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AN/0928/2021

Radikaler Rückschnitt von Baum- und Strauchwerk am Stammheimer Ufer zwischen Raumanns Kaul und Krahnenstraße

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates 24.04.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 03.05.2021, TOP 7.2.10

Anfrage - Radikaler Rückschnitt von Baum- und Strauchwerk am Stammheimer Ufer zwischen Raumanns Kaul und Krahnenstraße

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Anfrage Stammheimer Ufer - Anlage 2

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Anfrage - Radikaler Rückschnitt von Baum- und Strauchwerk am Stammheimer Ufer zwischen Raumanns Kaul und Krahnenstraße

2887 Zeichen

Herrn Bezirksbürgermeister 
Stadtbezirk Mülheim 
Norbert Fuchs 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
                        DIE LINKE. Fraktion 
                        in der Bezirksvertretung  
                        Köln- Mülheim  
 
                           Bezirksrathaus  
                         Köln- Mülheim 
                         Wiener Platz 2a  
                         51065 Köln 
 
 
Köln, den 23.04.2021 
 
 
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates 
 
Radikaler Rückschnitt von Baum- und Strauchwerk am Stammheimer Ufer 
zwischen Raumanns Kaul und Krahnenstraße  
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs, 
Wenige Wochen ist es her, dass das Stammheimer Ufer zwischen Raumanns Kaul 
und Krahnenstraße erneut tagsüber für Fahrradfahrende und Spaziergänger*innen 
gesperrt wurde, weil umfangreiche und radikale Rückschnitte des Baum- und 
Strauchwerks erfolgten. Der letzte Teil einer dreistufigen Rückschnitt-Maßnahme 
entlang des Stammheimer Ufers im Bereich Köln- Mülheim Art erfolgte im Herbst / 
Winter 2019/2020.  
Schon damals empörten sich nicht Anwohner*innen, sondern generell besorgte 
Kölner Einwohner*innen. Auch diese Mal bietet sich nach erfolgter Durchführung 
eine Bild des Jammers, das Fragen nach sach- und fachgerechten Durchführung und 
nach moderateren Rückschnittmaßnahmen aufkommen lässt. Der betroffene 
Abschnitt gleicht einem Feld der Verwüstung.  Zerfledderte und ausgefranste

Schnittflächen tragen ebenfalls zu diesem Eindruck bei. Noch im  Frühjahr und 
Sommer vorigen Jahres konnten sich Spaziergänger*innen über austreibende 
Sträucher und Bäumchen in zartem Grün freuen. Diesen wurde mit brachialer Gewalt 
der Garaus gemacht.  
 
Zu dieser Thematik bittet die Fraktion DIE LINKE um die Beantwortung folgender 
Fragen. 
 
1. Welchem Gutachten lag die Erforderlichkeit des radikalen Rückschnitts der 
bepflasterten Uferböschung zu deren Sicherung in den Jahren 2018-2020  zu 
Grunde?  
2. Erhielt die durchführende Firma einen einmaligen oder einen mehrjährigen 
Auftrag und welche Kosten entstanden dadurch bzw. werden entstehen? 
3. Kontrolliert das Grünflächenamt die sach-und fachgerechte Durchführung und 
welche Auswirkungen hätte eine negative Bewertung? 
4. Sind auch alternative moderatere Rückschnittmaßnahmen möglich? Wenn ja, 
wie sähen solche aus? Wenn nein, worin liegen die Gründe dafür? 
5. Laut einem Eintrag ins Ratsinformationssystem  von November 2018 war als 
Kompensation für den Rückschnitt am Rheinufer in Köln- Mülheim eine 
Ausgleichfläche als Kompensation vorgesehen. Ist diese schon erfolgt und wo 
befindet sie sich? 
 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. Nijat Bakis                                                   
Fraktionsvorsitzender                                                 
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim

Beratungsverlauf (1)

03.05.2021 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 7.2.10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Krahnenstraße
  • Stammheimer Ufer
  • Wiener Platz 2a
  • Am Rheinufer

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Details

Aktenzeichen
AN/0928/2021
Typ
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
Datum
24.04.2021
Erstellt
24.04.2021 21:12