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AN/1846/2021

Wie kann die Stadtverwaltung Arbeit im Homeoffice auch zukünftig ermöglichen und Flächenpotentiale nutzen?

SPD Anfrage nach § 4 01.09.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 06.09.2021, TOP 6.2

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

3540 Zeichen

An den Vorsitzenden des AVR 
Herrn Bernd Petelkau 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 01.09.2021 
 
AN/1846/2021 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / 
Internationales 06.09.2021 
 
Wie kann die Stadtverwaltung Arbeit im Homeoffice auch zukünftig ermöglichen und 
Flächenpotentiale nutzen? 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender,  
 
die SPD -Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf di e Tagesordnung des AVR am 06.09.2021 zu set-
zen.  
 
Die Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns haben auch bei der Stadtverwaltung zur ver-
stärkten Nutzung von Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten geführt. Das zeigen u.a. die Antwort der 
Verwaltung auf die A nfrage der SPD-Fraktion „Homeoffice in der Coronapandemie: Auswirkungen 
auf die Gleichstellung“ und der „2. Coronabericht – Auswirkungen auf die Gleichstellung in verschie-
denen gesellschaftlichen Bereichen“.  
Die Digitalisierung des Verwaltungshandelns und  der Services gehen auch Schritt für Schritt voran. 
Zwar ist Schluss mit der weitgehenden Pflicht zum Homeoffice, aber in einer repräsentativen Umfra-
ge des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) der Bayerischen Akademie 
der Wissenschaften (BADW) gibt die Mehrheit der Beschäftigten an, auch nach der Corona-Pandemie 
von zu Hause aus arbeiten zu wollen. 55 Prozent der berufstätigen Internetnutzer*innen wollen künf-
tig mindestens ab und zu ihren Job daheim erledigen.  
 
Es stellt sich daher die Frage, wie die Stadtverwaltung in Zukunft die Möglichkeiten und Chancen von 
Homeoffice und mobilem Arbeiten offensiv nutzen kann  – auch vor dem Hintergrund, dass die CO-
VID-19-Inzidenzzahl in Köln wieder ansteigt und die Impfquote noch unzureichend  ist.  
 
Vor diesem Hintergrund möchten wir gerne wissen:  
1. Plant die Verwaltung eine interne Umfrage unter den Mitarbeitenden, um den Bedarf und die 
Bereitschaft zum Homeoffice bzw. zu mobilem Arbeiten zu erfassen, oder hat die Stadt bereits 
genug Erkenntni sse darüber, wie die Bereitschaft der Mitarbeitenden aussieht, auch nach der 
Pandemie dauerhaft zumindest zeitweise im Homeoffice tätig zu sein?

- 2 - 
 
2. Welche Angebote wird die Verwaltung den Mitarbeitenden unterbreiten, um auch weiterhin 
einen Wechsel zwischen Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten zu ermöglichen, und welche organi-
satorischen und technischen Maßnahmen sind hierfür erforderlich?  
3. Hat die Verwaltung eine Konzeption, wie sie die Bereitstellung von Büroraum bei einem erhöhten 
und dauerhaften Anteil von Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten reduzieren kann, z. B. durch die 
Bereitstellung von Shared Desks in entsprechend veränderten Büroräumen für Mitarbeitende, 
die auch im Homeoffice arbeiten?  
4. Gibt es eine Einschätzung der Verwaltung, wie hoch die Ersparnis von B üroflächen auch für die 
nächsten Jahre sein kann und inwieweit diese „Flächenersparnis“ z. B. systematisch für die Schaf-
fung von neuem Wohnraum umgenutzt werden könnte?  
5. Wie wird sichergestellt, dass sich die Inanspruchnahme von Homeoffice durch Mitarbeiten den 
nicht negativ auf deren Aufstiegs - und Beförderungschancen auswirkt?  
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
Gez. Mike Homann 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

06.09.2021 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 6.2 Antrag / Anfrage
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1846/2021
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
01.09.2021
Erstellt
01.09.2021 11:38