AN/0307/2026
Berücksichtigung des Kölner Südens bei der Errichtung neuer Carsharing-Stationen, Anfrage der AFD-Fraktion
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Anfrage (AfD BV2)
3295 Zeichen
Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: AN/0307/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 Berücksichtigung des Kölner Südens bei der Errichtung neuer Carsharing-Stationen Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, im Zusammenhang mit der aktuell veröffentlichten Planung zur Errichtung neuer Carsharing-Statio- nen im Stadtgebiet Köln ist festzustellen, dass die vorgesehenen Standorte nahezu ausschließlich in innenstadtnahen und hochverdichteten Stadtbereichen liegen. Der Kölner Süden, insbesondere der Stadtbezirk Rodenkirchen mit den Stadtteilen Rondorf, Immen- dorf, Hochkirchen und Godorf, bleibt in der vorliegenden Planung vollständig unberücksichtigt. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund kritisch zu sehen, dass gerade in diesen Stadtteilen auf- grund eingeschränkter ÖPNV-Anbindungen eine hohe Abhängigkeit vom motorisierten Individual- verkehr besteht. Ein bedarfsgerechter Ausbau stationsbasierter Carsharing-Angebote könnte hier einen relevanten Beitrag zur Entlastung des Verkehrs sowie zur Reduzierung des privaten PKW- An den Oberbürgermeister der Stadt Köln Herrn Burmester An die Bezirksbürgermeisterin der Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Dr. Sabine Müller Bezirksrathaus Rodenkirchen Industriestraße 161 50999 Köln Jana Bogatzke Fraktionsvorsitzende Tel: +49 (221) 221-25396 jana.bogatzke@stadt-koeln.de Bestands leisten. Exemplarisch ist darauf hinzuweisen, dass im Stadtteil Rondorf derzeit lediglich eine einzige Car- sharing-Station des Anbieters Cambio vorhanden ist, obwohl sich der Stadtteil durch Neubauge- biete, Nachverdichtung und steigende Einwohnerzahlen dynamisch entwickelt. Vor diesem Hintergrund bittet die AfD-Fraktion die Verwaltung der Stadt Köln um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Nach welchen konkreten Kriterien erfolgte die Auswahl der geplanten neuen Carsharing- Standorte im Stadtgebiet Köln? 2. Aus welchen Gründen wurden die südlichen Stadtteile im Bezirk Rodenkirchen – insbeson- dere Rondorf, Immendorf, Hochkirchen und Godorf – in der aktuellen Planung nicht berück- sichtigt? 3. Ist seitens der Verwaltung eine Erweiterung des Carsharing-Angebots im Kölner Süden in einer späteren Ausbauphase vorgesehen? Wenn ja, in welchem zeitlichen und planeri- schen Rahmen? 4. Inwieweit wurde bei der Auswahl der Anbieter berücksichtigt, dass stationsunabhängige Carsharing-Modelle eine höhere Nutzungsflexibilität bieten als stationsgebundene Systeme und damit insbesondere für außenliegende Stadtteile besser geeignet sind? 5. Wie stellt die Verwaltung sicher, dass durch die derzeitige Vergabepraxis kein faktisches Monopol entsteht und ein fairer Wettbewerb zwischen verschiedenen Carsharing-Anbietern gewährleistet bleibt? Die AfD-Fraktion bittet um eine schriftliche Beantwortung der Anfrage sowie um eine Darstellung, wie der Kölner Süden künftig angemessen in gesamtstädtische Mobilitätskon zepte eingebunden werden soll. Gez. Jana Bogatzke Gez. Kevin Becker (Fraktionsvorsitzende) (stellvertr. Fraktionsvorsitzende)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0307/2026
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV2 (AfD)
- Datum
- 25.02.2026
- Erstellt
- 25.02.2026 15:30