AN/1044/2026
Tempo 30 Goethestraße zwischen Bahnhof Lövenich und Aachener Straße
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Antrag von der SPD-Fraktion
2800 Zeichen
SPD Bezirksfraktion 3 Aachener Straße 220 50931 Köln Herr Bezirksbürgermeister Roland Schüler Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester Aachener Straße 220 50931 Köln Telefon 0221-22193305 Köln, den 15. Juni 2026 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Antrag der SPD-Fraktion auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung zu setzen: Die Bezirksvertretung Lindenthal beauftragt die Verwaltung zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen auf der Goethestraße zwischen dem Bahnhof Lövenich und der Aachener Straße durchgängig Tempo 30 angeordnet werden kann. Die Prüfung soll insbesondere folgende Punkte beinhalten: 1. Streckengebundene Geschwindigkeitsreduzierung versus Ausweitung der Tempo-30- Zone aus den Nebenstraßen 2. Vorhandensein von schützenswerten Einrichtungen 3. Umstellen der Goethestraße von einer Vorfahrtregelung auf eine rechts-vor-links- Regelung, analog zur Bahnstraße 4. Radverkehrsaufkommen 5. Querungsmöglichkeiten für Fußgänger durch Zebrastreifen Begründung: Die Goethestraße ist eine stark frequentierte Verbindungsachse zwischen Lövenich und Weiden und zugleich Zuhause für viele Anwohnerinnen und Anwohner. Aus der Bürgerschaft wird wiederholt der Wunsch nach mehr Verkehrssicherheit und einer Beruhigung des Verkehrs geäußert, insbesondere im Hinblick auf Fußgängerinnen und Fußgänger sowie den Radverkehr. Die derzeitige Situation mit abschnittsweiser Tempo-30-Regelung führt zu häufigem Beschleunigen und Abbremsen, trägt somit weder zur Verkehrssicherheit noch zu einem gleichmäßigen Verkehrsfluss bei und wird den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort nicht gerecht. Ein durchgängiges Tempo-30 würde insbesondere in der Hauptverkehrszeit die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit nicht reduzieren, in der Nebenverkehrszeit jedoch durch weniger Geschwindigkeitswechsel die Verständlichkeit der Beschilderung, die Regelkonformität des Verhaltens und die Situation für die Anwohnerinnen und Anwohner verbessern. Vor diesem Hintergrund soll die Verwaltung prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, eine durchgängig angemessene Geschwindigkeitsregelung zu erreichen. Ferner soll sie prüfen, ob zwei Zebrastreifen in Höhe des Marktes und in Höhe des Kindergartens die Überquerung der Straße für Fußgänger sicherer machen. Dabei ist sowohl zu berücksichtigen, welche rechtlichen Voraussetzungen – etwa durch schützenswerte Einrichtungen oder das Radverkehrsaufkommen – gegeben sind, als auch, ob durch Anpassungen bei der Verkehrsführung, wie der Vorfahrtsregelung, zusätzliche rechtliche Spielräume entstehen. Ziel ist es, eine tragfähige Lösung zu entwickeln, die die Sicherheit und Lebensqualität auf der Goethestraße erhöht. gez. Friedhelm Hilgers gez. Barbara Albat Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Goethestraße
- Aachener Straße 220
- Bahnstraße 4
- Straße 22
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1044/2026
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 16.06.2026
- Erstellt
- 16.06.2026 11:34