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3126/2017

Sanierung des Römisch-Germanischen Museum

Mitteilung Ausschuss 16.10.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 10.10.2017, TOP 8.6

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

5245 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer 10.10.2017 
 3126/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 10.10.2017 
 
Sanierung des Römisch-Germanischen Museum 
Seit der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 12.09.2017 hat die Verwaltung folgende Ab-
stimmungen und Maßnahmen zur Sanierung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) betrie-
ben: 
 
 
Weiterbetrieb des Museumsgebäudes RGM über den 31.12.2017 hinaus 
 
Das Kulturdezernat hat den Brandschutzgutachter Heister + Ronkartz für die Mängelzuordnung und 
die Erstellung eines Gutachtens bzgl. des Weiterbetriebes des Museumsgebäudes über den 
31.12.2017 hinaus beauftragt. In Zusammenarbeit mit den einzelnen Prüfsachverständigen zu den 
diversen Mängeln im Museumsgebäude, untersucht das Ingenieurbüro zurzeit, welche Mängel zwin-
gend beseitigt werden müssen, um einen Weiterbetrieb des Museums während der Planungsphase 
zur Sanierung des RGM ermöglichen zu können. Darüber hinaus soll der zeitliche und finanzielle Um-
fang ermittelt werden. 
 
Im weiteren Verfahren wird nach Zusammenstellung der Ergebnisse mit allen Beteiligten und den 
Prüfsachverständigen entschieden, ob eine Verlängerung der Betriebserlaubnis möglich ist.  
Nur wenn alle Beteiligten – das Bauaufsichtsamt, die Feuerwehr, der Betriebsärztlicher Dienst, das 
Gesundheitsamt und das Kulturdezernat – eine einheitliche Auffassung vertreten und einer gemein-
samen Lösung zustimmen, wird die Betriebserlaubnis des Museumsgebäudes über den 31.12.2017 
hinaus verlängert. 
 
 
Stellungnahme der Verwaltung zum Planungsbeschluss zur Sanierung des RGM 
 
 
Ausschreibung der Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) 
 
Zur Durchführung der Leistungsphase 1 nach der HOAI (Grundlagenermittlung) wurde im Sep-
tember 2017 das Büro Staab Architekten beauftragt, die ihre Arbeit umgehend aufgenommen 
haben und grundlegende Fragen in enger Abstimmung mit der Museumsleitung, der Bauabtei-
lung des Kulturdezernates, der Gebäudewirtschaft und dem Stadtkonservator abstimmen.  
 
Weitere Leistungsphasen der Planungsleistungen werden stufenweise ausgeschrieben, ins-
besondere sobald der Rat entschieden hat, ob eine Generalunternehmer- oder Totalunter-
nehmervergabe durchgeführt werden soll. 
 
 
Vergleich Totalunternehmer - Generalunternehmer

2 
 
Entsprechend dem Beschluss hat die Verwaltung beide Modelle zur Projektvergabe geprüft 
und erstellt derzeit eine Synopse zur Vergabe. Hier sollen auch die Ergebnisse der Grundla-
genermittlung (Leistungsphase 1) einfließen. Anschließend wir dies dem Rat zur Entscheidung 
vorgelegt.  
 
 
 
Interim während der Planungs- und Bauphase der Sanierung RGM 
 
Um Teile der Sammlung der Öffentlichkeit weiterhin in einem Schaufenster präsentieren zu können, 
ist das Museum mit der Findung einer geeigneten Interimslösung für die Schließungszeit des RGM 
betraut. Dazu wurden mehrere Liegenschaften im Innenstadtbereich geprüft.  
 
In Vorbereitung der erwarteten Generalsanierung hat das Römisch-Germanische Museum unter dem 
Motto „RGM on Tour“ ein besonderes Ausstellungs- und Kooperationsprogramm mit anderen Häu-
sern in und außerhalb Kölns erarbeitet, das vor wenigen Tagen seine erste „Station“ eröffnet hat. 
 
Unter dem Titel „Pas de deux (Römisch-Germanisches Kolumba)“ wurde in den Räumen des Kunst-
museums des Erzbistums Köln „Kolumba“ eine Ausstellung eröffnet, die hochkarätige Objekte beider 
Sammlungen bis August 2018 zeigt.  
 
Am 18. Oktober dieses Jahres eröffnet im Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin, die „Krone 
von Kertsch. Schätze aus Europas Frühzeit“. Gezeigt wird eine hochwertige Auswahl der Sammlung 
des Johannes Freiherr von Diergardt, dessen Sammlung seit mehr als acht Jahrzehnten in Besitz der 
Stadt Köln ist. 
 
Für September 2018 ist zudem eine umfassende Beteiligung an der Ausstellung „Bewegte Zeiten. 
Archäologie in Deutschland“ in Vorbereitung, die im Martin-Gropius Bau Berlin präsentiert wird und 
interessante Neufunde aus den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland zeigt. Im großen Lichtsaal 
des Martin-Gropius Bau werden Funde aus dem römischen Hafen von Köln das zentrale Ausstel-
lungsmodul bilden. Die Ausstellung ist als Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 (ECHY) zu 
verstehen.  
 
 
Historische Mitte 
 
Die Sanierung des Römisch-Germanischen Museums und die Historische Mitte Köln sind inhaltlich 
vielfach miteinander verknüpft.  
 
Im Falle einer Realisierung der Historischen Mitte Köln sehen die Pläne des Siegerentwurfs von 
Staab Architekten wesentliche Schnittmengen von Römisch-Germanischem Museum und Kölnischem 
Stadtmuseum sowie der Verwaltung der Hohen Domkirche vor, beispielweise gemeinsame Eingänge, 
Gastronomie, Museumsshops. 
 
 
Weiterentwicklung des Wettbewerbsentwurfs des Büros Staab Architekten  
 
Derzeit werden die Ergebnisse aus Workshops zur Optimierung des Raumprogramms und gemein-
samer Zugangsbereiche beider Museen der Historischen Mitte Köln zwischen Staab Architekten, Ho-
her Domkirche, Museumsleitungen, Bauabteilung des Dezernates und Gebäudewirtschaft fortlaufend 
weiterentwickelt. Weitere Workshops / Arbeitssitzungen sind für Oktober und November 2017 termi-
niert.

Beratungsverlauf (1)

10.10.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
3126/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
16.10.2017
Erstellt
09.10.2017 17:45