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1982/2017

Machbarkeitsstudie für eine Interimsbegegnungsstätte in Köln-Meschenich

Mitteilung BV 22.06.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 26.06.2017, TOP 10.2.8

Mitteilung BV

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Mitteilung BV

3238 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/50/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 1982/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 26.06.2017 
 
Machbarkeitsstudie für eine Interimsbegegnungsstätte in Köln-Meschenich - Sachstand 
 
Geplant ist, ab 2021 im Rahmen des vom Land NRW geförderten Integrierten Handlungskonzepts 
„Starke Veedel – Starkes Köln“ im Sozialraum Rondorf/Meschenich eine Bürgerbegegnungsstätte zu 
realisieren. Aufgrund der defizitären sozialen Infrastruktur und des hohen sozialen Belastungsgrades 
im Stadtteil Köln-Meschenich sehen es die Stadt Köln, die sozialen Akteure vor Ort und auch die loka-
le Bürgerschaft als dringend erforderlich an, im Vorfeld einer auf Dauer angelegten Begegnungsstätte 
eine Interimsbegegnungsstätte einzurichten. Diese Einschätzung wird ausdrücklich auch von der 
Landesregierung NRW geteilt. Als belastbare Planungsgrundlage für diese Interimsbegegnungsstätte 
(Gesamtinvestitionsvolumen: max. 250.000 €) soll eine Machbarkeitsstudie (Vorstudie) erstellt wer-
den. Zur Finanzierung dieser Vorstudie stehen städtische Mittel in Höhe von 20.000 € inkl. MwSt. zur 
Verfügung. 
Im Stadtteil gibt es mehrere Begegnungsmöglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen. Allerdings 
fehlen den Bürgerinnen und Bürgern und ortsansässigen Vereinen ein größerer Versammlungsraum 
und eine bürgerschaftlich getragene Begegnungsstätte, die als gemeinsamer Treffpunkt eine Brücke 
schlägt zwischen den Einwohnerinnen und Einwohnern von „Alt-Meschenich“, „Neu-Meschenich“ und 
„Auf dem Kölnberg“. Ziel ist, im Sinne des Präventionsgedankens über einen integrativen Ort der Be-
gegnung zur sozialen Balance im Stadtteil beizutragen. 
U. a. mittels Bürgerbefragungen, Experteninterviews, Gesprächen mit örtlichen Akteuren und Vertre-
tern aus Politik und Verwaltung sind im Rahmen der Machbarkeitsstudie für die Interimsbegegnungs-
stätte Standort (Grundstücksflächen bzw. Nutzung einer leerstehenden Immobilie), Raumprogramm 
und auf Basis einer Bedarfsanalyse ein zielgruppenspezifisches Leistungsangebot (soziale, pädago-
gische und/oder kulturelle Angebote) zu definieren. Für bauliche Investitionen ist eine Kostenschät-
zung vorzulegen. Ferner sind ein nachhaltiges Trägerschaftskonzept für eine Begegnungsstätte zu 
entwickeln und auch der ggf. erforderliche städtische Betriebskostenzuschuss zu kalkulieren (Finan-
zierungs- und Betreiberkonzept).  
Mit der Umsetzung der Machbarkeitsstudie wurde nach förmlicher Ausschreibung der Dienstleistung 
am 01.06.2017 das Ingenieurbüro „VSU GmbH – Beratende Ingenieure für Verkehr, Städtebau, Um-
weltschutz“, Herzogenrath beauftragt. Die Bearbeitung der Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem 
Architekten und Bauingenieur Dipl.-Ing. Christoph Wieacker (Werkgruppe für Architektur und Urbani-
smus, Köln). Die Projektleitung übernimmt der Geschäftsführer VSU GmbH, Herr Dr.-Ing. Thomas 
Baum (Stadtplaner AKNW, Verkehrsplaner). 
 
Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie ist ein Zeitraum von drei Monaten vorgesehen (Beginn des

2 
 
Untersuchungszeitraums: 21.06.2017). Im Ergebnis der Untersuchung sind seitens VSU GmbH eine 
Standort-/ Objektpräferenz und ein Alternativstandort/ -objekt vorzuschlagen.

Beratungsverlauf (1)

26.06.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1982/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
22.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27