AN/1617/2023
TOP 3.1.1: ÖPNV gerecht erweitern und stärken: Sozialticket für 19 Euro in Köln auf den Weg bringen
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
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Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln EM Zimmermann Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 07.09.2023 AN/1617/2023 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 07.09.2023 TOP 3.1.1: ÖPNV gerecht erweitern und stärken: Sozialticket für 19 Euro in Köln auf den Weg bringen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Änderungsantrag auf die Tagesord- nung der nächsten Sitzung des Rates zu setzen. Der Beschluss wird wie folgt geändert: Beschluss: 1. Der Kölner Stadtrat fordert begrüßt die Planungen der die Landesregierung NRW auf, sich dem Vorbild anderer Bundesländer anzuschließen und ein über die bisherigen Planungen (39 Euro) hinausgehend ermäßigtes Sozial-Ticket für monatlich 239 Euro anzubieten. Darüber hinaus fordert er die Bundesregierung auf, die Finanzierung des Deutschland-Tickets auch über 2024 dauerhaft sicherzustellen. 2. Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Stadtverwaltung, in Kooperation mit der KVB ein 19-Euro-darüber hinaus subventioniertes Deutschlandticket für Köln-Pass-Inha- ber*innen zu prüfen. ermöglichen, indem Mittel aus dem Stärkungspakt NRW bei der Stadt beantragt werden. (Hilfsweise könnte das bestehende Köln-Pass-Ticket auf 19 Euro reduziert werden.) 3. Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Stadtverwaltung, gemeinsam mit der KVB zu prüfen, wie auch langfristig ein 19-Euro-Ticket für die bisherige Gruppe der Köln- Pass-Nutzer*innen (MobilPass-Monatsticket und Abo) eingeführt werden kann. Begründung: - 2 - Die Einführung des Deutschlandtickets stellt die bisherigen Tarifgestaltungen auch auf kom- munaler Ebene in Frage und bietet neben den finanziellen Risiken auch Chancen für eine Vereinfachung der Tariflandschaft. Da hier der Bund massiv in die Tarifautonomie der Län- der, bzw. Verkehrsverbünde eingreift, ist es umso wichtiges, dass auch vom Bund die ent- sprechenden finanziellen Mittel – ergänzt durch entsprechende Landesmittel – dauerhaft be- reitgestellt werden und die finanziellen Zusatzlasten nicht aus den kommunalen Haushalten gestemmt werden müssen. Um auch weiterhin Mobilität für alle Kölner*innen zu ermöglichen, werden Stadtverwaltung und KVB beauftragt, zu prüfen, ob kurzfristig zum Beispiel Mittel des Stärkungspaktes NRW und langfristig ggf. die bisherigen (kommunalen) Zuschüsse für den MobilPass genutzt wer- den können, das Deutschlandticket weiter zu subventionieren. Eine nur einmalige finanzielle Hilfe für einen begrenzten Zeitraum (z.B. Herbstferien) ist dabei nicht zielführend. Neben den finanziellen Aspekten sind dabei auch die Vereinfachung der Berechtigungsprüfung zu be- rücksichtigen. Mit freundlichen Grüßen gez. gez. gez. Lino Hammer GRÜNE-Fraktionsgeschäfts- führer Niklas Kienitz CDU-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite FDP-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer gez. Thor Zimmermann GUT Köln
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1617/2023
- Typ
- Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
- Datum
- 07.09.2023
- Erstellt
- 07.09.2023 13:44