2555/2021
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Quartalsbericht II/2021
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Quartalsbericht II 2021
2405 Zeichen
Anlage
Wirtschaftsplan 2021 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
Quartalsbericht zum 30.06.2021
Erfolgsplan
Plan Hochrechnung
2021 2021
Euro Euro Euro %
Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 3.135.855 3.135.855 0 -
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 2.300.000 2.300.000 0 -
1.250.000 708.933 -541.067 43,3 -
743.876 743.876 0 -
Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 386.058 386.058 0 -
Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 7.495.800 7.099.200 -396.600 5,3 -
Sonstige Erträge 8.640 10.393 1.753 20,3
Summe 12.184.374 11.248.460 -935.913 7,7 -
Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0
Abschreibungen 3.770.000 3.770.000 0 -
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 0 -
Bewachung Heinrich-Böll-Platz 273.000 220.000 -53.000 19,4 -
Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 1.125.000 1.125.000 0 -
Instandhaltung technische Anlagen 350.000 350.000 0 -
Anteil Energiekosten Philharmonie 600.000 550.000 -50.000 8,3 -
Versicherungen 91.300 91.300 0 -
Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 18.500 18.500 0 -
Leistungsentgelte Personalgestellung 24.300 24.300 0 -
Rechts- und Beratungskosten 100.000 70.000 -30.000 30,0 -
Nebenkosten Geldverkehr 1.000 1.000 0 -
Sonstige 200.000 180.000 -20.000 10,0 -
Summe 2.855.100 2.702.100 -153.000 5,4 -
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Bankzinsen, etc. 0 0 0
Zinsertrag aus Abzinsung von Rückstellungen 0 0 0
Summe 0 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen
und Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.485.800 7.089.2 00 -396.600 5,3 -
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Darlehenszinsen 3.365.000 2.800.000 -565.000 16,8 -
Sonstige Zinsen 50.000 50.000 0 -
Summe 3.415.000 2.850.000 -565.000 16,5 -
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit -2.205.672 -2.026.985 178.687 8,1 -
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -2.205.672 -2.026.985 178.687 8,1 -
Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für
a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse
b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung
Abweichung
Mitteilung Ausschuss
5817 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/II/2 Vorlagen-Nummer 21.07.2021 2555/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 13.09.2021 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln hier: Quartalsbericht II/2021 Gemäß § 13 der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln hat die Betriebsleitung die Oberbürgermeisterin und den Betriebsausschuss vierteljährlich über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Vermögensplans schriftlich zu unterrichten. Der Wirtschaftsplan 2021 des Veranstaltungszentrums Köln wurde vom Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 23.03.2021 nach Vorberatung im Finanzausschuss am 15.03.2021 festgestellt. Im Erfolgsplan weist er einen Jahresfehlbetrag von rd. 2,2 Mio. € aus. Das im Vermögensplan aus- gewiesene Investitionsvolumen beträgt für die Betriebsteile Gürzenich, Kölner Philharmonie, Rhein- terrassen/Tanzbrunnen insgesamt rd. 5,5 Mio. €. Mit dem Planungsbeschluss zur Generalsanierung der Bastei am 07.09.2020 hat der Ausschuss Mittel in Höhe von 600 Tsd. € freigegeben. Der Vermö- gensplan sieht zur Weiterführung der Maßnahme vorsorglich Mittel in Höhe von 2,0 Mio. € vor. Darüber hinaus berücksichtigt der Vermögensplan auf der Ausgabenseite Mittel für die Abdeckung des o.g. Jahresverlustes von 2,2 Mio. € sowie für die Tilgung der bestehenden Darlehen in Höhe von 12,0 Mio. €. Ferner hat der Rat der Stadt Köln am 23.03.2021 für den Bau eines neuen Kongress- zentrums eine Einlage in die Kapitalrücklage der Koelnmesse GmbH in Höhe von 96 Mio. € beschlos- sen. Zur Finanzierung des voraussichtlichen Mittelbedarfes sieht der Vermögensplan bei einem nega- tiven Liquiditätsbestand zu Jahresbeginn von rd. 3,8 Mio. € Eigenmittel in Höhe von rd. 9,0 Mio. € und eine Neukreditaufnahme in Höhe von 111,0 Mio. € vor. Das Ergebnis des Erfolgsplans berücksichtigt den aus dem städtischen Haushalt bereitgestellten und über den Eigenbetrieb weitergeleiteten Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik GmbH, der auf- grund der Corona-bedingt erhöhten Verlustprognose der KölnMusik per Ratsbeschluss vom 23.03.2021 in Anpassung an den tatsächlichen Geschäftsverlauf auf bis zu 7,5 Mio. € erhöht wurde. Der Plan-Verlust der KölnMusik GmbH wird im Erfolgsplan als Abschreibung auf Finanzanlagen aus- gewiesen. Des Weiteren beinhaltet der Erfolgsplan einen direkten Zuschuss der Stadt Köln an den Eigenbetrieb in Höhe von 2,3 Mio. €. Daneben erhält das Veranstaltungszentrum rd. 2,0 Mio. € Schuldendiensthilfe (Zinsanteil) für die Darlehen zur Finanzierung der Kapitalzuführung an die Koelnmesse GmbH sowie für die Finanzierung der Florasanierung. Da der Eigenbetrieb - mit Ausnahme der Verpachtung der Erbbaurechtsgrundstücke und der für den Betrieb der Kölner Philharmonie, des Gürzenichs und der Rheinterrassen sowie des Tanzbrunnens erforderlichen Immobilien an die jeweiligen Betreiber - keine weiteren eigenen wirtschaftlichen Tätig- keiten entfaltet, wird das Ergebnis im Erfolgsplan des Eigenbetriebes in der Hauptsache durch die Abschreibungen und die Zinsaufwendungen für die in den Betriebsteilen getätigten Investitionen be- einflusst. 2 Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 stand weiter unter den Auswirkungen der Corona- Pandemie. Bei den Betriebsgesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung war der Veranstal- tungsbetrieb weitestgehend eingestellt. Allein die KölnMusik GmbH konnte im Juni unter Beachtung strenger Hygieneauflagen sechs Konzerte durchführen. Das Veranstaltungszentrum selbst ist als rei- ne Besitzgesellschaft von diesen Auswirkungen nur indirekt betroffen. Da alle Tochtergesellschaften ihre jährliche Pacht für die Betriebsobjekte und die Erbbaurechtsgrundstücke leisten und die o.a. Un- terstützungsmaßnahmen für die Koelnmesse GmbH und die KölnMusik GmbH durch die Übernahme des Schuldendienstes und die Aufstockung des BKZ aus allgemeinen Haushaltsmitteln ausgeglichen werden, sind derzeit keine negativen Folgen aus den Veranstaltungsverboten zu erwarten. Vielmehr zeichnen sich leichte Einsparungen in Höhe von rd. 53 Tsd. € im Bereich der Bewachung des Heinrich-Böll-Platzes ab, die aufgrund der Einstellung des Konzertbetriebes in der Philharmonie nur noch während des Probenbetriebes erforderlich war. Auch auf die Energiekosten wirkt sich die Schließung der Philharmonie positiv aus (-50 Tsd. €). Ferner sind leichte Einsparungen bei den Rechts- und Beratungskosten (-30 Tsd. €) und den sonstigen Kosten (-20 Tsd. €) zu erwarten. Die lange Schließung der Philharmonie führt durch die Möglichkeit der Vertragsstornierungen auch bei der KölnMusik GmbH zu einer Reduzierung des prognostizierten Verlustes um rd. 397 Tsd. € auf 7.089 Tsd. € und in der Erfolgsrechnung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zu einer Reduzie- rung der Abschreibungen auf Finanzanlagen in gleicher Höhe. Da, wie im o.g. Ratsbeschluss vorge- sehen, auch der aufgestockte Betriebskostenzuschuss in entsprechender Höhe abgesenkt wird, ergibt sich aus diesem Effekt keine Ergebnisveränderung beim Eigenbetrieb. Ebenso verhält es sich bei den Einsparungen im Bereich der Zinsaufwendungen. Hier wurden die Planansätze für die Zin- sen, die aus der Darlehensaufnahme zur Finanzierung der Kapitalstärkung der Koelnmesse in Höhe 96 Mio. € resultieren, durch günstigere Zinskonditionen sowie spätere Zahlungstermine im Ist um rd. 540 Tsd. € unterschritten. Auf der Ertragsseite reduziert sich jedoch auch die städtische Schulden- diensthilfe entsprechend. Insgesamt verringert sich der voraussichtliche Fehlbetrag damit von 2.206 Tsd. € auf 2.027 Tsd. € (siehe Anlage). Anlage - Hochrechnung zum 30.06.2021 Gez. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Heinrich-Böll-Platz 273
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Details
- Aktenzeichen
- 2555/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 21.07.2021
- Erstellt
- 13.07.2021 11:25