Mandari Insight

BKA 0797

Vorstellung des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für das Rheinische Revier, Frau Eva Stork (MUNV NRW)

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss 25.11.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Braunkohlenausschuss, Sitzung am 25.11.2022, TOP 6.

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anlage1_bisherigeundkünftigeAnsätze.jpg)

· application/pdf

Ansehen

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Vorstellung des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für das Rheinische Revier, Frau Eva Stork (MUNV NRW))

· application/pdf

Ansehen

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Kopfbogen)

· application/pdf

Ansehen

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anlage1_bisherigeundkünftigeAnsätze.jpg)

244 Zeichen

Ministerium für Umwelt,
Naturschutz und Verkehr
des Landes Nordrhein-Westfalen

Bisherige und künftige Ansätze

Fachthemen Ziele des | | Themen des Themen in anderen Weitere fachliche
Monitoring BK-Plans | Menitorings Konzepten/Projekten Themen

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Vorstellung des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für das Rheinische Revier, Frau Eva Stork (MUNV NRW))

632 Zeichen

Seite 1 von 1 
Sitzungsvorlage Braunkohle-
nausschuss 
- öffentlich - 
BKA 0797 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Frau Eva Stork 
Telefon  
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 18.11.2022 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Braunkohlenausschuss 25.11.2022 6. zur Kenntnis 
 
TOP: 
Vorstellung des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für das Rheinische Revier, Frau 
Eva Stork (MUNV NRW) 
 
Vorschlag: 
Der Braunkohlenausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis. 
 
 
Erläuterungen: 
 
 
Anlage(n): 
1. Anlage1_bisherigeundkünftigeAnsätze.jpg  
2. 2022_11_25_Vorlage_BKA_WWGK_RR

Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Kopfbogen)

6215 Zeichen

Seite 1 von 3 
  
  
  
Ministerium für Umwelt,  
Naturschutz und Verkehr  
des Landes Nordrhein -Westfalen 
  
 
 
Dienstgebäude und 
Lieferanschrift:  
Emilie -Preyer-Platz 1 
4047 9 Düsseldorf 
Telefon 0211 4566 -0 
Telefax 0211 4566 -388 
poststelle@mu nv.nrw.de 
www.umwelt.nrw.de  
 
Öf f entliche Verkehrsmittel: 
Rheinbahn Linien U78 und U79 
oder Buslinie 722 (Messe) 
Haltestelle Nordstraße 
 
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW - 40190 Düsseldorf 
 
 
Braunkohlenausschuss 
Regelmäßige Sitzung 
25.11.2022, 10:00 Uhr 
Plenarsaal, Bezirksregierung Köln 
 
 
 
 
TOP 6: Wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept Rheinisches Revier  
 
 
 
       . 
 
 
Eva Stork 
 
Telefon:  0211  4566 -415 
Eva.Stork@munv.nrw.de 
 
Umsatzsteuer 
ID-Nr.: DE 306 505 705  
Anlass: 
Vor dem Hintergrund des beschleunigten Braunkohlenausstiegs und 
den damit einhergehenden vielseitigen wasserwirtschaftlichen Frage-
stellungen ist ein abgestimmtes wasserwirtschaftliches Konzept für das 
Rheinische Revier von großer Bedeutung. Dieses Ziel ist auch Teil der 
Koalitionsvereinbarung von CDU und GRÜNEN 2022 – 2027:  
„Im Zuge der Beendigung der Tagebaue gilt es daher, Umwelt- und Na-
turschutz zu stärken, die Eingriffe auf das mögliche Minimum zu redu-
zieren und revierweite Planungen für diese Bereiche voranzutreiben. 
Dazu zählen ein Reviermobilitätskonzept, ein gesamträumliches Was-
serkonzept und die Sicherung eines Ökosystemverbunds.“ 
 
Aktuelle Situation: 
Derzeit laufen im Rheinischen Revier bezüglich der Wasserwirtschaft 
eine Vielzahl verschiedener Prozesse und Verfahren parallel, die fachlich 
miteinander verknüpft sind  und aufeinander abgestimmt sein müssen  . 
Unterschiedliche (behördliche) Ebenen und Aufgabenträger der Wasser-
wirtschaft sind beteiligt. Eine laufende und umfassende Information der 
Bevölkerung und der politischen Entscheidungsträger vor Ort ist von be-
sonderer Bedeutung. Die Region muss mit eingebunden werden und 
dazu bedarf es schon auf der fachlichen Bearbeitungsebene einer klaren

Seite 2 von 3 
 
 
Ministerium für Umwelt,  
Naturschutz und Verkehr  
des Landes Nordrhein -Westfalen 
  
 
 
Kommunikation, gesicherter Informationsflüsse und einer Vernetzung der 
verschiedenen wasserwirtschaftlichen Ber eiche. Kein Themenfeld ist 
ohne ein anderes vollständig zu betrachten. Grundwasser, fließende und 
stehende Oberflächenwasser, Abwasser, aber auch Kippenströme, Rest-
seebefüllungen und die Flächenverfügbarkeit (u.v.m.) sind eng miteinan-
der verknüpft. 
 
 
Das Konzept: 
Bereits im zweiten Halbjahr 2021 wurde im MUNV (damals: MULNV) da-
mit begonnen, einen ersten Entwurf für die Abstimmung eines wasser-
wirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für das Rheinische Revier zu erstel-
len. Grundlage waren verschiedene Ideensammlungen, u.a. des Erftver-
bandes und desLANUV .  
Ziel des Konzeptes ist es, den Informationsfluss und die Kommunikation 
sowohl zwischen den verschiedenen wasserwirtschaftlichen Akteuren, 
der Politik und  der Bevölkerung in der Region zu stärken. Dazu sollen 
Kommunikationsstränge etabliert werden, die Fachwissen und Erfahrun-
gen vermitteln, sowie Prozesse angeregt und letztendlich Entscheidun-
gen beschleunigt werden. Die Wasserwirtschaft ist durch die lange berg-
bauliche Historie stark geprägt, der beschleunigte Braunkohlenausstieg 
fordert daher eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche. 
Wie Anlage 1 „Tabelle: Bisherige und künftige Ansätze“ zu entnehmen 
ist, existieren bereits eine Vielzahl von Ansätzen, die in das Konzept 
aufgenommen werden sollen, wie z.B. die Ziele des Braunkohlenplans 
und die Fachthemen des Monitorings. Zusätzlich zu diesen Themenfel-
dern müssen Themen wie u.a. die tiefen Grundwasserleiter, der Umbau 
von Oberflächengewässern, die Koordinierung von Einleitung und Ent-
nahme in und aus Oberflächenwässern oder ein Verteilungskonzept und 
eine Qualitätsüberwachung für das zur Befüllung des Restsees vorgese-
hene Rheinwasser eine Plattform finden und in die Gesamtbetrachtung 
der Wasserwirtschaft mit eingebunden werden.

Seite 3 von 3 
 
 
Ministerium für Umwelt,  
Naturschutz und Verkehr  
des Landes Nordrhein -Westfalen 
  
 
 
Im Mittelpunkt des Konzepts steht dazu eine Steuerungs- und Koordi-
nierungsgruppe, die unter Leitung des MUNV Abteilung IV eine Mitglie-
derzahl von bis zu 10 Personen umfassen soll. Die genaue Zusammen-
setzung der Gruppe ist noch zu definieren, angedacht ist zusätzlich zum 
MUNV jeweils die Vertretung des LANUV, des Erftverbandes, des 
MWIKE sowie der Bezirksregierungen. 
Die Gruppe soll verhältnismäßig klein gehalten werden, weil die Bear-
beitung der Fragestellungen nicht dort, sondern in den bereits bestehen-
den und in der Region etablierten Strukturen stattfinden soll. Die Auf-
gabe der Gruppe soll es sein, einen umfassenden Überblick über die 
zahlreichen revierweiten Strukturen, Prozesse und Fragestellungen der 
Wasserwirtschaft zu behalten, diese aufeinander abzustimmen und ggf. 
fehlende Prozesse einzuleiten. Für diese Arbeit bedarf es eines engen 
Austausches mit bestehenden Arbeitsgruppen und Akteuren, wie den 
Monitorings der einzelnen Tagebaue, den zuständigen Fachbehörden, 
den Wasserverbänden, der Wirtschaft und dem Braunkohlenausschuss 
als wichtige Vertretunger Region. D ie Steuerungs- und Koordinierungs-
gruppe soll die Rahmenbedingungen für die zukünftige Wasserwirt-
schaft abstimmen und ein gemeinsames Handeln der wasserwirtschaftli-
chen Akteure ermöglichen. Damit sollen Prozesse miteinander verzahnt 
werden und möglichst Synergieeffekte entstehen, die eine erfolgreiche 
Umsetzung des Braunkohlenausstiegs unterstützen. Das Ministerium 
soll als „Ermöglicher“ die Arbeit der vorhandenen Strukturen durch zent-
rale Koordinierung unterstützen. 
In Anbetracht der kurzen verbleibenden Zeit bis zum anvisierten Braun-
kohlenausstieg bis 2030 ist schnelles Handeln von Nöten. Eine interdis-
ziplinäre Zusammenarbeit ist dabei unabdingbar, um auf fachlicher und 
auch politischer Ebene Entscheidungen treffen zu können, die auf einer 
wissenschaftlich sicheren und revierweit gültigen Basis beruhen.  
 
Anlagen: 1 – Tabelle: Wasserwirtschaft im Rheinischen Revier – 
Aufgaben jetzt und in Zukunft

Beratungsverlauf (1)

25.11.2022 Braunkohlenausschuss
TOP 6.
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
BKA 0797
Typ
Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss
Datum
25.11.2022
Erstellt
18.11.2022 13:59