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0265/2020

Entfall der Eisenbahnüberführung "Eschenbruchstraße" der DB Netz AG

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 11.02.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 16.03.2020, TOP 9.1.1

Anlage 3 - Machbarkeitsstudie EÜ Eschenbruchstraße - Variante 2

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Ansehen

Anlage 2 - Machbarkeitsstudie EÜ Eschenbruchstraße - Variante 1

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Anlage 1 - Schreiben DB Netz AG vom 01.10.2019

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Ansehen

Anlage 3 - Machbarkeitsstudie EÜ Eschenbruchstraße - Variante 2

37 Zeichen

Grobkostenschätzung 
ca. 10.600.000 €

Anlage 2 - Machbarkeitsstudie EÜ Eschenbruchstraße - Variante 1

36 Zeichen

Grobkostenschätzung 
ca. 7.100.000 €

Anlage 1 - Schreiben DB Netz AG vom 01.10.2019

2010 Zeichen

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1

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3368 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/66/664/1 
664 
Vorlagen-Nummer 
 0265/2020 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Entfall der Eisenbahnüberführung "Eschenbruchstraße" der DB Netz AG 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Mülheim beauftragt die Verwaltung, der DB Netz AG mitzuteilen, dass die Ei-
senbahnüberführung bzw. der Tunnel für zu Fuß Gehende an der Eschenbruchstraße ersatzlos ent-
fallen kann. 
 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.03.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Bezirksvertretung Mülheim hat in der Sitzung vom 25.03.2019 beschlossen, dass die Eisenbahn-
überführung Eschenbruchstraße in der bestehenden Form als 1:1 Maßnahme erneuert werden soll 
(Vorlage Nr. 0170/2019). Die DB Netz AG hat im Anschluss im Zuge der weiteren Planung festge-
stellt, dass eine Erneuerung in der bestehenden Form nicht möglich bzw. nicht zulässig ist (Schreiben 
DB Netz AG vom 01.10.2019, s. Anlage 1). 
 
Bei einer Erneuerung sind die geltenden Normen, Richtlinien und Regelwerke zwingend zu berück-
sichtigen. Dies bedeutet, dass auf beiden Seiten des Tunnels bisher fehlende barrierefreie Zugänge 
hergestellt werden müssten. Außerdem wäre eine Vergrößerung der lichten Höhe und Weite erforder-
lich. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wären diese Anpassungen technisch nur äußerst aufwen-
dig realisierbar. Die durch die DB angefertigte Machbarkeitsstudie inkl. Grobkostenschätzungen ist in 
den Anlagen 2 (Variante 1) und 3 (Variante 2) beigefügt. 
 
Aus Sicht der DB Netz AG wäre die Stadt Köln auf jeden Fall an den entstehenden Kosten zu beteili-
gen. Nach einer groben Schätzung belaufen sich die Gesamtkosten (je nach Variante) auf ca. 7,1 bis 
10,6 Mio. EUR (s. Anlagen 2 und 3). 
 
Die Kosten für eine Erneuerung der Eisenbahnüberführung stehen somit in keinem Verhältnis zu der 
sehr geringen verkehrlichen Bedeutung des Tunnels (Aufkommen an zu Fuß Gehenden nur ca. 40 
Personen/Tag im Schnitt). Zudem existiert für zu Fuß Gehende die Möglichkeit - mit einem geringen 
Umweg - alternativ zu der Tunnelverbindung existierende Gleisquerungen zu nutzen. 
 
Aus den vorgenannten Gründen wurde die Variante einer barrierefreien Neuerrichtung bereits im Vor-
feld ausgeschlossen. Aus Sicht des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung sollte daher unter 
den gegebenen Umständen auf eine Erneuerung der Unterführung verzichtet werden. 
 
Seitens der DB AG wurde aktuell mitgeteilt, dass bei einer Begutachtung der Unterführung diverse 
bauliche Mängel festgestellt wurden, die die Sicherheit des Fußverkehrs gefährden. Daher wird die 
DB AG im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht den Tunnel kurzfristig (bis auf weiteres) sperren. 
 
Weiteres Vorgehen 
 
Nach der Beschlussfassung der Bezirksvertretung wird die Verwaltung der DB Netz AG eine entspre-
chende Stellungnahme bezüglich des Verzichts auf eine Wiederherstellung der Eisenbahnüberfüh-
rung übermitteln. 
 
 
Anlagen 
Anlage 1: Schreiben DB Netz AG vom 01.10.2019 
Anlage 2: Machbarkeitsstudie EÜ Eschenbruchstraße – Variante 1 
Anlage 3: Machbarkeitsstudie EÜ Eschenbruchstraße – Variante 2

Beratungsverlauf (1)

16.03.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.1.1 Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

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Details

Aktenzeichen
0265/2020
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
11.02.2020
Erstellt
24.01.2020 12:58