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2727/2023

Beantwortung der schriftl. Anfrage der Fraktion Die Linke für die Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 24.08.2023 (AN/1367/2023) betreffend Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Kliniken der Stadt Köln sowie Dach- und Fassadenbegrünung

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 13.09.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 21.09.2023, TOP 1.2.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4277 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer  13.09.2023 
 2727/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 21.09.2023 
 
Beantwortung der schriftl. Anfrage der Fraktion Die Linke für die Sitzung des 
Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 24.08.2023 (AN/1367/2023) betreffend 
Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Kliniken der Stadt Köln sowie Dach- und 
Fassadenbegrünung 
Im Rahmen des Mediationsverfahrens „Klimawende Köln“ mit der Rheinenergie – bei 
dem Dachflächen aus dem Gebäudebestand der Stadt Köln mit Photovoltaik - Anla-
gen ausgestattet werden sollen – hat die Fraktion DIE LINKE eine Anfrage gem. § 4 
der Geschäftsordnung des Rates eingebracht. Die Fragen der Fraktion DIE LINKE 
und die Antworten der Verwaltung, die in Abstimmung mit der Geschäftsführung der 
Kliniken der Stadt Köln und der städtischen Koordinationsstelle Klimaschutz erfolgten, 
sind nachfolgend dargestellt: 
 
1. Gab es schon eine Kontaktaufnahme der Kliniken der Stadt Köln gGmbH mit dem 
Klimarat oder einer anderen Anlaufstelle, um die Überprüfung einer Installation von 
Photovoltaikanlagen in Auftrag zu geben und wenn ja, was resultierte daraus?  
 
Antwort:  
Die Koordinationsstelle Klimaschutz und die Kliniken der Stadt Köln standen im 
Rahmen einer Konzeptentwicklung für das Klinikgebäude in Merheim sowie das 
Kinderkrankenhaus mit einer Studenten-/Forschungsgruppe der TH Köln im Jahr 
2021 im Austausch. 
 
Es gab bereits Gespräche mit der Fa. Siemens, die ihr Photovoltaik-Konzept 
vorgestellt hat. Da zur Realisierung hohe Investitionen notwendig wären, wurde das 
Projekt aufgrund der finanziellen Situation der KdSK nicht weiterverfolgt. 
 
 
2. Wenn es noch keine Kontaktaufnahme gab, wie sollten die Kliniken der Stadt Köln 
gGmbH vorgehen, um eine solche Überprüfung zeitnah erfolgen zu lassen oder sie 
selber in Auftrag zu geben? 
 
Antwort: 
Für die drei Standorte sind derartige Gespräche zum heutigen Zeitpunkt aufgrund 
der Entscheidung für das Zukunftsmodell 1+0 nicht zielführend. Im Übrigen wird auf 
Antwort zu Ziffer 1 verwiesen.

2 
 
 
 
3. Welche konkreten Pläne seitens der Kliniken der Stadt Köln zur Anlage von Dach- 
und Fassadenbegrünung, ggf. in Verbindung mit der Installation der Photovoltaik 
gibt es und wie sehen diese aus? 
 
Antwort: 
Nach Verabschiedung des Masterplans für den Standort Merheim ist die 
Hinzuziehung eines Gebäudeenergieberaters o.ä. sinnvoll, um die Bestandsbauten 
zu untersuchen und Empfehlungen auszusprechen. Bei den zu errichtenden 
Neubauten muss das dann gültige GebäudeEnergieGesetz (GEG) eingehalten 
werden. Hier werden Konzepte mit Photovoltaik und Dach-/Fassadenbegrünung ein 
wichtiger Bestandteil sein. Allgemein betrachtet bietet das 1+0 Konzept bessere 
Erfolgschancen bei der Umsetzung von solchen Vorhaben. 
  
 
4. Welche Fördermöglichkeiten auf Bundes-, Landes-, und kommunaler Ebene 
könnten die Kliniken der Stadt Köln GmbH für die Begrünung der Dächer und 
Fassaden, bzw. die Installation von Photovoltaik erhalten? 
 
Antwort:  
Im März 2023 hat bspw. das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des 
Landes NRW (MAGS) ein Förderprogramm über 100 Mio. € „Zur Steigerung der 
Energieeffizienz in Krankenhäusern“ aufgelegt, das auch grundsätzlich die 
Installation von Photovoltaik Anlagen beinhaltet.  
 
Gefördert werden sollen jedoch in erster Linie kurzfristige Maßnahmen, die nicht 
vor dem 1.1.2023 begonnen wurden und bis 31.12.2023 vollständig abgewickelt 
sein müssen. Größere Projekte zur Vergabe, Planung und Ausführung einer 
Photovoltaik Anlage haben längere Vorbereitungszeiten, so dass sie im 
Allgemeinen nicht in den Förderzeitraum fallen. 
 
 
5. Gibt es schon erste Erfahrungswerte von in Köln ansässigen Firmen mit großen 
Dachflächen und installierten Photovoltaik- Anlagen, an der sich die Stadt und ihre 
Tochtergesellschaften ein Beispiel nehmen könnten und wie sehen dieses aus? 
 
Antwort:  
Bekannt ist, dass die Ford Werke in Kooperation mit der RheinEnergie AG eine PV-
Anlage realisiert hat. Die Deutz AG hat eine PV-Anlage im 2. Quartal 2023 erstellt. 
 
Darüber hinaus liegen der Koordinationsstelle Klimaschutz dazu keine Daten vor.  
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf (1)

21.09.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2727/2023
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
13.09.2023
Erstellt
24.08.2023 08:42