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0400/2020

Vergabe der Fördermittel in den Schwerpunkten „Produktionen und Sonderprojekte“ und „Cologne Music Export“

Beschlussvorlage Ausschuss 06.02.2020

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 10.03.2020, TOP 4.2

Beschlussvorlage Ausschuss

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0400-2020 Anlage 1_Voten des Beirats Popkultur

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Beschlussvorlage Ausschuss

7477 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/41/41/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 0400/2020 
Freigabedatum  06.02.2020 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Vergabe der Fördermittel in den Schwerpunkten „Produktionen und Sonderprojekte“ und 
„Cologne Music Export“ 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt in den Förderschwerpunkten „Produktionen und Sonder-
projekte“ und „Cologne Music Export“ laut Popkulturförderkonzept die Vergabe der folgenden Förde-
rungen im Haushaltsjahr 2020: 
 
- Projektförderungen im Schwerpunkt „Produktionen und Sonderprojekte“ 50.000 € 
- Projektförderungen im Schwerpunkt „Cologne Music Export“ 15.500 € 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 10.03.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
1. Ausgangssituation 
Der Ausschuss Kunst und Kultur hat am 19.01.2016 das Popkulturförderkonzept beschlossen. Hierin 
wurden die Förderschwerpunkte „4.1.7. Förderung von Produktionen und Sonderprojekten“ und 
„4.1.8. Cologne Music Export“ mit ihren Zielen, Kriterien, Verfahren beschrieben. Die benötigten Fi-
nanzmittel stehen im Haushalt 2020/2021 unter TP 0416 „Projektförderung Popkultur“ zur Verfügung. 
Somit kann das Kulturamt auch im Haushalt 2020 für die Förderung von Produktionen und Sonder-
projekten insgesamt 50.000 € und für die Förderung von Projekten im Schwerpunkt Cologne Music 
Export insgesamt 35.000 € verausgaben. 
 
2. Antragsverfahren & Antragslage 
Mit einer Fristsetzung zum 19.01.2020 wurde über die Website des Kulturamts und über diverse pop-
kulturelle Multiplikatoren zur Einreichung von Anträgen in den Förderschwerpunkten „Förderung von 
Produktionen und Sonderprojekten“ und „Cologne Music Export“ aufgerufen. Erneut hat das Kultur-
amt einige Wochen vor Fristende eine öffentliche Informations- und Beratungsveranstaltung zu die-
sem Förderschwerpunkt angeboten, die sehr gut besucht war. Das Interesse von Künstlerin-
nen/Künstlern und Labels an der Förderung ihrer Produktionen ist ungebrochen hoch. Bei Fristende 
lagen für den Schwerpunkt „Produktionen und Sonderprojekte“ 60 gültige Projektanträge mit einem 
Volumen von ca. 286.000 € vor. Im Schwerpunkt „Cologne Music Export“ lagen sechs Anträge mit 
einem Volumen von ca. 24.000 € vor. Die Anträge für Produktionsförderungen bildeten die gesamte 
Bandbreite der Popkultur in Köln ab; von HipHop bis Heavy Metal waren viele Genres vertreten. Er-
freulich war die gestiegene Anzahl von Bewerbungen von Bands mit weiblicher Beteiligung. 
Der vom Ausschuss Kunst und Kultur auf Vorschlag des Kulturamts gewählte Beirat hat am 
03.02.2020 über die eingereichten Unterlagen beraten und ein Votum abgegeben. Dem Beirat Pop-
kultur gehören folgende Mitglieder an: Beigeordnete Susanne Laugwitz-Aulbach (Vorsitzende), Ro-
bert Feuchtl (Musiker & Produzent), Dr. Michaela Matthey (DJ und Tonträgerverkäuferin), Hans Nies-
wandt (DJ, Musiker, Autor und künstlerischer Leiter des Instituts für Populäre Musik der Folkwang 
Universität der Künste) und Prof. Dr. Michael Rappe (Professor für Theorie und Geschichte der Popu-
lären Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln). Die Kulturdezernentin wurde gemäß Ge-
schäftsordnung des Beirats durch den Fachreferenten Till Kniola vertreten. 
 
3. Votum des Beirats 
Laut Popkulturförderkonzept richtet sich die Förderung in den Schwerpunkten „Produktionen und 
Sonderprojekte“ und „Cologne Music Export“ an professionelle Akteurinnen und Akteure der Popkul-
tur in Köln mit dem Ziel, die künstlerische Qualität und den Popkultur-Standort Köln zu stärken. Bei 
der Beurteilung der eingereichten Anträge hat sich der Beirat an diesen Leitzielen orientiert. Ebenfalls 
war der Beirat Popkultur in seiner Entscheidungsfindung darum bemüht, die Diversität der Kölner 
Popkultur abzubilden. Maßgebend für die Entscheidung war die Vollständigkeit und Qualität der ein-
gereichten Antragsunterlagen und die Bewertung des jeweiligen Vorhabens in Bezug auf künstleri-
sche Eigenständigkeit, Schlüssigkeit und popkulturelle Relevanz. 
 
Der Beirat Popkultur kommentiert seine Entscheidungen wie folgt:

3 
1) Die erneut hohe Nachfrage und die sehr gute Qualität der Anträge im Schwerpunkt „Produktionen 
und Sonderprojekte“ zeigt, dass die direkte Unterstützung künstlerischer Prozesse für Musikerinnen 
und Musiker und Labels ein wirkungsvolles Förderinstrument darstellt. Die positiven Rückmeldungen 
aus der Szene und die festzustellenden Effekte einer besseren Positionierung Kölner Künstlerinnen 
und Künstler im nationalen Vergleich sprechen dafür, die Mittel zur weiteren Umsetzung dieses För-
derschwerpunktes in Zukunft zu erhöhen. 
Erfreulich war eine noch stärkere stilistische Ausdifferenzierung der Anträge sowie die gegenüber 
dem Vorjahr deutlich gestiegene Zahl an Anträgen von Projekten mit weiblicher Beteiligung. Um das 
Schaffen von Frauen in der Popkultur noch sichtbarer zu machen hat der Beirat Popkultur von den 
insgesamt 25 votierten Förderungen im Schwerpunkt „Produktionen und Sonderprojekte“ neun Pro-
jekte, bei denen Frauen als Solo Künstlerinnen oder Bandleaderinnen im Mittelpunkt stehen, zur För-
derung vorgeschlagen. Alle zur Förderung ausgewählten Projektvorhaben dienen entweder der Un-
terstützung der ersten Schritte in die Professionalität, der Stärkung und Weiterentwicklung von bereits 
bestehenden künstlerischen Profilen oder der Setzung von Schlaglichtern auf die außergewöhnliche 
Qualität am Popkultur-Standort Köln.  
Die einzelnen Projekte sind der angehängten Liste zu entnehmen. 
 
2) Im Förderschwerpunkt „Cologne Music Export“ werden Vorhaben unterstützt, die die künstlerische 
Entwicklung der betreffenden Gruppe befördern und gleichzeitig die Qualität und Vielfalt am Popkul-
tur-Standort Köln repräsentieren. Alle zur Förderung vorgeschlagenen Projekte haben diese Poten-
ziale. Da im Förderschwerpunkt „Cologne Music Export“ die Möglichkeit einer unterjährig fortlaufen-
den Antragstellung besteht, ist noch mit weiteren Projektanträgen zu rechnen, die aus den verblei-
bende Restmitteln von 19.500 € im Haushaltsjahr 2020 gefördert werden können. 
Die aktuell zur Förderung vorgeschlagenen Projekte sind der angehängten Liste zu entnehmen. 
 
Erfreulich ist, dass das Goethe-Institut Mumbai auf die Exportförderung in Köln aufmerksam gewor-
den ist und eine Einladung zur Kooperation im Rahmen des actiRHYTHM Residenzprogramms zwi-
schen Deutschland und Südasien ausgesprochen hat. Neben Berlin ist Köln nun die einzige Stadt, die 
heimischen Pop-Künstlern die Möglichkeit einer Künstlerresidenz in Südasien bieten kann; perspekti-
visch sollen auch Künstlerinnen und Künstler aus Südasien nach Köln kommen und sich hier vernet-
zen. Die Modalitäten zur Künstlerauswahl und zur Umsetzung sollen in einem ersten Testjahr ge-
meinsam mit dem Kulturamt und dem vom Goethe-Institut ausgewählten Netzwerk und Festival Kat-
zensprung erarbeitet werden. Hierfür werden im Schwerpunkt „Cologne Music Export“ 5.000 € zur 
Verfügung gestellt. Der Beirat Popkultur begrüßt die Entstehung dieser Kooperation sehr. 
 
Die Verwaltung hat sich den Voten des Beirats angeschlossen. 
 
Finanzierung 
Die Mittel zur Umsetzung der Förderungen stehen im Haushalt 2020 unter TP 0416 „Projektförderung 
Popkultur“ zur Verfügung.

0400-2020 Anlage 1_Voten des Beirats Popkultur

1640 Zeichen

Anlage 1 
Beirat Popkultur - Voten Sitzung 03.02.2020 
Förderung von Produktionen und Sonderprojekten 
Künstler/Band  Projektvorhaben  Summe  
2xLEBEN & Orchester Orchestrierung/Inszenierung 2.0 00 € 
Albert Luxus Albumproduktion 3.000 € 
Andy Vaz feat. Eva Soul Produktion Gesangsaufnahmen  12“ Vinyl 2.000 € 
Cadavre de Schnaps EP Produktion 2.000 € 
Cinema Romantics Albumproduktion 3.000 € 
Colorist Strange Loops Album als 3D Objekt 1.500 € 
Fräulein Tüpfeltaubes 
Tagebuch 
Produktion 2. Album 2.500 € 
GOLF Produktion „Rave ON“ EP 2.500 € 
Isabelle Finou In Transit - Erstveröffentlichung 2. 000 € 
Isabelle Pabst Produktion Debütalbum 3.000 € 
Mindjazz Records Die Liebe frisst das Leben Compila tion 2.000 € 
Mr. Shirazy & The Exile 
Orchestra 
Produktion „Pace & Time“ Album 3.000 € 
Muito Kaballa Power Ensemble Produktion Debütalbum 2.000 € 
Pantaleon Produktion 2. Album (Progressive Metal) 2 .000 € 
Pinski Albumproduktion 2.000 € 
Salvage Arts Produktion Debütalbum 2.000 € 
SANSAA Kaleo Kangwa Debütalbum 3.000 € 
Schlammpeitziger Albumproduktion 1.500 € 
Schmackes und 
Pinscher/saender 
Produktion EP 1.000 € 
Taz Chernill Albumproduktion 3.000 € 
TITANOBOA Albumproduktion 2.000 € 
Vomit Heat Albumproduktion 3.000 € 
Gesamt   50.000 € 
 
Cologne Music Export 
Künstler/Band  Projektvorhaben  Summe  
Ancient Future Now Mexiko-Tour 2.000 € 
Dream Ocean Lost Love Symphony Tour Belgien, Frankr eich, 
Niederlande 
2.000 € 
Plainride USA Tour (ca. 15 Konzerte) 4.500 € 
Sonae UK Dates & europäische Festivals 2020 2.000 €  
   
N.N. actiRHYTHM Residenzprogramm Südasien, 
Goethe-Institut Mumbai 
5.000 € 
Gesamt   15.500  €

Beratungsverlauf (1)

10.03.2020 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
0400/2020
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
06.02.2020
Erstellt
05.02.2020 08:17