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2873/2017

Kooperatives Werkstattverfahren Hallen Kalk; Mitteilung der Verwaltung zum Ergebnis und Ausblick auf die weitere Planung

Mitteilung Ausschuss 29.09.2017

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Anlage 1

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Anlage 1

44845 Zeichen

Anlage 1
Hallen Kalk
Städtebauliches Werkstattverfahren 13. Mai bis 8. Juli 2017
Übersicht Ergebnisse

Team 1
BeL Sozietät für Architektur, Köln
Studio Vulkan, Zürich
Stadt- und Verkehrsplanungsbüro 
Kaulen, Aachen 
Prof. Dr. Guido Spars, Wuppertal
Allgemeine Empfehlung
Städtebauliches Werkstattverfahren Hallen Kalk – Ergebnis
Die Arbeit wird vom Begleitgremium als Grundlage zur weiteren Bearbeitung empfoh-
len.
Städtebauliches Konzept 
Das Konzept bietet eine robuste Grundstruktur mit eindeutiger Zuordnung in Bestands-
felder und Neubaufelder. Der Wert der bestehenden, teilweise unter Denkmalschutz ste-
henden Hallen ist erkannt. Es wird ein intaktes, ablesbares Ensemble erhalten. Die vor-
geschlagenen Neubauten setzen die lineare Struktur der Bestandshallen konsequent fort 
und schaffen auch auf der Parkseite eine neue Adresse für das Quartier. Die vorgeschla-
genen Hochpunkte werden begrüßt, sollten jedoch im Hinblick auf den vorherrschenden 
Maßstab der Bebauung im Stadtteil und die Proportionen der Hallen überprüft werden. 
Das zentrale Baufeld zwischen den Hallen 70/71 und den Hallen 75-77 wird als zu dicht 
und aufgrund seiner typologischen Vielfalt als zu heterogen empfunden. 
Nutzungskonzept 
Die klare Grundstruktur ermöglicht eine hohe Flexibilität für die spätere Nutzung der 
einzelnen Gebäude. Der große Stellenwert der kulturellen Nutzung im Gebiet wird 
begrüßt. Der Anteil an Wohnen ist ein wichtiges Element für die Nutzungsvielfalt und 
Belebung im Quartier. Dabei sollten unterschiedlichen Wohnformen und auch der beste-
hende Bedarf an gefördertem Wohnraum stärker berücksichtigt werden. Der Anteil an 
gewerblichen Flächen sollte zugunsten des Wohnens reduziert werden.
Schule 
Die Integration der Schule in die Bestandshallen wurde kontrovers diskutiert. Es sollte 
geprüft werden, ob auch andere Nutzungen in der Bestandshalle untergebracht werden 
können, um die Umnutzung dieses zentralen Gebäudes nicht alleine von der Schule 
abhängig  zu machen. Die grundsätzliche Umsetzbarkeit der Schule in dem Bestandsge-
bäude muss in der weiteren Entwicklung überprüft werden. Die vorgeschlagene Mehr-
fachnutzung der Aula als öffentliche Festhalle für den Stadtteil wird begrüßt. Die Lage 
der geplanten Turnhalle direkt am Park kann hingegen nicht überzeugen. Der durch das 
Entfernen des Daches vorgesehene Eingriff in die bauliche Struktur der Halle 71 wird 
kritisch gesehen, da er den Denkmalwert des Gebäudes in Frage stellt.
Das Gremium würdigte die hohe Qualität der Arbeiten und die unterschiedlichen He-
rangehensweisen. Der Wert der Hallen wurde erkannt, alle Teams haben diese zum 
Mittelpunkt des neuen Quartiers gemacht. Zudem wurde der Umgang mit dem vorge-
gebenen Grünzug, dessen Aufwertung zum Park sowie die detaillierte Freiraumplanung 
gelobt. Insgesamt wurde eine große Übereinstimmung zwischen den Beiträgen der Bür-
gerinnen und Bürger an den Teamständen und der Einschätzung des Begleitgremiums 
festgestellt.
Das Gremium empfahl abschließend, den Beitrag des Teams 1 BeL Sozietät für Architek-
tur, Köln mit Studio Vulkan, Zürich, Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen, Aachen, 
und Prof. Dr. Guido Spars, Wuppertal, als Grundlage für die zukünftige Entwicklung 
des Areals zu wählen. Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem die klare Ordnung 
zwischen Bestand und deren Umnutzung zu Neubauten sowie die städtebauliche Ent-
scheidung zu einem neuen länglichen Baufeld östlich der Neuerburgstraße als sinnvolle 
Ergänzung im Nebeneinander der großen Bestandshallen. 
Im Folgenden sind die Empfehlungen des Begleitgremiums zu den jeweiligen Arbeiten
sowohl aus der öffentlichen als auch aus der internen Sitzung zusammengefasst.
Empfehlungen des Begleitgremiums | Werkstatt 3 – 8. Juli 2017

Team 2
Trint + Kreuder d.n.a. architekten, 
Köln,
Lill + Sparla, Köln, 
Brenner Bernard Ingenieure, Köln 
CG-Gruppe, Berlin
Städtebauliches Werkstattverfahren Hallen Kalk – Ergebnis
Städtebauliches Konzept 
Die Arbeit schlägt vor, die Mitte einer Bestandshalle zu einem offenen Grünraum/Hal-
lenpark umzugestalten, von dem sich die angrenzenden Gebäude erschließen. Dieser 
Ansatz ist bemerkenswert und wird in den atmosphärischen Bildern gut dargestellt. Ge-
würdigt wird auch der Versuch, eine Marke in Verbindung mit der Nutzung der Halle zu 
entwickeln. An den Hallenfreiraum schließt sich beidseitig eine stringente, dichte Clu-
sterstruktur an. Diese wird insgesamt als zu dicht, zu stark überformt und unpassend für 
den Ort empfunden. Die vorgesehene Neubebauung wird teilweise in die Bestandshallen 
hineingeschoben oder überragt diese. Dadurch ist das Hallenensemble nicht mehr ables-
bar, Adressen sind schwer auffindbar.
Nutzungskonzept 
Die Gebäude, die an den offenen Grünraum/Hallenpark anschließen, sind ausschließlich 
als zweigeschossige Gewerbebauten geplant. Damit wird an diesem zentralen Raum eine 
Nutzung vorgeschlagen, die nur begrenzt zu einer Belebung beitragen kann. Zudem wird 
bezweifelt, dass der Hallenpark als Adresse für die Gewerbebetriebe funktionieren kann. 
Die Arbeit weist den vergleichsweise größten Anteil an Wohnraum auf, was grundsätz-
lich positiv gesehen wird. Die durchgehende Mischung von Wohnen und mehrgeschos-
sigem Gewerbe in einem Gebäude wird hingegen kritisch beurteilt, zum Beispiel hin-
sichtlich möglicher Nutzungskonflikte. Zudem wird angemerkt, dass die Flächengrößen 
des mehrgeschossigen Gewerbes den Bedarf deutlich übersteigen. Insgesamt zeichnet 
sich bereits auf dieser Bearbeitungsebene die Erforderlichkeit vieler Sonderlösungen ab. 
Die Halle 76 wird von Peter und Irene Ludwig Stiftung genutzt. Die Unterbringung einer 
Markthalle im Erdgeschoss dieses Gebäudes ist charmant und trägt zur Belebung des 
Ottmar-Pohl-Platzes bei. Die Umsetzbarkeit wird aufgrund der festgelegten Zuordnung 
an die Peter und Irene Ludwig Stiftung kritisch gesehen.
Schule 
Als Stärke wird gesehen, dass die Umsetzung der Schule an einem Standort am Rande 
des Gebietes vorgeschlagen wird. Dadurch kann die Realisierung der Schule unabhängig 
von der Entwicklung der Bestandsgebäude erfolgen.
Freiraumkonzept 
Der Hallenpark wird als interessanter Freiraumansatz gewürdigt. Der Endpunkt des 
Grünzugs im Übergang zur Dillenburger Straße kann jedoch nicht überzeugen. An-
gesichts der sehr dichten Bebauung wird bezweifelt, dass die zwischen den Gebäuden 
geplanten Freiräume die notwendige Qualität und Quantität aufweisen. Insbesondere 
die Höfe der Wohngebäude erscheinen sozial schwer kontrollierbar. Die Anbindung des 
Freiraumkonzept 
Die Konzeption der Freiräume wird gelobt, da diese eine Verzahnung mit der Umgebung 
ermöglichen und klar ablesbare Räume schaffen, die zur Adressbildung des gesamten 
Quartiers beitragen. Hervorgehoben wird, dass die nördlichen Stirnseiten der Hallen 
durch die Gestaltung des neuen Parks besonders gut zur Geltung kommen. Die Anbin-
dung des Ottmar-Pohl-Platzes als Entrée  in das neue Quartier ist über eine zusätzliche 
Wegeverbindung durch die Bestandshalle 75/76 und das Neubaufeld zu verbessern.
Verkehrskonzept 
Aussagen zum ruhenden Verkehr und den Anlieferungszonen müssen konkretisiert wer-
den. Lieferverkehre in direkter Nachbarschaft zur geplanten Schule sind zu vermeiden.
Umsetzungskonzept 
Das vorgeschlagene Genossenschaftsmodell  wird befürwortet, muss aber im Rahmen 
der  weiteren Planung hinsichtlich Vorgehensweise und Erfolgsaussichten konkretisiert 
werden.

Team 3
De Zwarte Hond, Groningen, Köln
Topotek 1, Berlin
Isaplan Ingenieur GmbH, 
Leverkusen
Beos AG, Köln
Städtebauliches Werkstattverfahren Hallen Kalk – ErgebnisStädtebauliches Konzept 
Die Arbeit stellt den sukzessiven Entwicklungsprozess in den Mittelpunkt. Zwischen-
nutzungen werden eingeplant und verortet. In mehreren Stufen ist die Umgestaltung 
des Areals nachvollziehbar dargestellt. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Ent-
wicklungsprozess wird von der Jury gewürdigt. Das städtebauliche Gesamtkonzept wirkt 
hingegen collagenhaft und mit zahlreichen Themen überfrachtet. Eine städtebauliche 
Klarheit wird vermisst. So ist durch die Stellung der Gebäude eine eindeutige Zuordnung 
in öffentliche und private Räume nicht möglich. 
Nutzungskonzept
Mit der Verstetigungshalle besteht die Möglichkeit zu testen, welche Nutzungen sich 
langfristig auf dem Areal durchsetzen können. Dies wird als besonderes Alleinstellungs-
merkmal der Arbeit hervorgehoben und als passendes Konzept für den Stadtteil bewer-
tet.
Schule
Die Schule wird als Anbau an die Bestandshalle 71 vorgeschlagen. Das Konzept der par-
tiellen „Einhausung“ der Halle wird aus der Sicht des Denkmalschutzes kritisch gesehen. 
Freiraumkonzept
Der vorgegebene Grünzug wird zu einem Park  mit Rundweg erweitert und setzt die vor-
handenen Gebäudestrukturen gut in Szene. Es gelingt, Enge und Weite spannungsvoll zu 
interpretieren. Die Anbindungen an die umliegenden Gebiete werden schlüssig fortge-
führt. Insgesamt wird der hohe Detaillierungsgrad in der Freiflächenplanung gelobt. Die 
Lage der vorgesehenen Plätze hingegen, wie zum Beispiel an der Dillenburger Straße, ist 
teilweise nicht nachvollziehbar.
Verkehrskonzept 
Das Team hat eine Auslastungsanalyse des bestehenden Parkhauses an der Dillenburger  
Straße außerhalb des Plangebiets erstellt. Da noch ausreichend freie Parkplätze vorhan-
den sind, wird vorgeschlagen, die Potenziale für das neue Quartier zu nutzen. Die Jury 
empfiehlt, diesen Ansatz auf Umsetzbarkeit zu prüfen.
Umsetzungskonzept 
Die Verstetigungshalle ermöglicht eine zeitnahe Zwischennutzung des Areals und leitet 
mit einfachen Maßnahmen den Beginn des Umgestaltungsprozesses sichtbar ein. Zu 
konkretisieren wären Aussagen zur Dauer der Testphase und Anforderungen an eine 
erfolgreiche Verstetigung einer Nutzung.
Ottmar-Pohl-Platzes an das Gebiet durch eine Teilöffnung der Halle 76 wird begrüßt. Im 
Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Markthalle wird eine angemessene Eingangssi-
tuation geschaffen.
Verkehrskonzept
Die Erschließung der gewerblichen Flächen über  
den Hallenpark erscheint problematisch. Aspekte der Anlieferung sind nicht hinreichend 
gelöst. Insgesamt ist die Erschließung zu konkretisieren, um deren Umsetzbarkeit nach-
zuweisen. Der Vorgaben zum ruhenden Verkehr sind umfassend berücksichtigt. Die 
erforderlichen Stellplätze sollen in einem neuen Parkhaus untergebracht werden, dessen 
Umsetzung am Beginn der Gebietsentwicklung stehen soll. 
Umsetzungskonzept 
Die vorgeschlagene Übertragung des Areals an einen einzigen Investor, der dann für die 
Gesamtentwicklung verantwortlich ist, verspricht eine gute Wirtschaftlichkeit.

Hallen Kalk
BeL Sozietät für Architektur, Köln
Studio Vulkan, Zürich
Prof. Dr. Ing. Dipl. Volkw. Guido Spars, Bergische Universität Wuppertal
Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen, Aachen
Südlich der Kalker Hauptstraße liegt ein Ort großer, leerer Räume im Halbschlaf. Das ehemalige Humboldtareal.
Die Hallen Kalk bestehen aus einer Vielzahl sehr großer, monumentaler, industrieller Räume die bislang bis auf zwei Ausnahmen nicht öff entlich 
zugänglich sind. Dies wird sich ändern: Die Hallen Kalk werden gemeinschaftliche und öff entliche Räume. Die fußläufi ge gemischte Stadt geht dann 
bis an die Dillenburger Straße. Um Gemeinschaftlichkeit und Urbanität herzustellen wenden wir unterschiedliche Strategien zur Durchmischung an. 
Die Strategien sind aus den Qualitäten der vorhandenen Räume der Hallen Kalk entwickelt ohne sie komplett zu überformen. Aus den bestehenden 
Nutzungen entsteht ein dichtes Gefüge aus synergetischen Programmen. 
Mischung in zwei Größen, groß und sehr groß
Bis 3.500 m2 Größe bekommen die Hallen Kalk eine eindeutige Nutzung. So entstehen Markthalle, Schulhalle, Festhalle, Atelierhal-le, Tanzhalle, 
Handwerkerhalle, Abenteuerhalle, Schauspielhalle, BMX-Park und Wohnhof. Im Nebeneinander dieser großen Einheiten entsteht ein Gefl echt 
vielfältiger Nutzungen, das die Stadträume rundum mit Leben erfüllt.
Ist die Fläche oder der Raum größer - bis  10.000 m2 - wird sie mehrdeutig genutzt. Unterschiedliche Nutzungen liegen dann über- und 
ineinander, zeitlich versetzt oder zeitgleich; ihre Berührung befruchtet das menschliche Miteinander. So wird die Halle 70 durch das Entfernen der 
Oberlichtverglasung zur großen Freiraumhalle. Hier mischen sich Schulhof, Sportfl ächen, Kindergarten, Pfl anz-stelle, Gewächshaus und Mensa 
/ Restaurant zu einem eindrucksvollen und vielschichten Raum. Die Einzigartigkeit dieses überdeck-ten doch der Witterung geöff neten Raumes 
fügt Kalk einen bedeutenden Ort der Identifi kation hinzu. Angesichts seiner schieren Größe und monumentalen Länge kann sich niemand der 
Erhabenheit des Raumes entziehen, seine Nutzungsoff enheit ist kulturübergreifend und konstitutiv für die Entwicklung des neuen Quartiers. 
Hallenschule und Freiraumhalle
Park und Freiraumhalle bilden das Zentrum des Hallenquartiers. Untrennbar durch ihren in der Freiraumhalle platzierten Schulhof verbunden wird 
die Kernschule passgenau in die Struktur der Halle 71 einfügt: unter deren Oberlicht entsteht ein hoher, längs-gerichteter Raum der die Klassenhäuser 
erschließt und zu einer wettergeschützten Schulstraße verbindet. 
Die Schule ist ein komplexes Gefüge charaktervoller Räumn. Viele dieser Räume dienen nicht nur exklusiv der Schule als Lernräume, sondern stehen 
auch anderen Programmen des Quartiers off en. Um dies zu ermöglichen besteht die Schule aus der abtrennbaren Kernschule mit den Klassenräumen 
in Halle 71; alle gemeinschaftlichen, speziellen, öff entlichen Räume der Schule sind so angeord-net, dass sie für die Öff entlichkeit zugänglich bleiben. 
Die Wege von Schülerinnen und Bewohnerinnen und Arbeitenden zu diesen Orten überlagern sich. Die Hallen Kalk werden zu einer Sammlung 
von Lernräumen. Die Schulmensa ist als Mittags- und Abendessensort für das Viertel entwickelt, der am Palmengarten die Freiraumhalle überblickt. 
Die Aula ist in die große Festhalle eingeschrieben, hier können auch Hochzeiten gefeiert werden, die Genossenschaft kann hier ihre Gründung 
beschliessen. Die T urnhalle liegt am Park, so dass sie nachmittags und abends von Vereinen und freien Sportgemeinschaften genutzt wird. 
Im Kostenvergleich eines Schulneubaus mit dem Einbau der Schule in die Hallen 71 und 70 ist der Einbau um 10% preiswerter und bietet 
herausragende architektonische Qualitäten.  
An der Außenseite der Halle 71 lagert sich die Handwerkerkrippe für kleine bis mittlere Werkstätten an, sie dient als Inkubator städtischer 
Produktion. 
Freiraum
Die vorhandenen und neu entstehenden großen Freiräume können in ihrer Robustheit viel vertragen und schaff en den in Kalk dringend benötigten 
Freiraum mit sehr unterschiedlichen Qualitäten. Die großen, räumlichen Qualitäten industrieller Hallen wird in städtisches Leben überführt, das in 
dieser Mischung in Köln einzigartig ist. 
Der größte neue Freiraum ist der Park, der als neuer städtischer, polyvalenter Raum Picknick, Ballspiel, T reff en, Spiel und Sonnen aufnimmt und vor 
dem Panorama des Hallenkonglomerates liegt. Die Höhe der Bepfl anzung mit Bäumen nimmt von Westen nach Osten zu, so bleibt der Blick auf die 
schöne Silhouette der Hallen Kalk erhalten.
Die weiteren dazu senkrecht verlaufenden kleineren Freiräume sind gemäß ihrer Größe eindeutig gewidmet, es gibt einen Aktivitäts-hof und einen 
Gartenhof. Hier diff erenziert sich der Grad der Öff entlichkeit in den Freiräumen. Während einige T eilräume sich selbstverständlich der Stadt öff nen, 
sind andere Räume in ihrer Ruhe erst zu entdecken.
Genossenschaft Hallen Kalk
Es ist eine einmalige Chance, dass die Grundstücke der Hallen Kalk in städtischem Besitz sind. 
Dies ermöglicht eine Entwicklung als kooperatives Modell, das über einen langen Zeitraum gedacht doch sofort beginnen kann und mit 
niederschwelligen Zwischennutzungen arbeitet. Die Umnutzungen sind einfach und niederschwellig: In großen T eilen müssen die Gebäude nur 
gesichert, Löcher im Dach gefl ickt oder Bereiche geöff net werden. Die Umbauten sind als Einbauten entwickelt, so dass dort gedämmte Räume 
entstehen, wo sie gebraucht werden, Gemeinschaftsfl ächen werden im regensicheren Hallenklima angeboten. Es entstehen Schulhalle, Festhalle, 
Atelierhalle, Tanzhalle und Handwerkerhalle, die das Programm der vorhandenen Abenteuerhalle und Schauspielhalle ergänzen. 
Initiiert wird die Entwicklung von der Gründung der Genossenschaft Hallen Kalk, die einen Großteil der Grundstücke von der Stadt erwirbt. Die 
weitere Entwicklung wird durch die Gründung der Hallenschule und die Renovierung der Kulturhallen und den Neubau der Werkstätten der Bühnen 
der Stadt Köln gefördert. 
Um den öff entlichen und gemeinschaftlichen Umbau der Hallen Kalk zu ermöglichen, werden einige herausragende Flächen als private 
Investitionsfl ächen entwickelt. Im Wechsel mit der größtenteils niedrigen Dichte der neu genutzten Hallen werden einzelne Parzellen hoher baulicher 
Dichte ausgewiesen, die für Investoren wirtschaftlich attraktiv der Stadt zur Querfi nanzierung anderer Bereiche des neues Quartiers dienen.
Bei den Neubauten gilt das gleiche Prinzip wie bei der Umnutzung der Hallen, die Einheiten sind in ökonomisch sinnvoller Größe dicht miteinander 
verbunden und erzeugen städtische Dichte. Dabei gilt die Regel, dass die einzelnen Gebäude einer Nutzergruppe dienen und ein Programm anbieten: 
So wird es einen Büroturm geben, einen T urm mit Miniappartements, einen mit großen Wohnungen, einen urbanen Produktionsturm und einen 
Maisonettenriegel. Die Mischung entsteht in den Stadträumen wie Hof Straße dazwischen. Hier wird es multiprogrammatisch und heterogen. Die 
Grundstücke sind mit einer Realteilung entwickelt, die T urnhalle auf einem städtischen Grundstück steht neben dem Apartmentturm eines privaten 
Investors und neben der genossen-schaftlichen Handwerkerhalle.
Konglomerat und Haus am Garten 
Das Gebiet wird neben der intensiven Bestandsaktivierung mit zwei Neubaufeldern entwickelt. Hier entstehen ungefähr 60.000 m2 Flächen zum 
Arbeiten und Wohnen. 
Im breiteren Baufeld zwischen Halle 70 und den Kulturhallen 75, 76 und 77 entsteht eine Mischung aus öff entlichen und privaten Gebäuden. 
Wichtigster Baustein sind die Werkstätten die Bühnen der Stadt Köln, die sich als vielfältiger Arbeits- und Ausbil-dungsbetrieb in das Quartier 
einfügen und es ergänzen. Die Organisation und das Raumprogramm sind der Machbarkeitsstudie Bocklemünd entliehen. Zusammen mit 
der Außenseite der Halle 71, der Handwerkerkrippe, entsteht im unteren T eil des Aktivitätshofes ein Produktionscluster, welches durch das 
Produktionshochhaus an der Dillenburger Straße ergänzt wird.  
Vor der Westseite der Schule mit Bibliothek und Foyer steht die öff entliche T urnhalle am Park, der Aktivitätshof ist hier dem Sport gewidmet. Ein 
öff entlicher Durchgang führt zur Neuerburgstraße, hier stehen gegenüber der denkmalgeschützten Fassaden der Kulturhallen zwei unterschiedliche 
Wohnhäuser: Ein Wohnturm mit großen Apartments und ein langer Bau mit durchge-steckten Maisonetten.
Das Haus am Park besteht aus zwei unterschiedlichen Gebäuden: einem Gewerbehaus zum Handwerkerhof und einem Wohnhaus den Wohnhäusern 
zugewandt. Beide leben vom Ausblick auf den BMX-Park. 
Quartiersmobilität
Das Mobilitätskonzept der Hallen Kalk ertüchtigt die gute öff entliche Verkehrsanbindung im Norden und das noch auszuschöpfen-de Potential 
der Dillenburger Straße. Die unterschiedlichen Anbindungen (ÖPNV , Fuß und Rad, MIV) werden den unterschiedli-chen Mobilitätssystemen 
zugeordnet, eine kreuzungsarme Verzahnung der beiden Bereiche ist das Ergebnis. Im nördlichen Bereich gibt es große Fußgängerströme zu 
Schulbeginn, die Hollweghstraße und die Wiersbergsstraße werden zu autofreien, verkehrsberuhig-ten baumbestandenen Schülerboulevards. 
Fahrräder müssen sich hier an die Höchstgeschwindigkeit von 5-7 Stundenkilometern halten. Im südlichen Bereich wird produziert und gearbeitet, 
die Einfahrten und der Industriehof sind als Sackgassen ausgebildet. Der multimodale Verkehr wird von einem Quartierslogistiker erledigt, der auch 
über eine große Lastenfahrradfl otte verfügt. 
Das Fahrrad durchquert beide Bereiche, wobei die Neuerburgstraße und die Wiersbergstraße zu Fahrradstraßen umgewidmet werden, die über 
den Parkhausweg, über den Bahnweg zum äußeren Grüngürtel verbinden. Die ca. 1.300 Fahrräder sind an zahlreichen Standorten zielnah zu den 
Nutzungen untergebracht. Der Verkehr ist in den Fahrradstraßen getrennt, die Fußgänger besitzen breite Gehwege, Autos dürfen die Fahrradstraße 
benutzen (Autos frei), die Geschwindigkeit beträgt 30 Stundenkilometer. 
Der Stellplatzschlüssel ist stark reduziert und entspricht aufgrund der zeitlich abgestimmten Parkraumbewirtschaftung des Quartiers nicht der Kölner 
Stellplatzsatzung, zwei große Tiefgaragen unter den Neubauten dienen 500 PKWs. Der Lehrerparkplatz der Kaiserin-Th eophanu-Schule, der sich in 
der Planung befi ndet, wird mit dem Bau des Parks durch eine Belegung der Tiefgarage in Baufeld 2 ersetzt. 
Kreuzungsarme Verzahnung MIV / Fuß, Rad, ÖPNVLeitbild
Ball + Spielwiese
Grill + Piknik
Aperoplatz am Park
Grill + Piknik
Sitznische
Cafe/Gastro
Vorplatz
Spielplatz unter Bäumen
Schulfreiraum am ParkDer Park
Industriehof
bmx
Kalkerplatz
Ottmar-Pohl Platz
Werkhof
Vorzone Neubau
3ÁDQ]VWHOOH
Gedenkgarten
1:2000
Freiraumkonzept Maßstab 1:2000
Pfl anzstelle
Schulhof in der Freiraumhalle
Ottmar-Pohl-Platz
Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte Bereiche ermöglichen schnelle und sichere Verbindungen
Palmengarten in der Freiraumhalle

Neubau 
Schule und Dreifachsporthalle
Neubau 
Microappartment
Neubau Büroturm
Umzug Pflanzstelle 
Neubau Wohnbau
Neubau Wohnen am Park
Verkauf 
Bürogrundstücke
Umbau 
HandwerkerhalleNeubau 
Kita
Erweiterung
Abenteuerhallen
Verkauf  Bürogrundstücke
Neubau 
Mensa
Neugestaltung 
Park
Verlegung 
Wochenmarkt
Öffnung 
Freilufthalle
Öffnung Veranstaltungshalle
Gründung Buvette
Öffnung Atelierräume
Umzug 
Visionen e.V .
Neubau Büroturm 
Dillenburgerstrasse
Pflanzstelle 
Visionen e.V .
Probebühnen 
Schauspiel Köln
Öffnung Ausstellungshalle
Museum Ludwig
Öffnung Tanzhalle
Verkauf Grundstück
Wohnen und Arbeiten 
Neubau Produktionshallen
 Bühnen Köln
Verkauf Grundstück
Arbeiten 
Neubau Bürogebäude
Genossenschaftlich 
Städtisch Privat
2029 - 2039
Vollendung des Quartiers
2025 - 2028
Verstärkung der Synergien
2021 - 2028
Bau der Genossenschaft
2018 - 2020
Gründung der Genossenschaft
Heute
Besitzverhältnis
Nutzungsstrukturkonzept Maßstab 1:2000
Park
Subkulturhof
Abenteuerhalle
Handwerkerhalle
II
Büro
IV
Büro
IIX
Wohnen
V / 64WEBMX
Pfl anz-
stelle
Vision e.V .
Festhalle
Kita
II
Schulhof
Freiraumhalle
Mikroappartements 
XII / 132WE
Palmengarten
Mensa
Sport
II
Werkstätten
Bühnen Köln
Wohnen
VII / 60WE
Wohnen
XII / 65WE
Büro
IIX
Ausstellungshalle
Museum Ludwig
Tanzhalle
Schauspiel 
KölnKulturplatz
Marktplatz
Festhalle
Schule
Park
Aktivitätshof
Schule
III
Bibliothek
Handwerker-
Krippe
Realisierungskonzept in Phansen
Synergetische Entwicklung
Investor A
Stadt Köln
Genossenschaft Hallen Kalk:
Stadtraum 54
BI Hallen Kalk
Integrationshaus
Pfl anzstelle
Vision e.V .
Anteilseignerin
Anteilseigner
...
Investor D
Investor B
Investor C
Genossenschaft Hallen Kalk + Stadt Köln + Investoren
Phasen Planen Umsetzen
Zeitraum Planungsgrundlage Akteure Bebauung Freiraum
1 2018 - 2020 öffentliche Fördergelder Gründung Genossenschaft Öffnung Freilufthalle Öffnung Veranstaltungshof
Stadt Köln Öffnung Veranstaltungssaal Ottmar-Pohl-Platz als Wochenmarkt
Gründung Öffnung Halle 77 für Tanzszene
der Genossenschaft Genossenschaft Vermietung Künstlerateliers
Vermietung Cafeteriafläche Vision
Genossenschaft Einrichten WC-Anlagen und Buvette
2 2021 - 2024 Verkauf Bürogrundstücke Genossenschaft Erweiterung Abenteuerhalle Neugestaltung Park
Dillenburgerstraße Genossenschaft Umbau Handwerkerhalle
Bau der Genossenschaft Stadt Köln Umbau Halle 75-77
Entwicklung Bebauungsplan Genossenschaft Neubau Kita
Genossenschaft Neubau Mensa
3 2025 - 2028 Verkauf Grundstücke Investoren Neubau 1 + 2 Umzug Pflanzstelle in neuen Garten
Neuerburgstraße Investoren Vermietung Raumfläche Intergrationsverein Eröffnung Aktivitätshof
Verstärkung der Synergien Stadt Köln Neubau Produktionshallen Bühnen Köln
Stadt Köln Neubau Schule + Dreifachsporthalle
Genossenschaft Neubau Miniappartment-T urm
4 2029 - 2039 Stadt Köln Neubau Schule + Dreifachsporthalle
Investoren Neubau 3 + 4
Vollendung des Quartiers

Entwurf Maßstab 1:500
Park
Subkulturhof
Abenteuerhalle
Handwerkerhalle
Büro
Büro
Wohnen
BMX
Pflanzstelle
Vision e.V .
Festhalle
Kita
Schulhof
Freiraumhalle
Mikroappartements 
Palmengarten
Mensa
Dreifachsporthalle
Werkstätten
Bühnen Köln
Integrations-
haus
Wohnen
Büro
Ausstellungshalle
Museum Ludwig
Tanzhalle
Schauspiel 
Köln
Kulturplatz
Aktivitätshof
Schule
Bibliothek
Handwerker-
Krippe
Anlieferung 
Werkstätten
Büro

Entwurf Maßstab 1:200

ZHUNVWDWWYHUIDKUHQKDOOHQNDONÂWULQWNUHXGHUGQDÂOLOO VSDUODÂFJJUXSSHÂEUHQQHUEHUQDUG
schnitt durch die konzeptrelevanten bereiche
m 1:250
Werkstattverfahren Hallen Kalk
Aus der Aufgabenstellung des Werkstattverfahrens und den ersten Anregungen der Bürger erwachsen vier zent-
rale Aufgaben:
- Belebung des Ottmar-Pohl-Platzes und der Hallen Kalk
- Entwicklung der Hallen 70/71 und ihres Umfelds zu einem sozial, kulturell und ökonomisch pulsierenden 
Quartier
- Optimale Integration der Gesamtschule
- Einbindung des vorgesehenen Grünzugs in ein engmaschiges Netz von Grünverbindungen
Belebung von Ottmar-Pohl-Platz und Hallen Kalk
Der großen Platzfläche mangelt es vordringlich an attraktiven Erdgeschoßnutzungen. Hier werden zunächst ein-
mal die Platzfassaden der Hallen 75 bis 77 mit solchen Nutzungen Pionierarbeit leisten müssen, die in der Lage 
sind, auch die zugehörige Platzfläche zu bespielen. 
Dies könnte im Bereich der Probebühne (Halle 75) ein Theater-/Foyercafé sein, das regelmäßig zu einer Foyer-
bühne z.B. für Poetry Slams und Solo-Performances umgebaut wird.
Um den Ottmar-Pohl-Platz an das neue Quartier der Hallen 70/71 optimal anzubinden, wird im Bereich der Hal-
le 76 erdgeschossig ein breiter Durchgang zur Neuerburgstraße geschaffen werden müssen. Wir schlagen vor, 
diesen Durchgang soweit wie möglich im Süden anzuordnen, um dem Foyer der neu geplanten Ausstellungshalle 
des Museums Ludwig den erforderlichen Raum zu bieten. Ergänzt man dieses Foyer um den Ausbau der beiden 
Obergeschosse, so steht der Sammlung Ludwig sogar mehr Fläche zur Verfügung als vereinbart.
Ein Museumscafe, zum Ottmar-Pohl-Platz orientiert, könnte weitere Impulse setzen, um den Platzbereich unter 
der historischen Kranbahn attraktiv zu bespielen.
Südlich des Durchgangs schlagen wir eine „Markthalle der Kulturen“ vor. Sie könnte in einer Mischung aus fest in-
stallierten und temporären Ständen kulinarische Produkte der zahlreichen Kulturen anbieten, die in Kalk sesshaft 
geworden sind. Ergänzt um Mittagstischangebote würde so ein Magnet entstehen, der nicht nur die unmittelbare 
Kalker Nachbarschaft versorgt, sondern womöglich weit darüber hinaus wirkt. 
Einen weiteren Durchgang könnte es im Süden der  Markthalle als Querung der Halle 77 geben, um der Markt-
halle auch dort einen attraktiven Eingang zu ermöglichen. Der südliche Abschluss der Halle 77 könnte durch 
Räumlichkeiten der Vision e.V. gebildet werden, ggfs. ergänzt durch stadtteil-bezogene Nutzungen wie eine Ge-
schichtswerkstatt oder ein Stadtteilradio.
Entwicklung der Hallen 70/71 und ihres Umfelds
Die Dächer der beiden riesigen Hallen sind das ideelle Kapital, auf das die Entwicklung des Quartiers zwischen 
Neuerburgstraße und Christian-Sünner-Straße fußen kann. Ihre Faszination beruht auf der „unermesslichen“ Wei-
te zwischen ihren 6 mächtigen Stützenreihen.
Unser Ziel ist es, diese „Weite“ nicht durch Teilungen zu zerkleinern, sondern sie für die Allgemeinheit uneinge-
schränkt zugänglich und so zum erlebbaren Zentrum des neuen Quartiers zu machen. 
Wir möchten die Mitte der Hallen zu einem Außenraum machen, zu einem Stadtraum, auf den sich die beiden 
Hälften des Quartiers beziehen. Zu diesem Zweck öffnen wir das mittlere schmale Hallendach, so dass ein grüner 
Korridor den Grünzug im Norden mit den Baumreihen entlang der Dillenburger Straße verbindet.
Nutzungsmix
Von dieser grünen Mitte aus entwickeln sich beiderseits dichte Quartiere. Mit ihren bewegten Höhen und ihrem 
engen Geflecht an Durchwegungen mögen sie an historische Industrieareale oder Innenstädte erinnern. Eine gro-
ße Dichte (GFZ ca. 2,5) und eine breit gefächerte Mischung sind die Basis für eine hohe städtische Intensität. 
Ein Großteil der gebauten Flächen (ca. 70%) ist gewerblich und sozio-kulturell gedacht. Wohnen, hauptsächlich 
in den oberen Geschossen, wird hier vordringlich als ergänzende, die Mischung abrundende Nutzung verstanden, 
die sich lediglich im Nordwesten im Anschluss an das Wohngebiet vermehrt auch im Erdgeschoss zeigt. Bei den 
gewerblichen Nutzungen denken wir im Wesentlichen an produktive Nutzungen aus den Bereichen Handwerk, 
Technologie, Medien, ggfs. auch spezialisierte Nahrungsmittelproduktion sowie an innovative Gewerbekonzepte 
wie z.B. Gründerzentren (in Quartier 70).
Auch die ca. 17.000 m²BGF für die Werkstätten der Bühnen der Stadt Köln können im Hallenquartier unterge-
bracht werden. Hierfür wäre der südliche Quartiersabschluss an der Dillenburger Straße mit seinem unmittelbaren 
Anschluss an das Kölner Hauptverkehrsnetz ideal. Errichtet als 5-geschossiger Gewerbebau könnte er zudem für 
die dahinterliegenden Wohnnutzungen als idealer Lärmschutz dienen. 
Abgerundet wird der Nutzungsmix durch sozio-kulturelle Nutzungen, die den östlichen Rand an der Christi-
an-Sünner-Straße mit Arturo-Theaterschule und Abenteuerhalle vielfältig ergänzen. In der „Roncalli-Halle“ (58) 
kann z.B. ein „Jump-House“ das Jugendprogramm der Abenteuerhalle gut ergänzen.
Branding
Der Schwerpunkt auf eigenständiger, lokaler Produktion in kleineren bis mittleren Einheiten könnte zu einem ei-
genständigen Branding des Quartiers führen, zu einer Marke wie KALK.MADE. Grafisch z.B. aus der Grundform 
des Quartiers zu einem Logo entwickelt, könnte sie zu einem effektiven Werbeträger werden.
KALK MADE

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verkehr
m 1:5000
zwischennutzungen
m 1:2500
nutzungen
m 1:2500
freiräume
m 1:2500
Mögliche Bausteine innovativer Wohn- und Arbeitswelten
Städtebauliche Entwicklungen wie im Rahmen der „Hallen Kalk“ sollten neben innovativen städtebaulichen Ansät-
zen an geeigneter Stelle auch innovative Gebäudekonfigurationen umsetzen.
So könnte z.B. das Gründerzentrum im Quartier 70 ein idealer Ort sein, verschiedene Konzepte wie Co-Working, 
Co-Living oder Loft-Wohnen zu erproben.
Im Quartier 71 bieten die Wohngebäude auf den höher gelegene Dachgarten-Landschaften reichlich Ansatz-
punkte für „kollektiv“ geprägte Wohnformen, in welchen kollektiv nutzbare Räume wie Gästeappartements, „Miet-
küchen“, Fitnessräume und Kleingärten das individuelle Wohnen ergänzen.
Gesamtschule am Technikhof
Das Grundstück zwischen Christian-Sünner-Straße und Technikhof ist ideal zur Unterbringung der gewünschten 
Gesamtschule. Die Nähe zum U-Bahnhof Kalk-Kapelle sowie die kulturellen und schulischen Nachbarschaften 
machen seine Standortqualitäten aus. 
Wird die Schule als Stadtbaustein gedacht, welcher die Ränder des Grundstücks baulich besetzt, so ist die 
Grundfläche von ca. 12.000 m² ausreichend zur Unterbringung eines maximal 4-geschossigen Schulbaus mit 
angebundener Dreifachsporthalle, so dass eine Realisierung im üblichen Kostenrahmen möglich ist. Positioniert 
man den Außensportplatz auf dem Dach der Turnhalle, so ist die verbleibende Grundstücksfläche mehr als aus-
kömmlich für den Flächenbedarf des Schulhofes. Um auch für das Quartier eine Bereicherung zu sein, stellen wir 
uns Teile der Schule als „24/7-Service“ vor, also „allzeit“ geöffnet auch für außerschulische Aktivitäten.
Integration vorhandener soziokultureller Nutzungen
Als neuer Standort für Vision e.V. nicht weit vom bisherigen könnte sich der südliche Rand von Halle 77 anbieten, 
zugänglich über den Durchgang Richtung Dillenburger Straße.
Die Pflanzstelle kann, etwas verkleinert, am bisherigen Standort verbleiben und z.B. zu einem „Nachbarschafts-
garten“ weiterentwickelt werden.
Für die Erweiterung des Integrationshauses schlagen wir die Nordwestecke von Quartier 71 vor, an der Nahtstelle 
von neuem Quartier, Parkeingang und Zugang zum Ottmar-Pohl-Platz.
Die BMX-Strecke möchten wir zu einer echten Trainingsbahn, zu einem „Pumptrack“ gegenüber der Abenteuer-
halle weiterentwickeln und so dem im B-Plan vorgesehenen Spielplatz einen Schwerpunkt für Jugendliche geben.
Der Erhalt und die Unterstützung der Arturo-Theaterschule könnte im Gebäude an der Dillenburger Straße zur 
Ansiedlung weiterer kulturell geprägter, privater Bildungseinrichtung führen.
Beruhigte Verkehre
Wir stellen uns das gesamte Quartier zwischen Kalker Hauptstraße und Dillenburger Straße verkehrsberuhigt vor, 
mit Straßenräumen, auf denen Fahrradfahrer Vorrang genießen (Fahrradstraße), wodurch  die motorisierten Ver-
kehre entschleunigt werden.
Die motorisierte Erschließung und Anlieferung des neuen Quartiers erfolgt im Wesentlichen von der Dillenburger 
Straße aus. Hier liegen die Laderampen der zentralen Erschließungsspange und der Werkstätten der Bühnen der 
Stadt Köln und von hier aus werden die beiden neuen Großgaragen angefahren, die Tiefgarage unter dem westli-
chen Quartier 71 (partiell auch für Sprinter geeignet) und der 4-geschossige Parkhaussockel vor dem Quartier 70. 
Dieses Parkhaus kann groß genug konzipiert werden, um auch die Stellplätze der Schule und des Technikhofes 
aufzunehmen.
Ein Großteil der Verkehre ist durch das engmaschige Wegenetz fußläufig oder mit dem Fahrrad möglich. Hierzu 
wird es hilfreich sein, die zentralen Bereiche der Hallen 70/71 auch zum Ankommen und zum Abstellen des Ra-
des zu nutzen, dem Fahrrad also sichtbar den prominentesten Raum zu bieten.
TG
P
SCHAU
-SPIEL
MUSEUM
LUDWIG
VISION
MARKTHALLE
DER KULTUREN
WERKSTÄTTENBÜHNEN DER STADT KÖLN
ARTURO
PFLANZSTELLE
PARKHAUS
KLETTERHALLE
SKATEHALLE
INDOORSPIELEN
JUMPHOUSE
SPIELEN
GRILLEN
PUMP
-
TRACK
AUSSEN
GASTRO
AUSSTELLUNG
SCHAU
-SPIEL
MUSEUM
LUDWIG
VISION
IN
-HAUS
MARKTHALLE
DER KULTUREN
WERKSTÄTTENBÜHNEN DER STADT KÖLN
ARTURO
KITA
PFLANZSTELLE
TURNHALLE
START- UP
KAFFEERÖSTEREI
GASTRO
PARKHAUS
TEXTILDRUCK
BÜRO
BRILLENMACHER
OLD
-
TIMER
SPIELZEUGBAU
NÄHEREI
MEDIEN
DESIGN
PRINT
HUT
-
MACHER
KLETTERHALLE
SKATEHALLE
INDOORSPIELEN
JUMPHOUSE
SPIELEN
GRILLEN
PUMP
-
TRACK
AUSSEN
GASTRO
ERHOLEN
TEC
SCHULE
Vernetzung
Das engmaschige Wegenetz der beiden Quartiere ist zunächst einmal an den Bedürfnissen der gewerblichen 
Nutzer ausgerichtet. So verläuft beiderseits des grünen Korridors die zentrale Erschließungsspange, in der 
sich alle Wege, die der Waren und der Menschen kreuzen. Erwartet z.B. ein Betrieb größere Warenmengen auf 
Sattelschleppern oder Mehrachszügen, oder möchte er sie selbst verladen, so stehen am Südende der Hallen 
an der Dillenburger Straße Laderampen zur Verfügung. Den internen Transport entlang der Hallen übernehmen 
dann Gabelstapler oder Hubwagen. Die Lieferung kleinerer Chargen kann auch konventionell durch die etwa 9 
m breiten Gassen erfolgen. 
Die Erschließungsspange unter den Hallendächern weitet sich immer wieder auf, gibt ausreichend Raum auch 
für Aktivitäten der angrenzenden Betriebe außerhalb ihrer Produktionsräume. So können hier Präsentationen 
und kleinere Messen stattfinden und kann auch bei mildem Wetter „outdoor“ produziert werden. Am Wochenen-
de sind hier Märkte und andere größere Events denkbar. Die Maschenweiten des angrenzenden Wegenetzes 
von 40 bis 60 m sind ideal auch für die fußläufige Erschließung des Quartiers. Entlang der Gassen bilden „Po-
cket-Parks“ kleine, grüne Oasen. In ihnen werden die Wohnungseingänge gebündelt, so dass sie sich zu idyl-
lischen Treffpunkten entwickeln. Da die gewerblich genutzten Geschosse immer wieder einen breiten Sockel 
bilden, kann dort oben eine Freiraumebene ausgebildet werden. Vernetzt auch über die Gassen hinweg kann 
hier, geschützt vor dem gewerblichen Trubel, ein Geflecht unterschiedlicher Spiel- und Erholungsräume für die 
Bewohner entstehen.

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lageplan
m 1:500
querschnitt

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phase 3 - 2030 baurechtphase 1 - 2020
kita schule als stadtbausteingemeinschaftliche höfe vernetzte dachlandschaft
phase 2 - 2025 natürliche bodentransforma-
tion
schwarzwasseraufberei-
tung
grauwasseraufbereitung
regenwassernutzung
substrat
phytosanierung (-extruktion, -degradation )
öffnung bodenplatte 
öffnung dach
bestand 71 70
Bepflanzung 
nutzung
privat geh und 
dahrrecht
geh und 
fahrrecht
öffentlich privat
belichtung
morgenabend
mittag
natürliche bewässerung
Freiraumkonzept
Ottmar-Pohl-Platz
Die beiden prägenden Elemente des Platzes, die Zierkirschen-Allee und die Kranbahn werden gestärkt, der auf-
gespannte Zwischenraum punktuell begrünt und mit den Hallen Kalk verzahnt.
Ausgehend von einer Komplettierung des Zierkirschen-Pakets nach Norden und ihrer Einbettung in eine wasser-
gebundene Decke möchten wir in diesem Platzelement mit einem Ausguck über dem Kronendach ein Spiel mit 
Dichte und Weite inszenieren.
Für den Norden des Ottmar-Pohl-Platzes schlagen wir vor, die Sieversstraße in diesem Bereich für den Durch-
gangsverkehr zu sperren, stattdessen die Platzfläche nach Norden auszuweiten und mit einer Baumreihe über 
die Neuerburgstraße hinweg an den Grünzug anzubinden.
Die historische Kranbahn ist der „Gegenspieler“ der Zierkirschen-Allee. Durch eingespannte Segel wird sie zu 
einer Gesamtskulptur, die den angrenzenden gastronomischen Nutzungen von Schauspiel und Museum Schutz 
bietet. 
Aus den Betonsockeln der Kranbahnfundamente entwickeln sich Sitzmöbel, Plattenstreifen und im Norden auch 
ein kleiner Kiosk. Sie verzahnen den Kranbahnraum mit der Platzfläche.
Ergänzend zu den vorhandenen Birken fließen weitere mehrstämmige Birken spielerisch in den Platz hinein.
Grünzug
Die Baumreihe, vom Ottmar-Pohl-Platz kommend, flankiert den Grünzug entlang des Schulgrundstücks im Nor-
den und leitet weiter Richtung Kapellenstraße zum Alten Kalker Friedhof. 
Er wird entsprechend der Bewohnerstruktur der alten und neuen Nachbarschaften mit nutzungsorientierten Frei-
räumen belegt. Dazu wird er, gerahmt von Freiflächen für Kinder und Jugendliche, in drei Bereichen entwickelt.
Er beginnt an der Neuerburgstraße mit einem stark baumbestandenen Kinderspiel- und Bouleplatz.
Die Mitte des Grünzugs ist geprägt von großen zentralen Rasen- und Wiesenflächen. Sie wird zu einem gemein-
schaftlichen Grünraum für Familien, Individuen, Massen sowie für die Nutzer und Besucher der Hallen; als Veran-
staltungsfläche, Picknick- oder Grillspot, „Tisch der Kulturen“. 
Der östliche Auftakt des Grünzugs knüpft an das Freizeitangebot der Abenteuer Hallen an und bildet ein Nut-
zungsmix aus Outdoor-Sportangeboten mit Pumptrack und Skateanlagen. Dieser ebenfalls  baumbestandene 
Bereich soll hauptsächlich die Jugendlichen im Stadtteil ansprechen. Vor dem Eingang zu den Abenteuerhallen 
könnte er einen Kiosk erhalten.
Um noch ergänzende Sportangebote anzubieten, sollte das Schulgelände und deren Freianlagen nachmittags der 
öffentlichen Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Ebenfalls sollte der Stadtgarten rückseitig geöffnet und mit 
den Hallen Kalk direkt vernetzt werden, um die vorhandene Grün- und Freiflächen einzubinden.
Hallenpark
An der engsten Stelle des Grünzugs öffnet sich die zentrale öffentliche Freiraumachse als Impulsgeber zwischen 
den Hallen 70 und 71, dem neuen urbanen Herzstück des Quartiers.
Hier verzahnen sich Spielangebote mit Grün- und Aufenthaltsflächen, verzahnt sich Draußen und Drinnen, privat 
und öffentlich, Arbeit und Erholung.
Im Süden ermöglichen die bodentief vergrößerten Fensteröffnungen der historischen Backsteinfassade einen di-
rekten Zugang von der Dillenburger Straße aus.
Quartier 70 und 71
Der Hallenpark mit seiner begleitenden Erschließungsspange verzahnt sich unmittelbar mit dem engmaschigen 
Wegenetz in Ost-West-Richtung zu den Denkmalhallen 75-77 und 58-60.
Pocket-Parks lockern diese klare Wegeführung immer wieder auf, bilden mit ihren baumbestandenen Höfen ge-
schützte Eingangsbereiche für die Wohnbebauung.
Die Übergänge zu der historischen Hallen erfahren durch platzartige Aufweitungen eine besondere Akzentuie-
rung, im Westen im Bereich der erhaltenen Pflanzstelle, die sich zu einem „Community Garden“ weiterentwickeln 
könnte, und im Osten als kleine baumbestandene Platzfläche am Übergang zur Schule.
Schule
Die Freiflächen der Schule gliedern sich in einen geschützten Schulhof, eine Sportfläche auf dem Turnhallendach 
und eine stark begrünten Schulplatz, der von den vorhandenen Pappeln geprägt wird. Auf diesem Schulplatz mit 
seinen integrierten Sportflächen (Laufbahn und Sprunggrube) ist eine öffentliche Nutzbarkeit wünschenswert.
Entwässerung
Das Niederschlagswasser der Straßenräume wird lokal in angrenzenden Vegetationsflächen über belebte Boden-
zonen versickert. Die begrünten Innenhöfe sind bei Starkregen schadlos überflutbar. Durch Dachbegrünung, wel-
che extensive auf den Wohntürmen und intensiv auf den Gewerbedächern geplant ist, wird der Regenwasser-Ab-
fluss reduziert und in Spitzenzeiten verzögert. 
Die Abwässer, die in den Neubauten entstehen, werden getrennt gesammelt. Das Grauwasser wird in einer zent-
ralen Aufbereitungsanlage gereinigt und den Gewerbeeinheiten als Brauchwasser wieder zugeführt. Die Biomas-
se des Schwarzwassers versorgt als Biogas die Gewerbeeinheiten mit Strom. Bei dem Prozess entstehende Ne-
benprodukte können als Düngemittel gewerblich vertrieben werden. 
GSPublisherEngine 0.0.100.100 GSPublisherEngine 0.0.100.100 GSPublisherEngine 0.0.100.100 GSPublisherEngine 0.0.100.100
§34 
BauGB
B-Plan
B-Plan
Zeithorizont  
Die rein gewerblichen Bauten entlang der Dillenburger Straße und die Sanierung sowie Neunutzung der Halle 58 
und 60 können unmittelbar nach §34BauGB beginnen. Ebenso kann die Integration der „Markthalle der Kulturen“ 
im Erdgeschoß der Halle 77 (und partiell 76) kurzfristig begonnen werden, sofern der Förderanteil des Landes 
zurückgezahlt werden kann.
Während dieser ersten Phase kann Halle 63, die „Orangerie“ temporär als Ausstellungshalle für Kunstprojekte 
Für die restlichen Bereiche, in denen auch Wohnungen und Gemeinschaftseinrichtungen vorgesehen sind (Quar-
tiere Hallen 70+71), ist ein Bebauungsplan unverzichtbar. Erfolgt ein Aufstellungsbeschluss noch in diesem Jahr, 
kann ca. 2020 mit Baurecht für diese Bereiche gerechnet werden.
Die Positionierung des Schulstandorts neben den Technikhof im Osten des Quartiers ist losgelöst von der Ent-
wicklung des Zentralen Bereichs um die Hallen 70/71, behindert die Entwicklung dieser Quartiere also nicht.

55
B55
L284
U
H
H
HH
2.400
30
Hallen Kalk   l ƐĂůŽŶůĂƌŦŬĂůŬů^ĂůĞ<ĂůŬůιΩϯ΍ϝΝϱέ
Hallen Kalk   l ƐĂůŽŶůĂƌŦŬĂůŬů^ĂůĞ<ĂůŬůιΩϯ΍ϝΝϱέůɗɯɨɢɡɜɟɫɬɶ  'H=ZDUWH+RQGO72337(.O%HRV$*O,6$3/$1 
Grünzug mit Blick auf Schule und Verstetigungsgebäude
JugendhofOttmar-Pohl Platz Gewerbehof Schule
Konzept  <ĂǀƌĂŵŦŽŶĐĞƩŽϡϑϩϭϡʶ̶̶̨̛̦̖̪́  
Verkehrskonzept 1:2.500
Nutzungskonzept 1:2.500

Öffentliche Plätze
Gewerbe/Ankunftsplätze
Grünzug
Semiprivater Hof
Außenraum soziale Infrastruktur
Hallen Kalk   l ƐĂůŽŶůĂƌŦŬĂůŬů^ĂůĞ<ĂůŬůιΩϯ΍ϝΝϱέůɗɯɨɢɡɜɟɫɬɶ  'H=ZDUWH+RQGO72337(.O%HRV$*O,6$3/$1 
Freiraumtypologien Nutzungen Konzept NeubauGewerbetypologien Mobilität & Bewegung Hochpunkte
Entwicklung  'ĞůŝƔƟƌŵĞ^ǀŝůƵƉƉŽ΍ϝΕϥϡϱΓˀ̛̛̯̖̌̏̚  
Phase 4 
Bestand
Phase 3
Phase 2Phase 1
Phase Final

Hallen Kalk   l ƐĂůŽŶůĂƌŦŬĂůŬů^ĂůĞ<ĂůŬůιΩϯ΍ϝΝϱέůɗɯɨɢɡɜɟɫɬɶ  'H=ZDUWH+RQGO72337(.O%HRV$*O,6$3/$1 Umsetzung hLJŐƵůĂŵĂƩƵĂnjŝŽŶĞΕϥϑϱΫʽ̛̭̱̺̖̭̯̣̖̦̖̏  
Lageplan 1:500

Hallen Kalk   l ƐĂůŽŶůĂƌŦŬĂůŬů^ĂůĞ<ĂůŬůιΩϯ΍ϝΝϱέůɗɯɨɢɡɜɟɫɬɶ  'H=ZDUWH+RQGO72337(.O%HRV$*O,6$3/$1 Wirtschaftlichkeit ŬŽŶŽŵŝŬĞƚŬŝŶůŝŬĸĐŝĞŶnjĂĞĐŽŶŽŵŝĐĂϝϙϑ΍˯Γ΍ϝ΍ϕΕι΍ΩϱΓ ˑ̸̡̨̨̨̛̦̥̦̭̯̽  
Detailaufsicht und Schnitt - Museum Ludwig, Kita / Wohnen, Verstetigungsgebäude M 1:200
Detailaufsicht und Schnitt - Museum Ludwig, Kita / Wohnen, Verstetigungsgebäude M 1:200

Mitteilung Ausschuss

5588 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
613 Wend Az 
Vorlagen-Nummer 29.09.2017 
 2873/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 19.10.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 09.11.2017 
 
Kooperatives Werkstattverfahren Hallen Kalk 
hier: Mitteilung der Verwaltung zum Ergebnis und Ausblick auf die weitere Planung 
Der Stadtentwicklungsausschuss hat am 30.03.2017 die Durchführung eines interdisziplinären, dialo-
gischen Werkstattverfahrens zur Erstellung einer Nutzungsanalyse, eines Entwicklungskonzeptes 
sowie eines Vermarktungs-konzeptes für das Areal zwischen der Kalker Hauptstraße und der Dillen-
burger Straße im Stadtteil Kalk beschlossen. 
 
Drei interdisziplinäre Planungsteams bestehend aus Fachplanerinnen und Fachplanern aus den Be-
reichen Verkehrsplanung, Freiraumplanung und Projektentwicklung unter der Leitung von Städtebau-
erinnen und Städtebauern, erarbeiteten innerhalb der Monate Mai bis Juli 2017 unter Einbezug der 
Stadtgesellschaft je ein Nutzungskonzept. 
 
Die Teams setzten sich folgendermaßen zusammen: 
 
Team 1: 
BeL Sozietät für Architektur BDA, Köln  
mit  
- Studio Vulkan, Zürich (Landschaftsarchitektur) 
- Prof. Dr. Guido Spars, Bergische Universität Wuppertal (Projektentwicklung) 
- Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen, Aachen (Verkehrsplanung) 
 
Team 2: 
Trint + Kreuder d.n.a. Architekten, Köln  
mit  
- Lill + Sparla, Köln (Landschaftsarchitektur) 
- CG-Gruppe, Berlin (Projektentwicklung) 
- Brenner Bernard Ingenieure, Köln (Verkehrsplanung) 
 
Team 3: 
De Zwarte Hond Architecture & Urbanism, Groningen/Köln  
mit  
- Topotek 1, Berlin (Landschaftsarchitektur) 
- Beos AG, Köln (Projektentwicklung) 
- Isaplan Ingenieur GmbH, Leverkusen (Verkehrsplanung) 
 
Zur fachlichen und sachlichen Unterstützung der Teams während der Bearbeitung bildeten Vertrete-
rinnen und Vertreter der Politik gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den jeweiligen Fachbe-
reichen ein Beratungs- und Begleitgremium.

2 
 
 
Rückblick 
 
Nachdem innerhalb der Werkstatt I Auftakt am 13.05.2017 die Aufgabenstellung vorgestellt und das 
Plangebiet über Rundgänge erkundet wurde, brachten interessierte Bürgerinnen und Bürger erste 
Nutzungsideen und Anregungen ein. Das Begleitgremium formulierte ebenfalls Vorgaben an die drei 
Teams. Diese entwickelten innerhalb eines Monats je ein erstes Nutzungskonzept, welches am 
09.06.2017 zur Werkstatt I Halbzeit vorgestellt wurde. Die Öffentlichkeit erhielt die Möglichkeit zur 
Beteiligung und das Begleitgremium bezog Stellung zu den vorgeschlagenen Nutzungsvorschlägen. 
In Folge eines Monats zur Überarbeitung der Konzepte, wurden die Nutzungsperspektiven im Werk-
statt I Finale vorgestellt; ein letztes Mal konnten Anregungen eingebracht werden. Zum Abschluss 
der Veranstaltung gab das Beratungs- und Begleitgremium eine Empfehlung zur Weiterbearbeitung. 
Das Team 1 konnte das Gremium besonders durch eine klare städtebauliche Struktur in Form eines 
länglichen neuen Baufeldes östlich der Neuerburgstraße überzeugen. Die Vorgabe, eine weiterfüh-
rende Schule in dem Areal unterzubringen, wurde durch den Vorschlag, die großen Hallen an der 
Dillenburger Straße als Schulbereich zu entwickeln, erfüllt. 
 
Die Teams 2 und 3 zeigten an anderer Stelle ihre Stärken. Während das Team 2 den Fokus auf die 
Anbindung des Ottmar-Pohl Platzes legte und auch durch die Position eines neuen Schulbaus an der 
Dillenburger Straße, Ecke Christian-Sünner-Straße überzeugte, konnte Team 3 besonders im Bereich 
der Realisierungsstrategie durch die Idee eines Testfeldes, welches sich im Prozess verstetigt sowie 
durch städtebauliche Detaillösungen punkten. 
 
Nächste Schritte 
 
Nachdem mit dem Konzept des Teams 1 eine grobe Nutzungsperspektive vorliegt, werden die ein-
zelnen Nutzungsbausteine geprüft und gegebenenfalls angepasst. Insbesondere die Wirtschaftlichkeit 
der Umsetzung einer Schule innerhalb der Bestandsgebäude im Gegensatz zu einer Ausführung als 
Neubau, soll als nächster Schritt im Rahmen einer konkretisierenden Machbarkeitsstudie nachgewie-
sen werden. Das Erzbistum Köln befasst sich aktuell als Schulträger mit einem neuen Schulkonzept 
unter dem Projekttitel „Bildungscampus für Alle“. Ziel ist es mit einem umfassenden Förderkonzept 
und besonderen pädagogischen Ansätzen benachteiligte Schülerinnen und Schüler erreichen. Die 
Initiative des Bistums wird von der Verwaltung sehr begrüßt. Der Betrachtungsraum des Werkstattver-
fahrens könnte nach Einschätzung der Verwaltung ein geeigneter Standort sein. Auf Grundlage der 
Ergebnisse der vertiefenden Machbarkeitsstudie, kann entschieden werden, ob hier der städtebauli-
che Ansatz des Teams 1 weiterzuverfolgen ist. Anschließend wird das Gesamtkonzept vertieft wer-
den mit einem besonderen Fokus auf die neuen Baufelder. Ziele sind die Definition eines finalen Nut-
zungskonzeptes und deren städtebauliche Einbindung. 
 
Es erfolgt eine Prüfung der planungsrechtlichen Rahmenbedingungen (inwieweit ist zur Umsetzung 
die Schaffung von Planungsrecht erforderlich) und die Rahmenbedingungen, Möglichkeiten der 
Grundstücksvergabe werden erörtert. Im Anschluss daran ist die Vergabe disponibler Grundstücke 
vorgesehen. Derzeit wird von einer Präsentation des Konzeptes, der Konkretisierung der planungs-
rechtlichen Rahmenbedingungen und der Vergabeart in den politischen Gremien innerhalb der ersten 
Hälfte des Jahres 2018 ausgegangen.  
 
Für alle Maßnahmen werden geschätzte Kosten in Höhe von 92.000€ veranschlagt. 
 
Anlage 
Konzepte Team 1–3 
 
Gez. BG Blome i.V für BG Höing

Beratungsverlauf (2)

19.10.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.6 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.11.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (12)

  • Neuerburgstraße
  • Dillenburger Straße
  • Schulstraße
  • Hollweghstraße
  • Wiersbergstraße
  • Christian-Sünner-Straße
  • Sieversstraße
  • Kalker Hauptstraße
  • Ottmar-Pohl-Platz
  • Kapellenstraße
  • Am Rande
  • Markt

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Details

Aktenzeichen
2873/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.09.2017
Erstellt
14.09.2017 15:18