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1027/2020

Mündliche Anfrage von Frau Dr. von Mikecz in der Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün vom 23.01.2020

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 28.07.2020

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 27.08.2020, TOP 8.3

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

2458 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/67/671/1 
4097/2019 
Vorlagen-Nummer  28.07.2020 
 1027/2020 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Umwelt und Grün 27.08.2020 
 
Mündliche Anfrage von Frau Dr. von Mikecz in der Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün 
vom 23.01.2020 
Japanischer Staudenknöterich in der Raderberger Brache 
Frau Dr. von Mikecz unterstreicht, dass eine Ziegen- und Schafbeweidung in der Antwort der 
Verwaltung vorgeschlagen worden sei. Daher würde man es begrüßen, wenn diese Lösung 
ernsthaft in Erwägung gezogen und geprüft werde. 
 
Stellungnahme der Verwaltung  
In der vorausgegangenen Sitzung war in einer Mitteilung der Verwaltung Stellung bezogen 
worden, ob und wieweit der Staudenknöterich auf der Brache Raderberg bekämpft werden 
kann. Es waren verschiedene Methoden genannt, die entweder noch in einer Testphase, 
kostenaufwändig oder nicht zielführend  im Sinne der Eindämmung der Reynoutria-Bestände  
beschrieben werden. Es wurde auch auf eine mögliche Bekämpfungsmethode durch Bewei-
dung hingewiesen.  
 
Frau Dr. von Mikecz spricht die besondere Bedeutung der Brachfläche für den Klimaschutz, 
den Biotopverbund und im Kölner Grünsystem an und bittet um ernsthafte Prüfung einer i n-
tensiven Beweidung durch Ziegen und/oder Schafe.   
 
Zur Frage der Beweidung möchte die Verwaltung anmerken, dass an anderer Stelle im 
Stadtgebiet z.B. Grünzug Bürgerpark Nord/Heckhofweg bereits die Erfahrung gemacht wur-
de, dass zum Offenhalten einer Brachfläche, der Beweidungsdruck sehr stark sein muss.  
Dies würde auch für die in Teilen bereits vorwaldartig zugewachsene Raderthaler Brache 
gelten. Im besonderen Maße gilt das, wenn durch die Beweidung die Reynoutria - Bestände 
eingegrenzt werden sollen. Der Brachen Charakter wird durch eine intensive Beweidung ver-
loren gehen.  
Was die Kosten betrifft, so ist aufgrund der isolierten innerstädtischen Lage zudem mit ver-
gleichsweise hohen Kosten zu rechnen, die dann vertretbar sind, wenn dadurch hochwertige 
Biotopstrukturen geschaffen werden können und/oder besonders seltene Pflanzen und Tiere 
am Standort erhalten werden können. 
Daher sind zunächst die Kartierungen abzuwarten, auf deren Grundlage die Gutachter eine 
Pflegeempfehlung abgeben werden.  
Das Ergebnis wird den politischen Gremien mit einer Handlungsempfehlung vorgestellt wer-
den.  
 
gez. Greitemann

Beratungsverlauf (1)

27.08.2020 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1027/2020
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
28.07.2020
Erstellt
02.04.2020 13:59