3159/2025
Änderung der Geschäftsordnung des Integrationsrates der Stadt Köln anlässlich der Umbenennung des Integrationsrates in „Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration“
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Anlage 1 - Neufassung der Geschäftsordnung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration
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1 Anlage 1 Neufassung der Geschäftsordnung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Köln Präambel Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann sich gemäß der Gemeindeord- nung des Landes Nordrhein-Westfalen mit allen Angelegenheiten der Gemeinde, insbeson- dere wenn sie die Interessen der Kölner*innen mit internationaler Familiengeschichte als sol- che betreffen, befassen. In diesem Sinne versteht sich der Ausschuss für Chancengerechtig- keit und Integration als kommunale Interessenvertretung aller Kölnerinnen und Kölner und kommunales Fachgremium zur Begleitung des Prozesses für Chancengerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe von Kölner*innen mit internationaler Familiengeschichte. Ziel des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration ist es, den im Zusammenhang mit der Zuwanderung nach Köln stattfindenden Veränderungsprozess inhaltlich kompetent zu beglei- ten. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration macht Vorschläge und gibt An- regungen an Politik und Verwaltung, um die Potentiale von Migration aufzuzeigen und den Gesamtprozess für mehr Chancengerechtigkeit in der Stadt positiv zu beeinflussen. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration versteht das Grundgesetz und die dort genannten unveräußerlichen Grundrechte aller Menschen als Grundlage seiner politi- schen Arbeit. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration verurteilt jegliche Art von Diskriminierung und Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen, religiö- sen, kulturellen Zugehörigkeit oder sexuellen Orientierung. Er steht für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wendet sich gegen Rassismus und Sexismus. Er kritisiert den Missbrauch von Ideologien und Religionen, insbesondere wenn sie dazu genutzt werden, Menschen herabzuwürdigen und auszugrenzen – in diesem Zusammenhang positioniert er sich auch klar gegen Antisemitismus, Antiziganismus sowie gegen jegliche Form von Feind- lichkeit gegenüber Religionen wie zum Beispiel Islamfeindlichkeit, Christenfeindlichkeit, Ju- denfeindlichkeit et cetera. I. Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration 1. Allgemeines § 1 Einberufung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (1) Die*der Vorsitzende beruft den Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration bei Bedarf, mindestens aber jeden 2. Monat, ein. Zeitpunkt und Zahl der Sitzungen des Ausschus- ses für Chancengerechtigkeit und Integration orientieren sich an den Sitzungsterminen der Ratsausschüsse. (2) Einladung und Tagesordnung müssen den Mitgliedern des Ausschusses für Chancenge- rechtigkeit und Integration spätestens sechs Arbeitstage vor der Sitzung zugehen. Der Zu- gang kann auch durch Bereitstellung im Ratsinformationssystem der Stadt Köln erfolgen, so- fern sich die Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration für einen elektronischen Versand der Sitzungsunterlagen entschieden haben. Von dieser Frist darf nur in dringenden Fällen abgewichen werden. Die Dringlichkeit ist in der Einladung zu begründen. 2 (3) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration ist unverzüglich einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der zur Beratung vorgesehenen Tagesord- nungspunkte es verlangt. (4) Ort und Zeit der Sitzung sind in der Einladung bekannt zu geben. § 2 Aufstellung der Tagesordnung Der*die Vorsitzende setzt die Tagesordnung im Benehmen mit der*dem Oberbürgermeis- ter*in oder ihrer*seinem Beauftragten fest. Sie*er hat dabei Vorschläge aufzunehmen, die ihr*ihm in schriftlicher Form spätestens am 10. Arbeitstag vor der Sitzung von mindestens drei Mitgliedern vorgelegt werden. § 3 Anträge (1) Jedes Mitglied ist berechtigt, Anträge zu stellen. (2) Anträge, die auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Chancen- gerechtigkeit und Integration gesetzt werden sollen, sind mit schriftlicher Begründung spä- testens am 8. Arbeitstag vor der Sitzung (bis 12 Uhr) bei der Geschäftsstelle einzureichen. Diese dürfen keinen beleidigenden Inhalt im Sinne der §§ 185-189 StGB haben. § 4 Anfragen (1) Jedes Mitglied ist berechtigt, Anfragen zu stellen. (2) Anfragen an die Verwaltung sind spätestens drei Arbeitstage vor der Sitzung bei der Ge- schäftsstelle einzureichen. Diese dürfen keinen beleidigenden Inhalt im Sinne der §§ 185- 189 StGB haben. (3) Ein Mitglied kann für eine Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und In- tegration nicht mehr als zwei Anfragen stellen. Die Anfragen dürfen nicht mehr als fünf Un- terfragen beinhalten. (4) Mündliche Anfragen können zum Ende jeder Sitzung gestellt werden. Ein Mitglied kann für eine Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration nicht mehr als zwei mündliche Anfragen stellen. Die Anfragen dürfen nicht mehr als fünf Unterfragen bein- halten. Auf Verlangen ist die Anfrage schriftlich zu Protokoll einzureichen. § 5 Anzeigepflicht bei Verhinderung Kann ein Mitglied zu einer Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integra- tion nicht oder nicht rechtzeitig erscheinen, besteht die Verpflichtung dies, wenn möglich, spätestens am Tage der Sitzung bis 12 Uhr der*dem Vorsitzenden oder der Geschäftsstelle anzuzeigen und soweit möglich, seine Vertretung zu informieren. § 6 Öffentlichkeit der Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integra- tion (1) Die Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration sind öffentlich. Jede*r hat das Recht, als Zuhörer*in an öffentlichen Sitzungen des Ausschusses für 3 Chancengerechtigkeit und Integration teilzunehmen, soweit dies die räumlichen Verhältnisse gestatten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer sind nicht berechtigt, das Wort zu ergreifen oder sich sonst an den Verhandlungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integra- tion zu beteiligen. (2) Die Öffentlichkeit ist für einzelne Tagesordnungspunkte auszuschließen, wenn deren öf- fentliche Behandlung mit dem Interesse der Stadt Köln oder eines einzelnen Betroffenen nicht vereinbar ist oder wenn gesetzliche Gründe der öffentlichen Behandlung entgegenste- hen. § 7 Vorsitz (1) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration wählt aus seiner Mitte in An- wendung des § 50 Absatz 2 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen eine*n Vorsitzenden. (2) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration wählt aus seiner Mitte fünf Stell- vertreter*innen. Jedes Mitglied hat drei Stimmen. Diese Stimmen kann es auf die zur Wahl stehenden Be- werber *innen verteilen. Dabei kann es seine drei Stimmen auf unterschiedliche Bewer- ber*innen verteilen (panaschieren) oder bis zu drei Stimmen dem*derselben Bewerber*in geben (kumulieren). Die Reihenfolge der gewählten Vertreter*innen ergibt sich aus der An- zahl der Stimmen. (3) Ist der*die Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration ver- hindert, ergibt sich die Vertretung durch die Stellvertreter*innen bei der Repräsentation und Leitung der Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration aus der Reihenfolge ihrer Wahl nach dem Absatz 2 vorgesehenen Verfahren. (4) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann den*die Vorsitzende*n so- wie den*die Stellvertreter*in des*der Vorsitzenden abberufen. Der Antrag kann nur mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder gestellt werden. Der Beschluss über die Abbe- rufung bedarf einer Mehrheit zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder. § 8 Beschlussfähigkeit (1) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Er gilt als beschlussfähig, so- lange seine Beschlussunfähigkeit nicht festgestellt ist. (2) Ist eine Angelegenheit wegen Beschlussunfähigkeit zurückgestellt worden und wird der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration zur Behandlung über denselben Ge- genstand einberufen, so ist er ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfä- hig, wenn bei der zweiten Einberufung auf diese Bestimmung ausdrücklich hingewiesen wor- den ist. § 9 Befangenheit von Mitgliedern (1) Muss ein Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration annehmen, nach §§ 27 Absatz 1 und 31 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen von der Mitwirkung an der Beratung und Entscheidung ausgeschlossen zu sein, so hat es den Ausschließungsgrund vor Eintritt in die Verhandlung unaufgefordert der*dem Vorsitzenden anzuzeigen und den Sitzungsraum zu verlassen. In der Niederschrift wird ihre*seine 4 Nichtteilnahme wegen Befangenheit während des betreffenden Tagesordnungspunktes aus- gewiesen. Bei einer öffentlichen Sitzung kann das Mitglied des Ausschusses für Chancenge- rechtigkeit und Integration sich in dem für die Zuhörerinnen und Zuhörer bestimmten Teil des Sitzungsraumes aufhalten. (2) In Zweifelsfällen entscheidet der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (in nichtöffentlicher Sitzung) darüber, ob ein Ausschließungsgrund besteht. (3) Verstößt ein Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration gegen die Offenbarungspflicht nach Absatz 1, so stellt der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration dies durch Beschluss fest. Der Beschluss ist in der Niederschrift aufzunehmen. § 10 Teilnehmer*innen mit beratender Stimme (1) Neben den 33 stimmberechtigten Mitgliedern können an den Sitzungen des Ausschus- ses für Chancengerechtigkeit und Integration im Einzelfall Vertreter*innen des Diakonischen Werkes, der Arbeiterwohlfahrt, des Arbeitgeberverbandes, der Agentur für Arbeit Köln, des Caritasverbandes für die Stadt Köln, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Paritäti- schen Wohlfahrtsverbandes, des Kölner Flüchtlingsrates e. V., der Seniorenvertretung der Stadt Köln und des Runden Tisches für Integration als Expert*innen zu einzelnen Themen mit beratender Stimme teilnehmen. Die Institutionen schlagen dem Ausschuss für Chancen- gerechtigkeit und Integration ihre*n Vertreter*in vor. (2) Darüber hinaus nimmt für die Verwaltung die*der Oberbürgermeister*in oder eine von ihr* ihm beauftragte leitende Verwaltungsmitarbeiter*in beziehungsweise die*der Leiter*in des Kommunalen Integrationszentrums mit beratender Stimme an den Sitzungen des Aus- schusses für Chancengerechtigkeit und Integration teil. (3) Zur Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration können zusätzli- che Sachverständige eingeladen werden, sofern es die jeweilige Tagesordnung geboten er- scheinen lässt und die Mehrheit der Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration dies wünscht. 2. Gang der Beratungen § 11 Änderung und Erweiterung der Tagesordnung Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann vor Eintritt in die Tagesord- nung mit der Mehrheit der Stimmen der Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtig- keit und Integration beschließen, a) die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte zu ändern, b) Tagesordnungspunkte zu teilen oder miteinander zu verbinden, c) Tagesordnungspunkte zu vertagen oder abzusetzen, d) die Tagesordnung zu erweitern, wenn es sich um Angelegenheiten handelt, die keinen Aufschub dulden oder die von äußerster Dringlichkeit sind. § 12 Zusatz- und Änderungsanträge Zusatz- und Änderungsanträge zu Tagesordnungspunkten können jederzeit vor Schluss der Verhandlung gestellt werden. Sie sind auf Verlangen der*des Vorsitzenden schriftlich abzu- fassen. Die Zusatz- und Änderungsanträge können nur in der Reihenfolge der Wortmeldung begründet werden. 5 § 13 Redeordnung (1) Bei Eintritt in die sachliche Beratung von Tagesordnungspunkten erhält im Allgemeinen zunächst die Verwaltung das Wort. Bei der Beratung von Anträgen ist zunächst der*dem An- tragsteller*in das Wort zu erteilen. Ist der Antrag von mehreren Mitgliedern gemeinsam ge- stellt worden, erhält nur eine*r der Antragsteller*innen das Wort. Auf das Wort kann verzich- tet werden. (2) Anschließend erteilt die*der Vorsitzende das Wort in der Reihenfolge der Wortmeldun- gen. Melden sich mehrere Redner*innen gleichzeitig zu Wort, entscheidet die*der Vorsit- zende über die Reihenfolge. Redner*innen, die noch nicht zu dem aufgerufenen Tagesord- nungspunkt gesprochen haben, erhalten den Vorrang. (3) Ein Mitglied soll nicht mehr als zweimal zu demselben Punkt der Tagesordnung das Wort erhalten. Über Ausnahmen von dieser Regel stimmen die Mitglieder im Einzelfall ab. (4) Eine Redezeit von drei Minuten je Redebeitrag darf nicht überschritten werden. (5) Spricht ein*e Redner*in über die festgesetzte Redezeit hinaus, so kann ihr*ihm die*der Vorsitzende nach einmaliger Ermahnung das Wort entziehen. Ausführungen, die der*die Redner*in macht, nachdem ihr*ihm das Wort entzogen ist, werden in die Niederschrift nicht aufgenommen. (6) Ist der*dem Redner*in das Wort entzogen, so darf sie*er es zu demselben Gegenstand in derselben Sitzung nicht wieder erhalten. § 14 Anträge und Ausführungen zur Geschäftsordnung (1) Anträge zur Geschäftsordnung können mit Ausnahme der Regelung des § 16 Absatz 3 jederzeit von jedem Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration ge- stellt werden. Dazu gehören insbesondere folgende Anträge: a) auf Aufhebung der Sitzung, b) auf Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt (§ 15), c) auf Schluss der Beratung oder Rednerliste (§ 16), d) auf Vertagung, e) auf Unterbrechung, f) auf Verweisung in (einen oder mehrere) Arbeitskreise, g) auf Ausschluss oder Wiederherstellung der Öffentlichkeit, h) auf namentliche oder geheime Abstimmung und auf zahlenmäßige Feststellung. (2) Über Geschäftsordnungsanträge nach Absatz 1 littera a bis g ist in der Reihenfolge littera a, b, c und so weiter abzustimmen. (3) Wird ein Antrag zur Geschäftsordnung gestellt, wird das Wort außerhalb der Reihenfolge erteilt. Es darf noch je ein Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integra- tion für und gegen diesen Antrag sprechen. Danach ist über den Antrag abzustimmen. In den Fällen des Absatz 1 Satz 2 littera h bedarf es keiner Abstimmung. (4) In den Fällen a bis g hat die*der Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration vor der Abstimmung Gelegenheit zur Stellungnahme. (5) Ausführungen zur Geschäftsordnung dürfen sich nur auf das Verfahren bei der Behand- lung des Beratungsgegenstandes, nicht aber auf die Sache beziehen. Sie dürfen nicht län- ger als drei Minuten dauern. § 15 Übergang zum nächsten Punkt der Tagesordnung 6 (1) Ein Antrag auf Übergang zum nächsten Punkt der Tagesordnung kann jederzeit bis zur Abstimmung gestellt werden. Er kann nur durch eine*n Redner*in begründet werden. Ein*e Redner*in der Liste, über deren Antrag zum nächsten Tagesordnungspunkt übergegangen werden soll, kann dagegen sprechen und auf die Notwendigkeit der Behandlung des Antra- ges hinweisen. (2) Wird dem Antrag stattgegeben, so gilt der Tagesordnungspunkt ohne Abstimmung als erledigt. Wird der Antrag abgelehnt, kann er nicht wiederholt werden. § 16 Schluss der Beratung oder Liste der Redner*innen (1) Die*der Vorsitzende schließt die Beratung, wenn sich niemand mehr zu Wort gemeldet hat. (2) Wird Schluss der Beratung oder Schluss der Rednerliste beantragt, nennt die*der Vorsit- zende die Namen derer, die sich noch zum Wort gemeldet haben und lässt unmittelbar da- rauf über diesen Antrag abstimmen. (3) Anträge auf Schluss der Beratung können nur Mitglieder stellen, die nicht zur Sache ge- sprochen haben. Nach Schluss der Beratung darf das Wort nur noch zu persönlichen Be- merkungen oder zur Geschäftsordnung erteilt werden. § 17 Persönliche Bemerkungen (1) Zu persönlichen Bemerkungen wird erst nach Schluss der Beratung, aber vor der Ab- stimmung das Wort erteilt. Wird die Beratung nicht in derselben Sitzung abgeschlossen, muss die*der Vorsitzende schon am Ende dieser Sitzung das Wort erteilen. (2) Die Redezeit für persönliche Bemerkungen ist auf zwei Minuten begrenzt. (3) Die*der Redner*in darf nicht zur Sache sprechen, sondern nur Angriffe, die in der Aus- sprache gegen sie*ihn erhoben worden sind, zurückweisen oder eigene Ausführungen rich- tig stellen. § 18 Persönliche Erklärungen Vor Eintritt in die Tagesordnung kann die*der Vorsitzende das Wort zu einer persönlichen Erklärung erteilen. Ihre Dauer darf nicht mehr als drei Minuten betragen. § 19 Abstimmungen (1) Abgestimmt wird durch stillschweigende Zustimmung, Handaufheben oder Erheben von den Sitzen. Wenn über das Ergebnis der Abstimmung keine Eindeutigkeit erzielt werden kann, wird durch Namensaufruf abgestimmt. Die Namen werden in alphabetischer Reihen- folge aufgerufen; die*der Vorsitzende stimmt zuletzt ab. (2) Auf Verlangen von mindestens einem Fünftel der anwesenden Mitglieder erfolgt eine na- mentliche oder eine geheime Abstimmung. Das Verlangen ist vor der Abstimmung an die*den Vorsitzende*n zu richten. Die geheime Abstimmung geht der namentlichen vor. (3) Soweit ein Mitglied es vor der Abstimmung verlangt, ist das zahlenmäßige Ergebnis fest- zustellen. (4) Das Abstimmungsergebnis wird von der*dem Vorsitzenden bekanntgegeben und in der Niederschrift festgehalten. 7 § 20 Abstimmungsverfahren (1) Die Frage soll von dem*der Vorsitzenden so gefasst werden, dass sie mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. (2) Über den weitergehenden Antrag wird zuerst abgestimmt. Welcher Antrag der weiterge- hende ist, entscheidet im Zweifelsfalle die*der Vorsitzende. Über Vorlagen, die aus mehre- ren Teilen bestehen, kann im Ganzen abgestimmt werden, wenn kein Widerspruch erhoben wird. § 21 Teilnahme an Rats-, Bezirksvertretungs- und Ausschusssitzungen Der*die Vorsitzende oder ein anderes vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integra- tion benanntes Mitglied kann an der Sitzung des Rates, einer Bezirksvertretung oder eines Ausschusses teilnehmen und das Wort ergreifen, wenn Anregungen oder Stellungnahmen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration zur Beratung auf der Tagesord- nung stehen. § 22 Benennung von sachkundigen Einwohner*innen in Ratsausschüssen (1) Haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration auf einen einheitlichen Wahlvorschlag zur Besetzung der Funktion als sachkundige Einwoh- ner*in und stellvertretende sachkundige Einwohner*in in die in § 22 Absatz 10 der Hauptsat- zung der Stadt Köln genannten Fachausschüsse geeinigt, ist der einstimmige Beschluss des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration über die Annahme dieses Wahlvor- schlages ausreichend. (2) Kommt ein einheitlicher Wahlvorschlag nicht zustande, werden die zu besetzenden Aus- schüsse einzeln aufgerufen (getrennte Wahlgänge) und die sachkundigen Einwohner*innen sowie die stellvertretenden sachkundigen Einwohner*innen jeweils mit Mehrheitsbeschluss gewählt. § 23 Entsendung von Vertreter*innen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und In- tegration in sonstige Gremien Hat der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration die Möglichkeit, Vertreter*innen in andere Gremien als Ratsausschüsse zu entsenden, wird die Wahl entsprechend § 50 Ab- satz 2 Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (Mehrheitsbeschluss) durchge- führt. 3. Ordnung in den Sitzungen § 24 Ordnungsbestimmungen Hinsichtlich der Ordnungsbestimmungen gelten die entsprechenden Vorschriften der Ge- schäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln in der jeweils gültigen Fassung. 8 II. Niederschrift über die Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Unterrichtung der Öffentlichkeit § 25 Niederschrift (1) Über die wesentlichen Inhalte der Sitzungen ist durch die*den von der Verwaltung be- stimmte*n Schriftführer*in eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird von der*dem Schriftfüh- rer*in und von der*dem Vorsitzenden unterzeichnet. Verweigert einer der Genannten die Un- terschrift, so ist dies in der Niederschrift zu vermerken. (2) Die Niederschrift ist allen Mitgliedern des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und In- tegration sowie den Ratsfraktionen und der*dem Oberbürgermeister*in zuzuleiten. (3) Die Verwaltung kann zur Erleichterung der Erstellung der Niederschrift die Verhandlun- gen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration auf Tonband aufnehmen. Das Tonband darf nicht für andere Zwecke verwendet werden und ist spätestens drei Mo- nate nach Erstellung der Niederschrift zu löschen. § 26 Unterrichtung der Öffentlichkeit Der Inhalt der vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration gefassten Be- schlüsse wird der Öffentlichkeit durch die*den Vorsitzenden zugänglich gemacht. Die*der Vorsitzende stellt der Presse die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann beschließen, die Öffentlichkeit über Bera- tungsgegenstände in Form einer Presseerklärung zu informieren. III. Koordinierungsrunde und Arbeitskreise § 27 Koordinierungsrunde Zur Unterstützung seiner Arbeit, zur Erleichterung der Geschäftsführung und zur Vorberei- tung der Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration sowie zur Er- örterung vertraulicher und eilbedürftiger Angelegenheiten kann die*der Vorsitzende die stell- vertretenden Vorsitzenden sowie die migrationspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen zu einer Koordinierungsrunde einladen. § 28 Arbeitskreise (1) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann für die Beratung bestimm- ter Themen Arbeitskreise einrichten. Die Einrichtung der Arbeitskreise, ihre Vorsitzenden so- wie deren Stellvertretung werden vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration mit Mehrheitsbeschluss festgelegt. Die*der Vorsitzende bzw. seine*ihre Vertretung beruft die Arbeitskreissitzungen ein und leitet sie. (2) Die Arbeitskreise sind berechtigt, zu ihren Sitzungen Berater*innen ohne Stimmrecht hin- zuzuziehen. (3) Die Arbeitsergebnisse der Arbeitskreise sind dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration vorzustellen. 9 (4) Die Arbeitskreise können Anfragen oder Anträge stellen. Diese werden im Namen des Arbeitskreises von der*dem Arbeitskreisvorsitzenden gemäß § 3 und 4 der Geschäftsord- nung eingereicht und vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration in der nächs- ten Sitzung behandelt. IV. Finanzmittel § 29 Entscheidung über die Verwendung von Finanzmitteln Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration erhält zur Erfüllung seiner Aufga- ben gemäß § 27, Absatz 10 Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen im städti- schen Haushalt zugewiesenen Mittel. Diese werden von der Geschäftsstelle verwaltet. VI. Schlussbestimmungen § 30 Inkrafttreten (1) Diese Geschäftsordnung tritt nach Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Köln in Kraft. (2) Soweit diese Geschäftsordnung keine gesonderten Regelungen vorsieht, gilt im Übrigen die Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln.
Anlage 2 - Übersicht über die Änderungen der Geschäftsordnung des Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (Synopse)
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Anlage 2 - Übersicht über die Änderungen der Geschäftsordnung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (Synopse) Lfd. Nr. Änderung Bisheriger Text (künftig wegfallender Text ist durchgestrichen) Neuer Text (inhaltliche und sprachliche Änderungen sind fett gedruckt) 1 Präambel Der Integrationsrat kann sich gemäß der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein Westfalen mit allen Angelegenheiten der Gemeinde, insbesondere wenn sie die Interessen der Kölner Migrantinnen und Migranten als solche betreffen, befassen. In diesem Sinne versteht sich der Integrationsrat als kommunale Interessenvertretung aller Kölnerinnen und Kölner und kommunales Fachgremium zur Begleitung des Prozesses für Chancengerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten. Ziel des Integrationsrates ist es, den im Zusammenhang mit der Zuwanderung nach Köln stattfindenden Veränderungsprozess inhaltlich kompetent zu begleiten. Der Integrationsrat macht Vorschläge und gibt Anregungen an Politik und Verwaltung, um die Potentiale von Migration aufzuzeigen und den Gesamtprozess für mehr Chancengerechtigkeit in der Stadt positiv zu beeinflussen. Der Integrationsrat versteht das Grundgesetz und die dort genannten unveräußerlichen Grundrechte aller Menschen als Grundlage seiner politischen Arbeit. Der Integrationsrat Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann sich gemäß der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen mit allen Angelegenheiten der Gemeinde, insbesondere wenn sie die Interessen der Kölner*innen mit internationaler Familiengeschichte als solche betreffen, befassen. In diesem Sinne versteht sich der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration als kommunale Interessenvertretung aller Kölnerinnen und Kölner und kommunales Fachgremium zur Begleitung des Prozesses für Chancengerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe von Kölner*innen mit internationaler Familiengeschichte. Ziel des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration ist es, den im Zusammenhang mit der Zuwanderung nach Köln stattfindenden Veränderungsprozess inhaltlich kompetent zu begleiten. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration macht Vorschläge und gibt Anregungen an Politik und Verwaltung, um die Potentiale von Migration aufzuzeigen und den Gesamtprozess für mehr Chancengerechtigkeit in der Stadt positiv zu beeinflussen. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration versteht das Grundgesetz und die dort genannten unveräußerlichen Grundrechte aller Menschen als Grundlage seiner politischen Arbeit. Der Ausschuss verurteilt jegliche Art von Diskriminierung und Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen, religiösen, kulturellen Zugehörigkeit oder sexuellen Orientierung. Er steht für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wendet sich gegen Rassismus und Sexismus. Er kritisiert den Missbrauch von Ideologien und Religionen, insbesondere wenn sie dazu genutzt werden, Menschen herabzuwürdigen und auszugrenzen – in diesem Zusammenhang positioniert er sich auch klar gegen Antisemitismus, Antiziganismus sowie gegen jegliche Form von Feindlichkeit gegenüber Religionen wie zum Beispiel Islamfeindlichkeit, Christenfeindlichkeit, Judenfeindlichkeit et cetera. für Chancengerechtigkeit und Integration verurteilt jegliche Art von Diskriminierung und Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen, religiösen, kulturellen Zugehörigkeit oder sexuellen Orientierung. Er steht für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wendet sich gegen Rassismus und Sexismus. Er kritisiert den Missbrauch von Ideologien und Religionen, insbesondere wenn sie dazu genutzt werden, Menschen herabzuwürdigen und auszugrenzen – in diesem Zusammenhang positioniert er sich auch klar gegen Antisemitismus, Antiziganismus sowie gegen jegliche Form von Feindlichkeit gegenüber Religionen wie zum Beispiel Islamfeindlichkeit, Christenfeindlichkeit, Judenfeindlichkeit et cetera. 2 I. I. Sitzungen des Integrationsrates I. Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration 3 §1 § 1 Einberufung des Integrationsrates (1) Die/der Vorsitzende beruft den Integrationsrat bei Bedarf, mindestens aber jeden 2. Monat, ein. Zeitpunkt und Zahl der Sitzungen des Integrationsrates orientieren sich an den Sitzungsterminen der Ratsausschüsse. (2) Einladung und Tagesordnung müssen den Mitgliedern des Integrationsrates spätestens sechs Arbeitstage vor der Sitzung zugehen. Der Zugang kann auch durch Bereitstellung im § 1 Einberufung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (1) Die*der Vorsitzende beruft den Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration bei Bedarf, mindestens aber jeden 2. Monat, ein. Zeitpunkt und Zahl der Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration orientieren sich an den Sitzungsterminen der Ratsausschüsse. (2) Einladung und Tagesordnung müssen den Mitgliedern des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration spätestens sechs Arbeitstage vor der Sitzung Ratsinformationssystem der Stadt Köln erfolgen, sofern sich die Integrationsratsmitglieder für einen elektronischen Versand der Sitzungsunterlagen entschieden haben. Von dieser Frist darf nur in dringenden Fällen abgewichen werden. Die Dringlichkeit ist in der Einladung zu begründen. (3) Der Integrationsrat ist unverzüglich einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der zur Beratung vorgesehenen Tagesordnungspunkte es verlangt. (4) Ort und Zeit der Sitzung sind in der Einladung bekannt zu geben. zugehen. Der Zugang kann auch durch Bereitstellung im Ratsinformationssystem der Stadt Köln erfolgen, sofern sich die Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration für einen elektronischen Versand der Sitzungsunterlagen entschieden haben. Von dieser Frist darf nur in dringenden Fällen abgewichen werden. Die Dringlichkeit ist in der Einladung zu begründen. (3) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration ist unverzüglich einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der zur Beratung vorgesehenen Tagesordnungspunkte es verlangt. (4) Ort und Zeit der Sitzung sind in der Einladung bekannt zu geben. 4 § 2 § 2 Aufstellung der Tagesordnung Der/Die Vorsitzende setzt die Tagesordnung im Benehmen mit der Oberbürgermeisterin/ dem Oberbürgermeister oder ihrer/seinem Beauftragten fest. Sie/er hat dabei Vorschläge aufzunehmen, die ihr/ihm in schriftlicher Form spätestens am 10. Arbeitstag vor der Sitzung von mindestens drei Mitgliedern vorgelegt werden. § 2 Aufstellung der Tagesordnung Der*die Vorsitzende setzt die Tagesordnung im Benehmen mit der*dem Oberbürgermeister*in oder ihrer*seinem Beauftragten fest. Sie*er hat dabei Vorschläge aufzunehmen, die ihr*ihm in schriftlicher Form spätestens am 10. Arbeitstag vor der Sitzung von mindestens drei Mitgliedern vorgelegt werden. 5 §3 §3 Anträge (1) Jedes Mitglied ist berechtigt, Anträge zu stellen. §3 Anträge (1) Jedes Mitglied ist berechtigt, Anträge zu stellen. (2) Anträge, die auf die Tagesordnung der nächsten Integrationsratssitzung gesetzt werden sollen, sind mit schriftlicher Begründung spätestens am 8. Arbeitstag vor der Sitzung (bis 12 Uhr) bei der Geschäftsstelle einzureichen. Diese dürfen keinen beleidigenden Inhalt im Sinne der §§ 185-189 StGB haben. (2) Anträge, die auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration gesetzt werden sollen, sind mit schriftlicher Begründung spätestens am 8. Arbeitstag vor der Sitzung (bis 12 Uhr) bei der Geschäftsstelle einzureichen. Diese dürfen keinen beleidigenden Inhalt im Sinne der §§ 185-189 StGB haben. 6 §4 §4 Anfragen (1) Jedes Mitglied ist berechtigt, Anfragen zu stellen. (2) Anfragen an die Verwaltung sind spätestens drei Arbeitstage vor der Sitzung bei der Geschäftsstelle einzureichen. Diese dürfen keinen beleidigenden Inhalt im Sinne der §§ 185-189 StGB haben. (3) Ein Mitglied kann für eine Sitzung des Integrationsrates nicht mehr als zwei Anfragen stellen. Die Anfragen dürfen nicht mehr als fünf Unterfragen beinhalten. (4) Mündliche Anfragen können zum Ende jeder Sitzung gestellt werden. Ein Mitglied kann für eine Sitzung des Integrationsrates nicht mehr als zwei mündliche Anfragen stellen. Die Anfragen dürfen nicht mehr als fünf Unterfragen beinhalten. Auf Verlangen ist die Anfrage schriftlich zu Protokoll einzureichen. §4 Anfragen (1) Jedes Mitglied ist berechtigt, Anfragen zu stellen. (2) Anfragen an die Verwaltung sind spätestens drei Arbeitstage vor der Sitzung bei der Geschäftsstelle einzureichen. Diese dürfen keinen beleidigenden Inhalt im Sinne der §§ 185-189 StGB haben. (3) Ein Mitglied kann für eine Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration nicht mehr als zwei Anfragen stellen. Die Anfragen dürfen nicht mehr als fünf Unterfragen beinhalten. (4) Mündliche Anfragen können zum Ende jeder Sitzung gestellt werden. Ein Mitglied kann für eine Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration nicht mehr als zwei mündliche Anfragen stellen. Die Anfragen dürfen nicht mehr als fünf Unterfragen beinhalten. Auf Verlangen ist die Anfrage schriftlich zu Protokoll einzureichen. 7 §5 § 5 Anzeigepflicht bei Verhinderung Kann ein Mitglied zu einer Sitzung des Integrationsrates nicht oder nicht rechtzeitig erscheinen, besteht die Verpflichtung dies, wenn möglich, spätestens am Tage der Sitzung bis 12 Uhr der Vorsitzenden/ dem Vorsitzenden oder der Geschäftsstelle anzuzeigen und soweit möglich, seine Vertretung zu informieren. § 5 Anzeigepflicht bei Verhinderung Kann ein Mitglied zu einer Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration nicht oder nicht rechtzeitig erscheinen, besteht die Verpflichtung dies, wenn möglich, spätestens am Tage der Sitzung bis 12 Uhr der*dem Vorsitzenden oder der Geschäftsstelle anzuzeigen und soweit möglich, seine Vertretung zu informieren. 8 §6 § 6 Öffentlichkeit der Integrationsratssitzungen (1) Die Sitzungen des Integrationsrates sind öffentlich. Jede/jeder hat das Recht, als Zuhörerin/ Zuhörer an öffentlichen Sitzungen des Integrationsrates teilzunehmen, soweit dies die räumlichen Verhältnisse gestatten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer sind nicht berechtigt, das Wort zu ergreifen oder sich sonst an den Verhandlungen des Integrationsrates zu beteiligen. (2) Die Öffentlichkeit ist für einzelne Tagesordnungspunkte auszuschließen, wenn deren öffentliche Behandlung mit dem Interesse der Stadt Köln oder eines einzelnen Betroffenen nicht vereinbar ist oder wenn gesetzliche Gründe der öffentlichen Behandlung entgegenstehen. § 6 Öffentlichkeit der Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (1) Die Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration sind öffentlich. Jede*r hat das Recht, als Zuhörer*in an öffentlichen Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration teilzunehmen, soweit dies die räumlichen Verhältnisse gestatten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer sind nicht berechtigt, das Wort zu ergreifen oder sich sonst an den Verhandlungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration zu beteiligen. (2) Die Öffentlichkeit ist für einzelne Tagesordnungspunkte auszuschließen, wenn deren öffentliche Behandlung mit dem Interesse der Stadt Köln oder eines einzelnen Betroffenen nicht vereinbar ist oder wenn gesetzliche Gründe der öffentlichen Behandlung entgegenstehen. 9 §7 § 7 Vorsitz § 7 Vorsitz (1) Der Integrationsrat wählt aus seiner Mitte in Anwendung des § 50 Absatz 2 der Gemeindeordnung NRW eine Vorsitzende/einen Vorsitzenden. (2) Der Integrationsrat wählt aus seiner Mitte fünf Stellvertreterinnen/ Stellvertreter. Jedes Mitglied hat drei Stimmen. Diese Stimmen kann es auf die zur Wahl stehenden Bewerber verteilen. Dabei kann es seine drei Stimmen auf unterschiedliche Bewerber verteilen (panaschieren) oder bis zu drei Stimmen demselben Bewerber geben (kumulieren). Die Reihenfolge der gewählten Vertreter ergibt sich aus der Anzahl der Stimmen. (3) Ist der Vorsitzende des Integrationsrats verhindert, ergibt sich die Vertretung durch die Stellvertreterinnen/ Stellvertreter bei der Repräsentation und Leitung der Sitzungen des Integrationsrats aus der Reihenfolge ihrer Wahl nach dem Absatz 2 vorgesehenen Verfahren. (4) Der Integrationsrat kann den/die Vorsitzende/n sowie die Stellvertreter des/der Vorsitzenden abberufen. Der Antrag kann nur mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder gestellt werden. Der Beschluss über die Abberufung bedarf einer Mehrheit zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder. (1) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration wählt aus seiner Mitte in Anwendung des § 50 Absatz 2 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein- Westfalen eine*n Vorsitzenden. (2) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration wählt aus seiner Mitte fünf Stellvertreter*innen. Jedes Mitglied hat drei Stimmen. Diese Stimmen kann es auf die zur Wahl stehenden Bewerber*innen verteilen. Dabei kann es seine drei Stimmen auf unterschiedliche Bewerber*innen verteilen (panaschieren) oder bis zu drei Stimmen dem*derselben Bewerber*in geben (kumulieren). Die Reihenfolge der gewählten Vertreter*innen ergibt sich aus der Anzahl der Stimmen. (3) Ist der*die Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration verhindert, ergibt sich die Vertretung durch die Stellvertreter*innen bei der Repräsentation und Leitung der Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration aus der Reihenfolge ihrer Wahl nach dem Absatz 2 vorgesehenen Verfahren. (4) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann den*die Vorsitzende*n sowie den*die Stellvertreter*in des*der Vorsitzenden abberufen. Der Antrag kann nur mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder gestellt werden. Der Beschluss über die Abberufung bedarf einer Mehrheit zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder. 10 §8 § 8 Beschlussfähigkeit § 8 Beschlussfähigkeit (1) Der Integrationsrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Er gilt als beschlussfähig, solange seine Beschlussunfähigkeit nicht festgestellt ist. (2) Ist eine Angelegenheit wegen Beschlussunfähigkeit zurückgestellt worden und wird der Integrationsrat zur Behandlung über denselben Gegenstand einberufen, so ist er ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig, wenn bei der zweiten Einberufung auf diese Bestimmung ausdrücklich hingewiesen worden ist. (1) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Er gilt als beschlussfähig, solange seine Beschlussunfähigkeit nicht festgestellt ist. (2) Ist eine Angelegenheit wegen Beschlussunfähigkeit zurückgestellt worden und wird der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration zur Behandlung über denselben Gegenstand einberufen, so ist er ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig, wenn bei der zweiten Einberufung auf diese Bestimmung ausdrücklich hingewiesen worden ist. 11 §9 § 9 Befangenheit von Mitgliedern (1) Muss ein Mitglied des Integrationsrates annehmen, nach §§ 27 Absatz 1, 31 GO von der Mitwirkung an der Beratung und Entscheidung ausgeschlossen zu sein, so hat es den Ausschließungsgrund vor Eintritt in die Verhandlung unaufgefordert der/dem Vorsitzenden anzuzeigen und den Sitzungsraum zu verlassen. In der Niederschrift wird ihre/seine Nichtteilnahme wegen Befangenheit während des betreffenden Tagesordnungspunktes ausgewiesen. Bei einer öffentlichen Sitzung kann das Mitglied des Integrationsrats sich in dem für die Zuhörerinnen und Zuhörer bestimmten Teil des Sitzungsraumes aufhalten. § 9 Befangenheit von Mitgliedern (1) Muss ein Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration annehmen, nach §§ 27 Absatz 1 und 31 Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen von der Mitwirkung an der Beratung und Entscheidung ausgeschlossen zu sein, so hat es den Ausschließungsgrund vor Eintritt in die Verhandlung unaufgefordert der*dem Vorsitzenden anzuzeigen und den Sitzungsraum zu verlassen. In der Niederschrift wird ihre*seine Nichtteilnahme wegen Befangenheit während des betreffenden Tagesordnungspunktes ausgewiesen. Bei einer öffentlichen Sitzung kann das Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration sich in dem für die Zuhörerinnen und Zuhörer bestimmten Teil des Sitzungsraumes aufhalten. (2) In Zweifelsfällen entscheidet der Integrationsrat (in nichtöffentlicher Sitzung) darüber, ob ein Ausschließungsgrund besteht. (3) Verstößt ein Mitglied des Integrationsrats gegen die Offenbarungspflicht nach Absatz 1, so stellt der Integrationsrat dies durch Beschluss fest. Der Beschluss ist in der Niederschrift aufzunehmen. (2) In Zweifelsfällen entscheidet der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (in nichtöffentlicher Sitzung) darüber, ob ein Ausschließungsgrund besteht. (3) Verstößt ein Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration gegen die Offenbarungspflicht nach Absatz 1, so stellt der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration dies durch Beschluss fest. Der Beschluss ist in der Niederschrift aufzunehmen. 12 §10 § 10 Teilnehmerinnen/ Teilnehmer mit beratender Stimme (1) Neben den 33 stimmberechtigten Mitgliedern können an den Integrationsratssitzungen im Einzelfall Vertreterinnen/ Vertreter des Diakonischen Werkes, der Arbeiterwohlfahrt, des Arbeitgeberverbandes, der Agentur für Arbeit Köln, des Caritasverbandes für die Stadt Köln, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, des Kölner Flüchtlingsrates e. V., der Seniorenvertretung der Stadt Köln und des Runden Tisches für Integration als Expertinnen/ Experten zu einzelnen Themen mit beratender Stimme teilnehmen. Die Institutionen schlagen dem Integrationsrat ihre Vertreterin/ ihren Vertreter vor. (2) Darüber hinaus nimmt für die Verwaltung die Oberbürgermeisterin/der Oberbürgermeister § 10 Teilnehmer*innen mit beratender Stimme (1) Neben den 33 stimmberechtigten Mitgliedern können an den Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration im Einzelfall Vertreter*innen des Diakonischen Werkes, der Arbeiterwohlfahrt, des Arbeitgeberverbandes, der Agentur für Arbeit Köln, des Caritasverbandes für die Stadt Köln, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, des Kölner Flüchtlingsrates e. V., der Seniorenvertretung der Stadt Köln und des Runden Tisches für Integration als Expert*innen zu einzelnen Themen mit beratender Stimme teilnehmen. Die Institutionen schlagen dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration ihre*n Vertreter*in vor. (2) Darüber hinaus nimmt für die Verwaltung die*der Oberbürgermeister*in oder eine von ihr* ihm beauftragte leitende Verwaltungsmitarbeiter*in beziehungsweise die*der Leiter*in des Kommunalen Integrationszentrums oder eine von ihr /von ihm beauftragte leitende Verwaltungsmitarbeiterin/ ein von ihr/ von ihm beauftragter leitender Verwaltungsmitarbeiter beziehungsweise die Leiterin/ der Leiter des Kommunale Integrationszentrums mit beratender Stimme an den Sitzungen des Integrationsrates teil. (3) Zur Sitzung des Integrationsrates können zusätzliche Sachverständige eingeladen werden, sofern es die jeweilige Tagesordnung geboten erscheinen lässt und die Mehrheit der Mitglieder des Integrationsrates dies wünscht. mit beratender Stimme an den Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration teil. (3) Zur Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration können zusätzliche Sachverständige eingeladen werden, sofern es die jeweilige Tagesordnung geboten erscheinen lässt und die Mehrheit der Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration dies wünscht. 13 §11 § 11 Änderung und Erweiterung der Tagesordnung Der Integrationsrat kann vor Eintritt in die Tagesordnung mit der Mehrheit der Stimmen der Integrationsratsmitglieder beschließen, a) die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte zu ändern, b) Tagesordnungspunkte zu teilen oder miteinander zu verbinden, c) Tagesordnungspunkte zu vertagen oder abzusetzen, d) die Tagesordnung zu erweitern, wenn es sich um Angelegenheiten handelt, die keinen Aufschub dulden oder die von äußerster Dringlichkeit sind. § 11 Änderung und Erweiterung der Tagesordnung Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann vor Eintritt in die Tagesordnung mit der Mehrheit der Stimmen der Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration beschließen, a) die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte zu ändern, b) Tagesordnungspunkte zu teilen oder miteinander zu verbinden, c) Tagesordnungspunkte zu vertagen oder abzusetzen, d) die Tagesordnung zu erweitern, wenn es sich um Angelegenheiten handelt, die keinen Aufschub dulden oder die von äußerster Dringlichkeit sind. 14 § 12 § 12 Zusatz- und Änderungsanträge Zusatz- und Änderungsanträge zu Tagesordnungspunkten können jederzeit vor Schluss der Verhandlung gestellt werden. Sie sind auf Verlangen der/des Vorsitzenden schriftlich abzufassen. Die Zusatz- und Änderungsanträge können nur in der Reihenfolge der Wortmeldung begründet werden. § 12 Zusatz- und Änderungsanträge Zusatz- und Änderungsanträge zu Tagesordnungspunkten können jederzeit vor Schluss der Verhandlung gestellt werden. Sie sind auf Verlangen der*des Vorsitzenden schriftlich abzufassen. Die Zusatz- und Änderungsanträge können nur in der Reihenfolge der Wortmeldung begründet werden. 15 § 13 § 13 Redeordnung (1) Bei Eintritt in die sachliche Beratung von Tagesordnungspunkten erhält im Allgemeinen zunächst die Verwaltung das Wort. Bei der Beratung von Anträgen ist zunächst der Antrag- stellerin/dem Antragsteller das Wort zu erteilen. Ist der Antrag von mehreren Mitgliedern gemeinsam gestellt worden, erhält nur eine/r der Antragstellerinnen/Antragsteller das Wort. Auf das Wort kann verzichtet werden. (2) Anschließend erteilt die/der Vorsitzende das Wort in der Reihenfolge der Wortmeldungen. Melden sich mehrere Rednerinnen/Redner gleichzeitig zu Wort, entscheidet die/der Vorsitzende über die Reihenfolge. Rednerinnen / Redner, die noch nicht zu dem aufgerufenen Tagesordnungspunkt gesprochen haben, erhalten den Vorrang. (3) Ein Mitglied soll nicht mehr als zweimal zu demselben Punkt der Tagesordnung das Wort § 13 Redeordnung (1) Bei Eintritt in die sachliche Beratung von Tagesordnungspunkten erhält im Allgemeinen zunächst die Verwaltung das Wort. Bei der Beratung von Anträgen ist zunächst der*dem Antragsteller*in das Wort zu erteilen. Ist der Antrag von mehreren Mitgliedern gemeinsam gestellt worden, erhält nur eine*r der Antragsteller*innen das Wort. Auf das Wort kann verzichtet werden. (2) Anschließend erteilt die*der Vorsitzende das Wort in der Reihenfolge der Wortmeldungen. Melden sich mehrere Redner*innen gleichzeitig zu Wort, entscheidet die*der Vorsitzende über die Reihenfolge. Redner*innen, die noch nicht zu dem aufgerufenen Tagesordnungspunkt gesprochen haben, erhalten den Vorrang. (3) Ein Mitglied soll nicht mehr als zweimal zu demselben Punkt der Tagesordnung das Wort erhalten. Über Ausnahmen von dieser Regel stimmen die Mitglieder im Einzelfall ab. erhalten. Über Ausnahmen von dieser Regel stimmen die Mitglieder im Einzelfall ab. (4) Eine Redezeit von drei Minuten je Redebeitrag darf nicht überschritten werden. (5) Spricht eine Rednerin/ein Redner über die festgesetzte Redezeit hinaus, so kann ihr/ihm die Vorsitzende/der Vorsitzende nach einmaliger Ermahnung das Wort entziehen. Ausführungen, die die Rednerin/der Redner macht, nachdem ihr/ihm das Wort entzogen ist, werden in die Niederschrift nicht aufgenommen. (6) Ist der Rednerin/dem Redner das Wort entzogen, so darf sie/er es zu demselben Ge- genstand in derselben Sitzung nicht wieder erhalten. (4) Eine Redezeit von drei Minuten je Redebeitrag darf nicht überschritten werden. (5) Spricht ein*e Redner*in über die festgesetzte Redezeit hinaus, so kann ihr*ihm die*der Vorsitzende nach einmaliger Ermahnung das Wort entziehen. Ausführungen, die der*die Redner*in macht, nachdem ihr*ihm das Wort entzogen ist, werden in die Niederschrift nicht aufgenommen. (6) Ist der*dem Redner*in das Wort entzogen, so darf sie*er es zu demselben Gegenstand in derselben Sitzung nicht wieder erhalten. 16 §14 § 14 Anträge und Ausführungen zur Geschäftsordnung (1) Anträge zur Geschäftsordnung können mit Ausnahme der Regelung des § 16 Absatz 3 jederzeit von jedem Mitglied des Integrationsrats gestellt werden. Dazu gehören insbesondere folgende Anträge: a) auf Aufhebung der Sitzung, b) auf Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt (§ 15), c) auf Schluss der Beratung oder Rednerliste (§ 16), d) auf Vertagung, § 14 Anträge und Ausführungen zur Geschäftsordnung (1) Anträge zur Geschäftsordnung können mit Ausnahme der Regelung des § 16 Absatz 3 jederzeit von jedem Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration gestellt werden. Dazu gehören insbesondere folgende Anträge: a) auf Aufhebung der Sitzung, b) auf Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt (§ 15), c) auf Schluss der Beratung oder Rednerliste (§ 16), d) auf Vertagung, e) auf Unterbrechung, e) auf Unterbrechung, f) auf Verweisung in (einen oder mehrere) Arbeitskreise, g) auf Ausschluss oder Wiederherstellung der Öffentlichkeit, h) auf namentliche oder geheime Abstimmung und auf zahlenmäßige Feststellung. (2) Über Geschäftsordnungsanträge nach Absatz 1 littera a bis g ist in der Reihenfolge littera a, b, c und so weiter abzustimmen. (3) Wird ein Antrag zur Geschäftsordnung gestellt, wird das Wort außerhalb der Reihenfolge erteilt. Es darf noch je ein Mitglied des Integrationsrates für und gegen diesen Antrag sprechen. Danach ist über den Antrag abzustimmen. In den Fällen des Absatz 1 Satz 2 littera h bedarf es keiner Abstimmung. (4) In den Fällen a bis g hat die/der Vorsitzende des Integrationsrates vor der Abstimmung Gelegenheit zur Stellungnahme. (5) Ausführungen zur Geschäftsordnung dürfen sich nur auf das Verfahren bei der Behandlung des Beratungsgegenstandes, nicht aber auf die Sache beziehen. Sie dürfen nicht länger als drei Minuten dauern. f) auf Verweisung in (einen oder mehrere) Arbeitskreise, g) auf Ausschluss oder Wiederherstellung der Öffentlichkeit, h) auf namentliche oder geheime Abstimmung und auf zahlenmäßige Feststellung. (2) Über Geschäftsordnungsanträge nach Absatz 1 littera a bis g ist in der Reihenfolge littera a, b, c und so weiter abzustimmen. (3) Wird ein Antrag zur Geschäftsordnung gestellt, wird das Wort außerhalb der Reihenfolge erteilt. Es darf noch je ein Mitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration für und gegen diesen Antrag sprechen. Danach ist über den Antrag abzustimmen. In den Fällen des Absatz 1 Satz 2 littera h bedarf es keiner Abstimmung. (4) In den Fällen a bis g hat die*der Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration vor der Abstimmung Gelegenheit zur Stellungnahme. (5) Ausführungen zur Geschäftsordnung dürfen sich nur auf das Verfahren bei der Behandlung des Beratungsgegenstandes, nicht aber auf die Sache beziehen. Sie dürfen nicht länger als drei Minuten dauern. 17 § 15 § 15 § 15 Übergang zum nächsten Punkt der Tagesordnung (1) Ein Antrag auf Übergang zum nächsten Punkt der Tagesordnung kann jederzeit bis zur Abstimmung gestellt werden. Er kann nur durch eine Rednerin/einen Redner begründet werden. Eine Rednerin/ein Redner der Liste, über deren Antrag zum nächsten Tagesordnungspunkt übergegangen werden soll, kann dagegen sprechen und auf die Notwendigkeit der Behandlung des Antrages hinweisen. (2) Wird dem Antrag stattgegeben, so gilt der Tagesordnungspunkt ohne Abstimmung als erledigt. Wird der Antrag abgelehnt, kann er nicht wiederholt werden. Übergang zum nächsten Punkt der Tagesordnung (1) Ein Antrag auf Übergang zum nächsten Punkt der Tagesordnung kann jederzeit bis zur Abstimmung gestellt werden. Er kann nur durch eine*n Redner*in begründet werden. Ein*e Redner*in der Liste, über deren Antrag zum nächsten Tagesordnungspunkt übergegangen werden soll, kann dagegen sprechen und auf die Notwendigkeit der Behandlung des Antrages hinweisen. (2) Wird dem Antrag stattgegeben, so gilt der Tagesordnungspunkt ohne Abstimmung als erledigt. Wird der Antrag abgelehnt, kann er nicht wiederholt werden. 18 § 16 § 16 Schluss der Beratung oder Rednerliste (1) Die/der Vorsitzende schließt die Beratung, wenn sich niemand mehr zu Wort gemeldet hat. (2) Wird Schluss der Beratung oder Schluss der Rednerliste beantragt, nennt die/der Vor- sitzende die Namen derer, die sich noch zum Wort gemeldet haben und lässt unmittelbar darauf über diesen Antrag abstimmen. (3) Anträge auf Schluss der Beratung können nur Mitglieder stellen, die nicht zur Sache gesprochen haben. Nach Schluss der Beratung darf das Wort nur noch zu persönlichen § 16 Schluss der Beratung oder Liste der Redner*innen (1) Die*der Vorsitzende schließt die Beratung, wenn sich niemand mehr zu Wort gemeldet hat. (2) Wird Schluss der Beratung oder Schluss der Rednerliste beantragt, nennt die*der Vorsitzende die Namen derer, die sich noch zum Wort gemeldet haben und lässt unmittelbar darauf über diesen Antrag abstimmen. (3) Anträge auf Schluss der Beratung können nur Mitglieder stellen, die nicht zur Sache gesprochen haben. Nach Schluss der Beratung darf das Wort nur noch zu persönlichen Bemerkungen oder zur Geschäftsordnung erteilt werden. Bemerkungen oder zur Geschäftsordnung erteilt werden. 19 § 17 § 17 Persönliche Bemerkungen (1) Zu persönlichen Bemerkungen wird erst nach Schluss der Beratung, aber vor der Ab- stimmung das Wort erteilt. Wird die Beratung nicht in derselben Sitzung abgeschlossen, muss die Vorsitzende/der Vorsitzende schon am Ende dieser Sitzung das Wort erteilen. (2) Die Redezeit für persönliche Bemerkungen ist auf zwei Minuten begrenzt. (3) Die Rednerin/der Redner darf nicht zur Sache sprechen, sondern nur Angriffe, die in der Aussprache gegen sie/ihn erhoben worden sind, zurückweisen oder eigene Ausführungen richtig stellen. § 17 Persönliche Bemerkungen (1) Zu persönlichen Bemerkungen wird erst nach Schluss der Beratung, aber vor der Abstimmung das Wort erteilt. Wird die Beratung nicht in derselben Sitzung abgeschlossen, muss die*der Vorsitzende schon am Ende dieser Sitzung das Wort erteilen. (2) Die Redezeit für persönliche Bemerkungen ist auf zwei Minuten begrenzt. (3) Die*der Redner*in darf nicht zur Sache sprechen, sondern nur Angriffe, die in der Aussprache gegen sie*ihn erhoben worden sind, zurückweisen oder eigene Ausführungen richtig stellen. 20 § 18 § 18 Persönliche Erklärungen Vor Eintritt in die Tagesordnung kann die/der Vorsitzende das Wort zu einer persönlichen Erklärung erteilen. Ihre Dauer darf nicht mehr als drei Minuten betragen. § 18 Persönliche Erklärungen Vor Eintritt in die Tagesordnung kann die*der Vorsitzende das Wort zu einer persönlichen Erklärung erteilen. Ihre Dauer darf nicht mehr als drei Minuten betragen. 21 § 19 § 19 Abstimmungen (1) Abgestimmt wird durch stillschweigende Zustimmung, Handaufheben oder Erheben von § 19 Abstimmungen (1) Abgestimmt wird durch stillschweigende Zustimmung, Handaufheben oder Erheben von den Sitzen. Wenn über den Sitzen. Wenn über das Ergebnis der Abstimmung keine Eindeutigkeit erzielt werden kann, wird durch Namensaufruf abgestimmt. Die Namen werden in alphabetischer Reihenfolge aufgerufen; die/der Vorsitzende stimmt zuletzt ab. (2) Auf Verlangen von mindestens einem Fünftel der anwesenden Mitglieder erfolgt eine namentliche oder eine geheime Abstimmung. Das Verlangen ist vor der Abstimmung an die Vorsitzende/den Vorsitzenden zu richten. Die geheime Abstimmung geht der namentlichen vor. (3) Soweit ein Mitglied es vor der Abstimmung verlangt, ist das zahlenmäßige Ergebnis festzustellen. (4) Das Abstimmungsergebnis wird von der/dem Vorsitzenden bekanntgegeben und in der Niederschrift festgehalten. das Ergebnis der Abstimmung keine Eindeutigkeit erzielt werden kann, wird durch Namensaufruf abgestimmt. Die Namen werden in alphabetischer Reihenfolge aufgerufen; die*der Vorsitzende stimmt zuletzt ab. (2) Auf Verlangen von mindestens einem Fünftel der anwesenden Mitglieder erfolgt eine namentliche oder eine geheime Abstimmung. Das Verlangen ist vor der Abstimmung an die*den Vorsitzende*n zu richten. Die geheime Abstimmung geht der namentlichen vor. (3) Soweit ein Mitglied es vor der Abstimmung verlangt, ist das zahlenmäßige Ergebnis festzustellen. (4) Das Abstimmungsergebnis wird von der*dem Vorsitzenden bekanntgegeben und in der Niederschrift festgehalten. 22 § 20 § 20 Abstimmungsverfahren (1) Die Frage soll von der Vorsitzenden/vom Vorsitzenden so gefasst werden, dass sie mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. (2) Über den weitergehenden Antrag wird zuerst abgestimmt. Welcher Antrag der weitergehende ist, entscheidet im Zweifelsfalle die/der Vorsitzende. Über Vorlagen, die aus mehreren § 20 Abstimmungsverfahren (1) Die Frage soll von dem*der Vorsitzenden so gefasst werden, dass sie mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. (2) Über den weitergehenden Antrag wird zuerst abgestimmt. Welcher Antrag der weitergehende ist, entscheidet im Zweifelsfalle die*der Vorsitzende. Über Vorlagen, die aus mehreren Teilen bestehen, kann im Teilen bestehen, kann im Ganzen abgestimmt werden, wenn kein Widerspruch erhoben wird. Ganzen abgestimmt werden, wenn kein Widerspruch erhoben wird. 23 §21 § 21 Teilnahme an Rats-, Bezirksvertretungs- und Ausschusssitzungen Die/der Vorsitzende oder ein anderes vom Integrationsrat benanntes Mitglied kann an der Sitzung des Rates, einer Bezirksvertretung oder eines Ausschusses teilnehmen und das Wort ergreifen, wenn Anregungen oder Stellungnahmen des Integrationsrates zur Beratung auf der Tagesordnung stehen. § 21 Teilnahme an Rats-, Bezirksvertretungs- und Ausschusssitzungen Der*die Vorsitzende oder ein anderes vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration benanntes Mitglied kann an der Sitzung des Rates, einer Bezirksvertretung oder eines Ausschusses teilnehmen und das Wort ergreifen, wenn Anregungen oder Stellungnahmen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration zur Beratung auf der Tagesordnung stehen. 24 §22 § 22 Benennung von sachkundigen Einwohnerinnen/sachkundigen Einwohnern in Ratsausschüssen (1) Haben sich die Integrationsratsmitglieder auf einen einheitlichen Wahlvorschlag zur Besetzung der Funktion als sachkundige Einwohnerin/sachkundiger Einwohner und stellvertretende sachkundige Einwohnerin/stellvertretender sachkundiger Einwohner in die in § 22 Absatz 10 der Hauptsatzung der Stadt Köln genannten Fachausschüsse geeinigt, ist der einstimmige Beschluss des Integrationsrates über die Annahme dieses Wahlvorschlages ausreichend. (2) Kommt ein einheitlicher Wahlvorschlag nicht zustande, werden die zu besetzenden Ausschüsse einzeln aufgerufen (getrennte § 22 Benennung von sachkundigen Einwohner*innen in Ratsausschüssen (1) Haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration auf einen einheitlichen Wahlvorschlag zur Besetzung der Funktion als sachkundige Einwohner*in und stellvertretende sachkundige Einwohner*in in die in § 22 Absatz 10 der Hauptsatzung der Stadt Köln genannten Fachausschüsse geeinigt, ist der einstimmige Beschluss des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration über die Annahme dieses Wahlvorschlages ausreichend. (2) Kommt ein einheitlicher Wahlvorschlag nicht zustande, werden die zu besetzenden Ausschüsse einzeln aufgerufen (getrennte Wahlgänge) und die sachkundigen Einwohner*innen sowie die stellvertretenden Wahlgänge) und die sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner sowie die stellvertretenden sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner jeweils mit Mehrheitsbeschluss gewählt. sachkundigen Einwohner*innen jeweils mit Mehrheitsbeschluss gewählt. 25 §23 § 23 Entsendung von Vertreterinnen/Vertretern des Integrationsrates in sonstige Gremien Hat der Integrationsrat die Möglichkeit, Vertreterinnen/Vertreter in andere Gremien als Ratsausschüsse zu entsenden, wird die Wahl entsprechend § 50 Absatz 2 GO (Mehrheitsbeschluss) durchgeführt. § 23 Entsendung von Vertreter*innen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration in sonstige Gremien Hat der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration die Möglichkeit, Vertreter*innen in andere Gremien als Ratsausschüsse zu entsenden, wird die Wahl entsprechend § 50 Absatz 2 Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (Mehrheitsbeschluss) durchgeführt. 26 II. II. Niederschrift über die Sitzungen des Integrationsrates, Unterrichtung der Öffentlichkeit II. Niederschrift über die Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Unterrichtung der Öffentlichkeit 27 §25 § 25 Niederschrift (1) Über die wesentlichen Inhalte der Sitzungen ist durch die von der Verwaltung bestimmte Schriftführerin/ den durch die Verwaltung bestimmten Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird von der Schriftführerin/dem Schriftführer und von der Vorsitzenden/von dem Vorsitzenden unterzeichnet. Verweigert einer der Genannten § 25 Niederschrift (1) Über die wesentlichen Inhalte der Sitzungen ist durch die*den von der Verwaltung bestimmte*n Schriftführer*in eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird von der*dem Schriftführer*in und von der*dem Vorsitzenden unterzeichnet. Verweigert einer der Genannten die Unterschrift, so ist dies in der Niederschrift zu vermerken. die Unterschrift, so ist dies in der Niederschrift zu vermerken. (2) Die Niederschrift ist allen Mitgliedern des Integrationsrates sowie den Ratsfraktionen und der Oberbürgermeisterin/dem Oberbürgermeister zuzuleiten. (3) Die Verwaltung kann zur Erleichterung der Erstellung der Niederschrift die Verhandlungen des Integrationsrates auf Tonband aufnehmen. Das Tonband darf nicht für andere Zwecke verwendet werden und ist spätestens drei Monate nach Erstellung der Niederschrift zu löschen. (2) Die Niederschrift ist allen Mitgliedern des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration sowie den Ratsfraktionen und der*dem Oberbürgermeister*in zuzuleiten. (3) Die Verwaltung kann zur Erleichterung der Erstellung der Niederschrift die Verhandlungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration auf Tonband aufnehmen. Das Tonband darf nicht für andere Zwecke verwendet werden und ist spätestens drei Monate nach Erstellung der Niederschrift zu löschen. 28 §26 § 26 Unterrichtung der Öffentlichkeit Der Inhalt der vom Integrationsrat gefassten Beschlüsse wird der Öffentlichkeit durch die/den Vorsitzenden zugänglich gemacht. Die/der Vorsitzende stellt der Presse die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. Der Integrationsrat kann beschließen, die Öffentlichkeit über Beratungsgegenstände in Form einer Presseerklärung zu informieren. § 26 Unterrichtung der Öffentlichkeit Der Inhalt der vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration gefassten Beschlüsse wird der Öffentlichkeit durch die*den Vorsitzenden zugänglich gemacht. Die*der Vorsitzende stellt der Presse die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann beschließen, die Öffentlichkeit über Beratungsgegenstände in Form einer Presseerklärung zu informieren. 29 §27 § 27 Koordinierungsrunde Zur Unterstützung seiner Arbeit, zur Erleichterung der Geschäftsführung und zur Vorbereitung der Sitzungen des § 27 Koordinierungsrunde Zur Unterstützung seiner Arbeit, zur Erleichterung der Geschäftsführung und zur Vorbereitung der Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integrationsrates sowie zur Erörterung vertraulicher und eilbedürftiger Angelegenheiten kann die/der Vorsitzende die stellvertretenden Vorsitzenden sowie die migrationspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen zu einer Koordinierungsrunde einladen. Integration sowie zur Erörterung vertraulicher und eilbedürftiger Angelegenheiten kann die*der Vorsitzende die stellvertretenden Vorsitzenden sowie die migrationspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen zu einer Koordinierungsrunde einladen. 30 §28 § 28 Arbeitskreise (1) Der Integrationsrat kann für die Beratung bestimmter Themen Arbeitskreise einrichten. Die Einrichtung der Arbeitskreise, ihre Vorsitzenden sowie deren Stellvertretung werden vom Integrationsrat mit Mehrheitsbeschluss festgelegt. Die/der Vorsitzende bzw. seine/ihre Vertretung beruft die Arbeitskreissitzungen ein und leitet sie. (2) Die Arbeitskreise sind berechtigt, zu ihren Sitzungen Beraterinnen/Berater ohne Stimmrecht hinzuzuziehen. (3) Die Arbeitsergebnisse der Arbeitskreise sind dem Integrationsrat vorzustellen. (4) Die Arbeitskreise können Anfragen oder Anträge stellen. Diese werden im Namen des Arbeitskreises von der Arbeitskreisvorsitzenden/ dem Arbeitskreisvorsitzenden gemäß § 3 und 4 der Geschäftsordnung eingereicht und vom Integrationsrat in der nächsten Sitzung behandelt. § 28 Arbeitskreise (1) Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration kann für die Beratung bestimmter Themen Arbeitskreise einrichten. Die Einrichtung der Arbeitskreise, ihre Vorsitzenden sowie deren Stellvertretung werden vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration mit Mehrheitsbeschluss festgelegt. Die*der Vorsitzende bzw. seine*ihre Vertretung beruft die Arbeitskreissitzungen ein und leitet sie. (2) Die Arbeitskreise sind berechtigt, zu ihren Sitzungen Berater*innen ohne Stimmrecht hinzuzuziehen. (3) Die Arbeitsergebnisse der Arbeitskreise sind dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration vorzustellen. (4) Die Arbeitskreise können Anfragen oder Anträge stellen. Diese werden im Namen des Arbeitskreises von der*dem Arbeitskreisvorsitzenden gemäß § 3 und 4 der Geschäftsordnung eingereicht und vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration in der nächsten Sitzung behandelt. 31 §29 § 29 Entscheidung über die Verwendung von Finanzmitteln Der Integrationsrat erhält zur Erfüllung seiner Aufgaben gemäß § 27, Absatz 10 GO NRW im städtischen Haushalt zugewiesenen Mittel. Diese werden von der Geschäftsstelle verwaltet. § 29 Entscheidung über die Verwendung von Finanzmitteln Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration erhält zur Erfüllung seiner Aufgaben gemäß § 27, Absatz 10 Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen im städtischen Haushalt zugewiesenen Mittel. Diese werden von der Geschäftsstelle verwaltet.
Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle OB/16/162 Vorlagen-Nummer 3159/2025 Freigabedatum 13.11.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Änderung der Geschäftsordnung des Integrationsrates der Stadt Köln anlässlich der Umbenennung des Integrationsrates in „Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration“ Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt die Neufassung der Geschäftsordnung des Ausschusses für Chan- cengerechtigkeit und Integration der Stadt Köln in der als Anlage 1 beigefügten Fas- sung. Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 25.11.2025 Rat 16.12.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Hauptsatzung der Stadt Köln regelt in § 22 Abs. 4: „Die Geschäftsordnung des Ra- tes gilt auch für den Ausschuss für Chance ngerechtigkeit und Integration. Der Aus- schuss für Chancengerechtigkeit und Integration regelt seine inneren Angelegenheiten sowie Abweichungen von der Geschäftsordnung des Rates durch eine eigene Ge- schäftsordnung. Diese ist vom Rat zu genehmigen.“ Die bislang geltende Geschäftsordnung des Integrationsrates wurde im Jahr 2018 vom Rat verabschiedet ( Neufassung der Geschäftsordnung Integrationsrat 0336/2018). Mit Inkrafttreten der Änderung der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW) zum 1. November 2025, insbesondere der Novellierung des § 27 GO NRW, wird die bisherige Bezeichnung „Integrationsrat“ durch die neue Bezeichnung „Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration“ ersetzt. Die Verwaltung legt daher eine entsprechende Beschlussvorlage zur Änderung der Ge- schäftsordnung des bisherigen Integrationsrates der Stadt K öln anlässlich der Umbe- nennung des Integrationsrates in „Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration“ vor. Die Änderungen betreffen die Namensänderung sowie sprachliche Anpassungen. Anlagen Anlage 1 – Entwurf der Neufassung der Geschäftsordnung des Ausschusses für Chan- cengerechtigkeit und Integration Anlage 2 – Übersicht über die Änderungen der Geschäftsordnung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (Synopse)
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3159/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 13.11.2025
- Erstellt
- 10.11.2025 10:29