0945/2024
Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion DIE LINKE aus dem Verkehrsausschuss vom 05.03.2024 betreffend der Beantwortung einer Anfrage zum Einsatz von 90-Meter-Bahnen auf der Ost-West-Achse (3976/2023)
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
2313 Zeichen
Dezernat, Dienststelle III/66/664-6 Vorlagen-Nummer 27.05.2024 0945/2024 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 11.06.2024 Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion DIE LINKE aus dem Verkehrsausschuss vom 05.03.2024 betreffend der Beantwortung einer Anfrage zum Einsatz von 90-Meter-Bahnen auf der Ost-West-Achse (3976/2023) SE Bankert bittet um die Beantwortung folgender Nachfragen: 1. Die Beantwortung ist mit keinerlei Fakten zu Fahrgastwünschen unterlegt. In der Antwort ist z.B. die Rede von „Fahrgästen mit langen Reiseweiten“ als „vorrangige Zielgruppe“. Gibt es eine Fahrgastbefragung auf der Linie 1, aus der hervorgeht, welche Reiseziele die Fahrgäste tatsächlich haben? Wie viele wollen tatsächlich durch über 30 Haltestellen ans andere Ende der Stadt? Und wie viele wollen in die City oder haben andere Ziele? 2. Die Deutzer Brücke wird in der Antwort als Engpass identifiziert. Zur Haltestelle Heumarkt wird jedoch erklärt, diese sei nicht so belastet und kein Nadelöhr; nach ihrer Ansicht ein Wi- derspruch. Ein wesentlicher Grund für den Stau von Bahnen auf der Deutzer Brücke sei doch gerade, dass die Bahnen nicht auf die Haltestelle Heumarkt abfließen können. Diese brauche auch vier Bahnsteige, zumal künftig noch die Umsteigenden aus der Nord-Süd-Linie 16 hinzu- kommen. Vier Bahnsteige am Heumarkt seien aber mit 90 m-Langzügen nicht darstellbar, sondern nur mit 60 m-Zügen. Wie gedenkt man, das Nadelöhr Heumarkt zu ertüchtigen? Antwort der Verwaltung Zu Frage 1 hat BG Egerer bereits während der Sitzung mündlich abschließend Stellung ge- nommen. Zu Frage 2: Die Situation an der Haltestelle Heumarkt ist auch zukünftig nicht mit der am Neumarkt zu ver- gleichen. Zum einen zeigen die Nachfragemodelle, dass auch nach Eröffnung der Nord-Süd- Stadtbahn aufgrund der geringeren Umsteigemöglichkeiten hier mit weniger Fahrgastbetrieb als am Neumarkt zu rechnen ist, wodurch die Fahrgastwechselzeiten etwas geringer ausfal- len. Zum anderen ermöglichen bei der Tunnelvariante die zwei unabhängig voneinander an- fahrbaren Haltepositionen an der Haltestelle Neumarkt in Fahrtrichtung Deutz eine zusätzliche betriebliche Stabilisierung des Fahrplans. Gez. Egerer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0945/2024
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 27.05.2024
- Erstellt
- 07.03.2024 13:15