AN/1881/2023
Fragen zum Bericht der Sozialraumkoordinationen im Bezirk Köln-Mülheim
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Anfrage 3 Fragen zum Bericht der Sozialraumkoordinationen im Bezirk Köln- Mülheim
4038 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 23.10.2023
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Fragen zum Bericht der Sozialraumkoordinationen im Bezirk Köln-Mülheim
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
am 30.08.2023 veröffentlichten die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Mülheim
(Mülheim-Nord/ Keupstraße / Stammheim; Buchforst/ Mülheim-Süd; Höhenhaus/
Dünnwald; Buchheim/ Holweide) eine Analyse der Beratungssituation im Bezirk.
https://buchforst-muelheim-sued.sozialraumkoordination.koeln/3273/3464.html
Auf Grundlage einer Befragung im Jahr 2022 sowie einem Workshop 2023 kommen
die Autor*innen zum Schluss, "dass im Bezirk Mülheim ein breites, an diverse
Zielgruppen gerichtetes Beratungsangebot vorhanden ist. Allerdings kann die
aktuelle Beratungslandschaft den immer höher werdenden Bedarf an Beratungen
nicht immer auffangen."
Der Bericht geht auf die Finanzierung und die Personalsituation, die Bedarfe der
Beratenden sowie Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit u.a. mit städtischen
Ämtern ein und formuliert Verbesserungsvorschläge.
Der Wegfall der offenen Sprechzeiten des allgemeinen sozialen
Dienstes (ASD) des Bezirksjugendamtes Mülheim wurde als negative
Entwicklung für die Ratsuchenden angesehen.
Die Schnittstelle zum ASD mit ihren Beratungs- und Unterstützungsangeboten
stellt für viele Beratungsstellen ein wichtiges Angebot dar, um Familien in
Hilfesysteme, insbesondere im Kontext Hilfen zur Erziehung, einzubinden.
Im Zusammenhang mit der Darstellung und den Vorschlägen bitten wir um die
Beantwortung folgender Fragen:
1. In welchen Bereichen nimmt die Stadt Köln im Bezirk Mülheim erhöhte
Beratungsbedarfe wahr und wie plant sie, mit den gestiegenen Bedarfen
umzugehen?
2. Der Bericht legt nahe, dass die Mehrzahl der Beratung im Bezirk nicht in
regelfinanzierten Angeboten, sondern durch Projektfinanzierung und
Ehrenamtliche geleistet wird. Gibt es seitens der Stadt Köln Strategien,
mehr Beratungsangebote langfristig (beispielsweise durch
Anschlussfinanzierungen) im Bezirk zu etablieren, und wenn ja, in welchem
Bereich?
3. Die Rückmeldungen im Bericht legen nahe, dass die Fallarbeit der
Beratungsstellen mit einzelnen Ämtern, darunter besonders auffallend dem
Ausländeramt der Stadt Köln, durch Nichterreichbarkeit stark erschwert ist. Mit
welchen Strategien stellt das Ausländeramt der Stadt Köln die Erreichbarkeit
für die Bewohner*innen der Stadt, sowie einen guten fachlichen Austausch mit
den Beratungsstellen sicher, bzw. plant diese perspektivisch zu verbessern?
4. Wie kann ein offizieller Austausch zwischen Verwaltung, Beratungsstellen und
politischen Mandatsträger*innen organisiert werden, um die im Bericht
aufgeführten kritischen Themen zu besprechen und Lösungen zu finden?
5. Was sind die Gründe für den Wegfall der offenen Sprechzeiten des
Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) des Bezirksjugendamtes Mülheim und
ist es möglich dieses wertvolle Angebot mittelfristig wieder zu etablieren?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (2)
- Keupstraße
- Wiener Platz 2a
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1881/2023
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 24.10.2023
- Erstellt
- 24.10.2023 09:38