1996/2019
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 - Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Bürgerzentrum Deutz, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
ZLV 2019 - Quäker NBH - Endfassung
41244 Zeichen
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 1 von 24
50/2
Ziel- und Leistungsvereinbarung
für das Quäker Nachbarschaftsheim
zwischen
Quäker Nachbarschaftsheim e. V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
und
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
für den Zeitraum: 2019
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 2 von 24
I. A - Leitbild der Einrichtung:
„Gemeinsam soziale Balance schaffen“ „Auch Du bist ein Teil des Ganzen“
sind die zentralen Aussagen unseres Leitbildes
• Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bür gerzentrum, 1947 von englischen Quäkern gegründet
• sozialkulturelles Zentrum, Träger der Freien Jugen dhilfe
• Gremien: Mitgliederversammlung, Arbeitsausschuss, Personalausschuss, Finanzausschuss
• Förderverein „Verein zur Förderung der Sozialarbei t im Quäker Nachbarschaftsheim Köln e. V.“, gegründet 1995
• Stiftung „Stiftung Quäker Nachbarschaftsheim Köln“, gegründet 2007
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 3 von 24
I. B - Struktur der Einrichtung:
Arbeitsbereiche Bürgerzentrum
• Offene Tür für Kinder und Jugendliche
• Treff für Menschen ab 50
• Vermietungen an Gruppen und für Feste und Feiern
Weitere Arbeitsbereiche
• Kindertagesstätte mit drei Gruppen für 60 Kinder i m Alter von 2 bis 6 Jahren, inklusive Einrichtung
- Familienzentrum mit Angeboten für Eltern und Kinde r wie Krabbelgruppen, Elternkurse, Elternberatung
• Ambulante Erziehungshilfen: Unser Rahmen der Hilfe n zur Erziehung (HzE) umfasst:
- Flexible Hilfen - §27ff. SGB VIII
- Sozialpädagogische Familienhilfe - §31 SGB VIII
- Intensive Sozialpädagogische Einzelfallhilfe - §35 SGB VIII
- Schwerpunktträgerschaft in den Sozialräumen Chorwe iler III und Innenstadt – Nord einschl. Deutz
- Soziale Arbeit in den Flüchtlingswohnheimen und -h otels der Innenstadt Nord und Süd, sowie spezielle Angebote in den
Wohnheimen
am Hansaring und Severinswall
• Küche für die Verpflegung der Kinder in der Kinder tagesstätte und der Übermittagsbetreuung
• Projekte
- 5 Gruppen Übermittagsbetreuung für 110 Schulkinder im Alter von 10 – 14 Jahren
- „Pädagogische Mittagsstunde“ im Gymnasium Kreuzgas se für 600 Schüler der Sek I
- „Seniorennetzwerk Bocklemünd-Mengenich“
- Freunde alter Menschen, les petits frères des Pauv res
- „Gender fair play“: Arbeit mit weiblichen und männ lichen Jugendlichen aus Familien mit Flüchtlings- und Zuwanderungshin-
tergrund in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 4 von 24
I. C - Planungs- und Ausgangssituation 2019
Das Quäker Nachbarschaftsheim plant auf der Grundlage des vom Rat am 08.11.2018 beschlossenen und von der Bezirksregierung
am 19.12.2018 genehmigten Haushaltes für das Jahre 2019 mit einem städtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 304.400 €.
Die gegenüber 2018 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den von der Stadt anteilig zu tragenden Ausgleich für erhöhte Perso-
nal- und Energiekosten.
Über die Gebäudewirtschaft wird auch in 2019 der Brandschutz in unserem Haus weiter ertüchtigt. Während der gesamten Bauphase
kam und kommt es immer wieder zu Einschränkungen in der Nutzung verschiedener Funktionsräume. Die Brandschutzsanierung ruh-
te seit Mitte 2017 und wurde erst im Laufe des Jahres 2018 wieder aufgenommen. Die noch nicht fertig gestellten Arbeiten lassen Tei-
le des Bürgerzentrums weiterhin als „Baustelle“ erscheinen. Der für 2017 avisierte Austausch, der technisch und energetisch in einem
schlechten Zustand befindlichen Fenster, wurde aufgrund von Mehrkosten für die Brandschutzsanierung auf unbestimmte Zeit ver-
schoben.
Neben der noch nicht abgeschlossenen Brandschutzsanierung befinden sich auch weitere Teile des Bürgerzentrums in einem
schlechten Zustand. Hier wären neben den Fenstern die Flachdächer, die Abfluss- und Elektroleitungen zu nennen. Aus diesem
Grunde lässt die Fachstelle in 2019 ein Gutachten erstellen, welches den Sanierungsbedarf beschreiben soll. Ziel ist es, das Gebäude
wieder so zu ertüchtigen, dass der Fortbestand der wichtigen Sozialen Arbeit des Quäker Nachbarschaftsheims für die Zukunft si-
chergestellt ist.
Der Vorstand des Quäker Nachbarschaftsheims unterstützt die Pläne zur Ertüchtigung der Einrichtung ausdrücklich. Er weist auf mög-
liche Synergieeffekte im Zusammenhang mit der Sanierung hin und bittet diese bei der Planung der Sanierung ernsthaft zu prüfen.
Obwohl das Bürgerzentrum über eine große Anzahl von Räumen verfügt, müssen viele Anfragen abgewiesen werden. Insbesondere
durch die Rückkehr zu „G9“ entsteht ein erhöhter Bedarf an verlässlichen Betreuungsplätzen. Bei einer Sanierung der maroden
Flachdächer könnte eine Erweiterung in Form einer 2. Etage auf den Flachdächern angedacht werden. Bezieht man die Flachdächer
der Kindertagesstätte mit ein, könnten auf diesem Wege kostengünstig weitere, dringend in der Stadt Köln benötigte Kinderbetreu-
ungsplätze entstehen. Zusätzlich würde ein weiteres Stockwerk mit einer Dachkonstruktion Vandalismus Schäden minimieren.
Der Trägerverein wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäusern/ -zentren – auf
konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 5 von 24
II. Grunddaten der Einrichtung:
Merkmal
Daten / Beschreibung Bewertung
Allgemeines
Standort(e):
Bürgerzentrum
Hilfen zur Erziehung
Seniorennetzwerk Bickendorf (Paten-
schaft)
Trägerschaft:
Gründungsjahr:
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs-
sen.
Allgemeines zur Bewertungsspalte:
Die Bewertung in Form der Ampelfarben
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck)
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben)
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer-
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref-
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die
Übersicht protokolliert.
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert.
50672 Köln, Kreutzerstr. 5-9
50672 Köln, Venloer Str. 46
50827 Köln, Am Rosengarten 87, untervermietet an Outback-Stiftung
für die Sozialraumkoordination Bickendorf
Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
1947
grün
gelb
rot
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 6 von 24
II. Grunddaten der Einrichtung:
Raumressourcen Bewertung
Nutzfläche innen: 1.330 qm / 1.945 mit KITA
Nutzfläche außen: 2.660 qm / 3.600 mit KITA
Gastronomie: ja: nein: verpachtet: Eigenregie:
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Baujahr:
Denkmalschutz:
1974
ja: nein:
Barrierefreiheit:
Durch den Umbau der Offenen Tür und des Seniorentreffs wurde
das Haus weitgehend barrierefrei. Der Zugang zum 1.OG ist barrie-
refrei nicht möglich.
gelb
Energetischer Zustand:
Die Fensteranlage ist teilweise noch mit Einfachverglasung ausge-
stattet und schlecht isoliert. Die Fensterrahmen sind zum großen
Teil verfault und lassen sich nicht richtig schließen bzw. öffnen.
Austausch war von Seiten der Stadt für 2018 geplant.
rot
Funktionalität: Die Offene Tür hat durch den Umbau im Jahr 2012/13 einen eige-
nen Eingang und ist nun bis auf die Disco barrierefrei.
Raumstruktur:
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik:
ja: X nein: Kapazitäten: 163 Personen
/Reihenbestuhlung
grün
• multifunktionelle Räume:
• spezielle Funktionsräume:
• dauerhaft vergebene Räume:
• sonstige Räume (Büros und Abstellraum)
Anzahl: ____8___
Anzahl: ___16___
Anzahl: ___-/-___
Anzahl: __ 19____
grün
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 7 von 24
II. Grunddaten der Einrichtung:
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Renovierungszustand Die Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen ist nach nunmehr 5
Jahren immer noch nicht abgeschlossen. Durch die zwischenzeitli-
che Insolvenz des Elektroplaners und neu festgestellter Mängel ist
ein Ende nicht abzusehen. Durch die Umsetzung des Brandschut-
zes entstanden in mehreren Bereichen Schäden, insbesondere die
Decken im Eingangs- und Thekenbereich waren durch wiederhol-
tes Öffnen nicht mehr reparabel und mussten erneuert werden.
Dies war nur möglich, indem sich der Trägerverein an den Kosten
in Höhe eines knappen fünfstelligen Betrages beteiligt hat.
Die Kegelbahn steht zeitweise unter Wasser. Ursachenfindung ist
nur durch Aufnahme der Gehwegplatten im Innenhof möglich. Die-
se Prüfung ist Teil des zu erstellenden Gutachtens.
rot
(Träger)
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme
von ca. 5.000 €
Alle Fenster müssen ausgetauscht werden und die Lüftung ist de-
fekt. Für die meisten Lampen im ganzen Haus gibt es keine Er-
satzteile mehr (Abdeckungen fehlen). Das Rohrsystem ist veraltet -
mehrmals jährlich müssen diese freigefräst werden. Aufgrund des
Alters platzen immer wieder Frisch- und Abwasserleitungen. Die
Elektroleitungen und manche Unterverteiler sind nicht mehr zeit-
gemäß. Innen- und Außentüren müssten ausgetauscht werden.
Die Toiletten im Jugendbereich und in der Geschäftsstelle sind in
einem schlechten Zustand und müssten erneuert werden.
Seitens 50/2 gibt es für obige Maßnahmen noch keine Planungen.
rot
(Träger)
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung
/ der Einrichtungsgegenstände
Die Inneneinrichtung des Bürgerzentrums weist alters- und nut-
zungsbedingt Mängel auf.
gelb
Besonderheiten: Der für das Frühjahr 2018 angekündigte Neubau des Bolzplatzes
hat noch nicht begonnen.
Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwen-
dige Baumaßnahmen
50/2 hat 2018 in Kooperation mit den Trägern für alle Bürgerhäu-
ser/-zentren in freier Trägerschaft eine Matrix erstellen, aus der die
baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich
erfolgen eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der
Maßnahmen. Die Matrix wird anschl. jährlich fortgeschrieben.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 8 von 24
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal
Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9
Bewertung
Personalressourcen
SV-pflichtig beschäftigte pädago-
gische Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochen-
arbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit Migrationshin-
tergrund:
3,5
136,5 Stunden/Woche
3/2
0
3,5
153,50 Stunden/Woche
3/2
0
grün
SV-pflichtig beschäftigte weitere
Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochen-
arbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit Migrationshin-
tergrund:
3
92,50 Stunden/Woche
1/2
0
4
131,50 Stunden/Woche
2/2
0
gelb
Geringfügig beschäftigte MA /
400-€-Kräfte
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolumen:
7 (davon 1 pädagogische Kraft)
50 + Reinigungsdienst bei Vermietun-
gen
7 (davon 1 pädagogische Kraft)
73 + Reinigungsdienst bei Vermie-
tungen
grün
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 9 von 24
III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung
Freie Mitarbeiter
wöchentliches Stundenvolumen:
15 (8m/ 7w)
40
17
47
grün
Bürgerschaftliche Ressourcen
Anzahl bürgerschaftlich Engagier-
ter:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
sonstige
monatliches Stundenvolumen:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
sonstige
102
9
20
80
450 ohne gelegentliches EA
160
130
200
112
10
20
82
400
160
120
170
grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Vereinbarungen:
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 10 von 24
III. weitere Personalressourcen der Einrichtung (Kindertagesstätte, Familienzentrum, Hilfen zur Erziehung,
Übermittagsbetreuung für Schulkinder, pädagogische Mittagsstunde, Seniorennetzwerk Bocklemünd, Flüchtlings-
arbeit, Träger „Nachbarschaftshaus Ansgarstr.“):
Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9
Personalressourcen
SV-pflichtig beschäftigte pädagogische Mitarbeiter/innen
Summe der Wochenarbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit Migrationshintergrund:
23
602 Stunden/Woche
4/ 19
0
25
660 Stunden/Woche
4/21
0
SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen
Summe der Wochenarbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit Migrationshintergrund:
18
308 Wochenstunden
6/12
2
17
291 Wochenstunden
6/10
2
Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte
Anzahl:
wöchentliches / monatliches Stundenvolumen:
3
22
6
44
freie Mitarbeiter
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolumen:
26
80-100
29
85-105
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 11 von 24
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung
Ertrags - bzw. Einnahmenstru k-
tur
Städtischer Zuschuss für den Be-
trieb des Bürgerhauses/-zentrum:
286.800 € 304.400 €
gelb
weitere städtische Zuschüsse:
14.600€ (Stadt Köln)
4.668€ (Stadt Köln)
7.148€ (LVR)
1.513€ (Stadt Köln)
1.500€ (BFD)
30.000 € „gender fair play“
7.000 €
weitere öffentliche Zuwendungen:
64.452 € 64.452 €
gelb
Eigenmittel:
105.854 € 100.000 €
gelb
Stiftungsgelder:
5.550 € 7.500 €
Sonstiges, z. B. Erstattungen
Krankenkassen:
Summe
22.844 €
514.929 €
10.000 €
523.352 €
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 12 von 24
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur
Finanzierung der weiteren Arbeitsberei-
che und Projekte:
Kindertagesstätte
Familienzentrum
HZE inkl. Schwerpunktträgerschaft in
Chorweiler und Innenstadt Nord
Flüchtlingsarbeit in 2 Wohnheimen
Seniorennetzwerk
Übermittagsbetreuung
Seit Schuljahr 2009/2010:
Pädagogische Mittagsstunde im Gymna-
sium Kreuzgasse
Küche
gesetzliche Leistung
Festbetragsfinanzierung
Fachleistungsstunde
Fachleistungsstunde
Festbetragsfinanzierung
Festbetragsfinanzierung + Elternbei-
träge
Festbetragsfinanzierung
Essensbeiträge durch Eltern
gesetzliche Leistung
Festbetragsfinanzierung
Fachleistungsstunde
Fachleistungsstunde
Festbetragsfinanzierung
Festbetragsfinanzierung + Elternbei-
träge
Festbetragsfinanzierung
Essensbeiträge durch Eltern
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 13 von 24
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Anmerkungen / Bemerkungen:
Aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen (Ertüchtigung des Brandschutzes, Schließung der Disko) werden weniger Besucher*innen erwartet.
Merkmal
Ist -Werte 2017 Plan -Werte 2019 Bewertung
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
386.530 €
400.000 €
gelb
Sachaufwendungen/-ausgaben:
118.140 €
120.000 €
gelb
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben:
(Overheadkosten 50/2)
Summe
504.670 €
520.000 €
Öffnungszeiten
Anzahl Tage im Jahr:
364 364
grün
Bürger/innen -Frequentierung
Jährliche Gesamtbesucherzahl:
69. 550 77.000
grün
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Seite 14 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
(Erläuterung lt. Rahmen-
Konzept)
Ziele
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
berüh r-
te
Hand-
lungs-
felder quantitative / wirt -
schafltiche Ziele
inhaltliche / qualitative Ziele
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Der Bevölkerung werden
Möglichkeiten angeboten,
sich ungezwungen zu be-
gegnen, am gesellschaftli-
chen Leben teilzuhaben,
soziale Netze zu pflegen
und sich über soziokulturel-
le Angebote zu informieren)
Zahl der Besucher des Vorjahrs
halten
Auslastung der Räume an allen
Tagen der Woche
durch
• Gruppenangebote,
• eigenständige Gruppen
• Vermietungen
Wirtschaftlich ausgeglichenes
Ergebnis
Soziale Kontakte, gesellschaftliche Teilhabe,
Stärkung der sozialen Netze, Entspannung,
Erholung, Geselligkeit, Unterhaltung, Gesundheit
Weitere Anpassung des Angebots an die verän-
derten Bedürfnisse der nachrückenden älteren
Generationen
Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten
Zufriedenheit der Mitarbeiter beibehalten
Ausmaß des freiwilligen Engagements nicht
mehr als 20% reduziert
Anzahl der Angebote
Berührte Handlungs-
felder
Anzahl der Kündi-
gungen
Krankentage
Innovation in der
Arbeit
Anzahl Freiwillige und
Stundenumfang
Quartalszahlen
Qualitative Be-
fragung einzelner
Besucher/innen
Krankenstatistik
Anzahl der Vor-
schläge
Zählung
Betriebswirt-
schaftliche Aus-
wertung
1 Kultur
2 Bildung
3 Beratung
4 Sozial-
raum
5 Bürgers.
Engage-
ment
6 Ökologie
7 Gesund-
heit
Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar-
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po-
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra-
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft,
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und
psychische Verfassung und ökonomischer Status.
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel-
falt“).
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 15 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfel-
der
Veranstaltungen
(Der Bevölkerung werden
soziokulturelle Veranstal-
tungen in Eigenregie und/
oder in Kooperation mit
anderen Akteuren zur Ver-
fügung gestellt )
Für Kinder und Ju-
gendliche, Familien
Menschen ab 50
aus der Nachbar-
schaft, dem Sozial-
raum und darüber
hinaus
Karnevalssitzung
Frühlingsfest
Weihnachtbasar
Teilnahme Kölner 11
Stand am Weltkinder-
tag
Eltern-Kind-Kurse
Zahl der Besucher des Vorjahrs
halten
3 Großveranstaltungen in Eigenre-
gie, Einnahmen Basar 6.000 €
erreichen
Besucher Veranstaltungen: 2.000
4.000 Nutzer
Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten
Ausmaß des freiwilligen Engagements
beibehalten
Begegnung, Unterhaltung, soziale Kontakt, ge-
sellschaftliche Teilhabe
Bekanntheitsgrad der Einrichtung erhöhen
Pädagogische Arbeit transparent machen
Elternbildung
Alternative sportliche und kreative Angebote den
„kommerziellen Angeboten“ entgegensetzen
Neue Kontakte knüpfen, über QNBH informieren
Anzahl der Eigenver-
anstaltungen
Teilnehmer/innen an
Eigenveranstaltungen
Anzahl der Veranstal-
tungen in Kooperatio-
nen
Höhe Einnahmen
Feedback der Besu-
cher
Innovation in der
Arbeit
Engagement bei der
Vorbereitung und
Durchführung
Themenvorschläge
seitens Besucher
Initiative und Enga-
gement der Besucher
Lob/Kritik
Beachtung der
Fachöffentlichkeit
Annahme durch Pub-
likum
Zählung
Schätzung
Qualitative Be-
fragung einzelner
Besucher/innen
Aktive Auswer-
tung der Presse
Anzahl der
durchgeführten
Veranstaltungen
Betriebswirt-
schaftliche Aus-
wertung
1 - 7
1, 4, 5, 7
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 16 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Veranstaltungen
für Menschen ab 50 aus
der Nachbarschaft, dem
Sozialraum und dar-
über hinaus
Wochenendveranstaltungen
wie Sonntagsmatineen und
Sonntagsbrunch
Vorträge zu gelingendem
Älterwerden, Vorsorge, Ge-
sundheit und Sicherheit im
Alter
20 Wochenendveranstaltungen
Besucherzahl der Wochenend-
veranstaltungen beibehalten
Besucher Sonntagsveranstal-
tungen : 1.900
Bildung zum gelingenden Älterwerden
Begegnung, soziale Kontakte, gesell-
schaftliche Teilhabe
Stärkung sozialer Netze
Darbietungen von Gruppen aus dem
Haus
Entspannung und Unterhaltung
Vorbeugung von Einsamkeit an Wochen-
enden
Bildung zum gelingendem Älterwerden
Gesundheit
Gemeinschafts-und Kontaktförderung
Stärkung der sozialen Netze
Persönlichkeitsentwicklung
Kulturelle Teilhabe
Erhalt der Mobilität
Förderung generationsübergreifender
Aktivitäten
Anzahl Besucher
Anzahl Angebote in
Kooperation
Themenvorschläge
seitens der Besucher
Initiative und Engage-
ment der Besucher
Hochbetagte nutzen
das Angebot
Wiederholte Inan-
spruchnahme
Verweildauer
Bekanntschaften wer-
den geschlossen
Beteiligung an Ge-
sprächen
Nachfrage nach The-
men
Lob/Kritik
1 – 7
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 17 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Offene Angebote für
Kinder und Jugend-
liche im Alter von 6
bis 24 Jahren aus
dem Sozialraum und
darüber hinaus
(Offene Tür für Kin-
der und Jugendliche
nach § 11 SGB VIII)
Offener Bereich mit päda-
gogischer Begleitung und
Beratungs- und Freizeitan-
geboten
40,00 Stunden wöchentlich
geöffnet
Ferienprogramme
Angebote zu den Themen:
Sport/ Gesundheit / Fitness
Medienerziehung
Handwerkliches/ Kreativität
Übergang Schule Beruf
(Bewerbungsunterstützung)
von Internetcafé über
Breakdance bis Judo
Geschlechtsspezifische
Angebote
Gender fair play
Besucher im Kinder- und Ju-
gendbereich: 19.000
Öffnungsdauer beibehalten
Ferienprogramme in allen Ferien
beibehalten
Anzahl der Besucher leicht stei-
gern
Angebote: 30
Vor allem bei unseren jugendli-
chen Besuchern handelt es sich
überwiegend um eine sehr
schwierige Klientel. Fast alle
haben einen Migrationshinter-
grund, viele keinen gesicherten
Aufenthaltsstatus, damit ist
Partizipation in unserer Gesell-
schaft nur sehr eingeschränkt
möglich.
Integration von vornehmlich
männlichen Jugendlichen mit
Roma- und Sinti Hintergrund
durch spielerisches Erlernen von
Normen und Werten
Durch ein Partizipationscoaching die schon
vorhandenen Partizipationsstrukturen evalu-
ieren, konzeptionell anpassen und nutzen.
Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen
und sozialen Entwicklung fördern und beglei-
ten und ihre Potentiale stärken
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftli-
che Teilhabe ermöglichen
Soziale Kontakte / Begegnungen ermögli-
chen, soziale Netze stärken
Entspannung und Freiräume bieten, Unter-
stützung zu sinnvoller Freizeitgestaltung
Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung
der Angebote in der Offenen Tür
Körper- und Gesundheitsbewusstsein entwi-
ckeln
Abbau von Aggressionspotential
Umsetzung des kommunalen Kinder- und
Jugendförderplan
Besucher kommen
über mehrere Jahre
Entwicklungstendenzen
Schulbesuch
Ausbildung oder sons-
tige Maßnahmen
Anzahl und Ausmaß
Engagement
Annehmen von Res-
sourcen
Rückgang beim Kon-
sum von Tabak, Can-
nabis und Alkohol
Hausverbote, Polizei-
einsätze, Anzahl und
Ausmaß Vandalismus
Schäden vermindern
Tägliche Zählungen
Anzahl Beratungsge-
spräche
Anzahl informelle Ge-
spräche
Beobachtung und in-
formelle Gespräche
Strukturierte Befragung
1 – 7
Anmerkungen:
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 18 von 24
Die Ausgestaltung der Kinder- und Jugendarbeit unterliegt den Richtlinien der Förderung der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Köln und
der Rahmenkonzeption der Kölner Bürgerhäuser/-zentren. Ergänzend zu den ZLV wird mit dem Jugendamt innerhalb eines Wirksamkeitsdialoges
ein Fachgespräch zu den inhaltlichen Schwerpunkten geführt.
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Gruppenangebote
(Gruppenangebote beste-
hen aus einem festen Per-
sonenkreis, sind zeitlich
befristet und haben einen
thematischen Bezug.)
für Menschen ab
50 aus der Nach-
barschaft, dem So-
zialraum und dar-
über hinaus
Angebote zu den Themen
Fitness, Sport, Gesundheit,
Bildung, Kreativität und
Freizeit wie Wirbelsäu-
lengymnastik, Kartenspie-
len, Töpfern, kreativer
Tanz, Singen
Ernährung und vieles mehr.
(siehe Jahresprogrammheft
(Gruppen, Kurse, Projekte, Ver-
mietungen für Feiern)
Einnahmen um 5 % erhöhen
Gruppenangebote 28
Nutzer 9.000
Förderung des gelingenden Älterwerdens
Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
erhalten und fördern
Gemeinschafts- und Kontaktförderung
Persönlichkeitsentwicklung
Förderung des bürgerschaftlichen Engage-
ments
kulturelle Teilhabe
Selbstorganisation
Förderung der Kreativität
Vermeidung von Einsamkeit und Rückzug,
besonders nach Verlust Nahestehender,
Stärkung der sozialen Netze
Einbindung Hochbetagter
Förderung von ehrenamtlichem Engagement
Nachfrage nach den
Angeboten
Angebote in Kooperati-
on
Anzahl der entnomme-
nen und versendeten
Programmhefte
Gemeinsame Veran-
staltungen der Teil-
nehmer außerhalb
unserer Angebote
Bedarf an persönlichen
Gesprächen mit Mitar-
beitern
Portokosten
Kaffeeverbrauch
Zählung
Abfrage
Vollversammlung: Die
runde Doris
1 - 7
Anmerkungen:
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 19 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Kurse
(Kurse sind eigene Aktivitä-
ten der BH/BZ, haben eine
begrenzte Teilnehmerzahl
und eine begrenzten zeitli-
chen Rahmen.)
für Menschen ab
50 aus der Nach-
barschaft, dem So-
zialraum und dar-
über hinaus
12 Kurse (fortlaufend)
Besucherzahl: 4.500
Förderung des gelingenden Älterwerdens
Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
erhalten und fördern
Gemeinschafts- und Kontaktförderung
Persönlichkeitsentwicklung
Förderung des bürgerschaftlichen Engage-
ments
kulturelle Teilhabe
Selbstorganisation
Förderung der Kreativität
Vermeidung von Einsamkeit und Rückzug,
besonders nach Verlust Nahestehender
Stärkung der sozialen Netze
Förderung von ehrenamtlichem Engagement
Nachfrage nach den
Angeboten
Angebote in Kooperati-
on
Anzahl der entnomme-
nen und versendeten
Programmhefte
Gemeinsame Veran-
staltungen der Teil-
nehmer außerhalb
unserer Angebote
Bedarf an persönlichen
Gesprächen mit Mitar-
beitern
Portokosten
Kaffeeverbrauch
Zählung
Abfrage
1 - 7
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 20 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Proj ek te
(Projekte sind zeitlich
befristete Vorhaben mit
einer speziellen Thematik
und gehören nicht zum
Regelbetrieb der Einrich-
tungen.)
Freunde alter Menschen
Köln
Projekte stabilisieren
Weitere Freiwillige einbinden
60 Freiwillige
750 Menschen durch Partnerschaften
und Veranstaltungen
Stärkung der Sozialen Netze
Förderung des bürgerschaftlichen Engage-
ments
Förderung generationsübergreifender Kontakte
Einbindung Hochbetagter
Anzahl der Freiwilligen
60/ 50 Besuchspartner-
schaften
Teilnahme an den Tref-
fen der Ehrenamtlichen
Teams
Besucherzahlen
Veranstaltungen
Zählung
1 - 7
Raumvergaben
(Raumvergaben sind Dau-
er- und Einzelnutzungen
von Räumen an Dritte, wie
Privatpersonen, Gruppen,
Organisationen oder Insti-
tutionen.)
Gruppen in unterschiedli-
chen Räumen
zu den Themen:
Bildung / Musik
Nachbar-/ Gesellschaft
Von der Stotterer Selbst-
hilfe und dem Kreuzbund
über Schwule 50+ und
Sambagruppen bis zu
afrikanischen Gruppen
Anzahl Raumvergaben auf steigern
Einnahmen entsprechend erhöhen
DRH 8 Raumvergaben an Gruppen
und vereine
Nutzer 2000
20 Arbeitskreise, 400 Nutzer
55Gruppen DRH 6.500
5.000 Nutzer OT
Für
• Menschen mit geringem Einkommen
• Menschen aus dem Sozialraum
• Selbsthilfegruppen
• Kulturschaffende Gruppen
• Sonstige Gruppen
• Menschen mit Migrationshintergrund
• Menschen aller Generationen
Räume preiswert zur Verfügung stellen
Anzahl der Gruppen
Anzahl der Einzelver-
mietungen
Anzahl Überlassungen
Veranstaltungen in
Kooperation
Anzahl Vermietungen
Mietverträge
Einnahmen
Zählung
Jahresabschluss
1 - 7
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 21 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Raumvergaben für
private Feiern an
Menschen aller Ge-
nerationen und Her-
kunft
Theke
Saal
Seniorentreff
Kegelbahn
Gruppenräume
Raumvergaben für
Akteure im Sozial-
raum und stadtweit
Raumüberlassungen für
Arbeitskreise, Mitglieder-
versammlungen etc.
Vergaben, Nutzer
100 Vergaben: Nutzer 19.000
10: Nutzer 500
10 Vergaben: Nutzer 200
120 Vergaben: Nutzer 3.000
15 Vergaben : 150 Nutzer bei Raum-
überlassungen
Anzahl Vermietungen und Raum-
vergaben beibehalten
Einnahmen beibehalten
Insgesamt 40.000 € an Eigenmittel
aus Raumvermietungen erwirtschaf-
ten
Für
• Menschen mit geringem Einkommen
• Menschen aus dem Sozialraum
• Selbsthilfegruppen
• Kulturschaffende Gruppen
• Sonstige Gruppen
• Menschen mit Migrationshintergrund
• Menschen aller Generationen
• Feste, Familienfeiern, religiöse Anlässe
Räume preiswert zur Verfügung stellen
Für Kindergeburtstage, Familien aus dem Sozial-
raum, preiswert attraktives, nicht kommerzielles
Angebot vorhalten
Kennlernen des BZ als Sozialraumimmobilie
Raum für
• Reflektion der Arbeit
• Information
• Fortbildung
• fachlichen Austausch
zur Verfügung stellen
Anzahl der Gruppen
Anzahl der Einzel-
vermietungen
Anzahl Überlassun-
gen
Nachfrage
Auslastung
Nachfrage
Mietverträge
Zählung
1 - 7
4
1 - 7
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 22 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Integrations -
leistungen und
-angebote
Für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene mit
Fluchterfahrung
Offenes Angebot für Kin-
der (10-14 Jahren) mit
Fluchterfahrung
Offenes Angebot für Ju-
gendliche (14-24Jahren)
mit Fluchterfahrung
Trommelworkshop für
Kinder mit Fluchterfahrung
Tanzprojekt „Wasser-
(k)ein Menschenrecht“ für
Kinder mit Fluchterfahrung
Cajón-Workshop für Ju-
gendliche mit Fluchterfah-
rung
Bewegungsprojekt
Kostenlose Teilnahme von
Kindern und Jugendlichen
mit Fluchterfahrung an
den Ferienprogrammen.
„Willkommen in Deiner
neuen Stadt“ Angebot für
Jugendliche mit Fluchter-
fahrung
Nicht quantifizierbar
Keine wirtschaftlichen Ziele
Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen
und sozialen Entwicklung fördern und beglei-
ten und ihre Potentiale stärken
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche
Teilhabe ermöglichen
Soziale Kontakte / Begegnungen ermöglichen,
soziale Netze stärken
Entspannung und Freiräume bieten, Unter-
stützung zu sinnvoller Freizeitgestaltung
Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung der
Angebote in der Offenen Tür
Körper- und Gesundheitsbewusstsein entwi-
ckeln
Abbau von Aggressionspotential
Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche
Teilhabe ermöglichen
Entwicklungstendenzen
Schulbesuch
Ausbildung oder sons-
tige Maßnahmen
Anzahl und Ausmaß
Engagement
Annehmen von Res-
sourcen
Rückgang beim Kon-
sum von Tabak und
Alkohol
Hausverbote, Polizei-
einsätze, Anzahl und
Ausmaß Vandalismus
Schäden vermindern
Tägliche Zählungen
Anzahl Beratungs-
gespräche
Anzahl informelle
Gespräche
Beobachtung und
informelle Gesprä-
che
Strukturierte Befra-
gung
Hospitation en Durch das Kennenlernen der Arbeit in ande-
ren Bürgerzentren wird die eigene Arbeit
überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Nutzung möglicher
Synergien Stattfindende Hospi-
tationen
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 23 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/ Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Ausbildung und
Integration
(BH/BZ bieten Leistungen
bei der Ausbildungs- und
Beschäftigungsförderung.
Im Mittelpunkt stehen die
Anleitung von Praktikan-
ten, die Förderung der
Integration von Langzeitar-
beitslosen und die Qualifi-
zierung zur Ausübung
bürgerschaftlichem Enga-
gements.)
Einsatzstellen Berufliche
Qualifikation nach § 16,3
SGB II
Möglichkeit zur Absolvie-
rung von Sozialstunden
Praktika
Bundesfreiwilligendienst
Durchführung von Projekten und
Fortbildungsreihen, Qualifizierung
Nicht quantifizierbar
Keine wirtschaftlichen Ziele
Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftlichem
Engagements
Strukturierung des Tagesablaufs
Gewöhnung an Arbeitstugenden (Pünktlichkeit,
Regelmäßigkeit etc.)
Qualifizierung im Beruf
Kennenlernen von Berufsfeldern
Aufwand und Nutzen müssen im vertretbaren
Verhältnis stehen
Regelmäßige Teil-
nahme
Pünktlichkeit
Arbeitsaufnahme
Verwendbare Ar-
beitsergebnisse
Anzahl Anleitungsge-
spräche
Zählung
Abbrüche
Kündigungen
unsererseits
2, 3, 4, 5
Kölner Elf In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser7-zentren unbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne
der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäfts-
ordnung festgelegt. Zusätzlich wurde in 2018 das bisherige Konzept „Kölner Elf“ inhaltlich weiterentwickelt.
20.05.2019 gez. Peter Ibald 31.05.2019 gez. Oliver Kroh
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Quäker Nachbarschaftsheim Stadt Köln
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 24 von 24
V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung
Produkt/
Leistung
Quantitative
Ziele
Soll Ist
Bewertung der Errei-
chung
grün: erreicht, kein Handlungs-
bedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung
notwendig
Qualitative
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein Handlungs-
bedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung
notwendig
Wirtschaftliche
Ziele
Bewertung der Er-
reichung
grün: erreicht, kein Hand-
lungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Ände-
rung notwendig
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
62.000
69. 550
grün
s. ZLV 2017
grün
Die wirtschaftlichen
Zielsetzungen jeder
Einrichtung beziehen
sich auf die jederzei-
tige Sicherstellung
der Zahlungsfähig-
keit, Vermeidung von
Überschuldung und
Dokumentation in
ordnungsgemäßer
Buchführung. Forma-
les Zielkriterium ist
die rechtzeitige und
sachgerechte Erstel-
lung und Abgabe des
Verwendungsnach-
weises. Verfügen die
Einrichtungen über
das Instrument der
Kosten- und Leis-
tungsrechnung sind
auch produkt- und
leistungsbezogene
wirtschaftliche Ziel-
setzungen denkbar.
grün
Veranstaltungen
(Anzahl / Besu-
cher*innen)
21/
5.800
21/
7650
grün
s. ZLV 2017
grün
offene Angebote
(Anzahl / Besu-
cher*innen)
17.500 17.900
grün
s. ZLV 2017
grün
Gruppenangebo-
te
(Anzahl / Teil-
nehmer*innen)
12.000 28/
9.985
grün
s. ZLV 2017
grün
Kurse
(Anzahl / Teilneh-
mer*innen)
12/
5000
12/
4.324
grün
s. ZLV 2017
grün
Projekte
510 510
grün
s. ZLV 2017
grün
Raumvergaben:
Gruppen, Einzel-
vermietungen
252
20.500
277/
29.180
grün
s. ZLV 2017
grün
Anmerkungen: Der Rückgang der Besucher der „offenen Angebote“ ist durch die Nichtnutzung der Disko in 2017 geschuldet.
ZLV 2019 - BH Stollwerck - Endfassung
24231 Zeichen
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 1 von 17
Ziel- und Leistungsvereinbarung
zwischen
Bürgerhaus Stollwerck
und
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales und Senioren
für den Zeitraum: 2019
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 2 von 17
I. A - Leitbild der Einrichtung:
Die Vernetzung von Sozialem,
Kultur und Kunst auf fünf Etagen
„Kultur ist nicht der Paradiesgarten geistiger und künstlerischer
Eliten, Kultur ist die Lebensweise der Menschen…“
(Richard v. Weizäcker, 1987)
In diesem Sinne orientieren wir uns an folgenden Begriffen
• Kultur vor Ort
• Kultur als Medium für soziale und pädagogische Prozesse
Das Bürgerhaus Stollwerck –
ein lebendiger, weltoffener Treffpunkt –
ein Ort des Austausches,
der Kommunikation und des Erlebnisses .
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 3 von 17
I. B – Struktur der Einrichtung
50/23 Bürgerhaus Stollwerk
Leitung (41 Std.)
50/230
Verwaltungsbereich
50/231
Technischer Bereich
Veranstaltungsbereich
50/232
Jugendbereich
Theater- u. Kulturar-
beit
50/233
Kinderbereich
Seniorenbereich
Beirat
(41 Std.) (41 Std.) (39 Std.) (39 Std.) bestehend aus:
- Rechnungswesen - Technische Leitung - Vertretung Leiter BH - Kinderarbeit
20 gewählten Vertretern
der Nutzer/innen
- Personal - Vermietung Saal - Leitung Jugendbereic h - Seniorenarbeit Bürgeramtsleiter
- Organisation
- Organisation Veranstaltun-
gen - Stadtteilkulturarbeit -Stadtteilkulturarbeit jeweils ein Parteien-
Ehrenamtliche vertreter der im Rat
(39 Std.) Geringfügig Beschäftigte vertr. Parteien
(39 Std.)
(39 Std.) - GWA Freie Mitarbeiter
Leiter und Stellver-
treter des BH
- Haushandwerker - Vermietungen außer Saal - Jugend arbeit Bundesfreiwilligendienst (mit beratender Fun ktion)
- Öffentlichkeitsarbeit - Frauen- und Mädchenför-
derung Praktikanten
z. Zt. insgesamt 28 Mi t-
glieder
(30,5 Std.) Ehrenamtliche gewählt für 3 Jahre
- Pförtnerin Geringfügig Beschäftigte Treffen: 4 x jährlich
Freie Mitarbeiter (bei Bedarf häufiger)
Wachdienstfirma Bundesfreiwilligendienst
Aufgabe u.a.: Angebote
des BH und Eigeninitiative
Ausgegliederte Werk-
stattarbeitsplätze Praktikanten
von Veranstaltungen för-
dern
Geringfügig Beschäftigte
Mitarbeiter in Integrations-
jobs
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 4 von 17
I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2019
Das Bürgerhaus Stollwerck plant auf der Grundlage des vom Rat am 08.11.2018 beschlossenen und am 19.12.2018 von der Be-
zirksregierung genehmigten Haushalts für das Jahr 2019. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist deckungsgleich mit dem
von 2014, in dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidierungsbeitrag in
Höhe von 41.300 € auferlegt wurde.
In der Kölner Südstadt genießt das Bürgerhaus Stollwerck einen einzigartigen Status als eine der größten sozialkulturellen Einrich-
tungen in NRW. Es bietet ein integratives, multikulturelles und generationenübergreifendes Angebot für ein aktives Miteinander im
Veedel.
Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2019 angepasst und modifiziert. Das Angebot in Kunst, Kultur, Musik,
Freizeit, Sport und Bildung soll in der Quantität beibehalten und in der Qualität weiter erhöht werden. Besonders in einem Stadtteil,
der sich durch die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner auszeichnet, wird ein Angebot für alle Menschen benötigt.
Das Bürgerhaus Stollwerck wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren
– auf konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 5 von 17
II. Grunddaten der Einrichtung:
Merkmal
Daten / Beschreibung Bewertung
Allgemeines
Standort(e):
Trägerschaft:
Gründungsjahr:
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs-
sen.
Allgemeines zur Bewertungsspalte:
Die Bewertung in Form der Ampelfarben
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck)
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben)
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer-
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref-
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die
Übersicht protokolliert.
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert.
Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln
Stadt Köln
Juni 1987
grün
gelb
rot
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 6 von 17
II. Grunddaten der Einrichtung:
Raumressourcen
Bewertung
Nutzfläche innen: 6.400 qm
Nutzfläche außen: 2.680 qm
Gastronomie:
ja:
nein: verpachtet: Eigenregie:
gelb
Zustandsbeschreibung des Gebäudes
Baujahr:
Denkmalschutz:
1987
ja
: nein:
Barrierefreiheit:
Der barrierefreie Zugang zum Gebäude sowie zu allen Stockwerken
ist durch die vorhandene Aufzuganlage möglich. Bis auf die 4.Etage
ist in jedem Stockwerk eine behindertengerechte Sanitäranlage
vorhanden. Barrierefreie Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem
hauseigenen Parkplatz.
gelb
Energetischer Zustand:
Dach: Flachdach
Fenster: Doppelfensteranlagen/ Metallrahmen
Heizung: Fernwärme/Wärmetauscher, Bj.1987
gelb
Funktionalität: Alle Räumlichkeiten sind kaum schallisoliert.
gelb
Raumstruktur:
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik:
ja:
nein: Kapazitäten: 600 Personen ohne Bestuhlung
grün
• multifunktionelle Räume:
• spezielle Funktionsräume:
• dauerhaft vergebene Räume:
• sonstige Räume (Büros und Abstellr.)
Anzahl: ____ 8_____
Anzahl: ____ 6_____
Anzahl: ___ 17 ______inkl. Mietwohnung
Anzahl: ____ 8_____
gelb
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 7 von 17
II. Grunddaten der Einrichtung:
Zustandsbeschreibung des Gebäudes
Bewertung
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme
von ca. 5.000 €
Bei der 30 Jahre alten Brandmeldeanlage ist gutachterlich
festgestellt, dass die Anlage erneuert werden muss. Zur Be-
seitigung der festgestellten Mängel ist die Errichtung einer
neuen Zentrale notwendig. Die Maßnahme soll nach Erstel-
lung des Brandschutzkonzepts begonnen werden.
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung
/ der Einrichtungsgegenstände
Die Beleuchtungstechnik des Hauses ist veraltet. Die Leucht-
körper wurden 2016 durch energiesparende Technik ersetzt.
grün
Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwen-
dige Baumaßnahmen
50/2 hat 2018 in Kooperation mit den Trägern für alle Bürger-
häuser/-zentren eine Matrix erstellt, aus der die jeweiligen
baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätz-
lich erfolgen eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umset-
zung der Maßnahmen. Die Matrix wird anschließend jährlich
fortgeschrieben.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 8 von 17
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 20 17 Plan -Werte 20 19 Bewertung
Personalressourcen
SV-pflichtig beschäftigte pädagogi-
sche Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochenar-
beitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit Migrationshin-
tergrund:
3 / 117
1/2
0
3 / 117
1/2
0
gelb
SV-pflichtig beschäftigte weitere Mit-
arbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochenar-
beitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit Migrationshinter-
grund:
6 / 229,5
2/4
0
6 / 229,5
2/4
0
gelb
geringfügig beschäftigte MA / 400-€-
Kräfte
Anzahl:
wöchentliches / monatliches Stun-
denvolumen:
17
122,5
17
122,5
gelb
Bundesfreiwillige
Anzahl:
wöchentliches / monatliches Stun-
denvolumen:
4
156
4
156
grün
Anmerkungen: Aufgrund hoher Ausfallzeiten und starker Belastung treten im Bereich der weiteren Mitarbeiter/innen Engpässe in der Sachbearbei-
tung auf, die zu Einbußen im Bereich der Einnahmen führen können.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 9 von 17
III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal Ist -Werte 20 17 Plan -Werte 201 9 Bewertung
ausgegliederte Werkstattarbeitsplät-
ze
Anzahl:
wöchentliches / monatliches Stun-
denvolumen:
2
122,5
2
122,5
grün
Freie Mitarbeiter
Anzahl:
wöchentliches Stunden-
volumen:
31
795
31
795
gelb
Bürgerschaftliche Ressourcen
Anzahl bürgerschaftlich Engagierter:
• Beirat/Förderverein
• projektbezogen
• sonstige
monatliches Stundenvolumen
• Vorstand/Beirat
• projektbezogen
• sonstige
31
25
4
2
106
58
32
16
31
25
4
2
106
58
32
16
grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 10 von 17
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Wert 2017 Plan -Werte 2019 Bewertung
Finanzressourcen
Das Bürgerhaus Stollwerck wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Deutz und Kalk von der Stadt betrieben.
Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana-
gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstel-
lung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrech-
nung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und
Overheadkosten ausgewiesen.
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur
Erträge:
493.760 €
469.580 €
grün
Stiftungsgelder:
Öffentliche Zuwendungen:
14.000 €*
Summe: 507.760 € 469.580 €
Anmerkungen: *Wegfall der Übermittagsbetreuung mit Ende des Schuljahres 2016/2017
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 11 von 17
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 201 7
Plan -Werte 201 9
Bewertung
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
712.966 € 760.920 €
gelb
Sachaufwendungen/-ausgaben:
458.192 € 542.78 7 €
gelb
Bauunterhaltung:
182.921 € 239.000 €
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben:
(Overheadkosten 50/2, Reinigung,
Porto, IT)
180.629 € 202.831 €
Summe:
1.534.708 €
1.745.538 €
Öffnungszeiten
Anzahl Tage im Jahr:
365 365 grün
Bürger/innen -Frequentierung
Jährliche Gesamtbesucherzahl:
128.900 147.600 grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Personalkosten.
Der Personalbestand der Einrichtung ist seit Jahren konstant.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Seite 12 von 17
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
(Erläuterung lt. Rahmen-
Konzept)
Ziele
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
berüh r-
te
Hand-
lungs-
felder quantitative / wirt -
schafltiche Ziele
inhaltliche / qualitative Ziele
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Der Bevölkerung werden
Möglichkeiten angeboten,
sich ungezwungen zu be-
gegnen, am gesellschaftli-
chen Leben teilzuhaben,
soziale Netze zu pflegen
und sich über soziokulturel-
le Angebote zu informieren)
Zahl der Besucher/innen des
Vorjahrs erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Soziale Kontakte,
• gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung
der sozialen Netze,
• Entspannung,
• Geselligkeit,
• Unterhaltung,
• Förderung von ehrenamtlichem En-
gagement
Besucher/innen /
Nutzer/innen/
Teilnehmer/
Innen
147.600
Summe der
Nutzer/innen
der einzelnen
Produkte
(Einzelheiten
siehe dort)
plus stichpro-
benartiger
Zählung pro-
duktunabhän-
giger Besu-
cher/innen
1 Kultur
2 Bildung
3 Beratung
4 Sozial-
raum
5 Bürgers.
Engage-
ment
6 Ökologie
7 Gesund-
heit
Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar-
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po-
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra-
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft,
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und
psychische Verfassung und ökonomischer Status.
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel-
falt“)
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 13 von 17
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren
zur Zieler-
reichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Veranstaltungen
(Der Bevölkerung (in wel-
chem Wirkungskreis?)
werden soziokulturelle
Veranstaltungen in Eigen-
regie und/oder in Koopera-
tion mit anderen Akteuren
zur Verfügung gestellt.)
Beibehaltung der Veran-
staltungen
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Sozialraum – Gesamt-
stadt, Umland
• Kulturelle Integrationsförderung
• Förderung des Stadtteilimages
• Soziale Kontakte,
• Stärkung der sozialen Netze,
• Erholung, Geselligkeit,
• Unterhaltung, Gesundheit,
Entwicklung von Stadtteilbewusstsein
Stunden
720
Besu-
cher/innen
10.250
KLR Ist-Zahlen berührte
Handlungsfel-
der:
1,2,4,5
Offene Angebote
und Gruppenange-
bote
(Offene Angebote sind
regelmäßige Aktivitäten,
die keine feste Gruppen-
struktur haben, so dass
Interessierte spontan und
jeder Zeit teilnehmen kön-
nen.
Gruppenangebote beste-
hen aus einem festen Per-
sonenkreis, sind zeitlich
befristet und haben einen
thematischen Bezug.)
Beibehaltung der Offenen
Angebote
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Abbau von Schwellenängsten
• Anregung zu und Förderung von alterna-
tiven Freizeitverhalten
• Stärkung von Alltagskompetenzen
• Aufbau sozialer Netwerkgruppen
• Förderung von Neigungen
• Förderung von Gemeinschaftserlebnis-
sen
• Entwicklung von Sozialverhalten
• Förderung von Neigungen
Stunden
1.233
TN
5.952
KLR Ist-Zahlen
berührte
Handlungsfel-
der:
1,2,3,5,7
Kurse
(Kurse sind eigene Aktivitä-
ten der BH/BZ, haben eine
begrenzte Teilnehmerzahl
und eine begrenzten zeitli-
chen Rahmen.)
Beibehaltung des Kursan-
gebotes
Kinder, Jugendliche, Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Förderung von Neigungen, Fertigkeiten
und von Gemeinschaftserlebnissen
• Training von Auge, Geist und Muskel
Stunden
483
TN
3.010
KLR Ist-Zahlen berührte
Handlungsfel-
der:
1,2,7
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 14 von 17
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Projekte
(Projekte sind zeitlich
befristete Vorhaben mit
einer speziellen Thematik
und gehören nicht zum
Regelbetrieb der Einrich-
tungen.)
Projektstunden des Vorjah-
res erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Sozialraum, Bezirk
• Förderung gesellschaftlichen En-
gagements
• Aufbau themenzentrierter Vernet-
zung
• Aufgreifen wechselnder Bedarfe
und Schwerpunktthemen im So-
zialraum
Stunden
1.385
TN
5.453
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
Raumvergaben
(Raumvergaben sind Dau-
er- und Einzelnutzungen
von Räumen an Dritte, wie
Privatpersonen, Gruppen,
Organisationen oder Insti-
tutionen.)
Raumvergabestunden des
Vorjahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Bindung an das Haus
• Öffnung der Ressourcen für örtli-
che Bedarfe und Zielgruppen
• Förderung des Selbstmanage-
ments
• Einnahmeerzielung
Stunden
147.549
Nutzer/innen
122.929
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
Integrations -
leistungen und
-angebote
Anzahl der Angebote Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Bezirk
• Integrationsförderung
Angebote
TN
berührte
Handlungsfelder
1,2,3,5,7
Hospitationen
(AK BH/BZ hat das
Instrument zur Durch-
führung für 2017 be-
schlossen.)
Durchführen und Anbieten von
Hospitationen in Kooperation
mit den anderen Bürgerhäu-
sern:
2017: Je eine anbieten und
eine durchführen
Fortbildung von Fachkräften der
BH/BZ durch fachbezogenen Aus-
tausch
Durchführung je
einer Hospitation
extern und anbie-
ten einer Hospitati-
on im Haus
Zählung
Bericht im AK
BH/BZ
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 15 von 17
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Ausbildung und
Integration
(BH/BZ bieten Leistungen
bei der Ausbildungs- und
Beschäftigungsförderung.
Im Mittelpunkt stehen die
Anleitung von Praktikan-
ten, die Förderung der
Integration von Langzeit-
arbeitslosen und die Qua-
lifizierung zur Ausübung
bürgerschaftlichem Enga-
gements.)
Folgende Ausbildung s-
möglichkeiten werden vor-
gehalten:
1 städt. Auszubildende/r im
mittleren bzw. gehobenen
Dienst
1 Praktikanten/innen im An-
erkennungsjahr Sozialar-
beit/Sozialpädagogik
2 Schulpraktikanten/innen /
Jahr
3 „Integrationsjobber/innen“ –
Berufliche Qualifikation nach
§ 16 SGB II
regelmäßige Möglichkeiten
zur Absolvierung von Sozial-
stunden
Ausbildungsförderung und Qua-
lifizierung
Praktikantenanleitung, Integrati-
onsförderung
• Arbeitsgelegenheiten
nach § 16 d SGB II
• Gewinnung von
bürgerschaftlich En-
gagierten für Aktivi-
täten im BH bzw. im
Sozialraum
Praktikantenverträge
Zählung
berührte
Handlungsfelder
1,2,3,5,7
AK „Kölner Elf“ In 2017 wurde der AK BH/BZ umbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufga-
benstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die
Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer
Geschäftsordnung festgelegt. Zusätzlich wurde 2018 das bisherige
Konzept „Kölner Elf“ inhaltlich weiterentwickelt.
Anmerkungen/ Bemerkungen:
Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerhäuser/-zentren sind von
ihrer Angebotsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es gegen-
über der Planung zu Abweichungen kommen.
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 16 von 17
Die vereinbarten Ziele und Leistungen basieren auf den Ansätzen des vom Rat der Stadt am 08.11.2018 beschlossenen städtischen
Haushalts.
20.05.2019, gez. Christian Rahmfeld 31.05.2019 , gez. Oliver Kroh
__________________________________________ ______ _____________________________________
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Bürgerhaus Stollwerck Stadt Köln
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 17 von 17
V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung
Produkt/
Leistung
Quantitative
Ziele
Soll Ist
Bewertung der Errei-
chung
grün: erreicht, kein Handlungsbe-
darf
gelb: nicht voll erreicht, Beobach-
tung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung not-
wendig
Qualitative
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein Hand-
lungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung
notwendig
Wirtschaftliche
Ziele
Bewertung der Er-
reichung
grün: erreicht, kein Hand-
lungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Ände-
rung notwendig
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Anzahl der Besu-
cher/innen)
grün
s. ZLV 2017
grün
Die wirtschaftlichen
Zielsetzungen jeder
Einrichtung beziehen
sich auf die jederzei-
tige Sicherstellung
der Zahlungsfähig-
keit, Vermeidung von
Überschuldung und
Dokumentation in
ordnungsgemäßer
Buchführung. Forma-
les Zielkriterium ist
die rechtzeitige und
sachgerechte Erstel-
lung und Abgabe des
Verwendungsnach-
weises. Verfügen die
Einrichtungen über
das Instrument der
Kosten- und Leis-
tungsrechnung sind
auch produkt- und
leistungsbezogene
wirtschaftliche Ziel-
setzungen denkbar.
grün
Veranstaltungen
(Stunden)
790 854
grün
s. ZLV 2017
grün
offene Angebote
Gruppenangebo-
te
(Stunden)
1.700 3.025
grün
s. ZLV 2017
grün
Kurse*
(Stunden)
800 1.074
grün
s. ZLV 2017
grün
Projekte*
(Stunden)
1.680 1.783
grün
s. ZLV 2017
grün
Raumvergaben
(Vergabestd.)
(Dauervergabe-
std.)
12.101
136.080
9.564
136.080
gelb
s. ZLV 2017
grün
Anmerkung: *Projekte und Kurse werden unterjährig aktualisiert und den Bedarfen angepasst.
Mitteilung BV
1759 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/2 Vorlagen-Nummer 1996/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.06.2019 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 - Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Bürgerzentrum Deutz, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck Die vorliegenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen der städtischen Einrichtungen Bürgerhaus Stoll- werck und Bürgerzentrum Deutz und der Einrichtungen in freier Trägerschaft Bürgerzentrum Alte Feuerwache und Quäker Nachbarschaftsheim für das Jahr 2019 wurden auf der Grundlage des vom Rat der Stadt Köln am 08.11.2018 verabschiedeten Haushalts erarbeitet. Die Zuschussbeträge an die Träger freier Einrichtungen wurden gegenüber dem Haushalt 2018 er- höht und berücksichtigen einen Ausgleich für gestiegene Personal- und Energiekosten. Mit den seit 2015 erfolgten maßvollen Erhöhungen können strukturelle Defizite vermieden werden. Den städtischen Einrichtungen wurde im Teilergebnisplan 0507 Betrieb, Unterhaltung und Förderung der Bürgerhäuser/-zentren der gleiche Finanzrahmen wie 2014 eingeräumt, in dem den vier städti- schen Einrichtungen durch Aufwandsreduzierung und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidie- rungsbeitrag in Höhe von 192.300 € auferlegt wurde. Die jeweilige Ausgangslage wurde bei der Beschreibung der Ziele und Leistungen für die obigen Bür- gerzentren zur Grundlage der Vereinbarung gemacht. Seitens der Einrichtungen und der Fachverwal- tung wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die genannten Wirkungsbereiche, Handlungsfelder und bedachten Zielgruppen den Bedarfslagen des Sozialraumes/Bezirkes entsprechen. Ebenfalls wurde die Zielerreichung für das Jahr 2017 festgehalten und bewertet.
ZLV 2019 - BZ Deutz - Endfassung
30644 Zeichen
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 1 von 19
Ziel- und Leistungsvereinbarung
zwischen
Bürgerzentrum Deutz
und
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales und Senioren
für den Zeitraum: 2019
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 2 von 19
I. A - Leitbild der Einrichtung:
Das Bürgerzentrum Deutz
verfolgt mit seinen Angeboten das Ziel einer bürgernahen,
gemeinwesenorientierten und generationsübergreifenden
Stadtteilarbeit, in der sich die Bedürfnisse aller Generationen
widerspiegeln. Durch deren Interesse und Engagement tragen
sie zu einem lebendigen Gemeinwesen bei.
Das Bürgerzentrum Deutz – ein lebendiger, innovativer
Treffpunkt – ein Ort des Austausches und der Kommunikation.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 3 von 19
I. B - Struktur der Einrichtung:
Zwischen dem Bürgerzentrum Deutz, dem Förderverein der Einrichtung Zentrum für Bildung und Kultur e.V . und der
aus dem Verein ausgegründeten gemeinnützigen GmbH Zentrum für Bildung, Kultur und Integration ist eine enge Ko-
operation vereinbart.
Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gemeinnützige GmbH hat die Förderung von Behindertenhilfe, Bildung
und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe zum Ziel.
Im Rahmen der Kooperation wird ein Konzept umgesetzt, welches folgende Schwerpunkte beinhaltet:
1. Die Vertragsparteien vereinbaren eine intensive Kooperation, um zum einen die Zielsetzung des Mehrgenerati-
onenhauses zu erfüllen und zum anderen Menschen mit Behinderung und langzeitarbeitslose Menschen eine
aktive Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
2. Das Bürgerzentrum Deutz und das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH werden sich gegenseitig
nach Kräften unterstützen und nach Absprache im gegenseitigen Einvernehmen Dienstleistungen übernehmen,
die für die Erreichung der aufgeführten Ziele von Bedeutung sind.
Das Bürgerzentrum Deutz bietet in diesem Rahmen geeignete pädagogische Programme an, die das Konzept der
Verbindung der unterschiedlichen Generationen und das Integrieren schwerbehinderter Menschen im Bürgerzentrum
und im Stadtviertel inhaltlich untermauert. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH bietet zum selbigen
Zweck eine Integrationsgastronomie im internen Bistro an, die durch die erwähnte Personengruppe umgesetzt wird.
Die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Wohnzimmers, also des als Integrationsbetrieb ausgerichteten Bistros, ist
hierzu die Grundvoraussetzung.
Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH beschäftigt im Integrationsbetrieb Menschen mit verschiede-
nen Behinderungen und langzeitarbeitslose Personen in den Arbeitsbereichen Küche, Service und in der Verwaltung.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 4 von 19
I. B – Struktur der Einrichtung
Organigramm
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Stellv.Leitung
Kinder- & Jugendbereich
Übermittagbetreuung / MGB
Verwaltung
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Mehrgenerationen
Erwachsenen-& Seniorenbereich
Öffentlichkeitsarbeit
Verwaltung
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Bundesfreiwilligendienst
Info/Beratung
InfoBüro / MGB
Vermietung
Verwaltung
Leitung
Verwaltung/Finanzen/KLR
MGH/Bürgerbereich/Beirat
Förderverein/gGmbH
Bürgerzentrum Deutz
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 5 von 19
I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2019
Das Bürger zentrum Deutz plant auf der Grundlage des vom Rat am 08.11.2018 be schlossenen und am 19.12.2018 von der Bezirk s-
regierung genehmigten Haushalts für das Jahr 2019. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist deckungsgleich mit dem
von 2014, in dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidierungsbeitrag
in Höhe von 7.500 € auferlegt wurde.
Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2019 angepasst und modifiziert.
Die Arbeit des Bürgerzentrums als gemeinwesenzentriertes Bürgerzentrum in Deutz hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr ver-
stetigt und ausgebaut. Die konsequente Einbindung der Bürgerschaft in alle wesentlichen Veränderungsvorhaben trägt zur Bereitschaft der
Deutzer Bevölkerung in allen Generationen bei, sich für Ihren Stadtteil, für innovative Projekte, soziale Teilhabe und einen lebendigen
Stadtteil zu engagieren.
Die Bemühungen um Entlastung der verwaltungstechnischen Aufgabenbereiche durch Zusetzung einer halben Verwaltungsplanstelle wur-
den im Stellenplan nicht berücksichtigt, so dass weiterhin ausschließlich pädagogisches Personal die verwaltungstechnischen Belange der
Einrichtung zu erledigen hat.
Im Jahr 2019 gilt es auch wieder darum, Veränderungen im Stadtteil wahrzunehmen, sich neu auf die Bedarfe des Stadtteiles einzustellen
und sowohl initiierend als auch unterstützend und begleitend bis hin zu bewahrend oder auch trennend, sich den Herausforderungen des
Gemeinwesens zu stellen. Unsere Betrachtung der Situation von Senioren im Stadtteil evoziert den Bedarf einer präzisen Analyse zur
Quartiersentwicklung in diesem Bereich (Altersarmut, Betreuungssituation, soziale Teilhabe, Altenheimplätze und Pflegesituation). In einem
kooperativen Projekt mit dem Gebrüder Coblenz Stift e.V. und Autark im Alltag e.V. wurde hierzu in Abstimmung mit der Abteilungsleitung
Bürgerhäuser/-zentren im Jahr 2018 ein Planungsvorhaben umgesetzt, in dem ein detaillierter Handlungsrahmen mit Umsetzungskonzept
zur Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Betreuungssituation von Seniorinnen und Senioren in Deutz erarbeitet wird. Die Fortführung
dieses wichtigen, innovativen Quartiersprojektes wird auch für 2019 angestrebt.
Ein ebenfalls im Jahre 2017 begonnenes Integrationsprojekt, welches in Not geratene Deutzer Senioren und Seniorinnen täglich mit einem
kostenlosen Mittagessen versorgt und wieder in das soziale Leben von Deutz anbindet, wird auch im Jahre 2019 mit Unterstützung des
Vereins Zentrum für Bildung und Kultur e.V., des Integrationsbetriebes „Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH“ und einer Stif-
tung, die ungenannt bleiben möchte, weitergeführt.
Das Bürgerzentrum Deutz wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf
konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 6 von 19
II. Grunddaten der Einrichtung:
Merkmal
Daten / Be schre ibung Bewertung
Allgemeines
Standort:
Trägerschaft:
Gründungsjahr:
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs-
sen.
Allgemeines zur Bewertungsspalte:
Die Bewertung in Form der Ampelfarben
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck)
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben)
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer-
tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref-
fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die
Übersicht protokolliert.
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert.
Tempelstraße 41 – 43, 50679 Köln
Stadt Köln
November 1979 Jugendeinrichtung mit bürgerschaftlichen Akti-
vitäten, seit Mai 1997 Bürgerzentrum
grün
gelb
rot
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 7 von 19
II. Grunddaten der Einrichtung:
Raumressou rcen
Bürgerzen trum Deutz Bewertung
Nutzfläche innen:
1.265 qm
Nutzfläche außen:
233 qm
Gastronomie:
ja: nein: verpachtet: Eigenregie:
grün
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Denkmalschutz: ja: nein
Barrierefreiheit:
Seit 2012 ist das Haus durch den Einbau eines Aufzuges im Rah-
men des KP II barrierefrei. Eine funktionierende Induktionsschleife
für Menschen mit Hörschädigung im Großen Saal, sowie Hörhilfen
im Computerraum sind vorhanden. Eine Behindertentoilette befin-
det sich im 2. Stock und im Erdgeschoss des Hauses. Mit Hilfe von
Menschen mit Lernbehinderung wurde ein Raumübersichtsplan
entwickelt.
grün
Energetischer Zustand:
Fernster : Doppelverglasung/Holzfenster im gesamten Gebäude
Dach : nicht isoliert
Heizung: Fernwärme, Anlage wurde 2010 erneuert
grün
Funktionalität: Es fehlen Abstellräume und Parkplät ze.
Raumstruktur:
• gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik:
ja: :
nein: Kapazitäten: 100 Personen mit Bestuhlung
grün
• multifunktionelle Räume:
• spezielle Funktionsräume:
• dauerhaft vergebene Räume:
• sonstige Räume (Büros und Abstellr.)
Anzahl: ____ 6_____
Anzahl: ____ 3_____
Anzahl: ____ 0_____
Anzahl: ____ 8_____
gelb
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 8 von 19
II. Grunddaten der Einrichtung:
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von
ca. 5.000 €
Nachrüstung des Notausstiegs zum Fluchtweg im 2. Stock – Einbau
einer Fluchttür
Einbau von 2 elektrischen Türen für den großen Saal und Mehrge-
nerationenbereich im Hinblick auf Barrierefreiheit
Grunderneuerung der Beleuchtung im Innenhof aus energetischen
Gründen
grün
Besonderheiten: Sehr enge Bebauung, aber gute Platz ierung (Alt-Deutz) im Veedel
Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung /
der Einrichtungsgegenstände
Der Bodenbelag im Flurbereich Erdgeschoss ist erneuerungsbe-
dürftig. Aufgrund der hohen Nutzung sind die Räumlichkeiten re-
gelmäßig kleineren Renovierungsarbeiten zu unterziehen.
Der allgemeine Zustand des Hauses ist sehr gut.
grün
Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwendige
Baumaßnahmen
50/2 hat 2018 in Kooperation mit den Trägern für alle Bürgerhäu-
ser/-zentren eine Matrix erstellt, aus der die jeweiligen baulichen
Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich erfolgen eine
Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen. Die
Matrix wird anschließend jährlich fortgeschrieben.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 9 von 19
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -We rte 20 17 Plan -Werte 20 19 Bewertung
Personalre ssourcen
SV-pflichtig beschäftigte pädago-
gische Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochen-
arbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit Migrationshin-
tergrund:
147 (3x 39 Std.; 1x30 Std.)
2/2
0
131 (2x 39 Std.; 1x20; 1x33 Std.)
1/3
0
gelb
SV-pflichtig beschäftigte weitere
Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der Wochen-
arbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit Migrationshin-
tergrund:
39
0/1
0
39
0/1
0
gelb
Geringfügig beschäftigte MA /
400-€-Kräfte
Anzahl:
wöchentliches / monatliches Stun-
denvolumen:
0
0
gelb
Anmerkungen / Bemerkungen:
Nach den personellen Einschnitten im Planstellenbereich des Bürgerzentrums Deutz, drohen nun durch weitere Einsparquoten weitere Einschnitte
in Angebotsstruktur der Einrichtung (Siehe I.C).
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 10 von 19
III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal Ist -We rte 20 17 Plan -We rte 20 19 Bewertung
Freie Mitarbeiter/Übungsleiter
Anzahl:
wöchentliches Stundenvolu-
men:
Bundesfreiwilligendienst
9
60
2
10
60
2
grün
Bürgerschaftliche Ressou r-
cen
Anzahl bürgerschaftlich Enga-
gierter:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit)
monatliches Stundenvolumen:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit)
34
14
20
333
16
316
300
40
14
26
60
333
16
316
300
grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Aktivierung und Mobilisierung des ehrenamtlichen Potentials im Einzugsbereich durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung ist vor-
bildlich. Die Akquise, Entwicklung und Pflege ist jedoch aufwendig und zeitintensiv, aber nichtsdestoweniger lohnenswert. Auf der ehrenamtlichen
Gestaltungskraft basierende Projekte, wie die Entwicklung des Mehrgenerationenbereiches, der integrative Circussommer, die Düxer Strickkunst,
die integrative Osterferienfahrt, die Deutzer Stadtteilkonferenz, die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit, Helfende Hände, Kölsch Hätz, das Kinder und
Jugendforum Deutz, die Beiratsarbeit und die Arbeit des Fördervereins sind Belege für diese Arbeit, die wichtige Signalwirkung in die Belebung des
Deutzer Gemeinwesen haben. Im Jahre 2019 wird weiter die Verstetigung des ambitionierten Quartiersprojektes zur Beratung von Senioren und
Seniorinnen zu Verbesserung der individuellen Wohnsituation im Stadtteil, sowie das Integrationsprojekt „Sozialer Mittagstisch“ einen wichtigen
Stellenwert in der Arbeit des Hauses einnehmen.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 11 von 19
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 20 17 Plan -Werte 2019 Bewe rtung
Finanzressourcen
Das Bürgerzentrum Deutz wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Kalk und Stollwerck von der Stadt betrieben.
Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana-
gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstel-
lung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrech-
nung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und
Overheadkosten ausgewiesen.
Ertrags - bzw. Einnahmenstru k-
tur
Erträge:
31.446 € 31.032 €
grün
Stiftungsgelder:
Sonstiges:
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 12 von 19
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 20 17 Plan -Werte 2019 Bewe rtung
Aufwands - bzw. Ausgabe nstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
247.736 € 281.090 €
gelb
Sachaufwendungen/-ausgaben:
109.334 € 130.487 €
gelb
Bauunterhaltung
24.472 € 25.000 €
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben:
(Overheadkosten 50/2, Reinigung,
Porto, IT)
78.653 € 101.814 €
Summe 460.195 € 538.391 €
Öffnungszeiten
Anzahl Tage im Jahr:
355 355
grün
Jährliche Gesamtbesucherzahl:
130.779
112.558 grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Per-
sonalkosten.
Gesamtbesucherzahl inkl. Übermittagbetreuungen (täglich 70TN) und Integrationsgastronomie (täglich 120TN).
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 13 von 19
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt /
Leistung
(Erläuterung lt. Rahmen-
Konzept)
Ziele
Indik atoren zur
Zielerreichung
Erh ebungs -
instrumente
berüh r-
te
Hand-
lungs-
felder quantitat ive / wirt -
schaftliche Ziele
inhaltliche / qualitative Zi ele
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Der Bevölkerung werden
Möglichkeiten angeboten,
sich ungezwungen zu be-
gegnen, am gesellschaftli-
chen Leben teilzuhaben,
soziale Netze zu pflegen
und sich über soziokulturel-
le Angebote zu informieren)
Zahl der Besucher des Vor-
jahrs erreichen
Kleinkinder, Kinder, Jugendliche,
Erwachsene, Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Soziale Kontakte
• gesellschaftliche Teilhabe
• Stärkung der sozialen Netze
• Entspannung
• Geselligkeit
• Unterhaltung
• Förderung von ehrenamtlichem En-
gagement
Bes ucher/innen
bzw.
Nutzer/innen
112.558
Summe der
Nutzer/innen
der einzelnen
Produkte
(Einzelheiten
siehe dort)
plus stichpro-
benartiger
Zählung pro-
duktunabhän-
giger Besu-
cher/innen
1 Kultur
2 Bildung
3 Beratung
4 Sozial-
raum
5 Bürgers.
Engage-
ment
6 Ökologie
7 Gesund-
heit
Diversitiy Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar-
stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen
Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po-
tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra-
tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als
Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft,
Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und
psychische Verfassung und ökonomischer Status.
Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren
Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht
sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity-
Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel-
falt“).
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Seite 14 von 19
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt/Leistung quantit ative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfel-
der
Veranstaltu ngen
(Der Bevölkerung (in wel-
chem Wirkungskreis?)
werden soziokulturelle
Veranstaltungen in Eigen-
regie und/oder in Koopera-
tion mit anderen Akteuren
zur Verfügung gestellt.)
Anzahl der Veranstaltungen
und Anzahl der Besu-
cher/innen des Vorjahres
Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Kulturelle Integrationsförderung
• Förderung des Stadtteilimages
• Soziale Kontakte
• Stärkung der sozialen Netze
• Erholung
• Bildung
• Geselligkeit / Unterhaltung
• Unterhaltung
Veranstaltungen
18
Teilneh-
mer/innen
2.450
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Hand-
lungsfel-
der:
1,2,4,5
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 15 von 19
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt/Leistung quantit ative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Offene Ang ebote
(Offene Angebote sind
regelmäßige Aktivitäten,
die keine feste Gruppen-
struktur haben, so dass
Interessierte spontan und
jeder Zeit teilnehmen kön-
nen.)
Angebotsstunden des
Vorjahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachs e-
ne, Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Abbau von Schwellenängsten
• Anregung zu und Förderung von
alternativen Freizeitverhalten
• Stärkung von Alltagskompetenzen
• Aufbau sozialer Netzwerkgruppen
• Förderung von Neigungen
• Förderung von Gemeinschaftser-
lebnissen
• Entwicklung von Sozialverhal-
ten
Angebotsstu nden
733
Nutzer /
innen
4.197
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
Gruppenangeb ote
Kurse
(Gruppenangebote beste-
hen aus einem festen
Personenkreis, sind zeit-
lich befristet und haben
einen thematischen Bezug.
Kurse sind eigene Aktivitä-
ten der BH/BZ, haben eine
begrenzte Teilnehmerzahl
und einen begrenzten
zeitlichen Rahmen.)
Angebotsstunden des
Vorjahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwachs e-
ne, Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
•
Förderung von Neigungen und
Fertigkeiten
• Förderung von Gemeinschaftser-
lebnissen
• Entwicklung von Sozialverhalten
• Aufbau sozialer Netzwerkgruppen
• Förderung der Mobilität
• Förderung der geistigen und kör-
perlichen Gesundheit
Kurs stunden
482
Teilnehmer
/ innen
2.458
KLR –Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
Hospitationen
Das Bürgerzentrum Deutz bietet im Rahmen der kollegialen Zusammenarbeit der Kölner Bürgerzentren folgende The-
menbereiche zur Hospitation an:
- Integrative Circus pädagogische Kinder- und Jugendarbeit„
- Gemeinsam das Veedel gestalten“ - Vernetzung der Gemeinwesen Akteure und Bürger im Stadtteil
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 16 von 19
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt/Leistung quantitat ive / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur
Zielerreichung
Erh ebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Proje kte
(inkl. ÜMI)
(Projekte sind zeitlich
befristete Vorhaben mit
einer speziellen Thematik
und gehören nicht zum
Regelbetrieb der Einrich-
tungen.)
Projektstunden des Vor-
jahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwac hsene,
Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Förderung gesellschaftlichen
Engagements
• Aufbau themenzentrierter Ver-
netzung
•
Aufgreifen wechselnder Be-
darfe und Schwerpunktthe-
men im Stadtteil
Projek tstunden
3.998
Teilnehmer/
Innen
55.669
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1-7
Raumverg aben
(Raumvergaben sind
Dauer- und Einzelnutzun-
gen von Räumen an Drit-
te, wie Privatpersonen,
Gruppen, Organisationen
oder Institutionen.)
Raumvergaben des Vor-
jahres erreichen
Kinder, Jugendliche, Erwac hsene,
Senioren
Wirkungskreis: Stadtteil
• Öffnung der Ressourcen für ört-
liche Bedarfe und Zielgruppen
• Förderung des Selbstmanage-
ments
• Einnahmeerzielung
Vergab estunden
8.837
Teilnehmer/
Innen
47.235
KLR Ist-
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
Integrations -
-leistungen und
-angebote
Angebotsstunden des
Vorjahres erreichen
1. Einbindung von Menschen
mit Behinderung aller Ge-
nerationen
2. Flüchtlingsarbeit
3. Einbindung von Vereinsa-
mung bedrohten Senioren
des Veedels
Angebot sstunden
1.495
KLR Ist
Zahlen
berührte
Handlungsfelder:
1 - 7
AK „Kölner Elf“
In 2017 wurde der AK BH/BZ umbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverändert.
Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ werden in einer Geschäftsordnung festgelegt. Zusätzlich wird 2018 das bishe-
rige Konzept „Kölner Elf“ inhaltlich weiterentwickelt.
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 17 von 19
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Pr odukt/Leistung quantitat ive / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltl i-
che Ziele
Indikatoren zur Zie l-
erreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Au sbi ldung und
Integration
(BH/BZ bieten Leistun-
gen bei der Ausbildungs-
und Beschäftigungsförde-
rung. Im Mittelpunkt
stehen die Anleitung von
Praktikanten, die Förde-
rung der Integration von
Langzeitarbeitslosen und
die Qualifizierung zur
Ausübung bürgerschaftli-
chem Engagements.)
Folgende Ausbildung s-
möglichkeiten werden
vorgehalten:
Bis zu 2 Praktikanten/innen
im Anerkennungsjahr Sozi-
alarbeit/Sozialpädagogik
Bis zu 2 Schulpraktikan-
ten/innen / Jahr
Bis zu 5 „Integrationsjob-
ber/innen“ – Berufliche Qua-
lifikation nach § 16 SGB II
Ausbildungsförderung
und Qualifizierung
Praktikantenanleitung,
Integrationsförderung
• Arbeitsgelegenheiten
(AGH) nach § 16
SGB II
• Gewinnung von bür-
gerschaftlich Enga-
gierten für Aktivitäten
im BH / BZ bzw. im
Sozialraum
Praktikantenverträge
Zählung
berührte
Handlungsfelder
1,2,3,
5,
Anmerkungen / Bemerkungen:
Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerhäuser/-zentren sind von
ihrer Angebotsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es bei der
Planung zu Abweichungen kommen.
Die vereinbarten Ziele und Leistungen basieren auf den Ansätzen des vom Rat der Stadt am 08.11.2018 beschlossenen städtischen Haushalts.
20.05.2019, gez. Tobias Kempf 31.05.2019, g ez. Oliver Kroh
___________________________________________ _____ ______________________________________
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Bürgerzentrum Deutz Stadt Köln
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 18 von 19
V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung
Produkt/
Leistung
Quantitative
Ziele
Soll Ist
Bewertung der Errei-
chung
grün: erreicht, kein Handlungsbe-
darf
gelb: nicht voll erreicht, Beobach-
tung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung not-
wendig
Qualitative
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein Handlungs-
bedarf
gelb: nicht voll erreicht, Be-
obachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung
notwendig
Wirtschaftliche
Ziele
Bewertung der Er-
reichung
grün: erreicht, kein Hand-
lungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Ände-
rung notwendig
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Anzahl der Besu-
cher/innen)
108.000 130.779 grün
s. ZLV 2017
grün
Die wirtschaftlichen
Zielsetzungen jeder
Einrichtung beziehen
sich auf die jederzei-
tige Sicherstellung
der Zahlungsfähig-
keit, Vermeidung von
Überschuldung und
Dokumentation in
ordnungsgemäßer
Buchführung. Forma-
les Zielkriterium ist
die rechtzeitige und
sachgerechte Erstel-
lung und Abgabe des
Verwendungsnach-
weises. Verfügen die
Einrichtungen über
das Instrument der
Kosten- und Leis-
tungsrechnung sind
auch produkt- und
leistungsbezogene
wirtschaftliche Ziel-
setzungen denkbar.
grün
Veranstaltungen
(.Std / Teiln.)
55/
3279
36/
1.500 gelb
s. ZLV 2017
grün
Óffene Angebote
(Angebotsstd. /
Teiln.)
570/
3066
360/
1.847 gelb
s. ZLV 2017
grün
Gruppen-
angebote / Kurse
(Stunden / Teiln.))
219/
1341
431/
1.770 grün
s. ZLV 2017
grün
Projekte
(Angebotsstd. /
Teiln.)
2535/
26.018
3.323/
39.323 grün
s. ZLV 2017
grün
Raumvergaben
(Vergabe-
std./Teiln.)
9971/
74.296
9.794/
86.339 grün
s. ZLV 2017
grün
Anmerkungen / Bemerkungen: s. folgende Seite:
Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit
Seite 19 von 19
V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung
Anmerkungen / Bemerkungen:
Veranstaltungen, offene An-
gebote, Gruppenangebote
Die Verlagerung der Angebotsstruktur von den offenen zu Projektstrukturen wurde im Jahr 2017 kon-
sequent weiter umgesetzt. Aufgrund der in den letzten Jahren deutlich verstärkten Einbindung des
bürgerschaftlichen Engagements wurde die kooperative Projektarbeit im Stadtteilt weiter ausgebaut.
Dies führte nicht zu einer Erhöhung der Einnahmen, da es sich größtenteils um Veranstaltungen han-
delte, die nicht mit Einnahmen verbunden waren (Ehrenamtstreffen, Flüchtlingsarbeit, Gestaltungstref-
fen zum Deutzer Gemeinwesen). Die Einrichtung ist im Zentrum des Deutzer Gemeinwesennetzwer-
kes fest verortet. Sowohl der initiierende Teil der Senioren- und Jugendarbeit, als auch der kooperie-
rende Teil unseres Handelns ist sowohl von Initiativen, Vereinen, Institutionen stetig angefragt und
eingebunden. Unsere beratenden Tätigkeiten im Stadtteil, vor allem von Senior*innen, die auffällig
werden (Demenz, Verwahrlosung etc.), oder in Not geraten sind, nehmen einen stetig steigenden An-
teil unseres Handelns ein. Hier gilt es zukünftig, gemeinsam mit dem Stadtteil, kreative und substan-
zielle Hilfestrukturen aufzubauen, die den Betroffenen Auswege aus Situationen bieten, die sie alleine
nicht bewältigen können.
Die besondere Rolle des gastronomischen Integrationsbetriebes für die funktionalen Abläufe unseres
Hauses kann nicht hoch genug bewertet werden.
In keinem anderen Bürgerzentrum in Köln wird die Erstkontaktaufnahme der Kunden durch die Mitar-
beiter*innen eines Integrationsbetriebes durchgeführt, welche die Weiterleitung an die Mitarbei-
ter*innen des Hauses gewährleisten. Kein anderes Bürgerzentrum in Köln muss seine Veranstaltun-
gen und Raumvergaben ohne eigenen Hausmeister organisieren, so dass in Deutz die haustechni-
schen Abläufe zur Gewährleistung der Raumumbauten im Wesentlichen durch das Personal des
Pächters der Gastronomie durchgeführt werden. Diese kooperative Zusammenarbeit des Bürgerzent-
rums Deutz mit dem gastronomischen Integrationsbetrieb war und ist ein wichtiger Erfolgsparameter
für die Entwicklung der Einrichtung zu einem integrativen Mehrgenerationenhaus im Stadtteil Deutz.
ZLV 2019 - BZ Alte Feuerwache - Endfassung
46867 Zeichen
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 1 von 24
Ziel- und Leistungsvereinbarung
für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
zwischen
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V.
und
Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales und Senioren
für den Zeitraum: 2019
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 2 von 24
I. A - Leitbild und Struktur der Einrichtung
Ziele der Alten Feuerwache
Ein soziokulturelles Zentrum in Selbstverwaltung
Die Alte Feuerwache fördert die Begegnung von Menschen aller Berufsgruppen,
Altersgruppen, sozialen Schichten und Kulturen in Köln, regt sie zu kritischer
Auseinandersetzung, Initiative und kreativer Betätigung an und fördert soziales
und demokratisches Verhalten.
Das Grundprinzip der Vernetzung aller Bereiche ( Kunst, Handwerk, Pädagogik,
Kultur und Politik) bestimmt zum einen die Qualität der Arbeit und ermöglicht
zum anderen den Nutzer/innen, Zugang zu finden zu politischen, gesellschaftlichen,
kulturellen Themen und Aspekten unserer Gesellschaft, mit denen sie in ihrer
jeweiligen Lebenswirklichkeit üblicherweise nicht konfrontiert werden.
Als selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum ermöglicht und fördert die Alte
Feuerwache Eigeninitiative und selbstverantwortliches Handeln. Mit ihrer
Organisations- und Entscheidungsstruktur, die gekennzeichnet ist durch Möglichkeiten
der Mitwirkung Einzelner und Gruppen an Arbeitsgruppen, Gremien und konkreten
Arbeitsabläufen, bietet die Alte Feuerwache ausdrückliche Grundlagen für
bürgerschaftliches Engagement.
Die Alte Feuerwache ist zentraler Treffpunkt, Veranstaltungs- und Experimentierort
für eine Vielzahl parteiunabhängiger politischer und kultureller Gruppen, die hier
alternative Konzepte für Gesellschaft, Politik und Kultur erarbeiten und nach
„draußen“ tragen.
Die Alte Feuerwache ist unbestechlich. Sie orientiert sich weder an einzelnen
politischen Parteien noch kooperiert sie weder in inhaltlicher noch finanzieller
Hinsicht mit undemokratischen, rassistischen, sexistischen und ökologisch
unverträglichen Organisationen und Firmen.
Die Alte Feuerwache erhöht die Lebensqualität im Stadtteil und in der Stadt Köln.
Der Arbeitsansatz der Alten Feuerwache orientiert sich nicht an den „Defiziten“
der Menschen, sondern setzt an ihren Möglichkeiten und Potentialen an, die auch in
schwierigen sozialen und persönlichen Lebenslagen eine Problembearbeitung unterstützen.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 3 von 24
I.B - Planungs- und Ausgangssituation 2019
Das Bürgerzentrum Alte Feuerwache plant auf der Gru ndlage des vom Rat am 08.011.2018 beschlossenen und am 19.12.2018 von der
Bezirksregierung genehmigten Haushalts mit einem st ädtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 539.40 0 € im Jahr 2019. Die gegenüber
2018 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den v on der Stadt anteilig zu tragenden Ausgleich für er höhte Personal- und Energiekosten. Da
die Summe der Personalkosten bereits die Höhe des g esamten Zuschusses übersteigt, kann die Erhöhung de s Zuschusses die Steigerung der
Personal- und Energiekosten nicht auffangen.
Auch 2019 ist das Bürgerzentrum Alte Feuerwache mit dem personellen Generationswechsel beschäftigt. Ve ranstaltungen zum soziokulturellen
Selbstverständnis werden mit den Mitarbeiter*innen, den Mitgliedern und zum Teil auch mit der interess ierten Öffentlichkeit durchgeführt. Intern
findet mit dem Team eine Auseinandersetzung zum Thema „Soziokultur“ mit Unterstützung einer Organisationsberatung statt.
Bereits in 2018 wurde damit begonnen, die Öffentlichkeitsarbeit des Bürgerzentrums zu überarbeiten. In 2019 werden die Programmbroschüre, die
Internetseite und die Social-Media-Auftritte der Al ten Feuerwache im Zuge dessen generalüberholt und i n einem Gesamtkonzept aufeinander
abgestimmt. Durch eine Landesförderung über die LAG Soziokultur ist es möglich, diesen Prozess durch F achkräfte begleiten zu lassen. Im
Rahmen dieses Prozesses wird wieder deutlich, dass eine Stelle für Öffentlichkeitsarbeit dringend gesc haffen werden muss, damit die Alte
Feuerwache ihrer gesellschaftlichen Aufgabe als Kom munikationszentrum gerecht wird. Ihre vielen partiz ipativen Inhalte, pädagogischen
Angebote und politisch/gesellschaftlichen Veranstal tungen müssen unbedingt verstärkt in die Stadtgesel lschaft transportiert werden. Bisher wird
die gesamte Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums von den verschiedenen Mitarbeiter*innen „nebenher“ durchgeführt. Nun wird ein Konzept für das
Zentrum entwickelt. Zukünftig muss dieses von einer Fachkraft mit einem Stundenumfang von 19,5 Stunden (ca. 30.000 €) umgesetzt werden.
Hierfür muss dringend eine Finanzierung gefunden werden.
Auch das Kulturprofil des Bürgerzentrums Alte Feuerwache wird aktuell geschärft und weiter entwickelt. Ebenfalls durch die Konzeptförderung der
LAG Soziokultur finanziert, werden hier verschiedene Expert*innen zu Rate gezogen. Es wird ausgetestet , ob die Alte Feuerwache zukünftig zum
Teil selbst veranstaltet.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 4 von 24
Die Ertüchtigung der Alten Wagenhalle wird in 2019 beendet. Sie kann ab Frühjahr 2019 wieder bespielt werden. Zukünftig wird auch die Halle von
der Kulturmanagerin der Alten Feuerwache unter künstlerischen und soziokulturellen Gesichtspunkten kuratiert. Bisher war dies nicht der Fall. Die
Ausstellungshalle kann nun in Kombination mit der Bühne, Kino und Projektraum genutzt werden.
In den letzten Jahren hat sich die Abendsituation a uf dem Hof der Alten Feuerwache negativ entwickelt. Zunehmend konsumieren viele junge
Menschen Alkohol und Drogen. Der ansteigende Lärm u nd Dreck hat verstärkt zu Protesten aus der Nachbar schaft geführt. Als Reaktion hat das
Bürgerzentrum bereits im letzten Jahr die Firma Sec uritas engagiert, die den Hof gegen 24:00 Uhr räumt und abschließt. Dieser Dienst belastet
den Haushalt der Feuerwache Köln mit 12.000 €. Dies er nun regelmäßige Kostenpunkt wirkt sich deutlich auf ein Haushaltsdefizit des
Bürgerzentrums aus. Hier muss unbedingt Abhilfe ges chaffen werden. Wie sich diese Situation insgesamt entwickelt, ist noch nicht abzusehen.
Das Mitarbeiter*innen-Team versucht zurzeit mit verschiedenen Aktionen den Hof zu befrieden.
Auch die Tariferhöhungen sowie die Stufenerhöhungen aufgrund der Betriebszugehörigkeit bereiten der Fe uerwache finanzielle Schwierigkeiten.
Zwar wurden diese zum Teil im städtischen Zuschuss bedacht, jedoch übersteigen die Personalkosten des Zentrums generell den
Betriebskostenzuschuss. Der Zuschuss für das Zentrum umfasst nur ca. 70% der gesamten Personalkosten.
Durch die Ertüchtigung der Alten Wagenhalle steht der Alten Feuerwache und deren Nutzer*innen ein weiterer multifunktional zu nutzender Raum
zur Verfügung. Allerdings ist die Liste der baulich en Mängel des Gebäudekomplexes, die dringend behoben werden müssten, lang. Insbesondere
der Innenhof als zentraler Begegnungsort müsste ert üchtigt werden. Hierzu wurde in Zusammenarbeit mit 50/2 und der Gebäudewirtschaft der
Stadt ein Antrag auf Landesmittel gestellt.
Ende 2019 muss die Alte Feuerwache entscheiden, ob der Pachtvertrag für die Gastronomie mit dem derzei tigen Pächter um weitere drei Jahre
verlängert wird. Die Jahrzehnte lange, zuverlässige Zusammenarbeit stellt eine wichtige Säule in der F inanzierung des Zentrums dar. Gleichwohl
sehen sowohl Pächter als auch die Alte Feuerwache e inen Entwicklungsbedarf bezüglich Ausstattung und E inrichtung des Lokals, als auch der
kulinarischen Ausrichtung.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 5 von 24
II. Grunddaten der Einrichtung:
Merkmal
Daten / Beschreibung Bewertung
Allgemeines
Standort(e):
Trägerschaft:
Gründungsjahr:
Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale
Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien
Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität
zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden
müssen.
Allgemeines zur Bewertungsspalte:
Die Bewertung in Form der Ampelfarben
Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck)
Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben)
Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden
verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewertung
stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betreffen
können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die
Übersicht protokolliert.
Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert.
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V.
Selbstorganisierte Nutzung seit 1978, Trägerschaftsvertrag ab
01.01.1986
grün
gelb
rot
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 6 von 24
II. Grunddaten der Einrichtung:
Raumressourcen
BAF Bewertung
Nutzfläche innen: 5.213 m²
Nutzfläche außen: 2.500 m²
Gastronomie:
ja:
nein: verpachtet: Eigenregie:
Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s)
Baujahr:
Denkmalschutz:
Sanierung: Gebäude D+E: 1989, Gebäude B+C: 1994, Gebäude F: 1995
ja: nein:
Barrierefreiheit:
Im Rahmen des KP II wurde in die Schaffung von Barrierefreiheit investiert:
Rampen vor Haus C und F, neue Toilettenanlage einschließlich neues
Behinderten-WC in der Gastronomie und im Foyer Haus D/E Aufzug und
Behinderten-WC in Gebäude F.
Die Umbauten brachten neue Probleme mit sich: Das Behinderten-WC in Haus
D/E ist entweder nur über ein Rampensystem auf dem Hof erreichbar
(Rollstuhlfahrer/innen müssen aus dem Veranstaltungssaal auf den Hof, um
über eine Rampe zur Behindertentoilette zu gelangen; ca. 100 m) oder über
eine mobile Rampe, die aber jedes Mal bereitgestellt werden muss .
Eine Korrektur ist seit 2015 vorgesehen.
Ein
weiteres, behindertengerechtes WC ist über eine Rampe für die
Besucher*innen der Alten Wagenhalle erreichbar.
gelb
Energetischer Zustand:
Die Heizungsanlage ist von 1988 und früher. Steuerung, Pumpen und
Wärmetauscher in Gebäude D wurden erneuert. In Gebäude A und B befinden
sich noch alte Steuerungen, die nur noch bedingt funktionsfähig sind. Das
Steuern dieser Gebäude übernimmt jetzt auch die Hauptsteuerung.
Die Fenster des Treppenhauses in Gebäude D sind noch einfach verglast. Das
Dach auf Haus D wurde erneuert. Der Rauchabzug im Dach von Gebäude F
wurde entsprechend den Auflagen der Bauaufsicht angepasst.
gelb
Funktionalität: Die Gebäudeanordnung um einen großen autofreien Innenhof ist für das
Zentrum funktional und ideal, ebenso der ebenerdige Zugang zur Alten
Wagenhalle und der direkte, nun barrierefreie Zugang vom Hof aus zum
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 7 von 24
Offenen Treff, der vielfach als Feier-Raum genutzt wird. Einschränkend muss
hier gesagt werden, dass der Zugang für Rollstuhlfahrer nicht der Norm
entspricht. Der sowohl für Tagungen als auch für künstlerische Veranstaltungen
genutzte Saal verfügt über eine ansprechende Grundästhetik, über Tageslicht
und eine sehr gute Akustik.
Dysfunktional: Es fehlen Abstellräume. Einige Kellerräume haben mehr oder
weniger starke, baulich bedingte, Feuchtigkeitsschäden. Das Lokal verfügt über
keine Sozialräume. Wickelmöglichkeiten, die von Vätern und Müttern genutzt
werden können, fehlen.
Der Aufzug im Mannschaftshaus ist stark reparaturanfällig.
Akustikverbessernde Maßnahmen sind im Offenen Treff, Clubraum und
Versammlungsraum unternommen worden; in vielen anderen Räumen sind sie
weiterhin dringend notwendig.
Die Lagerhalle wurde neu strukturiert und geordnet, um Platz für
holzbearbeitende Maschinen zu schaffen. Diese Maßnahme dient der
geplanten Einrichtung einer Holzwerkstatt, in der Arbeiten für das Zentrum
erledigt werden können, die aber auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt
werden soll.
Eine neue Schließanlage wurde installiert.
Raumstruktur:
• Bühne mit Bühnen- und
Lichttechnik:
Ja:
nein:
Kapazitäten: 260 Personen/ Reihenbestuhlung
gelb
• multifunktionelle Räume:
• spezielle Funktionsräume:
• dauerhaft vergebene Räume:
• sonstige Räume
Anzahl: 13
Anzahl: 23
Anzahl: 21 (Café, Werkstätten, versch. Nutzer*innen und Initiativen)
Anzahl: 20
gelb
Renovierungszustand:
Die Treppenhäuser der Gebäude B und F sind Anfang 2014 renoviert worden.
Der Kinderbereich hat 2018 einen neuen Anstrich erhalten. Das Treppenhaus
im Gebäude A konnte 2014/15 nach 20 Jahren renoviert werden. Dringend
erforderlich ist nun die Renovierung des Treppenhauses in Gebäude E.
Aufgrund der starken Nutzung und offenen Zugänglichkeit besteht für Flure und
Räume jedoch ein jährlicher Renovierungsbedarf. In dem 20 Jahre alten
Linoleum-Fußbodenbelag in Haus D (Mannschaftshaus) entstehen laufend
Löcher; er müsste aus Sicherheitsgründen (Stolperfallen!) erneuert werden. Mit
Unterstützung aus Landesmitteln (über die LAG Soziokultur) konnten die
Toiletten in Haus D grundsaniert werden; aus eigenen Mitteln wurden sechs
gelb
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 8 von 24
Räume renoviert. Diverse Rohrleitungsschäden (Rost) in Haus D verweisen
auch hier auf die Notwendigkeit einer Generalsichtung/-überholung. Der Hof
weist an vielen Stellen Stolperkanten und Vertiefungen auf, die bei Regen zu
starken Pfützenbildungen führen. Nach der Dichtheitsprüfung und
Kanalsanierung sollte 2016 die Asphaltfläche des Innenhofes instand gesetzt
werden.
Die Hauptmüllsammelstelle müsste ästhetisch-funktional verbessert werden.
Besonderheiten: Großer autofreier Innenhof; funktionaler Saal (Bühne) (s.o.),
kunsthandwerkliche Werkstätten mit Kursangeboten sowohl für die
pädagogischen Bereiche als auch für andere Nutzer*innen, ebenerdige Alte
Wagenhalle der Alten Feuerwache.
Zustandsbeschreibung der
Inneneinrichtung / der
Einrichtungsgegenstände
Bühne: Schwachpunkt ist seit Jahren die Verdunklungsanlage, deren
Kompletterneuerung 2014 erfolgt ist. Allerdings werden die Stoffe zu fest und
brechen oder reißen. 4 Fenster können daher nicht bedient werden. Des
Weiteren ist die Stromversorgung für Ton- und Lichtanlagen mangelhaft.
Ebenso zeigen die Dimmeranlage sowie die Steuerungstechnik der Lichtanlage
erste Anzeichen von Altersschwäche und bedürfen einer Generalüberholung/
Austausch. Die Vorhänge rechts und links von der Bühne sind alt und ent-
sprechen nicht mehr bedingungslos den Brandschutzrichtlinien
(Schwerentflammbar, B1). Diese müssen unbedingt ausgetauscht werden. Dies
betrifft auch einen Teil der übrigen Moltonstoffe, die zum Abhängen der Bühne
benutzt werden. Die Türen ins Treppenhaus zum Hof werden oft (z.B. in
Momenten der Materialanlieferung oder beim Einlass) permanent offen
gebraucht. Hier bedarf es an Obertürschließern mit Feststellmechanismus oder
nach einer anderen Lösung. Da dies Brandschutztüren sind, müssen die Türen
im Bedarfsfall automatisch schließen. Im Fluchtweg am hinteren Bühnenaus-
gang öffnet eine Tür nach innen. Eine enorme, aber recht einfache Aufwertung
des Saals wären auch insgesamt ein neuer Anstrich des Raums und des
Foyers sowie eine Verbesserung des Arbeitslichtes auf der Bühne.
Gruppenräume: Einrichtungen und Ausstattungen entsprechen zu großen
Teilen nicht mehr den heute gestellten Anforderungen zur Durchführung von
Tagungen.
gelb
Anmerkungen / Bemerkungen: Die Größe des Zentrums – einhergehend mit der starken Nutzung und öffentlichen Zugänglichkeit – führt dazu,
dass Renovierungen und Reparaturen eine nie endende Aufgabe sind. Die Gestaltung des Hofes – insbesondere der Belag – ist Gegenstand von
Beschwerden der Nutzer*innen.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 9 von 24
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 201 7
Plan -Werte 201 9 Bewertung
Personalressourcen
SV-pflichtig beschäftigte
pädagogische Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der
Wochenarbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der PMA mit
Migrationshintergrund:
8
189
3 m / 5 w
1
6
176
2 m / 4 w
1
gelb
SV-pflichtig beschäftigte weitere
Mitarbeiter/innen
Anzahl und Summe der
Wochenarbeitsstunden:
davon m/w:
Anzahl der MA mit
Migrationshintergrund:
18
410
3 m / 15 w
3
16
427
12 w / 3 m
3
gelb
Geringfügig beschäftigte MA / 450-
€-Kräfte
Anzahl:
monatliches Stundenvolumen:
18
138
4
67
gelb
Anmerkungen / Bemerkungen:
Von den angegebenen Personenzahlen waren einige nicht ganzjährig tätig.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 10 von 24
III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung
Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 20 19 Bewertung
Freie Mitarbeiter
wöchentliches Stundenvolumen:
75
100
gelb
Bürgerschaftliche Ressourcen
Anzahl bürgerschaftlich
Engagierter:
Vorstand/Beirat
projektbezogen
dauerhaft/regelmäßig im Betrieb
monatliches Stundenvolumen:
Vorstand/Beirat
Projektbezogen
Dauerhaft/regelmäßig im Betrieb
28
17
1
10
109
87
5
17
28
17
1
10
109
87
5
17
grün
Bemerkungen: Bewertung grün: 100% Mitarbeiter/innen (s. Wirtschaftsplan) – optimale Besetzung.
Bewertung gelb: Istzustand – aktuelle Situation in der das Zentrum inhaltlich und in seiner Struktur erhalten wird.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 11 von 24
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 2017 Plan -Werte 2019 Bewertung
Finanzressourcen
Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtungen in freier Trägerschaft beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebs-
aufwendungen. Städtische Overheadkosten, Bauunterhaltungskosten, Gebäude- und Inventarversicherung und Investitionsgüter
bleiben unberücksichtigt.
Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur
Städtischer Zuschuss für den Betrieb des Bürgerhauses/-zentrums: 507.500 € 539.400 €
gelb
Städtischer Zuschuss Quartiersmanagement 60.36 8 €
Städtischer Zuschuss Interkulturelle Angebote 28.200 € 28.200 €
Weitere städtische Zuschüsse 108.264 € 35.161 €
Zuschuss für Anschaffungen 5.000 € 7.000 €
Weitere Städtische Zuschüsse 2 halbe Stellen Ehrenamtskoordination 74.400 €
Weitere öffentliche Zuwendungen: 118.305 € 10 4.855 €
Eigenmittel 405.353 € 381.204 € grün
Stiftungsgelder 20.951 € 25.000 €
Sonstige Spenden
4.519 € 2.000 €
Summe Einnahmen 1.169.892 € 1.19 7.220 €
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 12 von 24
III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung:
Merkmal
Ist -Werte 2017 Plan -Werte 2019 Bewertung
Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben:
(ohne Quartiersmanagement oder Ehrenamtskoordination)
675.140 € 840.551 €
gelb
Sachaufwendungen/-ausgaben:
Anschaffungen
151.171 € 152.682 €
gelb
Personalaufwendungen Quartiersmanagement
54.706 €
Personal- und Sachaufwendung Quartiersmanagement zusätzlich
(zum Teil aus anderen Mitteln finanziert)
26.797 €
Personal- und Sachaufwendung 2 halbe Stellen
Ehrenamtskoordination
70.046 €
Sonstige Aufwendungen/Ausgaben:
(Overheadkosten)
261.073 € 204.780 €
Summe Ausgaben 1.168.887 € 1.268.059 €
Rücklagen für dringend notwendige Renovierungs- und Akustikmaßnahmen,
Neugestaltung Foyer sowie zum Ausgleich des strukturellen Defizits aufgrund der
Personalkostenentwicklung (Tariferhöhungen, Stufenerhöhungen)
122.810 € 14.971 € rot
(Träger)
Ergebnis
1.005 € - 70.839 €
Öffnungszeiten
Anzahl Tage im Jahr: 365 365 grün
Bürger/innen -Frequentierung
jährliche Gesamtbesucherzahl: 210.000 210.000 grün
Anmerkungen / Bemerkungen:
Ehrenamtliche: Es zeigt sich, dass zur Einbindung in Projekte und laufende Arbeiten zu wenig hauptamtliches Personal zur Verfügung steht, das die
Ehrenamtlichen einarbeitet, begleitet und die Qualität der Arbeit sicher stellt.
Sachaufwendungen: Das Budget lässt ungeplante, notwendige Ausgaben nicht zu.
Haushalt 2020: Für 2020 sollte wieder ein ausgeglichener Haushalt angestrebt werden.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 13 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
Ziele
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
berührte
Handlungs-
felder
Quantitative/
wirtschaftliche Ziele
inhaltliche / qualitative
Ziele*
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
(Der Bevölkerung werden
Möglichkeiten angeboten,
sich ungezwungen zu
begegnen, am
gesellschaftlichen Leben
teilzuhaben, soziale Netze
zu pflegen und sich über
soziokulturelle Angebote zu
informieren)
210.000
Besucher*innen und
Nutzer*innen
1) Zentrum im Viertel als Treffpunkt
für Arbeit und Freizeit
2) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
sozialer Milieus und Kulturen
3) Zugangsmöglichkeiten zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
4) Nicht-kommerzielle
Veranstaltungen
5) Herstellen von Netzwerken
Wirkungsradius: Stadtteil,
Stadt und darüber hinaus
Zur Verfügung stellen eines
bewirtschafteten, autofreien
Innenhofes
Zur Verfügung stellen von
Tischen, Bänken und Spiel-
material
Moderation zum
Interessensausgleich
Lokal ohne Verzehrzwang
Märkte, Feste und andere
Veranstaltungen (z.B.
Straßentheater) auf dem Hof
Spiele auf dem Hof
Kostenlose und preiswerte
Veranstaltungen ebenso wie
Veranstaltungen mit
gestaffelten Preisen
Offen zugängliche
Ausstellungen
Offen zugängliche
pädagogische Angebote
Preiswerte Räume
Kooperationen
Zählungen
Programmhefte
Öffnungszeiten
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
3 Beratung
4 Sozialraum
5
Bürgerschaftliche
s u.
gesellschaftspoliti
sches
Engagement
6 Ökologie
7
Gesundheitsförde
rung
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 14 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Handlungs -
felder
Veranstaltungen
(Der Bevölkerung werden
soziokulturelle Veranstal-
tungen in Eigenregie und/
oder in Kooperation mit
anderen Akteuren zur
Verfügung gestellt.)
Veranstaltungsbereich
Tanz/zeitgenössischer
Ausdruckstanz
Theater/experimentelles
Theater
Konzerte/Neue Musik
Lesungen/Reportagen
Diskussionen/Tagungen/
Seminare
Film
Ausstellungen
17 Veranstaltungen
2.000 Besucher
52 Veranstaltungen
5.000 Besucher
40 Veranstaltungen
4.000 Besucher
5 Veranstaltungen
500 Besucher
30 Veranstaltungen
3.000 Besucher
10 Veranstaltungen
700
Ziele der Alten Feuerwache,
betr. den
Veranstaltungsbereich*
1) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
sozialer Milieus, Kulturen.
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Nicht-kommerzielle, offene und
unverbindliche Zugangs-
möglichkeiten
4) Anregung/Förderung
kritischer Auseinandersetzung,
Initiative, demokratisches und
soziales Verhalten,
bürgerschaftliches Engagement,
kreative Betätigung
5) Entwicklung alternativer
Konzepte für Gesellschaft,
Politik, Kultur
Wirkungsradius: Stadt,
Stadtteil
Themen, die für mehrere
Altersstufen interessant sind
Altersspezifische
Veranstaltungen
Veranstaltungen mit
Künstler/innen verschiedener
Herkünfte
Kulturübergreifende
Veranstaltungen
Globale/kosmopolitisch
vergleichende
Fragestellungen
Nicht-kommerzielle
Veranstaltungen
Preiswerte Veranstaltungen
Köln-Pass-Ermäßigung
Verteilung, Veröffentlichung
der Programme
Anzahl der Veranstaltungen
Anzahl der Besucher/innen
Programmheft
Preisgefüge
Zählung
Veranstaltungen
Zählung
Besucher/innen
1 Kultur
2 Bildung
5
Bürgerschaftliche
s und
gesellschaftspoliti
sches
Engagement
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 15 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt /
Leistung
Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Handlungs -
felder
gemeinwesenorientierte
Arbeit
Flohmärkte
Vollversammlungen
Nachbarschaftsfest
Jugendbereich:
Karnevalsfest
Kinderbereich:
Spiele-Cafe für Familien:
Stadtteil-Feste :
Kultur- und
erlebnispädagogische
Ferien-Aktionen:
Vernisssage Ausstellung
EbertPLATZHIRSCHE:
Ausstellung
EbertPLATZHIRSCHE:
Bilderbuch-Kino:
12 allg. Flohmärkte
3 Bücherflohmärkte
1.300 Aussteller
3 Termine, je 15-45 TN
250 Personen
1 Veranstaltung,
120 Kinder, Jugendliche u.
Erwachsene
6 Termine, je 50-60 Kinder
und Eltern
200 Kinder und Eltern
16 Tage, 320 Kinder
ca. 100 Kinder und Eltern
12 Tage, ca. 600 Kinder und
Erwachsene
40-50 Kinder und Eltern
Ziele der Alten Feuerwache,
betr. Veranstaltungen der
übrigen Bereiche*
1) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
sozialer Milieus, Kulturen.
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Anregung geben/Fördern von
kritischer Auseinandersetzung,
sozialem Verhalten,
kreativer Betätigung
Wirkungsradius: Stadt,
Stadtteil
Vorkommen/Anzahl der
milieu-, alters- und
kulturübergreifenden Themen
Teilnehmer/innen
verschiedener sozialer und
kultureller Herkünfte
Kostenlose und preiswerte
Veranstaltungen, Köln-Pass
und sonstige Ermäßigungen
Anzahl der künstlerischen,
handwerklichen, medien-
pädagogischen, spiel- und
erlebnispädagogischen
Angebote
Themen der Veranstaltungen
Veröffentlichungen der
Programme; Verteilung der
Programme
Zählungen der Themen
Zählungen der
Teilnehmer/innen
Programme
Ferienprogramme
Plakate
Dokumentation in den
Bereichen
1 Kultur
2 Bildung
3 Beratung
4 Sozialraum
7 Gesundheits-
förderung
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 16 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Offene Angebote
(Offene Angebote sind
regelmäßige Aktivitäten, die
keine feste Gruppenstruktur
haben, so dass Interessierte
spontan und jeder Zeit
teilnehmen können.)
gemeinwesenorientierte
Arbeit:
Haus- und Hofmoderation
Info-Büro
„Hall of Fame“ –Graffiti-
Wand
Offene Arbeitsgruppen:
Lokalgruppe
Programmgruppe
Führungen durch die AF
Jugendbereich:
JugendTreff
Biografische Beratung
Kleingruppen-Spielangebot
Feste und Geburtstagsfeiern
Schach-Club
Computer und
Spielekonsolen
50 Kontakte/Tag
6 Tage/38 Std./Wo.
7 Tage/24 Std.
8 Termine/je 4 TN
10 Termine/30 TN
210 Termine
Je 10 - 25 Jugendliche
25 Termine, je 4 Jugendliche
5 Termine, insges. 200
Jugendliche
15 Termine, je 3 -6
Jugendliche
40 Termine, 20 Jugendliche
200 Termine,
je 10 Jugendliche
1) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
sozialer Milieus, Kulturen.
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Nicht-kommerzielle, offene und
unverbindliche Zugangs-
möglichkeiten
4) Anregung geben/Fördern von
kritischer Auseinandersetzung,
Initiative, demokratischem und
sozialem Verhalten, bürger-
schaftlichem Engagement,
kreativer Betätigung
Wirkungsradius:
Stadtteil, Stadt
Kulturelle und soziale Herkunft
der Besucher/innen,
Nutzer/innen, Teilnehmer/innen
Art/Anzahl der Themen
Kostenlose oder kosten-
günstige Angebote
Öffentlich bekannt gegebene
Angebote/Anzahl der
Veröffentlichungen
Einfache, niederschwellige,
breite Zugangsmöglichkeiten
Anzahl der kreativen und
kulturpädagogischen
Aktivitäten
Anzahl der Aktivitäten aus
unterschiedlichen Kulturen
Anzahl der Besucher/innen
Anzahl der Teilnehmer/innen
aus den offenen Treffs der päd.
Bereiche an den
verschiedenen Projekten und
sonstigen Aktivitäten
Teilnahme an Versammlungen
Vereinbarte und
veröffentlichte Regeln
Förderpläne
Vollerhebung in einzelnen
Bereichen, bei einzelnen
Aktionen
Dokumentation in den
Bereichen
Programmhefte
Ankündigungszettel
Preisgefüge
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
3 Beratung
4 Sozialraum
5 bürgerschaftl.
und gesellschafts-
politisches
Engagement
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 17 von 24
Mädchenbereich:
Offener Treff
Herzsprechstunde
Beratung (Tel./vor Ort)
Antirassismus-Werkstatt
Zukunftstag
Projekt für geflüchtete
Mädchen (Ernährung)
Begleitung
153 Nachmittage*
39 Nachmittage*
8 Std./Woche*
10 Nachmittage*
39 Nachmittage*
40 Nachmittage*
2 Std./Woche
Kinderbereich:
Kindertreff-Nachmittage:
Kinder
Kulturpädagogische
Kleingruppen-Aktionen:
Kindertreff-Feste:
Eltern-Kind-Gruppe:
Interkultureller Eltern-Kind-
Treff:
Elternteile mit Kind
Offene Näh-Werkstatt für
geflüchtete Frauen:
„Play-Station“ (Offenes
Spielangebot im Hof):
Werkstätten:
Fahrrad-Selbsthilfe-
Werkstatt
Ehrenamtskoordination:
café konekti (Treffpunkt für
Geflüchtete und andere
Stadtteilbewohner*innen)
Treffen Ehrenamtler*innen
Team
Beratungsgespräche
72 Nachmittage, je 25-30
31 Aktionen, je 6-8 Kinder
70 Kinder
37 Termine, je 6-10
Elternteile mit Kind
38 Termine, je 6-10
37 Termine, je 3-7 Frauen
(mit Kinderbetreuung)
33 Termine, je 20-30 Kinder
30 Termine, je 2-10 Personen
78 Termine
je 5-30 Personen
12 Termine mit 6 bis 12
Personen
20 Termine pro Monat
Wirkungsradius:
Stadtteil, Stadt
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 18 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Gruppenangebote
(Gruppenangebote
bestehen aus einem festen
Personenkreis, sind zeitlich
befristet und haben einen
thematischen Bezug.)
Jugendbereich:
„Zurück in die Zukunft“
Selbstorganisiertes
Diskussions- und
Spieltreffen
„Der Treff“ für geflüchtete
und nicht geflüchtete
Jugendliche
Gitarre und Musik
Jugendgruppe (Kooperation
Freie Schule)
Freie Philosophie Gruppe
(in Kooperation mit Freier
Schule)
Mädchenbereich:
Lern- und
Motivationswerkstatt
Tagesausflug zum
Jahresabschluss
Kinderbereich:
Lernförderung:
Sprachförderung für
Kinder mit
Zufluchtsgeschichte:
Sonntags-Ausflüge für
geflüchtete u.a. Familien:
Familien
Sommerferien-Ausflüge
Fahrradkurs für Kinder
und Frauen mit
Zufluchtsgeschichte:
3 Termine
je 10-15 junge Erwachsene
10 Termine, je 10
Jugendliche
60 Termine, 12 Jugendliche
26 Termine, je 10 Jungen
24 Termine, je 16
Jugendliche
153 Nachmittage,
je 10-15 Mädchen*
1 Tag mit 35 Mädchen*
4 Nachmittage pro Woche,
149 Termine, 21 Kinder
42 Termine, 8-10 Kinder
11 Termine, je 4-8
4 Termine, je 4-8 Familien
für geflüchtete u.a.
7 Termine, je 6-10
Personen
1) Anregung geben und Fördern
von demokratischem und
sozialem Verhalten sowie
kreativer Betätigung
2)Förderung gesellschaftlicher
Teilhabe
3) Nicht-kommerzielle, offene
Zugangsmöglichkeiten
Wirkungsradius:
Stadtteil, Stadt
Anzahl der Teilnehmer/innen
Kontinuität der Teilnahme
Zusammenarbeit in einer
Gruppe
Vereinbarte Regeln
Einübung von Techniken,
Kenntnissen, Fähigkeiten
Art; Anzahl der Betätigungen
im Umgang mit Werkzeug,
Material, Medien u.ä.
Ergebnisse der Aktivitäten
Einsatz professioneller
Fachkräfte
Zusammenarbeit mit
Beteiligten wie Eltern, Schule
u.a.
Kostenlose bzw.
kostengünstige Teilnahme
Öffentliche Angebote
Programme,
Ankündigungen
Teilnehmer/innenlisten
Anmeldungen
Dokumentation in den
Bereichen
Berichte
Verträge, Rechnungen
Zählung
Abfrage
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifikation
3 Beratung
4 Sozialraum
7 Gesundheits-
förderung
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 19 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative /
wirtschaftliche Ziele
qualitative /
inhaltliche Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Kurse* *
(Kurse sind eigene
Aktivitäten der BH/BZ,
haben eine begrenzte
Teilnehmerzahl und eine
begrenzten zeitlichen
Rahmen.)
Jugendbereich:
Kreativwerkstatt
Hip Hop Studio
Mädchenbereich:
Boxangebot
Tanz und Körper
Kreativkurs
Werkstattbereich
Nähwerkstatt
20 Termine
je 2- 5 Jugendliche
24 Termine
je 5 Jugendliche
37 Termine,
je 10-15 Mädchen
37 Termine,
je 8 – 12 Mädchen
37 Termine
4 bis 6 Mädchen
20 Termine
4Teilnehmer/inne n
1) Anregung geben / Fördern von
kritischer Auseinandersetzung,
Initiative, demokratischem und
sozialem Verhalten,
bürgerschaftlichem Engagem.,
kreativer Betätigung
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Nicht-kommerzielle, offene
Zugangsmöglichkeiten
Wirkungsradius; Stadtteil,
Stadt
Anzahl der Teilnehmer/innen
Kontinuität der Teilnahme
Einübung von Techniken,
Kenntnissen, Fähigkeiten
Art; Anzahl der Betätigungen
im Umgang mit Werkzeug,
Material, Medien u.ä.
Bearbeitung eines Themas
Ergebnisse der Kurse
Einsatz professioneller
Fachkräfte
Kostenlose bzw.
kostengünstige Teilnahme
Kostenumlage bei zahlungs-
fähigen Institutionen, z.B. OGS
Öffentliche Ankündigungen
Programme,
Ankündigungen
Teilnehmer/innenlisten
Anmeldungen
Dokumentation in den
Bereichen
Berichte
Verträge, Rechnungen
Zählung
Abfrage
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
3 Beratung
4 Sozialraum
Anmerkungen:
**Hier sind nur die Kurse erfasst, die vom Verein bzw. den vom Verein betriebenen Bereichen durchgeführt werden. Kurse, die von Dritten
(Nutzer/innen, Werkstatt-Betreiber/innen) durchgeführt werden, fallen unter die „Raumvergabe“.
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 20 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative/
Wirtschaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Projekte
(Projekte sind zeitlich
befristete Vorhaben mit
einer speziellen Thematik
und gehören nicht zum
Regelbetrieb der
Einrichtungen.)
Jugendbereich:
Herausforderungen für
Jungen
Land_Karte
Selbstbühne
Selbst kreativ mit Musik im
Studio
Mädchenbereich:
Reise (Sommer)
Reise (Herbst)
2 Selbstbehauptungskurse
Berufsfeldworkshop
Berufsfeldworkshop Malerei*
Erlebnispädagogische
Angebote (Klettern,
Floßbau, Spieleland)
10 Termine
je 5 Jungen
15 Termine, je 1-3 Jugendliche
35 Termine, je 5-10 Jugendliche
45 Termine, je 20 Jugendliche
5 Tage, 15 Mädchen*
3 Tage, 15 Mädchen*
4 Tage, 40 Mädchen*
2 Tage, 20 Mädchen
2 Tage, 20 Mädchen
6 Tage, 30 Mädchen
1) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
2) Nicht-kommerzielle, offene
Zugangsmöglichkeiten
3) Anregung geben/Fördern von
kritischer Auseinander-
setzung, Initiative, demo-
kratischem und sozialem
Verhalten, kreativer
Betätigung
Öffentliche Ankündigung
Anzahl der Teilnehmer/innen
Kontinuität der Teilnahme
Auseinandersetzung mit einem
Thema
Einübung von Techniken,
Kenntnissen, Fähigkeiten
Art, Anzahl der Betätigungen im
Umgang mit Werkzeug,
Material, Medien u.ä.
Kostenlose bzw.
kostengünstige Teilnahme
bzw. gestaffelte Preise
Anzahl der Teilnehmer/innen
aus den Offenen Treffs der
pädagogischen Bereiche
Einsatz professioneller
Fachkräfte
Ergebnisse der Projekte
Öffentliche Präsentationen der
Projektergebnisse
Wahrnehmung durch Dritte
(z.B. Besucher/innen bei
Projektpräsentationen)
Programme,
Ankündigungen
Teilnehmer/innenlisten
Anmeldungen
Dokumentation in den
Bereichen
Projekt-Berichte
Verträge, Rechnungen
Presse
Zählung der
Besucher/innen
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
4 Sozialraum
5 bürgerschaftl.
und gesellschafts-
politisches
Engagement
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 21 von 24
Kinderbereich:
„Literatur in Aktion“:
Partizipationsprojekt mit
Kindern: Planung und
Durchführung von „Play-
Station“,
Fördermaßnahme im
Rahmen des Kindertreffs:
Theaterprojekt mit
geflüchteten und
nichtgeflüchteten Kindern:
22 kulturpädagogische Aktionen,
je 10 bis 24 Kinder
40 Termine und 6 ergänzende
Termine, je 8 Kinder
62 Termine, je 4 Kinder
6 Termine, je 8-10 Kinder
Wirkungsradius: Stadtteil,
Stadt
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
4 Sozialraum
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 22 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung Quantitative/
Wirtschaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Raumvergaben
(Raumvergaben sind Dauer-
und Einzelnutzungen von
Räumen an Dritte, wie
Privatpersonen, Gruppen,
Organisationen oder
Institutionen.)
Multifunktionsräume
Bühne (Saal)
Aufbau- u. Probentage Saal
Tanz/Theater/Konzert
Initiativenräume
Umwelt-u. Verkehrszentrum
Öffentliche Bücherei
Fotolabor
Musikkeller
Werkstätten
Metallwerkstatt
Lokal
68 regelmäßige Gruppen + 1.200
Einzelnutzungen/Jahr
15 Tage
1.400 Besucher/Teilnehmer
80 Tage,
davon 50 Tage bezahlt
10 Räume/
9 Initiativen
5 Initiativen
1 Initiative
1 Betreiber (ehrenamtlich)
1 Nutzer
7 Werkstätten/
9 Betreiber/innen
6 externe Nutzer
10 Kurse
1 Betreiber (Pächter)
1) Begegnung von Menschen
verschiedener Altersgruppen,
verschiedener sozialer Milieus,
verschiedener Kulturen
2) Zugang ermöglichen zu
gesellschaftlichen, politischen
und kulturellen Themen
3) Nicht-kommerzielle, offene
und unverbindliche Zugangs-
möglichkeiten
4) Anregung geben/fördern von
kritischer Auseinandersetzung,
Initiative, demokratischem und
sozialem Verhalten, bürger-
schaftlichem Engagement,
kreativer Betätigung
5) Entwicklung alternativer
Konzepte für Gesellschaft,
Politik, Kunst und Kultur
6) Förderung von Netzwerk-
bildung
Wirkungsradius: Stadtteil,
Stadt
Anzahl der Nutzer/innen
Anzahl der alters-,
kulturspezifischen und
kulturübergreifenden Gruppen
Anzahl der Gruppen
/Nutzungen zu den Themen
Kunst/Kultur, Soziales/Politik,
Bildung, Sport/Gesundheit,
Selbsthilfe
Anzahl der ehrenamtlich
Tätigen in den
Initiativenräumen
Anzahl und Art der
Werkstattkurse und
-projekte
Anzahl der Kooperationen
Einladungen zu
Vollversammlungen, Werkstatt-
Treffen
Gruppenbetreuung:
Postverteilung
Informationsvermittlung
Beratungsgespräche
Öffentlichkeitsarbeit
Nutzungsmöglichkeiten
besonderer Ausstattungen
Restauration
Zählungen
Schriftliche und mündliche
Befragungen
Programme
Verträge
Kalender für
Raumbuchungen
Teilnahme an
Vollversammlungen
Teilnahme an Werkstatt-
Treffen
Dokumentation der
Beratungen
Zählung der
Inanspruchnahme des
Lokals durch Raumnutzer
1 Kultur
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
3 Beratung
4 Sozialraum
5
Bürgerschaftliche
s u.
gesellschaftspoliti
sches
Engagement
6 Ökologie
7
Gesundheitsförde
rung
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 23 von 24
IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum
Produkt/Leistung quantitative / wirt -
schaftliche Ziele
qualitative / inhaltliche
Ziele*
Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs -
instrumente
Hand -
lungsfelder
Ausbildung und
Integration
(BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs-
und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt
stehen die Anleitung von Praktikanten, die
Förderung der Integration von
Langzeitarbeitslosen und die Qualifizierung zur
Ausübung bürgerschaftlichem Engagements.)
Hospitation in einem anderen
Bürgerzentrum
Hospitationsangebot an ein anderes
Bürgerzentrum
Sozialstunden-Leistende
Praktikanten/innen
Integrationsstelle
Bundesfreiwilligendienst/FSJ
1 Person/ 1-5 Tage
1 Person/1-5 Tage
8 Personen (700 Std.)
4 (48 Wochen)
1 Person (1 Jahr)
1 Person (1 Jahr)
Förderung gesellschaftlicher
Teilhabe
Unterstützung von Ausbildungen
Weiterbildung
Wirkungsradius:
Stadtteil, Stadt
Begleitender Kontakt
Anleitungsgespräche
Teilnahme an
Veranstaltungen der
Alten Feuerwache
Verträge
Anzahl der
Gespräche
Zählung
2 Erziehung,
Bildung und
Qualifizierung
5
Bürgerschaftliche
s und
gesellschaftliches
Engagement
Anmerkungen / Bemerkungen: * Es handelt sich hier um die Ziele der Alten Feuerwache, auf die sich die gesamte Arbeit bezieht. Genannt sind die
Ziele auf der Produktebene, nicht die Ziele der einzelnen Leistungen.
07.06.2018, Robert Strauch 11.05.2018, gez . Oliver Kroh
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. Stadt Köln
Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache
Seite 24 von 24
V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung
Produkt/
Leistung
Quantitative
Ziele
Soll Ist
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein
Handlungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht,
Änderung notwendig
Qualitative
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein
Handlungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht, Änderung
notwendig
Wirtschaftliche
Ziele
Bewertung der
Erreichung
grün: erreicht, kein
Handlungsbedarf
gelb: nicht voll erreicht,
Beobachtung notwendig
rot: nicht erreicht,
Änderung notwendig
Begegnung und
Kommunikation für
die Bevölkerung
Besucher/innen /
Nutzer/innen
210 000
Besucher/innen /
Nutzer/innen
210 000
grün
s. ZLV 2017
grün
Die wirtschaftlichen
Zielsetzungen jeder
Einrichtung beziehen
sich auf die jeder-
zeitige Sicherstell-
ungen der
Zahlungsfähigkeit,
Vermeidung von
Überschuldung und
Dokumentation in
ordnungsgemäßer
Buchführung.
Formales Zielkriterium
ist die rechtzeitige und
sachgerechte Erstell-
ung und Abgabe des
Verwendungsnach-
weises.
Verfügen die
Einrichtungen über
das Instrument der
Kosten- und
Leistungsrechnung
sind auch produkt- und
leistungsbezogene
wirtschaftliche
Zielsetzungen
denkbar.
grün
Veran-
staltungen
(Anzahl /
Besucher*innen)
Besucher (ohne
Flohmarkt)
14.610
Besucher
(ohne Flohmarkt)
15.210
grün
s. ZLV 2017
grün
Óffene
Angebote
(Anzahl,Termine)
Termine
1734
Termine
1813
grün
s. ZLV 2017
grün
Gruppen-
angebote
(Anzahl/Termine)
Termine
452
Termine
440
grün
s. ZLV 2017
grün
Kurse**
(Anzahl/Termine)
Termine
142
Termine
140
grün
s. ZLV 2017
grün
Projekte
(Anzahl/Termine)
Termine
232
Termine
247
grün
s. ZLV 2017
grün
Raumvergaben
regelm. Gr .
Initiativen;
85
Unregelmäßige
Nutzungen
1300
7 Werkstätten.
1 Lokal.
x Saal/1.200
Besucher*innen.
34 Ausstellungen
an 258 Tage
regelm. Gr ./
Initiativen;
85
Unregelmäßige
Nutzungen
1300
7 Werkstätten.
1 Lokal.
x Saal/1.400
Besucher*innen
34 Ausstellung
an 258 Tage
grün
s. ZLV 2017
grün
**Es handelt sich nur um Kurse, welche die Alte Feuerwache selbst durchführt, nicht um Kurse, die unter der „Raumvergabe“ laufen.
Beratungsverlauf (1)
Orte (11)
- Tempelstraße 41
- Dreikönigenstraße 23
- Kreutzerstraße 5
- Venloer Straße 46
- Kreuzgasse
- Melchiorstraße 3
- Hansaring
- Ebertplatz
- Am Rosengarten 87
- Severinswall
- Straße 4
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 1996/2019
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 12.06.2019
- Erstellt
- 06.06.2019 08:45