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V/0966/2012

Freiraumentwicklungskonzept Grüner Grund

Vorlagen 20.12.2012

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 26.02.2013, TOP 4.2

G 173/7 Grüner Grund Freiraumentwicklungskonzept

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

G 173/7 Grüner Grund Freiraumentwicklungskonzept

643 Zeichen

19.12.2012Projektnummer:Plan Nr.:
$PWIU*UQIOlFKHQXQGUmweltschutz
Datum:
0D‰VWDE
Bearbeitet:Gezeichnet:
Index*HlQGHUWDatumInhaltBearbeiter*UQHU*UXQGFreiraumentwicklungskonzept 2013
J. Hoffmann1:500
J. Hoffmann
......
Plottdatum: 1/9/2013 3:44
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'HWDLO(UQHXHUXQJGHV%DXPEHVWDQGHVXQG$XVELOGXQJGHV%|VFKXQJVSURILO
G 173/7
Abteilungsleiter:Amtsleiter:BrunsStoldtFachstellenleiter:Koolwaay
'HWDLO(UQHXHUXQJGHV%DXPEHVWDQGHVXQG$XVELOGXQJGHV%|VFKXQJVSURILO3.:/.:)HXHUZHKU0OODEIXKU
PKW / PKW
gez.gez.gez.
gez.
Anlage zur Vorlage V/0966/2012

Beschlussvorlage

20406 Zeichen

V/0966/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Freiraumentwicklungskonzept Grüner Grund 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
22.01.2013 Bezirksvertretung Münster-Mitte Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1.) Das Freiraumentwicklungskonzept Grüner Grund (Plan G 173/7) stellt die Handlungsgrundlage 
für die weitere Entwicklung dar und soll in den nächsten Jahren in Abhängigkeit von der Hau s-
haltssituation stufenweise umgesetzt werden. 
 
2.) Als erste Maßnahme wird das Amt für Grünflächen und Umweltschutz kurzfristig Ersatz für die 
gefällten Bäume pflanzen. 
 
3.) Die Verwaltung wird beauftragt, für die weiteren Maßnahmen einen Finanzierungsplan für den 
Haushalt aufzustellen.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die Kosten für die Umsetzung der ersten Maßnahme unter Beschlussvorschlag 2 betragen 
25.500,- €. Da es sich um eine Ersatzpflanzung für gefällte Bäume handelt, bleiben die Folgeko s-
ten unverändert. 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Sanierung die Sanierung des Spielplatzes über die I n-
vestitionsmaßnahme 1301_7100 Sanierung von Spielplätzen; Bez. Mitte finanziert ist, und G egen-
stand einer separaten Vorlage wird. 
 
Für alle weiteren Maßnahmen ist noch keine Finanzierung vorhanden. 
 
 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0966/2012 
Auskunft erteilt: 
Herr Hoffmann 
Ruf: 
492-6732 
E-Mail: 
HoffmannJoerg@stadt-muenster.de  
Datum: 
07.01.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

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V/0966/2012 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen    
Zeile 13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 
2013 25.500,-  
Insgesamt  25.500,-  
 
 
Begründung: 
 
Die Gartenvorstadt Habichtshöhe / Grüner Grund gehört deutschlandweit zu den mustergültigsten 
und noch größtenteils sehr gut erhaltenden Siedlun gen der Gartenstadtbewegung der 30er Jahre. 
Mittelpunkt der Gartenvorstadt ist der trapezförmige baumbestandene Anger, der sich über eine 
Länge von ca. 400 m aus der schmalen Zufahrt am Sentmaringer Weg bis zu seiner vollen Breite 
von ca. 100 m am Inselbog en stufenweise entwickelt. Im zentralen Bereich der Anlage gibt es n e-
ben einer Platzfläche mit dem Monument des ehemaligen Habichtsbrunnens auch einen Spie l-
platz. Dieser zentrale Bereich war durch einen Baumbestand mit rotblühenden Kastanien (Aesc u-
lus carnea) geprägt. 
 
Im Januar 2012 mussten diese Kastanien gefällt werden, da ihre Verkehrssicherheit nicht mehr 
gewährleistet war. Die Kastanien zeigten typische Symptome einer hier neuen Kastanienerkra n-
kung, die seit etwa 5 Jahren in den Niederlanden und im norddeutschen Raum vorkommt.  
Dabei handelt es sich um Pseudomonas syringae, eine bakterielle Erkrankung. Sie fällt durch bl u-
tende Stellen am Hauptstamm, ebenso durch Dellen und Risse an den Ästen auf. Die befallenen 
Äste sterben ab. Vor Ort fiel auf, dass d ie befallenen Äste durch innere Zerse tzung auch rasch 
instabil wurden. In den abgestorbenen Astpartien fiel ein starker Pilzbefall auf. Der pathologische 
Nachweis dieser bakteriellen Krankheit ist sehr schwierig. Daher konnte die Erkrankung in den 
Laboruntersuchungen nicht bestätigt werden, allerdings weisen alle Symptome auf diese hin. 
 
Eine Begutachtung wies zahlreiche und schwerwiegende Probleme in den Baumkronen durch Pilz-
fruchtkörper, Erkrankung der Blätter sowie nekrotische und abgestorbene Ri nde und Kambium an 
den Wurzelanläufen nach. Es wurde festgestellt, dass sich die Bau mwurzeln sehr oberflächennah 
ausgebildet hatten. Das ist eine Folge von Bodenverdichtungen und Sperrschichten, die wiederum 
erhebliche Probleme in der Wasserversorgung bei alten Bä umen in Trockenperioden zur Folge 
hatten. Bei Grabungen wurden Schuttbeimengungen unbekannter Herkunft festgestellt. Das sind 
Anzeichen für akute Unterbodenprobleme. Jahrringanalysen zeigten, dass die Bäume bereits seit 
Jahren Zuwachsrückgänge aufwiesen, d ie 1995 bekannt wurden und seit 2 Jahren zu deutlichen 
Absterbeerscheinungen führten. 
 
Aufgrund der städtebaulichen und historischen Bedeutung des Grünen Grundes war es daher no t-
wendig ein Freiraumentwicklungskonzept aufzustellen. Das Amt für Grünflächen u nd Umwel t-
schutz hat gemeinsam mit dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung 
(Denkmalschutz und Verkehrsplanung) und dem Tiefbauamt unter Berücksichtigung der Belange 
von Ordnungsamt, Feuerwehr und AWM dieses erarbeitet. Das Konzept sol l nicht nur den Ersatz 
für die zu fällenden Kastanien beinhalten, sondern die gesamte Entwicklung des Grünen Grundes 
in den nächsten Jahren berücksichtigen. Bereits jetzt ist erkennbar, dass der Baumbestand im 
südlichen Teil des Grünen Grundes abgängig ist  und daher verjüngt werden und auch eine Sani e-
rung des Spielplatzes erfolgen muss. Dabei muss das Freiraumentwicklungskonzept die denkma l-
pflegerischen Aspekte der Erhaltungssatzung Grüner Grund berücksichtigen. Auch die Verkehrssi-
tuation im Grünen Grund wurde diskutiert. 
 
Die Neupflanzung von Bäumen im Grünen Grund wurde zudem als Vorschlag im  Bürgerhaushalt

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V/0966/2012 
2012 aufgenommen (Vorschlag Nr. 8, Wiederaufforstung Grüner Grund). 
 
Freiraumentwicklungskonzept 
Der Anger in der Mitte des Grünen Grundes besteht aus zwei mit Baumreihen flankierten Rase n-
flächen. Dieses einheitliche und symmetrische Bild soll erhalten bleiben. Dafür wird das vorhand e-
ne System im nördlichen Teil der Grünfläche mit der Robinie (Robinia pseudoacacia) als präge n-
der Baum im südlichen Teil fo rtgesetzt. Im Bereich der Aufweitung des Angers befindet sich auf 
der nördlichen Seite die Statue des ehemaligen Habichtsbrunnen sowie einige einzelne Spielstat i-
onen. Auf der südlichen Seite befindet sich der Spielplatz Grüner Grund. Die Fläche des Spielpl at-
zes soll sich in Zukunft aus gestalterischen und grünordnerischen Gründen  nur auf den südlichen 
Teil des Angers konzentrieren. In diesem Bereich standen als prägendes Element die rotblühe n-
den Kastanien. Um diesen zentralen Ort wieder zu betonen, werden a uf der nördlichen Seite zwei 
Sechserblöcke mit Fraxinus angustifolia ‚Raywood’ (Schmalblättrige Esche ‚Raywood’) die Statue 
rahmen. Herausragende Eigenschaften der schmalblättrigen Esche sind ihre Wuchsform, ihre rote 
Herbstfärbung und ihre Eignung als Str aßenbaum. Die Fläche in diesem Bereich rund um den 
ehemaligen Habichtsbrunnen erhält eine Rasenansaat sowie eine Einfassung mit einem Knieholm 
und fügt sich somit homogen in das Bild des Grünzuges ein.  
Der Spielplatz auf der südlichen Seite wird ebenfalls  durch zwei Dreierreihen Fraxinus angustifolia 
‚Raywood’ (Schmalblättrige Esche ‚Raywood’) hervorgehoben. Diese werden jedoch nicht wie die 
gefällten Kastanien an der Kopfseite stehen, sondern den Spielplatz seitlich fassen. An der Kop f-
seite sollen sich zw ei vorhandene Hainbuchen weiter entwickeln. Die vorhandenen Hainbuchen 
(haben sich aus einer alten Hainbuchenhecke entwickelt) an der Böschung zwischen Spielplatz 
und Rasenfläche bleiben ebenfalls erhalten, obwohl sie die Durchsicht in der Blickachse von I nsel-
bogen zum Sentmaringer Weg unterbrechen. Sie sind jedoch als Schattenspender für den Spie l-
platz unverzichtbar und haben mittlerweile eine entsprechende und auch bereits prägende Wuchs-
höhe erreicht. Der Spielplatz erhält als neue Einfassung eine geschni ttene Hainbuchenhecke, die 
sich an der historischen Einfassung der Platzfläche orientiert, die dort vor dem Bau des Spielpla t-
zes stand. Die Gestaltung des Spielplatzes soll die symmetrischen Grundformen des Grünen 
Grundes aufnehmen. 
Die Eingangssituation v om Sentmaringer Weg wird ebenfalls durch zwei schmalblättrige Eschen 
markiert. Die Abgrenzung vom Inselbogen zum Grünen Grund wird zukünftig nur noch durch die 
Baumreihe aus Eichen an der Straße hergestellt. Die vorhandenen Silber -Ahorne in diesem  Be-
reich sollen nicht mehr ersetzt werden. 
 
Für die geplanten Baumpflanzungen wurde das 1987 angewandte System weiterentwickelt. Dabei 
konnte die Befahrbarkeit für Feuerwehr und Müllabfuhr wie folgt verbessert werden. 
Bei der Pflanzung der Robinien 1987 im nördlich en Bereich des Angers wurde zuerst der B ö-
schungskopf auf 4 m verbreitert. Die Bäume wurden in einem Abstand von 3 m zur Fahrbahn g e-
pflanzt. Um das Parken zwischen den Bäumen zu verhindern, wurde in einem Abstand von 0,5 m 
ein Knieholm gesetzt. Seitdem hat sich gezeigt, dass Feuerwehr und Müllabfuhr den 0,5 m breiten 
Streifen nutzen, um durch die engen Straßen im Grünen Grund zu fahren. Dadurch ist eine Mulde 
direkt hinter dem Bordstein entstanden und der Knieholm wurde aufgrund der Belastung wieder 
hochgedrückt.  
Bei den nun geplanten Pflanzungen wird der Böschungskopf auf 4,5 m verbreitert. Die Robinien 
werden in einem Abstand von 3,5 m zur Fahrbahn gepflanzt. Der Knieholm wird in ca. 0,75 m A b-
stand zur Fahrbahn gesetzt. Um eine Befahrung des Streifens zu e rmöglichen, wird dieser mit 
Uferkammersteinen und dem erforderlichen Unterbau befestigt. Feuerwehr und Müllabfuhr können 
nun im Bedarfsfall mit einer Fahrzeugseite auf diesem Streifen fahren. 
Das Anlegen des befahrbaren Streifens stellt eine funktionale Verbesserung dar, die im Bedarfsfall 
von Feuerwehr und Müllabfuhr genutzt werden kann. 
Optimal wäre eine ebene Fahrspur von mindestens 3 m Breite. Eine Verbreiterung der Fahrbahn 
wird von der Verwaltung abgelehnt, da zu befürchten ist, dass eine breitere, sc hnurgerade Straße 
auch zu schnellerem Fahren verleitet. Die derzeit schmale Fahrgassenausbildung und die gepar k-
ten Autos am rechten Fahrbahnrand führen in der Regel zu einem langsamen und vorsichtigen 
Fahren. Die Attraktivität für Durchgangsverkehre wird hierdurch zusätzlich verhindert. 
Um die Kurvenradien für Feuerwehr und Müllabfuhr zu verbessern, wird die Parkregelung an der

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V/0966/2012 
nördlichen Seite des Angers geändert und der abknickende Straßenverlauf in der Mitte des Gr ü-
nen Grundes zusätzlich optimiert und be festigt. Diesen Maßnahmen im Straße nraum wurde im 
Zuge des Abstimmungsverfahrens bereits konzeptionell zugestimmt, indem die ungehinderte B e-
fahrung eines 3-achsigen Bemessungsfahrzeuges sichergestellt wird. Das bestehende Beschild e-
rungs- und Markierungskonzept wird hierzu entsprechend modifiziert. Eine grundlegende Verringe-
rung der Parkmöglichkeiten gegenüber der heutigen Situation ist mit dem hier vorgestellten Ko n-
zept nicht verbunden. 
 
Das Thema Parkplatznot im Grünen Grund wurde ebenfalls von der Verwalt ung diskutiert. Das 
„kreative“ und teils ordnungswidrige Parken einzelner Autofahrer dokumentiert den Parkdruck und 
die fehlenden Stellplätze. Der Grüne Grund ist jedoch eine in den 30er Jahren geplante Siedlung, 
die nicht auf die Verkehrsprobleme des 21. Jahrhunderts ausgerichtet ist. Die Schaffung zusätzl i-
cher Stellplätze würde den städtebaulichen und historischen Charakter dieser Siedlung massiv 
ändern. Zudem würden durch die Herstellung, z.B. durch neue Senkrechtstellplätze unter den 
Bäumen, vorhandene Stellplätze in Längsaufstellung entfallen. Dazu muss der Straßenquerschnitt 
auch verbreitert werden, um ein geordnetes Ein - und Ausparken zu ermöglichen. Der breitere 
Straßenquerschnitt führt dann wieder zum schnelleren Fahren im Grünen Grund. Aufgrund des  
Eingriffes in die denkmalpflegerischen Aspekte des Grünen Grundes, der nur wenigen zusätzl i-
chen neuen Parkplätze und der damit verbundenen Änderungen im Straßenraum kann die Verwal-
tung den Ausbau von Stellplätzen nicht befürworten.  
 
Die Maßnahmen, die in  dem Konzept vorgeschlagen werden, dienen als Leitbild für die Zukunft 
und sind phasenweise umsetzbar. Die einzelnen Bausteine sind nach ihrer voraussichtlichen Pri o-
rität geordnet. 
 
Maßnahmen 2013 
 
Baumpflanzung Eingangstor Sentmaringer Weg (1. Quartal 2013) 
An der Zufahrt zum Grünen Grund vom Sentmaringer Weg aus befinden sich zwei Baumstandorte. 
Die rotblühende Kastanie auf der Ostseite musste bereits aufgrund der bakteriellen Erkrankung 
entfernt werden. Auch die rotblühende Kastanie auf der Westseite wei st erste Merkmale einer 
Schädigung auf. Daher wird empfohlen diese ebenfalls zu entfernen und ein neues Eingangstor 
mit zwei Fraxinus angustifolia ‚Raywood’ (Schmalblättrige Esche ‚Raywood’) zu pflanzen. 
Die Kosten werden auf ca. 1.500 € geschätzt. 
 
Baumpflanzung am ehemaligen Habichtsbrunnen (1. Quartal 2013) 
Die gefällten rotblühenden Kastanien am Habichtsbrunnen werden durch zwei Sechserblöcke 
Fraxinus angustifolia ‚Raywood’ (Schmalblättrige Esche ‚Raywood’) ersetzt. Die Spielgeräte we r-
den aus den bereits genannten Gründen demontiert. Die gesamte Fläche erhält eine Rasenansaat. 
Die Hainbuchen im Böschungsbereich nördlich der Statue werden entfernt, um optimale Wuch s-
bedingungen für die neuen Bäume zu schaffen. Zudem sind die Hainbuchen aufgrund des Scha t-
tendruckes der gefällten Kastanien schief und untypisch gewachsen. 
Die Kosten werden auf ca. 15.500 € geschätzt. 
 
Baumpflanzung am Spielplatz (1. Quartal 2013) 
Im Umfeld der Spielplatzfläche auf der Südseite des Angers wurden ebenfalls die rotblühenden 
Kastanien an der Kopfseite und auf der Westseite ein Silberahorn gefällt. Auf der Kopfseite der 
Fläche werden keine neuen Bäume gepflanzt werden, da sich dort zwei Hainbuchen entwickelt 
haben. Auf der West - und auf der Ostseite werden je eine Dreierreihe Fraxin us angustifolia ‚R a-
ywood’ (Schmalblättrige Esche ‚Raywood’) gepflanzt. Um ein gleichmäßiges Pflanzbild auf beiden 
Seiten des Spielplatzes zu entwickeln,  wird empfohlen den Silber -Ahorn auf der Ostseite bereits 
jetzt ebenfalls zu fällen. Die Flächen unter den Bäumen erhalten eine Rasenansaat. 
Eine Hecke aus Hainbuchen wird zukünftig Spielplatz und Straßenraum trennen. Der Verlauf der 
Hecke orientiert sich an dem Verlauf der damaligen Einfassung des Platzes in diesem Bereich.  
Die Kosten werden auf ca. 8.500 € geschätzt.

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V/0966/2012 
Spielplatzsanierung (3. Quartal 2013) 
Der Spielplatz Grüner Grund ist in der beschlossenen Sanierungsreihenfolge für Spielplätze im 
Stadtbezirk Münster-Mitte an zweiter Position aufgeführt (siehe Vorlage V/0697/2012). Die Kosten 
für die Sanierung wurden im Rahmen einer Kostenvorschau auf ca. 65.000 € geschätzt. Im Frü h-
jahr wird das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien eine Ideenbörse für die Sanierung des 
Spielplatzes mit Kindern und Anwohnern durchführen. Die Darstellung des Spielplatzes  im Fre i-
raumentwicklungskonzept ist daher systematisch. Es soll jedoch die symmetrische Grundform des 
Spielplatzes erhalten bleiben. Eine Hecke aus Hainbuchen wird zukünftig Spielplatz und Straße n-
raum trennen. Der Verlauf der Hecke orientiert sich an dem V erlauf der damaligen Einfassung des 
Platzes in diesem Bereich.  
Für die Sanierung des Spielplatzes wird eine gesonderte Vorlage zum Planungs - und Baub e-
schluss erstellt. 
 
Maßnahmen ab 2014 
 
Änderung der Parkregelung an der Zufahrt vom Sentmaringer Weg (2014) 
Derzeit besteht an der Zufahrt vom Sentmaringer Weg in den Grünen Grund hinter den beiden 
Torhäusern freitags ein Parkverbot für die Zeit von 7.00 bis 13.00 Uhr. An den weiteren Tagen wird 
dort entlang des Gehweges geparkt. Zudem parken weitere Fahrzeuge senkrecht an der Kopfseite 
des Angers. Sowohl Feuerwehr als auch die Müllabfuhr haben Probleme, von dieser Seite in den 
Grünen Grund zu fahren. Um die Idee des befestigten Seitenstreifens zur einseitigen Befahrung 
durch Feuerwehr und Müllabfuhr zu optimieren, sollten daher in den inneren Kurvenbereichen zwei 
Sperrflächen markiert werden. Dadurch können die Fahrzeuge von Feuerwehr und Müllabfuhr d i-
rekt mit einer Fahrzeugseite auf dem Streifen fahren. Das Parkverbot für den Tag der Müllabfuhr 
im Außenradius der Kurve kann aufgehoben werden. Die detaillierte Durchführung der Maßnahme 
ist abhängig von einer abschließenden Überprüfung des Verkehrsraumes in diesem Bereich. 
Die Kosten werden auf ca. 500 € geschätzt. 
 
Ergänzung Gehweg am Spielplatz (2014) 
An der Verbindungsstraße in der Mitte des Grünen Grundes befindet sich derzeit nur auf der nör d-
lichen Seite ein Gehweg. Aufgrund der kompletten Verlagerung des Spielplatzes auf den südlichen 
Teil des Angers ist daher ein zusätzlich Gehweg auf dieser Seite sinnvoll. 
Durch den Bau des Gehweges erhalten zudem die Kurven zusätzliche befestigte Fläche. Dies ve r-
bessert die Durchfahrmöglichkeit für Feuerwehr und Müllabfuhr. Die Größe  der Kurvenradien und 
Machbarkeit sind abhängig von einer detaillierten Überprüfung des Verkehrsraumes in diesem 
Bereich. Der Gehweg wird auf der vorhandenen Grünfläche gebaut, so dass der Straßenraum in 
diesem Bereich unverändert bleibt. 
Die Kosten für den Bau des Gehweges werden auf ca. 10.000 € geschätzt. 
 
Sanierung und Ergänzung Knieholm im nördlichen Teil, inkl. Befestigung des Seitenstre i-
fens (2014) 
1987 wurden die Robinien im nördlichen Teil des Grünzuges gepflanzt. Dafür wurde der vorha n-
dene Böschungskopf auf 4 m verbreitert. Im Abstand von 0,50 m von der Straße wurde ein Kni e-
holm (Typ Clemens -Kirchgarten) gesetzt, um das Parken zwischen den Bäumen zu verhindern. 
Aufgrund der schmalen Straße im Grünen Grund wird der schmale Rasenstreifen zwischen Straße 
und Knieholm mittlerweile von größeren Fahrzeugen (z.B. Müllabfuhr) einseitig befahren. Dadurch 
hat sich hinter dem Bordstein mittlerweile eine Mulde gebildet und durch die Belastung wurde der 
Knieholm hochgedrückt. Gemäß der im Leitbild beschriebenen Verbesserung der Befahrbarkeit für 
Feuerwehr und Müllabfuhr des Grünen Grundes wird hinter dem Bordstein eine 0,60 m breite, mit 
einem Uferkammerstein befestigte, zusätzliche Spur gebaut. (Hinsichtlich der exponierten Lage 
wurde auch eine Befestigung der F ahrspur mit Natursteinpflaster mit einer breiten Rasenfuge g e-
prüft. Dies würde jedoch zusätzlich Kosten von ca. 14.000 € verursachen.) Neben dieser Spur wird 
der vorhandene Knieholm wieder gesetzt. Die befahrbare Breite der Spur beträgt einschließlich 
Bordstein ca. 0,75 m. 
Im Bereich des ehemaligen Habichtsbrunnen wird dieses System bis zum vorhandenen Gehweg 
fortgesetzt. Entlang des Gehweges wird nur der Knieholm ergänzt.

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V/0966/2012 
Die Kosten werden auf ca. 40.000 € geschätzt. 
 
Verjüngung Baumbestand im südlichen Teil, inkl. Befestigung des Seitenstreifens (2016) 
Die vorhandenen Silber-Ahorne im südlichen Teil des Grünen Grundes werden auf ein Alter von 
ca. 80 Jahre geschätzt und haben somit die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Baumart 
bereits überschritten. An allen Bäumen sind Schäden an den Wurzelanlä ufen zu erkennen, die 
aber nur geringfügig Einfluss auf die Vitalität der Bäume haben. Im Kronenbereich einzelner Bä u-
me sind weitere Schäden zu erkennen, die zum Teil durch Schnittmaßnahmen entlastet wurden. 
Um das einheitliche Bild des Grünen Grundes zu erhalten, empfiehlt die Verwa ltung, sobald der 
Erhalt der Verkehrssicherheit eines wesentlichen Anteils der Bäume nicht mehr zu gewährlei sten 
ist, alle Bäume auf einmal zu ersetzen. 
Die Verjüngung des Baumbestandes orientiert sich an dem im Leitbild beschriebenen Syste m-
schnitt. Vor der Pflanzung neuer Bäume wird der vorhandene Böschungskopf auf 4,5 m verbreitert, 
um einen optimierten Pflanzstandort zu erhalten. Die Robinien werden in einem Abstand von 3,5 m 
zur Straße gepflanzt. Wie zuvor bereits genannt, wird zur Verbesserung der Befahrbar keit für Feu-
erwehr und Müllabfuhr des Grünen Grundes hinter dem Bordstein eine 0,60 m breite mit einem 
Uferkammerstein befestigte zusätzliche Spur gebaut. Die befahrbare Breite der Spur beträgt ei n-
schließlich Bordstein ca. 0,75 m. Hinsichtlich der exponier ten Lage wurde auch eine Befestigung 
der Fahrspur mit Natursteinpflaster mit einer breiten Rasenfuge geprüft. Dies würde jedoch zusätz-
lich Kosten von ca. 7.000 € verursachen. Neben dieser Spur wird ein Knieholm (Typ Clemens -
Kirchgarten) gesetzt. Der Böschungskopf und die neue Böschung erhalten eine Rasenansaat. 
Der Zeitpunkt dieser Maßnahme ist abhängig von der Entwicklung des vorhandene n Baumbestan-
des und kann daher zeitlich nur schwer eingeschätzt werden, ist ab dem Jahr 2016 jedoch zu e r-
warten. 
Die Kosten werden auf ca. 95.000 € geschätzt. 
 
 
i.V. 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
Plan G 173/7 Freiraumentwicklungskonzept Grüner Grund

Beratungsverlauf (1)

26.02.2013 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Sentmaringer Weg
  • Inselbogen
  • Grüner Grund 19
  • Habichtshöhe

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0966/2012
Typ
Vorlagen
Datum
20.12.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37