1779/2019
Prüfauftrag zur Änderung der Linienführung der Buslinie 157 in Köln-Ostheim in Fahrtrichtung Ostheim
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
10433 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/1 Vorlagen-Nummer 1779/2019 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Prüfauftrag zur Änderung der Linienführung der Buslinie 157 in Köln-Ostheim in Fahrtrichtung Ostheim hier: Beschluss der Bezirksvertretung Kalk vom 22.06.2017, TOP 7.3, Beschluss der Bezirksvertretung Kalk vom 21.06.2018, TOP 7.4 sowie Eingabe an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden vom 13.06.2018 (AZ 02-1600-96/18) Beschlussorgan Bezirksvertretung 8 (Kalk) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk spricht sich gegen eine Änderung der Linienführung der Buslinie 157 in Fahrtrichtung Ostheim über Hardtgenbuscher Kirchweg und Weinheimer Straße aus. Stattdessen fordert die Bezirksvertretung Kalk die Verwaltung auf, den in der Anlage dargestellten Kompromissvorschlag zur Änderung der Linienführung der Buslinie 157 in Fahrtrichtung Ostheim über den Hardtgenbuscher Kirchweg bis zur Frankfurter Straße und dann weiter Richtung Norden bis zur Haltestelle Ostheim zu prüfen. Alternative 2: Die Bezirksvertretung Kalk spricht sich gegen eine Änderung der Linienführung der Buslinie 157 aus. Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.09.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Die Bezirksvertretung Kalk hat in der Sitzung am 22.06.2017 folgenden Beschluss gefasst: „Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die Verwaltung, in Rücksprache und Abstimmung mit den Köl- ner Verkehrsbetrieben (KVB) zu prüfen, 1. ob sich die in der Antragsbegründung beschriebene Situation eventuell dadurch spürbar verbes- sern ließe, dass die Linienführung der Buslinie 157 in Fahrtrichtung Ostheim noch vor der Halte- stelle Servatiusstraße geändert und der Bus von der Rösrather Straße links in den Hardtgenbu- scher Kirchweg einbiegend über die Weinheimer Straße von hinten in den Busbahnhof geführt würde, 2. welche baulichen Maßnahmen hierfür erforderlich wären, die da wären: Verlegung der Haltestelle „Servatiusstraße“ in den Hardtgenbuscher Kirchweg bzw. hinter die Bahnlinienquerung, die Bahn- linienquerung unter Sicherstellung des Ausschlusses von künftigem Schleichverkehr und die Nut- zung der Weinheimer Straße und Durchfahrung des Sackgassenbereichs zur Bushaltestelle Ostheim, 3. ob Kosten und Nutzen der Maßnahme in vernünftiger Relation stehen und hierdurch auch eine Entlastung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer Straße erreicht werden könnte. Das Ergebnis der Prüfung ist der Bezirksvertretung Kalk möglichst zur nächsten Sitzung vorzulegen, wobei bei einem positivem Ergebnis eine Realisierung noch zum kommenden Fahrplanwechsel an- gestrebt werden sollte. Der Beschluss über diesen Prüfantrag ist dem Verkehrsausschuss zur Kenntnis zu geben.“ In der Sitzung am 21.06.2018 hat die Bezirksvertretung Kalk den Beschluss bestätigt und an den Prüfauftrag erinnert. Parallel dazu haben sich betroffene Anwohnerinnen und Anwohner der Weinheimer Straße mit einem Schreiben im Juli 2017 an die Oberbürgermeisterin gewandt und sich gegen eine Änderung der Lini- enführung der Buslinie 157 ausgesprochen. Die Verwaltung hat den Anwohnerinnen und Anwohnern mit Schreiben vom 02.08.2017 mitgeteilt, dass es sich zunächst um einen Prüfauftrag handelt und nicht um einen Umsetzungsbeschluss. Aus Anlass des erneuten Beschlusses der Bezirksvertretung Kalk vom 21.06.2018 haben sich die Anwohnerinnen und Anwohner am 13.06.2018 mit einer Eingabe an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln gewendet und ihre Bedenken gegen eine Änderung der Buslinien- führung erneut dargestellt (siehe Anlage1). Stellungnahme der Verwaltung Die Buslinie 157 fährt heute von Dünnwald kommend über die Rösrather Straße bis zum Knotenpunkt Rösrather Straße/Frankfurter Straße und biegt dort links auf die Frankfurter Straße und nachfolgend erneut links zur Bushaltestelle Ostheim ab. Dabei muss der Bus auch die Gleise der Stadtbahn auf der Frankfurter Straße queren. Im Bereich des Knotenpunktes Rösrather Straße/Frankfurter Straße bildet sich aufgrund der Komple- 3 xität des Knotens insbesondere während der Hauptverkehrszeiten ein Rückstau, der sich negativ auf die Fahrplanstabilität der Busse auswirkt. Abbildung 1: Vorschlag zur Änderung der Linienführung Linie 157 Die Verwaltung hat in Zusammenarbeit mit der KVB den Vorschlag der Bezirksvertretung geprüft. Um die Befahrbarkeit des vorgeschlagenen Linienweges über Hardtgenbuscher Kirchweg und Weinhei- mer Straße zu gewährleisten, sind nach einer ersten Einschätzung folgende Maßnahmen erforderlich: Bau einer zusätzlichen Haltestelle in Fahrtrichtung Ostheim, auf dem Hardtgenbuscher Kirchweg: Die jetzige Haltestelle Servatiusstraße kann bei einem geänderten Linienweg nicht mehr angefah- ren werden, da sie hinter dem Knotenpunkt Rösrather Straße/Hardtgenbuscher Kirchweg liegt. Für die Anlage einer neuen Haltestelle müssten auf dem vorhandenen Parkstreifen auf dem Hardtgen- buscher Kirchweg voraussichtlich vier Stellplätze entfallen. Öffnung und Anpassung der Querung der Stadtbahngleise für den Busverkehr: Der Überweg über die Stadtbahngleise ist heute durch eine Schrankenanlage gesichert. Die Durchfahrt ist durch Poller und Baken eingeengt. Poller und Baken müssten entfernt werden. Entfernen der Grünfläche im südlichen Wendehammer auf dem Hardtgenbuscher Kirchweg: Im Wendehammer auf dem Hardtgenbuscher Kirchweg muss die vorhandene Grünfläche entfernt werden. Anordnung eines Haltverbots (VZ 283) auf mindestens einer Straßenseite der Weinheimer Straße im gesamten Abschnitt zwischen Hardtgenbuscher Kirchweg und Busbahnhof Ostheim: Auf der Weinheimer Straße gibt es derzeit keine angeordneten Einschränkungen hinsichtlich des Parkens auf der Fahrbahn. Um die Befahrbarkeit mit dem Bus zu ermöglichen, müsste mindestens auf einer Straßenseite ein Haltverbot (VZ 283) angeordnet werden. Dementsprechend würden zahlreiche Stellplätze am Fahrbahnrand entfallen. 4 Wünschenswert wäre aus ÖPNV-Sicht zumindest die Neuordnung des Parkens durch Schaffung vorgeschriebener Parkbereiche auf der verbleibenden Straßenseite, da die Restfahrbahnbreite von ca. 3,50 m beim Parken am Fahrbahnrand ansonsten auf diesem Straßenabschnitt keinen Begeg- nungsverkehr Bus/Pkw zulässt. Anderenfalls wäre auch die Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung auf der Weinheimer Straße in Betracht zu ziehen, um das Parken zumindest auf einer Straßenseite weiterhin uneingeschränkt zu ermöglichen. Aufheben der Durchfahrtsperre zwischen Weinheimer Straße und Busbahnhof inkl. Fällung eines Baumes: Die Durchfahrt von der Weinheimer Straße zum Busbahnhof ist heute durch eine Grünfläche inkl. Baumstandort und Pollern gesperrt. Der Baum müsste gefällt, die Grünfläche und die Poller müss- ten entfernt werden. Umbau der Weinheimer Straße im Abschnitt zwischen Heppenheimer Straße und Busbahn- hof: Im Abschnitt der Weinheimer Straße zwischen Heppenheimer Straße und Busbahnhof sind heute keine Gehwege vorhanden. Zur Sicherung des Fußverkehrs, insbesondere des Schulweges zu den nahegelegenen Schulen am Hardtgenbuscher Kirchweg, ist hier die Anlage eines Gehweges erforderlich. Grundsätzlich sollte bei einer Änderung des Linienweges auf dem Hardtgenbuscher Kirchweg eine Busschleuse eingerichtet werden, um möglichen Schleichverkehr durch das Wohngebiet zu unterbin- den. Kritisch zu bewerten ist, dass der nördliche Gehweg auf der Weinheimer Straße überwiegend nur ca. 1,00 m breit ist. Der südliche Gehweg ist ca. 1,50 m breit. Um eine abschließende straßenbautechnische Stellungnahme abgeben zu können, sind zunächst folgende Untersuchungen als vorbereitende Maßnahmen erforderlich: Erstellung eines Bodengutachtens – insbesondere im Bereich der Bahnlinienquerung, der Wein- heimer Straße und im Anschlussbereich an den Busbahnhof; Erstellung der Aufmaße zum Nachweis der Schleppkurven – insbesondere in den Kreuzungsberei- chen Weinheimer Straße sowie Hardtgenbuscher Kirchweg; Abstimmung mit den Anliegerinnen und Anliegern der Zufahrt im Bereich der Bahnlinienquerung (z. B. Penny). Die Ergebnisse des Bodengutachtens bzw. die Überprüfung der Schleppkurven könnten ggf. einen Vollausbau der Verkehrsflächen erforderlich machen. Fazit Aus Sicht der Verwaltung ist die vorgeschlagene Änderung der Linienführung mit umfangreichen Pla- nungs- und Umbauarbeiten verbunden. Darüber hinaus hätte die Maßnahme hinsichtlich der Verkehrsführung deutliche Auswirkungen auf das gesamte Wohngebiet. Teile der anliegenden Bevölkerung befürchten eine Verschlechterung der Verkehrsverhältnisse in diesem Wohngebiet und lehnen die vorgeschlagene Änderung der Linienfüh- rung der Buslinie 157 ab (siehe Anlage 1, Eingabe an den Ausschuss für Anregungen und Beschwer- den). Hinzu kommt, dass es sich bei der Weinheimer Straße und dem Hardtgenbuscher Kirchweg um eine stark frequentierte Schulwegroute handelt. Da die Gehwege teilweise sehr schmal sind, ergibt sich daraus eine besondere Gefahrenlage. Die KVB würde eine Änderung des Linienwegs der Buslinie 157 begrüßen. Aus ihrer Sicht hätte eine 5 Änderung der Linienführung über Hardtgenbuscher Kirchweg und Weinheimer Straße den Vorteil, dass sich die Fahrplanstabilität und damit auch die Qualität der Anschlüsse deutlich verbessern lie- ßen. Der fahrzeitkritische Knotenpunkt Rösrather Straße/Frankfurter Straße könnte zumindest in einer Fahrtrichtung umfahren werden. Die Verwaltung empfiehlt die vorgeschlagene Änderung der Linienführung der Buslinie 157 aufgrund der aufgezeigten umfangreichen Planungs- und Umbauarbeiten sowie der erwarteten negativen Aus- wirkungen auf das angrenzende Wohngebiet nicht weiter zu verfolgen. Ein Kompromiss könnte sein, die Buslinie 157 in Fahrtrichtung Ostheim über den Hardtgenbuscher Kirchweg bis zur Frankfurter Straße und dann weiter Richtung Norden bis zur Haltestelle Ostheim zu führen. Dies sollte zum Schutz der Anwohnerschaft nur tagsüber geschehen. Die zuvor beschriebe- nen, notwendigen Umbauarbeiten auf dem Hardtgenbuscher Weg blieben dabei aber weiterhin be- stehen. Sollte die Bezirksvertretung mit dem Kompromissvorschlag einverstanden sein, würde die Verwaltung die Detailprüfung zur Umsetzung dieses Linienwegs vornehmen. Anlage Eingabe
Anlage 1 Eingabe Anwohnerschaft
6287 Zeichen
Von: Korinna Köpp [mailto:korinna.koepp@googlemail.com] Gesendet: Mittwoch, 13. Juni 2018 20:23 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden; 66-Poststelle Strassen und Verkehrsentwicklung; markus_klein@koeln.de; CDU-BV8, NN; Dahm, Daniel (Weiterleitung); Linke- BV8, NN; Pagano, Marco Betreff: Eingabe an den Ausschuss für Beschwerden: Betrifft Punkt 7.4 der 30. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk vom Do. 21.06.2018 ab 17.00 Uhr Betr.: Eingabe an den Ausschuss für Beschwerden bezüglich des Prüfauftrags zur Änderung der Linienführung der KVB-Buslinie 157 in Köln Ostheim in Fahrtrichtung Ostheim Tagesordnungspunkt 7.4 der 30. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk vom Donnerstag, 21.06.2018, ab 17.00 Uhr S ehr geehrte Damen und Herren, Köln, 13.06.2018 a ls Anwohner möchten wir an die Gründe erinnern, die gegen eine Öffnung der Weinheimer Straße für jeglichen Busverkehr sprechen. Wir hatten 2017 bereits eine erste Stellungnahme hierzu, sowie eine Unterschriftenliste eingereicht. Über die Weinheimer Straße fließt der gesamte Fußgängerstrom der Schülerinnen und Schüler (ca. 1.400 Kinder!) von und zum Schulzentrum zu Fuß und per Fahrrad. Wir fügen hierzu Fotos bei. Die Fotos sind um die Mittagszeit (13.30 Uhr) entstanden. Es gibt immer wieder solche Fußgängerströme, denn Schulbeginn und Schulende ist nicht für alle Kinder gleich. Es handelt sich um zwei Schulen mit gebundenem Ganztag bis in die späten Nachmittagsstunden. Zudem werden die Turnhallen auch im Anschluss noch für Sportangebote genutzt. So laufen bis in den Abend hinein immer wieder Fußgänger über den Wendehammer – mitten auf der Straße – zum Busbahnhof. Immer ist eine Querung der Fahrbahn hin zur Weinheimer Straße notwendig. Bitte bedenken Sie, dass zudem viele Eltern (oft auf den letzten Drücker) ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und hierzu auch die Anwohnerstraße nutzen. Auch parken dort Lehrer im Kreuzungsbereich und auf der Weinheimer Straße. Die meisten Fahrgäste der Buslinie 157 fahren übrigens mit der Bahnlinie 9 weiter und können das Stehen im Stau vermeiden, indem sie lediglich zwei Haltestellen vorher den Bus verlassen und an der Haltestelle Autobahn umsteigen. Dies bedeutet kaum einen längeren Fußweg. Aufgrund dessen gehen wir davon aus, dass die wenigen Fahrgäste, die mit den Buslinien von Ostheim aus weiterfahren möchten etwa der Anzahl der Anwohner der Weinheimer Straße entsprechen und somit das Problem einiger zum Problem anderer gemacht werden soll. Zudem würden die Anwohner durch den Busverkehr vor ihren Häusern regelrecht vom Lärm eingekesselt. Von oben Fluglärm, hinter den Häusern die Straßenbahn und vor den Häusern Busverkehr. Zudem besteht das Stauproblem nur zu Stoßzeiten. Der Bus würde die Anwohner jedoch ganztags und auch in Nachtzeiten völlig unnötig belasten. Zu diesen Zeiten wäre die bisherige Strecke ohne Probleme zu befahren und es gäbe keinen Grund für eine neue Streckenführung durch Wohngebiete! 1 Anlage Wo sollen in der Weinheimer Straße die Autos parken? Was, wenn jemand Parkverbotsschilder missachtet und der Bus nicht mehr durchfahren kann? Was passiert bei Paketlieferungen? Wie soll Schleichverkehr vermieden werden? Sobald der Busbahnhof geöffnet wird, werden Raser den Stau auf der Frankfurter Straße Richtung Innenstadt umfahren wollen. Oder sind zweimal versenkbare Poller geplant (bei Querung der Gleise und am Busbahnhof)? Wer übernimmt die Verantwortung für Verkehrsunfälle mit Schülern? Seiner Zeit ist die Straße genau aus diesen Gründen geschlossen worden! Wir glauben nicht, dass Verkehrsprobleme auf Hauptverkehrsstraßen durch Umleitungen in Wohngebiete mit Schulbetrieb gelöst werden sollten. Dies wäre ganz sicher nicht zeitgemäß und wir Anwohner würden hierzu dauerhaft und heftig Widerstand leisten. Bezüglich der bestehenden Verkehrsprobleme auf der Großkreuzung Frankfurter Straße / Rösrather Straße in Köln Ostheim sollte es nur eine schon lange angedachte, aber aus Kostengründen bisher nicht weiterverfolgte Gesamtlösung geben - zum Beispiel den Bau eines Tunnels oder die Schaffung einer U-Bahnhaltestelle. Manchmal können aber auch schon kleine Dinge weiterhelfen. Hat bisher niemand daran gedacht eine kostenmäßig wohl kaum ins Gewicht fallende Fahrbahnmarkierung zu schaffen? Ein Hauptärgernis sind doch die Autofahrer, die regelmäßig im Stau die Busabbiegespur zum Busbahnhof versperren. Durch eine besondere, vielleicht farbliche Markierung, könnte hier doch sicherlich kurzfristig Abhilfe geschaffen werden. Der öffentliche Personennahverkehr sollte nicht im Stau stehen, Alternativen sollten jedoch klug durchdacht sein und nicht kurzsichtig auf Kosten anderer geplant werden. Sicherlich gibt es bisher keine Zahlen zu der wirklichen Anzahl betroffener Fahrgäste? Und zwar nur in den Zeiten, in denen der Bus auch wirklich im Stau steht? Und dann auch nur diejenigen Fahrgäste, die nicht von einem vorgezogenen Umstieg in die Bahnlinie 9 Gebrauch machen könnten? Wir zweifeln die Aussage von Herrn Klein (SPD), Herrn Schuiszill (CDU) und Daniel Bauer-Dahm (Bündnis 90/Grüne) in ihrem Antrag vom 06.06.2017 daher absolut an! Dort schätzt man, dass es in 9 von 10 Fällen zu Wartezeiten durch verpasste Anschlüsse von 10 und mehr Minuten kommt. Eine solche Schätzung gilt doch wohl nur für Fahrten in der morgentlichen Stoßzeit, oder? Den restlichen Tag über wird der Bus wohl meist pünktlich ankommen. Hierzu haben wir auch einen Fahrer der Linie 157 befragt. Kann es sein, dass einer der Politiker, der diese Idee hatte, selbst einer der wenigen Betroffenen ist? So stand es nämlich damals in der Stadtteilzeitung. Oft hilft es, aus der Sichtweise eines Einzelnen herauszutreten und die Fakten objektiv gegeneinander abzuwägen. Hierum bitten wir Sie ganz herzlich! Vielen Dank Korinna Köpp, Hardtgenbuscher Kirchweg 79 a, 51107 Köln, Tel. 0221661010 für die Anwohner der Weinheimer Straße und des Hardtgenbuscher Kirchweges P.S.: Wie bereits die erste Stellungnahme, haben wir auch diesen Brief zusammen mit den Fotos zur Kenntnis an Frau Oberbürgermeisterin Reker geschickt. Zudem haben wir die Presse gebeten, auch unsere Sicht der Dinge darzulegen (falls über den Prüfantrag erneut berichtet wird). 2
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1779/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 19.06.2019
- Erstellt
- 20.05.2019 12:57