AN/0377/2018
Auszubildende der städtischen Kliniken, die bei der Stadt angestellt sind
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Linke Anfrage nach § 4
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An die Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Ausschussvorsitzenden Bernd Petelkau Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 07.03.2018 AN/0377/2018 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.03.2018 Auszubildende der städtischen Kliniken, die bei der Stadt angestellt sind Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales zu setzen. Die Städtischen Kliniken bilden vielfältig aus. Auszubildende für Pflegeberufe schließen ihren Vertrag direkt mit den Städtischen Kliniken. Angehende Handwerker/innen, Gesundheitskaufleute, medizinisch-technische Assistent/innen, Beiköche u. a. Auszubildende lernen ausschließlich am Ausbildungsort Städtische Kliniken, haben ihren Ausbildungsvertrag aber formal mit der Stadt Köln geschlossen. Das führt nicht nur zu erhöhtem Verwaltungsaufwand bei der Stadt Köln, sondern bringt auch die Auszubildenden selbst in eine missliche Lage. Sie müssen laut Tarifvertrag bei entsprechenden Leistungen für mindestens ein Jahr befristet übernommen werden, wenn der Ausbildungsbetrieb offene Stellen besetzen muss, für die der Azubi sich mit seiner Ausbildung qualifiziert hat. Da bei den nicht-Gesundheitsberufen allerdings die Stadt der Ausbildungsbetrieb ist, in der Regel aber die Kliniken über die passenden Stellen verfügen, sind diese nicht verpflichtet, den Auszubildenden für ein Jahr einzustellen und unterlaufen damit faktisch den Tarifvertrag. Denn in einigen Fällen wurden offenen Stellen extern ausgeschrieben und besetzt, obwohl „passende“ Auszubildende im eigenen Haus ihre Ausbildung erfolgreich beendet hatten. Dazu hat die Fraktion DIE LINKE folgende Fragen: 1. Wie viele Auszubildende in nicht-Gesundheitsberufen bei den Städtischen Kliniken, die ihren Ausbildungsvertrag mit der Stadt Köln geschlossen haben, gab es in den letzten 5 Jahren (2012-2016) in welchen Berufen? 2. Wird dieses Modell (die Stadt als Vertragspartner, stadtnahe Unternehmen als Ausbildungsort) noch in anderen stadtnahen Betrieben praktiziert, z. B. den Sozial- Betrieben Köln oder den Abfallwirtschaftsbetrieben? 3. Wie hoch ist der Aufwand innerhalb des Personalamtes für die Verwaltung der Auszubildenden, sie ihren Ausbildungsort bei den Städtischen Kliniken bzw. in anderen Betrieben haben? Bitte in Stellenanteil oder Lohn- plus Sachkosten angeben. 4. Sieht die Stadt eine Möglichkeit, die Ausbildungsbetriebe dazu zu verpflichten, freie Stellen für ein Jahr mit Auszubildenden zu besetzen, die während ihrer Ausbildung die erforderlichen Leistungen erbracht haben? Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0377/2018
- Typ
- Die Linke. Anfrage nach § 4
- Datum
- 07.03.2018
- Erstellt
- 07.03.2018 11:02