gem. 28 SGB XII soll nunmehr grundstzlich der gesamte Bedarf des notwendigen Lebensunterhalts durch den pauschal zu berechnenden Re- gelbedarf abgedeckt werden. Ausnahmen hiervon sind in: 29 SGB XII „Unterkunft und Heizung“ (wegen regionaler Unterschiede) 30 SGB XII „Mehrbedarf“ 31 SGB XII „Einmalige Bedarfe“ 32 SGB XII „Beitrge fr die Kranken- und Pflegeversicherung“ 33 SGB XII „Beitrge fr die Vorsorge“ 34 SGB XII „Hilfe zum Lebensunterhalt“ (in Form von Beihilfe oder Darlehen) geregelt. Bei den geprften Akten handelte es sich ausnahmslos um Flle nach 31 SGB XII „Einmalige Bedarfe“, bei denen Leistungen fr: 1. die Wohnung einschlielich Haushaltsgerten, 2. Bekleidung einschlielich Schwangerschaft und Geburt, 3. mehrtgige Klassenfahrten in Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen oder nach 34 SGB XII „Hilfe zum Lebensunterhalt“ durch bernahmen von Miet- bzw. Ne- benkostenrckstnden in Form von Darlehen gezahlt wurden. B Wir haben folgende Sachverhalte beanstandet: Nummerierung, Bearbeitungsvermerke und Handzeichen fehlen, Hinterlegung einer falschen HHSt. im Verfahren „Prosoz“ und dadurch falsche Buchung, Berechnungsfehler durch Zahlendreher, Leistungen, die nach SGB II von der ARGE zu tragen sind, falsche HHSt., da Kostenerstattung nach dem frheren 107 BSHG vorlag. Die verschiedenen Punkte wurden mit den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern ausfhr- lich besprochen. Die Fehler sind inzwischen behoben. UA 4110 ff. – Hilfe zur Pflege Die Einnahmen entstanden nur im UA 4110. Sie erh hten sich gegenber dem Vorjahr um 188.762,10 (80,36 %) auf 423.614,08. Die zusammengefassten Ausgaben der UA 4111 bis 4116 – Hilfe zur Pflege (ambulant sowie teilstationr und stationr) entwickelten sich seit 2003 wie folgt: HHj. 2003 2004 2005 2006 HH-Ansatz 5.045.000,00 5.045.000,00 5.240.000,00 5.240.000,00 Ergebnis 4.559.108,05 4.807.742,85 4.824.549,16 4.816.581,00 Obwohl die Leistungen der Pflegeversicherung gedeckelt sind und die Pflegestze ansteigen, reduzierten sich die Ausgaben im Berichtsjahr geringfgig um 7.968,16 (0,17 %). Auf die H - 93 he der Ausgaben wirkt sich hauptschlich das Ergebnis der HHSt. 01.4116.740000 (Hilfe zur Pflege fr ber 65-jhrige) aus. Ein Vergleich der Rechnungsergebnisse und Fallzahlen bei dieser HHSt. fr den Zeitraum 2003 – 2005 ergibt folgendes Bild: Jahr Rechnungsergebnis Fallzahl im Jahresdurchschnitt 2003 2.740.963,44 320 2004 3.210.085,72 345 2005 3.138.732,75 358 2006 2.899.941,68 302 Die Ausgaben gingen von 3.138.732,75 im HHj. 2005 auf 2.899.941,68 im HHj. 2006 zurck. Die Einsparung von 238.791,07 (7,61 %) ist auf die um 56 (15,64 %) niedrigere Fallzahl zu- rckzufhren. Die geringere Fallzahl wird vom Fachamt u. a. mit der Verlagerung von der sta- tionren zu der ambulanten Pflege erlutert. UA 4122 – Heilpdagogische Manahmen fr Kinder im Rahmen der Eingliederungshilfe Aus Mitteln der HHSt. …. 740700 (Integration behinderter Kinder in Tageseinrichtungen) zahl- te die Stadt Darmstadt an stdtische Einrichtungen und Kindertagessttten von freien Trgern Personalkosten von insgesamt 2.714.372,80 (Vj. 2.094.664,76). Dies entspricht einer Zunah- me um 29,59 %. Auf Nachfrage bei der Sozialverwaltung erhielten wir die Auskunft, dass im HHj. 2005 die Personalkosten fr behinderte Kinder in stdtischen Kindertagessttten von dem damals zustndigen Schulamt nicht bei der Sozialverwaltung angefordert wurden. Nach schriftlicher Aufforderung teilte uns das jetzt zustndige Amt fr Familie, Kinderbetreu- ung und Sport mit, dass versumt wurde von der Sozialverwaltung im HHj. 2005 fr Integrati- onsmanahmen in stdtischen Kindertagessttten 365.906,74 anzufordern. B Bei der HHSt. …. 740700 wurden im HHj. 2005 demnach 365.906,74 zu wenig verausgabt. Dies kann sich auf die Berechnung des Sozialhilfelastenausgleichs auswirken, weil die vom Land Hessen bereitgestellten Mittel gem den jeweiligen Gesamtausgaben nach dem SGB XII – Sozialhilfe – auf die Gruppe der kreisfreien Stdte aufgeteilt werden ( 23 FAG). Die Sozial- verwaltung prft ob die nicht angeforderten 365.906,74 die Berechnung des Sozialhilfelasten- ausgleichs beeinflussen. Zum Redaktionsschluss dieses Berichtes lag uns noch kein Ergebnis vor. UA 4127 – Sonstige Eingliederungshilfe fr Behinderte HHSt. .... 730300 (Fahrdienst fr Behinderte) Die Stadt zahlte bei einem HH-Ansatz von 55.000,00 fr den Fahrdienst an den „Club Behin- derter und ihre Freunde“ 34.762,38 (Vorjahr 88.460,04). Die Ausgaben verteilen sich auf V eine Restzahlung fr das HHj. 2005 von 14.762,38 und eine Abschlagszahlung fr 2006 von 20.000,00. 94 Nach der Abrechnung 2006 hat der Zuschussempfnger 56.089,38 nachgewiesen, sodass un- ter Bercksichtigung der Abschlagszahlung noch 36.089,38 an den „Club Behinderter und ihre Freunde“ im HHj. 2007 zu zahlen sind. UA 4130 – Krankenhilfe/Hilfe zur Familienplanung Der UA schliet im Bereich der Ausgaben bei einem Planansatz von 4,35 Mio. mit einem Rechnungsergebnis von 3.506.623,31 ab. Die HHSt. …. 730000 und …. 740000 (Hilfe nach 37 BSHG) prgen die Ausgabesituation mageblich. Im Vergleich zu den Vorjahren fallen hierbei deutliche Schwankungen auf. HHSt. HHj. 2004 HHj. 2005 HHj. 2006 01.4130.730000 1.661.594,05 2.053.034,93 1.461.350,72 01.4130.740000 1.553.339,89 2.822.433,88 2.045.272,59 Auf unsere Anfrage teilte die Sozialverwaltung mit, dass diese Entwicklung sich nicht mit den Fallzahlen erklren lsst. Grund fr die Schwankungen ist das Abrechnungsverhalten der Krankenkassen, die den Kostenersatz fr ihre Aufwendungen unterschiedlich beantragen. UA 4147 - Sonstige Hilfe in besonderen Lebenslagen / Altenhilfe Im Bereich der Altenerholung wird fr bedrftige Darmstdter Senioren ein 14-tgiger Urlaub auf dem Land angeboten, zu dessen Kosten die Teilnehmer entsprechend ihres Einkommens beizutragen haben. Da es sich bei den Erholungsangeboten um Manahmen auf gesetzlicher Grundlage handelt, werden sie ab 2005 nicht mehr bei den Freiwilligen Leistungen im UA 4700, sondern in den UA 4147- Sonstige Hilfe in besonderen Lebenslagen / Altenhilfe (Ausga- ben HHSt .... 730200) und 4140 – sonstige Hilfen in besonderen Lebenslagen (korrespondie- rende Einnahme-HHSt. ….118000) etatisiert. Der Ansatz der Ausgaben von 106.350,00 wurde im Nachtrag um 21.270,00 verringert, was dem Rechnungsergebnis von 85.080,00 entspricht. 95 Abschnitt 42 – Hilfen fr Zugewanderte HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 745.686 830.000 - 27.208 Sonst. Finanzeinnahmen 40.256 171.000 13.491 Summe Einnahmen 785.942 1.001.000 -13.717 Personalausgaben 202.066 189.430 190.063 Sachaufwand 507 700 154.675 Zuweisungen u. Zuschsse 998.037 1.109.410 802.821 Summe Ausgaben 1.200.610 1.299.540 1.147.559 Zuschussbedarf 414.668 298.540 1.161.276 Vergleich Rechnungserg./Planung 862.736 289,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 746.608 180,0% Der Abschnitt 42 (Hilfen fr Zugewanderte) schliet im Berichtsjahr mit einem Zuschussbe- darf von 1.161.276,00 ab. Dies entspricht einer Erh hung um 746.608,00 gegenber dem Vorjahr. Die Ursache hierfr liegt in dem negativen Saldo von 13.717,00 im Bereich der Ein- nahmen gegenber 785.942,00 im HHj. 2005. Wir verweisen auf unsere Ausfhrungen im UA 4201. Das Land Hessen zahlte auch im HHj. 2006 fr alle auslndischen Flchtlinge einen monatlichen Pauschalbetrag von 507,92 (Vj. 500,42) pro Person. Bei der Gegenberstellung der Einnahmen und Ausgaben ergibt sich folgendes Bild: Personalkosten 4201.414 – 460 190.063,03 Leistungen an Asylbewerber (DK 30 420) 956.571,16 1.146.634,19 1.146.634,19 Erstattungen vom Land (UA 4201) -82.319,82 Kostenbeteiligungen, Rckzahlungen, (UA 4201 ff.) 13.490,20 -68.829,62 -68.829,62 Zuschussbedarf 1.215.463,81 Im Vergleich zum Vorjahr erh hte sich auch bei dieser Gegenberstellung der Zuschussbedarf von 571.286,63 um 644.177,18 auf 1.215.463,81 (212,76 %). Die Ursache hierfr ist nach- stehend erlutert. 96 UA 4201 – Hilfe zum Lebensunterhalt gem. 2 AsylbewerberleistungsG Die Zuweisungen des Landes fr Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (HHSt. .... 161500) schlieen im HHj. 2006 mit einem negativen Saldo von - 82.319,82 ab. Im HHj. 2005 waren auf dieser HHSt. noch 553.177,50 als Einnahmen ausgewiesen. Der Negativ- saldo ergab sich aus der Sollberichtigung eines Kasseneinnahmerestes ber 82.319,82 aus dem HHj. 2005. Insgesamt hat sich das Rechnungsergebnis gegenber dem Vorjahr um 635.497,32 verschlechtert. Der auffllige Rckgang bei den Einnahmen resultiert hauptschlich aus der Rckzahlung an das Regierungsprsidium Darmstadt aufgrund von Feststellungen anlsslich einer Prfung der Abrechnungen nach der Neufassung des Landesaufnahmegesetzes13. Von der am 12.12.2005 festgesetzten Rckforderung von 493.954,09 zahlte die Stadt im HHj. 2005 136.191,99 zu- rck. Im Jahr 2006 wurden nochmals insgesamt 147.815,89 vom Regierungsprsidenten zu- rckgefordert, sodass fr das Jahr 2006 noch 505.577,99 zurckzuzahlen waren. Durch Ver- rechnung mit den Einnahmen der HHSt. …. 161500 (Zuweisung Land fr Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) wurden 351.425,76 getilgt. Der Restbetrag von 154.152,23 erstattete die Stadt aus der HHSt. …. 670000 (Erstattung von Landesmitteln). UA 4243 – Leistungen fr minderjhrige unbegleitete Flchtlinge Die Kosten fr minderjhrige Flchtlinge (HHSt. .... 780000) sollen zu 100 % von ber rtli- chen Trgern (HHSt. .... 162100) erstattet werden. Das Rechnungsergebnis weist bei der Ein- nahme 55.111,44 und bei der Ausgabe 402,56 aus. Die kumulierte Fortschreibung der Einnahmen und Ausgaben seit 1995 ergibt folgendes Bild: Einnahmen Ausgaben Zuschussbedarf 5.253.825,33 5.268.060,16 14.234,83 13 Rd. 141/2005 97 Abschnitt 43 – Soziale Einrichtungen (ohne Einrichtungen der Jugendhilfe) HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 241.098 417.710 245.903 Sonst. Finanzeinnahmen 10.471 11.000 14.055 Summe Einnahmen 251.569 428.710 259.958 Personalausgaben 125.248 123.140 126.806 Sachaufwand 391.963 386.090 321.585 Zuweisungen u. Zuschsse 401.980 506.840 507.953 Summe Ausgaben 919.191 1.016.070 956.344 Zuschussbedarf 667.622 587.360 696.386 Vergleich Rechnungserg./Planung 109.026 18,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 28.764 4,3% UA 4311 – Beratungs- und ServiceZentrum fr ltere Menschen (BUS) HHSt. 118000 (Teilnehmerentgelte) In Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg bietet die Stadt ab 2005 das Projekt „Urlaub von der Pflege“ an. Der Teilnehmerbeitrag betrgt unabhngig vom Einkommen der Teilnehmer 290,00. Die HHSt. .... 118000 (Teilnehmerentgelte) weist einen Ansatz von 1.500,00 aus. Die Einnahmen dienen zur Deckung der Ausgaben bei der HHSt. .... 591000 (Veranstaltungen).Da im Jahr 2006 das Angebot von 6 Personen angenommen wurde, ber- stieg das Rechnungsergebnis den Ansatz um 240,00. Der Ausgabenansatz des UA von 10.220,00 wurde im 1. Nachtag um 470,00 auf 9.750,00 ge- krzt. Das Rechnungsergebnis liegt mit 9.691,20 um 58,80 unter dem korrigierten Ansatz. B Die Belegprfung ergab eine Vielzahl von Fragen und Beanstandungen. Vor allem fehlte bei fast allen Auszahlungsanordnungen die Originalrechnung, was die Nachvollziehbarkeit erheb- lich erschwert. Wir haben die Fragen bei einem Gesprch mit der Fachabteilung er rtert und die Originalrechnungen stichprobeartig eingesehen. Da sich die Behandlung von Rechnungen als grundstzliches Problem darstellte, haben wir die Leiterin der Sozialverwaltung auf die Situation aufmerksam gemacht. Sie erklrte, dass im Rahmen der zuknftigen doppischen Haushaltfhrung ein neues Konzept, insbesondere zur Rechnungsanweisung, entwickelt wird. 98 UA 4312 – 4318 Seniorentreffs bzw. Begegnungssttten Der Innenrevisor der Sozialverwaltung prüfte die Kassenführung der städtischen Seniorentreffs mit folgendem Ergebnis: Im Seniorentreff am Woog wurde die Rücklagengrenze von 2.560,00 wie im Vj. über- schritten, nunmehr um 1.264,54. Obwohl das Fachamt im Vj. die Treffleitung aufforder- te, den Überschuss abzubauen, hat er sich um 246,24 erhöht. Seit Mai 2007 hat der Treff eine neue Leiterin, die den Überschuss zeitnah durch eine Fahrt und die Anschaf- fung von Spielen und Tischdecken abbauen will. Im Seniorentreff Kranichstein ergab die Kassenprüfung keine Beanstandungen. Beim Seniorentreff Eberstadt wurde die Rücklagengrenze unwesentlich um 4,43 über- schritten. Ansonsten ergaben sich keine Beanstandungen. Bei der Prüfung des Seniorentreffs Steubenplatz stellte die Innenrevision eine vernach- lässigbare Differenz von 1,00 fest. Zudem schloss der Bestand erstmals mit einem Defi- zit von 59,80. Die Buchhaltung war schwer nachzuvollziehen. Der Innenrevisor hat daher beim Fachamt angeregt, eine Informationsveranstaltung mit den Treffleitungen durchzuführen, um eine geordnete Kassenführung sicherzustellen. Die Entwicklung der Jahresendbestände ist aus der Tabelle zu ersehen. Stand 31.12.2005 Stand 31.12.2006 Differenz Altentreff Eberstadt Süd III 1.477,77 2.564,43 1.086,66 Seniorentreff Am Steubenplatz 917,74 - 59.80 - 977,54 Seniorentreff Darm- straße/Am Woog 3.332,06 3.578,3 246,24 Seniorentreff Kranichstein 1.772,47 1.771,44 - 1,03 B Die Belegprüfung der UA 4312, 4314, 4316 und 4318 ergab eine Vielzahl von Fragen und Beanstandungen. So wurde z.B. ein Unterbaukühlautomat im Wert von 549,00 im Verwal- tungshaushalt (HHSt. 01.4314.521000) angeschafft, da im Vermögenshaushalt keine Mittel vorgesehen waren. Ein Telefongerät wurde bei der HHSt. 01.4314.652500 (Fernsprechgebüh- ren) verbucht und die Ersatzleistungen einer Versicherung über die Spendenhaushaltsstelle (HHSt. 01.4318.630000) abgewickelt. Vor allem fehlte erneut bei fast allen Auszahlungsan- ordnungen die Originalrechnung, was die Nachvollziehbarkeit erheblich erschwert. Aufgrund unserer Beanstandungen fanden Gespräche mit der Fachabteilung und der Abteilung Allg. Verwaltung der Sozialverwaltung statt, bei der die Fragen ausgeräumt und Originalrech- nungen stichprobeartig eingesehen werden konnten. Die Abt. Allgemeine Verwaltung hat eine Anweisung mit dem Hinweis auf die Bestimmungen der DAH an alle Mitarbeiter erstellt, die zukünftig Abhilfe schaffen soll. Die Prüfung der Deckungskreise 43431 (Seniorentreff Darmstraße), 43432 (Seniorentreff am Steubenplatz), 43433 (Seniorentreff Kranichstein) und 43437 (Seniorentreff Eberstadt Süd) ergab keine Beanstandungen. Da der Seniorentreff Am Steubenplatz nunmehr fremd gereinigt wird (Magistratsbeschluss vom 13.04.2005), hat die Stadt den Ansatz der HHSt. 01.4314.540100 im Nachtrag um 99 4.000,00 auf 5.000,00 angehoben. Auch die Betriebskosten des Seniorentreffs Eberstadt Sd (HHSt. 01.4318.540500) wurden im Nachtrag um 1.490,00 auf 8.400,00 erh ht. Der Zuschuss an das Nachbarschaftsheim (UA 4317 – Begegnungssttte Forstmeisterhaus) mit einem Ansatz von 31.000,00 wurde im Nachtag zur Haushaltskonsilidierung um 4.100,00 gekrzt. Die Stadt hat 26.900,00 an das Nachbarschaftsheim ausgezahlt. Davon entfielen 10.900,00 auf den Betriebskostenzuschuss und 16.000, entsprechend der Ergnzung des Nutzungsvertrags vom 24.05.2004, auf einen Personalkostenzuschuss zur Abgeltung der Hausmeisterttigkeit. Der VN hat vorgelegen und ergab keine Beanstandungen. Die Belegprfung in diesem Bereich ergab ebenfalls keine Beanstandungen. UA 4330 Darmstdter Werksttten fr Behinderte UA 4335 – Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage Die Darmstdter Werksttten fr Behinderte und die Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage sind seit 01.01.2005 Bestandteil des Eigenbetriebes Darmstdter Werksttten und Wohneinrich- tungen. Der Eigenbetrieb hat die Er ffnungsbilanz mit Hilfe einer Beratungsgesellschaft er- stellt. Die Er ffnungsbilanz und der Lagebericht zur Er ffnungsbilanz sowie der Abschluss 2005 liegen uns vor. Die Er ffnungsbilanz und der Abschluss werden nach 27 Abs. 2 EBG, 319 Abs. 1 HGB von einem Wirtschaftsprfer geprft. Die Prfung der Er ffnungsbilanz und des Jahresabschlusses 2005 sind abgeschlossen. Der Prfbericht liegt uns vor. Es ist ein un- eingeschrnkter Besttigungsvermerk erteilt worden. Die Prfung des Jahresabschlusses 2006 steht noch aus. Der Zuschussbedarf pro Berichtsjahr entspricht dem Anteil von 60 % an den Verwaltungskos- tenbeitrgen (HHSt. .... 675000), die der LWV nicht anerkennt. Die Erstattung der ungedeckten Verwaltungskostenbeitrge an die Darmstdter Werksttten setzt sich wie folgt zusammen: Darmstdter Werksttten fr Behinderte 64.194,00 Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage 35.886,00 100.080,00 UA 4336 - bergangswohnheim Haus Elim Zum 31.07.2003 hat der Caritasverband e. V. die Manahmen des bergangswohnheims „Haus Elim“ bernommen. Einer unserer Technischen Prfer hat bei einem Ortstermin festge- stellt, dass die Stadt ihre Verpflichtungen aus dem bergabevertrag (Brandschutzauflagen) erfllt hat. Dennoch bestehen weiterhin die Rcklagen der Einrichtung. Es handelt sich dabei um Einnahmen der Einrichtung fr die Betreuung und Unterkunft, die in den Vorjahren ange- spart worden sind. Die Zinsen fr diese Rcklage von 14.055,15 werden weiterhin der Kosten- ausgleichsrcklage bzw. den Instandsetzungsrcklagen zugefhrt. Auerdem waren in 2006 noch Brandschutzauflagen zu erfllen, die ebenfalls aus den Zinseinnahmen zu finanzieren waren. 100 Die Zinseinnahmen sind wie folgt an die Rcklagen abzufhren oder zur Erfllung von Brand- schutzauflagen zu verwenden: Zufhrung Kostenausgleichsrcklage 7.909,38 Zufhrung zur Instandsetzungsrcklage Haus Elim 271,27 Brandschutzauflagen 5.874,50 14.055,15 UA 4350 – Teestube „Konkret“ Die Stadt ist Mieterin der von der Teestube benutzten Rume. Die Miete von 39.880,00 wird unter der HHSt. .... 700000 an die Vermieterin berwiesen. Als Betreiber der Teestube erstat- tet das Diakonische Werk diese Mietausgaben unter der HHSt. .... 162100. Die seit 2003 mitgefhrte Spende von 383,47 fr das Gesundheitsprojekt der Teestube „Kon- kret“ wurde entsprechend unserer Empfehlung am 06.10.2006 an das Diakonische Werk - berwiesen. Die Belegprfung ergab keine Beanstandungen. UA 4360 – bergangswohnheime HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 141.352,87 230.150,00 61.452,55 Ausgaben 117.604,94 117.510,00 88.593,97 Ergebnis 23.747,93 112.640,00 - 27.141,42 Vergleich Rechnungserg./Planung - 139.781,42 - 124,09 % Vergleich Rechnungserg./Vorjahr - 50.889,35 - 214,28 % Die Differenzen zwischen dem Rechnungsergebnis 2006 und der Planung sowie dem Rech- nungsergebnis des Vorjahres beruht vor allem auf einem starken Rckgang der Einnahmen. Whrend das Rechnungsergebnis der Ausgaben von 88.593,97 den Ansatz, der bereits im 1. Nachtrag aufgrund der Haushaltskonsolidierung um 2.380,00 gekrzt wurde, um 43.918,09 unterschreitet, bleibt das Rechnungsergebnis der Einnahmen von 61.452,55 um 177.047.65 hinter dem Ansatz zurck. Erstmals reichen die von der Anzahl der betreuten Personen ab- hngigen Einnahmen nicht aus, die Fixkosten der bereitgestellten Unterkunft und der Sachbe- arbeitung zu decken. Wie in den Vj. berichtet, erhlt die Stadt fr ab dem 01.01.2002 zugewiesene Personen eine einmalige Pauschale von 2.122,00 plus 51,00 Betreuungskosten, die unter der HHSt. …. 61100 (Erstattungen der Aufwendungen fr Berechtigte ab Januar 2002 durch das Land Hessen) vereinnahmt wird. Die Zuwanderung aus osteuropischen Staaten hat 2006 wei- ter stark abgenommen. So wurden Darmstadt entsprechend der Verteilungsquote der Lan- deseinweisungsstelle fr Zuwanderer im Berichtszeitraum lediglich 9 Personen zugewiesen. Dass es auf der HHSt. …. 161100 dennoch zu Einnahmen in H he von 22.952,35 kam, liegt 101 an der zeitversetzten Quartalsabrechnung, wodurch die Erstattung fr das IV. Quartal 2005 noch in das HHj. 2006 einfloss. Das Ergebnis wre noch h her ausgefallen, wenn vom Fa- chamt die Erstattung des III. Quartals mit 4.346,00 nicht versehentlich unter der alten B HHSt. …. 161000 (Erstattung von Betriebskosten Land) vereinnahmt worden wre. Der seit Jahren unvernderte Einnahme-Ansatz von 200.000,00 kann nicht erreicht werden, da er der tatschlichen Entwicklung in diesem Bereich nicht mehr entspricht. Wir haben die Quartalsabrechnungen der Neuflle sowie den Eingang der Erstattungen ber- prft. Bis auf die bereits angesprochene Fehlbuchung ergaben sich keine Beanstandungen. Auch die Mieteinnahmen aus den Gemeinschaftsunterknften HHSt. … 140100 (Miete Ernst- Reuter-Haus) sind gesunken, der Ansatz von 25.000,00 wurde zwar um 3.899,40 bertroffen. Im Vergleich zum Vj sind die Mieteinnahmen jedoch um 13.750,77 (rd. 32 %) gesunken. Von den nach 2006 bertragenen Kassenresten von 2.169,11 standen zum Jahresende noch 768,56 offen und wurden mit den neuen noch offen stehenden Forderungen in einem Gesamt- rest von 2.026,97 in das HHj 2007 bertragen. Bei der Stadtkassenprfung haben wir darauf geachtet, dass vom Fachamt rechnerische berzahlungen („rote Reste“) bereinigt wurden. Die Mehreinnahmen bei HHSt. …140100 dienen zur Deckung der Ausgaben des UA. Die Pr- fung des Budgetrings 30436 ergab keine Beanstandung. B Dagegen ergab die Belegprfung der Ausgaben Defizite bei der Nachvollziehbarkeit, da hufig die Zahlung begrndenden Belege nicht beigefgt waren und das Aktenzeichen der Akten fehl- te, in denen sich die Belege befinden. Auch wurden bei Einnahmen und Ausgaben falsche HH- Stellen benutzt. Das Fachamt versprach, dass im Rahmen der zuknftigen doppischen Haus- haltfhrung ein neues Konzept, insbesondere zur Rechnungsanweisung, entwickelt wird. Die mehrheitlich aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden Personen werden, wie im letz- ten Bericht erlutert, nicht mehr im Ernst-Reuter-Haus sondern in ehemaligen Asylantenun- terknften untergebracht. Zum 31.12.2006 bestand folgende Belegung: Heidelberger Landstr. 248 6 Personen Lucasweg 19 5 Personen Adelungstr.13 6 Personen Grafenstr. 24 7 Personen 24 Personen 102 UA 4390 – Haus fr Frauen und Kinder HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 34.397,50 112.400,00 117.542,84 Ausgaben 237.263,75 311.270,00 320.304,10 Zuschussbedarf 202.866,25 198.870,00 202.761,26 Vergleich Rechnungserg./Planung 3.891,26 2,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -104,99 -0,1% Wegen der Weiterleitung kommunalisierter Landesmittel hat die Stadt die Einnahmen bei der HHSt. …. 171000 (Zuweisung Land Hessen fr Kommunalisierung F rderung sozialer Hilfen) und die Ausgaben bei der HHSt. …. 718000 (Zuschsse an die Trger aus der Kommunalisie- rung der Landesmittel) im Nachtrag um jeweils 109.900,00 angehoben. Der stdtische Anteil, der dem Zuschussbedarf des UA entspricht, wird dadurch nicht berhrt. Er ermittelt sich wie folgt: Auszahlungen aus 01.4390.700000 Personalkosten 150.000,00 Sachkosten 45.000,00 195.000,00 Unterhaltung der baul. Anlagen, Grundbesitzabgaben (SN 50002, 50005, 50007 und 50008) 10.407,10 ./. Erstattung Mllgebhren 2.645,84 Anteil der Stadt 202.076,26 Im Vergleich zu 2005 hat sich der stdtische Anteil am Betrieb des Frauenhauses um 104,99, das entspricht 0,05 %, verringert. Leicht erh hten Ausgaben bei der Bauunterhaltung standen h here Erstattungen des Frauenhauses aus Mllgebhren gegenber, so dass der stdtische Anteil annhernd gleich blieb. Der stdtische Zuschuss an den Deutschen Frauenring ist ebenfalls gleich geblieben. Im Vertrag mit dem Frauenring vom 01.01.2002 ist neben einem festen Sachkostenzuschuss von 45.000,00 ein progressiver, an die Gehaltserh hung der Beschftigten im ffentlichen Dienst angepasster Personalkostenzuschuss vorgesehen. Da die Entwicklung der Personalkos- ten im ffentlichen Dienst auch 2006 stagnierte, erhielt der Frauenring wie im Vorjahr 150.000,00. Der Vertrag mit dem Frauenring war zunchst bis zum 31.03.2004 befristet, verlngert sich seither aber automatisch. Im Rahmen der „Kommunalisierung sozialer Hilfen“, die eine Verwendung von Landesmitteln durch die Stadt unter anderem fr die Hilfe fr Gewaltopfer vorsieht, hat die Stadt nach dem Beschluss des Magistrats vom 08.11.2006 ein Zuwendungsvertrag mit dem Frauenring abge- schlossen, der eine jhrliche Festbetragsf rderung von 109.897,00 vorsieht. Der Frauenring hat die Verwendung dieser Mittel sowie des Stdtischen Zuschusses in einem Verwendungs- nachweis nachgewiesen. Die Prfung ergab keine Beanstandungen. 103 Aus Restmitteln der Kommunalisierung aus dem Jahr 2005 hat die Stadt ein niederschwelliges Beratungsprojekt des Frauenhauses in Eberstadt fr zunchst 1 Jahr untersttzt. Nach dem erwhnten Beschluss des Magistrats vom 08.11.2006 wurde mit dem Frauenring ein Zuwen- dungsvertrag ber eine einmalige Projektf rderung i. H. v. 11.186,40 abgeschlossen. Die Stadt hat die F rdersummen in zwei Teilraten (5.000,00 im Jahr 2006 und 6.186,40 im Jahr 2007) ausgezahlt. Die Verwendung der Rate fr das Jahr 2006 wurde mit einem gesonderten Verwendungsnachweis nachgewiesen. Die Prfung ergab keine Beanstandung. Die Belegprfung der Ausgaben ergab ebenfalls keine Beanstandungen. UA 4391 – Gemeinschaftshaus Akazienweg HHSt. .... 700000 (Zuschuss Evangelische Stadtmission) Der HH-Ansatz fr 2006 betrug wie im Vorjahr 24.700,00. Die Stadt ist vertraglich verpflich- tet, die Hlfte der Personalkosten der Stadtmissionarsstelle sowie einen Sachkostenzuschuss von 766,94 (= 1.500,00 DM) zu bernehmen. Wie im Vorjahresbericht erlutert bestanden Rckerstattungsansprche aus den Jahren 2004 und 2005 i. H. v. 620,03 und 2.206,72, die das Fachamt mit der ersten Rate verrechnete. Fr das Jahr 2006 wurden somit 21.873,25 ausgezahlt. Den VN 2006 haben wir ohne Beanstandung geprft. Wie von uns gefordert, hat die Stadtmis- sion die im stdtischen Zuschuss enthaltene Summe von 2.000,00, die zweckgebunden ist fr Hausaufgabenhilfe und nachschulische Betreuung, gesondert nachgewiesen. Wegen geringerer Personalausgaben ergab der VN einen Rckerstattungsanspruch der Stadt von 3.103,41. Er wurde mit der letzten Rates des Jahres 2007 verrechnet. B Die Belegprfung der Ausgaben ergab, dass den Auszahlungsanordnungen der Telefonkosten keine Rechnungen beigefgt waren. Wir haben die Rechnungen beim Fachamt eingesehen und ohne Beanstandung geprft. Die Prfung des Deckungsrings 43438 ergab ebenfalls keine Be- anstandungen. UA 4392 – Gemeinschaftshaus Rodgaustrae HHSt. .... 700000 (Zuschuss Diakonisches Werk) Entsprechend dem HH-Ansatz erhielt das Diakonische Werk 2006 im Rahmen der Gemeinwe- senarbeit in Arheilgen einen Zuschuss von 11.460,00. Hierin waren 2.000,00 fr Hausaufgabenhilfe und nachschulische Betreuung enthalten. Die- sen Betrag hat das Diakonische Werk im VN gesondert mit 2.001,48 nachgewiesen. Aus dem Sachbericht ergab sich, dass in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus „Messeler Strae“ zweimal w chentlich Hausaufgabenhilfe angeboten wurde. Aufgrund gestiegener Heizungs- und Energiekosten wurden am 11.04.2007 dem Deckungsring 43439 pl. Mittel von 707,02 zu Verfgung gestellt. Die Prfung des Deckungsrings ergab keine Beanstandungen. B Die Belegprfung der Ausgaben ergab, dass den Auszahlungsanordnungen der Telefonkosten keine Rechnungen beigefgt waren. Sie wurden beim Fachamt eingesehen und ohne Bean- standung geprft. 104 UA 4393 – Gemeinschaftshaus Kirschenallee HHSt. .... 700000 – (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Aufgrund des Vertrages vom 01.12.2000 erhielt der Caritasverband einen Zuschuss von 96.000,00 fr die Gemeinwesenarbeit im Gemeinschaftshaus Kirschenallee. Der Zuschuss enthielt nach den Erluterungen im HHPlan einen Betrag von 9.135,00 zweckgebunden fr Hausaufgabenhilfe, nachschulische Betreuung und Essensangebot. Die Verwendungsnachweise fr 2005 und 2006 konnten noch nicht abschlieend geprft wer- den. Zum VN 2005 fehlen noch Erluterungen zu abweichenden Mittelbertragungen aus B dem Jahr 2004. Diese Frage wurde vom Caritasverband trotzt hufiger Erinnerung bislang nicht beantwortet. Im VN 2006 sind die Kosten der Kinderbetreuung nicht gesondert aufgefhrt. Auch diese In- formationen hat die Stadt mehrmals beim Caritasverband angemahnt. B Die Belegprfung der Ausgaben ergab, dass den Auszahlungsanordnungen der Telefonkosten keine Rechnungen beigefgt waren. Sie wurden beim Fachamt eingesehen und ohne Bean- standung geprft. UA 4394 – Luise-Bchner-Haus – Verfgungsrume HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 9.664,34 9.000,00 8.626,41 Ausgaben 106.833,10 100.290,00 109.279,35 Zuschussbedarf 97.168,76 91.290,00 100.652,94 Vergleich Rechnungserg./Planung 9.362,94 10,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 3.484,18 3,6% Die Einnahmen gingen im Berichtszeitraum um 1.037,94 zurck, whrend die Ausgaben um 2.446,26 anstiegen, so dass der Zuschussbedarf um 3.484,20 ber dem des Vj. liegt. Der Planansatz wurde um 9.362,94 berschritten. Die Einnahmen aus der Bereitstellung der Verfgungsrume werden auf getrennten HHSt. ge- bucht. Unter der HHSt. …. 110000 (Nutzungsgebhren) werden die Gebhren von regelmi- gen Nutzern (z.B. Volkshochschule, Vereine, Parteien) eingenommen, die in der Regel halb- jhrlich zahlen. Die privaten Einzelnutzer entrichten die Miete auf die HHSt. .… 140000. Um Missbrauch zu vermeiden, erfolgt die Vermietung nur gegen Vorkasse. Dies fhrte dazu, dass keine Kassenreste nach 2007 bertragen werden mussten. Wegen der Mehrkosten im Bereich Mieten und Pachten, Strom und Hausmeisteraufwendun- gen wurden dem Deckungskreis 43494 pl. Mittel von 7.928,63 zur Verfgung gestellt. Zur Deckung dienten die Einnahmen der HHSt. …. 110000 und …. 140000, da nach den Erlute- rungen zum HHPl. alle erwirtschafteten Einnahmen dieser HHSt zur Deckung aller Ausgaben des UA herangezogen werden k nnen. Der Deckungskreis ist ausgeglichen. B Die Belegprfung der Ausgaben ergab deutliche Beanstandungen, die mit der Fachabteilung besprochen wurden. Dazu wird nochmals auf die Stellungnahme des Fachamts verwiesen, im 105 Rahmen der zuknftigen doppischen Haushaltfhrung ein neues Konzept, insbesondere zur Rechnungsanweisung, zu entwickeln. UA 4395 – Schleiermacherstr. 20 HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 14.030,30 13.780,00 15.441,11 Ausgaben 36.526,84 40.710,00 36.814,16 Zuschussbedarf 22.496,54 26.930,00 21.373,05 Vergleich Rechnungserg./Planung -5.556,95 -20,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -1.123,49 -5,0% Der Zuschussbedarf unterschritt den Planansatz und das Vorjahresergebnis. Dies ist auf h he- re Einnahmen und nur geringfgig erh hte Ausgaben zurckzufhren. Mit Beschluss des Magistrats vom 14.07.2004 (Nr. 0511) hat die Stadt die symbolische Miete fr die von den Vereinen genutzten Rume zum 01.01.2005 auf 3,50/qm/mtl. angehoben. Dadurch stiegen die Einnahmen bei der HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten) deutlich. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung wurden im 1. Nachtrag 580,00 bei Stromkosten und Beleuchtung HHSt. …. 540200 und 2.100,00 bei den Zuschssen an Vereine und Institutionen (HHSt. .... 700000) abgeplant. Dennoch gab es Minderausgaben vor allem bei den HHSt. …. 502000 (Unterhaltung der baulichen Anlagen), .... 540000 (Heizung) und …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen). Die Migrantenvereine haben neben der symbolischen Miete die Nebenkosten, Strom und Hei- zung anteilig zu erstatten. Die Umlegung dieser Ausgaben auf die Vereine erfolgt jeweils zum Jahresende und wurde von uns ohne Beanstandung geprft. Bei der Ermittlung der Ab- schlagszahlungen fr 2007 stellten wir einen Fehler fest, der vom Fachamt bei der Abrech- nung des Jahres 2007 korrigiert wird. Bei dem negativen KER von 111,36 bei der HHSt …. 140000, der aus dem Jahr 2005 bertra- gen wurde, handelte es sich um eine berzahlung eines Vereins, die das Fachamt mit den Forderungen aus 2006 verrechnete. Es entstanden keine neuen Kasseneinnahmereste. Auf die Stadt entfallen Nebenkosten fr 119,03 qm, die aus der HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) der HHSt. .... 119000 (Entgelte fr Heizung, Beleuchtung usw.) gutgeschrieben werden. Die Ausgaben des Deckungskreises 43495 unterschritten den Ansatz um 2.519,38. Die Ausgabenbelege haben wir ohne Beanstandung geprft. 106 UA 4396 – Brgertreff Friedrich-Ebert-Platz Der Magistrat beschloss am 31.05.2000, den ungenutzten ehemaligen Platzwärterraum in der WC-Anlage am Friedrich-Ebert-Platz aus Sanierungsförderungsmitteln herzurichten und als Basisraum bürgerinitiativen Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Die Verwaltung und Unter- haltung erfolgt durch das Sozialamt, Abt. Altenhilfe. Seit 2005 wird der Raum regelmäßig von einer Boule-Spieler-Gruppe genutzt. Der Vertrag vom 13.07.2005 sieht kein Nutzungsentgelt vor. 107 Abschnitt 44 – Kriegsopferfrsorge nach dem BVG – rtlicher Trger HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 376.019,04 450.000,00 464.607,98 Ausgaben 552.147,73 517.000,00 438.932,36 Ergebnis -176.128,69 -87.000,00 +25.675,62 Vergleich Rechnungserg./Planung +112.675,62 +129,51% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr +201.804,31 +114,58% Bei dem Vergleich der Rechnungsergebnisse wird deutlich, dass sich die Einnahmen um 88.588,94 (23,56 %) erhöhten bei gleichzeitiger Reduzierung der Ausgaben von 113.215,37 (20,5 %). Hieraus folgt, dass sich aus dem Zuschussbedarf von 176.28,69 im HHj. 2005 ein Überschuss von 25.675,62 im HHj 2006 entwickelte. Diese Schwankungen ergeben sich u. a. durch die zeitversetzte Abrechnung mit dem Bund (HHSt. 01.4400.160000). Die Fallzahlen verringerten sich von 2005 zu 2006 um 13,6 %. Die Prüfung der Abrechnung der Aufwendungen der nicht pauschalierten Kriegsopferfürsorge ergab keine Beanstandungen. 108 Abschnitt 45 – Jugendhilfe nach dem KJHG HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 581.394 535.250 627.854 Sonst. Finanzeinnahmen 923.480 903.000 1.020.913 Summe Einnahmen 1.504.874 1.438.250 1.648.767 Personalausgaben 1.931.884 01.856.630 2.000.971 Sachaufwand 287.446 77.770 437.675 Zuweisungen u. Zuschsse 18.565.198 19.322.230 18.232.952 Summe Ausgaben 20.784.528 21.256.630 20.671.598 Zuschussbedarf 19.279.654 19.818.380 19.022.831 Vergleich Rechnungserg./Planung -795.549 -4,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -256.823 -1,3% UA 4511 – Auerschulische Jugendbildung HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 52.404,12 44.500,00 49.545,74 Ausgaben 582.708,39 583.630,00 614.327,25 Zuschussbedarf 530.304,27 539.130,00 564.781,51 Vergleich Rechnungserg./Planung 25.651,51 4,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 34.477,24 6,5% Gegenber der Planung ergab sich im Berichtsjahr ein um 25.651,51 bzw. 4,8 % h herer Zu- schussbedarf. Die wesentlichen Ursachen fr die Mehrausgaben sind nachfolgend bei den je- weiligen HHStellen vermerkt. HHSt. .... 702000 (Zuschsse an Jugendgruppen und –verbnde) Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 318.300,00 im Berichtsjahr 333.300,00 aus. Der Ma- gistrat genehmigte die Mehrausgaben am 20.12.2006. Die Gesamtausgaben verteilen sich auf 115 Einzelzahlungen zwischen 35,70 und 30.000,00. HHSt. .... 703000 (Zuschsse fr Jugendarbeit) Bei einem Planansatz von 135.560,00 betrugen die direkten und indirekten Zuschsse 142.039,85. 109 Für folgende Zuschüsse waren VN vorzulegen: Jugendkulturzentrum Oetinger Villa (Jukuz) 17.880,00 Ring Politischer Jugend (RPJ) 5.100,00 Stadtjugendring 55.860,00 Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. 16.000,00 Verein Kinder- und Jugendfarm e. V. 34.880,00 Neben den direkten Zuschüssen an die Träger werden auch Mietkosten für die genutzten Räumlichkeiten intern mit dem Liegenschaftsamt verrechnet. Durch nicht vollzogene Verrech- nungen in den Vorjahren ergaben sich Rückstände beim Stadtjugendring und dem CVJM. Zur Deckung dieser Rückstände genehmigte der Magistrat insgesamt 5.622,74. Darüber hinaus bewilligte Herr Bürgermeister Glenz einen zusätzlichen Zuschuss von 800,00 an den Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. für eine Nebenkostenabrechnung der Stadt. Der VN des Rings Politischer Jugend (RPJ) lag vor. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der VN des Stadtjugendrings liegt vollständig vor. Die VN des Vereins Kinder- und Jugend B farm e. V. und des Vereins Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. liegen noch nicht vollständig vor. Der VN des Jugendkulturzentrums Oetinger Villa (Jukuz) für 2005 liegt zwi- schenzeitlich vor, der VN für 2006 noch nicht. UA 4512 – Kinder- und Jugenderholung HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 26.316,08 20.450,00 30.160,91 Ausgaben 83.776,91 77.800,00 84.020,63 Zuschussbedarf 57.460,83 57.350,00 53.859,72 Vergleich Rechnungserg./Planung -3.490,28 -6,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -3.601,11 -6,3% Bei einem Ansatz von 65.000,00 hat die Stadt bei der HHSt. .... 761000 (Freizeithilfen) im Be- richtsjahr 61.933,12 verausgabt. Aus o. a. HHSt. erhielten folgende Zuschussempfänger für die Ausrichtung folgender Veran- staltungen Zuschüsse in Höhe von: Nachbarschaftsheim Darmstadt e. V. (Aktive Ferien 2006) 850,00 Jugendhaus Arheilgen (HEAG-Haus) (Aktive Ferien 2006) 800,00 Sportkreisjugend Darmstadt (Girls-Fun-Day 2006) 1.500,00 Sportkreisjugend Darmstadt (Jungentag 2006) 1.500,00 Ev. Dekanat Darmstadt (Ferienspiele 2006) 1.000,00 Stadtjugendpfarramt (Kindersommer 2006) 1.000,00 110 UA 4513 – Internationale Jugendarbeit HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 1.086,94 11.800,00 5.701,39 Ausgaben 32.582,94 34.530,00 24.095,80 Zuschussbedarf 31.496,00 22.730,00 18.394,41 Vergleich Rechnungserg./Planung -4.335,59 -19,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -13.101,59 -41,6% HHSt. .... 700100 (Verein fr Internationale Jugendarbeit) Der Verein fr Internationale Jugendarbeit erhielt im Berichtsjahr einen Zuschuss von 5.390,00. Der VN lag vor. Der Zuschussempfnger hat die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschusses nachgewiesen. HHSt. .... 700200 (CISV-Ferienlager) Der CISV erhielt in 2006 einen Zuschuss von 4.600,00. Der VN liegt vor, konnte jedoch aus V Zeitgrnden noch nicht abschlieend geprft werden. Der VN 2005 lag vor. HHSt. …. 762000 (Internationale Begegnungen) Der ursprngliche Ansatz von 29.900,00 wurde im 1. Nachtrag 2006 um 10.000,00 auf 19.900,00 reduziert, weitere 5.500,00 zugunsten der HHSt. 01.4515.540500 (Bewirtschaf- tung von Gemeinschaftseigentum) gesperrt (Magistratsvorlage Nr. 2006/0749 vom 30.11.2006). Von den verbleibenden 14.400,00 gab das Fachamt 12.798,86 aus. UA 4514 – Mitarbeiterfortbildung HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 925,00 1.000,00 1.153,00 Ausgaben 3.741,15 8.280,00 4.808,50 Zuschussbedarf 2.816,15 7.280,00 3.655,50 Vergleich Rechnungserg./Planung -3.624,50 -49,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 839,35 29,8% Gegenber der Planung ergab sich im Berichtsjahr ein um 3.624,50 bzw. 49,8 % niedrigerer Zuschussbedarf. Urschlich hierfr sind im Wesentlichen nicht ben tigte Personalkosten von 3.280,00 im SN 1. 111 UA 4515 – Sonstige Jugendarbeit HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 910,00 0,00 0,00 Ausgaben 53.590,52 65.160,00 61.090,17 Zuschussbedarf 52.680,52 65.160,00 61.090,17 Vergleich Rechnungserg./Planung -4.069,83 -6,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 8.409,65 16,0% HHSt. ….764200 (Sportprojekt Kranichstein) Wie bereits im Vorjahresbericht 14 erwhnt, bernahm die Stadt ab 2003 die Trgerschaft fr das Sportprojekt Kranichstein. Zur Sicherung des Projekts erwarb die Stadt in der Folgezeit das Kampfsportstudio in der Siemensstrae in Kranichstein. Der Ankauf erfolgte aus Mitteln des F rderprogramms „Soziale Stadt Kranichstein“. Bei einem Planansatz von 28.000,00 gab die Stadt fr das Sportprojekt im Berichtsjahr 31.407,39 aus. Die Deckung der Mehrausgaben von 3.407,39 erfolgte im Rahmen des beste- henden Deckungskreises. UA 4521 – Jugendsozialarbeit HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 4.942,52 0,00 21.672,40 Ausgaben 519.384,29 539.480,00 441.955,50 Zuschussbedarf 514.441,77 539.480,00 420.283,10 Vergleich Rechnungserg./Planung -119.196,9 -22,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -94.158,67 -18,3% HHSt. .... 700000 (Zuschsse fr Verbnde und Institutionen fr Jugendsozialarbeit) Bei einem Planansatz von 19.900,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher H he an den IB-Jugendgemeinschaftswerk. Der VN fr das Berichtsjahr liegt vor. HHSt. ….700100 (F rderung nachschulischer Betreuung von auslndischen Mitbrgern) Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 69.230,00 Zuschsse in gleicher H he an folgende Pro- jekte aus: Caritasverband Darmstadt Hausaufgabenhilfe (Kirschenallee) 8.370,00 Caritasverband Hausaufgabenhilfe 50.680,00 Pdagogische Initiative e. V. 10.180,00 69.230,00 Die VN der o. a. Zuschussempfnger fr das Berichtsjahr lagen vor. Es ergaben sich keine Be- anstandungen. 14 Rdn. 165/2005 112 Die Lern- und Spielstube der Evangelischen Matthusgemeinde wurde 2005 geschlossen. Die Stadt zahlte fr diese Einrichtung in diesem Jahr letztmalig einen anteiligen Zuschuss von 1.800,00. HHSt. …. 700300 (Betreuung auslndischer Mitbrger) Bei einem Planansatz von 153.600,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher H he an den Sozialkritischen Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA). Dieser verteilte sich gem den Erlu- terungen im Haushaltsplan wie folgt: Lern- und Spielstube Michaelisstrae (Waldkolonie) 83.000,00 Internationaler Mdchentreff 66.000,00 Internationaler Mdchentreff / Hausaufgabenhilfe 4.600,00 153.600,00 Der VN 2005 lag vor. Der VN 2006 liegt vor. HHSt. ….700400 (Zuschuss DRK fr Migranten) Der DRK Kreisverband Darmstadt erhielt im Berichtsjahr einen Betriebskostenzuschuss von 4.910,00. Der VN lag vor. Es ergaben sich keine Beanstandungen. HHSt. ….700600 (Manahmen der Beschftigungsf rderung gegen Jugendarbeitslosigkeit) Aus dem Gesamtansatz von 194.290,00 zahlte die Stadt insgesamt 193.090,50 aus. Fr fol- gende Manahmen waren VN vorzulegen: Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e. V. 79.316,00 Verein fr berufliche F rderung von Frauen und Mdchen e. V. 48.573,00 Internationaler Bund (IB) 35.845,50 Werkhof Darmstadt e. V. 29.356,00 193.090,50 Die VN der o. a. Zuschussempfnger liegen vor. UA 4525 – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 63.450,00 50.000,00 87.965,20 Ausgaben 712.097,87 751.810,00 757.459,38 Zuschussbedarf 648.647,87 701.810,00 669.494,18 Vergleich Rechnungserg./Planung -32.315,82 -4,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 20.846,31 3,2% HHSt. …. 171000 (Zuweisungen Land Hessen) Die Stadt Darmstadt erhielt im Berichtsjahr bei einem Ansatz von 50.000,00 aus dem Lan- desprogramm zur F rderung der Sprachkompetenz von Kindern im Kindergartenalter ohne ausreichende Deutschkenntnisse einen Landeszuschuss von 70.500,00. Die Ausgaben von 98.464,79 leistete die Stadt aus der HHStelle …. 760100 (Vorschulische F rderung der Sprachkompetenz fr Kinder). 113 HHSt. …. 701000 (Zuschsse an Vereine und Verbnde) Der Kinderschutzbund Darmstadt e. V. (DKSB) erhielt bei einem HHAnsatz von 31.920,00 fr das Projekt „Psychosoziale Prophylaxe“ einen Zuschuss in gleicher H he. Der ursprngliche Ansatz von 21.920,00 wurde dabei im 1. Nachtrag 2006 um 10.000,00 erh ht. Der VN fr 2006 lag vor. Wie bereits in den Vorjahresberichten erwhnt, soll die Zahlung von Zuschssen knftig auf vertraglicher Basis erfolgen. Die Vertragsverhandlungen waren bei Erstellung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. HHSt. …. 760000 (Projekt Schulsozialarbeit) Zur Verfgung standen: HH-Ansatz 396.190,00 HAR 191.152,06 Gesamt 587.342,06 Die Verteilung auf die einzelnen Projekte stellt sich wie folgt dar: Internationaler Bund IB 202.485,00 (Berufsschulzentrum Nord, Gutenberg-, Mhltal- und Bernhard-Adelung-Schule) Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. 124.555,00 (Diesterweg-, Eleonoren-, Justus-Liebig-Schule, Stadtteilschule Arheilgen und Astrid Lindgren Schule) Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA) 87.305,00 (Erich-Kstner-Schule und Kthe-Kollwitz-Schule) Verein zur Betreuung und F rderung Lernbehinderter Schler e. V. 57.590,00 (Ermst-Elias-Niebergallschule) Nachbarschaftsverein Eberstadt-Sd e.V. (Wilhelm-Hauff-Schule) 31.965,00 503.900,00 Die nicht verbrauchten Mittel von 83.442,06 wurden laut Vermerk im Haushaltsplan gem 19 Abs. 2 GemHVO ins Nachjahr bertragen. Der VN des Vereins zur Betreuung und F rderung Lernbehinderter Schler e. V. lag vor. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Die im VN 2005 festgestellte berzahlung von 17.465,20 hat der Zuschussempfnger aufgrund unserer Empfehlung zur Rckforderung zu- rck gezahlt. Die VN der brigen o. a. Zuschussempfnger liegen vor. HHSt. …. 760100 (Vorschulische F rderung der Sprachkompetenz fr Kinder) Die Stadt untersttzte im Rahmen einer Co-Finanzierung mit 45.000,00 das Landesprogramm zur F rderung der Sprachkompetenz von Kindern im Kindergartenalter ohne ausreichende Deutschkenntnisse. Zustzlich gingen bei HHSt. …. 171000 (Zuweisungen des Landes Hes- sen) Landesmittel von 70.500,00 ein. Bei einem Ansatz von 90.000,00 und zustzlich zu Ver- fgung gestellten Mitteln von 25.500,00 leistete die Stadt Ausgaben von 98.464,79. Der VN fr das Land Hessen lag vor. HHSt. …. 760200 (KOMM-Projekt) Bei einem Ansatz von 200.000,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss von 197.310,97 an das Christliche Jugenddorf Deutschland e. V. (CJD Rhein-Main) aus. Der VN 2006 liegt vor. 114 Wie bereits in den Vorjahresberichten dargestellt 15 konnten wir die zweckentsprechende Ver- wendung der stdtischen Zuschsse bis 2004 bisher zunchst nur unter dem Vorbehalt der Besttigung der Kostenzusammenstellungen durch einen von der gemeinntzigen Hertie- Stiftung beauftragten Wirtschaftsprfer besttigen. Wie eine Nachfrage beim Zuschussemp- fnger ergab hat die Stiftung nach wie vor keinen Wirtschaftsprfer beauftragt. Der CJD-Rhein-Main hat ersatzweise fr die bisher vorgelegten VN (bis 2006) jeweils ein Tes- tat des Vorstandsreferats Revision im CJD vorgelegt, in der die sachliche und rechnerische Richtigkeit sowie die Einhaltung der Zweckbestimmung besttigt werden. Diese Testate sind jedoch nicht mit der Besttigung eines Wirtschaftprfers gleich zu setzen. Am 01.01.2005 schloss die Stadt Darmstadt mit dem CDJ-Rhein-Main einen Vertrag ber den Betrieb der Jugendhilfeeinrichtung „KOMM“ ab. Nach diesem Vertrag ist allein die Stadt Zu- schussgeber. Daher gehen wir davon aus, dass die Hertie-Stiftung allenfalls fr den Zeitraum bis 2004 einen Wirtschaftsprfer beauftragen wird. Auf Nachfrage erhielten wir vom Fachamt eine Kopie des bereits abgeschlossenen Vertrages. B Eine Abstimmung mit dem Revisionsamt vor dem Abschluss erfolgte nicht. Bei Durchsicht dieses Vertrages stellten wir fest, dass darin zwar die Vorlage eines Verwendungsnachweises mit Sachbericht festgeschrieben, das Prfrecht der Stadt Darmstadt (sowohl Fach- als auch Revisionsamt) jedoch nicht hinreichend geregelt ist. Ebenso ist nicht festgelegt, welche Unter- lagen mit dem VN vorzulegen sind. Ferner wird auch das Prfungsrecht der ber rtlichen Pr- fung nur eingeschrnkt eingerumt. Die VN 2005 und 2006 konnte daher noch nicht abschlieend geprft werden. UA 4531 – Allgemeine F rderung der Erziehung in der Familie Das Land Hessen leistete unter der HHSt. .... 161000 bei einem Planansatz von 4.500,00 eine Zuweisung von 7.000,00. Es handelt sich um eine Zuwendung nach 23 des Gesetzes zur Re- gelung des Finanzausgleichs (FAG) fr Manahmen der Kinder- und Jugenderholung. Die Pr- fung des VN fr das Land Hessen erfolgte nach mehrmaliger Rcksprache und Berichtigung durch das Fachamt. Die Stadt wandte ihrerseits fr die Erholungspflege (HHSt. .... 760000) 1.475,00 auf, das sind 3.700,40 weniger als im Vorjahr. UA 4543 – Untersttzung selbstorganisierter F rderung HHSt. ….700000 (Zuschsse an Vereine und Verbnde) Die Stadt hat den ursprnglichen Ansatz von 3.090,00 im 1. Nachtrag 2006 auf 1.480,00 re- duziert und diesen Betrag als Zuschuss an den Verein Bessunger Rappelkiste e. V. ausgezahlt. Der Zuschussempfnger hat die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschus- ses nachgewiesen. 15 Rdn.166/2005 115 HHSt. …. 700100 („Projekt Teeniemtter“) Bei einem Ansatz von 3000,00 gab die Stadt im Berichtsjahr erstmalig einen Zuschuss in glei- cher H he an den Caritasverband Darmstadt e. V. fr das Projekt „Angebot fr Teenagermt- ter und schwangere Mdchen“. Der VN lag vor. UA 4583 – Ausgaben fr sonstige Manahmen HHSt. ....700000 (Patenschaften fr 12 Kinder in Entwicklungslndern) Die Stadt zahlte im Berichtsjahr insgesamt 1.970,00 fr Patenschaften fr Kinder in Entwick- lungslndern an folgende Trger aus: Kindernothilfe Duisburg e. V. 1.570,00 Deutsch-Buddhistische-Humanitre Vereinigung e. V. 400,00 1.970,00 Die VN beider Zuschussempfnger fr das Berichtsjahr lagen vor. Es ergaben sich keine Be- anstandungen. 116 Abschnitt 46 – Einrichtungen der Jugendhilfe HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.661.110 5.172.530 4.936.756 Sonst. Finanzeinnahmen 2.415.576 2.073.110 2.222.443 Summe Einnahmen 7.076.686 7.245.640 7.159.199 Personalausgaben 13.442.713 12.530.400 14.140.574 Sachaufwand 4.082.309 4.086.090 4.241.197 Zuweisungen u. Zuschsse 14.850.761 17.278.920 16.436.134 Summe Ausgaben 32.375.783 33.895.410 34.817.905 Zuschussbedarf 25.299.097 26.649.770 27.658.706 Vergleich Rechnungserg./Planung 1.008.936 3,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 2.359.609 9,3% UA 4601 – Kinderhaus Paradies Die Trger des Kinderhauses fr die offene Kinder- und Jugendarbeit sind in einem Trgerver- bund zusammengeschlossen. Mitglieder sind: Stadt Darmstadt – Jugendamt Internationaler Bund (IB) Nachbarschaftsverein Eberstadt Sd e. V. und Evangelische Kirchengemeinde Eberstadt Sd. Die Stadt zahlte aus den nachstehend aufgefhrten HHSt. folgende Zuschsse fr das Kinder- haus: HHSt. .... 700000 – Zuschsse an die Trger 25.560,00 HHSt. .... 700100 – Zuschuss Nachbarschaftsverein 40.600,00 HHSt. .... 700200 – Zuschuss Internationaler Bund 178.000,00 HHSt. .... 700300 – Zuschuss an Ev. Kirche 16.947,59 261.107,59 Das Koordinationsteam hat die zweckentsprechende Verwendung des Betriebskostenzuschus B ses 2006 aus HHSt. .... 700000 nachgewiesen. Wir beanstandeten jedoch einen hohen Barkassenbestand und empfehlen diesen auf 500,00 zu begrenzen. Der Nachbarschaftsverein (BKZ aus HHStelle ….700100) erhielt wegen gestiegener Personal- kosten im Berichtsjahr eine Nachzahlung von 3.741,11 aus HHSt. 01.4700.700000 (Zuschs- se an Wohlfahrtsverbnde und soziale Organisationen). Das Fachamt versumte auf B B 117 B der Haushaltsstelle berplanmige Mittel zu beantragen, obwohl der Ansatz seit Jahren nicht ausreicht. Der Internationale Bund erhlt einen Zuschuss von bis zu 178.000,00. Er hat die zweckent- sprechende Verwendung zeitnah nachgewiesen. Die Ev. Kirche legte den VN termingerecht vor. Sie hat die Zuschussmittel von 20.300,00 zweckentsprechend verwendet und erhlt wegen gestiegener Personalkosten im Berichtsjahr eine Nachzahlung von 3.541,74. Die Auszahlung findet erst im Folgejahr statt. Die Nachzah- lung fr das Vorjahr von 1.117,47 erfolgte aus der falschen HHSt. 01.4603.700100 (Zuschs- se fr die Personalkosten der offenen Jugendarbeit) Das Rechnungsergebnis betrgt auf der HHSt. .… 700300 wegen falscher Umbuchungen aus HHSt. 01.4603.700100 nur 16.947,59. UA 4602 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit/Jugendzentren HHSt. …. 178500 (Rckforderung von Zuschssen) Das negative Rechnungsergebnis von – 21.288,54 beruht auf einem Abgang auf Kassenreste von 30.733,30 aus dem Jahr 2005. Als Ergebnis der Prfung der Verwendungsnachweise des V Vorjahres zahlten zwei Trger im Berichtsjahr (Bisch fliches Ordinariat und Zigarrnkist) insgesamt 9.444,76 zurck. HHSt. .... 700000 (Zuschsse an die kirchlichen Trger) Das Rechnungsergebnis betrgt 63.485,90. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Evangelischer Regionalverwaltungsverband Darmstadt 36.421,26 Bisch fliches Ordinariat Mainz 22.056,14 auf 2007 bertragene Mittel 5.008,50 63.485,90 Die Verwendungsnachweise des k. Jugendhauses Darmstadt-Kranichstein vom Ev. Dekanat und Bisch flichen Ordinariat lagen vor. Beanstandungen ergaben sich nicht. Beim VN des Ev. Dekanates lag ein berschuss von 1.257,46 und beim VN des Bisch flichen Ordinariats von 2.992,06 vor, die im Jahr 2007 auf HHSt. …. 178500 (Rckforderung von Zuschssen) ge- bucht werden. HHSt. .... 700100 (Zuschsse an die freien Trger) Bei einem Planansatz von 125.520,00 (zzgl. 5.550,00 im Nachtrag) betrugen die Zuschsse im Berichtsjahr 130.862,26. Die Zuschsse gliedern sich wie folgt: Jugendhaus „Zigarrnkist“ 115.550,00 Reinigung der Schulrume fr „Zigarrnkist“ 5.792,26 Jugendhaus „HEAG-Huschen“ Arheilgen 9.520,00 130.862,26 Die VN der Jugendhuser lagen vollstndig vor. Die Trger verwendeten die stdtischen Mittel zweckentsprechend und ohne Beanstandungen. HHSt. .... 700200 (SKA – Internationales Jugendzentrum) Der Zuschuss betrug 135.592,36 bei einem Planansatz von 139.000,00. Hiervon gingen 116.682,40 an den Trger SKA. Bei den restlichen Mitteln von 18.909,96 handelt es sich um Mietkosten als Direktzahlung an das Liegenschaftsamt. Der VN lag vor. Der SKA hat die Mittel zweckentsprechend verwendet. 118 HHSt. .... 700300 (Zuschuss Verein Rope e. V. fr Jugendclub „Der Stall“) Bei einem Planansatz von 135.010,00 einschlielich Nachtrag von 3.000,00 erhielt der Zu- schussempfnger 134.900,00. Die zustzlich bereitgestellten Mittel von 1.700,00 fr die Dy- namisierung der Personalkosten kamen nicht zur Auszahlung, obwohl diese im Vertrag zuge- sichert worden waren. Der Zuschussempfnger hat die zweckentsprechende Verwendung der Mittel nachgewiesen. Der Verwendungsnachweis ist jedoch schwer nachvollziehbar und l- ckenhaft. Am Ende des Berichtsjahres lag der berschuss unter der Liquidittsreserve. HHSt. .... 700400 (Jugendeinrichtung Kranichstein – Baustellencaf) Der Internationale Bund (IB) erhielt als Betriebskostenzuschuss den vollen Ansatz von 192.000,00. Der VN belegte die zweckentsprechende Verwendung der Mittel. Es ergaben sich keine Beanstandungen. UA 4603 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit HHSt. .... 700100 (Zuschsse fr Personalkosten der offenen Jugendarbeit) Das Fachamt hat bei einem Planansatz von 151.590,00 Zuschsse von 141.832,87 ausge- zahlt und 5.117,47 als Deckungsmittel fr andere HHSt. bereit gestellt. 4.639,66 sind als HAR ins Folgejahr bertragen. Das Ev. Dekanat (Matthusgemeinde) erhielt 102.000,00 und eine Nachzahlung aus 2004 von 12.362,99. Die Prfung des VN ergab, dass die Ev. Regionalver- waltung der Stadt die Personalkosten von 2 Teilzeitstellen zu insgesamt 150% in Rech- B nung gestellt hat und nicht wie vertraglich vereinbart bis maximal 100% einer Vollzeitstelle. Daher hat die Ev. Regionalverwaltung der Stadt insgesamt 19.647,87 zuviel in Rechnung ge- stellt. Die fr den Personalkostenzuschuss errechnete Nachzahlung verringerte sich fr die Stadt von 27.879,94 auf 8.232,07. V Die aus 2003 zuviel berwiesenen 108,69 waren bei unserer Prfung noch nicht einbehalten. Wir haben noch einmal erinnert. Der F rderverein Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDJK) erhielt fr das Projekt Kin- der- und Jugendzirkus „Datterino“ gem Vertrag einen Personalkostenzuschuss in H he der Aufwendungen einer halben Vollzeitstelle fr eine pdagogische Kraft. Nach Berechnung des Fachamts htte der Verein eine Nachzahlung von 1,797,51 zu erhalten. Bei Prfung des B Verwendungsnachweises haben wir dagegen festgestellt, dass sich eine berzahlung von 3.044,85 zugunsten der Stadt errechnet. Das Fachamt hat 4.469,88 an den Nachbarschaftsverein fr das Kinderhaus Paradies ange- ordnet, die zu Lasten der hierfr vorgesehenen HHSt. 1.4601.700100 htten angeordnet wer- den mssen. Den Verwendungsnachweis haben wir unter der vorgenannten Haushaltsstelle geprft. Wir haben das Fachamt wie schon im Vorjahr aufgefordert, die Planungen fr E Haushaltsanstze bedarfsgerecht vorzunehmen. Bei nicht ausreichenden Mitteln sind berplanmige Mittel zu beantragen. HHSt. .... 700200 (Trger Spielmobil e. V.) Der Haushaltansatz fr 2006 betrug wie im Vorjahr 89.300,00. Dieser Betrag kam in voller H he zur Auszahlung. Der VN fr 2006 liegt vor. Die Prfung steht noch aus. 119 V Den VN 2005 haben wir im April 2007 geprft. Der Nachweis war ordentlich gefhrt, die Belege fr das Spielmobil und fr den Jugendwagen Wixhausen waren vollstndig. Die Pr- fung ergab nur kleinere Feststellungen, die wir bei der Abrechnung bercksichtigt haben. Die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschusses konnte besttigt werden. Wir haben das Fachamt gebeten, den Zuschussempfnger noch einmal auf die rechtzeitige Vorla- ge des Verwendungsnachweises hinzuweisen. HHSt. .... 700300 (Zuschsse fr die offene Kinder- und Jugendarbeit der ev. Kirche) Der Planansatz von 299.800,00 (Vorjahr 259.800,00) kam in voller H he zur Auszahlung. Das Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt erhielt 279.800,00. Durch eine Zusatzvereinbarung zum Rahmenvertrag erh hte sich das Gesamtbudget ab 01.01.05 um 95.000,00 auf 239.800,00. Ab 2006 erh ht sich dieser Betrag noch einmal um 40.000,00 auf 279.800,00. Mit diesen zustzlichen Finanzmitteln verpflichtet sich das Ev. De- kanat Darmstadt-Stadt die im Rahmenvertrag beschriebenen Leistungen auch in den Folgejah- ren aufrecht zu erhalten. Den Verwendungsnachweis fr 2006 haben wir ohne Feststellungen geprft. Der Zuschuss der Stadt Darmstadt deckt 2006 93,60 % (2004 ca. 67%, 2005 ca. 88,70) der nach dem Rahmenvertrag zu bercksichtigenden Ausgaben. Weitere 20.000,00 konnten fr das Projekt „Essen und Sport“ an das Ev. Dekanat ausgezahlt werden. Auch diesen VN haben wir ohne Feststellungen geprft. 4606 – Albert-Schweitzer-Haus HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 177.941,79 246.110,00 152.243,43 Ausgaben 456.689,82 519.790,00 489.834,59 Zuschussbedarf 278.748,03 273.680,00 337.591,16 Vergleich Rechnungserg./Planung 63.911,16 23,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 58.843,13 21,1% Der Kostendeckungsgrad der Einrichtung bleibt mit 38,08 % leicht unter dem des Vorjahres. Im Vergleich zum Jahr 2005 verringerten sich die Einnahmen um 14,44 % bei gleichzeitiger Erh hung der Ausgaben um 7,26 %. Das Rechnungsergebnis der HHSt. .... 110000 (Benut- zerentgelte) von 141.841,15 liegt um ca. 91.000,0016 wiederum erheblich unter dem Ansatz. Fr das HHj. 2007 ist ein reduzierter Planansatz von 190.000,00 vorgesehen. Um bei einem Plan/Ist-Vergleich aussagekrftige Ergebnisse zu erzielen, empfehlen wir zuknftig auf Basis der tatschlich geplanten Aktivitten eine realistische Einnahmenschtzung vorzunehmen. 16 Im Vorjahr um ca. 65.000,00 120 Im HHj. 2006 prften wir die Auslastung des Albert-Schweitzer-Hauses anhand der statisti- schen Zahlen der Einrichtung im Vergleich zu den Vorjahren. 2003 2004 2005 2006 Veränderungen ø der Vorj. zu 2006 (in %) Gruppen bis 4 Tage 102 122 94 85 -19,8 Gruppen über 4 Tage 25 28 35 23 -21,6 Gruppen gesamt 127 150 129 108 -20,2 Teilnehmer an Freizeiten 315 447 555 581 32,3 Gesamtüber- nachtungen 10.288 10.218 11.275 8994 -15,1 Anzahl der Mahl- zeiten 41.162 40.820 45.433 36.451 -14,2 Anzahl der Gäste 3.373 4.021 4.035 3.557 -6,6 Eine leichte Steigerung der Belegung des Albert-Schweitzer-Hauses ist unverndert im Bereich der Freizeiten zu verzeichnen. Das Freizeitheim wurde jedoch im Jahr 2006 von weniger Gruppen besucht, zudem lsst sich insgesamt eine Tendenz zu krzeren Aufenthalten erken- nen. Dies zeigt sich insbesondere daran, dass die Anzahl der Gste nicht im gleichen Mae gesunken ist wie die Anzahl der bernachtungen oder Mahlzeiten. B Im Rahmen der stichprobenartigen Prfung der Belege konnten einzelne Nachweise nicht erbracht werden. Wir haben darauf hingewiesen, dass die Ablage der buchungsbegrndenden E Unterlagen zentral in der Belegregistratur erfolgen sollte. Auf diese Weise wird ein umfassen- der und schneller Zugriff auf die Belege gewhrleistet. Es steht dem Fachamt frei, daneben eine zustzliche Dokumentation der Vorgnge in den eigenen Akten vorzunehmen. Auskunfts- gem ist das Fachamt bereits im Laufe des Rechnungsjahres 2007 dieser Empfehlung ge- folgt. Bei der berprfung des Einnahmebereichs ist aufgefallen, dass die abgerechneten Tagesst- ze auf einem Magistratsbeschluss vom 04.04.2001 beruhen. Jedoch haben sich gegenber der beschlossenen Entgeltordnung bei der Bewertung der Einzelpositionen (Frhstck, E Mittagessen etc.) Verschiebungen ergeben. Wir haben dem Fachamt – auch angesichts steigender Preise und der zu verzeichnenden Erh hung des Zuschussbedarfs – empfohlen, eine berprfung der Entgeltordnung vorzunehmen. Soweit sich gegenber der vom Magistrat 2001 beschlossenen Entgeltordnung Anpassungsbedarf ergibt, ist ein entsprechender Magist- ratsbeschluss herbeizufhren. Darber hinaus haben sich aus der Belegprfung jedoch keine wesentlichen Beanstandungen ergeben. 121 UA 4607 – Zuschsse an sonstige Trger der ffentlichen Jugendhilfe HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Trger) Bei einem Planansatz von 18.300,00 zahlte die Stadt 17.666,27 an 3 Trger. Wir haben alle Verwendungsnachweise geprft. Der Verein Naturfreundejugend Eberstadt liegt mit seinem Geldbestand zum 31.12.2006 ber der zulssigen Liquidittsreserve. Wir haben uns wegen der Bauvorhaben des Vereins damit einverstanden erklrt, dass auf eine Rckforderung des die Liquidittsreserve berstei- genden Betrages verzichtet wird. Beim VN des Jugendhofs Bessunger Forst haben wir das Fachamt gebeten knftig auf die Vor- lage eines aussagekrftigen Sachberichtes, in dem Vernderungen wie Spenden, Zuschsse etc. ausreichend beschrieben werden, zu achten. Die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschusses konnte besttigt werden. Auch den VN des Deutschen Jugendherbergswerkes haben wir ohne Feststellungen geprft. UA 4620 – Einrichtungen der Jugendhilfe HHSt. .... 700000 (Mtterzentrum Darmstadt) Bei einem Planansatz von 21.600,00, abgeplant im Nachtrag um 17.000,00 auf 4.600,00, hat die Stadt einen Zuschuss von 3.680,00 fr das Mutter-Kind-Caf ausgezahlt. Hinzu kamen 12.782,00 aus Landesmitteln. Der Magistrat hat der Unterzeichnung des Zuwendungsvertra- ges (Neustrukturierung und Kommunalisierung sozialer Hilfen in Hessen) zum 31.01.2007 zugestimmt. Der Hausfrauenbund Darmstadt e. V./Mtterzentrum ist mit dem Ziel Strkung des Gemein- wesens in der Zielvereinbarung eingeordnet. Fr diesen F rderzweck wird mit dem Vertrag ausschlielich der bislang ber das Land ausgezahlte Zuschuss zur institutionellen F rderung als Festbetragsfinanzierung geregelt. Der Zuschuss von 12.782,00 wird an die Stadt im Rah- men des Gesamtbudgets gezahlt. Den VN ber den Gesamtzuschuss (Land und Stadt) haben wir ohne Feststellungen geprft. Die bei dieser HHSt. abgeplanten 17.000,00 sind umgeplant in den UA 0252, da das Projekt www.familien-willkommen.de vom Hausfrauenbund e.V. in die Trgerschaft der Stadt (Frauen- bro) bergegangen ist. Der Magistrat hat am 05.10.2005 beschlossen, im UA 0252 (Frauen- bro) eine HHSt. „Zuschuss Mtterzentrum“ einzurichten, aus der zweckgebunden die F rde- rung an das Mtterzentrum ausgezahlt werden sollte. Fr 2006 stehen bei der HHSt. 1.0252.718100 (Zuschuss an Mtterzentrum fr „www.familien-willkommen.de) 13.470,00 und bei der HHSt. 1.0252.600300 (Sachkosten www. familien-willkommen.de) noch einmal 3.530,00 zur Verfgung, die vom Frauenbro selbst bewirtschaftet werden (Kindertagessttten – Datenbank und berarbeitung des Internet – Portals). Wegen der Prfung des VN ber 13.470,00 verweisen wir auf UA 0252. HHSt. .... 700100 (Zuschuss Wildwasser) Die Stadt zahlte den Plansatz von 69.500,00 in voller H he aus. Der Zuschuss wird fr Md- chenarbeit einschlielich Prvention gewhrt. Der Verein erhlt z. L. der HHSt. 0252.700100 (Frauenbro) weitere 68.810,00 und Landesmittel von 19.563,00. Der Magistrat hat der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages (Neustrukturierung und Kommunalisierung sozialer Hilfen in Hessen) zum 01.01.2006 zugestimmt (siehe UA 0252). Die Prfung des VN ergab, dass die in den Zuschussrichtlinien geforderte Eigenbeteiligung von 20 % der Gesamtausgaben vom Verein wie in den Vorjahren nicht aufgebracht werden kann. 122 Das Fachamt hat hierfr die Genehmigung von Herrn Brgermeister Glenz eingeholt. Weitere Feststellungen hat die Prfung des Verwendungsnachweises nicht ergeben. UA 4621 – Familienzentrum HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 146.998,19 138.050,00 179.869,51 Ausgaben 1.102.015,12 1.018.850,00 1.088.924,06 Zuschussbedarf 955.016,93 880.800,00 909.054,550 Vergleich Rechnungserg./Planung 28.254,55 3,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -45.962,38 -4,8% Das Land Hessen gewhrte im Rahmen der Offensive fr Kinderbetreuung eine Zuwendung von 31.664,50, die fr den Ausbau von Angeboten fr Tagespflegeeltern eingesetzt wurde. Wir prften die Zahlstelle der Familienbildungssttte am 22.06.2006 ohne Beanstandungen. Die folgenden Aufstellungen sind dem Jahresbericht 2006 des Familienzentrums entnommen: Auszug aus dem Jahresbericht des Familienzentrums – Bereich Familienbildungssttte 2002 2003 2004 2005 2006 Teilnehmende FBS gesamt 13.803 13.304 12.919 13.269 12.942 Davon ermigt (incl. Kinder) In Prozent 5.616 40,7 5.675 42,7 5.476 42,4 5.741 43,3 5457 42,2 Zahl der Kurse 947 938 957 956 963 Auszug aus dem Jahresbericht des Familienzentrums – Bereich Erziehungsberatung 2005 2006 Minderjhrige in der Beratung 435 485 Kontaktaufnahme … durch Mutter 401 415 ….durch Vater (teilweise beide Eltern) 200 180 … durch andere 18 18 Kontaktanbahnung … durch Eigeninitiative 203 217 ….durch andere (rzte, Schule, mter) 232 238 Lebenssituation der Minderjhrigen … bei den Eltern 230 237 … bei allein erziehenden Mttern 166 168 … bei Elternteil mit Stiefelternteil 27 35 … bei Sonstigen (Vater, and. Angeh rige, Pflegefam.) 12 15 Geleistete Fachstunden 3.491 3.982 123 UA 4640 – Stdtische Kindertagessttten Vorbemerkung: Die Stadt fhrt die stdtischen Kindertagessttten seit dem HHj. 2000 als Betrieb gewerbli- cher Art. Im Rahmen der Neuordnung der Stadtwirtschaft hat die Stadt dem Betriebsverm - gen der Kindertagessttten einen Teil der HEDAG-Anteile zugeordnet. Dies wirkt sich bei fol- genden HHSt. aus: Rechnungsergebnisse 2003 2004 2005 2006 Einnahmen HHSt. .... 170000 Steuererstattungen 8.867.600,00 6.052.918,00 645.990,00 526.565,45 HHSt. .... 210000 Dividenden 33.185.955,84 21.518.777,87 2.415.575,57 1.968.986,70 Ausgaben HHSt. .... 655500 – Steuerberatungskosten 39.879,43 15.245,01 16.935,95 20.818,30 Um einen realistischen Vergleich mit den Vorjahren und eine Ermittlung des Kostendeckungs- grades zu erm glichen, haben wir folgende Einnahmen und Ausgaben, die mit der Neuord- nung der Stadtwirtschaft zusammenhngen, heraus gerechnet: Planung Re-Ergebnis HHSt. .... 170000 – Steuererstattungen 1.326.680,00 526.565,45 HHSt. .... 210000 – Dividenden 2.073.110,00 1.968.986,70 HHSt. .... 655500 – Steuerberatungskosten 25.000,00 20.818,30 HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 3.386.299,64 3.315.000,00 4.172.223,75 Ausgaben 13.957.246,70 13.111.920,00 14.831.493,89 Zuschussbedarf 10.570.947,06 9.796.920,00 10.659.270,14 Vergleich Rechnungserg./Planung 862.350,14 8,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 88.323,08 0,8% 124 Um einen besseren Vergleich mit dem Vorjahr zu erm glichen, haben wir nachfolgend einige weitere Zahlen zusammengestellt: 2005 2006 Veränderung in % Einnahmen 3.386.299,64 4.172.223,75 23,21 Ausgaben 13.957.246,70 14.831.493,89 6,26 Ergebnis UA 10.570.947,06 10.659.270,14 0,84 Kita-Pltze lt. Erlute- rungen zum HH-Plan 1887 2023 7,21 Einnahm. pro Platz/Jahr 1.794,54 2.062,39 Monat 149,55 171,87 14,92 Ausgab. pro Platz/Jahr 7.396,53 7.331,44 Monat 616,38 610,95 - 0,88 Zuschuss pro Platz/Jahr 5.601,99 5.269,04 Monat 466,83 439,09 - 5,94 Kostendeckungsgrad in % 24,26 28,13 Bei dem Zuschussbedarf pro Platz/Jahr bzw. Monat handelt es sich um Durchschnittswerte. Die unterschiedlichen Aufwendungen fr die verschiedenen Arten von Kindertagessttten (Krippe, Kindergarten und Hort) sind hierbei nicht bercksichtigt. Durch die Neuer ffnung der Kindertagessttte „Wurzel“ in stdtischer Trgerschaft erh ht sich die Anzahl der Kinderta- gesstttenpltze im Berichtsjahr um 136, was insgesamt zu einem h heren Kostendeckungs- grad fhrt. Der Zuschussbedarf hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren wie folgt verndert: Zuschussbedarf Veränderung zum Vorjahr Veränderung zum Vorjahr % 2002 8.786.587,64 +1.025.507,20 11,67 2003 9.283.970,79 +497.383,15 5,36 2004 9.721.205,79 +437.235,00 4,50 2005 10.570.947,06 +849.741,27 8,04 2006 10.659.270,14 + 88.323,08 0,83 Im Vergleich zum Planansatz erh hte sich der Zuschussbedarf nur um 88.323,08. Die Mehr- einnahmen sind auf die Verrechung der Personalkostenzuschsse fr Integrationskinder, er- h hte Zuweisungen des Landes Hessen (siehe unten) und eine neue Einrichtung zurckzufh- ren. Weiterhin werden seit August 2006 auch in der Kindertagessttte Messeler Strae Kindergar- tenentgelte erhoben, weil die Sonderstellung als sozialer Brennpunkt nicht mehr auf die ge- samte Elternstruktur zutrifft. Wie sonst auch blich prft und gewhrt die Einrichtung Befrei- ungen im Einzelfall. 125 HHSt. .... 171000 (Zuweisungen Land Hessen) Das Land Hessen leistete eine Zuweisung von insgesamt 698.099,39 (Planansatz 470.000) nach dem Hessischen Kindergartengesetz u. a. fr Einrichtungen mit hohem Auslnder- und Aussiedleranteil sowie nach der Kinderoffensive des Landes fr erweiterte ffnungszeiten. Als Schwerpunktprfung befassten wir uns 2006 mit der ordnungsgemen Fhrung der Giro- konten der Kindertagessttten sowie deren Jahresschlussbestand zum 31.12.2007. Seit Sommer 2005 steht den 25 Kindertagessttten je ein Girokonto bei der Sparkasse Darm- stadt zur Verfgung. Die Einrichtungen nutzen ihre Konten berwiegend fr das Abheben der vom Fachamt berwiesenen Auffllung der Handkassen. Die Handkassenbetrge sind zeitnah und in voller H he vom Girokonto abzuheben. Dies ist bei einigen Kindertagessttten noch verbesserungsbedrftig. B Bei den Eintragungen im Kontogegenbuch bestehen bei knapp der Hlfte der Einrichtungen trotz vorbildlicher Anleitung durch das Fachamt Probleme insbesondere mit regelmigen Rechnungsabschlssen. Das Fachamt wird kontinuierliche Kontrollen auch vor Ort durchfh- ren. Vereinzelt gingen Teegeldzahlungen der Eltern auf dem Girokonto ein und sammelten sich dort an. Dies widerspricht der stdtischen Anweisung wonach diese „Spendengelder“ seit Au- gust 2007 vom Elternbeirat der Einrichtung zu verwalten sind. Das Fachamt veranlasst die bergabe der Gelder an den Elternbeirat. Das Fachamt hat den Ist-Bestand aller Girokonten der Kindertagessttten zum 31.12.2007 richtig ermittelt und nach unserer Prfung an die Kmmerei weitergeleitet. Die Summe wird in der Anlage zur Er ffnungsbilanz augefhrt. UA 4641 – Zuschsse an Kirchen fr Kindertageseinrichtungen HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Kirchen) Bei einem im Nachtrag gekrzten HH-Ansatz von 7.331.500,00 (Vorjahr 7.212.500,00) zahlte die Stadt insgesamt Zuschsse von 7.411.079,00 (Vorjahr 6.721.079,00) fr die Kinderta- geseinrichtungen der kirchlichen Trger. Die Mehrausgaben von 79.579,00 konnten im De- ckungsring gedeckt werden. Der Zuschuss 2006 setzt sich wie folgt zusammen: Vertragliche Verpflichtungen 2006 gegenber den Trgern 7.438.243,58 abzglich berzahlungen in den Vorjahren 27.164,58 zuzglich Nachzahlungen aus Vorjahren 0,00 Auszahlungen 2006 (= Rechnungsergebnis) 7.411.079,00 2005 lag die Zuschusssumme deutlich unter der von 2004, weil wie berichtet ein Zuschussbe- trag nicht mehr ausgezahlt werden konnte. Wie im letzten Schlussbericht ausgefhrt war in 2006 wieder mit einer deutlichen Steigerung zu rechnen. Die Zuschusssumme liegt auch des- halb so hoch, weil die Verwendungsnachweise der letzten Jahre zum groen Teil noch nicht geprft sind und so eventuelle berzahlungen nicht bercksichtigt werden k nnen. 126 Die Ausgaben dieser Haushaltstelle haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt: 2002 2003 2004 2005 2006 4.656.787,92 7.847.634,83 7.010.120,72 6.721.079,00 7.411.079,00 An den laufenden Betriebskosten beteiligte sich die Kirche 2002 noch mit 24 % (Vorjahre 27 %) nach Abzug der Zuschüsse für die Integration von Ausländerkindern und behinderten Kindern, Kostenerstattung für Verpflegung, eigenfinanzierte Schuldentilgung u.ä. Ab 01.01.2003 reduzierte sich der Anteil der Kirche auf 15 % mit der Maßgabe, dass bei den er- rechneten Betriebskosten die Zuschüsse nach dem Hess. Kindergartengesetz angerechnet werden und somit nicht mehr in den Finanzierungsanteil der Kirche einfließen, sondern der Stadt belassen werden. Das Ev. Dekanat (17 Kindertagesstätten) hat in den Jahren 2000 bis 2006 folgende Zuschüsse erhalten: 2000 2.119.694,96 2001 2.326.378,06 2002 2.400.000,00 2003 5.211.000,00 * 2004 4.379.000,00 2005 4.540.000,00 2006 4.700.000,00 * Mitte Dez. 2002 hat das Fachamt 1.018.000,00 als Abschlagszahlung für 2002 geleistet, die das HHj. 2003 be- lastete. B Alle VN liegen noch dem Fachamt zur Vorprüfung vor. Das Kath. Dekanat (6 Kindertagesstätten) hat in den Jahren 2001 bis 2006 folgende Zuschüs- se erhalten: 2001 613.550,26 2002 1.270.000,00 2003 1.188.000,00 2004 1.235.500,00 2005 1.254.000,00 2006 1.276.000,00 V 2005 haben wir die Verwendungsnachweise 2001 und 2003 (2002 steht noch aus) des Kath. Dekanats für die 6 Kindertagesstätten geprüft. Bei allen Kindertagesstätten haben wir Berich- tigungen vorgenommen. Verschiedene Rückfragen hat das Katholische Dekanat noch nicht beantwortet, so dass die Prüfung für 2001 und 2003 auch 2006 nicht abgeschlossen werden konnte. V Die VN 2002 und 2004 sowie 2006 lagen uns noch nicht vor. Wir haben das Fachamt erneut erinnert. 127 Das Ev. Rentamt Dreieich hat für die Kindergärten Bert-Brecht-Str.16 und Untergasse 1 2003 586.436,77 2004 450.000,00 als Zuschussraten erhalten. Beide Verwendungsnachweise liegen uns noch nicht zur Prüfung vor. Wie wir im Vorjahr berichteten, gehört das Ev. Rentamt durch eine organisatorische Ände- rung ab 2005 zum Bezirk des Ev. Dekanats Darmstadt, so dass ab 2005 keine Zahlung mehr an das Rentamt Dreieich erfolgt. Der Zuschuss für die Kindergärten Bert-Brecht-Str.16 und Untergasse 1 ist ab 2005 im Gesamtbetrag für das Ev. Dekanat enthalten. Seit 22.04.2002 hat die Ev. Kirchengemeinde Wixhausen in der bestehenden Kindertages- stätte Bert-Brecht-Str. 16 eine Hortgruppe mit 15 Plätzen eingerichtet. Die Hortgruppe wird nach einem Vertrag mit der Ev. Kirche Wixhausen zu 100 % von der Stadt finanziert. Der Zu- schuss ist ebenfalls im Gesamtbetrag des Ev. Dekanats enthalten. Die Kirchengemeinde St. Elisabeth hat 2006 insgesamt 370.240,00 erhalten. Der VN liegt noch nicht vor. Der Advent-Kindergarten hat 2006 einen Zuschuss von 64.079,99 erhalten. Den VN haben wir ohne Feststellungen geprüft. Das Elisabethenstift Darmstadt hat 2006 einen Zuschuss von 590.000,00 erhalten. Der VN liegt vor. Die Prüfung steht noch aus. V Den VN der Kirchengemeinde St. Elisabeth für 2005 haben wir 2007 ohne Feststellungen geprüft. V Für 2005 hat das Elisabethenstift einen Zuschuss von 617.000,00 erhalten. Den VN haben wir 2007 geprüft. Es errechnete sich eine Überzahlung von 171.162,86. 2007 haben wir mit Beteiligung des Fachamtes ein Gespräch mit der Ev. Regionalverwaltung geführt und gebeten, dass das Dekanat als Zuschussempfänger von seinem eigenen Rech- nungsprüfungsamt die Richtigkeit der Angaben im Verwendungsnachweis bestätigen lässt. Die Ev. Regionalverwaltung hat dies abgelehnt, mit dem Hinweis, dass dies aus zeitlichen Gründen nicht möglich wäre. Die Rückstände aus den Vorjahren sind nach wie vor hoch. Da sich die Personalsituation im Fachamt mittlerweile gebessert hat, ist damit zu rechnen dass alle noch ausstehenden Ver- wendungsnachweise 2008 zur Prüfung vorgelegt werden. 128 UA 4642 – Zuschsse an freie Trger fr Kindertageseinrichtungen HHSt. .... 700100 (Zuschsse an freie Trger) Im Berichtsjahr hat die Stadt bei einem im Nachtrag um 587.770,00 reduzierten Planansatz von 6.468.530,00 insgesamt 5.678.894,20 (Vorjahr 5.335.809,97) als Zuschsse fr die Ta- geseinrichtungen der freien Trger ausgezahlt. Die Zuschusszahlung fr 2006 setzt sich wie folgt zusammen: Vertragliche Verpflichtungen gegenber den Trgern 2006 5.887.369,17 + Nachzahlungen fr Vorjahre 44.686,93 ./. berzahlungen aus Vorjahren 253.161,90 Rechnungsergebnis 5.678.894,20 Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten Jahren wie folgt: 2002 2003 2004 2005 2006 3.548.253,04 4.109.484,76 4.473.542,44 5.335.809,97 5.678.894,20 Die weitere Steigerung der Zuschsse von 2005 auf 2006 um ca. 343.000,00 erklrt sich durch: die jhrliche allgemeine Kostensteigerung Abschlagszahlungen an weitere neue Betreuungseinrichtungen. Die tatschliche finanzielle Belastung wird sich erst bei der Abrechnung fr 2007 zeigen. In 2006 haben 27 Betreuungsvereine Zuschsse erhalten. 3 Vereine sind neu hinzugekommen (Tausendfssler, Kindergruppe in der Kinderscheune und Freundeskreis Eberstdter Streu- obstwiesen). Der Arbeiter-Samariterbund hat die Kita „Papillon“ bernommen. Wir haben die VN von 14 Trgern geprft. Die Verwendungsnachweise fr 2006 von Bessunger Waldkindergarten 56.100,00 F rderkreis Kinderbetreuung TU und FH 281.100,00 Integrative Kindertagessttte der Lebenshilfe 367.000,00 Waldkindergarten Darmstadt 57.300,00 Waldorf-Kindergarten Darmstadt 237.800,00 Die Wilde 13 241.500,00 Arbeitersamariterbund 2004 und 2005 1.776.500,00 hat uns das Fachamt Ende 2007 vorgelegt. Die Prfung steht noch aus. Von fnf Trgern (AWO, ASB, Tausendfssler, Freundeskreis Eberstdter Streuobstwiesen, Verein fr Bildung und berufliche F rderung von Mdchen und Frauen) stehen die Verwen- dungsnachweise fr 2006 noch aus. Sie liegen dem Fachamt vor. Die Prfung des Verwendungsnachweises der Kindergruppe „Flohkiste e.V. „haben wir als Schwerpunktprfung durchgefhrt. Der Verein kann 10 Betreuungspltze zur Ganztags- betreuung anbieten. Im Prfungszeitraum waren 9 Pltze belegt. Die Eltern zahlen ein Betreuungsentgelt von 230,00 monatlich. Der Verein hat fr 2006 einen Betriebskostenzu- schuss von 52.600,00 erhalten. 129 Unsere Prfung hat folgende Feststellungen und Anregungen fr den Verein ergeben: 1. Der Zuschussempfnger hat mit dem Verwendungsnachweis die Rechnungsbelege und Kontoauszge vorgelegt. Es fehlte eine Auflistung nach Verwendungszweck, die ben tigt wird, um die im Verwendungsnachweis aufgefhrten Betrge nachvollziehen zu k nnen. Der Verein hat uns das „Journal“ per e-mail bermittelt. Es wre hilfreich, wenn in der Zu- sammenfassung der gesamten Ausgaben, aus der der Verwendungsnachweis erstellt wird, die jeweilige Nummer des Bankauszuges aufgefhrt wrde. Dies wre bersichtlicher und wrde sowohl die bersicht fr den Verein als auch die Prfung erleichtern. 2. Bei den monatlich wiederkehrenden Ausgaben wie Personal- und Lohnkosten wre es von Vorteil, wenn der jeweilige Monat, fr den die Kosten anfallen, vermerkt wre. 3. Auf den Stundennachweisen fr Elternarbeit sind die Zeiten fr Reinigung, Betreuung und Renovierungsarbeiten zusammen erfasst. Kontrolle und Trennung der verschiedenen T- tigkeiten, die unterschiedlich vergtet werden, ist sehr zeitaufwndig. Wir haben angeregt, dass der Verein knftig eine Aufstellung beifgen sollte, in der die Elternleistungen nach Ttigkeiten getrennt aufgefhrt sind. Die Addition der Honorare fr Elternarbeit ergibt 4.582,00, nicht 4.659,50. 4. Der Verein fhrt kein Handkassenbuch. Fr jedes Quartal ist ein Blatt mit der Aufschrift „Kassenbericht“ angelegt. Die Ausgabebetrge sind ohne Datum mit Bleistift eingetragen und mit einer laufenden Nummer versehen. Auch Einzahlungen in die Handkasse weisen zum Teil kein Datum aus. Die Einzahlungsbetrge sind auf den Kontoauszgen nicht nachvollziehbar. Zum 31.08.2006 schliet die Handkasse mit einem Minusbestand von 30,01 ab. Handkassen drfen keine Minusbetrge ausweisen. 5. Der Verein hat 2006 die Handkasse mit insgesamt 400,00 aufgefllt. Auf den Bankbelegen lassen sich keine entsprechenden Buchungen nachvollziehen. Die Rckfrage beim Verein ergab, dass es sich um eine Privateinlage des Kassenwartes handelt, die erst 2007 zu- rckgezahlt wurde. 6. Der Verein hat fr verschiedene Elterndienste (Kaufen und Aufhngen von Spiegeln, Lam- pen, Pinnwand) 13,00 je Stunde abgerechnet. Eine Entschdigung von 13,00 je Stunde kann nur bei der Abrechnung von Investitionskostenzuschssen und bei der „kleinen Bau- unterhaltung“ im Rahmen der Abrechnung von Betriebskostenzuschssen anerkannt wer- den. Knftig k nnen Entschdigungen in dieser H he nicht mehr bercksichtigt werden. 7. Kosten fr Sumniszuschlge (7,77) werden nicht als zuschussfhige Ausgaben aner- kannt. 8. Der Verein kann laut Genehmigung des Landesjugendamtes zehn Kinder betreuen. Der vorgelegte Nachweis ber die Belegsituation weist fr 2006 nur neun belegte Pltze aus. Auch in den Vorjahren waren nur neun Pltze belegt. Der Vergleich mit den Einnahmen aus Betreuungsentgelten hat gezeigt, dass in den Monaten Januar, Februar, Juli und Ok- tober Betreuungsentgelte fr nur acht Kinder eingegangen sind. Im September waren es sieben Kinder, im August ist nur ein Betreuungsentgelt zu verzeichnen. Der Verein betreut weniger Kinder, als er betreuen k nnte. Im Schnitt werden bei einer sehr guten Personalausstattung und mit weiteren 188 Betreuungsstunden durch die Eltern, die e- benfalls der Stadt in Rechnung gestellt werden, nur sieben bis acht Kinder betreut. Im August verzichtet der Verein laut Stellungnahme auf die Zahlung des Betreuungsentgeltes, weil die Kindergruppe in diesem Monat fr drei Wochen geschlossen bleibt. Fr 2006 bedeutet dies, dass der Zuschussbetrag der Stadt Darmstadt monatlich pro Kind in dieser Kindergruppe ca. 600,00 betrgt. Die Prfung von 3 weiteren Verwendungsnachweisen ergab keine Feststellungen. Einen Ver- wendungsnachweis haben wir wegen nicht prfbaren Unterlagen zurckgereicht. Bei 11 Tr- 130 gern gab es Feststellungen. Wir haben die Betriebskostenabrechnungen entsprechend berich- tigt. Die Stellungnahme eines Vereins steht noch aus. Unsere Prfung ergab folgende Feststellungen und Prfungshinweise: Wir haben darauf hingewiesen, dass bei den freien Trgern der Kinderbetreuung die glei- chen Mastbe fr Reinigungsbedarf anzulegen sind wie bei den stdtischen Betreuungs- einrichtungen. Rckzahlungen von Versorgungseinrichtungen und Erstattungen von Krankenkassen sind an den zuschussfhigen Ausgaben abzusetzen. Ein Verein hat fr verschiedene Elterndienste 13,00 je Stunde geltend gemacht. Wie haben darauf hingewiesen, dass 13,00 je Stunde nur bei der Abrechnung von Investitionskosten- zuschssen und bei der „kleinen Bauunterhaltung“ im Rahmen der Abrechnung von Be- triebskostenzuschssen anerkannt werden k nnen. Bei einem Zuschussempfnger war die letzte Rate des Betriebskostenzuschusses bei der Abrechnung nicht bercksichtigt. Der Verein fr nichtrepressive Erziehung e.V. hat die ihm zustehende Liquidittsreserve berschritten. Bei dem Verein „Sag ja zum Kind e.V.“ werden nach einem Magistratsbeschluss vom 16.07.2003 Spenden im Rahmen des jhrlichen Verwendungsnachweises auch weiterhin nicht bercksichtigt, so dass die jhrliche Liquidittsreserve zunchst bis 2008 ber- schritten werden kann. Bei dem Verein Firlefanz haben wir die Unterlagen zurckgereicht, da sie nicht prfbar waren. Wir haben das Fachamt gebeten, den Zuschussempfnger aufzufordern, prfbare Unterlagen vorzulegen, da es nicht Aufgabe des Zuschussgebers sein kann, selbst die fr die Betriebskostenabrechnung mageblichen Betrge zusammenzustellen. Bei einigen Betreuungseinrichtungen sind nicht alle genehmigten Pltze auch belegt. Wir haben nach den Grnden gefragt. Eine Antwort steht noch aus. Wie in den Vorjahren schon berichtet, halten wir es fr dringend erforderlich, die F rdermoda- litten fr die freien Trger aus Grnden der Gleichbehandlung konkreter zu bestimmen. So halten wir unter anderem eine Regelung ber die personelle Besetzung der Betreuungseinrich- tungen fr unabdingbar. Durch die angespannte Haushaltslage der Stadt kann der Personal- einsatz bei den freien Trgern nur entsprechend der fr die eigenen Einrichtungen geltenden Richtlinien gef rdert werden. Wenn sich Vereine weiterhin eine bessere Personalausstattung fr die Betreuung ihrer Kinder wnschen, bleibt ihnen das unbenommen. Die h heren Ausga- ben k nnen jedoch nicht von der Stadt bezuschusst werden, sondern sind aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Auch fr die Betreuungsttigkeit durch Eltern sollten Regelungen getroffen werden. Die in Rechnung gestellten Betrge haben sich in den letzten Jahren deutlich erh ht. Diesen Empfehlungen zur Festschreibung der F rdermodalitten ist bis zur Erstellung des Schlussberichtes nicht entsprochen worden. Es wird aber immer notwendiger je weiter die Kinderbetreuung ausgebaut wird. E Wir empfehlen die Zuschussregelung fr die Kinderbetreuung auf eine Pro-Kopf- Bezuschussung umzustellen (siehe Ergebnis der Schwerpunktprfung fr die Kindergruppe „Flohkiste“). Nach einem Beschluss des Magistrats vom 31.01.2007 sollen jhrlich weitere 100 Pltze in Tageseinrichtungen fr Kinder unter 3 Jahren geschaffen werden. Die Stadt beteiligt sich ab 2007 auch an dem Bambini-Programm des Landes Hessen fr ein kostenloses letztes Kinder- gartenjahr vor Schulantritt und erhlt pro Kind und Monat hierfr 100,00 vom Land. 131 V Von den aus 2005 noch nicht geprften 12 Verwendungsnachweisen haben wir in diesem Jahr 10 VN geprft. Ein Verwendungsnachweis liegt uns noch immer nicht vor (Arbeiterwohlfahrt). Wir ha- ben das Fachamt erinnert. Der VN des Arbeiter-Samariter-Bundes liegt vor, die Prfung steht noch aus. Zwei Verwendungsnachweise haben wir ohne Feststellungen geprft, einen weiteren mit geringfgigen Feststellungen, die auf die Zuschusszahlung keinen Einfluss hatten. Bei einem Betreuungsverein haben wir eine berschreitung der Liquidittsreserve festgestellt und das Fachamt gebeten, entsprechend der allgemeinen Zuschussrichtli- nien zu verfahren. Bei 6 Betreuungsvereinen haben wir die Abrechnungen berichtigt. V Bei der Arbeiterwohlfahrt ist die Prfung wegen nicht beantworteter Rckfragen fr 2001 (2.500.000,00 DM) und 2002 (1.430,000,00 €) noch nicht abgeschlossen. Ebenso stehen die Verwendungsnachweise fr 2003 = 1.260.000,00 2004 = 1.445.000,00 2005 = 1.445.000,00 2006 = 1.716.772,02 noch aus. Wir haben das Fachamt erneut erinnert. HHSt. .... 700200 (Nachmittagshort Bad-Nauheimer Strae) Den Planansatz von 325.500,00 (Vorjahr 333.612,20) hat die Stadt an den Nachmittagshort Bad Nauheimer Strae in voller H he ausgezahlt. Den Verwendungsnachweis hat uns das Fachamt Anfang Januar 2008 vorgelegt. Die Prfung steht noch aus. V Den VN 2005 hat das Fachamt Ende Dezember 2007 vorgelegt. Die Prfung steht ebenfalls noch aus. Die Verwendungsnachweise 2003 und 2004 konnten noch immer nicht abschlieend geprft werden, da verschiedene Unterlagen fehlen und Ausknfte bzw. Stellungnahmen noch ausste- hen. Wir haben das Fachamt erinnert. Betreuungsangebote an Grundschulen (HHSt. .... 700300): Das Land Hessen f rdert die Betreuungsangebote an Grundschulen und Grundstufen der selb- stndigen Schulen fr Lernhilfe und Sprachheilschulen seit 01.01.2003 mit einer pauschalen Zuweisung von unverndert 5.112,92 je Einrichtung. Fr 2006 ergibt sich folgende Darstellung: Einnahmen HHSt. .... 171000 (Zuweisungen Land Hessen f. betreuende Grundschulen) 112.484,24 HHSt. ….178500 (Einnahmen aus Rckforderungen) 10.466,89 HHSt. … 700300 (Zuschsse an Betreuungsvereine) - 393.382,67 Ausgaben fr Energie und Reinigung aus dem UA 2100 (Grundschulen) - 42.216,54 Eigenanteil der Stadt - 312.648,08 132 Die Einnahmen aus Rckforderungen des Betriebskostenzuschusses gliedern sich wie folgt: F rderkreis Erich Kstner-Schule BKZ 2005 1.982,98 F rderverein Heinrich-Heine-Schule BKZ 2004 3.575,23 F rderverein Kthe-Kollwitz-Schule BKZ 2004 4.908,68 Gesamtbetrag an Einnahmen aus Rckforderung 10.466,89 Im Berichtsjahr befanden sich alle Betreuungseinrichtungen in freier Trgerschaft, sodass 20 Trgervereine Zuschsse von insgesamt 393.382,67 aus der HHSt. .... 700300 (Zuschsse an Vereine fr Horte der betreuenden Grundschulen) erhielten. Die Verteilung erfolgt aufgrund eines Sockelbetrages bzw. eines individuellen F rderungsbetrages (Verteilerschlssel nach Schlerzahlen) der jeweiligen Grundschule. Die Grundschule an der Diesterwegschule wurde aufgel st. Der Betreuungsverein hat zum Juli 2006 seine Leistung eingestellt. Das Fachamt legte 18 von 20 Verwendungsnachweisen aus dem Jahr 2006 zur Prfung vor. Davon sind 16 geprft. Die Unterlagen von zwei Trgervereinen waren unvollstndig, bei zwei Vereinen (Diesterwegschule und Mornewegschule) steht die Prfung noch aus. V Weiterhin prften wir einen VN aus dem Jahr 2004 und zwei VN aus 2005. Drei F rdervereine haben berschsse erwirtschaftet. Wir empfahlen Rckforderungen von insgesamt 14.849,89, die fr das Jahr 2007 zum Soll gestellt wurden. Ein F rderverein hat trotz mehrfachem Hin- weis so gut wie keine Elternbeitrge erhoben, sodass wir bei Prfung des VN 2006 fiktive Ein- nahmen zugrunde legten. Klrende Gesprche zwischen Trger, Fachamt und Revisionsamt sind geplant. Der F rderverein der Mornewegschule hat die Trgerschaft im Jahr 2003 ohne Kenntnis der Stadt an den ASB abgegeben. Inzwischen ist der ASB offizieller Trger der Manahme an der B Mornewegschule. Die Vorlage der VN vom F rderverein Mornewegschule stehen seit 2003 aus. Darauf aufbauend fehlen ebenfalls die VN des Nachfolgetrgers ASB. Die jhrliche Zuschussh he bezogen auf ein betreutes Kind lag im Jahr 2006 zwischen 161,16 und 834,49. Das Missverhltnis beruht auf dem angewandten Verteilungsschlssel, der die Zuschussh he an die Gesamtschlerzahl der jeweiligen Schule knpft – unabhngig von den tatschlich betreuten Kindern. Eine Zuschussberechnung nach der Gesamtschlerzahl kann auf eine Ausweitung der Betreu- ungspltze keine Rcksicht nehmen und gibt hierfr keine Anreize. Ab 2007 wird die Vertei- lung der Zuschsse auf der Grundlage der Betreuungspltze und -stunden erfolgen. Ergänzungen zu UA 4640 bis 4642 Als Nachfolge fr das „Sofortprogramm Kinderbetreuung“ hat das Land Hessen seit 2001 Mit- tel fr das neue Programm „Offensive fr Kinderbetreuung“ bereitgestellt. Zur Weiterleitung an die freien Trger von Kinderbetreuungseinrichtungen in Darmstadt hat das Land Hessen 2006 460.810,78 und noch einmal 65.400,00 berwiesen. Das Fachamt hat die Verwendungsnachweise noch nicht vorgelegt, weil die erforderlichen Un- terlagen noch nicht komplett sind. Fr die stdtischen Kinderbetreuungseinrichtungen hat das Land 261.640,00 bereitgestellt. 133 UA 4650 – Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen Der Zweckverband fhrt seit der Ausgliederung der Erziehungsberatung zum 01.01.2000 den Namen: „Zweckverband Jugend- und Drogenberatung und Drogenhilfe“. Der Zweckverband erhielt in den vergangenen fnf Jahren folgende Zuschsse von der Stadt: HHStelle: Jahr Zuschuss an ZES Zuschuss an Caritas …. 700100 2002 886.788,96 0,00 …. 700100 2003 886.790,00 0,00 …. 700100 2004 443.394,66 0,00 …. 700200 2005 693.727,75 11.500,00 …. 700200 2006 844.706,56 31.500,00 Die Prfung der Jahresrechnung 2006 erfolgte durch das Revisionsamt der Stadt Darmstadt ohne Beanstandungen. Die angesammelte Rcklage ist mit der Aufl sung aufzuteilen. Um den berschussanteil der Stadt Darmstadt an der Rcklage zu verringern, reduzierte die Kmme- rei den stdtische Zuschuss an den Zweckverband in den Jahren 2004 und 2005. Die Aufl sung des Zweckverbandes erfolgt zum 30.04.2007. Es ist geplant, dass die verschie- denen Ttigkeitsbereiche unterschiedlichen Trgern (Caritasverband Darmstadt e.V., Diakoni- sches Werk Darmstadt) zugeordnet werden. Der Caritasverband bernahm den Bereich Drogenberatung bereits im Laufe des Jahres 2005. Der mit der Caritas geschlossene Vertrag enthlt nur ungengende Regelungen zur Vorlage und Prfung eines Verwendungsnachweises. Entsprechend drftig waren die Unterlagen des Jahres 2005. Fr den Zuschuss 2006 liegt noch immer kein VN vor. HHSt. .... 700300 (Frhberatungsstelle Caritasverband): Die Frhberatungsstelle des Caritas-Verbandes erhielt im Berichtsjahr einen stdtischen Zu- schuss von 60.404,50 und 126.156,99 aus kommunalisierten Landesmitteln (siehe UA 4000). Der Trger hat die zweckbestimmte Mittelverwendung nachgewiesen. Aufgrund der bisherigen vertraglichen Grundlagen, die derzeit berarbeitet werden, besteht ein Anspruch auf Nachzahlung fr das Jahr 2006 von 244,96. 134 Abschnitt 47 – F rderung von anderen Trgern der Wohlfahrtspflege und Jungendhilfe HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 25.547 3.000 2.275 Sonst. Finanzeinnahmen 2.556 2.600 2.556 Summe Einnahmen 28.103 5.600 4.831 Personalausgaben 0 0 0 Sachaufwand 14.614 17.710 13.760 Zuweisungen u. Zuschsse 928.060 995.090 946.725 Summe Ausgaben 942.674 1.012.800 960.485 Zuschussbedarf 914.571 1.007.200 955.654 Vergleich Rechnungserg./Planung -51.546 -5,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 41.083 4,5% UA 4700 – F rderung der Wohlfahrtspflege Die Einnahmen und Ausgaben des UA 4700 entsprechen denen des A 47, da der Abschnitt nur diesen UA enthlt. HHSt. .... 118000 (Teilnehmerentgelte) Unter dieser HHSt wurden Eigenanteile an den Kosten fr Manahmen der Altenerholungen eingenommen. Mit dem HHj. 2005 hat das Fachamt die Ausgaben fr Altenerholungsma- nahmen aus den Bereich der freiwilligen Leistungen (HHSt. …. 700800) in den Bereich der Pflichtleistungen auf die HHSt. 01.4147.730200 (Altenerholung) umgeplant. Die Eigenanteile der Teilnehmer werden nun unter der HHSt. 01.4040.118000 (Teilnehmerentgelte) verein- nahmt. Seit 2006 werden bei der HHSt. …. 118000 die Teilnehmerentgelte fr Manamen der freiwilligen Altenhilfe (HHSt. …700900) verbucht. Da der Ansatz im Nachtrag auf 0,00 gesetzt wurde, kam es zu Mehreinnahmen von 847,40. HHSt. .... 157000 (Vermischte Einnahmen) Bei einem Ansatz von 3.000,00 erzielte das Fachamt ein Rechnungsergebnis von 880,22. Da- bei handelt es sich um die Rckerstattung des nicht ben tigten Zuschusses an das Evangeli- sche Dekanat fr die Zivildienststelle im Altenheim „Schwarzer Weg“ aus dem Jahr 2005. Der KER von 25.000,00, eine Abschlagsforderung gegen die AWO aus dem Betrieb der Sozialstati- on in der Altenwohnanlage Wechslerstrae, hat sich um 10.000,00 verringert. Wie im V Vj. berichtet, besteht aus den Jahren 1990 – 2001 eine berzahlung des stdtischen Zuschusses von 31.811,15. Da die H he des Rckforderungsanspruchs umstritten war, hatte das Fachamt einen Abschlag von 25.000,00 zum Soll gestellt. Inzwischen hat die AWO mit 135 dem Stadtkmmerer eine Ratenvereinbarung zur Rckzahlung getroffen. Nach 2007 wurde ein KER von 15.000,00 bertragen. HHSt. .… 178000 (Einnahmen aus Spenden) V Die Spenden von 547,08 wurden bereits aus dem HHj. 2005 bertragen und auch im Berichtszeitraum nicht verausgabt. Das Fachamt hat die Mittel nach 2007 bertragen und nach unserem Hinweis zweckentsprechend verwendet. HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Wohlfahrtsverbnde und soziale Organisationen) HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Ausgaben 390.521,85 410.190,00 407.160,02 Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 3.129,98 - 0,76 % Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 16.638,17 4,26 % Die Stadt hat den Ansatz von 400.100,00 im Nachtrag um 10.090,00 fr zustzlichen Bedarf bei der Ehe-, Familien- und Lebensberatung und der Telefonseelsorge angehoben. Zur De- ckung dienten Einsparungen bei der HHSt. 01.4317.700000 (Altentreff Forstmeisterhaus) und der HHSt. …. 700600 (Zuschuss fr ambulante Betreuung Wechslerstrae). Die Erh hung der Ausgaben ist darauf zurckzufhren, dass das Fachamt flschlicherweise B aus dieser HHSt. 28.000,00 an den Sozialkritischen Arbeitskreis als Zuschuss zum Betrieb des Jugendhauses Waldkolonie und 3.741,11 als Personalkostenzuschuss an den Nachbar- schaftsverein fr das „Kinderhaus Paradies“ auszahlte. Die Zuschsse htten aus den HHSt. 01.4521.700300 und 01.4601.700100 gezahlt werden mssen. Mit dem Fachamt wur- de die Beanstandung und die korrekte Verfahrensweise (Beantragung pl. Mittel mit Verweis auf Deckungsmittel) besprochen. Das Fachamt hat die Zuschussbescheide aufgrund der hauhaltswirtschaftlichen Konsolidie- rungsmanahmen berarbeitet. Wir haben zu den Entwrfen Stellung genommen. In den Vj. haben wir ber den Prozess der Kommunalisierung Sozialer Hilfen berichtet. 2006 hat die Stadt die kommunalisierten Landesmittel erstmals ber den stdtischen Haushalt (HHSt. 01.4000.708000) ausgezahlt. Die Zuschussempfnger haben gemeinsame Verwen- dungsnachweise fr die kommunalisierten Mittel und die stdtischen Zuschsse vorgelegt. Im UA 4700 sind hiervon das Selbsthilfebro des Deutschen Parittischen Wohlfahrtsverbandes, die Pro Familia und die AIDS-Hilfe betroffen. Wir nehmen weiterhin an den Sitzungen der de- zernatsbergreifenden stadtinternen Arbeitsgruppe zur Kommunalisierung teil und haben zu dem Vertragsentwurf zur Vergabe der Restmittel aus dem Jahr 2006 Stellung genommen. Der Kreisverband Darmstadt Stadt der Arbeiterwohlfahrt fhrte mit dem Fachamt Verhandlun- gen mit dem Ziel, eine Rahmenvereinbarung zum Betrieb der Darmstdter Seniorentreffs der AWO und eines Seniorenzentrums in der Altenwohnanlage Wechslerstrae unter Trgerschaft der AWO, abzuschlieen. Wir haben zu dem Vertragsentwurf Stellung genommen. Die ange- strebte Rahmenvereinbarung kam jedoch nicht zu Stande. Die Seniorentreffs der AWO erhal- ten daher wie bisher separate Zuschsse und legen entsprechende VN vor. Wir haben alle VN ohne gravierende Beanstandungen geprft. Bei den Seniorentreffs Bessunger Strae. und Pankratiusstrae berstieg der Bestand die Liquidittsreserve. Der Seniorentreff Wixhausen der AWO hat auf den stdtischen Zuschuss verzichtet. Im brigen ergaben sich keine gravierenden Vernderungen der Zuschsse im UA. Wir prften 31 VN aus dem Jahr 2006. Es stehen keine weiteren VN aus. 136 Rckforderungen: Die Stadt hat den nicht ben tigten Zuschuss von 1.413,67 fr die Stelle eines Zivildienstleis- tenden im Altenheim „Schwarzer Weg“ vom Evangelischen Dekanat Darmstadt Sd fr das Jahr 2006 zurckgefordert. Nach den gescheiterten Verhandlungen mit der AWO zur Einrichtung eines Seniorenzentrums in der Altenwohnanlage Wechslerstrae hat das Fachamt die restliche Rckforderung von 6.811,15 gegen die AWO aus dem Betrieb der Sozialstation in der Wechslerstrae zum Soll gestellt. Zunchst war angedacht die Forderung mit dem neuen Betriebskostenzuschuss zu verrechnen. berschreitung der Liquidittsreserve: Trotz der Anhebung der Liquidittsreserve im Vj. entstanden im Berichtsjahr bei 14 Zuschuss- empfngern berschreitungen, die belassen werden sollten. Das Fachamt hat die individuell begrndeten Antrge mit unserer Stellungnahme dem Stadt- kmmerer zu Bewilligung vorgelegt. Fr das Jahr 2006 hat Herr Brgermeister Glenz allen 14 Antrgen zugestimmt. Es betrifft folgende Zuschussempfnger: Zuschussempfänger Überschreitung Genehmigt am Tinnitus-Gruppe 7.333,40 25.10.2007 Freireligi se Gemeinde, Seniorentreff 158,98 25.10.2007 Alkohol- und Sucht-Selbsthilfe 4.335,01 25.10.2007 Freiwilligenagentur 1.462,03 19.12.2007 Dst. Tonband- und Stereofreunde 1.472,00 25.10.2007 SHG Morbus-Bechterew-Gruppe 4.035,45 25.10.2007 SHG Elternkreis Drogenabhngiger u. Drogengef. 672,74 25.10.2007 AWO Altentreff Pankratiusstrae 3.355,47 19.12.2007 AWO Sd III, Seniorentreff Bessunger Strae 1.849,45 25.10.2007 Akademie 55plus 4.141,24 25.10.2007 Arheilger Seniorentreff Wilhelm-Leuschner-Haus 315,96 25.10.2007 Griechische Gemeinde 221,33 25.10.2007 Darmstdter Tafel e.V. (H chstbestand 73.698,53) 17.759,17 26.07.2007 Alevitisches Kulturzentrum 2.359,73 17.01.2008 Unterschreitung des angemessenen Eigenanteils: Kann ein Zuschussempfnger den in der Rundverfgung Nr. 20 vorgesehen Eigenanteil von 20% der Jahresausgaben nicht selbst aufbringen, ist die vorherige Zustimmung des Stadt- kmmerers einzuholen. Die Genehmigung ist individuell zu begrnden und gilt solange die Einkommensstruktur des Vereins unverndert ist. Bislang befreite Herr Brgermeister Glenz 14 Zuschussempfnger. Im HHj. 2006 konnten jedoch nur 9 der befreiten Vereine den ange- messenen Eigenanteil nicht erbringen. 137 Zuschussempfänger Genehmigt am Telefonseelsorge 28.06.2005 Elternkreis Drogenabhängiger und - gefährdeter 28.06.2005 Freireligiöse Gemeinde 28.06.2005 Pro Familia 29.11.2005 Darmstädter Pflegenotruf 28.06.2005 DPWV Selbsthilfebüro 30.10.2006 AIDS-Hilfe e.V. 30.10.2006 Arheilger Seniorentreff, Wilhelm-Leuschner-Haus 30.10.2006 Freiwilligenagentur 30.10.2006 Prüfung weiterer VN Selbsthilfebüro des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Der VN des Selbsthilfebüros wurde schwerpunktmäßig geprüft. Das Selbsthilfebüro erhielt einen städtischen Zuschuss von 6.000,00 und kommunalisierte Landesmittel von 8.250,00. Zunächst haben wir die rechtlichen Grundlagen (Zuschussbescheid und Zuwen- dungsvertrag), geprüft. Da der Verband kein eigenes Bankkonto für das Selbsthilfebüro führt, hat uns der Landesverband verschiedene Auswertungen der Buchhaltung ausgehän- digt. Wir konnten die einzelnen Buchungen über die Summen- und Saldenlisten und die Aufwands- und Ertragskonten bis in den VN nachvollziehen. Es ergaben sich keine An- haltspunkte für Unregelmäßigkeiten. Auf eine Belegprüfung vor Ort haben wir aus Zeit- gründen verzichtet. Das Selbsthilfebüro hat den angemessenen Eigenanteil aufgrund sei- nes Finanzierungskonzepts, das keine Mitgliedsbeiträge vorsieht, nicht erbracht. AIDS-Hilfe Erstmals hat der Empfänger die kommunalisierten Landesmittel von 37.300,00 und den städtische Zuschuss von 37.300,00 in einem VN nachgewiesen. Die Prüfung des VN 2006 ergab keine Auffälligkeiten. Der Rücklagenbestand der einzelnen Projekte (zweckgebunde- ne Rücklagen, die nicht in die Ermittlung der Liquiditätsreserve einfließen) wurde fortge- schrieben. Der Empfänger hat den angemessenen Eigenanteil nicht erbracht. Pro Familia Der Empfänger hat ebenfalls die kommunalisierten Landesmittel von 43.775,04 und den städtische Zuschuss von 100.000,00 in einem VN nachgewiesen. Für den Frauennotruf er- hielt Pro Familia zusätzlich 13.900,00 aus kommunalisierten Mitteln. Die Prüfung des VN 2006 ergab keine Auffälligkeiten. Der angemessene Eigenanteil wurde nicht erbracht. Griechische Gemeinde e.V. Die Stadt hat der Griechischen Gemeinde einen jährlichen Zuschuss von 9.000,00 für die Jahre 2005 und 2006 zugebilligt. Unsere grundsätzlichen Bedenken gegen diese Art der Förderung haben wir dem Fachamt bereits bei Prüfung des VN 2005 vorgetragen. 17 Der Dezernent hat sich unserer Auffassung angeschlossen, so dass die Zuschussgewährung ab 2007 eingestellt wird. Das Interkulturelle Büro überprüft, ob die Griechische Gemeinde aus seinen Mittel weiter gefördert werden kann. Die Prüfung des VN 2006 ergab eine Ü- berschreitung der Liquiditätsreserve. Darmstädter Tafel e.V. Die Darmstädter Tafel überschritt erneut erheblich die Liquiditätsreserve. Nachdem der Stadtkämmerer bereits am 28.04.2005, am 11.06.2006 und am 01.12.2006 der Erhö- hung der Liquiditätsreserve, zuletzt auf 73.698,53, zugestimmt hatte, überschritt die 17 Rdn. 197/2005 138 Darmstdter Tafel die Liquidittsreserve erneut um 17.759,17. Die Dezernenten sind un- serer Empfehlung, den Zuschuss 2006 zurckzufordern, nicht gefolgt. Arheilger Seniorentreff „Wilhelm-Leuschner-Haus“ Da sich keine Nachfolge fr die aus Altersgrnden ausscheidende bisherige Leiterin fand, wurde der Seniorentreff zum Jahresende geschlossen. Die Abwicklung der Aufl sung fand 2007 statt. Der VN 2006 ergab eine berschreitung der Liquidittsreserve und eine Unter- schreitung des angemessenen Eigenanteils. Freiwilligenagentur beim Caritasverband Darmstadt Der VN 2006 ergab neben rechnerischer Fehler auch eine deutliche Unterschreitung des angemessenen Eigenanteils, was sich nach Auskunft des Caritasverbandes, bei dem die Freiwilligenagentur angesiedelt ist, aus dem Finanzierungskonzept begrndet. Dieses Fi- nanzierungskonzept liegt bislang nicht vor. Zudem hat die Freiwilligenagentur 2006 den Brgerpreis der Stadt Darmstadt erhalten. Das Preisgeld ist im VN nicht ausgewiesen. Darmstdter Pflege und Sozialdienst Fr die vom Darmstdter Pflege- und Sozialdienst betriebene Sozialstation in der Senio- renwohnanlage „Schwarzer Weg“ bernimmt die Stadt aufgrund vertraglicher Verpflich- tung seit 1985 die Nebenkosten. Wir haben bereits mehrmals eine Kndigung des Vertrags vorgeschlagen, da die F rderung nicht mehr zeitgem ist. Der Dezernent hat sich unserer Auffassung nicht angeschlossen. OWOG- Seminar Auf Anweisung des Dezernenten hat das Fachamt aus der HHSt. 2006 ein OWOG-Seminar finanziert, das erst in 2007 stattfand. Neben der falschen zeitlichen Zuordnung haben wir beanstandet, dass es sich bei der Manahme um eine Honorarzahlung und keinen Be- triebskostenzuschuss handelt und diese inhaltlich im Bereich der Altenhilfeplanung anzu- siedeln ist. Verschiedene Vereine und Verbnde erhalten so genannte Anerkennungsbetrge, fr die kein VN vorzulegen ist: Das Mttergenesungswerk (80,00) und die Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden (296,00) erhielten einen Zuschuss als Anerkennungsbetrag. Der Landkreis DA-DI erhielt einen Zuschuss zu den Portokosten des Volksbundes Deut- scher Kriegsgrberfrsorge von 510,00. 10 Vereine und Verbnde erhielten 2006 vom zustndigen Dezernenten insgesamt 1.350,00 als kleinere Zuschsse zur Ausrichtung von Jubilen und Weihnachtsfeiern. Wir achten darauf, dass dieser Zuschuss im VN aufgefhrt wird, sofern der Empfnger noch weitere stdtische Zuschsse erhlt. 139 HHSt. .... 700100 – .... 701200: Der Vergleich zwischen Planansatz und Rechnungsergebnis ergibt folgendes Bild: Zuschussempfänger HHSt. Planung Rechnungserg. bernahme Mietkosten stdt. Sle 700010 1.000,00 0,00 Brgerstiftung 700100 163.610,00 165.412,87 Grundsteuer, Geb., usw. 700200 17.990,00 17.979,64 Caritas, Psychosoz. Kontaktstelle. 700300 41.410,00 54.410,00 Psychosoz. Arbeitsgemeinschaft 700400 21.990,00 21.990,00 DRK 700500 16.870,00 11.874,27 Sozialstation Wechslerstrae 700600 0,00 1.318,21 Seniorenzentrum der AWO Wechsler- strae 700650 36.670,00 0,00 Altenhilfe 700900 58.210,00 52.429,57 Altenarbeit Heimstttenweg 700910 18.150,00 18.150,00 Nachbarschaftsheim 701100 161.000,00 161.000,00 Verbraucherberatung 701200 35.000,00 35.000,00 Summe 571.900,00 539.564,56 Das Rechnungsergebnis unterschreitet den Ansatz um 32.335,44 (= 5,7%) und ist im Ver- gleich zum Vorjahr um 2.026,91 (= 0,4%) gestiegen. Mehrausgaben bei der Brgerstiftung und der Psychosozialen Beratungsstelle der Caritas konnten durch Minderausgaben bei der bernahme von Mieten fr stdt. Sle, beim DRK und dem Seniorenzentrum der AWO (Wechs- lerstrae) kompensiert werden. Wir prfen den Jahresabschluss der Brgerstiftung (HHSt. .... 700100) im Rahmen einer Auftragsprfung. Das Rechnungsergebnis berstieg den Ansatz von 163.610,00 um 1.802,87 (= 1,1%). Unter der HHSt. .... 700200 werden die Erbauzinsen der Arbeiterwohlfahrt, Drei-Stufen- Heim, Alten- und Pflegeheim, Nussbaumallee 12 und des Arbeiten-Samariterbundes, Hauptsitz, Pfungstdter Str. 165, bernommen. Der Caritasverband, Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle HHSt. .... 700300 erhielt bei einem Ansatz von 41.410,00 einen Betriebskostenzuschuss von 54.410,00. Der h he- re Zuschuss wurde notwendig, da die Stadt vertraglich verpflichtet ist, 19,5 % der unge- deckten Kosten zu bernehmen. Als Deckungsmittel dienten 13.000,00, die im Nachtrag bei der HHSt. .… 700600 abgeplant wurden. Der Zuschuss an die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (HHSt .... 700400) betrug 21.990,00. Die Prfung des VN ergab keine Beanstandung. Beim Zuschuss von 11.874,27 an das DRK (HHSt .... 700500) handelt es sich um den Erbbauzins fr das Grundstck Feldbergstrae/Mornewegstrae, auf dem die Leitstelle betrieben wird. Im Ansatz von 16.870,00 sind noch immer 5.000,00 zur Fortsetzung des Modelprojekts „Hippy“ vorgesehen, das jedoch nicht weitergefhrt wurde. Wie bereits in den Vj. berichtet, ergab sich aus der Prfung der Zuschsse der Jahre 1990 – 2001 an die AWO zum Betrieb der Sozialstation in der Altenwohnanlage Wechsler- strae (HHSt .... 700600) ein Rckerstattungsanspruch von 31.811,15. Da die H he des Anspruchs umstritten war, forderte das Fachamt einen Abschlag von 25.000,00 an, der von der AWO im Berichtsjahr gem der Ratenvereinbarung mit dem Stadtkmmerer in halbjhrlichen Raten von 5.000,00 getilgt wurde (vgl. HHSt. …. 157000). Obwohl der Ver- trag mit der AWO im gegenseitigen Einvernehmen zum 31.12.2004 endete, sicherte der 140 Brgermeister zu, die anfallenden Nebenkosten noch zwei Jahre zur Hlfte zu berneh- men. Der Ansatz von 36.670,00 wurde im Nachtrag abgeplant. Die Mittel dienten zur Deckung von Mehrausgaben bei den HHSt. 01.4000.530000 (Sozialdienst, Mieten u. Pachten), 01.4700.700300 (Zuschuss Caritas, psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle), 01.4070.655100 (Jugendamt, Aufwendungen fr Bench-Marking) und 01.4700.700000 (Zuschsse an Wohlfahrtsverbnde und soziale Organisationen). Da das Fachamt entsprechend der Zusicherung des Stadtkmmerers fr das Jahr 2006 die hlftigen Nebenkosten in der Wechslerstrae bernahm, kam es zu pl. Ausgaben von 1.318,21. Die Mittel standen im Deckungskreis 43470 zur Verfgung. Seniorenzentrum der AWO Wie bereits berichtet, liefen Verhandlungen der AWO mit dem Fachamt mit dem Ziel, in den ehemaligen Rumen der Sozialstation in der Altenwohnanlage Wechslerstrae ein Seniorenzentrum einzurichten. Zu diesem Zweck wurden im Nachtrag bei der neuen HHSt. .... 700650 36.670,00 bereitgestellt. Da die Verhandlungen scheiterten, kam es zu keinen Auszahlungen. Der Ansatz der Altenhilfe (HHSt. .... 700900) in H he von 72.760,00 wurde im Nachtrag um 14.550,00 verringert, so dass fr diese freiwilligen Angebote, wie Konzerte, Ausflge, Faschingssitzungen usw. noch 58.210,00 zur Verfgung standen. Mit Ausgaben von 52.429,57 wurde der Ansatz eingehalten. Die Zahlstelle der Altenhilfe haben wir im Jahr 2006 aus Zeitgrnden und wegen Erkran- kung der Kassenfhrerin nur einmal geprft. Wie bereits im Vj. erlutert, werden die Kar- ten fr Seniorenveranstaltungen berwiegend ber das Brgerinformationszentrum (BIZ) im Stadtfoyer, die Bezirksverwaltungen und die Stadtteilbros verkauft. Die Einnahmen werden der HHSt. …. 118000 gutgebracht, und dienen ausschlielich zur Refinanzierung der angebotenen Veranstaltungen. Die Prfung konnte zunchst nicht abgeschlossen werden, da die Veranstaltungen des ersten Hj. noch nicht abgerechnet waren und damit die Vollstndigkeit der Zahlungsvorgnge nicht beurteilt werden konnte. Zum zweiten Pr- fungstermin hatte die Kassenfhrerin dies nachgeholt. Es ergaben sich keine Beanstan- dungen. Wie im Vj. berichtet, erteilte der Stadtkmmerer am 07.06.2006 die Zustim- mung, Freikarten bis zu einem Wert von 500,00 jhrlich an bedrftige Senioren in Ein- richtungen zu vergeben. Die fr entsprechende Angebote an Darmstdter Seniorenheime abgegebenen Freikarten haben diese Grenze nicht berschritten. Der Zuschuss fr den VGH-Seniorentreff Heimstttenweg 100 (HHSt. .... 700910) betrug wegen vertraglicher Verpflichtung wie im Vorjahr 18.150,00. Die Prfung des VN ergab wir im Vorjahr nur geringfgige Beanstandungen (z.B. unleserliche Belege). Der als Sachkostenzuschuss zur F rderung der Stadtteilpartnerschaft mit der ungarischen Ge- meinde Gy nk vorgesehene Betrag von 1.022,58 wurde fr v lkerverstndigende Ma- nahmen verwendet. Der Zuschuss fr das Nachbarschaftsheim (HHSt. .... 701100) betrug wie im Vj. 161.000,00. Wir haben den Verwendungsnachweis fr den stdtischen Zuschuss ohne Beanstandung geprft. Das Nachbarschaftsheim konnte die Konsolidierung der Finanzsi- tuation nicht fortsetzen. Das Jahresdefizit hat sich wieder erh ht. In 2006 stieg der Bestand des Rckstellungskontos um 13.819,00 auf 46.036,60. Die Er- weiterung der Kindertagessttte um eine Kinderkrippe aus diesen Mitteln wird weiterhin angestrebt. Eine Realisierung soll in Zusammenarbeit mit der Stadt fr 2007/2008 erfol- gen. Seit 2002 wird die Personalabrechnung des Vereins durch die Stadt, die Anweisung der Gehlter jedoch vom Verein vorgenommen. Die der Stadt hierdurch entstehenden Kosten sind durch den Verein zu erstatten. 141 Die Verbraucher-Zentrale Hessen e.V. erhält den städtischen Zuschuss aus der HHSt. .... 701200 in Höhe von 35.000,00. Am 21.06.2005 entschied der Stadtkämmerer, die Förde- rung der Verbraucher-Zentrale zum Büro des Dezernats IV zu verlegen. Die Prüfung des VN 2006 ergab keine Beanstandungen. Im Deckungsring 43470 (Wohlfahrtspflege) unterschritten die Ausgaben von 859.295,01 die zur Verfügung stehenden Mittel von 863.710,00 um 4.414,99. 142 Abschnitt 48 – Weitere soziale Bereiche HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 9.309.793 8.840.000 10.123.388 Sonst. Finanzeinnahmen 181.024 360.000 756.570 Summe Einnahmen 9.490.817 9.200.000 10.879.958 Personalausgaben 0 0 0 Sachaufwand 25.620.581 28.940.000 29.569.514 Zuweisungen u. Zuschsse 7.376.730 7.400.000 7.825.661 Summe Ausgaben 32.997.311 36.340.000 37.395.175 Zuschussbedarf 23.506.494 27.140.000 26.515.217 Vergleich Rechnungserg./Planung -624.783 -2,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 3.008.723 12,8% Das Rechnungsergebnis erh hte sich von 2005 auf 2006 um 3.008.723,00. Der h here Zu- schussbedarf resultiert hauptschlich aus dem Ergebnis des UA 4820 „Grundsicherung nach dem SGB II“. UA 4800 – Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz Ab dem 01.01.2005 werden die Leistungen nach dem UVG ber den UA 4810 abgewickelt. Unter der HHSt. …. 240000 (Ersatzleistungen von Dritten) werden nur noch Ersatzleistungen vereinnahmt, die ber die Amtsvormundschaft eingezogen und an die UVG – Kasse abgefhrt werden. Zum Jahresende bestanden noch KER von 161,16 die in den UA 4810 bertragen wurden. Der UA 4800 wird ab dem HHj. 2007 nicht mehr benutzt. UA 4810 – Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz Ab dem 01.01.2000 werden die Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) vom Bund, dem Land und der zustndigen Kommune zu je einem Drittel finanziert. Unter der HHSt. .... 780000 (Leistungen an Berechtigte) werden die Leistungen an die an- spruchsberechtigten Personen ausgezahlt. 2/3 dieser Summe erstattet das Land Hessen, das selbst wiederum 1/3 der Ausgaben beim Bund geltend macht, unter der HHSt. .... 161000 (Erstattungen vom Land). Die Abrechnung erfolgt quartalsweise, wobei das Land Hessen mo- natliche Abschlge zahlt. 143 Bei der HHSt. .... 240000 (Ersatzleistungen von Dritten) werden die Leistungen der zum Un- terhalt verpflichteten Elternteile vereinnahmt. Von den tatschlichen Einnahmen werden 2/3 unter der HHSt. .... 671000 (Erstattungen an das Land) an das Land Hessen abgefhrt. Die Abrechnung erfolgt monatlich. Die Unterhaltsvorschussleistungen von 1.394.783,70 lagen nur um 5.216,30 (= ca. 0,4%) niedriger als der Planansatz. Der vom Land zu erstattende Anteil betrgt 929.855,80. Tatschlich wurden jedoch 1.004.455,81 erstattet. Die Differenz ergibt sich dadurch, dass die Quartalsabrechnungen zeitversetzt erfolgen. Ein Ausgleich in der Jahresrechnung ist somit nicht m glich. Zudem wa- ren in den Zahlungen des Landes bereits der Abschlag fr den Januar 2007 i. H. v. 75.000,00 enthalten, der als positiver KER nach 2007 bertragen wurde. Die Quartalsabrechnungen der Ausgaben mit dem Land haben wir geprft. Dabei haben wir festgestellt, dass zwischen der letzten Abrechnung mit dem Land in 2005 und dem 31.12.2005 noch Ausgaben von 679,00 entstanden sind. Fr den Mrz 2006 ergaben sich zu- stzliche Ausgaben von 1.162,00. Das Fachamt hat die Differenzen zum Ersatz nachgemeldet. Die monatlichen Abrechnungen der Einnahmen prften wir ohne Beanstandungen. Bei der HHSt. …. 240000 bestanden KER von 2.709.639,46 aus dem Vj.. Davon wurden 640.845,94 im Berichtsjahr bereinigt, vor allem durch Niederschlagungen bei uneinbringli- chen Altfllen. Zusammen mit den neuen KER aus dem lfd. Jahr htten 2.343.759,01 in das Jahr 2007 bertragen werden sollen. Die bertragung erfolgte jedoch nur in H he von 1.444.635,01. Die Differenz wurde von der Kmmerei noch nicht abschlieend geklrt. Wie bereits in den Vj. berichtet, arbeitet die Fachabteilung die Altflle auf. Die Vorgnge werden auf uneinbringliche Forderungen berprft, die, auch im Hinblick auf die Bewertung von For- derungen in der Doppik niedergeschlagen werden. Die noch zu bearbeitenden Altflle haben sich auf nunmehr ca. 350 Flle reduziert. Die Aufarbeitung wird von der Innenrevision des So- zialamtes und uns begleitet. Unsere stichprobenartige Prfung der Niederschlagungen ergab keine Beanstandungen. Wir erwarten durch die abschlieende Bearbeitung der Altflle eine weitere Verringerung der KER. UA 4820 – Grundsicherung nach dem SGB II HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 8.343.976,27 7.900.000,00 9.033.513,31 Ausgaben 25.486.237,51 28.700.000,00 29.414.194,46 Zuschussbedarf 17.142.261,24 20.800.000,00 20.380.681,15 Vergleich Rechnungserg./Planung -419.318,85 -2,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 3.238.419,91 18,9% Das Rechnungsergebnis 2006 fllt mit 3.238.419,91 (18,89 %) h her als im Vorjahr aus. Der Verbesserung der Einnahmen von 689.537,04 (8,26 %) stehen Mehrausgaben von 3.927.956,95 (15,41 %) gegenber. Nach einer Stellungnahme des Fachamtes erh hten sich die Flle von 6.041 Bedarfsgemeinschaften zu Beginn des Jahres 2006 auf 6.248 (3,43 %) im Jahresdurchschnitt 2006. 144 Die im HHj 2005 fr die Abwicklung der Leistungen nach dem SGB II eingerichteten Verwahr- und Vorschusskonten 18 wiesen zum Zeitpunkt der Prfung im November 2007 keine Bestn- de aus. Diese Konten sollen Ende 2007 geschlossen werden. UA 4850 – Leistungen nach dem Gesetz ber eine bedarfsorientierte Grundsicherung HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 101.540,54 0,00 182.169,56 Ausgaben 5.996.526,69 6.000,000,00 6.430.877,16 Zuschussbedarf 5.894.986,15 6.000.000,00 6.248.707,60 Vergleich Rechnungserg./Planung 248.707,60 4,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 353.721,45 6,0% Im Vergleich der Rechnungsergebnisse schliet der UA mit einem um 353.721,45 (6,0 %) h - heren Zuschussbedarf ab. Die Steigerung ist mageblich durch den Zuwachs der Fallzahlen (ca. 3,6 %) und durch h here Ausgaben im Bereich der Unterkunfts- und Heizkosten geprgt. Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte die im Deckungsring entstandenen Mehraus- gaben von 552.956,51 am 15.05.2007. Bei der HHSt. …. 162000 (Erstattungen von anderen Trgern) ist im HHj. 2006 ein Rechnung- sergbnis von 160.418,61 ausgewiesen. Da auch in den HHJahren 2005 und 2007 ber E 50.000,00 auf dieser HHSt. verbucht sind, haben wir dem Fachamt vorgeschlagen, in Zukunft einen Haushaltsansatz einzuplanen. 18 Rdn. 203/2005 145 Abschnitt 49 – Sonstige soziale Angelegenheiten UA 4960 – Sonstige soziale Angelegenheiten – Bund In diesem UA werden die Leistungen des Garantiefonds abgewickelt. Dabei handelte es sich um Bundesmittel, die den rtlichen Trgern ber die Lnder zugeleitet wurden. Die Mittel dienten der Finanzierung von Integrationsmanahmen fr jugendliche Aus- und bersiedler aus Osteuropa und der ehemaligen UdSSR. Durch das neue Zuwanderungsgesetz (ZWG), das zum 01.01.2005 in Kraft trat, sind die Integ- rationsmanahmen auf das Bundesamt fr Migration und Flchtlinge verlagert worden. Die in stdtischer Regie durchgefhrten Manahmen liefen im Berichtsjahr aus. Da die Mittel im stdtischen Haushalt nur einen durchlaufenden Posten darstellten, wurden sie seit 2002 nicht mehr im UA 4960 sondern ber ein Vorschusskonto abgerechnet. Das Vor- schusskonto schloss im HHj. 2006 ausgeglichen mit 19.236,40. Das Vorschusskonto und der UA entfallen zuknftig. UA 4980 - Sonstige soziale Angelegenheiten – rtlicher Trger Im ersten Nachtrag hat die Stadt im Rahmen des Haushaltskonsolidierungskonzepts bei der HHSt. …. 789300 (Untersttzung fr besondere Zwecke) 1.000,00 und bei der HHSt. …. 789500 (Untersttzung der Betreuungshelfer) 250,00 abgeplant. Die HHSt. …. 789600 (F r- derung der Betreuungsvereine) wurde um 460,00 angehoben, wobei es sich um eine Umpla- nung von der HHSt. 01.4700.700000 handelt. HHSt. ... 789500 (Untersttzung der Betreuungshelfer) Aus diesen Mitteln werden Drucklegungen und Vortrge im Zusammenhang mit dem Betreu- ungsgesetz finanziert. Bei einem HH-Ansatz von 5.250,00 entstanden Ausgaben von 1.356,01. HHSt. .... 789600 (F rderung der Betreuungsvereine) Im Rahmen der Kommunalisierung Sozialer Hilfen hat das Fachamt mit den Betreuungsverei- nen Zuwendungsvertrge abgeschlossen, in denen die Landeszuwendungen und die stdti- schen Zuschsse bis zum 31.12.2008 festgeschrieben sind. Wir hatten zu den Vertragsent- wrfen Stellung genommen. Der Magistrat beschloss den Vertrag mit dem Betreuungsverein des Diakonisches Werks am 10.01.2007, den mit dem Parittischer Betreuungsverein am 14.02.2007 und den mit dem Betreuungsverein des Caritasverbandes Darmstadt. e.V. am 07.03.2007. Die stdtischen Zuschsse werden wie bisher aus der o. g. HHSt. berwiesen. Die kommunali- sierten Landesmittel werden ber die HHSt. 01.4000.708000 (Zuschsse an die Trger aus der Kommunalisierung der Landesmittel) ausgezahlt. In den Verwendungsnachweisen der Trger werden sowohl die stdtischen Zuschsse als auch die kommunalisierten Landesmittel nachgewiesen. Die Stadt hat den Ansatz der stdtischen Zuschsse von 36.000,00 im Nachtrag um 460,00 fr den Betreuungsverein des Diakonischen Werks erh ht. Der Betrag wurde von der HHSt. 01.4700.700000 (Zuschsse an Wohlfahrtsverbnde und soziale Organisationen) umgebucht. 146 Die stdtischen Zuschsse verteilen sich wie folgt: Parittischer Betreuungsverein 12.000,00 Betreuungsverein des Diakonisches Werks 12.460,00 Betreuungsverein des Caritasverbandes Darmstadt. e.V. 12.000,00 36.460,00 Die Zuwendungen aus kommunalisierten Landesmitteln verteilen sich wie folgt: Parittischer Betreuungsverein 12.652,00 Betreuungsverein des Diakonisches Werks 12.652,00 Betreuungsverein des Caritasverbandes Darmstadt. e.V. 12.652,00 37.956,00 Die Prfung des VN des Parittische Betreuungsvereins ergab eine berschreitung der Liqui- dittsreserve um 11.574,30. Herr Brgermeister Glenz genehmigte die berschreitung am 25.10.2007. Weitere Beanstandungen ergaben sich nicht. E Entsprechend unserer Empfehlung hat das Fachamt die Zuschsse aus der HHSt. 1.4700.70000 (Zuschsse an Wohlfahrtsverbnde und soziale Organisationen) und der HHSt. … 789600 an den Verein fr Jugend- und Erwachsenenhilfe, Betreuungsverein des Diakoni- schen Werks, zusammen gefhrt. Die Prfung des VN ergab eine Differenz bei der Ermittlung des Jahresendbestands. Den VN des Caritasverbandes haben wir ohne Beanstandung geprft. Mit dem zweiten Betreuungsrechtsnderungsgesetz (2. BtndG) hat die Betreuungsstelle des Sozialamtes zum 21.04.2005 die Erlaubnis erhalten, Handzeichen und Unterschriften bei Vor- sorgevollmachten und Betreuungsverfgungen zu beglaubigen. Hierfr werden Gebhren von je 10,00 erhoben, die unter der HHSt. 01.4000.110100 (Verwaltungsgebhren) vereinnahmt werden. Die Prfung der Einnahmen erfolgt jhrlich. Die Prfung ergab keine Beanstandung. UA 4990 – Sozialhilfelastenausgleich HHSt. .... 171010 (Sozialhilfelastenausgleich) Im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleiches erhlt die Stadt vom Land Hessen Zuweisun- gen zu den Sozialhilfekosten nach 23 Finanzausgleichsgesetz. Die Zuweisung wird anhand der jhrlichen Sozialhilfestatistik errechnet, wobei sowohl die H he der Sozialhilfeausgaben als auch die Anzahl der Sozialhilfeempfnger bercksichtigt werden. Im HH-Plan 2006 waren die Einnahmen mit 3.500.000,00 veranschlagt. Im Nachtrag wurde der Ansatz um 315.600,00 gekrzt, da das Hessische Finanzministerium mit Erlass vom 09.09.2006 die Zuweisung auf 3.184.400,00 festsetzte. HHSt. ....171110 (Zuweisung zu den Belastungen aus berdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit) 23 a des Finanzausgleichsgesetzes sieht einen Hrteausgleich fr Sozialhilfetrger mit Be- lastungen durch berdurchschnittliche Arbeitslosigkeit vor. Die Zuweisung errechnet sich aus der den Landesdurchschnitt berschreitenden Arbeitslosenzahl und der Steuerkraft einer Kommune. Das Hessische Finanzministerium hat mit endgltigem Erlass vom 05.10.2006 die 147 Zuweisung fr Darmstadt gestrichen. Der HH-Ansatz von 75.000,00 wurde daher im Nachtrag abgeplant. HHSt. …171310 (Zuweisungen zu den Ausgaben der rtlichen Jugendhilfe) Als rtlicher Trger der Jugendhilfe erhlt die Stadt im Rahmen des kommunalen Finanzaus- gleichs eine Zuweisung zu den Kosten von Jugendhilfemanahmen, die frher vom ber rtli- chen Trger der Jugendhilfe durchgefhrt wurden (vgl. 23 b FAG). Bei der Festlegung des Verteilerschlssels werden die Zahl der stationr untergebrachten Jugendlichen, die dadurch entstehenden Kosten sowie die Steuerkraft der jeweiligen Kommune bercksichtigt, ebenso die Ausgaben fr Manahmen der ambulanten Erziehungshilfe. Im HH-Plan waren wie im Vorjahr Einnahmen von 2.300.000,00 etatisiert. Mit endgltigem Erlass vom 29.06.2006 setzte das Hess. Finanzministerium die Zuweisung fr 2006 auf 2.243.300,00 fest. Der Ansatz wurde daher im Nachtrag um 46.700,00 verringert. HHSt. .... 171320 (Zuweisungen Land Hessen fr Neustrukturierung der Kinder- und Jugend- hilfe) Mit der Rahmenvereinbarung des Hessischen Stdtetages und des Hessischen Landkreistages mit dem Land Hessen bzgl. der Neustrukturierung der Kinder- und Jugendhilfe vom 01.01.2001 wurden Aufgaben vom Land Hessen auf die Kommunen verlagert. Als Ausgleich leistet das Land Hessen Zuweisungen, die die zustzlichen Personalkosten und die investiven Kosten der neuen Arbeitspltze pauschal abgelten. Da aus dieser Regelung Synergieeffekte erwartet werden, ist die jhrliche Zuweisung degressiv. Das Hess. Sozialministerium hat mit Erlass vom 01.12.2006 die Ausgleichszahlung auf 101.300,28 festgesetzt. Bei einem Ansatz von 90.000,00 entstanden Mehreinnahmen von 11.300,28. HHSt. …. 171510 (Zuweisung zu Beschftigungsprojekten) Unter dieser HHSt. werden Zuweisungen des Hess. Sozialministeriums fr Beschftigungsf r- derungsmanahmen vereinnahmt. Die Ausgaben fr die einzelnen Manahmen werden im UA 4102 (Hilfe zum Lebensunterhalt in Form von Hilfe zur Arbeit) verbucht. Das Landespro- gramm „HARA“ lief zum Jahresende 2004 wegen der nderungen durch die Harz IV – Gesetze aus. Die z. Z. laufenden mehrjhrigen Qualifizierungsmanahmen werden noch zu Ende ge- fhrt. Alternativ hat das Land weitere F rderungsprogramme fr Personen aufgelegt, die durch die Manahmen der Arbeitsagentur nicht aufgefangen werden. Die Verwendung der Mit- tel prfen wir im UA 4102 (Landes-VN). Die Einnahmen aus den verschiedenen Programmen in Gesamth he von 336.100,00 wurden im lfd. Jahr versehentlich bei der HHSt. 01.4102.171000 gebucht und erst zum Jahresende der HHSt. …. 171510 gutgeschrieben. Bei einem HH-Ansatz von 100.000,00 entstanden Mehreinnahmen von 236.100,00. Aus den Mehreinnahmen wurden 29.651,17 zur Deckung von Mehrausgaben bei der HHSt. 01.4000.630300 verwendet. Mit dem Fachamt wurde abgesprochen, dass ab 2007 nur noch die o. g. HHSt. verwendet und fr jedes Projekt ein Unterkonto eingerichtet wird. Dies erleichtert die Zuordnung sowie die Prfung der Verwendung. HHSt.: …171610 (Zuweisungen zu den Ausgaben der Grundsicherung) Seit dem 01.01.2003 ist das Grundsicherungsgesetz (GSiG) in Kraft, das den Berechtigten ei- ne Hilfe zum Lebensunterhalt auerhalb der Sozialhilfe erm glichen soll. Zum 01.01.2005 wurde die Grundsicherung in das Sozialgesetzbuch (SGB XII) bernommen. Wie zuvor zu den Sozialhilfeausgaben tragen Bund und Land zu den entsprechenden Ausgaben bei. Die Zuwei- sung erfolgt durch das Land Hessen und wird unter der o. g. HHSt. vereinnahmt. 148 Mit Erlass vom 18.07.2006 hat das Hess. Finanzministerium die Zuweisung für das lfd. Jahr auf 1.121.947,00 festgesetzt. Da das Finanzministerium mit dem gleichen Erlass die Zuwei- sung für das Vorjahr endgültig auf 1.058.568,00 herabsetzte, sollte die Differenz 66.084,00 an der Zuweisung für das Jahr 2006 einbehalten werden. Die Auszahlung erfolgte jedoch in Höhe von 1.121.947,00, so dass 66.048,00 an das Land zurückerstattet werden mussten. Der Ansatz von 100.000,00 wurde im Nachtrag auf 1.055.860,00 angehoben. Die endgültigen Einnahmen von 1.055.863,00 überstiegen den Ansatz um 3,00. 149 EINZELPLAN 5 – GESUNDHEIT, SPORT, ERHOLUNG HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 819.395 762.060 900.116 Sonst. Finanzeinnahmen 17.294 9.470 19.945 Summe Einnahmen 836.689 771.530 920.061 Personalausgaben 4.943.587 5.078.290 5.136.811 Sachaufwand 2.116.501 2.253.460 2.356.206 Zuweisungen u. Zuschüsse 5.127.655 5.519.340 5.485.417 Summe Ausgaben 12.187.743 12.851.090 12.978.434 Zuschussbedarf 11.351.054 12.079.560 12.058.373 Vergleich Rechnungserg./Planung -21.187 -0,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 707.319 6,2% UA 5000 - Verwaltungsverband fr das Gesundheitsamt Die Stadt hat bei einem HH-Ansatz von 1.093.970,00 im HHj. 2006 insgesamt 1.093.933,40 an den Verwaltungsverband ausgezahlt. Es entfallen auf: 2005 2006 Umlage 1.027.643,14 975.866,04 Modellprogramm Psychiatrie (50%iger Anteil der Stadt) 96.386,80 92.722,00 Sofortprogramm Aids-Ärztin (50%iger Anteil der Stadt) 27.380,24 25.345,36 Gesamt 1.151.410,18 1.093.933,40 Nach der Satzung des Verbandes ist für die Prüfung das RPA des Landkreises Darmstadt- Dieburg zuständig. UA 5010 – Veterinrwesen, Lebensmittelberwachung, Verbraucherschutz Bei geplanten Einnahmen von 380.910,00 konnte nur ein Rechnungsergebnis von 326.808,86 erzielt werden. Die Ausgaben wurden mit 399.170,00 veranschlagt. Das Rechnungsergebnis weist 453.310,63 aus. Der UA schließt mit einem Zuschussbedarf von 126.501,77 ab. 150 Das gegenber der Planung (Zuschussbedarf 18.260,00) schlechtere Ergebnis ergibt sich aus geringeren Zuweisungen des Landes und erh hten Personalkosten. UA 5100 - Klinikum Darmstadt Der Jahresabschluss des Klinikums unterliegt der Prfung durch einen Wirtschaftsprfer. Die Krankenhausbetriebskommission hat in ihrer Sitzung am 15.11.2007 den Jahresbericht und den Jahresabschluss 2006 des Klinikums Darmstadt festgestellt. Die Stadtverordnetenver- sammlung stimmte am 26.02.2008 zu. V Am 22.02.2007 beschloss die Stadtverordnetenversammlung den Jahresabschluss 2005 des Klinikums. Das Klinikum schloss das Geschftsjahr 2006 mit einem Jahresfehlbetrag von 878.111,98 (Vorjahr 1.124.357,90) ab. Der Bericht des Wirtschaftsprfers besttigt, dass die finanziellen Verhltnisse des Eigenbe- triebes geordnet sind. Die Zahlungsbereitschaft des Klinikums war jederzeit gegeben. Das Bi- lanzbild ist ausgeglichen und das langfristig gebundene Verm gen ist durch langfristig verfg- bare Mittel finanziert. Nach dem kaufmnnischen Jahresabschluss stehen den mittel- bis langfristigen Finanzie- rungsmitteln (Eigenkapital und mittel- bis langfristiges Fremdkapital) von 131.326 T€ Sachan- lagen in H he von 106.262 T€ gegenber. Es entfielen auf die Bereiche Klinikum i.e.S. Altenheim T€ T€ Langfristige Finanzierungsmittel* 126.822 4.504 Sachanlagen (gebundenes Verm gen)* -97.819 -8.443 Rechnerische Reserve 29.003 -3.939 *jeweils abzglich des internen Darlehens des Klinikums an das Altenheim Der Anteil des Eigenkapitals an der zusammengefassten Bilanzsumme macht unter Berck- sichtigung des Ausgleichspostens fr Eigenmittelf rderung 30,6 % aus.19 Die vom Institut der Wirtschaftsprfer (HFA I/95) empfohlene Kapitalflussrechnung ist im Be- richt 2006 enthalten. Die Stadt hat 2006 Zuschsse an das Klinikum fr folgende Zwecke gezahlt: HHSt. .... 715000 Zuschuss an das Klinikum 103.157,47 HHSt. .... 715100 Krisenintervention 31.473,06 Die Prfung der Zuschsse erfolgte unter Einbeziehung der Akten der Kmmerei. Fr die AIDS-Ambulanz und die Krisenintervention lagen VN vor. Den berzahlten Betrag von 5.266,01 vereinnahmte die Kmmerei im HHj. 2007 unter der HHSt. …. 150000 (Rckerstat- tung Klinikum). Beanstandungen ergaben sich nicht. 19 Vorjahr 30,8 % 151 Im Rahmen unserer Prfungsverpflichtung haben wir im Mrz und im August 2006 die Haupt- kasse des Klinikums sowie im Mrz 2006 die im Klinikum Darmstadt und Eberstadt eingerich- teten Handvorschsse und kleineren Zahlstellen geprft. Die Prfung der Zahlstelle beim Al- ten- und Pflegeheim Emilstrae erfolgte im Mrz 2006. Die seit 2006 neu eingerichtete Kasse im Alten- und Pflegeheim Lilienpalais berprften wir im August 2006. Beanstandungen ha- ben sich nicht ergeben. UA 5130 – Krankenhausumlage Die Krankenhausumlage (HHSt. .... 711000) wird von den Hess. Ministerien der Finanzen sowie des Innern und fr Sport auf der Grundlage von 38 FAG durch Erlass festgesetzt. Die Stadt hat den Haushaltsansatz von 2.711.000,00 im Nachtrag um 331.550,00 auf 3.042.550,00 erh ht. Das Rechnungsergebnis betrug 3.042.544,00. Die Entwicklung der Krankenhausumlage in den letzten 3 Jahren: 2004 3.344.115,00 2005 2.661.073,00 2006 3.042.544,00 Bei dem Vergleich ist ein im HHj. 2001 gestundeter Betrag von 1.011.143,10 zu bercksichti- gen, der im HHj. 2004 zurckgezahlt wurde.20 UA 5400 – Sozialpsychiatrischer Dienst HHSt. .... 700000 (Zuschuss fr psychiatrischen Notdienst in DA. und LK DA-Dieburg) Die Stadt hat im HHj. 2006 bei einem HH-Ansatz von 15.000,00 einen Zuschuss von 5.000,00 an den Psychiatrischen Notdienst ausgezahlt. Wir haben die Auszahlungsanordnungen stichprobenweise ohne Feststellungen geprft. Die vorgegebenen Stundenstze wurden eingehalten. UA 5403 – Babynotarztwagen Der ASB hat die Verwendung des Zuschusses von 8.790,00 fr den Babynotarztwagen (HHSt. …. 700000) nachgewiesen. Die Gegenberstellung der Aufwendungen und Ertrge er- gab fr das Jahr 2006 einen Verlust von 51.386,33. 20 Rdn. 213/2005 152 UA 5500 – Sportamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 133.607,34 59.500,00 81.962,89 Ausgaben 512.498,01 375.040,00 425.420,09 Zuschussbedarf 378.890,67 315.540,00 343.457,20 Vergleich Rechnungserg./Planung 27.917,20 8,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -35.433,47 -9,4% Fr Veranstaltungen, Sportlerehrungen und die Teilnahme an den 40. Internationalen Sch- lerspielen zahlte die Stadt im Berichtsjahr 24.054,59 (Vorjahr 21.889,09). Der gr te Teil mit 18.336,42 entfiel auf die internationalen Schlerspiele, die 2006 in Bangkok stattfanden. HHSt. …. 601000 (Sportsttten- und Sportentwicklungsplanung) Fr die Sportentwicklungsstudie standen HAR aus dem Vorjahr von 40.000,00 zur Verfgung. Da die Studie erst im HHj. 2007 mit der Vorlage der Dokumentation und des Abschlussbe- richts ihren Abschluss fand, mussten 19.680,21 erneut bertragen werden. HHSt. …. 700000 (Zuschuss an IB fr Fanprojekt) Fr das Fanprojekt beim SV Darmstadt 98 zahlte die Stadt einen Zuschuss an den Internatio- nalen Bund (IB) von 30.770,00. Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzah- lung von 5.143,04, welche das Fachamt zurckforderte. Der Betrag ging am 22.06.2007 ein. HHSt. …. 700100 (Zuschuss an Landessportbund Hessen fr ko-Check in Darmstadt) Fr die Durchfhrung eines ko-Checks bei Darmstdter Sportanlagen zahlte die Stadt im Be- richtsjahr 2.500,00 an den Landessportbund. Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab keine Feststellungen. Zu Rd.-Nr. 216 des Vorjahresberichts V Die noch ausstehenden berzahlten Reisekosten von insgesamt 206,88 gingen im Dezember 2006 und September 2007 ein. 153 UA 5501- Sportförderung Im Rahmen der Sportf rderung untersttzt die Stadt die Sportvereine durch Zuschsse fr verschiedene Zwecke sowie durch Mieterstattungen fr die Benutzung der Sporthallen und Schwimmbder. Die Zuschsse verteilten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: 2004 2005 2006 …. 700010 (Zuschsse an Sportvereine) 20.439,87 21.078,69 19.014,95 …. 700020 (Zuschsse fr bes. Belastungen der Sportvereine) 383.823,51 430.502,96 436.119,18 …. 700030 (Sportmark) 36.397,92 45.509,98 43.918,80 …. 700040 (Offene u. Inter nationale Jugendarbeit) 800,00 1.140,00 0,00 …. 700050 (F rderung d. Leistungssports) 11.999,95 13.072,00 10.127,86 …. 700060 (Wettkampffahr ten Jugendlicher) 10.591,62 13.289,97 13.290,08 Gesamt 464.052,87 524.593,60 522.470,87 Die Zuschsse verringerten sich somit insgesamt um 2.122,73. Fr Mieterstattungen (HHSt. …. 700080) zahlte die Stadt im Berichtsjahr 401.387,66, die Zu- schsse fr Hausmeisterentschdigungen (HHSt. …. 700110) betrugen 20.663,17. Insgesamt erh hten sich die Zuschsse gegenber dem Vorjahr um 45.057,48. Allerdings zahlte das Fa- chamt bei der HHSt. …. 700080 einen Teilbetrag von 7.550,14 fr die Nutzung der B Hirtengrundhalle doppelt (Innere Verrechnung mit dem Schulamt). Die berzahlung wird mit dem Nutzungsentgelt fr 2007 verrechnet. Weitere Zuschsse zahlte die Stadt aus folgenden HHSt. 2005 2006 …. 700120 (Zuschuss an DSW 1912 fr Erbbauzinsen) 7.742,11 7.750,00 …. 700130 (Zuschuss DLRG) 454,65 439,59 Im Rahmen der Sportf rderung prften wir 37 Verwendungsnachweise. Die Ergebnisse der Prfung sind nachfolgend bei den entsprechenden HHSt. nach dem Zweck der F rderung auf- gefhrt. 154 HHSt. …. 700010 (Zuschsse an Sportvereine) a) ASC „Darmstdter Stadtlauf“ (3.580,00) Der Verein hat die ordnungsgeme Verwendung des stdtischen Zuschusses nachgewie- sen. b) DSW 1912 „Internationales Schwimmfest“ (4.046,52). Als Zuschuss waren 5.625,00 geplant. Wegen der reduzierten Ausgaben und zur Einhaltung des erforderlichen Eigenanteils von 20 % hat die Stadt den Zuschuss im Rahmen der Pr- fung des Verwendungsnachweises auf 4.046,52 reduziert. c) Veranstaltungen – 1 VN = 33,34 % d) Darmstdter Lauftreff (1.482,75) In beiden Fllen hat die Prfung der Verwendungsnachweise keine Feststellungen ergeben. e) Personalkostenzuschuss an die Sportjugend Hessen fr den Jugendsportreferenten (7.500,00) Der Verwendungsnachweis hat zur Prfung vorgelegen. Feststellungen haben sich nicht er- geben. HHSt. …. 700020 (Zuschsse fr besondere Belastungen der Sportvereine) Bauliche Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen – 15 VN = 100 % Wir haben die Verwendungsnachweise von 15 Vereinen geprft. In einem Fall haben wir eine berzahlung von 49,12 festgestellt, welche der Verein am 19.03.2007 zurckgezahlt hat. In einem weiteren Fall ergab unsere Prfung eine berzahlung von 21,15, auf deren Rckforde- rung wir wegen Geringfgigkeit verzichtet haben. HHSt. …. 700050 (F rderung des Leistungssports) Fahrtkostenzuschsse zu Meisterschaften – 5 VN = 38,47 % Wir haben die Verwendungsnachweise von 5 Vereinen geprft. Dabei haben wir festgestellt, dass ein Verein 12,90 zu wenig erhielt. Wir haben anheim gestellt, den Betrag nachzuzahlen. Weitere Feststellungen haben sich nicht ergeben. HHSt. …. 700060 (Wettkampffahrten Jugendlicher) – 8 VN = 33,34 % Unsere Prfung der Verwendungsnachweise ergab folgende berzahlungen: SV Darmstadt 98 42,58 SG Arheilgen 54,55 Das Fachamt hat die Betrge zurckgefordert. Die Zahlungen erfolgten im Oktober 2007. Bei drei anderen Vereinen haben wir geringfgige Abweichungen festgestellt, die wir jedoch auf sich beruhen lassen. Die Verwendungsnachweise von drei Vereinen blieben ohne Feststellun- gen. An den DSW 1912 zahlte die Stadt aus der HHSt. …. 700090: Betriebskostenzuschuss fr das Schwimmleistungszentrum 128.695,89 Zuschuss fr Hausmeisterdienste 2.407,00 Gesamt 131.102,89 Der Verein hat die ordnungsgeme Verwendung der beiden Zuschsse nachgewiesen. 155 Die TSG 1846 erhielt fr die Nutzung der Eissporthalle folgende Zuschsse: aus der HHSt. …. 700100 61.360,00 aus der HHSt. …. 700400 20.450,00 Gesamt 81.810,00 Die Prfung der beiden Verwendungsnachweise ergab keine Feststellungen. UA 5600 – Sportsttten HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 6.706,52 4.000,00 7.201,42 Ausgaben 432.394,16 434.300,00 408.017,77 Zuschussbedarf 425.687,64 430.300,00 400.816,35 Vergleich Rechnungserg./Planung -29.483,65 -6,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -24.871,29 -5,8% Der Zuschussbedarf reduzierte sich gegenber der Planung um 29.483,65. Das bessere Er- gebnis beruht hauptschlich auf Einsparungen bei den Sachausgaben von 44.214,85 sowie Mehreinnahmen von 3.201,42, wodurch die Erh hung bei den Personalausgaben von 17.932,62 kompensiert werden konnte. HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) V Die Prfung konnte im Vorjahr nicht abgeschlossen werden. 21 Nach umfangreichen Recherchen durch die beteiligten Fachmter konnten die Unstimmigkei- ten hinsichtlich der Vertragsverhltnisse nunmehr konkretisiert und die Vereine angeschrieben werden. Bei einigen Vereinen konnten die Unstimmigkeiten geklrt werden, mehrere Flle sind jedoch noch offen. Wir werden ber die weitere Entwicklung berichten. HHSt. …. 511000 (Unterhaltung der Skateboard-Anlage) Das Fachamt zahlte fr die Unterhaltung der Skateboardanlage einen Zuschuss von B 5.500,00 an den 1. Darmstdter Skate- und BMX-Verein, obwohl diesem gem Vereinbarung vom 28.11.2001 nur 5.000,00 zustehen. Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 2.124,50. Wir haben das Fachamt gebeten, den Betrag mit den nchsten flligen Zuschusszahlungen zu verrechnen. 21 Rdn. 221/2005 156 UA 5601 – Sporthalle am B llenfalltor HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 46.599,84 46.500,00 47.402,47 Ausgaben 217.934,91 234.730,00 269.733,11 Zuschussbedarf 171.335,07 188.230,00 222.330,64 Vergleich Rechnungserg./Planung 34.100,64 18,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 50.995,57 29,8% Der Zuschussbedarf erhöhte sich gegenüber der Planung um 34.100,64. Ausschlaggebend hierfür war eine Erhöhung bei den Sachausgaben, insbesondere bei der baulichen Unterhal- tung (SN 2) und der Heizung. Gleichzeitig stiegen die Personalausgaben um 7.821,90. Bei den Einnahmen aus Benutzungsgebühren war eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 1.587,46 auf 43.282,39 zu verzeichnen. UA 5602 – Sporthalle Kasinostrae HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 15.436,06 15.000,00 14.095,18 Ausgaben 237.627,83 212.900,00 256.820,68 Zuschussbedarf 222.191,77 197.900,00 242.725,50 Vergleich Rechnungserg./Planung 44.825,50 22,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 20.533,73 9,2% Das Rechnungsergebnis verschlechterte sich gegenüber der Planung um 44.825,50. Eine deutliche Erhöhung um 35.253,20 war bei den Sachausgaben zu verzeichnen, wobei die größ- ten Steigerungen im Bereich der baulichen Unterhaltung (SN 2) sowie der Heizung lagen. Die Personalausgaben erhöhten sich ebenfalls um 8.667,48. UA 5603 – Leichtathletik-Leistungszentrum HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 971,91 0,00 -144,87 Ausgaben 208.013,78 234.520,00 212.624,20 Zuschussbedarf 207.041,87 234.520,00 212.769,07 Vergleich Rechnungserg./Planung -21.750,93 -9,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 5.727,20 2,8% 157 Auch im HHj. 2006 zeigte sich das Rechnungsergebnis gegenber der Planung deutlich ver- bessert. Bedingt durch Einsparungen bei den Sachausgaben von 38.589,59 – bei einer Erh - hung der Personalausgaben um 16.693,79 – verringerte sich der Zuschussbedarf um 21.750,93. UA 5604 – Stadion am B llenfalltor HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 28.049,62 20.000,00 72.357,20 Ausgaben 275.098,71 243.000,00 277.879,15 Zuschussbedarf 247.049,09 223.000,00 205.521,95 Vergleich Rechnungserg./Planung -17.478,05 -7,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -41.527,14 -16,8% Im Berichtsjahr konnte die Stadt – hauptschlich aufgrund einer Zunahme bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) – Mehreinnahmen von 52.357,20 erzielen. Diese konnten die Erh hung von 31.170,32 per Saldo bei den Sachausgaben auffangen, so dass sich der Zuschussbedarf insgesamt um 17.478,05 gegenber der Planung verringerte. HHSt. …. 510100 (Baumunterhaltungsmaahmen) Im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht musste die Stadt im Straenbereich verschiede- ner Sportanlagen Baumfllungen vornehmen. Der Magistrat bewilligte hierfr auerplanmi- ge Mittel von 35.000,00. UA 5605 – Sporthalle am Berufsschulzentrum HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 17.994,18 18.000,00 16.131,57 Ausgaben 288.911,12 307.710,00 324.005,35 Zuschussbedarf 270.916,94 289.710,00 307.873,78 Vergleich Rechnungserg./Planung 18.163,78 6,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 36.956,84 13,6% In erster Linie bedingt durch eine Steigerung bei den Personalausgaben um 13.469,19 sowie bei den Sachausgaben um insgesamt 2.826,16 erh hte sich der Zuschussbedarf gegenber der Planung um 18.163,78. 158 UA 5800 – Grnflchen- und Umweltamt – Abt. Grnflchen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 231.658,04 142.450,00 214.359,96 Ausgaben 4.634.657,28 4.903.620,00 4.881.030,61 Zuschussbedarf 4.402.999,24 4.761.170,00 4.666.670,65 Vergleich Rechnungserg./Planung -94.499,35 -2,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 263.671,41 6,0% Im Vergleich zur Planung ergab sich ein unwesentlich geringerer Zuschussbedarf von 94.499,35 bzw. 2,0 %, Planung und Rechnungsergebnis stimmten somit nahezu berein. Auf der Einnahmeseite ergaben sich im Wesentlichen Mehreinnahmen bei den HHStellen: HHSt. ….150000 (Ersatzleistungen) 53.934,07 HHSt. ….150100 (Einnahmen aus Schadensfllen) 22.587,16 HHSt. ….178000 (Spenden) 28.568,76 Die Wenigerausgaben dagegen resultieren aus dem Saldo von Mehr- und Minderausgaben - ber die gesamte Ausgabenseite. UA 5900 – Kleingrten HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. 2004 5.500,00 --- 2005 3.000,00 2.175,00 2006 380,00 375,00 Der Magistrat hat am 15.02.2006 beschlossen, rckwirkend zum 01.01.2006 die Verwaltung der Kleingrtnervereine an den Kreisverband Starkenburg der Kleingrtner e. V. zu bergeben. Somit werden keine Zuschsse mehr aus dem stdtischen Haushalt geleistet. 159 EINZELPLAN 6 – BAU- UND WOHNUNGSWESEN, VERKEHR HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 5.163.508 6.935.150 7.367.160 Sonst. Finanzeinnahmen 726.664 771.000 546.766 Summe Einnahmen 5.890.172 7.706.150 7.913.926 Personalausgaben 13.310.585 13.404.540 13.180.429 Sachaufwand 14.513.598 15.863.000 15.801.330 Zuweisungen u. Zuschüsse 375.932 417.690 375.932 Summe Ausgaben 28.200.115 29.685.230 29.357.691 Zuschussbedarf 22.309.943 21.979.080 21.443.765 Vergleich Rechnungserg./Planung -535.315 -2,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -866.178 -3,9% UA 6010 – Hochbau- und Maschinenamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 338.206,14 649.190,00 464.642,61 Ausgaben 3.004.345,66 2.966.900,00 3.008.210,34 Zuschussbedarf 2.666.139,42 2.317.710,00 2.543.567,73 Vergleich Rechnungserg./Planung 225.857,73 +23,45% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -122.571,69 -4,60% HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten) Hier werden nach wie vor Kasseneinnahmereste von 7.387,04 ausgewiesen, die aus Mietrück- ständen herrühren. Obwohl für diese Mietrückstände bereits am 27.10.2004 die Vollstreckung angeordnet wurde, sind 2006 nur 171,65 eingegangen. Die restlichen 7.215,39 wurden ins HHj. 2007 übertragen. HHSt. .... 153000 (Entgelte für Bauleitungskosten) Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten drei Jahren wie folgt: HHj. 2004 HHj. 2005 HHj. 2006 Planansatz 350.000,00 250.000,00 250.000,00 Rechnungsergebnis 156.793,77 13.144,28 5.534,96 160 Der UA enthlt die korrespondierenden HHSt. : HHSt. .... 150000 (Einnahmen aus Schadensfllen) – bis HHj. 2004 HHSt. .... 155000 HHSt. .... 525000 (Regulierung von Schadensfllen) Die HHSt. sind aufgrund des im HH-Plan angebrachten Deckungsvermerks im Zusammenhang zu betrachten. Der Vergleich der Rechnungsergebnisse der letzten 3 Jahre ergibt folgendes Bild: HHSt. HHj. 2004 HHj. 2005 HHj. 2006 ... 1550000 bzw. 150000 65.031,76 48.293,36 178.662,73 ... 525000 114.941,55 109.998,43 140.753,55 berschuss/Eigenanteil -49.909,79 -61.705,07 37.909,18 Darber hinaus besteht die HHSt. .... 645000 (Leistungen in nicht durch Versicherung abge- deckten Schadensfllen), um den stdtischen Eigenanteil an den Schadensfllen deutlich zu machen. Die Ergebnisse der letzten 3 Jahre sind nachfolgend dargestellt: HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. 2004 10.000,00 9.511,28 2005 5.000,00 5.000,00 2006 5.000,00 0,00 Bei umfassender Belegprfung der HHSt. …. 521000, .... 532000, …. 650000, … 654000 , … 655200, … 655300, und …. 658000 stellten wir fest, dass bei der HHSt. …. 654000 B drei Anordnungsbelege fehlen. Wir haben beim Fachamt Kopien angefordert und diese dem Kassen- und Steueramt bergeben. UA 6015 – Hochbau- und Maschinenamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 0,00 0,00 Ausgaben 0,00 219.190,00 234.916,81 Zuschussbedarf 0,00 219.190,00 234.916,81 Vergleich Rechnungserg./Planung 15.726,81 7,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 234.916,81 Es handelt sich um den neuen Unterabschnitt fr den Aufbau des Eigenbetriebs IDA. Der gegenber der Planung erh hte Zuschussbedarf ergibt sich ausschlielich bei den Perso- nalausgaben. Hier sind die geplanten Ausgaben von 80.690,00 um 16.125,06 berschritten. 161 UA 6020 – Straenverkehrsamt – Abt. Tiefbau HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 185.297,66 217.620,00 248.475,98 Ausgaben 1.522.633,32 1.263.920,00 1.266.823,11 Zuschussbedarf 1.337.335,66 1.046.300,00 1.018.347,13 Vergleich Rechnungserg./Planung -27.952,87 -2,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -318.988,53 -23,9% Das gegenber der Planung leicht verbesserte Ergebnis beruht in erster Linie auf Mehrein- nahmen von 38.555,98 bei der HHSt. .... 110000 (Entgelte fr die Straenverkehrsbeh rde). Die um 7.714,50 h heren Personalausgaben konnten damit aufgefangen werden. HHSt. .... 153000 (Entgelte fr Bauleitungskosten) HHj. 2004 HHj. 2005 HHj. 2006 Planansatz 40.700,00 50.000,00 50.000,00 Rechnungsergebnis 89.200,00 --- 42.000,00 HHSt. …. 608300 (Verkehrliche Gutachten) Die vom Fachamt in Auftrag gegebenen planerischen Gutachten erstrecken sich ber einen lngeren Zeitraum. Bei den Manahmen „Klappacher Strae“ und „Parkraumbewirtschaftung Handy-Parken“ ergaben sich dazu auch noch weitere Folgeauftrge, so dass insgesamt 23.633,53 in das Folgejahr bertragen werden mussten. UA 6100 – Stadtplanungsamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 75.433,69 2.850,00 3.472,69 Ausgaben 1.979.705,68 2.115.450,00 2.082.208,14 Zuschussbedarf 1.904.271,99 2.112.600,00 2.078.735,45 Vergleich Rechnungserg./Planung -33.864,55 -1,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 174.463,46 9,2% 162 Bei der HHSt. …. 606000 (Allgemeine Planungskosten) stand im Berichtsjahr ein Planansatz von 213.380,00 zur Verfgung. Die Stadt leistete Ausgaben fr folgende Manahmen: Beleuchtungsstudie „Freirume und Pltze rund ums Schloss“ 32.916,62 berarbeitung Projekt „Rund ums Schloss, das Darmstdter Schloss 9.102,32 und seine angrenzenden Freirume, Modellbauarbeiten „Funktion“ Friedensplatz, Visualisierung alternative Entwrfe zum Friedensplatz Erstellung Leitkonzeption Innenstadtentwicklung Darmstadt 25.626,95 Bauleitplanung Bebauungsplan O 23 Mozartweg/Richard-Wagner-Weg 21.667,64 Stdtebauliche Leistung Planerwerkstatt mit Diskussionsforum 14.774,58 „Entwicklung Mathildenh he“ Stdteb. Leistung Bebauungsplan O 21 „Am Oberfeld/Rosenh hweg“ 10.189,32 Bericht und Dokumentation Projekt Bebauungsplan W 32 Ernst-Ludwig- 10.000,00 Park Stdtebauliche Beratung, Erstellung von Perspektiven fr Parkierungs- 9.903,07 Anlagen und Modellen Parkhuser Bebauungsplan K 6.1 Kranichstein Stdtebauliche Leistungen berarbeitung Bebauungsplan, Aufstellung 9.218,80 Leistungsbild, schalltechnische stdtebauliche Beratung und Erstellung Umweltbericht zum Bebauungsplan N 19.1 Sieboldstrae Stadtplanerische Leistung Bebauungsplan W 48 Mettegang-Siedlung 8.370,56 Erstellung Bebauungsplan Gelnde „Marienplatz, Darmstadt“ und 7.486,08 schalltechnisches Gutachten Bebauungsplan M 29 „Marienplatz-West“ Bauleitplanung und schalltechnische Untersuchung Bebauungsplan S 23 4.045,00 Heinrichstrae/Nieder-Ramstdter Strae/Mathildenstrae Erweiterung des Informations- und Wegweisersystems Ausschnitt 3.480,00 Rosenh he, Oberfeld, Komponistenviertel, Vivarium und Lichtwiese Vorbereitung und Betreuung Gutachterverfahren „Supermarkt Zentrum 3.016,00 Darmstadt Arheilgen“ Stdtebauliche Leistung Umfeld des Wissenschafts- und Kongress- 2.809,93 zentrums (WKZ) Erstellung schalltechnisches Gutachten Bebauungsplan M 26 „Groe 2.668,00 Bachgasse“ Stadtplanerische Leistung Bebauungsplan K 14 „Waldbucht Kranichstein“ 1.576,13 Schalltechnisch-stdtebauliche Beratung Bebauungsplan W 44.2 1.485,96 Akaziengarten/Haardtring Bauleitplanung Bebauungsplan O 20 Dieburger Strae/Mozartweg 860,00 Photogrammetrische H henplanerstellung und Dachh henmessung 812,00 Bereich Flotowstrae, Mozartweg, An der Fasaneriemauer Erstellung Planfassung Bebauungsplan O 7 „Sdostteil der Rosenh he“ 345,68 180.354,64 Aus den nicht verausgabten Mittel von 33.025,36 wurden 26.320,24 in das Folgejahr bertra- gen. 163 UA 6120 – Vermessungsamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 218.022,12 1.125.260,00 1.097.889,91 Ausgaben 2.012.408,54 2.042.640,00 2.131.962,29 Zuschussbedarf 1.794.386,42 917.380,00 1.034.072,38 Vergleich Rechnungserg./Planung 116.692,38 12,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -760.314,04 -42,4% Gegenber dem Vorjahr verminderte sich der Zuschussbedarf um 760.314,04. Urschlich hierfr sind sehr hohe Einnahmen aus Zahlungen zu Bodenordnungsmanahmen (HHSt …. 152000) von 894.769,80 im Berichtsjahr. Der Ansatz dieser HHStelle wurde von ursprnglich 50.000,00 auf 900.000,00 erh ht. Die Vermessungsgebhren (HHSt. ....100000) entwickelten sich seit 2002 wie folgt: HHj. Planung Rechnungserg. 2002 140.000,00 32.140,71 2003 100.000,00 73.797,10 2004 100.000,00 65.442,09 2005 50.000,00 65.203,05 2006 50.000,00 39.358,08 Seit 2004 werden die Vermessungsgebhren fr kostenrechnende Einrichtungen (HHSt. ….100010) getrennt ausgewiesen. HHj. Planung Rechnungserg. 2004 170.000,00 48.817,05 2005 40.000,00 42.112,20 2006 40.000,00 42.718,00 Bei folgenden Einnahme- und Ausgabehaushaltsstellen ergaben sich gegenber der Planung wesentliche nderungen: HHStelle Ansatz + Mehr / - Weniger Einnahmen ….100000 – Vermessungsgebhren 50.000,00 - 10.641,92 ....100100 – Bodenverkehrsgenehmigungen 25.000,00 + 13.596,91 ....130000 – Verkauf von Stadtplnen und Fotokopien 60.000,00 - 24.826,75 Ausgaben .SN 1 Personalausgaben 1.831.670,00 - 35.438,89 ....615000 – Geldleistungen zu Bodenordnungsman. 50.000,00 + 130.592,90 164 UA 6130 – Bauaufsichtsamt HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 1.573.108,39 2.000.000,00 2.617.676,06 Ausgaben 1.609.132,28 1.646.280,00 1.599.073,52 Ergebnis -36.023,89 353.720,00 1.018.602,54 Vergleich Rechnungserg./Planung -664.882,54 188,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -1.054.626,43 -2927,6% Der gegenber der Planung wesentlich h here berschuss resultiert fast ausschlielich aus erheblichen Mehreinnahmen bei den Bauaufsichtsgebhren. Die Einnahmen aus Bauaufsichtsgebhren (HHSt. ….100000) entwickelten sich seit 2002 wie folgt (ohne Abgnge auf KER und Globalbereinigung): Hj. Ansatz AO-Soll lfd. Jahr Mehr/Weniger gg. HH- Plan 2002 1.700.000,00 1.539.191,19 - 160.808,81 2003 2.180.000,00 2.437.552,09 + 257.552,09 2004 2.320.000,00 1.719.179,25 - 600.820,75 2005 2.000.000,00 1.577.178,27 - 422.821,73 2006 2.000.000,00 2.672.327,72 + 672.327,72 Die o. a. Gegenberstellung der Einnahmen aus Bauaufsichtsgebhren zeigt, dass zum Teil erhebliche Abweichungen zu den Vorjahren bei der Einnahmeentwicklung nicht ungew hnlich sind. Hierzu ist erneut anzumerken, dass die zeitliche Abwicklung von Groprojekten sowie neuer Baugebiete das Rechnungsergebnis einzelner Jahre wesentlich beeinflussen k nnen. Die Kasseneinnahmereste bei den Bauaufsichtsgebhren erh hten sich gegenber dem Vor- jahr um 81.777,28 auf 435.762,46. Wir haben am 14.09.2006 die Einnahmezahlstelle sowie die Handkasse unvermutet geprft. Die Prfung umfasste die gesamte Abrechnung der Einnahmen sowie deren Ablieferungen seit der letzten Kassenprfung am 04./05.08.2005. Im Abgleich von Kassensoll- und Kassenistbestand ergab sich ein Kassenfehlbetrag von B 40,00. Wir haben die Ursache fr diesen Kassenfehlbetrag im Rahmen der Prfung geklrt. Die Kassenfhrerin hat den Kassenfehlbetrag anerkannt und ausgeglichen. Ansonsten ergaben sich keine Beanstandungen. UA 6151 – Sanierung Martinsviertel HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 967.361,00 1.207.900,00 991.857,71 Ausgaben 798.179,79 835.360,00 811.537,38 berschuss 169.181,21 372.540,00 180.320,33 Vergleich Rechnungserg./Planung -192.219,67 -51,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 11.139,12 6,6% 165 HHSt. .... 140000 (Mieten) Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten drei Jahren wie folgt: HHj. 2004 HHj. 2005 HHj. 2006 Planansatz 1.207.700,00 1.207.700,00 1.207.700,00 Rechnungsergebnis 1.009.711,86 964.189,37 984.958,66 Die Kasseneinnahmereste stiegen im Berichtsjahr von 629.009,08 auf 639.699,97. E Da auch 2006 die KER weiter gestiegen sind, empfehlen wir dem Fachamt nochmals, die M glichkeit von zeitnahen Niederschlagungen zu prfen. UA 6201 – Amt fr Wohnungswesen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 779.535,50 782.800,00 570.124,14 Ausgaben 1.246.981,47 1.394.770,00 1.160.360,06 Zuschussbedarf 467.445,97 611.970,00 590.235,92 Vergleich Rechnungserg./Planung -21.734,08 -3,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 122.789,95 26,3% Gegenber dem Vorjahr hat sich der Zuschussbedarf des UA um 26,3 % erh ht. Die Erh hung des Zuschussbedarfes resultiert hauptschlich aus den rcklufigen Einnahmen der Fehlbele- gungsabgabe. HHSt. .... 264000 (Fehlbelegungsabgabe) Gegenberstellung der Einnahmen der letzten 5 Jahre: 2002 2003 2004 2005 2006 Planung 850.000,00 800.000,00 800.000,00 700.000,00 700.000,00 Rechnungserg. 831.583,46 926.203,76 697.010,97 * 664.350,97 **472.574,06 * HHStellen ….263000 und ….264000 (nderung der UGr. im HHj. 2005) **Im HHj 2006 sind im Rechnungsergebnis auch die Abgnge auf KER aus Vj. (Niederschlagungen und Erlsse) von insgesamt 134.771,05 bei der UGr. ….263000 bercksichtigt. Das Fachamt hat im HHj. 2006 bei beiden Untergruppen Abgnge auf KER von insgesamt 231.216,77 veranlasst. Die erforderlichen Genehmigungen haben vorgelegen. Globalbereinigung Fehlbelegungsabgabe Die Kmmerei hat bei den HHSt. …. 263000 (alt bis 2004) bzw. HHSt. …. 264000 (neu ab 2005) eine Globalbereinigung von insgesamt 158.854,53 festgesetzt. 166 HHSt. ....168000 (Verwaltungskostenanteile Fehlbelegungsabgabe) Zur Abgeltung des Verwaltungsaufwandes fr die Erhebung der Fehlbelegungsabgabe hat die Stadt im Jahr 2006 einen Pauschalbetrag in H he von 10 % des jhrlichen Aufkommens ein- behalten und zu Gunsten der HHSt. .... 168000 umgebucht. Fr 2006 hat die Kmmerei einen Betrag von insgesamt 78.566,35 errechnet und umgebucht. In diesem Betrag ist auch der Verwaltungskostenanteil fr die Ausgleichszahlungen der mit Wohnungsfrsorgemitteln gef r- derten Wohnungen enthalten. Wir hatten im HHj. 2007 festgestellt, dass die Kmmerei bei den Abrechnungen der Fehlbele- gungsabgabe aus Wohnungsfrsorgemitteln an das Land in den HHj. 2005 und 2006 jeweils den Zahlungseingang auf Kassenreste von 4.765,82 (2005) und 6.217,90 (2006) nicht be- rcksichtigt hat. Nach Abzug des 10 % igen Verwaltungskostenanteils hat die Stadt am 25.09.07 noch insgesamt 9.885,35 (4.289,24 und 5.596,11) an das Land abgefhrt Im Rahmen des Deckungskreises, der fr diesen UA eingerichtet ist, waren alle Ausgaben ge- deckt. UA 6300 – Straen, Wege, Pltze und Brcken UA 6500 – Kreisstraen UA 6600 – Bundesstraen UA 6650 – Landesstraen Fr die genannten UA besteht der Deckungsring 43227 mit 99 HHSt.. Ferner sind im HHPlan verschiedene Deckungsvermerke fr einzelne HHSt. eingerichtet. Aufgrund der nderung des Gliederungsplanes zur GemHVO hat die Stadt den UA 6650 – Lan- desstraen ab dem HHj. 2006 neu eingerichtet. Bisher waren die Landesstraen gemeinsam mit den Bundesstraen im UA 6600 veranschlagt. Die Ausgaben fr die UA 6500, UA 6600 und UA 6650 werden mit Ausnahme der Straenun- terhaltung (HHSt. .... 510000) im UA 6300 mit veranschlagt. Die Aufteilung der Ausgaben auf die zutreffenden Unterabschnitte erfolgt am Ende des Haushaltsjahres im Verhltnis der Stra- enlngen. Planansatz des Deckungsringes 43227 einschl. Nachtrag 2.349.360,00 Rechnungsergebniss 2.469.360,00 Mehrausgaben 120.000,00 Diese Mehrausgaben sind als berplanmige Ausgaben gem. 100 HGO fr die erforderliche Straenbeschilderung bei der HHSt. …. 512000 im UA 6300 mit Beschluss des Magistrats (723) am 30.11.2005 und der Stadtverordnetenversammlung am 08.12.2005 genehmigt wor- den. 167 HHSt. …. 510000 (Unterhaltung der Straen, Wege und Brcken) – UA 6300, 6500, 6600 und 6650 Die Ausgaben im HHj. 2006 fr die Unterhaltung der Straen, Wege und Pltze einschl. der Kreis-, Landes- und Bundesstraen belaufen sich auf 01.6300.510000 498.790,76 01.6500.510000 0,00 01.6600.510000 12.707,79 01.6650.510000 0,00 Die Entwicklung der Ausgaben fr die oben genannte Unterhaltung in den letzten fnf Jahren ergibt bei Bercksichtigung der Unterabschnitte UA 6300, UA 6500, UA 6600 und UA 6650 gesamt betrachtet folgendes Bild: Rechnungsergebnis zum Vorjahr 2002 630.504,35 - 4,9 % 2003 582.854,09 - 7,6 % 2004 525.770,70 - 9,8 % 2005 513.910,73 - 2,3 % 2006 511.498,55 - 0,5 % HHSt. .... 510100 (berwachen und Prfen von Ingenieurbauwerken) – UA 6300, 6500, 6600 und 6650 Das Rechnungsergebnis in den UA 6300, 6500, 6600 und 6650 wird gem den Anmerkungen im HHPl. prozentual nach Anteil der Straenlngen aufgeteilt. Die HHSt. geh rt zum De- ckungsring 43227. Im Haushaltsjahr 2006 schliet das Rechnungsergebnis fr alle vier oben genannten Unterab- schnitte mit gesamt 56.610,24 ab. Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten fnf Jahren wie folgt: Planansatz Rechnungsergebnis zum Vorjahr 2002 12.000,00 10.081,60 - 59,5 % 2003 10.000,00 7.962,60 - 20,4 % 2004 10.000,00 9.672,89 + 21,5 % 2005 10.000,00 10.231,79 + 5,8 % 2006 10.000,00 56.610,24 + 453,3 % Mit der Vorlage 133 vom 07.03.2006 hat das Fachamt einen Sachstandsbericht zu den Bau- werksprfungen nach DIN 1076 zur Erhaltung von Ingenieurbauwerken vorgelegt. In diesem Bericht wird auf die Notwendigkeit von Hauptprfungen an Ingenieurbauwerken hingewiesen. Der Magistrat hat den Bericht zur Kenntnis genommen. Insgesamt befinden sich rd. 120 Ingenieurbauwerke (u. a. Brcken, Tunnel, Sttzwnde) in der Baulast der Stadt. Der Straenbaulasttrger ist verpflichtet, die Ingenieurbauwerke re- gelmig insbesondere hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht zu berprfen. Aufgrund fehlender Finanzmittel in den zurckliegenden Jahren ist im HHj. 2006 bei 70 Bau- werken eine Hauptprfung fllig gewesen. Diese Prfungen haben die Ausgaben im Berichts- jahr erh ht. Die Ergebnisse der Prfungen werden in der Anlagenbewertung fr die Er ff- nungsbilanz zum 01.01.2008 bercksichtigt. 168 HHSt. .... 542100 (Abwassergebühren für öffentl. versiegelte Flächen) Der HH-Ansatz betrug ursprünglich 2.580.700,00 und wurde im 1. Nachtrag um 48.700,00 reduziert. Die Ausgaben liegen im Berichtsjahr bei 2.415.815,84. Die entsprechenden Einnahmen sind bei der HHSt. 01.7000.110010 (Kanalbenutzungsgebüh- ren - Niederschlagswasser) nachgewiesen. Durch die beiden HHSt. kann festgestellt werden, dass die Stadt die Abwassergebühren für öffentliche versiegelte Flächen selbst übernimmt. Eine prozentuale Aufteilung am Ende des Haushaltsjahres entfällt. HHSt. .... 622000 (Betriebs- und Wartungskosten Sonderbauwerke) Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten fünf Jahren wie folgt: Planansatz Rechnungserg. zum Vorjahr 2002 228.000,00 151.185,01 - 22,5 % 2003 223.800,00 164.728,99 + 8,9 % 2004 223.800,00 187.799,65 + 14,0 % 2005 223.800,00 196.948,20 + 4,9 % 2006 223.800,00 222.296,68 + 12,9 % UA 6300 – Straen, Wege, Pltze und Brcken HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 498.709,46 483.860,00 481.280,08 Ausgaben 11.250.442,55 11.829.830,00 11.797.888,59 Zuschussbedarf 10.751.733,09 11.345.970,00 11.316.608,51 Vergleich Rechnungserg./Planung -29.361,49 -0,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 564.875,42 5,3% UA 6500 – Kreisstraen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 70.300,00 70.300,00 70.300,00 Ausgaben 146.726,75 177.960,00 149.488,55 Zuschussbedarf 76.426,75 107.660,00 79.188,55 Vergleich Rechnungserg./Planung -28.471,45 -26,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 2.761,80 3,6% 169 UA 6600 – Bundesstraen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 34.600,00 34.600,00 34.600,00 Ausgaben 240.071,77 193.710,00 185.076,76 Zuschussbedarf 205.471,77 159.110,00 150.476,76 Vergleich Rechnungserg./Planung -8.633,24 -5,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -54.995,01 -26,8% UA 6650 – Landesstraen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 30.200,00 30.200,00 30.200,00 Ausgaben 102.026,36 75.950,00 103.275,04 Zuschussbedarf 71.826,36 45.750,00 73.075,04 Vergleich Rechnungserg./Planung 27.325,04 59,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.248,68 1,7% UA 6700 – Straenbeleuchtung HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 0,00 0,00 Ausgaben 2.161.749,65 2.145.410,00 2.146.428,33 Zuschussbedarf 2.161.749,65 2.145.410,00 2.146.428,33 Vergleich Rechnungserg./Planung 1.018,33 0,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -15.321,32 -0,7% Nach der fehlerhaften Verbuchung im Vorjahr22 sind die Anordnungen und die Buchungen im HHj. 2006 korrekt der HHSt. .... 621000 (Straenbeleuchtung) und der HHSt. .... 621100 (Straenbeleuchtung, Kapitaldienst) im UA 6700 zugeordnet. Die Einzelheiten ergeben sich aus der nachstehenden Tabelle. Im Planansatz der HHSt. …. 621100 ist eine im 1. Nachtrag erfolgte Abplanung von 50.000 bercksichtigt. 22 Rdn. 242/2005 170 HHSt. Planansatz Rechnungserg. Abweichung .... 621000 1.310.000,00 1.365.571,25 + 4,2 % .... 621100 777.500,00 719.582,78 - 7,5 % Die Mehrausgaben bei HHSt. .... 621000 sind im Rahmen des Deckungsrings gedeckt. Die Ausgaben der HHSt. .... 621000 verteilen sich wie folgt Stromkosten Wartungskosten Abbruchkosten und Sonstiges Gesamt 2002 718.340,73 510.538,84 132.271,68 1.361.151,25 2003 771.605,23 456.166,78 147.010,02 1.374.782,03 2004 757.884,22 426.454,50 188.427,79 1.372.766,51 2005 848.759,61 459.371,52 97.023,27 1.405.154,40 2006 803.882,44 527.827,05 33.861,76 1.365.571,25 Die durchschnittlichen Wartungskosten betragen 43.985,59/Monat. Gegenber dem Vorjahr (38.280,96/Monat) entspricht dies einer Erh hung um rd. + 14,9 %. Im Rechnungsergebnis des Berichtsjahres ist eine im Januar 2006 eingegangene Restzahlung fr das Verbrauchsjahr 2005 von 80.772,44 enthalten. Die verbleibende Summe der Zahlun- gen von 723.110,00 betreffen die Abschlagszahlungen fr das Jahr 2006. In den sonstigen Kosten sind unter anderem Unterhaltungs- und Inspektionskosten (11.920,53) sowie die Stromkosten (1.700,00) fr die Pumpenanlage und Beleuchtung der Brunnenanlage Lise-Meitner-Strae/Europaplatz fr den Zeitraum Oktober 2005 bis Oktober 2006 enthalten. UA 6800 – Theatertiefgarage HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 264.783,75 267.170,00 299.931,26 Ausgaben 166.425,40 176.030,00 176.874,75 berschuss 98.358,35 91.140,00 123.056,51 Vergleich Rechnungserg./Planung 31.916,51 35,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 24.698,16 25,1% Der geplante berschuss konnte im Berichtsjahr mit einer Steigerung um 31.916,51 erneut deutlich bertroffen werden. Das gute Ergebnis basiert in erster Linie auf Mehreinnahmen von 32.330,23 bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten). Die Personalausgaben stiegen ge- ringfgig um 3.586,10. 171 HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. Vergleich RE/Vj. 2004 267.170,00 252.221,34 +7.003,70 2005 267.170,00 264.783,75 +12.562,41 2006 267.170,00 299.500,23 +34.716,48 UA 6801 – Parkbauten HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 21.269,02 18.500,00 19.649,32 Ausgaben 18.784,23 14.580,00 19.060,16 berschuss 2.484,79 3.920,00 589,16 Vergleich Rechnungserg./Planung -3.330,84 -85,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -1.895,63 -76,3% Der berschuss blieb mit 589,16 um 3.330,84 hinter der Planung zurck. Ausschlaggebend hierfr waren die Mehrausgaben bei der Unterhaltung der Betriebsanlagen und Grnanlagen, welche durch die Mehreinnahmen von 1.149,32 nicht kompensiert werden konnten. UA 6802 – Parkuhren und Parkscheinautomaten HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 772.838,22 700.000,00 914.471,32 Ausgaben 108.140,55 122.900,00 122.399,61 berschuss 664.697,67 577.100 792.071,71 Vergleich Rechnungserg./Planung 214.971,71 37,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 127.374,04 19,2% Bei den Benutzungsgebhren der HHSt. ....110000 konnten bei einem Ansatz von 700.000,00 insgesamt 914.471,32 eingenommen werden. Die Einnahmen dieser HHStelle entwickelten sich seit 2002 wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. RE bei korrekter Aufteilung 2002 800.000,00 745.503,00 2003 861.000,00 616.295,00 669.050,00 2004 883.000,00 744.286,00 691.531,00 2005 700.000,00 772.838,22 2006 700.000,00 914.471,32 172 Gegenber dem Vorjahresergebnis sind Mehreinnahmen von 141.633,10 zu verzeichnen. Wie wir bereits in den Vorjahresberichten feststellten, wurden 2003 versehentlich nur die Ein- nahmen fr 11 Monate, 2004 jedoch die Einnahmen fr 13 Monate verbucht. Die tatschli- chen Rechnungsergebnisse dieser Jahre bei zeitgerechter Verbuchung der Einnahmen haben wir daher noch einmal in der rechten Spalte aufgefhrt. UA 6900 – Wasserlufe HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 50.000,00 0,00 Ausgaben 1.829.518,22 2.462.950,00 2.362.107,52 Zuschussbedarf 1.829.518,22 2.412.950,00 2.362.107,52 Vergleich Rechnungserg./Planung -50.842,480 -2,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 532.589,30 29,1% HHSt. …. 713000 (Zuweisungen an Wasserverbnde) Die Ausgaben der HHSt. betragen 375.310,40 bei einem HH-Ansatz von 415.000,00. Wasserverband Schwarzbach Ried 270.783,66 Wasserverband Modaugebiet 104.526,74 375.310,40 173 EINZELPLAN 7 – FFENTLICHE EINRICHTUNGEN, WIRTSCHAFTSFRDERUNG HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 38.326.205 40.810.320 40.050.304 Sonst. Finanzeinnahmen 275.672 50.000 5.072 Summe Einnahmen 38.601.877 40.860.320 40.055.376 Personalausgaben 4.514.501 4.558.020 4.650.224 Sachaufwand 46.561.928 47.075.280 45.694.390 Zuweisungen u. Zuschsse 11.034.871 13.108.540 12.727.694 Summe Ausgaben 62.111.300 64.741.840 63.072.308 Zuschussbedarf 23.509.423 23.881.520 23.016.932 Vergleich Rechnungserg./Planung -864.588 -3,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -492.491 -2,1% UA 7000 – Abwasserbeseitigung HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 34.723.565,61 36.776.450,00 36.528.800,87 Ausgaben 37.842.220,54 38.153.820,00 37.231.204,08 Ergebnis -3.118.654,93 -1.377.370,00 -702.403,21 Vergleich Rechnungserg./Planung 674.966,79 -49,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 2.416.251,72 -77,5% Der nach der Rechnung erwirtschaftete Fehlbetrag von rd. -702,4 T€ ist ein Verlust, der nach Aufl sung aller Rcklagen ausgewiesen wird. Die Gebhrenstze sind seit 01.01.2007 ange- passt worden.23 In den Jahren 2002 bis 2006 ist der Rcklagenbestand wie folgt abgebaut worden: Es entfallen auf: 2002 3.280.851,77 2003 659.317,71 2004 1.715.422,76 2005 265.790,91 2006 0,00 23 Rdn. 248/2005 174 Seit Ende 2005 standen keine Rcklagen mehr zur Verfgung. HHSt. .... 110000 (Kanalbenutzungsgebhren) HHj. Planansatz Rechnungserg. Abweichung 2005 22.390.000,00 19.284.437,03 -3.105.562,97 2006 21.650.000,00 21.205.727,77 -444.272,23 Differenz Vorjahr -740.000,00 1.921.290,74 2.661.290,74 Im Haushaltsjahr 2006 blieben die Gebhrenstze unverndert. Die ursprngliche Planung von 22.390 T€ wurde in den Nachtrgen auf 21.650 T€ reduziert. Das Ergebnis ist gegenber dem Vorjahr um 1.921.290,74 oder 9,96 % h her ausgefallen. Dieses h here Ergebnis ist u. a. auf die Abrechnung des eingeleiteten Bachwassers zurckzu- fhren.24 Gegenber dem Vorjahr sind die Einnahmen um knapp 1.600 T€ gestiegen. Entwicklung der Kasseneinnahmereste (saldiert) HHj. Schwarze Reste (Forderungen) Von 2005 nach 2006 705.524,12 Von 2006 nach 2007 743.805,64 Differenz Vorjahr 38.281,52 Im neuen Finanzwesen NSK werden die KER ab dem Haushaltsjahr 2005 nach den Abgabear- ten Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennt ausgewiesen. HHSt. .... 110010 (Kanalbenutzungsgebhren – Niederschlagswasser) HHj. Planansatz Rechnungserg. Abweichung 2005 8.444.000,00 8.156.477,03 -287.522,97 2006 8.150.000,00 8.212.352,75 62.352,75 Differenz Vorjahr -294.000,00 55.875,72 349.875,72 Fr das Jahr 2006 blieben auch die Gebhrenstze unverndert. Die ursprngliche Planung fr 2006 von 8.444.T€ wurde im Nachtrag auf 8.150 T€ reduziert. Das Ergebnis entspricht mit Mehreinnahmen von 62.352,75 fast exakt dieser angepassten Planung. Entwicklung der Kasseneinnahmereste (saldiert) HHj. Schwarze Reste (Forderungen) Von 2005 nach 2006 635.212,99 Von 2006 nach 2007 727.591,41 Differenz Vorjahr 92.378,42 24 Rdn. 249/2005 175 HHSt. .... 110100 (Gebhren aus Einleiterkontrolle/Labor) HHSt. .... 655300 (Laborleistungen/Einleiterkontrolle) HHSt. Planansatz Rechnungserg. Abweichung .... 110100 60.000,00 46.816,74 13.183,26 .... 655300 60.000,00 46.582,00 13.418,00 HHSt. .... 675000 (Erstattung an die Entega Service GmbH fr Datenaustausch Kanalabrechnung) Das Rechnungsergebnis von 47.552,25 blieb mit 2.447,75 hinter dem Planansatz von 50.000,00 zurck. HHSt. .... 675100 (Erstattung an die HSE fr Betriebskosten Klranlage) Mit Wirkung 31.12.2004 hat die HSE AG die Sparte Abwasser in die HSE GmbH & Co. KG aus- gegliedert. Die Stadt erstattet der Gesellschaft aufgrund vertraglicher Regelungen die Kosten fr den Betrieb der Klranlage. Als Planansatz waren fr das HHj. 2006 26.200.010,00 vor- gesehen. Das Rechnungsergebnis beluft sich auf 26.200.004,00 und trifft damit den Planan- satz relativ genau. Der ausgezahlte Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Abschlagszahlungen 2006 (4 x 1.933.580,00) 7.734.320,00 (12 x 1.538.807,00) 18.465.684,00 Endsumme 26.200.004,00 Die Abrechnungssumme der HSE betrgt 27.353,9 T€. Das ergibt fr 2006 eine Nachzahlung fr die Stadt von 1.153,9 T€. Die abgerechneten Entgelte fr Abwasserreinigung 2006 werden im Auftrag der Gesellschaft von dem von ihr beauftragten Abschlussprfer geprft. Seit dem Rechnungsjahr 2001 beauf- tragt die Stadt aufgrund eines Gerichtsurteils zustzlich eine andere Wirtschaftsprfungsge- sellschaft mit der Prfung der Entgeltabrechnung. Nach dem Bericht25 setzen sich die ermittelten Kosten aus folgenden Kostenarten zusammen: 2005 2006 Zinsen 1.519.370,36 2.611.494,84 Abschreibungen 8.715.066,32 7.479.563,04 Personalaufwand 3.249.716,52 3.804.126,28 Sachaufwand 6.448.056,88 5.961.353,55 Erl se/Ertrge -628.748,16 -469.952,90 Kalkulierbare Steuern 1.096.156,07 1.313.415,61 V + G-Kosten 1.580.000,00 1.607.000,00 Wagniszuschlag 1.384.672,00 1.273.963,00 Gesamtsumme netto 23.364.289,99 23.580.963,42 + 16 % Umsatzsteuer 3.738.286,40 3.772.954,15 Rechnungsendbetrag 27.102.576,39 27.353.917,57 25 Bericht ber die Prfung von abgerechneten Entgelten fr Abwasserreinigung 2006 Seite 5 176 Gegenber dem Vorjahresergebnis ist die Abrechnung im Berichtsjahr um 251,3 T€ h her ausgefallen. Die Stadt zahlt der HSE GmbH & Co. KG eine Finanzierungsvergtung in H he der Zinsbelas- tung der Gesellschaft, die sich aus den von der HSE AG bereits vor Abschluss des Nachtrags- vertrages aufgenommenen Darlehen zur Durchfhrung des Abwasserreinigungsvertrages er- geben. Die Verrechnung von effektiven Zinsen ist gem LSP nicht zu beanstanden, wenn der verrechnete Betrag unter dem h chstzulssigen kalkulatorisch nach Preisrecht ermitteltem Betrag liegt.26 In 2005 sind aufgrund der Ausgliederungen zur HSE GmbH & Co. KG Korrekturen durchge- fhrt worden. Dies fhrte 2006 zu geringeren Abschreibungsbelastungen. Die Steigerung der Personalkosten gegenber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Zufhrungen zu den handelsrechtlich zu bildenden Rck- stellungen und der verspteten Abrechnung von Betrgen, die das Jahr 2005 betroffen ha- ben.27 Im Jahr 2006 wurde das Betriebsregime der Klrschlammtrocknungsanlage vorbergehend dahingehend gendert, den Klrschlamm lediglich teilentwssert zu entsorgen weil das aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten gnstiger war. 28 Dies fhrt zu Einsparungen im Sachkon- tenbereich. Bisher nicht endgltig geklrt ist die Frage, ob die Zinsen fr Darlehen der HSE AG an die HSE gesellschaftsrechtlich oder schuldrechtlich veranlasst sind. 2005 erfolgte die hlftige Zurech- nung im Rahmen der Dauerschuldzinsen, 2006 wurde der Sachverhalt in voller H he als Ge- winnanteil bei der Berechnung der Gewerbesteuerrckstellung bercksichtigt. Je nach dem, wie die steuerliche Beurteilung ausfllt, wird sich ein nderungsbedarf fr die jeweilige Ent- geltabrechnung 2007 ergeben.29 UA 7001 – Abwasserbeseitigung– nicht ablastbare Kosten Die Stadt hat den UA 2002 neu eingefhrt, um die Ausgaben, die durch die Abwasserbeseiti- gung entstehen, jedoch gebhrenrechtlich nicht an die Gebhrenschuldner weitergegeben werden k nnen, nachvollziehbar auszuweisen. Die bei der HHSt. .... 679000 aufgefhrten nicht ablastbaren Ausgaben betragen 1.392.000,00 (Vorjahr 1.508.000,00). Dabei handelt es sich um die bernahme des Wagnis- und Gewinnzuschlags und die Mehrkosten fr die groe Klrschlammtrocknung. Die Zufh- rung an den UA 7000 erfolgt in gleicher H he ber die HHSt. 1.7000.169040. Fr die Erstattung aus berzahlten Gebhren aus den Jahren 1995 – 1998 werden auf der HHSt. 1.7001.679200 4,9 Mio. ausgewiesen. Diese werden dem UA 7000 in gleicher H he (HHSt. 1.7000.169060) zugefhrt. 26 a.a.O. Seite 7 27 a.a.O. Seite 11 28 a.a.O. Anlage 5 Seite 1 29 a.a.O. Anlage 5 Seite 2 177 UA 7010 – ffentliche Toilettenanlagen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 0,00 0,00 Ausgaben 388.890,70 391.920,00 393.332,28 Zuschussbedarf 388.890,70 391.920,00 393.332,28 Vergleich Rechnungserg./Planung 1.412,28 0,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 4.441,58 1,1% UA 7204 – Kompostierungsanlage Der Sachstand zum Ende des Berichtsjahres war unverndert. Der KER von 191,43 stand nach wie vor offen. Erst 2007 hat die Stadt die Forderung niedergeschlagen. UA 7300 – Mrkte Das Fachamt hat die im Vorjahr noch bestehenden KER im Berichtsjahr durch unbefristete Niederschlagungen auf 676,28 reduziert. In wie weit diese restlichen Forderungen 2007 end- gltig bereinigt werden konnten, war zum Zeitpunkt unserer Prfung noch nicht ersichtlich. UA 7500 – Friedh fe HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 2.650.778,30 2.758.500,00 2.392.212,63 Ausgaben 4.610.772,49 4.637.690,00 4.368.229,51 Zuschussbedarf 1.959.994,19 1.879.190,00 1.976.016,88 Vergleich Rechnungserg./Planung 96.826,88 5,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 16.022,69 0,8% Der gegenber der Planung h here Zuschussbedarf von 96.826,88 resultiert im Wesentlichen aus Wenigereinnahmen bei der HHSt. …. 110000 (Friedhofbenutzungsgebhren) von 308.181,95, die nicht in voller H her durch entsprechende Wenigerausgaben ausgeglichen werden konnten. Das Rechnungsergebnis entspricht annhernd dem des Vorjahres. Der Kostendeckungsgrad verschlechterte sich erneut um 2,7 % von 57,5 % auf 54,8 %. 178 Die Friedhofbenutzungsgebhren und KER entwickelten sich seit 2002 wie folgt: HHj. Benutzungsgebühren % KER ohne Abgänge % 2002 2.397.240,00 - 28,9 207.596,00 - 22,1 2003 2.616.689,00 + 9,2 216.152,00 + 4,1 2004 2.472.734,00 - 5,5 243.053,00 + 12,5 2005 2.481.338,00 + 0,3 254.678,00 + 4,8 2006 2.191.818,00 - 11,7 256.834,00 + 0,8 Bei folgenden weiteren Einnahme- und Ausgabehaushaltsstellen ergaben sich gegenber der Planung wesentliche nderungen: HHStelle Ansatz + mehr / - weniger Einnahmen ….110000 – Friedhofsbenutzungsgebhren 2.500.000,00 - 308.181,95 ....170010 – Zuweisung Bund baul. Unterh. Kriegsgrber 138.000,00 - 43.730,86 Ausgaben SN 1 Personalausgaben 2.405.250,00 + 60.257,68 SN 2 Unterhaltung der baulichen Anlagen 82.000,00 - 34.674,61 ….516100 – Baumarbeit, -sanierungen, Sicherheitsfll. 40.000,00 + 90.613,03 SN 6 Wasserverbrauch, Kanalgebhren 111.530,00 - 39.613,85 ….550000 – Haltung von Fahrzeugen 26.540,00 + 41.280,34 ….658200 – Entsorgung von verunreinigtem Bioabfall 84.000,00 - 43.519,38 ….680000 – Abschreibungen 329.000,00 - 44.331,27 ….685000 – Verzinsung des Anlagekapitals 691.800,00 - 178.774,68 Am 01.10.2005 legte uns das Grnflchen- und Umweltamt erstmalig den Entwurf einer neu- en Friedhofs- und Gebhrensatzung vor. Nach Vorlage weiterer Kalkulationsgrundlagen sowie Beantwortung verschiedener Nachfragen wiesen wir in unserer Stellungnahme vom 01.11.2005 darauf hin, dass bei der zugrunde liegenden Gebhrenkalkulation u. E. verschie- dene Risiken keine Bercksichtigung fanden. Die Gebhrenkalkulation erfolgte durch eine Be- ratungsgesellschaft. Im Rahmen eines Workshops mit den Beteiligten wurde angekndigt, die Friedhofsgebhren alle zwei bis drei Jahre zu berprfen und entsprechend anzupassen. Dar- aufhin haben wir unsere Bedenken zurckgestellt. Am 12.10.2006 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die nderung/Neufassung der Friedhofssatzung sowie der Friedhofsgebhrenordnung. Die Ver ffentlichung erfolgte am 26.10.2006 im Darmstdter Echo, die nderungen traten zum 01.01.2007 in Kraft. Aus wirtschaftlichen Erwgungen hat die Stadt das Krematorium zum 01.01.2008 in das Son- derverm gen des EAD bertragen.30 30 siehe auch Ausfhrungen zu UA 7502 (Krematorium) S. 179 179 UA 7501 – Jdischer Friedhof HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 6.716,00 6.700,00 6.716,00 Ausgaben 41.460,01 49.600,00 45.089,30 Zuschussbedarf 34.744,01 42.900,00 38.373,30 Vergleich Rechnungserg./Planung -4.526,7 -10,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 3.629,29 10,4% Aufgrund geringerer Ausgaben reduzierte sich der geplante Zuschussbedarf von 42.900,00 um 4.526,70 (10,6 %) auf 38.373,30. Gegenber dem Vorjahr erh hte sich der Zuschussbe- darf dagegen um 3.629,29 bzw. 10,4 %. UA 7502 – Krematorium HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 841.153,40 879.700,00 659.872,68 Ausgaben 873.627,64 866.260,00 778.519,45 Zuschussbedarf 32.474,24 -13.440,00 118.646,77 Vergleich Rechnungserg./Planung 132.086,77 -982,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 86.172,53 265,4% Die Planung ging bei Einnahmen von 879.700,00 und Ausgaben von 866.260,00 von einem berschuss von 13.440,00 aus. Bedingt durch erheblich niedrigere Einnahmen aus Feuerbe- stattungen von 650.795,17 ergab sich, wie auch erstmalig im Vorjahr, dagegen ein Fehlbetrag von 118.646,77. Der ursprngliche Ansatz von 977.200,00 bei der HHSt. …. 110000 (Gebhr fr Feuerbestattung) war wegen der rcklufigen Zahl der Einscherungen im 1. Nachtrag 2006 deshalb bereits um 100.000,00 auf 877.200,00 reduziert worden. Der Kostendeckungsgrad verminderte sich erneut erheblich um 11.5 % von 96,3 % auf nun- mehr 84,8 %. Mit Beschlssen des Magistrats vom 21.11.2007 und der Stadtverordnetenversammlung vom 18.12.2007 31 hat die Stadt das Krematorium im Rahmen der Haushaltskonsolidierung zum 01.01.2008 in das Sonderverm gen des EAD bertragen. Der EAD wird das Krematorium pri- vatwirtschaftlich unter dem Namen „Krematorium Waldfrieden“ betreiben. M gliche Anfangs- verluste in den ersten vier Jahren trgt der EAD dabei auf neue Rechnung vor. 31 Magistratsvorlage Nr. 2007/0658 vom 13.11.2007 180 UA 7602 – Anschlagwesen HHSt. …. 110000 (Benutzungsgebhren) V Wie im Vorjahresbericht erlutert32 hatten wir das Fachamt mehrfach darauf hingewiesen, dass der am 09.08.99 mit den Deutschen Stdte Medien (DSM) geschlossene Vertrag wegen der Werbung auf Kabelverteilerschrnken im Jahr 2002 mit dem Ziel einer nderung der Ver- gtung nachverhandelt werden sollte. In den ersten fnf Betriebsjahren war die Werbeflchen- berlassung mit einer Reinigungsverpflichtung der DSM abgegolten. Im Oktober 2007 hat uns das Fachamt dazu mitgeteilt, dass der Vertrag voraussichtlich zum 01.09.2008 gekndigt wird. Das Fachamt bedauert, bis heute keine Verhandlungen mit DSM bezglich einer Vergtung aufgenommen zu haben. B Das Fachamt hat es in diesem Bereich versumt, durch termingerechte Aufnahme von Verhandlungen ein besseres Ergebnis fr die Stadt (= Realisierung von Einnahmen) zu erzie- len. UA 7616 – Haus der Vereine, Oberstrae HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 10.182,11 10.750,00 7.828,74 Ausgaben 39.062,12 44.200,00 42.498,58 Zuschussbedarf 28.880,01 33.450,00 34.669,84 Vergleich Rechnungserg./Planung 1.219,84 3,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 5.789,83 20,0% UA 7800 – F rderung der Landwirtschaft HHSt. .... .718000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Gegenberstellung der letzten 3 Jahre: HHj. 2004 2005 2006 Planung 4.000,00 3.000,00 2.000,00 Rechnungsergebnis 820,00 550,00 *3.175,00 *im Deckungsring 43762 waren ausreichende Mittel verfgbar Im HHj. 2006 hat das Fachamt Zuschsse an neun Vereine von insgesamt 3.175,00 ausge- zahlt. Soweit notwendig, haben die Vereine VN fr 2006 vorgelegt. Die Vereine haben die zweckentsprechende Verwendung der erhaltenen Zuschsse nachgewiesen. Wegen geringerer Materialkosten gegenber dem Kostenvoranschlag musste der GZV 1876 insg. 338,00 zurckzahlen. Der Verein hat den Betrag 2007 berwiesen. 32 RdNr. 261/2005 181 UA 7900 – Verrechnungsunterabschnitt ProRegio HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 0,00 0,00 Ausgaben 656.924,68 1.063.680,00 548.751,67 Zuschussbedarf 656.924,68 1.063.680,00 548.751,67 Vergleich Rechnungserg./Planung -514.928,33 -48,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -108.173,01 -16,5% Der Verrechnungsunterabschnitt liegt mit einem Rechnungsergebnis von 548.751,67 um 514.928,33 bzw. 48,3 % unter dem im 1. Nachtrag 2006 veranschlagten Fehlbetrag von 1.063.680,00. Der ursprnglich veranschlagte Gesamtansatz des UA von 684.280,00 wurde im 1. Nachtrag zur Finanzierung von Altlasten um 379.400,00 erh ht (siehe hierzu auch Ma- gistratsvorlage Nr. 2006/0365 vom 26.05.2006 – Abgabe einer Patronatserklrung gegenber ProRegio Darmstadt e. V. zur Abwendung eines Insolvenzverfahrens; Beschlsse des Magist- rats vom 07.06.2006 und der Stadtverordnetenversammlung vom 06.07.2006). 2006 fand eine Neuausrichtung des Stadtmarketings statt. Die ProRegio Darmstadt, Stadt- und Touristikmarketing Gesellschaft e. V. (ProRegio) wurde Mitte 2006 in Darmstadt Citymar- keting e. V. umfirmiert. Zweck des Vereins ist nach der neuen Satzung den Einzelhandels- und Dienstleistungsstandort in der City Darmstadt zu beleben und fr Kunden und Besucher dau- erhaft attraktiv zu gestalten. Unter der City ist dabei insbesondere der unmittelbare Bereich der als Fugngerzone ausgewiesenen Straen in der Innenstadt und der angrenzenden Stra- enzge zu verstehen, die als Ergnzungsgebiet zum Teil typische Funktionen einer City auf- weisen. Als weitere Manahme erfolgte die Grndung der Wissenschaftsstadt Darmstadt Mar- keting GmbH. Gem Gesellschaftsvertrag ist Gegenstand des Unternehmens die Koordinati- on, Durchfhrung und Umsetzung von Aktivitten und Manahmen des Stadtmarketings. Die- se Aufgaben entsprechen annhernd dem restlichen ehemaligen Ttigkeitsbereich von ProRe- gio e. V. mit Ausnahme des oben definierten Aufgabenbereichs des Darmstadt Citymarketing e. V.. Seit Grndung der ProRegio Darmstadt – Stadt- und Touristikmarketing Gesellschaft e. V. (ProRegio) zum 01.01.2000 bis zur Neustrukturierung des Stadtmarketings Mitte 2006 entwi- ckelte sich die Auszahlung der Zuschsse ber die HHSt. .... 700000 (Zuschuss an Stadt- und Touristik Gesellschaft e. V.) wie folgt: HHj. HHAnsatz Rechnungserg. + / - + / - zum Vj. 2000 531.933,00 532.441,00 + 508,00 2001 662.210,00 583.912,00 - 78.298,00 + 51.471,00 (9,7%) 2002 670.270,00 739.364,00 + 69.094,00 + 155.452,00 (26,6%) 2003 675.000,00 720.960,00 + 45.960,00 - 18.404,00 (2,5%) 2004 683.000,00 690.057,00 + 7.057,00 - 30.903,00 (4,3%) 2005 649.400,00 655.737,00 + 6.337,00 - 34.320,00 (5,0%) 2006 1.059.400,00 547.564,00 - 511.836,00 entfllt Die o. a. HHStelle ist gem 18 GemHVO deckungsfhig mit der HHSt. 01.7910.718200 (Zuschuss Stadtmarketing GmbH). Die nicht verausgabten Mittel von 511.836,00 wurden 182 nach der Neustrukturierung gr tenteils fr Zuschusszahlungen an den Verein Citymarketing e. V., die Darmstadt Marketing GmbH sowie Beratungs- und Bekanntmachungskosten in H he von 771.084,06 im UA 7910 (Amt fr Wirtschaft- und Stadtentwicklung, Abt. Wirtschaft) ben - tigt.33 Mit der Geschftsfhrung der Darmstadt Marketing GmbH war die Vorlage eines Zwischenab- schlusses zum 30.06.2006 vereinbart. Dieser lag uns zum Zeitpunkt der Berichtserstellung noch nicht vor. UA 7910 – Amt fr Wirtschaft- und Stadtentwicklung, Abt. Wirtschaft HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 74.392,46 0,00 61.109,60 Ausgaben 758.704,81 1.094.510,00 1.592.048,05 Zuschussbedarf 684.312,35 1.094.510,00 1.530.938,45 Vergleich Rechnungserg./Planung 436.428,45 39,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 846.626,1 123,7% Im Vergleich zum Vorjahr hatte die Abteilung Wirtschaft einen um rd. 124 % h heren Zu- schussbedarf. Die Ausgaben haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um ca. 830.000,00 er- h ht. Die Mehrausgaben resultieren hauptschlich aus der Auszahlung eines Zuschusses von 771.084,06 an die Stadtmarketing GmbH (. …. 718200 war bis HHj. 2005 im UA 7900 etatisiert) aus der Auszahlung eines Zuschusses (. …. 718300) von 60.000,00 an ProRegio HHSt. …. 177000 (Zuw. fr Messeauftritt bei der Expo-Real) Bei der Stadtkassenprfung 2006 haben wir das Fachamt auf eine offene Forderung von 2.024,92 aus 2004 aufmerksam gemacht. Bei der Forderung handelt es sich um den Restbe- trag einer Anteilsfinanzierung einer Firma am stdtischen Messestand auf der EXPO-Real in Mnchen. Das Fachamt hat aufgrund unserer Rckfrage die Forderung mehrmals schriftlich angemahnt. Ein schriftlicher Vertrag liegt nicht vor. Daher hat das Fachamt die Forderung im HHj. 2007 storniert, da eine weitere Verfolgung des Anspruchs nicht als Erfolg versprechend B angesehen wurde. Erst aufgrund unserer nochmaligen Nachfrage hat das Amt festgestellt, dass die Firma die Vereinbarung mit der Stadt per Fax besttigt hatte. Wir haben dem Fa- chamt empfohlen, den Vorgang vom Rechtsamt prfen zu lassen und erst danach zu ent- scheiden, ob die Forderung endgltig storniert wird. Der Budgetring 30793, der fr die Expo-Real eingerichtet ist, war insgesamt gedeckt. 33 siehe hierzu nachfolgend zu UA 7910. 183 HHSt. …. 718000 (Zuschsse an Gewerbevereine) Gegenberstellung der letzten drei Jahre: HHj. 2004 2005 2006 Planung 7.200,00 6.870,00 6.870,00 Rechnungsergebnis 3.500,00 6.400,00 2.800,00 Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 6.870,00 an drei Gewerbevereine insgesamt 2.800,00 aus. Zwei Vereine haben die zweckentsprechende Verwendung nachgewiesen. Bei dem Gewerbeverein Eberstadt (Zuschuss ber 1.500,00, geprft am 22.02.2008) haben wir dem Fachamt empfohlen, einen Teil des Zuschusses anteilig in H he von 655,50 zurckzu- fordern. HHSt. …. 718100 (Zuschsse zur F rderung der Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeits- markt) Die Zuschusshaushaltsstelle im UA der Abt. Wirtschaft wird vom Frauenbro bewirtschaftet. Im HHj. 2006 hat das Frauenbro erneut einen Zuschuss von 75.540,00 an das Frauen Kom- petenz Zentrum ausgezahlt. 34 HHSt. …. 718200 (Zuschuss Stadtmarketing GmbH) Der bisher (bis 1.Halbjahr 2006) im UA 7900 etatisierte Zuschuss an ProRegio wird ab HHj. 2006 (2. Halbjahr) im UA 7910 ausgewiesen. Die Anstze und Ausgaben der beiden HHStellen sind im Deckungsring 43560 zusammengefasst (Verfgbare Mittel zum 31.12.2006 insg. 90.752,77). Wegen der Vernderungen beim Stadtmarketing verweisen wir auf UA 7900. Im HHj. 2006 hat das Fachamt insgesamt 771.084,06 ausgezahlt: Zuschuss Citymarketing e.V. 140.000,00 Zuschuss Marketing GmbH 600.000,00 Beratungs- und Bekanntmachungskosten 31.084,06 Die Jahresabschlsse der Marketing GmbH und der Citymarketing e.V. fr das Jahr 2006 lie- gen dem Fachamt noch nicht vor. Das Fachamt hat erinnert. In einem Gesprch mit der Geschftsfhrerin der GmbH im Juli 2007 haben wir gemeinsam festgelegt, dass fr den bergang von ProRegio zur Citymarketing e.V. zum 30.06.06 ein Zwi- schenabschluss erstellt wird. Die Vernderungen/Verschiebungen sind in einem Sachbericht ausfhrlich zu erlutern. HHSt. …. 718300 (Zuschsse an Gewerbevereine fr Rahmenprogramm Fuballwelt- meisterschaft 2006) Die Stadt hat am 28.06.06 an ProRegio e.V. 60.000,00 ausgezahlt fr „Anteil WM- B Shopping“. Das Fachamt hat versumt, einen Zuwendungsbescheid mit Bewilligungsbedin- gungen zu erlassen. Die Citymarketing e.V. hat auf Erinnerung des Fachamtes im Januar 2008 einen Verwendungsnachweis fr die Manahme erstellt, der nach Vorprfung an uns weiterge- leitet wird. Die Ausgaben in den fr den UA 7910 gebildeten Deckungsringen (43764 und 43791) waren insgesamt gedeckt. 34 Siehe UA 0252 (Frauenbro), S. 33 ff 184 UA 7920 – ffentlicher Personennahverkehr HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 310,00 422,40 Ausgaben 10.389.963,76 11.688.890,00 11.303.796,80 Zuschussbedarf 10.389.963,76 11.688.580,00 11.303.374,40 Vergleich Rechnungserg./Planung -385.205,60 -3,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 913.410,64 8,8% Bei folgenden Haushaltsstellen ergaben sich gegenber der Planung wesentliche nderungen: HHSt. …. 622000 Betriebs- und Nebenkosten, ffentl. Bereich Querbahnsteig - 50.000,00 .... 715100 Zuschsse an HEAG und Regionalbusuntern. fr den PNV - 240.953,66 .... 715420 Zuschuss fr Busbeschleunigung Linie R - 20.000,00 …. 715900 Umstellung der Straenbahnlinie 1 auf ganzjhrigen Betrieb - 16.477,00 SN 1 Personalausgaben - 40.000,00 HHSt. .... 715100 (Zuschsse an HEAG und Regionalbusunternehmen fr den Personen- nahverkehr) Die Stadt hat gem Vertrag mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der HEAG 74 % des Verlustes der HEAG Verkehrs GmbH zu bernehmen, der den Betrag von 12,8 Mio. bersteigt. Fr 2005 ergibt sich folgende Berechnung: Fehlbetrag der HEAG mobilo GmbH 22.591.819,11 davon Verlustbernahme HEAG-Konzern 12.782.297,03 9.809.522,08 74 % stdtischer Anteil (Zahlbetrag) 7.259.046,34 Entwicklung der Fehlbetrge der HEAG mobilo GmbH (HEAG Verkehrs GmbH) und der stdti- schen Verlustbernahme: Jahr Verlust Anteil Stadt 2002 23.867.979,28 8.203.404,87 2003 24.256.195,91 8.490.685,17 2004 21.378.708,21 6.361.344,27 2005 22.591.819,11 7.259.046,34 2006 20.448.018,07 5.672.633,57 185 Für Zuschüsse an die Nahverkehrsorganisation DADINA waren 2.662.570,00 (HHSt. .... 715300) etatisiert. Die Ausgaben betrugen 2.646.041,00. Die DADINA ruft Mittel nur bei Liquiditätsbedarf ab. Wir haben den Jahresabschluss 2006 und die Mittelabrufe der DADINA geprüft. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Zwischen der DADINA, der Stadt Darmstadt und der HEAG mobibus GmbH ist ein Auferle- gungs- und Verkehrsvertrag über die ehemaligen Buslinien der HEAG Verkehrs GmbH ge- schlossen worden. Damit werden ab 01.01.2005 alle Bestellungen von Verkehrsleistungen der HEAG mobibus GmbH über die DADINA abgewickelt. Die entsprechenden HHSt. sind im Nach- tragshaushaltsplan abgeplant worden. 186 EINZELPLAN 8 – WIRTSCHAFTLICHE UNTERNEHMEN, ALLGEMEINES GRUND- UND SONDERVERMGEN HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.553.366 4.027.190 5.582.299 Sonst. Finanzeinnahmen 11.666.487 12.231.120 12.094.264 Summe Einnahmen 16.219.853 16.258.310 17.676.563 Personalausgaben 442.546 411.420 450.103 Sachaufwand 3.124.531 2.161.840 3.415.548 Zuweisungen u. Zuschsse 317.929 279.580 418.598 Summe Ausgaben 3.885.006 2.852.840 4.284.249 berschuss 12.334.847 13.405.470 13.392.314 Vergleich Rechnungserg./Planung -13.156 -0,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.057.467 8,6% UA 8175 - Eigenbetrieb Abfallentsorgung und Straenreinigung Auf der HHSt. .... 210000 (berschuss EAD – Betriebszweig „Betrieb gewerblicher Art“) werden die Gewinnabfhrungen des Betriebszweiges jeweils im Folgejahr gebucht. 2006 gin- gen wegen des Fehlbetrags 2005 keine Abfhrungen im stdtischen Haushalt ein. Der Magistrat hat auf Empfehlung der Betriebskommission den Jahresfehlbetrag 2006 des EAD nach Steuern von -470.280,04 (Vorjahr -955.507,58) festgestellt und ber dessen Aus- gleich wie folgt entschieden: Entnahme aus der zweckgebundenen Gebhrenausgleichsrcklage -863.790,02 Entnahme aus der Entgeltausgleichsrcklage -30.702,58 Vortrag auf neue Rechnung und im Betriebszweig Kanalbetrieb und ffentliche WCs, Verrechnung mit dem Haushalt der Stadt 2007 334.967,29 Abfhrung an den Haushalt der Stadt 89.248,27 Nach dem Bericht der WITAG-Revision vom 15.06.2007 ber die Jahresabschlussprfung fr das Geschftsjahr 2006 war der erwirtschaftete Jahresfehlbetrag gewollt, um die Gebhren- ausgleichs-/Entgeltausgleichsrcklagen in den hoheitlichen Betriebszweigen abzubauen.35 35 WITAG Revision, Bericht ber die Abschlussprfung fr das Geschftsjahr 2006, Seite 9 187 Die Ergebnisse des Betriebszweiges „Betrieb gewerblicher Art“ entwickelten sich wie folgt: 2003 59.607,92 (Gewinnabfhrung) 2004 53.991,75 (Gewinnabfhrung) 2005 -81.818,71 (Fehlbetrag) 2006 89.248,27 (Gewinnabfhrung) Die Verbesserung des Ergebnisses des Betriebszweiges „Betrieb gewerblicher Art“ gelang durch eine deutliche Erh hung des Umsatzes im Bereich Containerdienste. Die Gewinnabfh- rung 2006 geht 2007 im stdtischen Haushalt ein. Eine Plausibilittsprfung des Jahresabschlusses 2006 ergab keine Beanstandungen. UA 8300 – HEAG Sdhessische Energie AG HSE (HEAG Versorgungs AG) Die ehemaligen UA 8100 und 8170 sind seit dem HHj. 2005 zu dem UA 8300 zusammenge- fasst worden. In diesem UA werden die Konzessionsabgaben fr Strom, Gas, Wasser und der Mitgliedsbeitrag an den Wasserverband Hessisches Ried gebucht. HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 9.607.319,72 10.031.700,00 10.035.014,00 Ausgaben 38.684,21 38.700,00 41.842,10 berschuss 9.568.635,51 9.993.000,00 9.993.171,90 Vergleich Rechnungserg./Planung 171,9 0,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 424.536,39 4,4% HHSt. .... 220000 (Konzessionsabgaben) Grundlage fr die Berechnung der Konzessionsabgabe Strom bildet die verkaufte Stromleis- tung (KWh). Die Konzessionsabgabe ist wie folgt gestaffelt: Tarifkunden ohne Schwachlaststrom 1,99 Ct/KWh Tarifkunden mit Schwachlaststrom 0,61 Ct/KWh Sondervertragskunden mit einem Durchschnittserl s von 6,1 Ct/KWh 0,11 Ct/KWh Die Konzessionsabgabe Strom der letzten 5 Jahre: 2002 7.219.561,95 2003 6.742.494,92 2004 6.836.763,56 2005 6.890.281,09 2006 6.798.663,75 188 Für die Gaskonzession ergibt sich nach der KAV folgende Staffelung der Konzessionsabgabe: Tariflieferungen 0,77 Ct/KWh sonstige Tariflieferungen 0,33 Ct/KWh Sondervertragslieferungen 0,03 Ct/KWh Für die Wasserlieferungen ist die Konzessionsabgabe im Wasser-Konzessionsvertrag vom 01.01.1990 geregelt. In § 5 sind folgende Abgaben festgelegt: 15 % des Umsatzes der allgemeinen Tarifversorgung 1,5 % des Umsatzes der Sondertarifversorgung Die Konzessionsabgabe für Gas und Wasser berechnet sich wie folgt: Konzessionsabgabe Gas (Abschlagszahlungen 2006) 366.000,00 Nachzahlung in 2007 62.790,95 Konzessionsabgabe Wasser (Abschlagszahlungen 2006) 2.045.167,52 Nachzahlung in 2007 621.664,92 Konzessionsabgabe 3.095.623,39 Die Entwicklung der Konzessionsabgabe für Gas und Wasser in den letzten 4 Jahren: 2003 2.959.716,10 2004 3.083.939,04 2005 3.088.275,00 2006 3.095.623,39 Wir haben die Berechnungen unter Verwendung der Unterlagen der Kämmerei, der Verträge und der Konzessionsabgabeverordnung geprüft. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. UA 8500 – Stadtgut Gehaborn HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 78.470,71 87.800,00 76.094,59 Ausgaben 35.101,54 22.400,00 17.308,35 berschuss 43.369,17 65.400,00 58.786,24 Vergleich Rechnungserg./Planung -6.613,76 -10,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 15.417,07 35,5% Bedingt durch Wenigereinnahmen von 13.527,54 bei der HHSt. Mieten und Pachten konnte der geplante Überschuss nicht in voller Höhe realisiert werden obwohl bei den Sachausgaben Einsparungen von 5.091,65 erzielt wurden. 189 HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) Bei einem Planansatz von 86.900,00 betrugen die Einnahmen lediglich 73.372,46. Wie im Vorjahr ist dies durch geringere Nebenkosten begrndet. Daher hat die Stadt den HH-Ansatz fr das Jahr 2007 auf 75.000,00 reduziert. UA 8550 – Waldungen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 381.858,92 286.200,00 476.984,07 Ausgaben 714.789,15 712.680,00 722.046,47 Zuschussbedarf 332.930,23 426.480,00 245.062,40 Vergleich Rechnungserg./Planung -181.417,60 -42,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -87.867,83 -26,4% Das gegenber der Planung um 181.417,60 gnstigere Rechnungsergebnis des UA resultiert im Wesentlichen aus Mehreinnahmen beim Holzverkauf und Erstattungen von Maschinen- und Lohnkosten durch andere Waldbesitzer bei folgenden HHStellen: HHStelle Ansatz Mehreinnah- men ….130000 – Einnahmen aus Verkauf 200.000,00 123.478,19 ....161000 – Erstattungen vom Land 20.000,00 21.896,48 ....162000 – Erst. von Gemeinden u. Gemeindeverbnden 20.000,00 46.218,97 Die im Saldo mit 9.366,47 oder 1,4 % h heren Ausgaben beeinflussen hierbei das insgesamt positive Ergebnis nur unwesentlich. Die Einnahmen aus dem Holzverkauf entwickelten sich seit 1999 wie folgt: HHj. Planung Lfd. AO-Soll 1999 147.175,00 363.596,00 2000 184.065,00 343.434,00 2001 194.291,00 247.097,00 2002 225.000,00 202.852,00 2003 225.000,00 187.338,00 2004 225.000,00 270.553,00 2005 200.000,00 225.976,00 2006 200.000,00 323.478,00 Zum Zeitpunkt unserer Prfung haben sich die Einnahmen aus dem Holzverkauf nach den bisher vorliegen Zahlen 2007 mit ca. 353.520,00 erneut erh ht und erreichen damit in etwa den Einnahmestand der Jahre 1999 und 2000. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. 190 UA 8701 – Kreditinstitute Die Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt erzielte im Geschftsjahr 2006 einen Bilanzgewinn von 13,5 Mio.. Da die Sicherheitsrcklage weiterhin 4 % der Bilanzsumme bersteigt, sind 25 % des Bilanzgewinns nach 16 Hessische Sparkassengesetz ausschttungsfhig. Auf Vor- schlag des Vorstandes hat der Verwaltungsrat eine Gewinnabfhrung aus dem Ergebnis 2005 an die Gewhrstrger von 25 % = 3.375.003,01 beschlossen. Hiervon wurden an die Stadt Darmstadt 1.811.364,12 nach Kapitalertragssteuer und Solidarittszuschlag ausgeschttet. UA 8800 – Grundverm gen HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Einnahmen 2.889.576,14 3.111.740,00 3.314.989,52 Ausgaben 1.747.503,73 1.428.260,00 1.654.806,46 berschuss 1.142.072,41 1.683.480,00 1.660.183,06 Vergleich Rechnungserg./Planung -23.296,94 -1,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 518.110,65 45,4% Gegenber der Planung ergab sich per Saldo nur ein unwesentlich niedrigerer berschuss. Gleichwohl bestanden in Einnahme und Ausgabe gegenber der Planung dennoch folgende wesentliche Anweichungen: HHStelle Abweichung gg. Planansatz Abweichung in % Einnahmen …140000 - Mieten - 307.399,60 - 19,0 ...141000 – Erbbauzinsen + 384.670,55 + 38,5 ...143000 – Pachten + 110.078,48 + 33,8 Ausgaben ...502000 – Unterhaltung der baul. Anlagen SN 2 + 220.925,45 + 104,5 ...541000 – Grundbesitzabgaben SN 5 - 103.489,56 - 23,4 ...542000 – Wasserverbrauch und Kanal SN 6 + 99.562,94 + 424,2 Gem 18 Abs. 1 GemHVO sind Ausgaben, die in Sammelnachweisen zusammengefasst werden, gegenseitig deckungsfhig. Die z. T. erheblichen Abweichungen stellen daher keinen Versto gegen haushaltsrechtliche Bestimmungen dar. Ferner wird bei Zu- oder Abplanungen bei den Sammelnachweisen im Nachtrag in der Regel nur ein UA be- bzw. entlastet. Aus die- sem Grund kann es bei diesem UA dann auch zu wesentlichen Abweichungen zwischen den gebuchten Ausgaben und dem vernderten Planansatz kommen. So resultiert die erhebliche Abweichung beim SN 6 daraus, dass der ursprngliche Ansatz von 223.470,00 im 1. Nachtrag 2006 um 200.000,00 auf 23.470,00 reduziert wurde. 191 Die HHSt. …. 140000 (Mieteinnahmen) entwickelte sich seit 2002 wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis 2002 1.480.000,00 1.399.093,00 2003 1.607.700,00 1.478.212,00 2004 1.600.000,00 1.578.654,00 2005 1.619.640,00 1.241.074,00 2006 1.619.640,00 1.312.240,00 Die Mieteinnahmen erh hten sich im Rechnungsergebnis gegenber dem Vorjahr um 71.166,00. Dies entspricht ca. 5,7 %. Die Kasseneinnahmereste reduzierten sich 2006 um 27.105,60 (ca. 2,2 %) auf 1.199.648,53. Die Globalbereinigung blieb mit 500.000,00 gegenber dem Vorjahr unverndert. Die HHSt. .... 141000 (Erbbauzinsen) entwickelte sich seit 2002 wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis 2002 900.000,00 870.103,00 2003 896.000,00 980.989,00 2004 912.000,00 1.018.391,00 2005 1.000.000,00 1.065.486,00 2006 1.000.000,00 1.384.671,00 Die Einnahmen aus den Erbbauzinsen erh hten sich gegenber dem Vorjahr um 319.185,00. Dies entspricht einer Steigerung von 30,0 %. UA 8900 – 8914 Stiftungen Wir prften die Ertragsrechnungen der unselbstndigen Stiftungen, die seit 2000 vom Nenn- wert auf den Kurswert umgestellt wurden. Im Berichtsjahr sind fr Stiftungszwecke 252.681,63 (Vorjahr: 264.633,24) aufgewendet worden. UA 8913 – Gustav- und Hilde-Feick-Stiftung Es handelt sich um eine unselbstndige rtliche Stiftung, die im Sonderverm gen der Stadt gefhrt wird. Zweck der Stiftung ist die Untersttzung des Nachbarschaftsheims Darmstadt e. V.. Der Jahresabschluss (satzungsgem Bilanz und GuV) ist gem 6 Abs. 3 der Stif- B tungssatzung vom Revisionsamt zu prfen. Fr das Geschftsjahr 2006 liegt uns bisher jedoch noch kein endgltiger Jahresabschluss vor. Aus dem vorlufigen Abschluss der Stiftung und der buchmigen Abwicklung der Geschftsvorflle im Haushalt der Stadt ergeben sich die folgenden Feststellungen: Der UA ist in der Planung mit 116.280,00 und im Rechnungsergebnis der Stadt mit 569.756,97 in Einnahmen und Ausgaben scheinbar ausgeglichen. Der Ausgleich wird durch die summarische Darstellung der Einnahmen und Ausgaben jeweils auf der Einnahmenseite und Ausgabenseite der Jahresrechnung der Stadt erreicht. Durch die jeweilige Gegenbuchung wird ein insgesamt ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Insgesamt sind auf diese Weise jedoch keine aussagekrftigen Ergebnisse zu erzielen. 192 Einnahmen Ausgaben HHSt. Transaktion € HHSt. Transaktion € ....157000 WP-Verkauf 281.720,00 ....662000 Gegenbuch. -281.720,00 ....157000 Gegenbuch. 282.275,15 ....662000 WP-Kauf u.a. -282.275,15 ....157000 Gegenbuch. 4.254,59 ....700000 Zuschuss -4.254,59 ....207000 Zinsen 8,26 ....662000 Gegenbuch. -8,26 ....210000 Dividenden 1.498,97 ....662000 Gegenbuch. -1.498,97 569.756,97 -569.756,97 Die Abweichung zwischen Planung und Rechnungsergebnis beruht einmal auf dieser Art der Darstellung, ferner sind Verm gensumschichtungen im Wertpapierbereich der Stiftung im Haushaltsplan der Stadt nicht oder nur unvollstndig vorgesehen, finden jedoch tatschlich statt. Wir haben festgestellt, dass die Geschftsvorflle der Stiftung nicht differenziert gebucht wer- den, sondern in zusammengefassten Betrgen. Ferner sind die gr ten Posten, Einnahmen und Ausgaben aus Wertpapiertransaktionen, als vermischte Einnahmen oder Ausgaben ge- bucht. Die Kontrolle der Vollstndigkeit der Buchungen wird dadurch erschwert. Bei einer Ab- stimmung mit den aus dem vorlufigen Jahresabschluss bekannten Geschftsvorfllen ist B aufgefallen, dass ein Wertpapierverkauf in H he von 3.968,48 nicht gebucht wurde. Der Fehler hat keine Auswirkung auf das Jahresergebnis, da wie ausgefhrt alle Betrge als Einnahme und Ausgabe dargestellt werden, sich also immer ausgleichen. Bei dem bergang zur Doppik wird sich auch die Abbildung der unselbstndigen Stiftungen im Jahresabschluss der Stadt grundlegend verndern. Wir gehen davon aus, dass die oben beschriebene Problematik mit der Umstellung ausgerumt wird. Ferner ist bei dem vorlufigen Jahresabschluss der Stiftung auf Folgendes hinzuweisen: Erstmals wird in der Bilanz das Stiftungskapital in Grundstockverm gen und Kapitalrck- lage aufgeteilt. Da die fr die Differenzierung erforderlichen Informationen ber Ertrge aus Verm gensumschichtungen aus Vorjahren nicht mehr zur Verfgung stehen, setzt sich das Grundstockverm gen nur aus der ursprnglichen Stiftung, bekannten Zustiftun- gen und den laufenden Ertrgen aus Verm gensumschichtungen zusammen. Die Diffe- renz wird aus Grnden der Praktikabilitt als freie Kapitalrcklage ausgewiesen. E Wir empfehlen dringend, diese Vorgehensweise mit dem zustndigen Finanzamt abzustimmen. Aufgrund einer Verm gensumschichtung in thesaurierende Wertpapiere sind im Ge- schftsjahr 2006 ungew hnlich niedrige Ertrge aus der Verm gensverwaltung angefal- len. Der Verwaltungsrat hat daher am 12.12.2007 beschlossen, zustzlich zu den laufen- den Ertrgen aus 2006 3000,00 aus der freien Kapitalrcklage zugunsten des Nachbar- schaftsheims Darmstadt auszuschtten. 193 EINZELPLAN 9 – ALLGEMEINE FINANZWIRTSCHAFT HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Steuern, allg. Zuweisungen 288.438.816 222.823.000 226.067.645 Sonst. Finanzeinnahmen 11.727.373 25.971.520 22.978.052 Summe Einnahmen 300.166.189 248.794.520 249.045.697 Sonstige Finanzausgaben 156.329.124 119.028.200 122.087.484 Deckungsreserve 608.723 3.567.140 0 Summe Ausgaben 156.937.847 122.595.340 122.087.484 berschuss 143.228.342 126.199.180 126.958.213 Vergleich Rechnungserg./Planung 759.033 0,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -16.270.129 -11,4% UA 9000 - Eigene Steuern Die Grundsteuer A HHSt. .... 000000 (Land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke) ist für die Stadt von untergeordneter Bedeutung. Bei einem Planansatz von 50.000,00 betrug das Rechnungsergebnis 40.316,69. Gegenüber dem Vorjahrergebnis von 34.181,40 ist das eine Steigerung um 6.135,29 oder 17,95 %. Die Grundsteuer B HHSt. .... 001000 (alle übrigen Grundstücke) steht vom Steueraufkommen her hinter dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und der Gewerbesteuer an dritter Stelle. Das Rechnungsergebnis von 21.221.407,97 liegt um 178.592,03 unter dem im Nach- trag auf 21.400.000,00 erhöhten Planansatz und um 170.279,07 unter dem Vorjahresergeb- nis (21.391.687,04). Die Gewerbesteuer HHSt. .... 003000 war wieder erheblichen Schwankungen ausgesetzt. Das Rechnungsergebnis liegt mit 95.452.200,09 erheblich unter dem Vorjahresergebnis von 159.033.531,94. Die Gewerbesteuerumlage HHSt. .... 810000 ist u. a. abhängig von der Höhe der Gewerbe- steuer. Der Planansatz liegt bei 15.892.000,00 und das Rechnungsergebnis bei 18.333.297,68.36 Die Spielapparatesteuer HHSt. .... 021000 brachte Einnahmen von 659.819,50 und liegt um 109.819,50 über dem Ansatz von 550.000,00. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 630.079,00 erhöhten sich die Einnahmen nur gering- fügig (4,72%). 36 Vorjahr 34.430.795,50 194 Das Rechnungsergebnis der Hundesteuer HHSt. .... 022000 von 239.995,61 liegt 60.004,39 unter dem Planansatz und in etwa auf dem Niveau des Ergebnisses des Vorjahres.37 Auffallend sind die KER, die mit 114.178,05 44 % des gesamten Anordnungssolls betragen. Die Mehrzahl dieser Fälle befindet sich seit Jahren in der Vollstreckung. Die korrespondierenden HHSt. .... 207000 (Zinsen, Vollverzinsung Gewerbesteuer) .... 841100 (Erstattung, Vollverzinsung Gewerbesteuer) weichen wie im Vorjahr38 erheblich von der Planung ab, weil nicht vorauszusehen ist, welche Zinsen eingehen bzw. erstattet werden. Planansatz Rechnungsergebnis Einnahmen 2.500.000,00 784.356,67 Ausgaben 2.000.000,00 548.625,53 Ergebnis 500.000,00 199.731,14 Im Vorjahr betrug das Ergebnis -2.451.382,94. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer HHSt. .... 010000 war im NT mit 56,739 Mio. veranschlagt. Das Rechnungsergebnis entspricht mit Einnahmen von 56.739.404,66 dem Planansatz. Ge- mäß § 1 GemFinRefG beträgt der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 15 % des örtlichen Aufkommens an der Lohn- und Einkommensteuer sowie 12 % des Aufkommens aus dem Zins- abschlag. Nach den Bescheiden der OFD beträgt die gesetzlich festgelegte Schlüsselzahl für die Stadt im HHj. 2006 unter Berücksichtigung der Hess. Ausführungsverordnung zum Ge- meindefinanzreformgesetz 0,0252354. Die Berechnung des Familienleistungsausgleichs (HHSt. .... 091000) ergibt sich aus dem Mehraufkommen der Umsatzsteuer des Landes. § 46 a FAG bestimmt, dass den Gemeinden ein Anteil von 26 % des Mehraufkommens der Umsatzsteuer zugewiesen wird, das dem Land gemäß dem Gesetz über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern zusteht. Für die Verteilung gelten ebenfalls die vorstehend erwähnten Schlüsselzahlen. Das Rechnungsergebnis von 3.147.103,79 liegt um 82.035,44 über dem Ergebnis des Jahres 2005. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer (HHSt. .... 012000) beträgt 8.763.141,12 bei einem Planansatz von 8.535.000,00. Der Gemeindeanteil wurde ab 01.01.1998 zum Ausgleich der Einnahmeausfälle durch die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer eingeführt. Der Gemein- deanteil an dem Aufkommen der Umsatzsteuer beträgt 2,2 %. Nach der Hessischen Ausfüh- rungsverordnung zum Gemeindefinanzreformgesetz ist die Schlüsselzahl bis 2006 auf 0,0299182 festgelegt. Wir haben anhand der Spitzabrechnung und der Bescheide der OFD die Gewerbesteuerumla- ge, den Familienleistungsausgleich sowie den Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer und der Einkommenssteuer für das HHj. 2006 geprüft. 37 Vorjahr 247.125,93 38 Rdn. 264/2004 195 Hiernach ergaben sich folgende Abrechnungsbeträge: Einkommensteueranteil 2006 insgesamt 56.220.817,17 Zahlungen der OFD für 2006 54.000.463,31 Restforderung der Stadt 2.220.353,86 Familienleistungsausgleich 2006 insgesamt 3.147.103,79 Zahlungen der OFD für 2006 3.147.103,79 Restforderung der Stadt 0,00 Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 2006 insgesamt 8.777.396,81 Zahlungen der OFD für 2006 8.688.966,11 Restforderung der Stadt 88.430,70 Gewerbesteuerumlage 2006 insgesamt 20.245.654,35 Zahlungen an die OFD für 2006 19.841.351,78 Nachforderung der OFD 404.302,57 Forderung an die OFD Einkommensteueranteil 2.220.353,86 Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 88.430,70 Gewerbesteuerumlage - 404.302,57 1.904.481,99 Die Stadt hat die Einzelbeträge im Februar 2007 eingenommen bzw. geleistet. Die Forderun- gen sind auf den entsprechenden Haushaltsstellen verbucht. Die Spitzabrechnung mit der OFD für das HHj. 2006 erfolgte ordnungsgemäß. Globalbereinigung im UA 9000 Die KER für den UA 9000 betragen incl. Überzahlungen 12.036.962,42. Die Kasseneinnahme- reste sowie die Überzahlungen entstanden überwiegend bei der HHSt. .... 003000 (Gewerbe- steuer). Die Globalbereinigung betrug 5.672.920,97. 196 Die Entwicklung der städt. Steuereinnahmen, der Gewerbesteuerumlage und der Erstattung der Vollverzinsung seit dem HHj. 2003: 2003/T€ 2004/T€ 2005/T€ 2006/T€ Grundsteuer A HH-Soll 50 50 50 50 Rechnungsergebnis 49 45 34 40 Grundsteuer B HH-Soll 19.500 20.700 21.000 21.400 Rechnungsergebnis l 19.850 21.485 21.392 21.221 Gewerbesteuer HH-Soll 45.000 62.000 159.000 95.000 Rechnungsergebnis 1 41.556 69.142 159.034 95.452 Gemeindeanteil Einkommenst. HH-Soll 57.185 51.726 51.000 56.739 Rechnungsergebnis 57.185 51.726 50.810 56.739 Gemeindeanteil Umsatzsteuer HH-Soll 8.208 8.674 8.800 8.535 Rechnungsergebnis 8.207 8.223 8.376 8.763 Familienleistungs-Ausgl. 2 HH-Soll 3.516 3.118 3.100 3.133 Rechnungsergebnis 3.517 3.118 3.065 3.147 Spielapparatesteuer HH-Soll 520 520 550 550 Rechnungsergebnis 567 635 631 660 Hundesteuer HH-Soll 270 270 250 300 Rechnungsergebnis 245 247 257 240 Zinsen - Vollverzinsung HH-Soll 3.000 3.000 2.500 2.500 Anordnungssoll 2.416 5.459 3.676 748 Gewerbesteuerumlage HH-Soll 14.461 12.963 30.825 15.892 Rechnungsergebnis 3 17.014 12.671 34.431 18.333 Erstattung Vollverzinsung HH-Soll 3.000 4.000 2.000 2.000 Rechnungsergebnis 3 1.304 5.761 1.225 549 1 globalbereinigt 2 s. Erläuterungsbericht der Kämmerei 3 Mehrausgaben können aufgrund gesetzlicher Bestimmungen geleistet werden. 197 Nachstehend stellen wir die wichtigsten Steuerarten mit ihren Rechnungsergebnissen im Ver- hältnis zum Gesamthaushalt und je Einwohner der letzten 3 Jahre dar: Grundsteuer B HHj. Rechnungs- ergebnis %-Anteil Gesamt-HH Hebesatz Schlüsselzahl je Einwohner 2004 21.485.682,63 5,90 370 155,01 2005 21.391.687,04 5,11 370 153,42 2006 21.057.678,55 18,18 370 152,97 Gewerbesteuer HHj. Rechnungs- ergebnis %-Anteil Gesamt-HH Hebesatz/ Schlüsselzahl je Einwohner 2004 69.142.617,51 18,98 425 498,84 2005 159.033.531,94 37,97 425 1.140,59 2006 95.452.200,09 42,22 425 682,30 Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (mit Familienleistungsausgleich) HHj. Rechnungs- ergebnis %-Anteil Gesamt-HH Hebesatz/ Schlüsselzahl je Einwohner 2004 51.726.627,60 14,20 0,0252354 373,19 2005 50.810.988,90 12,13 0,0252354 364,42 2006 56.739.404,66 25,10 0,0252354 447,26 UA 9001 - Allgemeine Finanzzuweisungen Der UA schließt mit Gesamteinnahmen von 39.804.255,97 ab. Der Planansatz von 37.116.000,00 wird um 2.688.255,97 überschritten. Es entfallen auf: Schlüsselzuweisungen (HHSt. .... 041000) 31.166.121,0039 Rechtsgrundlage ist das Finanzausgleichsgesetz (FAG) und der hierzu ergangene Erlass des Hess. Ministeriums der Finanzen vom 18. Sept. 2000. Bedarfszuweisungen (HHSt. .... 051000) 0,00 Grunderwerbsteuer (HHSt. .... 061000) 8.638.134,9740 Auf die Höhe dieser Einnahmeart hat die Stadt keinen Einfluss. Höhere Grunderwerbskos- ten und häufigere Grundstücksverkäufe sind ausschlaggebend für die Höhe der Einnah- men, die sich zeitlich versetzt im städtischen Haushalt niederschlagen. Rechtliche Grund- lage ist das Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) in der Fassung vom 26. Febr. 1997. Das Land weist ab 01. Jan. 1997 nach dem Grunderwerbsteuerzuweisungsgesetz vom 25. 39 Vorjahr 39.942.008,00 40 Vorjahr 4.281.987,99 198 Mrz 1997 den Landkreisen und kreisfreien Stdten folgende Anteile am Aufkommen der Grunderwerbsteuer zu: ein Drittel aus grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorgngen, die mit 3,5 % besteuert werden. vier Siebtel aus grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorgngen, die mit 2 % besteuert werden. Wir haben die monatlichen Bescheide der Staatshauptkasse ber die Zuweisungen der Grund- erwerbsteuer bei der Kmmerei eingesehen. Die Verbuchung erfolgte ordnungsgem und in richtiger H he. UA 9100 – Allgemeine Rcklage Die allgemeine Rcklage wird entweder als Termingeld angelegt (Zinseinnahmen im UA 9100) oder verbleibt bei Bedarf im Kassenbestand (Zinseinnahmen aus kurzfristigen Anlagen im UA 9160). Bis einschlielich 2001 hat die Stadt hier keine Einnahmen etatisiert. Fielen Zinsein- nahmen an, stellten diese Mehreinnahmen dar. Fr das Berichtsjahr war ein HH-Ansatz von 145.600,00 vorgesehen. Das Rechnungsergebnis liegt bei 121.222,19. Davon stammen 109.402,72 aus Einnahmen fr Risikoprmien. UA 9101 – Sonderrcklagen Der UA enthlt 528.903,02 Zinseinnahmen von Sonderrcklagen, die im Berichtsjahr als Ter- mingelder angelegt waren. Hiervon entfallen auf: Zinseinnahmen aus Zinsmanagement 225.979,24 Einnahmen fr Versorgungsrcklage – Beamte 251.454,41 brige Sonderrcklagen 51.469.37 Summe: 528.903,02 UA 9120 – Schuldendienst Der Schuldendienst (nur Zinsen) entwickelte sich im Vergleich zum HH-Plan wie folgt: HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungserg. .... 800000 Bundesdarlehen 108.200,00 102.933,24 .... 801000 Landesdarlehen 113.300,00 102.529,58 .... 802000 Darlehen des LWV 3.600,00 0,00 .... 804000 Darlehen ffentl. Bereich 19.700,00 18.417,97 .... 805000 ffentl. wirtschaftl. U.i 464.190,00 467.907,25 .... 808000 Kapitalmarktdarlehen 13.330.920,00 13.196.137,34 Summe 14.039.910,00 13.887.925,41 199 Der Schuldendienst der letzten 5 Jahre: 2002 15.144.550,53 2003 16.361.066,48 2004 14.454.459,82 2005 13.763.991,48 2006 13.887.925,38 Die Zinsen aus dem Schuldendienst liegen im Niveau des Vorjahres. Nicht bercksichtigt sind hierbei die Sollzinsen aus berziehungskrediten, die bei einem Planansatz von 3.500.000,00 im Berichtsjahr 4.440.656,59 betragen (Vorjahresergebnis 3.313.531,88) und Zinsen fr Kapitalmarktdarlehen aus Finanztermingeschften von 1.068.656,34. Diesen Finanztermingeschften stehen Zinseinnahmen von insgesamt 1.346.893,24 ( …. 207020 und …. 207050) gegenber. UA 9150 – Zufhrung zwischen VWH und VMH Dem VMH wurden folgende Mittel zugefhrt: Zufhrung zum VMH (HHSt. .... 860000) 12.757.300,0041 Sollberschuss des VWH 0,0042 Zufhrung aus der Fehlbelegungsabgabe 611.034,73 Zufhrungen zu den Sonderrcklagen 889.120,73 Zufhrungen insgesamt 14.257.455,46 Die Zufhrung zum VMH (HHSt. .... 860000) von 12.757.300,00 liegt um 514.625,20 ber der gesetzlichen Pflichtzufhrung (12.242.674,80), die die ordentliche Tilgung (11.882.674,80) und die Kreditbeschaffungskosten (360.000,00) decken soll. UA 9160 - Zinsen aus Geldanlagen Aus der vorbergehenden Anlage von liquiden Mitteln konnten im Berichtsjahr Zinseinnahmen von 144.051,79 (HHSt. .... 206000) bei einem Planansatz von 75.000,00 erwirtschaftet wer- den. Die Einnahmen enthalten auch die Zinsen fr die zeitweise im Kassenbestand verbliebene Allgemeine Rcklage. 41 Vorjahr 10.700.000,00 42 Vorjahr 0,00 200 UA 9200 – Abwicklung der Vorjahre Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren (HHSt. .... 292000) Bei dem KER von 88.674.021,55 handelt es sich um die Sollfehlbeträge aus den HHj. 2003 und 2004, die nach § 23 GemHVO spätestens nach 3 Jahren auszugleichen sind. 2006 ist der Sollfehlbetrag aus 2003 von 44.602.002,97 ausgeglichen worden. Ist-Fehlbetrag VWH (HHSt. .... 895000) Die Verbuchung des Ist-Fehlbetrages von 178.543.281,03 erfolgte gem. § 34 GemKVO und erhöht somit die Ist-Ausgaben im HHj. 2007. 201 VII. SAMMELNACHWEISE SN 1 – Personalausgaben Die persönlichen Ausgaben betrugen 2006 98.364.091,05 (ohne Eigenbetriebe) 2005 96.995.162,56 (ohne Eigenbetriebe) Sie haben sich gegenüber 2005 um 1.368.928,49 (= 1,41 %) erhöht. Entwicklung der jährlichen Steigerungsrate sowie die Stellenentwicklung seit 1997 Personalkostensteigerung Stellenentwicklung lt. Haushaltsjahr % Stellenplan Ist-Besetzung Stichtag 30.06. 1997 -1.620.162,69 -1,74 2033,0 1920,5 1998 1.735.491,12 1,90 2000,0 1895,0 1999 2.268.463,84 2,44 1988,5 1909,0 2000 2.091.771,52 2,19 1980,0 1885,5 2001 895.142,58 0,92 1980,0 1858,5 2002 2.662.388,93 2,71 1961,5 1879,0 2003 -550.196,69 -0,54 1910,5 1841,5 2004 286.806,19 0,29 1910,5 1769,0 2005 -3.725.210,20 -3,70 1760,0 1679,5 2006 1.368.928,49 1,41 1760,0 1648,5 Vergleich mit dem Vorjahr: Auch für die Jahre 2005 und 2006 haben wir in den folgenden Übersichten die Ergebnisse des SN1, gegliedert nach Einzelplänen und nach Untergruppen sowie die zum Stichtag 30.6. be- setzten Stellen im Vergleich dargestellt. Sammelnachweis nach Einzelplänen PersonalkostenentwicklungEinzel- plan Rechnungsergebnis 2005 (ohne Nach- kommastellen) Rechnungsergebnis 2006 (ohne Nach- kommastellen) % 0 22.727.615 23.068.253 340.638 1,50 1 17.959.641 18.173.125 213.484 1,19 2 6.077.627 6.252.059 174.432 2,87 3 2.514.640 2.424.791 -89.849 -3,57 4 23.269.403 24.454.073 1.184.670 5,09 5 4.935.317 5.128.526 193.209 3,91 6 + 7 17.819.314 17.820.011 697 0,00 8 442.546 450.103 7.557 1,71 9 608.722 0 -608.722 202 96.354.825 97.770.941 1.416.116 1,47 Sammelnachweis nach Untergruppen Personalkosten- entwicklungUntergruppe Rechnungserg. 2005 (ohne Nachkomma) Rechnungserg. 2006 (ohne Nachkomma) % 410 Dienstbezüge (Bea) 19.475.947 19.930.101 454.154 2,33 411 Versorg.rückl. (Bea) 105.786 107.577 1.791 1,69 414 Vergütungen (Ang) 41.077.843 49.387.993 8.310.150 20,63 415 Löhne (Arbeiter) 7.631.701 0 -7.631.701 -100,00 416 Beschäftigungsentgelte 239.213 229.849 -9.364 -3,91 420 Versorg.bezüge (Bea) 10.318.883 10.454.418 135.535 1,31 421 Versorg.rückl. (Bea) 137.785 139.720 1.935 1,40 424 Versorg.bez. (Ang) 86.636 107.802 21.166 24,43 425 Versorg.bez. (Arb) 27.221 0 -27.221 -100,00 434 Beitrag VK (Ang) 3.296.795 4.024.226 727.431 22,06 435 Beitrag VK (Arb) 629.093 0 -629.093 -100,00 438 Beitrag VK (Sonst.) 2.676 1.862 -814 -30,42 440 Sozialvers. (Bea) 44.324 49.564 5.240 11,82 444 Sozialvers. (Ang) 8.845.624 10.886.633 2.041.009 23,07 445 Sozialvers. (Arb) 1.711.850 0 -1.711.850 -100,00 448 Sozialvers. (Sonst.) 49.688 4.804 -44.884 -90,33 450 Beihilfen u. dgl. 1.970.575 2.305.331 334.756 16,99 460 Pers.nebenausgaben 100.588 140.008 39.420 39,19 470 Deckungsreserve 608.722 0 -608.722 -100,00 96.360.950 97.769.888 1.408.938 1,46 Durch die Einführung des TVöD ist die bisherige Trennung im alten Tarifrecht nach Arbeitern und Angestellten entfallen. Aus diesem Grund sind im Rechnungsergebnis 2006 bei den Un- tergruppen ...(Arbeiter) keine Beträge ausgewiesen. Die Personalausgaben für das Tarifperso- nal sind insgesamt bei den Untergruppen ...(Ang) verbucht. Ist-Besetzung der Jahre 2005 und 2006 Ist-Besetzung zum 30. Juni 2005 2006 Änderungen be- zogen auf 2005Einzel- plan vb tb gesamt vb tb gesamt Anzahl % 0 288 79 327,5 279 84 321,0 -6,5 -2,0 1 292 33 308,5 288 34 305,0 -3,5 -1,1 2 102 58 131,0 100 57 128,5 -2,5 -1,9 3 35 18 44,0 35 19 44,5 0,5 1,1 4 350 191 445,5 342 187 435,5 -10,0 -2,2 5 86 21 96,5 85 21 95,5 -1,0 -1,0 6 + 7 290 53 316,5 282 51 307,5 -9,0 -2,8 8 10 0 10,0 11 0 11,0 1,0 10,0 9 0 0 0,0 0 0 0,0 0,0 0,0 1453 453 1679,5 1422 453 1648,5 -31 -1,8 Zum Stichtag 30.6.2006 waren gegenüber dem Vorjahr 31 Stellen weniger besetzt. 203 Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalausgaben insgesamt aufgrund folgender allgemei- ner Faktoren gestiegen: 1. Einmalzahlungen für die Beschäftigten nach dem TVöD von insgesamt 300,00 für das Jahr 2006, die in Teilbeträgen zu je 150,00 im April und Juli gezahlt wurden. 2. Einmalzahlungen für die Beamtinnen und Beamten von insgesamt 250,00 für das Jahr 2006, die im Monat November gezahlt wurden. Empfängerinnen und Empfänger laufender Versorgungsbezüge erhielten diese Einmalzahlung nach dem jeweiligen maßgebenden Ruhegehaltssatz und den Anteilssätzen des Witwen- und Waisengeldes. Anwärterinnen und Anwärter erhielten eine Einmalzahlung von 100,00. 3. die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung ab 01.01.2005 von 5.200,00 auf 5.250,00 monatlich. Der Beitragssatz bleibt bei 19,5 %. 4. die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze bei der Arbeitslosenversicherung, ebenfalls ab 01.01.2005 auf 5.250,00. Der seit 01.01.1993 gültige Beitragssatz von 6,5 % bleibt unverändert. 5. die in Abhängigkeit zur Rentenversicherung stehenden Erhöhung der Beitragsbemes- sungsgrenze in der Krankenversicherung von 3.525,00 auf 3.562,50 monatlich. Der durchschnittliche Beitragssatz in der Krankenversicherung liegt im Durchschnitt bei 13,3 %. 6. die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Pflegeversicherung ab 01.01.2005 ebenfalls auf 3.562,50. Dieser Beitragssatz, der seit 01.07.1996 gilt, bleibt unverändert bei 1,7 %. Für kinderlose Arbeitnehmer beträgt der Satz 1,95 %. 204 Die Personalausgaben gliedern sich wie folgt: a) Sammelnachweis 1: Unter- gruppe Zuordnung Rechnungser- gebnis 2006 Abweichung zum Planansatz 410 Dienstbezüge (Beamte) 19.930.101,21 931.011,21 411 Versorgungsrücklage (Beamte) 107.577,39 1.477,39 414 Vergütungen (Angestellte) 49.387.993,21 1.663.923,21 415 Löhne (Arbeiter) 0,00 0,00 416 Beschäftigungsentgelte (Aushilfen) 229.849,10 -46.220,90 420 Versorgungsbezüge (Beamte) 10.454.418,51 -55.111,49 421 Versorgungsrücklage (Beamte) 139.720,42 81.230,42 424 Versorgungsbezüge (Angestellte) 107.802,32 -23.297,68 425 Versorgungsbezüge (Arbeiter) 0,00 1.550,00 434 Beiträge Versorg. Kassen (Ang.) 4.024.226,04 523.266,04 435 Beiträge Versorg. Kassen (Arb.) 0,00 0,00 438 Beiträge Versorg. Kassen (Sonstige) 1.862,87 1.082,87 440 Sozialversicherung (Beamte) 49.564,50 -78.055,50 444 Sozialversicherung (Angestellte) 10.886.633,21 682.773,21 445 Sozialversicherung (Arbeiter) 0,00 0,00 448 Sozialversicherung (Sonstige) 4.804,88 -42.645,12 450 Beihilfen, Unterstützungen und dgl. 2.305.331,49 257.191,49 460 Personalnebenausgaben 140.008,59 23.678,59 470 Vorsorgl. veranschlagte Mittel 0,00 -3.567.140,00 gem. § 11 GemHVO 97.769.893,74 354.713,74 b) Personalausgaben, die außerhalb des Sammelnachweises veranschlagt und verrechnet sind: Unter- gruppe Zuordnung Rechnungser- gebnis 2006 Abweichung zum Planansatz 400/ Aufwendungen für ehrenamtliche 401 Tätigkeiten (verschiedene UA) 594.197,31 -59.252,69 416100 UA 4640 - Honorarmittel für den Einsatz von Vertretungskräften 0,00 -30.000,00 416000 UA 4394 Beschäftigungsentgelt für Hausmeister 0,00 594.197,31 -89.252,69 205 Zusammenstellung der Personalausgaben: Zuordnung Rechnungsergebnis 2006 Abweichung zum Planansatz Summe a) 97.769.893,74 354.713,74 Summe b) 594.197,31 -89.252,69 Personalausgaben insgesamt 98.364.091,05 265.461,05 Die persönlichen Ausgaben verteilen sich auf: Zuordnung % aktive Dienste einschließlich Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten 70.249.718,22 71,42 Versorgungsbezüge u. Versorgungsrücklage Beiträge an Versorgungskassen 14.728.030,16 14,98 Sozialversicherung 10.941.002,59 11,12 Beihilfen, Unterstützungen u. dgl.* 2.305.331,49 2,34 Personalnebenkosten 140.008,59 0,14 Deckungsreserve 0,00 0,00 98.364.091,05 100,00 * In dieser Position sind 44.215,13 an Kosten für Untersuchungen, Dienstunfälle und Impfkosten enthalten, die der Untergruppe 450 zugeordnet sind. Beihilfen und Unterstützungen (ohne die vorstehend unter Grupp.-Ziff. 450 ausgewiesenen sonst. Personalausgaben) Zuordnung % Beamte 1.023.588,73 45,27 Arbeitnehmer 4.273,50 0,19 Versorgungsempfänger 1.233.254,13 54,54 2.261.116,36 100,00 Personalnebenausgaben (Aufgliederung der Untergruppe 460) Zuordnung % Zuschuss zu Gemeinschaftsveranstaltungen 7.655,00 5,47 Zuschuss zum Mittagessen 14.862,54 10,61 Zuschuss zur Garagenmiete 65.577,18 46,84 Lohnsteueraußenprüfung 37.891,19 27,06 Fahrtkosten 5.327,28 3,81 Verbesserungsvorschläge 8.535,40 6,10 Untersuchungskosten (versehentlich auf 460) 160,00 0,11 140.008,59 100,00 206 Stellenplan Die zulässigen Obergrenzen für Beförderungsstellen nach der Verordnung über die Bestim- mung und Anwendung von Stellenobergrenzen nach § 26 des Bundesbesoldungsgesetzes für Laufbahnbeamte (StellenobergrenzenVO) vom 21.11.1978 (GVBl. I, S. 666) wurden im mittle- ren Dienst bei der Bes.Gr. A 8 um 1 Stelle überschritten: Zum Ausgleich der Stelle ist im UA 0310 ein entsprechender Ku-Vermerk nach A 7 ange- bracht. Besondere Funktionsgruppen Gemäß Verordnung zu § 5 Abs. 6 Bundesbesoldungsgesetz vom 23.12.1971 (BGBl. I, S. 2162) und der hierzu ergangenen Änderungsverordnung vom 30.04.1974 (BGBl. I, S. 1030) sind die besonderen Funktionsgruppen (Bauwesen und ADV) für Beamte des gehobenen Dienstes aus dem allgemeinen Stellenkegel herausgenommen. Die zulässigen Obergrenzen wurden bei der besonderen Funktionsgruppe IuK bei der Bes.Gr. A 13 um eine Stelle überschritten. Zum Ausgleich ist eine Stelle A 13 mit einem ku-Vermerk versehen, außerdem sind zwei mögliche A 12 Stellen z. Zt. nicht in Anspruch genommen. Bei der besonderen Funktionsgruppe Bauwesen ist die Obergrenze bei der Bes.Gr. A 12 um eine Stelle überschritten. Als Ausgleich ist im UA 6120 bei der Bes.Gr. A 12 ein Ku-Vermerk nach A 11 angebracht. Darstellung der Stellen-Entwicklung lt. Stellenplan (ohne Eigenbetriebe) Beamte Angestellte ArbeiterHaushaltsjahr vb tb vb tb vb tb 2005 521 47 809 327 170 146 2006 521 47 809 327 170 146 Differenz 0 0 0 0 0 0 Umgerechnet auf ganze Stellen 0 0 0 Insgesamt 0,0 Durch den Doppelhaushalt ergeben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Darstellung der Planstellen 2006 im Vergleich mit den am 30.06.2006 tatsächlich besetzten Stellen (ohne Eigenbetriebe) Beamte BeschäftigteHaushaltsjahr 2006 vb tb vb tb Planstellen 521 47 979 473 Ist-Besetzung 30.06. 494 45 928 408 Differenz -27 -2 -51 -65 umgerechnet auf ganze Stellen -28 -83,5 insgesamt -111,5 207 SN 2 – UNTERHALTUNG DER BAULICHEN ANLAGEN HH - Ansatz 2.827.200,00 Rechnungsergebnis 3.136.281,44 danach mehr 309.081,44 Gegenber dem Vorjahr (2.964.914,33) stiegen die Ausgaben im SN fr Bauunterhaltung um 171.367,11. Die Mehrausgaben sind durch pl. Mittel gedeckt. Die Ist-Ausgaben fr die Bauunterhaltung der letzten 5 Jahre: HHj. Betrag +/- zum Vorjahr in % 2002 3.135.955,36 - 98.126,58 - 3,0 2003 2.935.942,50 - 200.012,86 - 6,4 2004 2.843.276,82 - 92.665,68 - 3,2 2005 2.964.914,33 + 121.637,51 + 4,3 2006 3.136.281,44 + 171.367,11 + 5,8 Auch im Berichtsjahr waren bei einigen UA z. T. erhebliche Abweichungen zwischen den An- stzen und den tatschlichen Ausgaben festzustellen. berschreitungen von mehr als 100 % verzeichnen folgende UA: Bezeichnung des UA Planansatz Ist-Ausgaben Bezirksverwaltung Arheilgen 1.600,00 9.010,41 Obdachlosenangelegenheiten 41.000,00 101.497,32 Amt fr Brand- und Katastrophenschutz 26.000,00 59.139,50 Fachschulen 0,00 12.589,67 Jugendverkehrsschule 700,00 6.620,55 Grnflchen- und Umweltamt, Abt. VIVARIUM 20.500,00 57.456,96 Olbrichhaus 0,00 436,74 Haus der Literatur 0,00 11.248,60 Denkmalschutz und -Pflege 1.000,00 11.717,81 Haus fr Frauen und Kinder 2.900,00 7.269,53 Kinderhaus Paradies 0,00 10.270,97 Aktivspielplatz Herrengarten 1.000,00 2.995,83 Kindertageseinrichtungen der Kirchen 20.000,00 67.595,95 Kinder- und Jugendheim „Haus Waldeck“ 0,00 571,60 Sporthalle Kasinostr. 18.000,00 37.560,23 Stadion am B llenfalltor 18.000,00 43.601,11 Hochbau- und Maschinenamt 0,00 1.484,86 Abwasserbeseitigung 0,00 739,40 Grundverm gen 211.500,00 432.452,45 Gem 18 Abs. 1 GemHVO sind Ausgaben, die in Sammelnachweisen zusammengefasst werden, gegenseitig deckungsfhig. Die z. T. erheblichen Abweichungen stellen daher keinen Versto gegen haushaltsrechtliche Bestimmungen dar. Wegen des Ergebnisses der Prfung verweisen wir auf den Bericht ber die technischen Pr- fungen.43 43 S. 245 208 SN 3 - UNTERHALTUNG DER GRNANLAGEN AM GRUNDSTCK SN 4 - UNTERHALTUNG DER GRNANLAGEN UND SPIELPLTZE SN 3 SN 4 Planansatz 244.770,00 1.371.460,00 Rechnungsergebnis 253.248,88 1.362.981,03 Mehr/Weniger + 8.478,88 - 8.478,97 Die SN 3 und 4 sind durch Vermerk im HH-Plan gem. 18 GemHVO gegenseitig deckungsf- hig. Gegenber dem Vorjahr wurden fr die Unterhaltung der Grnanlagen am Grundstck 8.478,88 mehr und fr die Unterhaltung der Grnanlagen und Spielpltze 8.478,97weniger ausgegeben. SN 5 – Grundbesitzabgaben Im HHj. 2006 schliet der SN Grundbesitzabgaben wie folgt ab: Gesamtansatz der Epl. 0 – 8 1.794.520,00 Rechnungsergebnis 1.776.666,32 danach weniger 17.853,68 Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im Einzelnen folgende Kostensteigerungen/- minderungen: HHj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in % 2002 1.409.891,12 + 14.163,94 + 1,0 2003 3.166.983,36 + 1.757.092,24 + 124,6 2004 1.662.001,31 - 1.504.982,05 - 47,5 2005 1.670.513,75 + 8.512,44 + 0,5 2006 1.776.666,32 + 106.152,57 + 6,4 SN 6 – Wasserverbrauch und Kanalgebhren Im HHj. 2006 schliet der SN Wasserverbrauch und Kanalgebhren wie folgt ab: Gesamtansatz der Epl. 0 – 8 1.186.240,00 Rechnungsergebnis 886.266,66 danach weniger 299.973,34 Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im Einzelnen folgende Kostensteigerungen/- minderungen: HHj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in % 2002 373.293,50 - 1.078.044,47 - 74,3 2003 1.378.054,69 + 1.004.761,19 + 269,2 2004 1.075.382,29 - 302.672,40 - 22,0 2005 1.057.175,22 - 18.207,07 - 1,7 2006 866.266,66 - 170.908,56 - 16,2 209 SN 7 – Hausversicherungen Im HHj. 2006 schließt der SN Hausversicherungen wie folgt ab: Gesamtansatz der Epl 0 - 8 179.690,00 Rechnungsergebnis 181.568,07 danach mehr 1.878,07 Diese Überschreitung ist durch üpl. bereitgestellte Mittel von 2.234,06 gedeckt. Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im Einzelnen folgende Kostensteigerungen/- minderungen: HHj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in % 2002 86.619,47 + 2.401,82 + 2,9 2003 185.803,13 + 99.183,66 + 114,5 2004 175.275,23 - 10.527,90 - 5,7 2005 182.869,04 + 7.593,81 + 4,3 2006 181.568,07 - 1.300,97 - 0,7 SN 8 – Haftpflicht- und Verm gensversicherungen Im HHj. 2006 schließt der SN Haftpflicht- und Vermögensversicherungen wie folgt ab: Gesamtansatz 1.385.860,00 Rechnungsergebnis 1.504.052,32 danach mehr 118.192,33 Mit Magistratsbeschluss vom 24.01.2007 sind für den Sammelnachweis 118.192,27 üpl. Mit- tel wegen der Erhöhung der gesetzlichen Unfallversicherung durch die Unfallkasse Hessen ge- nehmigt worden. Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im Einzelnen folgende Kostensteigerungen/- minderungen: HHj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in % 2002 1.391.535,91 - 9.960,53 - 0,7 2003 1.357.486,47 - 34.049,44 - 2,5 2004 1.331.358,37 - 26.128,10 - 1,9 2005 1.403.168,87 + 71.810,50 + 5,4 2006 1.504.052,32 + 100.883,45 + 7,2 Im Nachtrag 2006 hat die Stadt die SN 7 (Hausversicherungen) und SN 8 (Haftpflicht- und Vermögensversicherungen) gemäß § 18 GemHVO für gegenseitig deckungsfähig erklärt. Die Mehrausgaben von 0,05 im SN 8 sind somit durch die Minderausgaben von 355,99 im SN 7 gedeckt. 210 SN 9 – Postgebhren Im HHj. 2006 schließt der SN Postgebühren wie folgt ab: Gesamtansatz 663.530,00 Rechnungsergebnis 632.657,60 danach weniger 30.872,40 Der Vergleich der letzten 5 Jahre ergab im Einzelnen folgende Kostensteigerungen/- minderungen: HHj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in % 2002 612.319,46 + 44.515,10 + 7,8 2003 561.547,95 - 50.771,51 - 8,3 2004 561.626,97 + 79,02 + 0,01 2005 625.369,99 + 63.743,02 + 11,3 2006 632.657,60 + 7.287,61 + 1,2 211 VIII. VERMÖGENSHAUSHALT Der Planablaufvergleich gibt einen berblick ber die Entwicklung der Einnahmen und Ausga- ben im Berichtsjahr: HH-Ansatz Rechnungsergebnis EPl Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Fehlbetrag/ Überschuss 0 36.820,00 835.380,00 43.242,10 788.884,34 -745.642,24 1 10.000,00 852.500,00 1.821,00 861.964,51 -860.143,51 2 2.689.850,00 12.958.650,00 2.839.142,82 13.016.923,75 -10.177.780,93 3 1.999.210,00 4.109.000,00 2.091.491,17 4.087.569,54 -1.996.078,37 4 43.200,00 1.758.700,00 43.416,80 1.637.599,19 -1.594.182,39 5 31.500,00 2.114.000,00 46.912,35 2.058.541,33 -2.011.628,98 6 6.115.100,00 14.925.700,00 6.377.798,91 15.762.527,04 -9.384.728,13 7 675.700,00 6.085.100,00 614.087,28 6.323.887,93 -5.709.800,65 8 16.275.450,00 12.752.550,00 6.706.112,30 12.729.219,47 -6.023.107,17 9 79.335.170,00 50.820.420,00 79.547.211,83 41.044.119,46 38.503.092,37 107.212.000,00 107.212.000,00 98.311.236,56 98.311.236,56 0,00 Bei den einzelnen Einnahme- und Ausgabearten ergibt sich folgendes Bild: HHj. 2005 Rechnungserg. HHj. 2006 Planung HHj. 2006 Rechnungserg. Objektbezogene Einnahmen 47.755.684 27.876.830 18.764.025 Sonstige Einnahmen 48.495.435 79.335.170 79.547.212 Summe Einnahmen 96.251.119 107.212.000 98.311.237 Baumanahmen 29.578.057 42.315.100 44.301.026 Sonst. Investitionsausgaben 40.962.786 14.076.480 12.966.091 Sonstige Ausgaben 25.710.276 50.820.420 41.044.119 Summe Ausgaben 96.251.119 107.212.000 98.311.236 Ergebnis 0 0 01 Vergleich – Ausgaben – RE./Planung -8.900.764 -8,3% Vergleich – Ausgaben – RE./Vorjahr 2.060.117 2,1% 1 Rundungsdifferenz 212 UA 0206 – Brgerbro Kranichstein Der veranschlagte Ansatz von 2000,00 bei der HHSt. .… 935000 (Erwerb von beweglichen Sa- chen des Anlageverm gens) wurde 2006 nicht verausgabt und nach 2007 bertragen. Aus den bertragenen HHMitteln sowie zustzlich freigegebenen apl. Mitteln erfolgte die Anschaffung des Mobiliars sowie eines Tresors fr die im April 2007 er ffnete Meldestelle des Brger- und Ordnungsamtes. UA 0260 – Brgerbro West Das Brgerbro-West er ffnete Anfang Mai 2006. Bei der HHSt. …. 935000 (Erwerb von be- weglichen Sachen des Anlageverm gens) hat das Bro aus dem im Nachtrag etatisierten An- satz von 23.660,00 fr die Einrichtung im Berichtsjahr insgesamt 19.531,03 verausgabt, die verbliebenen 4.128,97 nach 2007 bertragen. Hiervon dienten 1.600,00 als Deckungsmittel fr die Beschaffung eines Tresors fr das Br- gerbro Kranichstein aus der HHSt. 02.0206001.935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens). Bis zum Zeitpunkt der Berichtserstellung erfolgten in 2007 keine wei- teren Anschaffungen aus den bertragenen Mitteln. UA 0600 – Hauptamt, Abt. IuK Entgegen der Entwicklung im Vorjahr haben sich die HAR von insgesamt 79.279,40 wieder auf 84.537,75 erh ht. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen: HHSt. …. 935004 (Anschaffung von Hard- und Software – HAR 2006 /.Vj.) 34.143,29 HHSt. …. 935007 (Umstellung des Telekommunikationsnetzes HAR 2006/ Vj.) 18.799,64 HHSt. …. 935008 (Internet an Schulen HAR 2006 / Vj.) 31.594,82 84.537,75 Bei der HHSt. …. 935005 (Erweiterung der DV-Anlage) fielen keine neuen HAR an. UA 1200 – Grnflchen- und Umweltamt – Abt. Umwelt HHSt. …. 361100 (Zuweisungen Land – Grundwasserabgabe) V Die Investitionsbank Hessen (IBH) hat nach wie vor den Verwendungsnachweis der Stadt fr den Zuschuss von 24.260,00 fr die Entsiegelung des Schulhofs der Bessunger Schule nicht anerkannt. Die Zahlung ist daher noch nicht erfolgt. HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) Fr die Ersatzbeschaffung und Installation eines Fluglrmmessgertes auf dem Dach der Ge- org-August-Zinn-Schule (Auenstelle) genehmigte der Magistrat auerplanmige Mittel von 10.382,00. 213 HHSt. …. 940002 (Einrichtung eines ko-Fonds) Fr die Schulhofentsiegelung Mornewegschule standen HAR aus den Vorjahren 7.540,22 zur Verfgung. Aufgrund einer geplanten Gebudeerweiterung konnte die bisherige Freiflchen- planung nicht wie vorgesehen fortgefhrt werden. Die bereitgestellten Mittel wurden daher abgeplant. UA 1300 – Amt fr Brand- und Katastrophenschutz HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) Aufgrund von Einsparungen bei der HHSt. …. 935500 (Umrstung der Telefonanlage) von 27.500,00 beschloss der Magistrat, die Mittel zu dieser HHSt. umzuplanen und damit die An- schaffung von Kleiderspinden zu finanzieren. Weiterhin erhielt das Fachamt berplanmige Mittel von 7.540,00 fr den Austausch von Funkgerten. Die HHSt. entwickelte sich somit wie folgt: HH-Ansatz 2006 40.000,00 berplanmige Mittel 32.540,00 Gesamt 72.540,00 Verausgabt wurden 39.190,61 bertragen als HAR in das Folgejahr 33.349,39 Die Restmittel sind fr die Beschaffung weiterer Spinde sowie fr eine gr ere Anzahl von Schutzanzgen bestimmt. HHSt. …. 935500 (Umrstung der Telefonanlage) Der hier gebildete HAR von 5.800,00 wurde im HHj. 2007 auf die HHSt. …. 950016 (Sanie- rung der Altbauten) bertragen. HHSt. …. 935900 (Erwerb von Fahrzeugen) Der Ansatz von 130.000,00 mit einer Verpflichtungsermchtigung von 150.000,00 fr das HHj. 2007 war geplant fr ein Hubarbeitsgert (45.000,00), einen Zugfhrerwagen (55.000,00) und einen Fahrschulanhnger (30.000,00). Darber hinaus standen HAR aus dem Vorjahr von 53.778,14 fr die Fertigstellung des Kleinalarmierungsfahrzeugs zur Verfgung. Die Abwicklung der HHSt. stellt sich wie folgt dar: HAR 2005 53.778,14 HH-Ansatz 2006 130.000,00 Gesamt 183.778,14 Verausgabt wurden 138.485,44 bertragen als HAR in das Folgejahr 45.292,70 Der HAR wurde gebildet, da der fr 2006 geplante Zugfhrerwagen zusammen mit einem zweiten wegen besserer Konditionen erst 2007 beschafft wurde. 214 HHSt. …. 988000 (Investitionszuschsse briger Bereich) Anlsslich ihrer 125-Jahr-Feier erhielt die FF Arheilgen einen Investitionszuschuss von 2.495,40 zum Kauf eines Laptops und eines Beamers. Zum 15-jhrigen Bestehen der Jugend- feuerwehr der FF Arheilgen gab die Stadt einen Sachzuschuss in Form eines Einbauschrankes im Wert von 504,60. Die Rechnungen lagen vor. Einzelplan 2 – allgemein Die bertragenen Mittel aus der Inventarbeilage 2006 (.... 935000) sowie die bertragenen IT – Mittel der HHSt. 02.2000.935330/….935350/….935400 (s. dazu Erluterungen im UA 2000) verteilen sich wie folgt auf die jeweiligen UA des VMH: HAR aus VMH HAR aus VWH Gesamt 2110 36.532,98 0,00 36.532,98 2250 7.154,34 0,00 7.154,34 2300 19.522,12 0,00 19.522,12 2400 44.030,45 0,00 44.030,45 2401 16.942,60 0,00 16.942,60 2440 720,00 0,00 720,00 2700 16.090,66 0,00 16.090,66 2810 12.898,34 0,00 12.898,34 2952 176,00 0,00 176,00 Summe 2006 154.067,49 0,00 154.067,49 Zum Vergleich: Summe 2004 60.663,27 117.771,09 178.434,36 Summe 2005 117.327,19 131.604,73 248.931,92 Im Vergleich zu den Vorjahren sind die HAR im VMH wiederum angestiegen. Aus dem VWH sind keine HAR von 2006 nach 2007 bertragen worden. Durch die fehlende bertragung aus dem VWH haben sich die insgesamt nach HHj. 2007 - bertragenen HAR im Vergleich zum Vorjahr um ca. 38% reduziert. UA 2000 – Schulamt HHSt. ....360000 (Zuw. Bund, Bundesprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB)) Fr die Manahme „Mensa/Mehrzweckraum Lichtenbergschule“ hatte das Kultusministerium mit Zuwendungsbescheid vom 24.01.2005 insgesamt 704.700,00 bewilligt. Das Land zahlte die 1. Rate am 24.01.2006 aus. Die Zahlung des Restbetrages von 44.700,00 steht noch aus. Wir haben den Verwendungsnachweis fr das Land Hessen am 06.07.2007 ohne Feststellun- gen geprft. Fr die Manahme „Einrichtung Speisesaal Wilhelm-Leuschner-Schule“ hat das Kultusminis- terium mit Zuwendungsbescheid vom 07.04.2005 insgesamt 99.569,53 bewilligt. Die Zahlung der 1. Rate erfolgte am 14.02.2006; die Zahlung des Restbetrages von 8.669,53 steht noch 215 aus. Wir haben den Verwendungsnachweis fr das Land Hessen geprft und eine Korrektur vorgenommen. HHSt. ....935320 (Medieninitiative Schule @ Zukunft) HHSt. ....361000 (Zuweisungen Land Medieninitiative Schule @ Zukunft) Aufgrund der mit dem Land Hessen am 21.06.2002 geschlossenen Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der Medieninitiative Schule @ Zukunft hat die Stadt fr das Jahr 2006 eine Zuwendung von 116.228,00 erhalten. Berechnungsgrundlage fr die Zuweisung der Mittel an den Schultrger sind die vom Statisti- schen Landesamt jhrlich gemeldeten Daten der Schler an allgemein bildenden und berufli- chen Schulen. Den Verwendungsnachweis 2006 an das Land Hessen haben wir geprft und die berein- stimmung mit den Bchern bescheinigt. Im VN sind die Zuweisung fr Schule @ Zukunft sowie alle Ausgaben fr die Manahme auf- gefhrt. Fr das Jahr 2006 ergaben sich folgende Einnahmen und Ausgaben: Einnahmen (Zuw. Medieninitiative 2006) 116.228,00 abzgl. Ausgaben (versch. HHStellen) 534.734,09 Eigenanteil der Stadt 418.506,09 HHSt. ... 935330 (PC-Support im Rahmen des IT-Plans) HHSt. ... 935350 (IT-Ausstattung fr den schulischen Bereich) HHSt. … 935400 (Inventar zur Beschulung k rperbehinderter Schler/innen) Wie bereits im Vorjahr konnten auch 2006 maximal 50 % der nicht verbrauchten Mittel der o.a. HHStellen auf die Untergruppe 935 der UA 2110 – 2810 bertragen werden. Tatschlich sind 2006 von den u. a. HAR 2006 insgesamt 25.050,95 auf die genannte UGr. der angegebe- nen UA bertragen worden. bersicht der insgesamt bertragenen Mittel HHStelle bertrag nach 2007 ….935330 102.993,98 ….935350 143.631,26 ….935400 5.201,68 UA 2100 – Grund- und Hauptschulen Der UA 2100 teilt sich ab 2005 in folgende neue UA auf: UA 2110 Grundschulen UA 2250 Kombinierte Haupt- und Realschulen Im seitherigen UA 2100 sind im HHj. 2006 bei einigen HHStellen noch HAR (Bauausgaben) abgewickelt worden. 216 UA 2110 – Grundschulen HHSt. …. 988001 (Investitionszuschuss Ludwig-Schwamb-Schule/Verbesserung Schulhof) Im HHj. 2006 erhielt der F rderverein der Ludwig-Schwamb-Schule einen zweckgebundenen Investitionszuschuss von 11.647,90 fr die Umgestaltung des Schulhofs. Der Magistrat hatte die Restmittel (HAR) der HHSt. 02.4605001.965400 fr diesen Zweck umgewidmet. Der Ver- ein hat mit Verwendungsnachweis vom 27.07.07 die zweckentsprechende Verwendung nach- gewiesen. UA 2810 – Gesamtschulen HHSt. …. 988000 (Investitionszuschuss fr Freie Comeniusschule, Anbau) V Wie im Vorjahr berichtet hat die Freie Comeniusschule fr den im HHj. 2005 zur Errichtung eines Anbaus erhaltenen Zuschuss von 66.000,00 zunchst einen unvollstndigen Verwen- dungsnachweis vorgelegt. Der Zuschussempfnger hat die angeforderten Unterlagen am 12.06.07 nach mehreren Erinnerungen durch das Fachamt nachgereicht. Die fachtechnische Prfung der Rechnungen ergab eine Reihe von Anfragen, die in drei Besprechungen, zuletzt am 02.10.07 beantwortet werden konnten. Wir haben die Schule auf einen doppelt berechne- ten Betrag in einer Schlussrechnung hingewiesen. Die Freie-Comeniusschule hat die zweck- entsprechende Verwendung des Zuschusses mit anerkannten Ausgaben von 827.347,49 nachgewiesen. UA 3310 – Bhnenwesen Der Anteil der Stadt an den Ausgaben fr den Umbau des Staatstheaters betrgt 40 % der Bauausgaben, wobei die Hlfte aus Mitteln des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) finanziert wird. HHSt. …. 361000 (Zuweisungen Land – Theaterlastenausgleich …) Die Haushaltseinnahmereste des Vorjahres betrugen 3.638.200,00. Davon gingen im Berichts- jahr 2.300.000,00 ein. Die Stadt hat den Differenzbetrag von 1.338.200,00 sowie den neuen Planansatz von 1.985.000,00 als HER in das Folgejahr bertragen. Bei der korrespondierenden Ausgabe-HHSt. …. 981100 sind Ausgaben von 2.300.000,00 so- wie ein HAR von 3.323.200,00 ausgewiesen HHSt. …. 981000 (Stdtischer Anteil …) Die Abwicklung der HHSt. stellt sich wie folgt dar: Zur Verfgung standen HAR aus dem Vorjahr 2.979.208,98 HH-Ansatz 2006 1.985.000,00 Gesamt 4.964.208,98 Verausgabt wurden Auf HAR 2.979.208,98 Auf HH-Ansatz 1.768.790,02 bertragen als HAR nach 2007 216.209,98 217 B Die neuen Reste sind in der Jahresrechnung missverstndlich dargestellt. Der Betrag von 216.209,98 ist nicht als neuer Rest (letzte Spalte) ausgewiesen, sondern bei den Resten aus Vorjahren einmal als „Endgltige HAR“ und einmal als „HH-Rest in Abgang“. Wir haben die Kmmerei informiert. Die bernahme der Reste in das HHj. 2007 erfolgte gleichwohl korrekt. UA 3322 – Jazz-Institut HHSt. …. 368000 (Zuweisungen briger Bereich) Das Jazz-Institut erhielt verschiedene historische Jazz-Schallplatten im Wert von 400,00 als Sachspende. Die Sachwertbuchung erfolgte in entsprechender H he bei der HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens). HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) Das Fachamt plant die Anschaffung von technischen Gerten fr einen Multimedia-Raum. Auf- grund des Volumens konnte dies im Berichtsjahr noch nicht realisiert werden, so dass ein HAR von 1.500,00 gebildet werden musste. UA 4330 – 4335 Eigenbetrieb Darmstdter Werksttten und Sozialeinrichtungen Der Jahresabschluss 2005 ist von der Prfungsgesellschaft WITAG Revision geprft. Die Stadtverordnetenversammlung hat den Jahresabschluss festgestellt. Der Bericht liegt uns vor. Es sind noch geringfgige Abweichungen bei den Bankkonten zu kl- ren und bei der nchsten Prfung mit der WITAG abzustimmen. UA 4515 – Sonstige Jugendarbeit Fr Zuschsse zu Lasten der HHSt. … 988000 (Verschiedene Investitionszuschsse an freie Trger der Jugendf rderung) stand im Berichtsjahr ein HHAnsatz von 31.000,00 zur Verf- gung. Die 2006 ausgezahlten Zuschsse verteilten sich wie folgt: BDKJ 15.080,46 Ev. Jugend 7.055,21 Adventjugend 5.768,98 1. Darmstdter Spielmannszug 1.335,63 Jugendrotkreuz Darmstadt 951,20 Jugendfeuerwehr Innenstadt 618,28 30.809,76 V Die VN 2004 und 2005 lagen vor. Die 6 VN fr 2006 liegen vor, konnten jedoch aus Zeitgrnden noch nicht abschlieend ge- prft werden. Eine erste Durchsicht ergab, dass auch im Berichtsjahr berwiegend Unterhal 218 tungs-, Renovierungs-, Sanierungs- und Umbaumanahmen sowie Reparaturen bezuschusst wurden, die keine Investitionen darstellen. E Wir haben im Vorjahresbericht auf die Notwendigkeit einer berarbeitung der „Richtlinien zur Gewhrung von Zuschssen der Wissenschaftsstadt Darmstadt fr die Kinder- und Jugendar- beit der Jugendgruppen und Jugendverbnde“ hingewiesen. Dies betrifft insbesondere die Pos. G 1, in der die Vergabe der Investitionszuschsse geregelt ist. Nach Mitteilung des Fa- chamts beschloss der Fachausschuss Kinder- und Jugendarbeit eine berarbeitete Version der Richtlinien. Bei Durchsicht dieser Version ergaben sich fr uns noch einige Fragen, die einer weiteren Klrung bedrfen. UA 4600 – Stdtische Jugendzentren HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) Wegen fehlender Einzelfreigabe hat die Kmmerei den Ansatz von 3.500,00 nur bis 1.750,00 freigegeben. Die Ausgaben betrugen 1.644,35. Das Jugendhaus Zigarrnkist erhielt aus dieser HHSt. einen Zuschuss von 625,00 fr die An- schaffung eines Videobeamers. Der Zuschuss htte aus dem UA 4602 gezahlt werden ms- B sen, da es sich nicht um ein stdtisches Jugendhaus handelt. UA 4602 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit/Jugendzentren HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) Fr jedes Jugendhaus stehen jhrlich 625,00 fr investive Ausgaben zur Verfgung. Da die B Anschaffungen preislich hufig ber diesem Betrag lagen, wurden fr die Anschaffungen teilweise auch Mittel des Verwaltungshaushalts verwendet. HHSt. …. 935100 (Erstausstattung Jugendcaf Kranichstein) Unter dieser Haushaltsstelle hat die Stadt nachtrglich Mittel aus der Brackelsbergstiftung etaisiert. Sie dienten der Erstausstattung des neuen Jugendhauses „Chillmo“ in Kranichstein. B Der Trger hat die Anschaffungen nachtrglich und nur unvollstndig, teilweise auch fehlerhaft inventarisiert. Ein Nachweis an die Stiftung ber die Verwendung der Mittel steht noch aus, weil die Stadt Restmittel von 2.380,18 auf das Jahr 2007 bertragen hat (ursprng- licher Ansatz 2005: 72.610,00). 219 UA 4641 – Zuschsse an Tageseinrichtungen fr Kinder – Kirchen Bei den noch ausstehenden VN ber Investitionszuschsse an Kindertagessttten der V Kirchen aus den Schlussberichten frherer Jahre stellt sich der Sachstand wie folgt dar: HHSt. Zuschussempfnger Betrag Sachstand .... 987012 Kirchengemeinde St. Josef (98) 133.000,00 Die Prfung ist mit der Prfung des Landes-VN abgeschlossen. …. 987032 Ev. Kindergarten Wixhau- sen (02/03) Um-und Ausbau Dachge- schoss 165.040,00 VN liegt noch nicht vor, das Fachamt hat erinnert. …. 987045 Kath.Kita St. Ludwig(02) Sanierung Auengelnde 25.000,00 VN liegt noch nicht vor, das Fachamt hat erinnert. …. 987053 Kath.Kita Heilig Kreuz, (04) Schlafraumsanierung 11.250,00 VN liegt noch nicht vor, dieser Zu- schuss war im geprften VN nicht enthalten. …. 987057 Andreasgemeinde, (03/04) Gewerbesplmaschine 1.585,00 VN steht noch aus, das Fachamt hat erinnert. …. 988053 Kath. Heilig-Kreuz- Gemeinde, Sanierung der Schlafrume (05) 7.250,00 VN 2007 ohne Feststellungen geprft …. 988058 Kita Liebfrauen, Umge- staltung Auengeln- de(05) 8.500,00 VN 2007 ohne Feststellungen geprft …. 988059 Kath. Heilig-Kreuz Gde. fr Fubodenerneue- rung(05) 9.750,00 VN 2007 ohne Feststellungen geprft …. 988060 Ev. Paulusgemeinde fr Umbau und Erweite- rung(05) 120.000,00 VN liegt noch nicht vor, Manahme 2006 fortgesetzt, siehe Vorjahresbe- richt. Im Berichtsjahr hat die Stadt in diesem UA folgende Zuschsse ausgezahlt: ….988051 Kath. Kirchengde. St. Jo- sef fr Spielgerte 75.000,00 VN liegt noch nicht vor ….988060 KiTa Ev. Paulusgemeinde Umbau und Erweiterung 117.500,00 Fortsetzungs-Manahme VN liegt noch nicht vor ….988000 Ev. Kindergarten 600,00 Mittel waren nicht veranschlagt, Mit- teldeckung durch HHSt. …. 935000. VN liegt noch nicht vor. Im Nachtrag stellte die Stadt bei den Haushaltsstellen …. 988065 (Investitionszuschuss KiTa Kreuzkirchengemeinde) 10.500,00 …. 988066 (Investitionszuschuss KiTa Stadtkirchengemeinde) 10.000,00 …. 988067 (Investitionszuschuss KiTa Christuskirchengemeinde) 10.000,00 fr Manahmen und Umgestaltungen der Auengelnde zur Verfgung. Die Mittel kamen ni- cht zur Auszahlung, da die Kirchengemeinden diese Manahmen aus Eigenmitteln decken konnten. 220 UA 4642 – Zuschsse fr Tageseinrichtungen fr Kinder/Freie Trger Von dem Planansatz der HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagever- m gens) ber 2.500,00 hat die Stadt 469,42 ausgezahlt. 1.400,00 dienten der Deckung von auerplanmigen Ausgaben der HHSt. …. 988000 (Versch. Investitionszuschsse an freie Trger zum Verm genserwerb). Die Restmittel von 630,58 sind ins Folgejahr bertragen. HHSt. .... 988000 (Versch. Investitionszuschsse an freie Trger zum Verm genserwerb) Die Stadt zahlte z. L. dieser HHSt. ohne Planansatz 1.400,00 aus. Die Mittel konnten im Rah- men des Deckungskreises 43 482 zu Lasten der HHSt. …. 935000 zur Verfgung gestellt wer- den. Die Kmmerei hat der nderung der Zweckbestimmung zugestimmt. Es gab keine berschreitung der Mittel im Deckungskreis 43 482 . Folgende Trger haben (bei einer Zuschussquote von rd. 50 %) Zuschsse erhalten: Kindergruppe Rasselbande (Bollerwagen) 600,00 Orte fr Kinder im Mtterzentrum ( Wschetrockner) 300,00 Orte fr Kinder im Mtterzentrum (Splmaschine) 500,00 Wir haben alle Verwendungsnachweise ohne Feststellungen geprft. V Den Verwendungsnachweis fr den Zuschuss 2005 ber 1.700,00 des F rderkreises Kinderbetreuung an TU und FHD haben wir ebenfalls ohne Feststellungen geprft. HHSt. .... 988100 (Investitionszuschsse an Initiativgruppen/Krabbelstuben im Rahmen der Kinderbetreuung) Die Stadt zahlte den Planansatz von 5.000,00 in voller H he an die Kindergruppe „Orte fr Kinder“ fr die Umgestaltung des Auengelndes aus. Den Verwendungsnachweis haben wir ohne Feststellungen geprft. V Den VN ber 2.500,00 (Zuschuss 2005) des Bessunger Waldkindergartens haben wir mit kleineren Feststellungen geprft, die fr die Zuschusszahlung ohne Bedeutung waren. Die Krabbelstube „Schmuddelkinder“ hat den VN ber den Zuschuss 2004 (4.520,00) im April 2007 vorgelegt. Die Prfung ergab eine berzahlung von 520,00, die der Zuschussempfnger inzwischen erstattet hat. UA 4700 – F rderung der Wohlfahrtspflege HHSt. ... 328100 (Tilgung Darlehen AW) Bereits im HHj 1987 hat die Stadt der Arbeiterwohlfahrt als Betreiberin des Kurt-Steinbrecher- Hauses (frher: Drei-Stufen-Altenheim) in Eberstadt, Nubaumallee 12 ein Darlehen von 500.000,00 DM ausgezahlt. Hiermit hat der Trger dringend notwendige Brandschutzma- nahmen und die Sanierung der Sanitranlagen und des Aufzugs finanziert. Der VN wurde 1989 vorgelegt und geprft. Ab dem 15.06.1988 tilgt die AW das Darlehen in halbjhrlichen Raten von 6.391,15 (=12.500,00 DM), was 5% Tilgung p. a. entspricht. Zustzlich erhebt die Stadt, die sich durch 221 ein Investitionsdarlehn des Landes Hessen refinanzierte, eine Verwaltungskostenpauschale von 1% p. a. (2.556,46 = 5.000,00 DM), die unter der HHSt. 01.4700.207000 verbucht wird. Die Stadt hat die Ratenzahlungen fr 2006 von der HHSt. 02.3400001.328000 auf die o. g. HHSt. umgebucht. Die Laufzeit des Darlehens endet am 31.12.2007. HHSt. .... 328300 (Investitionshilfen an die Alice-Schwesternschaft zum Neubau eines Altenheimes) Nachdem im HHj. 2003 die Auszahlung der Landeszuwendung und der fr die Alice- Schwesternschaft von der Stadt beim Land aufgenommenen Investitionsfonds-Darlehn abge- schlossen wurde, ist noch die Tilgung der Darlehen zu berwachen. Die Alice-Schwesternschaft tilgt das Darlehen mit halbjhrlichen Raten von 15.185,37. Die Raten fr das HHj. 2006 gingen pnktlich ein. Die Stadt tilgt die Investitionsfonds-Darlehen Nr. 1/999 a und 1/999 b an das Land Hessen in halbjhrlichen Raten von 9.586,72 und 5.598,65 ber die HHSt. 02.9120001.971000. UA 5100 – Klinikum Darmstadt Im HHj. 2006 leistete die Stadt folgende Zuweisungen an das Klinikum Darmstadt: HHSt. HH.-Ansatz Rechnungs- ergebnis Verwendungszweck VN .... 985210 300.000,00 300.000,00 Investitionszuschuss fr Kernspintomograph (MRT) – Mittelbertrag auf HHj. 2007 von 300.000,00 keine Aus- gaben im HHj. 2006 .... 985300 58.000,00 *495.636,47 57.902,61 Errichtung Telelift-Kleinf rder- anlage VN lag vor .... 985500 50.000,00 50.000,00 Sanierung Pflegestation Alten- heim Emilstrae VN lag vor .... 985600 *88.899,01 0,00 Altenheim Emilstrae – Sanie- rung Leitungswassersystem VN lag vor .... 985700 25.000,00 25.000,00 Zuweisung fr Sanierungsma- nahmen VN lag vor .... 985800 75.000,00 75.000,00 Zuweisung zum Erwerb der sta- tion. Pflegeeinrichtung in der Seniorenanlage VN lag vor .... 985970 400.000,00 400.000,00 berbauung Strahleninstitut/ Errichtung einer zentralen OP-Anlage VN lag vor .... 985980 *6.833,57 0,00 Aufbau einer digitalen R ntgen- bildkommunikation VN lag vor .... 985990 350.000,00 *770.000,00 350.000,00 Zuweisung fr Grogerte – Mittelbertrag auf 2007 von 350.000,00 VN lag vor * HAR aus 2005 222 UA 5501 – Sportf rderung HHSt. …. 328000 (Tilgungen fr Darlehen Felsinghalle) Zur Tilgung des Darlehens fr die Sanierung der Felsinghalle zahlte die TSG Darmstadt 1846 die beiden Halbjahresraten von jeweils 5.112,92. HHSt. …. 328200 (Tilgungen fr Darlehen an den SV Darmstadt 98) Fr die Inanspruchnahme der Stadt aus der Brgschaft fr das Darlehen bei der Sparkasse Darmstadt zahlte der SV Darmstadt 98 monatlich 1.777,80 zurck. Die in dem Betrag enthal- tenen Zinsen (2006: 5.660,35) wurden am Jahresende in einer Summe zur HHSt. 01.5501.208000 (Zinseinnahmen fr Darlehen an SV Darmstadt 98) umgebucht. HHSt. …. 368000 (Rckzahlung von Zuschssen) Im Folgenden haben wir die Vereine aufgefhrt, die aufgrund von berzahlungen Teilbetrge von Investitionszuschssen zurckzahlen mussten. Verein Rckzahlung 2006 gezahlt KER Sportzentrum Orpheum 300,00 300,00 - TG 1875 Darmstadt 9.100,00 4.335,77 4.764,23 DSW 1912 230,00 230,00 - TCB 2000 Darmstadt 2.950,00 - 2.950,00 Gesamt 12.580,00 4.865,77 7.714,23 Abwicklung der Kasseneinnahmereste im HHj. 2007 TG 1875 Darmstadt: Durch Verrechnung mit flligen Zuschssen wurde der Kasseneinnahme- rest vollstndig ausgeglichen. TCB 2000 Darmstadt: Das Fachamt hat auch in diesem Fall die offene Forderung zum Teil mit flligen Zuschssen verrechnet. Ein Restbetrag von 694,00 war bei Erstellung des Berichts noch offen. 223 HHSt. …. 988100 (Investitionszuschsse an Sportvereine) Verein HAR 2005 HH-Ansatz 2006 Verausgabt auf HAR Verausgabt auf HH-Ansatz Übertragen als HAR nach 2007 SG Arheilgen 7.500,00 48.000,00 7.500,00 48.000,00 - 1. FC Arheilgen 30.000,00 - - - 20.377,00 TG 1875 Dst. 125.000,00 - 15.000,00. - 10.000,00 TG 07 Eberstadt 25.000,00 20.000,00 25.000,00 20.000,00 - DJK/SSG Dst. 1.750,00 16.000,00 1.750,00 1.000,00 15.000,00 DSW 1912 - 2.500,00 - 2.500,00 - Reiterverein TU - 25.000,00 - 19.250,00 5.750,00 RC Neptun - 9.000,00 - 9.000,00 - SG Eiche - 9.000,00 - 9.000,00 - SV Blau-Gelb - 18.623,00 - 18.623,00 - Sportzentrum Orpheum - 40.000,00 - 40.000,00 - TEC Dst. - 3.700,00 - 3.700,00 - VC Darmstadt - 130.000,00 - 130.000,00 - Hess. Rollsport- verband - 2.000,00 - 2.000,00 - Notflle - - - 25.800,00 - Gesamt 89.250,00 * 323.823,00 49.250,00 308.873,00 51.127,00 * gekrzt im Nachtrag auf 320.000,00 1Anderweitige Verwendung von Mitteln Da die TG 1875 Darmstadt ihren Zuschussantrag zurckgezogen hat, entschied der Aus- schuss fr Sport und Freizeit am 07.12.2006, den Betrag aufzuteilen und 15.000,00 dem Ve- lociped-Club sowie 10.000,00 dem Reiterverein an der TU Darmstadt zukommen zu lassen. 2Notflle Wasserballverein 3.500,00 TSG 1846 Darmstadt 2.300,00 B Programmbedingt ist die Darstellung der HAR in der Haushaltsrechnung missverstndlich. Tatschlich stellt sich das Rechnungsergebnis wie folgt dar: Lfd. Anordnungssoll 308.873,00 Neue HAR vom Ansatz 2006 20.750,00 ./. Abgnge auf HAR (1. FCA) 9.623,00 Rechnungsergebnis 320.000,00 Zu Rd.-Nr. 338 des Vorjahresberichts V TC Bessungen 2000 (berzahlung von 2.950,00) Da der Verein den Betrag nicht zurckzahlte, verrechnete das Fachamt die Forderung mit fl- ligen Zuschssen. Bei Erstellung des Berichts war noch ein Betrag von 694,00 offen. Zu Rd.-Nr. 339 des Vorjahresberichts V TG 1875 Darmstadt (berzahlung von 9,100,00) 224 Auch in diesem Fall nahm das Fachamt eine Verrechnung mit fälligen Zuschüssen vor. Am 17.01.2007 war die Forderung ausgeglichen. Erläuterungen zu den neuen HAR 1. FC Arheilgen (10.377,00) Da die Maßnahme des Vereins (Parkplatzsanierung) auch durch das Grünflächen- und Um- weltamt gefördert wurde, musste zunächst die Prüfung dieses Verwendungsnachweises abge- schlossen werden, um eine Doppelförderung auszuschließen. Die endgültige Zuschusshöhe aus dem Sportetat konnte daher erst 2007 festgelegt werden. Die Mittel mussten somit über- tragen werden. 1. FC Arheilgen (10.000,00) Erst mit der Novellierung der Sportförderungsrichtlinien im HHj. 2007 hat die Stadt die Vor- aussetzungen für die Förderung von Tennishallen geschaffen. Aus diesem Grunde musste im Berichtsjahr ein entsprechender HAR gebildet werden. Reiterverein an der TU (10.000,00 und 5.750,00) Der im Berichtsjahr ausgezahlte Teilbetrag entsprach dem Baufortschritt. Durch Verzögerun- gen im Baugenehmigungsverfahren war es dem Verein nicht möglich, die vorgesehenen Ge- samtmittel abzurufen. Der Differenzbetrag musste somit übertragen werden. DJK/SSG Darmstadt (15.000,00) Aufgrund der angespannten Finanzlage des Vereins und dringender anderer Investitionen musste die geplante Maßnahme verschoben und die dafür vorgesehenen Mittel in das Folge- jahr übertragen werden. Ergebnis der Prüfung der Verwendungsnachweise DSW 1912 (2.500,00 für die Anschaffung eines Mannschaftskanadiers) Die Prüfung des Verwendungsnachweises ergab eine Überzahlung von 230,00, die das Fa- chamt zurückforderte. Der Betrag ist eingegangen. DJK/SSG (1.000,00 für die Anschaffung von 2 Baucontainern, 2 Schlauchwagen u. ä.) Die Prüfung des Verwendungsnachweises ergab, dass der Verein den Zuschuss nicht B zweckentsprechend verwendet hat. Das Fachamt forderte daher den Betrag vollständig zurück. Da der Zuschussempfänger den Betrag nicht zurückzahlte, hat das Fachamt die For- derung mit einer fälligen Zuschusszahlung verrechnet. SG Eiche (9.000,00 für den Austausch des Heizkessels im Sportbereich) Die Prüfung des Verwendungsnachweises ergab eine Überzahlung von 362,48, um deren Rückforderung wir das Fachamt gebeten haben. Die Zahlung ist eingegangen. Hinsichtlich des Abrufs der Mittel ist das Verhalten des Vereins als fragwürdig anzusehen, da dieser B Zeitangaben zur Bauausführung gemacht hat, die nicht zutrafen. Dies führte dazu, dass der Zuschuss mehr als 9 Monate vor Begleichung der Baurechnungen durch den Verein ausge- zahlt wurde. TSG 1846 Darmstadt (2.300,00 für die Erneuerung der Heizungsanlage) Die Prüfung des Verwendungsnachweises ergab eine Überzahlung von 54,80, auf deren Rück- forderung wir wegen Geringfügigkeit verzichtet haben. In allen anderen Fällen haben die Verwendungsnachweise vorgelegen, deren Prüfungen wir ohne Feststellungen abschließen konnten. 225 UA 5800 – Grnflchen- und Umweltamt, Abt. Grnflchen HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) Bei einem Ansatz von 15.000,00 und pl. Mitteln von 4.580,00 (fr 3 zustzliche MAP-INFO- Lizenzen – Deckung siehe nachfolgend) standen im Berichtsjahr 19.580,00 zu Verfgung. Hiervon hat das Amt 12.000,42 verausgabt und die verbliebenen 7.579,58 (inkl. pl. Mittel) in das Folgejahr bertragen. Die Beschaffung der MAP-INFO-Lizenzen erfolgte im Januar 2007. HHSt. …. 935900 (Erwerb von Fahrzeugen) Bei einem Ansatz von 40.000,00 und HAR von 4.644,26 aus 2005 standen im Berichtsjahr 44.644,26 zu Verfgung. Hiervon wurden 37.426,07 verausgabt, aus den verbliebenen 7.218,19 insgesamt 2.638,19 als HAR nach 2007 bertragen. Von den restlichen 4.580,00 aus den nicht verbrauchten Mitteln erfolgte die Beschaffung der MAP-INFO-Lizenzen aus der HHSt. …. 935000. UA 5900 – Kleingrten Der Magistrat hat am 15.02.2006 beschlossen, die Verwaltung der Kleingrtnervereine rck- wirkend zum 01.01.2006 an den Kreisverband Starkenburg der Kleingrtner e. V. zu berge- ben. Somit werden keine Zuschsse mehr aus dem stdtischen Haushalt geleistet. UA 6010 – Hochbau- und Maschinenamt Wir haben bei der HHSt. .... 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) eine vollstndige Belegprfung durchgefhrt. B Die vorgesehene Belegprfung der HHSt. …. 345900 (Rckzahlung berzahlter Bauausgaben) konnte nicht vorgenommen werden, da der entsprechende Ordner weder in der Registratur noch im Fachamt aufzufinden ist. UA 6020 – Straenverkehrs- und Tiefbauamt HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) Das Fachamt hatte einen Auftrag fr eine PC-Ausstattung gegeben, dessen Abrechnung im HHj. 2006 nicht mehr m glich war. Daher mussten die Mittel von 2.322,34 als HAR in das Fol- gejahr bertragen werden. UA 6100 – Stadtplanungsamt Aus dem HHAnsatz der HHSt. ….935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm - gens) von 10.000,00 sowie dem aus dem Vorjahr bertragenen HAR von 2.587,47 verausgab- te das Fachamt im Berichtsjahr insgesamt 6.184,66. Der verbleibende Restbetrag von 6.402,81 wurde in das Nachjahr 2007 bertragen und war kurz vor Rechnungsschluss 2007 nahezu verbraucht. 226 UA 6120 – Vermessungsamt Das Fachamt gab bei der HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagever- m gens) von den verfgbaren Mitteln von 40.880,00 insgesamt 40.690,41 aus. Eine bertra- gung der verbliebenen Restmittel erfolgte nicht. Der Hauptteil der Ausgaben entfiel mit 33.628,40 auf den Kauf von DAVID-Lizenzen (geogra- phisches Informationssystem, das von einem Ingenieur-Bro speziell fr das Vermessungsamt entwickelt wurde) und die Homogenisierung der DAVID-Software. UA 6151 – Sanierung Martinsviertel Bei der Gewhrung von Investitionszuschssen fr die F rderung von Baumanahmen (HHSt. .... 988000) sind in frheren Jahren immer wieder HAR in erheblicher H he gebildet worden. Wir haben schon vor lngerer Zeit mit dem Fachamt vereinbart, dass das Amt fr jedes HHj. Aufstellungen vorlegt, aus denen sich ergibt, fr welche Manahmen die Mittel vorgesehen waren und wie die Mittel abgeflossen sind. Die Abwicklung dieser HHSt. stellt sich in tabellari- scher bersicht wie folgt dar: HAR 2005 1.757.590,47 ./. Anordnungen (ausschlielich auf HAR) 41.848,24 Verbleibende Reste aus Vorjahren 1.715.742,23 Neu gebildete HAR 0,00 Davon als HAR nach 2007 129.982,31 Der HH-Ansatz fr 2006 von 1.800,00 ist in der vorstehenden Tabelle nicht aufgefhrt. Die Mittel wurden nicht ben tigt und auch nicht bertragen. Bei den HHSt. .... 932000 (Erwerb von Grundstcken), .... 945000 (Weitere Vorbereitung), .... 945002 (Freilegung von Grundstcken) …. 960001 (Erschlieungsmanahmen), …. 988000 (F rderung von Baumanahmen) und …. 988001 (F rderung von sonstigen Manah- men) haben wir eine vollstndige Belegprfung durchgefhrt. Dabei mussten wir lediglich B beanstanden, dass einige Vertragsunterlagen in den Unterlagen der Belegregistratur fehlten. Diese haben wir entweder beim Fachamt eingesehen oder als Kopien erhalten und diese der Belegregistratur zugeleitet. V Das Fachamt hat die Hinweise aus den vorangegangenen Schlussberichten in diesem HHj. weitestgehend beachtet und angewendet. 227 UA 6153 – Sanierung Altstadt Arheilgen Gegenber dem Vorjahr stellen sich die HAR bei der HHSt. .... 988000 (F rderung von Bau- manahmen) wie folgt dar: HAR 2005 17.307,17 ./. Abgnge auf Reste 0,00 Zur Verfgung stehende Mittel 17.307,17 Anordnungen 2006 0,00 HAR auf Nachjahr 2007 0,00 Wegen der Vorlage von Aufstellungen verweisen wir auf UA 6151. Vollstndige Belegprfungen haben wir bei den HHSt. …. 945000 (Weitere Vorbereitung) und .... 960001 (Erschlieungsmanahmen) durchgefhrt. Dabei stellten wir fest, dass ein Beleg der HHSt. …. 960001(Erschlieungsmanahmen) B fehlte. Wir haben vom Fachamt eine Kopie der Zweitschrift anfertigen lassen und diese dem Kassen- und Steueramt zur Vervollstndigung der Unterlagen bergeben. UA 6154 – Stadterneuerung im Ortskern Eberstadt HHSt. .... 950001 (Manahmen der Stadterneuerung) Im HHj. 2006 standen HAR aus 2005 von 55.816,72 und sonstige Mittel von 31.000,00 zur Verfgung. Die Ausgaben betrugen 72.807,20. Als HAR fr 2007 ergeben sich 14.009,52. Im brigen verweisen wir auf UA 6151. Bei der HHSt. …. 950001 fhrten wir eine vollstndige Belegprfung durch. Es gab keinen An- lass zu Beanstandungen. UA 6155 – Stadterneuerung Bessungen Fr Zuschsse zu Manahmen der Stadterneuerung (HHSt. .... 988000) standen zur Verfgung: HAR 2005 413.311,20 HH-Ansatz 2006 0,00 Zur Verfgung stehende Mittel 413.311,20 Anordnungen (ausschlielich auf HAR) 14.516,58 HAR auf Nachjahr 2007 398.794,62 Im brigen wird auf die Ausfhrungen bei UA 6151 verwiesen. Eine vollstndige Belegprfung haben wir bei der HHSt. .... 988000 durchgefhrt. 228 UA 6156 – Soziale Stadt Eberstadt Sd HHSt. .... 950010 (Manahmen zur F rderung der sozialen Stadt) HAR aus 2005 537.777,51 HH – Ansatz 2006 540.400,00 Zur Verfgung 1.078.177,51 Anordnungen (auf Reste) 4.923,61 Reste nach 2007 1.073.253,90 HHS. .... 988100 (Vergtungen an Beauftragte) HAR aus 2005 56.416,98 HH-Ansatz 2006 162.000,00 Anordnungen 145.646,40 HAR nach 2007 72.770,58 Wir verweisen auf UA 6151. Bei folgenden HHSt. haben wir vollstndige Belegprfungen durchgefhrt: HHSt. .... 945000 (Weitere Vorbereitung, Zahlungen an Servicestelle HEGISS), HHSt. .... 950010 (Manahmen zur F rderung der sozialen Stadt), HHSt. .... 950011 (Errichtung einer Jugendwerkstatt), HHSt. .... 965006 (Soziale Stadt Eberstadt Sd Manahmen der Wohnumfeldverbesserung) und HHSt. .... 988100 (Vergtungen an Beauftragte). B Bei zwei Zahlungsanordnungen stellten wir berzahlungen von je 34,24 fest. Das Fachamt hat die berzahlten Betrge bei der Firma zurckgefordert. UA 6157 – Soziale Stadt Kranichstein Fr Baumanahmen im Rahmen des F rderprogramms (HHSt. .... 950001) stellt sich die Abwicklung in tabellarischer bersicht wie folgt dar: HAR 2005 212.744,75 Haushaltansatz 2006 577.000,00 Verfgbar insgesamt 789.744,75 ./. Anordnungen (ausschlielich auf HAR) 212.744,75 ./. im Rahmen des Deckungskreises 40.000,00 ./. Anordnungen 51.134,09 HAR nach 2007 485.865,91 Vollstndige Belegprfungen haben wir auch in diesem UA bei den HHSt. .... 945002 (Ord- nungsmanahmen), .... 945010 (weitere Vorbereitung), .... 950004 (sonstige Manahmen) und ....988000 (Vergtungen fr Beauftragte (Stadtteilmanagement) durchgefhrt. 229 UA 6158 – Sanierung „Mollerstadt“ – westliche Innenstadt Fr vorbereitende Untersuchungen (HHSt. .... 945000) stellt sich die Abwicklung in tabellarischer bersicht wie folgt dar: HAR 2005 160.918,42 Haushaltssoll 2006 0,00 Anordnungssoll 10.514,16 HAR nach 2007 150.404,26 Vollstndige Belegprfungen haben wir auch in diesem UA bei den HHSt. .... 945000 (Vorbe- reitende Untersuchungen) und .... 945100 (weitere Vorbereitung) durchgefhrt. UA 6300 – Straen, Wege, Pltze und Brcken Bei den HHSt. .... 350000 (Erschlieungsbeitrge) und .... 350100 (Straenbeitrge) ergibt sich aus der Jahresrechnung folgende Darstellung: Erschlieungsbeitrge Straenbeitrge KER 69.413,02 4.440,52 HH-Ansatz 470.000,00 160.000,00 Zwischensumme 539.413,02 164.440,52 Abgnge auf Reste 62.450,00 0,00 AnO auf Reste 6.963,02 4.440,52 AnO auf lfd. Jahr 321.430,86 92.041,02 Zwischensumme 390.843,88 96.481,54 Mehr- /Wenigereinnahmen - 148.569,14 - 67.958,98 Neue KER 68.038,33 3.050,19 Bei der HHSt. .... 350000 (Erschlieungsbeitrge) plante die Stadt den Ansatz im 1. Nachtrag von 870.000,00 um 400.000,00 auf 470.000,00 ab. Die Abplanung war erforderlich, da die Baumanahme HHSt. .... 960324 (Ausbau Steinstrae) noch nicht begonnen wurde. Endgltige Bescheide ber Erschlieungsbeitrge konnten erstellt werden fr den Ausbau der: Niersteiner Strae (HHSt. .… 960161), Ingelheimer Strae (HHSt. .… 960174), Lupinenweg (HHSt. .… 960331). Fr den Ausbau der Seekatzstrae im Abschnitt Martinstrae / Steinbergweg (HHSt. .… 960184) sowie den Ausbau des Lossenweg im Abschnitt Klappacher Strae / Martinspfad (HHSt. .… 960113) ergingen Vorausleistungsbescheide. 230 Bei der HHSt. .… 350100 (Straenbeitrge) waren im HHj. 2006 ursprnglich Einnahmen von 1.280.000,00 eingeplant. Die Reduzierung auf 160.000,00 im 2. Nachtrag erfolgte wegen fol- gender Manahmen: 120.000,00 wegen der HHSt. .… 960181 ( Erschlieung Baugebiet O 17) vollstndige Abplanung von 1.000.000,00, HHSt. …. 960355 (Frankfurter Landstrae, Abschnitt Nordbahnhof / Glockengartenweg). Die Baumanahmen sind teilweise noch nicht abgeschlossen bzw. haben erst 2007 begonnen. Die Stadt hat endgltige Bescheide ber Straenbeitrge fr Manahmen: Kantplatz / Schlogartenstrae (HHSt. …. 960017) im Abschnitt Lauteschlgerstrae / Ruthstrae, Landskronstrae (HHSt. .… 960702), im Abschnitt Heidelberger Strae / Ludwigsh hstrae. erlassen. Vorausleistungbescheide ergingen fr die Manahme Donnersbergring im Abschnitt Bessun- ger Strae / Rdesheimer Strae (HHSt. .… 960703 u. .… 960705). Das Kassen- und Steueramt hat im Berichtsjahr folgende Erhebungsunterlagen fr die Ab- rechnung von Erschlieungsbeitrgen zur Prfung vorgelegt. Endgltige Beitragserhebung: Schachtstrae / Klpstrae, Immissionsschutzanlage (Lrmschutzanlage) im Baugebiet tterstdter Weg (A 24.1, A 25.1 und A 25.2). Erhebung von Vorausleistungen: Frankfurter Landstrae (Gehweg-West) im Abschnitt Virchowstrae bis Drerstrae, Martinstrae im Abschnitt Jahnstrae bis Seekatzstrae. Die fachtechnische Prfung der Unterlagen fr die endgltige Beitragserhebung der Immissi- onsschutzanlage im Baugebiet tterstdter Weg erwies sich aufgrund der zahlreichen Ab- rechnungsunterlagen als umfangreich. Im Zuge der Prfung des beitragsfhigen Aufwandes fr die Lrmschutzanlage sind die unter- schiedlichen Bauwerksteile fr die Bewertungsermittlung des Anlageverm gens bestimmt worden. Bestandteil der gesamten Immisionsschutzanlage sind die beiden Erdwlle Nord und Sd sowie die Verbindungsbrcke dieser Erdwlle und die in diesem Bereich errichteten Schallschutzwnde an der DB-Strecke bzw. der Bundesstrae 3. Die Forderungen aus diesen Bescheiden wurden zugunsten der HHSt. …. 350000 im HHj. 2007 zum Soll gestellt. Nachfolgende Abrechnungen fr die Erhebung von Straenbeitrgen wurden uns im Berichts- jahr zur Prfung vorgelegt. 231 Endgltige Beitragserhebung: Donnersbergring im Abschnitt Bessunger Strae und Rdesheimer Strae, Heinrichstrae im Abschnitt Nieder-Ramstdter-Strae bis Gervinusstrae. Erhebung von Vorausleistungen: Frankfurter Landstrae (Fahrbahn und Gehweg-Ost) im Abschnitt Virchowstrae bis Drerstrae. Die Sollstellung erfolgte zugunsten der HHSt. …. 350100 im HHj. 2007. Bei den Prfungen der Unterlagen fr die Beitragserhebungen fr die Erschlieung und dem Straenbau ergaben sich keine Beanstandungen. HHSt. .... 988000 (Zuschsse fr Lrmschutzfenster) Im HHj. 2006 erhielten insgesamt vier Antragsteller Zuschsse fr Lrmschutzfenster. Die Gesamth he der gezahlten Zuschsse betrgt 6.855,91. Der Haushaltsansatz 2006 war mit 10.000,00 eingeplant und im Mrz 2006 freigegeben. Aus dem HHj. 2005 sind keine HAR bertragen worden. Ansatz 2006 10.000,00 HAR 2005 0,00 AO auf lfd. Jahr 6.855,91 Verbleibende HAR 2006 3.144,09 Der verbleibende HAR ist nach HHj. 2007 bertragen. Im Berichtsjahr lagen insgesamt fnf Zuschussantrge vor. Hiervon wurden vier Zuschsse ausgezahlt. Ein Antrag musste abgelehnt werden, da das Gebude nicht den Voraussetzungen zur Zu- schussgewhrung entsprach. Ein Antragsteller hat seinen Antrag nicht weiter verfolgt und keine Unterlagen fr die Prfung vorgelegt. UA 6801 – Parkbauten HHSt. …. 350000 (Abl sungsbeitrge) Die Abwicklung der HHSt. stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar: KER 2005 3.996,12 Lfd. Anordnungssoll 350.537,76 354.533,88 ./. Ist 320.033,88 Neue KER 34.500,00 Lfd. Anordnungssoll 350.537,76 Neue HER 1.490.000,00 Rechnungsergebnis 1.840.537,76 232 Im 1. Nachtrag 2006 beschloss die Stadt eine Erh hung des HH-Ansatzes bei dieser HHSt. um 1.600.000,00 auf 1.850.000,00. Grund hierfr waren die geplanten Einnahmen aus Beitrgen knftiger Nutzer der Parkpaletten im Neubaugebiet Darmstadt-Kranichstein Sd-West K 6.1. Da sich die Baumanahme jedoch verz gerte und somit auch die Einnahmen ausblieben, wurde ein HER von 1.490.000,00 gebildet. Bei den o. a. Beitrgen handelt es sich jedoch nicht um Abl sungsbeitrge im Sinne der Einstellplatzsatzung, sondern um Einnahmen aus dem Verkauf von Nutzungsrechten. Im Nachtrag 2007 ist daher eine Umplanung zur HHSt. …. 340100 (Einnahmen aus dem Verkauf von Nutzungsrechten fr den Bau von Parkpa- letten im K 6) vorgesehen. Bisher wurde die Zufhrung zur Parkplatzrcklage nach dem lfd. Anordnungssoll berechnet. Ab dem Berichtsjahr hat die Kmmerei festgelegt, dass die Berechnung knftig nach den tat- schlichen Zahlungseingngen (Ist) vorzunehmen ist, da sonst die Rcklage aus Einnahmen gespeist wird, welche die Stadt noch gar nicht erhalten hat. Fr das Berichtsjahr blieben zu- dem die Einnahmen auf Kasseneinnahmereste (1.996,12) unbercksichtigt, da diese bereits in den Zufhrungen der Vorjahre (nach Sollstellungen) enthalten sind. Im Ergebnis fhrte die Stadt 318.037,76 der Parkplatzrcklage (HHSt. 02.9101001.911008) zu. Die Einnahmen aus den Abl sungsbeitrgen entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. KER 2004 256.000,00 61.670,00 273.829,77 2005 250.000,00 163.704,11 3.996,12 2006 1.850.000,00 1.840.537,76 34.500,00 UA 6802 – Parkuhren und Parkscheinautomaten Die Stadt gab bei einem Ansatz von 23.000,00 bei der HHSt. …. 935000 (Erwerb von bewegli- chen Sachen des Anlageverm gens) im Berichtsjahr 14.659,49 aus. Eine bertragung der nicht verbrauchten Mittel nach 2007 erfolgte nicht. Nach europaweiter ffentlicher Ausschreibung schloss die Stadt im Frhjahr 2004 einen Ser- vicevertrag fr die Betreuung der Parkscheinautomaten im Stadtgebiet ab. Bestandteil dieses Servicevertrages war neben der technischen Betreuung und Abrechnung der Parkgebhren die Lieferung und Installation von Fernberwachungsanlagen in smtliche Parkscheinautoma- ten. Die Bezahlung hierfr erfolgte als Ratenkauf in 36 Monatsraten. Unter Bercksichtigung der Mehrwertsteuererh hung zum 01.01.2007 betrgt der Gesamtkaufpreis 40.682,49. Nach Bezahlung der letzten Rate im Mrz 2007 ging das Eigentum an den Anlagen, den dazugeh - rigen technischen Einrichtungen einschlielich Software und Lizenzen fr das Betreiben der Leitstelle auf die Stadt ber. 233 UA 7000 – Abwasserbeseitigung HHSt. .... 350000 (Kanalanschlussbeiträge) Nach dem gleichen Schema wie bei UA 6300 ergibt sich folgendes Bild: Kanalanschlussbeitrge KER 13.932,58 HH-Ansatz 30.000,00 Zwischensumme 43.932,58 Abgänge auf Reste 0,00 AnO auf Reste 13.932,58 AnO auf lfd. Jahr 0,00 Zwischensumme 13.932,58 Mehr- /Wenigereinnahmen - 30.000,00 Neue KER 13.932,58 Im Haushaltsplan 2006 waren Einnahmen von 30.000,00 vorgesehen. Jedoch sind 2006 we- der endgültige Kanalanschlussbeiträge noch Vorausleistungen erhoben worden. Im Berichts- jahr hat das Fachamt für zwei Einzelgrundstücke Abrechnungen für Kanalanschlussbeiträge zur Prüfung vorgelegt. Es ergaben sich keine Beanstandungen. HHSt. .... 351000 (Erstattungen Kanal-Hausanschlusskosten) Das Anordnungssoll beträgt 242.261,43. Da im Haushaltsplan 2006 keine Einnahmen einge- plant waren sind alle Einnahmen Mehreinnahmen. Die KER 2005 und Vorjahre mit 92.451,44 reduzieren sich im HHj. 2006 um 33.934,60 auf 58.516,84. Durch offene Forderungen im HHj. 2006 von 9.151,47 ergeben sich Gesamt KER von 67.668,31. UA 7500 – Friedh fe HHSt. .... 935000 (Erweb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens) Bei einem HHAnsatz von 13.300,00, üpl. Mitteln von 11.000,00 und HAR von 12.608,17 aus 2005 standen 2006 insgesamt 36.908,17 zu Verfügung. Hiervon gab das Fachamt im Be- richtsjahr 9.811,90 aus, die verbliebenen 27.096,27 wurden als HAR Nach 2007 übertragen. HHSt. .... 935900 (Erwerb von Fahrzeugen) Bei einem HHAnsatz von 34.000,00 sowie HAR aus 2006 von 152.000,00 standen im Be- richtsjahr 186.200,00 zu Verfügung. Hiervon wurden 183.013,23 für einen Gräberbagger so- wie drei Transportfahrzeuge ausgegeben, 3.186,77 als HAR nach 2007 übertragen. 234 UA 7501 – Jdischer Friedhof Die in 2006 bei der HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm gens) zur Beschaffung eines Rcken-Blasgerts etatisierten 1.300,00 wurden im Berichtsjahr nicht verausgabt und nach 2007 bertragen. Das Fachamt beantragte 2007 die nderung der Zweckbestimmung zur Beschaffung eines Motorscherenfreischneiders („Tiger-Schnipp-Schnapp-Ausputzers“). UA 7910 – Amt fr Wirtschaftsf rderung HHSt. …. 930200 (Stammkapitaleinlage Stadtmarketing GmbH) Der Magistrat hat mit Beschluss Nr. 389 vom 14.06.06 der Neustrukturierung des Stadtmar- ketings in Darmstadt zugestimmt. Die Darmstadt Marketing GmbH wird gegrndet; der Gesell- schaftsvertrag am 19.11.2006 notariell beurkundet. Nach 3 des Vertrages hat die Stadt das Stammkapital von 50.000,00 in voller H he bernommen.44 HHSt. ….986000 (Zuschsse an private Unternehmen) V Wie im Vorjahr berichtet hat das Fachamt mit Bewilligungsbescheid vom 20.12.04 und nderungsbescheid vom 15.02.07 an eine Darmstdter Firma einen Investitionskostenzu- schuss von 150.000,00 bewilligt. Als F rderzeitraum wurde nach der ersten Prfung der 01.10.05 bis 31.12.06 festgelegt. Der Zuschussempfnger hat dem Projekt Personalkosten von 256.924,06 zugeordnet sowie Baurechnungen mit Kontoauszgen fr den entsprechenden F rderzeitraum ber insgesamt 237.231,35 vorgelegt. berh hte Einheitspreise haben wir nicht festgestellt. Der Zuschussempfnger hat die ihm eingerumten Skonti und Rabatte nicht realisiert. Da sich aufgrund der H he der nachgewiesenen Ausgaben von insgesamt 494.155,41 ein Abzug der nicht anerkannten Rechnungsbetrge nicht auf das Prfungsergebnis auswirkt, haben wir auf den Abzug verzichtet. Unsere Prfung vom 27.06.07 hat ergeben, dass der Zuschussempfn- ger die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses mit VN vom 12.04.07 nachgewiesen hat. UA 7920 – ffentlicher Personennahverkehr HHSt. .... 361000 (Zuweisungen Land) Fr 2006 hat die Stadt Einnahmen von 170.000,00 gem Zuwendungsbescheid fr Ma- nahmen des „barrierefreien Haltestellenausbaus 5. Bauabschnitt“ zum Soll gestellt. Im Ist B ist ein Geldeingang von 59.400,00 gebucht. Ende 2007 werden immer noch 110.600,00 als offenes Soll ausgewiesen. Die Manahme ist abgeschlossen. Wir haben den Verwendungs- nachweis geprft. Es werden 157.681,61 als Gesamtausgaben bei einer Zuweisung von 59.400,00 nachgewiesen. Dies fhrt auf jeden Fall zu einem Sollabgang, da die Mittel nicht in H he des Zuwendungsbescheides verbraucht worden sind. 44 weitere Erluterungen zur Neustrukturierung im VWH S. 181 235 UA 8161 – Fernheizwerk beim Zentralbad HHSt. .... 950003 (Heizungsumstellung) Ab 01.01.2004 hat ein privater Betreiber das Fernheiznetz Darmstadt-Innenstadt bernom- men. Durch die Sanierung des historischen Zentralbades sind Umbaumanahmen am Fern- heiznetz notwendig. Die Kosten hierfr bernimmt die Stadt. Die Umbaumanahme ist bereits abgeschlossen. Nach Schtzung des Hochbau- und Maschinenamtes sind Gesamtkosten von ca. 330 T€ entstanden. Die Stadt hat jedoch nur 265 T€ als HAR bertragen. Die Endabrech- nung der Baumanahme soll ber den Eigenbetrieb Bder erfolgen. Vor der bernahme der Kosten mssen die stdtischen Gremien den Differenzbetrag beschlieen. UA 8201 – Industriegleisanlagen B In den Ausgaben der HHSt. ... 940001 (Anlagenerneuerung) sind Ausgaben fr Vegetations- kontrollen enthalten. Wir haben das Fachamt aufgefordert, diese knftig im VWH zu verbu- chen. UA 8550 – Waldungen HHSt. …. 340100 (Einnahmen aus Verm gensschden im Westwald) Die Stadt nahm im Berichtsjahr von den drei betroffenen Firmen zunchst insgesamt 1.374.400,00 ein. Die Stadt gab die Betrge noch im laufenden Jahr zum berwiegenden Teil an die brigen Vertragspartner als Entschdigungsleistungen weiter. Insgesamt wickelte die Stadt auf der o. a. HHSt. folgende Zahlungsein- und ausgnge ab: Gesamteinnahmen (wie oben) 1.374.400,00 Abzglich Zahlungen an Land Hessen (Entschdigung Westwald, Verkehrssicherung) 948.722,76 Land Hessen (Entschdigung Westwald, Tubchesh hle) 50.740,00 Gemeinde Bttelborn (Entschdigung Westwald, Verkehrssich.) 146.313,67 Stadt Weiterstadt (Entschdigung Westwald, Verkehrssicherung) 32.546,30 Stadt Gro-Gerau (Verkehrssicherung) 4.676,25 Verbleibender Anteil Stadt 191.401,02 HHSt. ….935900 (Erwerb von Fahrzeugen) Bei einem Ansatz von 40.000,00 und pl. Mitteln von 45.000,00 standen im Berichtsjahr ins- gesamt 85.000,00 zu Verfgung. Hiervon gab das Fachamt fr die Beschaffung eines Forst- schleppers fr das Revier Bessunger Forst sowie eines weiteren Fahrzeugs 82.645,35 aus. Ei- ne bertragung der nicht verbrauchten Restmittel erfolgte nicht. HHSt. 988000 (Investitionszuschuss fr Holzverladerampe am Bahnhof Kranichstein) Mit Beschluss vom 22.02.2006 genehmigte der Magistrat einen Investitionszuschuss von 15.000,00 an die Deutsche Museums Eisenbahn in Darmstadt (DME) fr die Sanierung der 236 Holzverladerampe und die Instandsetzung der dazugeh rigen Gleisanlagen am Rangierbahn- hof Kranichstein. Nach Mitteilung des Fachamts verz gerte sich die Durchfhrung der Ma- nahme. Die Mittel wurden daher in voller H he nach 2007 bertragen. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgte im Oktober 2007, der entsprechende VN wird 2008 vorgelegt. UA 8703 – Lizenzvergaben HHSt. .... 985000 (Erstattung an den Eigenbetrieb Kulturinstitute aus Veruerung von Beteiligungen) Wie im Vorjahr berichtet, verkaufte die Stadt die von ihr gehaltenen Geschftsanteile (74 %) der Orgabo GmbH an die Gebrder Mayer GmbH (Tochter der EAG [Entsorgungs-AG]). Die Ge- schftsanteile wurden vom Eigenbetrieb Kulturinstitute gehalten. Daher hat die Stadt die Ein- nahmen von 20.350,00 an den Eigenbetrieb Kulturinstitute weitergeleitet. UA 8800 – Grundverm gen HHSt. …. 340000 (Grundstcksverkufe) Bei einem Ansatz von 3,0 Mio. und einem Rechnungsergebnis von 5.780.699,86 entstanden Mehreinnahmen von 2.780.699,86. Der Verkauf von 11 Grundstcken ergab zusammen Ein- nahmen von ca. 3.34 Mio.. Die restlichen Einnahmen verteilten sich auf Grundstcksverkufe von bis zu 150.000,00 je Grundstck. Wie auch bereits im Vorjahresbericht erwhnt, vergab die Stadt auch im Berichtsjahr Bauplt- ze im Neubaugebiet Kranichstein K 6.1 in der Herta-Mansbacher-Strae sowie der Elisabeth- Selbert-Strae. HHSt. …. 340200 (Auerordentliche Einnahmen aus Grundstcksverkufen) Mit dem 1. Nachtrag 2006 vom 07.07.2006 hat die Stadt den Ansatz von 5.000.000,00 um 7.525.500,00 auf 12.525.500,00 erh ht. Grund fr diese Erh hung waren erwartete Einnah- men aus dem Verkauf des Marienplatzes in gleicher H he. Ein Verkauf des Marienplatzes er- folgte weder 2006, noch bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts im Dezember 2007. Weitere erwartete und erwhnenswerte Verkaufserl se konnten 2006 ebenfalls nicht erzielt werden. HHSt. ….932000 (Erwerb von Grundstcken) HAR 2005 545.133,94 HHAnsatz 1.550.000,00 Zur Verfgung insgesamt 2.095.133,94 ./. Anordnungen 1.495.659,25 HAR 2006 599.474,69 237 IX. WEITERE PRÜFUNGEN 1. KASSENPRÜFUNGEN Die dauernde Überwachung der Kassen der Stadt gehört gem. § 131 Abs. 1 Nr. 3 HGO zu den Pflichtaufgaben des Revisionsamts. Wir haben die Stadtkasse und die Kasse der Amtsvormundschaft jeweils zweimal geprüft. Die Stadtkasse haben wir in der Zeit vom 03.05. bis 29.06.2006 und vom 01.11.bis 04.12.2006 unvermutet geprüft. Bei den Kassenprüfungen konnte eine ordnungsgemäße Kas- senführung bestätigt werden. Ein Vorbehalt bezüglich der Differenzen im Zusammenhang mit dem Tages-/Kassenabschluss, bei denen es um die Darstellung von Beträgen in den Auswer- tungen aus NSK ging, ist inzwischen geklärt. Wir prüften außerdem die im Verwahrgelass verwahrten Werte anhand der aktuellen Bestands- liste vom 08.05.2006 auf Vollständigkeit und Wertangabe. Aufgetretene Unstimmigkeiten konnten noch während der Prüfung berichtigt werden. Die Vollstreckungsstelle haben wir in der Zeit vom 04.07. bis 21.07.2006 unvermutet geprüft. Die vier städtischen Vollziehungsbeamten haben 2006 zusammen 421.108,10 eingezogen, das sind 24.189,87 weniger als im Vorjahr. Die Kasse der Amtsvormundschaft haben wir am 01.06.2006 und 15.11.2006 unvermutet ge- prüft. Feststellungen haben sich nicht ergeben. Neben den beiden genannten Kassen bestehen bei der Stadtverwaltung einschließlich der Ei- genbetriebe weitere 37 Zahlstellen, die ebenso zu prüfen sind wie die zwei Kassen des Hess. Verwaltungsschulverbandes und die 7 Kassen und Zahlstellen des Klinikums. Je nach Umsatz und Bedeutung prüfen wir diese Kassen 1-2 mal im Jahr oder auch nur jedes 2. Jahr. Dagegen obliegt die Prüfung der bei zahlreichen Ämtern und Schulen eingerichteten Handvorschüsse den Ämtern selbst. Das Revisionsamt ist jedoch berechtigt, sich jederzeit in die Prüfung einzu- schalten. Soweit sich Beanstandungen ergeben haben, sind diese wegen der besseren Über- sicht beim jeweiligen UA aufgeführt. 238 2. VERWENDUNGSNACHWEISE Da die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen ihres Budgetrechts ber die Bereitstellung von Zuschssen an Verbnde und Vereine entscheiden muss, halten wir es fr richtig, im Rahmen des Schlussberichts zumindest einen berblick ber die Verwendung der Zuschsse zu geben. Im Regelfall werden daher bei den einzelnen Zuschuss–HHSt. dargestellt: Zuschussh he (ggf. auch im Vergleich zum HH-Ansatz), Zahl der Zuschussempfnger, Probleme, die sich bei der Prfung der VN ergeben haben (z. B. versptete oder unvollstndige Vorlage der VN, Rckfragen usw.). Im Interesse der Straffung des Berichts haben wir kleinere Zuschsse, die ohne Probleme ab- gewickelt wurden, nicht mehr in allen Fllen aufgefhrt. Fr das HHj. 2006 haben wir bis Ende Februar 2008 insgesamt 413 VN geprft. Darin sind 36 VN aus frheren Jahren enthalten, die bei Abschluss des Schlussberichts 2005 noch nicht ge- prft waren. Die in diesem Bericht gesondert aufgefhrten Auftragsprfungen sind in dieser Zahl nicht enthalten. Die Entwicklung in den letzten 5 Jahren zeigt nach einer bestndig steigenden Tendenz in den Jahren 2002 – 2005 erstmals 2006 einen Rckgang: 2002 423 2003 459 2004 481 2005 514 2006 413 Die 413 VN aus 2006 verteilen sich auf folgende F rderungsbereiche und Einzelplne: EPl. Bund an Stadt Bund an Verb. und Vereine Land an Stadt Land an Verb. und Vereine Stadt an Verb. u. Vereine 0 --- --- --- --- 40 1 --- --- --- --- 15 2 --- --- 11 ---- 31 3 3 --- 3 3 40 4 2 30 6 1 145 5 --- --- --- --- 74 6 --- --- --- --- 1 7 --- --- --- --- 8 Summen 5 30 20 4 354 Gesamt 413 239 Die von der Stadt gewhrten Zuschsse verteilen sich wie folgt auf die Gruppen des Hauhaltsplans: Verwendungszweck 2005 2006 Gruppe 70: Zuschsse fr lfd. Zwecke an soz. oder hnliche Einrichtungen 21.032.145,58 22.847.801,16 Gruppe 71: Zuweisungen und sonst. Zuschsse fr lfd. Zwecke 28.848.923,70 30.176.728,17 Gruppe 98: Zuweisungen und Zuschsse fr Investitionen 12.788.238,87 8.767.594,87 Summe 62.669.308,15 61.792.124,20 Bei einer Reihe von Verwendungsnachweisen haben sich auch im Berichtsjahr Beanstan- dungen ergeben. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um: Versptete Vorlage von VN: Erfreulicherweise ist die Zahl der VN aus Vorjahren gegenber 2005 ebenfalls erheblich zurckgegangen: 2002: 46 2003: 98 2004: 75 2005: 76 2006: 36 Fehler oder unvollstndige Darstellung in den VN, fehlende oder unvollstndige Anlagen. In diesen Fllen sind regelmig Rckfragen beim Fachamt und/oder beim Zuschussemp- fnger erforderlich, die zu Verz gerungen – oft von mehreren Monaten – fhren. Meinungsverschiedenheiten bei der Rckforderung von berzahlungen: In diesen Fllen geht es meist darum, dass die Ausgaben geringer sind als bei Antragstel- lung geplant oder dass die den Vereinen zugestandene Liquidittsreserve berschritten wird. Zusammenfassend muss klargestellt werden, dass es sich bei den dargestellten Problemen um Einzelflle handelt. Die ganz berwiegende Zahl der VN kann ohne Beanstandungen oder sonstige Feststellungen geprft werden. Sofern sich Rckfragen ergeben, geben die Vereine und Verbnde bereitwillig Auskunft. Allerdings ist die Prfung einiger VN sowohl fr das Fa- chamt als auch fr das Revisionsamt mit viel Zeitaufwand verbunden. Auch 2006 haben wir wieder in einer Reihe von Fllen Empfehlungen an die Fachmter oder unmittelbar an die Zuschussempfnger gegeben. Die Prfungsergebnisse zu den einzelnen VN sind bei den jeweiligen UA aufgefhrt. B E 240 3. TECHNISCHE PRÜFUNG Stand der Technischen Prüfung Wie zu Beginn des Berichts bereits erwähnt, führen die Fachämter im Lauf des Jahres 2007 nach und nach die Rechnungslegung für die Baumaßnahmen durch, die im Berichtsjahr abge- schlossen wurden. Der Eingang der Rechnungsunterlagen wird vom Revisionsamt überwacht. Je nach Intensität und Tiefe der Prüfung wird unterschieden zwischen Haushaltsvergleich, rechnerische Prüfung, fachtechnische Prüfung. Sofern keine Prüfungsaufträge nach § 130 HGO oder durch die Amtsleitung vorliegen, ent- scheiden die Technischen Prüfer nach pflichtgemäßem Ermessen, welche Baumaßnahmen intensiver geprüft werden. Nach dem heutigen Verständnis von der Arbeit eines kommunalen Revisionsamts ist dabei vor allem die fachtechnische Prüfung von Bedeutung. Bei dieser wird die durch das Fachamt oder den beauftragten Architekten/Ingenieur vorgenommene fachtechnische Feststellung der Bau- rechnung, ausgehend von den Aufmaßen und Massenermittlungen, vollständig oder in Stich- proben nachvollzogen. Wegen der großen Zahl der jährlich vorgelegten Abrechnungen kommt diese besonders intensive Prüfung jedoch stets nur bei einer kleinen Zahl von Baumaßnahmen in Betracht, zumal die Technischen Prüfer auch die Verwendung der Mittel für die Bauunter- haltung (VWH) zu prüfen haben. Für die Prüfung der Honorarrechnungen der beauftragten Architekten und Ingenieure gelten die vorstehenden Ausführungen sinngemäß. An der Situation in der Altregistratur des Kassen- und Steueramtes hat sich gegenüber 2006 nichts geändert. Es werden seit Jahren nur Reparaturarbeiten an der Dachhaut vorgenommen, die aber bisher nicht zum Erfolg führten. Die eingelagerten Ordner bzw. Aktenmappen werden weiterhin durch Wassereintritt und zunehmend durch Schimmelbildung beschädigt. In diesem Zusammenhang weisen wir nochmals nachdrücklich auf die gesundheitsgefährdenden Wir- kungen von Schimmelsporen hin. Da es sich abzeichnet, dass das Lager zur Dauerlösung für das Archiv wird, ist es aus fachli- cher Sicht dringend angeraten, eine grundlegende Dachsanierung durchzuführen. Den Punkt der nicht funktionierenden Anordnung der Fluchtwege haben wir bereits im letzten Jahr angesprochen, auch hier hat sich, trotz Zusicherung seitens des zuständigen Fachamts, nichts getan. In den Nachbarräumen befinden sich eine Schreinerei und eine Fahrzeughalle, von denen je- weils eine Brandschutztür direkt in die Altregistratur öffnet, wo dann der Fluchtweg durch dort befindliche Regale und gelagerte Akten versperrt ist. Die Tatsache, dass von außerhalb jeder Unbefugte ungehindert Zugang zu den in der Altre- gistratur lagernden Akten hat, ist nicht vertretbar. V Die Rückstände bei der Rechnungslegung von Hochbaumaßnahmen der zurückliegenden HHj. 1999 bis 2003 haben sich bis zum 11.01.2008 auf 3 Rechnungslegungen beim Hochbau- und Maschinenamt verringert. Diese soll der Eigenbetrieb Immobilienmanagement 2008 vorlegen. Die Abrechnung der Baumaßnahmen wurde auch 2007 weiter beschleunigt. 241 Der Trend zur Vorlage von Zwischenabrechnungen hat sich auch im zurückliegenden Jahr wei- ter entwickelt. So wurden uns 2007 insgesamt 21 Zwischenabrechnungen (von gesamt 130 Bauabrechnungen) zur Prüfung vorgelegt. Begleitende Technische Prüfung Über Inhalt, Ziele und Ablauf der begleitenden Prüfung haben wir in den Vorjahren mehrfach berichtet. Hierauf kann zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen werden. Im Interesse einer aktuellen Berichterstattung berichten wir über diese Prüfungen unabhängig von der jeweils zu prüfenden Jahresrechnung. Wie in den Vorbemerkungen zu diesem Schlussbericht erwähnt, gewinnt die beratende Tätig- keit des Revisionsamts in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Diese beratende Funktion wird mittlerweile von den Fachämtern auch vermehrt in Anspruch genommen. Beispielhaft seien hier die Nachtragsverhandlungen der Baumaßnahme "Kanalumbau Süd- sammler zwischen RÜ R015/R016 und RÜ R013" genannt. Der Auftragnehmer hatte neben anderen einen Nachtrag über ca. 91.000,00 eingereicht. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Fachamt konnte in den Nachtragsverhandlungen mit dem Auftragnehmer nachgewiesen werden, dass die gestellten Forderungen der Höhe nach ungerechtfertigt waren. Die Nach- tragssumme ist auf ca. 30.000,00 reduziert worden. Dieser Betrag ist angemessen und ent- spricht dem Gegenwert der ausgeführten Leistungen. V Wie im letztjährigem Schlussbericht bereits erwähnt, hat uns ein Fachamt um Prüfung und Stellungnahme zu zwei bereits beauftragten Nachträgen gebeten. Nach erster Prüfung der vorgelegten Unterlagen waren wir der Auffassung, dass ein Nachtrag gänzlich ungerechtfertigt und ein Nachtrag zum Teil ungerechtfertigt ist. Nach intensiven Gesprächen zwischen Revisi- onsamt, Rechtsamt und dem zuständigen Fachamt konnten unsere Zweifel hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Nachträge nicht gänzlich ausgeräumt werden. Allerdings ist bei diesen komplexen Nachträgen eine zweifelsfreie Beurteilung nicht möglich. Auf Empfehlung des Rechtsamts wird auf die gerichtliche Geltendmachung der Rückforderungsansprüche aus den bereits beauftragten Nachträgen verzichtet. 2006 und 2007 haben wir folgende Baumaßnahmen, die z. T. bereits im Vorjahresbericht an- gesprochen sind, regelmäßig besucht und begleitend geprüft: HHSt. Projekt Auftragswert (brutto) baulich ab- geschlos- sen 2.1300.950030 Feuerwehr Bismarckstraße - Neubau eines Südbaus pro Gewerk ------ 2.2100.950180 Georg-August-Zinn Schule pro Gewerk ------ 2.2110.950031 Heinrich-Heine-Schule pro Gewerk ------ 2.2250.950030 Wilhelm-Leuschner-Schule pro Gewerk ------ 2.2700.950023 Ernst-Elias-Niebergall-Schule pro Gewerk ------ 2.2800.950200 Gutenbergschule pro Gewerk 2006 2.2810.950100 Bernhard-Adelung-Schule pro Gewerk ------ 2.2810.950101 Mornewegschule pro Gewerk ------ 2.3230.950004 Vivarium - Sanierungsmaßnahmen pro Gewerk ------ 242 2.6151.960001 Sanierung Martinsviertel • Ausbau Ploenniesstrae 221.834,92 2007 2.6300.960018 Tunnel Wilhelminenstrae - ektri- sche Betriebsrume 515.974,43 ------ 2.6300.960091 Ausbau von Radwegen - K165/K167 224.613,05 2006 2.6300.960113 Ausbau Lossenweg - Straenbau 199.972,82 2007 2.6300.960192 Ausbau der Martinstrae 104.544,12 2007 2.6300.960323 Ausbau der Rodgaustrae 162.436,56 2007 2.6300.960355 Ausbau der Frankfurter Landstrae - Straenbau / Gleisbau 10.991.186,48 ------ 2.6500.960616 Instandsetzung der Unterfhrung Hindemithstrae - Neuer Auftrag 255.472,62 2006 2.6600.960043 B42 Nordumgehung (Carl-Schenck- Ring) - Straenbauarbeiten 3.083.565,22 ------ 2.7000.960008 Kanalumbau Sdsammler zwischen R R015/016 - R R013 1.704.133,40 2006 2.7000.960035 Heinrich-Fuhr-Strae Kanalbau 1.BA 788.679,31 2007 2.7000.960035 Kanalbau - Annastr./Kattreinstr. 257.544,22 2006 2.7000.960035 Kanalbau - Im Emser 151.729,11 ------ 2.7000.960544 Entwsserung Baugebiet E44 1.BA Steigertsweg 175.595,40 2007 2.7000.960609 Nordsammler Wixhausen - 1.BA 3.549.139,15 2006 2.7000.960609 Nordsammler Wixhausen - 2.BA 3.022.945,33 ------ 2.7920.960100 Modernisierung der Odenwaldbahn - DB-Haltestelle, TU Lichtwiese 1.445.843,87 2007 2.8801.950003 Gemeinschaftshaus Rodgaustrae pro Gewerk ------ 2.8801.950340 Sanierung weiterer Wohnungen im Akazienweg pro Gewerk ------ 2.8801.950400 Sanierung von Wohngebuden in der Rodgaustrae pro Gewerk ------ verschiedene HHSt. Kleinmanahmen, die durch die Fachmter ber Jahresvertrge ver- geben werden. unterschiedliche Betrge ------ Prüfung der Vergaben Zum Aufgabengebiet der begleitenden technischen Prfung geh rt auch die Prfung der Ver- gaben nach VOB und VOL. Neben der Teilnahme an Submissionsterminen haben wir die Ver- gabeart und die Vergabeunterlagen (Submissionsniederschrift, Preisspiegel, Vergabevorschlag etc.) von verschiedenen Baumanahmen in Stichproben geprft. So k nnen z.B. anhand der Preisspiegel auffllig hohe oder niedrige Einheitspreise erkannt und im Bedarfsfalle mit dem Fachamt kurzfristig geklrt werden. 243 Grundlagen für diese Prüfung sind die städtische Dienstanweisung Vergabe vom 01.08.2005, die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB/A), für Leistungen (VOL/A) und für frei- berufliche Leistungen (VOF) in der jeweils gültigen Fassung, die Honorarordnung für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) in der gültigen Fassung. V Wie in früheren Schlussberichten bereits beanstandet, werden entgegen der im Zeitraum der Prüfung noch gültigen Dienstanweisung für Vergaben bei der Verdingungsstelle keine Ange- botskopien hinterlegt. Bei der Beschlussfassung über die Dienstanweisung 2005 hat der Ma- gistrat die Entscheidung über diese Frage zurückgestellt und das Hauptamt mit weiteren Er- hebungen beauftragt. Inzwischen hat das Hauptamt einen Sachstandsbericht vorgelegt. Fer- ner hat die Vergabe- und Beschaffungsstelle vorgeschlagen, anstelle von Kopien der Original- angebote diese einzuscannen und als Dateien auf dem Rechner zu sichern. Grundsätzlich stimmen wir dieser Vorgehensweise zu. Um die Einzelheiten zu klären, sind aber weitere Ge- spräche zwischen Revisionsamt, Vergabe- und Beschaffungsstelle und dem Hauptamt not- wendig. Wir werden im nächsten Schlussbericht über diese Thematik berichten. Ferner haben wir die Ingenieur- und Architektenverträge in Stichproben geprüft. Sofern erforderlich, haben wir auch hier den Fachämtern Empfehlungen gegeben. EINZELNE BAUMAßNAHMEN Hochbau Allgemein: Trotz des eingangs erwähnten Rückgangs bei den Rückständen hat das Fachamt B ca. 34 % aller Abrechnungen nicht zeitnah vorgelegt, (Verstoß gegen Ziffer 3.4.10.5 DAH). Daher haben wir bei insgesamt 16 Baumaßnahmen auf die fachtechnische Prüfung verzichtet, weil diese vom Zeitablauf her nicht mehr sinnvoll gewesen wäre. In einem Einzelfall (Ausbau der Bernhard-Adelung-Schule zur integrierten Gesamtschule, HHSt. 2.2800.950001) ist die Abrechnung erst vierzehn Jahre nach Beendigung der Maßnahme vorgelegt worden. Beanstandungen bei geprüften Baumaßnahmen: HHSt. 02.2100002.950024 (Erich-Kästner-Schule, Brandschutz 1. Priorität) B Zu einigen Belegen fehlen die Vergabeunterlagen. Ferner wurden Möbel für den Hausmeister, die jeweils unter 410,00 wert sind, abgerechnet. Mehrere Rechnungen enthalten den Vermerk, dass der Auftrag mündlich durch den Architekten erteilt wurde. Die Stellungnahme des Fachamtes steht noch aus. HHSt. 02.2100002.950041 (Frankensteinschule, Dachsanierung) B Bei einem Beleg hat nicht das Fachamt, sondern der Architekt den Auftrag erteilt. Das Angebot der beauftragten Firma fehlt. Bei dem Stundennachweis fehlt die Bestätigung des Ar- chitekten. Nach der Stellungnahme des Fachamts lagen die Originalunterlagen, die der Anordnung bei- zufügen sind, bei dem bauleitenden Architekten. Nach Vorlage der Originale durch das Fa- chamt sind die angesprochenen Fragen geklärt. 244 HHSt. 02.2110002.950039 (Elly-Heuss-Knapp-Schule) B Fr diese HHSt. waren 96.000,00 apl. Mittel bereitgestellt. Die nicht verausgabten 63.002,61 wurden, trotz Prfung des Deckungsvorschlages durch das Fachamt und die Kmmerei, einer anderen HHSt. als pl. Mittel zur Verfgung gestellt. Die Mittel htten nur fr den ursprng- lich veranschlagten Zweck verwendet werden drfen.45 HHSt. 02.2300001.950142 (Ludwig-Georgs-Gymnasium, Polytechnikausbau) B Hier wurden ein Fernseher und ein HiFi-Gert (Wert jeweils unter 410,00) als „Sachgesamt- heit“ deklariert und im VMH abgerechnet. Wir haben darauf hingewiesen, dass beide Gerte jederzeit einzeln verwendbar sind und somit in den VWH geh ren. Fehlende Vergabeunterlagen wurden uns nachgereicht. HHSt. 02.2400001.950067 (Erasmus-Kittler-Schule, Fenstererneuerung) B Das Fachamt hat die Rechnung der ausfhrenden Firma ber 1.219,62 doppelt bezahlt, einmal 2002 auf die Originalrechnung und nochmals 2003 auf eine Kopie dieser Rechnung. Die Stellungnahme des Fachamtes liegt vor. Rckzahlung ist nicht m glich, weil die betreffen- de Firma nicht mehr existiert. Wir haben das Fachamt darauf hingewiesen, dass bei rechtzei- tiger Vorlage einer Zwischenrechnungslegung (Ziff. 3.4.19.5 DAH) eine Rckforderung ggf. noch m glich gewesen wre. Zwischenrechnungslegungen: HHSt. 02.1300001.950030 (Neubau eines Sdbaus) Zu einigen Belegen fehlen Unterlagen. B Eine Abschlagsrechnung der Baufirma ber Taglohnarbeiten konnten wir nicht in voller H he anerkennen. Zum einen waren Stunden doppelt aufgefhrt. Auerdem hat die Firma Stunden- lohnarbeiten des aufsichtfhrenden Personals angesetzt, was dem Bauvertrag widerspricht. Hieraus ergab sich eine berzahlung von 2.700,90, die das Fachamt zurckgefordert hat. HHSt. 02.2110002.950026 (Schillerschule, Sanierung) B Bei dieser Baumanahme konnten zunchst nur die HHj. 2003 bis 2005 geprft werden. Fr das HHj. 2006 fehlten die Belege 1 bis 29. Diese konnten weder vom Fachamt noch vom Kas- sen- und Steueramt aufgefunden werden. Wir k nnen nicht nachvollziehen, dass Belege nach so kurzer Zeit (HHj. 2006) verschwunden sein sollen. Das Fachamt hat uns die fehlenden Be- lege in Kopie zur Prfung vorgelegt. HHSt. 02.2110002.950036 (Andersenschule, Brandschutz 1. Prioritt und Sanierung) B Es fehlten zu einigen Belegen Unterlagen, die das Fachamt nachgereicht hat. Der von der Stadt beauftragte Architekt hat einen Nachtrag mit der Bemerkung „… sind angemessen kal- kuliert.“ begrndet. Eine Kalkulation liegt nicht vor. Das Fachamt hat den Architekten gergt. 45 Amerkamp, Hessisches Gemeindewirtschaftsrecht 1. Aufl., 19 GemHVO Erl. II 1 245 HHSt. 02.2300002.950010 (Georg-Bchner-Schule, Brandschutz 1. Prioritt) B Fr das HHj. 2005 liegen die Auszahlungsanordnungen nur in Kopie vor. Zu einem Beleg fehlen die Vertragsunterlagen. Wir haben das Fachamt aufgefordert, die fehlenden Unterlagen der nchsten Zwischenrechnungslegung bzw. der Schlussrechnungslegung beizulegen. HHSt. 02.2300002.950013 (Georg-Bchner-Schule, Brandschutz 2. Prioritt und weitere Sa- nierung) B Im HHj. 2005 hat der beauftragte Architekt Arbeiten ber 8.830,04 direkt an die Baufirma vergeben. Dies stellt einen Versto gegen Dienstanweisung fr Vergaben und die VOB dar. Ferner ist die Begrndung: „ Die berechneten Einheitspreise sind ortsblich und angemessen …“ nicht ausreichend. Die Stellungnahme des Fachamtes steht noch aus. HHSt. 02.2300002.950016 (Lichtenbergschule, Brandschutz 2. Prioritt, Sanierung Sonnen- schutz) B Im HHj. 2003 fehlen alle Auszahlungsanordnungen, im HHj. 2005 fehlt zu einem Beleg der Auftrag. Wir haben das Fachamt aufgefordert, die fehlenden Unterlagen der nchsten Zwi- schenrechnungslegung bzw. der Schlussrechnungslegung beizulegen. HHSt. 02.2300002.950050 (Eleonorenschule, Einbau von Fenstern) B Fr das HHj. 2005 liegen die Auszahlungsanordnungen nur in Kopie vor. Im HHj. 2006 liegen zur Schlussrechnung des Beleges 5 mehre Nachtrge vor, fr die das Fachamt keine Auftrge erteilt hat. Das Fachamt hat ausgefhrt, dass die Nachtrge mit Vergabevorschlag und Be- grndung erst nach Erhalt der Schlussrechnung eingegangen seien. Daher habe das Amt auf die nachtrgliche Auftragserteilung verzichtet. HHSt. 02.5604001.950001 (Stadion am B llenfalltor, Sanierungsmanahmen) B Die Zwischenabrechnung bezieht sich auf 1988 bis 2005. Hier liegt ein Versto gegen Ziff. 3.4.10.5 DAH vor, wonach bei baulichen Manahmen, die lnger als 4 Jahre dauern, nach 4 Jahren eine Zwischenrechnungslegung vorzulegen ist. SN 2 Im Rahmen einer Schwerpunktprfung haben wir alle 295 Rechnungen von Firmen fr die Bauunterhaltung in den UA 2952 – 4606 fachtechnisch geprft. Dabei haben wir insbesondere auf die Einhaltung der Vergabevorschriften (Ziff. 3.6 ff DAH) und der technischen Vorschriften (VOB Teil C) geachtet. Lediglich bei zwei Rechnungen ergaben sich Beanstandungen. B Bei einer Rechnung stellten wir eine berzahlung von 184,90 fest. Das Fachamt hat die berzahlung zurckgefordert. B Bei der zweiten Beanstandung handelt es sich um eine Falschbuchung. Beim Neubau der Binturonganlage im Vivarium wurden Leistungen von 9.162,42 im SN 2 statt im Verm gens- haushalt gebucht. Die Stellungnahme des Fachamtes liegt vor. Eine Umbuchung ist nach Ab- schluss des Haushaltsjahres nicht mehr m glich. 246 Baumaßnahmen aus früheren Jahren HHSt. 02.2100001.950101 (Erweiterung der Käthe-Kollwitz- Schule) und 02.2400001.950001 (Erasmus-Kittler-Schule, Sanierung der Aufstockung, einschl. As- best/Brandschutz) V Zu den Prüfungsfeststellungen zur Jahresrechnung 2005 fehlen immer noch die Stellungnah- men des Fachamtes. Grünflächen- und Umweltamt Bei folgenden Abrechnungen fehlten Unterlagen, die auf unsere Anfrage nachgereicht wurden. B HHSt. 02.5804.940610 (Mühlbachpromenade in Wixhausen) HHSt. 02.8550001.940000 (Waldspielplätze) und HHSt. 02.8550001.940300 (Wiederherstellung von Waldwegen) Unabhängig von der Prüfung der Baumaßnahmen haben wir wieder in Einzelfällen kleinere Anfragen des Fachamts mündlich bzw. telefonisch beantwortet. Tiefbau Schwerpunkt der Prüfungstätigkeit im Jahre 2007 war die Prüfung der Bewertung des Anla- genvermögens des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes für die Eröffnungsbilanz. Insgesamt lagen folgende Ermittlungen von Bewertungen des Anlagenvermögens vor: Straßen, Ingenieurbauwerke (Brücken, Lärmschutzeinrichtungen), Lichtsignalanlagen, Großbeschilderungen, Bushaltestellen, ÖPNV-Wartehallen und Gewässerrenaturierungsmaßnahmen. Ein weiterer wichtiger Punkt der Doppik-Schwerpunktprüfung waren die Beitragserhebungen für die Erschließung (Straßenbau und Kanalbau). Die Prüfungen bezogen sich zum Teil auf die grundsätzliche Ausarbeitung der jeweiligen Erfassung als auch auf die Bewertungsermittlun- gen nach der Erfassung. Hierzu fanden unter anderem umfangreiche Einsichtnahmen in die Akten statt. Die Prüfung der 2006 abgeschlossenen Baumaßnahmen musste daher eingeschränkt werden. 247 Die Kmmerei hat 2007 fr folgende mit Zuwendungsmitteln des Landes Hessen gef rderte Projekte Verwendungsnachweise zur Prfung vorgelegt: Niederflurgerechter Ausbau von Bus- und Straenbahnhaltestellen am Hauptbahnhof Darmstadt (Ostseite), HHSt. 02.6300 001.960046 Umbau des Bahnhofvorplatzes Am Hauptbahnhof Darmstadt (Ostseite), HHSt. 02.6300 001.960047 Verbreiterung der Rad- und Gehwege im Zuge der K 165 / K 167, HHSt. 02.6300 001.960091 Herstellung der Radwegeanbindung von Darmstadt nach Kranichstein, HHSt. 02.6300 001.960414 Barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen 4. Bauabschnitt HHSt. 02.7920 001.960500 Barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen 5. Bauabschnitt HHSt. 02.7920 001.960500 Die technische Prfung zweier Verwendungsnachweise fr mit stdtischen Mitteln gef rderte Projekte des 1. FCA 04 Darmstadt gestaltete sich sehr umfangreich. Ein Verwendungsnachweis betraf die Baumanahme „Parkplatzentsiegelung 1. Bauabschnitt“ nach den Richtlinien zur Gewhrung von Zuschssen fr die Umstrukturierung versiegelter Flchen in versickerungsfhige Flchen. Bei dem zweiten Verwendungsnachweis handelte es sich um das Projekt „Parkplatzsanierung 2. Bauabschnitt“ nach der Sportf rderrichtlinie. Die Vorlage der beiden Verwendungsnachweise erfolgte durch mehrere Monate zeitversetzt. Bei den vorgelegten Unterlagen der zwei Verwendungsnachweise ergaben sich berschnei- dungen, was wiederum Nachforschungen beim Zuschussnehmer notwendig machte. Die Auf- gliederung und die korrekte Zuordnung der Bauleistungen unter Bercksichtigung der Bewilli- gungsbescheide und der Zuschussrichtlinien hatten umfangreiche Berichte zur Folge. 248 4. KAUFMÄNNISCHE PRÜFUNGEN Zum 01.01.2008 hat die Stadt den Rechnungsstil von kameralistischer Haushaltsrechnung auf eine doppischen Buchhaltung umgestellt. Seit Mitte 2005 ist der kaufmnnische Prfer beratend an den Umstellungsarbeiten des Rechnungswesens beteiligt. Diese Ttigkeit nahm einen wesentlichen Teil seiner Arbeitszeit in Anspruch. Auswertungen von Jahresabschlssen und Prfungsberichten von Eigenbetrieben und Beteiligungsgesellschaften Klinikum Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung EAD HSE (Abrechnung der Entgelte fr Abwasserreinigung) Im Rahmen der Bettigungsprfung haben wir die Prfungsberichte der Jahresabschlsse 2005 der Wirtschaftsprfer, die fr die Stadt als Gesellschafter von besonderem Interesse sind, ausgewertet. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf den Bericht ber die Beteiligungen der Wis- senschaftsstadt Darmstadt an eigenstndigen Unternehmen fr das Berichtsjahr 2006. Der kaufmnnische Prfer hat am Arbeitskreis Bettigungsprfung der Hessischen Rech- nungsprfungsmter teilgenommen. Dieser Arbeitskreis hat den Leitfaden „Grundlagen, Inhal- te und Ziele der kommunalen Bettigungsprfung in Hessen“ erarbeitet. Auftragsprfungen bei Zweckverbnden DADINA, Lokales Einnahmeaufteilungsverfahren Wirtschaftsjahr 2004 DADINA, Testate der Einnahmen Wirtschaftsjahr 2004 DADINA, Produktionskosten von Fahrplanmedien Fahrplanwechsel 2005/2006 DADINA, Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2005 Prfung des Verwendungsnachweises Flchendeckende Haltestellenausstattung im Kreis Darmstadt-Dieburg Wirtschaftsjahr 2003/2005 Prfung der Antragstellung von Ausgleichszahlungen nach 45 a Wirtschaftsjahr 2004 Prfung der Antragstellung von Fahrgelderstattung nach 145 SGB IX Wirtschaftsjahr 2004 Auftragsprfungen bei Beteiligungen HEAG mobibus GmbH & Co. KG – Testat der Einnahmen Geschftsjahr 2005 HEAG mobilo GmbH – Testat der Einnahmen Geschftsjahr 2005 HEAG mobilo GmbH – Ergebnisrechnung (Ist) Geschftsjahr 2005 HEAG mobilo GmbH – Infrastrukturkostenhilfe Geschftsjahr 2005 Arge Klenk MediaNet GbR – Jahresabschluss Geschftsjahr 2005 Kulturfreunde Darmstadt GmbH – Jahresabschluss inkl. 53 HGrG (Haushaltsgrundstzegesetz) Geschftsjahr 2005 Neue Wohnraumhilfe GmbH – Jahresabschluss inkl. 53 HGrG Geschftsjahr 2005 249 Prfungen von Stiftungen mit eigener Rechtspers nlichkeit Max und Kthe Kempf – Stiftung, Jahresabschluss Geschftsjahr 2005 Brgerstiftung, Jahresabschluss Geschftsjahr 2005 Prfungen im Rahmen des Haushalts der Stadt Gustav und Hilde Feick Stiftung Geschftsjahr 2005 Als kaufmnnische Schwerpunktprfung haben wir die Bewertung der gegebenen Zuschsse zur Bilanzierung in der Er ffnungsbilanz im doppischen Rechnungswesen durchgefhrt. Im Rahmen der Prfung haben wir eine Empfehlung zur Aktivierung erarbeitet . Sonstige Prfungsttigkeit Ferner hat der kaufmnnische Prfer wieder andere Prferinnen und Prfer des Amtes bei Bi- lanzprfungen und Bilanzauswertungen im Rahmen von Prfungen der Verwendung stdti- scher Zuschsse untersttzt. Im Hinblick auf die Umstellung des Rechnungswesens zum 01.01.2008 ist im April 2007 die freie Stelle eines ausgeschiedenen Verwaltungsprfers mit einer zweiten kaufmnnischen Pr- ferin besetzt worden. 250 5. PRFUNGEN IM BEREICH DER DATENVERARBEITUNG Prfung finanzrelevanter Verfahren – allgemein Wegen der grundstzlichen nderungen bei der Prfung finanzrelevanter Verfahren verweisen wir auf den Vorjahresbericht.46 Danach gewinnt neben der eigentlichen „Programmprfung“ die Prfung des Einsatzes beim Benutzer, insbesondere der benutzerdefinierten Einstellungen, immer mehr an Bedeutung. Wegen der Forderung des Regierungsprsidiums nach Abschluss der noch offenen Prfungen und des anschlieenden internen Schriftwechsels verweisen wir ebenfalls auf den Vorjahrens- bericht. Folgende Verfahren waren bei Erstellung des Vorjahresberichts nicht abgeschlossen: Verfahren Bezeich- nung Im Ein- satz seit Fachamt Berechnung Fehlbelegungsab- gabe WOWIN 1999 Amt f. Wohnungswesen Vollstreckungsverfahren VOLLKOMM 2001 Kassen- u. Steueramt Liegenschaftsmanagementsys- tem KLB Geoflex 2002 Liegenschaftsamt Beihilfeabrechnung ELBA 2002 Hauptamt – Personalabt. Personalabrechnung LOGA 2003 Hauptamt – Personalabt Kindertagesstttenverfahren BOSS-ekita 2004 A. f. Fam., Kinderbetreu- ung und Sport Neues Finanzwesen NSK 2005 Projektteam NSK Zu den o. g. Verfahren liegen uns inzwischen die Stellungnahmen der betroffenen mter vor. Fr das Kindertagessttten-Verfahren BOSS-ekita legte uns das Amt fr Familie, Kinder- betreuung und Sport eine Dienstanweisung vor. Wir haben im September 2007 mit der Pr- fung des Verfahrens begonnen. Mit dem Prfungsergebnis und der Freigabe rechnen wir im 1. Halbjahr 2008. Die weiteren mter begrndeten die fehlenden Unterlagen berwiegend mit zeitlichen Engps- sen, die u. a. aus der Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik resultieren. Begleitende bzw. beratende Ttigkeit Die begleitende bzw. beratende Ttigkeit bestand 2007 berwiegend in der Beteiligung an dem Teilprojekt „Haushalt, Finanzbuchhaltung und Software“ zur Vorbereitung der Doppik – Umstellung.47 46 Rdn. 387 u. 388/2005 47 Vgl. Abschnitt XI. S. 253 251 X. AUFTRAGSPRÜFUNGEN Nach der Anlage 1 zu 5 der stdtischen Revisionsordnung ist dem Revisionsamt die Prfung der Jahresrechnungen bzw. Jahresabschlsse der nachfolgend aufgefhrten juristischen Per- sonen des Privatrechts und des ffentlichen Rechts bertragen. Das Revisionsamt wird in die- sen Fllen ber seine gesetzlichen Aufgaben nach 128, 131 HGO hinaus als Abschlusspr- fer fr die betreffenden Einrichtungen ttig. Zurzeit sind dem Revisionsamt folgende Auftragsprfungen bertragen: 1. Brgerstiftung Darmstadt e. V. 2. DADINA (Zweckverband) 3. Deutsches Poleninstitut Darmstadt e. V. 4. Hessischer Verwaltungsschulverband a) Verbandsvorsteher b) Bezirksleitung Darmstadt 5. Institut fr Neue Musik und Musikerziehung e. V. 6. Institut fr Neue technische Form e. V. 7. Kultursommer Sdhessen (im Wechsel mit den Rechnungsprfungsmtern der anderen Beteiligten) 8. Max- und Kthe-Kempf-Stiftung 9. Otto-Bartning-Stiftung 10. Region Starkenburg (Zweckverband) ab Jahresrechnung 2002 11. Verein Schlossmuseum e. V. 12. Zweckverband Jugend- ,Drogenberatung und Drogenhilfe – ZES (im Wechsel mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg) 13. Zweckverband Abfallverwertung Sdhessen - ZAS (im Einzelfall nach besonderem Auftrag). Auerdem erhalten wir Prfungsauftrge unmittelbar von folgenden HEAG – Gesellschaften: 1. HEAG mobibus GmbH & Co. KG – Testat der Einnahmen 2. HEAG mobilo GmbH – Testat der Einnahmen 3. HEAG mobilo GmbH – Ergebnisrechnung (Ist) 4. HEAG mobilo GmbH – Infrastrukturkostenhilfe Diese Prfungen sind nicht in der Anlage 1 zur RevO enthalten, weil es sich nicht um Ab- schlussprfungen handelt. Aufgrund einer Verfgung des RP Darmstadt hat uns ferner Herr Brgermeister Glenz beauf- trag, die Abschlsse der nachfolgend aufgefhrten Gesellschaften zu prfen. Diese Prfungen sind ebenfalls nicht in der Anlage 1 zur RevO enthalten,weil es sich nur um vorbergehende Aufgaben handelt. 1. Arge Klenk MediaNet GbR – Jahresabschluss 2. Kulturfreunde Darmstadt GmbH – Jahresabschluss inkl. 53 HGrG 3. Neue Wohnraumhilfe GmbH – Jahresabschluss inkl. 53 HGrG. 252 Die Prüfungsberichte sind den jeweils zuständigen Stellen zugegangen. Soweit die Stadt den Einrichtungen Zuschüsse gewährt, haben wir die Prüfung der zweckentsprechenden Verwen- dung dieser Zuschüsse in die Prüfung des Jahresabschlusses mit einbezogen. Die Darstellung der Auftragsprüfungen erfolgt nur nachrichtlich, da die Prüfungsergebnisse nicht in die Entscheidung über die Entlastung des Magistrats eingehen. Für die Entlastung des Vorstandes bzw. der Geschäftsführung sind die nach Gesetz, Satzung oder Gesellschaftsver- trag usw. bestimmten Gremien zuständig. 253 XI. MITARBEIT IN ARBEITSGEMEINSCHAFTEN, PROJEKTGRUPPEN U.Ä. Stadtinterne Arbeitsgruppen etc. Am 28. Februar bzw. 22. April 2005 beschlossen Magistrat und Stadtverordnetenversamm- lung, die Haushaltswirtschaft der Stadt zum 01.01.2008 auf die kommunale Doppik umzustel- len.48 Neben der Kmmerei und dem Kassen- und Steueramt ist auch das Revisionsamt in er- heblichem Umfang an der Vorbereitung beteiligt. Neben der Beratung der Fachmter dient die Mitarbeit des Revisionsamts zur Vorbereitung der Prfung der Er ffnungsbilanz. Im Einzelnen war das Revisionsamt im Berichtsjahr in folgenden Projekt- bzw. Teilprojektgruppen ttig: Lenkungsgruppe Kernteam Teilprojektgruppen o Er ffnungsbilanz o Haushalt, Finanzbuchhaltung und Software o Controlling, Produkte, Budgetierung und Kosten- und Leistungsrechnung Doppik – Team (regelmige Abstimmungsgesprche mit unseren externen Beratern und Vertretern des Softwarehauses) Externe Arbeitsgruppen etc. Angeh rige des Revisionsamts arbeiteten in folgenden Arbeitsgemeinschaften bzw. Arbeits- kreisen mit, die fr die Mitgliedsstdte des Hess. Stdtetages, z.T. aber auch verbandsber- greifend eingerichtet sind: Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Rechnungsprfungsmter im Hess. Stdtetag (Vorsitz) Arbeitskreis Bau- und Vergabewesen im Hess. Stdtetag Arbeitskreis der Prfer und Prferinnen von Sozialhilfeleistungen pp. der Rechnungs- prfungsmter hessischer Stdte und Landkreise Arbeitskreis Fraktionszuwendungen (Vorsitz) Arbeitskreis Bettigungsprfung IKT-Arbeitsgemeinschaft Hessischer Rechnungsprfungsmter Die Arbeitsgemeinschaft der Amtsleiter tagt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der RPA – Leiter im Hessischen Stdte- und Gemeindebund und hlt Verbindung mit der Arbeitsge- meinschaft der RPA – Leiter im Hessischen Landkreistag. Die anderen Gremien sind ebenfalls verbandsbergreifend ttig. An ihnen nehmen Bedienstete der Revisions- bzw. Rechnungspr- fungsmter von Mitgliedsstdten des Hessischen Stdte- und Gemeindebundes und des Hessi- schen Stdtetags sowie von Mitgliedern des Hessischen Landkreistages teil. Die Mitarbeit in diesen Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen ist fr die Arbeit des Revisi- onsamts sehr hilfreich und nutzbringend. Neben dem allgemeinen Erfahrungs- und Informati- onsaustausch ergeben sich immer wieder Anregungen fr Prfungsvorhaben, Bildung von Pr- fungsschwerpunkten usw. Vorteile bringt ferner der unmittelbare Kontakt zu den kommunalen Spitzenverbnden und zum Innenministerium. 48 Einzelheiten siehe MV Nr. 0142 vom 25.02.2005 254 XII. PRÜFUNGSBESTÄTIGUNG Mit diesem Schlussbericht legt das Revisionsamt das zusammengefasste Ergebnis der Prü- fung der Jahresrechnung 2006 vor. Nach den gesetzlichen Bestimmungen (§§ 128, 113 und 114 HGO) ist die Vorlage des Schlussberichts Voraussetzung für die Entscheidung der Stadt- verordnetenversammlung über die Jahresrechnung 2006 und die Entlastung des Magistrats. Die im Bericht enthaltenen Beanstandungen, Feststellungen und sonstigen Bemerkungen wa- ren fast ausnahmslos vor Erstellung des Schlussberichts Gegenstand von einzelnen Prüfungs- berichten oder sonstigem Prüfungsschriftwechsel. Sie sollen unbeschadet der o. a. gesetzli- chen Vorgaben dazu dienen, die Verantwortlichen in den Dezernaten, Ämtern und Verwal- tungsstellen auf Fehler, Schwachstellen und andere Unzulänglichkeiten hinzuweisen und sie in die Lage versetzen, nach Möglichkeit für Abhilfe zu sorgen. Die bei der Prüfung festgestellten nicht genehmigten Mehrausgaben und sonstigen Beanstan- dungen sowie unsere Empfehlungen sind jeweils in der Randspalte mit B, E und V markiert. Im Übrigen wird bestätigt, dass die Prüfung der Jahresrechnung keine Tatsachen ergeben hat, die der Entlastung des Magistrats für das Jahr 2006 durch die Stadtverordnetenversammlung gemäß § 114 HGO entgegenstehen. Darmstadt, 05.06.2008 Der Leiter des Revisionsamts Pliquett Magistratsdirektor 255 Gliederung gemäß VN SPD CDU B 90/Grüne FDP Uffbasse DIE LINKE UWIGA Off. Dst. 1. Personalkosten 1.1 Gehälter 83780,67 45225,46 47037,46 5426,84 4146,24 0,00 0,00 180,00 1.2 Honorare, Aushilfskräfte 3378,08 9941,13 3339,75 3567,67 179,80 0,00 0,00 30,00 1.3 Personalnebenkosten 17655,18 40147,55 1222,45 4584,20 5245,36 0,00 0,00 60,00 1.4 Fortbildung d. Mitarbeiter 75,00 0,00 592,40 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Summe Personalkosten 104888,93 95314,14 52192,06 13578,71 9571,40 0,00 0,00 270,00 2. Sachkosten ohne Öffent- lichkeitsarbeit 2.1. Bürobedarf, - ausstattungen 2367,76 6978,55 2249,28 2208,03 3653,33 2310,75 5106,57 207,37 2.2 Tages- , Fachzeitschriften 766,20 3227,19 2204,61 640,20 730,00 443,37 553,79 215,00 2.3 Raummiete, -unterhaltung 18541,56 9439,45 9559,60 9051,70 6205,42 2415,75 7523,23 3362,21 2.4 Portokosten 755,38 2880,00 82,50 351,65 75,60 284,70 16,50 36,19 2.5 Mieten für Räume 0,00 117,48 0,00 135,00 0,00 170,72 0,00 0,00 2.6 Erfrischungsgetränke 0,00 1383,93 630,70 201,10 39,33 0,00 116,74 0,00 2.7 Haushaltsklausur 2996,86 2331,60 775,33 649,40 0,00 0,00 0,00 0,00 Übertrag Sachkosten 25427,76 26358,20 15502,02 13237,08 10703,68 5625,29 13316,83 3820,77 256 Gliederung gemäß VN SPD CDU B 90/Grüne FDP Uffbasse DIE LINKE UWIGA Off. Dst. Übertrag Sachkosten 25427,76 26358,20 15502,02 13237,08 10703,68 5625,29 13316,83 3820,77 2.8 Tagungen, Fortbil- dung 442,85 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 60,00 0,00 2.9 Beiträge an kommu- nal- polit. Vereinigun- gen 2101,20 625,00 0,00 38,75 0,00 0,00 0,00 0,00 2.10 Bewirtg v. Gästen, z.B. aus Partnerstäd- ten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.11 Sonstiges 73,86 1147,82 1064,62 235,82 106,34 77,30 35,06 39,72 Summe Sachk. ohne. Öffentlichkeitsarb. 28045,67 28131,02 16566,64 13511,65 10810,02 5702,59 13411,89 3860,49 3. Sachkosten f. Öffent- lichkeitsarbeit 3.1 Fraktionszeitung 146,00 0,00 4192,24 4477,64 108,50 4980,53 0,00 116,02 3.2 Pressekonferenzen 73,80 43,43 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3.3 Sonstiges 1993,65 0,00 240,38 0,00 0,00 492,00 414,60 0,00 Summe Sachkosten f. Öffentlichkeitsarbeit 2213,45 43,43 4432,62 4477,64 108,50 5472,53 414,60 116,02 Gesamtausgaben 135148,05 123488,59 73191,32 31568,00 20489,92 11175,12 13826,49 4246,51 ./. nicht anerkannte Beträge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 ./. Gesamteinnahmen 128451,85 123741,85 68617,01 31181,92 27627,00 10421,87 17392,00 4505,00 Überzahlung. bzw. Unterdeckung ( - ) -6696,20 253,26 -4574,31 -386,08 7137,08 -753,25 3565,51 258,49
Beratungsverlauf (3)
Orte (51)
- Erbacher Straße 50T
- Karlsruher Straße
- Bismarckstraße
- Hofgasse 3
- Rodgaustraße 284T
- Goebelstraße 697T
- Otto-Röhm-Straße 2
- Frankfurter Landstraße 10
- Heidelberger Landstraße 248
- Kirschenallee
- Untergasse 1
- Bert-Brecht-Straße 16
- Nußbaumallee 12
- Annastraße
- Dornheimer Weg 0
- Akazienweg 15a
- Glockengartenweg 2
- Friedensplatz 216T
- Waldlehrpfad
- Steubenplatz 917
- Friedrich-Ebert-Platz
- Schwarzer Weg
- Mozartweg 860
- Lupinenweg
- Steinbergweg
- Lossenweg
- Kantplatz
- Donnersbergring
- Steigertsweg 175
- Am Oberfeld
- An der Fasaneriemauer
- Bessunger Straße
- Pfungstädter Straße
- Carl-Schenck-Ring
- Wilhelminenstraße
- Hindemithstraße 166t
- Schleiermacherstraße 20
- Richard-Wagner-Weg 21
- Grafenstraße 24
- Rheinstraße 50
- Kasinostraße 18
- Kattreinstraße 257
- Am Hauptbahnhof
- Bornstraße 0
- Poststraße
- Marktplatz 685t
- Darmstraße
- Lucasweg 19
- Haardtring
- Europaplatz
- Im Emser 151
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0402
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 04.09.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00