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V/0761/2024

Stadtteilentwicklungskonzept Angelmodde - Abschlussbericht

Vorlagen 26.11.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung, Sitzung am 20.02.2025, TOP 5.3

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

STEK Angelmodde Abschlussbericht November 2024

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Ansehen

Berichtsvorlage

19665 Zeichen

V/0761/2024 
V/0761/2024 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Stadtteilentwicklungskonzept Angelmodde - Abschlussbericht 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   10.12.2024 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht 
   20.02.2025 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Anlass / Hintergrund: 
 
Mit der Vorlage V/0391/2018 „Erarbeitung von Stadtteilentwicklungskonzepten und Durchführung von 
Zukunftswerkstätten für Außenstadtteile der Stadt Münster“ hat der seinerzeitige Ausschuss für 
Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen (ASSVW) in seiner Sitzung am 21.06.2018 die 
Verwaltung beauftragt – bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen – zunächst mit der Erarbeitung 
von Stadtteilentwicklungskonzepten (STEK) für die Stadtteile Nienberge, Roxel, Handorf und Hiltrup-
Ost zu beginnen. Für den Stadtteil Angelmodde wurde unter Punkt 2.5 beschlossen, dass vor Start 
der Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes die liegenschaftlichen Fragestellungen bezüglich 
der geplanten Wohnbauflächenentwicklungen gemäß den Ergebnissen der Planungswerkstatt 2030 
und der Fortschreibung des Wohnsiedlungsflächenkonzeptes 2030 abzuklären sind. Mit der Vorlage 
V/0671/2020 „Stadtteilentwicklungskonzept Angelmodde“ vom 27.07.2020 wurde die Verwaltung da-
mit beauftragt, vor dem Hintergrund der wohnbaulichen Entwicklungen in und um Angelmodde, wel-
che die Infrastruktur und Bevölkerungsstruktur von Angelmodde beeinflussen, mit der Erarbeitung des 
Konzeptes zu beginnen. Nach Fertigstellung der STEKs für Nienberge  (2020), Handorf (2021) und 
Hiltrup-Ost (2022) sowie vorhandenen freien Personalkapazitäten im Stadtplanungsamt, konnte da-
raufhin im Jahr 2021 mit der Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes für Angelmodde begon-
nen werden.  
 
Ziel des 2021 gestarteten Prozesses war es, die in Angelmodde vorhandenen Handlungsbedarfe zu 
identifizieren, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Leitbild der zukünftigen Entwick-
lung zu entwerfen, welches einen Rahmen für die Entwicklung Angelmoddes für die nächsten Jahre 
bieten soll. Dazu sollten im Rahmen einer breiten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und weite-
rer Akteurinnen und Akteure sowie der lokalen Politik, Leitziele und Maßnahmenvorschläge erarbeitet 
und diskutiert werden. Die Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes erfolgte durch das Stadt-
planungsamt. Das Planungsbüro plan -lokal PartmbH aus Dortmund wurde mit der Moderation von 
drei öffentlichen (Beteiligungs-)Veranstaltungen beauftragt (V/0671/2020). 
 
Stadtplanungsamt 
 
26.11.2024  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Drößler 
Telefon: 492-1262 
Droessler@stadt-
muenster.de

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V/0761/2024 
 
Erarbeitungsprozess: 
 
Die Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes verlief mehrstufig und dialogorientiert. Es fanden 
mehrere analoge, digitale und hybride Beteiligungsveranstaltungen statt. Es erfolgte zunächst eine 
umfassende Bestandsanalyse des Stadtteils mittels eines analogen / digitalen Fragebogens, der sich 
an die Bürgerschaft richtete, sowie persönlichen Gesprächen mit sogenannten Schlüsselpersonen im 
Stadtteil. Außerdem wurden die Grundschulen, Kinder und Jugendliche, Seniorinnen und Senioren 
sowie verschiedene Arbeitskreise beteiligt. Zudem wurden die Fachämter der Stadt Münster und die 
lokale Politik (Interfraktioneller Arbeitskreis) eingebunden. Die Ergebnisse der vielfältige n Beteili-
gungsformate wurden in einer hybriden Auftaktveranstaltung im August 2022 den Teilnehmenden 
vorgestellt. In drei verschiedenen Themengruppen konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Anre-
gungen, Ideen und Kritik aber auch Bedenken zur Stadtteilentwicklung mitteilen. Eine Arbeitsgruppe 
fand digital statt. Aufbauend auf den Ergebnissen der Bestandsanalyse sowie der Auftaktveranstal-
tung wurden verschiedene Maßnahmen - und Projektvorschläge in den drei Handlungsfeldern „Zu-
sammenleben und Infrastruktur“, „Wohnen und Wohnumfeld“ sowie „Landschaft, Freiraum und Klima“ 
erarbeitet. Diese Vorschläge wurden in einer Projektwerkstatt im April 2023 mit den Bürgerinnen und 
Bürgern intensiv diskutiert. Begleitend erfolgte zudem eine digitale Beteiligung (April / Mai 2023), in 
welcher alle Interessierten Ihre Meinung und Anregungen abgeben konnten. Interaktiv konnten zu-
dem weitere eigene (Maßnahmen-)Vorschläge gemacht werden. 
  
Der öffentliche Abschluss des Erarbeitungsprozesses erfolgte in einer Abschlussveranstaltung  im 
Februar 2024, die als Video aufgezeichnet wurde. Dort wurden der Erarbeitungsprozess sowie die 
Ergebnisse und das weitere Verfahren zur Umsetzung vorgestellt. Da ein Stadtteilentwicklungskon-
zept verschiedenste Themen und Fragestellungen betrifft, erfol gte parallel zur Öffentlichkeitsbeteili-
gung auch eine breite verwaltungsinterne und politische Begleitung (Interfraktioneller Arbeitskreis) 
des Prozesses u.a. zur Prüfung der Umsetzbarkeit von Maßnahmenvorschlägen.  
 
Gesamtstädtische Verkehrsthemen wurden im Rahmen der Erarbeitung des Stadtteilentwicklungs-
konzeptes ein Stück weit außen vorgelassen. Dazu zählen z.B. der zukünftige Ausbau des Alberslo-
her Weges, die Reaktivierung der WLE oder die Veloroutenplanung. Diese Planungen werden bereits 
in gesamtstädtischen Planungen und Prozessen, wie dem Masterplan 2035+ oder weiteren Verfah-
ren, unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, bearbeitet. Anregungen oder Hinweise 
zu diesen Projekten wurden im Rahmen des Erarbeitungsprozesses an die Fachämter weitergege-
ben.  
 
 
Wesentliche Ergebnisse des Stadtteilentwicklungskonzeptes: 
 
Durch den fortwährend intensiven Austausch und Beteiligung der Bürgerschaft und der Akteurinnen 
und Akteure im Stadtteil an der Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes, liegen folgende we-
sentliche Ziele und Ergebnisse für die zukünftige Stadtteilarbeit in Angelmodde vor: 
 
Übergeordnete Leitziele: 
 Die prägende Qualität des Stadtteils Angelmodde ist die Lage in einem attraktiven und ökolo-
gisch wertvollen Naturraum bei gleichzeitiger Nähe zur Innenstadt von Münster. Die Mitte des 
Stadtteils Angelmodde wird von grüner Kulturlandschaft geprägt. Schutz, Entwicklung und Er-
lebbarkeit dieser Naturräume werden für den Stadtteil sowie für die Gesamtstadt Müns ter 
gleichermaßen gewährleistet. 
 Die drei Ortsteile Angelmodde-Dorf, Angelmodde-Waldsiedlung und Angelmodde-West besit-
zen jeweils eine eigen e Identität und entwickeln sich  ihrem individuellen Charakter entspre-
chend weiter. 
 Die drei Ortsteile werden untereinander stärker vernetzt. 
 Die Lebensqualität in allen drei Ortsteilen wird weiter gestärkt und ausgebaut.

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V/0761/2024 
Wesentliche handlungsfeldbezogene Ziele: 
 
Zusammenleben und  
Infrastruktur 
Wohnen und Wohnumfeld Landschaft, Freiraum und 
Klima 
Bildung-, Beratungs - und Kul-
turangebote werden gefördert 
und perspektivisch auf in einer 
sozialen Einrichtung auf dem 
Clemens-     August-Platz ver-
ortet. 
Vielfältige und bezahlbare 
Wohnformen für Familien sol-
len in allen Ortsteilen geschaf-
fen und dauerhaft gesichert 
werden. 
Sicherung der Grünflä chen 
zwischen den Ortsteilen und 
Förderung der Naherholungs-
potenziale. 
 
Der Zusammenhalt der vielfäl-
tigen Nationen und Kulturen in 
Angelmodde wird gefördert.  
Aufwertung und ggf. Neuge-
staltung öffentlicher Räume. 
 
Verbesserung und Ausbau der 
Vernetzung und Erreichbarkeit 
im Stadtteil, z.B. durch Fuß - 
und Radwege. 
Anpassung der Bildungsinfra-
struktur für Kinder und Jugend-
liche.  
Die Verkehrssicherheit sowie 
die Sicherheit im Allgemeinen 
werden im Stadtteil verbessert. 
Sicherung touristischer Ange-
bote und ggf. Erweiterung. 
Verbesserung der verkehrli-
chen Anbindung innerhalb des 
Stadtteils und in angrenzende 
Stadtteile. 
Sanierung von Wohnungsbe-
ständen und Förderung von 
öffentlich geförderten Wohn-
raum. 
Klimaschutz und Klimaanpas-
sung werden durch vielfältige 
Maßnahmen im Freiraum -, 
Verkehrs- und Wohnungssek-
tor berücksichtigt. 
Die Nahversorgungsangebote 
werden gesichert und wenn 
möglich, insbesondere in An-
gelmodde-Dorf und Angelmod-
de-Waldsiedlung, erweitert.  
  
 
Handlungsfeld Zusammenleben und Infrastruktur: 
Das Handlungsfeld Zusammenleben und Infrastruktur ist das Handlungsfeld mit den meisten Projek-
ten und Maßnahmenvorschlägen im Stadtteilentwicklungskonzept. Dabei wird eine gr oße Themen-
breite abgedeckt. Insgesamt ist es u.a. Ziel, die vorhandenen Bildungs-, Beratungs- und Kulturange-
bote zu erhalten, zu stärken sowie weiter auszubauen.  
Ein perspektivisch auf dem Clemens-August-Platz entstehendes sozial-integratives Zentrum auf dem 
jetzigen Grundstück der ASB Großkindertagespflege, könnte die vielfältigen Angebote, insbesondere 
für die Waldsiedlung, bündeln. Intensive Gespräche und Überlegungen einzelner Akteure finden be-
reits statt. Ein Finanzierungs- und Umsetzungskonzept muss hierfür erstellt werden. Ein mögliches 
Quartierszentrum auf dem Clemens-August-Platz bietet zudem ein großes sozial-räumliches Potenzi-
al und könnte zudem weitere Aufwertungsmaßnahmen des Platzes ermöglichen bzw. mit sich ziehen. 
Treffpunkte und Begegnungsorte für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil, besonders für die Ju-
gendlichen, sollen bedarfsgerecht geschaffen und ausgebaut werden, sodass eine stärkere Vernet-
zung unter den drei Ortsteilen stattfinden kann. Hier ist u.a. das Kulturamt der Stadt Münster mit sei-
nem Stadtteilkulturmanagement bereits im Stadtteil aktiv und in Gespräche n mit Akteurinnen und 
Akteuren vor Ort. Im Rahmen des Beteiligungsprozesses wurden die vorhandenen Angebote sowie 
neue informelle Treffpunktmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Waldsiedlung intensiv dis-
kutiert. Darauf wird in der Umsetzungsphase  ein großes Augenmerk gelegt werden müssen. Dieses 
Thema wurde von den politischen Vertreterinnen und Vertretern im Stadtbezirk Südost bereits aufge-
nommen. Vorhandene Sportangebote sollen erhalten und wenn möglich weiterentwickelt werden. Ein 
Fokus wird ebenfalls auf die Nahversorgung gelegt werde n müssen. Vor allem die  Sicherung (und 
ggf. der Ausbau) des vorhandenen Nahversorgers K+K an der Kreuzung Am Schütthook / Albersloher

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V/0761/2024 
Weg hat eine hohe Priorität. Außerdem soll die v erkehrliche Anbindung zur Innenstadt, nach Wol-
beck, Hiltrup und nach Gremmendorf sowie die Vernetzung im Stadtteil verbessert werden.  
 
Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Das Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld hat insgesamt fünf Maßnahmen- und Projektvorschlä-
ge und gliedert sich in zwei Gruppen. Zum einen in das Themenfeld Wohnen und Wohnumfeld sowie 
in das Themenfeld Sicherheit und Sauberkeit.  
Wichtiges Ziel für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils ist es, die neuen Baugebiete in und um 
Angelmodde mit der vorhandenen Infrastruktur zu verknüpfen. Dieses Ziel wurde von den Menschen 
im Rahmen des Beteiligungsprozesses deutlich artikuliert. Für das Baugebiet südlich der Hiltruper 
Straße haben die Erschließungsarbeiten begonnen. Den Bewohnerinnen und Bewohnern, besonders 
in der Waldsiedlung, war eine Verzahnung der Infrastruktur (z.B. zukünftiger Schulweg zur Eichen-
dorffschule) und Integration der neuen Bewohnerinnen und Bewohner des künftigen Baugebiets süd-
lich Hiltruper Str. wichtig. Ein weiteres Ziel soll die Schaffung von vielfältigen und bezahlbaren Wohn-
formen sein, insbesondere für Fam ilien und ältere Menschen. Die (energetische) Sanierung von 
Wohnungs- und Gebäudebeständen ist zukünftig enorm wichtig, damit Angelmodde weiter als attrak-
tiver Wohnstandort bestehen kann. Teilweise weisen die öffentlichen Räume, wie z.B. in Bereichen 
des Geschosswohnungsbaus, Mängel in der Aufenthaltsqualität auf. Hier gilt es, Ansätze und Lösun-
gen für eine Aufwertung zu finden. Dies kann nur gemeinsam mit den Wohnungsbaugesellschaften 
und der Bewohnerschaft umgesetzt werden. Zum Teil erfolgten bereits einige Aufwertungsmaßahmen 
im Stadtteil wie z.B. Spielplatzsanierungen. Weitere mögliche Maßnahmen können z.B. eine Verbes-
serung der Infrastruktur für Fahrradabstellanlagen im Umfeld des Geschosswohnungsbaus sein.  
Den Bürgerinnen und Bürgern war im Rahmen der Beteiligung ebenso das Thema Sicherheit / Sau-
berkeit und insbesondere die Verkehrssicherheit wichtig. Es wurden viele Anregungen und Vorschlä-
ge unterbreitet wie z.B. Verbesserungen in de r Beleuchtung. Hier soll zukünftig sukzessiv eine Um-
stellung auf LED Beleuchtung stattfinden; zusätzliche Beleuchtung ist jedoch größtenteils aufgrund 
vorhandener Naturschutzgebiete, Waldgebiete oder des Schutzes von Tieren nicht möglich . Es gab 
zudem viele Anregungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wie z.B. auf der Theodor-Heuss-
Straße oder dem Angelmodder Weg, hier stehen noch Prüfungen seitens der Verwaltung aus. In der 
Vergangenheit waren bestimmte Maßnahmen jedoch aus rechtlicher Restriktionen nicht umsetzbar. 
Dennoch muss zukünftig der Fokus auf eine Verbesserung der Verkehrssicherheit durch verschiede-
ne (alternative) Maßnahmen gelegt werden.  
 
Handlungsfeld Landschaft, Freiraum und Klima: 
Im Handlungsfeld Landschaft, Freiraum und Klima wurden im Rahmen des Stadtteilentwicklungskon-
zeptes fünf Maßnahmen- und Projektvorschläge erarbeitet. Diese gliedern sich in zwei Bereiche: Kli-
maschutz sowie Naherholung und Tourismus. Angelmodde zeichnet sich durch seine Lage in einem 
attraktivem Landschaftsraum mit hoher ökologischer Bedeutung, Naherholungsqualitäten und Frei-
räumen aus. Die  Bürgerinnen und Bürger schätzen diese Qualitäten, die ruhige Lage Angelmoddes 
im Stadtgebiet und die kurzen Wege in die Innenstadt sowie in die angrenzenden Stadtteile, und die 
damit verbundene hohe Lebensqualität. Es gibt ein gutes Netz an Fuß-, Rad- und Wanderwegen wel-
ches es weiter zu qualifizieren gilt, auch in Hinblick auf die Vernetzung mit den neuen Baugebieten 
wie z.B. nach Hiltrup-Ost oder zum ehemaligen Westfalengelände. Aber auch die Veloroutenplanung 
spielt künftig eine wichtige Rolle, wenn es um die Verbesserung und Qualifizierung des Fuß - und 
Radverkehrs geht. Weiterhin zeichnet sich Angelmodde durch seine Flussläufe mit Werse und Angel, 
ein gutes Gastronomie- und Freizeitangebot sowie zahlreichen Spielplätzen aus.

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Ein ökologischer Ansatzpunkt hinsichtlich des Hochwasserschutzes mündete bereits in der Erstellung 
einer Starkregengefahrenkarte, welche für weitere Planungen als Grundlage dienen soll. Weitere Re-
naturierungsmaßnahmen sowie Hochwasserrisikomanagement -Pläne sind seitens der Verwaltung 
vorgesehen. In Angelmodde wurden und werden viele Spielplätze saniert. Dazu zählt zum Beispiel 
aktuell der Spielplatz an der Annette-von-Droste-Hülshoff Grundschule welcher saniert wird oder der 
erneuerte Spielplatz am Middelkamp. Bald soll auch der Spielplatz an der Vogelrohrsheide saniert 
werden. Der Kanu-Tourismus soll ebenfalls gesichert aber nicht stärker ausgebaut werden. Ziel im 
Stadtteilentwicklungskonzept ist zudem die touristische Entwicklung in Angelmodde-Dorf durch e ine 
Stärkung und Verknüpfung von künstlerischen, kulturellen und touristischen (Ausflugs -)Zielen, Maß-
nahmen und Angeboten. Ein sogenannter Kunst- und Kulturweg als Mittel der landschaftlichen Ver-
knüpfung und Vernetzung der drei Ortsteile, unter Hervorhebung besonderer Orte im Stadtteil, könnte 
zudem die Stadtteilidentität und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, vorhandene Fuß - und 
Radwege verknüpfen sowie neue Treffpunkte und Orte der Kommunikation schaffen.  
 
 
Weiteres Vorgehen / Umsetzung 
Das vorliege nde Stadtteilentwicklungskonzept bildet ein informelles Planungsinstrument, welches 
eine strategische Orientierung und den Rahmen für die weitere Entwicklung des Stadtteils abbildet. 
Es kann von den politischen Vertreterinnen und Vertretern, den Fachämtern der Stadt Münster, den 
Bürgerinnen und Bürgern sowie den Akteurinnen und Akteuren vor Ort genutzt werden, um auf 
Grundlage der darin formulierten Ziele und Maßnahmenvorschläge einzelne Projekte anzustoßen und 
falls erforderlich die nötigen finanziellen Mittel bereitzustellen.  
Die in diesem Konzept vorgestellten Ziele und Maßnahmenvorschläge  haben, bedingt durch ver-
schiedene Faktoren, einen unterschiedlichen Umsetzungshorizont. Während sich einige Projekte be-
reits in Umsetzung befinden bzw. mittelfristig u mgesetzt werden, bedarf es bei anderen Projekten 
längerer Planungen, Abstimmungen oder auch noch weiterer politischer / planerischen / rechtlicher 
und finanzieller Voraussetzungen. Zudem bedarf es bei einigen Projekten personeller und finanzieller 
Ressourcen innerhalb der Stadtverwaltung. Die Reihenfolge bzw. Priorität der handlungsfeldbezoge-
nen Ziele bzw. Maßnahmen und Schwerpunkte im Stadtteilentwicklungskonzept wurde vom Interfrak-
tionellen Arbeitskreis vorgeschlagen. Zudem wurden bei den Maßnahmenvorschlägen verschiedene 
Umsetzungshorizonte, mögliche Abhängigkeiten und Voraussetzungen sowie Umsetzungsprioritäten 
aufgezeigt.  
Einige Maßnahmen und Projekte konnten bereits während der Erarbeitungsphase umgesetzt werden: 
 Feuerwehrgerätehaus Angelmodde-Dorf: Einbau einer zusätzlichen Tür 
 Wohnumfeldverbesserung in der Waldsiedlung: Verbesserungen und regelmäßigere Reini-
gung der Spielplätze durch die LEG; Entfernung eines defekten Jägerzauns an der Eichen-
dorffstraße  
 Sanierung des Spielplatzes am Middelkamp und A ufwertung / Ergänzung Spielplatz an der 
Boelstraße  
 Organisation und Durchführung eines Sommerfestes verschiedener Akteurinnen und Akteure 
in der Waldsiedlung zur Stärkung des Zusammenhalts, der Nachbarschaft und Stadtteilidenti-
tät 
 
Neben den geplanten wohnbaulichen Entwicklungen (Westfalen -Gelände und Baugebiet südlich 
Hiltruper Str.) und damit einhergehend die Anpassung der sozialen und verkehrlichen Infrastruktur 
(wie KiTa -und Schulneubau bzw. einem Verkehrskonzept für die Heidestraße) und weiteren Ma ß-
nahmen wie der Sanierung der Annette -von-Droste-Hülshoff Grundschule oder die Sanierung der 
Angelbrücke in Angelmodde-Dorf, sind weitere Maßnahmen und Projekte geplant, u.a.: 
 Austausch der Straßenbeleuchtung auf LED 
 Car-Sharing Angebote am Standort Am Schütthook

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V/0761/2024 
 Zusätzliche Hundekotbeutelspender am Standort Haus Angelmodde 
 Instandsetzung der Fahrbahn Angelmodder Weg – Pirolweg – Elsterweg; von Osten bis zum 
Amselweg.  
 Erarbeitung eines gesamtstädtischen Sportflächenentwicklungskonzepts 
 
Die Begleitung des Umsetzungsprozesses wird im Stadtplanungsamt vor allem durch eine Stadtteil-
kümmerin übernommen. Diese wird Ansprechpartnerin für die Begleitung der Umsetzung der im 
Stadtteilentwicklungskonzept genannten Maßnahmen und Projekte sein und dabei stets im engen  
Austausch mit den zuständigen Fachämtern stehen. Zudem stehen im Stadtteil - und Quartiersma-
nagement von Münster Marketing weitere Kolleginnen zur Verfügung, die in Abstimmung mit dem 
Stadtplanungsamt ausgewählte Projekte auf Grundlage der Ergebnisse des Stadteilentwicklungskon-
zeptes initiieren und deren Umsetzung begleiten. Die Bürgerinnen und Bürger sowie Akteurinnen und 
Akteure aus dem Stadtteil sollen im Rahmen geeigneter Beteiligungsformate weiterhin aktiv und in-
tensiv in die zukünftige Stadtteilarbeit  eingebunden werden. Zur Umsetzung von Maßnahmen und 
Projekten können zudem Anträge an die Stadt Münster gestellt werden. Diese prüft dann eine mögli-
che Umsetzung unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie z.B. vorhandener finanzieller und 
personeller Ressourcen.   
 
 
 
I.V. 
 
Gez. 
 
 
Robin Denstorff 
Stadtbaurat 
 
Anlagen: 
Anlage A 
Anlage 1: Abschlussbericht Stadtteilentwicklungskonzept Angelmodde

Anlage A

3549 Zeichen

Anlage A zur V/0761/2024 
Kurzüberblick 
Unter intensiver Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie weiterer Akteure hat die 
Verwaltung ein Stadtteilentwicklungskonzept für Angelmodde erarbeitet. Dieses soll den drei 
Ortsteilen einen Rahmen für zukünftige Entwicklungen geben. Auf Basis der erarbeiteten Ziele 
und Leitlinien soll – durch Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen und Projektvorschläge – 
Angelmodde zu einem attraktiven Wohn- und Lebensort weiterentwickelt werden. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit dieser Vorlage wird das Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und 
Erlebnisqualität weiterentwickeln: 
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesell-
schaft“ 
verfolgt.  
Insbesondere liegt der Fokus auf dem Ziel der Weiterentwicklung von Angelmodde mit hoher 
Wohn- und Lebensqualität. Der vorliegende Abschlussbericht zum Stadtteilentwicklungs-
konzept Angelmodde kann von den Ratsgremien genutzt werden, um auf Grundlage der darin 
formulierten Maßnahmenvorschläge einzelne Projekte anzustoßen und evtl. die erforderlichen 
finanziellen Mittel bereitzustellen. Die Umsetzung der Maßnahmen im Stadtteilentwicklungs-
konzept können dabei auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie 2030 leisten. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja  Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein   
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt entstehen keine Kosten. Ggf. erforderliche Kosten für die Umset-
zung einzelner Maßnahmen / Projekte werden zu den jeweils entsprechenden Zeitpunkten in ge-
sonderten Vorlagen zur Entscheidung vorgelegt. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
x überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Mit der Vorlage V/0391/2018, Beschlusspunkt 2.5, wurde vom damaligen ASSVW Mitte 2018 be-
schlossen, dass für den Stadtteil Angelmodde mit der Erarbeitung eines Stadtteilentwicklungs-
konzeptes begonnen werden soll, sobald die liegenschaftlichen Fragestellungen für die geplanten 
Wohnbauflächenentwicklungen gemäß den Ergebnissen der Planungswerkstatt 2030 und der 
Fortschreibung des Wohnsiedlungsflächenkonzeptes 2030 abschließend geklärt sind. Mit der Vor-
lage V/0671/2020 wurde die Verwaltung dann damit beauftragt ein Stadtteilentwicklungs-konzept 
für Angelmodde zu erarbeiten. Das Stadtteilentwicklungskonzept dient als informelles Plankon-
zept zur Vorbereitung konkreter Bauleitplanung sowie weiterer Planungen.

Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die Ergebnisse des Stadtteilentwicklungsprozesses nehmen in verschiedenen Bereichen auch 
Themen des Demografischen Wandels auf, da für verschiedene Zielgruppen u.a. auch für Senio-
ren bedarfsgerecht weiterer Wohnraum geschaffen und die soziale Infrastruktur für den Stadtteil 
für alle Bevölkerungsgruppen (u.a. Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen) bewahrt und 
weiterentwickelt werden soll. Mit der Umsetzung verschiedener Maßnahmen kann ein Beitrag zur 
Nachhaltigkeitsstrategie 2030 und damit auch zum Klimaschutz geleistet werden.

STEK Angelmodde Abschlussbericht November 2024

172041 Zeichen

Stadtplanungsamt
Stadtteilentwicklungskonzept
Angelmodde
Beiträge zur Stadtforschung, Stadtentwicklung, Stadt planung 4/2024

Stadtteilentwicklungskonzept

INHALT 
 
I. Einleitung .......................................................................................... ................................ 1 
1.1 Planungsanlass ............................................................................................ ................ 2 
1.2 Ablauf des Erarbeitungsprozesses ............................................................................... 2 
II. Grundlagen.......................................... ................................................... .......................... 7 
2.1 Einordnung in das Stadtgefüge ............................................................................... ..... 7 
2.2 Stadtteil Angelmodde ..................................................................................... .............. 8 
2.3 Gebietsabgrenzung des Betrachtungsraums ................................................................ 9 
2.4 Historische Entwicklung des Stadtteils ....................................................................... 10 
III. Bestandsanalyse und Charakterisierung des Stadtteils ............................................ 12 
3.1 Siedlungsstruktur und Planungsrecht ......................................................................... 12 
3.2 Bevölkerungs- und Sozialstruktur ...............................................................................  15 
3.3 Wohnen ................................................................................................ ...................... 18 
3.4 Zusammenleben und soziale Infrastruktur .................................................................. 18 
3.5 Kultur ............................................................................................... ........................... 21 
3.6 Seniorinnen und Senioren im Stadtteil ........................................................................ 22 
3.7 Treffpunkt Waldsiedlung .................................................................................... ......... 22 
3.8 Sportflächen und Sportangebote ................................................................................ 22 
3.9 Sicherheit und Sauberkeit .................................................................................. ........ 23 
3.10 Nahversorgung ............................................................................................. ............ 23 
3.11 Mobilität und Erreichbarkeit .................................................................................... .. 23 
3.12. Freiraum, Landschaft und Klima .............................................................................. 25 
IV. Stärken und Schwächenanalyse ................................................................................. 27 
V. Identität ........................................................................................... ............................... 32 
VI. Zielperspektive für Angelmodde ............................................................................... .. 33 
VII. Maßnahmenkonzept ........................................................................................ ............ 35 
7.1 Maßnahmenkonzept ........................................................................................... ........ 35 
      Handlungsfeld Zusammenleben und Infrastruktur ...................................................... 36 
 1. Miteinander ............................................................................................. ........... 38 
 2. Soziale Teilhabe und Bildung ............................................................................ 46 
 3. Sportangebote .......................................................................................... ......... 53 
 4. Kultur ............................................................................................... .................. 54 
 5. Nahversorgung ............................................................................................. ..... 57 
 
 6. Verkehr und Glasfaserausbau ........................................................................... 59 
 7. Quartiersmanagement für die Waldsiedlung ...................................................... 61

Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld................................................................... 62 
 8. Sicherheit und Sauberkeit ..................................................................................  63 
 9. Wohnen und Wohnumfeld ................................................................................. 67 
 
          Handlungsfeld Landschaft, Freiraum und Klima ......................................................... 72 
 10. Klimaschutz ........................................................................................... .......... 73 
 11. Naherholung und Tourismus ............................................................................ 76 
VIII. Fazit ............................................................................................ ................................. 83 
QUELLEN ............................................ ................................................... ............................ 85

1 
 
I. Einleitung                 
 
Der Stadtteil Angelmodde liegt ca. 6 Kilome-
tern südöstlich der Innenstadt von Münster. 
Umgeben von einem ökologisch hochwerti-
gen Landschaftsraum bietet er den rund 
9.000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine 
hohe Wohn- und Lebensqualität.                   
Angelmodde ist ein heterogener Stadtteil, 
der sich in drei Ortsteile gliedert, die jeweils 
ihre eigenen Besonderheiten und Charak-
tere aufweisen.  
 
Angelmodde-Dorf mit rund 1.700 Einwohne-
rinnen und Einwohnern hat einen eher dörf-
lichen Charakter, mit seiner Lage zwischen 
Werse und Angel und seinem historischen 
Ortskern. Angelmodde-Waldsiedlung mit 
rund 3.200 Einwohnerinnen und Einwohnern 
ist sehr multikulturell geprägt. 
Angelmodde-West hat ca. 3.600 Einwohne-
rinnen und Einwohner, ist stark durch Wohn-
bebauung geprägt und orientiert sich räum-
lich sowie infrastrukturell sehr an Gremmen-
dorf.  
Durch die Dreiteilung des Stadtteils gibt es 
keine funktionale Mitte bzw. kein Stadtteil-
zentrum, weshalb es auch keine zentralen 
Dienstleistungs- oder Versorgungsangebote 
für den gesamten Stadtteil gibt. Die Ortsteile 
orientieren sich zu den Nachbarstadtteilen – 
Gremmendorf, Wolbeck sowie Hiltrup.  
 
In Zukunft kommen auf den gesamten Stadt-
teil mit den drei Ortsteilen unterschiedliche 
Herausforderungen zu. Einerseits muss   
Angelmodde mit Entwicklungen von „Außen“ 
umgehen aber auch auf kleinräumliche,     
lokale Veränderungen und Fragestellungen 
reagieren. 
  
  
 
 
Zu den von außen wirkenden Herausforde-
rungen sind insbesondere die Baugebiets-
entwicklungen des York-Quartiers in Grem-
mendorf und das derzeit in Planung befindli-
che Baugebiet Hiltrup-Ost zu nennen.  
Aber auch die neuen Baugebiete südl. Hiltru-
per Straße mit rund 250 geplanten Wohnein-
heiten sowie das künftige Baugebiet Westfa-
len mit rund 420 geplanten Wohneinheiten 
werden einen starken Zuwachs an Einwoh-
nerinnen und Einwohnern in Angelmodde 
generieren. Mit dem absehbaren Einwohner-
zuwachs muss auch die Infrastruktur, z.B. 
die Kita-Versorgung, das Schulangebot so-
wie Versorgungs- bzw. Dienstleistungsan-
gebote im Stadtteil angepasst werden. 
 
Neben den von außen wirkenden Herausfor-
derungen gibt es eine Vielzahl an kleinteili-
gen Fragestellungen, für die in den drei Orts-
teilen Antworten gefunden werden müssen.  
In der Waldsiedlung gilt es weiterhin, insbe-
sondere die sozialen Angebote und Bera-
tungsstrukturen zu erhalten, aber auch In-
vestitionen in den Gebäudebestand zu täti-
gen. Lösungen müssen ebenfalls für den 
Clemens-August-Platz, im Rahmen einer 
Aufwertung sowie neuer Nutzungen auf bzw. 
rund um den Platz, gefunden werden, so-
dass dieser wieder ein Treffpunkt im Stadt-
teil werden kann.  
Wichtig wird es ebenfalls sein, die künftigen 
Bewohnerinnen und Bewohner des Bauge-
biets südlich Hiltruper Straße in die vorhan-
dene Stadtteilstruktur zu integrieren.  
In Angelmodde-Dorf gilt es die touristischen 
und kulturellen Angebote zu bewahren (z. B. 
Gastronomie und Kanu-Tourismus) und ggf. 
weiter zu stärken (z.B. Fürstin-von-Gallitzin-
Haus). Ebenfalls wird es hier mit der Reakti-
vierung der WLE (Westfälische Landesei-

2 
 
senbahn) wieder einen Bahnhaltepunkt ge-
ben
. Das Thema Verkehr und ÖPNV wird 
daher in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.  
In Angelmodde-West wird künftig das neue 
Baugebiet auf dem ehemaligen Westfalen 
Gelände entstehen. Hier müssen ebenfalls 
Lösungen zur Integration und zum Ausbau 
der (verkehrlichen) Infrastruktur gefunden 
werden. Neben den geplanten Wohneinhei-
ten ist zudem eine weiterführende Schule 
geplant. 
 
Diese Entwicklungen gilt es im Rahmen des 
Stadtteilentwicklungskonzeptes für Angel-
modde mitzudenken, die Chancen dieser 
Entwicklungen für alle drei Ortsteile aufzu-
greifen und die Zielrichtung zu erarbeiten, in 
welche sich der Stadtteil entwickeln kann. 
Dabei geht es nicht nur darum, für jeden 
Ortsteil Maßnahmen oder Projekte zu entwi-
ckeln – wichtig wird sein, die Waldsiedlung, 
das Dorf und den Westen von Angelmodde 
wieder stärker zu vernetzen und zusammen-
zubringen. 
1.1 Planungsanlass  
  
Mit der Vorlage V/0391/2018 „Erarbeitung 
von Stadtteilentwicklungskonzepten und 
Durchführung von Zukunftswerkstätten für 
Außenstadtteile der Stadt Münster“ hat der 
seinerzeitige Ausschuss für Stadtplanung, 
Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen 
(ASSVW) in seiner Sitzung am 21.06.2018 
die Verwaltung beauftragt – bei Vorliegen 
bestimmter Voraussetzungen – zunächst mit 
der Erarbeitung von Stadtteilentwicklungs-
konzepten (STEK‘s) für die Stadtteile Nien-
berge, Roxel, Handorf und Hiltrup-Ost zu be-
ginnen. Für den Stadtteil Angelmodde wurde 
beschlossen, dass vor Start der Erarbeitung 
des Stadtteilentwicklungskonzeptes die Be-
reitstellung der Liegenschaften für die ge-
planten Wohnbauflächen abzuklären ist.  
 
 
Nach Fertigstellung der STEKs für Nien-
berge, Handorf sowie Hiltrup-Ost konnte im 
Jahr 2021 mit der Erarbeitung des Stadtteil-
entwicklungskonzeptes für Angelmodde be-
gonnen werden.  
Mit der Vorlage V/0671/2020 „Stadtteilent-
wicklungskonzept Angelmodde“ vom 
27.07.2020 wurde die Verwaltung damit be-
auftragt, unter den bereits aufgeführten 
wohnbaulichen Entwicklungen in und um 
Angelmodde, welche die Infrastruktur und 
Bevölkerungsstruktur Angelmodde beein-
flussen, mit der Erarbeitung des Stadtteilent-
wicklungskonzeptes zu beginnen.  
1.2 Ablauf des Erarbeitungsprozesses 
 
Der Erarbeitungsprozess zum Stadtteilent-
wicklungskonzept verlief mehrstufig und dia-
logorientiert. Im ersten Schritt wurde eine 
umfassende Bestandsanalyse (Stärken und 
Schwächen, Potenziale und Risiken), für An-
gelmodde mit Hilfe verschiedener Beteili-
gungsformate und Gespräche erstellt. Dabei 
wurden über 20 Schlüsselpersonengesprä-
che geführt. Zudem wurden die städtischen 
Fachämter sowie ein interfraktioneller Ar-
beitskreis der Bezirksvertretung Südost mit 
eingebunden. Die Bürgerinnen und Bürger 
im Stadtteil wurden mehrfach durch analoge 
und digitale / hybride Beteiligungsmöglich-
keiten nach ihren Anregungen, Ideen und 
Meinungen gefragt. Die Kinder im Stadtteil 
wurden über eine Zusammenarbeit mit den 
beiden Grundschulen eingebunden. Die Se-
niorinnen und Senioren sowie Jugendliche 
konnten sich durch Gespräche und Spazier-
gänge in den Prozess einbringen.  
Folgende Beteiligungsschritte und -formate 
fanden statt:

3 
 
 
Vorab-Beteiligung Fachämter Stadt     
Münster – Sommer / Herbst 2021 
 
Als Einstieg in den interdisziplinären Erarbei-
tungsprozess des Stadtteilentwicklungskon-
zeptes fand ein Austausch mit den beteilig-
ten Fachämtern zur Einschätzung des Stadt-
teils sowie über bereits laufende und ge-
plante Projekte in Angelmodde statt. 
Auf Grundlage dieser Informationen konnten 
erste Stärken, Schwächen und Handlungs-
bedarfe aus verwaltungsinterner Sicht     
zusammengestellt und ausgewertet werden. 
 
 
 
 
 
 
Interfraktioneller Arbeitskreis – Sommer 
2021 
 
Zur Begleitung des Erarbeitungsprozesses 
wurde ein Interfraktioneller Arbeitskreis je-
weils ein Mitglied der in der Bezirksvertre-
tung Münster-Südost vertretenen Fraktio-
nen, der Bezirksbürgermeister sowie die Be-
zirksverwaltungsstellenleitung) gebildet. 
Dieser stand dem Bearbeitungsteam des 
Stadtteilentwicklungskonzeptes beratend 
zur Seite. 
 
 
 
Abbildung 1: Erarbeitungsschritte Stadtteilentwicklungskonzept Angelmodde

4 
 
Schlüsselpersonenbefragung – Sommer 
2021 bis Frühjahr 2022 
 
In Zusammenarbeit mit dem Interfraktionel-
len Arbeitskreis wurde ein Fragebogen auf 
Grundlage der verwaltungsinternen Informa-
tionen und seiner Auswertung zur Befragung 
von Schlüsselpersonen erstellt. In persönli-
chen Interviews wurden rund 20 Personen, 
die einen besonderen Bezug zur Stadtteilbe-
völkerung haben – z.B. Vertreterinnen und 
Vertreter von Vereinen, Kirchen, Bürgeriniti-
ativen, Sozialverbänden, sozialen Infrastruk-
tureinrichtungen wie Schulen, einzelnen 
Schulklassen, Kitas und Wohnungsbauge-
sellschaften, zu Stärken und Schwächen be-
fragt.  
 
  
 
 
Befragung der Bürgerinnen und Bürger 
durch Flyer (analog / digital) – Februar bis 
März 2022 
Alle Bürgerinnen und Bürger aber auch Insti-
tutionen und Vereine im Stadtteil konnten 
sich von Februar bis März 2022 an einer Be-
fragung des Stadtplanungsamtes beteiligen. 
Mit den formulierten Fragen wurden Stärken 
und Schwächen gesammelt sowie die Po-
tenziale und zukünftigen Herausforderungen 
für Angelmodde identifiziert. Der Fragebo-
gen konnte auch digital abgerufen werden. 
Für die analoge Beteiligung lagen die Frage-
bögen mit einem adressierten Rückum-
schlag an vielen Stellen im Stadtteil aus.     
Mit 455 ausgefüllten Fragebögen zeigten die 
Bürgerinnen und Bürger ihr großes Interesse 
an der Entwicklung des Stadtteils. Nahezu 
90% der Fragebögen wurden online ausge-
füllt.   
Beteiligung der Grundschülerinnen und 
Grundschüler – Frühjahr 2022 
 
Die Schülerinnen und Schüler der jeweils 3. 
und 4. Klassen der Eichendorfschule Angel-
modde und der Annette-von-Droste-Hüls-
hoff-Schule Angelmodde wurden mit einem 
eigens kindgerechten Fragebogen am Erar-
beitungsprozess des Stadtteilentwicklungs-
konzeptes beteiligt. 
Abbildung 2: Bürgerumfrage 
Abbildung 3: Bürgerumfrage

5 
 
 
Beteiligung der Seniorinnen und Senio-
ren – Frühjahr 2022 
 
Die Seniorinnen und Senioren des Stadtteils 
wurden durch Gespräche im Arbeitskreis  
„Älter werden in Angelmodde und Gremmen-
dorf“, sowie durch Interviews mit Schlüssel-
personen, z.B. mit der Leitung des Alten-
zentrums und durch ein separates Gespräch 
mit Seniorinnen und Senioren am 13. April 
2022 in den Prozess eingebunden. 
 
Beteiligung der Jugendlichen / Bewohner 
der Waldsiedlung – Sommer 2022 
 
Die Interessen und Bedarfe vom Jugendli-
chen in der Walsiedlung wurden durch     
Gespräche mit Vertretern des Jugendzent-
rums Mobile sowie mit Jugendlichen im Rah-
men eines Rundgangs in der Waldsiedlung 
besprochen.  
Der Rundgang fand am 08. Juli 2022 statt.  
Die Bearbeiterinnen des Stadtteilentwick-
lungskonzeptes wurden dabei von Vertrete-
rinnen und Vertretern des Arbeitskreises 
Waldsiedlung und des Streetworkers beglei-
tet. Ziel war es außerdem, mit Bewohnerin-
nen und Bewohnern der Waldsiedlung ins 
Gespräch zu kommen, da die bisherigen Be-
teiligungsangebote im Vergleich zu der Be-
völkerung der Ortsteile Angelmodde-Dorf 
und Angelmodde-West nur wenig genutzt 
wurden. Die Bearbeiterinnen des Stadtteil-
entwicklungskonzeptes nahmen ebenfalls 
an Besprechungen des „Arbeitskreises 
Waldsiedlung“ teil.  
 
Auftaktveranstaltung – 22. August 2022 
im Schulzentrum Wolbeck      
                                                                      
Die Ergebnisse der vielfältigen Beteiligungs-
formate wurden in einer hybriden Auftaktver-
anstaltung am 22. August 2022 im Schul-
zentrum Wolbeck der Bürgerschaft vorge-
stellt.  
 
 
Bild 1: Bezirksbürgermeister Peter Bensmann eröffnet 
die Veranstaltung
 
Im Anschluss der Ergebnispräsentation 
konnten die Teilnehmenden mit Fachleuten 
aus der Verwaltung in drei Arbeitsgruppen 
folgende Themenschwerpunkte diskutieren: 
 
Zusammenleben und Infrastruktur  
Wohnen und Wohnumfeld  
Landschaft, Freiraum und Naherholung  
 
Für die online Teilnehmenden wurde eine di-
gitale Diskussionsrunde eingerichtet, in der 
alle drei Themenschwerpunkte angespro-
chen werden konnten. 
 
 
Bild 2: Arbeitsgruppe Wohnen und Wohnumfeld

6 
 
Bild 5: Podiumsdiskussion Abschlussveranstaltung 
Bild 3: Arbeitsgruppe Zusammenleben u. Infrastruktur 
 
Projektwerkstatt – April / Mai 2023 
 
Im Rahmen einer Projektwerkstatt im April 
und Mai 2023 wurden 25 Projektsteckbriefe 
in drei Handlungsfeldern der Bürgerschaft 
vorgestellt. Die Projektvorschläge wurden 
aus der vorherigen Bestandsanalyse sowie 
den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung 
abgeleitet. 
Die Werkstatt fand an zwei Tagen im April im 
Foyer der Eichendorffschule Angelmodde 
statt. Dort wurden die Steckbriefe in Form 
von Plakaten präsentiert. Die Besucherinnen 
und Besucher konnten die Projekt- und Maß-
nahmenvorschläge diskutieren und bewer-
ten. Parallel konnten die Projektsteckbriefe 
online angeschaut und kommentiert werden. 
Durch gezieltes Nachfragen konnten so die 
Prioritäten und Anregungen der Besucherin-
nen und Besucher eingesammelt und in das 
finale Maßnahmen- und Zielkonzept über-
nommen werden.  
 
 
 
 
 
 
Abschlussveranstaltung – 20. Februar 
2024 
 
Am 20. Februar 2024 fand die Abschlussver-
anstaltung in der Ev.-Friedens-Kirchenge-
meinde statt. Dabei wurden die einzelnen 
Erarbeitungsschritte, das Leitbild, die Ziel-
entwicklung sowie 24 Projekt- und Maßnah-
menvorschläge für Angelmodde vorgestellt. 
Im Anschluss fanden drei Gespräche mit Ak-
teurinnen und Akteuren aus dem Stadtteil 
zum Erarbeitungsprozess, zum Thema der 
Jugendlichen in der Waldsiedlung sowie zur 
vorgeschlagenen Maßnahme eines Kunst- 
und Kulturweges, statt. Die anwesenden 
Bürgerinnen und Bürger konnten sich in die 
Diskussionen aktiv einbringen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung 4: Online Beteiligung Projektwerkstatt  
Bild 4: Projektwerkstatt in der Eichendorffschule

7 
 
II. Grundlagen   
 
2.1 Einordnung in das Stadtgefüge 
 
Der Stadtteil Angelmodde liegt im Stadtbezirk 
Münster-Südost. Hierzu zählen die Stadtteile 
Gremmendorf, Wolbeck und Angelmodde.  
Im Jahr 2023 lebten insgesamt 32.917 Einwoh-
nerinnen und Einwohner im Stadtbezirk, davon 
10.724 Menschen in Wolbeck, 13.375 in Grem-
mendorf und 8.818 in Angelmodde. Der Stadt-
bezirk Südost ist den letzten zehn Jahren kon-
tinuierlich gewachsen, von 28.070 Einwohne-
rinnen und Einwohnern im Jahr 2013 auf 
32.917 im Jahr 2023. Dies bedeutet eine 
Wachstumsrate von ca. 17%. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Stadtbezirk Südost und damit auch der 
Stadtteil Angelmodde liegen – wie der Name 
bereits andeutet – im Südosten von Münster. 
Die Innenstadt und damit die Angebote von 
zentralen Dienstleistungen, Einkaufsmöglich-
keiten, aber auch Arbeitsplätze können mit 
dem Fahrrad erreicht werden. Der Stadtbezirk 
Südost ist verkehrlich insbesondere durch den 
Albersloher Weg mit der Innenstadt verknüpft. 
Der hohe Verkehr stellt eine Herausforderung 
für die Bewohnerinnen und Bewohner insbe-
sondere in Angelmodde und Gremmendorf 
dar. In Zukunft wird durch die geplante Inbe-
triebnahme der WLE (Westfälische Landesei-
senbahn) ein leistungsfähiges Angebot, neben 
den bestehenden ÖPNV-Angeboten, hinzu-
kommen. Die geplanten Velorouten werden die 
Attraktivität für das Radfahren weiter erhöhen.  
 
Der Stadtbezirk Südost liegt innerhalb ökolo-
gisch hochwertiger Freiräume und bietet daher 
eine hohe Wohn- und Lebensqualität. 
Der Landschaftsplan Werse stellt mit der Aus-
weisung des Landschaftsschutzgebiets 
Werse-Ems-Niederung, Kreuzbach, Angel und 
Wolbecker Tiergarten eine umfangreiche Flä-
che unter Schutz. Zudem werden zwei Natur-
schutzgebiete, Bonnenkamp und Dabbecks-
kamp, festgesetzt. Für die weiteren Freiräume 
wird vielfach als Ziel die Erhaltung einer mit na-
türlichen Landschaftselementen reich oder 
vielfältig ausgestatteten Landschaft festge-
setzt. Ergänzt durch die Vielzahl von attrakti-
ven Fuß- und Radwegen sowie der Möglichkeit 
die Werse für den Wassersport zu nutzen, ver-
fügt der Stadtbezirk über ein attraktives Ange-
bot an Naherholungsmöglichkeiten, das auch 
von den Einwohnerinnen und Einwohnern der 
Gesamtstadt Münster genutzt wird.  
 
Abbildung 5: Lage Angelmodde in Münster

8 
 
Der Südosten der Stadt Münster wird in den 
kommenden Jahren eine Vielzahl an Verände-
rungen erfahren, z.B. durch die Entwicklung 
des York-Quartiers in Gremmendorf. Auf die-
ser Fläche werden voraussichtlich ca. 1.800 
Wohneinheiten, ein Versorgungszentrum, eine 
Grundschule, Kindergärten sowie ein Bürger-
haus entstehen. Die ersten Wohnungen sind 
gebaut und bezogen. Auch für die Fläche des 
ehemaligen Westfalengeländes steht eine Ver-
änderung an. Nach Räumung der Hochbauten 
der Fläche im Jahr 2022 laufen die Planungen 
für eine Wohnbauflächenentwicklung sowie für 
eine weiterführende städtische Schule.  
Weitere Wohnbauflächen im Stadtteil Wolbeck 
(Südlich Berdel) und in Angelmodde (südl. 
Hiltruper Straße) werden zu Einwohnerzu-
wächsen sowie weiteren Infrastrukturbedarfen 
im Stadtbezirk Südost führen. 
Aber auch im Stadtbezirk Hiltrup ist eine um-
fangreiche Entwicklung im neuen Baugebiet 
Hiltrup-Ost
 mit ca. 1.000 Wohneinheiten, ei-
nem Nahversorgungszentrum sowie umfang-
reichen Sportangeboten geplant. Dabei sollen 
auch gesamtstädtische Sportflächenbedarfe 
und -angebote realisiert werden. Diese zusätz-
lichen Angebote werden auch den Einwohne-
rinnen und Einwohnern des Stadtbezirks zur 
Verfügung stehen.  
Die Vielzahl der genannten sowie weiteren Pla-
nungen werden den Südosten verändern und 
zusätzliche Angebote schaffen. Der Stadtteil 
Angelmodde liegt innerhalb dieses dynami-
schen, sich verändernden Planungsraumes 
und kann an diesen Entwicklungen teilhaben.  
 
Das vorliegende Stadtteilentwicklungskonzept 
arbeitet die Stärken und Schwächen des Stadt-
teils Angelmodde heraus, zeigt Maßnahmen 
und Projekte sowie Entwicklungsmöglichkei-
ten, unter Berücksichtigung der Lage und der 
Entwicklung des Planungsraumes sowie der 
angrenzenden Stadtteile, auf.   
Die einzelnen Stadtteile im Stadtbezirk Südost 
gehen teilweise ineinander über, sodass Infra-
strukturangebote in vielen Teilbereichen, wie 
z.B. Versorgung, Kultur, Sport etc., von vielen 
Einwohnerinnen und Einwohnern der jeweili-
gen anderen Stadtteile gemeinsam genutzt 
werden. Dieser Aspekt wird bei der Abgren-
zung des Betrachtungsraumes für das Stadt-
teilentwicklungskonzept berücksichtigt.  
2.2 Stadtteil Angelmodde 
 
Angelmodde ist ein sehr heterogener Stadtteil. 
Er besteht aus den drei Ortsteilen Angel-
modde-Dorf, Angelmodde-Waldsiedlung und 
Angelmodde-West. Die Werse trennt die      
Ortsteile West und Waldsiedlung vom Ortsteil 
Angelmodde-Dorf. Der bestehende Freiraum 
stellt einen einzigartigen Landschaftsraum mit 
einer hohen ökologischen Bedeutung dar. 
Über ein ausgeprägtes Netz von Spazier- und 
Wanderwegen ist der Landschaftsraum um 
Angel und Werse auch intensiv fußläufig zu er-
leben.  
Aufgrund der Dreiteilung des Stadtteils fehlt es 
an einer geografischen bzw. funktionalen 
„Mitte“ mit zentral verorteten Einkaufsmöglich-
keiten und Dienstleistungen. Neben der räum-
lichen Dreiteilung, gibt es auch eine soziale 
und demografische Dreiteilung des Stadtteils.  
 
Insbesondere die Entwicklung in Hiltrup mit 
dem geplanten Baugebiet Hiltrup-Ost sowie 
die Entwicklung auf dem Gelände der ehema-
ligen York-Kaserne in Gremmendorf, werden 
die Versorgung verbessern, aber auch Versor-
gungsansätze innerhalb Angelmodde er-
schweren.  
In Angelmodde leben insgesamt 8.818 Men-
schen (Stand 2023), die sich wie folgt auf die 
einzelnen Ortsteile aufteilen: 
 
Angelmodde-West: 3.605 
Angelmodde-Dorf: 1.742 
Angelmodde-Waldsiedlung: 3.271.

9 
 
2.3 Gebietsabgrenzung des Betrachtungs-
raums 
 
Räumliche Grundlage für das Verwaltungshan-
deln ist – insbesondere bezogen auf raumbe-
zogene Vorgänge – grundsätzlich die statisti-
sche Gebietsgliederung. Daher werden auch 
bspw. bei der Stadtteilentwicklungsplanung, 
grundsätzlich die Stadtteilabgrenzungen die-
ser statistischen Gebietsgliederung zugrunde 
gelegt
. 
 
Da der Stadtteil Angelmodde eingebettet ist 
zwischen den Stadtteilen Wolbeck, Gremmen-
dorf und Hiltrup und damit Wechselbeziehun-
gen in vielen Teilbereichen, wie z.B. Versor-
gung, Kultur und Sport, bestehen, aber auch 
die Abgrenzung des Stadtteils Angelmodde mit 
den angrenzenden Stadtteilen von der Bevöl-
kerung nicht eindeutig wahrgenommen wird 
und es in der Historie andere Abgrenzungen 
gegeben hat, wurde die Abgrenzung des 
Stadtteilentwicklungskonzeptes wie folgt fest-
gelegt: 
 
Betrachtungsraum Statistischer Bezirk:  
Die Abgrenzung des statistischen Bezirks      
Angelmodde basiert auf den Abgrenzungen 
der drei Stadtzellen Angelmodde-Waldsied-
lung, Alt-Angelmodde und Zum Erlenbusch. 
 
Erweiterter Betrachtungsraum:  
Der Bereich nördlich der WLE Strecke, west-
lich der Werse sowie der östliche Teil Grem-
mendorfs, einschließlich der Sportanlage Am 
Hohen Ufer. 
 
Weiterer Betrachtungsraum (Auswirkun-
gen):  
Die Bereiche um das künftige York-Quartier, 
der östliche Bereich von Hiltrup-Ost sowie die 
Frei- und Grünflächen dazwischen.      
 
 
 
 
 
 
 
Die Entwicklung dieser Bereiche spielt für den 
Stadtteil Angelmodde u.a. bezüglich der Bevöl-
kerungs-, Infrastruktur-, Zentren-, sowie Ver-
kehrsentwicklung eine wichtige Rolle. 
Diese Räume werden im Stadtteilentwick-
lungskonzept entsprechend ihrer Bedeutung 
und dem Einfluss auf den Stadtteil mit betrach-
tet. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung 6: Räumliche Abgrenzung des Stadtteil-   
entwicklungskonzeptes

10 
 
2.4 Historische Entwicklung des Stadtteils1 
 
Angelmodde-Dorf – Ein historischer Sied-
lungsplatz 
Archäologische Funde weisen auf eine frühe 
Besiedelung von Angelmodde hin. St. Agatha 
– die gedrungene „Wehrkirche“ –  stammt aus 
dem 12. Jahrhundert. Nach einem Feuer im 
Jahr 1832 musste der Dorfkern wieder voll-
ständig aufgebaut werden. Als „Künstlerdorf“ 
wurde Angelmodde vor dem zweiten Weltkrieg 
über Münster hinaus bekannt.  
Südlich der Dorflage befand sich das Haus An-
gelmodde, von alters her im Besitz des müns-
terischen Domkapitels. Um die Wende vom 18. 
auf das 19. Jahrhundert hatte die Fürstin von 
Gallitzin einige Räume für sich und ihre Gäste 
gemietet. 
 
Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich neue 
Wohnquartiere an den alten Dorfkern angela-
gert. Die Wohnbebauung hat sich in den 
1950er und -60er Jahren hauptsächlich in süd-
östliche Richtung verschoben. Der Schwer-
punkt der Wohnbebauung lag jedoch in Angel-
modde-West.  
 
Angelmodde-West und Angelmodde-Wald-
siedlung 
Die beiden Siedlungsbereiche bilden zusam-
men mit Gremmendorf einen Siedlungsbereich 
zu beiden Seiten des Albersloher Weges.         
In den 1950er und -60er Jahren wurden die 
Baugebiete im Bereich Erlenbusch und Vogel-
rohrsheide östlich des Albersloher Weges 
großzügig ausgebaut.   
Die Ev.-Friedens-Kirche wurde im Jahr 1952 
erbaut, die St. Bernhard-Kirche wurde im Jahr 
1959 an der Höftestraße errichtet.       
Das Wohngebiet der Waldsiedlung geht auf die 
Planungen des Städtebauers Professors Wolf-
gang Rauda aus dem Jahr 1960 zurück. Nach 
mehrfacher Überarbeitung des Bebauungspla-
nes wurde die Waldsiedlung in drei Bauab-
schnitten zwischen 1965 und 1971 realisiert.  
 
 
Trotz seiner späten Entstehungszeit, ent-
spricht die Wohnanlage ganz den städtebauli-
chen Prinzipien der 1950er Jahre.           
Aus den 1960er Jahren stammt auch das 
evangelische Kinderheim Blaukreuzwäldchen. 
 
Neue Wohn- und Gewerbegebiete  
Nach der Eingemeindung 1975 entstanden in 
Angelmodde zwei neue Einfamilienhausge-
biete. Die Siedlung Haus Angelmodde in An-
gelmodde-Dorf, zwischen den Gleisen der 
WLE, der Gallitzinstraße und der Werse gele-
gen, wurde Ende der 1970er Jahre gebaut.  
Am östlichen Rand der Waldsiedlung entstand 
Ende der 1980er Jahre die zweite Einfamilien-
haussiedlung – Am Schütthook. Zur selben 
Zeit entstand das Gewerbegebiet am Kaiser-
busch. Im Jahr 1996 wurde das Kardinal-von-
Galen Stift (Altenzentrum) auf dem Clemens-
August-Platz erbaut. 
 
Anfang der 1990er Jahre wurde ein Rahmen-
plan für die Gestaltung des Ortsbildes von     
Angelmodde-Dorf erarbeitet. Straßenräume 
und Freiflächen wurden neugestaltet und die 
historische Bausubstanz restauriert, dazu ge-
hörte ebenfalls das Fürstin-von-Gallitzin-Haus, 
welches aufwendig umgebaut wurde.  
Das benachbarte ehemalige Schulgebäude 
wurde ebenfalls 1994 restauriert und dient 
heute als Gemeindezentrum sowie als Büche-
rei. 
 
Das jetzige Jugendzentrum Mobile der Diako-
nie entstand 1997 auf dem Junker-Jörg-Platz, 
welches vielfältige Angebote für Kinder und Ju-
gendliche im Stadtteil anbietet. In den 2000er 
Jahren kamen weitere neue Wohngebiete 
hinzu. Zum Beispiel das Wohngebiet östlich 
des Twenhöfenwegs, welches Angelmodde 
und Wolbeck weiter zusammenwachsen ließ.

11 
 
Nach dem Auszug der britischen Soldaten aus 
den Mehrfamilienhäusern Ende der 1980er 
Jahre, entwickelte sich die Waldsiedlung zu    
einem „Sorgenkind“ der Stadt. Nachdem die 
Wohnungen in Eigentumswohnungen umge-
wandelt wurden und vorwiegend als Kapitalan-
lage dienten, entwickelte sich die Siedlung 
schnell zu einem benachteiligten Gebiet mit 
hohem Migranten- und Arbeitslosenanteil      
sowie kinderreichen Familien. 2005 wurde das 
Quartier zum städtebaulichen Sanierungsge-
biet erklärt. Parallel wurde die Wohnungsbau-
gesellschaft Große Lodden als Tochterunter-
nehmen der Stadt Münster gegründet, mit dem 
Ziel, Wohnungen aufzukaufen und Mehrheits-
eigentümer in den Wohnungseigentümerge-
meinschaften zu werden.  
Bald darauf begann die Sanierung der Ge-
bäude. Im Jahr 2013 wurde die Straße 
Osthuesheide in Bonnenkamp und Middel-
kamp umbenannt, um dem Viertel das Stigma 
des sozialen Brennpunkts zu nehmen.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
_____________________________________________________________________________________________________________
1: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, Stadt Münster und Ursula Richard-Wiegandt „Münster und seine Stadtteile“, 2005, 
Hrsg. Stadt Münster – Stadtplanungsamt.
Abbildung 7: Lage der drei Ortsteile von Angelmodde

12 
 
III. Bestandsanalyse und Charakterisierung des Stadtteils 
 
 3.1 Siedlungsstruktur und Planungsrecht 
 
 
Regionalplan Münsterland 
 
Im rechtsgültigen Regionalplan Münsterland 
werden alle zusammenhängenden Bauflä-
chen im Stadtteil Angelmodde als allge-
meine Siedlungsflächen dargestellt. Im Ent-
wurf zur Änderung des Regionalplans gibt es 
darüber hinaus eine weitere Siedlungspo-
tenzialfläche im Bereich Homannstraße / Vo-
gelrohrsheide. Die landwirtschaftlichen Flä-
chen östlich des Siedlungsraumes sind als 
allgemeine Freiraum- und Agrarbereiche 
dargestellt, die überlagert werden mit der 
Darstellung Schutz der Landschaft und land-
schaftsorientierte Erholung. Beidseits der 
Flüsse Werse und Angel werden die Über-
schwemmungsbereiche abgebildet. Als 
Straßen für den überwiegend großräumigen 
Verkehr sind der Albersloher Weg, die Hiltru-
per Straße sowie die Umgehungsstraße 
Wolbeck im Plan enthalten. Die Bahnstrecke 
Münster - Sendenhorst - Beckum - Lippstadt 
- Warstein mit dem Abzweig Beckum - Neu-
beckum - Ennigerloh (Westfälische Landes-
Eisenbahn – WLE) soll für den Personenver-
kehr reaktiviert werden und ist ebenfalls im 
Plan enthalten. Die Bezirksregierung Müns-
ter hat im Jahr 2020 das durch die Westfäli-
sche Landes-Eisenbahn GmbH beantragte 
Planfeststellungsverfahren für die Reaktivie-
rung der SPNV WLE-Strecke Sendenhorst – 
Münster eingeleitet.  
 
 
 
 
  
 
 
 
 
Flächennutzungsplan Stadt Münster –  
Auszug Angelmodde 
 
Die Darstellungen des Flächennutzungs-
plans (FNP) der Stadt Münster zeigen die in-
tegrierte Lage des Stadtteils innerhalb des 
südöstlichen Stadtgebietes von Münster so-
wie die Trennung der Ortsteile Angelmodde-
West und Angelmodde-Waldsiedlung von 
Angelmodde-Dorf durch umfangreiche Frei-
flächen. Diese sind im Flächennutzungsplan 
als landwirtschaftliche Flächen dargestellt, 
die überlagert werden mit der Darstellung 
der Überschwemmungsbereiche von Werse 
und Angel, des Landschaftsschutzgebietes 
und des Naturschutzgebietes. Die vorhande-
nen Wohnbauflächen weisen eine kompakte 
Struktur auf. Aufgrund der Lage von Angel-
modde-Dorf zwischen Werse und Angel so-
wie den festgesetzten Überschwemmungs-
gebieten, bestehen nur wenige Entwick-
lungsperspektiven. Die bauliche Entwick-
lung konzentriert sich daher derzeit auf die 
Waldsiedlung mit der Wohnbaufläche süd-
lich Hiltruper Straße und auf Angelmodde-
West mit der Entwicklung des ehemaligen 
Standortes der Westfalen AG an der Hei-
destraße zu einer Wohnbaufläche und einer 
Gemeinbedarfsfläche für eine weiterfüh-
rende Schule. 
 
Abbildung 8: Regionalplan Münster Auszug Angelmodde 
 Abbildung 9: Darstellung des Flächennutzungsplans 
(2024)

13 
 
Bebauungsplanung 
 
Die Übersicht über die rechtsverbindlichen Be-
bauungspläne im Stadtteil zeigt, dass lediglich 
im Ortsteil Angelmodde-Dorf die baulichen 
Strukturen flächendeckend über B-Pläne gesi-
chert sind. In den Ortsteilen Angelmodde- 
West und Angelmodde-Waldsiedlung fehlen 
flächendeckend derartige B-Pläne zur Siche-
rung der baulichen Strukturen bzw. Steuerung 
der baulichen Entwicklung weitestgehend, die 
Zulässigkeit von Bauvorhaben richtet sich hier 
nach §34 BauGB. 
 
 
 
 
 
 
Bebauungsplan Nr. 595 Teilabschnitt I    
Angelmodde - Albersloher Weg / Hiltruper 
Straße  
 
Das Plangebiet des rechtsgültigen Bebau-
ungsplans Nr. 595 Teilabschnitt I liegt im Stadt-
teil Angelmodde südlich der Hiltruper Straße 
und östlich des Albersloher Weges und um-
fasst eine Größe von rund 9,5 ha.  
Es sollen bis zu 280 Wohneinheiten entstehen, 
davon ca. 200 in Mehrfamilienhäusern und ca. 
80 Einfamilienhäusern. Das neue Baugebiet 
soll die Nachfrage nach unterschiedlichen 
Wohnraumansprüchen berücksichtigen, um 
hierdurch ein vielfältiges Angebot für unter-
schiedliche Zielgruppen zu schaffen.  
Dies beinhaltet auch die Schaffung eines      
Angebots von öffentlich gefördertem Wohn-
raum, entsprechend dem Programm der sozi-
algerechten Bodennutzung in Münster 
(SoBoMü). 
Die lokal zunehmende Nachfrage an Gemein-
schaftswohnformen von Baugruppen, Projekt-
genossenschaften oder Bewohnergemein-
schaften soll in diesem Baugebiet ebenfalls 
Berücksichtigung finden. Aufgrund der zukünf-
tigen Wohnnutzungen und den bestehenden 
Bedarfen im Stadtteil ist im neuen Baugebiet 
die Errichtung einer 7-Gruppen-Kita vorgese-
hen.
 
 
 
 
 
 
Abbildung 10: Übersicht Bebauungspläne

14 
 
 
Abbildung 11: Bebauungsplan Nr. 595 Teilabschnitt I Angelmodde - Albersloher Weg / Hiltruper Straße
Bebauungsplan Nr. 624 – Wohngebiet     
östlich Heidestraße / Flaßkuhl und Bebau-
ungsplan Nr. 625 – Schulstandort 
 
Auf der ehemals von der Westfa len AG ge-
werblich genutzten Fläche an der Heidestraße 
plant die Stadt gemeinsam mit der Vivawest 
Wohnen GmbH  ein neues Wohnquartier für 
Angelmodde. Insgesamt sind ca. 420  
Wohneinheiten geplant.  
Das südlich angrenzende Grundstück soll als 
neuer Schulstandort genutzt werden.  Zudem 
ist eine 8 bis 9-gruppige Kita geplant.  
Im Rahmen der Erarbeitung des Stadtteilent-
wicklungskonzeptes hat sich eine große Mehr-
heit der Bewohnerinnen und Bewohner sow ie 
der Akteurinnen und Akteure vor Ort für die Er-
richtung einer Gesamtschule ausgespro chen, 
eine Entscheidung zur zukünftigen Schulform 
an diesem Standort ist jedoch noch nicht gefällt 
worden. 
Im Mai 2022 und im Juni 2023 fanden Informa-
tions- und Beteiligungsveranstaltungen im 
Rahmen der Erarbeitung der Bebauungspläne 
statt. Die städtebaulichen Entwürfe werden 
2024 durch die  Planungsbüros weiter qualifi-
ziert. Die Ergebnisse sollen anschließend den 
Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden.  
Abbildung 11: Luftbild Ehemaliges Westfalengelände

15 
 
3.2 Bevölkerungs- und Sozialstruktur   
 
Bevölkerungsentwicklung und -prognose 
Im Jahr 2013 lebten 7.791 Menschen im Stadt-
teil Angelmodde. Dieser Wert ist stetig gestie-
gen, in den Jahren 2013 bis 2015 gab es einen 
größeren Anstieg von fast 200 Personen. 
Im Jahr 2023 lebten 8.818 Menschen in Angel-
modde. Die kleinräumige, städtische Bevölke-
rungsprognose sagt voraus, dass der  
 
Stadtteil auch zukünftig wachsen wird. Im Jahr 
2033 sollen knapp über 10.000 Personen in 
Angelmodde leben. Der erwartete Anstieg ist 
wesentlich auf die beiden neuen Baugebiete 
südlich Hiltruper Straße und im Bereich des 
ehemaligen Westfalen-Geländes zurückzufüh-
ren. 
 
 
Diagramm 1: Bevölkerungsentwicklung (2013 bis 2023) und Bevölkerungsprognose für Angelmodde 
 
Altersstruktur (2023) 
In Angelmodde-West (Stadtzelle Zum Erlen-
busch) liegt der Anteil der 0-19-Jährigen bei 
21%, der Anteil der 20-39-Jährigen bei 25% 
und der Anteil der 40-59-jährigen bei 27%. 
27% der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter. 
In Angelmodde-Dorf (Stadtzelle Alt-Angel-
modde) leben mit 22% der 0-19-Jährigen ähn-
lich viele Menschen wie in Angelmodde-West 
in dieser Altersgruppe. 17% der Bevölkerung 
sind 20-39 Jahre alt, 30% sind 40-59 Jahre und 
31% sind 60 Jahre alt und älter. Das heißt, 
über 60% der Bevölkerung in Angelmodde-
Dorf sind über 40 Jahre alt. 
Der Anteil der jüngeren Menschen liegt in der 
Waldsiedlung deutlich höher als in den ande-
ren beiden Ortsteilen. Insgesamt sind über 
50% der in der Waldsiedlung lebenden Men-
schen unter 40 Jahre alt. Die Waldsiedlung 
weist damit eine deutlich jüngere Altersstruktur 
als die anderen beiden Ortsteile auf.
 
0
2000
4000
6000
8000
10000
12000
201320142015201620172018201920202021202220232024202520262027202820292030203120322033
Gesamtzahl Prognose

16 
 
 
 
Diagramm 2: Altersstruktur in den drei Ortsteilen im Vergleich (2023)
 
Migration (2023)
In der Stadt Münster haben 24,7% der Einwoh-
nerinnen und Einwohner eine Migrationsvorge-
schichte (Jahr 2023). Der Ausländeranteil be-
trägt 12,7%. In Angelmodde liegt der Anteil der 
Menschen mit Migrationsvorgeschichte bei 
knapp 35%. In der Waldsiedlung – im Vergleich 
zu Dorf und West – ist der Anteil an Einwohn- 
enden mit Migrationsvorgeschichte mit 49% 
am höchsten. Ebenso besitzen hier knapp ein 
Viertel der Menschen keinen deutschen Pass. 
In Angelmodde-Dorf beträgt der Anteil an Aus-
ländern 9,8% und der Anteil von Menschen mit 
Migrationsvorgeschichte (22,5%) ist hier am 
niedrigsten. 
 
Stadt Münster Angelmodde 
Mit Migrati-
onsvorge-
schichte 
Auslän-
der 
Mit Migrationsvorgeschichte Ausländer 
34,5% (3.038) 18,3% (1.615) 
24,6% 
(79.070)  
12,7% 
(40.890) 
Angelmodde-West Angelmodde-Dorf Angelm.-Waldsiedlung 
Mit Migrati-
onsvorge-
schichte 
Aus-
länder 
Mit Migrati-
onsvorge-
schichte 
Aus-
län-
der 
Mit Migrati-
onsvorge-
schichte 
Ausländer 
27,4% 
(1041) 
15,5% 
(588) 
22,5%  
(392) 
9,8%  
(171) 
49,1% 
(1.605) 
26,2% 
(856) 
Tabelle 1: Prozentualer Anteil Menschen mit Migrationsvorges chichte und Ausländer im Vergleich Stadt Münster gesamt 
und Angelmodde (2023)
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
0 - 19 Jahre 20 -39 Jahre 40 - 59 Jahre 60 - 79 Jahre 80 Jahre und älter
Zum Erlenbusch Alt-Angelmodde Waldsiedlung

17 
 
Haushalte 
Im Jahr 2023 ist in Angelmodde-West (Stadt-
zelle Zum Erlenbusch) der Anteil der 1-Perso-
nen Haushalte mit 52% im gesamten Stadtteil 
am größten.  
Je mehr Personen im Haushalt dort wohnen, 
desto geringer wird der prozentuale Anteil der 
Haushalte. Ein ähnlicher Trend ist auch in An-
gelmodde-Dorf (Stadtzelle Alt-Angelmodde) zu 
erkennen, jedoch abgeflachter. 38% der Haus-
halte sind dort 1-Personen-Haushalte, 32% 
sind 2-Personen-Haushalte. 
Der Anteil von Haushalten mit einer Größe von 
fünf und mehr Personen liegt hier bei 4%.  
Im Vergleich zu den anderen Ortsteilen ist der 
Anteil der Personen, die in einem Haushalt mit 
fünf und mehr Personen wohnen in der Wald-
siedlung mit 8% am höchsten. 39% der Haus-
halte sind hier 1-Personen Haushalte und 30% 
sind 2-Personen-Haushalte.  
 
 
Diagramm 3: Haushaltsstrukturen in den drei Stadtzellen Angelmodde (2023) 
 
 
Sozialstruktur 
Der Anteil der Menschen im SGB-II Bezug     
sowie die Arbeitslosigkeit sind im Jahr 2023 in 
Angelmodde höher als im Durchschnitt der 
Stadt Münster. 
Der Anteil der SGB-II Empfänger im Alter von 
15-64 Jahren ist im Vergleich zur Gesamtstadt 
mit 11% fast doppelt so hoch (6% Stadt Müns-
ter). Ebenso ist der Anteil an SGB-II Empfän-
gern im Alter zwischen 0 und 14 Jahren mit ins-
gesamt 18% höher als in der Gesamtstadt mit 
14%. Die Anzahl der Arbeitslosen beträgt 6% 
im Stadtteil, in der Gesamtstadt Münster liegt 
dieser Wert bei 4%.  
 
 
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 und mehr Personen
Zum Erlenbusch Alt-Angelmodde Waldsiedlung

18 
 
 3.3 Wohnen  
 
Baufertigstellungen 
In Angelmodde wurden im Jahr 2023 insge-
samt 33 Bauvorhaben fertiggestellt.     
Der größte Anteil ist in Angelmodde-West, 
mit 23 Baufertigstellungen, zu verzeichnen. 
Neun weitere Gebäude wurden in Angel-
modde-Dorf fertiggestellt. Ein Gebäude 
wurde in der Waldsiedlung bezugsfertig er-
richtet Drei Bauvorhaben wurden abgebro-
chen oder sind abgegangen. Davon waren 
zwei in der Waldsiedlung und ein weiteres in 
Angelmodde-Dorf. 
Wohnungsbau 
In den kommenden Jahren entstehen in An-
gelmodde mehrere neue Wohngebiete.     
Die meisten Wohnungen werden im Bauge-
biet auf dem ehemaligen Westfalengelände 
mit einer Mehrheit an Mehrfamilienhäusern 
entstehen. Im Baugebiet südl. Hiltruper 
Straße ist der Anteil von Ein- und Mehrfami-
lienhäusern etwas ausgewogener. 
 
 
 
Angelmodde Priorität Mehrfamilienhäuser Einfamilienhäuser 
Angelmodde - Südlich 
Hiltruper Straße Kurzfristig 2023 – 2026 120 - 200 80 - 110 
Wolbeck / Angel-
modde - Südl. Hiltru-
per Str. / Westl. Am 
Sandbach 
Mittelfristig 2026 – 2028 0 20 
Angelmodde - ehem. 
Westfalen Angel-
modde 
Mittelfristig 2026 – 2028 380 40 
Tabelle 2: Entstehung Ein- und Mehrfamilienhäuser in den neuen Wohngebieten
 
3.4 Zusammenleben und soziale                   
Infrastruktur   
 
 
 
Kindergärten
Der Stadtteil Angelmodde hat eine Vielzahl an 
Kindertageseinrichtungen vorzuweisen. In An-
gelmodde-Dorf befinden sich die ASB Gustav-
Dietrich-Kita und die AWO Kindertageseinrich-
tung. In der Waldsiedlung gibt es die Kita „Klei-
nen Riesen“ (mit Familienzentrum), das Fami-
lienzentrum Kita Miriam, das Familienzentrum 
St. Bernhard, die ASB-Kindergroßtagespflege 
„Zwergenburg“ auf dem Clemens-August-Platz 
und die städtische Kindertageseinrichtung      
Eichendorff. In Angelmodde-West gibt es den 
Ev. Friedens-Kindergarten.  
 
 
Im Stadtteil bestehen insgesamt drei Familien-
zentren. Hier werden niedrigschwellige Ange-
bote zur Vernetzung, Information und Stärkung 
von jungen Familien vorgehalten. Der Ev.-Frie-
dens-Kindergarten, die Kita St. Bernhard, die 
Kita Miriam sowie die Little Giants Kita Angel-
modde sind plusKitas, in denen zusätzliche 
Landesmittel für Fördermaßnahmen bereitge-
stellt werden, um Kinder in ihrer Entwicklung zu 
fördern. Die Versorgungsquote sowohl bei der 
Betreuung der U3-Kinder als auch bei den Ü3-
Kindern liegt unter dem gesamtstädtischen 
Durchschnitt. Eine Verbesserung der Situation

19 
 
ist durch zusätzliche geplante Einrichtungen im 
Stadtteil vorgesehen: 
 
 Kita im Bereich südl. Hiltruper Straße (7 
Gruppen geplant) 
 Kita im Bereich ehemaliges Westfalen-
gelände (8-9 Gruppen geplant)
 Verlagerung und Vergrößerung (Grup-
pengröße) der Kita Miriam in den Be-
reich des Gewerbegebietes Kaiser-
busch (4 Gruppen geplant).
In den angrenzenden Stadtteilen sind ebenfalls 
Kitas geplant, so zum Beispiel im neuen Bau-
gebiet Hiltrup-Ost sowie auf dem Gelände des 
zurzeit entstehenden York-Quartiers. 
 
 
 
 
 
Schulen 
Im Stadtteil gibt es zwei Grundschulen, die     
Eichendorffschule Angelmodde in der Wald-
siedlung und die Annette-von-Droste-Hülshoff-
Schule Angelmodde in Angelmodde-West.    
Die Eichendorffschule Angelmodde ist eine 
Grundschule mit 3 Zügen. Sie betreute im 
Schuljahr 2023/2024 insgesamt 289 Schülerin-
nen und Schüler aufgeteilt in 12 Klassen.       
Die Schülerzahlen stiegen von 217 Schülern 
im Schuljahr 2018/2019 auf 260 im Schuljahr 
2022/2023.  
Der Sozialindikator (vgl. Erläuterung unten) 
liegt bei 5. Der durchschnittliche gesamtstädti-
sche Wert der Grundschulen beträgt den Wert 
2,4. Die Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule 
Angelmodde ist eine 2-zügige Grundschule.  
Im Schuljahr 2023/2024 mit 174 Schülerinnen 
und Schülern verteilt auf 8 Klassen. Die Schü-
lerzahlen unterliegen nur geringen Schwan-
kungen; die Anzahl der Schülerinnen und 
Schüler lag im Schuljahr 2018/2019 bei 180 
und im Schuljahr 2022/2023 bei 187 Schülern. 
Der Sozialindikator der Grundschule liegt bei 3. 
 
Erläuterung: Das Schulministerium hat fol-
gende vier Indikatoren zur Berechnung des So-
zialindikators festgelegt. Diese Indikatoren be-
schreiben den besonderen Bedarf einer 
Schule in ihrem Sozialraum: 
 Dichte der SGB-II-Quote der Minder-
jährigen im geschätzten Einzugsbe-
reich der Grundschulen 
 Anteil der Schülerinnen und Schüler mit 
vorwiegend nicht deutscher Familien-
sprache 
 Anteil der Schülerinnen und Schüler mit 
eigenem Zuzug aus dem Ausland 
 Anteil der Schülerinnen und Schüler mit 
einem sonderpädagogischen Unter-
stützungsbedarf LES. 
Anhand des berechneten Sozialindikators – 
auch im Vergleich zur Gesamtstadt Münster – 
ergibt sich ein besonderer Förderbedarf für die 
Eichendorffschule in Angelmodde.  
Beide Grundschulen im Stadtteil verfügen über 
ein Förderinselangebot in Trägerschaft der 
Caritas. An der Eichendorfschule besteht zu-
dem je ein Schulsozialarbeitsangebot in Trä-
gerschaft der Diakonie und der Stadt Münster. 
An der Annette-von-Droste-Hülshoff-Grund-
schule besteht ebenfalls ein Angebot der 
Schulsozialarbeit der Stadt Münster.                                     
 
 
Bild 7: Schulhof / Spielplatz der Annette-Schule-von-
Droste-Hülshoff-Schule

20 
 
Die Einwohnerzahlen von Angelmodde sowie 
Gremmendorf werden weiter ansteigen. Daher 
war eine Erweiterung der Annette-von-Droste-
Hülshoff-Grundschule um einen Zug auf 3-Zü-
gigkeit (Fertigstellung geplant 2025) sowie 
eine energetische Sanierung der Turnhalle er-
forderlich. Es ist eine Umgestaltung des nördli-
chen Schulhofes der Schule sowie des angren-
zenden Spielplatzes Birkenheide II vorgese-
hen. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2023.  
Im Umfeld des Stadtteils ist die Errichtung von 
weiteren Grundschulen vorgesehen: 
 Erweiterung Grundschulangebot in 
Wolbeck 
 Erweiterung Schulzentrum Wolbeck 
 Errichtung einer 4-zügigen Grund-
schule auf der Konversionsfläche York-
Quartier in Gremmendorf zum Schul-
jahr 2025/2026. 
 Erweiterung des Grundschulangebots 
in Hiltrup-Ost. 
 
 
Neubau einer weiterführenden Schule 
Eine weiterführende Schule besteht in Angel-
modde derzeit nicht. Auf dem Gelände des 
ehemaligen Westfalengeländes ist der Neubau 
einer 4-zügigen weiterführenden Schule auf 
dem städtischen Grundstück vorgesehen.  
Die Planungen laufen noch. Im Jahr 2024 wird 
der städtebauliche Entwurf für die beiden Teil-
flächen (Wohnbebauung und Schule) weiter-
qualifiziert.

21 
 
3.5 Kultur    
Da das Brauchtum durch Heimat- und Schüt-
zenbruderschaft hochgehalten wird, gibt es 
gute Anknüpfungspunkte, um die kulturellen 
Angebote mit den Menschen vor Ort zu erwei-
tern. In der jüngsten Zeit haben sich in Angel-
modde einige Kulturschaffende der freien 
Szene Münsters niedergelassen.  
Das Netzwerk aus Kitas, Schulen, Kirchenge-
meinden und Seniorenheimen bietet das räum-
liche Potenzial, Kulturangebote im Bestand zu 
etablieren. Die räumliche Nähe zur Entwick-
lung auf der Konversionsfläche York-Quartier 
bietet die Chance, die Bürgerschaft aus Angel-
modde mit in den geplanten Aufbau kultureller 
Angebote in den ehemaligen Eingangsgebäu-
den z.B. im ehemaligen Offizierskasino, einzu-
beziehen. Gleichzeitig könnten von hier aus 
auch Angebote entwickelt werden, die den öf-
fentlichen Raum von Angelmodde mitdenken.      
 
Kulturleben im engeren Sinn sowie Heimatar-
beit findet derzeit punktuell an wenigen Orten 
statt. Zu nennen sind das Fürstin-von-Gallitzin-
Haus, die Katholischen Büchereien St. Bern-
hard / St. Agatha, die Ev.-Friedens-Kirchenge-
meinde sowie der Verein Treffpunkt Waldsied-
lung e.V., der sich für eine lebendige Integra-
tion auch mit kulturellen Angeboten engagiert. 
Ergänzt wird das Angebot u.a. durch den Bü-
cherbus der Stadtbücherei. 
Bürgerschaftlich Engagierte beobachten eine 
Abnahme oder Veränderung des kulturellen 
ehrenamtlichen Engagements. Veränderte 
Freizeitkultur und fehlender Nachwuchs wer-
den z.B. als Grund benannt. Neue Initiativen 
und Projekte entwickeln sich zögerlich oder 
sind rückläufig. Angebote der kulturellen Bil-
dung gibt es wenige, der Bedarf wird allerdings 
als hoch eingeschätzt. Untermauert wird dies 
durch die sehr hohe Nachfrage auf punktuelle 
Angebote der Programme „Kulturrucksack“ 
und „Kultur und Schule“.  
Als negativ wird von Kulturakteuren ange-
merkt, dass Raummieten für diese Angebote 
überdurchschnittlich hoch sind. Es fehlt also an 
einer kulturellen finanzierbaren Infrastruktur.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bild 8: Fürstin-von-Gallitzin-Haus Angelmodde Dorf 
Bild 9: Bücherei der St. Agatha Kirche Angelmodde-Dorf

22 
 
Angebote für Kinder und Jugendliche 
Das Jugendzentrum Mobile Am Schütthook 
ist eine wichtige Institution und Anlaufstelle 
für Kinder und Jugendliche im Stadtteil.     
Die Einrichtung hält seit vielen Jahren das 
große, offene Sommerferienprogramm „Zau-
berburg“ vor. Offene Ferienprogramme sind 
i.d.R. kostenlos und niedrigschwellig. Des 
Weiteren unterstützt das Jugendzentrum die     
Eichendorffschule Angelmodde bei der 
OGS-Betreuung. Ergänzt werden diese An-
gebote auch von der aufsuchenden Jugend-
sozialarbeit der Diakonie. Die Ausgestaltung 
dieser Angebote erfolgt partizipativ nach den 
Wünschen der Kinder. Kulturangebote für 
Kinder und Jugendliche gibt es im Stadtteil 
nur wenige. 
Weitere Angebote für Kinder und Jugendli-
che im Stadtteil sind z.B. die Heilpädagogi-
sche Tagesgruppe Süd / Ost, das Ambulant 
Betreute Wohnen (ABW), die Inobhutnahme     
(JiOBI), die Jugendwohngruppe Esperas 
und die Notschlafstellen Sleep-In.
 
 
3.6 Seniorinnen und Senioren im Stadtteil 
 
Für ältere Menschen gibt es im Stadtteil ver-
schiedene Angebote, z.B. die Senioren-Ser-
vice-Wohnanlage am Junker-Jörg-Platz 17-
18 mit barrierefreien Wohnungen, das Seni-
oren-Service-Wohnen im „Quartier S“ an der 
Schlesienstraße mit 21 barrierefreie Woh-
nungen sowie zwei Pflegewohngemein-
schaften mit insgesamt 16 Plätzen und das 
Altenzentrum des Kardinal-von-Galen Stifts 
zentral am Clemens-August-Platz gelegen. 
Zudem ist ein Neubau mit altengerechten 
Wohnungen an der Ecke Albersloher Weg / 
Am Schütthook sowie die Schaffung von 
zwei weiteren Pflegewohngemeinschaften 
geplant. Für die Freizeitgestaltung bieten die 
Kirchengemeinden in Angelmodde Ange-
bote für Seniorinnen und Senioren an.  
 
 
Außerdem gibt es das „Netz kleiner Hilfen“ 
der katholischen Kirchengemeinde, welches 
z.B. auch älteren Menschen beim Einkaufen, 
Arztbesuchen oder bei pflegerischen Hilfen 
unterstützt.  
Das „Netz kleiner Hilfen“ ist eine Initiative in 
Trägerschaft der Caritas der Katholischen 
Kirchengemeinde St. Nikolaus Münster in 
Kooperation mit der AWO Wolbeck, der Cari-
tas Münster, der Diakonie Münster, der Ev. 
Kirchengemeinde Wolbeck und der Kolping-
familie Wolbeck. 
 
3.7 Treffpunkt Waldsiedlung  
 
Der Treffpunkt Waldsiedlung e.V. ist ein 
wichtiger Akteur der Integrationsarbeit und 
ein Ort bürgerschaftlichen/nachbarschaftli-
chen Engagements in Münsters Südosten 
und insbesondere in der Waldsiedlung.             
Die Angebote werden von vielen Menschen 
im Quartier, auch von geflüchtete Menschen 
angenommen. Die Vereinsarbeit stabilisiert 
die Situation im Quartier, fördert die Integra-
tion und ist ein wichtiges Element, die in den 
letzten Jahren erreichten Entwicklungsfort-
schritte des Quartiers absichern zu helfen. 
Angeboten werden zahlreiche Kurse, Work-
shops und Treffen für unterschiedliche Ziel-
gruppen. Hervorzuheben sind u.a.: Vater-
Mutter-Kind-Turnen, Sport für Frauen, Sport 
für Männer, Sport für Flüchtlinge, Frauen-
frühstück, Schachgruppe, verschiedene Kin-
dergruppen, Nähgruppen, „Verwertbar“ 
(Tauschbörse). 
 
3.8 Sportflächen und Sportangebote  
Es bestehen zwei kleine Flächen im Bereich 
der Eichendorffschule Angelmodde, die als 
Kleinspielfeld und als Basketballplatz von 
der Grundschule genutzt werden. Die Plätze 
sind der Schule zugeordnet. Der Zustand der 
Plätze ist gut. Nachmittags können die 
Plätze von den Kindern und Jugendlichen

23 
 
des Stadtteils genutzt werden. Bei dem gro-
ßen Platz handelt es sich um einen Asche-
platz, der nicht vereinsgebunden ist. Der 
Platz wird derzeit vom Sportamt als Aus-
weichplatz für Plätze genutzt, die saniert 
werden.                                   
Laut Ratsbeschluss der Stadt Münster sollen 
die städtischen Ascheplätze in Kunstrasen-
plätze umgestaltet werden. Die Sanierung 
des Ascheplatzes in Angelmodde ist nicht 
priorisiert. Das Sportamt erstellt zurzeit in 
Kooperation mit dem Stadtsportbund ein ge-
samtstädtisches Sportentwicklungskonzept.    
Dieses soll auch die Sportflächen in Angel-
modde analysieren und Empfehlungen so-
wie Entwicklungsmöglichkeiten ausspre-
chen. In Angelmodde gibt es den Sportver-
ein TSV Angelmodde 1967 e.V. Zurzeit wer-
den Sportangebote in den Bereichen Brei-
tensport, Schwimmen, Tennis, Turnen, Vol-
leyball, Tischtennis und Handball angebo-
ten. Viele Kinder, Jugendliche und Erwach-
sene nutzen aber auch die verschiedenen 
Sportvereine in den angrenzenden Stadttei-
len wie Gremmendorf oder Wolbeck.     
Verschiedene Vereine, wie der Treffpunkt 
Waldsiedlung e.V. oder die Jugendeinrich-
tung Mobile bieten ebenfalls Sportangebote 
an. 
3.9 Sicherheit und Sauberkeit  
Aus ordnungsbehördlicher Sicht handelt es 
sich bei der Waldsiedlung um ein Wohnge-
biet, in dem es nur vereinzelt zu Ruhestörun-
gen und Ordnungswidrigkeiten kommt. Eine 
kritische Sicherheitslage oder eine Ver-
schlimmerung der Situation vor Ort spiegelt 
sich nicht in den an das Ordnungsamt ge-
meldeten Sachverhalten wider. In den Gren-
zen Albersloher Weg, Homannstraße, Hiltru-
per Str. und der Werse konzentriert sich das 
auswertbare Betrachtungsfeld. Beleidigun-
gen, Ruhestörungen, Körperverletzungsde-
likte aller Art sowie Sachbeschädigungen 
(an Kfz und Graffiti) finden sich jedoch in ei-
nem hohen Maße in diesem Quartier. Eine 
Häufung von Fahrraddiebstählen findet sich 
lediglich in den Straßen Albersloher Weg, 
Brandhoveweg und Zum Erlenbusch.  
Der Stadtteil Angelmodde wird hinsichtlich 
Sauberkeit generell als unauffällig bewertet. 
Verschmutzungen durch „wilde Müllablage-
rungen“ befinden sich schwerpunktmäßig in 
den Bereichen Bachstraße, Middelkamp, 
Vogelrohrsheide und des Clemens-August-
Platzes. 
3.10 Nahversorgung  
Aufgrund der “siedlungsstrukturellen Dreitei-
lung“ des Stadtteils, der aktuellen Einwoh-
nerzahl aber auch der integrierten Lage im 
Stadtgebiet Münster, gibt es derzeit keinen 
zentralen Nahversorgungstandort. Neben ei-
nigen Dienstleistungsunternehmen gibt es 
lediglich den Nahversorger K+K Am 
Schütthook / Albersloher Weg. Auch zukünf-
tig wird ein neuer Nahversorgungstandort 
aufgrund der siedlungsstrukturellen Lage 
Angelmoddes nicht möglich sein. Jeder Orts-
teil orientiert sich hinsichtlich der Nahversor-
gung stark an den anderen Stadtteilen.     
Angelmodde-Dorf in Richtung Wolbeck,     
Angelmodde-West nach Gremmendorf und 
die Waldsiedlung nach Hiltrup oder Wolbeck.  
3.11 Mobilität und Erreichbarkeit 
Radverkehr                                                       
Angelmodde verfügt über ein gut ausgebau-
tes Rad- und Fußwegenetz, sodass viele 
Einwohnerinnen und Einwohner ihre Wege 
(auch zwischen den Ortsteilen oder in die In-
nenstadt) mit dem Rad zurücklegen.     
Das 2016 initiierte Velorouten-Konzept sieht 
die Einrichtung von 14 Velorouten vor, mit 
denen sowohl die Außenstadtteile, als auch 
die Umlandkommunen durch qualitativ hoch-
wertige Radwege besser an das Münstera-
ner Stadtzentrum angebunden werden.

24 
 
Die Velorouten weisen definierte Mindestan-
forderungen an Breite und Fahrbahnbelag 
auf und sollen als alltagstaugliche Radwege 
eine umweltfreundliche stadtregionale Mobi-
lität sicherstellen. Angelmodde betreffen 
zwei Velorouten(planungen), zum einen die 
Veloroute Everswinkel-Münster (über Grem-
mendorf, Angelmodde-Dorf und Wolbeck), 
zum anderen die Veloroute Sendenhorst-
Münster über den Albersloher Weg. Die Pla-
nungen und die genauen Routenverläufe be-
finden sich noch in Abstimmung.     
Zudem führt der Werseradweg durch Angel-
modde, welcher eine hohe, auch touristische 
Bedeutung für Angelmodde aufweist. 
ÖPNV                                                                 
Durch Angelmodde verkehren die Stadtbus-
linien 6 und 8. Die Linie 6 führt von Coerde, 
über den Hauptbahnhof und den Albersloher 
Weg und verbindet weiter die Waldsiedlung 
mit Hiltrup.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Linie 8 führt vom Hauptbahnhof über den 
Albersloher Weg, Gremmendorfer Weg, 
durch Angelmodde-Dorf bis nach Wolbeck. 
Angelmodde ist somit insgesamt gut an das 
Busnetz angeschlossen. Im Rahmen der Re-
aktivierung der WLE bekommt Angelmodde-
Dorf einen Bahnhaltepunkt. Sobald die ers-
ten Personenzüge zwischen Sendenhorst 
und Münster wieder fahren, ergibt sich für 
die Menschen in Angelmodde ein weiterer 
schneller Weg in Richtung Innenstadt / 
Hauptbahnhof und die Attraktivität des Stadt-
teils steigt. 
Gesamtstädtische Verkehrsthemen     
Die großen verkehrlichen Themen und Fra-
gestellungen, wie z.B. der Ausbau des     
Albersloher Weges, die WLE-Reaktivierung 
oder die Veloroutenplanung, werden in die-
sem Stadtteilentwicklungskonzept nicht nä-
her betrachtet, da diese Themen gesamt-
städtisch und gesondert, z.B. im Rahmen 
des Masterplans Mobilität 2035+, der erfor-
derlichen Planfeststellungsverfahren, der 
Bauleitplanung, bearbeitet werden. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
Abbildung 12: Geplante Veloroutenverläufe

25 
 
3.12. Freiraum, Landschaft und Klima 
 
Grünplanung und Grünordnung 
Angelmodde zeichnet sich durch einen ökolo-
gisch hochwertigen Landschafts- und Natur-
raum aus. Weite Teile des Landschaftsraumes 
sind als Landschafts- und Naturschutzgebiete 
ausgewiesen. 
Im Landschaftsraum befinden sich eine Viel-
zahl an schutzwürdigen Tieren und Pflanzen – 
diesen Schutz gilt es aufrecht zu erhalten.      
Die Werse und Angel fließen ebenfalls durch 
Angelmodde und bieten ein attraktives Ange-
bot an Naherholungsqualitäten z.B. Kanutou-
rismus. Insgesamt laufen in Münster sieben 
Hauptgrünzüge auf den inneren, ersten Grün-
ring (Promenade) zu. In Angelmodde betrifft 
das den Lüttkenbeck-Loddenbach Grünzug. 
Dieser wird in Angelmodde hauptsächlich von 
den Gewässern Werse und Angel geprägt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Freizeit und Tourismus 
Der Landschaftsraum um Angelmodde ist nicht 
nur für die lokale Bevölkerung ein bedeutender 
Freizeit- und Naherholungsraum. In der ge-
samten Stadt und der Region ist die attraktive 
Landschaft als Ausflugsziel gefragt. Der hohe 
Freizeit- und Erholungswert begründet sich ne-
ben den angebotenen Freizeitmöglichkeiten 
insbesondere im Rad- sowie dem Kanutouris-
mus. Zudem gibt es Gastronomie- und Kultur-
angebote, insbesondere in Angelmodde-Dorf. 
 
 
 
Mit der Schließung des Canu-Camps im Winter 
2023 ging ein wichtiges touristisches Stand-
bein und Ausflugsziel in Angelmodde-Dorf ver-
loren. Ergänzt wird der Landschaftsraum durch 
ein gutes Netz an Wander-, Spazier- und Rad-
wegen. Damit verfügt der Stadtbezirk Südost 
und Angelmodde über ein attraktives Angebot 
an Naherholungsmöglichkeiten. 
 
Spielplätze 
In Angelmodde bieten elf städtische Spiel-
plätze für Kinder Orte zum Spielen und für       
Familien Möglichkeiten, sich zu treffen.       
2020 wurde ein neuer, attraktiver Spielplatz an 
der Ostpreussenstraße eröffnet. Hierzu hatte 
es im Vorfeld eine Ideenbörse zur Gestaltung 
gegeben. In Angelmodde sollen, u.a. durch     
finanzielle Mittel der Bezirksvertretung Müns-
ter-Südost, mehrere Spielplätze saniert wer-
den. Dies betrifft zum Beispiel im Rahmen der          
Erweiterung der Annette-von-Droste-Hülshoff 
Schule den angrenzenden Spielplatz Birken-
heide II. Der Spielplatz soll künftig dauerhaft 
von der Schule während der Unterrichtszeit ge-
nutzt werden können.  
Der kleine Spielplatz in der Straße am Middel-
kamp wurde im Jahr 2023 bereits mit kleineren 
Maßnahmen aufgewertet und insbesondere für 
kleine Kinder saniert.  
Zudem soll der Spielplatz an der Vogelrohrs-
heide saniert werden. Hierzu fand ebenfalls 
eine Ideenbörse statt. 
 
Umwelt und Klima 
Klimaschutz und Klimaanpassung spielen im 
Wohnungs- bzw. Gebäudesektor, im Verkehrs-
bereich, aber auch im Freiraum eine wichtige 
Rolle. Die Reduzierung fossiler Energieträger, 
die energetische Sanierung der Gebäudebe-
stände, aber auch die ökologische Sicherung 
der Naturräume sind wichtige Ziele und Maß-
nahmen im Stadtteilentwicklungskonzept. 
 
Abbildung 13: Grünkonzept Angelmodde

26 
 
Renaturierung, Hochwasserschutz und 
Starkregen                                                                     
Die nachhaltige Sicherung und Aufwertung der 
Angel und Werse haben eine hohe Priorität. 
Bauliche Maßnahmen oder bauliche Aufwer-
tungen sind in den Bereichen der Werse und 
Angel schwer realisierbar.  
Bzgl. des Hochwasserrisikomanagements gibt 
es eine Maßnahme, die sich auf die Werse be-
zieht. Es ist angedacht, für die Werse, von 
Handorf bis Angelmodde (nahe Haus Dahl), 
ein kommunales Konzept zum Umgang mit 
Niederschlagswasser zu erstellen.  
 
Bezüglich des Schutzes gegen Starkregen / ur-
bane Sturzfluten wurden zwischenzeitlich so-
genannte Starkregengefahrenkarten für das 
gesamte Stadtgebiet erstellt. Die Starkregen-
gefahrenkarten dienen zukünftig als Planungs-
grundlage für alle städtebaulichen Planungen.  
Zusammen mit den Schadenspotenzial - und 
Risikoanalysen sowie den Gewässer -Hoch-
wasserkarten der Bezirksregierung bilden sie 
die Basis, auf deren Grundlage alle wasserwirt-
schaftlichen Planungen für den Extremfall be-
wertet und ausgerichtet werden. Die Stadt bie-
tet eine kostenlose und persönliche telefoni-
sche Einstiegsberatung zu Starkregenvor-
sorge und Überflutungsschutz an.

27 
 
IV. Stärken und Schwächenanalyse 
 
Die nachfolgende Analyse soll die Stärken und 
Schwächen sowie die künftigen Potenziale und 
möglichen Risiken für den Stadtteil Angel-
modde in den drei Handlungsfeldern: 
 
Zusammenleben und Infrastruktur,  
 
Wohnen und Wohnumfeld sowie  
 
Landschaft, Freiraum und Klima aufzeigen.  
 
Diese Analyse dient zur Identifikation von ge-
zielten Ziel- und Maßnahmenentwicklungen für 
den Stadtteil. Die Analyse basiert auf den       
Ergebnissen der Bestandsanalyse, den Resul-
taten der Einschätzung aus der Beteiligung der 
Öffentlichkeit (u.a. in der Auftaktveranstaltung) 
sowie der Bewertung der städtischen Fachäm-
ter zum Stadtteil Angelmodde.                         
             
Die Stärken und Schwächen sowie die Poten-
ziale und Risiken von Angelmodde werden im 
Folgenden stichpunktartig nach den drei Hand-
lungsfeldern sortiert und kurz beschrieben.      
Die Stärken und Schwächen nehmen Bezug 
auf die aktuelle Situation, die Chancen und Ri-
siken beziehen sich auf zukünftig zu erwar-
tende Stärken und Schwächen.

28 
 
Handlungsfeld Zusammenleben und Infrastruktur 
 
         Bild 10: Clemens-August-Platz Waldsiedlung       Abb. 14: Keine räumlich oder funktionale „Mitte“ 
 
 
   Stärken 
 
Clemens-August-Platz 
 Quartiersplatz im Zentrum der Waldsiedlung; 
Dienstleistungsangebote vorhanden 
 
Versorgung 
 K+K als Nahversorger Am Schütthook 
 Nähe zum Zentrum Gremmendorf 
 
Kinder, Jugendliche und Familien 
 Gute Zusammenarbeit der Akteure vor Ort 
(Vereine, Familienzentren, Treffpunkt Wald-
siedlung e.V., Jugendeinrichtung Mobile, 
Caritas, ASB, Diakonie…) 
 
Sport 
 Angelmodde verfügt über eingeschränkte 
Schulsportflächen sowie Vereins- und nicht 
vereinsgebundene Sportflächen 
 
Verkehr / Infrastruktur 
 Busanbindung in die Innenstadt sowie nach 
Hiltrup und Wolbeck  
 Fuß- und Radwegeverbindungen in die       
Innenstadt und angrenzende Stadtteile 
 
Kultur 
 Kultur- und Kunstangebote im Stadtteil vor-
handen (z.B. Fürstin-von-Gallitzin-Haus, Kir-
chen etc.) 
 
 
 
   Schwächen 
 
Clemens-August-Platz 
 Aufenthaltsqualität des Clemens-August-
Platzes gering; wenig Frequenzbringer 
(Angebote am Platz) 
 
Versorgung 
 Angelmodde hat keinen eigenen zentra-
len Versorgungsbereich; die Ortsteile ori-
entieren sich infrastrukturell / zur Versor-
gung an Gremmendorf, Wolbeck und 
Hiltrup  
 
Kinder, Jugendliche und Familien 
 Fehlende informelle Treffpunkte für        
Jugendliche 
 Beratungsangebote für Familien, Frauen, 
Kinder und Menschen mit Migrationsvor-
geschichte ausbaufähig 
 Wenige Freizeit- und Kulturangebote für 
Kinder und Familien im Stadtteil 
 Fehlende Kita-Plätze 
 
Sport 
 Fehlende Sportangebote sowie Raum- 
und Sportflächenverfügbarkeit 
 Wenige (Sport)Vereine im Stadtteil 
 Vereine aus anderen Stadtteilen nutzen 
die Sportflächen in Angelmodde 
 
Verkehr / Infrastruktur 
 Trennwirkung durch den Albersloher Weg

29 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Chancen 
 
 Aufwertung des Clemens-August-Platzes 
(Erhöhung Aufenthaltsqualität, Nutzungen, 
sozial-integratives Zentrum) 
 Stärkung der einzelnen Ortsteile in ihren 
Funktionen und Angeboten 
 Mehr Kooperationen der Vereine untereinan-
der 
 Vernetzung und Schaffung von Kulturange-
boten besonders für Kinder und Jugendliche, 
z.B. Kunst- und Kulturweg; Kulturrucksack 
etc. 
 Netzwerk an Schulen, Kitas, Vereinen, Seni-
orenheim bietet ein räumliches Potenzial für 
kulturelle Integrationsarbeit 
 Reaktivierung WLE  
 Erarbeitung eines gesamtstädtischen Sport-
flächenentwicklungskonzepts 
      Sauberkeit / Sicherheit 
 In einigen Bereichen Probleme mit Müll 
und Sperrmüll 
 
Zusammenleben und Identität 
 3-Teilung des Stadtteils – räumlich, sozial 
und demografisch; wenig soziale Durch-
mischung 
 Wenige Treffpunkte / Begegnungsorte für 
die Bewohnerinnen und Bewohner Angel-
moddes – wenig Miteinander der Bewoh-
ner in den einzelnen Ortsteilen 
 Keine funktionale Mitte – keine gemein-
same Identität 
 
 
    Risiken 
 Einschränkung und Wegfall von Bera-
tungsangeboten (z.B. SURE-Start für Fa-
milien) durch Wegfall von finanziellen Mit-
teln

30 
 
 
Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld 
 
      Bild 11: Wohnen im Grünen in der Waldsiedlung 
 
 
   Stärken 
 
 Ruhiger und grüner Stadtteil mit hoher     
Lebens- und Wohnqualität  
 Mischung von Wohnformen für verschie-
dene Zielgruppen 
 Großzügiges Umfeld um den vorhandenen 
Geschosswohnungsbau 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Bild 12: LEG Bestand Theodor-Heuss-Straße Waldsiedlung 
 
 
   Schwächen 
 
 Zum Teil fehlende Gestaltung des Woh-
numfeldes 
 Zum Teil Sanierungsstau und fehlende 
energetische Ertüchtigung 
 Fehlende alternative Wohnmodelle 
 Zum Teil fehlende Barrierefreiheit 
 Unzureichende Beleuchtung an vielen Stel-
len 
 
 
   Chancen 
 
 Verknüpfung der neuen Baugebiete (ehe-
maliges Westfalengelände / Südl. Hiltruper 
Straße) mit der vorhandenen Bebauung 
und Infrastruktur 
 Aufwertung der Aufenthaltsqualität / des 
Wohnumfeldes rund um den Geschoss-
wohnungsbau (insb. in der Waldsiedlung) 
 
    Risiken 
 
 Naherholungsqualitäten / Grünflächen nicht 
durch Nachverdichtung schwächen 
 Potenzielles Risiko des Verlusts der homo-
genen Gebäude- und Bewohnerstruktur, 
durch Sanierung / Aufwertung

31 
 
Handlungsfeld Landschaft, Freiraum und Klima 
 
        Bild 13: Attraktiver Landschaftsraum - hier die Werse 
        
Bild 14: Werse - Gewässerschutz ist zu beachten 
 
 
   Stärken 
 
 Naturnaher und attraktiver Landschaftsraum 
mit hohen Naherholungsqualitäten aufgrund 
der Grün- und Freiflächen, der Flüsse Werse 
und Angel sowie Rad-, Fuß- und Wanderwe-
gen 
 Gastronomie und verschiedene Freizeit-    
sowie Tourismusangebote z.B. Kanuanlege-
stellen, bieten die Möglichkeit zu vielfältigen 
Aktivitäten 
 Es bestehen sowohl Radrouten mit Wegwei-
sung als auch alternative Radrouten in      
Angelmodde, welche den Stadtteil mit den 
angrenzenden Stadtteilen verbindet 
 Ausgeprägtes Netz an Spazier- und Wander-
wegen bietet eine intensive Erkundung des 
Landschaftsraumes 
 Hohe Spielplatzversorgung im Stadtteil 
 
   Chancen 
 
 Sichtbarkeit, Zugänglichkeit und Inszenie-
rung von Frei- und Landschaftsräumen kann 
erhöht werden 
 Förderung naturräumlicher Gestaltungen 
 Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnah-
men im Gebäude-, Verkehrs- sowie im Land-
schaftsraum 
 
 
   Schwächen 
 
 Jugendliche haben wenige Möglichkeiten 
ihre Freizeit im Freien zu gestalten, z.B. 
Skaterpark o.ä. 
 Trennwirkung von Werse und westlich  
angrenzenden Freiraum -> Stadtteil inner-
halb des Stadtteils 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Risiken 
 
 Gewässer- und Hochwasserschutz be-
achten

32 
 
V. Identität 
 
Die Einschätzung der Schlüsselpersonen so-
wie die Bewertung der Teilnehmenden der Auf-
taktveranstaltung machen deutlich, dass die 
Bürgerschaft des Stadtteils Angelmodde sich 
den jeweiligen Ortsteilen Angelmodde-Dorf, 
Angelmodde-Waldsiedlung und Angelmodd-
West zugehörig fühlt.  
Eine gemeinsame Identität für den gesamten 
Stadtteil besteht kaum. Die Entwicklung einer 
gemeinsamen Identität wird von den meisten 
Befragten auch nicht angestrebt. 
Nachfolgende Bilder zeigen die Abfrage auf 
der Auftaktveranstaltung: Wo wohnen Sie im 
Stadtteil und wo fühlen Sie sich zugehörig?
. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung 16: Wo wohnen Sie in Angelmodde-Wald-
siedlung? 
 55
Abbildung 15: Wo wohnen Sie in Angelmodde-Dorf? 
Abbildung 17: Wo wohnen Sie in Angelmodde-West?

33 
 
VI. Zielperspektive für Angelmodde 
 
Das Leitbild für die zukünftige Entwicklung des 
Stadtteils Angelmodde ist als langfristig orien-
tiertes und strategisches Ziel angelegt.  
Es beschreibt grundlegende Aspekte und ist 
dabei nicht kleinteilig-konkret. Das Leitbild bie-
tet einen flexiblen Rahmen, innerhalb dessen 
weitere Planungen und Entwicklungen umge-
setzt werden können. Zudem ist das Leitbild of-
fen für aktuell nicht absehbare Entwicklungen. 
 
Das im Folgenden dargestellte Leitbild setzt 
sich aus übergeordneten Leitlinien sowie 
handlungsbezogenen Zielen zusammen.  
 
Übergeordnete Leitlinien  
 Die prägende Qualität des Stadtteils 
Angelmodde ist die Lage in einem       
attraktiven und ökologisch wertvollen 
Naturraum bei gleichzeitiger Nähe zur 
Innenstadt von Münster. Die Mitte des 
Stadtteils wird von grüner Kulturland-
schaft geprägt. Schutz, Entwicklung 
und Erlebbarkeit dieser Naturräume 
werden für den Stadtteil sowie für die 
Gesamtstadt Münster gleichermaßen 
gewährleistet. 
 Die drei Ortsteile Angelmodde-Dorf, 
Angelmodde-Waldsiedlung und Angel-
modde-West besitzen jeweils eine      
eigene Identität und entwickeln sich    
ihrem individuellen Charakter entspre-
chend weiter.  
 Die drei Ortsteile Angelmodde-Dorf, 
Angelmodde-Waldsiedlung und Angel-
modde-West werden untereinander 
stärker vernetzt.  
 Die Lebensqualität in allen drei Ortstei-
len wird weiter gestärkt und ausgebaut. 
 
 
Handlungsbezogene Ziele 
 
Zusammenleben und Infrastruktur 
 Der Zusammenhalt der vielfältigen     
Nationen und Kulturen in Angelmodde 
wird gefördert.  
 Bildungs-, Beratungs- und Kulturange-
bote speziell für die Bewohnerinnen 
und Bewohner der Waldsiedlung wer-
den in einer perspektivisch möglichen 
sozialen Einrichtung auf dem Clemens-
August-Platz verortet.  
 Angebote für die Einwohnerinnen und 
Einwohner des Stadtteils z.B. Sprach-
kurse oder Beratungsangebote zur 
Verbesserung der sozialen Teilhabe, 
werden bedarfsgerecht ausgebaut. 
 Für Kinder und Jugendliche werden die 
Bildungsinfrastrukturen, d.h. Kita- und 
Schulangebote (Grund- und weiterfüh-
rende Schule), dem Bedarf angepasst.  
 Die Nahversorgungsangebote werden 
gesichert und wenn möglich, insbeson-
dere in Angelmodde-Dorf und Angel-
modde-Waldsiedlung, erweitert.  
 Kultur-, Kunst- sowie Sportangebote 
werden in allen drei Ortsteilen gesichert 
und ausgebaut, um das Kunst-, Kultur- 
und Gesundheitsverständnis zu ver-
bessern.  
 Verkehrliche Anbindungen innerhalb 
des Stadtteils sowie an die Innenstadt 
und angrenzende Stadtteile werden für 
alle Verkehrsträger verbessert.  
 Treffpunktmöglichkeiten für alle Bevöl-
kerungsgruppen werden in den Ortstei-
len gesichert und bedarfsgerecht ge-
schaffen.

34 
 
 Für alle drei Ortsteile werden An-
schlüsse an das Glasfasernetz ermög-
licht. 
 
Wohnen und Wohnumfeld  
 Vielfältige und bezahlbare Wohnfor-
men für Familien sollen in allen drei 
Ortsteilen geschaffen und dauerhaft 
gesichert werden. Insbesondere An-
gebote für altengerechtes Wohnen / 
alternative Wohnformen für Seniorin-
nen und Senioren, wie z.B. Wohnge-
meinschaften und Mehrgeneratio-
nenwohnen, werden ausgebaut.  
 Der Anteil von öffentlich geförderten 
Wohnungen wird an geeigneten 
Standorten erhöht.  
 Wohnungsbestände werden, wo    
nötig und möglich, saniert (auch 
energetisch).   
 Neu entstehende Wohngebiete be-
rücksichtigen Wohnangebote für alle 
Bevölkerungsgruppen und werden 
energieeffizient und klimaneutral ge-
plant.  
 Weitere Baugebietsentwicklungen 
werden für den gesamten Stadtteil 
geprüft. 
 Öffentliche Räume, deren heutige 
Aufenthalts- und Gestaltqualität nicht 
mehr überzeugen, werden aufgewer-
tet oder neugestaltet, um die Kom-
munikation und Identität im Stadtteil 
zu fördern.  
 Die Verkehrssicherheit sowie die     
Sicherheit im Allgemeinen werden im 
Stadtteil verbessert.  
 Die Sauberkeit wird im Stadtteil ver-
bessert.  
 
Landschaft, Freiraum und Klima  
 Grünflächen und landwirtschaftliche 
Flächen zwischen den Siedlungsbe-
reichen sollen u.a. aufgrund ihrer 
ökologischen Bedeutung und klimati-
schen Ausgleichsfunktion gesichert 
werden. 
2 
 Die bestehenden Naherholungspo-
tenziale dieser Flächen werden gesi-
chert und gegebenenfalls behutsam 
erweitert. 
 Die touristischen Angebote des 
Stadtteils werden gesichert und 
maßvoll erweitert.
  
 Eine Verbesserung und ein Ausbau 
der Vernetzung und Erreichbarkeit 
im Stadtteil, z.B. durch Fuß- und 
Radwege, wird verfolgt.  
 Klimaschutz und Klimaanpassung 
werden durch vielfältige Maßnahmen 
im Freiraum-, Verkehrs- und Woh-
nungssektor berücksichtigt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
______________________________________________________________________ 
2 Sofern sie nicht gem. IFM-Konzept zukünftig für eine Siedlungsentwicklung geeignet sind

35 
 
VII. Maßnahmenkonzept 
 
7.1 Maßnahmenkonzept 
Das vorliegende Maßnahmenkonzept zeigt 
mögliche Maßnahmen und Projekte in den 
drei Handlungsfeldern: 
Zusammenleben und Infrastruktur,          
Wohnen und Wohnumfeld sowie                   
Landschaft, Freiraum und Klima  
auf.  
Die Handlungsfelder wurden aus der Be-
standsanalyse des Stadtteils sowie den zahl-
reichen Beteiligungsergebnissen erarbeitet. 
Insgesamt wurden im Rahmen des Stadtteil-
entwicklungskonzeptes 24 Projektsteckbriefe 
für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils 
entwickelt. Diese unterteilen sich in viele 
(kleinteilig) konkrete Maßnahmen und Pro-
jekte einerseits, aber auch in konzeptionelle 
Hinweise bzw. konkrete Zielaussagen ande-
rerseits, die als dauerhafte Aufgabenstellung 
zu verstehen sind. Die Maßnahmen werden 
auf den folgenden Seiten textlich in Form von 
Maßnahmensteckbriefen näher erläutert.  Die 
Maßnahmen sind nachfolgend in der Über-
sicht abgebildet.                                                    
Die Umsetzung der in den drei Handlungsfel-
dern dargestellten Maßnahmen und Projekte 
sowie die weitere Zielentwicklung für den 
Stadtteil ist u.a. abhängig und verknüpft mit 
der Entwicklung der geplanten Wohnbauge-
biete in Angelmodde und den angrenzenden 
Stadtteilen sowie der Verkehrsplanung (z.B. 
Albersloher Weg, WLE). Zudem kommt es auf 
Entscheidungen, Investitionen, Angebotstruk-
turen und Kooperationen der Akteure im 
Stadtteil an, ob Maßnahmen umgesetzt wer-
den, da nur ein kleiner Teil der vorgeschlage-
nen Maßnahmen in ausschließlicher Umset-
zungsverantwortung der Fachämter der Stadt 
Münster liegt.  
  
 
 
Weiterhin spielen politische Entscheidun-
gen und insbesondere die finanziellen und 
personellen Ressourcen innerhalb der 
Stadtverwaltung eine wichtige Rolle, ob 
und wie Maßnahmen umgesetzt werden 
können. Die Politik hat im Rahmen des ein-
gerichteten Interfraktionellen Arbeitskrei-
ses (IFAK), bestehend aus Vertreterinnen 
und Vertretern der Bezirksvertretung 
Münster-Südost, den Erarbeitungsprozess 
ebenfalls begleitet. Dieser hat auch eine 
Priorisierung der Projekte und Maßnah-
men vorgeschlagen bzw. vorgenommen. 
Maßgeblich entscheidend für die Priorisie-
rung war u.a. die Einflussnahme der Politik 
auf das Projekt oder Ziel bzw. deren Um-
setzung; welche Hemmnisse und welche 
anderen Konflikte oder fehlende Finanzie-
rung im Weg stehen. 
Eine Stadtteilkümmerin aus dem Stadtpla-
nungsamt wird nach Abschluss des Stadt-
teilentwicklungskonzeptes für Angelmodde 
die Umsetzung einzelner Maßnahmen sei-
tens der Verwaltung begleiten.

36 
 
Abbildung 18: Übersicht Projekt- und Maßnahmensteckbriefe in drei Handlungsfeldern
Handlungsfeld Zusammenleben und 
Infrastruktur 
Das Handlungsfeld Zusammenleben und Infra-
struktur ist das Handlungsfeld mit den meisten 
Projekten und Maßnahmen für Angelmodde 
und besteht aus insgesamt 14 Vorschlägen. 
Dabei wird eine große Themenbreite abge-
deckt. Insgesamt ist es das Ziel, die vorhande-
nen Bildungs-, Beratungs- und Kulturangebote 
zu erhalten und zu stärken sowie weiter auszu-
bauen. Ein perspektivisch auf dem Clemens-
August-Platz entstehendes sozial-integratives 
Zentrum auf dem jetzigen Grundstück der ASB 
Kindergroßtagespflege könnte die vielfältigen 
Angebote, insbesondere für die Waldsiedlung, 
bündeln. 
 
Treffpunkte und Begegnungsorte für die Bür-
gerinnen und Bürger im Stadtteil und insbeson-
dere für die Jugendlichen sollen bedarfsge-
recht geschaffen und ausgebaut werden, so-
dass auch eine stärkere Vernetzung unter den 
drei Ortsteilen stattfinden kann.                         
Weitere Angebote, wie Sportangebote und 
Sportflächen sollen erhalten und weiterentwi-
ckelt werden. Ein wichtiges Augenmerk wird 
auf die Nahversorgung gelegt werden müssen. 
Die Sicherung und gegebenenfalls der Ausbau 
des vorhandenen Nahversorgers K+K an der 
Kreuzung Am Schütthook / Albersloher Weg 
hat eine hohe Priorität. Die verkehrliche Anbin-
dung zur Innenstadt, aber auch nach Wolbeck, 
Hiltrup sowie nach Gremmendorf und die Ver-
netzung im Stadtteil sollen verbessert werden.  
24 Projektsteckbriefe in drei Handlungsfeldern 
 
Zusammenleben und Infrastruktur (14) 
Wohnen und Wohnumfeld (5) 
Landschaft, Freiraum und Klima (5)

37 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Miteinander 
1.1 Gestaltung des Clemens-August-Platzes                
1.2 Schaffung einer sozialen Begegnungsstätte auf dem Clemens-August-Platz  
1.3 Schaffung eines informellen Treffpunktes für Jugendliche in der Waldsiedlung  
1.4 Sicherung und Ausbau von weiteren Treffpunkten 
 
2. Soziale Teilhabe und Bildung  
2.1 Sicherung und Erweiterung von Angeboten für Erwachsene 
2.2 Sicherung und Erweiterung von Angeboten für Kinder 
2.3 Schaffung zusätzlicher Kita-Plätze 
2.4 Erweiterung des Schulangebotes 
 
3. Sportangebote                                                                                                                                                      
3.1 Sicherung und Ausbau der Sportangebote 
 
4. Kultur 
4.1 Schaffung und Verstetigung von Angeboten für Kinder und Jugendliche 
4.2 Schaffung und Verstetigung von Angeboten allgemein 
 
5. Nahversorgung  
5.1 Sicherung und Verbesserung der Nahversorgung 
 
6. Verkehr und Glasfaserausbau 
6.1 Stadtteilbezogene Maßnahmen Verkehr und weiterer Glasfaserausbau 
 
7. Quartiersmanagement für die Waldsiedlung 
7.1 Etablierung eines Quartiersmanagements für die Waldsiedlung 
 
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•  Abbildung 19: Übersicht Projektsteckbriefe Handlungsfeld Zusammenleben und Infrastruktur

38 
 
  Bild 14: Clemens-August-Platz Angelmodde-Waldsiedlung 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Miteinander 
 
1.1 Gestaltung des Clemens-August-Platzes 
 
Ausgangslage                                                             
Der Clemens-August-Platz stellt einen zentra-
len Platz in der Waldsiedlung dar, hat aber eine 
geringe Aufenthaltsqualität und wenig Ange-
bote. Die ASB Kindergroßtagespflege „Zwer-
genburg“ befindet sich zentral am Platz.          
Weiterhin sind am Platz eine Apotheke, ein  
Friseur sowie weitere Dienstleister, wie Ärzte 
und eine Servicestelle der Sparkasse angesie-
delt. Ebenfalls befindet sich das Altenzentrum 
des Kardinal-von-Galen Stifts am Platz, der 
Eingang ist jedoch vom Platz abgewandt.  
Ziele                                                                                
Übergeordnetes Ziel für den Clemens-August-
Platz stellt eine Aufwertung und Belebung des 
Platzes dar sowie die Schaffung eines zukünf-
tigen Treffpunktes und damit einhergehend 
eine Verbesserung der Stadtteilidentität und 
der Kommunikationsmöglichkeiten.  
 
 
 
Maßnahmen                                                                         
Es wird eine Gesamtplanung für den Platz un-
ter Berücksichtigung folgender Aspekte vorge-
schlagen:  
 Der Platz bietet Potenzial für eine Um-
gestaltung und Aufwertung, einherge-
hend mit einer Erhöhung der Aufent-
haltsqualität z.B. durch Schaffung von 
neuen Sitzgelegenheiten, Bepflanzun-
gen, neuen Nutzung (z.B. Boule) für 
verschiedene Zielgruppen oder der An-
siedlung eines Cafés. 
 Verbesserung der Pflege des Platzes / 
Pflanzbeete. Zurzeit findet eine Stan-
dardpflege der Grünflächen dreimal 
jährlich statt. Eine Standarterhöhung ist 
derzeit aus personellen und finanziel-
len Ressourcen jedoch nicht möglich. 
 Aufstellung zusätzlicher Tische und 
Bänke auf Grundlage des Gestaltungs-
katalogs der Stadt Münster. Zur Umset-
zung bedarf es finanzieller und perso-
neller Ressourcen.

39 
 
 Attraktivitätssteigerung des Wochen-
marktes. 
 
 
 
 
Gestaltung des Clemens-August-Platzes 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Eine Umgestaltung des Platzes kann im Rahmen eines Gesamtkon-
zeptes erfolgen oder in kleineren Bausteinen / Maßnahmen umgesetzt 
werden. Eine Aufwertung bietet ein großes Potenzial für den Stadtteil 
Für die  Umsetzung einzelner Maßnahmen müssen finanzielle und 
personelle Ressourcen vorhanden sein. 
Seitens der Stadt Münster stehen zurzeit keine finanziellen und per-
sonellen Ressourcen zur Verfügung, um die Pflege des Platzes zu er-
höhen. 
Beteiligte ASB, Stadt Münster (Amt für Mobilität und Tiefbau, Amt für Immobili-
enmanagement, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, 
Stadtplanungsamt), Akteure im Stadtteil 
Priorität hoch 
  Bild 15: Blick auf den Clemens-August-Platz

40 
 
1.2 Schaffung einer sozialen Begegnungs-
stätte auf dem Clemens-August-Platz 
 
Ausgangslage                                                                 
Zentral auf dem Clemens-August-Platz befin-
det sich die ASB Kindergroßtagespflege.  
Diese soll perspektivisch umziehen, sodass 
sich neue Entwicklungsmöglichkeiten für den 
Platz ergeben. Der Eigentümer ASB hat bereits 
in Rücksprache mit Akteuren aus dem Stadtteil 
eine mögliche Perspektive aufgezeigt. Entste-
hen könnte hier ein sozial-integratives Stadt-
teilzentrum, z.B. durch einen Neubau. Unter 
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie 
der Akteure vor Ort könnte ein Begegnungs-
zentrum mit vielfältigen und gebündelten An-
gebote entstehen, welches als Treffpunkt im 
Stadtteil dient. Dieses Projekt hätte auch große 
Auswirkungen auf eine zukünftige Aufwertung 
des gesamten Clemens-August-Platzes sowie 
der Ansiedlung von weiteren Nutzungen und-
Dienstleistungen. Eine Umsetzung ist hier 
langfristig zu sehen. 
Ziele                                                                             
Durch die Entwicklung eines sozial-integrati-
ven Begegnungszentrums auf dem Clemens-
August-Platz sollen die Kommunikation von 
Bewohnerinnen und Bewohnern, die Identität 
des Stadtteils und die soziale Teilhabe gestärkt 
werden.  
Maßnahmen 
• Abriss der Gebäude Clemens-August-
Platz 4-6; aktuelle Nutzung als Kinder-
großtagespflege Zwergenburg vom    
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland. 
• Planung eines Neubaus unter Beteili-
gung der Bürgerinnen und Bürger mit 
dem Ziel eine soziale Begegnungs-
stätte im Erdgeschoss mit Treffpunkt- 
und Beratungsangeboten sowie ggf. 
barrierefreie Wohnungen in den Ober-
geschossen zu schaffen. 
• Nutzung von Teilbereichen des Cle-
mens-August-Platzes, z.B. durch ein 
Café oder als Aktionsfläche. 
• Die Angebote in der möglichen zukünf-
tigen Begegnungsstätte sollen von den 
Bürgerinnen und Bürgern mit entwickelt 
werden. Im bisherigen Beteiligungspro-
zess wurden z.B. Beratungsangebote, 
ein Repaircafé, handwerkliche Ange-
bote, Begegnungsräume / Begegnung-
sorte für Bürgerinnen und Bürger unter-
schiedlicher Kulturen sowie Veranstal-
tungsangebote benannt.
  Bild 16: ASB Kindergroßtagespflege auf dem Clemens-August-Platz

41 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schaffung einer sozialen Begegnungsstätte auf dem Clemens-August-Platz 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Die Realisierung eines sozial -integrativen Begegnungszentrums am 
Platz stellt einen sehr wichtigen Baustein und „Anstoß“ für die weitere 
Entwicklung und Aufwertung des Platzes dar. Dies hängt in erste Linie 
von den Planungen und Investitionen des Grundstückeigentümers ab.  
Für eine Umsetzung muss ein Finanzierungs- und Umsetzungskon-
zept erstellt werden. 
Beteiligte ASB (Eigentümer); Akteure im Stadtteil, Stadt Münster (Amt für Immo-
bilienmanagement, Stadtplanungsamt, Bauordnungsamt…) 
Priorität mittel - hoch

42 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.3 Schaffung eines informellen Treffpunk-
tes für Jugendliche in der Waldsiedlung 
Ausgangslage                                                                 
In Angelmodde-Waldsiedlung gibt es insge-
samt wenige Treffpunkte für Jugendliche.      
Für die Jugendlichen gibt es die Jugendeinrich-
tung Mobile in der Straße „Am Schütthook “.  
Die Angebote werden sehr gut angenommen, 
die Öffnungszeiten sind jedoch begrenzt.      
Zudem gibt es einen Streetworker der die Ju-
gendlichen in der Waldsiedlung gezielt auf-
sucht. Im Rahmen einer gemeinsamen Bege-
hung mit Jugendlichen aus der Waldsiedlung 
wurde der Wunsch nach einer informellen 
Treffpunktmöglichkeit geäußert. 
Es wurden konkrete Vorschläge im Stadtteil 
gemacht. Eine Umsetzung dieser Maßnahme 
wird als sehr wichtig erachtet. Eine kurz- bis 
mittelfristige Umsetzung dieser Maßnahme ist 
wünschenswert.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ziele                                                                                    
Durch die Schaffung eines informellen Treff-
punktes soll die soziale Teilhabe, die Kommu-
nikation und die Stärkung der Identität erwirkt 
werden.  
Maßnahmen 
 Schaffung eines informellen Treffpunk-
tes für die Jugendlichen im Stadtteil. 
 Der Treffpunkt soll möglichst überdacht 
sein, um auch bei schlechten Wetter-
verhältnissen genutzt werden zu kön-
nen. 
 Die Standortentscheidung und Ausstat-
tung soll in Kooperation mit den Ju-
gendlichen sowie Grundstückseigentü-
mern erfolgen. 
 
 
 
  Bild 17: Angelmodde-Waldsiedlung - Garagenhöfe als möglicher Treffpunkt für Jugendliche

43 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schaffung eines informellen Treffpunktes für Jugendliche in der Waldsiedlung 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Bei der Standortsuche sowie einer möglichen Ausstattung eines infor-
mellen Treffpunktes muss die angrenzende Wohnbevölkerung mitge-
nommen und berücksichtigt werden  (u.a. Lärmbelästigung, Soziale 
Kontrolle). Denkbar wäre es, den Streetworker sowie den Verein Treff-
punkt Waldsiedlung e.V. im Rahmen einer Kooperation einzubinden. 
Die Standortsuche gestaltet sich als nicht ganz einfach: Bei städti-
schen Flächen muss eine Zuständigkeit seitens eines Fachamtes fest-
gelegt werden (Betrieb, Unterhaltung, Haftung). Bei privaten Flächen 
müssen ggf. Eigentümergemeinschaften überzeugt werden. Der Kon-
takt zu Wohnungsbaugesellschaften – insbesondere die viele Ge-
bäude im Bestand haben – muss aufgenommen werden.  
Beteiligte Stadt Münster  (Amt für Immobilienmanagement, Bauordnungsamt, 
Stadtplanungsamt, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit), 
Wohnungsbaugesellschaften / Eigentümer, Jugendeinrichtung Mo-
bile, Treffpunkt Waldsiedlung e.V. 
Priorität hoch

44 
 
 
 
1.4 Sicherung und Ausbau von weiteren 
Treffpunkten 
 
Ausgangslage 
Im Rahmen der Erarbeitung des Stadtteilent-
wicklungskonzeptes sowie der diversen Betei-
ligungsformate wurde seitens der Bevölkerung 
sowie der Akteurinnen und Akteure geäußert, 
mehr Treffpunkte im Stadtteil zu schaffen und 
die vorhandenen zu sichern. Dies betrifft alle 
Zielgruppen im Stadtteil – Familien, Eltern, Kin-
der und Jugendliche, Senioren, Vereine usw. 
Es bestehen bereits Treffpunkte bzw. Orte der 
Begegnung, wie z.B. das Fürstin-von-Gallitzin-
Haus in Angelmodde-Dorf, die         Einrichtung 
Mobile für Jugendliche, die Kirchen oder Fami-
lienzentren. Zukünftig gilt es, die Treffpunkte 
weiter bekannt zu machen, attraktive Angebote 
zu schaffen und ggf. weiter untereinander zu 
vernetzten. Dies steht aber auch unter der Vo-
raussetzung, dass die Treffpunkte und Begeg-
nungsorte finanziell gesichert werden. Die 
Schaffung neuer Treffpunkte gestaltet sich als 
schwierig – die Entstehung eines möglichen 
Begegnungszentrums auf dem Clemens-Au-
gust-Platz (jetzige ASB Kindergroßtages-
pflege) könnte sich zu einem neuen Treffpunkt 
im Stadtteil entwickeln. 
  
 
 
 
 
Ziele 
Durch die Sicherung und Schaffung weiterer 
Treffpunkte im Stadtteil soll insbesondere die 
soziale und kulturelle Teilhabe, die Kommuni-
kation und die Identität im Stadtteil verbessert 
werden.  
 
Maßnahmen 
• Entwicklung des Fürstin-von-Gallitzin-
Hauses zum Dorfgemeinschaftshaus 
für Angelmodde-Dorf mit Treffpunkt-
möglichkeiten, Ausstellungen und Ver-
anstaltungen. Das Gallitzin-Haus hat in 
den letzten Jahren bereits viele weitere 
Angebote für die Stadtteilgesellschaft 
angeboten welche gut angenommen 
wurden. Dies gilt es zu sichern, zu un-
terstützen und weiterzuentwickeln. 
• Sicherung der bestehenden Treffpunkt-
möglichkeiten für alle Bürgerinnen und 
Bürger im Treffpunkt Waldsiedlung 
e.V., in kirchlichen Räumlichkeiten und 
Kitas sowie Familienzentren etc.  
  Bild 18: St. Bernhard Kirche in Angelmodde-West

45 
 
Hier spielt eine gesicherte Finanzie-
rung eine wichtige Rolle. 
• Verbesserung der Informationsmög-
lichkeiten durch Infotafeln bzw. Litfaß-
säulen und / oder Einführung einer digi-
talen Veranstaltungsplattform. Ange-
bote und Veranstaltungen können im 
städtischen Veranstaltungskalender 
aufgenommen und via Social Media 
beworben werden. 
Hier kann Münster Marketing beratend 
unterstützen. Zudem gibt es die Initia-
tive und Internetseite der „Kulturkoordi-
nation Münster Südost“, auf welcher 
z.B. auch Veranstaltungen, Termine    
oder Raumangebote sowie Gesuche 
eingestellt werden können.
 
Sicherung und Ausbau von weiteren Treffpunkten 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Eine Weiterentwicklung von Treffpunkten / Räumlichkeiten steht unter 
der Voraussetzung, dass deren Betrieb dauerhaft finanziell gesichert 
werden kann. Die Schaffung neuer Treffpunkte  gestaltet sich grund-
sätzlich schwierig (f ehlende Investitionen in Neubau, Umbau von 
Räumlichkeiten usw.), die Entstehung eines möglichen Begegnungs-
zentrums auf dem Clemens-August-Platz (jetzige ASB Kindergroßta-
gespflege) könnte sich zu einem neuen Treffpunkt im Stadtteil entwi-
ckeln. 
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Sozialamt, Amt für Kinder, Jugendliche und Fami-
lien, Kulturamt, Münster Marketing), Investoren, Akteure im Stadtteil 
Priorität mittel 
 Bild 19: Platz Haus Angelmodde

46 
 
 
 
 
 
 
 
2. Soziale Teilhabe und Bildung 
 
2.1 Sicherung und Erweiterung von             
Angeboten für Erwachsene 
 
 
 
 
Ausgangslage                                                                  
In Angelmodde bestehen eine Vielzahl an An-
geboten für verschiedene Zielgruppen hin-
sichtlich Beratung und Förderung zur sozialen 
Teilhabe, so z.B. die Sozialberatung der Cari-
tas, Angebote im Treffpunkt Waldsiedlung e.V. 
oder die Angebote der Familienzentren.         
Die Auswirkungen der Corona-Krise, die stei-
genden Lebenshaltungskosten und hohe Ener-
giepreise bringen mehr Menschen im Stadtteil 
in eine schwierige Situation, die mehr Unter-
stützung und Beratung erfordert. Diese Ange-
bote gilt es weiter aufrecht zu erhalten und ggf. 
auszubauen, um die Menschen zu fördern, zu 
qualifizieren, bei alltäglichen Herausforderun-
gen oder Hürden und damit auch bei der In-
tegration zu unterstützen. 
Ziel                                                                                     
Verbesserung der sozialen Teilhabe. 
Maßnahmen 
• Sicherung der städtischen Unterstüt-
zung für den Verein Treffpunkt Wald-
siedlung e.V. Dieser wird bereits seit ei-
nigen Jahren durch die Stadt finanziell 
unterstützt. Die Vereinsarbeit stabili-
siert die Situation im Quartier und för-
dert die Integration. Derzeit bestehen 
u.a. folgende Angebote: Nähschule; 
Sportangebote, Beratungsangebote, 
Frauen Frühstück u.v.m. 
• Der Verein Treffpunkt Waldsiedlung 
e.V. erarbeitet und bietet immerfort 
neue, an den Bedarf im Quartier ange-
passte Angebote an. Die Herausforde-
rungen bestehen in der ausreichenden 
Finanzierung, dem Finden von qualifi-
zierten Kursleitern, Räumlichkeiten so-
wie der Bindung von Teilnehmerinnen 
und Teilnehmern. 
• Sicherung von Sprach- und Alphabeti-
sierungskursen für Mütter von Kinder-
gartenkindern in der St. Bernhard Kita 
(Anbieter: Familienbildungsstätte). 
• Sicherung von Vorträgen zu Erzie-
hungsproblemen (Anbieter: Familien-
bildungsstätte). 
• Folgende Angebote wurden im Beteili-
gungsprozess angeregt: durchgängige 
Beratungsangebote oder Treffpunkte, 
wie z.B. Familiencafés.  
  Bild 20: Gallitzin-Haus und Treffpunkt Waldsiedlung e.V.

47 
 
• Häufigeres Anfahren durch den Bü-
cherbus im Bereich der Haltestelle Am 
Schütthook (Schwerpunkt: Erwachse-
nenbildung und Medienvermittlung). 
Zum jetzigen Zeitpunkt wird die Halte-
stelle Am Schütthook einmal wöchent-
lich durch den Bücherbus angefahren.  
 
Leider ist zurzeit eine häufigere Anfahrt 
durch die aktuelle Auslastung nicht 
möglich. Der Bedarf wurde jedoch auf-
genommen. 
• Sicherung und Ausbau von Angeboten 
für Senioren (Sport, Treffpunkte etc.). 
 
 
 
Sicherung und Erweiterung von Angeboten für Erwachsene 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Um Angebote aufrecht zu erhalten oder ggf. zu erweitern  werden     
finanzielle Ressourcen essenziell sein. Zudem benötigt es personelle 
Ressourcen in den Einrichtungen. 
Beteiligte Akteure im Stadtteil, Vereine, Stadt Münster  (u.a. Sozialamt, Amt für 
Kinder, Jugendliche und Familien, Kulturamt) 
Priorität hoch 
   Bild 21: „Alte Schule“ jetzige Bücherei der kath. Kirche in Angelmodde-Dorf

48 
 
 
2.2 Sicherung und Ausbau von Angeboten 
für Kinder 
 
 
Ausgangslage                                                              
Angelmodde ist ein junger Stadtteil in welchem 
viele Familien mit Kindern leben. Insbesondere 
in der Waldsiedlung ist der Anteil von Kindern 
und Jugendlichen sowie der Bedarf an indivi-
dueller Unterstützung (Bewegungsangebote, 
Sprachangebote, Nachhilfeangebote etc.) 
hoch. Hier gilt es die bestehenden Angebote 
der Schulen, Kitas, Vereine und Kirchen zu 
stärken und ggf. weiter auszubauen.  
Ziel:                                                                                 
Verbesserung der sozialen Teilhabe von Kin-
dern im Stadtteil. 
Maßnahmen 
• Förderung von offenen Spiel- und Be-
wegungsangeboten für Familien mit 
Kita- und Kleinkindern, z.B. durch die 
Familienzentren. 
• Schaffung von schulischen Nachhilfe-
angeboten. Nachhilfe gehört leider 
nicht zum Portfolio einer offenen Kin-
der- und Jugendarbeit. Daher sind an-
derweitige Angebote zur Nachhilfe, z.B. 
durch die Schulen oder Vereine, zu fin-
den. Für Kinder und Jugendliche gibt es 
die Möglichkeit, Lernförderung aus Mit-
teln für Bildung und Teilhabe zu finan-
zieren. Die BuT-Lernförderung wird in 
Münster nach dem Münster Modell 
(schulnah) umgesetzt und umfasst die 
fachliche Nachhilfe als auch Sprachför-
derung. Auch eine wohnortnahe Um-
setzung oder externe Lernförderung 
(gewerblicher Anbieter) kann auf 
Wunsch der Eltern umgesetzt werden. 
Voraussetzungen sind die Berechti-
gung für Mittel aus dem Bildungs- und 
Teilhabepaket, z.B. bei Wohngeldemp-
fängerinnen, Bürgergeld, Asylbewer-
berleistungen, Kindergeldzuschlag und 
Sozialhilfe sowie ein durch die Schule 
festgestellter Förderbedarf. 
• Eine Erweiterung der SURE-Angebote 
(Frühe Hilfen) ist zurzeit aus finanzieller 
Sicht nicht möglich, soll aber weiterver-
folgt werden. 
  Bild 22: Jugendzentrum Mobile Am Schütthook

49 
 
• Für einen Ausbau des Angebotes des 
Projektes „Mein Bildungspilot - Wir zwei 
entdecken die Welt“ für Grundschüler 
gibt es zurzeit keine Förderung. 
• Sicherung von Angeboten zum            
Naturerlebnis im Wald. Hier ist die Ei-
chendorffschule Angelmodde bereits 
als Vorreiter unterwegs und ermöglicht 
den Kindern in der Umgebung der 
Schule Erfahrungen, Erlebnisse und 
Wissenswertes rund um das Thema 
Natur zu erlernen. 
• Sicherung von Angeboten des Vereins 
Treffpunkt Waldsiedlung e.V., z.B. 
Nähkurs, Schach, Sport mit der Fami-
lie, Vereinsausflug sowie jahreszeitli-
che Feste. 
 
 
 
  
Sicherung und Ausbau von Angeboten für Kinder 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Aktuell ist eine stärkere Unterstützung seitens der Stadt Münster für 
verschiedene Angebote aufgrund fehlender Förderzugänge oder     
finanzieller Ressourcen schwierig. Die Sicherung und Erweiterung 
dieser Angebote kann nur sukzessiv und Projektorientiert geschehen.  
Beteiligte Akteure im Stadtteil, Schulen, Kirchen, Stadt Münster (u.a. Sozialamt, 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kulturamt) 
Priorität hoch 
  Bild 23: Naturschutzgebiet Bonnenkamp

50 
 
 
2.3 Schaffung zusätzlicher Kita Plätze 
 
 
Ausgangslage                                                                 
Die Kita-Platz Versorgung spielt eine wichtige 
Rolle für Familien. Die Betreuungssituation im 
Stadtteil ist dort gleichbleibend angespannt. 
Die U3-Betreuungsquote liegt bei 43,4% und 
die Ü3-Quote bei 74,8% und damit weiterhin 
deutlich unter dem städtischen Durchschnitt 
von 50,7% bei den U3-Kindern und 105,3% bei 
den Ü3-Kindern.  
Ziel                                                                                          
Bedarfsgerechte Anpassung der sozialen     
Infrastruktur. 
Maßnahmen                                                                       
Im Stadtteil sollen langfristig neue Kitagruppen 
im Zuge der neuen Baugebietsentwicklungen 
entstehen.  
 
 
Geplant sind: 
• Kita im Baugebiet südlich der Hiltruper 
Straße (7 Gruppen)  
• Kita im Baugebiet auf dem ehemaligen 
Westfalen-Gelände (vrsl. 8-9 Gruppen) 
• Die Verlagerung der Kita Miriam in den 
Bereich des Gewerbegebietes Kaiser-
busch sowie eine Aufstockung der 
Gruppen von zwei auf vier. 
Ebenso sollen in den angrenzenden Stadt-
teilen neue Kita-Gruppen entstehen, wel-
che den Bedarf aus Angelmodde in Teilen 
mit abdecken könnten: 
• Mehrere Kitas im Baugebiet Hiltrup-Ost 
(die Anzahl der Plätze für Bedarfe aus 
Angelmodde wurde bisher nicht festge-
legt) sowie im Bereich der York-Ka-
serne. 
Schaffung zusätzlicher KiTa Plätze 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Die aktuelle Lage der Kita -Platzversorgung ist in der Gesamtstad t 
Münster angespannt. Dies reicht von fehlenden Gruppen bis hin zu 
fehlenden Trägern und Personal.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Sozial-
amt), Kitas, Träger 
Priorität hoch 
  Bild 24: Eichendorff Kita in der Waldsiedlung

51 
 
 
2.4 Erweiterung des Schulangebots 
Ausgangslage                                                              
Der Stadtteil Angelmodde verfügt mit der        
Eichendorffschule und der Annette-von-
Droste-Hülshoff-Schule über zwei Grundschu-
len, jedoch über keine weiterführende Schule. 
Die älteren Schülerinnen und Schüler müssen 
nach Gremmendorf, Hiltrup oder Wolbeck aus-
weichen. Im Rahmen der neuen Baugebiets-
entwicklungen sollen auch weitere Schulen 
entstehen. Besonderes Augenmerk liegt hier 
auf der Entwicklung des ehemaligen Westfa-
len-Geländes. Hier soll, neben der Wohnge-
bietsentwicklung mit ca. 420 Wohneinheiten 
auch eine weiterführende Schule entstehen.              
Im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum 
Stadtteilentwicklungskonzept haben sich die 
beteiligten Menschen klar mehrheitlich für die 
Entstehung einer Gesamtschule ausgespro-
chen. 
Ziel                                                                                     
Anpassung der Bildungsinfrastruktur. 
Maßnahmen 
 Neubau einer weiterführenden Schule 
auf dem ehemaligen Westfalen-Ge-
lände. 
 Erweiterung der Annette-von-Droste-
Hülshoff-Schule Angelmodde auf eine  
 
 
 
 
3-Zügigkeit samt Neugestaltung des 
Schulhofes und des Spielplatzes.      
Die Baumaßnahmen werden in den 
Jahren 2023 bis 2025 umgesetzt.        
Der nördliche Schulhof mit dem Spiel-
platz Birkenheide II wurde bereits neu-
gestaltet. Nach Beendigung der Bau-
maßnahmen werden dort noch ab-
schließende Arbeiten stattfinden.  
 Anregungen zur Veränderung der 
Schulhofgestaltung an der Eichen-
dorffschule wurden den Fachämtern 
mitgeteilt. Ebenfalls wurden die Anre-
gungen der Schülerinnen und Schüler 
der Annette-von-Droste-Hülshoff-
Schule für die Erweiterung und Neuge-
staltung des Schulhofes sowie der Au-
ßenbereiche den Fachämtern der Stadt 
mitgegeben. 
In den angrenzenden Stadtteilen sind ebenfalls 
neue Schulen geplant: 
 
• 4-zügige York-Grundschule plus 
Zweifachsporthalle – Fertigstellung 
zum Schuljahresbeginn 2025 / 2026  
• Erweiterung der Grundschulange-
bote in Wolbeck und Hiltrup-Ost.  
 
  Bild 25: Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule in Angelmodde-West

52 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erweiterung des Schulangebots 
Bausteine zur Umsetzung      Die Erweiterung der Annette-von-Droste-Hülshoff Schule läuft aktuell. 
Beteiligte Stadt Münster (Amt für Immobilienmanagement, Amt für Grünflächen, 
Umwelt und Nachhaltigkeit) 
Priorität mittel

53 
 
3. Sportangebote 
 
3.1 Sicherung und Ausbau von Sportangeboten 
 
Ausgangslage                                                                
Die Stadt Münster erarbeitet einen gesamt-
städtischen Sportentwicklungsplan, in wel-
chem auch Entwicklungspotenziale für die 
Sportflächen in Angelmodde herausgearbeitet 
werden sollen. Dieses Konzept soll Anfang 
2025 fertiggestellt werden.  
Ziele                                                                                  
Förderung des Sports, der Kommunikation und 
der Stadtteilidentität. 
Maßnahmen 
• Sicherung der Sportflächen im Bereich 
der Eichendorffschule, die als Klein-
spielfeld sowie als Basketballplatz von 
der Grundschule genutzt werden. 
Diese Plätze stehen der Bevölkerung 
nachmittags bzw. abends zur Verfü-
gung. Im Zusammenhang der gesamt-
städtischen Sportentwicklungsplanung 
wird die Sportanlage begutachtet. 
• Laut Ratsbeschluss sollen die Asche-
plätze im Stadtgebiet langfristig zu 
Kunstrasenplätzen umgestaltet wer-
den; der Ascheplatz im Bereich der Ei-
chendoffschule (nicht vereinsgebun-
den) ist bisher – entsprechend einem 
Kriterienkatalog – nicht priorisiert. 
• Sicherung und Ergänzung des Sport-
angebotes des Turn- und Sportvereins 
Angelmodde 1967 e.V.; dieser bietet 
derzeit Handball, Tennis, Tischtennis, 
Geräteturnen, Bodenturnen sowie Vol-
leyball an. 
• Sicherung und Erweiterung des Sport-
angebotes für unterschiedliche Grup-
pen wie z.B. Jugendliche, Senioren 
(Angebote St. Bernhard), Frauen und 
Mädchen mit Migrationsvorgeschichte, 
Vater-Mutter-Kind-Turnen sowie Fuß-
ballangebote für Jugendliche. Einige 
Angebote werden z.B. vom Verein 
Treffpunkt Waldsiedlung e.V. durchge-
führt. Verfügbare Hallenzeiten sind     
zumeist schwierig zu bekommen.  
• Im York-Quartier soll ab 2025 eine Ver-
einssporthalle zur Verfügung stehen. 
 
 
 
 
Sicherung und Ausbau von Sportangeboten 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Das gesamtstädtische Sportentwicklungskonzept soll Entwicklungs-
potenziale für die Sportflächen in Angelmodde aufzeigen. Die Sport- 
und Bewegungsangebote der verschiedenen Vereine (Sportverein, 
Treffpunkt Waldsiedlung e.V.) gilt es weiter bekannt zu machen und 
finanziell zu unterstützen. Hallenzeiten sollten vorwiegend für Vereine 
/ Angebote aus dem Stadtteil reserviert sein.  
Beteiligte Stadt Münster  (u.a. Amt für Immobilienmanagement, Sportamt) ,     
Vereine, Akteure im Stadtteil, Stadtsportbund 
Priorität mittel

54 
 
 
4. Kultur 
 
4.1 Schaffung und Verstetigung von Ange-
boten für Kinder und Jugendliche 
Ausgangslage                                                             
Das Jugendzentrum Mobile ist eine wichtige In-
stitution und Anlaufstelle für die Jugendlichen 
im Stadtteil. Das Mobile hält seit vielen Jahren 
ein großes offenes Sommerferienprogramm 
„Zauberburg“ vor. Offene Ferienprogramme 
sind i.d.R. kostenlos und niedrigschwellig.    
Des Weiteren unterstützt das Jugendzentrum 
die Eichendorffschule bei der OGS-Betreuung. 
Ergänzt werden diese Angebote zudem von 
der aufsuchenden Jugendsozialarbeit der Dia-
konie. Die Ausgestaltung dieser Angebote er-
folgt partizipativ nach den Wünschen der Kin-
der. Insgesamt gibt es wenige Kulturangebote 
für Kinder und Jugendliche im Stadtteil. 
Ziele                                                                                
Verbesserung der Kommunikation, der Kultur-
mitgestaltung und des Kulturerlebens sowie 
der Stadtteilidentität.  
Maßnahmen 
• Sicherung und Ausbau der Ferienbe-
treuung im Jugendzentrum Mobile. 
 
 
 
 
• Unterstützung der bestehenden priva-
ten Angebote für Kinder der Waldsied-
lung. 
• Angebotssicherung der katholischen 
Büchereien. 
• Sicherung der Angebote in St. Bern-
hard (Messdiener und Pfadfinder, Aus-
flüge, Ferienlager). 
• Sicherung und Ergänzung der Projekte 
„Kulturrucksack NRW“ z.B. für Theater 
und Tanz; diese finden bisher in den 
Räumlichkeiten von St. Bernhard statt. 
• Bücherbus: Erhöhung der Anfahrten im 
Bereich der Eichendorffschule 
(Schwerpunkt: interkulturelle Bildung, 
Inklusion, Medienvermittlung), Nutzung 
auch von zwei Kitas in der Nähe.       
Zurzeit ist eine häufigere Anfahrt der 
aktuellen Haltestellen aufgrund deren 
Auslastung nicht möglich.  
• Sicherung und Ausbau der Zusammen-
arbeit von Schulen, Kitas, Kirchen etc. 
mit der Musikschule Wolbeck und der 
Westfälischen Schule für Musik.  
 
  Bild 26: Fürstin-von-Gallitzin-Haus in Angelmodde-Dorf

55 
 
• Auch hier kann das künftige Bürger-
haus im ehemaligen Offizierscasino der 
York-Kaserne, welches bis 2028 zu ei-
nem Ort der Demokratie und Haus der 
Nachbarschaftskultur ausgebaut und 
genutzt werden soll, Anreize und Im-
pulse für Angelmodde geben. 
 
 
 
4.2 Schaffung und Verstetigung von Ange-
boten allgemein 
Ausgangslage                                                                     
In Angelmodde gibt es Orte, Treffpunkte und 
Einrichtungen in denen kulturelle Angebote 
stattfinden. Zudem haben sich einige Kultur-
schaffende im Stadtteil angesiedelt. Aktiv mit 
kulturellen Angeboten ist zum einen der Angel-
modder Künstertreff (A.K.T), welcher u.a. auch 
die Kunstmeile Südost mit bespielt und organi-
siert. Auch der Heimatverein Angelmodde ver-
anstaltet regelmäßig kulturelle Veranstaltun-
gen im Fürstin-von-Gallitzin-Haus. Das Netz-
werk aus Kitas, Schulen, Kirchengemeinden 
und Seniorenheimen bietet das räumliche Po-
tenzial, Kulturangebote im Bestand zu etablie-
ren. Im Sommer 2023 hat im Stadtteil zudem 
ein Stadtteilfest stattgefunden.  
 
 
 
 
 
 
 
 
Dies hat dazu beigetragen, die Menschen aus 
dem Stadtteil zusammenzubringen, Nachbar-
schaften zu fördern sowie Akteure, Vereine 
und Ehrenamtliche in den Fokus und in die Öf-
fentlichkeit zu rücken. Die Organisatoren hof-
fen, dieses Stadtteilfest alle vier Jahre durch-
führen zu können. Die räumliche Nähe zur Ent-
wicklung auf der Konversionsfläche York-
Quartier bietet die Chance, die Bürgerschaft 
aus Angelmodde in den geplanten Aufbau Ge-
meinwohl orientierter und kultureller Angebote 
im ehemaligen Offizierskasino einzubeziehen. 
Gleichzeitig könnten von hier aus Angebote 
entwickelt werden, die den öffentlichen Raum 
von Angelmodde mitdenken. 
 
 
Schaffung und Verstetigung von Angeboten für Kinder und Jugendliche 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Das Stadtteilkulturmanagement der Stadt Münster ist ein wichtiger 
Baustein für eine Weiterqualifizierung und Entwicklung von Kulturan-
geboten. Finanzielle Förderungen müssen aber auch hier gegeben 
sein. Initiativen und Angebote müssen auch aus dem Stadtteil kom-
men. Die Stadt Münster, u.a. das Stadtteilkulturmanagement, kann 
unterstützen.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Immobilienmanagement, Kulturamt), Ver-
eine, Kirchen, Jugendeinrichtung Mobile 
Priorität mittel

56 
 
Ziele                                                                                      
Verbesserung der Kommunikation, des aktiven 
Kulturerlebens und der Kulturmitgestaltung so-
wie der Identifikation mit dem Stadtteil. 
Maßnahmen 
• Sicherung und Stärkung des bestehen-
den Kulturangebotes des Heimatver-
eins Angelmodde (Gallitzin-Haus), des 
Angelmodder Künstlertreffs (A.K.T), 
der Büchereien, des Treffpunktes 
Waldsiedlung e.V. sowie der Kirchen; 
auch stärkere Kooperationen unterei-
nander sind anzustreben. Unter Um-
ständen können finanzielle Mittel von 
der Bezirksverwaltung Südost bean-
tragt werden.  
• Stärkung der Gemeinwohl orientierten 
und kulturellen Nutzung des Clemens-
August-Platzes durch das städtische 
Stadtteilkulturmanagement sowie wei-
teren Akteurinnen und Akteuren sowie 
Vereinen. 
• Bücherbus: Erhöhung der Anfahrten im 
Bereich der Eichendorffschule 
(Schwerpunkt: interkulturelle Bildung, 
Inklusion, Medienvermittlung).             
Leider ist zurzeit eine häufigere Anfahrt  
 
 
 
 
 
der aktuellen Haltestellen aufgrund de-
ren Auslastung nicht möglich. Der Be-
darf wurde aufgenommen. 
• Koordination von Kulturveranstaltun-
gen sowie Räumlichkeiten etc. in 
Münster-Südost durch zwei ehrenamtli-
che Kulturkoordinatoren – Kulturkoordi-
nation Südost. 
• Die Entwicklung des York-Quartiers mit 
dem künftigen Bürgerhaus könnte 
ebenfalls Kooperationen und Impulse 
für die Kulturlandschaft und deren An-
gebote in Angelmodde befördern. 
 
 
 
 
 
Schaffung und Verstetigung von Angeboten allgemein 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Das Netzwerk aus Kitas, Schulen, Kirchen und Seniorenheimen bietet 
das räumliche Potenzial, Kulturangebote im Bestand zu etablieren. 
Die räumliche Nähe zur Entwicklung auf der Konversionsfläche York-
Quartier bietet die Chance, die Bürgerschaft aus Angelmodde in den 
geplanten Aufbau Gemeinwohl orientierter und kultureller Angebote 
im ehemaligen Offizierskasino einzubeziehen. Auch das Stadtteilkul-
turmanagement der Stadt Münster kann Unterstützungsarbeit leisten. 
Beteiligte Vereine, Stadt Münster (u.a. Amt für Immobilienmanagement, Kultur-
amt), Akteure im Stadtteil 
Priorität mittel – hoch

57 
 
5. Nahversorgung 
 
5.1 Sicherung und Verbesserung der Nah-
versorgung 
Ausgangslage                                                                       
Aufgrund der “siedlungsstrukturellen Dreite i-
lung“ des Stadtteils , der geringen Einwohner-
zahl der einzelnen Ortsteile, aber auch der in-
tegrierten Lage im Stadtgebiet Münster, kann 
kein zentraler Nahversorgungsstandort neu 
entwickelt werden. Die Ortsteile orientieren 
sich hinsichtlich der Nahversorgung in die an-
deren Stadtteile - Angelmodde-Dorf in Rich-
tung Wolbeck, Angelmodde-West nach Grem-
mendorf, die Waldsiedlung nach Hiltrup oder 
Wolbeck. Neben einigen Dienstleistungsunter-
nehmen gibt es den Nahversorger K+K im 
Kreuzungsbereich Am Schütthook / Alberslo-
her Weg. 
Ziel                                                                                           
Sicherung und ggf. Ausbau der bestehenden 
Nahversorgung. 
Maßnahmen 
• Konstruktive Unterstützung zur Siche-
rung bzw. ggf. Erweiterung des Nah-
versorgers K+K im Kreuzungsbereich 
Am Schütthook / Albersloher Weg 
durch die Stadt Münster sowie die Wirt-
schaftsförderung Münster. 
• Attraktivitätssteigerung durch Ange-
botserweiterung der Wochenmärkte in 
der Waldsiedlung und im Dorf. 
 
 
 
Die beiden Wochenmärkte sind nicht 
städtisch organisiert und die Situation 
ist nicht immer zufriedenstellend.  
• In der Vergangenheit hat es immer wie-
der Bemühungen gegeben, neue 
Marktbeschicker zu finden, was tempo-
rär für Entspannung gesorgt hat, doch 
ist die Angebotsvielfalt aufgrund der 
geringen Anzahl an Marktbeschickern 
insgesamt dennoch zu gering.  
• Für eine konzeptionelle Neuausrich-
tung der Wochenmärkte wäre die Grün-
dung einer Projektgruppe oder die Ein-
beziehung der Uni Münster oder FH 
Münster im Rahmen der Fachrichtun-
gen Citizen Science / Social Entrepre-
neurship ein Ansatz, um ein Projekt zu 
starten, bei dem Studierende Ideen zur 
konzeptionellen Neuausrichtung der 
Wochenmärkte entwickeln. 
• Münster Marketing kann mit einzelnen 
kommunikativen Maßnahmen unter-
stützen, weiter auf die Wochenmärkte 
aufmerksam zu machen.  
• Unterstützung privater / genossen-
schaftlicher Initiativen zur Schaffung 
kleinteiliger Angebote. 
 
  Bild 27: Wochenmarkt auf dem Clemens-August-Platz

58 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sicherung und Verbesserung der Nahversorgung 
Bausteine zur Umsetzung      
 
Es ist Ziel der Stadt Münster den Standort K+K im Kreuzungsbereich 
Am Schütthook / Albersloher Weg zu halten, da er wichtig für die Nah-
versorgung der Menschen, insbesondere in der Waldsiedlung, ist. In-
vestitionsentscheidungen treffen aber die Marktbetreiber bzw. der Ei-
gentümer. Die Stadt möchte aber und wird unterstützen. Für die Situ-
ation der Wochenmärkte kann, wie oben beschrieben, Münster Mar-
keting kommunikativ und projektbezogen unterstützen.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Wirtschaftsförderung, Bauordnungsamt, Stadtpla-
nungsamt), K+K, Marktbeschicker 
Priorität mittel – hoch

59 
 
6. Verkehr und Glasfaserausbau 
 
6.1 Stadtteilbezogene Maßnahmen Verkehr 
und weiterer Glasfaserausbau 
 
Ausgangslage 
Verkehrliche Themen haben die Bürgerinnen 
und Bürger sowie die Akteurinnen und Akteure 
im Stadtteil sehr beschäftigt. Es gab viele      
Anregungen und Vorschläge. Die verkehrli-
chen Themen und Fragestellungen, wie z.B. 
der Ausbau des Albersloher Weges, die WLE-
Reaktivierung oder die Veloroutenplanung, 
werden in diesem Maßnahmenkonzept nicht 
näher betrachtet, da diese Themen gesamt-
städtisch und gesondert, z.B. im Rahmen des 
Masterplans Mobilität 2035+, den Planfeststel-
lungsverfahren, der Bauleitplanung oder im 
Rahmen der konkreten Entwurfsplanung bear-
beitet werden. Dennoch wurden alle Anregun-
gen und Vorschläge an die betreffenden 
Fachämter der Stadt Münster weitergegeben.  
 
Ziele  
Verbesserung der Verkehrssicherheit und      
Erhöhung der Lebensqualität. 
 
Maßnahmen 
• Im Rahmen der Reaktivierung der WLE 
soll am Bahnhaltepunkt Angelmodde 
eine Mobilstation der Größenklasse M 
eingerichtet werden. 
 
• Zusätzlich soll perspektivisch eine wei-
tere Mobilstation der Größenklasse S in 
Angelmodde-Waldsiedlung entstehen. 
Bisheriger Standortvorschlag ist im 
Umfeld der Bushaltestelle Heinrich-
von-Stephan-Ring. Ggf. ist jedoch eine 
Zusammenführung mit den u. g. Car-
sharing-, Pedelec- und E-Car-Angebo-
ten an einem gemeinsamen Standort 
sinnvoll. 
 
 
 
• Für die Heidestraße und die Straße 
Flaßkuhl zur Erschließung des geplan-
ten neuen Baugebietes auf dem ehem. 
Westfalengelände soll es künftig eine 
Planung zur Umgestaltung geben. 
• Instandsetzung der Fahrbahnen Angel-
modder Weg - Pirolweg - Elsterweg. 
Von Osten bis zum Amselweg soll die 
Fahrbahn des Angelmodder Weges in-
standgesetzt werden. 
• Die Erneuerung der Gehwege zwi-
schen den Haus-Nr. 112-145 der 
Straße Zum Erlenbusch ist vorgese-
hen. 
• Prüfung von Schaffung von Carsharing 
Angeboten – Einrichtung von öffentli-
chen E-Ladestationen für E-Bikes und 
E-Cars. In Angelmodde-Waldsiedlung 
ist eine Station vorgesehen, bisheriger 
Standortvorschlag ist Am Schütthook. 
• Maßnahme zur Entschärfung der Un-
fallhäufungsstelle Kreuzungsbereich 
Albersloher Weg / Homannstraße – 
Einmündung zur Homannstraße wird 
signalisiert. Die Umrüstung der Licht-
signalanlage wurde im August 2024 an-
geordnet. 
• Maßnahmen zur Entschärfung der Un-
fallhäufungsstelle Hiltruper Straße / 
Theodor-Heuss-Straße. Hier wurde 
eine weitere Sperrfläche für Radfahrer 
auf der Straße von Theodor-Heuss-
Straße kommend auf die Hiltruper 
Straße angebracht. Dadurch ergibt sich 
eine bessere Sicht und mehr Schutz für 
Radfahrer.  
• Die Veloroutenplanung Route Evers-
winkel-Münster ist weiter in Prüfung. 
• Die Erweiterung der derzeitigen           
Anschlusssituation für Glasfaser wird 
für den Stadtteil angestrebt. 
.

60 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadtteilbezogene Maßnahmen Verkehr und weiterer Glasfaserausbau 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Die Stadt Münster hat, neben den gesamtstädtischen verkehrlichen 
Entwicklungen, einige der oben beschriebenen Maßnahmen für eine 
Umsetzung eingeplant. Es gibt dennoch zum Teil andere Projektprio-
ritäten und es fehlen Personalressourcen, um bestimmte Projekte 
zeitnah umzusetzen. Daher sind einige Maßnahmen hier als mittel      
oder langfristiges Ziel einzuordnen.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Mobilität und Tiefbau, Straßenverkehrsbe-
hörde, Stadtplanungsamt) 
Priorität mittel – hoch 
Bild 28: Heideweg in Angelmodde-West

61 
 
7. Quartiersmanagement für die Waldsied-
lung 
 
7.1 Etablierung eines Quartiersmanage-
ments für die Waldsiedlung 
 
Ausgangslage 
Die soziale Struktur, insbesondere in der Wald-
siedlung, erfordert geeignete Maßnahmen, um 
die Bewohnerinnen und Bewohner stärker zu 
unterstützen. Einzelne Akteure wie der Verein 
Treffpunkt Waldsiedlung e.V. setzen sich 
schon lange aktiv für ein nachhaltiges Quar-
tiersmanagement für die Waldsiedlung ein.  
 
Ziele  
Verbesserung der Vernetzung der Akteurinnen 
und Akteure sowie Verbesserung von sozialer 
Teilhabe. 
 
Maßnahmen 
Die Schaffung eines Quartiersmanagements 
mit folgenden Funktionen und Aufgaben für die 
Waldsiedlung wurde im Rahmen der Erarbei-
tung des Stadtteilentwicklungskonzeptes als 
Wunsch genannt: 
 
• Vernetzung der Akteurinnen und Ak-
teure vor Ort. 
• Ansprechperson für Hilfesuchende und 
Beratung von Bürgerinnen und Bürgern 
in den Bereichen Finanzen, Arbeit und 
sozialer Teilhabe, aber auch Weiterver-
mittlung an entsprechenden Stellen. 
 
 
 
• Brückenfunktion für Vermittlung weiter-
gehender Hilfen zur Stadt oder Jobcen-
ter (in Kooperation mit der Caritas Be-
ratungsstelle). 
• Ausarbeitung und Durchführung kon-
kreter Angebote und Projekte im Quar-
tier sowie Weiterentwicklung von z.B. 
Treffpunkten etc. 
• Die Ansprechpartnerinnen von Münster 
Marketing und im Stadtplanungsamt 
fungieren für die Außenstadtteile Müns-
ters als Schnittstelle in die Verwaltung 
und somit als Ansprechpersonen für 
die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, 
auch bei der Unterstützung von Projek-
ten, welche die Stärkung der Stadtteili-
dentität zum Ziel haben.  Wenn von den 
Sozialträgern und Vereinen weitere 
Kommunikationswege zur Bewerbung 
der bestehenden Angebote gewünscht 
sind, kann seitens der Stadt unterstützt 
und zusammen mit den Akteurinnen 
und Akteuren vor Ort überlegt werden, 
welche neuen Kommunikationswege 
ausprobiert werden sollten.   
 
 
 
 
 
Etablierung eines Quartiersmanagements für die Waldsiedlung 
Bausteine            
zur Umsetzung          
Ein entscheidender Baustein für die Einrichtung eines Quartiersmanagements ist die 
Bereitstellung finanzieller Mittel, um z.B. eine neue Personalstelle zu finan zieren.       
Dies ist bisher nicht der Fall. 
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Sozialamt), Akteure aus der Waldsiedlung 
Priorität mittel

62 
 
Handlungsfeld Wohnen und                 
Wohnumfeld 
Das Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld 
hat insgesamt fünf Maßnahmen- und Projekt-
vorschläge und gliedert sich in zwei Gruppen. 
Zum einen in das Themenfeld Wohnen und 
Wohnumfeld sowie in das Themenfeld Sicher-
heit und Sauberkeit. Wichtige Ziele für die zu-
künftige Entwicklung des Stadtteils sind vor al-
lem, die neuen Baugebiete in und um Angel-
modde mit der vorhandenen Infrastruktur zu 
verknüpfen – dies war den Menschen im Rah-
men der Beteiligung sehr wichtig. Vielfältige 
und bezahlbare Wohnformen sollen, insbeson-
dere für Familien und ältere Menschen, ge-
schaffen werden.  
 
Die (energetische) Sanierung von Wohnungs- 
und Gebäudebeständen ist, insbesondere in 
der Waldsiedlung, wichtig, damit Angelmodde 
weiter als attraktiver Wohnstandort bestehen 
kann. Teilweise weisen die öffentlichen 
Räume, wie z.B. in Bereichen des Geschoss-
wohnungsbaus, Mängel in der Aufenthaltsqua-
lität auf. Hier gilt es Ansätze und Lösungen für 
eine Aufwertung zu finden. Den Bürgerinnen 
und Bürgern war im Rahmen der Beteiligung 
ebenso das Thema Sicherheit und Sauberkeit 
sowie Verkehrssicherheit wichtig und es wur-
den viele Anregungen / Vorschläge unterbrei-
tet. Hier gilt es allgemein, eine Verbesserung 
durch verschiedene Maßnahmen zu erreichen.
Wohnen und Wohnumfeld 
 
8. Sicherheit und Sauberkeit     9. Wohnen und Wohnumfeld  
8.1 Verbesserung der Verkehrssicherheit   9.1 Schaffung von neuem Wohnraum  
8.2 Verbesserung der Sicherheit     9.2 Verbesserung des Wohnumfeldes  
8.3 Verbesserung der Sauberkeit  
Abbildung 20: Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld

63 
 
8. Sicherheit und Sauberkeit 
 
8.1 Verbesserung der Verkehrssicherheit 
 
Ausgangslage                                                              
Angelmodde ist insgesamt gut erschlossen 
und ermöglicht den Bewohnerinnen und Be-
wohnern eine gute Erreichbarkeit der Innen-
stadt sowie lokaler, regionaler und überregio-
naler Orte. Diese Qualitäten gilt es weiter auf-
rechtzuerhalten. Damit einhergehend gibt es 
aber auch Nachteile, wie Lärm, Schadstoffbe-
lastung oder auch Unfälle. Im Rahmen der ge-
samtstädtischen Verkehrsplanung (Ausbau  
Albersloher Weg oder WLE-Reaktivierung) 
werden auch kleinere Verkehrssicherheits-
maßnahmen in Betracht gezogen. 
Ziel                                                                                    
Verbesserung der Sicherheit.  
Maßnahmen 
Temporeduzierungen 
• Prüfung einer Temporeduzierung 
(punktuell) bzw. Erweiterung der Kon-
trollen für die Bereiche Theodor-Heuss-
Straße / Am Schütthook; Ortsdurch-
fahrt Angelmodde-Dorf; Middelkamp / 
Bonnenkamp. Diese Entscheidung ob-
liegt der Unfallkommission, welche in 
Kooperation mit der Polizei Messungen 
durchführt.   
Radverkehr  
• Der Ausbaustandard von Radwegen 
sollte sich an den Bedürfnissen von     
Pedelecs und Lastenrädern orientie-
ren. Zudem gibt es die Veloroutenpla-
nung der Stadt Münster (Münster-         
Everswinkel), welche ebenfalls die 
Ausbauqualität von Radwegen, auch in 
Angelmodde, verbessern sollte.         
Eine E-Ladestation ist an der Straße 
Am Schütthook vorgesehen.  
 
Installierung von Fußgängerampeln  
• Prüfung für den Bereich Ortsdurchfahrt 
Angelmodde-Dorf / Twenhövenweg so-
wie Umsetzung für den Bereich Albers-
loher Weg, z.B. Homannstraße. 
Umgestaltung von Kreuzungsbereichen 
• Kreuzungsbereich Homannstraße / 
Schlesienstraße / Albersloher Weg. 
Anlage von Zebrastreifen 
• Prüfung für die Bereiche Theodor-
Heuss-Straße und Bonnenkamp / Hein-
rich-von-Stephan-Ring sowie für die 
Bushaltestelle Junker-Jörg-Platz.        
Ein Zebrastreifen an der Bushaltestelle 
Heinrich-von-Stephan-Ring ist leider 
nicht möglich. Es gibt einen Füßgän-
gerüberweg nördlich auf der Theodor-
Heuss.-Str., diesen sollten / müssen 
die Kinder vorrangig benutzen. 
Freihaltung der Zufahrten  
• Freihaltung der Zufahrten im hinteren 
Bereich der Straße Middelkamp für 
Feuerwehr und Abfallentsorger. 
Verbesserung von Straßenbelägen 
• In der Vogelrohrsheide speziell im 
Kreuzungsbereich zur Einfahrt Haus-
nummer 57. 
• Straße Alt Angelmodde / Bereich Kita.

64 
 
 
8.2 Verbesserung der Sicherheit 
Ausgangslage                                                                    
Hinsichtlich der Sicherheitslage wird Angel-
modde insgesamt als sicher eingestuft.          
Die Sicherheit spielt bei den Bewohnerinnen 
und Bewohnern vor Ort eine sehr wichtige 
Rolle. Insbesondere das Thema mangelnde 
Beleuchtung im Stadtteil wurde im Erarbei-
tungsprozess von den Bürgerinnen und Bür-
gern angesprochen. In der Waldsiedlung gibt 
es zum Teil räumliche Problemlagen hinsicht-
lich Kriminalität, was der Stadt Münster sowie 
der Polizei bekannt ist. 
Ziele                                                                                          
Verbesserung der subjektiven und objektiven 
Sicherheit und der Aufenthaltsqualität sowie 
die Schaffung von Identität.  
Maßnahmen                                                                           
Im Rahmen der Beteiligung wurden viele Orte 
hinsichtlich einer Verbesserung der Beleuch-
tung genannt. Diese wurden vom Amt für Mo-
bilität und Tiefbau sowie der Unteren Natur-
schutzbehörde geprüft. Grundsätzlich ist fest-
zustellen, dass in Wald- und Landschafts-
schutzgebieten oder Gebieten mit schützens-
werten Tieren, keine (zusätzliche) Beleuchtung 
möglich ist.            
 
                       
 
 
Prüfung zur Verbesserung der Beleuchtung                    
 Rad- und Fußweg zwischen den Stra-
ßen Flaßkuhl und Altehof – hier ist eine 
weitere Beleuchtung aufgrund des 
schützenswerten Baumbestandes nicht 
möglich.                       
 Homannstraße im Bereich Friedhof bis 
Ortseinfahrt Angelmodder Weg – hier 
ist eine Verbesserung der Beleuchtung 
aufgrund einer geschützten Allee nicht 
möglich. 
 Angelmodde-Waldsiedlung: im Bereich 
des Wäldchens – Straße Clemens-Au-
gust-Platz – Waldgebiet, keine Be-
leuchtung aufgrund des Lebensraums 
von Fledermäusen möglich. 
 Im Bereich Bonnenkamp / Middelkamp 
(Parkplatzbereich plus Bereich der 
Bushaltestelle Waldsiedlung) – Be-
leuchtung bereits vorhanden, falls zu-
sätzliche Beleuchtung gewünscht ist, 
sind keine Leuchten nahe der Gehölz-
bestände zu errichten.  
 Voraussichtlicher Schulweg des neuen 
Baugebietes (Hiltruper Straße zur Ei-
chendorffschule) – Bonnenkamp – ist 
Verbesserung der Verkehrssicherheit 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Die Anregungen und Vorschläge w urden den zuständigen Fachäm-
tern der Stadt Münster mitgeteilt. Eine Bearbeitung / Umsetzung eini-
ger Anregungen erfolgt z.B. im Rahmen von gesamtstädtischen Pla-
nungen (Veloroute, Ausbau Albersloher Weg). Für einige Anregungen 
bestehen jedoch rechtliche Restriktionen. Sobald sich rechtliche Rah-
menbedingungen und damit andere Möglichkeiten einer Umsetzung 
ergeben, werden die Maßnahmen weiter geprüft.  
Beteiligte Stadt Münster  (u.a. Amt für Mobilität und Tiefbau, Ordnungsamt),     
Eigentümer / Anlieger 
Priorität mittel – hoch

65 
 
ein Naturschutzgebiet, daher keine Be-
leuchtung möglich. Eine kürzere Alter-
nativroute ist vorhanden. 
• Fuß- und Radweg zwischen Dorf und 
Waldsiedlung – Beleuchtung größten-
teils vorhanden, dichter Baumbestand. 
• Fuß- und Radweg zwischen Angel-
modde-Dorf und Wolbeck (entlang 
Gaststätte Hoffschulte) – die Angel ist 
ein wertvoller und schützenswerter Vo-
gel- und Fledermauslebensraum. Alter-
nativroute: Beleuchtete Straße "Angel-
straße" und "Am Angelkamp" vorhan-
den. 
• Bushaltestelle des Bücherbusses im 
Bereich Am Schütthook – Eine Umrüs-
tung auf LED ist durch die Stadtnetzte 
in den nächsten Jahren vorgesehen, 
dadurch Verbesserung der Ausleuch-
tung. 
 
 
 
 
Berücksichtigung von räumlichen Problem-
bereichen 
• In einzelnen Bereichen des Plangebie-
tes tritt ein erhöhtes Aufkommen von 
Kriminalität auf; Polizei und Ordnungs-
amt sind informiert. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verbesserung der Sicherheit 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Aufgrund der Lage und Qualitäten Angelmoddes in einem attraktiven 
Landschaftsraum mit Naturschutzgebieten, hohem Baumbestand, der 
Werse und Angel und schützenswerten Tierbeständen, ist eine Ver-
besserung bzw. Ergänzung von Beleuchtung teilweise schwierig bzw. 
nicht umsetzbar. An einigen Stellen sollen Leuchten durch LED -
Leuchten ersetzt werden. Dort wo eine Aufrüstung bzw. Ergänzung 
der Beleuchtung möglich ist, erfolgt eine weitere Prüfung und ggf. die 
Aufstellung dieser. 
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Mobilität und Tief bau, Amt für Grünflä-
chen, Umwelt und Nachhaltigkeit), Stadtnetze 
Priorität mittel

66 
 
8.3 Verbesserung der Sauberkeit 
Ausgangslage                                                                   
Sauberkeit spielt hinsichtlich der Lebensquali-
tät und des Images eines Stadtteils eine wich-
tige Rolle. Der Stadtteil Angelmodde wird in 
Punkto Sauberkeit jedoch generell als unauf-
fällig bewertet. Verschmutzungen durch „wilde 
Müllablagerungen“ finden sich in den Berei-
chen Bachstraße, Middelkamp, Vogelrohrs-
heide und rund um den Clemens-August-Platz.  
Hier haben die Abfallwirtschaftsbetriebe Müns-
ter sowie die Wohnungsbaugesellschaften zwi-
schendurch zusätzliche Reinigungen bzw.    
Abholungen durchgeführt. Eine Sensibilisie-
rung der Bewohnerschaft ist hier ein Punkt, um 
Abhilfe zu schaffen. 
Ziele                                                                                          
Verbesserung der Sauberkeit, der Aufenthalts-
qualität sowie der Identität. 
Maßnahmen 
Prüfung zusätzlicher Mülleimer und Hunde-
kotbeutelspender: 
Für folgende Bereiche / Orte gab es Anregun-
gen zusätzliche Mülleimer / Hundekotbeu-
telspender aufzustellen: 
• Spielplätze Waldsiedlung (LEG),  
• Spielplatz Peter-Büscher-Straße,  
• Grünflächen im Bereich des Geschoss-
wohnungsbaus Waldsiedlung, 
• Birkenheide / Richtung Ballspielplatz,  
• Bonnenkamp (Baulücke),  
• Bushaltestelle Waldsiedlung,  
• Erdelbach / Abenteuerspielplatz,  
• Ballspielplatz Birkenheide, 
• Buschstraße Wäldchen, 
• Heidestraße Eingang Wäldchen,  
 
• Birkenheide Eingang Wäldchen,  
• Vogelsrohrsheide Richtung Homann-
straße sowie im Bereich Heinrich-von-
Stephan-Ring im Übergangsbereich 
zum Wald.  
Generell ist festzustellen, dass durch einen 
Ratsbeschluss aus dem Jahr 2013 insgesamt 
83 Hundekotbeutelspender im gesamten 
Stadtgebiet aufgestellt wurden. Dies erfolgte 
unter Abwägung verschiedener Faktoren nur in 
zusammenhängenden, öffentlichen Grünanla-
gen, welche durch Hundehalter besonders 
stark besucht werden. 
Für einen Großteil der vorgeschlagenen 
Standorte kommen zusätzliche Hundekotbeu-
telspender insofern nicht in Frage. Die meisten 
befinden sich nicht in öffentlichen Grünanla-
gen, sondern im sogenannten „Verkehrsgrün“ 
im Übergang in die Landschaft, wo aus ver-
schiedenen, z.B., logistischen und verkehrssi-
cherungstechnischen Gründen, keine Ausstat-
tung wie z.B. mit Hundekotbeutelspender in-
stalliert werden kann. Zudem sind die finanzi-
ellen Mittel zurzeit erschöpft. Lediglich am vor-
geschlagenen Standort Haus Angelmodde wä-
ren Hundekotbeutelspender denkbar, voraus-
gesetzt, finanzielle Mittel hierfür stehen zur 
Verfügung.   
Die Prüfung zur Aufstellung zusätzlicher Müll-
eimer durch die AWM dauert noch an.  
Prüfung weiteren Maßnahmen: 
• Erhöhung der Leerungsfrequenz von 
Mülleimern, 
• Aufstellung von größeren Mülleimern, 
• Sicherung von sauberen Spielplätzen 
in privater Trägerschaft, d.h. regelmä-
ßiger Tausch von Spielsand sowie 
Müllbeseitigung. Hier wurde die LEG 
angesprochen. In ihrem Besitz befindet

67 
 
sich ein Spielplatz in der Eichendorff-
straße. Der Spielsand wurde ausge-
tauscht und die Leerungshäufigkeit der 
Mülleimer soll erhöht werden.  
• Beseitigung von „wilden Müllkippen“ 
auf städtischen und privaten Flächen 
(z.T. bereits erfolgt). 
• Information der Bürgerinnen und Bür-
ger durch mehrsprachige Flyer zur 
Müllsortierung und Abfuhrterminen in 
den Treppenhäusern. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verbesserung der Sauberkeit 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Zusätzliche Hundekotbeutelspender sind aufgrund der oben genann-
ten Gründen (Lage, Logistik, Finanzen, Kapazitäten) nicht bzw. kaum 
möglich. Hinsichtlich „wilder Müllkippen“, vor allem im Geschosswoh-
nungsbau, sind die Wohnungsbaugesellschaften , aber auch d ie Be-
wohnerinnen und Bewohner im Rahmen von Sensibilisierung und In-
formation gefragt. 
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, 
Abfallwirtschaftsbetriebe), Eigentümer / Wohnungsbaugesellschaften, 
Stadtteilgesellschaft 
Priorität mittel

68 
 
9. Wohnen und Wohnumfeld 
9.1 Schaffung von neuem Wohnraum 
Ausgangslage                                                                  
In und um Angelmodde entstehen in den 
nächsten Jahren neue Baugebiete. In Angel-
modde sind das die Entwicklung des ehem. 
Westfalengeländes mit insgesamt ca. 420 
Wohneinheiten sowie das Baugebiet südl. 
Hiltruper Straße mit ca. 280 neuen Wohnein-
heiten.  
Ziele                                                                                 
Förderung von neuen und alternativen Wohn-
formen, altengerechtes Wohnen für Seniorin-
nen und Senioren; Erhöhung des Anteils         
öffentlich geförderten Wohnraums sowie Erhö-
hung von barrierefreiem Wohnraum. 
Maßnahmen 
Laufende bzw. abgeschlossene Bauleit-
planverfahren: 
• Baugebiet (B-Plan Nr. 595) Albersloher 
Weg / Hiltruper Straße (ca. 280 
Wohneinheiten). Die Planungen für das 
Baugebiet sehen eine ausgewogene 
Mischung aus Ein- und Mehrfamilien-
häusern vor, in denen auch besondere 
Wohnformen, Wohngruppen, Mehrge-
nerations- und altengerechtes Wohnen 
Platz finden können. Somit soll ein viel-
fältiges Angebot für unterschiedliche 
Zielgruppen geschaffen werden.        
Die Verortung der Wohnformen erfolgt 
üblicherweise im Vorfeld der Vermark-
tung. Die Erschließungsarbeiten für 
das Baugebiet haben im Jahr 2024 be-
gonnen.  
• Innenbereichs-Satzung für den Bereich 
Angelmodde – Hiltruper Straße / West-
lich Am Sandbach (ca. 20 Wohneinhei-
ten). 
 
• Baugebiet (B-Plan Nr. 624) auf dem 
ehemaligen Westfalen-Gelände.            
Im Herbst 2023 wurde ein städtebauli-
ches Qualifizierungsverfahren durch-
geführt. Die Wohneinheiten sollen 
durch den Investor Vivawest realisiert 
werden. Es ist beabsichtigt, bei der 
Mehrfamilienhausbebauung ca. 30% 
der entstehenden Nettowohnfläche zur 
anteiligen Errichtung von gefördertem 
Mietwohnraum sowie 30% für förderfä-
higen Mietwohnraum gemäß der sozi-
algerechten Bodennutzung Münster 
(SoBoMü) vorzusehen. 
Weitere Projekte:  
• Über die genannten in Planung befind-
lichen Baugebiete hinaus, gibt es eine 
weitere, größere Potenzialfläche in   
Angelmodde, die langfristig ggf. als 
neues Wohngebiet entwickelt werden 
könnte. Im IFM-Konzept (Integriertes 
Flächenkonzept Münster) wird diesbe-
züglich eine Fläche östlich der Straße 
Vogelrohrsheide, zwischen der 
Homannstraße und dem Erdelbach, 
dargestellt. 
• Langfristiges Projekt Getränkemarkt 
Mangels: ggf. Neubau des Gebäudes 
zum Kirchplatz sowie Umstrukturierung 
des derzeitigen Betriebsgeländes. 
• Umsetzung von bestehenden Bauan-
trägen, z.B. für den Bereich Albersloher 
Weg / Am Schütthook, Bachstraße, 
Schopenhauerstraße. Hierbei handelt 
es sich um Planungen für Wohnhäuser 
sowie für eine soziale Einrichtung. 
• Prüfung von Umstrukturierungs- und 
Nachverdichtungspotenzialen.

69 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schaffung von neuem Wohnraum 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Die Bürgerinnen und Bürger konnten und können sich mit ihren Anre-
gungen in das Bauleitplanverfahren sowie die Beteiligungsveranstal-
tungen einbringen. Die Maßgaben der SoBoMü der Stadt Münster 
sind zu berücksichtigen. 
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Stadtplanungsamt, Bauordnungsamt, Amt für Im-
mobilienmanagement), Eigentümer / Investoren, Stadtteilgesellschaft  
Priorität mittel - hoch 
Abbildung 21: Baugebietsentwicklungen und Potenzialflächen in Angelmodde

70 
 
9.2 Verbesserung des Wohnumfeldes 
 
 
Ausgangslage                                                                 
Das Wohnumfeld spielt für ein Quartier und die 
darin wohnenden Menschen eine wichtige 
Rolle. Es dient als Treffpunkt, Ort der Kommu-
nikation, des Spielens und der Freizeitgestal-
tung. Eine Verbesserung bzw. Aufwertung des 
Wohnumfeldes, insbesondere um den Ge-
schosswohnungsbau in der Waldsiedlung, ist 
gewünscht.  
Ziele                                                                                    
Erhöhung der Aufenthaltsqualität, Schaffung 
von Kommunikationsräumen und Stadtteiliden-
tität. 
Maßnahmen 
• Prüfung für zusätzliches Grün (Bepflan-
zung) in den Straßen Peter-Büscher-
Straße und Theodor-Heuss-Straße. 
Diese Flächen befinden sich haupt-
sächlich in der Zuständigkeit des Am-
tes für Mobilität und Tiefbau.            
Demnach ist hier eine Zusammenarbeit 
mit den Bewohnerinnen und Bewoh-
nern für Projekte erforderlich.  
• Prüfung zur Gestaltung der umfangrei-
chen Grünflächen im Bereich des Ge 
 
schosswohnungsbaus der Waldsied-
lung. Neben einer verbesserten Pflege 
der Grünflächen, könnten auf Teilberei-
chen z.B. Nachbarschaftsgärten sowie 
interkulturelle Gärten entstehen, die 
auch als Treffpunkte dienen. 
• Prüfung einer attraktiveren Gestaltung 
der vorhandenen Kleinkinderspiel-
plätze auf privaten Flächen im Bereich 
des Geschosswohnungsbaus in der 
Waldsiedlung. Hier wurde die Woh-
nungsbaugesellschaft LEG bereits an-
gesprochen und erste Verbesserungen 
fanden statt (Austausch Spielsand, 
häufigere Leerung Mülleimer).             
• Ergänzung der Spielmöglichkeiten auf 
dem städtischen Spielplatz Boelstraße 
in der Waldsiedlung südlich des Erdel-
bachs. Hier wurde kurzfristig das Ange-
bot für Kleinkinder mit einer Spielhütte 
und Verkaufsstand ergänzt.  
• Die Erneuerung des Spielplatzes am 
Middelkamp erfolgte im Jahr 2023. 
• Für die Umgestaltung des Spielplatzes 
an der Vogelrohrsheide gab es im Jahr 
2023 eine Kinderbeteiligung im Rah-
men einer Ideenbörse für die künftige 
Umgestaltung. 
  Bild 29: Geschosswohnungsbau in der Waldsiedlung

71 
 
• Prüfung der Aufstellung von Bänken 
z.B. im Waldgebiet Birkenheide und im 
Bereich Sportplatz Birkenheide.  
 
 
• Prüfung der Möglichkeit, Fahrradstän-
der bzw. abschließbare Fahrradboxen, 
insbesondere im Bereich des Ge-
schosswohnungsbaus in der Waldsied-
lung, zu installieren. Hier wurde die 
LEG bereits angesprochen.  
 
 
 
 
 
Verbesserung des Wohnumfeldes 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Hier spielen die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Ideen, die 
Wohnungsbaugesellschaften sowie die Stadt Münster eine wichtige 
Rolle. Finanzielle Mittel, personelle Kapazitäten und Verfügbarkeiten 
bei den Fachämtern der Stadt Münster sind ebenfalls Voraussetzung 
derzeit aber nicht vorhanden.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Mobilität und Tiefbau, Amt für Grünflä-
chen, Umwelt und Nachhaltigkeit) , Bewohnerinnen und Bewohner , 
Wohnungsbaugesellschaften 
Priorität mittel  
  Bild 30: Spielplatz Vogelrohrsheide

72 
 
Handlungsfeld Landschaft, Freiraum 
und Klima 
Im Handlungsfeld Landschaft, Freiraum und 
Klima wurden im Rahmen des Stadtteilent-
wicklungskonzeptes fünf Maßnahmen- und 
Projektvorschläge erarbeitet. Diese gliedern 
sich in die zwei Bereiche Klimaschutz sowie 
Naherholung und Tourismus. Angelmodde 
zeichnet sich durch seine Lage in einem attrak-
tiven Landschaftsraum mit hoher ökologischer 
Bedeutung, Naherholungsqualitäten und Frei-
räumen aus. Die
 Bürgerinnen und Bürger 
schätzen diese Qualitäten, die ruhige Lage An-
gelmoddes und die kurzen Wege in die Innen-
stadt sowie in die angrenzenden Stadtteile   
und die damit verbundene hohe Lebensquali-
tät. Es gibt ein gutes Netz 
an Fuß-, Rad- und 
Wanderwegen, Flussläufe mit Werse und An-
gel, Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen 
und viele Spielplätze. Ziel für die zukünftige 
Entwicklung des Stadtteils ist es, die Grünflä-
chen und landwirtschaftlichen Flächen zwi-
schen den Siedlungsbereichen u.a. aufgrund 
ihrer ökologischen Bedeutung und klimati-
schen Ausgleichsfunktion zu sichern.
 Die be-
stehenden Naherholungspotenziale dieser Flä-
chen sollen ebenfalls gesichert und gegebe-
nenfalls behutsam ausgeweitet werden. Klima-
schutz und -anpassung werden durch vielfäl-
tige Maßnahmen im Freiraum-, Verkehrs- und 
Wohnungssektor berücksichtigt. 
Landschaft, Freiraum und Klima  
 
10. Klimaschutz      11. Naherholung und Tourismus  
10.1 Klimaschutz und Klimaanpassung    11.1 Vernetzung von Fuß- und Radwegen 
10.2 Renaturierung / Hochwasserschutz   11.2 Förderung der Naherholung / Tourismus 
        11.3 Schaffung eines Kunst- und Kulturwegs 
 
Abbildung 22: Handlungsfeld Landschaft, Freiraum und Klima

73 
 
 
10. Klimaschutz 
 
10.1 Klimaschutz und Klimaanpassung 
 
Ausgangslage                                                                     
Klimaschutz und Klimaanpassung spielen im 
Wohnungs- bzw. Gebäudesektor, im Verkehrs-
bereich und auch im Freiraum eine wichtige 
Rolle. Die Reduzierung fossiler Energieträger, 
die energetische Sanierung der Gebäudebe-
stände und die ökologische Sicherung der Na-
turräume sind wichtige Maßnahmen und Ziele 
im Stadtteilentwicklungskonzept. 
Ziele                                                                                     
Verbesserung des Klimaschutzes, Stärkung 
von Identität und Erhöhung von Lebensquali-
tät. 
Maßnahmen 
• Sicherung der Grünflächen und der 
landwirtschaftlichen Flächen außerhalb 
bestehender bzw. potenzieller Sied-
lungsflächen aufgrund ihrer thermi-
schen Ausgleichsfunktion.   
• Ausbau des Öffentlichen Personennah-
verkehrs – ÖPNV (z.B. Reaktivierung 
WLE). 
• Einrichtung von öffentlichen E-Ladesta-
tionen für die E-Mobilität (Pedelecs und 
E-Autos). In der Waldsiedlung ist eine 
Station Am Schütthook / Clemens-Au-
gust-Platz vorgesehen. 
• Ausbau von Fuß- und Radwegen sowie 
der geplanten Velorouten. 
• Reduzierung des hohen Anteils an 
Energieversorgung auf Basis fossiler 
Energiequellen durch weiteren Ausbau 
der Nutzung von Solarenergie.            
Entwicklung von energieeffizienten und 
klimaneutralen Neubaugebieten.      
Dies wird durch mehrere Bausteine 
umgesetzt: 
 Pflicht Neubaustandard KfW 40 
 Solarnutzungspflicht 
 Gründachpflicht 
 Weitere Ansatzpunkte finden sich im 
Leitfaden „Klimagerechte Bauleitpla-
nung“. 
  
o Wärmeversorgung durch ener-
gieeffiziente/erneuerbare Ver-
sorgungslösungen in festgeleg-
ter Prioritätenabfolge: 1. Fern-
wärmeanschluss, 2. Dezentrale 
Nahwärmeversorgung, 3. Pri-
vate Selbstversorgung 
  Bild 31: Landschaftsraum Werse

74 
 
 
 
 
 
10.2 Renaturierung, Hochwasserschutz 
und Starkregen 
Ausgangslage                                                                   
Angelmodde ist umgeben von einem ökolo-
gisch sehr hochwertigen Landschaftsraum mit 
Naturschutzgebieten und den Flüssen Werse 
und Angel, welche ein hohes Naherholungspo-
tenzial bieten. Die nachhaltige Sicherung und 
Aufwertung der Gewässer haben eine hohe 
Priorität und sind ein wichtiges Ziel im Stadttei-
lentwicklungskonzept. Bauliche Maßnahmen 
oder Aufwertungen sind in den Bereichen rund 
um die Werse und Angel schwer realisierbar. 
Ziele                                                                               
Ökologische Verbesserungen, Verbesserung 
der Lebensqualität und Sensibilisierung der 
Bevölkerung. 
Maßnahmen 
• Nördlich der Hiltruper Straße ist per-
spektivisch eine Renaturierungsmaß-
nahme auf der westlichen Seite der 
Werse auf städtischen Flächen ange-
dacht.  
 
 
 
 
 
• Renaturierung des Erdelbachs im Rah-
men der Baugebietsentwicklung 
Hiltrup-Ost. 
• Im Bereich der Angel bestehen erste 
Planungsgedanken für das vorhandene 
Wehr Beitelhoff. Weitere Planungen an 
den Gewässern im Bereich Angel-
modde existieren zurzeit nicht.  
• Seitens der Hochwasserrisikomanage-
ment-Pläne gibt es eine Maßnahme, 
die sich auf die Werse bezieht. Es ist 
angedacht, für die Werse, von Handorf 
bis Angelmodde (nahe Haus Dahl), ein 
kommunales Konzept zum Umgang mit 
Niederschlagswasser zu erstellen.  
• Bezüglich des Schutzes gegen Starkre-
gen / urbane Sturzfluten, wurden zwi-
schenzeitlich sogenannte Starkregen-
gefahrenkarten für das gesamte Stadt-
gebiet erstellt. Die Starkregengefahren-
karten dienen zukünftig als Planungs-
grundlage für alle städtebaulichen Pla-
nungen.  Zusammen mit den Scha-
denspotenzial- und Risikoanalysen so-
wie den Gewässer-Hochwasserkarten 
Klimaschutz und Klimaanpassung 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Um die genannten Klimaschutzziele, vor allem im Gebäudesektor zu 
erreichen, sind für Städte und Eigentümer Förderprogramme mit de-
ren Richtlinien sowie das Fördervolumen wichtig, um zum einen ge-
wisse Standards einzuhalten und zum anderen die Finanzierung die-
ser Maßnahmen zu erleichtern.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, 
Stabstelle Klima), Eigentümer 
Priorität hoch

75 
 
der Bezirksregierung bilden sie die Ba-
sis, auf deren Grundlage alle wasser-
wirtschaftlichen Planungen für den Ext-
remfall bewertet und ausgerichtet wer-
den. Die Stadt bietet eine kostenlose 
und persönliche telefonische Einstiegs-
beratung zu Starkregenvorsorge und 
Überflutungsschutz an.  
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Renaturierung, Hochwasserschutz und Starkregen 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Im Bereich des Hochwasserschutzes sowie der Renaturierung sind 
Maßnahmen und Konzepte seitens der Stadt Münster angedacht bzw. 
sollen erstellt werden.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, 
Amt für Mobilität und Tiefbau, Stabstelle Klima) 
Priorität hoch

76 
 
11. Naherholung und Tourismus 
 
11.1 Vernetzung von Fuß- und Radwegen 
 
Ausgangslage 
Die Mobilität und insbesondere der Fuß- und 
Radverkehr spielen eine wichtige Rolle bei ei-
ner nachhaltigen Verkehrswende. Angemodde 
besitzt ein gutes Netz an Fuß- und Radwegen, 
welches es noch an einigen Stellen weiter zu 
qualifizieren gilt. Mit den künftigen Velorouten 
Münster-Everswinkel und Münster-Senden-
horst wird Angelmodde noch besser an die In-
nenstadt und seine Umgebung angebunden 
sein. 
 
Ziele                                                                                 
Stärkung von Identität, der Lebensqualität und 
der Naherholungsmöglichkeiten sowie Verbes-
serung der Erreichbarkeit. 
 
Maßnahmen 
• Netzschluss der Fuß- und Radwege im 
Bereich Alter Postweg / Am Filk. 
• Prüfung zur Verbesserung der Rad-
wegeverbindung in Richtung Hiltrup-
Ost entlang des Erdelbachs sowie     
Gestaltung des Kreuzungsbereiches 
Albersloher Weg. Die Qualifizierung / 
Widmung des Rad- und Fußweges von 
Angelmodde durch das Blaukreuzwäld-
chen nach Hiltrup-Ost soll im Zusam-
menhang mit der Umsetzung des B-
Plans 628 (Hiltrup – Nördlich Osttor / 
Östlich Loddenweg / Südlich Erdel-
bach) erfolgen. Im Zuge dessen wird 
entschieden, ob und wie der Weg aus-
gebaut und ggf. beleuchtet wird.  Zu be-
rücksichtigen ist dabei die vorgesehene 
Renaturierung des Erdelbaches paral-
lel des Weges. Unter Berücksichtigung 
artenschutzrechtlicher Belange wird 
eine Beleuchtung in den insbesondere 
 
 
 
 
 
 
für Fledermäuse und Insekten sensib-
len Bereichen gegenwärtig nicht befür-
wortet. 
• Verbesserung der Radwegebeschilde-
rung im Bereich des Amselweges.                     
Der Angelmodder Weg soll von Osten 
bis zum Amselweg erneuert werden.  
• Prüfung zur Verbesserung des Aus-
bauzustandes von Wegen, z.B. Vogel-
rohrsheide, Uferweg und im Bereich 
AWO Kindergarten Angelmodde. 
• Prüfung: Ausbau der geplanten Velo-
routen südlich der Gaststätte 
Hoffschulte / Eschstraße Wolbeck.  
• Prüfung zur Schaffung eines durchgän-
gigen Fuß- und Radweges entlang des 
Albersloher Weges (im Rahmen der 
Gesamtmaßnahme Ausbau des Al-
bersloher Weges). 
 
Viele Anregungen bzgl. eines Ausbaus des 
Radweges am Wersewanderweg sind im Rah-
men der Beteiligungen eingegangen. Dies ist 
u.a. aufgrund von Grundbesitzverhältnissen 
nicht möglich. Insbesondere in renaturierten 
Bereichen sollen Rückzugs- und Entwicklungs-
bereiche für Wildtiere und Pflanzen geschaffen 
werden. Daher ist hier eine Erschließung für 
Fußgänger, insbesondere mit Hunden, zwin-
gend zu unterlassen. 
 
 
 
 
 
Abbildung 23: Veloroutenplanung in Angelmodde

77 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vernetzung von Fuß- und Radwegen 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Im Rahmen der Baugebietsentwicklungen werde n viele Fuß - und 
Radwege(routen) für eine Aufwertung geprüft. Dies ist zunächst ab-
zuwarten. Zudem spielen verfügbaren finanzielle Mittel und personelle 
Ressourcen in den Fachämtern der Stadt Münster eine wichtige Rolle. 
Eine Weiterqualifizierung von Fuß - und Radwegen entlang des 
Werserwanderweges ist aus den o.g. Gründen nicht möglich.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Mobilität und Tiefbau, Amt für Grünflä-
chen, Umwelt und Nachhaltigkeit) 
Priorität mittel

78 
 
11.2 Förderung der Naherholung und des 
Tourismus 
 
Ausgangslage 
Angelmodde verfügt über hohe Naherholungs-
qualitäten mit seinen Gewässern und Grünflä-
chen. Diese werden durch die Bürgerinnen und 
Bürger sowie auch von Touristen gut ange-
nommen – sei es durch Kanufahrten auf der 
Werse oder Radtouren. Zudem gibt es Gastro-
nomie- und Kulturangebote in Angelmodde.   
Im Rahmen der Beteiligung zum Stadtteilent-
wicklungskonzept wurde von vielen Bürgerin-
nen und Bürgern und insbesondere von         
Anwohnerinnen und Anwohnern eine weitere 
Aufwertung des Bootsanlegers am Haus An-
gelmodde abgelehnt, da dieser vor allem im 
Sommer sehr stark frequentiert ist. Es kommt 
zu Lärmbelästigungen, Müllproblemen und 
weiteren Störungen. Daher soll sich im Rah-
men der Förderung der Naherholung und des 
Tourismus auf andere Aspekte in Angelmodde 
konzentriert werden.  
 
Ziele 
Erhalt von Naherholungsqualitäten sowie die 
Stärkung von Identität und Lebensqualität im 
Stadtteil. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Maßnahmen 
• Der Bootsanleger für Kanus / 
Schlauchboote im Bereich Angel-
modde-Dorf sowie des Platzbereiches 
an der Werse-Brücke (Haus Angel-
modde) wird nicht weiterentwickelt. Lö-
sungsmöglichkeiten für den ruhenden 
Verkehr sind zu entwickeln. Der Aus-
bau der öffentlichen Zugänglichkeit mit 
Booten im Bereich Angelmodde (wei-
tere Einstiegsstelle) wird aus Sicht der 
unteren Wasserbehörde aufgrund der 
aktuell bereits vorhandenen Auslas-
tung des Gewässers sowie des Gewäs-
serumfeldes kritisch gesehen. 
 
• Das Canu Camp hat seinen Betrieb 
Ende 2023 eingestellt, was für die tou-
ristische Entwicklung von Angelmodde-
Dorf ein Rückschlag bedeutet.            
Das Canu Camp war ein beliebtes Aus-
flugsziel. Demnach sind neue Entwick-
lungsperspektiven zu erarbeiten.        
Zukünftig sollen aber wieder Kanus 
zum Verleih angeboten werden. 
 
• Weiterentwicklung von Kooperationen / 
Führungen in Angelmodde-Dorf hin-
sichtlich kunst- und kulturhistorischer 
Themen, z.B. durch den Heimatverein, 
das Fürstin-von-Gallitzin-Haus und die 
Kirche. 
  Bild: 32: Bootsanleger am Haus Angelmodde

79 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Förderung der Naherholung und des Tourismus 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Hier gilt es mit dem Eigentümer der Fläche des Canu Camps perspek-
tivische Entwicklungs - und Investitionsmöglichkeiten zu finden. Im 
besten Fall sollte dies zu einer Aufwertung in Angelmodde -Dorf füh-
ren. Konzeptüberlegungen zu weiteren touristischen / kulturellen An-
gebote sollten mit dem Heimatverein, der Kirche sowie der Stadt 
Münster angegangen werden.  
Beteiligte Stadt Münster (u.a. Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, 
Kulturamt, Münster Marketing, Stadtplanungsamt) , Eigentümer, Hei-
matverein, Kirche 
Priorität mittel - hoch 
Bild 33: Eingang Canu Camp geschlossen Ende 2023 -    
Neuer Eigentümer vorhanden 
Bild 34: Straße Angelmodder Weg am Gallitzin-Haus

80 
 
 
11.3 Schaffung eines Kunst- und Kultur-
wegs 
 
Ausgangslage 
Der Angelmodder Künstertreff – (A.K.T.) hat im 
Rahmen des Beteiligungsprozesses den Vor-
schlag eines Kunst- und Kulturweges als Idee 
der landschaftlichen Vernetzung der drei Ort-
steile und Hervorhebung besonderer Orte im 
Stadtteil vorgeschlagen. Ein solcher kunst- und 
kulturhistorischer Weg, der aus der Bürger-
schaft und mit weiteren Akteuren heraus entwi-
ckelt und angestoßen werden sollte, verbindet 
die Themen zur Stärkung der Stadtteilidentität, 
die Verknüpfung vorhandener Fuß- und Rad-
wege, die Schaffung von Outdoor-Treffpunkten 
sowie von Orten der Begegnung, der Kommu-
nikation, der kulturellen Bildung und Inspiration 
sowie der Gemeinschaft. Ebenso ist es Ziel, 
die Attraktivität des Landschaftsraumes und 
der Naherholung im Stadtteil zu fördern.  
 
Ziele  
Sicherung und Ausbau der Naherholung, des 
Tourismus und Vernetzung der Ortsteile sowie 
Verbesserung der Kommunikation und Stadt-
teilidentität und des nachbarschaftlichen Aus-
tausches. 
 
 
 
 
 
 
 
Maßnahmen 
• (Projekt-) Entwicklung für die Konzep-
tion und das Profil eines Kunst- und 
Kulturweges auf bereits vorhandenen 
Fuß- und Radwegen zwischen den drei 
Ortsteilen des Stadtteils als Möglichkeit 
der Vernetzung, Schaffung von Orten 
der Begegnung und Bildung, der Kom-
munikation und Gemeinschaft.                     
Unter Berücksichtigung von: 
• Gestaltung der „geografischen 
Mitte“ des Stadtteils als Begeg-
nungsort „Wir treffen uns im 
Grünen“ und / oder Gestaltung 
von Kunst- und Kulturstandor-
ten in den drei Ortsteilen. Einbe-
ziehung von Kunst-, Kultur- und 
Informationsstandorten im 
Stadtteil. 
• Durchführung einer Projekt-
werkstatt durch die Bürger-
schaft mit Unterstützung der 
Stadt Münster und weiteren 
Stadtteilakteuren. 
 
 
  Bild 35: Blick über die Wersebrücke

81 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schaffung eines Kunst- und Kulturweges 
Bausteine zur Umsetzung           
 
Die Schaffung eines Kunst- und Kulturweges in der historischen Kul-
turlandschaft ist eine Idee aus dem Stadtteil für den Stadtteil. Mit Un-
terstützung der Stadt Münster kann eine Projektwerkstatt durchgeführt 
werden. Ziel ist es, den Gedanken zu konkretisieren und mögliche 
Wege für eine  schrittweise Umsetzung und eine Finanzierungskon-
zept zu entwickeln. 
Beteiligte Stadt Münster  (u.a. Kulturamt, Münster Marketing, Stadtplanungs-
amt), Kunst- und Kulturschaffende, Expertinnen und Experten u.a. aus 
den Bereichen historische Kulturlandschaft,  Stadtteilakteure, A.K.T., 
Bürgerinnen und Bürger 
Priorität mittel

82 
 
Weitere Maßnahmen und Umsetzungen 
 
Neben den vorgestellten 24 Maßnahmen- und 
Projektsteckbriefen konnten einige im Rahmen 
des Stadtteilentwicklungskonzeptes vorgetra-
genen Anregungen bereits umgesetzt werden:  
 
 Im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilli-
gen Feuerwehr in Angelmodde-Dorf 
konnte eine zusätzliche Tür eingebaut 
werden. 
 Im Rahmen der Wohnumfeldverbesse-
rung wurde in der Eichendorffstraße ein 
maroder Jägerzaun durch das Amt für 
Grünflächen, Umwelt und Nachhaltig-
keit entfernt. 
 Ebenfalls im Zusammenhang mit der 
Wohnumfeldverbesserung hat die LEG 
den in ihrem Besitz befindlichen Spiel-
platz an der Eichendorffstraße mit 
neuem Spielsand und einer regemäßi-
geren Reinigung versehen. 
 Der Spielplatz am Middelkamp wurde 
Ende 2023 durch die Stadt Münster sa-
niert. 
 Ergänzung der Spielmöglichkeiten auf 
dem städtischen Spielplatz Boelstraße 
in der Waldsiedlung südlich des Erdel-
bachs. Hier wurde kurzfristig das Ange-
bot für Kleinkinder mit einer Spielhütte 
und Verkaufsstand ergänzt. 
 Insbesondere die Akteure in der Wald-
siedlung haben im Sommer 2023 ein 
Sommerfest für alle Einwohnerinnen 
und Einwohner aus dem Stadtteil auf 
dem Schulhof der Eichendorffschule 
organisiert. 
 Erneuerung der Angelbrücke über die 
Angel zur Gaststätte Hoffschulte. 
 
 
 
 
 
Weitere geplante Maßnahmen 
 
 Austausch der Beleuchtung an vielen Stel-
len, insbesondere in der Waldsiedlung, 
durch neue LED Technik, seitens der Stadt-
netze Münster, geplant ab 2025. 
 Aufstellung eines Dialog-Displays am 
Füßgängerüberweg zur Eichendorffschule 
in der Waldsiedlung. 
 Car-Sharing Angebote und Mobilstationen 
im Stadtteil. 
 Hundekotbeutelspender am Standort Haus 
Angelmodde. 
 Instandsetzung der Fahrbahn Angelmodder 
Weg – Pirolweg – Elsterweg. Von Osten bis 
zum Amselweg soll die Fahrbahn des An-
gelmodder Weges instandgesetzt werden. 
 Das gesamtstädtische Sportentwicklungs-
konzept, das auch Entwicklungspotenziale 
und Ziele für die Sportflächen in Angel-
modde aufzeigen soll, soll Anfang 2025 fer-
tiggestellt werden. 
 
Für viele weitere im Stadtteilentwicklungskon-
zept benannten Themen, Maßnahmen und 
Projekte laufen die Bearbeitungen und Ent-
wicklungen, vor allem in der Wohnbaulandent-
wicklung und im Verkehrsbereich. Dies betrifft 
den Ausbau des Albersloher Weges, die Reak-
tivierung der WLE, die Velorutenplanung, den 
Masterplan Mobilität 2035+ und die Planung 
und Erschließung umfangreicher neuer Bauge-
biete.

83 
 
VIII. Fazit 
 
Das Stadtteilentwicklungskonzept für Angel-
modde bildet ein informelles Planungsinstru-
ment, welches eine strategische Orientierung 
und Rahmen für die weitere Entwicklung       
Angelmoddes bieten soll. Die darin beschrie-
benen Maßnahmen und Projektideen dienen 
als Vorschlag und Anregungen, die Entwick-
lung Angelmoddes gemäß den beschriebenen 
Zielen zu steuern.  
Die in diesem Konzept vorgestellten Maßnah-
men und Projektideen haben, bedingt durch 
verschiedene Faktoren, einen unterschiedli-
chen „Umsetzungshorizont“. Während sich    
einige Projekte bereits in Umsetzung befinden 
oder kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden 
sollen / können, bedarf es bei anderen Projek-
ten längerer Planungen, Abstimmungen oder 
auch noch weiterer politischer / planerischer / 
rechtlicher und finanzieller Voraussetzungen. 
Die Umsetzung der beschriebenen Maßnah-
men ist mittel- bis langfristig zu sehen und 
muss sich gegebenenfalls neuen Entwicklun-
gen, Herausforderungen oder Rahmenbedin-
gungen anpassen. Finanzielle Mittel bzw. 
Haushaltsmittel müssen ebenfalls für einzelne 
Projekte eingestellt werden. Vor dem Hinter-
grund konkurierender Projekte und teils wichti-
ger infrastruktureller Maßnahmen (z.B. Schul- 
bzw. Kitaausbau) muss ein Weg gefunden wer-
den, die beschriebenen Maßnahmen umzuset-
zen. Letztlich liegt es auch an den Akteurinnen 
und Akteuren vor Ort, der Stadtteilbevölke-
rung, aber auch der Politik diese Maßnahmen 
in Zusammenarbeit mit den Fachämtern der 
Stadt Münster in die Umsetzung zu bringen.  
 
 
 
 
 
 
 
 
Wesentliche Ergebnisse des Stadtteilent-
wicklungskonzeptes sowie des Beteili-
gungsprozesses 
 
 Die  Bürgerinnen und Bürger schätzen 
die ruhige Lage Angelmoddes im Grü-
nen sowie die Naherholungsqualitäten 
und die kurzen Wege in die Innenstadt 
sowie in die angrenzenden Stadtteile, 
was insgesamt zu einer hohen Lebens-
qualität im Stadtteil beiträgt.  
 Angelmodde-Dorf ist charakterisiert 
durch eine eher dörfliche Struktur, mit 
einer ruhigen Lage zwischen Werse 
und Angel sowie einem historischen 
Ortskern. Angelmodde-West orientiert 
sich infrastrukturell und im Bereich der 
Nahversorgung stark in Richtung 
Gremmendorf. Angelmodde-Waldsied-
lung ist ein sehr multikultureller Ortsteil 
mit sozialen Herausforderungen, aber 
einem guten Zusammenhalt der Men-
schen sowie der Akteure vor Ort. 
 Durch die räumliche und soziale Drei-
Teilung des Stadtteils gibt es wenig Mit-
einander der Bewohnerinnen und Be-
wohner der unterschiedlichen Ortsteile 
sowie kaum gemeinsame Treffpunkte 
für die drei Ortsteile. Angelmodde hat 
keinen eigenen zentralen Versorgungs-
bereich bzw. ein Stadtteilzentrum, was 
eine Weiterentwicklung der Nahversor-
gung erschwert. Die Aufenthalts- und 
Nutzungsqualität des Clemens-August-
Platzes als zentraler Platz in der Wald-
siedlung ist ausbaufähig. Das Potenzial 
zur Entwicklung eines zentralen integ-
rativen, sozialen Zentrums im Bereich 
des Clemens-August-Platzes besteht 
jedoch.

84 
 
 Die Einschätzung der Schlüsselperso-
nen sowie die Bewertung der Teilneh-
menden der Auftaktveranstaltung ma-
chen deutlich, dass die Bürgerschaft 
des Stadtteils sich den jeweiligen Orts-
teilen Angelmodde-Dorf, Angelmodde-
Waldsiedlung und Angelmodde-West 
zugehörig fühlt.  
Eine gemeinsame Identität für den ge-
samten Stadtteil besteht kaum. Die 
Entwicklung einer gemeinsamen Iden-
tität wird von den Befragten auch nicht 
angestrebt. 
 In und um Angelmodde wird es zukünf-
tig viele neue Wohnbaugebietsentwick-
lungen geben, welche einen deutlichen 
Zuwachs an Einwohnerinnen und Ein-
wohnern generieren werden. Dies gilt 
für Angelmodde selbst mit den künfti-
gen Baugebieten auf dem ehemaligen 
Westfalengelände und südlich der 
Hiltruper Straße. Hier gilt es, die Bau-
gebiete in die vorhandene Infrastruktur 
gut zu integrieren, sodass die Einwoh-
nerinnen und Einwohner von Angel-
modde davon ebenfalls einen Mehrwert 
haben. Der Stadtteil Angelmodde wird 
absehbar durch die starken Wachs-
tumspotenziale von Gremmendorf, 
Wolbeck und Hiltrup in seiner eigenen 
Entwicklung beeinflusst.

85 
 
QUELLEN 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
IMPRESSUM 
 
Herausgeberin: Stadt Münster  
         Stadtplanungsamt  
                  Albersloher Weg 33  
                 48155 Münster 
 
Text / Redaktion: Anne Drößler 
 
Layout:   Anne Drößler 
 
Druck:      Stadt Münster 
 
 
Münster, November 2024 
Abbildungsnachweise: 
Alle Abbildungen Stadt Münster. 
 
Abbildungen: 4, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 22 – 
Plan-lokal 
 
Alle Bilder Stadt Münster. 
Bilder: 10, 11, 13, 14, 22, 24, 25, 26, 33, 34, 
35 Thomas Branse (Rechte Stadt Münster) 
 
Quellen:  
 Amt für Wohnungswesen und Quartier-
sentwicklung, Stadt Münster und Ur-
sula Richard- Wiegandt „Münster und 
seine Stadtteile“, 2005, Hrsg. Stadt 
Münster – Stadtplanungsamt
. 
 
 Geodatenserver, Stadt Münster 
 
 Vermerke der Fachämter (versch.) 
 
 Kleinräumige Bevölkerungsprognose 
Stadt Münster 
 
 Baulandprogramm 
 
 Einzelhandels- und Zentrenkonzept 
Stadt Münster 
 
 Flächennutzungsplan Stadt Münster 
 
 Regionalplan Münsterland, Bezirksre-
gierung Münster

86 
 
Beiträge zur Stadtforschung, Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
ISSN 0933-9078 
 
 
TITEL   HEFT NR. 
 
Parkraumuntersuchung Altstadt/Hbf. Münster/Westf. …...…………………………………………………. 1/94  
Werkstattbericht Stadtentwicklung Münster 2010, Materialien ……………………………………...…….. 2/94  
Dokumentation Kongress, neue Wege für das Rad ……………………………………...……………..….. 3/94  
Radverkehr in Fußgängerzonen ……………………………………...…………………...………………….. 4/94  
Bauleitplanung und Wohnungsbau 1994 ……………………………………...……………………………... 5/94  
Verkehrsbericht Münster 1993 ……………………………………...……………………………...….……… 6/94  
Verkehrsmittelwahl und ÖPNV-Akzeptanz der Studierenden in Münster ………….....…………....…….. 7/94  
Bauleitplanung und Wohnungsbau 1995 ……………………………………...…………............... ............. 1/95 
Programm fahrradfreundliche Stadt Münster 
Gemeinsame Benutzung von Sonderfahrstreifen durch Bus- und Radverkehr ............... ...................... 2/95 
Haushaltsbefragung Münster 1994, Zeitbudget und Verkehrsteilnahme ..................................... .......... 3/95 
Wohnungsbau und Eigenheimbau Wohnwünsche von Wohnungssuchenden und Bauwilligen .... ........ 4/95 
Parkraumuntersuchung im Universitätssektor der Westfälischen Wilhelm-Universität Münster............. 1 /96 
Optimierung für den Radverkehr an Lichtsignalanlagen ......................................................................... 2/96 
Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur im Universitätsbereich/Innenstadtbereich Münster ........... 3/96 
mensch.mobil ´96 Forum für humane Mobilität. Kongressdokumentation ................................... .......... 1/97 
Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung - von Rio über Istanbul zur lokalen Agend a .................... 2/97 
Zeitstrukturen und Stadt. Das Zeitprofil von Münster - Chance für eine nachhaltige Entwicklung! ? .......1/98 
Untersuchung zu Bündelungspotentialen im Wirtschaftsverkehr des Dienstleistungssektors  
zum Aufbau einer Branchenlogistik in Münster ........................................................................ ...............2/98 
Erster Nahverkehrsplan Münster ............................................................................................................ 3/98  
Entwicklungskorridor Hauptbahnhof Albersloher Weg ........................................................................... 1/99 
Funktionale Stärkung von Stadtteilzentren in Münster ........................................................................ ... 2/99 
Neues Wohnen im Bestand ................................................................................................................ 1/2000  
Regionaler Wohnungsmarkt ............................................................................................................... 2 /2000 
Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung von mobilé - Wahrnehmung und Bewertung der 
Mobilitätszentrale Münster .................................................................................................................. 3/2000 
Großflächiger Einzelhandel in Münster ............................................................................................... 4/2000 
Wohnbaulandentwicklung ................................................................................................................ ... 1/2001 
Verkehrsbild Münster 2001 ................................................................................................................. 1 /2003 
Lokale Agenda – Nachhaltigkeitsbericht 2001 /2002 .......................................................................... 2/2003 
Einzelhandelskonzept Münster – Leitlinien der räumlichen Entwicklung- ........................................... 1/2004 
Betriebliches Mobilitätsmanagement der Stadtverwaltung Münster ................................................... 1/2005 
Wohnbaulandentwicklung 2005 .......................................................................................................... 2 /2005 
2. Nahverkehrsplan Stadt Münster ..................................................................................................... 1/2006  
Das alltägliche Verkehrsverhalten der Münsteraner 
Ergebnisse einer Haushaltsbefragung im November 2007 ................................................................. 1/2008 
Einzelhandels- und Zentrenkonzept Münster ...................................................................................... 1/2009 
Attraktiv, generationengerecht, partnerschaftlich  
Münsters Handlungskonzept zum Demografischen Wandel ............................................................... 2/2 009 
Verkehrsentwicklungsplan Münster 2025 Teil 1: Analyse und Bestand .............................................. 3/2009 
Monitoringbericht zur Einzelhandelsentwicklung in Münster 2010 ..................................................... 1/2011

87 
 
Verkehrsverhalten und Verkehrsmittelwahl der Münsteraner 
Ergebnisse einer Haushaltsbefragung im Herbst 2013 ...................................................................... 1/20 14 
3. Nahverkehrsplan Stadt Münster ...................................................................................................... 1/201 6 
Einzelhandels- und Zentrenkonzept Münster (2. Fortschreibung) ....................................................... 8/2018 
Planungswerkstatt 2030  
Dokumentation des Prozesses zur Erarbeitung des Wohnsiedlungsflächenkonzepts 2030……….… 1/2019  
Zukunftswerkstatt Albachten – Zusammenfassung und Ergebnisse ……..………...…………….…..... 1/2020  
Integriertes Entwicklungskonzept Coerde …………………………….……..………………………....…......... 2/2020 
Stadtteilentwicklungskonzept Nienberge / Häger ……..…………………………………………….…..… 3/2020  
Stadtteilentwicklungskonzept Handorf, Gelmer, Sudmühle, Mariendorf ……………………….….…… 1/2022  
Stadtteilentwicklungskonzept Hiltrup-Ost …………………………………….……………………….…… 2/2022  
Neue Stadtquartiere am Dortmund-Ems-Kanal. Theodor-Scheiwe-Straße | Nieberdingstraße | Am Hawerkamp. 
Werkstattdokumentation (Kurzfassung)................................................................................................ 1/2023 
 
Modellquartiere am Kinderbachbogen. Steinfurter Straße | Busso-Peus-Straße. Werkstattdokumentation (Kurz-
fassung)...………………………....…………....……………………………….…....…………....………….2/2023  
 
 
Beiträge zur Stadtforschung, Stadtentwicklung, Stadtplanung 
 
Leitfaden Inklusive Beteiligung. Projektbericht. Verbindliche Kriterien und weitere Empfehlungen......3/2023 
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt (2023)........................ .............4/2023 
Neue Stadtquartiere am Dortmund-Ems-Kanal. Theodor-Scheiwe-Straße | Nieberdingstraße | A m Hawerk-
amp. Werkstattdokumentation …………...............................................................................................5/2023 
Modellquartiere am Kinderbachbogen. Steinfurter Straße | Busso-Peus-Straße.  
Werkstattdokumentation 
……………....…………....……………………………………..……....…………....………………. .…….…6/2023 
Modellquartier westlich der Busso-Peus-Straße in Münster. Zweiphasiger städtebaulich-lands chaftlicher      
Wettbewerb nach RPW 2013. Dokumentation zum Wettbewerb............................................ .............1/2024  
Ein neues Stadtteilzentrum für Gremmendorf: 
„Aus zwei Teilen ein Ganzes machen“. Dokumentation des bisherigen Planungsprozes-
ses.......................................................................................................................................................2/2024 
Neue Stadtquartiere am Dortmund-Ems-Kanal. Theodor-Scheiwe-Straße. Wettbewerbsdokumenta-
tion….………………………………………………………………….……………………………………….3 /2024 
Stadtteilentwicklungskonzept Angelmodde…………………………………..……………………… ……4/2024  
Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Berg Fidel……………………………………………………  5/2024

Stadt Münster: Stadtplanungamt - 2024

Beratungsverlauf (2)

10.12.2024 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 3.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
20.02.2025 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 5.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (54)

  • Hiltruper Straße
  • Heidestraße
  • Höftestraße
  • Gallitzinstraße
  • Schlesienstraße
  • Homannstraße
  • Ostpreußenstraße
  • Theodor-Heuss-Straße
  • Bachstraße
  • Buschstraße
  • Schopenhauerstraße
  • Eschstraße
  • Eichendorffstraße
  • Theodor-Scheiwe-Straße
  • Nieberdingstraße
  • Steinfurter Straße
  • Busso-Peus-Straße
  • Clemens-August-Platz 1
  • Angelmodder Weg
  • Middelkamp
  • Pirolweg
  • Elsterweg
  • Amselweg
  • Albersloher Weg 33
  • Bonnenkamp 50
  • Junker-Jörg-Platz 17
  • Brandhoveweg
  • Gremmendorfer Weg
  • Twenhövenweg
  • Kirchplatz
  • Am Schütthook 6v
  • Zum Erlenbusch
  • Am Angelkamp
  • Am Sandbach
  • Am Filk
  • Am Hawerkamp
  • Umgehungsstraße
  • Heinrich-von-Stephan-Ring
  • Peter-Büscher-Straße
  • Vogelrohrsheide 72
  • Haus Angelmodde 46
  • Am Hohen Ufer
  • Birkenheide
  • Alter Postweg
  • Kreuzbach
  • Tiergarten
  • Flaßkuhl
  • Promenade
  • Loddenweg
  • Werse 74
  • Berdel
  • Asche
  • Altehof
  • Osttor

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0761/2024
Typ
Vorlagen
Datum
26.11.2024
Erstellt
22.11.2024 10:52