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0523/2024

Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen aus der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 28.11.2023 betreffend Nachhaltigkeit in der Kultur

Mitteilung Ausschuss 15.03.2024

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Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 Nachhaltigkeit in Kölner Kulturinstitutionen

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

1149 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer  29.02.2024/  
15.03.2024 
 0523/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 12.03.2024 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 25.04.2024 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen aus der 
Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 28.11.2023 betreffend "Nachhaltigkeit 
in der Kultur" 
Frau von Bülow, Fraktion Bündnis90/Die Grünen bittet um die Beantwortung folgender Fra-
gen: 
 
1. Welche Kulturinstitutionen nehmen an dem Projekt „Köln hoch 3“ teil? 
2. Welche Kulturinstitutionen sind Teil des „Green Culture Collective“? 
3. Welche Kulturinstitutionen haben Transformationsmanager*innen in ihren Häusern? 
4. Welche Kulturinstitutionen nehmen Klimabilanzierungen vor? 
5. Was planen die einzelnen Kulturinstitutionen und so bekannt die Freie Szene im Bereich 
Nachhaltigkeit? Welche Maßnahmen wurden bereits durchgeführt, und wie werden sie 
evaluiert? 
Antwort der Verwaltung: 
Verwiesen wird auf die dieser Vorlage beigefügte Anlage. 
 
 
Anlage: 
Anlage 1 „Nachhaltigkeit in Kölner Kulturinstitutionen“ 
 
 
Gez. Charles

Anlage 1 Nachhaltigkeit in Kölner Kulturinstitutionen

42586 Zeichen

Beantwortung einer Anfrage zu Nachhaltigkeit in Kölner Kulturinstitutionen 
 
Anfrage................................ ................................ ................................ ................................ ....... 3 
Antwort der Verwaltung ................................ ................................ ................................ ............ 3 
1. Köln hoch 3 ................................ ................................ ................................ ........................ 3 
1.1 Teilnehmende Kulturinstitutionen Weiterbildung ................................ ...................... 3 
1.2 Teilnehmende Kulturinstitutionen Erstellung Klimabilanz ................................ ....... 3 
2. Green Culture Collective ................................ ................................ ................................ ... 3 
3. Transformationsmanager*innen ................................ ................................ ....................... 3 
4. Klimabilanzierungen ................................ ................................ ................................ .......... 4 
5. Maßnahmen ................................ ................................ ................................ ........................ 4 
5.1 Städtische Kulturinstitutionen ................................ ................................ ................... 4 
5.1.2 Stadtbibliothek ................................ ................................ ................................ ..... 4 
5.1.2.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ............. 4 
5.1.2.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ ...................... 4 
5.1.2.3 Weitere Informationen ................................ ................................ ...................... 5 
5.1.3 Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv ................................ .............. 5 
5.1.3.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ............. 5 
5.1.3.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ ...................... 5 
5.1.4 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ................................ ............... 5 
5.1.4.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ............. 5 
5.1.4.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ ...................... 5 
5.1.5 Museum Ludwig ................................ ................................ ................................ ... 6 
5.1.5.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ............. 6 
5.1.5.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ ...................... 7 
5.1.6 Römisch-Germanisches Museum ................................ ................................ ....... 7 
5.1.6.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ............. 7 
5.1.6.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ ...................... 8 
5.1.6.3 Weitere Informationen ................................ ................................ ...................... 8 
5.1.7 Rautenstrauch-Joest-Museum ................................ ................................ ............ 9 
5.1.8 Museum für Angewandte Kunst ................................ ................................ .......... 9 
5.1.8.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ............. 9 
5.1.8.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ ...................... 9 
5.1.9 Museum für Ostasiatische Kunst ................................ ................................ ........ 9 
5.1.10 Museum Schnütgen ................................ ................................ ........................... 10 
5.1.10.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ........... 10 
5.1.10.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ .................... 10 
5.1.11 Kölnisches Stadtmuseum ................................ ................................ .................. 10

5.1.11.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ........... 10 
5.1.11.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ .................... 10 
5.1.12 NS-Dokumentationszentrum ................................ ................................ ............. 11 
5.1.12.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ........... 11 
5.1.12.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ .................... 11 
5.1.13 Museumsdienst ................................ ................................ ................................ .. 11 
5.1.13.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ........... 11 
5.1.13.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ .................... 11 
5.1.14 Kunst- und Museumsbibliothek ................................ ................................ ........ 12 
5.1.14.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ........... 12 
5.1.14.2 Weitere Informationen ................................ ................................ .................... 12 
5.1.15 Bühnen ................................ ................................ ................................ ................ 12 
5.1.16 Gürzenich-Orchester ................................ ................................ .......................... 13 
5.1.16.1 Durchgeführte Maßnahmen ................................ ................................ ........... 13 
5.1.16.2 Geplante Maßnahmen ................................ ................................ .................... 13 
5.2 Freie Szene ................................ ................................ ................................ ............. 13 
5.2.1 Köln hoch 3 ................................ ................................ ................................ ........ 13 
5.2.2 Green Culture Collective................................ ................................ .................... 13 
5.2.3 Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur ................................ ............. 14 
5.2.4 Bilanzierung................................ ................................ ................................ ........ 14 
5.2.5 Maßnahmen ................................ ................................ ................................ ........ 14

Anfrage 
 
Anfrage von Frau BM von Bülow (Bündnis90/Die Grünen) aus der Sitzung des Ausschusses 
Kunst und Kultur vom 28.11.2023 
1. Welche Kulturinstitutionen nehmen an dem Projekt „Köln hoch 3“ teil? 
2. Welche Kulturinstitutionen sind Teil des „Green Culture Collective“? 
3. Welche Kulturinstitutionen haben Transformationsmanager*innen in ihren Häusern? 
4. Welche Kulturinstitutionen nehmen Klimabilanzierungen vor? 
5. Was planen die einzelnen Kulturinstitutionen und so bekannt die Freie Szene im Bereich 
Nachhaltigkeit? Welche Maßnahmen wurden bereits durchgeführt und wie werden sie 
evaluiert? 
 
Antwort der Verwaltung 
 
1. Köln hoch 3 
Das Projekt „Köln hoch 3 – Kultur weiterbilden, bilanzieren, transformieren" umfasst die 
Weiterbildung „Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur“ sowie die Erstellung von 
Klimabilanzen. 
1.1 Teilnehmende Kulturinstitutionen Weiterbildung 
Museum Ludwig, Philharmonie, Kunst- und Museumsbibliothek, Historisches Archiv mit 
Rheinischem Bildarchiv, Museumsdienst, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, 
Museum Schnütgen, Stadtbibliothek, Bühnen Köln, Römisch-Germanisches Museum, NS-
Dokumentationszentrum, Kölnisches Stadtmuseum, Dezernat Kunst und Kultur/Planungsreferat, 
Sommerblut, Bootshaus, Internationale Photoszene, Stadtgarten Köln 
1.2 Teilnehmende Kulturinstitutionen Erstellung Klimabilanz  
Philharmonie, Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv, Wallraf-Richartz-Museum & 
Fondation Corboud, Museum Schnütgen, Stadtbibliothek, Bühnen Köln, Filmhaus, Bootshaus, 
Comedia Theater 
 
2. Green Culture Collective 
Das „Green Culture Collective“ ist ein Netzwerk klimaaktiver Kölner Kulturinstitutionen. Ziel des 
Netzwerks ist, gemeinsam zu lernen und zu agieren. Ins Leben gerufen wurde es 2021 von Dr. 
Miriam Szwast, Kuratorin für Ökologie am Museum Ludwig, und wird seit Anfang 2022 
gemeinsam geleitet mit Hanna Imorde, früher bei den Bühnen Köln tätig, heute selbstständig im 
Bereich Nachhaltigkeitsberatung für die Kultur. Beide haben die Weiterbildung zur 
Transformationsmanagerin bereits 2021 absolviert. 
 
Verteiler Kulturinstitutionen 
Rautenstrauch-Joest-Museum, Museum für Angewandte Kunst, Gürzenich-Orchester, Museum 
Ludwig, Philharmonie, Kunst- und Museumsbibliothek, Historisches Archiv mit Rheinischem 
Bildarchiv, Museumsdienst, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Museum 
Schnütgen, Stadtbibliothek, Bühnen Köln, Römisch-Germanisches Museum, NS-
Dokumentationszentrum, Kölnisches Stadtmuseum, Dezernat Kunst und Kultur/Planungsreferat, 
Sommerblut, Bootshaus, Internationale Photoszene, Stadtgarten Köln, Kolumba, Gloria Theater 
 
3. Transformationsmanager*innen 
 
Kulturinstitutionen mit Transformationsmanager*innen

Museum Ludwig, Kunst- und Museumsbibliothek, Historisches Archiv mit Rheinischem 
Bildarchiv, Museumsdienst, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Museum 
Schnütgen, Stadtbibliothek, Bühnen Köln, Römisch-Germanisches Museum, NS-
Dokumentationszentrum, Kölnisches Stadtmuseum, Dezernat Kunst und Kultur/Planungsreferat, 
Gürzenich-Orchester 
 
Darüber hinaus bilden sich zahlreiche Mitarbeiter*innen der städtischen Kulturinstitutionen 
kontinuierlich mit verschiedenen Weitebildungsangeboten zu Nachhaltigkeit weiter.  
 
4. Klimabilanzierungen 
 
Kulturinstitutionen mit Klimabilanzen 
Museum Ludwig, Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv, Wallraf-Richartz-Museum & 
Fondation Corboud, Museum Schnütgen, Stadtbibliothek, Bühnen Köln 
 
5. Maßnahmen 
5.1 Städtische Kulturinstitutionen 
5.1.1 Puppenspiele 
- 
5.1.2 Stadtbibliothek 
5.1.2.1 Durchgeführte Maßnahmen 
 In der Stadtbibliothek Köln arbeitet seit 2023 eine AG Nachhaltigkeit. 
 Die Sanierung der Zentralbibliothek wird eine 80%ige Energieeinsparung zur Folge 
haben. 
 Das erfolgreiche jährliche MINT-Festival sowie auch alle anderen MINT-Aktivitäten der 
Stadtbibliothek sind explizit auf die 17 SDGs, Nachhaltigkeit und Klimaschutz 
ausgerichtet. 
 Die Stadtbibliothek führt – landesgefördert und noch bis 2025 – das große Vermittlungs- 
und Vernetzungsprojekt „Floating Green“ zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz an 
allen Bibliotheksstandorten durch. 
 Die Stadtbibliothek ist auf eine Biogas-betriebene Busbibliothek umgestiegen, was die 
Emissionen auf praktisch null senkt. 
 Die Stadtbibliothek hat ihre „Bibliothek der Dinge“ stark ausgebaut, insbesondere mit 
einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Das Prinzip „Teilen statt selbst kaufen“ wird hier intensiv 
gelebt. 
 Regelmäßige Veranstaltung von Repair Cafés bei der Stadtbibliothek und ihren 
Standorten: Reparieren statt entsorgen und neu kaufen 
 Umstellung auf nachhaltige Einbandmaterialien für Medien (Folien) 
 
Die hausinterne AG Nachhaltigkeit begleitet die Maßnahmen engmaschig bis zur Umsetzung. 
Neben einem Mitarbeiter, der im Rahmen von „Köln hoch 3“ zum Transformationsmanager 
weitergebildet wurde, ist bei der Stadtbibliothek Köln auch die Direktorin Dr. Hannelore Vogt 
ausgebildete Transformationsmanagerin. Sowohl Dr. Hannelore Vogt als auch der Mitarbeiter 
beteiligen sich am „Green Culture Collective“ und richten u. a. auch dessen Treffen aus. 
5.1.2.2 Geplante Maßnahmen 
 Der Transporter (Van) der Stadtbibliothek, der in hoher Frequenz zwischen den 
Standorten unterwegs ist, wird 2024 mithilfe von Fördermitteln auf ein Elektrofahrzeug 
umgestellt.

 Einführung eines stringenteren Mülltrennungskonzepts für das gesamte 
Bibliothekssystem mit allen Standorten in Zusammenarbeit mit der städtischen 
Gebäudewirtschaft 
 Stetige Erweiterung der „Bibliothek der Dinge“ 
 Photovoltaik (Dach) für die Stadtteilbibliotheken Rodenkirchen und Bocklemünd 
 (Auch energetische) Sanierung der Stadtteilbibliothek Neubrück 
 Die Stadtbibliothek bildet 2024 ein gefördertes „SDG-Tandem“ mit den Kölner 
Abfallwirtschaftsbetrieben zur gemeinsamen Arbeit an Nachhaltigkeitsmaßnahmen wie z. 
B. Mülltrennung und -vermeidung. 
5.1.2.3 Weitere Informationen 
Das Strategiekonzept der Stadtbibliothek (vorgestellt im Ausschuss Kunst und Kultur am 
02.05.2023, Vorlagen-Nummer 1322/2023) benennt strategische Handlungsfelder, die den 
Maßnahmen entsprechen. Diese werden sukzessiv von der AG Nachhaltigkeit der 
Stadtbibliothek umgesetzt und evaluiert. 
 
5.1.3 Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv 
5.1.3.1 Durchgeführte Maßnahmen 
Ein Hauptaugenmerk lag in den letzten Jahren und liegt jetzt auch darauf, dass die Anlagen der 
Gebäudetechnik in Bezug auf die Klimatisierung von Archivgut optimal eingestellt sind (Stichwort 
„Einregulierung des Gebäudes“). Dadurch können Einsparpotentiale realisiert werden, die aber 
vermutlich recht gering ausfallen. Schon die Einlagerung des Archivgutes in dieses Gebäude mit 
seinen modernen Anlagen hat im Vergleich zu den alten Lagerstätten einiges an Einsparung 
gebracht. Darüber hinaus wurden viele kleinere Maßnahmen durchgeführt. 
5.1.3.2 Geplante Maßnahmen 
Nach der Fertigstellung der Klimabilanz im Frühjahr 2024 wird sich das Historische Archiv mit 
Rheinischem Bildarchiv diese genau ansehen und auf dieser Grundlage bis Ende des Jahres 
2024 ein Nachhaltigkeitskonzept erstellen und auch mit der Umsetzung beginnen. Eine 
Evaluierung wird über die Klimabilanz stattfinden. Mit der Erstellung einer Klimabilanz ca. alle 
zwei bis drei Jahre kann die Wirkung von Maßnahmen gemessen werden. 
 
Des Weiteren sind eine Erhöhung des Handabdrucks und verschiedene Formen der 
Evaluierung, z. B. Befragungen, geplant. Parallel baut die Gebäudewirtschaft die Kapazität der 
installierten PV-Anlage auf gut das Doppelte aus. 
 
5.1.4 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 
5.1.4.1 Durchgeführte Maßnahmen 
Im Zuge von Sonderausstellungen wird z. B. bereits seit langem eine umfassende und 
nachhaltige Mehrfachverwendung von Ausstellungsmaterialien umgesetzt. So kommt z. B. für 
die Ausstellungsarchitektur ein modulares Stellwandsystem zum Einsatz. Zudem ist das 
Museum in den Gesprächsrunden des „Green Culture Collective“ vertreten. 
5.1.4.2 Geplante Maßnahmen 
In 2023 konnten gleich zwei Mitarbeiterinnen zu Transformationsmanagerinnen ausgebildet 
werden. Eine Kollegin wurde im Rahmen des Projektes „Köln hoch 3“ weitergebildet und hat 
dabei zusätzlich eine Klimabilanz für das Museum erstellt. Die zweite Kollegin hat die 
bundesweite Weiterbildung absolviert und in diesem Rahmen mit ihrer Gruppe ein eigenes 
Nachhaltigkeitskonzept für das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud entwickelt. 
Dieses wird nun intern aufbereitet, optimiert und dabei geprüft, in welchem Umfang die 
vorgesehenen Maßnahmen in den kommenden Jahren realisiert werden können.

Es wurde zudem hausintern eine Arbeitsgruppe installiert, um das Thema „Nachhaltigkeit“ 
breiter im Team zu verankern, zu sensibilisieren und den Arbeitsplatz nachhaltig zu gestalten. 
Ferner ist die Erhebung einer Klimabilanz auch für die kommenden Jahre vorgesehen. 
Im Rahmen der Generalinstandsetzung des Bestandsgebäudes (2024-2027) sind umfassende 
Maßnahmen vorgesehen. Neben der vollständigen Umrüstung auf LED-Beleuchtung im 
gesamten Gebäude ist u.a. die Umsetzung einer Photovoltaik-Anlage auf den Dächern des 
erweiterten Museumsgebäudes geplant (Neu- und Bestandsbau). Das Thema „Nachhaltigkeit“ 
wird zudem in der Planung des bis 2028 zu realisierenden Erweiterungsbaus stets 
berücksichtigt. 
 
5.1.5 Museum Ludwig 
5.1.5.1 Durchgeführte Maßnahmen 
 Seit 2021 trifft sich das museumsinterne „Team Nachhaltigkeit“ regelmäßig zum 
Austausch – auch mit externen Personen – und zur Umsetzung von gemeinsam 
erarbeiteten Maßnahmen, u.a. Überarbeitung des Mülltrennungssystems, Einrichtung 
neuer Fahrradstellplätze, Anschaffung von Dienstfahrrädern, Begrünung der 
Dachterrasse. 
 2022 Erweiterung einer Kurator*innenstelle um den Bereich Ökologie. Damit hat das 
Museum Ludwig als erstes Museum in Deutschland eine Kuratorin für Ökologie. 
 Initiierung und Gründung des stadtweiten Netzwerks „Green Culture Collective“ 
 Als erstes Museum in Deutschland Veröffentlichung einer Nachhaltigkeitserklärung 
gemäß dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex 
 Erstellung einer Treibhausgasbilanz für das Jahr 2022 (Scope 1, 2 und 3) 
 2021 und 2023 wurde jeweils eine Mitarbeiterin zur „Transformationsmanagerin 
Nachhaltige Kultur“ weitergebildet. 
 Kontinuierliche Umstellung auf LED-Beleuchtung 
 Bezug von Ökostrom 
 Die Auflagen der Printprodukte werden kontinuierlich überprüft und reduziert; 
Printprodukte vornehmlich auf Blauer Engel zertifiziertem Papier mit mineralölfreier 
Druckerfarbe, mehr lokale Druckereien 
 Reduktion von Plastikklebebuchstaben an der Wand 
 EU-ökozertifizierte Gastronomie im Gebäude; vegetarische/vegane Angebote bei 
eigenen Veranstaltungen 
 Vermehrte Wiederverwendung von Ausstellungsarchitektur 
 Klimakommunikation über die Webseite wie über das Programm, z.B. Talk-Reihe „Kunst 
und Klima“ im Rahmen von KunstBewusst; Ausstellungen wie „Grüne Moderne. Die neue 
Sicht auf Pflanzen“ (100.000 Besucher*innen); Klimaworkshops für Kinder, Jugendliche 
und Erwachsene 
 Kooperation mit den Städtischen Bühnen für das Material-Event „Recycle the Exhibit. 
Recycle the Stage“, in dessen Rahmen im Januar 2023 gegen Spende an die Kölner 
Tafel oder ein regionales Bewaldungsprojekt alte Rahmen, Sockel, Kostüme u.ä. 
abgegeben wurden (1.400 Besucher*innen) 
 Kontinuierliche Weiterbildung und Vernetzung zu den Themen Mitigation und Adaption; 
Einrichtung eines Handapparats zu entsprechenden Themen für die Mitarbeiter*innen 
 Verlängerte Laufzeit von Ausstellungen; mehr Arbeit mit der eigenen Sammlung 
 Überprüfung der Möglichkeiten für klimafreundlichere Kunsttransporte 
 Austausch mit Förderern zu Nachhaltigkeit bzw. gezielte Kooperationen mit nachhaltig 
agierenden Unternehmen 
 Maßnahmen zum Wassersparen in den WCs

5.1.5.2 Geplante Maßnahmen 
 Einrichtung einer Stelle für Klimaschutzmanagement 
 Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS 
 Maßnahmen zu Zero Waste  
 Maßnahmen zur Klimaneutralität bis spätestens 2035 
 Abgabe eines DNK-Berichts alle zwei Jahre 
 Jährliche Erstellung einer Treibhausgasbilanz 
 Weiterbildung der Mitarbeiter*innen im Bereich Klimaschutz und Ressourcenschutz 
 Anpassungsmaßnahmen an die klimatischen Veränderungen, z.B. Hitzeaktionspläne 
auch für Museen analog zu Frankreich (freier Eintritt ab einer definierten Hitzestufe um 
kühlen Raum in der Stadt anzubieten); Trinkbrunnen 
 Weitere Begrünung von Dach und Fassade 
 Überprüfung des Klimakorridors im Museum, um ggf. Energie und Kältemittel zu sparen 
 Nachhaltige Generalsanierung des Museum Ludwig 
 Kontinuierliche Ausarbeitung des Programms hinsichtlich Klimaschutz zur Vergrößerung 
des Handprints  
 Reduktion von Dienstreisen und Transporten per Flugzeug 
 Unterstützung von regionalen Materialkreisläufen 
 Kompensationen (veranlassen), wo sich Treibhausgasemissionen nicht weiter reduzieren 
lassen 
 Überprüfung der Beleuchtungszeiten, ggf. Reduktion 
 Maßnahmen zur Motivation der Besucher*innen nachhaltig anzureisen 
 
5.1.6 Römisch-Germanisches Museum 
5.1.6.1 Durchgeführte Maßnahmen 
Ein zentrales Thema im Römisch-Germanischen Museum ist die Digitalisierung von 
Arbeitsprozessen. Hier konnten vor allem im Bereich der praktischen Bodendenkmalpflege 
(Ausgrabungen) verschiedene Dokumentationsschritte auf digitale Methoden umgestellt werden. 
In der Folge reduziert sich der Papierverbrauch signifikant. Einen ähnlichen Effekt erzielt das 
Römisch-Germanische Museum mit der fortschreitenden Reduktion von Arbeitsplatzdruckern 
und dem Umstieg auf Zentral- bzw. Etagendrucker. Neben der Verringerung von Ausdrucken 
und der damit verbundenen Papiereinsparung sinkt der Bedarf an Druckertonern merklich. 
Neben Kosteneinsparungen erzielt das Museum somit einen deutlichen Rückgang der 
Abfallmengen. Dieser Rückgang wird aktuell auf alle Bereiche der Dienststelle ausgeweitet. Das 
Römisch-Germanische Museum arbeitet verstärkt daran, Materialien wiederzuverwenden, 
sofern beispielsweise restauratorische und konservatorische Anforderungen dies zulassen bzw. 
diese noch intakt sind. Material, welches intakt, aber für das Museum nicht mehr nutzbar ist, soll 
zukünftig anderen Dienststellen zur weiteren Nutzung angeboten werden (Beispiel: nicht-
säurefreie Kartons).  
 
Nicht zuletzt ist auch die Trennung von Abfällen ein wichtiges Thema geworden, um 
beispielsweise recyclingfähige Abfälle dem Wertstoffkreislauf zuzuführen. Das Römisch-
Germanische Museum ist bemüht, bei allen Mitarbeitenden (städtisch und extern) ein 
entsprechendes Bewusstsein zu wecken und dieses weiterzuentwickeln.  
 
Um möglichst viele Mitarbeitende der Dienststelle für Themen der Nachhaltigkeit zu gewinnen, 
befindet sich das Museum derzeit in der Einführungsphase einer Nachhaltigkeits-AG. Darüber 
hinaus finden Gespräche mit der Leitung des Museumsdienstes statt um zu klären, wie 
Maßnahmen zur Nachhaltigkeit gemeinsam erarbeitet und gebündelt werden können.

Zur Senkung von Stromverbrauch und Emissionen hat das Römisch-Germanische Museum im 
Interimsdepot Porz die Klimakorridore erweitern lassen, wo dies aus konservatorischer Sicht 
unproblematisch ist. Die Stromeinsparung ist bereits jetzt deutlich messbar und wird auch in der 
Folge durch die Vermieterin dokumentiert werden. 
 
In Vorbereitung befinden sich Maßnahmen zur Wassereinsparung (Kalt- und Warmwasser) in 
den Besucher*innenbereichen des Belgischen Hauses. 
5.1.6.2 Geplante Maßnahmen 
Kurzfristig wird in Absprache mit dem Museumsdienst das Thema „Nachhaltigkeit“ in das 
Vermittlungsangebot des Museums aufgenommen. Anhand diverser Ausstellungsstücke 
könnten das Thema „Recycling in der römischen Antike“ beleuchtet und der Umgang mit Abfall 
zu jener Zeit besprochen werden. Gleichzeitig wäre denkbar, die Umwelt- und 
Klimaauswirkungen der römischen Wirtschaft und der Lebensweisen in einen Kontext zu 
heutigen Themen zu stellen und damit ein stärkeres Bewusstsein für nachhaltiges Handeln zu 
fördern.  
 
Die Bodendenkmalpflege nutzt aktuell mehrere Dienstfahrräder und drei Dienstfahrzeuge mit 
Verbrenner-Motor. Die Zielsetzung ist der Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge und die 
Anschaffung von Elektro-Lastenfahrrädern. Für Letztere werden aktuell 
Finanzierungsmöglichkeiten geprüft, um zeitnah in eine Beschaffung starten zu können. Der 
Umstieg auf E-Fahrzeuge ist hingegen als langfristige Maßnahme anzusehen, da hier auch 
wirtschaftliche/finanzielle und bauliche Gesichtspunkte berücksichtigt werden müssen. 
Die bereits laufenden Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung werden kontinuierlich 
ausgeweitet. Neben der Einführung der allgemeinen E-Verwaltungsakte sollen weitere 
Möglichkeiten geprüft werden, um vor allem die Dokumentationsarbeiten auf den Ausgrabungen 
auf EDV-gestützte Systeme umzustellen. Im Fokus steht hier das Ziel, den Papierverbrauch mit 
archivgerechten Methoden langfristig deutlich zu senken. Da das Römisch-Germanische 
Museum jedoch nicht unmittelbar papierlos arbeiten kann, sollen zunächst Beschaffungen 
möglichst auf nachhaltige und umweltverträgliche Produkte umgestellt werden.  
 
Ein wichtiger, wenn auch eher langfristig umsetzbarer Ansatz ist der Umstieg auf LED-
Leuchtmittel im Interimsdepot Porz. Neben der Klima- und Gebäudetechnik handelt es sich hier 
um den größten Strom-Verbraucher. Da eine enorme Anzahl an Leuchtstoffröhren getauscht 
werden muss, rückt auch hier der Kostenfaktor in den Fokus. Aufgrund hoher Investitionskosten 
ist das Römisch-Germanische Museum auf eine enge Kooperation mit der Vermieterin 
angewiesen, die jedoch ebenfalls mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation umgehen muss.  
Weitere Maßnahmen werden im Rahmen der Nachhaltigkeits-AG und in Kooperation mit den 
anderen Dienststellen und dem „Green Culture Collective“ erarbeitet. 
5.1.6.3 Weitere Informationen 
Das Römisch-Germanische Museum ist aufgrund der aktuellen Gebäude-Situation nicht auf 
bauliche und gebäudetechnische Aspekte fokussiert. Das Museumsgebäude am Roncalliplatz 
wird nach aktuellen Vorgaben generalsaniert und neben smarter Gebäudetechnik mit einer 
Photovoltaikanlage und einer Dachbegrünung ausgestattet werden. Einfluss auf die weitere 
Planung und die Ausführung hat das Römisch-Germanische Museum nicht bzw. nur in geringem 
Maß. Die Zukunft des benachbarten Studiengebäudes am Roncalliplatz ist ungewiss, eine 
Maßnahmen-Planung ist dadurch nicht zielführend. Im Interim im Belgischen Haus sind 
grundlegende Dinge wie Präsenzmelder und LED-Technik vorhanden. Übergeordnete 
gebäudetechnische Themen obliegen der*dem Vermietenden. 
Folglich haben die Maßnahmen, die das Römisch-Germanische Museum aktuell und zukünftig 
umsetzt, keinen enormen Einfluss auf den „Footprint“, jedoch stellen sie einen guten Start in das 
Thema Nachhaltigkeit im Römisch-Germanischen Museum dar.

Eine Evaluation der Maßnahmen ist aktuell nicht sinnvoll und wird vorgenommen, sobald 
belastbare Zahlen zur Verfügung stehen. 
 
5.1.7 Rautenstrauch-Joest-Museum 
- 
5.1.8 Museum für Angewandte Kunst 
5.1.8.1 Durchgeführte Maßnahmen 
 Ausstellungsarchitektur: Im Bereich der Ausstellungsarchitektur hat das MAKK in den 
letzten 10 Jahren einen Bestand an Sockeln und Vitrinen aufgebaut, der regelmäßig für 
Sonderausstellungen benutzt wird.  
 Betriebsökologie der Sonderausstellungen: Wiederverwendung von 
Ausstellungsarchitektur als Material für Tiny Houses (Sonderausstellung „Between the 
Trees“) oder Umbau von MDF-Platten zu Sockeln (Sonderausstellung „Hélène Binet“); 
Verwendung von zertifiziertem Papier für Printmedien 
 Energieeinsparung durch Umrüstung auf LED-Licht in den Sonderausstellungsbereichen 
(z. B. Einzelansteuerung von Leuchtmitteln möglich) 
 Einsparung von Heizkosten durch Fenstersanierung 
 Teilnahme von Mitarbeiter*innen an den Treffen des „Green Culture Collective“; 
Teilnahme an Fortbildungen des „Aktionsnetzwerks Nachhaltigkeit“ 
 Zusammenarbeit mit „Essbare Stadt“ und Grünflächenamt zur Begrünung des 
Museumsumfeldes 
5.1.8.2 Geplante Maßnahmen 
 Ausbildung von bis zu zwei Mitarbeiter*innen zu Transformationsmanager*innen 
(Teilnahme an „Köln hoch 3“ bislang wegen Kurzfristigkeit und Personalengpass nicht 
möglich); anschließend Erstellung einer Klimabilanz 
 Fortsetzung und Ausweitung der Zusammenarbeit mit „Essbare Stadt“ und 
Grünflächenamt (insbes. für den Innenhof) 
 Partnerschaften mit Kreativszene zum Thema Nachhaltigkeit 
 Workshops für Definition der nutzerspezifischen Anforderungen im Vorfeld der 
Generalsanierung insbes. im Hinblick auf den Aspekt der Nachhaltigkeit (z.B. 
Solaranlage auf Dach) 
 
5.1.9 Museum für Ostasiatische Kunst 
 Der alte Baukörper des MOK ist nicht klimakonform, deswegen wird die in Jahren 
anstehende Generalsanierung einen Spagat zwischen Denkmalschutz und Klimaschutz 
erfordern. 
 Was die Museumsbewirtschaftung betrifft, ist es teilweise Sache der Zentralen Dienste, 
z. B. umweltkonforme Reinigungsmittel, Hygieneartikel usw. in den Verträgen mit den 
Firmen festzulegen. 
 „Green IT“ liegt beim Amt für Informationsverarbeitung. 
 Das MOK kann in seiner Zuständigkeit auf Recycling-Produkte wechseln: 
• bei Museumspublikationen, Katalogen, Tickets Einführung von Umweltpapier 
• im Museumscafé Verzicht auf Einweg-Geschirr und -Besteck; keine To-Go-
Kaffeebecher oder -Eiscreme-Becher (nur Waffeln) 
• Bürobedarf nur Recycling-Material. 
 Umstellung aller Beleuchtungsmittel auf LED, sofern noch nicht erfolgt

5.1.10 Museum Schnütgen 
5.1.10.1 Durchgeführte Maßnahmen 
 Für das Museum Schnütgen wurde 2023 ein Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet. 
 Ende März 2024 liegt für das Museum Schnütgen eine nach den neuen 
bundeseinheitlichen Standards erarbeitete Klimabilanzierung vor. 
 Das Museum Schnütgen stellt sukzessive seine gesamte Beleuchtung auf LED um und 
reduziert dabei seinen CO2-Abdruck und senkt die Energiekosten des Hauses in 
erheblichem Umfang.  
 In der Ausstellungsarchitektur werden gezielt wiederverwendbare Systeme verwendet 
(MILA-Wände) und insgesamt eine möglichst ressourcenschonende Architektur gewählt 
(Wiederverwendung von Bauteilen; Ausleihe von Präsentationsmitteln). 
 Nachhaltigkeit im Verbrauch von Büromitteln: Vermeidung von unnötigen Ausdrucken 
und Verwendung von Recycling-Papier 
 Nachhaltige Mobilität der Mitarbeitenden (Dienstweg und Dienstreisen) 
 Seit November 2023 ausgebildete Transformationsmanagerin „Nachhaltige Kultur“ im 
Team: Interne Weiterbildung des Kollegiums zum Thema Nachhaltigkeit 
5.1.10.2 Geplante Maßnahmen 
 Enge Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle Klimaschutz (Dez. VIII) 
 Finalisierung der Umstellung der gesamten Museumsbeleuchtung auf LED 
 Erschließung und Erweiterung des Klostergartens neben der Cäcilienkirche zu einem 
Dritten Ort mit besonderer Aufenthaltsqualität in der Kölner Innenstadt 
 Klimaanlage: Umstieg auf ein Kältemittel mit einem niedrigeren GWP (Global Warming 
Potential) 
 Überprüfung der möglichen Anbringung von PV-Anlagen  
 Noch stärkere Einbindung des Nachhaltigkeitsgedankens in die Vermittlungsarbeit des 
Museums 
 
5.1.11 Kölnisches Stadtmuseum 
5.1.11.1 Durchgeführte Maßnahmen 
Das Kölnische Stadtmuseum bemüht sich seit Jahren um einen nachhaltigen Umgang mit 
Ressourcen. Dazu gehören eine Reduktion von Transporten und die Wiederverwendung von 
Ausstellungstechnik, Möbeln und Verpackungsmaterial. Zudem werden Dienstgänge und Reisen 
mit Bahn und ÖPNV erledigt. Hauptsächlich wird recyceltes Papier verwendet. Die Maßnahmen 
wurden jedoch nicht gebündelt oder bewertet, sondern waren vielmehr von der Initiative 
einzelner Mitarbeitenden abhängig. Durch die lange Schließungsphase, den Umzug und die 
Neueinrichtung der Dauerausstellung gab es lange Zeit keinen Regelbetrieb. 
5.1.11.2 Geplante Maßnahmen 
Das Kölnische Stadtmuseum wird 2024 ein Nachhaltigkeitskonzept und eine Klimabilanz 
erstellen. So sollen Maßnahmen strukturiert und deren Erfolg messbar gemacht werden. 
Während das KSM einerseits versuchen wird, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern, wird 
es gleichzeitig versuchen, das Thema Nachhaltigkeit stärker in seine inhaltliche Arbeit zu 
integrieren. So können die Besuchenden über die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Köln informiert 
und auf Möglichkeiten der aktiven Teilhabe und Kooperation aufmerksam gemacht werden. Die 
CO2-Einsparungserfolge werden mittels der Bilanz konkret nachweisbar sein. Die mittelbaren 
Effekte auf die Besuchenden sind schwerer zu messen, können aber über eine Befragung 
wenigstens teilweise erfasst werden.  
Ein wichtiges Element dieser Aktivitäten ist die Vernetzung mit anderen gleichgesinnten 
Institutionen inner-, aber auch außerhalb des städtischen Bereichs. Das betrifft regelmäßige

Treffen mit den Transformationsmanager*innen der anderen Museen und Institutionen, aber 
auch eine Beteiligung an den Aktivitäten des „Green Culture Collective“. 
 
Außerdem wird das Museum das eigene Leitbild und Vergabekriterien überprüfen und im Sinne 
der Nachhaltigkeit neue Kriterien formulieren. Dadurch kann über den eigenen 
Handlungsspielraum hinaus Einfluss auf Dienstleister und Lieferanten ausgeübt werden. Zu den 
Maßnahmen gehört auch eine Budgetplanung, die die zu erwartenden deutlichen Mehrkosten 
berücksichtigt und ggf. über Drittmittel oder Förderungen ausgleichen kann.  
 
5.1.12 NS-Dokumentationszentrum 
5.1.12.1 Durchgeführte Maßnahmen 
Das NS-Dokumentationszentrum sieht sich aufgrund der baulichen Situation des EL-DE-Hauses 
als denkmalgeschütztes Gebäude mit einer Vielzahl von Herausforderungen insbesondere im 
Bereich der energetischen Sanierung konfrontiert und befindet sich dazu im fortlaufenden 
Austausch mit der Gebäudewirtschaft und dem Eigentümer des EL-DE-Hauses. 
5.1.12.2 Geplante Maßnahmen 
Es ist angedacht, das Thema Nachhaltigkeit in Zukunft stärker programmatisch zu würdigen. 
Zugleich war das NS-Dokumentationszentrum im Jahr 2023 Teil des Projektes „Köln hoch 3“ 
(Weiterbildung von Transformationsmanager*innen) und beabsichtigt sich in diesem Netzwerk 
einzubringen und an ämterübergreifenden Initiativen zu beteiligen. 
 
5.1.13 Museumsdienst 
5.1.13.1 Durchgeführte Maßnahmen 
Der Bereich Bildung und Vermittlung des Museumsdienstes ist generell auf Ressourceneffizienz 
ausgelegt durch Absprachen, Austausch und Leihen von Material und Werkzeug und effiziente/n 
Materialverbrauch sowie -beschaffung. Viele Referent*innen der Häuser erweiterten/erweitern 
ihre Angebots-Palette durch eine Neuausrichtung auf die 17 SDGs der Agenda 2030, wo dies 
möglich und sinnvoll erscheint. Dementsprechend werden in der Vermittlung Nachhaltigkeit und 
Biodiversität aufgegriffen und thematisiert. Allgemein wird das 4. Ziel „Gute Bildung“ ebenso 
nachhaltig verstanden, vermittelt und gelebt. 
 
In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nehmen digitale Medien schon länger einen ebenso 
wichtigen Platz ein wie die analogen. Es wird stets hinterfragt, ob Printprodukte nötig sind. Diese 
werden auf möglichst klimaneutrale Art und Weise gedruckt.  
 
Die Leiterin „Bildung und Vermittlung am MAKK“ ist seit August 2021 im „Green Culture 
Collective“ vertreten. Zudem hat sie an der Weiterbildung zur „Transformationsmanagerin 
Nachhaltige Kultur“ erfolgreich teilgenommen. Eine bereichsübergreifende „Arbeitsgruppe 
Nachhaltigkeit“ des Museumsdienstes ist im Aufbau. 
5.1.13.2 Geplante Maßnahmen 
Der kontinuierliche Ausbau der oben genannten, bereits durchgeführten Maßnahmen wird 
angestrebt.  
 
Für eine Institution ohne eigenes Haus ist die Erstellung einer Klimabilanz schwierig, wird aber 
für die Zukunft durch die Arbeitsgruppe angestrebt. Der Bereich der Bildung und Vermittlung ist 
jedoch für den sich positiv auswirkenden Handprint nicht zu unterschätzen. Dieser kann in den 
angebotenen Programmen und Veranstaltungen Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen. Durch 
den Austausch von Best-Practice-Beispielen kommt hier dem Museumsdienst eine zentrale 
Rolle zu.

5.1.14 Kunst- und Museumsbibliothek 
5.1.14.1 Durchgeführte Maßnahmen 
 Gründung einer AG Nachhaltigkeit im September 2021 
 Regelmäßige Treffen der AG - Mitglieder aus allen Bereichen (Verwaltung, Buchbinderei, 
Bibliothek und Leitung) 
 Inhalte der Sitzungen und Informationen zum Thema Nachhaltigkeit werden über den 
sogenannten Greenletter an alle Bibliotheksbeschäftigten verschickt. 
 Umsetzungen in der KMB: 
• Mülltrennung wurde eingeführt (Gelbe Tonne bestellt und Trennung von Papier) 
• Sekretariat bestellt Material mit Ökolabel, wo möglich; Papier Blauer Engel; 
Druckerpatronen refill, wenn möglich 
• Aufrufe per Greenletter an alle zum Scannen statt Kopieren und Ausdrucken, 
ebenso Strom zu sparen durch Ausschalten der Bildschirme etc. 
• Austausch defekter Röhren durch LED im Kattenbug 
• Eine Nabu-Box wurde aufgestellt zum Einwerfen von Kabeln, ausgemusterten 
Mobiltelefonen, Tablets etc. 
• Sammeln von Kronkorken: Die BlechWech Foundation sammelt Kronkorken für 
einen guten Zweck. Mit dem Verkauf des Materials können Impfungen für Kinder in 
Afrika gekauft werden. 1 Kronkorken wiegt 1,9 g und um ein Kind impfen zu lassen, 
werden 890 g benötigt. Siehe Homepage 
• Box für Tüten zur Wiederverwendung 
• Bezüglich der Dubletten läuft eine Anfrage, ob ein Verkauf an Antiquariate erlaubt 
ist. 
• Die Homepage läuft mit Grünem Strom. 
• Ausgesonderte Hardware konnte nach Afrika vermittelt werden (sechs Monitore). 
• Die Kühlschränke wurden ausgetauscht. 
• Linksammlung für Stellen, die Gebrauchtes entgegennehmen, Alltags-Tipps zu 
nachhaltigem Leben etc. 
• Anstehender Umzug wird unter Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte geplant 
• Ausstellungen der KMB sind nachhaltig: Wiederverwendung von Vitrinen, die 
Buchbindewerkstatt der KMB erstellt kostengünstig die Beschilderung etc. 
 Teilnahme an Treffen des „Green Culture Collective“ seit Gründung der Initiative 
 Teilnahme an der Weiterbildung „Köln hoch 3“ 
5.1.14.2 Weitere Informationen 
Die KMB ist in einer angemieteten Liegenschaft untergebracht (Mietzeitende voraussichtlich 
2025, daher keine Klimabilanzierung). Die Handlungsmöglichkeiten in einer Anmietung sind 
eingeschränkt. 
 
Sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen, Mitarbeitenden Inhalte und Aspekte 
bewusst zu machen und näherzubringen, ist der KMB wichtig. 
 
5.1.15 Bühnen 
Die Bühnen haben sich für einen strategischen Ansatz in Sachen Nachhaltigkeit in der Kultur 
entschieden und sind derzeit in der Analyse- und Aufbauphase. In dem Zuge hat bisher 
Folgendes stattgefunden:  
 Es ist in 2023 ein erster Strategie-Workshop zum Thema Nachhaltigkeit mit der 
Betriebsleitung durchgeführt worden. 
 Die Bühnen erstellen eine erste Klimabilanz für das Depot in Köln-Mülheim.

 Im Rahmen des Projekts „Köln hoch 3 – Kultur weiterbilden, bilanzieren, transformieren“ 
haben zwei Mitarbeiter*innen eine Weiterbildung zu „Transformationsmanager*innen für 
Nachhaltige Kultur“ absolviert. 
 Eine weitere Kollegin hat diese Fortbildung auf Landesebene mit IHK-Abschluss und 
gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW 
absolviert. 
 Die Bühnen bauen derzeit ein Team für die strategische Umsetzung des Themas 
Nachhaltigkeit auf. 
 
5.1.16 Gürzenich-Orchester 
5.1.16.1 Durchgeführte Maßnahmen 
 GO Green als Klima-AG gegründet 
 Aktionswoche um das nächste Familienkonzert „Trommelwirbel“ (10.03.2024) 
 Thema „Recycling“ wird auch musikalisch im Konzert aufgegriffen durch Auswahl der 
Stücke  
 KRAKE e.V. wird vor Ort sein, ggf. weitere Initiativen  
 Aufräum-Aktion mit der KRAKE, mit dem Team und dem Orchester 
 Umstellung der Übestimmen im Konzertbereich auf Kopiervorlagen. Dadurch verringert 
sich der Papierverbrauch/-müll, da nie alle ausgedruckten Übestimmen verwendet 
wurden.  
 Verwendung von Umweltpapier für die Übestimmen für das Orchester sowie im Büro  
 Stufenweise Umstellung auf akkubetriebene Pultleuchten 
 Erfolgreiche Teilnahme einer Mitarbeiterin an der Weiterbildung 
„Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur“ 
 Regelmäßige Teilnahme an Treffen des „Green Culture Collective“ 
 
Die Maßnahmen werden derzeit noch nicht in gesammelter Form evaluiert. Zum aktuellen 
Zeitpunkt fehlen die zeitlichen Kapazitäten und personellen Ressourcen.  
5.1.16.2 Geplante Maßnahmen  
 Wenn möglich, Umstellung auf Ökostrom im Büro in Unter Taschenmacher  
 Ggf. Veränderungen bei der Blumenübergabe für Gäste bei den Konzerten  
 Ggf. Anschaffung von Lastenrad für kurze Transporte oder Konzerte der 
Musikvermittlung  
 Langfristig Abfragen bezüglich Mobilität sowohl bei Mitarbeitenden als auch beim 
Publikum   
 
5.2 Freie Szene 
5.2.1 Köln hoch 3 
 
Teilnehmende Kulturinstitutionen der Freien Szene, Weiterbildung: 
Sommerblut, Bootshaus, Internationale Photoszene, Stadtgarten Köln 
 
Teilnehmende Kulturinstitutionen der Freien Szene, Erstellung Klimabilanz:  
Filmhaus, Bootshaus, Comedia Theater 
5.2.2 Green Culture Collective 
 
Verteiler Kulturinstitutionen der Freien Szene: 
Sommerblut, Bootshaus, Internationale Photoszene, Stadtgarten Köln, Kolumba, Gloria Theater

5.2.3 Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur 
 
Kulturinstitutionen der Freien Szene mit Transformationsmanager*innen: 
Sommerblut, Bootshaus, Internationale Photoszene, Stadtgarten Köln, Kolumba, c/o pop 
Darüber hinaus bilden sich viele Mitarbeiter*innen der Freien Kulturinstitutionen sowie 
Künstler*innen kontinuierlich mittels verschiedener Weiterbildungsangebote zu Nachhaltigkeit 
weiter.  
5.2.4 Bilanzierung 
 
Kulturinstitutionen der Freien Szene, die Klimabilanzen erstellen  
Filmhaus, Bootshaus, Comedia Theater 
5.2.5 Maßnahmen 
Zahlreiche Akteur*innen der Freien Szene setzen sich umfangreich mit Nachhaltigkeit 
auseinander. Individuelle Nachhaltigkeitskonzepte, Leitfäden und Maßnahmen werden in der 
Regel in Nachhaltigkeits-AGs entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Darüber hinaus findet 
vielerorts eine Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit über das Programm, 
Begleitveranstaltungen, Netzwerktreffen und Kooperationen statt.  
 
Folgende Aufzählung gibt einen beispielhaften Einblick in verschiedene Initiativen: 
 
 Unterzeichnung und Implementierung des Code of Conduct „Zukunft. Feiern“ für einen 
nachhaltigen Clubbetrieb von zahlreichen Clubbetreibenden und Veranstalter*innen 
 Mehrere Clubbetreibende erstellen im Rahmen eines Projekts des Dezernats Klima, 
Umwelt, Grün und Liegenschaften und der KölnBusiness eine Gemeinwohlbilanz. 
 „Green Producing“ Leitfaden der Internationalen Filmschule Köln zu Nachhaltigkeit in der 
Projektarbeit und Filmproduktion Studierender 
 Die Veranstaltung „Global Day. Stories for Change“ im Rahmen des Filmfestivals 
Cologne präsentiert Strategien und Best Practice-Cases, wie Bewegtbild-Inhalte für die 
erfolgreiche Vermittlung entwicklungspolitischer Themen und die Inhalte der Globalen 
Ziele eingesetzt werden können. 
 Die Temporary Gallery führt mit „TOWARDS PERMACULTURAL INSTITUTIONS: 
CURATING TRANSFORMATION“ eine Workshop-Reihe zu sozial-ökologischen 
Transformationsprozessen in Kunstinstitutionen durch. 
 Durchführung von Vorträgen sowie Einblick in Best Practice-Beispiele zu Nachhaltigkeit 
im Musikbetrieb im Rahmen der Cologne Music Week 
 Ausstellungsprojekt „Between the trees“ des Museums für Angewandte Kunst in 
Zusammenarbeit mit dem Think Tank ökoRAUSCH e. V. zu Bedeutung und Wert des 
Baums im urbanen Kontext 
 Maßnahmen für einen nachhaltigen Betrieb in den Bereichen Theke, Technik, Bühne, 
Backstage und Besucher*innen im Gloria 
 Theatrale Forschungsreise zu den planetaren Grenzen des Süßwasserverbrauchs im 
Rahmen des Sommerblut Festivals

Beratungsverlauf (2)

12.03.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.04.2024 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0523/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
15.03.2024
Erstellt
05.02.2024 13:49