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2199/2017

Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Mülheim

Mitteilung BV 17.07.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 11.09.2017, TOP 10.2.3

Mitteilung BV

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Anlage 1 - BV 9 - Unfallhäufungen 2016

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Anlage 2 - BV 9 - Tödliche VU 2016

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Mitteilung BV

3787 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/660/1 
660/12 
Vorlagen-Nummer 
 2199/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 11.09.2017 
 
Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Mülheim 
In der als Anlage 1 beigefügten Liste sind alle Unfallhäufungsstellen des Jahres 2016 im Gebiet des 
Bezirks Mülheim aufgeführt. Die Aufstellung der Verkehrsunfälle mit tragischem Ausgang ergibt sich 
aus der Anlage 2.  
 
Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden 
alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, 
aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Verkehr, Energie 
und Landesplanung vom 11.03.2008 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der 1-Jahres-
Betrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der 
Kategorie 1 – 4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. 
die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung ei-
nes Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle 
führt, erhöhen. 
 
Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: 
Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten 
Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten 
Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten 
Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden  
Kategorien 5 – 7: Sonstige Sachschadenunfälle.  
 
Nach Meldung der Unfallhäufungsstelle tritt die Unfallkommission, die sich aus Vertretern der Stadt 
Köln und der Polizei zusammensetzt, zusammen und entscheidet – meistens unter direkter Beteili-
gung der Bezirksregierung Köln – über Maßnahmen, die zur Reduzierung des Unfallaufkommens 
geeignet sind. 
 
Im Folgenden stellt die Verwaltung einzelne Maßnahmen und Planungen zu den jeweiligen Abschnit-
ten vor: 
 
Im Bereich der Berliner Straße/Neurather Ring war der größte Teil der Unfälle der Kategorie 3 und 4 
darauf zurückzuführen, dass Pkw-Fahrer, die aus dem Neurather Ring ausfuhren, die Vorfahrt der 
Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf der Berliner Straße missachteten. Zur Absiche-
rung des Radverkehrs und zur optischen Einengung der Berliner Straße markierte die Verwaltung hier 
einen Schutzstreifen.  
 
Ein ähnliches Unfallgeschehen war im Bereich der Berliner Straße/Höhenhauser Ring zu beobachten. 
Auch hier dürfte durch die Markierung des Schutzstreifens auf der Berliner Straße und die damit ver-
bundene optische Einengung eine Verlangsamung des Verkehrs auf der Berliner Straße eintreten. 
 
In der Einmündung Bergisch Gladbacher Straße/Herler Ring beruhten vier Unfälle der Kategorien 3

2 
 
und 4 auf Missachtung der Signalisierung von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, die 
in Richtung Bergisch Gladbach bei „rot“ in die Einmündung einfuhren und mit signaltechnisch bevor-
rechtigten Linksabbiegenden kollidierten. Weitere Bagatellunfälle in diesem Bereich waren auf Ver-
flechtungsunfälle beim Linksabbiegen in den Herler Ring oder auf Auffahrunfälle im Bereich des frei 
fließenden Rechtsabbiegers vom Herler Ring bzw. vor den Lichtsignalanlagen der Bergisch Gladba-
cher Straße zu beobachten. Die Verwaltung ließ hier Optiken der Ampeln reinigen, um so ihre 
Leuchtkraft zu verbessern. Zusätzlich wurden die Markierungen der Linksabbiegespuren in den Herler 
Ring aufgefrischt. Die Polizei wurde ergänzend um Überwachung der Rotlichtbeachtung in diesem 
Bereich gebeten, da nach der Überprüfung des Bereiches auch der Eindruck entstehen musste, dass 
die Rotlichtverstöße vorsätzlich erfolgten.

Anlage 1 - BV 9 - Unfallhäufungen 2016

864 Zeichen

Unfallhäufungsstellen 2016 im Bezirk Mülheim Anlage 1 
Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      
1 - 4 
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit Fuß- 
gängern 
davon 
Verkehrs- 
unfälle 
mit Rad- 
fahrern 
Unfallfolgen 
(T - Getötet / 
SV - Schwer- 
verletzt /       
LV - Leicht- 
verletzt 
Maßnahmen                    
sind erfolgt 
Maßnahmen 
in 
Vorbereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung 
wurde 
überprüft - 
keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
Bergisch Gladbacher Straße / Herler Ring Buchheim 9 0 0 1 SV, 10 LV X* 
Bergisch Gladbacher Straße / Maria- 
Himmelfahrt-Straße / Schnellweider Straße Holweide 5 0 1 1 LV X
Bergisch Gladbacher Straße / Zehntstraße Mülheim 3 0 1 3 LV X
Berliner Straße / Höhenhauser Ring Mülheim 5 0 3 5 LV X
Berliner Straße / Neurather Ring Mülheim 4 0 0 1 SV, 1 LV X
* + Überwachung Rotlichtbeachtung

Anlage 2 - BV 9 - Tödliche VU 2016

405 Zeichen

Anlage 2 
Datum Uhrzeit Bezirk Straße Beteiligung (Alter) Folgen Ursache 
11.05.2016 07:07 
Buchheim 
(Mülheim) 
Herler Straße 94 / 
Haltestelle "Herler 
Straße" F (38) - StraB (29) 1 T (38) - 1 LV (29) 
F quert Gleisbereich bei "rot" und 
wird von StraB erfasst 
F - Fußgänger/ -in T - Getöte/r 
StraB - Straßenbahn LV - Leichtverletzte/r 
Tödlicher Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Mülheim

Beratungsverlauf (1)

11.09.2017 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Berliner Straße
  • Herler Straße 94
  • Bergisch Gladbacher Straße
  • Schnellweider Straße
  • Zehntstraße
  • Neurather Ring
  • Herler Ring
  • Höhenhauser Ring
  • Maria-Himmelfahrt-Straße
  • Straße 9

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Details

Aktenzeichen
2199/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
17.07.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27