2897/2017
Livestream
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/13 18.09.2017 Vorlagen-Nummer 2897/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 18.09.2017 Fortführung Live-Streaming aus dem Rat der Stadt Köln (3494/2016) Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 04.04.2017 gemäß Empfehlung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergaben/Internationales Nach einstimmigen Beschluss des Rates der Stadt Köln (3494/2016) in seiner Sitzung am 04.04.2017 sollen die Empfehlungen des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfra- gen/Vergabe/Internationales berücksichtigt und der Livestream mit folgenden Maßgaben zur Erhö- hung der Reichweite fortgeführt werden. Zu den einzelnen Punkten des Beschlusses: a) Einblendung des Namens des Redners/der Rednerin und des aktuellen Beratungsge- genstandes der Tagesordnung Der Name der Rednerin bzw. des Redners und die Fraktionszugehörigkeit werden bereits ein- geblendet. Zusätzlich wird die Ziffer des aktuellen Tagesordnungspunktes angezeigt. Über ei- nen Link können die Nutzerinnen und Nutzer dann auf die entsprechenden Unterlagen im Ratsinformationssystem wechseln. Verknüpfung zum Ratsinformationssystem Eine Verknüpfung mit dem Ratsinformationssystem ist über den Link hergestellt. Zusätzlich wäre eine Verbindung über die erweiterte Sitzungsansicht grundsätzlich möglich. Bei der Dar- stellung in mobilen Endgeräten schränkt sich jedoch die Lesbarkeit ein, wenn neben dem Li- vestream nicht nur die Ziffer des Tagesordnungspunktes, sondern auch weiterer Text ange- zeigt wird. Daher wird über die Ziffer des aktuellen Tagesordnungspunktes mit einem Link zur Sitzungsunterlage geleitet. Dies wird bei der Neuausschreibung berücksichtigt. b) Darlegung der technischen Möglichkeiten zur Verbesserung der Bildführung durch eine dynamische Kameraführung (Übertragung von Wortbeiträgen aus dem Plenum) gegen- über dem AVR Durch eine weitere, dritte Kamera, die auf der Zuschauertribüne eingerichtet wird, kann auch das Plenum erfasst werden. So können auch Wortbeiträge von den übrigen Mikrofonen im Ratssaal übertragen werden. Bei dieser Kameraführung wird jedoch nicht nur die Redne- rin/der Redner im Bild erfasst. Auch die Personen, die in unmittelbarer Nähe zum Mikrofon sit- zen, sind dann im Livestream zu sehen. Technisch ist eine solche Kameraführung kein Problem, es erhöht sich jedoch der Aufwand für Ausstattung und Regie. Dies ist bei der Neuausschreibung zu berücksichtigen. Zudem muss 2 sichergestellt werden, dass keine Personen im Bild sind, die sich mit der Übertragung nicht einverstanden erklärt haben. Die rechtlichen Voraussetzungen wurden in der Ratsvorlage 3494/2016 umfassend beschrie- ben. Das entsprechende Gutachten des Rechts- und Versicherungsamtes war der Vorlage als Anlage beigefügt (https://buergerinfo.sessionnet.verwaltung.stadtkoeln.de/getfile.asp?id=583662&type=do&). c) Live-Untertitelung zur Verbesserung der Barrierefreiheit Für die Ratssitzung am 18.05.2017 wurde probeweise die Live-Untertitelung einiger Beiträge in Auftrag gegeben. Der Versuch hat gezeigt, dass eine Live-Untertitelung aufgrund der gefor- derten Schnelligkeit kaum lesbar und stark fehlerbehaftet ist. Da der Stream nicht gespeichert wird, kann keine nachträgliche Korrektur erfolgen. Hinzu kommt, dass die Darstellung auf mobilen Endgeräten sehr klein ist. Ohne Speicherung ist auch eine Live-Untertitelung nicht zielführend. Aus der Sicht des Behindertenbeauftragten der Stadt Köln kann daher derzeit auf die Live- Untertitelung verzichtet werden. Live-Gebärdendolmetscher zur Sitzung (nur auf konkrete Anfrage) Diese Forderung ist unabhängig vom Livestream zu sehen und entspricht einem Beschluss aus dem Sozialausschuss (AN/0496/2014 und AN/0282/2014). d) Mitteilung jedes aktuellen Tagesordnungspunktes der Ratssitzung über den Twitterka- nal @koeln als Pushdienst, wenn möglich individualisiert, z.B. Benachrichtigung nur über einen oder mehrere ausgesuchte TOP Grundsätzlich ist die manuelle Eingabe der TOPs über den Twitterkanal möglich. Ein eigener Hashtag (z.B. #stadtrat_live#koeln) könnte hier hilfreich sein. Bei der Vielzahl der Tagesord- nungspunkte ohne Redebeiträge, die schnell abgehandelt sind, käme die Mitteilung für inte- ressierte Bürgerinnen und Bürger aber zu kurzfristig, wenn der Livestream erst noch gestartet werden muss. Es wird daher vorgeschlagen, zu ausgewählten TOPs (z. B. Anträge und Vorla- gen, zu denen eine Debatte geführt wird) Tweets zu senden. Eine Individualisierung der Be- nachrichtigungen für einzelne Bürger/Bürgerinnen ist über Twitter nicht möglich. e) Live-Stream soll verstärkt über soziale Medien und sonstige Kommunikationsformen beworben werden Bereits aktuell wird über Twitter und Facebook sowie als Pressemeldung auf den Livestream hingewiesen. Ein Hinweis findet sich auch auf der Webseite der Stadt Köln. Zusätzlich sollen Tweets zu einzelnen TOPs erfolgen (s. unter d). f) Technische Verbesserungen für störungsfreie Übertragung Die Änderungen werden im Rahmen der Leistungsbeschreibung bei der Neuausschreibung berücksichtigt. gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2897/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.09.2017
- Erstellt
- 18.09.2017 10:01