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V/0153/2006

Abfallstatistik 2005

Vorlage 24.02.2006

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Nächste Beratung: Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe, Sitzung am 30.03.2006, TOP 5

Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

613 Zeichen

V/0153/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Abfallstatistik 2005 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
30.03.2006 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Im Rahmen des Berichtswesens der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird dem Werksaus-
schuss mit der Anlage die Abfallbilanz 2005 vorgelegt. 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Joksch 
Stadtbaurat 
 
 
Anlagen: 
 
Abfallbilanz 2005 
 
 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0153/2006 
Auskunft erteilt: 
Frau  Peters 
Ruf: 
60 52 14 
E-Mail: 
peters@awm.stadt-muenster.de 
Datum: 
15.03.2006 
Öffentliche Berichtsvorlage

Anlage

19695 Zeichen

1 Abfallbilanz 2005 
 
  
         
         
         
         
 
11 11.  Zusammenfassung................................ ....................3  
 
22 22.  Siedlungsabfälle und Wertstoffe   ..........................4 
2.1  Siedlungsabfälle.............................. ....................................4 
2.2 Siedlungsabfälle aus Haushalten……………………………5 
2.3 Wertstoffe..................................... .........................................5 
2.4  Recyclinghöfe................................. ......................................6 
2.5 Problemabfälle................................. ....................................7 
2.6 Sperrgut....................................... ...........................................7 
 
3.  Restabfallbehandlung, Verwertung  
 und Deponierung................................... ....................8 
3.1  Restabfallvorbehandlung....................... .........................8 
3.2 Wertstoffsortierung............................ ..............................9 
3.3 Verwertung organischer Abfälle................. ...............10 
3.4. Deponierung................................... .....................................11 
 
4. Abfallwirtschaftliche Entwicklung............... .........12 
4.1 Siedlungsabfälle............................... ..................................12 
4.2  Wertstoffe............................................................................13 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis

2 Abfallbilanz 2005 
 
 
  
         
         
         
         
 
Abb. 1:  Gesamtabfallaufkommen 2005  
 in t nach Abfallart……………………………………………………….4 
Abb. 2:  Gesamtabfallaufkommen 2005  
 in kg pro Einwohner............................... ............................4 
Abb. 3: Aufkommen Siedlungsabfälle aus  
 Haushalten 2005 in t…………………………………………….……5 
Abb. 4:  direkte Verwertung und Verwertung  
 in der MBRA in %.................................. ................................5 
Abb. 5:  Verwertete Abfallarten in kg  
 pro Einwohner und Jahr............................. .......................5 
Abb. 6:  Zusammensetzung der  
 verwerteten Sieldungsabfälle in %.................... ..........6 
Abb. 7:  Erfasste Mengen an den Recyclinghöfen  
 2005 in t......................................... .........................................6 
Abb. 8: Erfasste und entsorgte Mengen  
 Problemabfälle 2005 in t............................. ....................7 
Abb. 9: Fraktionen Sperrgut 2005 in %............... ......................7 
Abb. 10:  Input MBRA 2005 in t….................... .................................8 
Abb. 11: Wertstoff-Output MBRA 2005 in %............ ................8 
Abb. 12:  Hauptfraktionen Input  
 Wertstoffsortieranlage 2005 in %.................... ...........9 
Abb. 13:  Output  
 Wertstoffsortieranlage 2005 in %.................... ...........9 
Abb. 14:  Input  
 Grünabfallkompostierungsanlage 2005 in %.......10 
Abb. 15:  Absatzbereiche Grünkompost 2005 in %...... ..........10 
Abb. 16: 2005 deponierte Siedlungsabfälle  
 in kg je Einwohner ............................... ..............................11 
Abb. 17:  Entwicklung deponierter  
 Siedlungsabfälle 1990 -2005 in t...................... ...........12 
Abb. 18:  Entwicklung der erfassten  
 Wertstoffmengen 1990-2005 in t..................... ..........12 
Abb. 19:  Verwertete Mengen Bio- und  
 Grünabfälle 1990 - 2005 in t........................ .................13 
Abb. 20:  Altglassammelmengen 1990 - 2005 in t....... ...........13 
Abb. 21:  Sammelmengen Papier, Pappe,  
 Kartonagen 1990-2005 in t........................... .................13  
Abb. 22:  Sammelmengen  
 Verpackungswertstoffe 1990 - 2005 in t............... ..14 
Abb. 23:  Altholzmengen 1990 - 2005 in t........... .......................14 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildungsverzeichnis

3 Abfallbilanz 2005 
 
  
         
         
         
         
 
Die Entwicklung der Abfallwirtschaft hat sich in den 
vergangenen Jahren vor allem durch Konstanz ausge- 
zeichnet. Der Anteil der deponierten Abfälle und der 
Wertstoffe unterlag nur noch geringfügigen Schwan- 
kungen.  
 
Im Bereich der häuslichen Abfälle hat der Anteil der 
deponierten Mengen in den letzten 10 Jahren stetig 
abgenommen. Diese Entwicklung verlangsamt sich seit 
einigen Jahren. Insgesamt befinden sich die Sammel-
mengen für Wertstoffe in Münster nach wie vor auf 
einem sehr hohen Niveau. 
 
 
Im Juni 2005 hat die mechanisch-biologische Restab- 
fallbehandlungsanlage (MBRA) ihren Vollbetrieb aufge- 
nommen. Das jetzt alle Abfälle vorbehandelt wurden, 
schlug sich bereits im laufenden Jahr nieder: Während 
sich die Menge der zu deponierenden Abfälle weiter 
reduzierte, stieg die Menge der Wertstoffe im Gegenzug 
an.  
 
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einwoh- 
ner Münsters mit ihrer ausgeprägten Bereitschaft zur 
Abfalltrennung und die AWM mit ihren ausdifferenzier- 
ten abfallwirtschaftlichen Angeboten die Möglichkeiten 
der Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Verwertung 
nahezu ausgeschöpft haben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Zusammenfassung

4 Abfallbilanz 2005 
 
 
  
         
         
         
         
 
2.1 Siedlungsabfälle 
Das Gesamtaufkommen an Siedlungsabfällen, die im 
Verantwortungsbereich der Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster entsorgt bzw. verwertet wurden, betrug 2005 
insgesamt  
169.427 t  Siedlungsabfälle.   
 
 
 
Der größte Anteil entfiel dabei auf den Haus- und 
Sperrmüll mit 129.427 t. Die Gewerbeabfallmenge be-
trug 20.912 t, an Baurestabfällen fielen insgesamt 
12.580 t an. Zudem wurden 6.005 t Rückstände aus der 
Stadtreinigung und 502 t Rückstände aus der Abwasser- 
reinigung durch die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
entsorgt oder verwertet.  
 
68,6% 
7,8% 
12,3% 
7,4% 3,5% 0,3% 
Hausmüll Sperrmüll 
Gewerbeabfall Baurestabfälle 
Rückstände Stadtreinigung Rückstände Abwasserreinigung 
Abb. 1: Gesamtabfallaufkommen 20o5 in % nach Abfallart   
 
Bezogen auf die Einwohner der Stadt Münster ergibt 
sich folgende Aufteilung des Abfallaufkommens: 
417 
47 
75 
45 22 2
Hausmüll Sperrmüll 
Gewerbeabfall Baurestabfälle 
Rückstände Stadtreinigung 
 
Abb. 2: Gesamtabfallaufkommen 2005 in kg pro Einwohner 
 
 
Das Aufkommen an Baurestabfällen spiegelt die ver- 
wertete Boden- und Bauschuttmenge im Bereich der 
Zentraldeponie Münster II wider.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2. Siedlungsabfälle und Wertstoffe

5 Abfallbilanz 2005 
 
  
         
         
         
         
 
2.2 Siedlungsabfälle aus Haushalten 
Im Jahr 2005 wurden insgesamt 
 125.010 t Haushaltsabfälle 
eingesammelt.  
0
5.000 
10.000 
15.000 
20.000 
25.000 
30.000 
35.000 
40.000 
Hausmüll Papier 
Bioabfälle 
Grün
abfälle 
Verp
ackungen 
Sperr
mü
ll 
Glas Ho
lz 
sonst. 
Wertst
offe 
Metal
l 
 
Abb. 3: Aufkommen Siedlungsabfälle aus Haushalten 2005 in t 
Den größten Teil der Abfallmenge macht hierbei der 
Hausmüll mit 35.285 t aus. Als nächst größte Fraktionen 
folgen getrennt gesammelte Wertstoffe wie Papier, 
Bioabfälle und Grünabfälle. Diese vier Fraktionen ma- 
chen 75 % des Gesamtaufkommens aus.  
Das Pro-Kopf-Aufkommen liegt in Münster bei  
448 kg pro Einwohner und Jahr. 
Davon konnten durch die getrennte Erfassung 293 kg 
verwertet werden. 
 
Zum Vergleich: Deutschlandweit lag das Pro-Kopf-
Aufkommen im Jahr 2004 bei 456 kg.  
 
 
 
 
2.3 Wertstoffe   
Von den Siedlungsabfällen wurden  
142.747 t verwertet, 
 
davon über 41.000 t über die MBRA. Der restliche ver- 
wertbare Anteil stammt hauptsächlich aus der getrenn- 
ten Wertstofferfassung im Rahmen der Abfallabfuhr. 
Die Verwertungsquote liegt bei 84,3 %.  
26.680 t mussten im Jahr 2005 auf der Deponie abgela- 
gert werden.  
 
29% 
71% 
Verwertung MBRA direkte Verwertung 
 
Abb. 4: direkte Verwertung und Verwertung in MBRA in % 
Bezogen auf die verschiedenen Wertstoffarten wurden 
pro Einwohner folgende Mengen verwertet:   
 
0 20 40 60 80 100 
Metalle 
Holz 
Glas 
Kunststoffe 
Verpackung 
Bioabfälle 
Grünabfälle 
Papier/Pappe 
 
Abb. 5: Verwertete Abfallarten in kg pro Einwohner und Jahr

6 Abfallbilanz 2005 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
 
Im Jahr 2005 wurden keine abfallwirtschaftlichen Maß- 
nahmen im Bereich der Privathaushalte (Bio- und Pa-
piertonne, getrennte Sperrmüllabfuhr, Recyclinghof-
netz, DSD Sammlung) verändert oder neu eingeführt.  
Bei den erfassten Mengen ergaben sich nur geringfügi- 
ge Abweichungen zum Vorjahr. Erwähnenswert ist je- 
doch in diesem Zusammenhang, dass durch den Betrieb 
der MBRA die Menge der erfassten Kunststoffe um wei- 
tere 36,5 % (= ca. 2000 t) angestiegen ist. 
 
26% 
22% 
18% 
10% 
7% 
7% 
3% 7% 
Papier/Pappe Grünabfälle Bioabfälle Verpackung 
Glas Holz Metalle Kunststoffe 
 
Abb. 6: Zusammensetzung der verwerteten Siedlungsabfälle in % 
 
 
2.4 Recyclinghöfe  
Die Recyclinghöfe in Münster sind ein wichtiger Bau- 
stein zur Erfassung von Abfällen. Insgesamt wurden im 
Jahr 2005 
23.150 t Abfälle 
 
an den Recyclinghöfen von den Münsteranern abgege- 
ben, die sich in folgende Hauptfraktionen aufteilen 
8978 
491 
1307 
3300 
423 
2785 
599 
5267 
0
2000 
4000 
6000 
8000 
10000 
Grünabfälle   
Sperrgut / Hausmüll 
Altholz 
Papier 
Metall 
Verpackung (DSD) 
Elekronikschrott 
sonstige 
 
Abb. 7: Erfasste Mengen an den Recyclinghöfen 2005 in t  
 
Die größten Wertstofffraktionen bilden: 
 die Grünabfälle mit 8.978 t 
 das Altholz mit 3.300 t und  
 Papier mit 2.785 t. 
Neben diesen Hauptfraktionen wurden auch geringere 
Mengen Elektroschrott, Styropor, Korken, Altreifen etc. 
abgegeben. Zudem wurden an den Recyclinghöfen grö- 
ßere Mengen Sperrgut und Hausmüll angenommen.

7 Abfallbilanz 2005 
 
  
         
         
         
         
 
2.5 Problemabfälle 
Über die Schadstoffsammlung auf den Recyclinghöfen 
wurden  
 
221 t Problemabfälle  
 
aus Haushalten gesammelt und über die Problemab- 
fallzwischenläger am Standort Rösnerstraße. verschie- 
denen Beseitigung- und Verwertungswegen zugeführt.  
 
0 10 20 30 40 50 60 70 80 
Lacke, Löse-,
Holzschutzmittel 
Altöl 
Akkumulatoren 
ölhaltige Abfälle 
Batterien incl. 
Knopfzellen 
Leuchtstoffröhren 
Abb. 8: Erfasste und entsorgte Mengen Problemabfälle 2005 in t  
 
Neben den dargestellten Hauptfraktionen wurden ge- 
ringe Mengen Säuren, Laugen, Entwickler, Fixierer, 
Pflanzenschutzmittel, Chemikalien, Quecksilberabfälle, 
PCB-haltige Kondensatoren, Feuerlöschpulver und 
Spraydosen an den Recyclinghöfen angenommen und 
fachgerecht entsorgt.  
 
Die Kühlgeräteerfassung erfolgte über die Recyclinghö- 
fe, die Sperrmüllabfuhr und durch Direktanlieferung von 
Gewerbebetrieben. Insgesamt wurden 9.598 Stück  
(336 t) gesammelt. In den Wiederverkauf gelangten 
1.239 Geräte (43 t). Die restlichen Geräte wurden ent- 
sorgt bzw. der Metallverwertung zugeführt. 
 
 
 
2.6 Sperrgut   
Im Rahmen der monatlichen Sperrgutabfuhr wurden 
insgesamt 
 
13.370 t Abfälle 
 
erfasst.  
 
Bei der Sperrgutsammlung werden vier Abfallfraktionen 
getrennt erfasst: der typische Sperrmüll wie Möbel und 
größere Haushaltgegenstände, Elektronikschrott, Kühl- 
geräte und Grünabfälle.  
7.956 t Sperrmüll 
 
macht den größten Anteil aus. 
 
37% 
2% 
1% 
60% 
Grünabfall   Elektronikschrott Kühlgeräte Sperrmüll 
Abb. 9: Fraktionen Sperrgut 2005 in %  
 
Über die Gartenabfallsäcke und Bündelsammlung wur- 
den  
 
5.009 t Grünabfälle 
 
eingesammelt.  
 
Aufgrund der Schadstoffbelastung wurden 211 t Elekt ro- 
nikschrott und ca. 5543 Kühlgeräte (194 t) getrennt  ge- 
sammelt und schadlos wiederverwertet.

8 Abfallbilanz 2005 
 
 
  
         
         
         
         
 
3.1 Restabfallvorbehandlung   
Die biologische Behandlungsstufe ging am 1. Juni 2005 
in Betrieb, so dass die MBRA ihren Vollbetrieb aufneh- 
men konnte. Es wurden im Jahr 2005 insgesamt  
62.141 t Restabfall 
behandelt. Die Hauptfraktionen bilden der Hausmüll 
mit 35.285 t, 7.956 t Sperrmüll, 7.044 t Gewerbeabfall 
und 4.044 t Rückstände aus der Stadtreinigung. 
 
 
69% 
13% 
11% 7% 
Hausmüll Sperrmüll 
Gewerbeabfall Rückstände aus der Stadtreinigung 
Abb. 10: Input MBRA 2005 in % (Hauptfraktionen) 
 
 
 
 
 
 
 
 
Insgesamt wurden in der MBRA 
30.941 t Wertstoffe  
 
aussortiert. Berücksichtigt man die biologischen Ab bau- 
produkte in der 2. Stufe der MBRA (Wasser, CO 
2, Me- 
thangas), ergibt sich rechnerisch eine gesamt verwe rte- 
te Menge von 41.000 t. 
 
Die verwertete Gesamtmenge setzt sich aus 7.105 t 
Kunststoffen, 2.926 t Holz 1.721 t Eisenmetall. 575 t Pa- 
pier, 387 t Nichteisenmetall sowie geringen Mengen 
Steine zusammen. Einer thermischen Verwertung (heiz- 
wertreiche Fraktion) wurden 18.192 t zugeführt. 
58% 
10% 2% 6% 1% 
23% 
Papier/Pappe Eisenmetall 
Nichteisenmetall Kunststoffe 
Heizwertreiche Fraktion Holz, Steine 
Abb. 11: Wertstoff-Output MBRA 2005 in % 
 
3. Restabfallbehandlung,  
Verwertung und Deponierung

9 Abfallbilanz 2005 
 
  
         
         
         
         
 
3.2 Wertstoffsortierung 
Die Wertstoffsortieranlage stellt aus verschiedenen 
Wertstoffanlieferungen wie z. B. Papier, Kunststoffen, 
Metallen oder Holz sortenreine Fraktionen für die Ver- 
wertung bereit.  
 
Im Jahr 2005 wurden insgesamt 
20.795 t Wertstoffe 
 
in der Sortieranlage angeliefert. 
 
 
 
5% 2% 
71% 
3% 
16% 
3% 
Gewerbeabfälle - Wertstoffe - Gewerbeabfälle - Altholz -
Papiertonne Papier Recyclinghöfe 
Holz Recyclinghöfe Metall Recyclinghöfe 
 
Abb. 12: Hauptfraktionen Input Wertstoffsortieranlage 2005 in %  
 
 
Nach der Sortierung konnten  
20.295 t Wertstoffe  
für die weitere Verwertung bereitgestellt werden. 
 
79,0% 
0,2% 
17,6% 0,4% 
2,7% 
Altpapier Styropor Altmetall Altholz Flachglas 
 
Abb. 13: Output Wertstoffsortieranlage 2005 in % 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Abb.sverzeichnis

10 Abfallbilanz 2005 
 
 
  
         
         
         
         
 
3. 3 Verwertung organischer Abfälle   
 
In der Grünabfallkompostierungsanlage wurden im Jahr 
2005 
27.662 t Grünabfälle 
 
zu Kompost weiter verarbeitet.  
 
Davon wurden rund 9.0oo t Grünabfälle an den Recyc- 
linghöfen abgegeben, ca. 6000 t stammen aus dem 
Gewerbe, 5.000 t wurden bei der Sperrgutabfuhr einge- 
sammelt und 5300 t waren Gärrückstände aus der Bio- 
vergärungsanlage. 
 
 
 
 
22% 
8% 
32% 
18% 
1% 
19% 
Grünabfälle Gewerbe Grünabfälle Privat 
Grünabfälle Recyclinghöfe Grünabfälle  Sperrgut 
Laub Straßenreinigung Gärrückstand 
 
Abb. 14 Input Grünabfallkompostierungsanlage 2005 in %  
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
Als Anlagenoutput wurden 13.974 t Kompost und 4.368 t 
aufbereiteter Boden vermarktet. Die Zahlen sprechen 
für eine am Verwertungsmarkt orientierte Anlage. 
 
Der produzierte Kompost wurde vor allem im Bereich 
von Landwirtschaft und Gartenbau abgesetzt.  
 
44% 
7% 
37% 
6% 5% 1% 
Landwirtschaft Erwerbgartenbau Landschaftsbau 
Kleingartenanlagen Hobbygartenbau Erdenwerk 
 
Abb. 15: Absatzbereiche Grünkompost 2005 in % 
 
 
 
Die Bioabfallvergärungsanlage    verarbeitete insgesamt  
 
17.983 t organische Abfälle  
 
aus der Biotonne. Der erzeugte Gärrückstand von 5.350 t 
wurde in der Grünabfallkompostierungsanlage zu Kom-
post weiterverarbeitet.

11 Abfallbilanz 2005 
 
  
         
         
         
         
 
3.4 Deponierung  
Bis zum 31. Mai 2005 konnten die AWM Gewerbeabfälle 
und den Feinmüll aus der MBRA auf dem 2. Baubschnitt 
der Zentraldeponie Münster II ablagern. Insgesamt 
wurden dort in diesem Zeitraum Siedlungsabfälle in 
Höhe von 
18.847 t abgelagert .  
 
Im Vergleich zum Jahr 2004 verringerte sich die Ablage- 
rungsmenge um weitere 49,8 %. 
 
Am 1. Juni 2005 ging die MBRA in den Vollbetrieb. Al le 
Abfälle durchliefen nun die beiden Behandlungsstufe n. 
Die Reststoffe wurden nun auf dem 3. Bauabschnitt d er 
Zentraldeponie Münster II abgelagert. Insgesamt 
 
10.970 t behandelte Reststoffe  
 
wurden auf diesem Abschnitt deponiert. 
 
 
 
 
72,0 
6,3 
20,7 
1,3 
0,8 
0,3 5,4 
Hausmüll Sperrmüll 
Gewerbeabfall Rückstände aus Stadtreinigung 
Baurestabfälle Rückstände Abwasserreinigung 
Feinmüll MBRA 
 
Abb. 16: 2005 deponierte Siedlungsabfälle in kg je Einwohner

12 Abfallbilanz 2005 
 
 
  
         
         
         
         
 
4. 1 Siedlungsabfälle  
Die Menge der deponierten Sieldungsabfälle ist weiter 
gesunken. Dies ist auf die Vorbehandlung der Abfälle in 
der MBRA zurückzuführen. 
 
 
 
 
 
0
50000 
100000 
150000 
200000 
250000 
300000 
350000 
1990 1993 1996 1999 2002 2005 
Hausmüll Sperrmüll 
Gewerbeabfall Rückstände Abwasserreinig. 
Rückstände Stadtreinigung Baurestabfälle 
Feinmüll MBRA 
 
Abb. 17: Entwicklung deponierter Siedlungsabfälle 1990 - 2005 in t 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Verwertungsrate im Jahr 2005 ist leicht angestie- 
gen. Durch die ganzjährige mechanische Vorbehand- 
lung des Restabfalls in der MBRA konnten weitere Wert- 
stoffe einer Verwertung zugeführt werden. Die Menge 
der aussortierten Kunststoffe und die sogenannte Heiz- 
wertreiche Fraktion sind nochmals angestiegen.  
Die Mengen der anderen Wertstoffe sind ungefähr 
gleich geblieben. 
 
 
 
0
20000 
40000 
60000 
80000 
100000 
120000 
140000 
1990 1993 1996 1999 2002 2005 
Glas Papier/Pappe Verpackung 
Metalle Grünabfälle Bioabfälle 
Kunststoffe Heizwertreiche Fraktion Holz 
Abb. 18: Entwicklung der erfassten Wertstoffmengen 1990 - 2005 in t 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4. Abfallwirtschaftliche  
Entwicklung

13 Abfallbilanz 2005 
 
  
         
         
         
         
 
4.2 Wertstoffe   
Im Jahr 2005 ist die Gesamtmenge der erfassten  
Bio- und Grünabfälle  
gleich geblieben, auch die Einzelmengen sind zum Vor- 
jahr konstant. 
0
5000 
10000 
15000 
20000 
25000 
30000 
35000 
40000 
45000 
1990 
1993 
1996 
1999 
2002 
2005 
Grünabfälle Bioabfälle 
Abb. 19: Verwertete Mengen Bio- und Grünabfälle 1990 - 2005 in t  
 
Bei dem 2005 gesammelten 
 
Altglas 
 
ist ein weiterer leichter Rückgang zu verzeichnen. Dieser 
Trend dauert seit der Zunahme von PET-Flaschen an.  
 
0
1.000 
2.000 
3.000 
4.000 
5.000 
6.000 
7.000 
8.000 
9.000 
10.000 
1990 
1993 
1996 
1999 
2002 
2005 
Abb. 20: Altglassammelmengen 1990 - 2005 in t   
 
 
  
 
 
 
 
 
Papier, Pappe, Kartonagen 
 
Die Gesamtmenge ist im Vergleich zum Vorjahr gleich 
geblieben. Die Sammelmenge aus der Papiertonne ist 
konstant hoch geblieben. Auffällig sind die 
zurückgehenden Mengen aus dem gewerblichen 
Bereich besonders in den letzten zwei Jahren. 
 
 
0
5.000 
10.000 
15.000 
20.000 
25.000 
30.000 
1990 
1993 
1996 
1999 
2002 
2005 
Depotcont. / Papiertonne Recyclinghöfe Gewerbe Verwertung MBRA 
 
Abb. 21: Sammelmengen Papier, Pappe, Kartonagen 1990 - 2005 in t

14 Abfallbilanz 2005 
 
 
  
         
         
         
         
 
Die Menge der gesammelten  
 
Verpackungsleichtstoffe   
 
sind zum Vorjahr gleich geblieben. 
0
2000 
4000 
6000 
8000 
10000 
12000 
1990 
1992 
1994 
1995 
1996 
1997 
1998 
1999 
2000 
2001 
2002 
2003 
2004 
2005 
 
Abb. 22: Sammelmengen Verpackungswertstoffe 1990 - 2005 in t   
 
Auch bei der gesammelten Menge   
 
Altholz 
 
 
ist nach dem kontinuierlichen Rückgang der vergange - 
nen Jahre wieder ein Anstieg zu verzeichnen. 
 
0
1000 
2000 
3000 
4000 
5000 
6000 
7000 
8000 
1990 
1993 
1996 
1999 
2002 
2005 
Abb. 23: Altholzmengen 1990 - 2005 in t  
 
 
 
 
Bei vielen Wertstofffraktionen sind die Mengen im Jahr 
2005 im Vergleich zu den letzten Jahren mehr oder we-
niger gleich geblieben. Die eingeführten Sammelsyste- 
me haben sich bei den Münsteraner Bürgerinnen und 
Bürgern etabliert. Mit der Inbetriebnahme der MBRA 
pendeln sich die gesammelten Abfallmengen auf ein 
bestimmtes Niveau ein.

Beratungsverlauf (1)

30.03.2006 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

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Orte (1)

  • Rösnerstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0153/2006
Typ
Vorlage
Datum
24.02.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37