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AN/0060/2026

Auswirkungen und Gegenmaßnahmen der Stadt Köln bei der drohenden Doppelsperrung der linksrheinischen Bahnverbindung Köln–Bonn 2028–2030

SPD Anfrage nach § 4 15.01.2026

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Nächste Beratung: Mobilitätsausschuss, Sitzung am 03.03.2026, TOP 5.1.2

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

3411 Zeichen

An den Vorsitzenden des 
Mobilitätsausschusses  
Herrn Lino Hammer 
 
An 
Herrn Oberbürgermeister 
Torsten Burmester 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 15.01.2026 
 
AN/0060/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Mobilitätsausschuss 20.01.2026 
 
Auswirkungen und Gegenmaßnahmen der Stadt Köln bei der drohenden 
Doppelsperrung der linksrheinischen Bahnverbindung Köln–Bonn 2028–2030 
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung 
des Mobilitätsausschusses zu setzen. 
 
für die Jahre 2028 bis voraussichtlich 2030 zeichnen sich im linksrheinischen Bahnverkehr 
zwischen Köln und Bonn zwei aufeinanderfolgende bzw. sich faktisch überlagernde Großsper-
rungen ab: Zum einen ist im Zeitraum Februar bis Juli 2028 im Rahmen der „Generalsanie-
rung“ der DB eine vollständige Sperrung der linksrheinischen Strecke im Abschnitt Bonn–Hürth 
angekündigt. Zum anderen ist im Anschluss daran im Zuge der Brückenerneuerungen an der 
Luxemburger Straße und der Zülpicher Straße nach derzeitiger Planung mit einer weiteren, 
voraussichtlich bis zu 1,5-jährigen erheblichen Einschränkung bis hin zur vollständigen Unter-
brechung der Verbindung Köln-Bonn zu rechnen. 
Damit droht eine faktische Unterbrechung einer der wichtigsten Pendlerachsen der Region 
über einen Zeitraum von nahezu zwei Jahren. Die linksrheinische Strecke ist für den Berufs-, 
Ausbildungs- und Hochschulverkehr zwischen Köln, Brühl und Bonn von herausragender Be-
deutung und bereits heute stark ausgelastet. 
 
Wir halten es für zwingend erforderlich, dass Stadt, Region und Aufgabenträger gemeinsam 
alles daransetzen, eine nahezu zweijährige faktische Unterbrechung dieser zentralen Schie-
nenachse zu vermeiden oder zumindest deutlich abzumildern. 
 
 
Vor diesem Hintergrund bittet die SPD -Fraktion um die Beantwortung der folgenden 
Fragen:

- 2 - 
 
1. Welche konkreten Auswirkungen erwartet die Stadt Köln auf den Berufs- und Pend-
lerverkehr, die Erreichbarkeit der Kölner Innenstadt (Hbf., Köln Süd, Köln West) so-
wie auf den Umweltverbund insgesamt? 
2. Welche Gespräche und Abstimmungen hat die Stadt Köln bislang mit der DB InfraGo, 
go.Rheinland und benachbarten Kommunen (insbesondere Brühl und Bonn) zu die-
ser Doppelsperrung geführt? 
3. Welche Möglichkeiten sieht die Stadt, im Rahmen ihrer Zuständigkeiten, Genehmi-
gungen und Auflagen auf eine fahrgastfreundlichere Bauabwicklung hinzuwirken, ins-
besondere mit dem Ziel, Sperrzeiträume zu verkürzen, zeitweise Teilbetriebe zu er-
möglichen oder zumindest eingeschränkten Personenverkehr aufrechtzuerhalten? 
4. Wird die Stadt Köln gegenüber dem Aufgabenträger go.Rheinland sowie der Deut-
schen Bahn aktiv darauf hinwirken, alternative Bau- und Betriebskonzepte zu prüfen, 
die einen zumindest eingeschränkten Bahnbetrieb während der Bauphasen ermögli-
chen? 
5. Welche Ersatz- und Entlastungskonzepte (z. B. Zusatzverkehre der Linie 16 und 18, 
S-Bahn-Ersatz, Verstärkung des ÖPNV, Park-and-Ride-Strategien) werden derzeit 
geprüft oder vorbereitet? 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Pascal Pütz  
SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

03.03.2026 Mobilitätsausschuss
TOP 5.1.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

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Details

Aktenzeichen
AN/0060/2026
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
15.01.2026
Erstellt
15.01.2026 09:20