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AN/0501/2017

Umgestaltung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer Straße in Köln-Ostheim

Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat 22.03.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 23.03.2017

Änderungsantrag_SPD_CDU_Grüne_LINKE_AN-0501-2017

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Änderungsantrag_SPD_CDU_Grüne_LINKE_AN-0501-2017

4865 Zeichen

Herrn 
Bezirksbürgermeister 
Marco Pagano 
 
Frau 
Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Bezirksvertretung Kalk 
Kalker Hauptstr. 247-273 
51103 Köln-Kalk 
 
Markus Klein 
Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion 
E-Mail: markus_klein@koeln.de 
 
Jürgen Schuiszill 
Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion 
E-Mail: CDU-BV8@stadt-koeln.de 
 
HP Fischer 
Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. 
E-Mail: Linke-BV8@stadt-koeln.de 
 
Daniel Bauer-Dahm 
Fraktionsvorsitzender der Fraktion B 90/Die Grünen 
E-Mail: daniel.bauer.dahm@gmail.com 
 
 
 Eingang beim Bezirksbürgermeister: 22.03.2017 
 AN/0501/2017 
 
Änderungsantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
 
 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 23.03.2017, zu TOP 7.1 
-Tischvorlage- 
 
Umgestaltung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer 
Straße in Köln-Ostheim 
Gemeinsamer Änderungs-/Ersetzungsantrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion, 
der Fraktion DIE LINKE. und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 22.03.2017 
 
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
der Antrag der SPD-Fraktion vom 23.11.2016 (AN/1977/2016) wird durch diesen An-
trag ersetzt: 
 
Die Bezirksvertretung beschließt: 
 
1. Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die Verwaltung, ein Konzept zur Umge-
staltung der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße/Ostheimer Straße 
in Köln-Ostheim zu entwickeln und der Bezirksvertretung Kalk zur Beschluss-
fassung vorzulegen.

2 
 
 
 
2. Dabei sind verschiedene Varianten von Tieferlegungen der Fahrbahnen oder 
des gesamten Kreuzungsbereichs bis hin zur Tiefer- oder Höherlegung der 
Straßenbahn zu berücksichtigen. 
 
3. Ebenso ist darzustellen welche Entlastungen im Kreuzungsbereich, auch in 
Verbindung einer Taktverdichtung oder längerer Straßenbahnen, durch eine 
neue, oder aber auch ganz ohne BÜSTRA mit Anbindung an den Verkehrs-
rechner der Stadt entstehen.  
 
4. In der Konzeption sind die jeweiligen Kosten und Realisierungszeitpläne für 
die verschiedenen Varianten darzustellen. 
 
5. Es ist ebenfalls dazulegen, welche Vorteile im Bereich des Emissionsschutzes 
durch die diversen Umgestaltungsmöglichkeiten erreicht werden können. 
 
6. Für die Konzeption und spätere Realisierung sind Finanzmittel der verschie-
denen politischen Ebenen (EU, Bund, Land NRW) zu akquirieren. 
 
7. Der Verkehrs- und Stadtentwicklungsausschuss mögen sich ebenfalls mit die-
sem Beschluss befassen. 
 
Begründung: 
 
Die Kreuzung Frankfurter Straße/Ecke Rösrather Straße bzw. Ostheimer Straße ist 
bereits seit vielen Jahren einer - wenn nicht der - neuralgische Verkehrsknotenpunkt 
im Kölner Osten. So gehören Staus, insbesondere im Berufsverkehr, zur Tagesord-
nung. Das liegt zum einen an der parallel laufenden Straßenbahntrasse der Linie 9, 
welche in den Stoßzeiten ebenfalls überlastet ist. Vor allem aber daran, dass die 
Rösrather Straße eine der entscheidenden Ost-West-Verbindung im Kölner Osten 
ist. 
Seit Jahren gibt es Überlegungen, Veränderungen an diesem Verkehrsknotenpunkt 
vorzunehmen, um eine Verbesserung vorzunehmen. Die früheren Ideen führten zu 
der Erkenntnis, dass kleinere Lösungen die problematische Verkehrslage in Gänze 
nicht optimieren oder gar verschlechtern. 
Es ist klar: Die Konfliktlinie zwischen der Rösrather Straße, der Frankfurter Straße 
und dem ÖPNV muss neu geregelt werden, um die Herausforderung mit weiterhin 
steigenden Verkehren und der Belastungen im Stadtteil zu meistern. Dies wird ehr-
licherweise ohne eine Tieferlegung von Fahrbahnen nicht erreicht werden können. 
Aus diesem Grund braucht es ein ganzheitliches Konzept und einen belastbaren und 
ausreichenden Zeitplan, um ein für alle Verkehrsteilnehmer erfolgreiches Ergebnis 
realisieren zu können. Ebenfalls ist es wichtig, für die Umsetzung dieser umfangrei-
chen Bauplanung finanzielle Förderung aus den unterschiedlichen politischen Ebe-
nen zu akquirieren. 
Eine Umgestaltung der Kreuzung bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, einen 
wichtigen Akzent zur Stadtentwicklung in Ostheim zu schaffen, indem beispielsweise 
über tiefergelegten Fahrbahnen eine neue Platzfläche geschaffen wird. Darüber hin-
aus bietet die Vermeidung von Kreuzungsverkehr die Chance, eine grundlegende 
Taktverdichtung der Linie 9 zu ermöglichen, die bisher nicht möglich ist. 
Alle Fraktionen sind sich bewusst, dass dies ein langfristiges Projekt ist. Dennoch ist 
es wichtig, schon heute wichtige Weichen zu stellen, um die Herausforderungen der 
Zukunft erfolgreichen zu begegnen.

3 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Markus Klein 
  
Markus Klein   Jürgen Schuiszill 
SPD-Fraktionsvorsitzender   Fraktionsvorsitzender 
   der CDU-Fraktion 
 
 
 
 
 
 
HP Fischer   Daniel Bauer-Dahm 
Fraktionsvorsitzender   Fraktionsvorsitzender 
der Fraktion DIE LINKE.   der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Beratungsverlauf (1)

23.03.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/0501/2017
Typ
Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat
Datum
22.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27