1771/2026
Kölner Sportjahr 2026 – Rückblick 2. Quartal
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
9220 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IV/52/522 Vorlagen-Nummer 18.06.2026 1771/2026 Mitteilung nicht öffentlicher Teil Gremium Datum Sportausschuss 25.06.2026 Kölner Sportjahr 2026 – Rückblick 2. Quartal Das Kölner Sportjahr 2026 bot im 2. Quartal zahlreiche Veranstaltungen aus dem Spitzen- und Breitensport im gesamten Stadtgebiet – von internationalen Wettkämpfen auf dem Fühlin- ger See über Traditionsklassiker im Radsport bis hin zu inklusiven Begegnungsfesten und Nachwuchswettbewerben. Colonia Cup Kanu-Polo und Kölner Junioren-Regatta am Fühlinger See Am 9. und 10. Mai wurde der Fühlinger See zum Austragungsort des Internationalen Colonia Cup im Kanu-Polo. Rund 30 Teams aus dem In- und Ausland traten auf der Regattabahn im Kölner Norden gegeneinander an. Der Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. fungierte als Veranstalter, der VfW Kanu-Polo e.V. als Ausrichter. Mit rund 300 Teilnehmenden in den Spielklassen U12, U14, U16, U21 sowie Damen- und Herren-Teams wurde auf vier Spielfel- dern ein erfolgreiches Turnier umgesetzt. Zwei Wochen später, am 23. und 24. Mai, fand am selben Austragungsort die Kölner Junio- ren-Regatta statt – mit rund 950 Sportler*innen und 143 Rennen an zwei Tagen das bisher größte Teilnehmerfeld in der Geschichte dieser Regatta am Fühlinger See. Rund um Köln Deutschlands ältestes Eintagesrennen verzeichnete bei seiner 108. Ausgabe am 17. Mai ei- nen neuen Teilnehmerrekord: 8.675 Starter*innen gingen bei den Jedermann-Rennen durch die Domstadt und das Bergische Land an den Start – mehr als je zuvor. Seit 2023 hat sich die Teilnehmer*innenzahl damit nahezu verdoppelt. Das Rennen war bereits Anfang des Jahres vollständig ausgebucht. Neben den Jedermann-Strecken (Velodom 30, 60 und 120 km) starte- ten auch 60 Kinder bei der Pänz Tour sowie 171 Jugendliche bei der KSK Schülertour. Das hochklassige Elite-Rennen wurde von Teams der UCI WorldTour, UCI ProTeams und UCI Continental Teams bestritten. Insgesamt 1.200 Ehrenamtliche ermöglichten die reibungslose Durchführung der Veranstaltung. Fußball-Events Am 23. Mai fand im Sportpark Höhenberg das Bitburger-Pokalfinale des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) zwischen S.C. Fortuna Köln und Viktoria Köln statt. Das ausverkaufte Finale lockte über 8.200 Fans ins Stadion – ein neuer Zuschauer*innenrekord für dieses Endspiel. Das Spiel endete im Elfmeterschießen mit einem Sieg für Viktoria Köln, die sich damit für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/2027 qualifizierte. Das Endspiel wurde als Teil des bun- desweiten Finaltags der Amateure live in der ARD übertragen. 2 Am 30. Mai brachte der Kick2gether Euro Cup 50 Teams aus sechs Nationen zusammen: Rund 800 Sportler*innen mit und ohne Behinderung spielten gemeinsam Fußball – unabhän- gig von Herkunft, Alter oder Handicap und unter dem Motto „Erlebnis statt Ergebnis“. Ebenfalls am 30. Mai wurde im Sportpark Höhenberg erstmals das DFB-Pokalfinale der B-Ju- niorinnen ausgetragen, bei dem sich der VfB Stuttgart mit 1:0 gegen den FC Carl Zeiss Jena durchsetzte. Das Finale wurde als besonderes Ereignis im Kölner Nachwuchsfußball ange- kündigt und live auf YouTube übertragen. Der Standort Köln bekam damit ein weiteres hoch- karätiges Fußballereignis, das den Frauen- und Mädchenfußball in der Stadt sichtbar macht. Die Premiere in Höhenberg unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung des Juniorinnen- Pokals als Bühne für talentierte junge Spielerinnen. Mit dem Endspiel in Köln setzt der Wett- bewerb ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit und Professionalisierung im Mädchenfußball. Ein weiteres besonderes Fußballevent war die 32. Auflage des Come-Together-Cup - Euro- pas größtes Freizeit-Fußballturnier für Weltoffenheit und Inklusion - am 4. Juni auf den Stadi- onvorwiesen. Über 1.000 Menschen unterschiedlicher Herkunft, Nationalität, sexueller Orien- tierung und körperlicher Beeinträchtigung nahmen an dem Fest der Vielfalt teil. Insgesamt 96 Teams traten in Männer-, Frauen- sowie einem Mixed- und Inklusionsturnier an. Leidenschaft, Respekt, Fairplay und Gemeinschaft standen dabei im Mittelpunkt. Oberbürgermeister Torsten Burmester führte um 16.30 Uhr den Anstoß beim „Promi-Spaßkick“ aus, an dem unter anderem Kölns Sportbotschafterin Sonja Fuss, die ehemalige Fußball-Nationalspielerin Inka Grings, der ehemalige Paralympics-Athlet Mathias Mester und Dart-Profi Florian Hempel mit- wirkten. Trotz schwieriger Wetterverhältnisse wurde ein erfolgreiches, weltoffenes Fußballfest gefeiert. Kölner KinderSportFest Am 30. Mai fand das 16. Kölner KinderSportFest (KKSF) auf dem Gelände der Deutschen Sporthochschule und im Sportpark Müngersdorf statt. Über 6.000 Kinder im Alter von vier bis elf Jahren nahmen mit ihren Familien an mehr als 40 kostenfreien Mitmachangeboten lokaler Vereine und Verbände teil. Viele Angebote waren inklusiv gestaltet, sodass Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam aktiv werden konnten. Beim Sportlichen Wettkampf Kölner Kin- der zeigten mehr als 800 Kinder ihren vollen Einsatz. Zahlreiche Vertreter*innen aus Politik und Stadtgesellschaft überreichten persönlich die Preise, darunter Bürgermeisterin Derya Ka- radag und Sportdezernent Robert Voigtsberger. IWWF European Pro Tour am Fühlinger See Der Fühlinger See wurde vom 4. bis 7. Juni erneut Schauplatz der IWWF European Pro Tour. Bereits seit 2016 treffen sich die Stars der internationalen Wakeboard-Szene in Köln. Nach offenen Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag präsentierten die Wakeboarder*innen aus ganz Europa am Samstag beim eigentlichen Wettbewerb ihre Sprünge und Tricks. Mit bis zu 40 Stundenkilometern schnellten die Athlet*innen über das Wasser und zeigten außerge- wöhnliche Stunts in der Luft. Sportdezernent Robert Voigtsberger nahm am Samstag die Sie- gerehrung vor. Am Sonntag folgte ein „Fun-Wettbewerb“ ohne Bewertungen. Die Wettkämpfe fanden im Rahmen des zeitgleich stattfindenden „Eat Play Love“-Lifestyle-Festivals statt. 37. Deutsche Meisterschaften im Rollstuhltennis Die 37. Deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis zogen vom 5. bis 7. Juni Deutschlands Top-Athlet*innen auf die barrierefreie Tennisanlage des TC Weiden in Köln-Weiden. Veran- stalter waren der Deutsche Tennis Bund (DTB) und die Gold-Kraemer-Stiftung, Ausrichter der Tennisverband Mittelrhein (TVM). In vier Konkurrenzen – Männer, Damen, Quad und Junioren im Einzel und Doppel – traten Sportler*innen von aufstrebenden Nachwuchstalenten bis hin zu etablierten Nationalmannschaftsspieler*innen mit renommierten Weltranglistenpositionen an. Zeitgleich fanden auf der Anlage die Verbandsmeisterschaften der Damen und Herren des Tennisverband Mittelrhein statt. Insgesamt wurden über 600 Spieler*innen und Tennisfans an 3 dem Wochenende begrüßt. Oberbürgermeister Torsten Burmester nahm nach den Finalspie- len am Sonntag gemeinsam mit Vertreter*innen des DTB und der Gold-Kraemer-Stiftung die Siegerehrung vor. Drachenbootfestival und Sporttag der Inklusion am Fühlinger See Die Drachenbootfestival-Veranstaltungen wurden deutschlandweit vom Veranstalter abgesagt. Das für den 11. bis 14.06. am Fühlinger See geplante Drachenbootfestival mit dem Sporttag der Inklusion fand daher nicht statt. EHF FINAL4 in der LANXESS arena Am Wochenende des 13. und 14. Juni rückte Köln erneut in den Mittelpunkt des internationa- len Handballs. Die vier besten Vereinsmannschaften Europas trafen beim EHF FINAL4 in der LANXESS arena aufeinander: Im ersten Halbfinale am Samstag standen sich die Füchse Ber- lin und der SC Magdeburg gegenüber, die damit das Finale von 2025 wiederholten. Das zweite Halbfinale bestritten der FC Barcelona und Aalborg Handbold, das Team des deut- schen Nationalspielers Juri Knorr. Am Sonntag folgte das Spiel um Platz drei und das große Endspiel. Der FC Barcelona geht daraus als Sieger hervor. Das EHF FINAL4 ist seit 2010 in Köln beheimatet und zählt als internationale Spitzenveran- staltung der höchsten Kategorie zu den Höhepunkten des Kölner Sportjahres. Das Handballwochenende wurde bereits am Freitag, 12. Juni, mit der offiziellen Eröffnungs- party in der Fan Zone vor der Arena eingeläutet. Oberbürgermeister Torsten Burmester und EHF-Präsident Michael Wiederer eröffneten das Programm auf der Bühne. Erstmals berei- cherte in diesem Jahr zudem ein offizieller „Fan Trail“ das Rahmenprogramm: Die Erlebnis- route verband die LANXESS arena mit markanten Orten der Kölner Innenstadt – darunter der Kölner Dom, die Hohenzollernbrücke, der Ottoplatz und das Hyatt Hotel – und lud Handball- fans aus ganz Europa ein, die Domstadt auf besondere Weise zu erkunden. Begleitend wurde auf der Anlage des TV 1893 Köln-Flittard ein Nachhaltigkeitsprojekt in Form eines Beach- handballturniers für B-Jugend-Teams vom Handballverband Nordrhein e.V. in Zusammenar- beit mit der Stadt Köln und dem Sportland NRW umgesetzt. Das zweite Quartal 2026 bestätigt einmal mehr Kölns Rolle als vielseitige Sportstadt: Mit Re- kordteilnehmer*innenzahlen, inklusiven Begegnungen und hochkarätigen Nachwuchswettbe- werben leistete die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Breiten- und Spitzensport gleichermaßen Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (2)
- Hohenzollernbrücke
- Ottoplatz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 1771/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 25.06.2026
- Erstellt
- 12.06.2026 11:17