3365/2024
Förderung Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln 2025-2026
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Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle IX/15/15/1 Vorlagen-Nummer 3365/2024 Freigabedatum 06.12.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Förderung Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln 2025-2026 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Die Förderung des zivilgesellschaftlichen Bündnisses Kommunale Nachhaltigkeit Köln wird nach der Förderphase 2023/2024 auch für die Jahre 2025/2026 mit neuer inhaltlicher Fokus- sierung weitergeführt. Dafür werden jeweils ein Projekt des KölnAgenda e.V. und ein Projekt Allerweltshaus Köln e.V. mit insgesamt 70.000 Euro im Haushaltsjahr 2025 und mit insgesamt 70.000 Euro im Haushaltsjahr 2026 gefördert. Die Förderung steht unter dem Vorbehalt des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2025/2026. Finanzausschuss 09.12.2024 Rat 12.12.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 140.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Der Rat der Stadt Köln hat am 28.09.2017 die Resolution zur „Agenda Nachhaltige Entwick- lung in Kommunen“ beschlossen. Damit hat sich die Stadt Köln die internationalen Entwick- lungsziele der 2030-Agenda (SDGs) für nachhaltige Entwicklung als Leitlinien für das kommu- nalpolitische Handeln gesetzt. Das Thema nachhaltige Entwicklung und die Agenda 2030 als Querschnittsthema sozialer, ökologischer und ökonomischer Entwicklung ist komplex. Die Umsetzung der SDGs auf kommunaler Ebene ist nicht ohne die Unterstützung der Zivilgesell- schaft möglich. In der Kölner Zivilgesellschaft gibt es dazu eine breite ehrenamtlich tätige Ak- teurslandschaft. Das „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln“ (BKN) hat sich im Juni 2016 auf Initiative von KölnAgenda e.V. und Allerweltshaus Köln e.V. gegründet. Ihm gehören in- zwischen über vierzig Organisationen an, die aus vielen verschiedenen Themenbereichen stammen. Um durch langjährige Förderung aufgebaute bestehende Strukturen im BKN zu erhalten und weiter zu entwickeln, haben der KölnAgenda e.V. und das Allerweltshaus Köln e.V. für die Jahre 2023 und 2024 eine Projektförderung erhalten (Vorlage Nr. 3681/2022). Die angestreb- ten Projektziele konnten erreicht werden; der vorliegende Sachstandsbericht für 2023 ist die- ser Vorlage beigefügt (s. Anlage 1). Ein Mehrwert des BKN liegt im Kennenlernen und der 3 Vernetzung von sehr unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, wobei erweiterte Perspektiven gewonnen sowie gemeinsame Schnittstellen gefunden werden. Mit den eingereichten Projektanträgen des KölnAgenda e.V. und des Allerweltshaus Köln e.V. für die Jahre 2025 und 2026 soll das „Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln“ weiterentwi- ckelt werden. Inhaltliche Überlegungen haben ergeben, dass das Thema Klimaschutz ein ge- eigneter Anknüpfungspunkt ist, um weitere Dimensionen der Nachhaltigkeit aufzuzeigen und Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe zu thematisieren. Dieser Fokus soll in unterschiedli- chen Formaten in den beiden Projekten umgesetzt und durch zivilgesellschaftliche Netzwerk- arbeit fundiert werden: Projekt Allerweltshaus Köln e.V. (Laufzeit Januar 2025 - Dezember 2026): s. Anlage 2 „Dimensionen der Nachhaltigkeit – ein Auftrag für die Zivilgesellschaft“ a) Inhaltliche Ebene - Stärkung eines umfassenden Bewusstseins für Nachhaltigkeit - SDG-Fachtag mit Fokus auf den Zusammenhängen zwischen SDG 13 („Maßnahmen zum Klimaschutz“) und den anderen 16 SDGs - Unterstützung der Woche zu „Nachhaltigkeit und Klima“ - Multimediale Öffentlichkeitsarbeit (Website, Newsletter, Social Media und Messenger- formate) b) Organisatorische Ebene - Integration der Bündnismitglieder - Diversifizierung und Vergrößerung des BKN - Aufbau und Stärkung der Verbindungen - Strategieentwicklung Projekt Köln Agenda e.V. „(Projektlaufzeit Januar 2025 - Dezember 2026): s. Anlage 3 „Nachhaltigkeit – mehr als Klimaschutz a) Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit (Organisation und Vernetzung) - Mitarbeit in und Organisation der BKN-Koordinierungsgruppe - Ausbau des BKN-Netzwerkes - Austausch / Dialog mit der Kölner Stadtverwaltung und Politik - Überregionaler Austausch und Mitarbeit in Fachgremien/-organisationen, Teilnahme an Fachveranstaltungen - Austausch mit entsprechenden Projekten/Initiativen in anderen Kommunen b) Veranstaltungen - SDG-Fachtag 2025 - Unterstützung der Woche zu „Nachhaltigkeit und Klima“ - Reihe Nachhaltigkeits-Talk (jeweils zu einzelnen Themen) - Mitarbeit bei Organisation und Durchführung weiterer Veranstaltungen und Workshops c) Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit - Pflege und inhaltlicher Ausbau der BKN-Homepage - Pflege des Kalenders auf koelnagenda.de zu Veranstaltungen und Themen der Nach- haltigkeit - Newsletter zur Nachhaltigkeit (monatlicher KölnAgenda Newsletter sowie BKN- Newsletter) - Online-Publikationen zu Themen der Nachhaltigkeit d) Projektsteuerung und Mittelakquise - Akquise zusätzlicher Fördermittel für Aktivitäten des BKN (bspw. für größere Veran- staltungen wie den Kölner SDG-Fachtag oder die Klimawoche) 4 - Fortführung der Fair Trade Night (FTN): Akquise von Fördermitteln, Spenden und Sponsoren - Projektsteuerung und -abrechnung eingeworbener Drittmittel (BKN & FTN) Beide Projekte werden in einem engen Austausch mit der Stabsstelle strategische Stadtent- wicklung (15/1), die auch die Nachhaltigkeitsberichterstattung verantwortet, durchgeführt, um so eine tragfähige Struktur zur Vernetzung und Beteiligung der Zivilgesellschaft an der nach- haltigen Entwicklung der Stadt Köln zu schaffen. Finanzierung: Der voraussichtliche Mittelbedarf beläuft sich auf maximal 70.000 Euro im Haushaltsjahr 2025 und 70.000 Euro im Haushaltsjahr 2026. Dieser setzt sich jährlich aus jeweils 35.000 Euro für das Förderprojekt Köln Agenda e.V. und 35.000 Euro für das Förderprojekt Allerweltshaus Köln e.V. zusammen. Die zur Maßnahmenfinanzierung ab dem Haushalt 2025 benötigten Aufwandsermächtigungen i.H.v. 140.000 € sind im Hpl-Entwurf 2025/2026 im Teilergebnisplan des Amtes für Stadtent- wicklung und Statistik in der Produktgruppe 0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen eingeplant. Die Förderung steht unter dem Vorbehalt des Inkrafttre- tens der Haushaltssatzung 2025/2026. Anlagen Anlage 1: BKN Sachbericht 2023 Anlage 2: Projektantrag Köln Agenda e.V. Anlage 3: Projektantrag Allerweltshaus Köln e.V.
Anlage 1 Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit - Sachbericht 2023
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Sachbericht des Verwendungsnachweis 2023 an das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit: Vernetzung – Weiterentwicklung – Perspektiven Allerweltshaus Köln e.V. KölnAgenda e.V. Geisselstraße 3-5 Melchiorstraße 3 50823 Köln 50670 Köln Stand: 31. Januar 2024 [2] Einleitung Zur Koordination des Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit (BKN) fördert die Stadt Köln in den Jah- ren 2023/24 zwei P rojekte, angesiedelt beim Allerweltshaus Köln e.V. und KölnAgenda e.V. Bei unterschiedlichen Schwerpunkten verfolgen beide Projekte die Ziele der Stärkung der Kommuni- kation zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Politik im Bereich der Nachhaltigkeit so wie die Sensibilisierung einer breiteren Öffentlichkeit für die 17 Nachhaltigkeitsziele. Bereits ab Januar 2023 wurden erste Schritte zum Auftakt der Projekte unternommen. Hierzu gehörten die Besetzung der Koordinationsstelle beim Allerweltshaus e.V. durch eine neue Kolle- gin, aber auch die Vorbereitung und Initiierung erster Termine und Arbeitsabläufe. Ab März 2023 war es, in neuer und dann vollständiger Besetzung, möglich die Koordination des Bündnisses in vollem Umfang zu beginnen. Parallel startet zum Februar 2023 das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SuE NRW) geförderte Projekt "Bündnis kommunale Nachh altigkeit: Köln auf Nachhaltigkeitskurs", das intensiv mit den städtisch geförderten Projekten verknüpft. Die Projekte konnten an jahrelange engagierte Arbeit des Bündnisses und seiner Steuerungs- gruppe anknüpfen, stellten jedoch aufgrund veränderter Ausgangsbedingungen gleichzeitig einen Neustart für das BKN dar. Das Bündnis hatte sich über die Jahre der Pandemie, verbunden mit stark reduzierten Ressourcen für die Bündniskoordination, verändert. Einerseits zeigte sich, dass sich durch geringere Aktivitäten im Bündnis und andere Herausforderungen, die sich in den Jah- ren 2020ff. für Menschen und Initiativen stellten, die Prioritäten und Orte des Engagements von Bündnismitgliedern verschoben hatten. Andererseits hatten mehrfach personelle Änderungen stattgefunden, wodurch ehemals bestehende Verbindungen verloren gegangen waren. Hinzu kam, dass einzelne Mitglieder des BKN ihre Aktivitäten im Laufe der Pandemie eingestellt oder stark reduziert hatten. Hierdurch entstand die Notwenigkeit, Bündnismitglieder wieder zu aktivie- ren. An dieser veränderten Ausgangslage setzten die Projekte an. Aktivitäten & Tätigkeiten: Geprägt von diesem Neustart fand die Arbeit der Projekte auf vier Ebenen statt: a) Veranstaltun- gen, b) Vernetzung & Kooperation, c) Erneuerung und Festigung der Arbeitsweise des Bündnisses und d) Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit: a) Veranstaltungen: 17. April 2023: Webinar "Kölner Nachhaltigkeitsbericht" Die Stadt Köln veröffentlichte im Frühjahr 2023 einen Nachhaltigkeitsbericht. Im Rahmen unseres Webinars stellte Frau Dr. Katja Veil (Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Stadt Köln), die für die Koordination des Nachhaltigkeitsberichts zuständig war, diesen am 17. April 2023 von 18 Uhr bis 20 Uhr vor. Das Webinar sollte eine Grundlage für eine vertiefte und kritische Auseinandersetzung mit dem Bericht schaffen, indem Aufbau, Struktur und Inhalte erläutert wurden. Unter den [3] Teilnehmenden waren BKN -Mitglieder, Zivilgesellschaft sowie Mitarbeiter*innen der Stadt Köln. Im Anschluss fand eine angeregte kritische Diskussion mit den ca. 25 Teilnehmer*innen statt. Das Webinar war die bisher einzige Veranstaltung in Köln zum Nachhaltigkeitsbericht. 19. Juni 2023: SDG-Fachtag "Nachhaltige Transformation: Was sich in Köln ändern soll" Der SDG-Fachtag fand am 19. Juni 23 von 14 Uhr bis 20 Uhr mit über 70 Teilnehmer*innen in Räumen des Bürgerzentrums Alte Feuerwache statt. Ziel des Fachtages war es den Diskurs und die Entwicklungen der SDGs in Köln voranzutreiben, einen intensiven Austausch zwischen Zivil- gesellschaft, Mitgliedern des BKN, Ratsfraktionen und der Stadt Köln zu ermöglichen und offene Fragen rund um die Transformation Kölns zu diskutieren. Nach einer Einführung begann der Tag mit vier parallelen Workshops zu globalen Nachhaltigkeits- zielen: 1. BNE für alle! Nachhaltige Bildungsarbeit außerhalb der eigenen Blase (mit Migrafrica e. V.) 2. Impulse für die kommunale Ernährungswende – Wie wir uns in Köln aus der Region versor- gen könn(t)en (mit dem Ernährungsrat Köln und Umgebung e. V.) 3. Die Umsetzung der Istanbul -Konvention: Ein Meilenstein der nachhaltigen Entwicklung für Geschlechtergerechtigkeit? (mit agisra e. V.) 4. Nachhaltigkeit nebenan: Was Stadtteilinitiativen auf die Beine stellen (mit Agora Köln e. V.) Anschließend leitete Frau Christiane Overkamp (Geschäftsführerin der Stiftung Umwelt und Ent- wicklung NRW) mit einem Grußwort das Abendprogramm ein. Die folgende Podiumsdiskussion zum Thema „Köln Klimaneutral 2035: Wo stehen wir?“ mit William Wolfgramm (Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften) und Sebastian Mayer (Scientists for Future Köln) wurde als Art Fishbowl konzipiert, bei der auch Akteure der Zivilgesell- schaft kritische Impulse geben konnten (mit Ralph Herbertz, VCD Köln/ KölnAgenda/ Klimarat Köln und Jörg vom Stein, Klimawende Köln/Klimarat Köln). Die Workshops und auch die Podiumsdiskussion stellten eine gute Grundlage für einen angereg- ten Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung und Kommunalpolitik dar. Der SDG-Fachtag 2023 war Teil des von SuE NRW geförderten Projektes, worüber die kompletten Sachkosten getragen wurden. Die Vor-/Nachbereitung und Durchführung wurde von den in die- sem Projekt beschäftigten Akteur*innen intensiv unterstützt. Ohne die Kooperation der Projekte wäre der SDG-Tag kaum möglich gewesen. Bilder und Graphic Recording: https://koelnagenda.de/rueckblick-sdg-fachtag-2023-2-2/ [4] 27. November 2023: Workshop "Nachhaltige digitale Öffentlichkeitsarbeit. Prinzipien & Ar- beitspraktiken" Digitale Medien nehmen einen immer größeren Raum auch in der Arbeit von NGOs ein. Der Work- shop am 27. November 2023 gab eine Einführung in die Prinzipien nachhaltiger Digitalisierung und verschiedene Nachhaltigkeitsdimensionen digitaler Öffentlichkeitsarbeit. Es wurde erläutert, was an der gängigen Praxis der digitalen Öffentlichkeitsarbeit nicht nachhaltig ist. Unser Referent Robert Gabriel hat langjährige Erfahrung in diesem Bereich und stellte das Thema praxisnah vor. Die 17 Teilnehmer*innen erhielten (neue) Impulse für nachhaltige Arbeitspraktiken in der eigenen digitalen Öffentlichkeitsarbeit und fanden den Workshop informativ wie anregend. b) Vernetzung & Kooperation: Als Bündnis haben wir uns mit eigenen bzw. gemeinsam mit anderen Organisationen und Initiati- ven organisierten bei folgenden Aktionstagen beteiligt: • 4. Juni 2023: Klimafest auf dem Allerweltshof • 14. September 2023: FairTradeNight • 17. September 2023: Tag des guten Lebens Hier hatten wir die Möglichkeit einerseits mit interessierten Menschen der Zivilgesellschaft ins Ge- spräch zu kommen über Nachhaltigkeitsthemen in Köln, ihre eigenen Anliegen sowie die Arbeit des Bündnisses und uns andererseits mit anderen Akteur*innen in Köln zu vernetzen. Die Reso- nanz war gut, viele Menschen und Organisationen zeigten sich interessiert. Gleichzeitig verdeut- lichten die Rückmeldungen, dass es auch weiterhin noch Aufklärung über die Säulen der Nach- haltigkeit - häufig nur verstanden als "Umweltschutz" - und den SDGs braucht, die einem großen Teil der Gesprächspartner*innen kein oder kaum ein Begriff waren. Neben eigenen BKN-Ständen zeigten auch Bündnismitglieder, die sich an diesen oder anderen Festen und Aktionstagen betei- ligten, durch Schilder und Auslage von Materialien des BKN ihre Mitgliedschaft im Bünd nis und verdeutlichten dadurch Nachhaltigkeit als Querschnittsthema. Über die Netzwerkarbeit, die auch Bestandteil anderer Arbeitsbereiche ist, schloss sich bereits die Willi-Eichler-Akademie dem BKN an, mit anderen Akteur*innen, beispielsweise der Initiat ive Menschenrechtsstadt Köln und der Klimawende Köln, sind wir gerade im engen Austausch über einen Beitritt. Zur Arbeit innerhalb der Projekte gehörten zudem die regelmäßigen Jour Fixe-Termine mit Mitar- beiterinnen des Amts für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln zur Abstimmung aktueller Entwicklungen in städtischer Verwaltung und Politik sowie der Zivilgesellschaft, das Einbringen von Vorschlägen, Anregungen und Forderungen. Ein weiterer Aspekt waren der Austausch und die Vernetzung über Köln h inaus. Dies erfolgt ins- besondere über Formate der LAG21 NRW, wo KölnAgenda e.V. stellvertretend für das BKN-Mit- glied ist. Neben der Teilnahme an Tagungen und Veranstaltungen der LAG 21 NRW sind wir im Fachforum Nachhaltigkeit NRW aktiv und haben an dessen Stellungnahme zur Weiterentwicklung [5] der NRW -Nachhaltigkeitsstrategie mitgearbeitet: https://www.lag21.de/aktuelles/details/weiter- entwicklung-nrw-nachhaltigkeitsstrategie-forderungen-fachforum/ Darüber hinaus nahmen Mitglieder der Steuerungsgruppe an weiteren inhaltlichen Veranstaltun- gen, beispielsweise der NRW-Nachhaltigkeitstagung am 11. September 2023, teil. Einerseits zur Diskussion und Weiterentwicklung aktueller Fragen im Nachhaltigkeitsdiskurs, andererseits auch zum Austausch und der Vernetzung mit anderen Organisationen und Initiativen aus NRW und darüber hinaus. Ein Vertreter des BKN war zudem zum parlamentarischen Abend "Bausteine zur Stärkung der Nachhaltigkeitspolitik in NRW" von RENN.west im NRW -Landtag am 4. September 2023 eingeladen. c) Erneuerung und Festigung der Arbeitsweise des Bündnisses: Der Beginn des Jahres war insbesondere gepräg t von der neuen Zusammenstellung der Steue- rungsgruppe und des Erarbeitens eines gemeinsamen Verständnisses der Gruppe und ihrer Ar- beitsweise. Durch die regelmäßigen, monatlichen Treffen dieses Kreises sowie eines personell recht ähnlich besetzten Redaktionskreises für die Broschüre "Kölner Impulse" (gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, gerade in Arbeit), stellte sich hier ein gemeinsames Ver- ständnis und eine produktive Zusammenarbeit ein. Das Bündnis als Ganzes traf sich zwei Mal im let zten Jahr, am 21. März 2023 zum Früh- jahrsplenum und am 25. Oktober 2023 zum Herbstplenum. Hier wurde über Entwicklungen in Köln, bei den Mitgliedsorganisationen und dem Bündnis gesprochen, gemeinsame Ideen entwi- ckelt und Feedback mit Impulsen zu bereits bestehenden Plänen gegeben. Außerdem ermöglich- ten die Plena eine Vernetzung zwischen Bündnismitgliedern und Aktiven aus Köln. An den Termi- nen nahmen jeweils 17 bzw. 18 Personen aus unterschiedlichen Organisationen, Interessierte aus der engagierten Zivilgesellschaft und auch aus anderen Städten teil. Im Rahmen der Wiederaufnahme der Präsenzplena wurden alle Bündnispartner*innen kontaktiert, Gespräche gesucht, um über den geplanten Neustart zu informieren und über ihre (weitere) Be- teiligung zu sprechen. Hier wurde deutlich wie sehr ehemals bestehende Verbindungen – v.a. durch die bereits eingangs erwähnte Zeit der niedrigen Aktivität des Bündnis und personeller Ver- änderungen bei den Mitgliedern im Verlauf der Pandemie – eingeschlafen waren und wieder akti- viert werden mussten. d) Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit Wie in den Anträgen vorgesehen, galt es in diesem Jahr auch die Darstellung des Bündnisses und seiner Arbeit nach außen noch einmal zu überarbeiten. Nach der Bestandsaufnahme der bisheri- gen Ressourcen des BKN, der Öffentlichkeitsarbeit in der Vergangenheit und aktuellen Anforde- rungen setzen wir in diesem Jahr darin zwei Schwerpunkte: [6] Zum einen legten wir mehr Gewicht auf eine fundierte und damit nachhaltigere Überholung unse- res Öffentlichkeitskonzepts, da wir hierin auch die notwendigen Gespräche zur weiteren Arbeit des Bündnisses führten, die durch den Neustart notwendig und Grundlage für die Öffentlichkeits- arbeit waren. Begleitet wurden wir dabei von einer externen Expertin für strategische Kommuni- kation, Caro Frank. Anschließend war es mithilfe der erarbeiteten Ziele möglich, die richtigen Ka- näle für die Außendarstellung des BKN zu wählen. Die Umsetzung des Konzepts ist bereits initiiert und wird von Caro Frank weiter begleitet. Den anderen, damit verbundenen Schwerpunkt, bildete die Überarbeitung unserer Website, wel- che nun übersichtlic her und damit nutzer*innenfreundlicher sowie durch zwei weitere Domains (www.bkn.koeln und www.buendnis -kommunale-nachhaltigkeit.koeln) besser auffindbar ist. Hinzu kam der Umzug auf ein anderes Content-Management-System, da die ursprüngliche Homepage nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten aufwies, neue Inhalte ohne die Einbeziehung kostenpflichtiger Expert*innen einzupflegen. In diesem Prozess wurde das Koordinationsteam un- terstützt von Robert Gabriel von metamine. Die damit verbundenen Kosten konnten weite stge- hend vom SuE NRW Projekt getragen werden. Die neue Homepage ermöglicht eine einfachere und eigenständige sowie weniger voraussetzungsvolle Bearbeitung, wodurch mehr Menschen in die Gestaltung der Seite eingebunden werden können. Zu den Projektaufgaben gehört auch die kontinuierliche Pflege des Kalenders mit Veranstaltungen im Bereich der Nachhaltigkeit auf https://koelnagenda.de/aktuelles/veranstaltungen/ sowie der er- gänzende monatliche Newsletter (rund 600 Empfänger*innen). Dies wurde über den gesamten Jahresverlauf geleistet. Zudem erschien im Magazin choices ein Artikel rund um Nachhaltigkeit und die Arbeit des BKN in Köln: https://www.choices.de/vor-ort-grosses-bewirken-thema-0923 . 2) Auswertung & Reflexion: Veränderung zur ursprünglichen Planung: Zur Zeit der Antragsstellung war noch nicht klar wie groß die Auswirkungen der Pandemie auch auf das Bündnis waren. Durch die geringeren Aktivitäten im Bündnis über einen größeren Zeit- raum hinweg, auch begründet in den reduzierten Ressourcen der Steuerungsgruppe, hatten sich viele Organisationen stärker an anderen Orten engagiert und teilweise auch den Bezug zum Bünd- nis verloren. Gleichzeitig hatten in den Jahren der Pandemie einige Vereine und Initiativen ihre Arbeit deutlich reduziert, Schwerpunkte und Prioritäten verschoben und teilweise auch eingestellt. Auch personell hatte sich bei vielen Akteur*innen einiges verändert und es wurde deutlich, wie stark die Beteiligung im Bündnis auch mit dem Engagement Einzelner verbunden war; nicht nur aber gerade im e hrenamtlichen Bereich zeigte sich, dass Aktivitäten und Impulse von einzelnen Personen getragen werden. Hierdurch nahm die Reaktivierung des Bündnisses deutlich mehr Raum ein: Neben vielen persönlichen Gesprächen insbesondere zur Reaktivierung waren auch im Bündnis mit seiner neuen Personen- und Initiativenkonstellation ein intensiver Austausch über die Rolle, Bedeutung und Arbeit des Bündnis notwendig. Dieser Prozess ist auch noch nicht abge- schlossen und wird auch das nächste Jahr weiter beeinflussen. [7] Wie be reits unter 1) erwähnt, nahm auch die Überarbeitung des Öffentlichkeitsarbeitskonzept durch den "Neustart" des Bündnisses mehr Zeit und Umfang ein als ursprünglich erwartet, da im Zuge dieses Prozesses klar wurde, dass wir uns zum einen erst (wieder) über die Ziele, Zielgrup- pen und Arbeitsschwerpunkte des Bündnisses verständigen und zum anderen die Website neu aufbauen mussten. Damit haben wir jedoch eine wichtige Grundlage für eine lebendige und kon- struktive Arbeit des BKN geschaffen. Aufgrund der Einschätzungen aus der Konzeptentwicklung sowie Rückmeldungen, z.B bei Akti- onstagen und im Austausch mit anderen Akteur*innen in Köln, hat sich gezeigt, dass wir uns, entgegen der vorherigen Überlegungen, die auch im Antrag festgehalten sind, nicht nur auf Social Media in der Außenkommunikation konzentrieren wollen. Stattdessen werden wir u.a. mehr Fokus auf die Website und weiterhin analoge Formate legen. Zudem war in 2023 eigentlich ein Nachhaltigkeitstalk zum Zero Waste -Konzept der Stadt Köln geplant. Da das Konzept später als erwartet veröffentlicht wurde, musste die Veranstaltung, die in Kooperation mit der Gruppe "Zero Waste Köln" geplant ist, auf 2024 verschoben werden. Resümee der Projektarbeit in 2023: Grundsätzlich haben die Projekte viele wichtige Entwick lungen im Bündnis und damit auch im Sinne der Nachhaltigkeit in Köln angestoßen. Ohne die geförderten Koordinationsstellen wäre es nicht möglich gewesen, das Bündnis wieder an den Punkt zu bringen, an dem es heute ist. Besonders positiv ist dabei die kontinuierliche Anpassung der Arbeit an die jeweiligen Bedingun- gen hervorzuheben: Nur aufgrund der Vielzahl an Kontakten und Gesprächen zu Bündnismitglie- dern und ihrer Einbindung in die strategischen und organisatorischen Überlegungen zur Weiter- entwicklung des BKN war es möglich, ein stabiles Fundament für die Zukunft des Bündnisses zu schaffen. Besonders im zweiten Halbjahr, u.a. im Herbstplenum, zeigte sich der Effekt dieser Ar- beit durch zahlreiche Ideen und Vorstöße von Bündnismitgliedern für weiteres Engageme nt des Bündnisses. Auch die Motivation neuer Personen, die sich als Einzelpersonen oder interessierte Initiativen und Organisationen an den Plena und Aktivitäten des BKN beteiligten, gibt dieser Ein- schätzung recht. An diesem breiten wiederaufgelebten Enga gement kann und soll im nächsten Jahr angesetzt werden. Durch die Notwendigkeit einen stärkeren Fokus auf die Wiederbelebung der bisherigen Bündnis- kontakte zu legen, blieb die Arbeit des Bündnisses stärker innerhalb des eigenen direkten Umfelds verortet als ursprünglich geplant, wodurch bislang weniger neue Mitglieder als geplant ihre Auf- nahme beantragten. Der Schwerpunkt auf die uns vorerst nächsten Akteur*innen ermöglichte je- doch auch wichtige Aspekte der gegenseitigen Stärkung: In Zeiten, in denen zahlreic he zivilge- sellschaftliche Organisationen und Initiativen damit kämpfen, dass sich immer mehr Ehrenamtli- che zurückziehen und sie weniger Menschen mobilisieren können, braucht es gemeinsame Ana- lysen und daraus abgeleitete Umgänge - ein wichtiger Prozess, der in diesem Jahr durch die Bündniskoordination angestoßen wurde. Die Adressierung der breiteren Zivilgesellschaft erfolgte in diesem Jahr eher punktuell, beispiels- weise durch die Präsenz bei Aktionstagen, sowie sekundär durch die Arbeit der einzelnen [8] Bündnismitglieder. Neben der Erkenntnis, dass es auch eine Weiterentwicklung der Strategien einer engagierten Zivilgesellschaft mit entsprechenden Foren braucht, und den Erfahrungen aus Formaten in 2023 befinden wir uns in der Steuerungsgruppe hier in Überlegungen wie die Sensi- bilisierung der breiteren Zivilgesellschaft in den darauffolgenden Jahren gestärkt werden kann. Die bewusste Umbenennung des SDG-Tags zum SDG-Fachtag trug den vorausgehend geschil- derten Erkenntnissen Rechnung. Hierdurch waren auch nach auß en Ansatz und Zielgruppe des Tages deutlicher zu erkennen. Mittels der verschiedenen thematischen Schwerpunkte kamen an dem Tag informierte Akteur*innen unterschiedlicher Arbeitsfelder zusammen und in einen produk- tiven Austausch - hier wurde die Idee eines umfassenden Verständnisses von Nachhaltigkeit prak- tisch. Auch die Beteiligung von sowohl Zivilgesellschaft als auch Politik und Verwaltung erwies sich als wertvoll, um gemeinsame Ansätze für die Stadt (weiter) zu entwickeln und von den jewei- ligen Perspektiven zu lernen. Insgesamt zeigt sich, dass die Koordination des Bündnisses ausreichend Zeit und damit auch Personalressourcen benötigt. Die Aufteilung auf zwei Organisationen, die unterschiedliche Per- spektiven und Expertisen einbringen, ist dabei besonders geeignet - allerdings verbleiben dadurch auch nur überschaubare Personalressourcen. Beim Neustart und der Umsetzung von konkreten Aktivitäten zeigte sich jedoch, dass die Verzahnung mit dem von der Stiftung Umwelt und Ent- wicklung NRW geförderten Projekt für das BKN essenziell war. Hierüber waren weitere Personal- ressourcen sowie Sachmittel in ausreichender Höhe verfügbar, um die geplanten Veranstaltungen in entsprechender Qualität stattfinden zu lassen. Ohne das Zusammenwirken der drei Projekte wären die Ergebnisse deutlich geringer ausgefallen. Die veränderten Ausgangsbedingungen führten dazu, dass die Umsetzung der Projektziele - eine stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit und das Wirken in die breitere Zivilgesellschaft zur Um- setzung der Nachhaltigkeits ziele in Köln - nicht notwendigerweise wie geplant - aber dennoch umgesetzt wurden. Die Stärke des aktuellen Bündnisses, der Steuerungsgruppe und dem Koor- dinationsteam liegt darin, auf notwendige Anpassungen zu reagieren und kontinuierlich im Sinne der Bedarfe für zivilgesellschaftlichen Einsatz für Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt hat sich wieder der Mehrwert des Bündnisses gezeigt: der lebendige Austausch über - nicht nur aber auch in der Zivilgesellschaft vorhandenen - Säulen und Blasen hinweg. Die Wahrnehmung weiterer, anderer Blickwinkel und Aspekte bereichert die Arbeit der einzelnen Mitglieder und ermöglicht neue Ko- operationen. 3) Perspektive Ausgehend von den Schritten der Reaktivierung in diesem Jahr, befindet sich das Bündnis gerade in der konzeptionellen Weiterentwicklung bezüglich Beteiligung und Zusammenarbeit und Gestal- tung des Bündnisses. Hieraus wurde auch bereits eine erste Neuerung für 2024 entwickelt: Wir wollen die Aktivität im Bündnis und kollektiver getragener Strukturen ausbauen, indem quart als- weise Steuerungsgruppentreffen für das gesamte Bündnis geöffnet werden. Veranstaltungen oder andere Projektideen sollen aktiver gemeinsam mit anderen Bündnismitgliedern geplant und [9] umgesetzt werden. Dies kann das Bündnis demokratischer und resilienter machen und zu höhe- ren Strahlungseffekte in die Zivilgesellschaft führen. Die Integration weiterer zivilgesellschaftlicher Akteure in das Bündnis ist eine wichtige Aufgabe in 2024. Es sind mehrere Ausgaben des Nachhaltigkeitstalks geplant, u.a. zur Europawahl und dem Zero-Waste-Konzept der Stadt Köln. Ferner wird ein weiterer SDG -Fachtag geplant, wofür aller- dings noch die notwendigen Fördermittel zu akquirieren sind. Zudem besteht die Herausforderung in 2024 die Grundlagen zu schaffen, um eine erfolgreiche Bündnisarbeit auch in 2025 fortsetzen zu können. Ferner gilt es, sich für die Fortführung einer Nachhaltigskeitberichterstattung in Köln wie auch einer Nachhaltigkeitsstrategie bzw. entsprechender Zielindikatoren einzusetzen. Hier er- hoffen wir uns auch Impulse aus der Vorstellung der "Kölner Impulse zur Nachhaltigkeit" aus dem SuE NRW Projekt. Jasmin Caspary Ralph Herbertz Allerweltshaus Köln e.V. KölnAgenda e.V. jasmin.caspary@allerweltshaus.de ralph.herbertz@koelnagenda.de
Anlage 2 Projektantrag 2025-26 Allerweltshaus
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1 Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Dimensionen der Nachhaltigkeit – ein Auftrag für die Zivilgesellschaft Angaben zur antragstellenden Organisation Antragstellende Organisation Allerweltshaus Köln e.V. Anschrift Geisselstraße 3-5 50823 Köln Ansprechperson für dieses Projekt Jasmin Caspary Tel: 0157 31148274 Mail: jasmin.caspary@allerweltshaus.de Rechtsform und die vertretungsberechtigten Personen Eingetragener Verein, vertreten durch den Vorstand: Suhaela Gabbari, Ulla Goebel, Sophie Hennis, Julia Paffenholz, Adrian Powollik, Björn Raulfs, Eva Schaaf Bankverbindung des Vereins IBAN: DE55 4306 0967 4036 1804 01 BIC: GENODEM1GLS Projekttitel Dimensionen der Nachhaltigkeit – ein Auftrag für die Zivilgesellschaft Projektzeitraum 01/2025 – 12/2026 Erklärung, dass mit dem Vorhaben noch nicht begonnen wurde: Hiermit versichern wir, dass mit dem Vorhaben noch nicht begonnen wurde. Erklärung über die Berechtigung zum Vorsteuerabzug gemäß § 15 Umsatzsteuergesetz: Als gemeinnütziger eingetra- gener Verein ist das Allerweltshaus von der Umsatzsteuer befreit und daher nicht zum Vorsteuer- abzug berechtigt. Köln, den 30. Oktober 2024 Datum Unterschrift der antragstellenden Organisation 2 Inhalt Angaben zur antragstellenden Organisation ....................................................... 1 Beschreibung der antragstellenden Organisation ............................................... 2 Projektbeschreibung ........................................................................................ 3 Hintergrund ................................ ................................ ................................ ....... 3 Ziele des Projekts ................................ ................................ ............................... 4 Zielgruppen des Projekts ................................ ................................ .................... 4 Aktivitäten ................................ ................................ ................................ ......... 4 Kosten ................................ ................................ ................................ ............... 8 Beschreibung der antragstellenden Organisation Der Allerweltshaus e.V. ist seit 30 Jahren ein wichtiger Akteur in der Stadt. Er verbindet entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit sozialer Beratung und dient als interkulturel- les, offenes Zentrum. Die Mitgliedschaft im Eine Welt Netz stellt regelmäßige Fortbildun- gen und qualitätssichernde Maßnahmen sicher. Daneben ist es ein von der „Natur und Umweltschutz Agentur NRW“ (NUA) anerkannter und zertifizierter außerschu lischer Lernort. Seit vielen Jahren ist Globales Lernen und die Bildung für Nachhaltige Entwick- lung (BNE) ein Schwerpunkt im Allerweltshaus, der auch ein wichtiger Hebel zur Errei- chung der Globalen Nachhaltigkeitsziele darstellt. Das Allerweltshaus hat hierzu Fortbil- dungsmodule erarbeitet, die in mehreren Schulen in Köln zur Anwendung kommen. Hier kann auf dauerhafte Kooperationen mit z.B. der Helios-Schule oder der Paul Klee Schule in Köln verwiesen werden. Seit der Verabschiedung der Agenda 2030 im Jahr 2016 stehen auch die SDGs im Fokus unserer Lobby- und Bildungsarbeit. Die besondere Einbettung, alle Länder als “Entwick- lungsland” bezüglich der Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen zu behandeln, spielt für uns ebenso eine Rolle wie Menschen auf individueller Ebene abzuholen und sie in ihrem Tun zu bestärken. So bestärkt können wir die demokratische Teilhabe fördern und Men- schen ermutigen sich an der Umsetzung der globalen Ziele zu beteiligen. Dabei verknüp- fen wir globale mit der lokalen Perspektive in Köln. Seit Jahren sind wir im Bereich Men- schenrechte, Themen der globalen Gerechtigkeit und Migration tätig. Unser regionaler Fokus liegt dabei auf Afrika und Lateinamerika. Mehr Infos unter: http://www.allerwelts- haus.de. Das Allerweltshaus verbindet die Bildung mit der Aktion, mit dem Erfassen der Konse- quenzen des Handelns. Für die Aktivierung zum Handeln bieten wir effektive und kreative Bildungsansätze. In der Kooperation mit KölnAgenda e.V. im Bündnis für Kommunale Nachhaltigkeit konnten die Zielgruppen der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik adres- siert und der Austausch intensiviert werden. 3 Projektbeschreibung Hintergrund Aufgrund der Entwicklungen und Auswirkungen der Pandemie – u.a. waren erprobte For- mate des Bündnis für einige Jahre kaum möglich, Mitgliedsvereine und -initiativen stell- ten ihre Arbeit ein und Wechsel in der Ehrenamtsbesetzung – standen die letzten zwei Jahre des Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit (BKN) im Zeichen der Reaktivierung. Dies war Aufgabe des aktuellen Projekts „Projekt zu Förderung der Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik für die kommunale Nachhaltigkeit in Köln“. Es war möglich Beziehungen wieder aufzunehmen, die Aktivität des Bündnis zu erhöhen, neue Mitglieder zu gewinnen und den Außenauftritt des Bündnis zu aktualisieren. Hiermit ist das notwen- dige Fundament gelegt. Nun braucht es eine Verstetigung der Erneuerungen, eine Vertie- fung und Verbreiterung der Beziehungen im Bündnis und darüber hinaus sowie die Fort- setzung der inhaltlichen Bündnisarbeit. Hier setzt das Projekt „Dimensionen der Nach- haltigkeit – ein Auftrag der Zivilgesellschaft“ an. Noch immer ist Nachhaltigkeit i m öffentlichen Diskurs stark mit ökologischen Aspekten verbunden: Nachhaltigkeit = Klima & Umwelt. Die anderen Dimensionen der Nachhaltig- keit – soziale, ökonomische und kulturelle – sind als solche kaum bekannt . Die Beson- derheit des BKN ist, dass hier alle vier Dimensionen der Nachhaltigkeit – im Sinne der in 2015 durch die UN verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs) – vertreten sind. Hierdurch lässt sich an den Schnittstellen und Verbindungslinien zwischen den un- terschiedlichen SDGs ansetzen: Welchen Zusammenhang haben die Klimakrise und das Ziel „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“? Welche (vermeintlichen) Konflikte stehen zwischen dem Ziel „Maßnahmen zum Klimaschutz“ und „Wirtschaftswachs- tum“? Dieses Alleinstellungsmerkmal wollen wir nutzen und damit der Aufgabe nach- kommen, Nachhaltigkeit in seiner Ganzheit – und damit die SDGs als Zusammenhang – stärker zu verankern, in kommunaler Politik , Verwaltung und Zivilgesellschaft, um unse- ren Beitrag zu einem lebenswerten und zukunftsfähigen Köln zu leisten. Hierfür sind neben der inhaltlichen Fokussierung auch der Ausbau und die Stärkung des Bündnis nötig. Nach den notwendigen Schritten der letzten zwei Jahre, das Bündnis nach der Hochphase der Pandemie wieder zu reaktivieren, wird es dementsprechend in den kommenden Jahren um die Verstetigung und den weiteren Ausbau des BKN gehen. Dabei soll es auch darum gehen, primär durch Ehrenamt getragene Organisationen zu unter- stützen, die sich nach und aufgrund der Veränderungen durch die Pandemie wieder reor- ganisieren. 4 Ziele des Projekts Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt „Dimensionen der Nachhaltigkeit – ein Auf- trag der Zivilgesellschaft“ entsprechend Ziele auf zwei Ebenen – auf inhaltlicher und or- ganisatorischer. Auf inhaltlicher Ebene fokussiert das Projekt darauf, in der Kölner Stadtgesellschaft, -ver- waltung und -politik Bewusstsein und Verständnis für ein ganzheitliches Nachhaltigkeits- konzept zu fördern. Zentral ist dafür, dass die Zusammenhänge und notwendige Zusam- mengehörigkeit zwischen den vier Dimensionen von Nachhaltigkeit nachvollziehbar ver- mittelt und entsprechende Akteur*innen in Verbindung sind . Hierfür kann die in diesem Jahr durch das BKN erstellte Broschüre „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ eine Grundlage bilden. Auf organisatorischer Ebene zielt das Projekt darauf ab, das Bündnis weiter zu diversifi- zieren, zu vergrößern und die Verbindungen unter den Bündnismitgliedern zu erhöhen . Hierin manifestiert sich einerseits die inhaltliche Zielsetzung des Projekts , andererseits ist es Notwendigkeit für dessen Umsetzung. Zielgruppen des Projekts Der Zielsetzung des Projekts folgend ergeben sich drei primäre Zielgruppen: Erstens die organisierte Zivilgesellschaft, d.h. konkret die aktuellen sowie potentielle Bündnismit- glieder, als Mittler*innen und Motoren für nachhaltige Entwicklung . Hinzu kommen die Kölner Stadtverwaltung und -politik als Adressat*innen des Projekts. Sie haben durch ihr Handeln die Möglichkeit Impulse aus der Zivilgesellschaft aufzugreifen und zentrale Ver- änderungen auf den Weg zu bringen. Sekundäre Zielgruppe des Projekts ist die breite Öffentlichkeit und Kölner Stadtgesell- schaft. Sie wird nicht in erster Linie durch die Maßnahmen des Projekts angesprochen, sondern über die (mittels des Projekts veränderten) Aktivitäten der primären Zielgruppen. Aktivitäten A) Inhaltliche Ebene Zur Stärkung eines umfassenden Bewusstseins für Nachhaltigkeit verwendet das Projekt das SDG 13 („Maßnahmen zum Klimaschutz“) als Kernelement, von dem ausgehend so- wohl über Veranstaltungen als auch Veröffentlichungen die Verbindungslinien zu den an- deren SDGs, insbesondere mit Fokus auf soziale, ökonomische und kulturelle Nachhal- tigkeit, gezogen werden. 5 1. Veranstaltungen Kooperationsveranstaltungen Als BKN nutzen wir die Vielfalt der zahlreichen Akteur*innen, die sich in Köln und Um- gebung für eine zukunftsfähiges und gerechtes Leben einsetzen, um notwendige Zu- sammenhänge zu verdeutlichen. In Kooperation mit bestehenden und potentiellen Bündnismitgliedern werden Veranstaltungen entlang dieser Verbindungslinien ge- plant und durchgeführt. Die Veranstaltungen richten sich dabei an zivilgesellschaftli- che Akteur*innen des gleichen und anderer Themenfelder, ihre Zielgruppen sowie die Kölner Politik und Stadtverwaltung. Das Bündnis kann hier insbesondere mit inhaltli- chen aber auch finanziellen Ressourcen die Arbeit der Kölner Zivilgesellschaft unter- stützen. SDG-Fachtag Die SDG-Fachtage sind seit Bestehen des BKN ein wichtiger und erfolgreicher Bezugs- punkt zur kollektiven Wissensweitergabe, Er- und Bearbeitung aktueller Fragestellun- gen und zur Vernetzung. Er richtet sich in erster Linie an Fachpublikum im weiteren Sinne, das heißt an all diejenigen aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung, die zu- mindest zu einem gewissen Grad bereits mit den Themen betraut sind. Sie kommen in Workshops und Podiumsgesprächen zusammen. In 2025 soll, ähnlich wie bei den kleineren Kooperationsveranstaltungen der Fokus auf den Zusammenhängen zwi- schen SDG 13 („Maßnahmen zum Klimaschutz“) und den anderen 16 SDGs liegen und inhaltlich an bis zu diesem Zeitpunkt stattgefundene Veranstaltungen anknüpfen. Neben der Konzeption und Organisation des SDG-Fachtags wird die Mittelakquise zur Finanzierung des Tags eine relevante Aufgabe für die Projektkoordination. Woche zu Nachhaltigkeit und Klima Nach den einzelnen Kooperationsveranstaltungen sowie dem SDG -Fachtag in 2025 mündet das Projekt in der Kölner Woche zu Nachhaltigkeit und Klima der Initiativen. Zusammen mit allen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, die bereits an dem Projekt beteiligt waren, sowie weiteren Initiativen aus Köln und darüber hinaus wird eine Wo- che geplant mit niedrigschwelligen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Filmabenden und Community Events sowie Fachgesprächen zwischen organisierter Zivilgesell- schaft, Kommunalpolitik und -verwaltung. Auch hier werden, wie im gesamten Projekt, die Themen „Klima“ und „Umwelt“ den Ausgangspunkt bilden für Fragen rund um soziale, ökonomische und kulturelle Nach- haltigkeit. Mit der Woche zu Nachhaltigkeit und Klima werden sowohl die inhaltlichen Ziele als auch organisatorische Ziele verfolgt, hier u.a. Vernetzung und – insbesondere bei der Planung der Woche – Beziehungsaufbau zwischen relevanten Akteur*innen. Die Idee hierzu wurde bereits in diesem Jahr bei Bündnisveranstaltung en von BKN - Mitgliedern entwickelt. Dabei steht die Woche nicht in Konkurrenz zur Klimawoche der Stadt Köln, sondern soll diese ergänzen , da diese Woche zu Nachhaltigkeit und 6 Klima entsprechend des Projektziels zwar bei Klima ansetzt, aber den Diskurs von da ausgehend zu anderen Aspekten von Nachhaltigkeit weiterführt. Aufgabe der Projektkoordination im Projektzeitraum ist die Mittelakquise, die Initiie- rung und Beteiligung an der Koordination des Konzeptions- und Planungsprozesses sowie die Unterstützung der beteiligten Initiativen bei Durchführung und Dokumenta- tion. 2. Schriftliche Ausarbeitungen Thematische Beiträge In den zwei Jahren des Projekts werden zu unterschiedlichen Schwerpunkten, das heißt zu spezifischen Verbindungen (z.B. zwischen SDG 13 „Maßnahmen zum Klima- schutz“ und SDG 1 „Keine Armut“) Beiträge erarbeitet. Hierzu werden sowohl Bünd- nismitglieder als auch weitere geeignete Akteur*innen aus Köln und darüber hinaus eingeladen sich zu beteilig en, u.a. mit Artikeln, kurzen Videos oder der Präsentation ihrer Organisation/Initiative und deren Arbeit. Dies unterstützt die Wissensproduktion für das Bündnis, vor allem sollen die Beiträge aber die Erreichung der Ziele „Stärkung des Bewusstseins und Verständnis für einen umfassenden Nachhaltigkeitsbegriff“ unterstützen. Multimediale Nutzung Aufbauend auf dem in 2023/2024 entwickelten und erprobten Öffentlichkeitsarbeits- konzept sollen die erarbeiteten Beiträge, ergänzt um bereits bestehende Materialien, auf unterschiedlichen Kanälen des BKN in jeweils abgestimmter Form veröffentlicht werden. Hier bieten sich beispielsweise die Website, der Newsletter, Social Media (z.B. Instagram) oder Messengerformate (z.B. Telegramkanal) an. Neben der Entwicklung eines Redaktionsplans, der Pflege der jeweiligen Medien ge- hört auch die Veröffentlichung der Beiträge zum Aufgabenbereich der Projektkoordi- nation. B) Organisatorische Ebene Zur Umsetzung der inhaltlichen Ziele aber auch zu deren Manifestation innerhalb der Bündnisstrukturen ergeben sich in dem Projekt Aufgaben und Aktivitäten auf organisato- rischer Ebene. 1. Integration der Bündnismitglieder Nach der Reaktivierung zahlreicher Bündnismitglieder sowie die Neuaufnahme wei- terer Mitglieder wird es nun Ziel sein, deren Beteiligung am Bündnis und seinen Pro- zessen zu erhöhen. Hierzu sollen u.a. neue Tools zur Entscheidungsfindung erprobt 7 sowie die Steuerungsgruppe, die Organisations- und Planungsaufgaben des Bündnis übernimmt, vergrößert werden. Darüber hinaus soll die Verbindung der Bündnismitglieder und -koordination weiter gestärkt werden, weswegen auch Besuche bei den unterschiedlichen Organisatio- nen, Initiativen und Gruppen sowie die Teilnahme an ihren Veranstaltungen Aufgabe der Projektkoordination sein wird. Hierdurch soll die Bezugnahme der Mitglieder zum BKN gestärkt werden, die Kommunikation zwischen Bündnismitgliedern und -koordi- nation neben der digitalen Kommunikation um mehr direkte persönliche Gespräche ergänzt werden, vor allem ergibt sich für die Bündniskoordination hieraus aber auch eine umfassendere Übersicht über die spezifische Situation und mögliche Bedarfe der Mitglieder. Darüber hinaus werden auch grundlegende Tätigkeiten der Bündnisko- ordination Teil des Aufgabenbereichs der Koordinationsstelle sein, u.a. Organisation und Teilnahme an Terminen der Steuerungsgruppe, Erstellung und Versendung des Newsletters und Mitgliedsdatenpflege. 2. Diversifizierung und Vergrößerung des BKN Bereits mehr als vierzig Organisationen, Gruppen und Initiativen sind Teil des BKN. Sie vertreten verschiedene Themen bereiche, Anliegen und Forderungen – verschiedene SDGs. Damit sich die inhaltlichen Ziele auch in die Bündnisstruktur einschreiben, braucht es eine Analyse, welche Schwerpunkte bereits vertreten sind , welche fehlen oder unterrepräsentiert sind. Anschließend sollen über direkte Ansprache, die Einla- dung zu Bündnisveranstaltungen sowie mögliche Kooperationen (z.B. die geplanten Veranstaltungen und Beiträge) Akteur*innen aus fehlenden oder unterrepräsentierten Bereichen für das Bündnis gewonnen werden. 3. Aufbau und Stärkung der Verbindungen Bereits jetzt zeigt sich, dass ein besonderer Mehrwert des BKN im Kennenlernen und der Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen unterschiedlicher Bereiche liegt. Das Zusammenkommen verschiedener Themenbereiche ermöglicht neue Ein- blicke, erweitert den Horizont – oft nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch in Kooperationsprojekten oder der Ergänzung der jeweils eigenen Projekte um neue Fa- cetten. Demensprechend soll hierauf in diesem Projekt ein besonderer Fokus gelegt werden. Dazu werden die zweimal jährlich stattfindenden Bündnisplena auf einen stärkeren Vernetzungscharakter ausgerichtet. Gerade das Frühjahrsplenum soll stärker den Charakter eines Social Events bekommen, bei dem Mitglieder und potentielle Mitglie- der sich und ihre Arbeit vorstellen und Anknüpfungspunkte zu anderen finden können. Zudem ist die Einrichtung zusätzlicher daran angepasster Kommunikationswege wie eine Bündnismailingliste oder Messengergruppen denkbar. 4. Strategieentwicklung Wesentlicher Bestandteil zum Ende des Projekts ist die Entwicklung einer weiterge- henden, an diese n Projektzeitraum anschließenden Strategie des BKN für die 8 nächsten 5, 2 und 1 Jahre. Diese Vision und Ziele sollten ambitioniert, aber auch rea- listisch sein und die kollektiven Bestrebungen aller Mitglieder widerspiegeln. Hierin werden möglichst viele Bündnismitglieder einbezogen. Die Projektkoordination trägt Sorge, dass der Prozess gemeinsam mit der Steuerungs- gruppe initiiert, begleitet und abgeschlossen wird. Kosten Eine detaillierte Aufstellung der Kosten des Projekts findet sich in den angehängten Fi- nanzierungsplänen. Die Kosten umfassen dabei drei Bereiche: Personalkosten in Form einer 50%-Personalstelle, Sachkosten zur Durchführung der Veranstaltungen (u.a. Hono- rare, Miete, Technikmiete), zur Erstellung und Veröffentlichung der Beiträge (u.a. Hono- rare für technischen Support, Nutzungsgenehmigungen) sowie Arbeitsplatzkosten und Verwaltungspauschale. Finanzplan Projekt: Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit | Dimensionen der Nachhaltigkeit Allerweltshaus Köln e.V. Durchführungszeitraum 2025-2026 / 24 Monate Kostenaufstellung: 2025 Personalkosten Kostenstelle Budget Erläuterung Projektkoordination 28.896,12 € AG-Brutto in Anlehung an TVÖD EG 11 Stufe 2 50% = 20 Stunden/Woche (12 Monate) 28.896,12 € Veranstaltungen Kostenstelle Budgetplan Erläuterung Kooperations-veranstaltungen 800,00 € Honorar Kooperations-veranstaltungen 1.000,00 € Material, Verpflegung und Raumkosten Frühjahrs- und Herbstplenum 800,00 € Material, Verpflegung und Raumkosten 2.600,00 € Öffentlichkeitsarbeit Kostenstelle Budgetplan Erläuterung Betreuung und Pflege Website 400,00 € Honorar Veröffentlichung schriftlicher Beiträge 500,00 € Nutzungsgenehmigungen 900,00 € Arbeitsplatzkosten Kostenstelle Budget Erläuterung Arbeitsplatzkosten Projektkoordination 1.200,00 € anteilig Miete, Nutzung Büroräume, Infrastrukturnutzung, Energiekosten, Internet (100,00 € / Monat) 1.200,00 € Ausgaben 33.596,12 € zzgl. Verwaltungskosten 3.500,00 € Zur Deckung der laufenden Kosten und den Bereitstellungen von Material durch den Trägerverein, Buchhaltung, Rechnungslegung etc. wird diese Pauschale angerechnet. Gesamtausgaben 37.096,12 € Einnahmen Stadt Köln 35.000,00 € Gesamteinnahmen 35.000,00 € Köln, den 30. Oktober 2024 _______________________________________ _________________________________________ Unterschrift Vorstand Allerweltshaus Köln e.V. Finanzplan Projekt: Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit | Dimensionen der Nachhaltigkeit Allerweltshaus Köln e.V. Durchführungszeitraum 2025-2026 / 24 Monate Kostenaufstellung: 2026 Personalkosten Kostenstelle Budget Projektkoordination 28.896,12 € AG-Brutto in Anlehung an TVÖD EG 11 Stufe 2 50% = 20 Stunden/Woche (12 Monate) 28.896,12 € Veranstaltungen Kostenstelle Budgetplan Erläuterung Kooperations-veranstaltungen 600,00 € Honorar Kooperations-veranstaltungen 600,00 € Material, Verpflegung und Raumkosten Klimawoche 600,00 € Honorar für Unterstützung bei Vorbereitung der Klimawoche Frühjahrs- und Herbstplenum 800,00 € Material, Verpflegung und Raumkosten 2.600,00 € Öffentlichkeitsarbeit Kostenstelle Budgetplan Erläuterung Betreuung und Pflege Website 400,00 € Honorar Erstellung Redaktionsplan / Unterstützung 500,00 € Honorar 900,00 € Arbeitsplatzkosten Kostenstelle Budget Erläuterung Arbeitsplatzkosten Projektkoordination 1.200,00 € anteilig Miete, Nutzung Büroräume, Infrastrukturnutzung, Energiekosten, Internet (100,00 € / Monat) 1.200,00 € Ausgaben 33.596,12 € zzgl. Verwaltungskosten 3.500,00 € Zur Deckung der laufenden Kosten und den Bereitstellung von Material durch den Trägerverein, Buchhaltung, Rechnungslegung, Kopierer etc. wird diese Pauschale angerechnet. Gesamtausgaben 37.096,12 € Einnahmen Stadt Köln 35.000,00 € Gesamteinnahmen 35.000,00 € Köln, den 30. Oktober 2024 _______________________________________ Unterschrift Projektleitung _________________________________________ Unterschrift Vorstand Allerweltshaus Köln e.V.
Anlage 0_Begründung der Dringlichkeit
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Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung zur Vorlage „Förderung Bündnis Kommu- nale Nachhaltigkeit Köln 2025-2026“ Umfangreiche Abstimmungserfordernisse innerhalb der Verwaltung haben dazu ge- führt, dass die Vorlage nicht fristgerecht eingebracht werden konnte. Neben dem Be- schluss durch den Rat am 12.12.2024 ist die Vorberatung im Finanzausschuss am 09.12.2024 erforderlich. Der Stadtentwicklungsausschuss als zuständiger Ausschuss für die Themen des Dezernats für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales am 05.12.2024 konnte nicht mehr erreicht werden, deshalb wird der Stadtentwicklungsausschuss im Nachgang informiert. Der Beschluss ist notwendig, um an die geförderten Träger zum beantragten Projektbeginn Januar 2025 Abschlagszahlungen leisten zu können. Die Ziele der Projekte können nur mit Beginn der geplanten Förderung sicher gewährleistet werden.
Anlage 3 Projektantrag 2025-26 KölnAgenda
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1 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Nachhaltigkeit – mehr als Klimaschutz Projektantrag an das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln Nachhaltigkeit – mehr als Klimaschutz KölnAgenda e.V. Melchiorstr.3 50670 Köln Projektlaufzeit: 01/2025 – 12/2026 2 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Nachhaltigkeit – mehr als Klimaschutz Das Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln Das „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln“ (BKN) hat sich im Juni 2016 auf Initiative von KölnAgenda e.V. und Allerweltshaus Köln e.V. gegründet. Ihm gehören inzwischen über vierzig Organisationen, die aus vielen verschiedenen Themenbereichen stammen. Zentrale Ziele des BKN sind, die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) auf kommunaler Ebene und den Diskurs über eine nachhaltige Handlungsstrategie für Köln voranzubringen. Unser aktueller Beitrag dazu sind die „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“. Zudem will das BKN dazu beitragen, die Bekanntheit der SDGS zu erhöhen und deren Inhalte zu vermitteln sowie eine wachsende Zahl von Bürger*innen einzubeziehen. Dazu organisiert das BKN beispielsweise SDG-Fachtage, die sich an ein Fachpublikum wenden und Raum für konstruktiven Austausch von Zivilgesellschaft , Politik und Verwaltung bieten. Die Veranstaltungsreihe Kölner Nachhaltigkeits-Talk wendet sich an ein breiteres Publikum. Zudem bieten wir mit unserer Präsenz im Netz, Homepage wie Social-M edia, einen nachgefragten Zugang zu den Themen der Nachhaltigkeit. Die Vielfalt der Themen, die von den Mitgliedern beh andelt werden, ist eine besondere Qualität des Bündnisses. Der Austausch unterschiedlicher Blickwin kel und Aspekte gerade mit Akteuren anderer Themenbereiche erweitert die eigene Arbeit, schafft neue Kooperationen und macht gleichzeitig die Breite der SDGs erlebbar. Projektinhalt Aufbauend auf dem von der Stadt Köln 2023-204 geförder ten Projekt „Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Vernetzung – Weiterentwicklung - P erspektiven“ und dem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projekt „Bün dnis kommunale Nachhaltigkeit: Köln auf Nachhaltigkeitskurs“ soll mit diesem Projektantrag die Verankerung und Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele, den Sustainable Development Goals (SDG), in Köln sowie die Vernetzung und der Austausch zivilgesellschaftlicher Akteure unterschiedlicher Themenfelder weiter ausgebaut werden. KölnAgenda e.V. (KA) beantragt im Rahmen dieser Ziele die Förderung des Projekts „Nachhaltigkeit – mehr als Klimaschutz“ in Höhe von je EUR 35.000,- für die Jahre 2025 und 2026. Die Laufzeit des beantragten Projektes geht vom 01.01.2025 bis zum 31. 12.2026. Der Antrag ist komplementär zum Antrag des Allerweltshaus Köln e.V. (AWH), mit denen w eiterhin gemeinsam die Aufgaben Koordination und Weiterentwicklung des BKN, Organisation von Veranstaltungen und Kommunikation zu den SDGs, die Akquise weiterer Fördermittel für Aktivitäten des BKN sowie dessen Erweiterung geleistet werden. Neben den gemeinsamen Aufgaben üb ernimmt KölnAgenda im Rahmen der Förderung die überregionale Vernetzung, die Pflege des Veranstaltungskalenders zur Nachhaltigkeit auf koelnagenda.de und die Sicherstellung der Fortführung der Fair Trade Night. Zu den Tätigkeiten von KölnAgenda im Rahmen der beantragten Projektförderung gehören: 1. Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit (Organisation und Vernetzung) Mitarbeit in und Organisation der BKN-Koordinierungsgruppe Ausbau des BKN-Netzwerkes regelmäßiger Austausch (Jour Fixe) mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik Austausch / Dialog mit der Kölner Stadtverwaltung und Politik Überregionaler Austausch und Mitarbeit in Fachgremien/-organisationen, Teilnahme an Fachveranstaltungen Austausch mit entsprechenden Projekten/Initiativen in anderen Kommunen 3 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Nachhaltigkeit – mehr als Klimaschutz Betreuung externer Anfragen und damit verbundener Angebote (bspw. Führungen, Vorträge, Beratungen) Konzeptionelle Weiterentwicklung des BKN 2. Veranstaltungen SDG-Fachtag 2025 Woche zu „Nachhaltigkeit und Klima“ 2026 (Verknüpfung des Klimathemas mit weiteren Themen der Nachhaltigkeit) Reihe Nachhaltigkeits-Talk (jeweils zu einzelnen Themen) Mitarbeit bei Organisation und Durchführung weiterer Veranstaltungen und Workshops 3. Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit Pflege und inhaltlicher Ausbau der BKN-Homepage Pflege des Kalenders auf koelnagenda.de zu Veranstaltungen und Themen der Nachhaltigkeit in Köln und in Auswahl darüber hinaus (verlinkt auf der Nachhaltigkeitsseite der Stadt Köln und des BKN) Newsletter zur Nachhaltigkeit (monatlicher KölnAgenda Newsletter sowie BKN-Newsletter) Online-Publikationen zu Themen der Nachhaltigkeit 4. Projektsteuerung und Mittelakquise Akquise zusätzlicher Fördermittel für Aktivitäten des BKN (bspw. für größere Veranstaltungen wie den Kölner SDG-Fachtag oder die Klimawoche) Fortführung der Fair Trade Night (FTN): Akquise von Fördermitteln, Spenden und Sponsoren Projektsteuerung und -abrechnung eingeworbener Drittmittel (BKN & FTN) 1. Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit (Organisation und Vernetzung) Im Rahmen der Förderung werden KölnAgenda und Allerwe ltshaus die Organisation des BKN fortführen und die unterschiedlichen administrativen Aufgaben übernehmen. Dazu gehört die Mitarbeit in der sich mindestens monatlich treffenden BKN-Koordinierungsgruppe und dessen Organisation. Es werden zwei Plena, der zentrale Ort des persönlichen Austausches im BKN, im Jahr angeboten. Ebenso wird der Jour fixe mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik, der einen direkten und vertrauensvollen Austausch von Zivilgese llschaft und Verwaltung ermöglicht, weitergeführt. Der Austausch mit weiteren Bereichen der Verwaltung und politischen Akteuren wird weiter ausgebaut. Zu den Tätigkeiten, die von KölnAgenda im Rahmen diese r Förderung übernommen werden, gehört auch die überregionale Vernetzung und Austausch, wobei insbesondere die LAG21 NRW und RENN.west wichtige Partner sind. Im Fachforum Nachhaltigkeit NRW sind wir seit vielen Jahren aktives Mitglied. Dazu kommt der Austausch mit vergleichbaren Projekten/Initiativen in anderen Städten und kommunalen Nachhaltigkeitseinrichtungen sowie die Teilnahme an Fachveranstaltungen, bspw. NRW- Nachhaltigkeitstagung oder, RENN.west Arenen. Eine weitere Aufgabe ist sowohl Ausbau der Ausbau des Bündnisses um weitere Akteure als auch die Intensivierung des direkten Austausches mit den ein zelnen Mitgliedern. Nicht zuletzt ist die längerfristige konzeptionelle Weiterentwicklung des BKN eine Aufgabe der Projektbeteiligten. Zudem werden externe Anfragen betreut und auch damit verbundener Angebote (bspw. Führungen, Vorträge, Beratungen) realisiert. 4 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Nachhaltigkeit – mehr als Klimaschutz 2. Veranstaltungen Im Rahmen der Förderung sind in jedem Jahr eine größe re Veranstaltung geplant. Zum einen ist in 2025 ein weiterer SDG-Fachtag, welche seit Beginn ei n zentrales Element des BKN sind, vorgesehen. Diese wenden sich an Vertreter*innen aus Zivilgesellsc haft, Verwaltung und Politik und bieten Raum für Dialog, Diskussion und Wissensvermittlung zu Zi elen der Nachhaltigkeit und deren Umsetzung in Köln. Mit der Woche „Nachhaltigkeit und Klima“ in 2026 soll eine breitere Öffentlichkeit als bei den SDG- Fachtagen angesprochen werden. Da Nachhaltigkeit (zu) o ft nur mit dem Thema Klimaschutz und Umwelt/Ökologie in Verbindung gebracht wird, ist im Bündnis die Idee entstanden, darauf aufbauend die weiteren Aspekte und Dimensionen der Nachhaltigk eit zu kommunizieren. Aufbauend auf vorherigen Aktivitäten (u.a. Veranstaltungen, Social-M edia) soll mit einer breiten Palette von Veranstaltungsformaten die Verknüpfungen der ökologis chen mit den sozialen, ökonomischen und kulturellen Dimensionen der Nachhaltigkeit dargestellt werden. Die Reihe Kölner Nachhaltigkeitstalk zu einzelnen Themen wird fortgesetzt. Zum einen ist vorgesehen, Themen aus den Kölner Impulsen aufzugreifen. Zum anderen sind wie bisher Ausgaben im Vorfeld der anstehenden Wahlen geplant – nicht zuletzt um das Them a Nachhaltigkeit auch bei den politischen Akteuren zu platzieren. Des Weiteren besteht die Option Workshops/Fortbildungen entsprechend den Bedarfen des BKN zu organisieren. Zudem ist ein Work shop mit der Verwaltung zu Perspektiven und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit in Köln angedacht. Die inhaltliche Ausrichtung der Veranstaltungen wird gemeinsam aus dem Bündnis heraus entwickelt und die Organisation aus den mit der Förderung zur Verfügung stehenden Ressourcen geleistet. Damit können insbesondere kleinere Akteure entlastet und unterstützt werden. Zudem können die Themen einer breiteren Öffentlichkeit kommuniziert werden. 3. Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit Nach der Veröffentlichung der „Impulse für eine nachhaltige Transformation Kölns“ werden die Online- Kanäle des BKN in den nächsten zwei Jahren intensiver für thematische Beiträge und Diskussionen eingesetzt. Neben Darstellung einzelner Themen aus den Kölner Impulsen wird insbesondere die Verknüpfung der ökologischen mit den sozialen, ökon omischen und kulturellen Dimensionen der Nachhaltigkeit im Fokus stehen. Die Beiträge sollen von Akteuren aus dem Bündnis und darüber hinaus erstellt werden. Die Beiträge können unterschiedlic he Formen - vom Artikel über Video bis zum Podcast - haben, wobei die Verknüpfung mit den eigen en und anderen Social-Media Kanälen ausgebaut werden. Der Kalender zu Veranstaltungen und Themen der Nachhalti gkeit auf koelnagenda.de wird weiter gepflegt. Dieser ist für eine größere Reichweite mi t der städtischen Webseite zur Nachhaltigkeit und der BKN-Homepage verknüpft. Ebenso werden BKN-Newslet ter und die monatlichen KölnAgenda News fortgeführt. 4. Projektsteuerung und Mittelakquise Eine weitere Tätigkeit im Rahmen der beantragten Förde rung ist die Akquise zusätzlicher und für die Realisierung der geplanten Aktivitäten zwingend notwendigen Finanzmittel. Dies betrifft verschiedene Aktivitäten des BKN wie den SDG-Fachtag 2025 oder di e Klimawoche 2026, als auch Workshops oder Nachhaltigkeitstalks. Des Weiteren soll durch die Einw erbung von Drittmitteln (Projektförderung, Sponsoren, Spenden) die Fortführung der Fair Trade Ni ght sichergestellt werden. Damit wird eine „Hebelwirkung“ der städtischen Förderung angestrebt, welche bisher erfolgreich realisiert werden 5 | S e i t e Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln: Nachhaltigkeit – mehr als Klimaschutz konnte. Mit der hier beantragten städtischen Förderun g kann nicht nur die Einwerbung von Drittmitteln ausgebaut werden, sondern mit der durch die städtische Förderung für andere Fördermittelgeber (ab-) gesicherten Projektsteuerung und -abwicklung Chancen von Zusagen verbessert. Finanzplan Jahr 2025 2026 Personalkosten EUR 30.000,- EUR 30.500,- Sachkosten EUR 1.500,- EUR 1.500,- Anteilige Büroraumkosten EUR 2.600,- EUR 2.600,- Verwaltungskostenpauschale (10 %) EUR 3.500,- EUR 3.500,- Summe EUR 37.6000,- EUR 38.100,- Für die Umsetzung des Projektes wird eine Förderung in Höhe von EUR 35.000,- für 2025 und 2026 beantragt. Die über die Förderung hinausgehenden Koste n werden durch Eigen- und Drittmittel getragen. Die im Finanzplan aufgeführten Kosten stellen sich wie folgt zusammen: Die Personalkosten bestehen aus Projektleitung/-koord ination (auf Basis der derzeit beschäftigten Personen TVÖD VKA E11 Stufe 3 bzw. 6) und eines studentischen Mitarbeitenden. In Abhängigkeit der Aufteilung der Wochenstunden ergeben sich 17 bis 21 h/Woche. Die genaue Aufteilung der Wochenstunden erfolgt in Abhängigkeit weiterer Drittmittelprojekte sowie der Entwicklung des TVÖD. Die Sachkosten sind für Veranstaltungen, Honorare, Teiln ahme an Veranstaltungen u.ä. vorgesehen. Diese sind bewusst niedrig angesetzt, da hierfür wei tere Drittmittel akquiriert werden sollen, was bisher erfolgreich realisiert werden konnte. Hintergr und ist insbesondere, dass deutlich mehr Fördermöglichkeiten bestehen, die Sachkosten abdecken , aber keine Berücksichtigung notwendiger Personalkosten (bspw. zur Organisation von Veranstaltun gen) zulassen. Ein Ziel dieser beantragten Förderung bei der Stadt Köln ist eine deutliche Hebelwirkung durch die erfolgreiche Akquise weiterer Fördermittel für Projekte zur Nachhaltigkeit in unserer Stadt. Das Nutzungsentgelt inklusive Heizkosten für die im B ürgerzentrum Alte Feuerwache genutzten Räumlichkeiten, Büroraum und gemeinschaftlich genutzte r Besprechungsraum, beträgt aktuell rund EUR 5.000,- im Jahr, wobei ein Anstieg in bisher unb ekannter Höhe ab Januar 2025 angekündigt ist. Sofern über weitere Drittmittel eine Kostenüberdeck ung der Raumkosten eintreten sollte, werden freigewordene Mittel für Personal- und Sachkosten genutzt. Der Anteil für Verwaltungskosten entspricht dem allg emein angewandten Satz bei Fördermitteln. Hierzu gehören anteilige Kosten für u.a. Büroausstattung , Verbrauchsmaterial, (Lohn-) Buchhaltung, allgemeine Verwaltung sowie Versicherungen/Berufsgenossenschaft.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3365/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 06.12.2024
- Erstellt
- 28.10.2024 11:18