AN/1389/2025
Kenntnisse über Regelungen in einer neu eingerichteten Fahrradstraße und die Akzeptanz derselben verbessern - Düsseldorfer Straße in Köln-Mülheim
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Antrag 2 Kenntnisse über eine Fahrradstraße und Akzeptanz derselben verbessern- alle Beteiligten einbinden am Beispiel der Düsseldorfer Straße in
3539 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Vincent Morawietz
Herr Oberbürgermeister
Thorsten Burmester
Die Linke Fraktion
in der BV Köln- Mülheim
Bezirksrathaus Köln-Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 24.11.202
Antrag gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Kenntnisse über Regelungen in einer neu eingerichteten Fahrradstraße und die
Akzeptanz derselben verbessern - Düsseldorfer Straße in Köln-Mülheim
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
sehr geehrte Herr Oberbürgermeister,
die Fraktion Die Linke bittet Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung
der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Köln- Mülheim zu setzen.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Köln-Mülheim beauftragt die Verwaltung im Rahmen der
Umwandlung der Düsseldorfer Straße in eine Fahrradstraße zusätzliche Schilder
(siehe Anhang) aufzustellen, die vier wesentliche Regeln beschreiben, die in einer
Fahrradstraße gelten. Des Weiteren soll die Verwaltung zielführende Maßnahmen
prüfen und umsetzen, die ermöglichen, dass Kenntnisse über die geltenden
Regelungen und deren Akzeptanz verbessert, werden. Ein Austausch darüber soll
beim nächsten Treffen des „Runden Tisches Radverkehr“ erfolgen.
Begründung:
Seit dem 10.November 2025 richtet die Stadt Köln in der Düsseldorfer Straße
zwischen Mülheimer Freiheit und Heinrich-Gilsbach-Straße eine Fahrradstraße ein.
Die Düsseldorfer Straße liegt auf der überregional beschlossenen "RadPendlerRoute
1" zwischen Leverkusen und Köln und hat damit für die Entwicklung des
Radverkehrs eine große Bedeutung. Sie soll Radfahrer*innen ein gutes sowie
sicheres Vorankommen ermöglichen. Die Düsseldorfer Straße stellt in dem
beschriebene Abschnitt eine Alternative zum Rheinuferweg dar, der aufgrund der
teilweise engen Streckenführung und des hohen Aufkommens an Radfahrer*innen
und Fußgänger*innen komplikationsbelastet ist.
Auch Fußgänger*innen erhoffen sich durch die Umwandlung eine Verbesserung ihrer
eigenen Situation. Immer wieder gab es Beschwerden über Fahrradfahrende auf den
Bürgersteigen, die die Fahrbahn der Düsseldorfer Straße mieden, da parkende Autos
diese verengten.
Eine in der Bezirksvertretung beschlossene Öffentlichkeitsbeteiligung zur Einrichtung
der Fahrradstraße , die im Herbst 2023 durchgeführt wurde, wertete 806
Rückmeldungen von Anwohner*innen, Pendler*innen, Autofahrenden,
Fahrradfahrenden, Fußgänger*innen usw. aus.
Die Sichtweisen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen zur Einrichtung einer
Fahrradstraße sind unterschiedlich.
Nicht alles was die Verwaltung für die Umgestaltung der Düsseldorfer Straße
angedacht hat, wird sofort umgesetzt. Die Grundregeln innerhalb einer Fahrradstraße
sollten aber eingehalten werden. Dafür ist es notwendig, dass sie bekannt sind.
Des Weiteren kann es hilfreich sein, wenn die Akzeptanz und das Miteinander im
Verkehrsgeschehen mit flankierenden und durchaus kreativen Maßnahmen
unterstützt werden.
https://www.stadt-koeln.de/artikel/70828/index.html#ziel_0_108
Mit freundlichen Grüßen
Beate Hane-Knoll Leonie Hoh
Fraktionsvorsitzende stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Die Linke Die Linke
Hasan Celebi
Geschäftsführer
Die Linke
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1389/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 25.11.2025
- Erstellt
- 25.11.2025 10:06