2806/2024
Tag des offenen Denkmals 2024
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/4518 Vorlagen-Nummer 16.09.2024 2806/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2024 Tag des offenen Denkmals 2024 Unter dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ fanden zum Tag des of- fenen Denkmals in diesem Jahr an etwa 160 Orten über 600 Veranstaltungen statt. Alle Besuche der Veranstaltungen waren für die Teilnehmenden kostenfrei, so will es die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Diese Stiftung koordiniert das bundesweite Programm, das immer am 2. Sonntag im September stattfindet. Köln bietet jedes Jahr ein eigenes Programm an, das in dieses bundesweite Pro- gramm eingebettet ist. Sowohl das Angebot als auch die Teilnahmezahlen wachsen beständig, trotz wiederkehrender Terminüberschneidungen mit bspw. dem Triathlon, dem FC-Familienfest, Jeck im Sunnesching und anderen Straßenfesten, die traditio- nell am 1. Wochenende im September stattfinden. Dennoch wurden in diesem Jahr etwa 24.000 Besuche gezählt – bei all der Konkurrenz in Köln an diesem Wochen- ende ein großartiges Ergebnis. Es lag um 20% höher als im Vorjahr, was der Verän- derung der Kommunikationsmaßnahmen zu verdanken ist. Hervorzuheben sind in diesem Jahr die hohen Besucher*innen zahlen in Rathaus und Spanischem Bau (ca. 1.500 Personen), im Funkhaus des WDR (ca. 1.000 Personen), im Fritz-Encke-Park (ca. 1.000 Per sonen), im Kronleuchtersaal (650 Personen und ca. 700 Interessierte, denen abgesagt werden musste), im ehemaligen Deutz-Kalker Bad (ca. 350 Personen), im Ubiermonument (ca. 240 Personen), in der Synagoge (100 Personen sowie 300 Interessierte, denen zu anderen Terminen Führungen angeboten wurden) und bei vielen anderen, teils privaten, geöffneten Denkmälern (mit jeweils +/- 200 Personen) und Rundgängen mit bis zu 150 Personen. Viele Denkmaleigentümer*innen und beruflich im Denkmalschutz Arbeitende, vor al- lem aber zahlreiche ehrenamtlich in Denkmalschutz und Denkmalpflege Tätige boten ein buntes Programm, das viele identitätsstiftende Denkmäler bespielte. Ohne deren Beteiligung wäre das Ereignis, das in Köln wegen des großen Zuspruchs schon vor einigen Jahren auf zwei Tage ausgeweitet wurde, nicht realisierbar. Am Vorabend der Veranstaltungen, am 6. September, waren daher Veranstalter, Führende, Mitarbei- tende in der Vorbereitung, Sponsoren und Spender sowie Kulturschaffende der Stadt zu einer vom Kölnischen Stadtmuseum im LVR-Landeshaus ausgerichteten Auftakt- veranstaltung eingeladen. Bei dieser als Dankesgeste angelegten Veranstaltungen betonten die Redner – Herr Dr. Elster (Bürgermeister Stadt Köln), Herr Dr. Hamann 2 (Direktor Kölnisches Stadtmuseum) und Herr Dr. Werner (Stadtkonservator) – die Be- deutung von Denkmalpflege und Denkmalschutz für das Stadtbild und für das Ver- ständnis der Stadtgeschichte und verwiesen auf die Bedeutung von Denkmälern als wahrhafte Zeitzeugen der Geschichte. Der enge Zusammenhang zwischen dem bau- kulturellen Erbe und den Museumsbeständen manifestiert sich sichtbar im Veranstal- tungsportfolio. In diesem Jahr wurde das Kölner Programm erstmals unter der Federführung des Köl- nischen Stadtmuseums und in Zusammenarbeit mit dem Stadtkonservator erstellt, der bis 2022 alleine für die Veröffentlichung verantwortlich war. Diese neue Kooperation erweist sich nicht nur bei Konzeption, Organisation und Durchführung als erfolgreich: Die Sachkosten in Höhe von ca. 40.000 Euro konnten fast vollständig durch Spenden und Sponsoring gedeckt werden. Damit war auch die Wiederaufnahme eines umfang- reichen gedruckten Programms möglich, das nach zweijähriger Abstinenz wieder auf- gelegt wurde und im Corporate Design des Museums erschien, was auf sehr positives Echo bei den Gästen stieß. Ergänzt wurden die Informationsmaterialien durch einen umfangreichen Webauftritt. Gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2806/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 16.09.2024
- Erstellt
- 10.09.2024 08:30