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2013/0285

Geschäftsbericht 2012 der Sparkasse Darmstadt

Magistratsvorlage 21.08.2013

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2013/0285

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Geschäftsbericht 2012
Auf
 Kompetenz
vertrAuen
Sparkassen-Finanzgruppe Hessen- Thüringen

Sparkasse Darmstadt
Bilanzsumme Mio. EUR 4.040,6 3.842,6 3.742,0 
Kundeneinlagen einschließlich 
Eigenemissionen Mio. EUR 3.282,9 3.090,0  2.969,0
Kundenkreditvolumen 
inkl. der Treuhandkredite und 
unwiderruflichen Kreditzusagen Mio. EUR 2.664,5 2.482,6  2.301,7  
Jahresüberschuss Mio. EUR 16,0 15,5 15,0 
Girokonten 
(ohne Zins&Cash) Anzahl 137.773 133.709  130.287 
Mitarbeiter Anzahl 876 869  864 
Geschäftsstellen (inkl. SB-Stellen) Anzahl 44 44 43 
Depotvolumen
Wertpapierdepots Mio. EUR 474,1 495,1 534,2
Investmentkonten Mio. EUR 269,4 256,2 289,4
Gesamt Mio. EUR 743,5 751,3 823,6
  2012 2011 2010
Die Sparkasse Darmstadt in Zahlen
soziales handeln
Stiftungskapital der Jubiläumsstiftung 
der Sparkasse Darmstadt TEUR 10.031,0 10.031,0  8.031,0
 Ausschüttungen aus der  
 Jubiläumsstiftung TEUR 438,8 413,9  384,1 
Spenden und Sponsoring TEUR 1.025,7  955,7  1.005,8
impressum  
redAK tion:  Sparkasse Darmstadt, Vorstands sekretariat
Konzept und Gest AltunG: Gerasch Communication, Darmstadt
teXte: Simon Colin, Darmstadt; Sparkasse Darmstadt
fotos:  Daniel Bühl; Gerasch Communication, Darmstadt
herstellun G: Werbedruck Petzold GmbH, Gernsheim
sta dt- und Kreis- sparkasse d armstadt
Anstalt des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit
sitz:  Darmstadt
GeGründet:  1808
trä Ger: Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg
Mitglied des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen
Unternehmen der Sparkassen-Finanz gruppe
2

Geschäftsbericht 2012
Vorwort  4 
Finanzkonzept 6 
Alter Hase, modernes Finanzkonzept.
Kundenservice 10 
Innovative Spezialistin, klassischer Kundenservice.
Private Banking  14 
Enger Vertrauter, weitsichtige Anlagen.
Gewerbekunden
 18 
Solides Wissen, flexibler Kopf.
Ausbildung
 22 
Junger Wilder, ordentliche Karriere.
Geschäftsjahr 2012 26
Bericht des Verwaltungsrates 33
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 
Kurzfassung ohne Anhang 33
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2012
 Aktivseite 34
 Passivseite 35
 Gewinn- und Verlust-Rechnung 36
Organe der Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 38
Unsere Geschäftsstellen  39
Soziales Handeln 2012 40
Geschäftsbericht 2012
3

Sparkasse Darmstadt
Auf Kompetenz vertr Auen 
in Zeiten der europäischen Finanzkrise fragen sich viele Men -
schen, inwieweit ihr Geld sicher ist und wie sie ihr Vermögen 
trotz Niedrigzinsphase nachhaltig auf Substanzerhalt ausrich -
ten können. Verantwortungsvolle Spezialisten mit Augenmaß 
sind deswegen derzeit besonders wichtig und gefragt. Tugen -
den, die unsere Beraterinnen und Berater seit Generationen 
auszeichnen. Kompetenzen, die dazu beigetragen haben, dass 
sich die deutschen Sparkassen trotz eines turbulenten Marktes 
gut behaupten. Gerade auch die Sparkasse Darmstadt, auf 
deren Kompetenz die Menschen in der Region schon seit mehr 
als 200 Jahren vertrauen.
2012 war für unsere Sparkasse erneut ein sehr erfolgreiches 
Geschäftsjahr. Erstmals stieg die Bilanzsumme unseres Hauses 
auf über vier Milliarden Euro an. Es freut uns besonders, dass 
wir diese Rekordmarke einem überdurchschnittlichen Wachs -
tum im Kundengeschäft zu verdanken haben. Sowohl im Kredit- 
als auch im Einlagengeschäft verzeichnen wir einen kräftigen 
Zuwachs. Für uns ist dies ein Beleg dafür, dass die Menschen in 
Darmstadt und der Region großes Vertrauen in uns haben. Das 
macht uns stolz und bestärkt uns darin, weiter an unserer Ziel -
setzung der Service- und Qualitätsführerschaft in unserem 
Geschäftsgebiet zu arbeiten.
Wie wir dies erreichen und wie wichtig dabei die Kompetenzen 
unserer Mitarbeiter sind, erfahren Sie auf den kommenden Sei-
ten. Dort lernen Sie einen Geschäftsstellenleiter kennen, der 
zunächst einmal den Menschen als Ganzes sieht, um auf dieser 
Basis ganzheitliche Finanzkonzepte zu entwickeln. Sie lernen 
weitere Kolleginnen und Kollegen kennen, denen Verlässlich -
keit und Kontinuität genauso wichtig sind wie fachliche Souve -
ränität. Sie erfahren mehr über eine Kollegin, die online das 
Leistungsportfolio der Sparkasse Darmstadt weiterentwickelt. 
Und wir stellen Ihnen einen unserer 69 Auszubildenden vor, der 
bei uns gerade engagiert in den Beruf einsteigt.
Mit dem vorliegenden Geschäftsbericht gewähren wir Ihnen 
aber auch einen Einblick in ausgewählte Kompetenzbereiche 
unserer Sparkasse. So ist die Sparkasse Darmstadt ihren Kun -
den auf unterschiedlichen Wegen ganz nah: In den Geschäfts -
stellen vor Ort und auch online erhalten sie umfassende Infor -
mationen zu leistungsstarken Finanzlösungen. Wie individuelle 
Strategien mit System umgesetzt werden können, verdeutlicht 
der Beitrag zum Sparkassen-Finanzkonzept – ein Musterbeispiel 
für kompetente Beratung. Ganz neu aufgestellt wird das Private 
Banking der Sparkasse Darmstadt, das jetzt im Herbst startet 
und solide Strategien für vermögende Kunden konzipiert. Stra -
tegisch kompetent agiert auch unser GewerbekundenCenter, 
das seinen Partnern seit Jahrzehnten zur Seite steht. TÜV-zerti-
fiziert ist das innovative Ausbildungskonzept der Sparkasse 
Darmstadt. Hier lernen die angehenden Bankkaufleute ihren 
künftigen Arbeitgeber praxisnah kennen.
Auch über den eigenen Horizont hinaus trägt die Sparkasse 
Darmstadt dazu bei, dass Menschen ihre individuellen Kompe -
tenzen entfalten. Dies dokumentieren wir in unserem Report 
„Soziales Handeln“. Denn als gesellschaftlicher Faktor der  
Region sind wir nur so stark, wie es die Menschen um uns her -
um sind. Lassen Sie uns somit auch in Zukunft gemeinsam an 
unseren Kompetenzen feilen, auf dass unsere einzigartige 
Region erfolgreich und lebenswert bleibt. Wir freuen uns  
darauf, gemeinsam mit Ihnen diesen Weg zu gehen!
Herzlich danken wir unseren 876 Mitarbeiterinnen und Mitar -
beitern, deren Engagement wesentlich zu unserem Erfolg bei -
trägt. Ebenso danken wir unserem Verwaltungsrat für die ver -
trauensvolle Zusammenarbeit und unserem Personalrat für das 
konstruktive Engagement. Gemeinsam werden wir auch in 
Zukunft viel erreichen.
Georg Sellner  Roman Scheidel  Hans-Werner Erb
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden und Geschäftsfreunde,
4

Geschäftsbericht 2012
„Unser nachhaltiges Wachstum im Kun den- 
  geschäft zeigt, dass die Menschen in 
Darmstadt und der Region uns vertrauen. 
Dieses Vertrauen ist heute und morgen  
die Grundlage für unseren Erfolg.“
„Damit Vermögen nachhaltig wachsen kann, 
braucht es kluge Strategien. Die Spezialisten 
in unserem neuen Private Banking sind hier- 
für die richtigen Ansprechpartner.“
„Ob jederzeit online oder persönlich in einer 
unserer 44 Geschäftsstellen: Mit einer um- 
fassenden Beratung sind wir ganz nah dran 
an unseren Kunden.“
Georg Sellner
Roman Scheidel
Hans-Werner Erb
5

Sparkasse Darmstadt
Ganzheitlichkeit ist für Jürgen Serba viel mehr als ein Schlagwort. 
Der Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle an der Orangerie interes -
siert sich für die Menschen, erfasst wichtige Zusammenhänge und 
ent wickelt hieraus umfassende Strategien. „Mein Team und ich 
legen großen Wert auf moderne, langfristig angelegte Finanzlösun -
gen, die je nach Lebensphase und Bedarf sehr persönlich zum 
jeweiligen Menschen passen.“
Mit Leidenschaft praktiziert der erfahrene Berater deswegen das 
Sparkassen-Finanzkonzept. Hierdurch kann er seine Kunden in den 
Mittelpunkt stellen und kompetent beurteilen, welche Bausteine 
optimal funktionieren. „Ob Giroservice, Absicherung von Lebens -
risiken oder die Steuerung von Altersvorsorge und Vermögens -
bildung: Mit dem Finanzkonzept verbessern wir systematisch die 
Vermögens  strategien unserer Kunden.“
Alter Hase,  
modernes finanzkonzept.
Jürgen Serba sorgt seit über 20 Jahren für  
Finanzkonzepte, die alle Möglichkeiten berücksich-
tigen. Kompetenz, auf die man gerne vertraut.
finAnzKonzept
6

Geschäftsbericht 2012
7

Sparkasse Darmstadt
den mit seinem persönlichen Berater in der Geschäftsstelle vor 
Ort. Dazu nehmen sich die Finanzkonzept-Spezialisten der 
Sparkasse Darmstadt die erforderliche Zeit, denn sie benötigen 
einen Einblick in die persönliche Lebenssituation ihres Kunden, 
um kompetente und qualifizierte Empfehlungen auszuspre -
chen. Welche Ziele und Wünsche hat mein Kunde aktuell, mit -
telfristig und langfristig? Welche finanziellen Aspekte sind ihm 
wichtig, wo wird kein Beratungsbedarf gesehen? Hier benö -
tigt der Berater Klarheit, so dass auf Augenhöhe ein gemein -
samer Weg eingeschlagen werden kann.
 
Umfassender Blick auf individuelle Finanzaspekte
Nach und nach entwickelt sich so ein Fahrplan für die individu -
elle Finanzstrategie. Berater und Kunde profitieren dann 
gemeinschaftlich von der ganzheitlich angelegten Struktur des 
Sparkassen-Finanzkonzepts. Auf einer konsequent standardi -
sierten Basis beruhend, ermöglicht es einen analytischen und 
umfassenden Blick auf individuelle Finanzaspekte. Kunde und 
Berater können so sicher sein, alle relevanten Themen bedacht 
zu haben.
Ganz wichtig: Die Entwicklung des persönlichen Finanzkon -
zepts ist ein Prozess. Kunde und Berater vereinbaren deswegen 
auf Wunsch einen bestimmten Beratungsrhythmus. 
So kann flexibel entschieden werden, in welchem Zeitraum 
unterschiedliche Aspekte angesprochen werden. Die Finanz -
Welche Form der Absicherung ist für mich und meine Familie 
sinnvoll? Wie sorge ich optimal vor, damit ich im Alter meinen 
Lebensstandard halten kann? Und wie lasse ich mein Vermö -
gen in Zeiten niedriger Zinsen ertragsstark, aber sicher wach -
sen? Mit Blick auf ihr finanzielles Portfolio und ihre Vermö -
gensverhältnisse sehen sich viele Menschen nicht ausreichend 
informiert. Im zunehmend undurchschaubaren Dschungel an 
Begrifflichkeiten und Produktvarianten wünschen sie sich 
einen kompetenten und verlässlichen Partner an ihrer Seite. 
Ein Partner, der ganzheitlich berät, individuelle Rahmenbedin -
gungen einordnet und sinnvolle, langfristig angelegte Maß -
nahmen vorschlägt und umsetzt, anstatt lediglich Produkte zu 
verkaufen.
Das mehrstufige Sparkassen-Finanzkonzept setzt genau hier 
an. Aufbauend auf dem Girokonto-Service des Hauses ermög -
licht es Beratern wie Kunden ein konzentriertes, systemati -
sches und strukturiertes Vorgehen mit Blick auf das finanzielle 
Portfolio. In vier flexible Module ist das Sparkassen-Finanzkon -
zept gegliedert: Aspekte rund um Service und Liquidität bilden 
das Fundament. Hierzu zählen Beratung und Service in den 
Bereichen Girokonto, Online-Banking sowie Kredit. Die weite -
ren Module des Konzepts rücken dann die Aspekte Versiche -
rungsbedarf, Altersvorsorge und Vermögensaufbau in den 
Fokus.
Finanzpyramide zeigt alle Möglichkeiten 
Ein großer Vorteil für die Kunden ist das klare strategische 
Gerüst, auf dem das Sparkassen-Finanzkonzept ruht. Und die -
sen Aufbau macht der Berater für seine Kunden von Beginn an 
visuell erlebbar und dadurch verständlich, transparent und ein-
fach zu er fassen. Denn das in P yramidenform angelegte Finanz-
konzept zeigt im Detail, welche Möglichkeiten der Kunde hat. 
Benötigt er mit Blick auf die Absicherung seiner Lebensrisiken 
zum Beispiel eine Risiko-Lebensversicherung? Ist ein Kranken -
zusatzschutz gewünscht? Hat er im Bereich Altersvorsorge 
neben einer Riesterrente auch an eine Absicherung bei Pflege -
bedürftigkeit gedacht? Und schließlich: Kommen Aktien, Fonds 
oder eher eine Immobilie in Betracht, wenn das eigene Vermö -
gen sinnvoll aufgestellt werden soll?
Gemeinsam mit seinem Berater sondiert der Kunde, wägt ab, 
lässt sich tiefgehend beraten, um schließlich einen Entschluss 
für seine ganz persönliche Strategie zu fassen. Dreh- und 
Angelpunkt ist hierbei das kontinuierliche Gespräch des Kun -
Das Sparkassen-Finanzkonzept: ein kompetent strukturier-
ter Fahrplan für die individuelle Vermögensstrategie. 
Pyramide Sparkassen-Finanzkonzept
4 vermögen bilden—
3 Altersvorsorge—
 
2 Absicherung von 
 
—    
Lebensrisiken
1  Service und Liquidität—
4
3
2
18

Geschäftsbericht 2012
Andrea Paul: Leiterin Geschäftsstelle Hügelstraße, Bernhard Heuser: Leiter Geschäftsstelle Ober-Ramstadt,
Gerhard Adams: Leiter Geschäftsstelle Seeheim
kontinuierlich weiterqualifiziert. Monatlich nehmen sie an 
Workshops teil, um etwa neue gesetzliche Rahmenbedingun -
gen kompetent einordnen zu können. Alle Berater sind zudem 
als Sparkassenfachwirte oder Sparkassenbetriebswirte zertifi -
ziert. Flankiert werden die Maßnahmen zur Qualitätssicherung 
durch den Einsatz hauseigener sowie externer Coaches, die 
nach Zustimmung des Kunden ein Beratungsgespräch beglei -
ten und ihr Resümee anschließend an den Berater rückkop -
peln. So werden Potenziale gehoben und auch konkrete Ziel -
vereinbarungen getroffen. Im Fokus steht hierbei jederzeit der 
Kunde – und ein perfekt auf seine Bedürfnisse und Wünsche 
abgestimmtes Finanzkonzept.
konzept-Spezialisten gehen hierbei auch proaktiv auf die 
ihnen anvertrauten Kunden zu. Denn im Laufe der Zeit können 
sich Konstellationen ergeben, die mit Blick auf das finanzielle 
Portfolio eine Neuausrichtung nötig machen. In diesem 
Zusammenhang denken die Berater der Sparkasse Darmstadt 
außer an den klassischen Girobanking-Kunden auch an Kun -
den, die sich beispielsweise auf die Geldanlage spezialisiert 
haben. Ihnen kann das Sparkassen-Finanzkonzept ebenfalls 
neue Horizonte eröffnen.
Coaching für die Qualitätssicherung 
Um den hohen qualitativen Anspruch des Konzepts zu halten 
und auszubauen, werden die Berater der Sparkasse Darmstadt 
Mehr dazu erfahren Sie auf 
unserer Website unter  
www.sparkasse-darmstadt.de 
9

Sparkasse Darmstadt
Direkt nach dem Log-in im Online-Banking-Portal der Sparkasse 
Darmstadt wird der Kunde persönlich begrüßt: mit einem Foto des 
Beraters, der in der Geschäftsstelle vor Ort sein Ansprechpartner 
ist. Das klare Signal: Ob via World Wide Web oder direkt in der 
Geschäftsstelle, die Sparkasse Darmstadt ist ihren Kunden nahe. 
Innovative Serviceideen wie diese werden umgesetzt von Menschen 
wie Tanja Crößmann, Mitarbeiterin in der Abteilung Mediale Ver -
triebswege. Sie feilt am Online-Erscheinungsbild der Sparkasse 
Darmstadt, ist aber auch kompetente Ansprechpartnerin für Online-
Banking-Nutzer, die telefonisch eine gezielte und verlässliche Bera -
tung zu Giro & Co. benötigen. „Ob in der Geschäftsstelle oder im Inter-
net, wir sind da, wo unsere Kunden uns brauchen“, bringt Tanja 
Crößmann das umfassende Serviceverständnis auf den Punkt.
innovative Spezialistin, 
klassischer Kundenservice.
Tanja Crößmann vermittelt online die  
Kompetenzen der Sparkasse Darmstadt:  
verlässlich, flexibel, ganz nah dran.
Kunden Service
10

Geschäftsbericht 2012
11

Sparkasse Darmstadt
stelle möglich waren. Hierzu gehört der Abschluss eines Spar -
kassenbriefs, die Bestellung einer Kreditkarte oder das Anpas -
sen des Freistellungsauftrags. Selbsterklärende Produkte 
also, mit denen sich Kunden gerne flexibel und unabhängig von 
Öffnungszeiten auseinandersetzen.
Mit 44 Geschäftsstellen überall präsent
Die Geschäftsstellen der Sparkasse Darmstadt sind aber nach 
w ie vor die w ichtigste Anlaufstelle für die Kunden und der Dreh- 
und Angelpunkt, wenn es um kompetente Beratung geht. Soli -
de Baufinanzierungen, umfassende Vermögensstrategien oder 
komplexe Versicherungslösungen werden in intensiven Bera -
tungsgesprächen gemeinsam mit den Kunden entwickelt. Hier-
bei entfalten die besonderen Stärken der Sparkasse Darmstadt 
ihre volle Wirkung. So sind die Mitarbeiter eng mit ihrer Region 
verwurzelt, können lokale Besonderheiten gut einschätzen und 
kennen ihre Kunden oft schon seit Jahren. Das persönliche 
Gespräch ist hier durch nichts zu ersetzen. Die Sparkassen-
Berater sind für die Menschen das Gesicht der Bank.
Im täglichen Bankgeschäft wünschen sich immer mehr Men -
schen Flexibilität bei gleichbleibender Qualität. Den Kunden 
der Sparkasse Darmstadt stehen hier alle Wege offen. Je nach 
persönlicher Präferenz können sie ihre Bankgeschäfte in einer 
der 44 Geschäftsstellen vor Ort oder jederzeit online tätigen. 
Eine enge, interdisziplinäre Verzahnung der Kompetenzen im 
Hause garantiert ihnen, dass sie je nach Wunsch und Bedarf die 
optimale Beratung und eine passgenaue Finanzlösung erhal -
ten. Geschäftsstellen-Service und sichere Web-Tools ergänzen 
sich so auf ideale Weise.
www.sparkasse-darmstadt.de
Die Website der Sparkasse Darmstadt mitsamt Online-Ban -
king-Portal vollzieht hierbei einen besonders dynamischen 
Wandel. Nach wie vor dient sie vielen Kunden als wertvolles 
Informationsportal, das einfach und verständlich durch das 
Serviceangebot der Sparkasse Darmstadt lotst. Zugleich 
ermöglicht sie auf immer mehr Ebenen die Ausführung von 
Bankgeschäften, die bislang ausschließlich in einer Geschäfts -
Ob jederzeit online oder persönlich in der Geschäftsstelle: 
Im Fokus steht die kompetente Beratung.
Martina Bauer: Leiterin Geschäftsstellen Nieder-Modau und Brandau, Dimitrios Genios: Leiter Geschäftsstelle Hähnlein,  
Klaus-Dieter Wenzel: Leiter Geschäftsstelle Griesheim, T anja Crößmann: Mediale Vertriebswege
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Geschäftsbericht 2012
Allerdings hat sich im Webzeitalter durch die zunehmende 
Attraktivität des Online-Bankings auch die Geschäftsstellen-
Arbeit gewandelt. Kunden nutzen beispielsweise das Internet 
gezielt, um sich vor dem Gespräch mit ihrem Berater über ein 
bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung zu informieren. 
Die Berater der Sparkasse Darmstadt professionalisieren sich 
deswegen kontinuierlich, um ihr umfassendes Wissen noch wei-
ter zu steigern und gemeinsam mit den anspruchsvoller gewor-
denen Kunden die jeweils bestmögliche Lösung zu erzielen. 
Flexibel in Verbindung bleiben
Der digitale Wandel ermöglicht es Kunden wie Beratern zudem, 
sehr viel flexibler miteinander zu kommunizieren. Abseits des 
Geschäftsstellen-Kontakts können Sparkassen-Berater und 
ihre Kunden auch auf anderen Kanälen miteinander in Verbin -
dung bleiben. Zum Online-Banking erhält jeder Kunde bei -
spielsweise ein elektronisches Postfach. Hier können Nachrich -
ten in einer sicheren Umgebung ausgetauscht werden oder der 
Berater kann die digitale Version eines Angebots einstellen. 
Das spart Porto, dem Kunden einen weiteren Gang in die 
Geschäftsstelle und schont zudem die Umwelt.
Doch nicht nur Berater und Kunde vernetzen sich zunehmend, 
sondern auch die Berater der Sparkasse Darmstadt untereinan-
der. Hat ein Kunde zum Beispiel eine spezielle Frage zum 
Online-Banking, ziehen die Mitarbeiter in den Geschäftsstellen 
Kollegen aus der Abteilung Mediale Vertriebswege hinzu. Sie 
können beispielsweise das inzwischen erfolgreich eingeführte 
SMS- oder Chip-TAN-Verfahren erläutern, das besonders siche -
re Bankgeschäfte via Internet garantiert. Die Online-Spezialis -
ten kooperieren bei Bedarf wiederum mit den Kollegen in den 
Geschäftsstellen, die etwa zum europaweit einheitlichen Zah -
lungsverfahren SEPA beraten oder das kontaktlose Zahlverfah -
ren girogo erläutern. Die Nutzung der unterschiedlichen Kanäle 
rund um Giro und Online bringt so ganz unterschiedliche Kom -
petenzen zusammen – zum Wohle des Kunden. 
Beratung außerhalb der Öffnungszeiten
Der Kunde profitiert von den zunehmend flexibleren Öffnungs -
zeiten in den Geschäftsstellen, flankierend zur Rund-um-die-
Uhr-Verfügbarkeit des Online-Angebots. So haben das Kunden-
Center am Luisenplatz und die Geschäftsstellen in Eberstadt 
und Pfungstadt auch Samstagvormittag geöffnet. Zum Stan -
dard gehören inzwischen Beratungstermine außerhalb der 
regulären Öffnungszeiten, die von den Kunden gut angenom -
men werden. Und diese honorieren das Engagement der Spar -
kasse deutlich. So viele Menschen wie noch nie wickeln ihre 
täglichen Geldgeschäf te über die Sparkasse Darmstadt ab: 2012 
stieg die Zahl der Girokonten auf die Rekordzahl von 137.773.
Insgesamt betrachtet wird das Portfolio der Sparkassen-
Geschäftsstellen zunehmend flexibeler und interaktiver. Das 
Online-Angebot spiegelt hingegen immer stärker die Kompe -
tenzen der Geschäftsstellen wider. Künftig werden beide Kanä -
le noch feiner ineinandergreifen. Denkbar sind Apps, über die 
auf das Portfolio der Sparkasse Darmstadt zugegriffen werden 
kann. Berater-Chats geben Kunden schnelle und direkte Ant -
worten auf drängende Fragen. Die zunehmenden Möglichkei -
ten der Videotelefonie könnten Beratungsgespräche ortsunab-
hängig ermöglichen. Doch welche Lösungen sich auch immer 
durchsetzen: Die Menschen werden bei der Sparkasse Darm -
stadt auch künftig die wichtigste Rolle spielen. Kompetent und 
immer ganz nah dran begleitet die Sparkasse Darmstadt sie als 
ein verlässlicher Partner.
8.948
36.412
10.260
45.358
 52.770
10.881
Privatgirokonten
2008
2010
2012
Entwicklung der  
Online-Kunden
Geschäftsgirokonten
Mehr dazu erfahren Sie auf 
unserer Website unter  
www.sparkasse-darmstadt.de 
13

Sparkasse Darmstadt
enger vertrauter,  
weitsichtige Anlagen.
Jens Schröder leitet das neue Private Banking 
der Sparkasse Darmstadt. Mit einem kompeten-
ten Team aus hochqualifizierten Spezialisten 
entwickelt er ganzheitliche Lösungen für vermö-
gende Kunden.
privAte BAnKing
Strategie, Struktur, Sicherheit: Jens Schröder entwirft seit mehr als  
20 Jahren ganzheitliche Finanzkonzepte für anspruchsvolle Kunden 
und legt dabei besonders viel Wert auf eine klare Linie, Verlässlichkeit 
und Perfektion. Umfassend ist seine Herangehensweise, um das Ver -
mögen seiner Kunden solide und zugleich ertragsstark wachsen zu 
lassen. Mit Kompetenz und Weitsicht optimiert er deren Finanzport -
folio.
 
Im neuen Private Banking der Sparkasse Darmstadt haben Jens 
Schröder und sein Team diese Tugenden noch einmal perfektioniert. 
Als enge Vertraute und zugleich weitsichtige Analytiker entwickeln 
sie langfristig angelegte und flexible Finanzkonzepte gemeinsam mit  
ihren Kunden. Jens Schröder: „Kontinuierlich und verlässlich stehen 
wir unseren Kunden zur Seite und sind damit ganz nah dran an ihren 
Bedürfnissen.“
14

Geschäftsbericht 2012
15

Sparkasse Darmstadt
Vertrauensanker, was sich auch mit Blick auf die Berater zeigt. 
Durchweg haben sie sich eine jahrzehntelange Expertise bei 
anspruchsvollen Finanzstrategien im Hause Sparkasse Darm -
stadt erworben. Alle Private-Banking-Berater sind zudem als 
Financial Consultants der Sparkassen-Finanzgruppe zertifiziert. 
Das Zertifikat belegt die Güte der Beratung, die auch aktuelle 
Entwicklungen, etwa im Steuerrecht, souverän mitbedenkt.
Leistungsversprechen als Vertrauensanker
Ein gutes Gefühl, können die Kunden doch sicher sein, dass die 
Vermögensplanung einem klaren roten Faden folgt. Hierzu 
gehört laut der Philosophie der Sparkasse Darmstadt auch, 
dass der persönliche Ansprechpartner seinem Kunden dauer -
haft zur Seite steht. Kunden sollen sich auf das vertraute 
Gesicht in der Sparkasse Darmstadt verlassen können, denn 
nur so kann Vertrauen wachsen. Und das ist die wichtigste Vor-
aussetzung dafür, dass sich Kunde und Berater öffnen und auf 
Augenhöhe Vermögensstrategien fortentwickeln. Weiterer 
Vertrauensanker auf dem gemeinsamen Weg ist das Leistungs-
versprechen, das die Sparkassen-Berater ihren Kunden geben. 
Das Versprechen steht für den umfassenden Blick auf das Ganze, 
den die Private-Banking-Spezialisten ihren Kunden garantie -
ren und der immer wieder neu ausgerichtet wird. 
Hierfür binden die Berater der Sparkasse Darmstadt regelmä -
ßig auch ein starkes internes wie externes Netzwerk ein. Geht 
es beispielsweise um gezielte Fragen zur Altersvorsorge, um 
eine realistische Abwägung der Lebensrisiken oder um eine 
Neuordnung des Immobilienvermögens, greifen die internen 
Verbindungen zum Sparkassen VersicherungsService oder 
zum ImmobilienCenter. Diese Spezialisten sind unmittelbar 
vor Ort greifbar, das bürgt für kurze Wege und schnelle Lösun -
gen. Einbezogen werden aber auch die gestandenen Partner 
des Kunden, etwa der langjährige Steuerberater. Denn umfas -
sende Finanzstrategien sind nicht isoliert, sondern nur 
gemeinschaftlich umsetzbar.
Die Finanzwelt wird immer komplexer und gerade in Zeiten 
bewegter Märkte ist es zunehmend wichtig, das persönliche 
Vermögen optimal auszurichten. Deswegen steigt die Zahl der-
jenigen, die Wert auf einen souveränen Partner an ihrer Seite 
legen, der eine Finanzstrategie langfristig und kontinuierlich 
begleitet, nah dran ist am individuellen Lebensweg und jeder -
zeit den Überblick behält. Genau nach diesem ganzheitlichen 
Ansatz ist das neue Private Banking der Sparkasse Darmstadt 
konzipiert. Ausgewiesene Finanzexperten entwickeln hier 
gemeinsam mit anspruchsvollen Kunden Strategien für alle 
wichtigen Lebensphasen, um deren Vermögen optimal aufzu -
stellen, abzusichern und fortzuentwickeln. 
Zertifizierte Beratung mit Augenmaß
Die Private-Banking-Experten der Sparkasse Darmstadt stei -
gen hierbei besonders tief in die unterschiedlichsten finanziel -
len Aspekte ein. Fünf Kernbereiche sind definiert: die Optimie -
rung des Vermögens, die Ausrichtung der Altersvorsorge, die 
Absicherung von Lebensrisiken sowie strategisches Immobili -
en- und Generationenmanagement. In allen Bereichen gehen 
die Experten der Sparkasse Darmstadt umfassend sowie struk -
turiert vor und finden auf der Basis eines besonders komplexen 
Beratungsansatzes passgenaue, solide und zugleich flexible 
Lösungen. So entsteht in enger Abstimmung mit dem Kunden 
nach einer individuellen Analyse zunächst ein detailliertes Kon-
zept. Die darauf aufbauenden Maßnahmen zur zielgerichteten 
Optimierung der Vermögensverhältnisse werden fortlaufend 
einem detaillierten Check unterzogen.
Ruhigen Gewissens können die Kunden hierbei auf die beson -
deren Kompetenzen der Sparkasse Darmstadt vertrauen. So 
richten die Beratungsprofis das Vermögen zwar kontinuierlich 
auf ein ertragsstarkes Wachstum aus, agieren dabei aber 
bedacht und auf Basis eines stabilen fachlichen Fundaments. 
Aktionismus hat im Private Banking der Sparkasse Darmstadt 
keinen Platz. Vielmehr sind Kontinuität und Augenmaß wichtige
Mit Kompetenz und Kontinuität zur zielgerichteten  
Optimierung der Vermögensverhältnisse.
16

Geschäftsbericht 2012
 
Private-Banking- T eam: Jens Schröder, Kai Schuchmann, Heike Görlich, Stephan Läsker
Sensible Themen im Blick
Auch sensible Themen rücken die Private-Banking-Experten 
der Sparkasse Darmstadt möglichst früh in den Fokus. Hierzu 
zählt die Klärung der Vermögensnachfolge, um kommende 
Generationen abzusichern. Im Zuge dessen werden auch eher 
tabuisierte Themen wie Testament, Patientenverfügung oder 
Vorsorgevollmacht angesprochen. Hierbei bedenken die Bera -
ter Aspekte wie Erbrecht und Erbschaftssteuerrecht mit und 
lenken den Blick ihrer Kunden auf weitere sinnvolle Alterna -
tiven für ihr Vermögen. Hierzu zählen u. a. Stiftungen. Die  
Sparkasse Darmstadt begleitet Stiftungen in der Gründungs -
phase, koordiniert ihre Verwaltung und Buchführung nach 
deutschem Steuerrecht. Für die Kunden ist die Etablierung 
einer gemeinnützigen Stiftung oftmals die Chance, einen lang 
gehegten Traum zu realisieren: nachhaltig und bis in die Folge-
generationen hinein einen wertvollen Beitrag für die Gesell -
schaft zu leisten. In der Sparkasse Darmstadt finden Stifter 
einen gleichgesinnten Partner: tief verwurzelt in der Region, 
dem Allgemeinwohl verpflichtet und bestrebt, mit klugen 
Finanzlösungen zukunftsweisende Perspektiven aufzuzeigen.
17

Sparkasse Darmstadt
Seit 15 Jahren arbeitet Monika Nützel im GewerbekundenCenter der 
Sparkasse Darmstadt. Viele ihrer Kunden kennt sie von Beginn an und 
sie entwickelt gemeinsam mit ihnen nachhaltige, flexible, optimal 
maßgeschneiderte Finanzstrategien. Kontinuität und ein vertrau -
ensvolles Miteinander sind hierbei die wichtigsten Konstanten. „Die 
Sparkasse Darmstadt ist immer für ihre Partner da, in guten wie in 
schlechten Zeiten“, betont Monika Nützel – und handelt jeden Tag 
nach dieser Maxime.
Monika Nützel, stellvertretende Leiterin des GewerbekundenCenters, 
steht aber auch für eine neue Beratergeneration und für die Frauen -
förderung in der Sparkasse. Die Anzahl der weiblichen Berater hat 
sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht, das Team der Gewer -
bekundenbetreuung ist inzwischen ausgewogen besetzt. Neben 
Monika Nützel arbeiten drei weitere Kolleginnen an ganzheitlichen 
Lösungen für ihre mittelständischen Kunden.
Solides Wissen, 
flexibler Kopf.
Monika Nützel steht ihren Kunden mit fachlicher 
Kompetenz und hoher Verlässlichkeit zur Seite. 
Die optimale Basis für eine vertrauens volle Part-
nerschaft: langfristig, tiefgehend und kontinuier -
lich im positiven Wandel.
geWerBeKunden
18

Geschäftsbericht 2012
19

Sparkasse Darmstadt
Gewerbekundenberaterinnen: Carmen Seiler, Kornelija Blazevic, Eva-Christin Dowald, Monika Nützel
Jeder Kunde hat einen persönlichen Ansprechpartner, der kon-
tinuierlich und dauerhaft an seiner Seite steht. So wächst das 
Vertrauen zueinander, Berater wie Kunde können aus Erfahrun-
gen lernen und auf gemeinsam Erreichtem aufbauen. Für beide 
Par tner ein gutes Gefühl, lassen sich doch Ent w icklungen schnell 
zuordnen, ohne immer wieder bei null anfangen zu müssen.
Weibliche Beratung mit Perspektive
Von unschätzbarem Wert für die Unternehmer: Die Spezialisten 
aus dem GewerbekundenCenter der Sparkasse Darmstadt ken -
nen ihre Region gut, urteilen abgestimmt auf die Marktsituation 
vor Ort, handeln souverän und kompetent – eines der herausra-
genden Markenzeichen der Sparkasse Darmstadt. So wurde 
Mittelständische Unternehmen sind das wirtschaftliche Rück -
grat der Region. Die Sparkasse Darmstadt, seit Generationen 
tief verwurzelt mit Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-
Dieburg, trägt mit ganzheitlichen Finanzierungslösungen dazu 
bei, dass das Unternehmenswachstum auf einem soliden Fun -
dament ruht. Mit Weitsicht, Augenmaß und Professionalität 
betreuen die Berater aus dem GewerbekundenCenter der Spar-
kasse Darmstadt Kunden mit einem Kreditengagement bis 
500.000 Euro. Darüber hinausgehende Engagements werden 
vom FirmenkundenCenter begleitet.
Traditionell pflegt das Team des GewerbekundenCenters mit 
seinen Kunden eine vertrauensvolle, langfristige Partnerschaft. 
Kompetente Finanzstrategien und ein vertrauensvolles 
Miteinander für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg.
20

Geschäftsbericht 2012
fundiertes, kompetent abgestimmtes Portfolio aus einer Hand. 
Diese umfassende Strategie überzeugt Unternehmer aller 
Generationen: Allein von 2010 auf 2012 wuchs das Neu -
geschäft des GewerbekundenCenters um 15 Prozent auf gut  
41 Mio. Euro.
Finanzlösungen passen sich flexibel an
Mit der Zeit entwickelt sich zwischen Unternehmer und Berater 
eine vertrauensvolle Partnerschaft, die oft über Jahrzehnte 
anhält. Entsprechend kontinuierlich und immer flexibel pas  - 
sen sich die Finanzlösungen des GewerbekundenCenters an 
die sich wandelnden Visionen, Bedürfnisse und Verpflichtun -
gen des Kunden an. In Liquiditätsfragen werden Instrumente 
wie Beteiligungskapital oder Forderungsmanagement in Be  -
tracht gezogen. Öffnet sich der Blick auch für ausländische 
Märkte, garan tiert der Einbezug des S-International-Südhes -
sen-Teams eine solide Entscheidungsgrundlage.
Gemeinsam mit dem Kunden wird auch definiert, in welchen 
Bereichen etwa Risiken abgesichert werden, um im Schadensfall 
den Fortbestand des Unternehmens nicht zu gefährden. Je nach 
Lebensphase rücken zudem Finanzaspekte aus dem privaten 
Bereich in den Fokus: von der Absicherung unterschiedlicher 
Lebensrisiken bis hin zur strategischen Ausrichtung der Alters -
vorsorge. Hier greifen die Spezialisten des GewerbekundenCen-
ters auf die Kompetenz des Sparkassen Versiche  rungs Service 
zurück, der vor Ort ist und schnelle Lösungswege garan tiert.
Bedürfnisse erkennen, Potenziale ausloten
Wichtig ist den Sparkassen-Beratern eine regelmäßige Rück -
kopplung, nicht nur zum Jahresende. Sie ist integraler Bestand-
teil einer umfänglichen und besonders tiefgehenden Bera -
tungsstrategie. So werden Bedürfnisse des Kunden schnell 
erkannt oder auch Verbesserungspotenziale ausgelotet. Die 
Berater des GewerbekundenCenters gehen hierbei kontinuier -
lich neue Wege. Um ihre Kunden umfassend zu unterstützen, 
gehen sie zum Beispiel auch direkt vor Ort in die Unternehmen. 
So erleben sie die Unternehmensphilosophie hautnah, begrei -
fen Zusammenhänge noch besser, beraten im Zentrum des 
Geschehens, zeigen Gesicht. Für sie wie auch für die Kunden 
führt dies zu einem noch besseren Verständnis füreinander – 
den Erfolg der gemeinsamen Unternehmung immer im Blick.
erst jüngst das Geschäftsgebiet des GewerbekundenCenters 
noch feiner aufgegliedert. Sechs statt bislang drei regionale 
Geschäftsbereiche machen deutlich, wie feinmaschig das Kom-
petenznetz der Sparkasse Darmstadt konstruiert ist. Zudem ist 
das Team des GewerbekundenCenters gewachsen. Insbeson -
dere Frauen sehen hier eine langfristige Perspektive. Mit Moni -
ka Nützel als der stellvertretenden Abteilungsleiterin ist auch 
die Führungsspitze weiblich besetzt.
Klar ausdifferenziert ist das duale Beratungssystem des Gewer-
bekundenCenters. Der Vorteil für die Kunden der Sparkasse 
Darmstadt: Sie können ihren persönlichen Ansprechpartner 
nicht nur direkt im GewerbekundenCenter kontaktieren, son -
dern ihn bei Bedarf auch über die Geschäftsstelle vor Ort errei -
chen. In diesem Fall greift die enge interne Vernetzung: Der 
Kunde erhält auf Wunsch schnell einen individuellen Termin mit 
seinem persönlichen Berater in der Geschäftsstelle oder im 
Unternehmen vor Ort. Darüber hinaus zeigen die Berater des 
GewerbekundenCenters regelmäßig Präsenz bei Beratertagen 
in den Geschäftsstellen, sind nah und unmittelbar erreichbar.
Großes Engagement schon für Jungunternehmer
Die Verbindung der Berater zu ihren Kunden entsteht in vielen 
Fällen bereits sehr früh. So etwa präsentiert sich das Team des 
GewerbekundenCenters auf der Existenzgründermesse in der 
Indus trie- und Handelskammer Darmstadt. Auch darüber hin -
aus engagiert es sich auf breiter Ebene für Jungunternehmer in 
der Region. Gefördert werden u. a. Projekte an der Technischen 
Universität Darmstadt oder im Zentrum für Satellitennavigati -
on (cesah). Hier ordnen die Spezialisten der Sparkasse Darm -
stadt auf Wunsch Geschäftspläne mit Blick auf ihr unternehme-
risches Potenzial ein.
Der gemeinsame Weg beginnt dann mit einer ganzheitlichen 
Betreuung in Finanzierungsfragen, etwa rund um das Kreditge-
schäft. Die Berater des GewerbekundenCenters bedenken hier-
bei alle Wege, um die Startphase des Unternehmens optimal zu 
unterstützen und es auf Festigung und Wachstum auszurich -
ten. Neben der klassischen Sparkassen-Finanzierung sind auch 
die Förderkredite der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hes -
sen und der KfW-Bankengruppe Teil der Beratung. Die Antrag -
stellung läuft jeweils gebündelt über den persönlichen Bera -
ter – der Unternehmer wird dauerhaft entlastet und erhält ein  
Mehr dazu erfahren Sie auf 
unserer Website unter  
www.sparkasse-darmstadt.de 
21

Sparkasse Darmstadt
Wenn Robin Haas auf sein erstes Jahr als Auszubildender bei der 
Sparkasse Darmstadt zurückblickt, sieht er zahlreiche spannende  
Projekte. Viel ausprobieren durfte der angehende Bankkaufmann, 
etliches praxisnah umsetzen und sich immer wieder neuen Heraus -
forderungen stellen. Ob kommunikativ im Team oder dienstleis -
tungsbereit im Servicebereich: Auf vielen Ebenen kann Robin Haas 
seine Kompetenzen einsetzen und verbessern.
Ihren „jungen Wilden“ traut die Sparkasse Darmstadt schon ganz früh 
sehr viel zu. „Nach und nach erhalte ich mehr Verantwortung, das 
macht mich stolz“, betont Robin Haas. Reizvoll ist für ihn der Gedanke, 
einmal das Beraterteam im VermögensManagement oder im Immobi-
lienCenter zu unterstützen. Sein Fazit: „Meine Erwartungen an eine 
Ausbildung bei der Sparkasse Darmstadt sind übertroffen worden.“ 
Junger Wilder,
ordentliche Karriere.
Robin Haas macht bei der Sparkasse Darmstadt 
eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Dort lernt 
er das Kompetenzspektrum des Bankwesens 
kennen: intensiv und praxisnah.
AuSBiLdung
22

Geschäftsbericht 2012
23

Sparkasse Darmstadt
Verein. Durchweg motivierend auf die jungen Menschen wirkt 
das Ausbildungsbarometer, das vom ersten Tag an die Leis -
tungstemperatur anzeigt und dessen Wert die Jugendlichen 
regelmäßig abrufen können. Es setzt sich zusammen aus den 
Beurteilungen der Vorgesetzten und Kollegen, aber auch aus 
den Ergebnissen von Prüfungen und den Berufsschulnoten. 
Doch der Leistungscheck ist keine Einbahnstraße. Denn nicht 
nur die Anforderungen der Sparkasse Darmstadt an ihren Nach-
wuchs sind gestiegen, die Auszubildenden ihrerseits erwarten 
ein innovatives Ausbildungskonzept. Die Sparkasse Darmstadt 
zeigt sich hier gleich auf mehreren Ebenen als moderner Part -
ner. Integraler Bestandteil der Ausbildung ist das „4+1-Verfah -
ren“. Die jungen Berater sind hierbei jeweils vier Tage pro 
Woche entweder in der Berufsschule oder in der Sparkasse prä-
sent. Freitags erwartet sie in der Sparkasse Darmstadt ein 
innerbetrieblicher Unterricht. Ziel ist es, die ohnehin schon 
enge Verzahnung von Theorie und Praxis noch zu verstärken.
Ausbildungskonzept TÜV-zertifiziert
Vom TÜV Hessen wurde die Sparkasse Darmstadt für dieses 
eigens entwickelte Konzept zertifiziert; die „Premium-Ausbil -
dung“ besteht allerdings aus noch weiteren Bausteinen. So 
überzeugte die Sparkasse die TÜV-Tester mit einem zügig 
durchgeführten Bewerbungsverfahren. Bewerbungsgespräch 
und Assessment-Center finden gebündelt an nur einem Tag 
statt. Danach müssen die Bewerber nicht lange auf eine Ent -
scheidung warten. Besonders wichtig ist der Sparkasse Darm -
stadt der harmonische Übergang vom Ausbildungsende in die 
Festanstellung. Auch wenn die Sparkasse über Bedarf ausbil -
det, wurden bislang alle Auszubildenden bei guter Leistung 
unbefristet übernommen. Bereits gut ein Dreivierteljahr vor 
Ausbildungsende finden die Abschlussgespräche statt, damit 
die Auszubildenden mit einem guten Gefühl in die Abschluss -
prüfung gehen können. Die Sparkasse Darmstadt lebt hier 
ihrem Nachwuchs vor, was dieser künftig auch an seine Kunden 
weitergeben soll: Verlässlichkeit, Kontinuität und Partner -
schaftlichkeit.
Sie bietet jungen Menschen in bewegten Zeiten Sicherheit und 
eine Perspektive und übernimmt damit Verantwortung für 
kommende Generationen in Darmstadt und der Region. Dieses 
Engagement wird von den Jugendlichen geschätzt, zahlreiche 
von ihnen bewerben sich aufgrund von Empfehlungen um eine 
Ausbildung bei der Sparkasse Darmstadt. Das Ausbildungsteam 
Im Zuge der internationalen Finanzkrise ist vielen Menschen 
bewusst geworden, wie wichtig ihnen eine vertrauensvolle 
Beziehung zu ihrer Bank ist. Sie wünschen sich Berater, die 
gewissenhaft und zugleich kompetent finanzielle Angelegen -
heiten regeln. Genau hier setzt die Ausbildung der Sparkasse 
Darmstadt an. Die angehenden Bankkaufleute lernen vom ers -
ten Tag an nicht nur das gesamte Spektrum des Bankwesens 
praxisnah kennen, sondern die Sparkasse Darmstadt fördert 
auch ihre sozialen Stärken und damit den persönlichen Reife -
prozess. Von Beginn an denken die Ausbilder der Sparkasse 
dabei ganzheitlich und vor allen Dingen langfristig. Denn es ist 
ein erklärtes Ziel im Rahmen der Gesamtstrategie, den qualifi -
zierten und nach den Sparkassen-Tugenden ausgebildeten 
Nachwuchs im Hause zu halten.
Schon sehr schnell dürfen die Auszubildenden deswegen ihr 
Kompetenzspektrum schulen. So gehört zu den intensiven Ein-
führungswochen ein Besuch im Kreisjugendheim Ernsthofen. 
Dor t lernen die jungen Menschen in einer Ar t Mikrokosmos ken-
nen, was sie als Bankkauffrau oder als Bankkaufmann künftig 
erwartet. Erste Präsentationen werden vorbereitet, sogar 
schon Beratungsgespräche getestet und aufgenommen. Erfah-
renere Azubis nehmen ebenfalls an der Veranstaltung teil und 
stehen den Neulingen mit Rat und Tat zur Seite. Anschaulich 
und eindrucksvoll erleben die jungen Menschen erstmals, wie 
viel Wert die Sparkasse Darmstadt auf fachliche, methodische, 
kommunikative und soziale Kompetenz legt – und diese auch 
fördert. Vormals abstrakte Begriffe wie Dienstleistungsbereit -
schaft, Methodenwissen, Teamfähigkeit oder Flexibilität wer -
den anschaulich. 
Ausbildungsbarometer und Leistungsthermometer
Das Erlernte dürfen die Auszubildenden dann sogar unmittel -
bar umsetzen, etwa im direkten Kundenkontakt im Servicebe -
reich ihrer Geschäftsstelle. Solche positiven Herausforderun -
gen stehen auch im weiteren Verlauf der Ausbildung auf der 
Agenda: Im Rahmen von so genannten Erkundungsaufträgen 
bereiten die jungen Menschen beispielsweise unterschied -
lichste Finanzthemen auf. Präsentiert werden die Ergebnisse 
vor Führungskräften und auch vor dem Vorstand der Sparkasse 
Darmstadt. Einen hohen Stellenwert hat das soziale Engage -
ment der Auszubildenden. So profitieren die Hauptgewinner 
des Ludwig-Metzger-Preises traditionell von einer dreitägigen 
ehrenamtlichen Mitarbeit der Auszubildenden im jeweiligen 
Positive Herausforderungen und ein ganzheitliches 
Konzept zur Förderung der persönlichen Kompetenzen. 
24

Geschäftsbericht 2012
des Hauses zeigt aber auch auf vielen externen Veranstaltun -
gen Gesicht, zum Beispiel bei der Ausbildungsmesse Südhes -
sen oder an Schulen. Die erstmalige Teilnahme an der Nacht 
der Ausbildung 2012 war ein großer Erfolg. Viele Interessen -
ten informierten sich direkt vor Ort in der Hauptgeschäftsstel -
le am Luisenplatz über die Berufslaufbahn bei der Sparkasse 
Darmstadt.
Bachelor- und Masterstudiengänge
Gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg 
in Mannheim bietet die Sparkasse Darmstadt Studienplätze 
für den Abschluss Bachelor of Ar t s an. Die Studierenden absol-
vieren vorab ein vierteljähriges Praktikum bei der Sparkasse 
Darmstadt, das ihnen den inhaltlichen Einstieg in das Studium 
erheblich erleichtert. Die enge Verzahnung von wissenschaft -
licher Theorie und praktischer Kompetenz während des Studi -
ums legt den Grundstein für eine Karriere im Bankenmanage -
ment. 
Nach ihrem beruflichen Einstieg steht den Mitarbeitern der 
Sparkasse Darmstadt dann ein breites Fortbildungsspektrum 
zur Verfügung. Dies reicht von unterschiedlichsten Fachsemi -
naren bis zum Erreichen des Titels Sparkassenfach- und Spar -
kassenbetriebswirt an der Sparkassenakademie Hessen-  
Thüringen. An der Sparkassen-Hochschule in Bonn können 
Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Schwerpunkt 
Bankwesen absolviert werden. Die Art der Fortbildung richtet 
sich hierbei nach den Bedürfnissen des Mitarbeiters. Eine 
gezielte Weiterbildung verbessert die fachlichen und persön -
lichen Kompetenzen genau dort, wo es Optimierungspoten -
zial gibt. Profitieren soll hiervon sowohl der Mitarbeiter wie 
auch der Kunde der Sparkasse Darmstadt: in Form einer quali -
fizierten Beratung und Betreuung im Rahmen einer ganzheit -
lichen Finanzstrategie.
Auszubildender seit 2011: Markus Hornung 
Auszubildende seit 2012 (B.A.-Studentin): Julia Schaller
Auszubildende seit 2011: Deborah Weigelt
Mehr dazu erfahren Sie auf 
unserer Website unter  
www.sparkasse-darmstadt.de 
25

Sparkasse Darmstadt
geScHÄft SJAHr 2012
Arbeitsmarkt schwenkt auf gutem Niveau  
in Seitwärts  bewegung ein
Trotz der Vorsicht bei den Investitionen wurden die Belegschaf-
ten 2012 in den meisten Unternehmen aber gehalten. Ange -
sichts der demographischen Perspektiven und des in vielen 
Qualifikationen bereits knappen Angebots auf dem Arbeits -
markt bauen die Unternehmen hier für wieder bessere Zeiten 
vor. Noch nie zuvor waren hierzulande so viele Menschen 
erwerbstätig wie 2012 mit 41,6 Mio. Das waren noch einmal 
422.000 mehr als im Vorjahr.
Preisentwicklung im „grünen Bereich“
Die Verbraucherpreise sind 2012 in Deutschland um 2,0 % 
 g e  s t i e g e n .
Finanzpolitik und Geldpolitik von Krisenmodus geprägt
Die Wirtschaftspolitik stand 2012 ein weiteres Jahr im Zeichen 
der Krisenbekämpfung. Im laufenden Defizit hat Deutschland 
auf gesamtstaatlicher Ebene den Budgetausgleich erreicht, vor 
allem wegen der Überschüsse in den Sozialversicherungen. Der 
Gesamtstaat erzielte einen kleinen Positivsaldo in Höhe von  
 2,2 Mrd. EUR oder 0,1 % des BIP . Der Bruttoschuldenstand der 
deutschen Staatsverschuldung ist dennoch weiter gestiegen, 
am Jahresende auf eine Quote in Bezug auf das BIP in Höhe von 
81,7 % nach 80,5 % ein Jahr zuvor. In dem Anstieg spiegeln sich 
die neuerlichen Stützungspakete für Griechenland und die im 
Rahmen des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) 
übernommenen Verpflichtungen Deutschlands wider.
In der Geldpolitik liefen die in der Krisenbekämpfung etablier -
ten Sonderinstrumente weiter, insbesondere die Vollzuteilung 
bei den Tenderoperationen der Europäischen Zentralbank 
(EZB), die Ende 2011 gesenkten Mindestreserveanforderungen 
und die beiden kurz vor bzw. kurz nach dem Jahreswechsel 
2011/2012 etablierten Dreijahrestender. Diese Maßnahmen 
konnten die Geld- und Kapitalmärkte zu Beginn 2012 zunächst 
beruhigen. Im Frühjahr kam es dann allerdings zu neuerlichen 
Zuspitzungen, und die Renditen für ausstehende Staatsanlei -
hen der großen Länder Italien und Spanien begannen erneut 
nach oben auszubrechen. Darauf und auf die sich in diesen Län-
dern abzeichnende Anpassungsrezession reagierte die EZB im 
Juli mit einer weiteren Leitzinssenkung. Diese führte die 
Hauptrefinanzierungsgeschäfte auf einen Satz von 0,75 %, die 
Verzinsung der Einlagenfazilität sogar völlig auf null.
GESAMTW iRTSCHAFTL iCHE RAHMENBE diNGUNGEN  
Weltwirtschaft mit verringertem Tempo,  
Euroraum in Rezession
Das Wachstumstempo der Weltwirtschaft hat sich 2012 verrin -
gert. Auch die zuvor sehr dynamischen Schwellenländer haben 
einen Gang zurückgeschaltet. Die Vereinigten Staaten konnten 
im abgelaufenen Jahr zwar ein Wachstum von über zwei Pro -
zent erreichen, doch verdanken sie dies vor allem der immer 
noch starken Stimulanz aus ihrer Geld- und Finanzpolitik, die 
künftig eine Korrektur erfahren muss. Japan konnte ein Jahr 
nach den Naturkatastrophen zunächst mit hoher Produktion 
ins Jahr 2012 starten, fiel dann aber nach Auslaufen der Wie -
deraufbau- und Nachholeffekte wieder zurück.
Weite Teile Europas – so etwa England, aber auch der Euroraum 
insgesamt – sind sogar in eine neuerliche Rezession geraten. Im 
Euroraum zeichnen dafür vor allem die bekannten südlichen Kri-
senländer Italien, Spanien, Griechenland und Portugal verant -
wortlich. Die Wirtschaft Frankreichs setzte ihre Stagnation fort.
deutsche Wirtschaft recht zufriedenstellend …
Die deutsche Wirtschaft startete dagegen zunächst noch kraft -
voll in das Jahr 2012. Die Zwischenschwäche von Ende 2011 
wurde schnell überwunden. Seit dem Sommer 2012 zeigten sich 
dann aber doch erneut Bremsspuren, aus der Schwäche wichti -
ger Partnerländer und aus der krisenbedingten Verunsicherung 
resultierend. Insgesamt konnte das reale Bruttoinlandsprodukt 
(BIP) Deutschlands nach der ersten Schätzung des Statisti -
schen Bundesamtes 2012 mit einem Plus von 0,7 % abschlie -
ßen. Das ist zwar deutlich weniger als in den starken Erholungs-
jahren 2010 und 2011 mit seinerzeit 4,2 % respektive 3,0 %, 
doch ist auch der 2012er-Wert im internationalen Vergleich 
recht zufriedenstellend. 
… mit Schwäche zum Jahresende
Anders als die Gesamtjahreszahlen weckt die Entwicklung im 
Schlussquartal allerdings einige Bedenken. Das Statistische 
Bundesamt erwartet, dass der saisonbereinigte Rückgang vom 
dritten zum vierten Quartal rund 0,5 % betragen haben dürfte. 
Auch die Exporttätigkeit ließ in den letzten Monaten des Jahres 
nach.
Geschäftsjahr 2012
26

Geschäftsbericht 2012
Die im Herbst abgegebene Ankündigung der EZB, darüber hin -
aus unter einem neuen, prinzipiell unbegrenzten Programm 
Staatsanleihen zu kaufen (OMT  – Outright Monetary Trans -
actions), falls die Renditen und Risikozuschläge weiter steigen 
und falls die entsprechenden Länder sich begleitend der Kondi-
tionalität eines ESM-Stützungsprogramms unterwerfen, hat zu 
großen Kontroversen geführt. Umstritten ist, inwieweit eine 
solche Aktion noch vom Mandat der EZB gedeckt ist. Sie gefähr-
det damit ihre Unabhängigkeit und begibt sich tiefer in politi -
sche Interessenkonflikte. Andererseits war die Ankündigung 
geeignet, in einer kritischen Phase die Märkte zu beruhigen 
und von der Erwartung des Auseinanderbrechens der Wäh -
rungsunion aufgeblähte Risikoprämien zu reduzieren.
Wirtschaftliche Situation in Südhessen 
Die Unternehmen aus der Region Darmstadt Rhein Main Neckar 
berichteten im Herbst 2012 von einer etwas verschlechterten 
Geschäftslage; die Erwartungen an die kommenden Monate 
des Jahres waren deutlich gesunken und jedes vierte Unter -
nehmen rechnete mit einer Verschlechterung der Geschäfte. 
Nichtsdestotrotz profitierte die südhessische Wirtschaft 
davon, dass die Eurozone nicht die wichtigste Zielregion ihrer 
Ausfuhren ist. Die lahmende Konjunktur in diesen Ländern 
schlug daher nur begrenzt auf die Exporte durch.
WETTBEWERBS - UNd MARKTVERH äLTNiSSE
Die Wirtschaftsregion Darmstadt-Südhessen ist weiterhin 
geprägt durch hohe Kaufkraft und günstige Arbeitsmarktver -
hältnisse. Dadurch gehören die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
sowie der Landkreis Darmstadt-Dieburg zu den wenigen Regio -
nen in Hessen, die derzeit und für das nächste Jahrzehnt mit 
einem Bevölkerungswachstum rechnen dürfen. Aus hervorra -
genden wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmendaten 
ergibt sich eine entsprechend hohe Dichte der Finanzdienst -
leister. Trotz intensiven Wettbewerbs nimmt unser Haus eine 
führende Marktposition ein.
RECHTLi CHE RAHMENBEdi NGUNGEN  dER SPARKASSEN
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemei -
nen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des öffentlichen 
Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg. Sie unterstützen unser Haus bei der Erfül -
lung seiner Aufgaben mit der Maßgabe, dass ein Anspruch der 
Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflichtung 
der Träger, der Sparkasse Mittel zur Verfügung zu stellen, nicht 
besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Verbindlichkeiten mit 
ihrem gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist unsere Sparkas-
se dem bundesweiten Sicherungssystem der Deutschen Spar -
kassenorganisation und daneben dem Stützungsfonds des 
Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen angeschlos-
sen.
Öffentlicher Auftrag, kommunale Trägerschaft und öffentliche 
Rechtsform der Sparkassen gehören untrennbar zusammen. 
Die Erfüllung des öffentlichen Auftrags besteht für uns darin, 
Bevölkerung, Wirtschaft und Kommunen flächendeckend mit 
qualitativ anspruchsvollen und bezahlbaren Finanzdienstleis -
tungen zu versorgen. Unsere Orientierung an den Bedürfnis -
sen des Kunden gilt für die Privatkunden ebenso wie für Unter -
nehmen. Mit 44 Geschäftsstellen sind wir in unserem   
Geschäftsgebiet flächendeckend vor Ort. Darüber hinaus zäh -
len wir zu den bedeutenden Arbeitgebern der Region und sind 
einer der größten Ausbilder im Berufsfeld Bankkaufleute in 
Südhessen. 
GESCHäFTSENTW iCKLUNG
Bilanzsumme und Geschäftsvolumen
Substantielles Wachstum im Kundengeschäft – sowohl im  
Kredit- als auch im Einlagengeschäft – als auch den Einlagen – 
führte zu einem Anstieg der Bilanzsumme um 198,0 Mio. EUR 
auf 4.040,6 Mio. EUR. Sowohl bei den Kundeneinlagen als auch 
-krediten erreichte dieSparkasse historische Höchststände. Das 
Geschäftsvolumen (Bilanzsumme und Eventualverbindlich -
keiten) stieg um 5,2 % auf 4.123,6 Mio. EUR. Das Wachstum im 
Kundengeschäft wurde auch im vergangenen Jahr dazu 
genutzt, Forderungen an bzw. Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten abzubauen. 
27

Sparkasse Darmstadt
Einlagen von Kunden
Bei den Kundeneinlagen setzte sich der positive Trend der Vor -
jahre fort. Die Kundeneinlagen einschließlich der Eigenemissi -
onen der Sparkasse erhöhten sich um 192,9 Mio. EUR auf 
3.282,9 Mio. EUR und entsprachen damit 81,3 % (Vorjahr  
80,4 %) der Bilanzsumme. Der Schwerpunkt der Geldanlagen 
lag nach wie vor im kurz- und mittelfristigen Bereich. Die täg -
lich fälligen Einlagen inklusive der Guthaben auf den Geld -
marktkonten (Zins&Cash) erhöhten sich im Berichtsjahr um 
202,6 Mio. EUR auf 1.550,6 Mio. EUR (plus 15,0 %). Die Termin -
einlagen betrugen zum Jahresende 266,8 Mio. EUR (plus  
3,9 Mio. EUR). Die Gesamtposition Spareinlagen erhöhte sich 
um 82,3 Mio. EUR auf 856,8 Mio. EUR. Der Bestand an Spar -
kassen  briefen lag mit 499,4 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert 
(566,6 Mio. EUR). Die verbrieften Verbindlichkeiten (IHS) verrin -
gerten sich um 20,9 % auf 107,8 Mio. EUR. 
Rücklagen
Im Jahr 2012 wurde ein Bilanzgewinn von 16,0 Mio. EUR (Vor -
jahr 15,5 Mio. EUR) erzielt. Nach dem Gewinnverwendungs -
vorschlag des Vorstands sollen mit Feststellung des Jahres  - 
ab schlusses 12,0 Mio. EUR den Rücklagen zugeführt und  
4,0 Mio. EUR an die Träger ausgeschüttet werden. Nach der vom 
Verwaltungsrat im Rahmen der Gewinnverwendung noch zu 
beschließenden Rücklagenzuführung wird die Sicherheitsrück -
lage 319,7 Mio. EUR betragen, das entspricht einer Erhöhung 
um 3,9 %. Im Geschäftsjahr 2012 erfolgte eine Dotierung des 
Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 19,5 Mio. EUR 
Kreditgeschäft
Das Kreditvolumen (inklusive der Treuhandkredite und un  -
widerruflichen Kreditzusagen) konnte im Geschäftsjahr um  
181,9 Mio. EUR auf 2.664,5 Mio. EUR gesteigert werden. Die  
darin enthaltenen Forderungen an Kunden erhöhten sich um  
193,5 Mio. EUR (8,7 %) auf 2.414,4 Mio. EUR. Das Wachstum 
erfolgte – außer bei Kontokorrentkrediten – in allen Teilport -
folios. Das Volumen der Kredit- und Darlehensneuzusagen 
erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Mio. EUR auf 
452,6 Mio. EUR. 
Eigenanlagen
Die Position Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche 
Wertpapiere erhöhte sich um 56,0 Mio. EUR auf 948,4 Mio. EUR. 
Hier fand eine Umschichtung zu Lasten der Termingelder bei 
Kreditinstituten statt. Der Bestand an Aktien und anderen 
nicht festverzinslichen Wertpapieren betrug zum 31.12.2012 
77,2 Mio. EUR (Vorjahr 86,5 Mio. EUR). Zum Jahresende erfolgte 
die Bewertung des Wertpapierbestandes nach dem strengen 
Niederstwertprinzip. Der Buchwert der Beteiligungen und der 
Anteile an verbundenen Unternehmen reduzierte sich um  
2,1 Mio. EUR. Dem Zugang von 0,2 Mio. EUR stand eine Reduzie-
rung in Höhe von 2,3 Mio. EUR gegenüber. Dieser Rückgang ist 
im Wesentlichen durch eine Abschreibung begründet. Der 
Bestand zum Jahresende betrug 43,7 Mio. EUR. Der Anteil der 
Eigenanlagen an der Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 
37,3 % (Vorjahr 38,6 %). 
Einlagen von Kunden in Mio. EUR
3.000
2.500
2.000
Mio. EUR
2011
3.090,0
+192,9
2012
3.282,9
2010
2.969,0
Forderungen an Kunden in Mio. EUR
2.250
2.000
1.750
Mio. EUR
2010
2.060,5
2011
2.220,9
+193,5
2012
2.414,4
28

Geschäftsbericht 2012
vorsorge gewonnen werden. 2012 lag nun der Fokus auf der 
Sicherung des Erreichten und dem Halten der Bestände. Der 
Umsatz im Bereich Kompositversicherungen konnte dennoch 
gegenüber dem Vorjahr auf 692 TEUR Nettojahresbeitrag 
gesteigert werden (+12,5 %). Der Absatz von Lebens- und Ren -
tenversicherungen, gemessen an der Beitragssumme, lag mit 
34,1 Mio. EUR unter der Produktion der Jahre 2010 und 2011. 
Die Vorjahre waren allerdings durch gesetzliche Veränder -
ungen mit Sondereinflüssen behaftet. Im längerfristigen  
Vergleich lag der Umsatz auf einem hohen Niveau.
Landesbausparkasse (LBS)
Das gestiegene Interesse unserer Kunden an Immobilien spie -
gelt sich auch im gestiegenen Bausparumsatz wider. Dieser lag 
mit 78,6 Mio. EUR um ca. 4 % über Vorjahresniveau. Der Trend 
der letzten Jahre setzte sich damit auch 2012 fort.
ERTRAGSLAGE
Der Zinsertrag lag mit 137,0 Mio. EUR 2,2 % unter dem Vorjah -
reswert (139,9 Mio. EUR). Dem standen 52,0 Mio. EUR Zinsauf -
wand (Vorjahr 57,0 Mio. EUR) gegenüber. Der Zinsüberschuss – 
unter Berücksichtigung der GuV-Positionen 3 und 4 – in Höhe 
von 90,2 Mio. EUR (Vorjahr 87,8 Mio. EUR) war nach wie vor die 
bedeutendste Ertragsquelle. Da sich der Zinsaufwand im Ver -
gleich zum Zinsertrag stärker reduzierte, weist der saldierte 
Zinsüberschuss einen gegenüber dem Vorjahr höheren Wert 
aus. 
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 0,3 Mio. EUR auf 
23,3 Mio. EUR. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich 
2012 um 0,4 % auf 68,0 Mio. EUR. Der Personalaufwand stieg 
um 2,0 Mio. EUR auf 42,7 Mio. EUR. Gründe dafür waren u. a. 
Tariferhöhungen sowie erhöhte Zuführungen zu Pensionsrück -
stellungen. Der Sachaufwand erhöhte sich um 1,3 Mio. EUR auf  
18,5 Mio. EUR. Die positive Entwicklung des Zins- und Pro -
visionsüberschusses führte unter Berücksichtigung außer -
ordentlicher Ergebnis bestandteile zu einem erhöhten Betriebs - 
er gebnis vor Bewertung in Höhe von 51,2 Mio. EUR (Vorjahr  
49,4 Mio. EUR). 
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und 
bestimmte Wertpapiere führten nach Inanspruchnahme des 
Wahlrechts gemäß § 340 f Abs. 3 HGB zu einem Aufwand in Höhe 
von 0,3 Mio. EUR. Im Kreditgeschäft haben wir 2012 ein nahezu 
auf insgesamt 34,6 Mio. EUR. Neben der Sicherheitsrücklage 
und dem Fonds für allgemeine Bankrisiken verfügt die Spar -
kasse über umfangreiche ergänzende Eigenkapitalbestand -
teile in Form der Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. 
Kunden-Wertpapiergeschäft 
Nach einem positiven Jahresauftakt erwies sich das Jahr 2012 
ab dem Frühjahr zeitweilig als unerwartet turbulent für die 
Finanzmärkte. Die erneute Eskalation der Euro-Schuldenkrise 
und mangelnde Wachstumsimpulse – auch in den Industrielän -
dern außerhalb der Eurozone und in den Schwellenländern – 
trübten zum Sommer hin die Konjunkturperspektiven ein. Ab 
der Jahresmitte griffen die westlichen Notenbanken, vor allem 
die EZB, in das Geschehen ein und sorgten für eine deutliche 
Entspannung der Finanzmärkte. Das sich im Jahresverlauf  
2012 weiter reduzierende Zinsniveau beeinflusste das Anlage -
verhalten unserer Kunden. Aufgrund der niedrigen Zinsen war 
eine Zurückhaltung bei der Wiederanlage zu spüren. Viele  
Kunden parkten ihr Geld in Tagesgeldern und kurzfristigen 
Anlagen. Sowohl bei den Wertpapierumsätzen als auch in den 
Beständen ist dadurch für 2012 ein leichter Rückgang einge -
treten.
Verbundgeschäft 
SparkassenVersicherung
In den beiden Vorjahren war der Versicherungsabsatz durch 
sehr starkes Wachstum geprägt. Sehr viele private und gewerb -
liche Kunden konnten neu für die Themen Alters- und Risiko -
Rücklagen in Mio. EUR
300
280
260
Mio. EUR
2010
296,1
2011
307,7
+12,0
2012
319,7
29

Sparkasse Darmstadt
ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Die Wertpapierbewertung 
erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip. Aufgrund der 
Kursentwicklungen ergab sich ein positives Wertpapierergeb -
nis. Darüber hinaus war bei einer Beteiligung eine Abschrei -
bung auf den Niederstwert erforderlich. Unter Berücksichti -
gung der erforderlichen Bewertungsmaßnahmen und einer 
Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich ein 
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von  
31,4 Mio. EUR. Der Gesamtsteueraufwand betrug im Geschäfts -
jahr 15,4 Mio. EUR. Nach Einbeziehung aller Ergebniskompo -
nenten konnte ein um 0,5 Mio. EUR höherer Jahresüberschuss 
von 16,0 Mio. EUR ausgewiesen werden. Mit 53,9 % (Vorjahr 
53,1 %) hat die Cost-Income-Ratio (CIR) die im Rahmen des Ver-
bundkonzepts des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-
Thüringen formulierte strategische Zielsetzung von 60,0 % im 
Jahr 2012 wie in den Vorjahren deutlich unterschritten. 
FiNANZLAGE
Die Zahlungsfähigkeit unseres Hauses war aufgrund einer aus -
gewogenen Liquiditätsplanung im Geschäftsjahr jederzeit 
gewährleistet. Der gemäß § 11 KWG aufgestellte Grundsatz 
über die Liquidität wurde stets eingehalten. 
VERMÖGENSLAGE
Die Solvabilitätsgesamtkennziffer betrug zum Bilanzstichtag 
23,0 % und überschritt deutlich den vorgeschriebenen Min -
dest wert von 8,0 %. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 
der Sparkasse Darmstadt sind geordnet. Die Basis für eine 
zukünftige Geschäftsausweitung ist gegeben. 
PERSONALBEREi CH
Unsere Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg unserer Spar -
kasse bei. Ihr Engagement, ihre Motivation und insbesondere 
die Qualität ihrer Leistungen sind wesentliche Faktoren zur 
Zukunftssicherung unseres Hauses. Zum Jahresende 2012 
beschäftigten wir insgesamt 876 Mitarbeiter/innen einschließ -
lich der Auszubildenden und Praktikanten (ohne Aushilfen). 
Davon arbeiteten 281 Personen in Teilzeit und 35 Mitarbeiter/
innen befanden sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit. 
Unsere Mitarbeiter/innen zeichnet eine im Durchschnitt lange 
Betriebszugehörigkeit aus. Im Jahre 2012 feierten 22 Mit -
arbeiter/innen ihr 25-jähriges und 11 Mitarbeiter/innen ihr 
40-jähriges Dienstjubiläum. Zum 01.08.2012 haben wir 25 Aus -
zubildende für den Beruf Bankkauffrau/-mann eingestellt.  
Mit 69 Auszubildenden zum 31.12.2012 sind wir einer der größ-
ten Ausbilder im Berufsfeld Bankkaufleute in Südhessen. 21 
Auszubildende vollendeten erfolgreich ihre Ausbildung im ver -
gangenen Jahr, davon wurden 17 in ein Angestellten  ver hält nis 
übernommen. 
FÖRdERUNG  GEME iNNÜTZ iGER /KAR iTATiVER 
EiNRiCHTUNGEN UN d PROJEKTE
Im Rahmen unseres öffentlichen Auftrags übernehmen wir Ver -
antwortung für die Menschen vor Ort. Über Spenden oder im 
Rahmen von Sponsoring initiieren und fördern wir diejenigen 
Maßnahmen, die den Bürgern unserer Region wichtig sind und 
mit denen regionale Stärken ausgebaut werden können. Über 
unsere Jubiläumsstiftung unterstützen wir die Förderung kul -
tureller und sozialer Zwecke in unserem Geschäftsgebiet und 
verstärken so die positive Wirkung für das wirtschaftliche und 
gesellschaftliche Umfeld. Mit unserem Ludwig-Metzger-Preis 
haben wir einen wichtigen Bürgerschaftspreis etabliert. 
RiSiKOBER iCHTERSTATTUNG  
Risikomanagementziele
Unsere Risikostrategie sowie die ergänzenden Teilrisikostrate -
gien bilden die Grundlage für unser Risikomanagement. Unter 
dem Begriff „Risiko“ verstehen wir eine Verlust- oder Schadens-
gefahr, die dadurch entsteht, dass eine erwartete zukünftige Ent-
wicklung ungünstiger verläuft als geplant oder sogar existenz -
bedrohend wird. Risikomanagement bedeutet, dass alle Risiken 
regelmäßig erkannt, gesteuert und überwacht sowie interne 
Kontrollverfahren implementiert werden. Das Risikomanage -
ment umfasst dabei sowohl alle Produkte, Dienstleistungen und 
Geschäftsprozesse, die in unserem Haus erstellt werden, als auch 
Dienstleistungen, welche wir von Dritten beziehen, sofern Letz -
tere von den Regelungen des § 25 a Abs. 2 KWG erfasst werden. 
Ergänzend sind alle Bediensteten, Anlagen, Sach- und Organisa-
tionsmittel sowie Rechtsbeziehungen unserer Sparkasse einbe-
zogen. Wir nehmen in unserer geschäftspolitischen Ausrichtung 
grundsätzlich eine risikoneutrale Position ein. Das bedeutet, 
dass Risiken bei günstigen Risiko-Chancen-Profilen bewusst ein-
gegangen werden, bei ungünstigerem Profil erfolgt in der Regel 
eine Kompensation oder eine Verminderung der Risiken. 
30

Geschäftsbericht 2012
Risikomanagementverfahren
Das Risikomanagement wird vom Vorstand als Teil der Corpo -
rate Governance angesehen. Das Risikomanagementsystem 
wird hinsichtlich der Errichtung und laufenden Anwendung im 
Risikohandbuch dokumentiert. Die Risiken werden auf ein Maß 
beschränkt, welches die Vermögens- und Ertragssituation 
un seres Hauses nicht gefährdet. Bei der Quantifizierung und 
Steuerung der Risiken werden – soweit möglich und im Hinblick 
auf die Risikobedeutung sinnvoll – sowohl der Erwartungswert 
als auch der Risikofall betrachtet. Zum Zweck der Risikobegren -
zung und -steuerung erfolgt eine GuV-orientierte Risikotragfä -
higkeitsbetrachtung. Aufbauend auf dem unter Berücksichti -
gung der Ertrags- und Vermögenslage vorhandenen Risiko-  
deckungspotenzial und unter Berücksichtigung unserer Risiko -
bereitschaft haben wir ein Gesamtlimitsystem installiert, das 
den Risikofall abbildet. Das vor  han dene Risikodeckungspoten -
zial sowie das Limitsystem werden monatlich überprüft. Dabei 
werden die zur Verfügung stehenden Deckungspotenziale 
nicht voll auf die einzelnen Limite verteilt. Über einen so 
genannten „Puffer“ stellen wir sicher, dass auch zwischen den 
einzelnen Betrachtungszeitpunkten keine Limitüberschreitun -
gen vorkommen. Die Betrachtung erfolgt jeweils für das laufen -
de Geschäftsjahr, ab 30. 06. ergänzend auch für das Folge  jahr. 
Zusätzlich führen wir quartalsweise Stresstests durch, die 
außergewöhnliche, aber plausibel mögliche risiko  arten  über-
greifende Szenarien betrachten (so genannte aE-Stress   test). 
Hierbei stehen jeweils die Auswirkungen auf unsere Sparkasse 
im Vordergrund der Betrachtung. 
Zusammenfassende d arstellung der Risikolage
Das auf Basis des Risikodeckungspotenzials festgelegte 
Gesamtlimit war im Jahr 2012 ausreichend und wurde zu keiner 
Zeit überschritten. Unsere regelmäßig durchgeführten Berech -
nungen zeigen, dass die Risikotragfähigkeit unseres Hauses für 
den Risikofall gegeben ist. Selbst bei Eintritt der darüber hin -
ausgehenden aE-Stresstest-Szenarien könnten die Risiken 
getragen werden. Das Risikomanagementverfahren entspricht 
der Risikolage und dem Risikogehalt der Sparkasse. Methodi -
ken und Angemessenheit werden regelmäßig überprüft. Ein 
Risikohandbuch sowie ein Unternehmenssicherungskonzept 
(USI) sind seit mehreren Jahren in unserem Hause eingeführt.
Risikomanagementorganisation
Die Risikomanagementorganisation beschreibt den aufbau- 
und den ablauforganisatorischen Rahmen der Sparkasse  
Darmstadt, d. h. die entsprechenden Strukturen für ein wir -
kungsvolles Risikomanagement. So ist die Funktionstrennung 
zwischen Risikoüberwachung und Risikosteuerung bis hin zur 
Vorstandsebene und auch für den Vertretungsfall gewährleis -
tet. Wesentliche Steuerungsentscheidungen werden vom Vor -
stand getroffen. Das Gesamtsystem des Risikomanagements 
ist in geeigneter Weise in koordinierte Teilsysteme aufgeteilt, 
so dass eine vollständige Erfassung und Überwachung aller 
relevanten Risiken, die unser Haus betreffen, gewährleistet ist. 
Risikocontrolling
Das Risikocontrolling ist als Bestandteil des Risikomanage -
mentprozesses die zwingende Voraussetzung für eine sachge -
rechte Analyse und Beurteilung von Risiken. Im Rahmen des 
Risikomanagementprozesses verfolgt das Controlling das Ziel, 
die Risiken zu überwachen sowie die Planung zielorientiert an 
veränderte Bedingungen anzupassen. Dem Controlling obliegt 
demzufolge die Entwicklung von Planungs-, Kontroll- und Infor-
mationssystemen sowie deren Implementierung. In diesem 
Zusammenhang gehört die Gestaltung eines informativen und 
zeitgerechten Berichtssystems ebenfalls zum Aufgabengebiet 
des Controllings. Darüber hinaus muss eine stetige Kontrolle 
der Maßnahmen zur Risikosteuerung gewährleistet sein. 
Risikosteuerung
Wir sind bestrebt, die ermittelten Risiken im Rahmen der Risi -
kosteuerung aktiv zu beeinflussen. Die Steuerungsmaßnah -
men zielen darauf ab, die Eintrittswahrscheinlichkeit zu verrin -
gern oder die Risikoauswirkungen zu begrenzen. Nachdem die 
Risiken erkannt, bewertet und gemessen wurden, obliegt der 
Risikosteuerung die Analyse sowie eine zeitnahe und situati -
onsabhängige Auswahl und Anwendung der Instrumente zur 
Risikobewältigung. Hierzu gehört auch eine Simulation der ein -
zelnen Risikoabwehrmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung.
interne Revision
Die Interne Revision prüft regelmäßig die Angemessenheit und 
Wirksamkeit der gesamten Risikosteuerung. Grundlage der 
Prüfungshandlungen der Internen Revision sind die MaRisk. 
Ausgangspunkt der Prüfung des Risikomanagement  systems 
ist die Risikostrategie. 
31

Sparkasse Darmstadt
PROGNOSEBER iCHT
Die Aussichten für die deutsche Volkswirtschaft sind zwar nicht 
überbordend, aber doch ungleich besser als in den europäi -
schen Krisenländern. Die meisten Prognosen gehen von einem 
Wiederanspringen der Wachstumsimpulse hierzulande ab dem 
Frühjahr 2013 aus. Die vorübergehende Schwäche von Ende 
2012 schlägt sich jedoch noch mit einer Folgewirkung nieder, 
indem sie schlicht die Ausgangsbasis für 2013 drückt. Dies ist 
bei den gehandelten Prognosen der einschlägigen Institutio -
nen zu berücksichtigen, die sich meist in der Spanne zwischen 
0,4 % und 1,0 % bewegen. Diese Raten für den Jahresschnitt 
unterzeichnen die tatsächlich zu erwartende Dynamik im Jah -
resverlauf. Vom Außenbeitrag sind dabei keine großen Impulse 
zu erwarten. Der private Konsum hat voraussichtlich die Chance, 
2013 noch mehr als 2012 zum Träger des Wachstums zu werden. 
Von Seiten der Beschäftigung, der Löhne, der Preisentwicklung 
und der Entwicklung der fiskalischen Ab gabenlast sind die Rah-
menbedingungen dafür jedenfalls günstig. Für Südhessen sind 
die Erwartungen für 2013 weiterhin gut. Aktuelle Prognosen 
sehen für die Region ein Wirtschaftswachstum über dem Bun -
desschnitt sowie eine stabile Entwicklung des Arbeitsmarktes. 
Wir rechnen für die Jahre 2013 und 2014 mit leicht steigenden 
Marktzinsen über alle Laufzeitbänder. Die auf unserer Zinser -
wartung basierenden Bilanzstrukturszenarien sehen ein 
Wachstum im Kundengeschäft – sowohl auf der Aktiv- als auch 
auf der Passivseite – vor. Ein moderates Bilanzsummenwachs -
tum basiert auf dem Kundengeschäft, eine Ausweitung des 
Eigengeschäfts wird nicht angestrebt.
Während bei den Eigenemissionen im Kundengeschäft, beim 
Zuwachssparen sowie den Spareinlagen mit 3-monatiger Kün -
digungsfrist in der Summe mit einer konstanten Bestands -
entwicklung gerechnet wird, erwarten wir bei den privaten 
Sichteinlagen und Zins&Cash-Konten im Jahresvergleich weite -
re Bestandszuwächse. Ein Kreditwachstum sehen wir insbe -
sondere im Bereich der privaten und gewerblichen Immobilien -
finanzierung. Aufgrund der vorhandenen „gesunden“ Risiko  - 
struktur schätzen wir die mit dem Aktivgeschäft verbundenen 
Risiken insgesamt als vergleichsweise günstig ein. 
Für 2013 erwarten wir ein Anhalten der derzeitigen Niedrigzins-
phase. Vor diesem Hintergrund führen (auf Basis der for tgeführ ten  
Planung, Stand Mitte Februar 2013) die Zins- und Bilanzstruk -
turerwartungen in der Kombination im Jahr 2013 aus heutiger 
Sicht zu einem im Vergleich zum Jahr 2012 niedrigeren Zins -
überschuss; für 2014 erwarten wir einen weiteren Rückgang. 
Entwicklungen, die unserer Zinserwartung nicht entsprechen, 
können das Zinsergebnis noch beeinflussen. So würden stärker 
steigende kurzfristige Zinsen zu einem höheren Zinsaufwand 
für variabel verzinsliche Einlagen bei nur begrenzten Zins -
steigerungspotenzialen auf der Aktivseite führen. Zudem  
gingen Möglichkeiten zur Ertragsstabilisierung über die Fristen-
transformation verloren. Eine Zinsentwicklung mit größerer  
Differenz zwischen kurz- und langfristigen Zinsen würde uns 
dagegen zusätzliche Ertragschancen eröffnen.
Im Provisionsergebnis liegen unsere Planungen für 2013 und 
die Folgejahre auf dem Vorjahresniveau. Die Personalkapazitä -
ten wollen wir konstant halten. Aufgrund erwarteter Tarif -
erhöhungen gehen wir jedoch von einem erhöhten Personal -
aufwand für 2013 und 2014 aus. In den Folgejahren rechnen wir 
zudem mit einem gegenüber dem Vorjahr höheren Sach -
aufwand. Darin sind u. a. erforderliche Investitionen in unser 
Geschäftsstellennetz enthalten. Das Betriebsergebnis vor 
Bewertung, ohne Berücksichtigung außerordentlicher Ergeb -
nis  bestandteile, wird im Jahr 2013 aufgrund der beschriebe -
nen Faktoren unter dem Vorjahreswert liegen. Im Jahr 2014 
erwarten wir einen weiteren Rückgang. Die formulierte strate -
gische Vorgabe für die Cost-Income-Ratio (CIR) von unter  
60,0 % wird bei Eintreffen der Prognosen 2013 erreicht; 2014 
planen wir 60,0 % ein. Sowohl für 2013 als auch für 2014  
streben wir einen unveränderten Bilanzgewinn an. 
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass wir die Chancen, 
die sich uns am Markt bieten, unter Abwägung möglicher Risi -
ken bewusst wahrnehmen werden. Risiken aus sich verän -
dernden Marktsituationen können aufgrund der im Hause 
eingeführten Verfahren beobachtet werden. Ihnen wird mit 
geeigneten Maßnahmen begegnet. Den aus der verschärften 
Wettbewerbssituation resultierenden Herausforderungen 
stellen wir uns selbstbewusst und wir agieren mit zukunfts -
orientierten Strategien und Produkten. 
Der Offenlegungsbericht nach § 26 a KWG wird auf der Website 
der Sparkasse veröffentlicht.
32

Geschäftsbericht 2012
geScHÄft SJAHr 2012
abschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 
und erteilte den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. In 
der heutigen Sitzung nahm der Verwaltungsrat Kenntnis von 
dem Prüfungsergebnis und stellte den Jahresabschluss fest. Er 
billigte den Lagebericht und erteilte dem Vorstand Entlastung.
Wie vom Vorstand vorgeschlagen, hat der Verwaltungsrat den 
Bilanzgewinn in Höhe von 16 Mio. EUR beschlossen. Die Ver -
wendung des Bilanzgewinns erfolgt entsprechend § 16 HSpG. 
Danach werden 4 Mio. EUR an die Träger zur Verwendung für 
gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet. Der Restbetrag von 
12 Mio. EUR wird der Sicherheitsrücklage zugeführt.
Darmstadt, 14. Juni 2013
Sparkasse Darmstadt
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates
 
Klaus Peter Schellhaas
Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Der Verwaltungsrat hat im Geschäftsjahr 2012 die ihm durch 
Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen 
und sich intensiv mit der Lage und der Perspektive der Spar -
kasse Darmstadt beschäftigt. Er hat den Vorstand kontinuier -
lich in seiner Geschäftstätigkeit überwacht und beraten und 
sich von der Ordnungsmäßigkeit seines Handelns überzeugt. 
Der Vorstand unterrichtete den Verwaltungsrat regelmäßig 
stets zeitnah und umfassend. Im Jahresverlauf hat sich der Ver-
waltungsrat in vier Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, 
die wirtschaftlichen Verhältnisse, die wesentlichen Sachverhal -
te der strategischen Ausrichtung und die sonstigen wichtigen 
Angelegenheiten informieren lassen. Der Verwaltungsrat war in 
alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Spar -
kasse Darmstadt eingebunden und hat – soweit erforderlich –  
nach umfassender Beratung und Prüfung Beschlüsse gefasst 
bzw. Beschlüssen zugestimmt.
Der Kreditausschuss nahm die ihm übertragenen Aufgaben in 
sechs Sitzungen wahr.
Der Vorstand hat dem Verwaltungsrat den Jahresabschluss, 
den Lagebericht und den Geschäftsbericht für das Jahr 2012 
vorgelegt. Die Prüfungsstelle des Sparkassen- und Giroverban -
des Hessen-Thüringen prüfte die Buchführung, den Jahres -
KURZFASSUNG OHNE A NHANG
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde in der gesetzlich vorgeschriebenen Form erstellt und mit dem uneinge -
schränkten Bestätigungsvermerk der Prüfungsstelle des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen versehen. Er wird im 
elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Stadt- und Kreis-Sparkasse darmstadt
Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt
Bericht des Verwaltungsrates
Seite 34–37 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012
33

Sparkasse Darmstadt
 
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2012
           31.12.2011
AKTiVSEiTE  eur eur eur teur
 1.  Barreserve
  a)  Kassenbestand    28.192.206,33  26.024 
  b)  Guthaben bei der Deutschen Bundesbank    26.713.439,93    46.552 
         54.905.646,26  72.576
 2.   Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur r efinan- 
zierung bei der d eutschen Bundesbank zugelassen sind
  a)  Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen
   sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen   –,– –   –
  b)  Wechsel    –,– –   – 
          – , – – –
 3.  f orderungen an Kreditinstitute
  a) täglich fällig    127.966.963,15   91.986 
  b)  andere Forderungen    309.352.450,51  366.873 
         437.319.413,66  458.859 
 4.  forderungen an Kunden     2.414.394.708,08  2.220.859
  darunter:
  durch Grundpfandrechte gesichert  1.297.427.588,82 EUR     ( 1.218.595 )
  Kommunalkredite  196.012.997,76 EUR     ( 157.677 )
 5.  Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
  a) Geldmarktpapiere
  aa)  von öffentlichen Emittenten   –,– –    –
   darunter:  
   beleihbar bei der Deutschen Bundesbank  –,– – EUR     ( – )
  ab)  von anderen Emittenten   –,– –    –
   darunter:  
   beleihbar bei der Deutschen Bundesbank  –,– – EUR     ( – ) 
        – , – –  –
  b) Anleihen und Schuldverschreibungen
  ba) von öffentlichen Emittenten   20.252.027,40   20.251
   darunter:  
   beleihbar bei der Deutschen Bundesbank  20.252.027,40 EUR     ( 20.251 )
  bb)  von anderen Emittenten   926.919.461,59    870.473
   darunter:   
   beleihbar bei der Deutschen Bundesbank  879.818.714,22 EUR     ( 825.928 )
        947.171.488,99  890.724
  c)  eigene Schuldverschreibungen    1.203.622,70   1.628 
   Nennbetrag  1.194.000,00 EUR     ( 1.619 )
         948.375.111,69  892.352  
 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere     77.216.442,22  86.511
 6a. Handelsbestand     –,– –  –
 7.  Beteiligungen     43.474.288,97  45.623
  darunter:
  an Kreditinstituten  –,– – EUR     ( – )
  an Finanzdienstleistungsinstituten 2.621.000,00 EUR     ( 2.435 )
 8.  Anteile an verbundenen u nternehmen     204.516,75  205
  darunter:
  an Kreditinstituten  –,– – EUR     ( – )
  an Finanzdienstleistungsinstituten –,– – EUR     ( – )
 9.  t reuhandvermögen      39.657,91  48
  darunter:
  Treuhandkredite  39.657,91 EUR     ( 48 ) 
 10.  Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand  
  einschließlich Schuldverschreibungen aus deren u mtausch     –,– –  –
 11.  i mmaterielle Anlagewerte
  a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche   
   Rechte und Werte   –,– –   –
  b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
   und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 
   Rechten und Werten    72.413,00  99
  c)  Geschäfts- oder Firmenwert    –,– –   –
  d)  geleistete Anzahlungen    –,– –   – 
         7 2 . 4 1 3 , 0 0 9 9
 12.  Sachanlagen      55.773.025,85  56.693 
 13. Sonstige vermögensgegenstände      7. 297. 393,69  7.010 
14. r echnungsabgrenzungsposten     1.491.617,24  1.752
Summe der Aktiva      4.040.564.235,32  3.842.586
34

Geschäftsbericht 2012
 
            31.12.2011
PASSiVSEiTE  eur eur eur teur
 1. v erbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
  a)  täglich fällig   20.013.556,95  43.025
  b)  mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   341.785.617,30  345.479 
           361.799.174,25 388.504
 2. v erbindlichkeiten gegenüber Kunden
  a)  Spareinlagen
    aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist
       von drei Monaten  698.958.504,62   627.427
    ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist
       von mehr als drei Monaten  157.798.070,46   147.045 
          856.756.575,08   774.471
  b)  andere Verbindlichkeiten
    ba)  täglich fällig  1.550.605.209,00   1.348.007
    bb)  mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist  767.733.989,79   831.241 
          2.318.339.198,79   2.179.249
           3.175.095.773,87  2.953.720
 3. v erbriefte v erbindlichkeiten
  a)  begebene Schuldverschreibungen    107.783.163,57  136.321  
  b)  andere verbriefte Verbindlichkeiten   –,– –   –
    darunter: 
    Geldmarktpapiere  –,– – EUR    ( – )
    eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf –,– – EUR     ( – )
           107.783.163,57 136.321
 3a. Handelsbestand     –,– –  –
 4. t reuhandverbindlichkeiten     39.657,91 4 8
  darunter:  
  Treuhandkredite 39.657,91 EUR    ( 48 )
 5. Sonstige v erbindlichkeiten    4.880.535,73  5.728
 6. r echnungsabgrenzungsposten     1.811.614,22  2.397
 7. r ückstellungen
  a)  Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen    10.028.844,00   9.141
  b)  Steuerrückstellungen    5.520.692,18   4.292
  c)  andere Rückstellungen    15.257.760,82   15.757
           30.807.297,00  29.190
 8. Sonderposten mit r ücklageanteil    –,– –  –
 9. n achrangige v erbindlichkeiten    –,– –  –
 10. g enussrechtskapital     –,– –  –
  darunter:
  vor Ablauf von zwei Jahren fällig –,– – EUR     ( – )
 11. f onds für allgemeine Bankrisiken    34.620.315,43  15.077
  darunter:
  Sonderposten nach § 340 e Abs. 4 HGB 76.815,43 EUR    ( 77 )
 12. eigenkapital
  a)  gezeichnetes Kapital   –,– –   –
  b)  Kapitalrücklage   –,– –   –
  c)  Gewinnrücklagen
    ca)  Sicherheitsrücklage  307.726.621,93   296.102 
    cb)  andere Rücklagen  –,– –    –  
          307.726.621,93  296.102
  d)  Bilanzgewinn   16.000.081,41  15.500
           323.726.703,34  311.602
Summe der Passiva    4.040.564.235,32 3.842.586
 1. e ventualverbindlichkeiten
  a)  Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   –,– –   –
  b)  Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen  83.057.190,57  75.748
  c)  Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten  –,– –   – 
           83.057.190,57  75.748
 2. Andere v erpflichtungen
  a)  Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   –,– –   –
  b)  Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen   –,– –   –
  c)  unwiderrufliche Kreditzusagen   167.007.594,02  185.902
           167.007.594,02 185.902
35

Sparkasse Darmstadt
 
Gewinn- und Verlust-Rechnung
            01.01.–31.12.2011
FÜR diE ZEiT VOM 1. JANUAR BiS 31. dEZEMBER 2012  eur eur eur teur
 1. z inserträge aus 
  a) Kredit- und Geldmarktgeschäften  111.160.098,62   108.138
  b) festverzinslichen Wertpapieren
   und Schuldbuchforderungen   25.781.558,68    31.787
         136.941.657,30   139.925
 2. z insaufwendungen    51.960.898,74   57.027
  darunter: 
  aus der Aufzinsung von Rückstellungen 79.826,72 EUR    (63)
          84.980.758,56  82.898
 3. Laufende e rträge aus
  a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren   2.999.518,06  3.134
  b) Beteiligungen    2.151.176,16  1.808
  c) Anteilen an verbundenen Unternehmen    –,– –   – 
          5.150.694,22  4.942
 4. e rträge aus g ewinngemeinschaften, g ewinnabführungs- 
  oder teilgewinnabführungsverträgen     1.019,63 1
 
 5. p rovisionserträge    24.908.935,86   24.977
 
 6. p rovisionsaufwendungen    1.562.391,19   2.020
          23.346.544,67  22.957
 7. n ettoaufwand des Handelsbestands    12.378,79 34
 
 8. Sonstige betriebliche e rträge    5.744.768,87  6.280
  darunter:
  aus der Fremdwährungsumrechnung  121.145,87 EUR     (78)
 
 9. e rträge aus der Auflösung von Sonderposten mit r ücklageanteil   –,– – – 
          119.211.407,16 117.044
 10. Allgemeine verwaltungsaufwendungen
  a) Personalaufwand
   aa) Löhne und Gehälter  33.284.470,89   31.756
   ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für 
     Altersversorgung und für Unterstützung  9.425.760,15   8.956
     darunter: 
     für Altersversorgung 3.462.901,53 EUR    (3.310)
         42.710.231,04   40.712
  b) andere Verwaltungsaufwendungen    18.539.266,30   17.235
          61.249.497,34  57.947
 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle 
  Anlagewerte und Sachanlagen    3.717.941,56 3.801
 
 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen    3.069.743, 26 5.965
  darunter: 
  aus der Fremdwährungsumrechnung 9.626,41 EUR    (4)
  aus der Aufzinsung von Rückstellungen 667.060,85 EUR    (6 4 0)
  
 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf f orderungen 
  und bestimmte Wertpapiere sowie z uführungen zu 
  r ückstellungen im Kreditgeschäft    –,– –   2.044
 14. e rträge aus z uschreibungen zu f orderungen und bestimmten 
  Wertpapieren sowie aus der Auflösung von r ückstellungen 
  im Kreditgeschäft   2.047 .304,28  –
          2.047 .304,28 2.044
 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, 
  Anteile an verbundenen u nternehmen und wie Anlage-
  vermögen behandelte Wertpapiere    2.292.793,20   7.129
 16. e rträge aus z uschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen 
  an verbundenen u nternehmen und wie Anlagevermögen 
  behandelten Wertpapieren    –,– –   –
          2.292.793,20  7.129
 
 17. Aufwendungen aus verlustübernahme     –,– –  –
36

Geschäftsbericht 2012
           01.01.–31.12.2011
        eur eur eur teur
 
 18. z uführungen zu dem f onds für allgemeine Bankrisiken    19.543.500,00  10.000
 
 19. e rgebnis der normalen g eschäftstätigkeit    31.385.236,08  30.158
 20. Außerordentliche erträge
   –,– –  –
 21. Außerordentliche Aufwendungen    –,– –  –
 
 22. Außerordentliches ergebnis
    –,– – –
 
 23. Steuern vom e inkommen und vom e rtrag   15.285.771,99   14.505
 
 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter p osten 12 ausgewiesen  99.382,68   153
          15.385.154,67  14.658
 25. Jahresüberschuss     16.000.081,41  15.500
 26. g ewinnvortrag / verlustvortrag aus dem v orjahr
    –,– – – 
          16.000.081,41  15.500
 27. e ntnahmen aus gewinnrücklagen
  a) aus der Sicherheitsrücklage   –,– –   –
  b) aus anderen Rücklagen   –,– –   – 
          –,– – – 
          16.000.081,41  15.500
 28. e instellungen in g ewinnrücklagen
  a) in die Sicherheitsrücklage   –,– –   –
  b) in andere Rücklagen   –,– –   – 
          –,– – –
 29. Bilanzgewinn    16.000.081,41 15.500
37

Sparkasse Darmstadt
Organe der Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
VERWALTUNGSRAT
Vorsitzender
Klaus Peter Schellhaas
Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Stellvertretender Vorsitzender
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt
Mitglieder
Hanno Benz, selbstständiger Unternehmensberater 
Reinhold Hafermehl, Bankkaufmann, Sparkassenangestellter, Geschäftsstellenleiter
Thomas Heldmann, kaufmännischer Angestellter, Deutsche Telekom AG
Hans-Dieter Karl, Bürgermeister der Gemeinde Erzhausen
Petra Klink, Bankkauffrau, Sparkassenangestellte im Personalwesen
Ben Lüttges, Student
Philipp Mager, Betriebsleiter der Philipp-Mager-Vermarktung
Dagmar Metzger, Sparkassenangestellte, Justitiarin
Friedel Röder, Bankkaufmann, Sparkassenangestellter, Personalratsvorsitzender
André Schellenberg, Stadtkämmerer der Stadt Darmstadt
Thomas Steinacker, Rechtsanwalt in der Kanzlei Ramminger, Rudolph, Steinacker & Partner, Frankfurt a. M.
Renate Wudy, Bankkauffrau, Sparkassenangestellte im Bereich Marktfolge Kredit  
Karin Wolff, Mitglied des Hessischen Landtags
VORSTANd
Vorsitzender
Georg Sellner
Stellvertretender Vorsitzender
Roman Scheidel
Vorstandsmitglied
Hans-Werner Erb
Stand: 31. Dezember 2012
38

Geschäftsbericht 2012
GESCH äFTSSTELLEN   
dARMSTAd T STAdTGEB iET
Kundencenter am Luisenplatz,  
Rheinstraße 10 –12
dieburger Straße, Dieburger Straße 69
Heimstättensiedlung, Am Kaiserschlag 47
Hügelstraße, Hügelstraße 22
Johannesviertel, Liebigstraße 16
martinsviertel, Heinheimer Straße 73 –75
orangerie, Karlstraße 112
roßdörfer Straße, Roßdörfer Straße 55 A
SB-Stelle rheintor, Rheinstraße 94
SB-Stelle Bessungen, Heidelberger Straße 87– 89
SB-Stelle marktplatz Bessungen,  
Rüdesheimer Straße 119
SB-Stelle tu darmstadt, Welcome center, 
Karolinenplatz 5 
SB-Stelle Waldkolonie, Michaelisstraße 6
SB-Stelle darmstadtium, Schlossgraben 1
geldautomat einhornapotheke, Ludwigsplatz 1
geldautomat elisabethenstift,  
Landgraf-Georg-Straße 100
geldautomat Henschel, Marktplatz 2
geldautomat medical business center,  
Mina-Rees-Straße 5
geldautomat tu darmstadt, mensa Lichtwiese, 
Petersenstraße 14
geldautomat Wella Ag, Berliner Allee 65
geldautomat zara, Schuchardstraße 18
GESCH äFTSSTELLEN G EBiET NOR d
Arheilgen, Frankfurter Landstraße 163
erzhausen, Bahnstraße 120
Kranichstein, Grundstraße 2– 8
messel, Kohlweg 1
Wixhausen, Wegscheide 1
SB-Stelle Arheilgen, Jakob-Jung-Straße 2
SB-Stelle merck KgaA, Frankfurter Straße 250
GESCH äFTSSTELLEN G EBiET WEST
Braunshardt, Ludwigstraße 6
eschollbrücken, Breslauer Straße 2
gräfenhausen, Darmstädter Landstraße 3 –5
griesheim, Wilhelm-Leuschner-Straße 47–53
griesheim, St. Stephan,  
Wilhelm-Leuschner-Straße 156
pfungstadt, Eberstädter Straße 39
pfungstadt, Odenwaldstraße 9
pfungstadt/Hahn, Gernsheimer Straße 87
Weiterstadt, Darmstädter Straße 59 – 61
geldautomat Kaufland Weiterstadt,  
Rudolf-Diesel-Straße 26 A
GESCH äFTSSTELLEN G EBiET S Üd
Alsbach, Hauptstraße 19
Bickenbach, Darmstädter Straße 21
eberstadt, Heidelberger Landstraße 198
eberstadt, In der Kirchtanne 31
Hähnlein, Gernsheimer Straße 24
Jugenheim, Ludwigstraße 15 A
Seeheim, Georg-Kaiser-Platz 1
SB-Stelle Alsbach-Sandwiese, Sandwiesenstraße 7
GESCH äFTSSTELLEN G EBiET OST
Brandau, Lützelbacher Straße 2
nieder-modau, Odenwaldstraße 100
nieder-ramstadt, Dornwegshöhstraße 6
ober-ramstadt, Hammergasse 7
roßdorf, Wilhelm-Leuschner-Straße 12 A
traisa, Darmstädter Straße 5
FAHRBARE GESCHäFTSSTELLE
mit 21 Haltepunkten
Stadtgebiet: Altenwohnheim Dieburger Straße 199, 
Altenwohnheim Freiligrathstraße 8, Alten- und  
Pflegeheim Emilstraße, Karlshof, Merck KGaA,  
Seniorenzentrum Fiedlersee, Waldkolonie, Wohn-
park Kranichstein
modautal: Allertshofen, Hoxhohl, Ernsthofen, 
Webern / Klein-Bieberau, Lützelbach, Neunkirchen
mühltal: Frankenhausen, Waschenbach, Nieder-
Beerbach
ober-ramstadt: Rohrbach, Wembach
Seeheim-Jugenheim: Ober-Beerbach
Weiterstadt: Schneppenhausen
Hofheim
am T aunus
Obertshausen
Fr ankfurt
A3
Eschollbrück en
Hahn
Pfungstadt
Seeheim
Jugen heim
Alsbach
Br andau
Bick enbach
Hähnlein
Nieder-Ramstadt
Eberstadt
Griesheim
W eit erstadt
Br aunshardt
Gr äf en hausen
Erzhausen
Messel
Wixhausen
Arheilgen
Kranichstein
R oßdorf
Ober-Ramstadt
Nieder-Modau
Tr aisa
Darmstadt
A 67
A3
A5
A661
Main
Main
A66
A 5 A 67
A3
T aunus
Unsere Geschäftsstellen
39

Sparkasse Darmstadt
Die Sparkasse Darmstadt versteht sich als sozial handelndes Mit -
glied der Gesellschaft. Aus diesem Grund unterstützt sie mit einem 
breiten und zugleich gezielten Engagement unterschiedliche Pro -
jekte in ihrem Geschäftsgebiet. Hierdurch fördert sie die vielfälti -
gen Kompetenzen in Darmstadt und der Region in den Bereichen 
Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Sport und Gesundheit 
sowie Umwelt und Soziales.
Exemplarisch hierfür steht die Darmstädter Wilhelm-Leuschner-
Schule. Das dort laufende Anti-Mobbing-Projekt wurde 2012 mit 
dem Sonderpreis im Rahmen des Projekts „Stärken fürs Leben“ der 
Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt ausgezeichnet. Die 
Schule kann das Projekt nun gezielt vorantreiben. Auf den Folgesei -
ten zeigen weitere ausgewählte Beispiele, wie sich die Sparkasse 
Darmstadt im Rahmen ihres öffentlichen Auftrags engagiert.
gezieltes engagement, 
vielfältige Kompetenzen.
SoziALeS HAndeLn 2012
Klasse R 8b der Wilhelm-Leuschner-Schule, Darmstadt, mit Frau Barbara Raudszus, Ethiklehrerin, und Herrn Volker Käpernick, Schulleiter
40

Soziales Handeln 2012
Soziales Handeln ist der Sparkasse Darmstadt 
wichtig. Auch 2012 wurden zahlreiche Projekte in 
Form von Spenden und Sponsoring unterstützt.
Mehr dazu erfahren Sie auf 
unserer Website unter  
www.sparkasse-darmstadt.de 
41

Sparkasse Darmstadt
Für Bildung und Wissenschaft
iNNOVATiVE idEE, SOL idES Fi NANZGERÜST
Seit vielen Jahren unterstützt die Sparkasse Darmstadt das  
Internet-Planspiel zum „Deutschen Gründerpreis“. Schüler  
wagen hier den fiktiven Start in die Selbstständigkeit und 
legen einen spielerischen und zugleich mutigen Grundstein für 
mittel ständisches Unternehmertum. 
Als Partner der jungen Firmengründer vermittelt die Sparkas -
se Darmstadt, dass zu einer innovativen Idee auch ein solides 
Finanzierungsgerüst gehört. Erstmals erhalten die Jugendli -
chen hierdurch einen realistischen Einblick in komplexe wirt -
schaftliche Zusammenhänge. So signalisiert ihnen die Sparkas -
se Darmstadt bereits ganz früh, dass sie mit Kompetenz und 
Verlässlichkeit der Wissenschafts- und Wirtschaftsregion zur 
Seite steht.
Je früher Neugier und Wissensdurst gefördert werden, des -
to nachhaltiger entfalten junge Menschen ihre individuellen  
Talente und Kompetenzen. Für die Wissenschaftsstadt Darm -
stadt und ihre Region ist es deswegen besonders wichtig, 
schon den ganz Jungen Perspektiven zu eröffnen. Aus diesem 
Grund unterstützt die Sparkasse Darmstadt mit einem breiten 
Engagement Bildungsinitiativen in ihrem Geschäftsgebiet, 
zum Beispiel durch die spannende Vermittlung wissenschaft -
licher Zusammenhänge. 
Mehrere 100 Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und 
der Region konnten 2012 mit dem „Mini-Mathe  matikum“ in 
der Hauptgeschäftsstelle am Luisen  platz erreicht werden. Die 
Wanderausstellung ist Teil des renommierten „Mathemati -
kums“ in Gießen und zeigt die Vielfalt mathematischer Phäno -
mene zum Anfassen. 
„Mini-Mathematikum“
42

Soziales Handeln 2012
Für Kunst und Kultur
KULTURELLE i dENTiTäT FÜR diE MENSCHEN  
iN dER REGiON
Bereits seit vielen Jahren fördert die Sparkasse Darmstadt das 
Heinerfest. Hunderttausende Besucher machen es zu einem 
der größten Innenstadtfeste Deutschlands. Es ist ein Stück kul -
tureller Identität für die Menschen in der Region. Regional eta -
blier t ist auch das Schlossgrabenfest. Ein Dreh- und Angelpunk t 
dort: die Sparkassen-Bühne, auf der Musiker und Bands die 
Massen anlocken. Die Sparkasse Darmstadt zeigt sich hier als 
aktiver Teil der Gesellschaft, ganz in der Tradition der Spar -
kassen-Finanzgruppe. Diese ist der größte, nichtstaatliche 
Kultur  förderer in Deutschland.
Mit seiner äußerst kreativen und aktiven Theater-, Musik- und 
Kunstszene gehört Darmstadt zu den kulturellen Impulszent -
ren Südhessens. Junge Künstler zeigen mutig ihre innovativen  
Ansätze, doch Stadt und Region schätzen und wahren auch das 
kulturelle Erbe, das Darmstadt etwa im Jugendstil oder in der 
Literatur zu weltweitem Ruhm verhilft.
Auf vielfältige Weise fördert die Sparkasse Darmstadt, seit 200 
Jahren selbst tief verwurzelt in der Region, Kunst und Kultur 
in der Heimat ihrer Kunden und Mitarbeiter. Davon profitiert 
beispielsweise auch das Hes sische Landesmuseum Darmstadt, 
das derzeit aufwändig saniert wird. Hier trägt die Sparkasse  
Darmstadt zur umfassenden Restaurie  rung der 100 Jahre 
alten, repräsen  tativen Fahnenmasten am Eingangsportal des 
Museums bei. Diese Zeugnisse wertvoller Jugendstilkultur sol -
len bald wieder prominent den Zugang zum Haus markieren. 
Landesmuseum, Fahnenmast
Georg Sellner und Dr. Theo Jülich, Leitender Direktor des  
Hessischen Landesmuseums Darmstadt
Heinerfest, Bühne im Herrngarten – Rapper Mädness und Band
43

Sparkasse Darmstadt
Für Sport und Gesundheit
KNAXianer im Wellenbad Pfungstadt
Sport motiviert, Sport stärkt, Sport verbindet. Hiervon konn -
ten sich 2012 gut 300 Kinder überzeugen, die der KNAX-Klub 
der Sparkasse Darmstadt zu einer großen Poolparty ins frisch 
eröffnete Wellenbad Pfungstadt eingeladen hatte. Die KNAXi -
aner erlebten einen Nachmittag voller Spiele im und um das 
Wasser. Körperlicher Spaß von Kopf bis Fuß stand hierbei im 
Mittelpunkt.
Um eben jenen Spaß an der Bewegung zu fördern, unterstützt 
die Sparkasse Darmstadt seit Jahrzehnten den Breitensport in 
Darmstadt und der Region. Gerade junge Menschen profitieren 
in mehrfacher Hinsicht vom sportlichen Engagement: Es stärkt 
Körperbau und Gesundheit, aber auch Selbstbewusstsein und 
Ehrgeiz. Beste Voraussetzungen zur Entfaltung der persönli -
chen Kompetenzen.
BREiTENSPORTANGEBOT  AUSBAUEN
Traditionell fördert die Sparkasse Darmstadt deswegen auch 
den Schulsport, zum Beispiel durch die Unterstützung des 
Sportabzeichen-Wettbewerbs. Für jeden Schüler, der das Abzei-
chen ablegt, erhalten Schulen im Geschäftsgebiet der Spar -
kasse Darmstadt eine kleine Prämie. Bislang flossen mehr als 
100.000 Euro an Fördermitteln direkt an die Schulen, die somit 
ihr Breitensportangebot ausbauen und verbessern können. 
Doch auch abseits der Schulen unterstützt die Sparkasse 
Darmstadt das sportliche Treiben in der Region: Vereine,  
Turniere und Events können auf die Sparkasse als einen ver -
läss lichen Partner vertrauen.
44

Soziales Handeln 2012
Für Umwelt und Soziales
Besucherkanzel Kranichstein
Peter Lehr, Sparkasse Darmstadt, Joachim-Christof Schulze, Referent des Hessischen Umweltministeriums, Forstdirektor Hartmut Müller
ZUSAMMENSP iEL VON M ENSCH UN d NATUR
Aktives Naturerleben trägt zu einem besseren Verständnis  
des Zusammenspiels von Mensch und Natur bei. Solch ein  
Erlebnis vermittelt der Lehr- und Erlebnispfad „Jagd  his to  - 
rische Pirsch“ des Forstamtes Darmstadt. Eine besondere  
Attraktion: die neue Besucherkanzel. Gefördert wurde der 
große Hochsitz zur Wildbeobachtung von der Spar  kasse  
Darmstadt und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, 
Energie und Verbraucherschutz. Gerade für Familien ergibt 
sich hier die Gelegenheit, gemeinschaftlich die Natur zu  
erleben. Der Sparkasse Darmstadt ist es ein besonderes Anlie -
gen, solche gesellschaftlichen Ankerpunkte nach  haltig zu  
fördern, um den sozialen Zusammenhalt zu stabilisie  ren.
Der fürsorgliche Umgang mit der Umwelt und die zukunfts -
sichere Ausgestaltung des Sozialsystems gehören zu den 
wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. 
Besonders wichtig sind deswegen eine fortlaufende Sensibili -
sierung für diese Themen und die Förderung von Eigeninitiati -
ve. Als verantwortungsbewusster Partner für die Region zeigt 
die Sparkasse Darmstadt hier Gesicht.
Sie tut dies etwa mit der im Hause konzipierten Wanderausstel-
lung „Pflege und Vorsorge“. Diese veranschaulicht die regio -
nalen Auswirkungen des demographischen Wandels und zeigt 
beispielhaft, welche immensen Kosten auf eine Familie zukom -
men, wenn ein Mitglied zum Pflegefall wird. Und wie wichtig es 
deswegen ist, möglichen Versorgungslücken weitsichtig mit 
einer privaten Vorsorge vorzubeugen.
45

Sparkasse Darmstadt
Ludwig-Metzger-Preis
Sparen die finanzielle Ausgestaltung des Preises bestimmen. 
Mit dem Ludwig-Metzger-Preis würdigt die Sparkasse Darm -
stadt herausragendes Engagement von Vereinen, Institutionen 
und Organisationen mit gemeinnütziger Zielsetzung.
AUSGEZEi CHNETE  SOZiALE PROJEKTE
Die drei Hauptpreisträger 2012 zeigen, wie wichtig die Balance 
zwischen jenen sozialen Angeboten ist, die ganz bewusst eine 
sehr breite Zielgruppe ansprechen, und jenen, die sich etwas 
spitzer fokussieren. So konzentriert sich die Akademie 55plus 
auf ein Angebot für ältere Menschen, die sich aktiv engagieren 
möchten. In der gesamten Region hat sich die Akademie 55plus 
hierfür Renommee erworben. Im Frauen- und Familienzentrum 
SzenenWechsel betreuen junge Mütter gegenseitig ihre Kinder 
und konnten damit eine intelligente Lösung in Zeiten enger 
Kita-Kapazitäten etablieren. Die Sportgemeinschaft Arheilgen 
ist hingegen der größte Sportverein in der Region und macht 
sich verdient mit einem besonders abwechslungsreichen 
Bewegungsangebot für seine Mitglieder.
Insgesamt 18 Vereine wurden für ihr vorbildliches Engagement 
mit dem Ludwig-Metzger-Preis ausgezeichnet. Die drei Haupt -
preisträger erhielten jeweils eine Fördersumme in Höhe von 
10.000 Euro. Die Sparkasse Darmstadt engagierte sich bei 
ihnen auch über die finanzielle Unterstützung hinaus. So waren 
die Auszubildenden, die bei der Sparkasse ihr erstes Ausbil -
dungsjahr absolvieren, jeweils drei Tage vor Ort, um ehrenamt-
lich die Vereinsarbeit zu unterstützen. Dieses Engagement ist 
fester Bestandteil der Ausbildung.
Preis- und Anerkennungspreisträger 2012
PREiSTRäGER
• Akademie 55plus Darmstadt e. V.
• Frauen- und Familienzentrum SzenenWechsel e. V.
• Sportgemeinschaft Arheilgen e. V.
ANERKENNUNGS PREiSTRäGER
• Arbeitskreis ehemalige Synagoge Pfungstadt e. V.
• Bärenstark Kinderintensivpflege e. V.
• Blasorchester der TSG Wixhausen e. V.
• BUND-Ortsverband Seeheim-Jugenheim
• DLRG-Ortsgruppe Pfungstadt e. V.
• Freunde und Förderer Altenheim Emilstraße
• Ingenieure ohne Grenzen Darmstadt e. V.
• Initiative Domäne Oberfeld e. V.
• Interessengemeinschaft Eberstädter Vereine e. V.
•  Kinder- und Jugendumweltbildungsstätte  
NaturFreundeHaus Riedberg e. V.
• SiZuKi e. V.
• Spielekreis Darmstadt e. V.
• Tennis- und Eisclub Darmstadt e. V.
• TGS 1900 Ober-Ramstadt e. V. (Rollschuhlauf)
• Turngemeinde 1879 Traisa e. V.
Der seit 1999 verliehene Ludwig-Metzger-Preis ist mit 
einem Dotationsvolumen von 75.000 Euro einer der 
wichtigsten Bürgerschaftspreise in Südhessen. Ermög -
licht wird er durch die Kundinnen und Kunden der Spar -
kasse Darmstadt, die mit ihrer Teilnahme am PS-Los-  
Preis- und Anerkennungspreisträger 2012
Mehr dazu erfahren Sie auf 
unserer Website unter  
www.sparkasse-darmstadt.de 
46

Soziales Handeln 2012
Jubiläumsstiftung
In diesem Jahr wird die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darm -
stadt 30 Jahre alt. Die Stiftung initiiert und fördert Maßnahmen, 
mit denen die Sparkasse im Rahmen ihres öffentlichen Auf -
trags ihre soziale und gesellschaftliche Verantwortung für 
Darmstadt und die Region unterstreicht. Die Zwecke der Stif -
tung sind die Förderung von Bildung und Wissenschaft, Kunst 
und Kultur, Sport und Umwelt, Jugend- und Altenhilfe sowie 
des Gesundheitswesens in Darmstadt und dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg.
projeKte, die den m enschen wichti G sind
Die umfangreichen Fördermittel kommen insbesondere Pro -
jekten zugute, die der Allgemeinheit dienen und somit den 
Menschen in der Region besonders wichtig sind. Von der viel -
fältigen Unterstützung profitierten 2012 ganz unterschiedli -
che Einrichtungen und Initiativen, darunter der Förderverein 
Park Rosenhöhe für die Sanierung des Teehäuschens, der Ver -
ein Weiterleben zur Beratung von Migranten oder die 
Christo  phorus-Schule zur Einrichtung eines Medienraumes.
„stärKen fürs l eben“
Ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit ist das seit 2008 
ausgeschriebene Schulprojekt der Jubiläumsstiftung mit dem 
Titel „Stärken fürs Leben“. Mit dieser Initiative werden Maßnah -
men und Projekte unterstützt, die sich mit Prävention und Ver -
antwortungsbewusstsein in der Schule befassen.
2012 erhielten 62 Schulen aus Darmstadt und dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg für 84 Projekte eine Förderung in Höhe von 
insgesamt 171.200 Euro. Als Träger des Sonderpreises zum 
Thema „Mobbing“ wurde die Darmstädter Wilhelm-Leuschner-
Schule ausgezeichnet. 
dAuerh Afte u nterstützun G für die r eGion
Mit einem Stiftungskapital von insgesamt 10 Mio. Euro ist die 
Jubiläumsstiftung solide ausgestattet, so dass regionale Pro -
jekte und Initiativen langfristig und dauerhaft vom sozialen 
Engagement der Sparkasse Darmstadt profitieren.
 
Mehr dazu erfahren Sie auf 
unserer Website unter  
www.sparkasse-darmstadt.de 
Förderungen des Projektes „Stärken fürs Leben“ in EUR
100.000
50.000
EUR
150.000
2010
137.591
2011
153.082
2009
136.898
*  Stiftungsausschüttungen im Geschäftsjahr in TEUR
Kultur
275
soziales
96
umwelt / 
forschung / 
wissenschaft
18
sport
50
439*
171.200
2012
+ 18.118
47

Sparkasse Darmstadt
Rheinstraße 10 –12
64283 Darmstadt
T elefon: 06151 2816-0
T elefax: 06151 2816-109999
www.sparkasse-darmstadt.de
info@sparkasse-darmstadt.de

2013/0285

16080 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
29.08.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Rechtsamt – 
Stadtwirtschafts-
koordination 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0285 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Geschäftsbericht 2012 der Sparkasse Darmstadt 
 
Vorlage vom: 21.08.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat nimmt von dem Geschäftsbericht – mit Jahresabschluss und Lagebericht – der Stadt- 
und Kreis-Sparkasse Darmstadt (Sparkasse) für das Jahr 2012 Kenntnis. 
 
 
Anlagen: Geschäftsbericht 2012 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 21.08.2013  
 
Begründung: 
 
 
Das Geschäftsjahr 2012 lag über den Erwartungen der Sparkasse und verlief insgesamt 
sehr positiv. Der Euroraum rutschte zwar in die Rezession, die wirtschaftliche 
Entwicklung in Deutschland jedoch behauptete sich. Südhessen, Kernmarkt der 
Sparkasse, lag erneut über dem Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig profitierte das Institut 
vom Umfeld rückläufiger Zinsen bei volatilen, aber insgesamt positiven Finanzmärkten. 
Vor diesem Hintergrund erreichte das Kundengeschäft der Sparkasse neue historische 
Höchststände. Die Sparkasse konnte nicht nur erneut ihre Reserven stärken, sondern 
wies auch ein um rd. 3% über Vorjahr liegenden Jahresüberschuss und Bilanzgewinn 
i.H.v. 16 Mio. € aus. Davon erhält die Wissenschaftsstadt Darmstadt als einer der beiden 
Träger des Instituts gem. Hessisches Sparkassengesetz (HSpG) eine Ausschüttung von 
rund  
2,4 Mio. €.  
 
Besonders hervorzuheben ist die Ergebnisstabilität des Instituts, das dank regionaler 
Ausrichtung und seiner im Vergleich zu den großen Universal- und Spezialbanken 
risikoärmeren Geschäftsstruktur seit vielen Jahren beständige Überschüsse 
erwirtschaftet und damit entsprechende stabile Ausschüttungen an ihre Träger 
ermöglicht (Durchschnittliche Ausschüttung der letzten 10 Jahre an die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt: rd. 2,12 Mio. € pro Jahr). Auch für das laufende 
Geschäftsjahr 2013 und das kommende Geschäftsjahr 2014 hat die Sparkasse erneut 
einen gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzgewinn mit den entsprechenden 
Ausschüttungen für die Träger in Aussicht gestellt. 
 
Die Bilanzierung der Sparkasse erfolgte, wie auch schon in den Jahren zuvor, nach 
deutscher Rechnungslegung nach Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss zum 
31.12.2012 wurde von der Prüfungsstelle des Sparkassen und Giroverbandes Hessen-
Thüringen im Mai 2013 geprüft. Diese Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Im Einzelnen:
 
 
1. Geschäftsentwicklung  
 
Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 um rd. 5% auf rd. 
4.040,6 Mio. € bei einem berichteten Geschäftsvolumen (Bilanzsummen inkl. 
Eventualverbindlichkeiten) von rd. 4.123,6 Mio. € (+  5,2% gegenüber Vorjahr).  
 
Wie auch schon im Jahr zuvor wurde auch 2012 das substanzielle Wachstum im 
Kundengeschäft dazu genutzt Forderungen an bzw. Verbindlichkeiten gegenüber anderen 
Kreditinstituten abzubauen. Im Kreditgeschäft und Einlagengeschäft mit Kunden wurden 
neue historische Höchststände erreicht. 
 
 
 
 
a) Aktivseite

- 4 - 
Das berichtete Kreditvolumen (inkl. Treuhandkredite und unwiderrufliche Kreditzusagen) 
erreichte Ende 2012 rd. 2.665 Mio. € (+ rd. 7% gegenüber Vorjahr.). Davon entfallen 
über 90 % an „Forderungen an Kunden“, Ende 2012 rd. 2.414 Mio. €, die gegenüber dem 
Vorjahr um rund 9% gestiegen sind. Das Kreditgeschäft mit Privat- und Geschäftskunden 
zählt somit unverändert mit einem Anteil von über 60% an der Bilanzsumme zum 
Kerngeschäft der Sparkasse. Mehr als die Hälfte diese Kundenkredite sind durch 
Grundpfandrechte besicherte Hypothekardarlehen, weitere 8% entfallen auf Kredite an 
Kommunen. 
 
Die Position „Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere“, welche 
die Wertpapieranlagen der Sparkasse enthält,  erhöhte sich erstmals wieder leicht auf 
948,4 Mio. €. Hier fand eine Umschichtung zu Lasten von kurzfristigen Anlagen bei 
Kreditinstituten statt. Der Anteil an der Bilanzsumme betrug unverändert rd. 23%. 
 
Aktien und andere nichtfestverzinsliche Wertpapiere spielten bei der Sparkasse mit 
rd. 77 Mio. € (Vj.: 87 Mio. €) und einem Anteil von rd. 2% an der Bilanzsumme eine 
vergleichsweise untergeordnete Rolle. Wie auch alle anderen eigenen 
Wertpapieranlagen der Bank werden diese Papiere nach dem strengen 
Niederstwertprinzip bewertet, im Gegensatz zu den nach internationaler 
Rechnungslegung bilanzierenden Banken, welche zu Marktwerten berichten müssen. 
 
Auch Beteiligungen sowie Anteile an verbu ndenen Unternehmen haben mit einem 
Anteil von nur rd. 1% der Bilanzsumme (31.12.2012: rd. 44 Mio. €) keinen großen 
Stellenwert. Der erneute leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr liegt vor allem in 
einer Abschreibung begründet. 
 
b) Passivseite (Refinanzierung)
 
 
Dem gegenüber steht die Refinanzierung des Aktivgeschäfts, abgebildet auf der 
Passivseite der Bilanz. Die Sparkasse Darmstadt profitierte auch 2012 unverändert von 
ihrer passivlastigen Refinanzierungsstruktur: Wie auch in den Jahren zuvor überstiegen 
die Kundeneinlagen das auf der Aktivseite bilanzierte Kreditgeschäft mit Kunden deutlich. 
Ende 2012 erreichten die Kundeneinlagen inkl. verbriefter Verbindlichkeiten 3.283 Mio. € 
(rd. + 6% gegenüber Vorjahr.). Das sind rd. 81% der Bilanzsumme. Der Schwerpunkt der 
Geldanlagen lag nach wie vor im Bereich der kurzfristigen Sichteinlagen.  
 
Das bilanzielle Eigenkapital der Sparkasse Darmstadt besteht aus den 
Sicherheitsrücklagen zum Jahresende zuzüglich des jewe iligen Bilanzgewinns des Jahres. 
Die Sicherheitsrücklagen erhöhen sich nach Feststellung des Jahresabschlusses jeweils 
um den Bilanzgewinn abzüglich der Ausschüttung des Anteils am Bilanzgewinn, welcher 
den Trägern zusteht. Ende 2012 lag die Sicherheitsrücklage bei rd. 308 Mio. € (Vorjahr: 
296 Mio. €). Nach Feststellung des Jahresabschlusses sollte sie sich durch die genannte 
Zuführung um 12 Mio. € auf rd. 324 Mio. € erhöhen. Ein weiterer ergänzender 
Eigenmittelbestandteil ist der Fonds für allgemeine Bankrisiken (sog. „340g-Reserven“), 
welcher sich um rd. 19,5 Mio. € auf 34,6 Mio. € erhöhte (vgl. dazu auch unter Punkt 3c) 
 
 
 
2. Ertragslage  
 
Die Ertragslage der Sparkasse war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 sehr gut (vgl. im 
Folgenden Abb. 1). Das Ergebnis konnte bei gleichzeitiger Dotierung der offenen Reserven 
des „Fonds für allgemeine Bankrisiken“ erneut gesteigert werden. Der Jahresüberschuss  
stieg, wie auch im Vorjahr, um rd. 3% auf nunmehr 16 Mio. € an. Die Eigenkapitalrendite 
vor Steuern (Gewinn vor Steuern in Relation zur durchschnittlichen Sicherheitsrücklage 
ohne Bilanzgewinn) lag unverändert bei komfortablen 10,2%.

- 5 - 
  
Abb. 1: Gewinn- und Verlustrechnung der Sparkasse 2010-2012 (in Mio. €) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Daten: Sparkasse Darmstadt Geschäftsberichte 2011, 2012  
 
Zwar fiel der Anstieg der operativen Erträge mit rd. 2% geringer als im Vorjahr aus 
(2011: + rd. 10%). Dennoch stieg das Betriebsergebnis vor Bewertung um rd. 4% und 
damit stärker als im Vorjahr auf rd. 51 Mio. € (2011: 49,3 Mio €) an, da die 
Verwaltungsaufwendungen aufgrund des Wegfalls von im Vorjahr getätigten 
einmaligen Jubiläumsaufwendungen nur eine sehr geringfügige Steigerung aufwiesen. 
 
 
 
 
Die von der Bank berichtete Kostenquote (= operative Verwaltungsaufwendungen in % 
der operativen Erträge) stieg erneut leicht von 53,1% auf 53,9% an, lag aber immer 
noch sichtbar unter dem Durchschnitt der hessischen Sparkassen von über 60%. 
 
Wesentlicher Ertragsfaktor blieb mit einem Anteil von rund dreiviertel der Erträge der 
Zinsüberschuss. Er spiegelt maßgeblich den Erfolg aus dem Kreditgeschäft wieder. Trotz 
entsprechend rückläufiger Zinserträge aufgrund des allgemeinen Zinsumfeldes konnte der 
Zinsüberschuss im Geschäftsjahr 2012 um rd. 3% auf rd. 90 Mio. € gesteigert werden, da 
auch der Zinsaufwand deutlich zurückgeführt wurde. 
 
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich moderat um rd. 2% auf rd. 23,3 Mio. €. Er ist die 
zweitwichtigste Ertragsquelle der Bank und enthält vor allem die Provisionen aus dem 
Kreditgeschäft, dem Vermittlungsgeschäft (Baus paren, Immobilen, Versicherungen) - hier 
90
23
6
-68
51
-0,3
-20
31
0
-15
16
88
23
6
-68
49
-9 -10
30
0
-15
16
84
22
8
-65
49
-14
-5
30
-1
-14
15
-80
-60
-40
-20
0
20
40
60
80
100
Zins-
übersch.
Prov.-
übersch.
Saldo
Sonstiges
Verw.-
aufw.
Betr.erg.
v. Bew.
Bewert.
ergebn.
Zuf. 340g
Reser ven
Ergebnis
v. Steuern
AO
Ergebnis
Steuern Jahres-
übersch.
2012 2011
2010
2) 3) 4)
2012 2011 2010
5)
2011 20102011 2010
1)
 
Erläuterungen:  
 
1) Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und  Aufwendungen  
2)  Personalaufwand + andere Verwaltungsaufwendungen 
3) Zinsüberschuss + Provisionsüberschuss + Saldo  Sonstiges abzüglich Verwaltungsaufwendungen 
4)  Ab- und Zuschreibungen sowie Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmte  Wertpapiere, Beteiligungen   
 und Anteile an verbundenen Unternehmen, Zuführungen zu und Auflösungen von  Rückstellungen im    
 Kreditgeschäft 
5) Saldo der außerordentlichen Erträge- und Aufwendungen

- 6 - 
wurden die Vorjahreswerte zum Teil deutlich übertroffen - sowie dem Wertpapiergeschäft 
für Kunden. 
 
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich nur sehr geringfügig 
gegenüber dem Vorjahr um rd. 0,5% auf  68 Mio. €. Wesentlicher Kostenblock waren 
wie auch in den Jahren zuvor die Personalaufwendungen, die aufgrund gestiegener 
Löhne und Gehälter sowie Zuführungen zu Pensionsrückstellungen um rd. 5% auf rd. 
43 Mio. € angestiegen sind. Der Sachaufwand erhöhte sich um rd. 8% auf 18,5 Mio. €. 
Allerdings lagen die Abschreibungen leicht unter dem Vorjahr und die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen halbierten sich durch den Wegfall der oben beschriebenen 
Einmalaufwendungen gegenüber ihrem Vorjahreswert auf rd. 3 Mio. €.  
 
Der Saldo aus Zu-, Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmte 
Wertpapiere und Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sowie 
Zuführungen bzw. Auflösungen von Rückstellungen im Kreditgeschäft 
(Bewertungsergebnis) lag erneut  mit -0,3 Mio. € signifikant unter den Vorjahreswerten von  
rd. -9,2 Mio. €  im Jahr 2011 und rd. -14,4 Mio. € im Jahr 2010. Zu der Verbesserung des 
Bewertungsergebnisses hat vor allem der geringere Wertberichtigungsbedarf im 
Kreditgeschäft beigetragen.  
 
3. Risikolage  
 
a) Relevanz der Risikoarten
 
 
Die Risiken der Sparkasse kommen unverändert hauptsächlich aus dem  Kreditgeschäft 
mit Kunden. Dementsprechend sind Kreditausfälle (sog. Adressrisiken) die wesentliche 
Risikoquelle des Kreditinstituts. Weitere Risiken der Sparkasse, wenn auch in geringerem 
Maße, sind Marktpreisrisiken und operationelle Risiken.  
 
b) Risikomanagement  
 
Die Sparkasse Darmstadt begrenzt diese Risiken auf ein Maß, welches die Vermögens- 
und Ertragslage des Kreditinstituts nicht gefährdet. Dies erfolgt durch eine GuV-
orientierte Risikotragfähigkeitsbetrachtung: Auf Basis des Risikodeckungskapitals ist 
unter Berücksichtigung der Risikobereitschaft ein Gesamtlimitsystem installiert, welches 
den Risikofall abbildet. Dies wird monatlich überprüft. Das Risikodeckungskapital wird 
dabei nicht vollständig auf die einzelnen Limite verteilt (sog. „Puffer“). Zusätzlich werden 
quartalsweise Stresstests durchgeführt, die außergewöhnliche, aber plausible mögliche 
Risikoszenarien und ihre Auswirkungen auf die Sparkasse betrachten. Schließlich werden 
mindestens einmal jährlich zusätzliche „Inverse Stresstests“ simuliert, die Aufschluss 
darüber geben, welche Ereignisse die Überlebensfähigkeit der Sparkasse gefährden 
könnten.  
 
Das auf Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit war im Jahr 2011 
ausreichend und wurde zu keiner Zeit überschritten. Selbst bei Eintritt der darüber 
hinausgehenden Stresstests konnten die Risiken getragen werden. 
 
Die Sparkasse Darmstadt verfügt über eine Funktionstrennung zwischen 
Risikoüberwachung und –steuerung bis hin zur Vorstandebene. Diese ist auch im 
Vertretungsfall gewährleistet. Wesentliche Steuerungsentscheidungen werden vom 
Vorstand getroffen.  
 
Das Gesamtsystem des Risikomanagements, dokumentiert im sog. Risikohandbuch, ist in 
koordinierte Teilsysteme aufgeteilt. Dies gewährleistet   die vollständige Erfassung und 
Überwachung aller relevanten Risiken der Sparkasse Darmstadt.

- 7 - 
 
Das Risiko-Controlling ist Bestandteil des Risikomanagementprozesses. Es entwickelt und 
implementiert Planungs-, Kontroll- und Informationssysteme mit deren Hilfe ein 
zeitgerechtes Berichtssystem erstellt wird. Die  so ermittelten Risiken werden im Rahmen 
der Risikosteuerung aktiv beeinflusst:  Eintrittwahrscheinlichkeiten werden verringert und 
Risikoauswirkungen begrenzt. Hierzu zählt auch eine Simulation der einzelnen 
Risikoabwehrmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung.  
 
Die interne Revision prüft regelmäßig die Wirksamkeit der gesamten Risikosteuerung auf 
Basis der Anforderungen der sog. MaRisk (Mindestanforderungen an das 
Risikomanagement). 
 
c) Eigenmittel und Reserven
 
 
Die Sparkasse Darmstadt verfügt über umfangreiche Eigenmittel. Neben dem unter der 
Position Eigenkapital bilanzierten Sicherheitsrücklage (nach Feststellung des 
Jahresabschlusses 2012: rd. 324 Mio. €) zählt hierzu auch der Fonds für allgemeine 
Bankrisiken, welcher sich Ende 2012 sichtbar auf 34,6 Mio. € (Vj. 15,1 Mio. €) erhöhte. 
Des Weiteren verfügt die Sparkasse über umfangreiche stille (d.h. nicht bilanziell 
sichtbare), bereits bei Bildung versteuerte Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB sowie 
stille Bewertungsreserven in ihren Wertpapierbeständen.  
 
Die Solvabilitätsgesamtkennziffer (gem. Solvabilitätsverordnung) betrug zum 31.12.2012 
22,95%. Sie lag damit leicht über Vorjahr und überschritt den gesetzlich 
vorgeschriebenen Mindestwert von 8% erneut deutlich. 
 
d) Liquidität
 
 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war im Geschäftsjahr jederzeit 
gewährleistet. Der gemäß § 11 Gesetz über das Kreditwesen (KWG) aufgestellt 
Liquiditätsgrundsatz wurde ebenso wie die Mindestreservevorschriften im 
Berichtszeitraum stets eingehalten. 
 
 
 
 
 
 
 
4. Ausblick  
 
Im Geschäftsjahr 2013 rechnet die Sparkasse Darmstadt mit einem weiteren Wachstum 
des Kundengeschäfts sowohl bei Krediten, vor allem im Bereich private und gewerbliche 
Immobilienfinanzierungen, als auch bei den Einlagen – hier vor allem im Segment der 
Sichteinlagen (Einlagen ohne Laufzeit und Kündigungsfrist). Dies sollte zu einem 
moderaten Bilanzsummenwachstum führen. Unter der Annahme, dass die 
Niedrigzinsphase zwar anhält, die Marktzinsen jedoch nicht weiter zurückgehen, sondern 
über alle Laufzeitenbänder leicht steigen werden, rechnet die Sparkasse mit einem 
rückläufigen Zinsüberschuss für die Jahre 2013 und 2014. Bei gleichzeitig investitions- 
sowie tarifbedingt steigenden Verwaltungsaufwendungen im Jahr 2013 geht das 
Kreditinstitut davon aus, dass das Betriebsergebnis vor Bewertung in den Jahren 2013 
und 2014 unter den jeweiligen Vorjahreswerten liegen wird. Dennoch sollte die 
Kostenquote weiterhin die strategische Zielmarke von 60% nicht überschreiten. 
Gleichzeitig wird ein gegenüber dem Vorjahr unveränderter Bilanzgewinn von rd. 16 Mio. € 
mit den entsprechenden Ausschüttungen für die Träger in Aussicht gestellt. 
 
Darmstadt, den 21.08.2013

- 8 - 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

Beratungsverlauf (3)

TOP 3
TOP 24
TOP 361

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Details

Vorlagen-Nr.
2013/0285
Typ
Magistratsvorlage
Datum
21.08.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00