Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 - Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Bürgerzentrum Deutz, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck
Mitteilung BV 1996/2019 vom 12.06.2019
Stand: Am 27.06.2019 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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ZLV 2019 - Quäker NBH - Endfassung
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Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 1 von 24 50/2 Ziel- und Leistungsvereinbarung für das Quäker Nachbarschaftsheim zwischen Quäker Nachbarschaftsheim e. V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum und Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren für den Zeitraum: 2019 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 2 von 24 I. A - Leitbild der Einrichtung: „Gemeinsam soziale Balance schaffen“ „Auch Du bist ein Teil des Ganzen“ sind die zentralen Aussagen unseres Leitbildes • Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bür gerzentrum, 1947 von englischen Quäkern gegründet • sozialkulturelles Zentrum, Träger der Freien Jugen dhilfe • Gremien: Mitgliederversammlung, Arbeitsausschuss, Personalausschuss, Finanzausschuss • Förderverein „Verein zur Förderung der Sozialarbei t im Quäker Nachbarschaftsheim Köln e. V.“, gegründet 1995 • Stiftung „Stiftung Quäker Nachbarschaftsheim Köln“, gegründet 2007 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 3 von 24 I. B - Struktur der Einrichtung: Arbeitsbereiche Bürgerzentrum • Offene Tür für Kinder und Jugendliche • Treff für Menschen ab 50 • Vermietungen an Gruppen und für Feste und Feiern Weitere Arbeitsbereiche • Kindertagesstätte mit drei Gruppen für 60 Kinder i m Alter von 2 bis 6 Jahren, inklusive Einrichtung - Familienzentrum mit Angeboten für Eltern und Kinde r wie Krabbelgruppen, Elternkurse, Elternberatung • Ambulante Erziehungshilfen: Unser Rahmen der Hilfe n zur Erziehung (HzE) umfasst: - Flexible Hilfen - §27ff. SGB VIII - Sozialpädagogische Familienhilfe - §31 SGB VIII - Intensive Sozialpädagogische Einzelfallhilfe - §35 SGB VIII - Schwerpunktträgerschaft in den Sozialräumen Chorwe iler III und Innenstadt – Nord einschl. Deutz - Soziale Arbeit in den Flüchtlingswohnheimen und -h otels der Innenstadt Nord und Süd, sowie spezielle Angebote in den Wohnheimen am Hansaring und Severinswall • Küche für die Verpflegung der Kinder in der Kinder tagesstätte und der Übermittagsbetreuung • Projekte - 5 Gruppen Übermittagsbetreuung für 110 Schulkinder im Alter von 10 – 14 Jahren - „Pädagogische Mittagsstunde“ im Gymnasium Kreuzgas se für 600 Schüler der Sek I - „Seniorennetzwerk Bocklemünd-Mengenich“ - Freunde alter Menschen, les petits frères des Pauv res - „Gender fair play“: Arbeit mit weiblichen und männ lichen Jugendlichen aus Familien mit Flüchtlings- und Zuwanderungshin- tergrund in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 4 von 24 I. C - Planungs- und Ausgangssituation 2019 Das Quäker Nachbarschaftsheim plant auf der Grundlage des vom Rat am 08.11.2018 beschlossenen und von der Bezirksregierung am 19.12.2018 genehmigten Haushaltes für das Jahre 2019 mit einem städtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 304.400 €. Die gegenüber 2018 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den von der Stadt anteilig zu tragenden Ausgleich für erhöhte Perso- nal- und Energiekosten. Über die Gebäudewirtschaft wird auch in 2019 der Brandschutz in unserem Haus weiter ertüchtigt. Während der gesamten Bauphase kam und kommt es immer wieder zu Einschränkungen in der Nutzung verschiedener Funktionsräume. Die Brandschutzsanierung ruh- te seit Mitte 2017 und wurde erst im Laufe des Jahres 2018 wieder aufgenommen. Die noch nicht fertig gestellten Arbeiten lassen Tei- le des Bürgerzentrums weiterhin als „Baustelle“ erscheinen. Der für 2017 avisierte Austausch, der technisch und energetisch in einem schlechten Zustand befindlichen Fenster, wurde aufgrund von Mehrkosten für die Brandschutzsanierung auf unbestimmte Zeit ver- schoben. Neben der noch nicht abgeschlossenen Brandschutzsanierung befinden sich auch weitere Teile des Bürgerzentrums in einem schlechten Zustand. Hier wären neben den Fenstern die Flachdächer, die Abfluss- und Elektroleitungen zu nennen. Aus diesem Grunde lässt die Fachstelle in 2019 ein Gutachten erstellen, welches den Sanierungsbedarf beschreiben soll. Ziel ist es, das Gebäude wieder so zu ertüchtigen, dass der Fortbestand der wichtigen Sozialen Arbeit des Quäker Nachbarschaftsheims für die Zukunft si- chergestellt ist. Der Vorstand des Quäker Nachbarschaftsheims unterstützt die Pläne zur Ertüchtigung der Einrichtung ausdrücklich. Er weist auf mög- liche Synergieeffekte im Zusammenhang mit der Sanierung hin und bittet diese bei der Planung der Sanierung ernsthaft zu prüfen. Obwohl das Bürgerzentrum über eine große Anzahl von Räumen verfügt, müssen viele Anfragen abgewiesen werden. Insbesondere durch die Rückkehr zu „G9“ entsteht ein erhöhter Bedarf an verlässlichen Betreuungsplätzen. Bei einer Sanierung der maroden Flachdächer könnte eine Erweiterung in Form einer 2. Etage auf den Flachdächern angedacht werden. Bezieht man die Flachdächer der Kindertagesstätte mit ein, könnten auf diesem Wege kostengünstig weitere, dringend in der Stadt Köln benötigte Kinderbetreu- ungsplätze entstehen. Zusätzlich würde ein weiteres Stockwerk mit einer Dachkonstruktion Vandalismus Schäden minimieren. Der Trägerverein wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäusern/ -zentren – auf konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 5 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Merkmal Daten / Beschreibung Bewertung Allgemeines Standort(e): Bürgerzentrum Hilfen zur Erziehung Seniorennetzwerk Bickendorf (Paten- schaft) Trägerschaft: Gründungsjahr: Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs- sen. Allgemeines zur Bewertungsspalte: Die Bewertung in Form der Ampelfarben Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die Übersicht protokolliert. Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert. 50672 Köln, Kreutzerstr. 5-9 50672 Köln, Venloer Str. 46 50827 Köln, Am Rosengarten 87, untervermietet an Outback-Stiftung für die Sozialraumkoordination Bickendorf Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 1947 grün gelb rot Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 6 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Raumressourcen Bewertung Nutzfläche innen: 1.330 qm / 1.945 mit KITA Nutzfläche außen: 2.660 qm / 3.600 mit KITA Gastronomie: ja: nein: verpachtet: Eigenregie: Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Baujahr: Denkmalschutz: 1974 ja: nein: Barrierefreiheit: Durch den Umbau der Offenen Tür und des Seniorentreffs wurde das Haus weitgehend barrierefrei. Der Zugang zum 1.OG ist barrie- refrei nicht möglich. gelb Energetischer Zustand: Die Fensteranlage ist teilweise noch mit Einfachverglasung ausge- stattet und schlecht isoliert. Die Fensterrahmen sind zum großen Teil verfault und lassen sich nicht richtig schließen bzw. öffnen. Austausch war von Seiten der Stadt für 2018 geplant. rot Funktionalität: Die Offene Tür hat durch den Umbau im Jahr 2012/13 einen eige- nen Eingang und ist nun bis auf die Disco barrierefrei. Raumstruktur: • gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: ja: X nein: Kapazitäten: 163 Personen /Reihenbestuhlung grün • multifunktionelle Räume: • spezielle Funktionsräume: • dauerhaft vergebene Räume: • sonstige Räume (Büros und Abstellraum) Anzahl: ____8___ Anzahl: ___16___ Anzahl: ___-/-___ Anzahl: __ 19____ grün Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 7 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Renovierungszustand Die Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen ist nach nunmehr 5 Jahren immer noch nicht abgeschlossen. Durch die zwischenzeitli- che Insolvenz des Elektroplaners und neu festgestellter Mängel ist ein Ende nicht abzusehen. Durch die Umsetzung des Brandschut- zes entstanden in mehreren Bereichen Schäden, insbesondere die Decken im Eingangs- und Thekenbereich waren durch wiederhol- tes Öffnen nicht mehr reparabel und mussten erneuert werden. Dies war nur möglich, indem sich der Trägerverein an den Kosten in Höhe eines knappen fünfstelligen Betrages beteiligt hat. Die Kegelbahn steht zeitweise unter Wasser. Ursachenfindung ist nur durch Aufnahme der Gehwegplatten im Innenhof möglich. Die- se Prüfung ist Teil des zu erstellenden Gutachtens. rot (Träger) Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von ca. 5.000 € Alle Fenster müssen ausgetauscht werden und die Lüftung ist de- fekt. Für die meisten Lampen im ganzen Haus gibt es keine Er- satzteile mehr (Abdeckungen fehlen). Das Rohrsystem ist veraltet - mehrmals jährlich müssen diese freigefräst werden. Aufgrund des Alters platzen immer wieder Frisch- und Abwasserleitungen. Die Elektroleitungen und manche Unterverteiler sind nicht mehr zeit- gemäß. Innen- und Außentüren müssten ausgetauscht werden. Die Toiletten im Jugendbereich und in der Geschäftsstelle sind in einem schlechten Zustand und müssten erneuert werden. Seitens 50/2 gibt es für obige Maßnahmen noch keine Planungen. rot (Träger) Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung / der Einrichtungsgegenstände Die Inneneinrichtung des Bürgerzentrums weist alters- und nut- zungsbedingt Mängel auf. gelb Besonderheiten: Der für das Frühjahr 2018 angekündigte Neubau des Bolzplatzes hat noch nicht begonnen. Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwen- dige Baumaßnahmen 50/2 hat 2018 in Kooperation mit den Trägern für alle Bürgerhäu- ser/-zentren in freier Trägerschaft eine Matrix erstellen, aus der die baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich erfolgen eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen. Die Matrix wird anschl. jährlich fortgeschrieben. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 8 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung Personalressourcen SV-pflichtig beschäftigte pädago- gische Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochen- arbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshin- tergrund: 3,5 136,5 Stunden/Woche 3/2 0 3,5 153,50 Stunden/Woche 3/2 0 grün SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochen- arbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshin- tergrund: 3 92,50 Stunden/Woche 1/2 0 4 131,50 Stunden/Woche 2/2 0 gelb Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte Anzahl: wöchentliches Stundenvolumen: 7 (davon 1 pädagogische Kraft) 50 + Reinigungsdienst bei Vermietun- gen 7 (davon 1 pädagogische Kraft) 73 + Reinigungsdienst bei Vermie- tungen grün Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 9 von 24 III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung Freie Mitarbeiter wöchentliches Stundenvolumen: 15 (8m/ 7w) 40 17 47 grün Bürgerschaftliche Ressourcen Anzahl bürgerschaftlich Engagier- ter: Vorstand/Beirat projektbezogen sonstige monatliches Stundenvolumen: Vorstand/Beirat projektbezogen sonstige 102 9 20 80 450 ohne gelegentliches EA 160 130 200 112 10 20 82 400 160 120 170 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Vereinbarungen: Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 10 von 24 III. weitere Personalressourcen der Einrichtung (Kindertagesstätte, Familienzentrum, Hilfen zur Erziehung, Übermittagsbetreuung für Schulkinder, pädagogische Mittagsstunde, Seniorennetzwerk Bocklemünd, Flüchtlings- arbeit, Träger „Nachbarschaftshaus Ansgarstr.“): Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Personalressourcen SV-pflichtig beschäftigte pädagogische Mitarbeiter/innen Summe der Wochenarbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshintergrund: 23 602 Stunden/Woche 4/ 19 0 25 660 Stunden/Woche 4/21 0 SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen Summe der Wochenarbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshintergrund: 18 308 Wochenstunden 6/12 2 17 291 Wochenstunden 6/10 2 Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte Anzahl: wöchentliches / monatliches Stundenvolumen: 3 22 6 44 freie Mitarbeiter Anzahl: wöchentliches Stundenvolumen: 26 80-100 29 85-105 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 11 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung Ertrags - bzw. Einnahmenstru k- tur Städtischer Zuschuss für den Be- trieb des Bürgerhauses/-zentrum: 286.800 € 304.400 € gelb weitere städtische Zuschüsse: 14.600€ (Stadt Köln) 4.668€ (Stadt Köln) 7.148€ (LVR) 1.513€ (Stadt Köln) 1.500€ (BFD) 30.000 € „gender fair play“ 7.000 € weitere öffentliche Zuwendungen: 64.452 € 64.452 € gelb Eigenmittel: 105.854 € 100.000 € gelb Stiftungsgelder: 5.550 € 7.500 € Sonstiges, z. B. Erstattungen Krankenkassen: Summe 22.844 € 514.929 € 10.000 € 523.352 € Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 12 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur Finanzierung der weiteren Arbeitsberei- che und Projekte: Kindertagesstätte Familienzentrum HZE inkl. Schwerpunktträgerschaft in Chorweiler und Innenstadt Nord Flüchtlingsarbeit in 2 Wohnheimen Seniorennetzwerk Übermittagsbetreuung Seit Schuljahr 2009/2010: Pädagogische Mittagsstunde im Gymna- sium Kreuzgasse Küche gesetzliche Leistung Festbetragsfinanzierung Fachleistungsstunde Fachleistungsstunde Festbetragsfinanzierung Festbetragsfinanzierung + Elternbei- träge Festbetragsfinanzierung Essensbeiträge durch Eltern gesetzliche Leistung Festbetragsfinanzierung Fachleistungsstunde Fachleistungsstunde Festbetragsfinanzierung Festbetragsfinanzierung + Elternbei- träge Festbetragsfinanzierung Essensbeiträge durch Eltern Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 13 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Anmerkungen / Bemerkungen: Aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen (Ertüchtigung des Brandschutzes, Schließung der Disko) werden weniger Besucher*innen erwartet. Merkmal Ist -Werte 2017 Plan -Werte 2019 Bewertung Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur Personalaufwendungen/-ausgaben: 386.530 € 400.000 € gelb Sachaufwendungen/-ausgaben: 118.140 € 120.000 € gelb Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: (Overheadkosten 50/2) Summe 504.670 € 520.000 € Öffnungszeiten Anzahl Tage im Jahr: 364 364 grün Bürger/innen -Frequentierung Jährliche Gesamtbesucherzahl: 69. 550 77.000 grün Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Seite 14 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung (Erläuterung lt. Rahmen- Konzept) Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente berüh r- te Hand- lungs- felder quantitative / wirt - schafltiche Ziele inhaltliche / qualitative Ziele Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu be- gegnen, am gesellschaftli- chen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokulturel- le Angebote zu informieren) Zahl der Besucher des Vorjahrs halten Auslastung der Räume an allen Tagen der Woche durch • Gruppenangebote, • eigenständige Gruppen • Vermietungen Wirtschaftlich ausgeglichenes Ergebnis Soziale Kontakte, gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung der sozialen Netze, Entspannung, Erholung, Geselligkeit, Unterhaltung, Gesundheit Weitere Anpassung des Angebots an die verän- derten Bedürfnisse der nachrückenden älteren Generationen Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten Zufriedenheit der Mitarbeiter beibehalten Ausmaß des freiwilligen Engagements nicht mehr als 20% reduziert Anzahl der Angebote Berührte Handlungs- felder Anzahl der Kündi- gungen Krankentage Innovation in der Arbeit Anzahl Freiwillige und Stundenumfang Quartalszahlen Qualitative Be- fragung einzelner Besucher/innen Krankenstatistik Anzahl der Vor- schläge Zählung Betriebswirt- schaftliche Aus- wertung 1 Kultur 2 Bildung 3 Beratung 4 Sozial- raum 5 Bürgers. Engage- ment 6 Ökologie 7 Gesund- heit Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und psychische Verfassung und ökonomischer Status. Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity- Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- falt“). Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 15 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfel- der Veranstaltungen (Der Bevölkerung werden soziokulturelle Veranstal- tungen in Eigenregie und/ oder in Kooperation mit anderen Akteuren zur Ver- fügung gestellt ) Für Kinder und Ju- gendliche, Familien Menschen ab 50 aus der Nachbar- schaft, dem Sozial- raum und darüber hinaus Karnevalssitzung Frühlingsfest Weihnachtbasar Teilnahme Kölner 11 Stand am Weltkinder- tag Eltern-Kind-Kurse Zahl der Besucher des Vorjahrs halten 3 Großveranstaltungen in Eigenre- gie, Einnahmen Basar 6.000 € erreichen Besucher Veranstaltungen: 2.000 4.000 Nutzer Geringe Mitarbeiterfluktuation beibehalten Ausmaß des freiwilligen Engagements beibehalten Begegnung, Unterhaltung, soziale Kontakt, ge- sellschaftliche Teilhabe Bekanntheitsgrad der Einrichtung erhöhen Pädagogische Arbeit transparent machen Elternbildung Alternative sportliche und kreative Angebote den „kommerziellen Angeboten“ entgegensetzen Neue Kontakte knüpfen, über QNBH informieren Anzahl der Eigenver- anstaltungen Teilnehmer/innen an Eigenveranstaltungen Anzahl der Veranstal- tungen in Kooperatio- nen Höhe Einnahmen Feedback der Besu- cher Innovation in der Arbeit Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung Themenvorschläge seitens Besucher Initiative und Enga- gement der Besucher Lob/Kritik Beachtung der Fachöffentlichkeit Annahme durch Pub- likum Zählung Schätzung Qualitative Be- fragung einzelner Besucher/innen Aktive Auswer- tung der Presse Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen Betriebswirt- schaftliche Aus- wertung 1 - 7 1, 4, 5, 7 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 16 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Veranstaltungen für Menschen ab 50 aus der Nachbarschaft, dem Sozialraum und dar- über hinaus Wochenendveranstaltungen wie Sonntagsmatineen und Sonntagsbrunch Vorträge zu gelingendem Älterwerden, Vorsorge, Ge- sundheit und Sicherheit im Alter 20 Wochenendveranstaltungen Besucherzahl der Wochenend- veranstaltungen beibehalten Besucher Sonntagsveranstal- tungen : 1.900 Bildung zum gelingenden Älterwerden Begegnung, soziale Kontakte, gesell- schaftliche Teilhabe Stärkung sozialer Netze Darbietungen von Gruppen aus dem Haus Entspannung und Unterhaltung Vorbeugung von Einsamkeit an Wochen- enden Bildung zum gelingendem Älterwerden Gesundheit Gemeinschafts-und Kontaktförderung Stärkung der sozialen Netze Persönlichkeitsentwicklung Kulturelle Teilhabe Erhalt der Mobilität Förderung generationsübergreifender Aktivitäten Anzahl Besucher Anzahl Angebote in Kooperation Themenvorschläge seitens der Besucher Initiative und Engage- ment der Besucher Hochbetagte nutzen das Angebot Wiederholte Inan- spruchnahme Verweildauer Bekanntschaften wer- den geschlossen Beteiligung an Ge- sprächen Nachfrage nach The- men Lob/Kritik 1 – 7 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 17 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Offene Angebote für Kinder und Jugend- liche im Alter von 6 bis 24 Jahren aus dem Sozialraum und darüber hinaus (Offene Tür für Kin- der und Jugendliche nach § 11 SGB VIII) Offener Bereich mit päda- gogischer Begleitung und Beratungs- und Freizeitan- geboten 40,00 Stunden wöchentlich geöffnet Ferienprogramme Angebote zu den Themen: Sport/ Gesundheit / Fitness Medienerziehung Handwerkliches/ Kreativität Übergang Schule Beruf (Bewerbungsunterstützung) von Internetcafé über Breakdance bis Judo Geschlechtsspezifische Angebote Gender fair play Besucher im Kinder- und Ju- gendbereich: 19.000 Öffnungsdauer beibehalten Ferienprogramme in allen Ferien beibehalten Anzahl der Besucher leicht stei- gern Angebote: 30 Vor allem bei unseren jugendli- chen Besuchern handelt es sich überwiegend um eine sehr schwierige Klientel. Fast alle haben einen Migrationshinter- grund, viele keinen gesicherten Aufenthaltsstatus, damit ist Partizipation in unserer Gesell- schaft nur sehr eingeschränkt möglich. Integration von vornehmlich männlichen Jugendlichen mit Roma- und Sinti Hintergrund durch spielerisches Erlernen von Normen und Werten Durch ein Partizipationscoaching die schon vorhandenen Partizipationsstrukturen evalu- ieren, konzeptionell anpassen und nutzen. Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und beglei- ten und ihre Potentiale stärken Benachteiligungen abbauen, gesellschaftli- che Teilhabe ermöglichen Soziale Kontakte / Begegnungen ermögli- chen, soziale Netze stärken Entspannung und Freiräume bieten, Unter- stützung zu sinnvoller Freizeitgestaltung Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung der Angebote in der Offenen Tür Körper- und Gesundheitsbewusstsein entwi- ckeln Abbau von Aggressionspotential Umsetzung des kommunalen Kinder- und Jugendförderplan Besucher kommen über mehrere Jahre Entwicklungstendenzen Schulbesuch Ausbildung oder sons- tige Maßnahmen Anzahl und Ausmaß Engagement Annehmen von Res- sourcen Rückgang beim Kon- sum von Tabak, Can- nabis und Alkohol Hausverbote, Polizei- einsätze, Anzahl und Ausmaß Vandalismus Schäden vermindern Tägliche Zählungen Anzahl Beratungsge- spräche Anzahl informelle Ge- spräche Beobachtung und in- formelle Gespräche Strukturierte Befragung 1 – 7 Anmerkungen: Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 18 von 24 Die Ausgestaltung der Kinder- und Jugendarbeit unterliegt den Richtlinien der Förderung der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Köln und der Rahmenkonzeption der Kölner Bürgerhäuser/-zentren. Ergänzend zu den ZLV wird mit dem Jugendamt innerhalb eines Wirksamkeitsdialoges ein Fachgespräch zu den inhaltlichen Schwerpunkten geführt. IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Gruppenangebote (Gruppenangebote beste- hen aus einem festen Per- sonenkreis, sind zeitlich befristet und haben einen thematischen Bezug.) für Menschen ab 50 aus der Nach- barschaft, dem So- zialraum und dar- über hinaus Angebote zu den Themen Fitness, Sport, Gesundheit, Bildung, Kreativität und Freizeit wie Wirbelsäu- lengymnastik, Kartenspie- len, Töpfern, kreativer Tanz, Singen Ernährung und vieles mehr. (siehe Jahresprogrammheft (Gruppen, Kurse, Projekte, Ver- mietungen für Feiern) Einnahmen um 5 % erhöhen Gruppenangebote 28 Nutzer 9.000 Förderung des gelingenden Älterwerdens Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten und fördern Gemeinschafts- und Kontaktförderung Persönlichkeitsentwicklung Förderung des bürgerschaftlichen Engage- ments kulturelle Teilhabe Selbstorganisation Förderung der Kreativität Vermeidung von Einsamkeit und Rückzug, besonders nach Verlust Nahestehender, Stärkung der sozialen Netze Einbindung Hochbetagter Förderung von ehrenamtlichem Engagement Nachfrage nach den Angeboten Angebote in Kooperati- on Anzahl der entnomme- nen und versendeten Programmhefte Gemeinsame Veran- staltungen der Teil- nehmer außerhalb unserer Angebote Bedarf an persönlichen Gesprächen mit Mitar- beitern Portokosten Kaffeeverbrauch Zählung Abfrage Vollversammlung: Die runde Doris 1 - 7 Anmerkungen: Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 19 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Kurse (Kurse sind eigene Aktivitä- ten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine begrenzten zeitli- chen Rahmen.) für Menschen ab 50 aus der Nach- barschaft, dem So- zialraum und dar- über hinaus 12 Kurse (fortlaufend) Besucherzahl: 4.500 Förderung des gelingenden Älterwerdens Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten und fördern Gemeinschafts- und Kontaktförderung Persönlichkeitsentwicklung Förderung des bürgerschaftlichen Engage- ments kulturelle Teilhabe Selbstorganisation Förderung der Kreativität Vermeidung von Einsamkeit und Rückzug, besonders nach Verlust Nahestehender Stärkung der sozialen Netze Förderung von ehrenamtlichem Engagement Nachfrage nach den Angeboten Angebote in Kooperati- on Anzahl der entnomme- nen und versendeten Programmhefte Gemeinsame Veran- staltungen der Teil- nehmer außerhalb unserer Angebote Bedarf an persönlichen Gesprächen mit Mitar- beitern Portokosten Kaffeeverbrauch Zählung Abfrage 1 - 7 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 20 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Proj ek te (Projekte sind zeitlich befristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regelbetrieb der Einrich- tungen.) Freunde alter Menschen Köln Projekte stabilisieren Weitere Freiwillige einbinden 60 Freiwillige 750 Menschen durch Partnerschaften und Veranstaltungen Stärkung der Sozialen Netze Förderung des bürgerschaftlichen Engage- ments Förderung generationsübergreifender Kontakte Einbindung Hochbetagter Anzahl der Freiwilligen 60/ 50 Besuchspartner- schaften Teilnahme an den Tref- fen der Ehrenamtlichen Teams Besucherzahlen Veranstaltungen Zählung 1 - 7 Raumvergaben (Raumvergaben sind Dau- er- und Einzelnutzungen von Räumen an Dritte, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Insti- tutionen.) Gruppen in unterschiedli- chen Räumen zu den Themen: Bildung / Musik Nachbar-/ Gesellschaft Von der Stotterer Selbst- hilfe und dem Kreuzbund über Schwule 50+ und Sambagruppen bis zu afrikanischen Gruppen Anzahl Raumvergaben auf steigern Einnahmen entsprechend erhöhen DRH 8 Raumvergaben an Gruppen und vereine Nutzer 2000 20 Arbeitskreise, 400 Nutzer 55Gruppen DRH 6.500 5.000 Nutzer OT Für • Menschen mit geringem Einkommen • Menschen aus dem Sozialraum • Selbsthilfegruppen • Kulturschaffende Gruppen • Sonstige Gruppen • Menschen mit Migrationshintergrund • Menschen aller Generationen Räume preiswert zur Verfügung stellen Anzahl der Gruppen Anzahl der Einzelver- mietungen Anzahl Überlassungen Veranstaltungen in Kooperation Anzahl Vermietungen Mietverträge Einnahmen Zählung Jahresabschluss 1 - 7 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 21 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Raumvergaben für private Feiern an Menschen aller Ge- nerationen und Her- kunft Theke Saal Seniorentreff Kegelbahn Gruppenräume Raumvergaben für Akteure im Sozial- raum und stadtweit Raumüberlassungen für Arbeitskreise, Mitglieder- versammlungen etc. Vergaben, Nutzer 100 Vergaben: Nutzer 19.000 10: Nutzer 500 10 Vergaben: Nutzer 200 120 Vergaben: Nutzer 3.000 15 Vergaben : 150 Nutzer bei Raum- überlassungen Anzahl Vermietungen und Raum- vergaben beibehalten Einnahmen beibehalten Insgesamt 40.000 € an Eigenmittel aus Raumvermietungen erwirtschaf- ten Für • Menschen mit geringem Einkommen • Menschen aus dem Sozialraum • Selbsthilfegruppen • Kulturschaffende Gruppen • Sonstige Gruppen • Menschen mit Migrationshintergrund • Menschen aller Generationen • Feste, Familienfeiern, religiöse Anlässe Räume preiswert zur Verfügung stellen Für Kindergeburtstage, Familien aus dem Sozial- raum, preiswert attraktives, nicht kommerzielles Angebot vorhalten Kennlernen des BZ als Sozialraumimmobilie Raum für • Reflektion der Arbeit • Information • Fortbildung • fachlichen Austausch zur Verfügung stellen Anzahl der Gruppen Anzahl der Einzel- vermietungen Anzahl Überlassun- gen Nachfrage Auslastung Nachfrage Mietverträge Zählung 1 - 7 4 1 - 7 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 22 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Integrations - leistungen und -angebote Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Fluchterfahrung Offenes Angebot für Kin- der (10-14 Jahren) mit Fluchterfahrung Offenes Angebot für Ju- gendliche (14-24Jahren) mit Fluchterfahrung Trommelworkshop für Kinder mit Fluchterfahrung Tanzprojekt „Wasser- (k)ein Menschenrecht“ für Kinder mit Fluchterfahrung Cajón-Workshop für Ju- gendliche mit Fluchterfah- rung Bewegungsprojekt Kostenlose Teilnahme von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung an den Ferienprogrammen. „Willkommen in Deiner neuen Stadt“ Angebot für Jugendliche mit Fluchter- fahrung Nicht quantifizierbar Keine wirtschaftlichen Ziele Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und beglei- ten und ihre Potentiale stärken Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen Soziale Kontakte / Begegnungen ermöglichen, soziale Netze stärken Entspannung und Freiräume bieten, Unter- stützung zu sinnvoller Freizeitgestaltung Partizipation durch Mit- und Ausgestaltung der Angebote in der Offenen Tür Körper- und Gesundheitsbewusstsein entwi- ckeln Abbau von Aggressionspotential Benachteiligungen abbauen, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen Entwicklungstendenzen Schulbesuch Ausbildung oder sons- tige Maßnahmen Anzahl und Ausmaß Engagement Annehmen von Res- sourcen Rückgang beim Kon- sum von Tabak und Alkohol Hausverbote, Polizei- einsätze, Anzahl und Ausmaß Vandalismus Schäden vermindern Tägliche Zählungen Anzahl Beratungs- gespräche Anzahl informelle Gespräche Beobachtung und informelle Gesprä- che Strukturierte Befra- gung Hospitation en Durch das Kennenlernen der Arbeit in ande- ren Bürgerzentren wird die eigene Arbeit überprüft und gegebenenfalls angepasst. Nutzung möglicher Synergien Stattfindende Hospi- tationen Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 23 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/ Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Ausbildung und Integration (BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung von Praktikan- ten, die Förderung der Integration von Langzeitar- beitslosen und die Qualifi- zierung zur Ausübung bürgerschaftlichem Enga- gements.) Einsatzstellen Berufliche Qualifikation nach § 16,3 SGB II Möglichkeit zur Absolvie- rung von Sozialstunden Praktika Bundesfreiwilligendienst Durchführung von Projekten und Fortbildungsreihen, Qualifizierung Nicht quantifizierbar Keine wirtschaftlichen Ziele Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftlichem Engagements Strukturierung des Tagesablaufs Gewöhnung an Arbeitstugenden (Pünktlichkeit, Regelmäßigkeit etc.) Qualifizierung im Beruf Kennenlernen von Berufsfeldern Aufwand und Nutzen müssen im vertretbaren Verhältnis stehen Regelmäßige Teil- nahme Pünktlichkeit Arbeitsaufnahme Verwendbare Ar- beitsergebnisse Anzahl Anleitungsge- spräche Zählung Abbrüche Kündigungen unsererseits 2, 3, 4, 5 Kölner Elf In 2017 wurde der Arbeitskreis Bürgerhäuser7-zentren unbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäfts- ordnung festgelegt. Zusätzlich wurde in 2018 das bisherige Konzept „Kölner Elf“ inhaltlich weiterentwickelt. 20.05.2019 gez. Peter Ibald 31.05.2019 gez. Oliver Kroh Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Quäker Nachbarschaftsheim Stadt Köln Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Quäker Nachbarschaftsheim Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 24 von 24 V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung Produkt/ Leistung Quantitative Ziele Soll Ist Bewertung der Errei- chung grün: erreicht, kein Handlungs- bedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Qualitative Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungs- bedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Wirtschaftliche Ziele Bewertung der Er- reichung grün: erreicht, kein Hand- lungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Ände- rung notwendig Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung 62.000 69. 550 grün s. ZLV 2017 grün Die wirtschaftlichen Zielsetzungen jeder Einrichtung beziehen sich auf die jederzei- tige Sicherstellung der Zahlungsfähig- keit, Vermeidung von Überschuldung und Dokumentation in ordnungsgemäßer Buchführung. Forma- les Zielkriterium ist die rechtzeitige und sachgerechte Erstel- lung und Abgabe des Verwendungsnach- weises. Verfügen die Einrichtungen über das Instrument der Kosten- und Leis- tungsrechnung sind auch produkt- und leistungsbezogene wirtschaftliche Ziel- setzungen denkbar. grün Veranstaltungen (Anzahl / Besu- cher*innen) 21/ 5.800 21/ 7650 grün s. ZLV 2017 grün offene Angebote (Anzahl / Besu- cher*innen) 17.500 17.900 grün s. ZLV 2017 grün Gruppenangebo- te (Anzahl / Teil- nehmer*innen) 12.000 28/ 9.985 grün s. ZLV 2017 grün Kurse (Anzahl / Teilneh- mer*innen) 12/ 5000 12/ 4.324 grün s. ZLV 2017 grün Projekte 510 510 grün s. ZLV 2017 grün Raumvergaben: Gruppen, Einzel- vermietungen 252 20.500 277/ 29.180 grün s. ZLV 2017 grün Anmerkungen: Der Rückgang der Besucher der „offenen Angebote“ ist durch die Nichtnutzung der Disko in 2017 geschuldet. -
ZLV 2019 - BH Stollwerck - Endfassung
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Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 1 von 17 Ziel- und Leistungsvereinbarung zwischen Bürgerhaus Stollwerck und Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales und Senioren für den Zeitraum: 2019 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 2 von 17 I. A - Leitbild der Einrichtung: Die Vernetzung von Sozialem, Kultur und Kunst auf fünf Etagen „Kultur ist nicht der Paradiesgarten geistiger und künstlerischer Eliten, Kultur ist die Lebensweise der Menschen…“ (Richard v. Weizäcker, 1987) In diesem Sinne orientieren wir uns an folgenden Begriffen • Kultur vor Ort • Kultur als Medium für soziale und pädagogische Prozesse Das Bürgerhaus Stollwerck – ein lebendiger, weltoffener Treffpunkt – ein Ort des Austausches, der Kommunikation und des Erlebnisses . Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 3 von 17 I. B – Struktur der Einrichtung 50/23 Bürgerhaus Stollwerk Leitung (41 Std.) 50/230 Verwaltungsbereich 50/231 Technischer Bereich Veranstaltungsbereich 50/232 Jugendbereich Theater- u. Kulturar- beit 50/233 Kinderbereich Seniorenbereich Beirat (41 Std.) (41 Std.) (39 Std.) (39 Std.) bestehend aus: - Rechnungswesen - Technische Leitung - Vertretung Leiter BH - Kinderarbeit 20 gewählten Vertretern der Nutzer/innen - Personal - Vermietung Saal - Leitung Jugendbereic h - Seniorenarbeit Bürgeramtsleiter - Organisation - Organisation Veranstaltun- gen - Stadtteilkulturarbeit -Stadtteilkulturarbeit jeweils ein Parteien- Ehrenamtliche vertreter der im Rat (39 Std.) Geringfügig Beschäftigte vertr. Parteien (39 Std.) (39 Std.) - GWA Freie Mitarbeiter Leiter und Stellver- treter des BH - Haushandwerker - Vermietungen außer Saal - Jugend arbeit Bundesfreiwilligendienst (mit beratender Fun ktion) - Öffentlichkeitsarbeit - Frauen- und Mädchenför- derung Praktikanten z. Zt. insgesamt 28 Mi t- glieder (30,5 Std.) Ehrenamtliche gewählt für 3 Jahre - Pförtnerin Geringfügig Beschäftigte Treffen: 4 x jährlich Freie Mitarbeiter (bei Bedarf häufiger) Wachdienstfirma Bundesfreiwilligendienst Aufgabe u.a.: Angebote des BH und Eigeninitiative Ausgegliederte Werk- stattarbeitsplätze Praktikanten von Veranstaltungen för- dern Geringfügig Beschäftigte Mitarbeiter in Integrations- jobs Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 4 von 17 I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2019 Das Bürgerhaus Stollwerck plant auf der Grundlage des vom Rat am 08.11.2018 beschlossenen und am 19.12.2018 von der Be- zirksregierung genehmigten Haushalts für das Jahr 2019. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist deckungsgleich mit dem von 2014, in dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 41.300 € auferlegt wurde. In der Kölner Südstadt genießt das Bürgerhaus Stollwerck einen einzigartigen Status als eine der größten sozialkulturellen Einrich- tungen in NRW. Es bietet ein integratives, multikulturelles und generationenübergreifendes Angebot für ein aktives Miteinander im Veedel. Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2019 angepasst und modifiziert. Das Angebot in Kunst, Kultur, Musik, Freizeit, Sport und Bildung soll in der Quantität beibehalten und in der Qualität weiter erhöht werden. Besonders in einem Stadtteil, der sich durch die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner auszeichnet, wird ein Angebot für alle Menschen benötigt. Das Bürgerhaus Stollwerck wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 5 von 17 II. Grunddaten der Einrichtung: Merkmal Daten / Beschreibung Bewertung Allgemeines Standort(e): Trägerschaft: Gründungsjahr: Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs- sen. Allgemeines zur Bewertungsspalte: Die Bewertung in Form der Ampelfarben Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die Übersicht protokolliert. Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert. Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln Stadt Köln Juni 1987 grün gelb rot Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 6 von 17 II. Grunddaten der Einrichtung: Raumressourcen Bewertung Nutzfläche innen: 6.400 qm Nutzfläche außen: 2.680 qm Gastronomie: ja: nein: verpachtet: Eigenregie: gelb Zustandsbeschreibung des Gebäudes Baujahr: Denkmalschutz: 1987 ja : nein: Barrierefreiheit: Der barrierefreie Zugang zum Gebäude sowie zu allen Stockwerken ist durch die vorhandene Aufzuganlage möglich. Bis auf die 4.Etage ist in jedem Stockwerk eine behindertengerechte Sanitäranlage vorhanden. Barrierefreie Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem hauseigenen Parkplatz. gelb Energetischer Zustand: Dach: Flachdach Fenster: Doppelfensteranlagen/ Metallrahmen Heizung: Fernwärme/Wärmetauscher, Bj.1987 gelb Funktionalität: Alle Räumlichkeiten sind kaum schallisoliert. gelb Raumstruktur: • gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: ja: nein: Kapazitäten: 600 Personen ohne Bestuhlung grün • multifunktionelle Räume: • spezielle Funktionsräume: • dauerhaft vergebene Räume: • sonstige Räume (Büros und Abstellr.) Anzahl: ____ 8_____ Anzahl: ____ 6_____ Anzahl: ___ 17 ______inkl. Mietwohnung Anzahl: ____ 8_____ gelb Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 7 von 17 II. Grunddaten der Einrichtung: Zustandsbeschreibung des Gebäudes Bewertung Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von ca. 5.000 € Bei der 30 Jahre alten Brandmeldeanlage ist gutachterlich festgestellt, dass die Anlage erneuert werden muss. Zur Be- seitigung der festgestellten Mängel ist die Errichtung einer neuen Zentrale notwendig. Die Maßnahme soll nach Erstel- lung des Brandschutzkonzepts begonnen werden. Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung / der Einrichtungsgegenstände Die Beleuchtungstechnik des Hauses ist veraltet. Die Leucht- körper wurden 2016 durch energiesparende Technik ersetzt. grün Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwen- dige Baumaßnahmen 50/2 hat 2018 in Kooperation mit den Trägern für alle Bürger- häuser/-zentren eine Matrix erstellt, aus der die jeweiligen baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätz- lich erfolgen eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umset- zung der Maßnahmen. Die Matrix wird anschließend jährlich fortgeschrieben. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 8 von 17 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 20 17 Plan -Werte 20 19 Bewertung Personalressourcen SV-pflichtig beschäftigte pädagogi- sche Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochenar- beitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshin- tergrund: 3 / 117 1/2 0 3 / 117 1/2 0 gelb SV-pflichtig beschäftigte weitere Mit- arbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochenar- beitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshinter- grund: 6 / 229,5 2/4 0 6 / 229,5 2/4 0 gelb geringfügig beschäftigte MA / 400-€- Kräfte Anzahl: wöchentliches / monatliches Stun- denvolumen: 17 122,5 17 122,5 gelb Bundesfreiwillige Anzahl: wöchentliches / monatliches Stun- denvolumen: 4 156 4 156 grün Anmerkungen: Aufgrund hoher Ausfallzeiten und starker Belastung treten im Bereich der weiteren Mitarbeiter/innen Engpässe in der Sachbearbei- tung auf, die zu Einbußen im Bereich der Einnahmen führen können. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 9 von 17 III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -Werte 20 17 Plan -Werte 201 9 Bewertung ausgegliederte Werkstattarbeitsplät- ze Anzahl: wöchentliches / monatliches Stun- denvolumen: 2 122,5 2 122,5 grün Freie Mitarbeiter Anzahl: wöchentliches Stunden- volumen: 31 795 31 795 gelb Bürgerschaftliche Ressourcen Anzahl bürgerschaftlich Engagierter: • Beirat/Förderverein • projektbezogen • sonstige monatliches Stundenvolumen • Vorstand/Beirat • projektbezogen • sonstige 31 25 4 2 106 58 32 16 31 25 4 2 106 58 32 16 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 10 von 17 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Wert 2017 Plan -Werte 2019 Bewertung Finanzressourcen Das Bürgerhaus Stollwerck wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Deutz und Kalk von der Stadt betrieben. Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana- gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstel- lung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrech- nung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und Overheadkosten ausgewiesen. Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur Erträge: 493.760 € 469.580 € grün Stiftungsgelder: Öffentliche Zuwendungen: 14.000 €* Summe: 507.760 € 469.580 € Anmerkungen: *Wegfall der Übermittagsbetreuung mit Ende des Schuljahres 2016/2017 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 11 von 17 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur Personalaufwendungen/-ausgaben: 712.966 € 760.920 € gelb Sachaufwendungen/-ausgaben: 458.192 € 542.78 7 € gelb Bauunterhaltung: 182.921 € 239.000 € Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: (Overheadkosten 50/2, Reinigung, Porto, IT) 180.629 € 202.831 € Summe: 1.534.708 € 1.745.538 € Öffnungszeiten Anzahl Tage im Jahr: 365 365 grün Bürger/innen -Frequentierung Jährliche Gesamtbesucherzahl: 128.900 147.600 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Personalkosten. Der Personalbestand der Einrichtung ist seit Jahren konstant. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Seite 12 von 17 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung (Erläuterung lt. Rahmen- Konzept) Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente berüh r- te Hand- lungs- felder quantitative / wirt - schafltiche Ziele inhaltliche / qualitative Ziele Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu be- gegnen, am gesellschaftli- chen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokulturel- le Angebote zu informieren) Zahl der Besucher/innen des Vorjahrs erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Soziale Kontakte, • gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung der sozialen Netze, • Entspannung, • Geselligkeit, • Unterhaltung, • Förderung von ehrenamtlichem En- gagement Besucher/innen / Nutzer/innen/ Teilnehmer/ Innen 147.600 Summe der Nutzer/innen der einzelnen Produkte (Einzelheiten siehe dort) plus stichpro- benartiger Zählung pro- duktunabhän- giger Besu- cher/innen 1 Kultur 2 Bildung 3 Beratung 4 Sozial- raum 5 Bürgers. Engage- ment 6 Ökologie 7 Gesund- heit Diversity Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und psychische Verfassung und ökonomischer Status. Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity- Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- falt“) Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 13 von 17 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zieler- reichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Veranstaltungen (Der Bevölkerung (in wel- chem Wirkungskreis?) werden soziokulturelle Veranstaltungen in Eigen- regie und/oder in Koopera- tion mit anderen Akteuren zur Verfügung gestellt.) Beibehaltung der Veran- staltungen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Sozialraum – Gesamt- stadt, Umland • Kulturelle Integrationsförderung • Förderung des Stadtteilimages • Soziale Kontakte, • Stärkung der sozialen Netze, • Erholung, Geselligkeit, • Unterhaltung, Gesundheit, Entwicklung von Stadtteilbewusstsein Stunden 720 Besu- cher/innen 10.250 KLR Ist-Zahlen berührte Handlungsfel- der: 1,2,4,5 Offene Angebote und Gruppenange- bote (Offene Angebote sind regelmäßige Aktivitäten, die keine feste Gruppen- struktur haben, so dass Interessierte spontan und jeder Zeit teilnehmen kön- nen. Gruppenangebote beste- hen aus einem festen Per- sonenkreis, sind zeitlich befristet und haben einen thematischen Bezug.) Beibehaltung der Offenen Angebote Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Abbau von Schwellenängsten • Anregung zu und Förderung von alterna- tiven Freizeitverhalten • Stärkung von Alltagskompetenzen • Aufbau sozialer Netwerkgruppen • Förderung von Neigungen • Förderung von Gemeinschaftserlebnis- sen • Entwicklung von Sozialverhalten • Förderung von Neigungen Stunden 1.233 TN 5.952 KLR Ist-Zahlen berührte Handlungsfel- der: 1,2,3,5,7 Kurse (Kurse sind eigene Aktivitä- ten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine begrenzten zeitli- chen Rahmen.) Beibehaltung des Kursan- gebotes Kinder, Jugendliche, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Förderung von Neigungen, Fertigkeiten und von Gemeinschaftserlebnissen • Training von Auge, Geist und Muskel Stunden 483 TN 3.010 KLR Ist-Zahlen berührte Handlungsfel- der: 1,2,7 Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 14 von 17 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Projekte (Projekte sind zeitlich befristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regelbetrieb der Einrich- tungen.) Projektstunden des Vorjah- res erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Sozialraum, Bezirk • Förderung gesellschaftlichen En- gagements • Aufbau themenzentrierter Vernet- zung • Aufgreifen wechselnder Bedarfe und Schwerpunktthemen im So- zialraum Stunden 1.385 TN 5.453 KLR Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 Raumvergaben (Raumvergaben sind Dau- er- und Einzelnutzungen von Räumen an Dritte, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Insti- tutionen.) Raumvergabestunden des Vorjahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Bindung an das Haus • Öffnung der Ressourcen für örtli- che Bedarfe und Zielgruppen • Förderung des Selbstmanage- ments • Einnahmeerzielung Stunden 147.549 Nutzer/innen 122.929 KLR Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 Integrations - leistungen und -angebote Anzahl der Angebote Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Bezirk • Integrationsförderung Angebote TN berührte Handlungsfelder 1,2,3,5,7 Hospitationen (AK BH/BZ hat das Instrument zur Durch- führung für 2017 be- schlossen.) Durchführen und Anbieten von Hospitationen in Kooperation mit den anderen Bürgerhäu- sern: 2017: Je eine anbieten und eine durchführen Fortbildung von Fachkräften der BH/BZ durch fachbezogenen Aus- tausch Durchführung je einer Hospitation extern und anbie- ten einer Hospitati- on im Haus Zählung Bericht im AK BH/BZ Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 15 von 17 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Ausbildung und Integration (BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung von Praktikan- ten, die Förderung der Integration von Langzeit- arbeitslosen und die Qua- lifizierung zur Ausübung bürgerschaftlichem Enga- gements.) Folgende Ausbildung s- möglichkeiten werden vor- gehalten: 1 städt. Auszubildende/r im mittleren bzw. gehobenen Dienst 1 Praktikanten/innen im An- erkennungsjahr Sozialar- beit/Sozialpädagogik 2 Schulpraktikanten/innen / Jahr 3 „Integrationsjobber/innen“ – Berufliche Qualifikation nach § 16 SGB II regelmäßige Möglichkeiten zur Absolvierung von Sozial- stunden Ausbildungsförderung und Qua- lifizierung Praktikantenanleitung, Integrati- onsförderung • Arbeitsgelegenheiten nach § 16 d SGB II • Gewinnung von bürgerschaftlich En- gagierten für Aktivi- täten im BH bzw. im Sozialraum Praktikantenverträge Zählung berührte Handlungsfelder 1,2,3,5,7 AK „Kölner Elf“ In 2017 wurde der AK BH/BZ umbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufga- benstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ wurden in einer Geschäftsordnung festgelegt. Zusätzlich wurde 2018 das bisherige Konzept „Kölner Elf“ inhaltlich weiterentwickelt. Anmerkungen/ Bemerkungen: Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerhäuser/-zentren sind von ihrer Angebotsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es gegen- über der Planung zu Abweichungen kommen. Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 16 von 17 Die vereinbarten Ziele und Leistungen basieren auf den Ansätzen des vom Rat der Stadt am 08.11.2018 beschlossenen städtischen Haushalts. 20.05.2019, gez. Christian Rahmfeld 31.05.2019 , gez. Oliver Kroh __________________________________________ ______ _____________________________________ Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Bürgerhaus Stollwerck Stadt Köln Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerhaus Stollwerck Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 17 von 17 V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung Produkt/ Leistung Quantitative Ziele Soll Ist Bewertung der Errei- chung grün: erreicht, kein Handlungsbe- darf gelb: nicht voll erreicht, Beobach- tung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung not- wendig Qualitative Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Hand- lungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Wirtschaftliche Ziele Bewertung der Er- reichung grün: erreicht, kein Hand- lungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Ände- rung notwendig Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Anzahl der Besu- cher/innen) grün s. ZLV 2017 grün Die wirtschaftlichen Zielsetzungen jeder Einrichtung beziehen sich auf die jederzei- tige Sicherstellung der Zahlungsfähig- keit, Vermeidung von Überschuldung und Dokumentation in ordnungsgemäßer Buchführung. Forma- les Zielkriterium ist die rechtzeitige und sachgerechte Erstel- lung und Abgabe des Verwendungsnach- weises. Verfügen die Einrichtungen über das Instrument der Kosten- und Leis- tungsrechnung sind auch produkt- und leistungsbezogene wirtschaftliche Ziel- setzungen denkbar. grün Veranstaltungen (Stunden) 790 854 grün s. ZLV 2017 grün offene Angebote Gruppenangebo- te (Stunden) 1.700 3.025 grün s. ZLV 2017 grün Kurse* (Stunden) 800 1.074 grün s. ZLV 2017 grün Projekte* (Stunden) 1.680 1.783 grün s. ZLV 2017 grün Raumvergaben (Vergabestd.) (Dauervergabe- std.) 12.101 136.080 9.564 136.080 gelb s. ZLV 2017 grün Anmerkung: *Projekte und Kurse werden unterjährig aktualisiert und den Bedarfen angepasst. -
Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/2 Vorlagen-Nummer 1996/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.06.2019 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 - Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Bürgerzentrum Deutz, Quäker Nachbarschaftsheim, Bürgerhaus Stollwerck Die vorliegenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen der städtischen Einrichtungen Bürgerhaus Stoll- werck und Bürgerzentrum Deutz und der Einrichtungen in freier Trägerschaft Bürgerzentrum Alte Feuerwache und Quäker Nachbarschaftsheim für das Jahr 2019 wurden auf der Grundlage des vom Rat der Stadt Köln am 08.11.2018 verabschiedeten Haushalts erarbeitet. Die Zuschussbeträge an die Träger freier Einrichtungen wurden gegenüber dem Haushalt 2018 er- höht und berücksichtigen einen Ausgleich für gestiegene Personal- und Energiekosten. Mit den seit 2015 erfolgten maßvollen Erhöhungen können strukturelle Defizite vermieden werden. Den städtischen Einrichtungen wurde im Teilergebnisplan 0507 Betrieb, Unterhaltung und Förderung der Bürgerhäuser/-zentren der gleiche Finanzrahmen wie 2014 eingeräumt, in dem den vier städti- schen Einrichtungen durch Aufwandsreduzierung und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidie- rungsbeitrag in Höhe von 192.300 € auferlegt wurde. Die jeweilige Ausgangslage wurde bei der Beschreibung der Ziele und Leistungen für die obigen Bür- gerzentren zur Grundlage der Vereinbarung gemacht. Seitens der Einrichtungen und der Fachverwal- tung wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die genannten Wirkungsbereiche, Handlungsfelder und bedachten Zielgruppen den Bedarfslagen des Sozialraumes/Bezirkes entsprechen. Ebenfalls wurde die Zielerreichung für das Jahr 2017 festgehalten und bewertet. -
ZLV 2019 - BZ Deutz - Endfassung
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Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 1 von 19 Ziel- und Leistungsvereinbarung zwischen Bürgerzentrum Deutz und Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales und Senioren für den Zeitraum: 2019 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 2 von 19 I. A - Leitbild der Einrichtung: Das Bürgerzentrum Deutz verfolgt mit seinen Angeboten das Ziel einer bürgernahen, gemeinwesenorientierten und generationsübergreifenden Stadtteilarbeit, in der sich die Bedürfnisse aller Generationen widerspiegeln. Durch deren Interesse und Engagement tragen sie zu einem lebendigen Gemeinwesen bei. Das Bürgerzentrum Deutz – ein lebendiger, innovativer Treffpunkt – ein Ort des Austausches und der Kommunikation. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 3 von 19 I. B - Struktur der Einrichtung: Zwischen dem Bürgerzentrum Deutz, dem Förderverein der Einrichtung Zentrum für Bildung und Kultur e.V . und der aus dem Verein ausgegründeten gemeinnützigen GmbH Zentrum für Bildung, Kultur und Integration ist eine enge Ko- operation vereinbart. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gemeinnützige GmbH hat die Förderung von Behindertenhilfe, Bildung und Kultur sowie Jugend- und Altenhilfe zum Ziel. Im Rahmen der Kooperation wird ein Konzept umgesetzt, welches folgende Schwerpunkte beinhaltet: 1. Die Vertragsparteien vereinbaren eine intensive Kooperation, um zum einen die Zielsetzung des Mehrgenerati- onenhauses zu erfüllen und zum anderen Menschen mit Behinderung und langzeitarbeitslose Menschen eine aktive Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. 2. Das Bürgerzentrum Deutz und das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH werden sich gegenseitig nach Kräften unterstützen und nach Absprache im gegenseitigen Einvernehmen Dienstleistungen übernehmen, die für die Erreichung der aufgeführten Ziele von Bedeutung sind. Das Bürgerzentrum Deutz bietet in diesem Rahmen geeignete pädagogische Programme an, die das Konzept der Verbindung der unterschiedlichen Generationen und das Integrieren schwerbehinderter Menschen im Bürgerzentrum und im Stadtviertel inhaltlich untermauert. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH bietet zum selbigen Zweck eine Integrationsgastronomie im internen Bistro an, die durch die erwähnte Personengruppe umgesetzt wird. Die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Wohnzimmers, also des als Integrationsbetrieb ausgerichteten Bistros, ist hierzu die Grundvoraussetzung. Das Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH beschäftigt im Integrationsbetrieb Menschen mit verschiede- nen Behinderungen und langzeitarbeitslose Personen in den Arbeitsbereichen Küche, Service und in der Verwaltung. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 4 von 19 I. B – Struktur der Einrichtung Organigramm Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Stellv.Leitung Kinder- & Jugendbereich Übermittagbetreuung / MGB Verwaltung Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Mehrgenerationen Erwachsenen-& Seniorenbereich Öffentlichkeitsarbeit Verwaltung Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Bundesfreiwilligendienst Info/Beratung InfoBüro / MGB Vermietung Verwaltung Leitung Verwaltung/Finanzen/KLR MGH/Bürgerbereich/Beirat Förderverein/gGmbH Bürgerzentrum Deutz Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 5 von 19 I. C – Planungs- und Ausgangssituation 2019 Das Bürger zentrum Deutz plant auf der Grundlage des vom Rat am 08.11.2018 be schlossenen und am 19.12.2018 von der Bezirk s- regierung genehmigten Haushalts für das Jahr 2019. Der Finanzrahmen für die Sachaufwendungen ist deckungsgleich mit dem von 2014, in dem der Einrichtung durch Aufwandsreduzierungen und Ertragssteigerungen dauerhaft ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 7.500 € auferlegt wurde. Auf dieser Basis wurde das Leistungsspektrum für das Jahr 2019 angepasst und modifiziert. Die Arbeit des Bürgerzentrums als gemeinwesenzentriertes Bürgerzentrum in Deutz hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr ver- stetigt und ausgebaut. Die konsequente Einbindung der Bürgerschaft in alle wesentlichen Veränderungsvorhaben trägt zur Bereitschaft der Deutzer Bevölkerung in allen Generationen bei, sich für Ihren Stadtteil, für innovative Projekte, soziale Teilhabe und einen lebendigen Stadtteil zu engagieren. Die Bemühungen um Entlastung der verwaltungstechnischen Aufgabenbereiche durch Zusetzung einer halben Verwaltungsplanstelle wur- den im Stellenplan nicht berücksichtigt, so dass weiterhin ausschließlich pädagogisches Personal die verwaltungstechnischen Belange der Einrichtung zu erledigen hat. Im Jahr 2019 gilt es auch wieder darum, Veränderungen im Stadtteil wahrzunehmen, sich neu auf die Bedarfe des Stadtteiles einzustellen und sowohl initiierend als auch unterstützend und begleitend bis hin zu bewahrend oder auch trennend, sich den Herausforderungen des Gemeinwesens zu stellen. Unsere Betrachtung der Situation von Senioren im Stadtteil evoziert den Bedarf einer präzisen Analyse zur Quartiersentwicklung in diesem Bereich (Altersarmut, Betreuungssituation, soziale Teilhabe, Altenheimplätze und Pflegesituation). In einem kooperativen Projekt mit dem Gebrüder Coblenz Stift e.V. und Autark im Alltag e.V. wurde hierzu in Abstimmung mit der Abteilungsleitung Bürgerhäuser/-zentren im Jahr 2018 ein Planungsvorhaben umgesetzt, in dem ein detaillierter Handlungsrahmen mit Umsetzungskonzept zur Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Betreuungssituation von Seniorinnen und Senioren in Deutz erarbeitet wird. Die Fortführung dieses wichtigen, innovativen Quartiersprojektes wird auch für 2019 angestrebt. Ein ebenfalls im Jahre 2017 begonnenes Integrationsprojekt, welches in Not geratene Deutzer Senioren und Seniorinnen täglich mit einem kostenlosen Mittagessen versorgt und wieder in das soziale Leben von Deutz anbindet, wird auch im Jahre 2019 mit Unterstützung des Vereins Zentrum für Bildung und Kultur e.V., des Integrationsbetriebes „Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH“ und einer Stif- tung, die ungenannt bleiben möchte, weitergeführt. Das Bürgerzentrum Deutz wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 6 von 19 II. Grunddaten der Einrichtung: Merkmal Daten / Be schre ibung Bewertung Allgemeines Standort: Trägerschaft: Gründungsjahr: Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müs- sen. Allgemeines zur Bewertungsspalte: Die Bewertung in Form der Ampelfarben Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewer- tung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betref- fen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die Übersicht protokolliert. Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert. Tempelstraße 41 – 43, 50679 Köln Stadt Köln November 1979 Jugendeinrichtung mit bürgerschaftlichen Akti- vitäten, seit Mai 1997 Bürgerzentrum grün gelb rot Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 7 von 19 II. Grunddaten der Einrichtung: Raumressou rcen Bürgerzen trum Deutz Bewertung Nutzfläche innen: 1.265 qm Nutzfläche außen: 233 qm Gastronomie: ja: nein: verpachtet: Eigenregie: grün Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Denkmalschutz: ja: nein Barrierefreiheit: Seit 2012 ist das Haus durch den Einbau eines Aufzuges im Rah- men des KP II barrierefrei. Eine funktionierende Induktionsschleife für Menschen mit Hörschädigung im Großen Saal, sowie Hörhilfen im Computerraum sind vorhanden. Eine Behindertentoilette befin- det sich im 2. Stock und im Erdgeschoss des Hauses. Mit Hilfe von Menschen mit Lernbehinderung wurde ein Raumübersichtsplan entwickelt. grün Energetischer Zustand: Fernster : Doppelverglasung/Holzfenster im gesamten Gebäude Dach : nicht isoliert Heizung: Fernwärme, Anlage wurde 2010 erneuert grün Funktionalität: Es fehlen Abstellräume und Parkplät ze. Raumstruktur: • gr. Saal mit Bühnen- und Lichttechnik: ja: : nein: Kapazitäten: 100 Personen mit Bestuhlung grün • multifunktionelle Räume: • spezielle Funktionsräume: • dauerhaft vergebene Räume: • sonstige Räume (Büros und Abstellr.) Anzahl: ____ 6_____ Anzahl: ____ 3_____ Anzahl: ____ 0_____ Anzahl: ____ 8_____ gelb Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 8 von 19 II. Grunddaten der Einrichtung: Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Renovierungsbedarf ab einer Bausumme von ca. 5.000 € Nachrüstung des Notausstiegs zum Fluchtweg im 2. Stock – Einbau einer Fluchttür Einbau von 2 elektrischen Türen für den großen Saal und Mehrge- nerationenbereich im Hinblick auf Barrierefreiheit Grunderneuerung der Beleuchtung im Innenhof aus energetischen Gründen grün Besonderheiten: Sehr enge Bebauung, aber gute Platz ierung (Alt-Deutz) im Veedel Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung / der Einrichtungsgegenstände Der Bodenbelag im Flurbereich Erdgeschoss ist erneuerungsbe- dürftig. Aufgrund der hohen Nutzung sind die Räumlichkeiten re- gelmäßig kleineren Renovierungsarbeiten zu unterziehen. Der allgemeine Zustand des Hauses ist sehr gut. grün Hinweis: Erstellung einer Matrix für notwendige Baumaßnahmen 50/2 hat 2018 in Kooperation mit den Trägern für alle Bürgerhäu- ser/-zentren eine Matrix erstellt, aus der die jeweiligen baulichen Maßnahmen ab ca. 5.000 € hervorgehen. Zusätzlich erfolgen eine Priorisierung und ein Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen. Die Matrix wird anschließend jährlich fortgeschrieben. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 9 von 19 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -We rte 20 17 Plan -Werte 20 19 Bewertung Personalre ssourcen SV-pflichtig beschäftigte pädago- gische Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochen- arbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshin- tergrund: 147 (3x 39 Std.; 1x30 Std.) 2/2 0 131 (2x 39 Std.; 1x20; 1x33 Std.) 1/3 0 gelb SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochen- arbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshin- tergrund: 39 0/1 0 39 0/1 0 gelb Geringfügig beschäftigte MA / 400-€-Kräfte Anzahl: wöchentliches / monatliches Stun- denvolumen: 0 0 gelb Anmerkungen / Bemerkungen: Nach den personellen Einschnitten im Planstellenbereich des Bürgerzentrums Deutz, drohen nun durch weitere Einsparquoten weitere Einschnitte in Angebotsstruktur der Einrichtung (Siehe I.C). Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 10 von 19 III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -We rte 20 17 Plan -We rte 20 19 Bewertung Freie Mitarbeiter/Übungsleiter Anzahl: wöchentliches Stundenvolu- men: Bundesfreiwilligendienst 9 60 2 10 60 2 grün Bürgerschaftliche Ressou r- cen Anzahl bürgerschaftlich Enga- gierter: Vorstand/Beirat projektbezogen sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit) monatliches Stundenvolumen: Vorstand/Beirat projektbezogen sonstige (z.B. Flüchtlingsarbeit) 34 14 20 333 16 316 300 40 14 26 60 333 16 316 300 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Aktivierung und Mobilisierung des ehrenamtlichen Potentials im Einzugsbereich durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung ist vor- bildlich. Die Akquise, Entwicklung und Pflege ist jedoch aufwendig und zeitintensiv, aber nichtsdestoweniger lohnenswert. Auf der ehrenamtlichen Gestaltungskraft basierende Projekte, wie die Entwicklung des Mehrgenerationenbereiches, der integrative Circussommer, die Düxer Strickkunst, die integrative Osterferienfahrt, die Deutzer Stadtteilkonferenz, die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit, Helfende Hände, Kölsch Hätz, das Kinder und Jugendforum Deutz, die Beiratsarbeit und die Arbeit des Fördervereins sind Belege für diese Arbeit, die wichtige Signalwirkung in die Belebung des Deutzer Gemeinwesen haben. Im Jahre 2019 wird weiter die Verstetigung des ambitionierten Quartiersprojektes zur Beratung von Senioren und Seniorinnen zu Verbesserung der individuellen Wohnsituation im Stadtteil, sowie das Integrationsprojekt „Sozialer Mittagstisch“ einen wichtigen Stellenwert in der Arbeit des Hauses einnehmen. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 11 von 19 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 20 17 Plan -Werte 2019 Bewe rtung Finanzressourcen Das Bürgerzentrum Deutz wird ebenso wie die Einrichtungen Chorweiler, Kalk und Stollwerck von der Stadt betrieben. Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmana- gements (NKF) im doppischen System. Die Bürgerhäuser und –zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstel- lung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrech- nung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und Overheadkosten ausgewiesen. Ertrags - bzw. Einnahmenstru k- tur Erträge: 31.446 € 31.032 € grün Stiftungsgelder: Sonstiges: Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 12 von 19 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 20 17 Plan -Werte 2019 Bewe rtung Aufwands - bzw. Ausgabe nstruktur Personalaufwendungen/-ausgaben: 247.736 € 281.090 € gelb Sachaufwendungen/-ausgaben: 109.334 € 130.487 € gelb Bauunterhaltung 24.472 € 25.000 € Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: (Overheadkosten 50/2, Reinigung, Porto, IT) 78.653 € 101.814 € Summe 460.195 € 538.391 € Öffnungszeiten Anzahl Tage im Jahr: 355 355 grün Jährliche Gesamtbesucherzahl: 130.779 112.558 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Die Personalaufwendungen beziehen sich auf die im Stellenplan ausgewiesenen Stellen und basieren auf den durchschnittlichen Per- sonalkosten. Gesamtbesucherzahl inkl. Übermittagbetreuungen (täglich 70TN) und Integrationsgastronomie (täglich 120TN). Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 13 von 19 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt / Leistung (Erläuterung lt. Rahmen- Konzept) Ziele Indik atoren zur Zielerreichung Erh ebungs - instrumente berüh r- te Hand- lungs- felder quantitat ive / wirt - schaftliche Ziele inhaltliche / qualitative Zi ele Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu be- gegnen, am gesellschaftli- chen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokulturel- le Angebote zu informieren) Zahl der Besucher des Vor- jahrs erreichen Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Soziale Kontakte • gesellschaftliche Teilhabe • Stärkung der sozialen Netze • Entspannung • Geselligkeit • Unterhaltung • Förderung von ehrenamtlichem En- gagement Bes ucher/innen bzw. Nutzer/innen 112.558 Summe der Nutzer/innen der einzelnen Produkte (Einzelheiten siehe dort) plus stichpro- benartiger Zählung pro- duktunabhän- giger Besu- cher/innen 1 Kultur 2 Bildung 3 Beratung 4 Sozial- raum 5 Bürgers. Engage- ment 6 Ökologie 7 Gesund- heit Diversitiy Der Diversity-Ansatz geht davon aus, dass die Vielfalt an Lebensformen in unserer pluralen Gesellschaft eine Alltagsnormalität dar- stellt. Er ist ein organisatorisches sowie gesellschaftspolitisches Konzept, das einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang mit Verschiedenheit und Individualität propagiert. Dabei richtet Diversity den Blick weg vom Defizit hin zur Ressource (Po- tential), die jede/jeder mit sich bringt: „Vielfalt sind wir alle“ statt „Maßnahmen für Minderheiten“, „Vielfalt und Inklusion“ statt „Integra- tion“, „ganzheitlicher Ansatz“ statt „eindimensionale Strategien“, „Vielfalt als Alltagsnormalität“ statt „Vielfalt als Besonderheit“. Als Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen darstellen, gelten: Alter, Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Identität und Orientierung, Kultur, familiäre Lebenssituation, physische und psychische Verfassung und ökonomischer Status. Die Bürgerhäuser/-zentren pflegen einen bewussten Umgang mit Vielfalt in der Gesellschaft und setzen den Diversity-Ansatz in ihren Angeboten um (Stichwort: Diversity-Management). Eine Vielfalt von Nutzern/innen und Mitarbeitenden agiert miteinander, tauscht sich aus, beeinflusst sich, lernt voneinander und miteinander und entwickelt sich weiter. Entsprechende Fortbildungen (Diversity- Trainings) sollen Mitarbeiter*innen angeboten werden (s. u. a. Diversity-Konzept „Köln l(i)ebt Vielfalt“ – Stadt Köln, „Charta der Viel- falt“). Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Seite 14 von 19 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt/Leistung quantit ative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfel- der Veranstaltu ngen (Der Bevölkerung (in wel- chem Wirkungskreis?) werden soziokulturelle Veranstaltungen in Eigen- regie und/oder in Koopera- tion mit anderen Akteuren zur Verfügung gestellt.) Anzahl der Veranstaltungen und Anzahl der Besu- cher/innen des Vorjahres Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Kulturelle Integrationsförderung • Förderung des Stadtteilimages • Soziale Kontakte • Stärkung der sozialen Netze • Erholung • Bildung • Geselligkeit / Unterhaltung • Unterhaltung Veranstaltungen 18 Teilneh- mer/innen 2.450 KLR Ist- Zahlen berührte Hand- lungsfel- der: 1,2,4,5 Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 15 von 19 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt/Leistung quantit ative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Offene Ang ebote (Offene Angebote sind regelmäßige Aktivitäten, die keine feste Gruppen- struktur haben, so dass Interessierte spontan und jeder Zeit teilnehmen kön- nen.) Angebotsstunden des Vorjahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachs e- ne, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Abbau von Schwellenängsten • Anregung zu und Förderung von alternativen Freizeitverhalten • Stärkung von Alltagskompetenzen • Aufbau sozialer Netzwerkgruppen • Förderung von Neigungen • Förderung von Gemeinschaftser- lebnissen • Entwicklung von Sozialverhal- ten Angebotsstu nden 733 Nutzer / innen 4.197 KLR Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 Gruppenangeb ote Kurse (Gruppenangebote beste- hen aus einem festen Personenkreis, sind zeit- lich befristet und haben einen thematischen Bezug. Kurse sind eigene Aktivitä- ten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und einen begrenzten zeitlichen Rahmen.) Angebotsstunden des Vorjahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwachs e- ne, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Förderung von Neigungen und Fertigkeiten • Förderung von Gemeinschaftser- lebnissen • Entwicklung von Sozialverhalten • Aufbau sozialer Netzwerkgruppen • Förderung der Mobilität • Förderung der geistigen und kör- perlichen Gesundheit Kurs stunden 482 Teilnehmer / innen 2.458 KLR –Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 Hospitationen Das Bürgerzentrum Deutz bietet im Rahmen der kollegialen Zusammenarbeit der Kölner Bürgerzentren folgende The- menbereiche zur Hospitation an: - Integrative Circus pädagogische Kinder- und Jugendarbeit„ - Gemeinsam das Veedel gestalten“ - Vernetzung der Gemeinwesen Akteure und Bürger im Stadtteil Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 16 von 19 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt/Leistung quantitat ive / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Zi ele Indikatoren zur Zielerreichung Erh ebungs - instrumente Hand - lungsfelder Proje kte (inkl. ÜMI) (Projekte sind zeitlich befristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regelbetrieb der Einrich- tungen.) Projektstunden des Vor- jahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwac hsene, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Förderung gesellschaftlichen Engagements • Aufbau themenzentrierter Ver- netzung • Aufgreifen wechselnder Be- darfe und Schwerpunktthe- men im Stadtteil Projek tstunden 3.998 Teilnehmer/ Innen 55.669 KLR Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1-7 Raumverg aben (Raumvergaben sind Dauer- und Einzelnutzun- gen von Räumen an Drit- te, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Institutionen.) Raumvergaben des Vor- jahres erreichen Kinder, Jugendliche, Erwac hsene, Senioren Wirkungskreis: Stadtteil • Öffnung der Ressourcen für ört- liche Bedarfe und Zielgruppen • Förderung des Selbstmanage- ments • Einnahmeerzielung Vergab estunden 8.837 Teilnehmer/ Innen 47.235 KLR Ist- Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 Integrations - -leistungen und -angebote Angebotsstunden des Vorjahres erreichen 1. Einbindung von Menschen mit Behinderung aller Ge- nerationen 2. Flüchtlingsarbeit 3. Einbindung von Vereinsa- mung bedrohten Senioren des Veedels Angebot sstunden 1.495 KLR Ist Zahlen berührte Handlungsfelder: 1 - 7 AK „Kölner Elf“ In 2017 wurde der AK BH/BZ umbenannt in AK Kölner Elf. Die Aufgabenstellung bleibt im Sinne der Rahmenkonzeption unverändert. Die Grundlagen der Zusammenarbeit in der „Kölner Elf“ werden in einer Geschäftsordnung festgelegt. Zusätzlich wird 2018 das bishe- rige Konzept „Kölner Elf“ inhaltlich weiterentwickelt. Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 17 von 19 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Pr odukt/Leistung quantitat ive / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltl i- che Ziele Indikatoren zur Zie l- erreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Au sbi ldung und Integration (BH/BZ bieten Leistun- gen bei der Ausbildungs- und Beschäftigungsförde- rung. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung von Praktikanten, die Förde- rung der Integration von Langzeitarbeitslosen und die Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftli- chem Engagements.) Folgende Ausbildung s- möglichkeiten werden vorgehalten: Bis zu 2 Praktikanten/innen im Anerkennungsjahr Sozi- alarbeit/Sozialpädagogik Bis zu 2 Schulpraktikan- ten/innen / Jahr Bis zu 5 „Integrationsjob- ber/innen“ – Berufliche Qua- lifikation nach § 16 SGB II Ausbildungsförderung und Qualifizierung Praktikantenanleitung, Integrationsförderung • Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16 SGB II • Gewinnung von bür- gerschaftlich Enga- gierten für Aktivitäten im BH / BZ bzw. im Sozialraum Praktikantenverträge Zählung berührte Handlungsfelder 1,2,3, 5, Anmerkungen / Bemerkungen: Die Jahresplanungen der Bürgerhäuser/-zentren basieren auf Bedarfsermittlungen und Erfahrungswerten. Die Bürgerhäuser/-zentren sind von ihrer Angebotsstruktur gehalten, flexible und sozialräumliche Angebote vorzuhalten und sich am Bedarf zu orientieren. Insoweit kann es bei der Planung zu Abweichungen kommen. Die vereinbarten Ziele und Leistungen basieren auf den Ansätzen des vom Rat der Stadt am 08.11.2018 beschlossenen städtischen Haushalts. 20.05.2019, gez. Tobias Kempf 31.05.2019, g ez. Oliver Kroh ___________________________________________ _____ ______________________________________ Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Bürgerzentrum Deutz Stadt Köln Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 18 von 19 V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung Produkt/ Leistung Quantitative Ziele Soll Ist Bewertung der Errei- chung grün: erreicht, kein Handlungsbe- darf gelb: nicht voll erreicht, Beobach- tung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung not- wendig Qualitative Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungs- bedarf gelb: nicht voll erreicht, Be- obachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Wirtschaftliche Ziele Bewertung der Er- reichung grün: erreicht, kein Hand- lungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Ände- rung notwendig Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Anzahl der Besu- cher/innen) 108.000 130.779 grün s. ZLV 2017 grün Die wirtschaftlichen Zielsetzungen jeder Einrichtung beziehen sich auf die jederzei- tige Sicherstellung der Zahlungsfähig- keit, Vermeidung von Überschuldung und Dokumentation in ordnungsgemäßer Buchführung. Forma- les Zielkriterium ist die rechtzeitige und sachgerechte Erstel- lung und Abgabe des Verwendungsnach- weises. Verfügen die Einrichtungen über das Instrument der Kosten- und Leis- tungsrechnung sind auch produkt- und leistungsbezogene wirtschaftliche Ziel- setzungen denkbar. grün Veranstaltungen (.Std / Teiln.) 55/ 3279 36/ 1.500 gelb s. ZLV 2017 grün Óffene Angebote (Angebotsstd. / Teiln.) 570/ 3066 360/ 1.847 gelb s. ZLV 2017 grün Gruppen- angebote / Kurse (Stunden / Teiln.)) 219/ 1341 431/ 1.770 grün s. ZLV 2017 grün Projekte (Angebotsstd. / Teiln.) 2535/ 26.018 3.323/ 39.323 grün s. ZLV 2017 grün Raumvergaben (Vergabe- std./Teiln.) 9971/ 74.296 9.794/ 86.339 grün s. ZLV 2017 grün Anmerkungen / Bemerkungen: s. folgende Seite: Ziel und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Deutz Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Beratung 4) Sozialraum 5) Bürgerschaftliches Engagement 6) Ökologie 7) Gesundheit Seite 19 von 19 V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung Anmerkungen / Bemerkungen: Veranstaltungen, offene An- gebote, Gruppenangebote Die Verlagerung der Angebotsstruktur von den offenen zu Projektstrukturen wurde im Jahr 2017 kon- sequent weiter umgesetzt. Aufgrund der in den letzten Jahren deutlich verstärkten Einbindung des bürgerschaftlichen Engagements wurde die kooperative Projektarbeit im Stadtteilt weiter ausgebaut. Dies führte nicht zu einer Erhöhung der Einnahmen, da es sich größtenteils um Veranstaltungen han- delte, die nicht mit Einnahmen verbunden waren (Ehrenamtstreffen, Flüchtlingsarbeit, Gestaltungstref- fen zum Deutzer Gemeinwesen). Die Einrichtung ist im Zentrum des Deutzer Gemeinwesennetzwer- kes fest verortet. Sowohl der initiierende Teil der Senioren- und Jugendarbeit, als auch der kooperie- rende Teil unseres Handelns ist sowohl von Initiativen, Vereinen, Institutionen stetig angefragt und eingebunden. Unsere beratenden Tätigkeiten im Stadtteil, vor allem von Senior*innen, die auffällig werden (Demenz, Verwahrlosung etc.), oder in Not geraten sind, nehmen einen stetig steigenden An- teil unseres Handelns ein. Hier gilt es zukünftig, gemeinsam mit dem Stadtteil, kreative und substan- zielle Hilfestrukturen aufzubauen, die den Betroffenen Auswege aus Situationen bieten, die sie alleine nicht bewältigen können. Die besondere Rolle des gastronomischen Integrationsbetriebes für die funktionalen Abläufe unseres Hauses kann nicht hoch genug bewertet werden. In keinem anderen Bürgerzentrum in Köln wird die Erstkontaktaufnahme der Kunden durch die Mitar- beiter*innen eines Integrationsbetriebes durchgeführt, welche die Weiterleitung an die Mitarbei- ter*innen des Hauses gewährleisten. Kein anderes Bürgerzentrum in Köln muss seine Veranstaltun- gen und Raumvergaben ohne eigenen Hausmeister organisieren, so dass in Deutz die haustechni- schen Abläufe zur Gewährleistung der Raumumbauten im Wesentlichen durch das Personal des Pächters der Gastronomie durchgeführt werden. Diese kooperative Zusammenarbeit des Bürgerzent- rums Deutz mit dem gastronomischen Integrationsbetrieb war und ist ein wichtiger Erfolgsparameter für die Entwicklung der Einrichtung zu einem integrativen Mehrgenerationenhaus im Stadtteil Deutz. -
ZLV 2019 - BZ Alte Feuerwache - Endfassung
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Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 1 von 24 Ziel- und Leistungsvereinbarung für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache zwischen Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. und Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin, Amt für Soziales und Senioren für den Zeitraum: 2019 Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 2 von 24 I. A - Leitbild und Struktur der Einrichtung Ziele der Alten Feuerwache Ein soziokulturelles Zentrum in Selbstverwaltung Die Alte Feuerwache fördert die Begegnung von Menschen aller Berufsgruppen, Altersgruppen, sozialen Schichten und Kulturen in Köln, regt sie zu kritischer Auseinandersetzung, Initiative und kreativer Betätigung an und fördert soziales und demokratisches Verhalten. Das Grundprinzip der Vernetzung aller Bereiche ( Kunst, Handwerk, Pädagogik, Kultur und Politik) bestimmt zum einen die Qualität der Arbeit und ermöglicht zum anderen den Nutzer/innen, Zugang zu finden zu politischen, gesellschaftlichen, kulturellen Themen und Aspekten unserer Gesellschaft, mit denen sie in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit üblicherweise nicht konfrontiert werden. Als selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum ermöglicht und fördert die Alte Feuerwache Eigeninitiative und selbstverantwortliches Handeln. Mit ihrer Organisations- und Entscheidungsstruktur, die gekennzeichnet ist durch Möglichkeiten der Mitwirkung Einzelner und Gruppen an Arbeitsgruppen, Gremien und konkreten Arbeitsabläufen, bietet die Alte Feuerwache ausdrückliche Grundlagen für bürgerschaftliches Engagement. Die Alte Feuerwache ist zentraler Treffpunkt, Veranstaltungs- und Experimentierort für eine Vielzahl parteiunabhängiger politischer und kultureller Gruppen, die hier alternative Konzepte für Gesellschaft, Politik und Kultur erarbeiten und nach „draußen“ tragen. Die Alte Feuerwache ist unbestechlich. Sie orientiert sich weder an einzelnen politischen Parteien noch kooperiert sie weder in inhaltlicher noch finanzieller Hinsicht mit undemokratischen, rassistischen, sexistischen und ökologisch unverträglichen Organisationen und Firmen. Die Alte Feuerwache erhöht die Lebensqualität im Stadtteil und in der Stadt Köln. Der Arbeitsansatz der Alten Feuerwache orientiert sich nicht an den „Defiziten“ der Menschen, sondern setzt an ihren Möglichkeiten und Potentialen an, die auch in schwierigen sozialen und persönlichen Lebenslagen eine Problembearbeitung unterstützen. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 3 von 24 I.B - Planungs- und Ausgangssituation 2019 Das Bürgerzentrum Alte Feuerwache plant auf der Gru ndlage des vom Rat am 08.011.2018 beschlossenen und am 19.12.2018 von der Bezirksregierung genehmigten Haushalts mit einem st ädtischen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 539.40 0 € im Jahr 2019. Die gegenüber 2018 erhöhten Zuschussbeträge berücksichtigen den v on der Stadt anteilig zu tragenden Ausgleich für er höhte Personal- und Energiekosten. Da die Summe der Personalkosten bereits die Höhe des g esamten Zuschusses übersteigt, kann die Erhöhung de s Zuschusses die Steigerung der Personal- und Energiekosten nicht auffangen. Auch 2019 ist das Bürgerzentrum Alte Feuerwache mit dem personellen Generationswechsel beschäftigt. Ve ranstaltungen zum soziokulturellen Selbstverständnis werden mit den Mitarbeiter*innen, den Mitgliedern und zum Teil auch mit der interess ierten Öffentlichkeit durchgeführt. Intern findet mit dem Team eine Auseinandersetzung zum Thema „Soziokultur“ mit Unterstützung einer Organisationsberatung statt. Bereits in 2018 wurde damit begonnen, die Öffentlichkeitsarbeit des Bürgerzentrums zu überarbeiten. In 2019 werden die Programmbroschüre, die Internetseite und die Social-Media-Auftritte der Al ten Feuerwache im Zuge dessen generalüberholt und i n einem Gesamtkonzept aufeinander abgestimmt. Durch eine Landesförderung über die LAG Soziokultur ist es möglich, diesen Prozess durch F achkräfte begleiten zu lassen. Im Rahmen dieses Prozesses wird wieder deutlich, dass eine Stelle für Öffentlichkeitsarbeit dringend gesc haffen werden muss, damit die Alte Feuerwache ihrer gesellschaftlichen Aufgabe als Kom munikationszentrum gerecht wird. Ihre vielen partiz ipativen Inhalte, pädagogischen Angebote und politisch/gesellschaftlichen Veranstal tungen müssen unbedingt verstärkt in die Stadtgesel lschaft transportiert werden. Bisher wird die gesamte Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums von den verschiedenen Mitarbeiter*innen „nebenher“ durchgeführt. Nun wird ein Konzept für das Zentrum entwickelt. Zukünftig muss dieses von einer Fachkraft mit einem Stundenumfang von 19,5 Stunden (ca. 30.000 €) umgesetzt werden. Hierfür muss dringend eine Finanzierung gefunden werden. Auch das Kulturprofil des Bürgerzentrums Alte Feuerwache wird aktuell geschärft und weiter entwickelt. Ebenfalls durch die Konzeptförderung der LAG Soziokultur finanziert, werden hier verschiedene Expert*innen zu Rate gezogen. Es wird ausgetestet , ob die Alte Feuerwache zukünftig zum Teil selbst veranstaltet. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 4 von 24 Die Ertüchtigung der Alten Wagenhalle wird in 2019 beendet. Sie kann ab Frühjahr 2019 wieder bespielt werden. Zukünftig wird auch die Halle von der Kulturmanagerin der Alten Feuerwache unter künstlerischen und soziokulturellen Gesichtspunkten kuratiert. Bisher war dies nicht der Fall. Die Ausstellungshalle kann nun in Kombination mit der Bühne, Kino und Projektraum genutzt werden. In den letzten Jahren hat sich die Abendsituation a uf dem Hof der Alten Feuerwache negativ entwickelt. Zunehmend konsumieren viele junge Menschen Alkohol und Drogen. Der ansteigende Lärm u nd Dreck hat verstärkt zu Protesten aus der Nachbar schaft geführt. Als Reaktion hat das Bürgerzentrum bereits im letzten Jahr die Firma Sec uritas engagiert, die den Hof gegen 24:00 Uhr räumt und abschließt. Dieser Dienst belastet den Haushalt der Feuerwache Köln mit 12.000 €. Dies er nun regelmäßige Kostenpunkt wirkt sich deutlich auf ein Haushaltsdefizit des Bürgerzentrums aus. Hier muss unbedingt Abhilfe ges chaffen werden. Wie sich diese Situation insgesamt entwickelt, ist noch nicht abzusehen. Das Mitarbeiter*innen-Team versucht zurzeit mit verschiedenen Aktionen den Hof zu befrieden. Auch die Tariferhöhungen sowie die Stufenerhöhungen aufgrund der Betriebszugehörigkeit bereiten der Fe uerwache finanzielle Schwierigkeiten. Zwar wurden diese zum Teil im städtischen Zuschuss bedacht, jedoch übersteigen die Personalkosten des Zentrums generell den Betriebskostenzuschuss. Der Zuschuss für das Zentrum umfasst nur ca. 70% der gesamten Personalkosten. Durch die Ertüchtigung der Alten Wagenhalle steht der Alten Feuerwache und deren Nutzer*innen ein weiterer multifunktional zu nutzender Raum zur Verfügung. Allerdings ist die Liste der baulich en Mängel des Gebäudekomplexes, die dringend behoben werden müssten, lang. Insbesondere der Innenhof als zentraler Begegnungsort müsste ert üchtigt werden. Hierzu wurde in Zusammenarbeit mit 50/2 und der Gebäudewirtschaft der Stadt ein Antrag auf Landesmittel gestellt. Ende 2019 muss die Alte Feuerwache entscheiden, ob der Pachtvertrag für die Gastronomie mit dem derzei tigen Pächter um weitere drei Jahre verlängert wird. Die Jahrzehnte lange, zuverlässige Zusammenarbeit stellt eine wichtige Säule in der F inanzierung des Zentrums dar. Gleichwohl sehen sowohl Pächter als auch die Alte Feuerwache e inen Entwicklungsbedarf bezüglich Ausstattung und E inrichtung des Lokals, als auch der kulinarischen Ausrichtung. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 5 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Merkmal Daten / Beschreibung Bewertung Allgemeines Standort(e): Trägerschaft: Gründungsjahr: Die Daten vermitteln den Überblick über die räumliche Größe, die funktionale Raumgestaltung und den baulichen Zustand. Die Bewertungen für die Kategorien Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Renovierungszustand und Funktionalität zeigen Handlungsprioritäten auf, zu denen Vereinbarungen getroffen werden müssen. Allgemeines zur Bewertungsspalte: Die Bewertung in Form der Ampelfarben Grün: Zustand / Entwicklung gut (kein Änderungs- und Handlungsdruck) Gelb: Zustand / Entwicklung zufriedenstellend (Änderungs- und Handlungsdruck latent gegeben) Rot: Zustand / Entwicklung bedenklich – Änderungs- und Handlungsdruck ist aktuell vorhanden verdeutlicht die Handlungsprioritäten für Stadt und Einrichtung gleichermaßen. Die Folge der Bewertung stellen Handlungsabsprachen dar, die die Einrichtung, die Stadt oder auch beide Parteien betreffen können. Sie werden unter Anmerkungen / Bemerkungen / Vereinbarungen im Anschluss an die Übersicht protokolliert. Liegen unterschiedliche Bewertungen zwischen Stadt und Einrichtung vor, werden beide dokumentiert. Melchiorstraße 3, 50670 Köln Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. Selbstorganisierte Nutzung seit 1978, Trägerschaftsvertrag ab 01.01.1986 grün gelb rot Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 6 von 24 II. Grunddaten der Einrichtung: Raumressourcen BAF Bewertung Nutzfläche innen: 5.213 m² Nutzfläche außen: 2.500 m² Gastronomie: ja: nein: verpachtet: Eigenregie: Zustandsbeschreibung des/r Gebäude(s) Baujahr: Denkmalschutz: Sanierung: Gebäude D+E: 1989, Gebäude B+C: 1994, Gebäude F: 1995 ja: nein: Barrierefreiheit: Im Rahmen des KP II wurde in die Schaffung von Barrierefreiheit investiert: Rampen vor Haus C und F, neue Toilettenanlage einschließlich neues Behinderten-WC in der Gastronomie und im Foyer Haus D/E Aufzug und Behinderten-WC in Gebäude F. Die Umbauten brachten neue Probleme mit sich: Das Behinderten-WC in Haus D/E ist entweder nur über ein Rampensystem auf dem Hof erreichbar (Rollstuhlfahrer/innen müssen aus dem Veranstaltungssaal auf den Hof, um über eine Rampe zur Behindertentoilette zu gelangen; ca. 100 m) oder über eine mobile Rampe, die aber jedes Mal bereitgestellt werden muss . Eine Korrektur ist seit 2015 vorgesehen. Ein weiteres, behindertengerechtes WC ist über eine Rampe für die Besucher*innen der Alten Wagenhalle erreichbar. gelb Energetischer Zustand: Die Heizungsanlage ist von 1988 und früher. Steuerung, Pumpen und Wärmetauscher in Gebäude D wurden erneuert. In Gebäude A und B befinden sich noch alte Steuerungen, die nur noch bedingt funktionsfähig sind. Das Steuern dieser Gebäude übernimmt jetzt auch die Hauptsteuerung. Die Fenster des Treppenhauses in Gebäude D sind noch einfach verglast. Das Dach auf Haus D wurde erneuert. Der Rauchabzug im Dach von Gebäude F wurde entsprechend den Auflagen der Bauaufsicht angepasst. gelb Funktionalität: Die Gebäudeanordnung um einen großen autofreien Innenhof ist für das Zentrum funktional und ideal, ebenso der ebenerdige Zugang zur Alten Wagenhalle und der direkte, nun barrierefreie Zugang vom Hof aus zum Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 7 von 24 Offenen Treff, der vielfach als Feier-Raum genutzt wird. Einschränkend muss hier gesagt werden, dass der Zugang für Rollstuhlfahrer nicht der Norm entspricht. Der sowohl für Tagungen als auch für künstlerische Veranstaltungen genutzte Saal verfügt über eine ansprechende Grundästhetik, über Tageslicht und eine sehr gute Akustik. Dysfunktional: Es fehlen Abstellräume. Einige Kellerräume haben mehr oder weniger starke, baulich bedingte, Feuchtigkeitsschäden. Das Lokal verfügt über keine Sozialräume. Wickelmöglichkeiten, die von Vätern und Müttern genutzt werden können, fehlen. Der Aufzug im Mannschaftshaus ist stark reparaturanfällig. Akustikverbessernde Maßnahmen sind im Offenen Treff, Clubraum und Versammlungsraum unternommen worden; in vielen anderen Räumen sind sie weiterhin dringend notwendig. Die Lagerhalle wurde neu strukturiert und geordnet, um Platz für holzbearbeitende Maschinen zu schaffen. Diese Maßnahme dient der geplanten Einrichtung einer Holzwerkstatt, in der Arbeiten für das Zentrum erledigt werden können, die aber auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden soll. Eine neue Schließanlage wurde installiert. Raumstruktur: • Bühne mit Bühnen- und Lichttechnik: Ja: nein: Kapazitäten: 260 Personen/ Reihenbestuhlung gelb • multifunktionelle Räume: • spezielle Funktionsräume: • dauerhaft vergebene Räume: • sonstige Räume Anzahl: 13 Anzahl: 23 Anzahl: 21 (Café, Werkstätten, versch. Nutzer*innen und Initiativen) Anzahl: 20 gelb Renovierungszustand: Die Treppenhäuser der Gebäude B und F sind Anfang 2014 renoviert worden. Der Kinderbereich hat 2018 einen neuen Anstrich erhalten. Das Treppenhaus im Gebäude A konnte 2014/15 nach 20 Jahren renoviert werden. Dringend erforderlich ist nun die Renovierung des Treppenhauses in Gebäude E. Aufgrund der starken Nutzung und offenen Zugänglichkeit besteht für Flure und Räume jedoch ein jährlicher Renovierungsbedarf. In dem 20 Jahre alten Linoleum-Fußbodenbelag in Haus D (Mannschaftshaus) entstehen laufend Löcher; er müsste aus Sicherheitsgründen (Stolperfallen!) erneuert werden. Mit Unterstützung aus Landesmitteln (über die LAG Soziokultur) konnten die Toiletten in Haus D grundsaniert werden; aus eigenen Mitteln wurden sechs gelb Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 8 von 24 Räume renoviert. Diverse Rohrleitungsschäden (Rost) in Haus D verweisen auch hier auf die Notwendigkeit einer Generalsichtung/-überholung. Der Hof weist an vielen Stellen Stolperkanten und Vertiefungen auf, die bei Regen zu starken Pfützenbildungen führen. Nach der Dichtheitsprüfung und Kanalsanierung sollte 2016 die Asphaltfläche des Innenhofes instand gesetzt werden. Die Hauptmüllsammelstelle müsste ästhetisch-funktional verbessert werden. Besonderheiten: Großer autofreier Innenhof; funktionaler Saal (Bühne) (s.o.), kunsthandwerkliche Werkstätten mit Kursangeboten sowohl für die pädagogischen Bereiche als auch für andere Nutzer*innen, ebenerdige Alte Wagenhalle der Alten Feuerwache. Zustandsbeschreibung der Inneneinrichtung / der Einrichtungsgegenstände Bühne: Schwachpunkt ist seit Jahren die Verdunklungsanlage, deren Kompletterneuerung 2014 erfolgt ist. Allerdings werden die Stoffe zu fest und brechen oder reißen. 4 Fenster können daher nicht bedient werden. Des Weiteren ist die Stromversorgung für Ton- und Lichtanlagen mangelhaft. Ebenso zeigen die Dimmeranlage sowie die Steuerungstechnik der Lichtanlage erste Anzeichen von Altersschwäche und bedürfen einer Generalüberholung/ Austausch. Die Vorhänge rechts und links von der Bühne sind alt und ent- sprechen nicht mehr bedingungslos den Brandschutzrichtlinien (Schwerentflammbar, B1). Diese müssen unbedingt ausgetauscht werden. Dies betrifft auch einen Teil der übrigen Moltonstoffe, die zum Abhängen der Bühne benutzt werden. Die Türen ins Treppenhaus zum Hof werden oft (z.B. in Momenten der Materialanlieferung oder beim Einlass) permanent offen gebraucht. Hier bedarf es an Obertürschließern mit Feststellmechanismus oder nach einer anderen Lösung. Da dies Brandschutztüren sind, müssen die Türen im Bedarfsfall automatisch schließen. Im Fluchtweg am hinteren Bühnenaus- gang öffnet eine Tür nach innen. Eine enorme, aber recht einfache Aufwertung des Saals wären auch insgesamt ein neuer Anstrich des Raums und des Foyers sowie eine Verbesserung des Arbeitslichtes auf der Bühne. Gruppenräume: Einrichtungen und Ausstattungen entsprechen zu großen Teilen nicht mehr den heute gestellten Anforderungen zur Durchführung von Tagungen. gelb Anmerkungen / Bemerkungen: Die Größe des Zentrums – einhergehend mit der starken Nutzung und öffentlichen Zugänglichkeit – führt dazu, dass Renovierungen und Reparaturen eine nie endende Aufgabe sind. Die Gestaltung des Hofes – insbesondere der Belag – ist Gegenstand von Beschwerden der Nutzer*innen. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 9 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 201 9 Bewertung Personalressourcen SV-pflichtig beschäftigte pädagogische Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochenarbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der PMA mit Migrationshintergrund: 8 189 3 m / 5 w 1 6 176 2 m / 4 w 1 gelb SV-pflichtig beschäftigte weitere Mitarbeiter/innen Anzahl und Summe der Wochenarbeitsstunden: davon m/w: Anzahl der MA mit Migrationshintergrund: 18 410 3 m / 15 w 3 16 427 12 w / 3 m 3 gelb Geringfügig beschäftigte MA / 450- €-Kräfte Anzahl: monatliches Stundenvolumen: 18 138 4 67 gelb Anmerkungen / Bemerkungen: Von den angegebenen Personenzahlen waren einige nicht ganzjährig tätig. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 10 von 24 III. Personal-. Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung Merkmal Ist -Werte 201 7 Plan -Werte 20 19 Bewertung Freie Mitarbeiter wöchentliches Stundenvolumen: 75 100 gelb Bürgerschaftliche Ressourcen Anzahl bürgerschaftlich Engagierter: Vorstand/Beirat projektbezogen dauerhaft/regelmäßig im Betrieb monatliches Stundenvolumen: Vorstand/Beirat Projektbezogen Dauerhaft/regelmäßig im Betrieb 28 17 1 10 109 87 5 17 28 17 1 10 109 87 5 17 grün Bemerkungen: Bewertung grün: 100% Mitarbeiter/innen (s. Wirtschaftsplan) – optimale Besetzung. Bewertung gelb: Istzustand – aktuelle Situation in der das Zentrum inhaltlich und in seiner Struktur erhalten wird. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 11 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 2017 Plan -Werte 2019 Bewertung Finanzressourcen Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtungen in freier Trägerschaft beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebs- aufwendungen. Städtische Overheadkosten, Bauunterhaltungskosten, Gebäude- und Inventarversicherung und Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt. Ertrags - bzw. Einnahmenstruktur Städtischer Zuschuss für den Betrieb des Bürgerhauses/-zentrums: 507.500 € 539.400 € gelb Städtischer Zuschuss Quartiersmanagement 60.36 8 € Städtischer Zuschuss Interkulturelle Angebote 28.200 € 28.200 € Weitere städtische Zuschüsse 108.264 € 35.161 € Zuschuss für Anschaffungen 5.000 € 7.000 € Weitere Städtische Zuschüsse 2 halbe Stellen Ehrenamtskoordination 74.400 € Weitere öffentliche Zuwendungen: 118.305 € 10 4.855 € Eigenmittel 405.353 € 381.204 € grün Stiftungsgelder 20.951 € 25.000 € Sonstige Spenden 4.519 € 2.000 € Summe Einnahmen 1.169.892 € 1.19 7.220 € Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 12 von 24 III. Personal-, Finanz-, Leistungs- und Kundenressourcen der Einrichtung: Merkmal Ist -Werte 2017 Plan -Werte 2019 Bewertung Aufwands - bzw. Ausgabenstruktur Personalaufwendungen/-ausgaben: (ohne Quartiersmanagement oder Ehrenamtskoordination) 675.140 € 840.551 € gelb Sachaufwendungen/-ausgaben: Anschaffungen 151.171 € 152.682 € gelb Personalaufwendungen Quartiersmanagement 54.706 € Personal- und Sachaufwendung Quartiersmanagement zusätzlich (zum Teil aus anderen Mitteln finanziert) 26.797 € Personal- und Sachaufwendung 2 halbe Stellen Ehrenamtskoordination 70.046 € Sonstige Aufwendungen/Ausgaben: (Overheadkosten) 261.073 € 204.780 € Summe Ausgaben 1.168.887 € 1.268.059 € Rücklagen für dringend notwendige Renovierungs- und Akustikmaßnahmen, Neugestaltung Foyer sowie zum Ausgleich des strukturellen Defizits aufgrund der Personalkostenentwicklung (Tariferhöhungen, Stufenerhöhungen) 122.810 € 14.971 € rot (Träger) Ergebnis 1.005 € - 70.839 € Öffnungszeiten Anzahl Tage im Jahr: 365 365 grün Bürger/innen -Frequentierung jährliche Gesamtbesucherzahl: 210.000 210.000 grün Anmerkungen / Bemerkungen: Ehrenamtliche: Es zeigt sich, dass zur Einbindung in Projekte und laufende Arbeiten zu wenig hauptamtliches Personal zur Verfügung steht, das die Ehrenamtlichen einarbeitet, begleitet und die Qualität der Arbeit sicher stellt. Sachaufwendungen: Das Budget lässt ungeplante, notwendige Ausgaben nicht zu. Haushalt 2020: Für 2020 sollte wieder ein ausgeglichener Haushalt angestrebt werden. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 13 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung Ziele Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente berührte Handlungs- felder Quantitative/ wirtschaftliche Ziele inhaltliche / qualitative Ziele* Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu begegnen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokulturelle Angebote zu informieren) 210.000 Besucher*innen und Nutzer*innen 1) Zentrum im Viertel als Treffpunkt für Arbeit und Freizeit 2) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, sozialer Milieus und Kulturen 3) Zugangsmöglichkeiten zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 4) Nicht-kommerzielle Veranstaltungen 5) Herstellen von Netzwerken Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt und darüber hinaus Zur Verfügung stellen eines bewirtschafteten, autofreien Innenhofes Zur Verfügung stellen von Tischen, Bänken und Spiel- material Moderation zum Interessensausgleich Lokal ohne Verzehrzwang Märkte, Feste und andere Veranstaltungen (z.B. Straßentheater) auf dem Hof Spiele auf dem Hof Kostenlose und preiswerte Veranstaltungen ebenso wie Veranstaltungen mit gestaffelten Preisen Offen zugängliche Ausstellungen Offen zugängliche pädagogische Angebote Preiswerte Räume Kooperationen Zählungen Programmhefte Öffnungszeiten 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 3 Beratung 4 Sozialraum 5 Bürgerschaftliche s u. gesellschaftspoliti sches Engagement 6 Ökologie 7 Gesundheitsförde rung Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 14 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Handlungs - felder Veranstaltungen (Der Bevölkerung werden soziokulturelle Veranstal- tungen in Eigenregie und/ oder in Kooperation mit anderen Akteuren zur Verfügung gestellt.) Veranstaltungsbereich Tanz/zeitgenössischer Ausdruckstanz Theater/experimentelles Theater Konzerte/Neue Musik Lesungen/Reportagen Diskussionen/Tagungen/ Seminare Film Ausstellungen 17 Veranstaltungen 2.000 Besucher 52 Veranstaltungen 5.000 Besucher 40 Veranstaltungen 4.000 Besucher 5 Veranstaltungen 500 Besucher 30 Veranstaltungen 3.000 Besucher 10 Veranstaltungen 700 Ziele der Alten Feuerwache, betr. den Veranstaltungsbereich* 1) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, sozialer Milieus, Kulturen. 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Nicht-kommerzielle, offene und unverbindliche Zugangs- möglichkeiten 4) Anregung/Förderung kritischer Auseinandersetzung, Initiative, demokratisches und soziales Verhalten, bürgerschaftliches Engagement, kreative Betätigung 5) Entwicklung alternativer Konzepte für Gesellschaft, Politik, Kultur Wirkungsradius: Stadt, Stadtteil Themen, die für mehrere Altersstufen interessant sind Altersspezifische Veranstaltungen Veranstaltungen mit Künstler/innen verschiedener Herkünfte Kulturübergreifende Veranstaltungen Globale/kosmopolitisch vergleichende Fragestellungen Nicht-kommerzielle Veranstaltungen Preiswerte Veranstaltungen Köln-Pass-Ermäßigung Verteilung, Veröffentlichung der Programme Anzahl der Veranstaltungen Anzahl der Besucher/innen Programmheft Preisgefüge Zählung Veranstaltungen Zählung Besucher/innen 1 Kultur 2 Bildung 5 Bürgerschaftliche s und gesellschaftspoliti sches Engagement Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 15 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt / Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Handlungs - felder gemeinwesenorientierte Arbeit Flohmärkte Vollversammlungen Nachbarschaftsfest Jugendbereich: Karnevalsfest Kinderbereich: Spiele-Cafe für Familien: Stadtteil-Feste : Kultur- und erlebnispädagogische Ferien-Aktionen: Vernisssage Ausstellung EbertPLATZHIRSCHE: Ausstellung EbertPLATZHIRSCHE: Bilderbuch-Kino: 12 allg. Flohmärkte 3 Bücherflohmärkte 1.300 Aussteller 3 Termine, je 15-45 TN 250 Personen 1 Veranstaltung, 120 Kinder, Jugendliche u. Erwachsene 6 Termine, je 50-60 Kinder und Eltern 200 Kinder und Eltern 16 Tage, 320 Kinder ca. 100 Kinder und Eltern 12 Tage, ca. 600 Kinder und Erwachsene 40-50 Kinder und Eltern Ziele der Alten Feuerwache, betr. Veranstaltungen der übrigen Bereiche* 1) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, sozialer Milieus, Kulturen. 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Anregung geben/Fördern von kritischer Auseinandersetzung, sozialem Verhalten, kreativer Betätigung Wirkungsradius: Stadt, Stadtteil Vorkommen/Anzahl der milieu-, alters- und kulturübergreifenden Themen Teilnehmer/innen verschiedener sozialer und kultureller Herkünfte Kostenlose und preiswerte Veranstaltungen, Köln-Pass und sonstige Ermäßigungen Anzahl der künstlerischen, handwerklichen, medien- pädagogischen, spiel- und erlebnispädagogischen Angebote Themen der Veranstaltungen Veröffentlichungen der Programme; Verteilung der Programme Zählungen der Themen Zählungen der Teilnehmer/innen Programme Ferienprogramme Plakate Dokumentation in den Bereichen 1 Kultur 2 Bildung 3 Beratung 4 Sozialraum 7 Gesundheits- förderung Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 16 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Offene Angebote (Offene Angebote sind regelmäßige Aktivitäten, die keine feste Gruppenstruktur haben, so dass Interessierte spontan und jeder Zeit teilnehmen können.) gemeinwesenorientierte Arbeit: Haus- und Hofmoderation Info-Büro „Hall of Fame“ –Graffiti- Wand Offene Arbeitsgruppen: Lokalgruppe Programmgruppe Führungen durch die AF Jugendbereich: JugendTreff Biografische Beratung Kleingruppen-Spielangebot Feste und Geburtstagsfeiern Schach-Club Computer und Spielekonsolen 50 Kontakte/Tag 6 Tage/38 Std./Wo. 7 Tage/24 Std. 8 Termine/je 4 TN 10 Termine/30 TN 210 Termine Je 10 - 25 Jugendliche 25 Termine, je 4 Jugendliche 5 Termine, insges. 200 Jugendliche 15 Termine, je 3 -6 Jugendliche 40 Termine, 20 Jugendliche 200 Termine, je 10 Jugendliche 1) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, sozialer Milieus, Kulturen. 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Nicht-kommerzielle, offene und unverbindliche Zugangs- möglichkeiten 4) Anregung geben/Fördern von kritischer Auseinandersetzung, Initiative, demokratischem und sozialem Verhalten, bürger- schaftlichem Engagement, kreativer Betätigung Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Kulturelle und soziale Herkunft der Besucher/innen, Nutzer/innen, Teilnehmer/innen Art/Anzahl der Themen Kostenlose oder kosten- günstige Angebote Öffentlich bekannt gegebene Angebote/Anzahl der Veröffentlichungen Einfache, niederschwellige, breite Zugangsmöglichkeiten Anzahl der kreativen und kulturpädagogischen Aktivitäten Anzahl der Aktivitäten aus unterschiedlichen Kulturen Anzahl der Besucher/innen Anzahl der Teilnehmer/innen aus den offenen Treffs der päd. Bereiche an den verschiedenen Projekten und sonstigen Aktivitäten Teilnahme an Versammlungen Vereinbarte und veröffentlichte Regeln Förderpläne Vollerhebung in einzelnen Bereichen, bei einzelnen Aktionen Dokumentation in den Bereichen Programmhefte Ankündigungszettel Preisgefüge 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 3 Beratung 4 Sozialraum 5 bürgerschaftl. und gesellschafts- politisches Engagement Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 17 von 24 Mädchenbereich: Offener Treff Herzsprechstunde Beratung (Tel./vor Ort) Antirassismus-Werkstatt Zukunftstag Projekt für geflüchtete Mädchen (Ernährung) Begleitung 153 Nachmittage* 39 Nachmittage* 8 Std./Woche* 10 Nachmittage* 39 Nachmittage* 40 Nachmittage* 2 Std./Woche Kinderbereich: Kindertreff-Nachmittage: Kinder Kulturpädagogische Kleingruppen-Aktionen: Kindertreff-Feste: Eltern-Kind-Gruppe: Interkultureller Eltern-Kind- Treff: Elternteile mit Kind Offene Näh-Werkstatt für geflüchtete Frauen: „Play-Station“ (Offenes Spielangebot im Hof): Werkstätten: Fahrrad-Selbsthilfe- Werkstatt Ehrenamtskoordination: café konekti (Treffpunkt für Geflüchtete und andere Stadtteilbewohner*innen) Treffen Ehrenamtler*innen Team Beratungsgespräche 72 Nachmittage, je 25-30 31 Aktionen, je 6-8 Kinder 70 Kinder 37 Termine, je 6-10 Elternteile mit Kind 38 Termine, je 6-10 37 Termine, je 3-7 Frauen (mit Kinderbetreuung) 33 Termine, je 20-30 Kinder 30 Termine, je 2-10 Personen 78 Termine je 5-30 Personen 12 Termine mit 6 bis 12 Personen 20 Termine pro Monat Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 18 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Gruppenangebote (Gruppenangebote bestehen aus einem festen Personenkreis, sind zeitlich befristet und haben einen thematischen Bezug.) Jugendbereich: „Zurück in die Zukunft“ Selbstorganisiertes Diskussions- und Spieltreffen „Der Treff“ für geflüchtete und nicht geflüchtete Jugendliche Gitarre und Musik Jugendgruppe (Kooperation Freie Schule) Freie Philosophie Gruppe (in Kooperation mit Freier Schule) Mädchenbereich: Lern- und Motivationswerkstatt Tagesausflug zum Jahresabschluss Kinderbereich: Lernförderung: Sprachförderung für Kinder mit Zufluchtsgeschichte: Sonntags-Ausflüge für geflüchtete u.a. Familien: Familien Sommerferien-Ausflüge Fahrradkurs für Kinder und Frauen mit Zufluchtsgeschichte: 3 Termine je 10-15 junge Erwachsene 10 Termine, je 10 Jugendliche 60 Termine, 12 Jugendliche 26 Termine, je 10 Jungen 24 Termine, je 16 Jugendliche 153 Nachmittage, je 10-15 Mädchen* 1 Tag mit 35 Mädchen* 4 Nachmittage pro Woche, 149 Termine, 21 Kinder 42 Termine, 8-10 Kinder 11 Termine, je 4-8 4 Termine, je 4-8 Familien für geflüchtete u.a. 7 Termine, je 6-10 Personen 1) Anregung geben und Fördern von demokratischem und sozialem Verhalten sowie kreativer Betätigung 2)Förderung gesellschaftlicher Teilhabe 3) Nicht-kommerzielle, offene Zugangsmöglichkeiten Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Anzahl der Teilnehmer/innen Kontinuität der Teilnahme Zusammenarbeit in einer Gruppe Vereinbarte Regeln Einübung von Techniken, Kenntnissen, Fähigkeiten Art; Anzahl der Betätigungen im Umgang mit Werkzeug, Material, Medien u.ä. Ergebnisse der Aktivitäten Einsatz professioneller Fachkräfte Zusammenarbeit mit Beteiligten wie Eltern, Schule u.a. Kostenlose bzw. kostengünstige Teilnahme Öffentliche Angebote Programme, Ankündigungen Teilnehmer/innenlisten Anmeldungen Dokumentation in den Bereichen Berichte Verträge, Rechnungen Zählung Abfrage 2 Erziehung, Bildung und Qualifikation 3 Beratung 4 Sozialraum 7 Gesundheits- förderung Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 19 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative / wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Kurse* * (Kurse sind eigene Aktivitäten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine begrenzten zeitlichen Rahmen.) Jugendbereich: Kreativwerkstatt Hip Hop Studio Mädchenbereich: Boxangebot Tanz und Körper Kreativkurs Werkstattbereich Nähwerkstatt 20 Termine je 2- 5 Jugendliche 24 Termine je 5 Jugendliche 37 Termine, je 10-15 Mädchen 37 Termine, je 8 – 12 Mädchen 37 Termine 4 bis 6 Mädchen 20 Termine 4Teilnehmer/inne n 1) Anregung geben / Fördern von kritischer Auseinandersetzung, Initiative, demokratischem und sozialem Verhalten, bürgerschaftlichem Engagem., kreativer Betätigung 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Nicht-kommerzielle, offene Zugangsmöglichkeiten Wirkungsradius; Stadtteil, Stadt Anzahl der Teilnehmer/innen Kontinuität der Teilnahme Einübung von Techniken, Kenntnissen, Fähigkeiten Art; Anzahl der Betätigungen im Umgang mit Werkzeug, Material, Medien u.ä. Bearbeitung eines Themas Ergebnisse der Kurse Einsatz professioneller Fachkräfte Kostenlose bzw. kostengünstige Teilnahme Kostenumlage bei zahlungs- fähigen Institutionen, z.B. OGS Öffentliche Ankündigungen Programme, Ankündigungen Teilnehmer/innenlisten Anmeldungen Dokumentation in den Bereichen Berichte Verträge, Rechnungen Zählung Abfrage 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 3 Beratung 4 Sozialraum Anmerkungen: **Hier sind nur die Kurse erfasst, die vom Verein bzw. den vom Verein betriebenen Bereichen durchgeführt werden. Kurse, die von Dritten (Nutzer/innen, Werkstatt-Betreiber/innen) durchgeführt werden, fallen unter die „Raumvergabe“. Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 20 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative/ Wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Projekte (Projekte sind zeitlich befristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regelbetrieb der Einrichtungen.) Jugendbereich: Herausforderungen für Jungen Land_Karte Selbstbühne Selbst kreativ mit Musik im Studio Mädchenbereich: Reise (Sommer) Reise (Herbst) 2 Selbstbehauptungskurse Berufsfeldworkshop Berufsfeldworkshop Malerei* Erlebnispädagogische Angebote (Klettern, Floßbau, Spieleland) 10 Termine je 5 Jungen 15 Termine, je 1-3 Jugendliche 35 Termine, je 5-10 Jugendliche 45 Termine, je 20 Jugendliche 5 Tage, 15 Mädchen* 3 Tage, 15 Mädchen* 4 Tage, 40 Mädchen* 2 Tage, 20 Mädchen 2 Tage, 20 Mädchen 6 Tage, 30 Mädchen 1) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 2) Nicht-kommerzielle, offene Zugangsmöglichkeiten 3) Anregung geben/Fördern von kritischer Auseinander- setzung, Initiative, demo- kratischem und sozialem Verhalten, kreativer Betätigung Öffentliche Ankündigung Anzahl der Teilnehmer/innen Kontinuität der Teilnahme Auseinandersetzung mit einem Thema Einübung von Techniken, Kenntnissen, Fähigkeiten Art, Anzahl der Betätigungen im Umgang mit Werkzeug, Material, Medien u.ä. Kostenlose bzw. kostengünstige Teilnahme bzw. gestaffelte Preise Anzahl der Teilnehmer/innen aus den Offenen Treffs der pädagogischen Bereiche Einsatz professioneller Fachkräfte Ergebnisse der Projekte Öffentliche Präsentationen der Projektergebnisse Wahrnehmung durch Dritte (z.B. Besucher/innen bei Projektpräsentationen) Programme, Ankündigungen Teilnehmer/innenlisten Anmeldungen Dokumentation in den Bereichen Projekt-Berichte Verträge, Rechnungen Presse Zählung der Besucher/innen 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 4 Sozialraum 5 bürgerschaftl. und gesellschafts- politisches Engagement Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 21 von 24 Kinderbereich: „Literatur in Aktion“: Partizipationsprojekt mit Kindern: Planung und Durchführung von „Play- Station“, Fördermaßnahme im Rahmen des Kindertreffs: Theaterprojekt mit geflüchteten und nichtgeflüchteten Kindern: 22 kulturpädagogische Aktionen, je 10 bis 24 Kinder 40 Termine und 6 ergänzende Termine, je 8 Kinder 62 Termine, je 4 Kinder 6 Termine, je 8-10 Kinder Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 4 Sozialraum Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 22 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung Quantitative/ Wirtschaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Raumvergaben (Raumvergaben sind Dauer- und Einzelnutzungen von Räumen an Dritte, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Institutionen.) Multifunktionsräume Bühne (Saal) Aufbau- u. Probentage Saal Tanz/Theater/Konzert Initiativenräume Umwelt-u. Verkehrszentrum Öffentliche Bücherei Fotolabor Musikkeller Werkstätten Metallwerkstatt Lokal 68 regelmäßige Gruppen + 1.200 Einzelnutzungen/Jahr 15 Tage 1.400 Besucher/Teilnehmer 80 Tage, davon 50 Tage bezahlt 10 Räume/ 9 Initiativen 5 Initiativen 1 Initiative 1 Betreiber (ehrenamtlich) 1 Nutzer 7 Werkstätten/ 9 Betreiber/innen 6 externe Nutzer 10 Kurse 1 Betreiber (Pächter) 1) Begegnung von Menschen verschiedener Altersgruppen, verschiedener sozialer Milieus, verschiedener Kulturen 2) Zugang ermöglichen zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen 3) Nicht-kommerzielle, offene und unverbindliche Zugangs- möglichkeiten 4) Anregung geben/fördern von kritischer Auseinandersetzung, Initiative, demokratischem und sozialem Verhalten, bürger- schaftlichem Engagement, kreativer Betätigung 5) Entwicklung alternativer Konzepte für Gesellschaft, Politik, Kunst und Kultur 6) Förderung von Netzwerk- bildung Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Anzahl der Nutzer/innen Anzahl der alters-, kulturspezifischen und kulturübergreifenden Gruppen Anzahl der Gruppen /Nutzungen zu den Themen Kunst/Kultur, Soziales/Politik, Bildung, Sport/Gesundheit, Selbsthilfe Anzahl der ehrenamtlich Tätigen in den Initiativenräumen Anzahl und Art der Werkstattkurse und -projekte Anzahl der Kooperationen Einladungen zu Vollversammlungen, Werkstatt- Treffen Gruppenbetreuung: Postverteilung Informationsvermittlung Beratungsgespräche Öffentlichkeitsarbeit Nutzungsmöglichkeiten besonderer Ausstattungen Restauration Zählungen Schriftliche und mündliche Befragungen Programme Verträge Kalender für Raumbuchungen Teilnahme an Vollversammlungen Teilnahme an Werkstatt- Treffen Dokumentation der Beratungen Zählung der Inanspruchnahme des Lokals durch Raumnutzer 1 Kultur 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 3 Beratung 4 Sozialraum 5 Bürgerschaftliche s u. gesellschaftspoliti sches Engagement 6 Ökologie 7 Gesundheitsförde rung Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 23 von 24 IV. Leistungs- und Produktplanung für den Vereinbarungszeitraum Produkt/Leistung quantitative / wirt - schaftliche Ziele qualitative / inhaltliche Ziele* Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs - instrumente Hand - lungsfelder Ausbildung und Integration (BH/BZ bieten Leistungen bei der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung von Praktikanten, die Förderung der Integration von Langzeitarbeitslosen und die Qualifizierung zur Ausübung bürgerschaftlichem Engagements.) Hospitation in einem anderen Bürgerzentrum Hospitationsangebot an ein anderes Bürgerzentrum Sozialstunden-Leistende Praktikanten/innen Integrationsstelle Bundesfreiwilligendienst/FSJ 1 Person/ 1-5 Tage 1 Person/1-5 Tage 8 Personen (700 Std.) 4 (48 Wochen) 1 Person (1 Jahr) 1 Person (1 Jahr) Förderung gesellschaftlicher Teilhabe Unterstützung von Ausbildungen Weiterbildung Wirkungsradius: Stadtteil, Stadt Begleitender Kontakt Anleitungsgespräche Teilnahme an Veranstaltungen der Alten Feuerwache Verträge Anzahl der Gespräche Zählung 2 Erziehung, Bildung und Qualifizierung 5 Bürgerschaftliche s und gesellschaftliches Engagement Anmerkungen / Bemerkungen: * Es handelt sich hier um die Ziele der Alten Feuerwache, auf die sich die gesamte Arbeit bezieht. Genannt sind die Ziele auf der Produktebene, nicht die Ziele der einzelnen Leistungen. 07.06.2018, Robert Strauch 11.05.2018, gez . Oliver Kroh Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. Stadt Köln Ziel- und Leistungsvereinbarung 2019 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Seite 24 von 24 V. Zielerreichung 2017 der Leistungs- und Produktplanung Produkt/ Leistung Quantitative Ziele Soll Ist Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Qualitative Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Wirtschaftliche Ziele Bewertung der Erreichung grün: erreicht, kein Handlungsbedarf gelb: nicht voll erreicht, Beobachtung notwendig rot: nicht erreicht, Änderung notwendig Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung Besucher/innen / Nutzer/innen 210 000 Besucher/innen / Nutzer/innen 210 000 grün s. ZLV 2017 grün Die wirtschaftlichen Zielsetzungen jeder Einrichtung beziehen sich auf die jeder- zeitige Sicherstell- ungen der Zahlungsfähigkeit, Vermeidung von Überschuldung und Dokumentation in ordnungsgemäßer Buchführung. Formales Zielkriterium ist die rechtzeitige und sachgerechte Erstell- ung und Abgabe des Verwendungsnach- weises. Verfügen die Einrichtungen über das Instrument der Kosten- und Leistungsrechnung sind auch produkt- und leistungsbezogene wirtschaftliche Zielsetzungen denkbar. grün Veran- staltungen (Anzahl / Besucher*innen) Besucher (ohne Flohmarkt) 14.610 Besucher (ohne Flohmarkt) 15.210 grün s. ZLV 2017 grün Óffene Angebote (Anzahl,Termine) Termine 1734 Termine 1813 grün s. ZLV 2017 grün Gruppen- angebote (Anzahl/Termine) Termine 452 Termine 440 grün s. ZLV 2017 grün Kurse** (Anzahl/Termine) Termine 142 Termine 140 grün s. ZLV 2017 grün Projekte (Anzahl/Termine) Termine 232 Termine 247 grün s. ZLV 2017 grün Raumvergaben regelm. Gr . Initiativen; 85 Unregelmäßige Nutzungen 1300 7 Werkstätten. 1 Lokal. x Saal/1.200 Besucher*innen. 34 Ausstellungen an 258 Tage regelm. Gr ./ Initiativen; 85 Unregelmäßige Nutzungen 1300 7 Werkstätten. 1 Lokal. x Saal/1.400 Besucher*innen 34 Ausstellung an 258 Tage grün s. ZLV 2017 grün **Es handelt sich nur um Kurse, welche die Alte Feuerwache selbst durchführt, nicht um Kurse, die unter der „Raumvergabe“ laufen.
Beratungsverlauf
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