AN/0928/2021
Radikaler Rückschnitt von Baum- und Strauchwerk am Stammheimer Ufer zwischen Raumanns Kaul und Krahnenstraße
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Anfrage - Radikaler Rückschnitt von Baum- und Strauchwerk am Stammheimer Ufer zwischen Raumanns Kaul und Krahnenstraße
2887 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 23.04.2021
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Radikaler Rückschnitt von Baum- und Strauchwerk am Stammheimer Ufer
zwischen Raumanns Kaul und Krahnenstraße
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
Wenige Wochen ist es her, dass das Stammheimer Ufer zwischen Raumanns Kaul
und Krahnenstraße erneut tagsüber für Fahrradfahrende und Spaziergänger*innen
gesperrt wurde, weil umfangreiche und radikale Rückschnitte des Baum- und
Strauchwerks erfolgten. Der letzte Teil einer dreistufigen Rückschnitt-Maßnahme
entlang des Stammheimer Ufers im Bereich Köln- Mülheim Art erfolgte im Herbst /
Winter 2019/2020.
Schon damals empörten sich nicht Anwohner*innen, sondern generell besorgte
Kölner Einwohner*innen. Auch diese Mal bietet sich nach erfolgter Durchführung
eine Bild des Jammers, das Fragen nach sach- und fachgerechten Durchführung und
nach moderateren Rückschnittmaßnahmen aufkommen lässt. Der betroffene
Abschnitt gleicht einem Feld der Verwüstung. Zerfledderte und ausgefranste
Schnittflächen tragen ebenfalls zu diesem Eindruck bei. Noch im Frühjahr und
Sommer vorigen Jahres konnten sich Spaziergänger*innen über austreibende
Sträucher und Bäumchen in zartem Grün freuen. Diesen wurde mit brachialer Gewalt
der Garaus gemacht.
Zu dieser Thematik bittet die Fraktion DIE LINKE um die Beantwortung folgender
Fragen.
1. Welchem Gutachten lag die Erforderlichkeit des radikalen Rückschnitts der
bepflasterten Uferböschung zu deren Sicherung in den Jahren 2018-2020 zu
Grunde?
2. Erhielt die durchführende Firma einen einmaligen oder einen mehrjährigen
Auftrag und welche Kosten entstanden dadurch bzw. werden entstehen?
3. Kontrolliert das Grünflächenamt die sach-und fachgerechte Durchführung und
welche Auswirkungen hätte eine negative Bewertung?
4. Sind auch alternative moderatere Rückschnittmaßnahmen möglich? Wenn ja,
wie sähen solche aus? Wenn nein, worin liegen die Gründe dafür?
5. Laut einem Eintrag ins Ratsinformationssystem von November 2018 war als
Kompensation für den Rückschnitt am Rheinufer in Köln- Mülheim eine
Ausgleichfläche als Kompensation vorgesehen. Ist diese schon erfolgt und wo
befindet sie sich?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (4)
- Krahnenstraße
- Stammheimer Ufer
- Wiener Platz 2a
- Am Rheinufer
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0928/2021
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 24.04.2021
- Erstellt
- 24.04.2021 21:12