2006/0576
Änderung der Friedhofsgebührenordnung Bezug: Magistratsbeschluss Nr. 292 vom 10.05.2006
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&Tabelle1
ãLTabelle2
êMTabelle311ÁÁ8üÒÈ*Anlage zu § 1 der Friedhofsgebührenordnung&G e b ü h r e n v e r z e i c h n i s I.Erwerb des NutzungsrechtsHgemäß der in der Friedhofssatzung
festgesetzten Nutzzeit je Grabstelle Euro01.Wahlgrab02.Wahlgrab an der Mauer03.Wahlgrab zur Tiefgrabbestattung04.,Wahlgrab an der Mauer zur Tiefgrabbestattung05.06.*Wahlgrab im Friedpark auf dem Waldfriedhof07.08.
oGruft in Grüftehallen im inneren Säulenhalbrund des
Haupteingangs des Waldfriedhofs (für 6 Särge und 12 Urnen)09.Urnenwahlgrab für 2 Urnen10.
=Urnenwahlgrab im Friedpark auf dem Waldfriedhof
für 2 Urnen11.12.Urnennische für 1 Urne 14.Urnennische für 2 Urnen 15.Urnennische für 4 Urnen 17.
?Urnennische für 2 Urnen Friedhof Arheilgen
2 A Wand 43 und 44?Urnennische für 4 Urnen Friedhof Arheilgen
2 A Wand 43 und 44II.SÜberlassung von Reihengräbern und
anonymen Urnenplätzen auf die Dauer der Ruhezeit01.
NReihengrab für eine verstorbene Person
bis zur Vollendung des 5. Lebensjahres02.
<Reihengrab für eine verstorbene Person
vom 6. Lebensjahr an04.
TUrnenreihengrab für eine verstorbene Person
bis zur Vollendung des 5. Lebensjahres 05.
AUrnenreihengrab für eine verstorbene Person
vom 6. Lebensjahr an07.
08.III.Bestattungen und BeisetzungenPErdbestattung für eine verstorbene
Person bis zur Vollendung des 5. Lebensjahres>Erdbestattung für eine verstorbene
Person vom 6. Lebensjahr an03.
cErdbestattung als Tiefbestattung für eine verstorbene
Person bis zur Vollendung des 5. LebensjahresQErdbestattung als Tiefbestattung für eine verstorbene
Person vom 6. Lebensjahr anBestattung in eine GruftEDie Bestattungen nach Ziffern 01. - 05. umfassen folgende Leistungen:1a) Benutzung der Leichenhallen und der KühlzellenCb) Überführung des Sarges zum Grab und Stellung des
Kranzwagens,c) Ausheben, Schließen und Hügeln des Grabes.d) Einsenken des Sarges in eine Gruft, ohne c)qEine Gebührenermäßigung tritt nicht ein, wenn auf eine
dieser Leistungen der Friedhofsverwaltung verzichtet wird06.
IBeisetzung/Wiederbeisetzung einer Urne
in einem Wahlgrab oder ReihengrabDie Beisetzung nach Ziffer 6 umfasst folgende Leistungen :
a) Überführen der Urne zum Grab
b) Öffnen und Schließen des Grabes;Beisetzung/Wiederbeisetzung einer Urne in eine
Urnennische<Beisetzung/Wiederbeisetzung einer Urne in einen
Urnenkasten09.
ªNutzung der Trauerhalle bis 45 min.
(inklusive Vorbereitung, Heizung, Beleuchtung,
Dekoration u. Reinigung) 10.IV.
für Wahlgrabfür Wahlgrab an der Mauer#für Wahlgrab zur Tiefgrabbestattung0für Wahlgrab an der Mauer zur Tiefgrabbestattung.für Wahlgrab im Friedpark auf dem Waldfriedhofkfür Gruft in Grüftehallen im inneren Säulenhalbrund
des Haupteingangs des Waldfriedhofs ( = 6 Grabstellen )für Urnenwahlgrab für 2 Urnen 3für Urnenwahlgrab im Friedpark auf dem Waldfriedhoffür Urnennische für 1 Urne 13.für Urnennische für 2 Urnen für Urnennische für 4 Urnen 16.
>Urnennische für 2 Urnen Friedhof Arheilgen
2 AWand 43 und 44<Urnennische für 4 Urnen Friedhof Arheilgen
2AWand 43 und 44V.Ausgrabungen und Umbettungen=Ausgrabung einer Leiche in den
ersten 5 Jahren der Ruhefrist9Ausgrabung einer Leiche vom
6. bis 10. Jahr der RuhefristNAusgrabung einer Leiche vom 11. Jahr
der Ruhefrist bis zum Ende der Ruhefrist5Ausgrabung einer Leiche nach Beendigung der Ruhefrist9Ausgrabung einer Urne aus einem Wahlgrab oder
Reihengrab\Ausgrabung einer Urne aus einem Urnenwahlgrab,
einem Urnenreihengrab oder einem Urnenkasten)Entnahme einer Urne aus einer UrnennischeYWiederbestattung eines Sarges nach Ausgrabung
in das gleiche Grab auf der gleichen Stelle@Wiederbestattung eines Sarges nach Ausgrabung
an anderer Stelle10.
uWiederbestattung eines Sarges nach Ausgrabung in das
gleiche Grab auf der gleichen Stelle, aber als
Tiefbestattung 11.
<Wiederbestattung eines Sarges nach Ausgrabung in
eine GruftVI.Ausfertigung einer Graburkunde Umschreibung von Nutzungsrechten!Genehmigung eines Grabmalantrages6Genehmigung eines Grabgebäudes oder
einer GruftanlagewAufbewahrung einer Urne nach Ablauf eines Monats nach
der Einäscherung bzw. des Eintreffens auf dem Friedhof,
je MonatµVerzicht auf Nutzungsrechte an Wahlgrabstätten
Im Falle des Verzichts auf Nutzungsrechte wird auf
Antrag die Gebühr für noch nicht abgelaufene volle
Nutzungsjahre unter Abzug von èerstattet, wenn
a) die in der Friedhofssatzung festgesetzten Ruhefristen
abgelaufen sind und
b) Grabsteine, Einfassungen, Plattenbeläge, Stufen,
Bänke und andere baulichen Anlagen sowie alle
Pflanzen abgeräumt sind.UEinstellung eines Sarges je angefangenen Tag bis zur
Überführung an einen anderen Ort\Benutzung des Sezierraumes für eine Sezierung oder
für eine rituelle Waschung für 60 MinutenAusnahmsweise Zulassung eines Grabgebäudes oder
einer Gruftanlage in einem Wahlgrab
(Mindestgröße 2 Stellen) auf die Dauer der Nutzzeit&Abräumung eines Wahlgrabes (je Stelle)+Abräumung eines Urnenwahlgrabes (je Stelle)+Zulassung von Gewerbetreibenden für 2 Jahre)Zulassung von Gewerbetreibenden für 1 TagPTransport und Lagern des Grabaushubes außerhalb
des unmittelbaren GrabbereichesVII.EinäscherungNettouEinäscherung einer verstorbenen Person bis zur Vollendung
des 5. Lebensjahres einschließlich Beschriftung des GefäßesdEinäscherung einer verstorbenen Person vom 6. Lebensjahr an
einschließlich Beschriftung des GefäßesEinäscherung einer Gebeinekiste+Überlassung einer Aschenkapsel (Standard) 3Überlassung einer Aschenkapsel (schnell verrottbar)&Urnenversand innerhalb von Deutschland&Urnenversand außerhalb von DeutschlandUrkunde über Einäscherung!Wahlgrab nach Mekka ausgerichtet Wiesenwahlgrab Wiesenurnenwahlgrab für 2 Urnen8Gemeinschaftsgrabanlage für Urnenwahlgrabstätten je UrneWiesenreihengrabWiesenurnenreihengrab AAnonymes Urnengrab auf dem Waldfriedhof
(einschl. Wiesenschnitt):Gemeinschaftsgrabanlage für Urnenreihengrabstätten je Urne$für Wahlgrab nach Mekka ausgerichtet/für Wiesenwahlgrab für eine verstorbene Person Andere Gebühren05.
06.
09.
14.
mAuf die Gebühren unter Ziffer VII 01. bis VII 03. wird zusätzlich
die jeweils gültige Umsatzsteuer erhoben. éDie Leistung nach Ziffer 7 und 8 umfasst folgende Leistung :
a) Überführen der Urne zur Grabstätte
b) Einstellen der Urne in eine Nische bzw. einen Kasten
c) nicht enthalten ist das Öffnen und Schließen von
Nische oder Kasten¡¦Bje weitere angefangene 1/4 Stunde 0Grabverlängerungsgebühren
je Grabstelle und Jahrÿ¦
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2006/0576
4366 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
14.09.2006
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III Dezernat I
Dezernat II
Dezernat IV
Kämmerei
Rechtsamt
Revisionsamt
Amt: Grünflächen- und
Umweltamt
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat
Tagesordnung: I II
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2006/0576
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Änderung der Friedhofsgebührenordnung
Bezug: Magistratsbeschluss Nr. 292 vom 10.05.2006
Vorlage vom: 12.09.2006
Beschlussvorschlag:
1. Der beigefügten geänderten Satzung zur Änderung des Friedhofsgebührenverzeichnisses mit
den Änderungen aus dem Workshop wird zugestimmt.
2. Die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung ist einzuholen.
Anlagen: Satzung zur Änderung des Friedhofsgebührenordnung
Gebührenverzeichnis
Beschluss des Magistrats vom
2
...
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 12.09.2006
Begründung:
Die vom Magistrat am 10.05.2006 beschlossene Gebührensatzung ist in der Sitzung des Ausschus-
ses für Umweltschutz, öffentliche Einrichtungen und Betriebe beraten worden.
Im Umweltausschuss wurde die Bildung eines Workshops zur neuen Friedhofsatzung angeregt.
Dieser fand am 12. Juli, 28. Juli und am 2. August 2006 statt. Vertreten waren interessierte Bürger,
am Friedhof tätige Gewerke und die in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen
sowie die beteiligten Ämter. Die im Workshop beschlossenen Anregungen sind unten dargestellt und
wurden in das als Anlage beigefügte Gebührenverzeichnis eingearbeitet.
Da die vom Magistrat am 10.05.2006 beschlossene Gebührensatzung in einigen Punkten verändert
wurde, kann diese Neufassung ohne eine Befassung des Magistrates nicht der Stadtverordnetenver-
sammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Dies folgt aus § 66 HGO i.V. m. .§ 9 der Ge-
schäftsordnung des Magistrates.
Nach § 66 Abs. 1 bereitet der Magistrat die Beschlüsse der Stadtverordntetenversammlung vor.
Dementsprechend bestimmt § 9 Abs. 4 der Geschäftsordnung, dass ein Dezernent ohne Zustimmung
des Magistrates nicht befugt ist, im Ausschuss einen Magistratsbeschluss abzuändern. Da mit der
neuen Fassung der Magistratsbeschluss vom 10.05.2006 abgeändert wird, bedarf es vor der Vorlage
in der Stadtverordnetenversammlung einer erneuten Zustimmung des Magistrates.
Anregungen aus dem Workshop:
In § 33 wurde angeregt, die Trauerfeier grundsätzlich statt 30 Minuten auf 45 Minuten auszudehnen.
Dadurch ändert sich die Gebühr auf 235,00 Euro und für die Verlängerung um jeweils 15 Minuten
wurden nun 50,00 Euro festgesetzt.
Weiterhin wurden in § 16 der Friedhofssatzung "Grabstätten mit Bepflanzungsvorgaben" aufgenom-
men.
Die rechtliche Prüfung hat ergeben, dass für diese Grabarten, wie ursprünglich von der Friedhofsver-
waltung beabsichtigt, keine Komplettlösungen (Grabnutzungsgebühr plus Dauergrabpflegeverträge)
angeboten werden können. Daher wurden keine Gebühren in das Gebührenverzeichnis aufgenom-
men.
Dieser § 16 des derzeitigen Satzungsentwurfes gibt den Verfügungs- und Nutzungsberechtigten ledig-
lich die Bepflanzungsart vor, nicht aber – weil rechtlich unzulässig – eine Verpflichtung zur Anlegung
und Unterhaltung seitens eines Gärtnereibetriebes (Dauergrabpflegevertrag).
Deshalb können auch nicht gärtnerische Dienstleistungen in Form einer Gebührenerhebung beim
Verfügungs- oder Nutzungsberechtigten abgerechnet werden.
3
...
Die bisher im (alten) Gebührenverzeichnis unter III Ziff. 16 enthaltene Gebühr für "Urnenwahlgräber
mit Bepflanzung und gärtnerischer Unterhaltung" muss daher folgerichtig auch entfallen.
Die vorliegende Fassung ist mit dem Rechtsamt abgestimmt.
Aufgestellt: Anlagen
Darmstadt, 12.09.2006 Satzung zur Änderung
67-30 rem/la
/telephonesolid 2903 der Friedhofsgebührenordnung
Gebührenverzeichnis
Dezernat I Dezernat II
Walter Hoffmann Wolfgang Glenz
Oberbürgermeister Bürgermeister
Dezernat III Dezernat IV
Klaus Feuchtinger Cornelia Diekmann
Stadtrat Stadträtin
anlage 1
4768 Zeichen
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Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0576
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 12.09.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00