UK VE 8/2023
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 6. Sitzung der Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrskommission des Regionalrates des Regierungsbezirkes Köln am 14.06.2023
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Sitzungsvorlage Unterkommission Ville-Eifel (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 6. Sitzung der Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrskommission des Regionalrates des Regierungsbezirkes Köln am 14.06.2023)
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Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage Unterkom- mission Ville-Eifel - öffentlich - UK VE 8/2023 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Telefon BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 11.10.2023 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrskom- mission Köln 25.10.2023 3. beschließend TOP: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 6. Sitzung der Unter- kommission Ville-Eifel der Verkehrskommission des Regionalrates des Regierungsbezirkes Köln am 14.06.2023 Beschlussvorschlag: Die Unterkommission Ville-Eifel genehmigt die Niederschrift. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Niederschrift vom 14.06.2023
Sitzungsvorlage Unterkommission Ville-Eifel (Niederschrift vom 14.06.2023)
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Stand: 30. Juni 2023 Bezirksregierung Köln Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrs- kommission des Regio- nalrates Köln 7. Sitzungsperiode Drucksache UK VE /2023 Sitzungsvorlage (Entwurf) für die 07. Sitzung der Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrskom- mission des Regionalrates Köln am 25. Oktober 2023 TOP 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 6. Sitzung der Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrskom- mission des Regionalrates des Regierungsbezirkes Köln am 14.6.2023 Rechtsgrundlage: § 21 Abs. 10 Geschäftsordnung des Regionalrates (GO) Berichterstatterin: Herr Plaszczyk, Dezernat 32, Tel.: 0221/ 147 – 2358 Inhalt: Niederschrift Beschlussvorschlag: Die Unterkommission Ville-Eifel genehmigt die Niederschrift. Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 2 Stand: 30. Juni 2023 Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 06. S itzung der Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrs- kommission des Regionalrates am 14. Juni 2023 S itzungsbeginn: 10:05 Uhr Sitzungsende: 11:02 Uhr Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 3 Stand: 30. Juni 2023 Der Vorsitzende Herr Beu (Die Grünen) begrüßt alle Anwesenden der Unterkommis- sion Ville-Eifel der Verkehrskommission des Regionalrates, insbesondere den Vertre- ter für Herrn Egenter, Herrn Saive -Pinkall (Landesbetrieb St raßen NRW) und Herrn Münster (Landesbetrieb Straßen NRW) und die Mitarbeiter der Verwaltung. Er weist darauf hin, dass Film-, Ton- und Bildaufnahmen nicht zulässig sind. D er Vorsitzender UK-VE eröffnet die Sitzung und stellt die fristgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Hiergegen werden keine Einwendungen erhoben. T OP 1: Genehmigung der Tagesordnung Die Unterkommission Ville-Eifel genehmigt die Tagesordnung einstimmig. T OP 2: Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes zur Mitunterzeich- nung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 4. Sit- zung der Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrskommission des Regionalrates Z ur Mitunterzeichnung der Niederschrift wird Herr Wolfgang Heller (SPD-Fraktion) bestimmt. T OP 3: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 5. Sitzung der Unterkommission Ville -Eifel am 1. März 2023 Drucksache Nr.: UK: UK VE 4/2023 Die Unterkommission Ville-Eifel genehmigt die Niederschrift einstimmig. T OP 4: Höhere Haushaltsansätze für die Landesstraßenbauprogramme UA II a und UA II r“ Information des Landesbetrieb Straßenbau / Regional- niederlassung Ville -Eifel zur Verwendung der zusätzlich zur Verfü- gung gestellten Mittel im Haushaltsjahr 2023 Drucksache Nr.: UK-VE 7/2023 Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 4 Stand: 30. Juni 2023 Auf Rückfrage des Vorsitzenden hinsichtlich möglicher Ergänzungen seitens des Lan- desbetriebes Straßen NRW (LB) informiert Herr Saive-Pinkall (LB Ville -Eifel) dar- über, dass wie beauftragt, der LB geprüft habe, ob das bisherige Programm aufgrund der noch zur Verfügung stehenden Mittel ergänze werden könnte. Entsprechend des Prüfergebnisses habe man noch zwei Projekte hinzunehmen können, die in der Kürze der Zeit noch ergänzt werden konnten und außerhalb der bisherigen Priorisierung lä- gen. Herr Borning (CDU) bedankt sich für die Vorbesprechung in der letzten Woche, merkt jedoch an, dass man als VK seiner Ansicht nach nichts zu sagen habe. Diese Meinung hätten Herr Groß und Herr Heller sowie Herr Beu in der Vorbesprechung geteilt. Er habe den Eindruck, dass man seitens des Verkehrsausschusses des Landtages vor- geführt werde, da Priorisierungen nicht berücksichtigt würden. Er hinterfragt daher die Sinnhaftigkeit der Unterkommission, sofern priorisierte Maßnahmen nicht umgesetzt würden. Unabhängig davon sei es natürlich wichtig, dass man den „regionalen Finger auch drin behalte“. Er stellt sich die Frage, weshalb die Priorisierung – unabhängig von den Fällen mit Problemen beim Grundstücksankauf - nicht so abgearbeitet werden könne. Es könne nicht sein, dass M aßnahmen, die auf eins oder zwei priorisiert wor- den seien, jahrelang nicht umgesetzt würden. Er fragt kritisch nach, ob ggf. fehlendes Einsetzen der Regionalniederlassung die Ursache für die mangelnde Umsetzung sei. Man erwarte, dass solche Priorisierungen auch abgearbeitet würden und ansonsten die Gründe auch mitgeteilt würden, wenn eine Abarbeitung nicht erfolgen könne. Au- ßerdem erwartet er, dass bei einem Termin wie heute der UK der Leiter der Niederlas- sung dabei sein sollte. Herr Beu (Die Grünen) stellt die Grundproblematik dazu dar. Der LB sei kein Betrieb des Regionalrates oder Regionalplanungsbehörde oder der BR Köln. Er müsse zwar die Prioritätenliste beachten, aber es sei für ihn keine „Bibel“. Es handele sich um eine Grauzone. Entsprechend der bi sherigen Argumentation sei zwar zusätzliches Geld, jedoch kein Personal zu Umsetzung der Maßnahmen vorhanden. Weiter sei auch die bestehende Grundstücksproblematik bei Radwegen bekannt. Außer Appelle könne man nichts machen. Herr Heller (SPD) stimmt Herrn Bornings Ausführungen zu. In der Vorbesprechung sei betont worden, dass es insbesondere um die Information über die vorgezogenen Projekte gehe und man auch eine solche Informationsweitergabe mit dem LB verein- bart habe, sofern dies leistbar sei und nicht zu Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten führe. Die Politik wolle schließlich nicht, dass Maßnahmen wegen ihr nicht umgesetzt werden könnten. Die Information sei jedoch auch Ausdruck von gegensei- tigem Respekt. Dies würde jedoch nicht bedeuten, dass die bestehende Prioritätenliste Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 5 Stand: 30. Juni 2023 neu diskutiert würde, sondern nur eine Information über geplante Änderungen. Er ap- pelliert daher an den gegenseitigen respektvollen Umgang und um Kenntnisnahme über solche Änderungen. Herr Groß (FDP) schließt sich ebenfalls den beiden Vorrednern hinsichtlich der Vor- besprechungsinhalte an und bittet darum zugesicherte Information auch zur Verfügung zu stellen. Der Vorsitzende hält dazu fest, dass die hierzu mitgeteilten Ansichten als Meinungs- äußerung ins Protokoll aufgenommen werden, auch wenn die Frage der Umsetzung das Entscheidende sei. Herr Münster (LB Niederrhein) erläutert, dass man die Prioritätenliste in der vorge- gebenen Reihenfolge nicht immer umsetzen könne. Es gehe beim LB darum, die Mög- lichkeit der Umsetzung der zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen. Es sei je- doch festzuhalten, dass die Prioritätenliste für die Radwegeplanung und auch den Mit- arbeitereinsatz wichtig sei. Das Ziel der Landesregierung, die auch die Radverkehrs- mittel hochgeschraubt habe, sei eine Förderung der Radinfrastruktur. Der neue Nie- derlassungsleiter habe nun mit jeder Kommune Gespräche vereinbart, in denen die Radwegeprogramme angesprochen würden. Jede Kommune habe zurzeit Wünsche. Sofern sie im Regionalrat gemeldet würden, kämen sie in die Priorisierung rein. Sollten es von den Kommunen gewünscht werden, würde der LB auch das Projekt Bürgerrad- weg anbieten, den die Kommune selber plane. Anhand seiner Liste trägt er hierzu das Beispiel der Stadt Heinsberg mit der Planung von zwei Landesradstraßen L 230 und L 228 vor. Andere Bürgerradwege, die geplant würden, seien die L 42 in Geilenkirchen – dieses Verfahren laufe seit ca. 3 Jahren und die Stadt würde sich nun langsam be- wegen -, der Umbauknoten Aachener Straße in Erkelenz und die L 367 in Wegberg. Des Weiteren weist er auf die Umsetzung der Planung in Gangelt-Niederbusch hin, die alle anderen Maßnahmen überholen würde, da Stadt nunmehr alle hierfür erforderli- chen Grundstücke. Der LB versuche überall die Radwegemittel auszugeben, was sich jedoch als schwierig erweise. Zwar habe man Ende 2022 10 Mio. € zusätzlich für die Radwege erhalten, jedoch dauern die Maßnahmen aufgrund ihrer Komplexität länger. Alleine eine Ausschreibung könne mindestens 3 Monate dauern. Sofern man eine Maßnahme im laufenden Jahr umsetzen wolle, müsse die Planung bereits zu Beginn des Jahres erfolgen. Folglich sei es schwierig jetzt noch einmal schnell Maßnahmen in Form von neuen Radwegen oder dem Umbau von bestehenden Radwegen umzu- setzen. Da die Mittel jedoch auch für Erhaltungsmaßnahmen eingesetzt werden könn- ten, die in der Regel schneller durchzuführen seien, würde der LB versuchen möglichst viel Geld für die Sanierung von Radwegen auszugeben. Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 6 Stand: 30. Juni 2023 Die Straßenmeisterei würde solche Wege melden und, weil die Ausschreibungen einfacher seien, könnten solche Maßnahmen noch im laufenden Jahr umgesetzt wer- den. Der LB beabsichtigte daher noch weitere solcher Maßnahmen in diesem Jahr umzusetzen. Herr Borning (CDU) fragt, ob Sanierungsmaßnahmen vor Baumaßnahmen geplant würden. Herr Münster (LB Niederrhein) bestätigt dies und erläutert die Problematik bei Neu- baumaßnahmen am Beispiel des bestehenden Radweges in Heinsberg. Die Stadt hätte gerne, dass dieser bei einer Sanierung auch 2 m verbreitert würde. Dies würde jedoch dazu führen, dass die Maßnahme erst in 5 bis 10 Jahren durchgeführt werden könnte. Herr Borning (CDU) merkt an, dass die Gelder doch erst für den Neubau von Radwe- gen und dann im zweiten Schritt für Sanierungsmaßnahmen verwendet werden sollen. Der Vorsitzende äußert hierzu ebenfalls seine Irritation, dass trotz festgelegter Priori- sierung erst im Nachgang die Ausbauten angesetzt würden. Herr Münster (LB Niederrhein) erklärt, dass man natürlich die Regionalratsliste ver- suchen würde, umzusetzen. Er könne aber nur für den Niederrhein sprechen. Es laufe gerade noch ein Planfeststellungsverfahren für Radwege im Kreis Heinsberg, die seit 20 oder 30 Jahren in der Liste stehen würden. Er gehe davon aus, dass nächstes Jahr hierzu ein Planfeststellungsbeschluss vorliege. Dann wäre Grunderwerb kein Thema mehr und die Maßnahme könne bis 2025 umgesetzt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt könnten weitere Maßnahmen aus der Planung nicht umgesetzt werden, so dass es Sinn ergeben würde, bis dahin Sanierungen durchzuführen. Typische Sanierungsfälle seien Radwege, die neben der Straße verlaufen und von dieser durch eine Baumreihe getrennt. Hierdurch seien häufig Wurzelschädigungen am Radweg entstanden. Diese Radwege seien teilweise nur 2 m breit. Sofern man einen regelkonformen Radweg haben wolle, müsse man die komplette Baumreihe fällen. Das sei in der heutigen Zeit kaum noch umsetzbar. Leidglich bei zu breiten Straßen wäre eine Innenverbreitung des Radweges möglich. Die andere Möglichkeit, den Radweg über neuen Grunderwerb zu erweitern, sei wie bereits beschrieben nicht eben mal möglich. Frau Zentis (Die Grünen) bittet zur besseren Nachvollziehbarkeit der Erklärung von Herrn Münster um eine schriftliche Erläuterung in der Niederschrift. Als Negativbeispiel führt sie die Umsetzung des Radweg Binsfeld B56n an. Dies begründe sich in der 20 Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 7 Stand: 30. Juni 2023 Jahre alten Planung. Aber es seien auch Maßnahmen in der Liste enthalten, die eben- falls nur saniert werden müssten. Beispielhaft zu nennen sei hier der Kreisverkehr L 33, der aufgrund zu erarbeitender Gutachten, noch nicht saniert sei und deswegen ebenfalls sehr lange dauern würde. Ihrer Ansicht nach wäre es schön, wenn auch ein- mal eine Erfolgsliste bzw. eine Liste für die anderen Kreise erarbeitet würde. Darüber hinaus weist sie darauf hin, dass sich auf Radwegen mit Baumreihen besser radeln lasse. Herr Münster (LB Niederrhein) führt aus, dass zurzeit Sanierungsmaßnahmen um- gesetzt würden, weil dies zu einem schnellen Mehrwert für die Radfahrer führe. Es bestehe bereits in Niederrhein ein sehr dichtes Netz von Radwegen die jedoch teil- weise im schlechten Zustand seien und deswegen eine Sanierung benötigen würden. Der Bau neuer Radwege hingegen stocke, so dass die Mittel besser zeitnah für eine Sanierung genutzt werden könnten. Herr Saive-Pinkall (LB Ville-Eifel) weist darauf hin, dass die Ausstattung der Bürger- radwege sehr schlecht sei. Herr Egenter als neue Hausspitze werde sicherlich auch das Gespräch mit den Kommunen suchen, ob Bürgerradwege eine Möglichkeit seien. Zurzeit stehe man diesbezüglich nicht gut da. Hinsichtlich der Verlegung der Mittel in Ua II r-Sanierungsmaßnahmen sei er selbst nicht ganz im Bilde, weil es auf Niederlas- sungsebene gesteuert werde. Er kenne nur ein Projekt im Kreis Düren in der Ge- meinde Titz, welches früher höher priori siert gewesen sei, nunmehr auf Platz 17 ab- gerutscht sei, und nun an den anderen Projekten vorbeiziehe. Dies begründe sich in der neuen Priorisierungsart. Die Projekte wären meist schon länger in der Bearbeitung, jedoch hätten sich teilweise deren Priorisierungen verändern. Weiter habe man sich die Projekte wieder zurück ins Haus geholt, weil die Kommunen nicht so fit in Straßen- planung seien. Es könne daher sein, dass Projekte, die in früheren Jahren aufgrund der damals geltenden Priorisierung angestoßen worden und nunmehr nicht mehr so hoch priorisiert seien, nunmehr ans Laufen kommen würden. Herr Weber (CDU) bedankt sich bei Herrn Münster für die Informationen. Er habe es so verstanden, dass die zusätzlichen Mittel aufgrund der schnelleren Umsetzungs- möglichkeit in Sanierungsmaßnahmen gepackt würden. Wenn die Mittel für Sanie- rungsmaßnahmen zeitnah ausgegeben werden könnten, wäre das eine gute prag- matische Lösung. Herr Dederichs (Die Grünen) fragt, warum keine Bäume mehr an Radwegen ge- pflanzt würden. Insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels sei es doch sinnvoll, Bäume zu pflanzen und auch für Fahrradfahrer sie eine Nutzung des Weges dann angenehmer. Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 8 Stand: 30. Juni 2023 Herr Münster (LB Niederrhein) teilt mit, dass es sich bei den von Herrn Dederichs angesprochenen Straßen um eine Ersatzverpflichtung von RWE handele, die dies auch bezahle. Beim Bau von Radwegen bestehe jedoch keine rechtliche Verpflich- tung zur Anlegung von Baumreihen. Eine rechtliche Verpflichtung bestehe nur, wenn die Straße entsprechend des Landschaftsplanes zwingend eingegrünt werden müsse. Als Beispiel nennt er auch die A44. Bei Eigenmaßnahmen des LB würde sie darauf achten, möglichst viel zu begrünen. Herr Dederichs (Die Grünen) stellt fest, dass frühere Straßen Alleen enthielten, je- doch die neuen Straßen von RWE keinen solchen Ersatz vorsähen. Herr Münster (LB Niederrhein) teilt darauf mit, dass diese Straßen der Ersatzver- pflichtung entsprächen. Eine Verpflichtung wäre nicht möglich. Der Vorsitzende fragt nach, ob vom LB bei Radwegen Bäume gepflanzt würden und stellt klar, dass es zwei Möglichkeiten geben könnte: zunächst könnte man RWE selbst fragen, ob diese solche Baumreihen nicht auch selbst anlegen würden und darüber hinaus die Kosten anderweitig abdecken lassen. Herr Münster (LB Niederrhein) teilt mit, dass eine Mischfinanzierung theoretisch möglich wäre, das Land jedoch keine Verpflichtung habe, sich daran zu beteiligen. RWE plant aus Kostengründen keine Gestaltungsmaßnahmen, da ansonsten auch mehr Grunderwerb getätigt werden müs ste. Bisher habe der LB keinen Anstoß dazu gemacht, eigenes Geld in solche Maßnahmen einzubringen. Ggf. könne man das dis- kutieren, jedoch gebe es auch gar nicht so viele Ersatzverpflichtungen in seinem Be- reich. Hinsichtlich der eigenen Landesmaßnahmen und möglichen Anpflanzungen gibt Herrn Münster (LB Niederrhein) an, dass früher zwischen Straße und Radwegen häufig Baumreihen gepflanzt worden seien, was heute zu einem naturschutzrechtli- chen Konflikt bei dem Ausbau von Radwegen führe. Bei Straßenneuplanung prüfe man, inwiefern man im Einzelnen die Möglichkeit habe, Bäume zur Beschattung ohne zukünftige Schädigungen von Radwegen erwarten zu müssen, an der Außenkante zu pflanzen. Der LB würde schon aus Gestaltungselementen versuchen eine entspre- chende Bepflanzung (Bäume/Sträucher) neben den Radwegen vorzusehen. Herr Heller (SPD) bringt noch einmal die Kritik hinsichtlich der fehlenden Informati- onsweitergabe an. Er verweist hierzu insbesondere auf die von Herrn Münster (LB Niederrhein) dargelegte Planung im Kreis Heinsberg (Regionalniederlassung Nieder- rhein). Bzgl. der Niederlassung Ville- Eifel sei dies jedoch trotz des Vorlaufes von 14 Tagen vorgetragener Bitte nicht erfolgt. Er erinnert abschließend noch einmal an das Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 9 Stand: 30. Juni 2023 Versprechen zur Übersendung einer entspre chenden Liste der aktuellen Projekte. Er verweist hierzu auch auf den erforderlichen respektvollen Umgang miteinander, der die Einhaltung von solchen Versprechungen beinhalten müsse. Darüber hinaus habe er es so gelernt, dass ein Vertreter durch entsprechende Vorbereitung auch in der Lage sein müsse, die Inhalte vorzutragen. Der Vorsitzende hält hierzu fest, dass dies ins Protokoll einzutragen ist. Die Unterkommission Ville -Eifel der Verkehrskommission des Regionalrates nimmt die Information des Landesbetriebes Straßenbau zur Kenntnis Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 10 Stand: 30. Juni 2023 TOP 5 Anträge E s liegen keine Anträge vor. TO P 6 Anfragen 6. 1. (UK VE 5/2023) Frau Zentis (Die Grünen) spricht die Situation der Amphibien an der L 12 an. S ie nimmt die entschuldigende Antwort des Landesbetriebes zur Kenntnis, dass die Wie- derherstellung der vorher vorhandenen Schutzmaßnahmen übersehen worden ist, und hofft, dass diese dann wie im Kreis Düren nunmehr angegangen würden. Sie bittet um Information darüber, wenn die Maßnahme erledigt wurde. D er Vorsitzende schlägt vor, das Thema auf die TO der nächsten Sitzung der UK-VE aufzunehmen. 6. 2 (UK VE 6/2023) Frau Zentis (Die Grünen) weist auf einen Weg außerhalb des Ortes zwischen Heim- bach und Vlatten hin, der aufgrund seines zugewachsenen Zustandes nicht mehr ge- nutzt werde. Die Antwort des Landebetriebes auf ihre Anfrage sei ihr unverständlich. D er Vorsitzende fasst die Thematik noch einmal zusammen. Herr Saive-Pinkall (LB) gibt noch einmal den Inhalt der Stellungnahme wieder. Er weist in diesem Kontext darauf hin, dass an Landstraßen grundsätzlich keine Geh- wege vorgesehen seien., d. h innerhalb der Ortsdurchfahrt sei die Kommune zustän- dig. Fr au Zentis (Die Grünen) weist darauf hin, dass sie bereits mit dem Bürgermeister über die Situation gesprochen habe. Sie verstehe nicht, weshalb man den 1 bis 2 m breiten Streifen Asphalt nicht wieder so Instand setzen kann, dass er als Radweg für die Bürger genutzt werden könnte. Der Vorsitzende bittet den LB in der nächsten Sitzung der UK VE mitzuteilen, ob der Vorschlag umgesetzt werden kann oder, sofern nicht, um Angabe der Gründe hierfür. Drucksache Nr. UK VE /2023 TOP 3 Seite Niederschrift der 6. Sitzung 11 Stand: 30. Juni 2023 TOP 7 Mitteilungen a) der Bezirksregierung E s gibt keine Mitteilungen b) d es Vorsitzenden E s gibt keine Mitteilungen c) d er Niederlassungen H err Saive-Pinkall (LB Ville -Eifel) weist auf die ausgelegten Druckausfertigungen zum Erhaltungsprogramm und Radwegeprogramm 2023 hin. Bei Bedarf können diese auch noch einmal beim LB Ville-Eifel angefordert werden. Der Vorsitzende nimmt dies als Anregung in die Niederschrift mit auf. H err Borning (CDU) betont abschließend noch einmal, dass Änderungen zur Umset- zung der Prioritätenliste bitte sofort per Email mitgeteilt werden Der Vorsitzende bittet diese Anregung ebenfalls in die Niederschrift aufzunehmen und schließt die öffentliche Sitzung der Unterkommission Ville- Eifel der Verkehrskommission Köln um 11:02 Uhr und bedankt sich bei allen für Ihre Teilnahme. Unterkommission der Verkehrskommission des Regionalrates des Regierungsbezirkes Köln gez. Rolf Beu (Vorsitzender) Unterkommission der Verkehrskommission des Regionalrates des Regierungsbezirkes Köln gez. Wolfgang Heller (SPD-Fraktion) A ufgestellt: Bezirksregierung Köln gez. Verena Vesper
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- UK VE 8/2023
- Typ
- Sitzungsvorlage Unterkommission Ville-Eifel
- Datum
- 25.10.2023
- Erstellt
- 11.10.2023 09:41