2008/0563
Vorhabenbezogener Bebauungsplan A 42 - Vollversorgermarkt Ortskern Arheilgen - (Aufstellungsbeschluss)
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anlage 2
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Neubau eines CO -freien EDEKA-Vollversorgermarktes
im Zentrum Darmstadt-Arheilgen
Modellfoto
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Perspektive 1
Gebäudeensemble
mit Quartiers-Platz
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Sitzbank ohne Rückenlehne
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Gestaltungsvorschlag
Wartebereich Kindergarten, Hofgasse
Impression Quartiersplatz
Stadtmobiliar Quartiersplatz
Anlieferung Lkw
Intergrierung des geplanten Marktes
in den bestehenden städtischen Kontext
Gebäudekonzept
äudekonzept
Leuchte
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Trilux Nr. 982
Leuchte
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Fahrräder
Fahrräder
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Wartehalle
Quartiers-
Platz
Lageplan M. 1:500
43
Stellplätze
öffentlich
41
Stellplätze
Markt
Wartebereich
Kinder-
garten
Kindergarten
Verlegung geplanter
Bushaltestelle
Bürgerzentrum
‚Zum Goldenen
Löwen‘
Vorplatz
HEAG-Halle mit neuer
Gleichrichterstation
84 Stellplätze
denkmalgeschützte
HEAG-Halle
Neubau eines CO -freien EDEKA-Vollversorgermarktes
im Zentrum Darmstadt-Arheilgen
Modellfoto
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Sitzbank ohne RückenlehneSitzbank ohne Rückenlehne
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FahrräderFahrräder
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3.00
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Grundriss M. 1:200
Backshop
Obst u. Gemüse
Käse Wurst
Fisch Fleisch
Mall
Zugang
Zugang
Büro
Info
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Back-
shop
-
Kassenzone
Quartiers-
platz
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Vor-
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tung
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Gard.
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Personal
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raum
84 Stellplätze
Verkaufsraum
Perspektive 2
Gebäudestudie
Frankfurter Landstraße
WC
WC WC
Innenraumstudie HEAG-Halle
Marktstand ‚Käse‘Marktstand ‚Metzger‘ Marktstand ‚Fisch‘
Backshop
Marktstand ‚Obst und Gemüse‘
Neubau eines CO -freien EDEKA-Vollversorgermarktes
im Zentrum Darmstadt-Arheilgen
Modellfoto
2
Denkmalgeschützte Klinkerfassade
mit neuen Fenstern
Restaurierung bestehender Tore
Fassade Neubau
Aluminiumverbundplatte ‚Alucobond‘,
Farbton anthrazit
Dachfläche Neubau
Kalzip-Material, Farbton anthrazit
Fassade Quartiersplatz
Pfosten-Riegel-Konstruktion in
Alu-Glas
Kindergarten HEAG-Halle Wartehalle
Kulturzentrum ‚Zum Goldenen Löwen‘ Quartiersplatz HEAG-Halle
Schnitt Neubau M. 1:200
Ansicht Frankfurter Landstraße - Quartiersplatz M. 1:200
Ansicht Untere Mühlstraße - Parkplatz M. 1:200
Detail
Übergang Fassadenfläche-Dach
ohne Maßstab
Perspektive 3
Gebäudestudie
Untere Mühlstraße
Dachfläche KalZip
Farbton anthrazit
Fassadenelemente
Alucobond
Farbton anthrazit
umlaufendes
Alucobond-‘Band‘
Farbton anthrazit
Schnitt HEAG-Halle M. 1:200
Sonnenschutz
im Bereich vorhandener
Oberlichter
Verkaufsraum mit Durchgang Neubau
Detail
Wärmetechnische
und bautechnische
Sanierung Dachfläche
Stahlkonstruktion, sichtbar
Austausch
Fenster
Nebenriegel
StB / MW-Konstruktion
Putzfassade
Kontur
HEAG-Halle
StB-Stützen
Dachtragwerk
Dachfläche KalZip
Wärmegedämmte Stahlkonstruktion
Verkaufsraum Lager
anlage 1
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Auswahlverfahren ‚Vollversorgermarkt im Zentrum von Darmstadt - Arheilgen 1. Rang 2. Rang Protokoll der Preisgerichtssitzung Darmstadt, 20.10.2008 Herr Dr. Kissel eröffnet um 10:15 Uhr im Namen der Auslober das Verfahren und stellt die Beschlussfähigkeit des Auswahlgremiums fest. Anwesend sind für die Jury 1. Frau Prof. Dipl.-Ing. Ev a von Mackensen, Darmstadt 2. Herr Prof. Dipl.-Ing. Rolf Hoechstetter, Darmstadt 3. Herr Stadtrat Dipl.-Ing. Dieter Wenzel, Wissenschaftsstadt Darmstadt 4. Herr Dr.-Ing. Harald Kissel, Leiter des Stadtplanungsamtes, Wissenschaftsstadt Darmstadt 5. Herr Dipl.-Ing. Stephan Heldmann, Planungsbeirat Arheilgen Anwesend sind als Sachverständige 1. Herr Dipl.-Ing. Karl-Heinz Holub, HEAG mobilo GmbH 2. Herr Bernd Wiegmann, Gewerbeverein Arheilgen 3. Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Langner, Denkmalpflege 4. Herr Dipl.-Ing. Bernd Neubert, Bauaufsichtsamt 5. Herr Dipl.- Verwaltungswirt Ulrich Ma thias, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung 6. Herr Dipl.-Ing. Jörg Lange. Verkehr splaner, Straßenverkehrs- und Tiefbauamt 7. Frau Dipl.- Ing. Landschaftsplanung Ingrid Pilz, Grünflächen- und Umweltamt 8. Frau Dipl.- Ing. Stefanie Michels, Stadtplanungsamt in Vertretung für Frau Dipl.-Ing Iwona Menzel, Stadtplanungsamt 9. Herr OAR. Thomas Rädge, Eigenbetri eb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) Anwesend für die Vorprüfung 1. Herr Dipl.-Ing. Rainer Völker Das Auswahlgremium wählt aus seiner Mitte als Vorsitzenden Herrn Prof. Rolf Hoechstetter. Dieser dankt für das Vertrauen und erläutert die Prozedur des Auswahlverfahrens. Sodann erstattet Herr Völker den Bericht der Vorprüfung. Alle 5 ausgewählten Teilnehmer haben den Auslobungsbedingungen entsprechend prüfbare Arbeiten fristgerecht einge- reicht. Im Anschluss stellen die Teilnehmer in folgender Reihenfolge ihre Arbeiten noch einmal vor. 10.30 Projekta Grundinvest 11.00 Ratisbona / a.i.b. 11.30 GEG Göttsch / Kubus 12.00 Edeka / Müller+Huber 12.30 tegut... / Lange Das Auswahlgremium konnte durch die Vorstellung der Arbeiten und die daran anschließenden Rückfragen an die Verfasser ein ausführliches und kenntnisreiches Bild einer jeden Arbeit mit ihren wesentlichen Merkmalen erlangen. Nach der solchermaßen gewonnenen Übersicht tritt das Preisgericht in den ersten Ausscheidungsrundgang ein, bei dem nur durch Einstimmigkeit das Ausscheiden von Arbeiten aus der weiteren Bewertung beschlossen wird. Hierzu müssen grundlegende Nachteile geltend gemacht werden, die durch gegenüberge- stellte Vorteile grundsätzlich nicht ausgeglichen werden. Es wird vereinbart, dass nach Festlegung der Arbeiten für die engste Auswahl die Gelegenheit geboten wird, die bis dahin getroffenen Entscheidungen zu überprüfen und auf Antrag bereits ausgeschiedene Arbeiten bei mehrheitlicher Zustimmung in die engste Wahl zurückzuholen. 1. Rundgang In diesem Sinne wurden in einem ersten Rundgang nach intensiver Diskussion folgende Entwürfe einstimmig ausgeschieden. Arbeit Kolb / Hofmann Die Arbeit lässt eine spezifische Auseinandersetzung mit dem von denkmalgeschützten Gebäude geprägten Zentrum von Arheilgen vermissen. Der Versuch, durch die Materialität einen Bezug zur HEAG – Halle herzustellen, wird zwar anerkannt, kann allein jedoch nicht überzeugen. Der Ansatz, die vorgegebene Gestaltung des baumbestandenen Vorplatzes zugunsten des Markteinganges zu ändern, führt zu keinem städtebaulichen Gewinn. tegut.. / Lange Das selbstgewählte Motto ’Marktstand’ ist wenig überzeugend in ein städtebauliches und architektonisches Konzept übersetzt worden und findet sich in der Grundrissausformung eher im Neubau, jedoch nicht in der HEAG – Halle wieder. Zudem bestehen unübersehbare Diskrepanzen zwischen den einzelnen Entwurfszeichnungen und der Darstellung in der Perspektive. 2. Rundgang Sodann tritt die Jury in den 2. Ausscheidungsrundgang ein, bei dem Mehrheitsent- scheidungen zu treffen sind. Auf Grund vergleichsweise überwiegender Nachteile in einem oder mehreren Aspekten wurde die Arbeit GEG / Kubus mit 4:1 Stimmen durch mehrheitlichen Beschluss ausgeschieden. GEG / Kubus Das vorgeschlagene Konzept geht nicht wesentlich über einen gewöhnlichen Flachbau eines Supermarktes hinaus. Die Chance, durch transluzente Architekturelemente in der Fassade dem Anbau ein besonderes Gepräge zu geben, wird anerkannt. Gleichwohl ist es befremdlich, eine transluzente Fassade nicht für eine Tageslichtbelichtung des Verkaufsraumes zu nutzen. Das Konzept, die gesamte Fassade als Werbeträger auszubilden, wird in der Nachbarschaft zu den Kulturdenkmälern nicht akzeptiert. Engste Wahl Somit verbleiben die Arbeiten Edeka / Müller+Huber sowie Ratisbona / a.i.b. in der engsten Wahl. Diese Arbeiten wurden noch ausführlicher und zum Teil kontrovers hinsichtlich ihrer städtebaulichen, architektonischen und funktionellen Angebote diskutiert. Dabei werden die Arbeiten in ihren Einzelheiten analysiert und wie folgt beurteilt: Edeka/Müller + Huber Die gefaltete Satteldachstruktur passt sich gut in die kleinteilige, dörfliche Umgebung ein. Die nördlich - dem Parkplatz zugewandte - Fassade wird in ihrer Maßstäblichkeit und Traufständigkeit positiv gesehen. Die verglaste Giebelseite fasst den neuen Quartiersplatz in angenehmer Zurückhaltung zur Dominanz der historischen HEAG-Halle. Das Betreiberkonzept überzeugt funktional. Die Marktstände und innen liegenden Nebenräume in der historischen Halle sind richtig platziert Die eingeschossigen Nebenanlagen lagern sich L-förmig an die neue Halle und halten adäquaten und wichtigen Abstand zur Nachbarbebauung. Die Verbindung von der historischen HEAG-Halle zum Neubau ist zu schmal und außermittig gelegen und ist somit keine Antwort auf die symmetrische Hallenfassade. Eine Verbreiterung und angemessene Berücksichtigung dieser Symmetrie wird gefordert. Die Eingangssituation im Norden und Westen des Gebäudes berücksichtigt sowohl die Ausrichtung zur Frankfurter Landstraße als auch die gute Erreichbarkeit vom Parkplatz. Die Stellplatzforderungen sind erfüllt. Die Möglichkeit einer getrennten Zu + Ausfahrt wird positiv gesehen, zumal sie die Möglichkeit eines Einrichtungsverkehrs ermöglicht. Die Fassade zum Parkplatz erscheint zu abweisend und sollte einladender gestaltet werden. Insgesamt ist die Sensibilität, die sich in der konzeptionellen Einfügung in die dörfliche Struktur zeigt, in der architektonischen Gestaltung nicht durchgehalten wird. Dies betrifft u.a. die Fassade, den Umgang mit den Toren, Dachdetaillierung. Ratisbona/ a.i.b. Der Entwurf besticht durch eine gradlinige und konsequente Konzeption. Die Verlängerung der HEAG-Halle erzeugt eine klare lineare Struktur, die in ihrer Architektur zunächst stimmig wirkt und eine ruhige und angenehme Platzwand zum Parkplatz erzeugt. Auch die architektonische Interpretation des Baumhains nach Osten überzeugt im Gesamtkonzept. Kontrovers wird in der Jury diskutiert, inwieweit durch die Verlängerung der alten HEAG- Halle deren Dominanz geschwächr wird. Die Erhaltung der ehemaligen Ostfassade im Innenraum wird positiv gesehen, sollte jedoch durch ein Lichtband außen und Innen verdeutlicht werden. Architektonisch ist der Entwurf im Umgang mit den Details als sehr sensibel zu werten. Dies betrifft sowohl den Neubau, den Umgang mit der historischen Bausubstanz als auch die Außenanlagen. Das nahe Heranrücken der großen Halle im Süden und Osten an die Nachbarbebauung wird unter baurechtlichen Aspekten problematisch gesehen. Funktional problematisch ist der lange Weg vom Eingang - an den Kassen vorbei - in den eigentlichen Verkaufsbereich. Fazit Nach Verlesen dieser in Arbeitsgruppen verfassten stichwortartigen Einzelrezensionen erfolgen in gemeinsamer Diskussion noch Korrekturen und Ergänzungen. Danach tritt die Jury in die abschließende Festlegung der Rangfolge ein. Diese Entscheidung fällt nicht leicht, beide Entwürfe hält die Jury für realisierungswürdig. Nach nochmaliger Diskussion der zuvor verlesenen Bewertungen stimmt die Jury wie folgt ab: 1. Rang Edeka / Müller+Huber 3:2 Stimmen 2. Rang, Ratisbona / a.i.b. 3:2 Stimmen Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die mit dem 1. Rang ausgezeichnete Arbeit Edeka / Müller+Huber zu realisieren. Dabei sind im Rahmen der entwurflichen Entwicklung des Projektes die im Protokoll genannten Aspekte zu beachten und mit den städtischen Fachämtern abzustimmen. Anschließend wird festgestellt, dass dieses Verfahren eine Anzahl von hochwertigen und interessanten Entwürfen gebracht hat. Das Auswahlgremium anerkennt die geleistete Arbeit und ihr hohes Niveau und dankt den teilnehmenden Teams für das außerordentliche Engagement. Der Vorprüfung wird Entlastung erteilt. Prof. Hoechstetter gibt den Vorsitz an den Auslober zurück. Dieser dankt dem Preisgericht für die geleistete Arbeit und schließt die Beratung um 17.30 Uhr Darmstadt, am 20. Oktober 2008
2008/0563
4731 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 10.12.2008 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Stadtplanungsamt Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2008/0563 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Vorhabenbezogener Bebauungsplan A 42 - Vollversorgermarkt Ortskern Arheilgen - (Aufstellungsbeschluss) Vorlage vom: 8.12.2008 Beschlussvorschlag: 1. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird zur Kenntnis genommen. Der Empfehlung des Auswahlgremiums wird gefolgt, die mit dem 1. Rang ausgezeichnete Arbeit von Edeka/ Müller+Huber zu realisieren. 2. Für das Gebiet östlich der Frankfurter Landstraße, hinter dem Goldenen Löwen (Flur 1, Flurstücke 117, 118/4, 119/12, 118/3 tlw., 119/14 tlw. Und 119/15 tlw.) ist ein vorhabenbezogener Bebauungsplan im Sinne des § 12 BauGB aufzustellen, um die Realisierung eines großflächigen Einzelhandels, hier: eines Vollversorgers, zu ermöglichen. Anlagen: Protokoll Auswahlverfahren Unterlagen 1. Rang Edeka / Müller + Huber Unterlagen 2. Rang Ratisbona / a.i.b. Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... 3 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage 2008/563 vom 08.12.2008: Nach dem Wegfall der Straßenbahnwendeschleife im Ortskern von Arheilgen im Zuge der Verlängerung der Straßenbahn bis zu dem nördlichen Ortsausgang Arheilgens eröffnete sich im historischen Zentrum die Möglichkeit, das gesamte Umfeld des denkmalgeschützten „Goldnen Löwen“ neu zu gestalten. Gleichzeitig soll ein attraktives Versorgungsangebot in Form eines Vollversorgers mit den dazugehörigen Stellplätzen im Ortskern integriert werden. Zu 1.: Mit Beschluss vom 20.05.2008 hat die Stadtverordnetenversammlung entschieden, die Vergabe des Grundstücks über eine vorgeschaltete Bewerbungsstufe zur Auswahl der Teilnehmer (Arbeitsgemeinschaften von Investoren und Architekten) und daran anschließend ein Auswahlverfahren zur Veräußerung des Grundstücks an einen privaten Investor durchzuführen. Der ausgewählte Investor soll die zur Verfügung stehende Fläche auf Grundlage des eingereichten Konzeptes mit einem Vollversorgermarkt einschließlich der notwendigen Erschließungs- und Stellplatzflächen bebauen. Ein Auswahl- und Beurteilungsgremium hat zunächst aus den eingereichten Bewerbungen 5 Arbeitsgemeinschaften (Projekta Grundinvest/Hofmann, Ratisbona/a.i.b., GEG Götsch/ KuBus, Edeka/Müller+Huber, tegut/Lange) zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Diese 5 Teilnehmer konnten dann in einer Sitzung am 20.10.2008 ihre Entwürfe vorstellen. Die Jury hat in dieser Sitzung im Anschluss an die Präsentation der Büros in zwei Rundgängen das Ausscheiden von drei Arbeiten beschlossen, da diese nicht überzeugen konnten. Nach einer intensiven Diskussion über die verbleibenden zwei Arbeiten wurde mittels Abstimmung eine Rangfolge festgelegt. Mit dem 1.Rang wird die Arbeit von Edeka/ Müller + Huber ausgezeichnet, mit dem 2. Rang die Arbeit von Ratisbona/a.i.b. Das Beurteilungsgremium empfiehlt einstimmig, die mit dem 1.Rang ausgezeichnete Arbeit zu realisieren. Zu 2.: Da derzeit die planungsrechtliche Situation die Realisierung des Vorhabens nicht zulässt, ist durch den im Verfahren ausgewählten Investor zur Schaffung von Planungsrecht ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufzustellen. Die Kosten sind vom Investor zu tragen. Hierzu hat sich der Investor im Rahmen des Verfahrens verpflichtet. Mit Schreiben vom 01.12.2008 hat der Investor des Projekts „Vollversorgermarkt in Darmstadt- Arheilgen“ die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens (Vorhabenbezogener Bebauungsplan) für die im Beschlussvorschlag genannten Grundstücke in Arheilgen beantragt. Mit diesem Aufstellungsbeschluss wird diesem Antrag entsprochen und das Bebauungsplanverfahren eingeleitet. 4 ... Lageplan (unmaßstäblich) mit Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans A 42 Im noch zu erstellenden Durchführungsvertrag zu diesem vorhabenbezogenen Bebauungsplan wird sich der Investor verpflichten, das Vorhaben durchzuführen sowie alle Kosten der Planung, der Durchführung und der Erschließung des Projekts zu tragen. Der Dezernent VI: Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Stadtrat Darmstadt, 08.12.2008 61.3 mi Nst. 2590 61.4 zim Nst. 2603
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Untere Mühlstraße
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Wochenmarkt
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Hofgasse 17 STP
gesamt 90 STP
Lageplan M 1:500
Blatt 1
Hofgasse Anlieferung Eingang Vorplatz
Untere Mühlstraße
Ein-/ Ausfahrt
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Werbepylon
Haltestelle
Schwelle
Entwässerung über Gullys
in unterirdische Rigolen
Hofgasse
17 Stellplätze
Parkplatz 63 Stellplätze
gesamt 90 Stellplätze
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Platzfläche gepflastert
abgeschrägter
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Jugendzentrum
Dachfläche
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Obergeschoss
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Grundriss EG M 1:200
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Blick von der Frankfurter Straße Blick von der Unteren Mühlstraße
Innenraum
Konzept
Blatt 3
Beratungsverlauf (4)
Orte (5)
- Frankfurter Landstraße
- Hofgasse 17S
- Untere Mühlstraße
- Frankfurter Straße
- Mühlstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0563
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 08.12.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00