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V/0489/2017

Entwicklungskonzept Dingbängerweg, Anträge A-W/0029/2014 und A-W/0028/2017

Vorlagen 27.09.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 16.11.2017, TOP 6.2

Beschlussvorlage

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Anlage 3

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Beschlussvorlage

12190 Zeichen

V/0489/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Entwicklungskonzept Dingbängerweg, 
Anträge A-W/0029/2014 und A-W/0028/2017 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
16.11.2017 Bezirksvertretung Münster-West Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Bezirksvertretung Münster-West nimmt das Prüfergebn is der Verwaltung zu den o. g. A n-
trägen zur Kenntnis.  
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, die vorliegende Planung im Rahmen einer Informationsvera n-
staltung mit den Anliegern und der Bürgerschaft zur Diskussion zu stellen. 
 
3. Die Anträge A-W/0029/2014 und A-W/0028/2017 sind insoweit aufgegriffen und erledigt. 
 
Begründung: 
Mit den o. g. im Betreff gleichlautenden Anträgen der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-
West wurde die Verwaltung beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten, wie der Dingbängerweg zw ischen 
Weseler Straße und Mecklenbecker Straße unter Berücksichtigung der Nutzungsansprüche aller Ver-
kehrsarten und der Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger entwickelt werden kann.  
 
Diese Vorschläge sollen dann im Rahmen von Bürger - und Anliegerbeteiligungen im Stadtteil vorg e-
stellt und zur Diskussion gestellt werden. 
 
Nach Prüfung der beiden Anträge durch die mit Verkehrsfragen befassten Fachämter der Verwaltung 
und durch die Polizei stellt sich das Ergebnis wie folgt dar: 
 
Bestand 
Mit Wirkung z um 01. Januar 2016 wurde gemäß § 8 Abs. 3 Straßen - und Wegegesetz des Landes 
NRW (StrWGNRW) die neue Entlastungsstraße Fritz -Stricker-Straße zur Kreisstraße K 5 aufg estuft 
und der Din gbängerweg im Bereich zwischen der Weseler Straße und Mecklenbecker Straß e zur 
Gemeindestraße abgestuft. Die Baulast für beide Straßen liegt weiterhin bei der Stadt Münster.  
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0489/2017 
Auskunft erteilt: 
Herr Koops 
Ruf: 
492-6156 
E-Mail: 
GKoops@stadt-muenster.de  
Datum: 
03.11.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0489/2017 
Nach einer aktuellen am 24.11.2015 durchgeführten Verkehrszählung ist festzustellen, dass sich das 
Verkehrsaufkommen im Vergleich zu früheren Zählungen in den parallelen Straßen wesentlich verän-
dert hat.  
 
Bei einem Vergleich der Verkehrserhebungen aus dem Jahr 2011 und aus dem Jahr 2015 lassen sich 
signifikante Unterscheide feststellen. Das durchschnittliche tägliche  Verkehrsaufkommen (DTV) aus 
dem Jahr 2011 betrug auf dem Dingbängerweg 11.000 Fahrzeuge/24h. Das Verkehrsaufkommen aus 
der aktuellen Messung beträgt auf dem Dingbängerweg insgesamt 7.800 Kfz/24h. Die aktuelle Ve r-
kehrszählung bestätigt, dass eine Verlagerung des fli eßenden Verkehrs aus den para llelen Straßen 
auf die neue Entlastungsstraße Fritz -Stricker-Straße mit einem Verkehrsau fkommen von ca. 6.900 
Kfz/24h stattgefunden hat. 
 
Zudem wurden seitens der Verwaltung die Richtungsschilder und Hinweisschilder an den neuen Ei n-
mündungspunkt der Entlastungsstraße verlegt, sowie als wesentlicher Baustein an der umg estalteten 
Kreuzung Dingbängerweg/Mecklenbecker Straße eine neue Ampelsteuerung in Betrieb genommen. 
Diese Steuerung bevorzugt die Linksabbieger aus dem nördlichen Dingbängerweg und die Recht s-
abbieger aus der östlichen Mecklenbecker Straße und die Fahrbeziehungen aus dem und in den 
Dingbängerweg erhalten deutlich weniger Grünzeit als früher. Mit diesem Ma ßnahmenpaket ist es 
gelungen den Dingbängerweg vom Fremdverkehr zu entlasten.  
 
Für die Anli eger der einmündenden Straßenzüge Wiedehagen, Schürbusch, Schlautstiege und 
Brockmannstraße – perspektivisch auch die Mayerbeerstraße – ist  der Dingbängerweg eine Haup t-
erschließungsachse und einzige Verbindung zum übergeordneten Straßennetz. Alternative W egefüh-
rung erschließt sich nur dem Rad- und Fußgängerverkehr. 
 
Der nördliche Bereich des Dingbängerweges wird heute von der Buslinie 10 im 20 -Minuten-Takt be-
dient. Die Buslinie 10 fährt von der Mecklenbecker Straße über den Dingbängerweg in die Str aße Am 
Hof Hesselmann, wo sie die Bushaltestelle „St. Anna-Kirche“ bedient.  
 
Der südliche Bereich des Dingbängerweges ist an das bestehende ÖPNV -Netz an der Weseler Str a-
ße angebunden. 
 
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt im gesamten Abschnitt 50 km/h. 
 
Die vorhandene Situation im gesamten Abschnitt des Dingbängerweges stellt sich wie folgt dar: 
 
In dem Knotenpunkt Dingbängerweg/Weseler Straße ist der Querschnitt aufgrund der separaten 
Linksabbiegespur und der baulichen Mittelinsel aufgeweitet. Ansonsten we ist die Fahrbahnbreite des 
Dingbängerweges eine Breite von ca. 7,00 m auf. Die Nebenanlagen auf beiden Seiten des Din g-
bängerweges gliedern sich in einem 2,00 m breiten Radweg inklusive Sicherheitstren nstreifen und 
einen 2,50 m breiten Gehweg. 
Hiervon abweichend ist im Bereich des Dingbängerweges 50 -56 und 66 -80 der Straße nquerschnitt 
auf der westlichen Seite zugunsten von 16 öffentlichen Längsstellplätzen aufgeweitet. Zur Begr ünung 
und Auflockerung des Straßenbildes sind im westlich gelegenen Gehweg 39 Baum pflanzungen in 
unregelmäßigen Abständen vorhanden. Durch die Anordnung der Baumscheiben im Ge hweg ist die 
Benutzung der Gehwege an dieser Stelle sehr eingeschränkt.   
 
Planung 
Mit der Fertigstellung der neuen Entlastungsstraße wurde der Dingbängerweg entsp rechend der g e-
änderter Verkehrsbedeutung aus dem klassifizierten Straßennetz entlassen und weist heute ein deut-
lich reduziertes Verkehrsaufkommen auf. Die Abstufung zur Gemeindestraße wurde bereits durchg e-
führt.  
 
Unabhängig hiervon bleibt der Dingbängerwe g die Haupterschließung für den Ortsteil Meckle nbeck 
und Bestandteil des Feuerwehrvorbehaltsnetzes der Stadt Münster.

- 3 - 
V/0489/2017 
Bei dem verkehrstechnischen Entwurf wurde ein Planungsbereich vom Meckelbach bis zur Wes eler 
Straße festgesetzt, um ein einheitliches St raßenbild entsprechend den nachrichtlichen Darste llungen 
im B-Plan Nr. 396 Mecklenbeck – Weselerstraße/Dingbängerweg/Egelshove entwickeln zu können. 
Der Planungsbereich erstreckt sich somit in den Grenzen Weseler Straße bis zum M eckelbach über 
eine Länge von 750 m. Der vorhandene Rege lquerschnitt wird unter Berücksicht igung der im B -Plan 
festgesetzten Straßenbegrenzungslinie von 16,00 m auf ca. 19,50 m aufgewe itet. Hierbei wird die 
östlich gelegene Straßenbegrenzungslinie unverändert übernommen. 
 
Entsprechend den verbleibenden Verkehrsbedürfnissen soll dieser Abschnitt des Dingbängerw eges 
auf ein stadtverträgliches Maß zurückgebaut werden.  
 
Unter Beachtung der zuvor genannten Rahmenbedingungen wurden folgende Zielvorgaben und En t-
wicklungspotentiale bei der Planung berücksichtigt: 
 
- Rückbau der Fahrbahn von 7,00 m auf 6,50 m (maßgebender Begegnungsfall Bus/Bus) in 
Verbindung mit einer grundlegend neuen Querschnittsaufteilung unter Ausnutzung der im B-
Plan festgesetzten Straßenbegrenzungslinien. 
 
- Der vorhandene Regelquerschnitt wird von 16,00 auf 19,50 m zugunsten von beidseitig ver-
setzten Längsparkplätzen und zusätzlicher Baumscheiben aufgeweitet. 
 
- Unter Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Flächen lassen sich Radwege in einer Breite 
von 2,10 m inklusive Sicherheitstrennstreifen und Gehwege in einer Breite von 2,50 m bis 3,25 
m einplanen. 
 
- Die vorhandenen Kanäle und Versorgungsleitungen wurden bei der Standortauswahl der 
Baumscheiben berücksichtigt. 
 
- Zur Verbesserung der Wachstumsbedingungen wurden die vorhandenen Baumscheiben, die 
sich unter den o. g. Kriterien in den Parkstreifen integrieren lassen, auf mind. 6 m² vergrößert. 
18 Bäume, die bei der Planung nicht berücksichtigt werden konnten, müssen entfallen. 
 
- Die vorhandene Fußgängerlichtsignalanlage wurde im Bestand so belassen (Schulwegsiche-
rung) und an die neue Querschnittsaufteilung angepasst. 
 
- Um die Querungssituation des Dingbängerweges zu verbessern, berücksichtigt die Planung 
zwei zusätzliche Mittelinseln. In Höhe des Einkaufszentrums und im Zugangsbereich zur Pe-
ter-Wust-Schule wird eine 2,50 m breite Mittelinsel eingeplant.  
 
- Durch die Neuaufteilung des Straßenquerschnittes werden 44 Längsstellplätze realisiert, dies 
sind 28 zusätzliche gegenüber dem Bestand.  
 
- Der Knotenpunkt Weseler Straße/Dingbängerweg wurde in der Planung berücksichtigt.  
Die vorhandenen Fahrspuren bleiben wie im Bestand bestehen. Die Mittelinsel wird zu Lasten 
der Fahrbahn auf 2,50 m verbreitert, um so den barrierefreien Ausbau an dieser Querungsstel-
le sicherzustellen. 
            Die in der Anregung beantragte Verbesserung der Verkehrssituation an der Kreuzung            
            Dingbängerweg/Weseler Straße (Poco-Ausfahrt) kann aufgrund der fehlenden Flächen  
            nicht umgesetzt werden.   
            Der Poco-Möbelmarkt wird über den signalisierten Knotenpunkt Weseler Straße/ Ding-  
            bängerweg erschlossen. Die Zufahrt liegt leicht versetzt gegenüber der Einmündung des                   
            Dingbängerweges. Die Signalisierung der Ausfahrt Poco erfolgt parallel zum Dingbänger-          
            weg. Eine Ausfahrt in alle Fahrtrichtungen könnte nur erfolgen, wenn die Knotenpunktsge- 
            ometrie verbessert würde (Beseitigung des Versatzes). Hierfür wäre jedoch Grunderwerb   
            von ca. 60 m ² aus der westlich der Zufahrt gelegenen Privatfläche erforderlich. Die Not-   
            wendige Fläche zur Beseitigung des Versatzes konnte bis heute durch die Fa. Poco nicht

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V/0489/2017 
            erworben werden. Aus diesem Grunde musste die in der Örtlichkeit vorhandene Verkehrs- 
            regelung gewählt werden, die nur ein Verlassen des Grundstücks nach rechts zulässt. 
             
 
Die geplanten Querungsanlagen verbessern nicht nur die Querungssituation des Dingbängerweges, 
sondern tragen auch im Bereich der Kita, Schule und am Ortseingang zur Verkehrsberuhigung bei. 
 
Grundsätzlich müssen auch alle vorhandenen und geplanten Querungsanlagen barrierefrei ausg e-
baut werden, damit sie für Menschen mit sensorischen und motorischen Einschränkungen einde utig 
auffindbar und sicher nutzbar sind. Die geplanten Mittelinseln werden in einer Breite von 2,50 m au s-
gebaut, um einen barrierefreien Ausbau sicherzustellen. Die Aufstellflächen im Zuge der Mitt elinsel 
können aufgrund von Flächenmangel nur in einer Breite von  0,85 m ausgeführt werden. Die Aufstel l-
flächen im Bereich der vo rhandenen Fußgängerlichtsignalanlage weisen eine Breite von ca. 2,00 m 
auf. 
 
Aufgrund des Rückbaus der Straße um 0,50 m als auch in Folge der Ein - und Ausparkvorgängen zu 
den neuen anliegenden  Längsstellplätzen ist mit einem niedrigen Geschwindigkeitsniveau zu rec h-
nen. Dem Fußgänger - und Radverkehr bleiben die vorhandenen Verkehrsflächen in vollem Umfang 
erhalten. Die Aufenthaltsqualität der Fußgänger wird sich in Folge der größeren Distanz zur Fahrbahn 
durch die Anlage des Längsparkens mit integrierter Baumbepflanzung positiv bemerkbar machen. 
 
Kosten 
Der Kostenvoranschlag für diese Maßnahme beläuft sich auf ca. 3.5 00.000,00 €. Die Maßnahme ist 
bislang im städtischen Haushalt nicht veranschlagt.  
Vorbehaltlich der Erkenntnisse aus dem Bodengutachten werden Anliegerbeiträge nach dem Ko m-
munalabgabengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (KAG) erhoben.  
Die Höhe der KAG -Beiträge richtet sich nach der Art der Baumaßnahme (z. B. Fahrbahn, Radweg, 
Beleuchtung, Gehweg, Parkstreifen) und liegt heute in der Größenordnung zwischen 40% und 80% 
der beitragsfähigen Kosten. 
 
Die Maßnahme ist derzeit nicht im Haushaltsplan veranschlagt. Die weiteren Planungsschritte können 
erst nach Sicherstellung der Finanzierbarkeit aufgenommen werden.  
 
Weiteres Vorgehen 
 
Die Verwaltung empfiehlt, die vorliegende Planung in einer einmaligen Informationsveransta ltung mit 
Bürgerinnen und Bürgern zur Diskussion zu stellen. Aufgrund gegenwärtiger Prioritäten sowie fehlen-
der Personalressourcen kann dies voraussichtlich erst in der 2. Jahreshälfte 2018 stattfinden. 
 
I.V. 
 
 
gez. 
 
Denstorff 
Stadtbaurat 
 
Anlagen: 
Anlage 1: Antrag der CDU-Fraktion, lfd. Nr. A-W/0029/2014 
Anlage 2: Antrag der CDU-Fraktion, lfd. Nr. A-W/0028/2017 
Anlage 3: Lagepläne

Anlage 3

124 Zeichen

Anlage 2 Blatt 1 zur Vorlage V/0489/2017

Anlage 2 Blatt 2 zur Vorlage V/0489/2017

Anlage 2 Blatt 3 zur Vorlage V/0489/2017

Anlage 2

3778 Zeichen

Anlage 2 zur V/0489/2017

Münster, 27.06.2017

An den

Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster — West A-W1/0028/2017
Herrn Stephan Brinktrine

Pantaleonplatz 7

48161 Münster

Enutwicklungskonzept Dingbängerweg
Die Verwaltung wird beauftragt,

gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Mecklenbeck, den Anliegern, den
Geschäftsleuten und den Vertretern der zentralen Mecklenbecker Einrichtungen eine
Stadtteilwerkstatt zur Entwicklung des Dingbängerwegs durchzuführen, um eine gemeinsame
vertiefende Abwägung der unterschiedlichen Interessen und Zielvorstellungen und einen
größtmöglichen Ausgleich zwischen diesen zu erreichen.

In diesem Rahmen sollen unter anderem folgende Fragen in einem durch die Verwaltung

“ moderierten Prozess erarbeitet werden:

® Welche Maßnahmen eignen sich, um dem Dingbängerweg mehr Attraktivität und
Aufenthaltscharakter zu verleihen (z.B. durch zusätzliche Angebote, Schaffung
weiterer Kommunikationsflächen und identitätsstiftender Elemente)?

« Welche Maßnahmen können getroffen werden, um die Verkehrssicherheit für
Radfahrer und Fußgänger, insbesondere im Umfeld von Schule und Kindergärten
(z.B. beim Queren des Dingbängerwegs) zu verbessern?

e \Vie kann weiterer Parkraum geschaffen werden?

® Wie kann ortsfremder Durchgangsverkehr zur Nutzung qualifizierterer Wege motiviert

« werden bei Erhaltung der Erreichbarkeit der Geschäfte und Einrichtungen und
Berücksichtigung der besonderen Erfordernisse von Feuerwehr, Rettungswache und
ÖPNV

Die Verwaltung erstellt auf Basis der Ergebnisse der Stadtteilwerkstatt eine Planung, ggf.
nach fachlichen Gesichtspunkten Detailplanungen, insgesamt mit Kostenschätzung(en) und
finanzieller Anliegerbeteiligung, vor. Diese sollen der Bürgerschaft vorgestellt und dann den
politischen Gremien zur Abstimmung vorgelegt werden.

Begründung:

Mecklenbeck wächst durch neue Wohnquartiere in Mecklenbeck-Mitte und am Schwarzen
Kamp und perspektivisch im Süden Mecklenbecks.

Der Dingbängerweg beherbergt wesentliche zentrale Stadtteilangebote. Die fertiggestellte
Ortsumgehung Fritz-Stricker-Straße schafft die Voraussetzung, dem gewachsenen
Ortszentrum einen identitätsstiftenden Charakter zu geben. Die bevorstehende Bebauung der
letzten zentralen Flächen rund um die Feuerwache mit Wohnungen und Geschäftshäusern
beinhaltet die letzte Chance, das Zentrum (z.B. mit zusätzlichen medizinischen,
‚ gastronomischen o.ä. Angeboten) weiterzuentwickeln.

Am Dingbängerweg befinden sich Wohn- und Geschäftshäuser, Schulen, Kindergärten und
Senioreneinrichtungen, kulturelle und kirchliche Einrichtungen und auch die Feuerwehr-/
Rettungswache in unmittelbarer Nachbarschaft. Damit ergeben sich unterschiedliche,
teilweise auch widerstreitende Interessenlagen, die bei einer Weiterentwicklung des
Dingbängerwegs zu berücksichtigen sind. Daher muss über einen konstruktiven
Moderationsprozess ein Ausgleich zwischen unterschiedlichen Zielvorstellungen — auch unter
Berücksichtigung der Auswirkung auf Nachbarstraßen — gefunden werden. Eine
Stadtteilwerkstatt bietet mehr Möglichkeiten, die Vor- und. Nachteile vorgeschlagener
Maßnahmen gemeinsam abzuwägen, als eine einmalige Bürgerinformationsveranstaltung
herkömmlicher Art.

Für die Veränderung eines so großen und sensiblen Bereichs erscheint ein schrittweises
Vorgehen mit der Möglichkeit von Korrekturen sinnvoll.

Bereits 2014 hatte die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West angeregt, über
eine intensive Bürgermitwirkung die unterschiedlichen aus der Bürgerschaft vorgebrachten
Vorschläge zu diskutieren und in einem abgestimmten Entwicklungskonzept für den
Dingbängerweg zusammenzuführen.

Gezeichnet:

Bernd Krekeler
Peter Wolfgarten
Thomas Bartelt
Thomas Lilge

Peter Hamann

Nils Schappler
Christian Hinzmann

STEGE

Anlage 1

32 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0489/2017

Beratungsverlauf (1)

16.11.2017 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 6.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Weseler Straße
  • Mecklenbecker Straße
  • Brockmannstraße
  • Dingbängerweg 11
  • Fritz-Stricker-Straße
  • Am Hof Hesselmann
  • Schlautstiege
  • Wiedehagen
  • Schürbusch
  • Egelshove

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0489/2017
Typ
Vorlagen
Datum
27.09.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37