1277/2025
Planung eines die Kölner Innenstadt umschließenden Inneren Radwegerings
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4_Anlage Potenzialabschätzung
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4 – Anlage Potenzialabschätzung
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle III/68/682/2 Vorlagen-Nummer 05.05.2025 1277/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.05.2025 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 12.05.2025 Verkehrsausschuss 13.05.2025 Planung eines die Kölner Innenstadt umschließenden Inneren Radwegerings Anlass der Mitteilung Gegenstand der vorliegenden Mitteilung ist eine Berichterstattung über den gegenwärtigen Planungsstand des so genannten Inneren Radwegerings, der die Kölner Innenstadt künftig komplett umschließen soll. Diesem Radwegering wird in Zukunft eine zentrale Bedeutung in Form einer Anschlussstelle und Verteilung für die Kölner RadPendlerRouten (im Weiteren kurz RPR bezeichnet) zukommen. Bedeutung des Radwegerings für das Kölner Radwegenetz Mit dem Radverkehrskonzept für die Kölner Innenstadt wurde im Jahr 2016 ein erster grober Linienverlauf (vgl. Anlage 1) für einen Inneren Radwegering beschlossen (1171/2016). Dieser Radwegering soll die Funktion haben, die radial auf die Innenstadt zulaufenden RPR anzu- schließen und die Verkehrsströme optimal zu verteilen (vgl. Anlage 2). Der Innere Radwege- ring zielt zudem darauf ab, den Radverkehr über deutliche Qualitätsverbesserungen zu för- dern und hierüber Verlagerungseffekte vom Kfz-Verkehr auf den Radverkehr bei Mittel- und Langdistanzen zu erreichen. Um die Routenführung vor dem Hintergrund städtebaulicher Projekte (insb. Parkstadt-Süd) zu konkretisieren, hatte die Verwaltung zuletzt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Studie befindet sich mittlerweile in einem fortgeschrittenen Stadium. Mit dem Abschluss dieser Studie rechnet die Verwaltung vsl. im dritten Quartal dieses Jahres. Im Zusammenhang mit dem Inneren Radwegering stehen die Trassenführungen der RPR. Das Konzept wurde dem Verkehrsausschuss sowie den Bezirksvertretungen 2023 über die Mitteilung 2810/2023 vorgestellt. Die Kölner RPR werden über Strecken geführt, die in den bereits beschlossenen Radhauptnetzen (grüne und gelbe Netze) enthalten sind. Die RPR bilden künftig die höchste Kategorie in der Hierarchie des Kölner Radverkehrsnetzes. Das bedeutet konkret, dass sie die höchsten Ausbaustandards erhalten, z. B. bezogen auf Dimensionierung und durchgängige Befahrbarkeit. Diese orientieren sich grundsätzlich an den Hinweisen für Radschnellverbindungen und Radvorrangrouten (H RSV) der Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen (FGSV). Die RPR verlaufen 2 grundsätzlich radial auf das Kölner Stadtzentrum zu, sodass der Innere Radwegering die an- kommenden Radverkehre bündelt und Anschlüsse an die Routen innerhalb des Bezirks 1 und die angrenzenden Bezirke optimal herstellt. Zwischenergebnisse aus der Machbarkeitsstudie Der Untersuchungskorridor der oben angesprochenen Machbarkeitsstudie für den Inneren Radwegering konzentriert sich im Wesentlichen auf den Inneren Grüngürtel, parallel verlau- fende Straßen und das geplante Stadtentwicklungsvorhaben „Parkstadt-Süd“. Der Arbeitsauf- trag der Studie lautete, in diesem Bereich eine Vorzugsroute festzulegen und dafür eine grobe Kostenschätzung vorzunehmen. Im Rahmen der Routenfindung wurden neben der Streckenqualität die Eingriffstiefe in das Stadtbild und die Landschaft, Konflikte mit anderen Verkehrsarten sowie der monetäre Auf- wand für eine spätere Realisierung berücksichtigt. Als Prämisse wurde aus Gründen des Na- tur- und Landschaftsschutzes von vornherein festgelegt, auf eine besonders schonende Rou- tenführung in den Parkanlagen des Inneren Grüngürtels zu achten. Aus diesem Grund soll der Radverkehr an dieser Stelle weitestgehend auf parallel verlaufenden Verkehrswegen wie dem Venloer Wall, der Ludolf-Camphausen-Straße, Zülpicher Wall, Luxemburger Wall und Eifelwall geführt werden. Dies ist durch eine Führung auf Fahrradstraßen möglich. Im nördlichen Ver- lauf soll der Radverkehr im Bereich der Inneren Kanalstraße straßenbegleitend geführt wer- den. Insgesamt verlaufen somit etwa Zweidrittel der Strecke auf bestehenden Verkehrswegen, die zugunsten des Radverkehrs künftig nach Möglichkeit attraktiver zu gestalten sind, wobei mit Attraktivität sowohl eine Ertüchtigung von Wegen als auch eine Neuverteilung des bestehen- den Verkehrsraums gemeint ist. Diese planerische Betrachtung bleibt den weiteren Prüfungen vorbehalten. Ein Drittel der Strecke wird innerhalb von Grünanlagen verlaufen, da alternative Wegeführungen extrem unattraktiv bzw. für den Radverkehr nicht umsetzbar sind. Die im Rahmen der Studie erfolgte Potenzialabschätzung kommt zum Ergebnis, dass der In- nere Radwegering abschnittsweise von über 10.000 Radfahrenden am Tag genutzt wird (vgl. Anlage 4). Der Radwegering wird in Teilabschnitten damit zu einer der hochfrequentierten Strecken im gesamten Kölner Stadtgebiet zählen. Routenführung im neuen Stadtentwicklungsgebiet „Parkstadt-Süd“ Ein besonderer Untersuchungsschwerpunkt der Studie liegt räumlich betrachtet zwischen dem Gleisdreieck (Höninger Weg) und der Südbrücke. Hierzu werden durch das Amt für Land- schaftspflege und Grünflächen derzeit die Planungen zur Erweiterung des Grüngürtels im neuen Stadtentwicklungsgebiet “Parkstadt-Süd“ erstellt (2446/2024 Weiterplanungsbeschluss Parkstadt-Süd). Untersucht wurden für den Bereich Parkstadt-Süd zwei Linienführungen: Eine Route innerhalb der Parkanlage (südlich der Gleisanlage) und eine weitere im Verlauf bestehender Verkehrs- wege (nördlich der Gleistrasse, u.a. über den Bonner Wall). Für insgesamt drei Szenarien wurde eine Potenzialabschätzung durchgeführt (vgl. Anlage 5). Ergebnis ist, dass die Führung innerhalb der Parkanlage die höchsten Potenziale aufweist, sofern die Radinfrastruktur ent- sprechend der Ausbaustandards einer RPR angelegt wird. Die Studie kommt außerdem zum Ergebnis, dass es ohne eine eigenständige Radverkehrsführung innerhalb der Parkstadt-Süd zu Konflikten zwischen Fuß- und Radverkehr kommt. Deswegen wird empfohlen, die Rad- wegeverbindung erstens in die Parkanlage künftig einzubetten und zweitens sie als getrennte Führung vom Fußverkehr zur vorbeugenden Konfliktvermeidung anzulegen. Da der parallel betrachtete Routenverlauf nördlich der Bahnlinie einen Teil des bereits be- schlossenen Radverkehrskonzept Innenstadt bildet, der Umsetzungshorizont für die empfoh- lene Vorzugsführung durch den Park auf der Südseite eher langfristig realisierbar erscheint, soll die Radwegeverbindung entlang des Bonner Wall und Alteburger Wall für den Radverkehr 3 möglichst in absehbarer Zeit bestandsorientiert ertüchtigt werden. Der Innere Radwegering ließe sich in diesem Stadtteil somit über verschiedene Zeithorizonte und Abschnitte stetig bis zur endgültigen Realisierung der Vorzugsvariante fortentwickeln. Gez. Egerer Anlagen Anlage 1: Radwegering RVKI Anlage 2: RPR-Netz Köln Anlage 3: Übersichtsplan Routenverlauf Innerer Radwegering Anlage 4: Potenzialabschätzung gesamter Streckenverlauf Anlage 5: Potenzialabschätzung im Bereich von Parkstadt-Süd
3_Anlage Routenführung Innerer Radwegering
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Untersuchungsabschnitte 10 Abschnitte davon 7 mit Varianten A BC D E F G H I J 20 Abschnittsvarianten Langfristige Variante „Aachener Weiher“ als Option kurzfristige Variante „Moltkestraße“ Zwei Varianten (nördl./südl. der Bahntrasse) 3 - Anlage Routenführung Innerer Radwegering 4 – Anlage Potenzialabschätzung 5 – Anlage Potenziale Detailbetrachtung im Abschnitt Eifelstraße bis Südbrücke Szenario 1: Südvariante wird als RPR ertüchtigt Szenario 2: Nordvariante wird als RPR ertüchtigt Szenario 3: Beide werden als RPR ertüchtigt Weitere Annahmen: • Radinfrastruktur auf der Nordseite bleibt (bestandsnah) erhalten. • In der Parkanlage wird ein unabhängiger Radweg (Breite: 4,00 m) errichtet. Weitere Annahmen: • In der Parkanlage ist eine Infrastruktur enthalten, die durch den Radverkehr genutzt wird. Anders als bei einer RPR erhöht sich der Widerstand durch eine umwegigere Linienführung und Mischflächen mit dem Fußverkehr. • Der Bonner Wall wird auf das Niveau einer RVR gebracht. Weitere Annahmen: • Der Bonner Wall wird auf das Niveau einer RVR gebracht. • In der Parkanlage wird ein unabhängiger Radweg (Breite: 4,00 m) errichtet.
5_Anlage Potenziale Detailbetrachtung_Szenarien
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5 – Anlage Potenziale Detailbetrachtung im Abschnitt Eifelstraße bis Südbrücke Szenario 1: Südvariante wird als RPR ertüchtigt Szenario 2: Nordvariante wird als RPR ertüchtigt Szenario 3: Beide werden als RPR ertüchtigt Weitere Annahmen: • Radinfrastruktur auf der Nordseite bleibt (bestandsnah) erhalten. • In der Parkanlage wird ein unabhängiger Radweg (Breite: 4,00 m) errichtet. Weitere Annahmen: • In der Parkanlage ist eine Infrastruktur enthalten, die durch den Radverkehr genutzt wird. Anders als bei einer RPR erhöht sich der Widerstand durch eine umwegigere Linienführung und Mischflächen mit dem Fußverkehr. • Der Bonner Wall wird auf das Niveau einer RVR gebracht. Weitere Annahmen: • Der Bonner Wall wird auf das Niveau einer RVR gebracht. • In der Parkanlage wird ein unabhängiger Radweg (Breite: 4,00 m) errichtet.
1_Anlage_RVKI_1171_2016_Radschnellwegring
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1 - Anlage Radwegering RVKI
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (11)
- Ludolf-Camphausen-Straße
- Moltkestraße
- Höninger Weg
- Luxemburger Wall
- Alteburger Wall
- Zülpicher Wall
- Venloer Wall
- Eifelstraße
- Bonner Wall
- Eifelwall
- Südbrücke
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Details
- Aktenzeichen
- 1277/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 05.05.2025
- Erstellt
- 25.04.2025 13:28