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2636/2021

Erweiterter Planungsbeschluss zum Quartiersplatz Am Salzmagazin über die Ergebnisse die Öffentlichkeitsbeteiligungen und den Vorentwurf

Beschlussvorlage Ausschuss 01.10.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 28.10.2021, TOP 3.6

Anlage 4 Gestaltungsplan Phase 3 DINA4

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Ansehen

Anlage 5 Abschlussbericht

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Ansehen

Anlage 6 aktueller Vorentwurf DINA2

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Ansehen

Anlage 2 Ergebnisse Phase 1

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Anlage 1 Uebersichtsplan

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 7 Auszug BV 1 vom 28.10.2021

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Anlage 3 Planungsvarianten Phase 2 DINA4

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Ansehen

Anlage 4 Gestaltungsplan Phase 3 DINA4

1672 Zeichen

Eintrachtstraße
Am Salzmagazin
S-Bahn-Trasse
Erläuterung der Planung Platz 
Der Platz 
wird durch drei größere Bäume und das umlaufende rote Pflasterband gefasst. Das 
rote ,,Salzband“ 
erinnert an früher, als es  hier für die Brauhäuser Salzlager in Salzmagazinen gab. Bänke 
unter den Bäumen und auf dem Platz laden zum Sitzen und Unterhalten ein. Sie haben Rücken- und 
Armlehnen. 
Neben der gepflasterten Platzfläche ist eine Fläche mit gebrochenem Natursteinmaterial 
(wassergebundene Wegedecke) geplant. Sie kann zum Boule spielen, für Wikingerschach oder andere 
Aktivitaten genutzt werden. Fahrradständer befinden sich auf beiden Seiten des Platzes. Die Gehwege aus 
den Bahnunterführungen werden zur leichten Orientierung und sicheren Überquerung um den Platz 
geführt. Wenn sich lnteressierte zu einer lnitiative zusammenschließen, können sie die Baumscheiben 
bepflanzen und 
ein Hochbeet anlegen und pflegen. Dafür würde ein Gießanschluss realisiert. Dann wäre 
auch befristet die Aufstellung eines Con tainers für Außengastronomie mit barrierefreiem WC möglich. Die 
Ausleuchtung des Platzes und des Straßenraums ermöglicht eine sichere Nutzung ohne Angsträume. Alle 
Flächen werden barrierefrei ausgebaut. Regenwasser wird in Pflanzflächen über Rigolen versickert.
Verkehrsflächen 
Die Straßen 
werden verkehrsberuhigt ausgebaut (maximale Geschwindigkeit Am Salzmagazin 20 km/h und 
Eintrachtstraße 30 
km/h). Die Höhe der Bord steine wird auf 3 Zentimeter abgesenkt. Durch die 
Abschaffung der 
heutigen Parkplätze können die Gehwege auf 2,5 Meter verbreitert und Grünstreifen mit 
Bäumen angelegt werden.
Vorentwurf Quartiersplatz 
        „Grün im Veedel“

Anlage 5 Abschlussbericht

21754 Zeichen

Stadt 
Köln – Die Oberbürgermeisterin 
Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Quartiersplatz Am Salzmagazin 
Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung 
Anlage 5

2 
  
Inhaltsverzeichnis 
Quartiersplatz Am Salzmagazin ............................................................................... 3 
Beteiligungsphase 1 ................................................................................................. 3 
Beteiligungsphase 2 ................................................................................................. 7 
Beteiligungsphase 3 ................................................................................................. 9 
Ausblick .................................................................................................................. 13 
Fazit ....................................................................................................................... 13

3 
Quartiersplatz Am Salzmagazin 
Auf dem bisher als Parkplatz und zuletzt als Lagerplatz für die nahegelegene Bau-
stelle eines Hotels genutzten Platz Am Salzmagazin im Herzen des Eigelsteinviertels 
soll ein neuer Quartiersplatz mit Aufenthaltsqualität entstehen. Das Projekt ist aus 
der Pilotphase zur Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung in Köln für den Bereich 
„Stadtentwicklung“ hervorgegangen. Das von der Bezirksvertretung 1 in ihrer Sitzung 
vom 27. April 2020 beschlossene Beteiligungskonzept umfasste insgesamt drei Be-
teiligungsphasen: 
• Phase 1: Ideensammlung 
• Phase 2: Feedback zu den aus Phase 1 entwickelten Gestaltungsvarianten 
• Phase 3: Präsentation und Reflektion 
In allen drei Phasen mussten die ursprünglich vorgesehenen analogen Beteiligungs-
formate aufgrund der Corona-Einschränkungen teilweise durch digitale Formate er-
setzt werden. Dieser Abschlussbericht dokumentiert die einzelnen Phasen und ihre 
Ergebnisse. Auf besondere Erwähnung genereller Formate zur Information und Moti-
vation, wie beispielsweise Pressemitteilungen, Beiträgen in Sozialen Medien und 
Newslettern sowie Aktivierung von Multiplikator*innen vor Ort wird dabei verzichtet, 
da diese bei jedem Projekt der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung eingesetzt 
werden.  
Beteiligungsphase 1 
Die erste Beteiligungsphase startete am 25. Juni 2020. Während der insgesamt 
knapp vierwöchigen Erhebungsphase, die aufgrund der Corona-bedingten Ein-
schränkungen ohne öffentliche Veranstaltung auskommen musste, hatten Anwoh-
ner*innen und potenzielle Nut-
zer*innengruppen bis 19. Juli 2020 
die Möglichkeit, auf verschiedenen 
Wegen Wünsche und Ideen für 
den zukünftigen Quartiersplatz ein-
zubringen. Teams der Kölner Frei-
willigen Agentur e. V. (KFA), stadt-
gesellschaftlicher Teil des Büros 
für Öffentlichkeitsbeteiligung, des 
1 Banner am Bauzaun vor Ort

4 
Stadtplanungsamtes und des städtischen Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung waren 
in dieser Zeit vor Ort unterwegs, um Flyer zu verteilen, zu informieren und auf die 
Möglichkeiten der Teilnahme am Prozess aufmerksam zu machen. 
An sieben Tagen wurden dazu feste Standorte genutzt (Klingelpütz, Sankt Ursula,  
Eigelstein/Ecke Weidengasse und Stavenhof), an weiteren 13 Tagen wurden Bür-
ger*innen in den Straßen rund um den Eigelstein angesprochen. 
Als besonderer Blickfang fungierte ein großformatiges Banner, das an dem seinerzeit 
noch vor Ort befindlichen Bauzaun befestigt war (siehe Bild 1). 
In zahlreichen Gesprächen wurden die unterschiedli-
chen Perspektiven auf die lange Geschichte des Vier-
tels und Wünsche für den Platz offenbart, die, typisch 
für den Eigelstein, so vielfältig wie die Menschen dort 
ausfielen. Im Allgemeinen wurde die Möglichkeit zur 
Beteiligung an der Platzgestaltung positiv aufgenom-
men, auch wenn eine gewisse Skepsis zur Zukunft 
des Platzes nicht ausblieb: Der Platz, aufgrund seiner 
Lage und bisherigen Nutzung als Parkfläche oder Materiallager, gilt für viele im Vier-
tel als Schandfleck mit geringer Attraktivität. Die eingereichten Vorschläge spiegelten 
ebendiese Wünsche und Sorgen in ihrer gesamten Bandbreite wider und reichten 
von pragmatischen Lösungsvorschlägen für die prekäre Parkplatzsituation im Quar-
tier, über detaillierte Gestaltungskonzepte oder nachbarschaftlich organisierter Bele-
bung des Platzes durch soziokulturelle Angebote. Viele Möglichkeiten wurden kontro-
vers diskutiert – ob auf der Straße bei spontanen Begegnungen, während eines or-
ganisierten Nachbarschaftsgesprächs oder per Online-Dialog im Beteiligungsportal. 
Dieser Online-Dialog war als sogenanntes Ideenmanagement konzipiert und bot Bür-
ger*innen vom 22. Juni bis 19. Juli 2020 die Gelegenheit, Gestaltungsvorschläge für 
den Platz zu unterbreiten und andere Vorschläge zu kommentieren. 
Online-Dialog zur ersten Beteiligungsphase
 
2 Flyerverteilung vor Ort

5 
Eine Übersicht des Umfangs der analogen und digitalen Beteiligung in Phase 1 gibt 
die nachfolgende grafische Zusammenfassung: 
Nach Abschluss der ersten Beteiligungsphase wurde eine Bewertung und Bündelung 
der Vorschläge vorgenommen und die eingebrachten Wünsche und Forderungen 
wurden nach Themen sortiert. Daraus ergaben sich drei Schwerpunktnutzungen für 
den Platzraum selbst. Das Stadtplanungsamt schlug in Abstimmung mit den an der 
Planung und Umsetzung beteiligten Ämtern und dem beauftragten Planungsteam 
vor, der Öffentlichkeit in der 2. Beteiligungsphase drei Planungsskizzen mit diesen 
Schwerpunkten vorzustellen: 
• Platzvariante 1 mit dem Schwerpunkt „Angebote aus der Nachbarschaft für die 
Nachbarschaft“ mit Veedelstreffpunkt, Außengastronomie et cetera 
• Platzvariante 2 mit dem Schwerpunkt “Raum für Ruhe/Park/Grün” mit Sitzgele-
genheiten, „Urban Gardening/Veedelsgarten“, Bäumen, Blumenwiese et cetera 
• Platzvariante 3 mit dem Schwerpunkt “Angebote für Spiel und Freizeitsport”, bei-
spielsweise mit Fitness-, und Spielgeräten sowie Bouleplatz 
Etwa 20 Prozent der Beiträge hatten sich für die Beibehaltung des öffentlichen Park-
platzes ausgesprochen. Diese “Planungsvariante 0/Bestandsvariante” wurde nicht 
zur Umsetzung vorgeschlagen, da sie – wie auch Vorschläge zur Bebauung des 
Platzes für Wohnen, Gastronomie, Radstation oder Parkhaus – dem Ziel der Bezirks-
vertretung zur Schaffung eines Quartiersplatzes widersprochen hätten. 
3 Grafische Zusammenfassung der ersten Beteiligungsphase

6 
Es wurden weiterhin Nutzungen wie Toiletten, Brunnen/Wasserspiel, Beleuchtung, 
barrierefreie Ausgestaltung genannt. Diese wurden als Ausstattungselemente bewer-
tet, die in jede Platzgestaltung integriert werden können beziehungsweise müssen 
(Barrierefreiheit). Weitere Wünsche betrafen die Ausgestaltung des Verkehrsraums, 
wie eine Verkehrsberuhigung des umgebenden Straßenraums, Einrichtung einer 
Fußgängerzone et cetera. Auch diese Vorschläge wurden zum Teil in die Planungs-
varianten in Form unterschiedlich gestalteter Straßenräume aufgenommen.  
Viele Beiträge enthielten zudem Vorschläge zur Nutzung und Gestaltung der an-
grenzenden Fläche unter der S-Bahn und der dahinter befindlichen Bahnbögen. 
Diese Flächen befinden sich im Eigentum der Deutschen Bahn. Hierzu muss es 
weitere Abstimmungen geben. 
Allgemeine Hinweise zur Notwendigkeit einer Verbesserung der Rahmenbedingun-
gen (Sauberkeit, Lärm, Bewirtschaftung/soziale Kontrolle), um einen lebendigen 
Quartiersplatz schaffen zu können, wurden im Rahmen der weiteren Planung eben-
falls berücksichtigt. 
Dokumentation der Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase

7 
 
Beteiligungsphase 2 
Das Planungsteam definierte aus den drei Schwerpunkten, die sich durch Auswer-
tung der Ideen und Vorschläge der ersten Beteiligungsphase herauskristallisiert 
hatten, drei Gestaltungsvarianten: 
• Variante 1: Veedelsmenschen 
• Variante 2: Grünoase 
• Variante 3: Fit im Veedel 
Diese Gestaltungsvarianten 
wurden grafisch ausgearbei-
tet, mit erläuternden Texten 
zu Platzgestaltung und Stra-
ßenraum versehen und so-
wohl online als auch per Ban-
ner vor Ort vorgestellt. Einer 
dieser Orte war der Platz Am 
Salzmagazin, wo drei Bau-
zäune im Dreieck aufgestellt 
und Banner im Format 340 x 
173 cm an diesen befestigt 
wurden. 
Der zweite Präsentationsort 
war eine Plakatwand in unmittelbarer Nähe zur Eigelstein-Torburg. Die Banner an 
dieser Stelle waren mit 250 x 127 cm etwas kleiner dimensioniert.  
An beiden Orten befand sich zudem jeweils eine Box mit Info-Flyern, die neben Er-
läuterungen der drei Gestaltungsvarianten einen Fragebogen enthielten. Mit diesem 
konnten Interessierte ihre favorisierte Variante benennen und zusätzliche Anregun-
gen geben. Die ausgefüllten Fragebögen wanderten entweder in einen eigens für 
diesen Zweck gestalteten Beteiligungsbriefkasten auf dem Platz Am Salzmagazin o-
der sie wurden per Post/E-Mail zugesandt. 
4 Banner, Plakate und EigelBike vor Ort

8 
Eine weitere Idee der Präsentation, nämlich die Anmietung eines derzeit leerstehen-
den Ladenlokals im Eigelsteinviertel, musste leider aufgegeben werden, da der Ei-
gentümer einer Zwischennutzung zu diesem Zweck nicht zustimmte. Nichtsdestotrotz 
war das Projekt auch während der zweiten Beteiligungsphase vor Ort sehr präsent. 
Dazu trugen neben den Bannern erneut Plakate in Geschäften und vom 30. Novem-
ber bis 7. Dezember 2021 Außeneinsätze der Teams bei. Diese waren entweder an 
den Standorten Eigelstein-Torburg und Eigelstein/Ecke Weidengasse anzutreffen o-
der in den umliegenden Straßen unterwegs. Einen besonderen Blickfang bildete da-
bei ein zur „fahrenden Litfaßsäule“ umgestaltetes Lastenfahrrad (EigelBike), das Inte-
resse auf sich zog und die direkte Kontaktaufnahme vereinfachte. 
Die drei Gestaltungsvarianten wurden außerdem vom 23. November bis 13. Dezem-
ber 2021 im Rahmen eines Online-Dialogs präsentiert und zur Abstimmung gestellt. 
Dies erfolgte in Form einer sogenannten Thesendiskussion, wobei die Bürger*innen 
die einzelnen Variante bewerten (Daumen hoch, Daumen runter), ihren Favoriten be-
nennen, diese Entscheidung begründen und zudem um weitere Vorschläge ergän-
zen konnten. Der besseren Veranschaulichung dienten eine vom Planungsteam er-
stellte vertonte Präsentation der Gestaltungsvarianten. 
Online-Dialog zur zweiten Beteiligungsphase
 
Präsentation der drei Gestaltungsvarianten 
Eine Übersicht des Umfangs der analogen und digitalen Beteiligung in Phase 2 gibt 
die nachfolgende grafische Zusammenfassung: 
5 Grafische Zusammenfassung der zweiten Beteiligungsphase (analog und digital)

9 
Die analog und digital eingegangenen Vorschläge wurden im Anschluss zusammen-
geführt, sortiert und folgenden Bereichen zugeordnet: 
1.  Rückmeldungen zum Planungsraum 
• Varianten 1 bis 3 (pro und contra) 
• Einzelne Gestaltungs- und Nutzungselemente im Planungsraum (spezifi-
sche Rückmeldungen) 
• Über die Gestaltungsvarianten hinausgehende bzw. für Kombinationen von 
Varianten plädierende Rückmeldungen 
2.  Rückmeldungen zu Umfeldbedingungen außerhalb des Planungsraums 
Vor allem die spezifischen Rückmeldungen waren vielfältig und umfassten unter an-
derem Vorschläge zur baulichen Gestaltung, Beleuchtung, Begrünung, Nutzungen, 
wie Gastronomie sowie Abfallentsorgung. 
Dokumentation der Ergebnisse der zweiten Beteiligungsphase 
Im Ergebnis fand die Variante 2 „Grünoase“ die meiste Zustimmung. Auf Grundlage 
dieser Dokumentation entwickelten das Planungsteam und das Stadtplanungsamt 
ein Konzept zur Überarbeitung der Variante 2 mit dem Ziel, möglichst viele Vor-
schläge aus der Beteiligung in die Planung zu integrieren. In Abstimmung mit den 
Fachdienststellen fertigte das Planungsbüro, einen Vorentwurf, der in der dritten Be-
teiligungsphase vorgestellt und zur abschließenden Beurteilung gestellt werden 
sollte. Dieses Planungskonzept erhielt den Namen „Grün im Veedel“. 
Beteiligungsphase 3 
Auch die dritte Beteiligungsphase, die gemäß Beteiligungskonzept der Präsentation 
der Ergebnisse, der Erläuterung des weiteren Vorgehens und der gemeinsamen 
Reflektion des Beteiligungsverfahrens dienen sollte, musste zum Teil digital umge-
setzt werden. Im Rahmen der Möglichkeiten wurden aber auch folgende analoge 
Beteiligungsformate angeboten:

10 
Im ersten Schritt erfolgten die Auf-
stellung eines großformatigen 
Schaukastens auf dem Platz Am 
Salzmagazin und Aushang eines 
DIN A3-Hinweisplakates zur bevor-
stehenden digitalen Veranstaltung 
(siehe unten) sowie eines Plans 
(inklusive ausführlicher Erläuterun-
gen) der finalen Gestaltungsvariante „Grün im Veedel“. Zudem wurden an dem 
Schaukasten der Beteiligungsbriefkasten und eine Flyerbox befestigt. 
Im zweiten Schritt wurden über 200 Flyer vor Ort 
an Interessierte verteilt, zu einer finalen Mitwirkung 
animiert und erneut DIN A3-Plakate in stark fre-
quentierten Geschäften im Umfeld des Platzes Am 
Salzmagazin ausgehangen. Besagte Flyer enthiel-
ten, neben der Ankündigung der digitalen Veran-
staltung und Informationen zum Projekt, einen her-
austrennbaren Fragebogen, mit dem Interessierte 
ihre Einschätzungen zum bisherigen Beteiligungs-
verfahren und zur geplanten Platzgestaltung kund-
tun konnten. Die ausgefüllten Fragebögen konnten 
in den Beteiligungsbriefkasten eingeworfen oder 
zugesandt werden. Die Flyer-Verteilaktion er-
streckte sich über mehrere Tage. 
Flyer und Fragebogen zur dritten Beteiligungsphase
 
Plakat zur dritten Beteiligungsphase 
6 Aufstellung des Schaukastens 
7 Flyerbox und Beteiligungsbriefkasten

11 
Das Kernstück der dritten Beteiligungsphase bildete eine Online-Veranstaltung am 
Abend des 27. April 2021, bei der es die Möglichkeit gab, über einen Chat anonym 
Fragen zu stellen. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Bezirksbürgermeister 
Hupke.  Mitarbeiter*innen des Stadtplanungsamtes, der KFA, des Büros für Öffent-
lichkeitsbeteiligung und des Planungsbüros informierten über das Planungs- und Be-
teiligungsverfahren sowie das finale Planungskonzept. Zudem war ein Mitarbeiter 
des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik zur Beantwortung von Fragen zur Ver-
kehrsführung zugeschaltet. 
Präsentation im Rahmen der On-
line-Veranstaltung 
An der Online-Veranstaltung nah-
men 225 Interessierte teil. Die 
Rückmeldungen im Anschluss an 
die Präsentation waren überwie-
gend positiv und wertschätzend. 
Fragen wurden vor allem zur vorge-
sehenen Gastronomie auf dem 
Quartiersplatz gestellt und Befürchtungen geäußert, eine solche könnte unter ande-
rem zu erhöhter Lärmbelästigung für die Anwohner*innen führen. Darauf wurde erwi-
dert, dass das derzeitige Gestaltungskonzept lediglich die Errichtung einer temporä-
ren Gastronomie in Form eines Überseecontainers an der Grenze zu den Bahnbö-
gen vorsieht, da umfangreichere Gastronomie nur unter Einbeziehung der Bahnbö-
gen denkbar wäre. Diesbezüglich sei allerdings erst mittelfristig eine Klärung zu er-
warten. Aufgrund der geringen Dimension einer gastronomischen Nutzung könne da-
von ausgegangen werden, dass der Platz nicht zu einem Ort größerer Zusammen-
künfte werden wird. Nichtsdestotrotz würden Faktoren wie Verzehrflächen oder mög-
liche Lärmbelästigungen in den folgenden Projektphasen zur Konkretisierung des 
Gastronomie-Konzeptes besondere Berücksichtigung finden. 
Weitere Fragen betrafen die konkrete Gestaltung und Pflege des Platzes. Einzelne 
Gestaltungsaspekte, wie beispielsweise die vorgesehenen Bäume oder der Boden-
belag, wurden daraufhin noch einmal eingehend erläutert. Es wurde zudem auf die in 
diesem Zusammenhang geäußerten Sorgen bezüglich einer möglichen Vermüllung 
8 Präsentation im Rahmen der Online-Veranstaltung

12 
des Platzes eingegangen. Einer solcher würde zunächst durch die üblichen Reini-
gungsintervalle der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (zwei Reinigungen pro Woche) 
entgegengewirkt. Sollte sich dies als nicht ausreichend herausstellen, würde das Rei-
nigungsintervall geprüft und gegebenenfalls in seiner Häufigkeit angepasst. Zudem 
wurde der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass einer übermäßigen Verunreinigung 
des Platzes durch soziale Kontrolle Einhalt geboten werden kann. 
Das dritte Themenfeld umfasste die Problematik „Verkehr und Parken“ im direkten 
und weiteren Umfeld des Platzes Am Salzmagazin. Die dazu vorgetragenen Anre-
gungen (vor allem zur Verkehrsberuhigung, Beschilderung, Falschparker*innen) wur-
den aufgenommen, beantwortet und werden vom Amt für Straßen und Verkehrstech-
nik weiterbearbeitet. 
Hinsichtlich des Wegfalls von Parkplätzen wurde auf die städtische Strategie einer 
Reduktion des Individualverkehrs bei gleichzeitiger Stärkung des öffentlichen Nah-
verkehrs, an der sich auch die Platzgestaltung orientiert, verwiesen. 
Der Live-Mitschnitt der Veranstaltung einschließlich der Fragen und Antworten war 
bis 4. Mai 2021 abrufbar.  
Fragen, Antworten und Anmerkungen der Abschlussveranstaltung 
Im Rahmen der dritten Beteiligungsphase wurde vom 23. April bis 4. Mai 2021 auch 
die Zufriedenheit mit dem Beteiligungsprozess und den Ergebnissen desselben ab-
gefragt. Dies erfolgte einerseits durch den Fragebogen, der dem oben erwähnten 
Flyer beigefügt war, und andererseits durch eine 1:1 digital umgesetzte und auf dem 
Beteiligungsportal veröffentlichte Version. Die Antwortmöglichkeiten waren in Abhän-
gigkeit von der Fragestellung jeweils in fünf Stufen gestaffelt: 
• "sehr zufrieden" bis "unzufrieden" 
• "trifft zu" bis "trifft nicht zu" 
• "sehr wahrscheinlich" bis "unwahrscheinlich" 
Insgesamt füllten 29 Bürger*innen den Fragebogen aus. Fragen zur Qualität der Be-
teiligung (respektvolle und faire Behandlung, gute Informationen über die Inhalte des 
Projekts et cetera) wurden überwiegend mit „trifft zu“ beantwortet, bei Fragen zur Zu-
friedenheit mit den Ergebnissen der Beteiligung (vorgesehene Nutzungsmöglichkei-
ten und Ausgestaltung des Platzes) war „überwiegend zufrieden“ die am häufigsten

13 
gewählte Antwort. Dass Sie den zukünftigen Quartiersplatz nutzen werden, beant-
wortete der Großteil der Teilnehmer*innen der Umfrage mit „sehr wahrscheinlich“. 
Auf die Frage, wie zufrieden die Teilnehmer*innen der Umfrage mit dem Ablauf der 
Beteiligung insgesamt sind, entfiel der Großteil der Antworten zu ungefähr gleichen 
Teilen auf „überwiegend zufrieden“ und „zufrieden“. 
Daneben enthielten die Fragebögen auch einige Anmerkungen, beispielsweise zur 
Problematik „Verkehr und Parken“, Vorschläge für weitere Fragen und eine Anre-
gung für die Flyerbox. 
Fragen, Antworten und Anmerkungen der Zufriedenheitsabfrage 
 
Ausblick 
Den Planungsvorentwurf und die Ergebnisse des gesamten Beteiligungsverfahrens 
erhält die Bezirksvertretung Innenstadt voraussichtlich im September 2021 zum Be-
schluss über die Planungsfortführung. Über den Fortlauf des Projektes wird laufend, 
sowohl im Beteiligungsportal als auch im Schaukasten auf dem Platz Am Salzmaga-
zin, berichtet. Dieser Schaukasten bleibt zumindest bis zum ersten Spatenstich vor 
Ort, ggf. dient er auch danach der Dokumentation „Wie alles begann“. 
Fazit 
Die drei Beteiligungsphasen standen zwar im Zeichen der Corona-bedingten Ein-
schränkungen, es konnte letztlich aber eine gute Mischung aus analogen und teil-
weise neuen digitalen Formaten umgesetzt werden. Die beschlossenen drei öffentli-
chen Veranstaltungen wurden durch aufsuchende Beteiligung mit unterstützendem 
Einsatz des EigelBikes, großformatiger Bannern auf dem Eigelstein und am Platz, 
Plakaten und Flyern, Schau- und Briefkasten ersetzt. Zudem wurden Online-Dialoge 
über das Beteiligungsportal und Infos in Sozialen Medien eingesetzt und eine Live-
Stream-Abschlussveranstaltung durchgeführt. Dadurch war es möglich, viele Bür-
ger*innen vor Ort zu informieren und sie digital zur Mitwirkung zu motivieren. Damit 
konnten die von der Bezirksvertretung Innenstadt beschlossenen Ziele erreicht wer-
den.

14 
Die hohen Anforderungen an das Pilotprojekt führten allerdings zu einem für die 
Größe des Platzes vergleichsweise hohen Aufwand, der das Projekt zeitlich und das 
Fachamt personell belastete. Ohne die Unterstützung durch das kooperative Büro für 
Öffentlichkeitsbeteiligung wäre nach Einschätzung des Fachamtes eine Umsetzung 
nicht möglich gewesen. Vor diesem Hintergrund sollte für jedes Projekt im Einzelfall 
sorgfältig abgewogen werden, welches Beteiligungsverfahren in welchem Umfang 
notwendig und geeignet ist und welche Ressourcen dafür benötigt werden.  
Inhaltlich spiegelten alle Beteiligungsphasen ein großes Interesse an der positiven 
Entwicklung des gesamten Viertels wider, brachten aber neben generellen Themen 
des Eigelsteins auch Sorgen der Anwohner*innen um soziale Kontrolle, Pflege und 
Erhalt des angestrebten Quartiersplatzes zum Vorschein. Diese Sorgen resultieren 
primär aus dem negativen Eindruck, den der momentan dort befindliche Parkplatz 
sowie sein Umfeld mit Bahnunterführungen hinterlassen. Zudem wurde die Hoffnung 
geäußert, eine im Zusammenhang mit der Platzneugestaltung geänderte Verkehrs-
führung könnte zu einer generellen Entspannung in diesem Bereich führen.  
Eine Herausforderung für die weitere Umsetzung stellt die kleinteilige Nutzungsauf-
teilung des Platzes dar. Sie ist zwangsläufig die Folge der Berücksichtigung vieler 
Anregungen aus der Öffentlichkeit. Hier gibt es gegebenenfalls noch weiteren Ab-
stimmungsbedarf mit den zuständigen Fachämtern. 
Der gesamte Beteiligungsprozess erfuhr eine weitgehend positive Beurteilung. Dies 
zeigte sich vor allem in den vor Ort geführten Gesprächen mit den Bürger*innen so-
wie den Rückmeldungen aus den Online-Dialogen und fand seine Bestätigung in der 
Abschlussveranstaltung sowie der abschließenden Zufriedenheitsabfrage.  
 
Ähnlich positiv fielen die Bewertungen des finalen Planungskonzepts „Grün im Vee-
del“ aus, in dem sich ganz offensichtlich viele Bürger*innen mit ihren Ideen und Vor-
schlägen wiederfanden.

Anlage 6 aktueller Vorentwurf DINA2

2503 Zeichen

1,00
1,00
0,50
1,00
1,20
2,00
2,00
0,50
0,50
0,20
Am Salzmagazin
Eintrachtstraße
mobiler / temporärerGastronomiecontainer
temporäres/barrierefreiesWC
Zaun
Fahrradbügel
Fahrradbügel
Multifunktioonsfläche auswassergebundener Wegedecke
Bahnkante
Bepflanzung der
Baumscheibe nach
Grünhandbuch
Stehtische
Außengastronomie
Rundbank
Rundbank mit
Rückenlehne
Rundbank mit
Rückenlehne
Rundbank mit
Rückenlehne
Bepflanzung der
Baumscheibe nach
Grünhandbuch
Bürgerbeet
+30 cm
niedrige Einfriedung
roter Bodenbelag als "Salzband"
Stehtische
i
i
Infopoint
Infopoint
Abfallbehälter
Abfallbehälter
City-Leuchte
City-Leuchte
City-Leuchte
City-Leuchte
City-Leuchte
Bahntrasse
Roteiche
(Quercus rubra)
Gießanschluss
Fahrradständer - Bestand
(nachrichtliche Darstellung)
Bestandsbaum
Bestandsbaum
Neupflanzung
Neupflanzung
Neupflanzung
Neupflanzung
Neupflanzung
Neupflanzung
Neupflanzung
DB-Fläche
Pflaster
Pflaster
Zaun
WT
WT
WT
WT
PAut
WT
WT
PAut
49.40
49.39
IV S
60-62
49.28
49.45
49.24
49.23
49.32
49.02
49.22
752
49.63
49.54
49.44
49.68
49.77
49.53
49.56 49.58
49.5649.46
49.35
49.44
49.64
49.48
49.60
IV SD
34-40
Eintrachtstraße
49.1849.35
49.25
49.20
49.46
30-32
49.30
49.32
49.37
49.72
49.75
49.2149.2949.21 49.30
49.22
49.07
802
V S
14
Brücke
823
146
806
Eisenbahntrasse
766
49.35
49.32
49.33
49.33
49.47 49.49
49.37
IV S
49.24
49.36
18-20
49.50
49.40
49.57
847
49.62
VII F
IV S
21-25
VII F
P
49.13
49.15
IV SD
24-26
49.23
49.30
49.30
49.17
IV S
809
797
Eisenbahntrasse
Gemarkung Köln
801
753
IV S
Brücke
49.66
846
768
767
804
771
769
751
Am Salzm
gazin
Flur 26
800
803
49.74
815
770
754
755
49.5949.64
805
I F
54
P
670
49.5049.44 49.46
49.4649.52
49.4049.34 49.42
49.4149.36
49.69
668
778
49.22
49.6849.77
49.82
51.02
49.5949.63
3,45
Durchgang Kita
2,50
Einfahrt
Baufachhandel
öffentliche Ladezone
Zaun
Aufpflasterung
Aufpflasterung
Aufpflasterung
Bord
Bord
Bord
Bord +3
5,00
4,50
2,50
2,50
4,50
5,00
4,50
Bord +3
Bord +3Pflaster
Pflaster
Pflaster
Asphalt
(wie Bestand)
Asphalt(wie Bestand)
Bord +3
Bord +12
Bord +3
Bord +3
Bord +12
Bord +3
Bord +3
Bord +3
Bord +3
Bord +3
Bord +3
Bord +3
Bord +3
Bord +3
2,504,50
Bord +3
Anrampung
4,65
5,61
Ausbaugrenze
Einfahrt
Durchgang Am
Salzmagazin
2,14
2,00
Eingang Wohnen
abschließbares
Tor
Nebengehweg mit Blockstufen
Durchgang AmSalzmagazin
Tiefgaragen-
zufahrt
Fläche Hotel
LEGENDE, Straße,
geplant
Fahrbahn - Asphalt
Fahrbahn - Pflaster
Fußgängerüberwege
Gehweg/Gehwegüberfahrt/öffent. Ladezone
öff. Grünfläche
Bäume geplant
Bestandsbäume
zukünftiger Gehweg
Anlage 6

Anlage 2 Ergebnisse Phase 1

3610 Zeichen

Bestand lassen
Parkplätze 
•Ersatz für
wegfallene
Parkplätze
Eigelstein
•Beibehal-
tung
öffentlicher
Parkplatz
Schwerpunkt  
Nachbarschafts-
Angebote
Veedels-
Treffpunkt
Pavillons für 
Begegnung, 
Kunst, Kultur
Veedels-
Museum  
ggfs. in 
Container/ 
Pavillon 
(prüfen)
Veedels-
Geschichte 
als Freiluft-
museum) 
Nachbar-
schafts-
initiative
musikalische 
Veranstal-
tungen
Außengastro-
nomie
•Biergarten
•mobile
Container/
Foodtruck
(prüfen)
Speaker‘s
Corner für 
Jung und Alt
Schwerpunkt 
Ruhe/Park/Grün
Grüne Oase 
Grüne Lunge
(Mini-) Park
Begrünung
•große
Bäume
(Schatten)
•Blumen-
wiese
•Insekten-
hotels
•Hecken
(niedrig)
•grüner
Erlebnis-
pfad
•Entsiege-
lung
(mind.50%)
Garten
•Urban-
Gardening
•„Veedels-
Garten“
•Pat*innen
für Pflege
•öffentlicher
Nasch-
garten
•nachbar-
schaflich
getragenes
Garten-
projekt
Ruheort
•Entspan-
nungs-/ Er-
holungs-/
Ruhezone
•Rückzugs-
ort
Sitzgelegen-
heiten
•bequeme,
stabile, fest
installierte
Sitzbänke
•Liegebänke
evtl. als
Schaukel
Schwerpunkt 
Spiel/Sport
(kleiner) 
Spielplatz für 
Kinder 
während 
Gastronomie
-aufenthalt/
Klaaf
Kletterwand
Wasserspiel
Freizeitsport
•Fitnesspar-
cours/Out-
door-Sport,
kein Bas-
ketball
•Bouleplatz
•Sportgeräte
(Klettermög
-lichkeiten,
Tischtennis)
allgemeine 
Ausstattung 
(zu prüfen)
Toilette
Sonnenschutz
Wasser
•(Veedels-)
Brunnen
•Wasser-
spiel für
Kinder
•Wasseran-
(schluss
Gießen)
Denkmal 
Licht/ 
Beleuchtung
•Licht-
konzept
•Lampions
WLAN
Barrierefreiheit
(verbindlich)
Poller gegen 
Wildparken
E-Bike-/
E-Auto-
Ladestation
Fahrrad-
stellplätze
Bügelständer
Boden-
gestaltung
umgebender 
Straßenraum
Breite 
Gehwege 
(für Tische) 
in Bahn-
unterfüh-
rung
Verkehrs-
beruhigung 
•am Platz
•Platz-
umfeld
•Veedel
Fußgänger-
zone 
Am Salz-
magazin 
und
Eintracht-
straße 
(Tempo 30)
Spielstraße 
Am Salz-
magazin 
Bauman-
pflanzun-
gen
Eintracht-
straße   
(„100 
Bäume für 
Köln“)
nicht 
weiterverfolgen
(Bebauung u. a.) 
Museum 
Gastronomie
•Café/
Restaurant/
Bistro
•Veedels-
kiosk
•Streetfood-
markt, 
Foodcourt,
Self-Made-
Küchen
fest installierte 
Marktstände
Wohnhaus mit 
bezahlbaren 
Wohnungen 
für Familien 
und Studis
Radstation
Anwohner-
Fahrradpark-
haus
„Kunstraum“
• Pavillon
•A u s-
stellungen
•P r o b e-
räume
•Künstler*i-
ateliers
• Studier-
raum
Fahrradwerk-
statt
Parkhaus
Touristen-
attraktion
Außengastro-
nomie
>1 3 0  q m
DB-Bahnbögen 
(nicht städtisch)
Graffiti, 
Streetart
•Parkplätze
•Showräume
für Firmen
•Geschäfte
•Kaffeeladen
•Gastronomie
•gastron. Be-
gegnungs-
stätte (BVE)
•Kreativräume
Kunst/
Galerie
•Ausstellung/
Museum
•Markt/Street-
foodmarkt/
Self-Made-
Küchen
•Proberäume
(isoliert)
•für lokale
Initiativen
(Kunst,
Schule,
Geschichte)
•Radlager für
Stadttouren
(Angebot)
•inklusives
Café (mit
Solar und
Dachbegrü-
nung)
•Licht-
gestaltung
Bahnunter-
führung Am
Salzmagzin/
Eintrachtstr.
nicht 
(durch Stadt) 
umsetzbar
Lärmschutz-
wand an DB 
für Platz
hängende
Pflanzen an 
DB-Pfeilern
Benennung
„Armin-
Maiwald-
Platz“
(rechtlich nicht 
umsetzbar)
Rahmen-
bedingungen
Platz und 
DB-Bögen 
zusammen 
betrachten
Priorität 
Bögenutzung,
daraus 
ergibt sich 
Platznutzung 
Bewirt-
schaftung
notwendig
Lichtkonzept 
& temporäre 
Kameras 
(Sicherheit)
keine Ruhe-
möglichkeit 
für Dealer/ 
Obdachlose/ 
Prostitution 
Sauberkeit 
durch AWB 
(Mülleimer) 
oder Gewer-
betreibende, 
sonst Ver-
wahrlosung
• Träger für
Räume und
Gastronomie
• zivilgesell-
schaftlich
Engagierte,
ordnungs-
behördlich
unterstützt
Quartiersplatz 
im räumlichen 
Zusammen-
hang Eigel-
steinviertel 
betrachten
keinen 
weiteren 
Lärm, 
besonders 
nachts
Entwurfsvarianten Quartierplatz0-Variante
Anlage 2

Anlage 1 Uebersichtsplan

105 Zeichen

0 5025 100 150 Meter N
Plangebiet Quartiersplatz 
$P6DO]PDJD]LQ(Eigelstein)
0D‰VWDE
Anlage 1

Beschlussvorlage Ausschuss

18535 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/61/1 
611/2 Alte Az 
Vorlagen-Nummer 
 2636/2021 
Freigabedatum 01.10.2021 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Erweiterter Planungsbeschluss zum Quartiersplatz Am Salzmagazin über die Ergebnisse die 
Öffentlichkeitsbeteiligungen und den Vorentwurf 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt  
 
1. nimmt die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigel-
stein) zur Kenntnis; 
2. ermächtigt die Verwaltung, das Planungsteam ISR/MOLA und Leinfelder Ingenieure mit der Leis-
tungsphase 3 Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung gemäß HOAI 2013 auf der Grundlage 
des beigefügten Vorentwurfs (siehe Anlage 6) zu beauftragen; 
3. beauftragt die Verwaltung, Ideen für die Einrichtung einer temporären Außengastronomie und 
Pflanzbeete über bürgerschaftliche Initiativen zu entwickeln; 
4. verzichtet auf nochmalige Vorlage, falls der Stadtentwicklungsausschuss ohne Einschränkung 
zustimmt. 
 
 
 
 
Stadtentwicklungsausschuss 28.10.2021 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 28.10.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  216.000,- € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
Die Fläche des heutigen öffentlichen Parkplatzes ist zum Teil asphaltiert, zum Teil unversiegelt 
(Schotter). Sie soll zukünftig überwiegend gepflastert werden, aber auch eine Teilfläche in wasserge-
bundene Decke (versickerungsfähig) erhalten. Zudem sind 3 Baumpflanzungen geplant und bei bür-
gerschaftlichen Engagement ein Hochbeet. Im Straßenraum werden statt der bisherigen Längspark-
plätze Grünstreifen mit 4 Baumpflanzungen entstehen. Im Bereich der Freianlagen wird die Entwäs-
serung über Baumrigolen erfolgen. Die Anlage eines unterirdischen Retentionsbeckens zur Regen-
rückhaltung wird geprüft. 
 
 
Begründung: 
Der kleine Platz Am Salzmagazin im Eigelstein-Viertel soll zu einem Quartiersplatz umgebaut werden 
(siehe Anlage 1 Übersichtplan). 
 
Der Stadtentwicklungsausschuss beschloss dazu am 28.03.2019 die Bedarfsfeststellung und die 
Qualifizierung des Quartiersplatzes Am Salzmagazin (Session-Nr. 3485/2018) mit den Beschluss-
punkten 
1. dass die Fläche Am Salzmagazin nicht für eine Bebauung zur Verfügung gestellt, sondern für 
das dicht bebaute Eigelstein - Viertel zu einem Quartiersplatz aufgewertet wird; 
2. stellt den Bedarf für die Maßnahme (ohne Ausbaukosten) fest. Die Kosten für die gesamte  
 Maßnahme werden auf etwa 216.000 € geschätzt;

3 
3. die Erarbeitung der Leistungsphasen 1-3 nach HOAI an ein interdisziplinär besetztes Planungs-
team aus den Fachbereichen Freiraumplanung und Verkehrsplanung zu vergeben;  
4. die Durchführung eines Qualifizierungsverfahrens; 
5. auf der Grundlage erster skizzenhafter Ideen des ausgewählten interdisziplinären  
 Planungsteams die Öffentlichkeit in den Planungsprozess zu integrieren. 
 
Ergänzend wurde beschlossen, dass auf dem zu planenden Quartiersplatz keine Spielfläche vorge-
sehen werden soll. Stattdessen soll mit Blick auf weitere Spielmöglichkeiten für Kinder die in unmittel-
barer Nähe gelegene Spielfläche Ecke Am Salzmagazin/Ursulaplatz aufgewertet werden. Dazu soll 
die Verwaltung der Bezirksvertretung entsprechende Vorschläge vorlegen. 
 
Die den Quartiersplatz Am Salzmagazin betreffenden Beschlusspunkte 1 bis 5 wurden umgesetzt.  
 
Zu dem ergänzenden Beschlusspunkt über die Aufwertung der Spielfläche Ecke Am Salzmagazin/ 
Ursulaplatz konnten noch keine Vorschläge seitens des Fachamtes entwickelt werden. Es ist die Vor-
lage einer Übersicht der Arbeitsplanung und eine neue Prioritätensetzung mit der Bezirksvertretung 
Innenstadt geplant. 
 
Der Rat der Stadt Köln hatte im Jahr 2018 die Durchführung der "Pilotphase Systematische Öffent-
lichkeitsbeteiligung" beschlossen. Da für den Bereich "Stadtentwicklung" das Planungsprojekt "Quar-
tiersplatz Am Salzmagazin" vorgeschlagen wurde, fasste die Bezirksvertretung Innenstadt am 
27.04.2020 (Session-Nr. 0757/2020) den Beschluss 
 
- die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form von drei moderierten Veranstaltungen (gemäß Anlage 2 zur 
oben genannten Vorlage) durch zu führen. 
- Die Verwaltung wird mit der Umsetzung des Beteiligungskonzeptes beauftragt.  
 
Die Beteiligungen wurden im Zeitraum von Juni 2020 bis April 2021 durchgeführt.  
In allen drei Phasen mussten die ursprünglich vorgesehenen öffentlichen Veranstaltungen aufgrund 
der Corona-Einschränkungen durch aufsuchende Beteiligung in Verbindung mit diversen digitalen 
Formaten ersetzt werden. Der Abschlussbericht über die "Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung 
Quartiersplatz Am Salzmagazin" (siehe Anlage 5) beinhaltet Links auf die Ergebnisse der drei Beteili-
gungsphasen im Beteiligungsportal der Stadt Köln. 
 
Dieser Link führt direkt auf das jetzt abgeschlossene Beteiligungsprojekt "Quartiersplatz Am Salzma-
gazin" im Portal: https://www.meinungfuer.koeln/dialoge/quartiersplatz-am-salzmagazin#uip-1 
 
Die Beteiligungen starteten im Juni 2020 mit der Auftaktbeteiligung. In dieser wurden Ideen für den 
geplanten Quartiersplatz online (Beteiligungsportal) und analog (über Faltblatt mit Antwortkarte) abge-
fragt.  
 
Diese Ideen wurden von den Fachämtern nach Themen sortiert und bewertet, was im Rahmen des 
Projektes umsetzbar wäre. Aus den Vorschlägen ergaben sich drei Nutzungsschwerpunkte für den 
Platzraum: Nachbarschaftsangebote, Ruhe/Grün/Park und Spiel/Sport. Zudem Vorschläge, die bei 
jeder Variante umsetzbar wären und Wünsche, die der Entwicklung eines Quartiersplatzes wider-
sprachen, wie zum Beispiel den Platz zu bebauen oder ihn als Parkplatz zu belassen. Darüber hinaus 
Ideen, die nicht im Rahmen der Platzgestaltung umsetzbar sind, wie zum Beispiel die Nutzung der 
Bahnbögen (siehe Anlage 2) 
 
Aus den Ergebnissen der ersten Beteiligung entwickelte das im Oktober beauftragte Planungsteam 
ISR (Freianlagenplanung) und Leinfelder Ingenieure (Verkehrsanlagenplanung) in enger Abstimmung 
mit den beteiligten Fachämtern drei skizzenhafte Planungsvarianten. Aufgrund ihrer verschiedenen 
Nutzungsschwerpunkte erhielten sie die Überschriften "Veedelsmenschen", "Grünoase" und "Fit im 
Veedel" (siehe Anlage 3).  
Im Zeitraum der zweiten analog und online durchgeführten Öffentlichkeitsbeteiligung im November / 
Dezember 2020 wurden die Gestaltungs- und Nutzungsvarianten bewertet und eigene Vorschläge 
unterbreitet. Die Planungsvariante 2 "Grünoase" mit Bürger*innen-Beeten und Gießanschluss erhielt 
die meisten positiven Rückmeldungen.

4 
 
Quartiersplatz Am Salzmagazin - Vorentwurf "Grün im Veedel" 
Das Planungsteam erarbeitete in Abstimmung mit den Fachdienststellen aus der Gestaltungsvariante 
"Grünoase" die Vorentwurfsplanung "Grün im Veedel" (siehe Anlage 4). Dabei wurden mehrfach ge-
nannte Vorschläge zu Gestaltung, Nutzung und Verkehrsführung soweit möglich mit aufgenommen. 
 
Die Gesamtgestaltung des Platzes wurde zugunsten der Übersichtlichkeit und Barrierefreiheit verein-
facht. Die Anzahl der "Einbauten" wurde dazu reduziert und keine einzelnen Spiel- und Sportgeräte 
aus der Variante 3 "Fit im Veedel" in die Platzplanung übernommen. Drei statt fünf Bäume fassen 
jetzt den Platzraum. Die Idee eines "Salzbandes" aus der Planungsvariante 1 (Veedelsmenschen) 
wurde in Form eines umlaufenden Pflasterbandes integriert. 
 
In der Platzmitte laden Bänke mit Rücken- und Armlehnen zum Sitzen und Unterhalten im Schatten 
ein. Wenn die gewünschte Möglichkeit zur Mitgestaltung des Platzes zur Bildung von bürgerschaftli-
chen Initiativen führt, könnten die Baumscheiben durch diese bepflanzt und unterhalten werden. Zu-
sätzlich wäre die Anlage eines Bürger*innen-Beetes und eines Wasseranschlusses zum Gießen mög-
lich.  
 
In die Planung wurde die temporäre Außengastronomie in Form eines Containers und einer mobilen 
barrierefreien Toilette aus der Variante 1 aufgenommen. Eine Gastronomie mit einem nicht nur kom-
merziellen Angebot für die Menschen des Eigelstein- und Ursula Quartiers wurde mehrheitlich ge-
wünscht, um eine Belebung des Platzes und vor allem eine soziale Kontrolle sicher zu stellen. Wenn 
in den angrenzenden Bahnbögen eine entsprechende Nutzung realisiert würde, fiele dem Konzept 
entsprechend der Container zum Betreiben der Außengastronomie weg. 
 
Neben der Aufenthaltsfläche umfasst der Platz eine Multifunktionsfläche, die beispielsweise zum 
Boulen oder zur Außengastronomie genutzt werden kann. Fahrradständer befinden sich auf beiden 
Platzseiten. Wenn eine Verlagerung der vorhandenen Glascontainer möglich ist, entfallen diese auf 
dem Platz. Alternativ wird die Errichtung von Unterflurcontainern angestrebt. 
Aus der Variante 3 werden die aus den Bahnunterführungen kommenden und den Platz umgebenden 
Gehwege übernommen. Damit wird die Sicherheit für das fußläufige Queren zwischen der Platzfläche 
und den Gehwegen entlang der Bebauung verbessert. Zudem soll die Straße Am Salzmagazin im 
Kreuzungsbereich mit der Eintrachtstraße auf Gehweg und Platzniveau angehoben werden, damit 
querende Fußgänger*innen Vorrang vor dem Kfz-Verkehr haben.  
 
Statt der vorhandenen Längsparkplätze an der Eintrachtstraße sind Grünstreifen mit Bäumen geplant. 
2.50 m breite Gehwege, in Teilen verengte Fahrbahnen und barrierefreie Überwege für Fußgän-
ger*innen verbessern die Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs. Es wird geprüft, ob die Einrichtung 
einer Einbahnstraße für die Straße Am Salzmagazin zur gewünschten stärkeren Verkehrsberuhigung 
beitragen würde. 
 
In der einwöchigen dritten Beteiligungsphase, der Abschlussbeteiligung im April 2021, wurde über die 
Ergebnisse der Beteiligungen und der daraus entwickelten Vorentwurfsplanung "Grün im Veedel" per 
Livestream mit Chat-Funktion informiert. Beiträge wurden direkt beantwortet. Zudem wurde eine Ab-
frage über die Zufriedenheit mit dem Beteiligungsprozess und dem Planungsergebnis analog und 
digital durchgeführt. Die Ergebnisse sind im Beteiligungsportal veröffentlicht. 
 
Ergebnisse des Pilot-Beteiligungsverfahrens 
Die Bezirksvertretung Innenstadt entschied sich, die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form von drei mode-
rierten Veranstaltungen durch zu führen. Dieses umfangreiche Beteiligungskonzept umfasste eine 
vorgeschaltete Ideensammlung, aus der nach der Beteiligung Planungsvarianten entwickelt wurden 
und diese in der 2. Phase von der Öffentlichkeit bewertet wurden. 
 
Ziel des Pilot-Beteiligungsprojektes war es, im Rahmen der "Systematischen Öffentlichkeitsbeteili-
gung" Erkenntnisse für weitere Projekte zu gewinnen.

5  
Fazit 
Die drei Beteiligungsphasen standen zwar im Zeichen der Corona-bedingten Einschränkungen, es 
konnte letztlich aber eine gute Mischung aus analogen und teilweise neuen digitalen Formaten umge-
setzt werden. Die beschlossenen drei öffentlichen Veranstaltungen wurden durch aufsuchende Betei-
ligung mit unterstützendem Einsatz des EigelBikes, großformatigen Bannern auf dem Eigelstein und 
am Platz, Plakaten und Flyern, Schau- und Briefkasten ersetzt. Zudem wurden Online-Dialoge über 
das Beteiligungsportal und Infos in Sozialen Medien eingesetzt und eine Live-Stream-
Abschlussveranstaltung durchgeführt. Dadurch war es möglich viele Bürger*innen vor Ort zu informie-
ren und digital zur Mitwirkung zu motivieren. Damit konnten die von der Bezirksvertretung Innenstadt 
beschlossenen Ziele doch erreicht werden.  
 
Die hohen Anforderungen an das Pilotprojekt führten allerdings zu einem für die Größe des Platzes 
vergleichsweise hohen Aufwand, der das Projekt zeitlich und das Fachamt personell belastete. Ohne 
die Unterstützung durch das kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung wäre nach Einschätzung 
des Fachamtes eine Umsetzung nicht möglich gewesen. Vor diesem Hintergrund sollte für jedes Pro-
jekt im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden, welches Beteiligungsverfahren in welchem Umfang 
notwendig und geeignet ist und welche Ressourcen dafür benötigt werden.  
 
Inhaltlich spiegelten alle Beteiligungsphasen ein großes Interesse an der positiven Entwicklung des 
gesamten Viertels wider. Sie brachten neben generellen Themen des Eigelsteins auch Sorgen der 
Anwohner*innen um soziale Kontrolle, Pflege und Erhalt des angestrebten Quartiersplatzes zum Vor-
schein. Diese Sorgen resultieren primär aus dem negativen Eindruck, den der momentan dort befind-
liche Parkplatz sowie sein Umfeld mit Bahnunterführungen hinterlassen. Zudem wurde die Hoffnung 
geäußert, eine im Zusammenhang mit der Platzneugestaltung geänderte Verkehrsführung könnte zu 
einer generellen Entspannung in diesem Bereich führen.  
 
Eine Herausforderung für die weitere Umsetzung stellt die kleinteilige Nutzungsaufteilung des Platzes 
dar. Sie ist zwangsläufig die Folge der Berücksichtigung vieler Anregungen der Öffentlichkeit. Hier 
gibt es gegebenenfalls noch weiteren Abstimmungsbedarf mit den zuständigen Fachämtern. 
 
Der gesamte Beteiligungsprozess erfuhr eine weitgehend positive Beurteilung. Dies zeigte sich vor 
allem in den vor Ort geführten Gesprächen mit den Bürger*innen sowie den Rückmeldungen aus den 
Online-Dialogen und fand seine Bestätigung in der der Abschlussveranstaltung sowie der abschlie-
ßenden Zufriedenheitsabfrage. 
 
Ähnlich positiv fielen die Bewertungen des finalen Planungskonzepts "Grün im Veedel" aus, in dem 
sich ganz offensichtlich viele Bürger*innen mit ihren Ideen und Vorschlägen wiederfanden. 
 
Kosten 
Die zum Abschluss der Vorentwurfsplanung vom Planungsteam ISR/MOLA mit Leinfelder Ingenieure 
am 19.08.2021 vorgelegte Kostenschätzung ermittelt Gesamtbaukosten in Höhe von ca. 740.000 € 
brutto. Die Kostenschätzung beinhaltet nicht gegebenenfalls anfallenden Baukosten für Unterflur-
Glascontainer sowie Anschaffungskosten für temporäre Gastronomie- und WC-Container (siehe auch 
Beschlusspunkt Nummer 3.).  
 
Für den Beschluss der Bedarfsfeststellung im März 2019 hatte die Verwaltung die Gesamtbaukosten 
auf ca. 727.000 € brutto geschätzt (Kostenschätzung vom 31.08.2018). Aufgrund des Beschlusses, 
keine Spielfläche auf dem Platz zu planen, wurde die Aufgabenstellung und die Schätzung der Pla-
nungs- und Baukosten überarbeitet. Mit Kostenschätzung vom 10.07.2020 ermittelte die Verwaltung 
eine Erhöhung der Gesamtbaukosten auf ca. 753.600 € brutto (ca. 633.000 € netto), da die Erstel-
lung einer befestigten Fläche mit Möblierungen teurer ist als die Erstellung einer unbefestigten Fläche 
mit Spielgeräten. Diese Baukostenhöhe wurde in der Aufgabenbeschreibung als Kostenobergrenze 
benannt und im Vertrag über die Planungsleistungen als Grundlage aufgenommen.

6 
 
Weiteres Vorgehen 
Der Gestaltungsplan aus der Abschlussbeteiligung (siehe Anlage 4) musste in einigen Punkten ange-
passt werden.  
 
Grundlage für die weitere Planung gemäß Beschlusspunkt Nummer 2. dieser Vorlage wird die die 
beigefügte Vorentwurfsplanung (siehe Anlage 6). Im Vergleich zum Gestaltungsplan beinhaltet sie 
alle zeichnerischen Darstellungen, die zum Abschluss der Leistungsphase 2/ Vorentwurfsplanung 
Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung notwendig sind. Sie weist geringe verkehrsplanerische 
Änderungen im Vergleich zum Stand der Abschlussbeteiligung auf. 
 
Durch die Auslagerung der Freianlagenplanung aus dem Büro ISR Innovative Stadt- und Raumpla-
nung GmbH in die neu gegründete Gesellschaft MOLA Landschaftsarchitektur GmbH wird die weitere 
Planung durch dieselben Planer*innen durchgeführt, aber unter einem anderen Firmennamen. Das 
Büro Leinfelder Ingenieure bleibt weiterhin Vertragspartner. 
Die Planungen werden in der Leistungsphase 3 weiter konkretisiert und dann über den Baubeschluss 
wieder zur politischen Beratung vorgelegt.  
 
Parallel ist die Suche nach ehrenamtliche Pat*innen für die Pflege von Pflanzbeeten (Baumscheiben) 
und Anlage und Pflege des Hochbeets notwendig. Auch sollen Interessierte für die Umsetzung und 
Bewirtschaftung einer temporären Außengastronomie mit einem barrierefreien WC gefunden werden. 
Vor Beginn der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) voraussichtlich im Mai 2022 muss geklärt 
sein, ob diese Nutzungen realisiert werden, damit diese planerisch und baulich berücksichtigt werden 
können. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt keine Patenschaften bzw. keine bürgerschaftliche Initiative 
bestünden, wäre voraussichtlich eine spätere Realisierung von Außengastronomie, Hochbeet und 
Wasseranschluss nicht möglich. Die Baumbeete würden dem Standard der Stadt Köln entsprechend 
ohne bzw. mit geringerer Bepflanzung realisiert werden.  
 
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung informierte die Verwaltung über den geplanten erweiterten 
Planungsbeschluss und kündigte an, sich bis 2022 wieder an die Öffentlichkeit zur Suche nach Inte-
ressierten zu wenden. Zur fachlichen Beratung bei der Bildung von bürgerschaftlichen Initiativen wird 
der Bedarf an personeller Unterstützung zum Beispiel durch das kooperative Büro für Öffentlichkeits-
beteiligung zur Unterstützung des Prozesses und Ansprechpartner*innen innerhalb der beteiligten 
Fachämter gesehen. Das Projekt ist für das kooperative Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung mit Ab-
schluss der dritten und letzten Beteiligungsphase zwar offiziell beendet, es wird diesbezüglich aber 
auch in der Umsetzungsphase beratend und unterstützend tätig sein.  
 
Zeitplanung (aktueller Stand)  
Frühjahr 2022  Baubeschluss  
im Anschluss  Ausschreibung Bauleistungen 
Herbst 2023  Baubeginn  
Ende 2024  Fertigstellung Quartiersplatz 
 
 
Anlagen 
Anlage 1 Übersichtsplan Quartiersplatz Am Salzmagazin 
Anlage 2 Ergebnisse Beteiligungsphase 1 
Anlage 3 Planungsvarianten Beteiligungsphase 2 
Anlage 4 Gestaltungsplan Beteiligungsphase 3 
Anlage 5 Abschlussbericht Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung 
Anlage 6 aktuelle Vorentwurfsplanung

Anlage 7 Auszug BV 1 vom 28.10.2021

1616 Zeichen

Anlage 7 
 
 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Frau Brohl 
Telefon:  (0221) 221-91709  
E-Mail:  Andrea.brohl@stadt-koeln.de 
Datum: 02.11.2021 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 8. Sitzung der 
Bezirksvertretu ng Innenstadt vom 28.10.2021  
öffentlich 
3.6 Erweiterter Planungsbeschluss zum Quartiersplatz Am Salzmagazin 
über die Ergebnisse die Öffentlichkeitsbeteiligungen und den Vorent-
wurf 
2636/2021 
Herr Dr. Herrndorf, Grüne, beantragt folgende Ergänzung der Beschlussvorlage:  
5. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wo eine Entsiegelung oder Pflasterung 
mit regendurchlässigem Belag möglich ist. 
 
Herr Leitner, CDU, bittet in der FVB über den aktuellen Sachstand zu den Bahnbö-
gen zu berichten. 
 
Ergänzter Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt  
 
1. nimmt die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Quartiersplatz Am Salz-
magazin (Eigelstein) zur Kenntnis; 
2. ermächtigt die Verwaltung, das Planungsteam ISR/MOLA und Leinfelder Ingeni-
eure mit der Leistungsphase 3 Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung gemäß 
HOAI 2013 auf der Grundlage des beigefügten Vorentwurfs (siehe Anlage 6) zu 
beauftragen; 
3. beauftragt die Verwaltung, Ideen für die Einrichtung einer temporären Außengast-
ronomie und Pflanzbeete über bürgerschaftliche Initiativen zu entwickeln; 
4. verzichtet auf nochmalige Vorlage, falls der Stadtentwicklungsausschuss ohne 
Einschränkung zustimmt. 
 
5. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wo eine Entsiegelung oder Pflaste-
rung mit regendurchlässigem Belag möglich ist. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 3 Planungsvarianten Phase 2 DINA4

2354 Zeichen

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Erdgeschoss der Bahnbögen
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Beratungsverlauf (2)

28.10.2021 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 16.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
28.10.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2636/2021
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
01.10.2021
Erstellt
21.07.2021 13:09