2636/2021
Erweiterter Planungsbeschluss zum Quartiersplatz Am Salzmagazin über die Ergebnisse die Öffentlichkeitsbeteiligungen und den Vorentwurf
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Anlage 4 Gestaltungsplan Phase 3 DINA4
1672 Zeichen
Eintrachtstraße
Am Salzmagazin
S-Bahn-Trasse
Erläuterung der Planung Platz
Der Platz
wird durch drei größere Bäume und das umlaufende rote Pflasterband gefasst. Das
rote ,,Salzband“
erinnert an früher, als es hier für die Brauhäuser Salzlager in Salzmagazinen gab. Bänke
unter den Bäumen und auf dem Platz laden zum Sitzen und Unterhalten ein. Sie haben Rücken- und
Armlehnen.
Neben der gepflasterten Platzfläche ist eine Fläche mit gebrochenem Natursteinmaterial
(wassergebundene Wegedecke) geplant. Sie kann zum Boule spielen, für Wikingerschach oder andere
Aktivitaten genutzt werden. Fahrradständer befinden sich auf beiden Seiten des Platzes. Die Gehwege aus
den Bahnunterführungen werden zur leichten Orientierung und sicheren Überquerung um den Platz
geführt. Wenn sich lnteressierte zu einer lnitiative zusammenschließen, können sie die Baumscheiben
bepflanzen und
ein Hochbeet anlegen und pflegen. Dafür würde ein Gießanschluss realisiert. Dann wäre
auch befristet die Aufstellung eines Con tainers für Außengastronomie mit barrierefreiem WC möglich. Die
Ausleuchtung des Platzes und des Straßenraums ermöglicht eine sichere Nutzung ohne Angsträume. Alle
Flächen werden barrierefrei ausgebaut. Regenwasser wird in Pflanzflächen über Rigolen versickert.
Verkehrsflächen
Die Straßen
werden verkehrsberuhigt ausgebaut (maximale Geschwindigkeit Am Salzmagazin 20 km/h und
Eintrachtstraße 30
km/h). Die Höhe der Bord steine wird auf 3 Zentimeter abgesenkt. Durch die
Abschaffung der
heutigen Parkplätze können die Gehwege auf 2,5 Meter verbreitert und Grünstreifen mit
Bäumen angelegt werden.
Vorentwurf Quartiersplatz
„Grün im Veedel“
Anlage 5 Abschlussbericht
21754 Zeichen
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Quartiersplatz Am Salzmagazin Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 5 2 Inhaltsverzeichnis Quartiersplatz Am Salzmagazin ............................................................................... 3 Beteiligungsphase 1 ................................................................................................. 3 Beteiligungsphase 2 ................................................................................................. 7 Beteiligungsphase 3 ................................................................................................. 9 Ausblick .................................................................................................................. 13 Fazit ....................................................................................................................... 13 3 Quartiersplatz Am Salzmagazin Auf dem bisher als Parkplatz und zuletzt als Lagerplatz für die nahegelegene Bau- stelle eines Hotels genutzten Platz Am Salzmagazin im Herzen des Eigelsteinviertels soll ein neuer Quartiersplatz mit Aufenthaltsqualität entstehen. Das Projekt ist aus der Pilotphase zur Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung in Köln für den Bereich „Stadtentwicklung“ hervorgegangen. Das von der Bezirksvertretung 1 in ihrer Sitzung vom 27. April 2020 beschlossene Beteiligungskonzept umfasste insgesamt drei Be- teiligungsphasen: • Phase 1: Ideensammlung • Phase 2: Feedback zu den aus Phase 1 entwickelten Gestaltungsvarianten • Phase 3: Präsentation und Reflektion In allen drei Phasen mussten die ursprünglich vorgesehenen analogen Beteiligungs- formate aufgrund der Corona-Einschränkungen teilweise durch digitale Formate er- setzt werden. Dieser Abschlussbericht dokumentiert die einzelnen Phasen und ihre Ergebnisse. Auf besondere Erwähnung genereller Formate zur Information und Moti- vation, wie beispielsweise Pressemitteilungen, Beiträgen in Sozialen Medien und Newslettern sowie Aktivierung von Multiplikator*innen vor Ort wird dabei verzichtet, da diese bei jedem Projekt der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung eingesetzt werden. Beteiligungsphase 1 Die erste Beteiligungsphase startete am 25. Juni 2020. Während der insgesamt knapp vierwöchigen Erhebungsphase, die aufgrund der Corona-bedingten Ein- schränkungen ohne öffentliche Veranstaltung auskommen musste, hatten Anwoh- ner*innen und potenzielle Nut- zer*innengruppen bis 19. Juli 2020 die Möglichkeit, auf verschiedenen Wegen Wünsche und Ideen für den zukünftigen Quartiersplatz ein- zubringen. Teams der Kölner Frei- willigen Agentur e. V. (KFA), stadt- gesellschaftlicher Teil des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung, des 1 Banner am Bauzaun vor Ort 4 Stadtplanungsamtes und des städtischen Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung waren in dieser Zeit vor Ort unterwegs, um Flyer zu verteilen, zu informieren und auf die Möglichkeiten der Teilnahme am Prozess aufmerksam zu machen. An sieben Tagen wurden dazu feste Standorte genutzt (Klingelpütz, Sankt Ursula, Eigelstein/Ecke Weidengasse und Stavenhof), an weiteren 13 Tagen wurden Bür- ger*innen in den Straßen rund um den Eigelstein angesprochen. Als besonderer Blickfang fungierte ein großformatiges Banner, das an dem seinerzeit noch vor Ort befindlichen Bauzaun befestigt war (siehe Bild 1). In zahlreichen Gesprächen wurden die unterschiedli- chen Perspektiven auf die lange Geschichte des Vier- tels und Wünsche für den Platz offenbart, die, typisch für den Eigelstein, so vielfältig wie die Menschen dort ausfielen. Im Allgemeinen wurde die Möglichkeit zur Beteiligung an der Platzgestaltung positiv aufgenom- men, auch wenn eine gewisse Skepsis zur Zukunft des Platzes nicht ausblieb: Der Platz, aufgrund seiner Lage und bisherigen Nutzung als Parkfläche oder Materiallager, gilt für viele im Vier- tel als Schandfleck mit geringer Attraktivität. Die eingereichten Vorschläge spiegelten ebendiese Wünsche und Sorgen in ihrer gesamten Bandbreite wider und reichten von pragmatischen Lösungsvorschlägen für die prekäre Parkplatzsituation im Quar- tier, über detaillierte Gestaltungskonzepte oder nachbarschaftlich organisierter Bele- bung des Platzes durch soziokulturelle Angebote. Viele Möglichkeiten wurden kontro- vers diskutiert – ob auf der Straße bei spontanen Begegnungen, während eines or- ganisierten Nachbarschaftsgesprächs oder per Online-Dialog im Beteiligungsportal. Dieser Online-Dialog war als sogenanntes Ideenmanagement konzipiert und bot Bür- ger*innen vom 22. Juni bis 19. Juli 2020 die Gelegenheit, Gestaltungsvorschläge für den Platz zu unterbreiten und andere Vorschläge zu kommentieren. Online-Dialog zur ersten Beteiligungsphase 2 Flyerverteilung vor Ort 5 Eine Übersicht des Umfangs der analogen und digitalen Beteiligung in Phase 1 gibt die nachfolgende grafische Zusammenfassung: Nach Abschluss der ersten Beteiligungsphase wurde eine Bewertung und Bündelung der Vorschläge vorgenommen und die eingebrachten Wünsche und Forderungen wurden nach Themen sortiert. Daraus ergaben sich drei Schwerpunktnutzungen für den Platzraum selbst. Das Stadtplanungsamt schlug in Abstimmung mit den an der Planung und Umsetzung beteiligten Ämtern und dem beauftragten Planungsteam vor, der Öffentlichkeit in der 2. Beteiligungsphase drei Planungsskizzen mit diesen Schwerpunkten vorzustellen: • Platzvariante 1 mit dem Schwerpunkt „Angebote aus der Nachbarschaft für die Nachbarschaft“ mit Veedelstreffpunkt, Außengastronomie et cetera • Platzvariante 2 mit dem Schwerpunkt “Raum für Ruhe/Park/Grün” mit Sitzgele- genheiten, „Urban Gardening/Veedelsgarten“, Bäumen, Blumenwiese et cetera • Platzvariante 3 mit dem Schwerpunkt “Angebote für Spiel und Freizeitsport”, bei- spielsweise mit Fitness-, und Spielgeräten sowie Bouleplatz Etwa 20 Prozent der Beiträge hatten sich für die Beibehaltung des öffentlichen Park- platzes ausgesprochen. Diese “Planungsvariante 0/Bestandsvariante” wurde nicht zur Umsetzung vorgeschlagen, da sie – wie auch Vorschläge zur Bebauung des Platzes für Wohnen, Gastronomie, Radstation oder Parkhaus – dem Ziel der Bezirks- vertretung zur Schaffung eines Quartiersplatzes widersprochen hätten. 3 Grafische Zusammenfassung der ersten Beteiligungsphase 6 Es wurden weiterhin Nutzungen wie Toiletten, Brunnen/Wasserspiel, Beleuchtung, barrierefreie Ausgestaltung genannt. Diese wurden als Ausstattungselemente bewer- tet, die in jede Platzgestaltung integriert werden können beziehungsweise müssen (Barrierefreiheit). Weitere Wünsche betrafen die Ausgestaltung des Verkehrsraums, wie eine Verkehrsberuhigung des umgebenden Straßenraums, Einrichtung einer Fußgängerzone et cetera. Auch diese Vorschläge wurden zum Teil in die Planungs- varianten in Form unterschiedlich gestalteter Straßenräume aufgenommen. Viele Beiträge enthielten zudem Vorschläge zur Nutzung und Gestaltung der an- grenzenden Fläche unter der S-Bahn und der dahinter befindlichen Bahnbögen. Diese Flächen befinden sich im Eigentum der Deutschen Bahn. Hierzu muss es weitere Abstimmungen geben. Allgemeine Hinweise zur Notwendigkeit einer Verbesserung der Rahmenbedingun- gen (Sauberkeit, Lärm, Bewirtschaftung/soziale Kontrolle), um einen lebendigen Quartiersplatz schaffen zu können, wurden im Rahmen der weiteren Planung eben- falls berücksichtigt. Dokumentation der Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase 7 Beteiligungsphase 2 Das Planungsteam definierte aus den drei Schwerpunkten, die sich durch Auswer- tung der Ideen und Vorschläge der ersten Beteiligungsphase herauskristallisiert hatten, drei Gestaltungsvarianten: • Variante 1: Veedelsmenschen • Variante 2: Grünoase • Variante 3: Fit im Veedel Diese Gestaltungsvarianten wurden grafisch ausgearbei- tet, mit erläuternden Texten zu Platzgestaltung und Stra- ßenraum versehen und so- wohl online als auch per Ban- ner vor Ort vorgestellt. Einer dieser Orte war der Platz Am Salzmagazin, wo drei Bau- zäune im Dreieck aufgestellt und Banner im Format 340 x 173 cm an diesen befestigt wurden. Der zweite Präsentationsort war eine Plakatwand in unmittelbarer Nähe zur Eigelstein-Torburg. Die Banner an dieser Stelle waren mit 250 x 127 cm etwas kleiner dimensioniert. An beiden Orten befand sich zudem jeweils eine Box mit Info-Flyern, die neben Er- läuterungen der drei Gestaltungsvarianten einen Fragebogen enthielten. Mit diesem konnten Interessierte ihre favorisierte Variante benennen und zusätzliche Anregun- gen geben. Die ausgefüllten Fragebögen wanderten entweder in einen eigens für diesen Zweck gestalteten Beteiligungsbriefkasten auf dem Platz Am Salzmagazin o- der sie wurden per Post/E-Mail zugesandt. 4 Banner, Plakate und EigelBike vor Ort 8 Eine weitere Idee der Präsentation, nämlich die Anmietung eines derzeit leerstehen- den Ladenlokals im Eigelsteinviertel, musste leider aufgegeben werden, da der Ei- gentümer einer Zwischennutzung zu diesem Zweck nicht zustimmte. Nichtsdestotrotz war das Projekt auch während der zweiten Beteiligungsphase vor Ort sehr präsent. Dazu trugen neben den Bannern erneut Plakate in Geschäften und vom 30. Novem- ber bis 7. Dezember 2021 Außeneinsätze der Teams bei. Diese waren entweder an den Standorten Eigelstein-Torburg und Eigelstein/Ecke Weidengasse anzutreffen o- der in den umliegenden Straßen unterwegs. Einen besonderen Blickfang bildete da- bei ein zur „fahrenden Litfaßsäule“ umgestaltetes Lastenfahrrad (EigelBike), das Inte- resse auf sich zog und die direkte Kontaktaufnahme vereinfachte. Die drei Gestaltungsvarianten wurden außerdem vom 23. November bis 13. Dezem- ber 2021 im Rahmen eines Online-Dialogs präsentiert und zur Abstimmung gestellt. Dies erfolgte in Form einer sogenannten Thesendiskussion, wobei die Bürger*innen die einzelnen Variante bewerten (Daumen hoch, Daumen runter), ihren Favoriten be- nennen, diese Entscheidung begründen und zudem um weitere Vorschläge ergän- zen konnten. Der besseren Veranschaulichung dienten eine vom Planungsteam er- stellte vertonte Präsentation der Gestaltungsvarianten. Online-Dialog zur zweiten Beteiligungsphase Präsentation der drei Gestaltungsvarianten Eine Übersicht des Umfangs der analogen und digitalen Beteiligung in Phase 2 gibt die nachfolgende grafische Zusammenfassung: 5 Grafische Zusammenfassung der zweiten Beteiligungsphase (analog und digital) 9 Die analog und digital eingegangenen Vorschläge wurden im Anschluss zusammen- geführt, sortiert und folgenden Bereichen zugeordnet: 1. Rückmeldungen zum Planungsraum • Varianten 1 bis 3 (pro und contra) • Einzelne Gestaltungs- und Nutzungselemente im Planungsraum (spezifi- sche Rückmeldungen) • Über die Gestaltungsvarianten hinausgehende bzw. für Kombinationen von Varianten plädierende Rückmeldungen 2. Rückmeldungen zu Umfeldbedingungen außerhalb des Planungsraums Vor allem die spezifischen Rückmeldungen waren vielfältig und umfassten unter an- derem Vorschläge zur baulichen Gestaltung, Beleuchtung, Begrünung, Nutzungen, wie Gastronomie sowie Abfallentsorgung. Dokumentation der Ergebnisse der zweiten Beteiligungsphase Im Ergebnis fand die Variante 2 „Grünoase“ die meiste Zustimmung. Auf Grundlage dieser Dokumentation entwickelten das Planungsteam und das Stadtplanungsamt ein Konzept zur Überarbeitung der Variante 2 mit dem Ziel, möglichst viele Vor- schläge aus der Beteiligung in die Planung zu integrieren. In Abstimmung mit den Fachdienststellen fertigte das Planungsbüro, einen Vorentwurf, der in der dritten Be- teiligungsphase vorgestellt und zur abschließenden Beurteilung gestellt werden sollte. Dieses Planungskonzept erhielt den Namen „Grün im Veedel“. Beteiligungsphase 3 Auch die dritte Beteiligungsphase, die gemäß Beteiligungskonzept der Präsentation der Ergebnisse, der Erläuterung des weiteren Vorgehens und der gemeinsamen Reflektion des Beteiligungsverfahrens dienen sollte, musste zum Teil digital umge- setzt werden. Im Rahmen der Möglichkeiten wurden aber auch folgende analoge Beteiligungsformate angeboten: 10 Im ersten Schritt erfolgten die Auf- stellung eines großformatigen Schaukastens auf dem Platz Am Salzmagazin und Aushang eines DIN A3-Hinweisplakates zur bevor- stehenden digitalen Veranstaltung (siehe unten) sowie eines Plans (inklusive ausführlicher Erläuterun- gen) der finalen Gestaltungsvariante „Grün im Veedel“. Zudem wurden an dem Schaukasten der Beteiligungsbriefkasten und eine Flyerbox befestigt. Im zweiten Schritt wurden über 200 Flyer vor Ort an Interessierte verteilt, zu einer finalen Mitwirkung animiert und erneut DIN A3-Plakate in stark fre- quentierten Geschäften im Umfeld des Platzes Am Salzmagazin ausgehangen. Besagte Flyer enthiel- ten, neben der Ankündigung der digitalen Veran- staltung und Informationen zum Projekt, einen her- austrennbaren Fragebogen, mit dem Interessierte ihre Einschätzungen zum bisherigen Beteiligungs- verfahren und zur geplanten Platzgestaltung kund- tun konnten. Die ausgefüllten Fragebögen konnten in den Beteiligungsbriefkasten eingeworfen oder zugesandt werden. Die Flyer-Verteilaktion er- streckte sich über mehrere Tage. Flyer und Fragebogen zur dritten Beteiligungsphase Plakat zur dritten Beteiligungsphase 6 Aufstellung des Schaukastens 7 Flyerbox und Beteiligungsbriefkasten 11 Das Kernstück der dritten Beteiligungsphase bildete eine Online-Veranstaltung am Abend des 27. April 2021, bei der es die Möglichkeit gab, über einen Chat anonym Fragen zu stellen. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Bezirksbürgermeister Hupke. Mitarbeiter*innen des Stadtplanungsamtes, der KFA, des Büros für Öffent- lichkeitsbeteiligung und des Planungsbüros informierten über das Planungs- und Be- teiligungsverfahren sowie das finale Planungskonzept. Zudem war ein Mitarbeiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik zur Beantwortung von Fragen zur Ver- kehrsführung zugeschaltet. Präsentation im Rahmen der On- line-Veranstaltung An der Online-Veranstaltung nah- men 225 Interessierte teil. Die Rückmeldungen im Anschluss an die Präsentation waren überwie- gend positiv und wertschätzend. Fragen wurden vor allem zur vorge- sehenen Gastronomie auf dem Quartiersplatz gestellt und Befürchtungen geäußert, eine solche könnte unter ande- rem zu erhöhter Lärmbelästigung für die Anwohner*innen führen. Darauf wurde erwi- dert, dass das derzeitige Gestaltungskonzept lediglich die Errichtung einer temporä- ren Gastronomie in Form eines Überseecontainers an der Grenze zu den Bahnbö- gen vorsieht, da umfangreichere Gastronomie nur unter Einbeziehung der Bahnbö- gen denkbar wäre. Diesbezüglich sei allerdings erst mittelfristig eine Klärung zu er- warten. Aufgrund der geringen Dimension einer gastronomischen Nutzung könne da- von ausgegangen werden, dass der Platz nicht zu einem Ort größerer Zusammen- künfte werden wird. Nichtsdestotrotz würden Faktoren wie Verzehrflächen oder mög- liche Lärmbelästigungen in den folgenden Projektphasen zur Konkretisierung des Gastronomie-Konzeptes besondere Berücksichtigung finden. Weitere Fragen betrafen die konkrete Gestaltung und Pflege des Platzes. Einzelne Gestaltungsaspekte, wie beispielsweise die vorgesehenen Bäume oder der Boden- belag, wurden daraufhin noch einmal eingehend erläutert. Es wurde zudem auf die in diesem Zusammenhang geäußerten Sorgen bezüglich einer möglichen Vermüllung 8 Präsentation im Rahmen der Online-Veranstaltung 12 des Platzes eingegangen. Einer solcher würde zunächst durch die üblichen Reini- gungsintervalle der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (zwei Reinigungen pro Woche) entgegengewirkt. Sollte sich dies als nicht ausreichend herausstellen, würde das Rei- nigungsintervall geprüft und gegebenenfalls in seiner Häufigkeit angepasst. Zudem wurde der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass einer übermäßigen Verunreinigung des Platzes durch soziale Kontrolle Einhalt geboten werden kann. Das dritte Themenfeld umfasste die Problematik „Verkehr und Parken“ im direkten und weiteren Umfeld des Platzes Am Salzmagazin. Die dazu vorgetragenen Anre- gungen (vor allem zur Verkehrsberuhigung, Beschilderung, Falschparker*innen) wur- den aufgenommen, beantwortet und werden vom Amt für Straßen und Verkehrstech- nik weiterbearbeitet. Hinsichtlich des Wegfalls von Parkplätzen wurde auf die städtische Strategie einer Reduktion des Individualverkehrs bei gleichzeitiger Stärkung des öffentlichen Nah- verkehrs, an der sich auch die Platzgestaltung orientiert, verwiesen. Der Live-Mitschnitt der Veranstaltung einschließlich der Fragen und Antworten war bis 4. Mai 2021 abrufbar. Fragen, Antworten und Anmerkungen der Abschlussveranstaltung Im Rahmen der dritten Beteiligungsphase wurde vom 23. April bis 4. Mai 2021 auch die Zufriedenheit mit dem Beteiligungsprozess und den Ergebnissen desselben ab- gefragt. Dies erfolgte einerseits durch den Fragebogen, der dem oben erwähnten Flyer beigefügt war, und andererseits durch eine 1:1 digital umgesetzte und auf dem Beteiligungsportal veröffentlichte Version. Die Antwortmöglichkeiten waren in Abhän- gigkeit von der Fragestellung jeweils in fünf Stufen gestaffelt: • "sehr zufrieden" bis "unzufrieden" • "trifft zu" bis "trifft nicht zu" • "sehr wahrscheinlich" bis "unwahrscheinlich" Insgesamt füllten 29 Bürger*innen den Fragebogen aus. Fragen zur Qualität der Be- teiligung (respektvolle und faire Behandlung, gute Informationen über die Inhalte des Projekts et cetera) wurden überwiegend mit „trifft zu“ beantwortet, bei Fragen zur Zu- friedenheit mit den Ergebnissen der Beteiligung (vorgesehene Nutzungsmöglichkei- ten und Ausgestaltung des Platzes) war „überwiegend zufrieden“ die am häufigsten 13 gewählte Antwort. Dass Sie den zukünftigen Quartiersplatz nutzen werden, beant- wortete der Großteil der Teilnehmer*innen der Umfrage mit „sehr wahrscheinlich“. Auf die Frage, wie zufrieden die Teilnehmer*innen der Umfrage mit dem Ablauf der Beteiligung insgesamt sind, entfiel der Großteil der Antworten zu ungefähr gleichen Teilen auf „überwiegend zufrieden“ und „zufrieden“. Daneben enthielten die Fragebögen auch einige Anmerkungen, beispielsweise zur Problematik „Verkehr und Parken“, Vorschläge für weitere Fragen und eine Anre- gung für die Flyerbox. Fragen, Antworten und Anmerkungen der Zufriedenheitsabfrage Ausblick Den Planungsvorentwurf und die Ergebnisse des gesamten Beteiligungsverfahrens erhält die Bezirksvertretung Innenstadt voraussichtlich im September 2021 zum Be- schluss über die Planungsfortführung. Über den Fortlauf des Projektes wird laufend, sowohl im Beteiligungsportal als auch im Schaukasten auf dem Platz Am Salzmaga- zin, berichtet. Dieser Schaukasten bleibt zumindest bis zum ersten Spatenstich vor Ort, ggf. dient er auch danach der Dokumentation „Wie alles begann“. Fazit Die drei Beteiligungsphasen standen zwar im Zeichen der Corona-bedingten Ein- schränkungen, es konnte letztlich aber eine gute Mischung aus analogen und teil- weise neuen digitalen Formaten umgesetzt werden. Die beschlossenen drei öffentli- chen Veranstaltungen wurden durch aufsuchende Beteiligung mit unterstützendem Einsatz des EigelBikes, großformatiger Bannern auf dem Eigelstein und am Platz, Plakaten und Flyern, Schau- und Briefkasten ersetzt. Zudem wurden Online-Dialoge über das Beteiligungsportal und Infos in Sozialen Medien eingesetzt und eine Live- Stream-Abschlussveranstaltung durchgeführt. Dadurch war es möglich, viele Bür- ger*innen vor Ort zu informieren und sie digital zur Mitwirkung zu motivieren. Damit konnten die von der Bezirksvertretung Innenstadt beschlossenen Ziele erreicht wer- den. 14 Die hohen Anforderungen an das Pilotprojekt führten allerdings zu einem für die Größe des Platzes vergleichsweise hohen Aufwand, der das Projekt zeitlich und das Fachamt personell belastete. Ohne die Unterstützung durch das kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung wäre nach Einschätzung des Fachamtes eine Umsetzung nicht möglich gewesen. Vor diesem Hintergrund sollte für jedes Projekt im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden, welches Beteiligungsverfahren in welchem Umfang notwendig und geeignet ist und welche Ressourcen dafür benötigt werden. Inhaltlich spiegelten alle Beteiligungsphasen ein großes Interesse an der positiven Entwicklung des gesamten Viertels wider, brachten aber neben generellen Themen des Eigelsteins auch Sorgen der Anwohner*innen um soziale Kontrolle, Pflege und Erhalt des angestrebten Quartiersplatzes zum Vorschein. Diese Sorgen resultieren primär aus dem negativen Eindruck, den der momentan dort befindliche Parkplatz sowie sein Umfeld mit Bahnunterführungen hinterlassen. Zudem wurde die Hoffnung geäußert, eine im Zusammenhang mit der Platzneugestaltung geänderte Verkehrs- führung könnte zu einer generellen Entspannung in diesem Bereich führen. Eine Herausforderung für die weitere Umsetzung stellt die kleinteilige Nutzungsauf- teilung des Platzes dar. Sie ist zwangsläufig die Folge der Berücksichtigung vieler Anregungen aus der Öffentlichkeit. Hier gibt es gegebenenfalls noch weiteren Ab- stimmungsbedarf mit den zuständigen Fachämtern. Der gesamte Beteiligungsprozess erfuhr eine weitgehend positive Beurteilung. Dies zeigte sich vor allem in den vor Ort geführten Gesprächen mit den Bürger*innen so- wie den Rückmeldungen aus den Online-Dialogen und fand seine Bestätigung in der Abschlussveranstaltung sowie der abschließenden Zufriedenheitsabfrage. Ähnlich positiv fielen die Bewertungen des finalen Planungskonzepts „Grün im Vee- del“ aus, in dem sich ganz offensichtlich viele Bürger*innen mit ihren Ideen und Vor- schlägen wiederfanden.
Anlage 6 aktueller Vorentwurf DINA2
2503 Zeichen
1,00 1,00 0,50 1,00 1,20 2,00 2,00 0,50 0,50 0,20 Am Salzmagazin Eintrachtstraße mobiler / temporärerGastronomiecontainer temporäres/barrierefreiesWC Zaun Fahrradbügel Fahrradbügel Multifunktioonsfläche auswassergebundener Wegedecke Bahnkante Bepflanzung der Baumscheibe nach Grünhandbuch Stehtische Außengastronomie Rundbank Rundbank mit Rückenlehne Rundbank mit Rückenlehne Rundbank mit Rückenlehne Bepflanzung der Baumscheibe nach Grünhandbuch Bürgerbeet +30 cm niedrige Einfriedung roter Bodenbelag als "Salzband" Stehtische i i Infopoint Infopoint Abfallbehälter Abfallbehälter City-Leuchte City-Leuchte City-Leuchte City-Leuchte City-Leuchte Bahntrasse Roteiche (Quercus rubra) Gießanschluss Fahrradständer - Bestand (nachrichtliche Darstellung) Bestandsbaum Bestandsbaum Neupflanzung Neupflanzung Neupflanzung Neupflanzung Neupflanzung Neupflanzung Neupflanzung DB-Fläche Pflaster Pflaster Zaun WT WT WT WT PAut WT WT PAut 49.40 49.39 IV S 60-62 49.28 49.45 49.24 49.23 49.32 49.02 49.22 752 49.63 49.54 49.44 49.68 49.77 49.53 49.56 49.58 49.5649.46 49.35 49.44 49.64 49.48 49.60 IV SD 34-40 Eintrachtstraße 49.1849.35 49.25 49.20 49.46 30-32 49.30 49.32 49.37 49.72 49.75 49.2149.2949.21 49.30 49.22 49.07 802 V S 14 Brücke 823 146 806 Eisenbahntrasse 766 49.35 49.32 49.33 49.33 49.47 49.49 49.37 IV S 49.24 49.36 18-20 49.50 49.40 49.57 847 49.62 VII F IV S 21-25 VII F P 49.13 49.15 IV SD 24-26 49.23 49.30 49.30 49.17 IV S 809 797 Eisenbahntrasse Gemarkung Köln 801 753 IV S Brücke 49.66 846 768 767 804 771 769 751 Am Salzm gazin Flur 26 800 803 49.74 815 770 754 755 49.5949.64 805 I F 54 P 670 49.5049.44 49.46 49.4649.52 49.4049.34 49.42 49.4149.36 49.69 668 778 49.22 49.6849.77 49.82 51.02 49.5949.63 3,45 Durchgang Kita 2,50 Einfahrt Baufachhandel öffentliche Ladezone Zaun Aufpflasterung Aufpflasterung Aufpflasterung Bord Bord Bord Bord +3 5,00 4,50 2,50 2,50 4,50 5,00 4,50 Bord +3 Bord +3Pflaster Pflaster Pflaster Asphalt (wie Bestand) Asphalt(wie Bestand) Bord +3 Bord +12 Bord +3 Bord +3 Bord +12 Bord +3 Bord +3 Bord +3 Bord +3 Bord +3 Bord +3 Bord +3 Bord +3 Bord +3 2,504,50 Bord +3 Anrampung 4,65 5,61 Ausbaugrenze Einfahrt Durchgang Am Salzmagazin 2,14 2,00 Eingang Wohnen abschließbares Tor Nebengehweg mit Blockstufen Durchgang AmSalzmagazin Tiefgaragen- zufahrt Fläche Hotel LEGENDE, Straße, geplant Fahrbahn - Asphalt Fahrbahn - Pflaster Fußgängerüberwege Gehweg/Gehwegüberfahrt/öffent. Ladezone öff. Grünfläche Bäume geplant Bestandsbäume zukünftiger Gehweg Anlage 6
Anlage 2 Ergebnisse Phase 1
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Bestand lassen Parkplätze •Ersatz für wegfallene Parkplätze Eigelstein •Beibehal- tung öffentlicher Parkplatz Schwerpunkt Nachbarschafts- Angebote Veedels- Treffpunkt Pavillons für Begegnung, Kunst, Kultur Veedels- Museum ggfs. in Container/ Pavillon (prüfen) Veedels- Geschichte als Freiluft- museum) Nachbar- schafts- initiative musikalische Veranstal- tungen Außengastro- nomie •Biergarten •mobile Container/ Foodtruck (prüfen) Speaker‘s Corner für Jung und Alt Schwerpunkt Ruhe/Park/Grün Grüne Oase Grüne Lunge (Mini-) Park Begrünung •große Bäume (Schatten) •Blumen- wiese •Insekten- hotels •Hecken (niedrig) •grüner Erlebnis- pfad •Entsiege- lung (mind.50%) Garten •Urban- Gardening •„Veedels- Garten“ •Pat*innen für Pflege •öffentlicher Nasch- garten •nachbar- schaflich getragenes Garten- projekt Ruheort •Entspan- nungs-/ Er- holungs-/ Ruhezone •Rückzugs- ort Sitzgelegen- heiten •bequeme, stabile, fest installierte Sitzbänke •Liegebänke evtl. als Schaukel Schwerpunkt Spiel/Sport (kleiner) Spielplatz für Kinder während Gastronomie -aufenthalt/ Klaaf Kletterwand Wasserspiel Freizeitsport •Fitnesspar- cours/Out- door-Sport, kein Bas- ketball •Bouleplatz •Sportgeräte (Klettermög -lichkeiten, Tischtennis) allgemeine Ausstattung (zu prüfen) Toilette Sonnenschutz Wasser •(Veedels-) Brunnen •Wasser- spiel für Kinder •Wasseran- (schluss Gießen) Denkmal Licht/ Beleuchtung •Licht- konzept •Lampions WLAN Barrierefreiheit (verbindlich) Poller gegen Wildparken E-Bike-/ E-Auto- Ladestation Fahrrad- stellplätze Bügelständer Boden- gestaltung umgebender Straßenraum Breite Gehwege (für Tische) in Bahn- unterfüh- rung Verkehrs- beruhigung •am Platz •Platz- umfeld •Veedel Fußgänger- zone Am Salz- magazin und Eintracht- straße (Tempo 30) Spielstraße Am Salz- magazin Bauman- pflanzun- gen Eintracht- straße („100 Bäume für Köln“) nicht weiterverfolgen (Bebauung u. a.) Museum Gastronomie •Café/ Restaurant/ Bistro •Veedels- kiosk •Streetfood- markt, Foodcourt, Self-Made- Küchen fest installierte Marktstände Wohnhaus mit bezahlbaren Wohnungen für Familien und Studis Radstation Anwohner- Fahrradpark- haus „Kunstraum“ • Pavillon •A u s- stellungen •P r o b e- räume •Künstler*i- ateliers • Studier- raum Fahrradwerk- statt Parkhaus Touristen- attraktion Außengastro- nomie >1 3 0 q m DB-Bahnbögen (nicht städtisch) Graffiti, Streetart •Parkplätze •Showräume für Firmen •Geschäfte •Kaffeeladen •Gastronomie •gastron. Be- gegnungs- stätte (BVE) •Kreativräume Kunst/ Galerie •Ausstellung/ Museum •Markt/Street- foodmarkt/ Self-Made- Küchen •Proberäume (isoliert) •für lokale Initiativen (Kunst, Schule, Geschichte) •Radlager für Stadttouren (Angebot) •inklusives Café (mit Solar und Dachbegrü- nung) •Licht- gestaltung Bahnunter- führung Am Salzmagzin/ Eintrachtstr. nicht (durch Stadt) umsetzbar Lärmschutz- wand an DB für Platz hängende Pflanzen an DB-Pfeilern Benennung „Armin- Maiwald- Platz“ (rechtlich nicht umsetzbar) Rahmen- bedingungen Platz und DB-Bögen zusammen betrachten Priorität Bögenutzung, daraus ergibt sich Platznutzung Bewirt- schaftung notwendig Lichtkonzept & temporäre Kameras (Sicherheit) keine Ruhe- möglichkeit für Dealer/ Obdachlose/ Prostitution Sauberkeit durch AWB (Mülleimer) oder Gewer- betreibende, sonst Ver- wahrlosung • Träger für Räume und Gastronomie • zivilgesell- schaftlich Engagierte, ordnungs- behördlich unterstützt Quartiersplatz im räumlichen Zusammen- hang Eigel- steinviertel betrachten keinen weiteren Lärm, besonders nachts Entwurfsvarianten Quartierplatz0-Variante Anlage 2
Anlage 1 Uebersichtsplan
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0 5025 100 150 Meter N Plangebiet Quartiersplatz $P6DO]PDJD]LQ(Eigelstein) 0DVWDE Anlage 1
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 611/2 Alte Az Vorlagen-Nummer 2636/2021 Freigabedatum 01.10.2021 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Erweiterter Planungsbeschluss zum Quartiersplatz Am Salzmagazin über die Ergebnisse die Öffentlichkeitsbeteiligungen und den Vorentwurf Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt 1. nimmt die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigel- stein) zur Kenntnis; 2. ermächtigt die Verwaltung, das Planungsteam ISR/MOLA und Leinfelder Ingenieure mit der Leis- tungsphase 3 Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung gemäß HOAI 2013 auf der Grundlage des beigefügten Vorentwurfs (siehe Anlage 6) zu beauftragen; 3. beauftragt die Verwaltung, Ideen für die Einrichtung einer temporären Außengastronomie und Pflanzbeete über bürgerschaftliche Initiativen zu entwickeln; 4. verzichtet auf nochmalige Vorlage, falls der Stadtentwicklungsausschuss ohne Einschränkung zustimmt. Stadtentwicklungsausschuss 28.10.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 28.10.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 216.000,- € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Die Fläche des heutigen öffentlichen Parkplatzes ist zum Teil asphaltiert, zum Teil unversiegelt (Schotter). Sie soll zukünftig überwiegend gepflastert werden, aber auch eine Teilfläche in wasserge- bundene Decke (versickerungsfähig) erhalten. Zudem sind 3 Baumpflanzungen geplant und bei bür- gerschaftlichen Engagement ein Hochbeet. Im Straßenraum werden statt der bisherigen Längspark- plätze Grünstreifen mit 4 Baumpflanzungen entstehen. Im Bereich der Freianlagen wird die Entwäs- serung über Baumrigolen erfolgen. Die Anlage eines unterirdischen Retentionsbeckens zur Regen- rückhaltung wird geprüft. Begründung: Der kleine Platz Am Salzmagazin im Eigelstein-Viertel soll zu einem Quartiersplatz umgebaut werden (siehe Anlage 1 Übersichtplan). Der Stadtentwicklungsausschuss beschloss dazu am 28.03.2019 die Bedarfsfeststellung und die Qualifizierung des Quartiersplatzes Am Salzmagazin (Session-Nr. 3485/2018) mit den Beschluss- punkten 1. dass die Fläche Am Salzmagazin nicht für eine Bebauung zur Verfügung gestellt, sondern für das dicht bebaute Eigelstein - Viertel zu einem Quartiersplatz aufgewertet wird; 2. stellt den Bedarf für die Maßnahme (ohne Ausbaukosten) fest. Die Kosten für die gesamte Maßnahme werden auf etwa 216.000 € geschätzt; 3 3. die Erarbeitung der Leistungsphasen 1-3 nach HOAI an ein interdisziplinär besetztes Planungs- team aus den Fachbereichen Freiraumplanung und Verkehrsplanung zu vergeben; 4. die Durchführung eines Qualifizierungsverfahrens; 5. auf der Grundlage erster skizzenhafter Ideen des ausgewählten interdisziplinären Planungsteams die Öffentlichkeit in den Planungsprozess zu integrieren. Ergänzend wurde beschlossen, dass auf dem zu planenden Quartiersplatz keine Spielfläche vorge- sehen werden soll. Stattdessen soll mit Blick auf weitere Spielmöglichkeiten für Kinder die in unmittel- barer Nähe gelegene Spielfläche Ecke Am Salzmagazin/Ursulaplatz aufgewertet werden. Dazu soll die Verwaltung der Bezirksvertretung entsprechende Vorschläge vorlegen. Die den Quartiersplatz Am Salzmagazin betreffenden Beschlusspunkte 1 bis 5 wurden umgesetzt. Zu dem ergänzenden Beschlusspunkt über die Aufwertung der Spielfläche Ecke Am Salzmagazin/ Ursulaplatz konnten noch keine Vorschläge seitens des Fachamtes entwickelt werden. Es ist die Vor- lage einer Übersicht der Arbeitsplanung und eine neue Prioritätensetzung mit der Bezirksvertretung Innenstadt geplant. Der Rat der Stadt Köln hatte im Jahr 2018 die Durchführung der "Pilotphase Systematische Öffent- lichkeitsbeteiligung" beschlossen. Da für den Bereich "Stadtentwicklung" das Planungsprojekt "Quar- tiersplatz Am Salzmagazin" vorgeschlagen wurde, fasste die Bezirksvertretung Innenstadt am 27.04.2020 (Session-Nr. 0757/2020) den Beschluss - die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form von drei moderierten Veranstaltungen (gemäß Anlage 2 zur oben genannten Vorlage) durch zu führen. - Die Verwaltung wird mit der Umsetzung des Beteiligungskonzeptes beauftragt. Die Beteiligungen wurden im Zeitraum von Juni 2020 bis April 2021 durchgeführt. In allen drei Phasen mussten die ursprünglich vorgesehenen öffentlichen Veranstaltungen aufgrund der Corona-Einschränkungen durch aufsuchende Beteiligung in Verbindung mit diversen digitalen Formaten ersetzt werden. Der Abschlussbericht über die "Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung Quartiersplatz Am Salzmagazin" (siehe Anlage 5) beinhaltet Links auf die Ergebnisse der drei Beteili- gungsphasen im Beteiligungsportal der Stadt Köln. Dieser Link führt direkt auf das jetzt abgeschlossene Beteiligungsprojekt "Quartiersplatz Am Salzma- gazin" im Portal: https://www.meinungfuer.koeln/dialoge/quartiersplatz-am-salzmagazin#uip-1 Die Beteiligungen starteten im Juni 2020 mit der Auftaktbeteiligung. In dieser wurden Ideen für den geplanten Quartiersplatz online (Beteiligungsportal) und analog (über Faltblatt mit Antwortkarte) abge- fragt. Diese Ideen wurden von den Fachämtern nach Themen sortiert und bewertet, was im Rahmen des Projektes umsetzbar wäre. Aus den Vorschlägen ergaben sich drei Nutzungsschwerpunkte für den Platzraum: Nachbarschaftsangebote, Ruhe/Grün/Park und Spiel/Sport. Zudem Vorschläge, die bei jeder Variante umsetzbar wären und Wünsche, die der Entwicklung eines Quartiersplatzes wider- sprachen, wie zum Beispiel den Platz zu bebauen oder ihn als Parkplatz zu belassen. Darüber hinaus Ideen, die nicht im Rahmen der Platzgestaltung umsetzbar sind, wie zum Beispiel die Nutzung der Bahnbögen (siehe Anlage 2) Aus den Ergebnissen der ersten Beteiligung entwickelte das im Oktober beauftragte Planungsteam ISR (Freianlagenplanung) und Leinfelder Ingenieure (Verkehrsanlagenplanung) in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachämtern drei skizzenhafte Planungsvarianten. Aufgrund ihrer verschiedenen Nutzungsschwerpunkte erhielten sie die Überschriften "Veedelsmenschen", "Grünoase" und "Fit im Veedel" (siehe Anlage 3). Im Zeitraum der zweiten analog und online durchgeführten Öffentlichkeitsbeteiligung im November / Dezember 2020 wurden die Gestaltungs- und Nutzungsvarianten bewertet und eigene Vorschläge unterbreitet. Die Planungsvariante 2 "Grünoase" mit Bürger*innen-Beeten und Gießanschluss erhielt die meisten positiven Rückmeldungen. 4 Quartiersplatz Am Salzmagazin - Vorentwurf "Grün im Veedel" Das Planungsteam erarbeitete in Abstimmung mit den Fachdienststellen aus der Gestaltungsvariante "Grünoase" die Vorentwurfsplanung "Grün im Veedel" (siehe Anlage 4). Dabei wurden mehrfach ge- nannte Vorschläge zu Gestaltung, Nutzung und Verkehrsführung soweit möglich mit aufgenommen. Die Gesamtgestaltung des Platzes wurde zugunsten der Übersichtlichkeit und Barrierefreiheit verein- facht. Die Anzahl der "Einbauten" wurde dazu reduziert und keine einzelnen Spiel- und Sportgeräte aus der Variante 3 "Fit im Veedel" in die Platzplanung übernommen. Drei statt fünf Bäume fassen jetzt den Platzraum. Die Idee eines "Salzbandes" aus der Planungsvariante 1 (Veedelsmenschen) wurde in Form eines umlaufenden Pflasterbandes integriert. In der Platzmitte laden Bänke mit Rücken- und Armlehnen zum Sitzen und Unterhalten im Schatten ein. Wenn die gewünschte Möglichkeit zur Mitgestaltung des Platzes zur Bildung von bürgerschaftli- chen Initiativen führt, könnten die Baumscheiben durch diese bepflanzt und unterhalten werden. Zu- sätzlich wäre die Anlage eines Bürger*innen-Beetes und eines Wasseranschlusses zum Gießen mög- lich. In die Planung wurde die temporäre Außengastronomie in Form eines Containers und einer mobilen barrierefreien Toilette aus der Variante 1 aufgenommen. Eine Gastronomie mit einem nicht nur kom- merziellen Angebot für die Menschen des Eigelstein- und Ursula Quartiers wurde mehrheitlich ge- wünscht, um eine Belebung des Platzes und vor allem eine soziale Kontrolle sicher zu stellen. Wenn in den angrenzenden Bahnbögen eine entsprechende Nutzung realisiert würde, fiele dem Konzept entsprechend der Container zum Betreiben der Außengastronomie weg. Neben der Aufenthaltsfläche umfasst der Platz eine Multifunktionsfläche, die beispielsweise zum Boulen oder zur Außengastronomie genutzt werden kann. Fahrradständer befinden sich auf beiden Platzseiten. Wenn eine Verlagerung der vorhandenen Glascontainer möglich ist, entfallen diese auf dem Platz. Alternativ wird die Errichtung von Unterflurcontainern angestrebt. Aus der Variante 3 werden die aus den Bahnunterführungen kommenden und den Platz umgebenden Gehwege übernommen. Damit wird die Sicherheit für das fußläufige Queren zwischen der Platzfläche und den Gehwegen entlang der Bebauung verbessert. Zudem soll die Straße Am Salzmagazin im Kreuzungsbereich mit der Eintrachtstraße auf Gehweg und Platzniveau angehoben werden, damit querende Fußgänger*innen Vorrang vor dem Kfz-Verkehr haben. Statt der vorhandenen Längsparkplätze an der Eintrachtstraße sind Grünstreifen mit Bäumen geplant. 2.50 m breite Gehwege, in Teilen verengte Fahrbahnen und barrierefreie Überwege für Fußgän- ger*innen verbessern die Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs. Es wird geprüft, ob die Einrichtung einer Einbahnstraße für die Straße Am Salzmagazin zur gewünschten stärkeren Verkehrsberuhigung beitragen würde. In der einwöchigen dritten Beteiligungsphase, der Abschlussbeteiligung im April 2021, wurde über die Ergebnisse der Beteiligungen und der daraus entwickelten Vorentwurfsplanung "Grün im Veedel" per Livestream mit Chat-Funktion informiert. Beiträge wurden direkt beantwortet. Zudem wurde eine Ab- frage über die Zufriedenheit mit dem Beteiligungsprozess und dem Planungsergebnis analog und digital durchgeführt. Die Ergebnisse sind im Beteiligungsportal veröffentlicht. Ergebnisse des Pilot-Beteiligungsverfahrens Die Bezirksvertretung Innenstadt entschied sich, die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form von drei mode- rierten Veranstaltungen durch zu führen. Dieses umfangreiche Beteiligungskonzept umfasste eine vorgeschaltete Ideensammlung, aus der nach der Beteiligung Planungsvarianten entwickelt wurden und diese in der 2. Phase von der Öffentlichkeit bewertet wurden. Ziel des Pilot-Beteiligungsprojektes war es, im Rahmen der "Systematischen Öffentlichkeitsbeteili- gung" Erkenntnisse für weitere Projekte zu gewinnen. 5 Fazit Die drei Beteiligungsphasen standen zwar im Zeichen der Corona-bedingten Einschränkungen, es konnte letztlich aber eine gute Mischung aus analogen und teilweise neuen digitalen Formaten umge- setzt werden. Die beschlossenen drei öffentlichen Veranstaltungen wurden durch aufsuchende Betei- ligung mit unterstützendem Einsatz des EigelBikes, großformatigen Bannern auf dem Eigelstein und am Platz, Plakaten und Flyern, Schau- und Briefkasten ersetzt. Zudem wurden Online-Dialoge über das Beteiligungsportal und Infos in Sozialen Medien eingesetzt und eine Live-Stream- Abschlussveranstaltung durchgeführt. Dadurch war es möglich viele Bürger*innen vor Ort zu informie- ren und digital zur Mitwirkung zu motivieren. Damit konnten die von der Bezirksvertretung Innenstadt beschlossenen Ziele doch erreicht werden. Die hohen Anforderungen an das Pilotprojekt führten allerdings zu einem für die Größe des Platzes vergleichsweise hohen Aufwand, der das Projekt zeitlich und das Fachamt personell belastete. Ohne die Unterstützung durch das kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung wäre nach Einschätzung des Fachamtes eine Umsetzung nicht möglich gewesen. Vor diesem Hintergrund sollte für jedes Pro- jekt im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden, welches Beteiligungsverfahren in welchem Umfang notwendig und geeignet ist und welche Ressourcen dafür benötigt werden. Inhaltlich spiegelten alle Beteiligungsphasen ein großes Interesse an der positiven Entwicklung des gesamten Viertels wider. Sie brachten neben generellen Themen des Eigelsteins auch Sorgen der Anwohner*innen um soziale Kontrolle, Pflege und Erhalt des angestrebten Quartiersplatzes zum Vor- schein. Diese Sorgen resultieren primär aus dem negativen Eindruck, den der momentan dort befind- liche Parkplatz sowie sein Umfeld mit Bahnunterführungen hinterlassen. Zudem wurde die Hoffnung geäußert, eine im Zusammenhang mit der Platzneugestaltung geänderte Verkehrsführung könnte zu einer generellen Entspannung in diesem Bereich führen. Eine Herausforderung für die weitere Umsetzung stellt die kleinteilige Nutzungsaufteilung des Platzes dar. Sie ist zwangsläufig die Folge der Berücksichtigung vieler Anregungen der Öffentlichkeit. Hier gibt es gegebenenfalls noch weiteren Abstimmungsbedarf mit den zuständigen Fachämtern. Der gesamte Beteiligungsprozess erfuhr eine weitgehend positive Beurteilung. Dies zeigte sich vor allem in den vor Ort geführten Gesprächen mit den Bürger*innen sowie den Rückmeldungen aus den Online-Dialogen und fand seine Bestätigung in der der Abschlussveranstaltung sowie der abschlie- ßenden Zufriedenheitsabfrage. Ähnlich positiv fielen die Bewertungen des finalen Planungskonzepts "Grün im Veedel" aus, in dem sich ganz offensichtlich viele Bürger*innen mit ihren Ideen und Vorschlägen wiederfanden. Kosten Die zum Abschluss der Vorentwurfsplanung vom Planungsteam ISR/MOLA mit Leinfelder Ingenieure am 19.08.2021 vorgelegte Kostenschätzung ermittelt Gesamtbaukosten in Höhe von ca. 740.000 € brutto. Die Kostenschätzung beinhaltet nicht gegebenenfalls anfallenden Baukosten für Unterflur- Glascontainer sowie Anschaffungskosten für temporäre Gastronomie- und WC-Container (siehe auch Beschlusspunkt Nummer 3.). Für den Beschluss der Bedarfsfeststellung im März 2019 hatte die Verwaltung die Gesamtbaukosten auf ca. 727.000 € brutto geschätzt (Kostenschätzung vom 31.08.2018). Aufgrund des Beschlusses, keine Spielfläche auf dem Platz zu planen, wurde die Aufgabenstellung und die Schätzung der Pla- nungs- und Baukosten überarbeitet. Mit Kostenschätzung vom 10.07.2020 ermittelte die Verwaltung eine Erhöhung der Gesamtbaukosten auf ca. 753.600 € brutto (ca. 633.000 € netto), da die Erstel- lung einer befestigten Fläche mit Möblierungen teurer ist als die Erstellung einer unbefestigten Fläche mit Spielgeräten. Diese Baukostenhöhe wurde in der Aufgabenbeschreibung als Kostenobergrenze benannt und im Vertrag über die Planungsleistungen als Grundlage aufgenommen. 6 Weiteres Vorgehen Der Gestaltungsplan aus der Abschlussbeteiligung (siehe Anlage 4) musste in einigen Punkten ange- passt werden. Grundlage für die weitere Planung gemäß Beschlusspunkt Nummer 2. dieser Vorlage wird die die beigefügte Vorentwurfsplanung (siehe Anlage 6). Im Vergleich zum Gestaltungsplan beinhaltet sie alle zeichnerischen Darstellungen, die zum Abschluss der Leistungsphase 2/ Vorentwurfsplanung Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung notwendig sind. Sie weist geringe verkehrsplanerische Änderungen im Vergleich zum Stand der Abschlussbeteiligung auf. Durch die Auslagerung der Freianlagenplanung aus dem Büro ISR Innovative Stadt- und Raumpla- nung GmbH in die neu gegründete Gesellschaft MOLA Landschaftsarchitektur GmbH wird die weitere Planung durch dieselben Planer*innen durchgeführt, aber unter einem anderen Firmennamen. Das Büro Leinfelder Ingenieure bleibt weiterhin Vertragspartner. Die Planungen werden in der Leistungsphase 3 weiter konkretisiert und dann über den Baubeschluss wieder zur politischen Beratung vorgelegt. Parallel ist die Suche nach ehrenamtliche Pat*innen für die Pflege von Pflanzbeeten (Baumscheiben) und Anlage und Pflege des Hochbeets notwendig. Auch sollen Interessierte für die Umsetzung und Bewirtschaftung einer temporären Außengastronomie mit einem barrierefreien WC gefunden werden. Vor Beginn der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) voraussichtlich im Mai 2022 muss geklärt sein, ob diese Nutzungen realisiert werden, damit diese planerisch und baulich berücksichtigt werden können. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt keine Patenschaften bzw. keine bürgerschaftliche Initiative bestünden, wäre voraussichtlich eine spätere Realisierung von Außengastronomie, Hochbeet und Wasseranschluss nicht möglich. Die Baumbeete würden dem Standard der Stadt Köln entsprechend ohne bzw. mit geringerer Bepflanzung realisiert werden. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung informierte die Verwaltung über den geplanten erweiterten Planungsbeschluss und kündigte an, sich bis 2022 wieder an die Öffentlichkeit zur Suche nach Inte- ressierten zu wenden. Zur fachlichen Beratung bei der Bildung von bürgerschaftlichen Initiativen wird der Bedarf an personeller Unterstützung zum Beispiel durch das kooperative Büro für Öffentlichkeits- beteiligung zur Unterstützung des Prozesses und Ansprechpartner*innen innerhalb der beteiligten Fachämter gesehen. Das Projekt ist für das kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung mit Ab- schluss der dritten und letzten Beteiligungsphase zwar offiziell beendet, es wird diesbezüglich aber auch in der Umsetzungsphase beratend und unterstützend tätig sein. Zeitplanung (aktueller Stand) Frühjahr 2022 Baubeschluss im Anschluss Ausschreibung Bauleistungen Herbst 2023 Baubeginn Ende 2024 Fertigstellung Quartiersplatz Anlagen Anlage 1 Übersichtsplan Quartiersplatz Am Salzmagazin Anlage 2 Ergebnisse Beteiligungsphase 1 Anlage 3 Planungsvarianten Beteiligungsphase 2 Anlage 4 Gestaltungsplan Beteiligungsphase 3 Anlage 5 Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 6 aktuelle Vorentwurfsplanung
Anlage 7 Auszug BV 1 vom 28.10.2021
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Anlage 7 Geschäftsführung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Frau Brohl Telefon: (0221) 221-91709 E-Mail: Andrea.brohl@stadt-koeln.de Datum: 02.11.2021 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 8. Sitzung der Bezirksvertretu ng Innenstadt vom 28.10.2021 öffentlich 3.6 Erweiterter Planungsbeschluss zum Quartiersplatz Am Salzmagazin über die Ergebnisse die Öffentlichkeitsbeteiligungen und den Vorent- wurf 2636/2021 Herr Dr. Herrndorf, Grüne, beantragt folgende Ergänzung der Beschlussvorlage: 5. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wo eine Entsiegelung oder Pflasterung mit regendurchlässigem Belag möglich ist. Herr Leitner, CDU, bittet in der FVB über den aktuellen Sachstand zu den Bahnbö- gen zu berichten. Ergänzter Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt 1. nimmt die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Quartiersplatz Am Salz- magazin (Eigelstein) zur Kenntnis; 2. ermächtigt die Verwaltung, das Planungsteam ISR/MOLA und Leinfelder Ingeni- eure mit der Leistungsphase 3 Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung gemäß HOAI 2013 auf der Grundlage des beigefügten Vorentwurfs (siehe Anlage 6) zu beauftragen; 3. beauftragt die Verwaltung, Ideen für die Einrichtung einer temporären Außengast- ronomie und Pflanzbeete über bürgerschaftliche Initiativen zu entwickeln; 4. verzichtet auf nochmalige Vorlage, falls der Stadtentwicklungsausschuss ohne Einschränkung zustimmt. 5. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wo eine Entsiegelung oder Pflaste- rung mit regendurchlässigem Belag möglich ist. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 3 Planungsvarianten Phase 2 DINA4
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Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2636/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 01.10.2021
- Erstellt
- 21.07.2021 13:09