SV-2011/0022
Dringlichkeitsantrag der Fraktionen CDU, SPD, Bü 90/Grüne und FDP vom 10. Februar 2011 betr. Übernahme der Empfehlungen des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft vom 2. Februar 2011 zur Entwicklung der Mathildenhöhe und dem Bau eines Museums des Stifterpaares Sander nach den mit der Bürgerschaft durchgeführten Fachforen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SV-2011/0022
4167 Zeichen
Vorlage-Nr. SV-2011/0022
CDU-Fraktion
SPD-Fraktion
Fraktion Bü 90/Grüne
FDP-Fraktion
Darmstadt, 10. Februar 2011
Dringlichkeitsantrag
betr. Übernahme der Empfehlungen des Ausschusses für Kultur
und Wissenschaft vom 2. Febr. 2011
zur Entwicklung der Mathildenhöhe und dem Bau eines Museums des Stifterpaares
Sander nach den mit der Bürgerschaft durchgeführten Fachforen
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen,
der Magistrat wird beauftragt:
1. Entwicklung des Osthanges – Umsetzung des Rahmenplanes
Die einstimmig verabschiedete Mag. Vorlage 2009/0071 soll in Ziffer 4 – „Vorbereitung
eines internationalen Wettbewerbs zur städtebaulichen und architektonischen
Entwicklung des Osthangs (O 13) Mathildenhöhe mit den städtischen Grundstücken und
dem Gelände der Hochschule Darmstadt“ unverzüglich (nicht erst 2012) gemeinsam mit
dem Land Hessen eingeleitet werden. Dazu sind integraler Bestandteil entsprechende
Bürgerinformationen und Bürgerbeteiligungen vorzusehen.
Der Kulturdezernent soll bis zur nächsten Kulturausschusssitzung vor der
Stadtverordnetenversammlung am 15.02.2011 einen vorläufigen Zeitplan vorlegen. Darin
sollen die Kosten und deren Finanzierung in einer vorläufigen Kalkulation benannt
werden. Der Ausschuss empfiehlt, zur Durchführung eines solchen Masterplans und
dessen öffentlicher Präsentation sowie Diskussion mit der Bürgerschaft Partner wie z.B.
die Schader Stiftung zu suchen. Unmittelbar nach Konstituierung des neuen
Stadtparlaments soll eine endgültige Klärung des Zeitplans, der Kosten und der
gemeinsamen Beratungen von Kultur- und Bauausschuss, wie auch Verfahren der
Bürgerbeteiligung festgelegt werden.
2. Welterbeverfahren
Die Vorstellung des Gutachtens von Prof. Oechslin zur Welterbe-Bewerbung soll
unmittelbar nach Fertigstellung, gemeinsam mit dem Koordinator für die Mathildenhöhe,
Nikolaus Heiss, Parlament und Bürgerschaft vorgestellt werden. Der Verein „Freunde der
Mathildenhöhe“ wird die Präsentation des Gutachtens finanziell unterstützen.
2
3. Kooperation der Kunstsammlungen in Darmstadt
Die Kooperation der verschiedenen Kunstsammlungen zur Kunst des ausgehenden 19.
Jahrhunderts/Aufbruch des 20. Jahrhunderts in Darmstadt soll umgehend vereinbart
werden. Dazu soll eine Fachgruppe von Vertretern des HLMD, des Instituts
Mathildenhöhe, Schloßmuseum, Stadtarchiv Darmstadt und Sammlung Sander die
konzeptionelle Vernetzung, Kooperation und Ausstellungsmöglichkeiten erarbeiten. Die
Kunsthalle Darmstadt bietet eine Ausstellungsmöglichkeit, vor allem von Beständen der
Sammlung Sander, im Spätsommer 2012 an.
4. Standort und architektonische Gestaltung des Sander-Museums
Die von Architekten, Mitgliedern der Bürgerinitiative, dem Leiter der Fachforen
vorgetragenen Alternativen und Empfehlungen, die z.T. mit dem Stifterehepaar schon
beraten wurden, sollen hinsichtlich des Standorts, und hinsichtlich der architektonischen
Gestaltung zügig beraten und der Stadtverwaltung und dem Parlament alsbald vorgelegt
werden.
5. Klärung der baurechtlichen Voraussetzungen
Es soll zwischen Oberbürgermeister Hoffmann und Baudezernent unverzüglich geklärt
werden, welches rechtliche Verfahren am Südhang (O 27) angewandt wird.
6. Klärung der rechtlichen Grundlagen zwischen Stiftern und Stadt Darmstadt
Der Kulturausschuss empfiehlt, unabhängig vom Standort oder Baubeginn des geplanten
Museums Sander die rechtlichen Fragen bezüglich Umfang der Sammlung,
unveräußerlichen Teilen, Übergang im Todesfall der Stifter und Gemeinnützigkeit im
Binnenverhältnis von privaten Stiftern und Stadt Darmstat bald möglichst zu vereinbaren.
Der Kulturausschuss ist einstimmig der Auffassung, dass der Erbpachtvertrag mit dem
Stifterehepaar nicht in Frage gestellt werden soll, so lange kein anderer Standort von der
Stadt angeboten werden kann.
Rafael Reißer MdL, Vorsitzender der CDU-Fraktion
Hanno Benz, Vorsitzender der SPD-Fraktion
Brigitte Lindscheid, Vorsitzende der Fraktion Bü 90/Grüne
Leif Blum MdL, Vorsitzender der FDP-Fraktion
Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2011/0022
- Typ
- Antrag
- Datum
- 10.02.2011
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00