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0009/2025/4

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 25. November 2025

Mitteilung Ausschuss 05.12.2025

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

11352 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort:
Rathausplatz
Bauherrin:
Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit:
Juli 2008 bis heute
Bauzeit:
2014 - 2027
Projektbeschreibung:
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss
09/2008     

GU-Paket Ausbau + TGA (Abgabe finale Angebote) 
17.09.2025
Baubeschluss (51,773 Mio. 
€) 
07/2011     

GU-Paket Ausbau + TGA (vrs. Beauftragung)
4. Quartal 2025
Ratsbeschluss (77,0 Mio. 
€)
07/2017     

Baugenehmigung 
01/2014     

Baubeginn
07/2015    

Haushaltsrechtl. Unterrichtung (127,0 Mio. 
€)
05/2021    

Haushaltsrechtl. Unterrichtung (190,0 Mio. 
€)
10/2024    

Fertigstellung Bau 
06/2028
Nutzungsbeginn
12/2028
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten
35,417 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten
16,356 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
28%
Gesamtsumme (brutto)
51,773 Mio. 
€
∑
100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten
37,777 Mio. 
€
Baunebenkosten
16,622 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
47%
Grabungskosten
7,179 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
53%
Gesamtsumme (brutto)
61,578 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 
61,578 Mio. 
€
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017
11,817 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
58%
zzgl. Risikoaufschlag
3,670 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
42%
Gesamtsumme (brutto)
77,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017
77,000 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen
3,674 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung
34,374 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)
115,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
73%
zzgl. Risikoaufschlag
11,571 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
27%
Gesamtsumme (brutto)
127,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Oktober 2024:
Ratsbeschluss 05/2021
127,000 Mio. 
€
22,000 Mio. 
€
149,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
82%
41,000 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
18%
Gesamtsumme (brutto)
190,000 Mio. 
€
∑
100%
33,700 Mio. 
€
190,000 Mio. 
€
14,300 Mio. 
€
51,773 Mio. 
€
28,878 Mio. 
€
61,578 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
25.11.2025
02
Stand:
Index:
37,473 Mio. 
€
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 08.12.2025 und den Ausschuss für Kunst und Kultur am 09.12.2025
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit 
Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen 
Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im 
Archäologischen Quartier Köln".
Mehrkosten Teil 2
44,300 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
77,000 Mio. 
€
93,300 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)  
Mehrkosten Teil 1 
127,000 Mio. 
€
156,300 Mio. 
€
1 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
25.11.2025
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 08.12.2025 und den Ausschuss für Kunst und Kultur am 09.12.2025
Prognose Gesamtkostensituation:
24.11.2025
Zahlungsstand=
 114,775 Mio. 
€ 
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1
Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2
Änderung der Planung durch Nutzer
3
Gesetzliche Änderungen
4
Insolvenzen 
5
Mangelhafte Fremdleistungen
6
Genehmigungsverfahren
7
Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen) 
8
Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf) 
9
Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
5. Erläuterung Sachstand - Projekt MiQua
Auszug Rahmenterminplan (
Stand: 10/2025
):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Verfügt
 (Auftragsstand = HA + NV + bekannte Mehrkosten) 
= 166,145 Mio. 
Die Submission der finalen Angebote für die GU-Ausschreibung Ausbau/Technische Gebäudeausrüstung erfolgt am 17.09.2025. Die Beauftragung 
des Generalunternehmers soll zum 4. Quartal 2025 erfolgen. 
Die Auswirkungen der Haushaltssperre werden aktuell geprüft.
Das Ausschreibungspaket "Ausstellung" wird voraussichtlich zum Ende des 1. Quartals 2026 veröffentlicht.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des Vergaberisikos für die auszuschreibenden Pakete 
Ausbau/TGA und Ausstellung. 
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben 
und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
00
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
Σ
190,0 Mio. €
114,775
166,145
Zahlungsstand
Verfügt
2 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
25.11.2025
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 08.12.2025 und den Ausschuss für Kunst und Kultur am 09.12.2025
Ausführung:
Kosten:
Termine:
6. Erläuterung Sachstand - Projekt Praetorium / MPZ
Auszug Rahmenterminplan (
Stand: 10/2025
):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Aufgrund eines Tauwasseranfalls im Bereich der Sandwichpaneele kam es zu Verzögerungen bei der Montage der Dach- und Fassadenarbeiten. Mit 
allen Beteiligten Firmen ist man dabei die Verzögerungen aufzuholen. Die Dach- und Fassadenarbeiten sollen bis zum Ende des 1. Quartals 2026 
abgeschlossen werden. Die sich im Insovenzverfahren befindliche Firma für die Metall-Glas-Fassade war die letzten Wochen vor Ort und hat die 
Arbeiten fortgeführt. Parallel laufen die Arbeiten an der Natursteinfassade. Die Arbeiten im Gewerk Stahlbau sind abgeschlossen und die 
Verhandlungen zur Schlussrechnung sind in Vorbereitung.   
Im Bereich der Archäologie (Ebene 0) hat sich durch aktuelle archäologische Funde in enger Abstimmung mit der Denkmalpflegekommission der 
Parcoursweg geändert.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des potentiellen Bauablaufrisikos der in den Winter 
hineinlaufenden Hüllgewerke Fassade + Dach. 
Im Rahmen der GU-Ausschreibung ergaben sich zahlreiche Bieterfragen sowie Anfragen zu Submissionsfristverlängerungen. Durch die Aufklärung 
aller offenen Fragen und die Sicherstellung einer möglichst lückenlosen Kalkulationsgrundlage zur Abgabe eines wirtschaftlichen Angebots durch 
die Bieter ergibt sich eine vorläufige Verschiebung der Fertigstellung um 6 Monate zum 30.06.2028. Dieser Fertigstellungstermin ist jedoch 
vorbehaltlich der geplanten Zeitschienen der Generalunternehmer für die Ausbau- und TGA-Gewerke. Erst nach der Festlegung eines vertraglich 
bindenden Meilenstein-Terminplans im Rahmen der Beauftragung des Generalunternehmers kann ein verifizierter Terminplan erstellt werden. 
Ebenfalls werden in diesem Zuge mögliche Kompensationsmaßnahmen mit dem Generalunternehmer geprüft.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen. Das 
Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft, da alle Baugewerke des Teilprojektes Praetorium / MPZ 
vergeben sind. 
Bei der Maßnahme MPZ sind alle Planungen erstellt und die Werk- und Montageplanungen freigegeben. Bei der Maßnahme Praetorium sind 
ebenfalls alle Planungen erstellt. Die Firma befindet sich in der finalen Bearbeitung der Werk- und Montageplanungen. Ebenso sind alle Vergaben 
erfolgt. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Ablaufprobleme, die typischerweise beim Bauen 
im Bestand auftreten können. 
Bei der Maßnahme MPZ laufen die Elektroarbeiten und sollen inkl. TÜV-Begutachtung weitestgehend bis Ende des Jahres 2025 abgeschlossen 
werden. Anschließend werden die Trockenbauarbeiten wieder aufgenommen und finalisiert. Dann finden Abnahme- und Inbetriebnahmeprozesse 
bis Mitte 2026 statt. Bei der Maßnahme Praetorium wird zum Endes des Jahres 2025 mit den Arbeiten begonnen und diese laufen dann bis 
Oktober 2026. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen. Das 
Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto. Das Teilprojekt Praeorium / MPZ ist in diesen Kosten inkludiert.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Eine Fertigstellung des MPZs wird im 2. Quartal 2026, im Praetorium im 3. Quartal 2026 angestrebt.
3 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
25.11.2025
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 08.12.2025 und den Ausschuss für Kunst und Kultur am 09.12.2025
7. Erläuterung Sachstand - Projekt Sanierung Praetoriumsdecke inkl. Treppenanlage Spanischer Bau 
Auszug Rahmenterminplan (
Stand: 10/2025
):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Die notwendige Ertüchtigung der Abdichtung unterhalb der Treppenanlage und der daraus resultierende Sanierungsumfang waren vorher nicht 
bekannt und führen zu zusätzlichen baulichen Maßnahmen, die mit Gutachtern und dem Denkmalschutz abzustimmen waren. 
Die Abstimmungen 
und Finalisierung der Planung - vor allem in Bezug auf die zu sanierende Treppe - laufen noch an. Da die Sanierung der Treppe vom Bauablauf her 
im Vorfeld der Sanierung der Platzfläche 2.BA erfolgen muss, werden die baulichen Maßnahmen nicht mehr in diesem Jahr starten können. 
Außerdem wurde seitens des Projektteams entschieden, dass die baulichen Maßnahmen witterungsbedingt nicht mehr in der Winterperiode 
erfolgen sollen. Somit schiebt sich die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme (Sanierung Treppe + Patzfläche 2.BA) entsprechend. Es wurden 
projektintern Maßnahmen zur Beschleunigung (z.B. Wetterschutzdach) geprüft, die jedoch aus wirtschaftlichen Gründen verworfen wurden. 
Die 
geplante Rampenanlage zur barrierefreien Erschließung des Spanischen Baus erfolgt im Zuge der Gesamtfertigstellung der Freianlagen. Für den 
Übergangszeitraum wird eine provisorische Rampe vorgehalten. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Das Teilprojekt Altschädensanierung Spanischer Bau wird nicht über das Projektbudget des MiQua finanziert, sondern aus 
Bauunterhaltungsmitteln. Eine valide Kostenberechnung für die Erneuerung der Treppenanlage wird derzeit erstellt.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Gemäß den obigen Ausführungen, schiebt sich die Fertigstellung der neuen und sanierten Treppenanlage in Richtung 2. Quartal 2026. 
Die 
Finalisierung der Oberfläche 2. BA erfolgt im unmittelbaren Anschluss an die bauliche Fertigstellung der Treppenanlage.
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der fehlenden Kenntnisse zum Schadensbild der 
Treppe. 
Nach erfolgter Grundlagenermittlung, Vorplanung und Ausführungsplanung ist die Ausschreibung für den Rückbau und späteren Wiederaufbau der 
Treppe in Vorbereitung. In Abstimmung mit dem Bauaufsichtsamt ist der Rückbau und der Wiederaufbau der Treppe nicht genehmigungspflichtig 
und wird dem Bauaufsichtsamt lediglich im Zuge des Bauantrags für die neue Rampe nachrichtlich angezeigt. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der fehlenden Kenntnisse zum Schadensbild der 
Treppe. 
4 von 4

Mitteilung Ausschuss

503 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer          05.12.2025 
 0009/2025/4 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Bauen und Wohnen 08.12.2025 
Ausschuss Kunst und Kultur 09.12.2025 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 25. November 2025 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier 
Köln“, Stand 25. November 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

09.12.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.01.2026 Ausschuss für Bauen und Wohnen
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0009/2025/4
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
05.12.2025
Erstellt
02.09.2025 14:00