Mandari Insight

2643/2018

Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW"

Mitteilung Ausschuss 20.08.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 17.09.2018, TOP 4.4

Zwischenbericht Anlage 2 Dokumentation Besuch Staatssekretärin Güler 12.04.2018

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Ansehen

Zwischenbericht Anlage 3 Niederschriften AG_LG

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Zwischenbericht 06_2018

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Liste Anregungen_Hinweise der Fachtagung Mandatsträger

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Zwischenbericht Anlage 1 Dokumentation Fachtagung politische Mandatsträger 27.02.2018

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Zwischenbericht Anlage 4 Zieldatei

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Mitteilung Ausschuss

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Zwischenbericht Anlage 5 Maßnahmen die von Kommunen nicht beeinflussbar

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Zwischenbericht Anlage 2 Dokumentation Besuch Staatssekretärin Güler 12.04.2018

12977 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin
|

622 Stadt Köln

Büro der Oberbürgermeisterin — OB/6 Referat Flüchtlingskoordination

Dokumentation des
Besuches von Frau Staatssekretärin Serap Güler zum Thema

— Einwanderung
gestalten NRW

am Donnerstag, den 12.04.2018, in Köln.

Agenda

15:00 Begrüßung

15:19 Überblick über das Projekt „Einwanderung gestalten
NRW“ in Köln

15:20 Präsentation des bisherigen Projektverlaufes und

Gelegenheit zum Austausch zu den wesentlichen
Erkenntnissen und Ergebnissen

16:00 Austausch zu allgemeinen Integrationsthemen und
deren Auswirkungen auf die Kommunen

Fi Ministerium für Kinder, Familie,
Zusza Ei nwanderung Flüchtlinge und Integration
gesta lten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen «
VG

gefördert durch das MKFFINRW

Die Oberbürgermeisterin

Anwesend waren:

Frau Staatssekretärin Güler
Frau Palazzi

Frau Preßmar-Cuber

Herr Oster
Frau Schliffke
Frau Meier

Herr Dommer

Frau Werning-Györkö

\$ Stadt Köln

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW

Büro der Oberbürgermeisterin

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination
Projektleitung Einwanderung gestalten NRW

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination
Projektkoordination Einwanderung gestalten NRW

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination
Projektteam Einwanderung gestalten NRW

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination

- Ministerium für Kinder, Familie,
BE — =; nwanderung Flüchtlinge und Integration /
= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A

gefördert durch das MKFFINRW

Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln

Herr Oster stellt sich und das Referat Flüchtlingskoordination kurz vor und begrüßt die
Anwesenden.

Zum Einstieg gibt Frau Schliffke einen kurzen Überblick über Ziele und Struktur des
Projektes Einwanderung gestalten NRW in Köln. Hierbei geht sie auch auf die
Besonderheiten des Projektes, beispielsweise die rechtskreisübergreifende Betrachtung des
Integrationsprozesses, die Unterstützung durch die wissenschaftliche Begleitung um Prof.
Dr. Reis und die positive Zusammenarbeit sowie das intensive Mitwirken externer Akteure,
wie Vertreter von Ehrenamt, Beratungsstellen und Wohlfahrtsverbänden, ein. Das handout
ist der Dokumentation als Anlage beigefügt.

Im Anschluss lädt sie zu einem Austausch über die bisherigen wesentlichen Erkenntnisse
und Ergebnisse bei einem Rundgang an verschiedenen Stationen ein.

N Haralia

2 Dyebose

v der Inlograbiongpoeess hal’ viel
Schnittstellen. /

+Rısonal Beck

* Bildungsangel vl > fr

früher Kerucıs olnlegıe

Mi % Bedafslücke (Au)

Üsongsansil
entwickeln

= Ministerium für Kinder, Familie,
_—___—— Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration /
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln

Präsentiert werden die Ergebnisse der Unterarbeitsgruppen „Bildung und Arbeit“, „Sprache“
und „Wohnen“. Darüber hinaus werden auch die gerade erst angelaufenen
Unterarbeitsgruppen „Gesundheit“ und „Existenzsicherung‘ vorgestellt.

Bu

der Inleqralionsprozess hal viele
Schnillstelleri \

x Rrsonal Boot

N Bildungsangebole > ffoickl Biko

* (rüher Verweis >Inlegrationpeint

*f Bedafslöcke (Ausbieungsre k)

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(Kompelenzen ' [0% verrl

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i ) ungs
abschlöeen ist komplex und

wien

! Aus

„Die Stadt Köln wird das Personal Book künftig eingewanderten Menschen kostenlos zur
Verfügung stellen. So sind wichtige Grunddaten sowie Unterlagen bei Behördengängen oder
sonstigen Beratungen stets griffbereit und geordnet. Die Nutzung dieses Personal Books ist
für die geflüchteten Menschen selbstverständlich freiwillig.“

Das Register des Personal Books ist als Anlage beigefügt. Herr Oster sagt zu, über die
Erfahrungen mit dem Einsatz des Personal Books zu berichten.

- Ministerium für Kinder, Familie,
 ——— Einwanderung Flüchtlinge und Integration /
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A
gefördert durch das MKFFI NRW

\$ Stadt Köln

Die Oberbürgermeisterin

Station 2
Sprache

Is Sprache /
Ä ir öheı Zugang Inteyationskurs

% Videodolmelschen.
y Verwendung lechle Sprache
Y Nulzung dıgilaker Mater zur
Kommunikalıon
y. Unler stölzung $ ruchpraxis

Im Rahmen der Vorstellung der flächendeckenden Einführung von Videodolmetschen sowie
Möglichkeiten zur Förderung von Sprachpraxis führt Frau Staatssekretärin Güler aus, ein

Schwerpunktthema der Landesregierung sei die digitale Unterstützung von
Integrationsarbeit. Sie bietet einen weiteren Austausch sowie die Herstellung von Kontakten
zu möglichen Anbietern an, um die Digitalisierung in diesem Bereich weiterzuentwickeln.

. Ministerium für Kinder, Familie,
nn Einwanderung Flüchtlinge und Integration /
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen Ä

gefördert durch das MKFFI NRW
5

Die Oberbürgermeisterin

Station 3 ) =
Wohnen I IKEnninisse

X. angespannler Wohnungsmarkt erschwert
Übergang ın prwalen Wohnraum
x Aranspavenle Darstellung Kriler ien

2 Belegung, v slädl Unlekönf len

+ Wohnungsleil faden

x präv Beralung 7 Vermeidung v
Wohnungsverlusl (Bermico)

” Vernelzung d Akleure

„Neben der angespannten Wohnungssituation in Köln sind die die notwendigen Schritte von
der Suche einer Wohnung über die Anmietung bis zu den Rechten und Pflichten im
Mietverhältnis für geflüchtete Menschen oftmals unbekannt und nicht transparent. Lösungen,
wie ein umfassender, einfacher Leitfaden, präventive Beratung sowie eine vernetzte
Unterstützung durch verschiedene Akteure kommen hierbei nicht nur geflüchteten
Menschen sondern vielen Personengruppen zugute.“

= Ministerium für Kinder, Familie,
A nwanderung Flüchtlinge und Integration /
 —— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFINRW

Die Oberbürgermeisterin

$ Stadt Köln

Station 4
Gesundheit

Themenfelder
der UAG Gesundheit:

Sesundheit

rbringung

jehinderungen

» Erkrankungen
inis
ndheitssystem

antwortlichkeiten

„Der Gesundheitszustand von Geflüchteten ist auch aufgrund von Fluchtstrapazen und/oder
Kriegsgeschehnissen im Herkunftsland häufig behandlungsbedürftig. Köln wird eine große
Anzahl von Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen und Krankheiten zugewiesen.
Dies lässt sich auf die gute medizinische Versorgung in Großstädten zurückführen.
Besonders problematisch sind die unzureichenden Kenntnisse der geflüchteten Menschen
hinsichtlich des medizinischen Versorgungssystems in Deutschland.

Unterstützungen, wie sie in der Vergangenheit durch das vom Land co-finanzierte Projekt
„Gesundheitslotsen“ erfolgt sind, wären auch heute noch hilfreich, um Aufklärung über den
niederschwelligen Zugang zum Regelsystem (niedergelassene Ärzte / Ärzte mit
Fremdsprachenkenntnissen etc.) zu leisten.

In Köln ist seit April 2016 die elektonische Gesundheitskarte für Geflüchtete mit überwiegend
positiver Resonanz im Einsatz.“

. Ministerium für Kinder, Familie,
Fe Einwanderung Flüchtlinge und Integration /
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A

gefördert durch das MKFFINRW

Die Oberbürgermeisterin \$ Stadt Köln

Station 4
Existenzsicherung

„Ziel der Unterarbeitsgruppe Existenzsicherung ist es, den Weg der geflüchteten Menschen
durch die Verwaltung zu betrachten, ihn transparent zu machen und wo möglich, zu
vereinfachen. Dies ist auch Basis für den Aufbau eines Casemanagements, ein erklärtes
Ziel des Projektes Einwanderung gestalten NRW.“

- Ministerium für Kinder, Familie,
_— _ — Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln

Nach einem regen Austausch zu den Erkenntnissen und Ergebnissen des bisherigen
Projektverlaufes werden allgemeine Integrationsthemen sowie deren Auswirkungen auf die
Kommunen diskutiert.

Schwerpunktthemen waren Digitalisierung, Schwierigkeiten und Hürden beim
(behördeninternen und -übergreifendem) Datenaustausch sowie Stand der Planungen zu
Ankerzentren sowie den Test- und Meldestellen des BAMF.

Abschließend bekräftigen Herr Oster und Frau Preßmar-Cuber die positiven Erfahrungen mit
der Nutzung des Expertenwissens von ehrenamtlich Tätigen wie beispielsweise bei
Organisationsentwicklungsprojekten der Verwaltung. Für das Projekt Einwanderung
gestalten NRW sei es gelungen, die Erstattung von Fahrt- und Parkkosten aus dem
Sachkosten-Projektbudget zu ermöglichen. Für die Gewinnung und Anerkennung dieses
Expertenwissens regen sie auch für künftige Projekte an, ein Budget für eine
Aufwandsentschädigung der ehrenamtlich Mitarbeitenden zu beantragen bzw. vorzusehen.

gez. Oster

Anlagen
Handout zur Vorstellung des Projektes in Köln

Personal Book - Register

“ Ministerium für Kinder, Familie,
—— Einwanderung Flüchtlinge und Integration /
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen ,
gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin * StadtKöln

__— Einwanderung
= gestalten NRW

Handout

Besuch
Staatssekretärin Serap Güler

Ministerium für
Kinder, 'Familie, Flüchtlinge und Integration NRW

am 12. April 2018

OB/6 - Referat Flüchtlingskoordination
Projektleitung: Hans-Jürgen Oster,
Projektkoordination:

Stefan Schwamborn, Renate Schliffke, Kathryn Meier

inwanderung
I Oelörden mus MArein des MuFFI

Die Oberbürgermeisterin

Begrüßung

Überblick über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln

Präsentation des bisherigen Projektverlaufes und Gelegenheit zum Austausch zu den
wesentlichen Erkenntnissen und Ergebnissen

Austausch zu allgemeinen Integrationsthemen und deren Auswirkungen auf die
Kommunen

Einwanderung Folie 2

Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln

Fi _— — Einwanderun - Pr
Projekt gestalten NRW 8 in Köln...

der Stadt Köln hat die Durchführu:
am 04.04.2017 beschlossen

s Projekt wird mit Mitteln des Ministerium für Kit
milie, Flüchtlinge und Integration NRW geför:

» Projektzeitraum: 04/2017 bis 03/2019
inbindung des Projektes in die Verwaltungsrefo;

nbindung des Projektes bei der Oberbürgermei
Referat OB/6-Flüchtlingskoordination

wissenschaftliche Begleitung des Proj
‚Frankfurt University of Applied Sciei

Inwanderung Folie 3

Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln

Die Projekt-Ziele...
N

, Gleichberechtigte Teilhabe- und Integrationschancen für
/ geflüchtete Menschen

Zeitnaher, niederschwelliger Zugang zu Beratungs-
) /Leistungs- und Integrationsmöglichkeiten

‚

Optimierte, rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit aller |

| Akteure (Integrationskette)

Prozessoptimierung durch Einbindung neuer (digitaler)
/ Verfahren (inkl. Casemanagement)

7 ”

Einwanderung
state NRW guanen s aian sasher

Die Oberbürgermeisterin "4 StadtkKoöln

Die Zielgruppe des Projektes...

f Eelenreisende geflüchtete Menschen
eim Alter von 18 - 25 Jahren
e mit positiver Bleibeperspektive

(5 Herkunftsländer)
\eim Übergang in den Ausbildungs- und
Arbeitsmarkt

ji

A « Ausweitung der Ergebnisse auf weitere
Zielgruppen und Lebenslagen - sofern möglich

Phase 2 |

Folie 5

Die Oberbürgermeisterin * Stadt Köln

Die Projektstruktur...

Projektleitung

Unterarbeitsgruppen / Arbeitsgruppe / Lenkungsgruppe
E

Projektsteuerung

Koordination Konzeption

Wissenschaftliche Begleitung
Politische Gremien

Ein janderung Folie 6

Senne EEE

Die Besonderheiten des Projektes ...

Der Mensch im Mittelpunkt

___ Einwanderung
Einbindung externer Akteure gestalten NRW

Rechtskreisübergreifende
Betrachtung & Haltung

Ehe Folie 7

earder aus Meta des mr)

Die Oberbürgermeisterin 62 Stadt Köln

Rundgang Stationen
Präsentation des bisherigen Projektverlaufes

und Gelegenheit zum Austausch zu den
wesentlichen Erkenntnissen und Ergebnissen

Folie 8

Die Oberbürgermeisterin

Erste Erkenntnisse,
Ergebnisse &
Handlungsansätze

hskursen und „Personal Book“ sind gefasst,
ingsvorschläge werden geprüft

ingsdatenmanagement) sind vernetzt
denen Angebote, Ressourcen, Kompetenzen sind vielfälti

jonskette einbinden
jefizite auf dem Weg in Ausbildung sind identifiziert - möglic

Folie 9

Die Oberbürgermeisterin 2 Stadt Köln

Was bisher geschah und Ausblick....

2017, 8

Projektauftakt Osy20177 \

‚Start von

| Unterarbelisgruppen! Start weiterer j

"Bildung & Arbeit (9 nterarbeitsgruppen Einstieg in die
Sprache (7) esundheit (3) 'Kernphase des

‚Wohnen (6) |Existenzsicherung (1) ‚Projektes...
Teilhabe (0) |Casemanagement &

Netzwerke (0)

zzgl.
/ 1 Fachtagung mit
politischen
Mandatsträgern Folie 10

rung
= gustalten NRW gearser aus Metal dos Mari

Die Oberbürgermeisterin ; Stadt Köln

Personal Book

Inhalt Seite 2
| Inhalt

1. Persönliche Daten ...eeseecaenneenannnnennnnnnnunnnnnnnnnnnnnunnnnnunnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnsnnnnnnnnnnnnnnnn 4

2, Aufenthaältsstatus esennsnuunenneenseennemsur em 6

4; Lebensunterhalt a... .0.u,uuuununnanuaeuannnnnman 8
5. Gesundheit .....zeueesssssessonensnnnnnnnnnnonnnnnunnnnnnnnunnnnnnnnnnnnnannnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnennnensnnnnsnnnnne 11

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2

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Y

=

&

Zwischenbericht Anlage 3 Niederschriften AG_LG

80534 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin

Büro der Oberbürgermeisterin
OBI6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier

Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung _gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 22.03.2018

3. Treffen der Arbeitsgruppe des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
am Mittwoch, den 21.03.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr

. Ministerium für Kinder, Familie,
—— Einwanderung riüchtlinge und Integration P,
&

gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert aus Mitteln des MKFFI

Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 21.03.2018

Anwesend waren:

Adamec
Adrian
Ascani
De Haan
Hadzik
Lüder
Kuntze

Munz-Shams

Oster

Reis Prof. Dr.

Roth
Schliffke
Schoos
Schumacher
Schwamborn
Wensing
Wohlgemuth
Wuttke

Tomas
Klaus
Mario
Claudia
Tobias
Ada
Monika
Ingrid
Hans-
Jürgen
Claus
Klaus
Renate
Michael
Dirk
Stefan
Bärbel
Frank
Angelika

Entschuldigt fehlten:

Agentur für Arbeit Köln

Ehrenamt

Ehrenamt

12 Amt für Informationsverarbeitung

20 Kämmerei

Jobcenter Köln

LIGA der Wohlfahrtsverbände - Caritas-Zentrum Kalk
56 Amt für Wohnungswesen

OBJ/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektleitung)

Frankfurt university of applied sciences

Ehrenamt

OB/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
12 Amt für Informationsverarbeitung

50 Amt für Soziales und Senioren

OBJ/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
40 Amt für Schulentwicklung

323 Amt für öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten

Ehrenamt

Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt

OBJ/4 Büro der Oberbürgermeisterin — Strategische Steuerung

11 Personal- und Verwaltungsmanagement
53 Gesundheitsamt

Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 21.03.2018

Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Projektleiter Hans-Jürgen Oster

2. Darstellung des aktuellen Sachstandes
3. Beschlussfassung Personal Book

4. Casemanagement
Impulsvortrag von Herrn Prof. Dr. Reis

5. Besetzung der Unterarbeitsgruppe Casemanagement
6. Bericht aus den Modellkommunen

7. Weiteres Vorgehen

1. Begrüßung

Herr Oster begrüßt die Anwesenden zur 3. Sitzung der Arbeitsgruppe. Zum Einstieg in die
Beratung verweist er auf die Tagesordnung.

Die Arbeitsgruppe ist mit der Tagesordnung ohne Änderungen einverstanden.

2: Darstellung des aktuellen Sachstandes

Frau Schliffke stellt den aktuellen Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen des Projektes vor
(Folienpräsentation, siehe Anlage 1).

Herr Oster ergänzt, die Arbeit an den einzelnen Themenfeldern erfolge kontinuierlich, auch
wenn Unterarbeitsgruppen ruhend gestellt seien. Beispielhaft nennt er die Initiative zur Ver-
mittlung von geflüchteten Menschen in Wohngemeinschaften. Hierbei seien zahlreiche Aspek-
te, wie die Ermittlung des sozialhilferechtlich angemessenen Mietpreises, zu klären.

Auf Rückfrage von Herrn Adrian sagt Herr Oster eine Mitteilung in dieser Angelegenheit an
das Ehrenamt zu.

3 Beschlussfassung Personal Book

Herr Schwamborn berichtet kurz aus dem Arbeitskreis Personal Book. Das nunmehr vorlie-
gende Personal Book sei im Arbeitskreis einstimmig hinsichtlich Inhalt und Layout beschlos-
sen worden (Personal Book, siehe Anlage 2).

Sofern die Arbeitsgruppe den Einsatz des Personal Books beschließe, werde die Projektkoor-
dination kurzfristig einen Umlaufbeschluss der Lenkungsgruppe einholen.

Innerhalb der Verwaltung werde man kurzfristig Kriterien zur Evaluation des weiteren Einsat-
zes des Personal Books entwickeln und zu gegebener Zeit auch den Arbeitskreis Personal
Book wieder einbinden.

Auf Rückfrage von Herrn Schoos antwortet Herr Schwamborn, das Personal Book werde pilo-
tiert durch die genannten Stellen als Ordner ausgegeben. Im Rahmen der Überprüfung des
weiteren Einsatzes werde auch eine mögliche Digitalisierung mitgedacht.

Herr Oster bittet um Abstimmung.

Beschluss:
Die Arbeitsgruppe beschließt das Personal Book in der vorliegenden Fassung. Sie beauftragt
die Verwaltung, in einer ersten Pilotphase zunächst 200 Exemplare zu beschaffen und auszu-

3

Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 21.03.2018

geben. Die Aushändigung erfolgt durch 323/22 — Amt für öffentliche Ordnung - Ausländeran-
gelegenheiten sowie 502/8 - Amt für Soziales und Senioren - Leistungen nach Asylbewerber-
leistungsgesetz.

Ende 2018 wird der weitere Einsatz des Personal Books überprüft.

Abstimmungsergebnis

einstimmig zugestimmt

4. Casemanagement
Impulsvortrag von Herrn Prof. Dr. Reis

Herr Prof. Dr. Reis gibt eine Einführung in die Thematik ‚Was ist Casemanagement und was
bedeutet es in unserem Handlungsfeld?“ (Folienvortrag, siehe Anlage 3).

Er erläutert auf Nachfrage von Herrn Ascani, die Definition der verfügbaren Ressourcen sei
weiter zu fassen. Gegebenenfalls komme das Casemanagement zum Schluss, dass neue
oder veränderte Angebote bereitgestellt werden müssen.

Auf Rückfragen von Herrn Schoos antwortet Herr Prof. Dr. Reis, die Zielvereinbarung sei übli-
cherweise eine schriftliche Vereinbarung zwischen Casemanager*in und Klienten. Inwieweit
auch Sanktionsmöglichkeiten vorgesehen seien, hänge von Ausgestaltung und Anbindung
des Casemanagements ab. Das Assessement diene dazu, Bedarfslagen zu erkennen. Be-
stimmte Problematiken, beispielsweise gesundheitlichen Fragen, lägen außerhalb der Kompe-
tenz der/des Casemanagers*in und erforderten die Einschaltung weiterer Beratungsdienste.

Er ergänzt, sowohl die wissenschaftliche Begleitung als auch das Land bieten in Kürze für die
Projektkommunen eine Aus- und Weiterbildung für das Casemanagement an.

Frau Kuntze bedankt sich für den interessanten Vortrag. Das Casemanagement sei die Me-
thode, die auch in allen Beratungsdiensten der Caritas angewandt werde. Anstelle von Sank-
tionen versuche man, mit sozialarbeiterischen Ansätzen in der Sache Schritt für Schritt weiter
zu kommen. Wichtig sei, dass eine Person gewissermaßen die Fäden in der Hand halte und
bestehende Problematiken erkenne. Zur weiteren speziellen Beratung müsse gegebenenfalls
an weitere Stellen vermittelt werden.

Sie betont darüber hinaus die Bedeutung des Datenschutzes im Casemanagement.

Auf Nachfrage von Herrn Adrian erläutert Frau Kuntze, eine Beratung finde nur statt, wenn
die/der Klient*in eine Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht unterschreibe. Diese
liege in mehreren Sprachen vor, zudem werde bei Bedarf zur Erklärung der Konsequenzen
ein*e Dolmetscher*in hinzugezogen.

Herr Schumacher begrüßt den geplanten Aufbau eines Casemanagements. Dieses könne im
Weiteren neben der Thematik Zuwanderung auch auf andere Bereiche übertragen werden.
Mit dem Casemanagement könne eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung, die
Bündelung vorhandener Kompetenzen sowie deren Weiterentwicklung erreicht werden. Ver-
schiedene Optionen, zum Beispiel hinsichtlich Anbindung und Entscheidungskompetenzen,
müssten vorab detailliert durchdacht werden.

Herr Ascani bemerkt, das Casemanagement müsse die derzeit vorhandene Abgrenzung von
Zuständigkeiten und Kompetenzen sowie die mangelnde Kooperation einzelner Bereiche
überwinden. Eine Herausforderung sei, den Dienststellen die Chancen des Casemanage-
ments zu vermitteln.

Frau Wuttke ergänzt, schwierig sei die Etablierung des rechtskreisübergreifenden Aspektes
des Casemanagementes. Die Verantwortung dafür, was das Beste für einen Menschen sei,
müsse von einzelnen Zuständigkeiten abgelöst werden.

Herr Oster merkt an, ein wesentlicher Aspekt des Projektes Einwanderung gestalten NRW sei
gerade dieser Perspektivwechsel. Zum Leistungsangebot eines Casemanagements gehöre
alles, was die Stadtgesellschaft zu bieten habe. Es beschränke sich nicht nur auf die Ange-
botspalette der Verwaltung.

Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 21.03.2018

5. Besetzung der Unterarbeitsgruppe Casemanagement
Die Fotodokumentation kann der Anlage 4 entnommen werden.

Teilnehmer*innen der UAG 7 Casemanagement
3

23 Ausländerangelegenheiten Herr Wohlgemuth
50 Amt für Soziales und Senioren Herr Schumacher/ Herr Taschenmacher
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie NN
53 Gesundheitsamt NN
56 Amt für Wohnungswesen Frau Bokranz/ Frau Munz-Shams
Jobcenter NN (Talentscout)
11 Personal- und VerwaltungsmanagementNN
12 Amt für Informationsverarbeitung Herr Schoos/ Frau de Haan
5001/1 Kommunales Integrationszentrum NN
Ehrenamt Frau Wuttke/ Herr Ascani
Wohlfahrtsverbände NN

Frankfurt university of applied sciences Herr Prof. Dr. Reis

Die nicht in der Sitzung vertretenen Bereiche werden gebeten, die Teilnehmer nachzumelden.
In Absprache mit der Arbeitsgruppe werden weitere Teilnehmer*innen anlassbezogen zu den
Sitzungen der Unterarbeitsgruppen eingeladen.

6. Bericht aus den Modellkommunen

Herr Schwamborn berichtet, im Rahmen des Koordinatorentreffens am 23.01.2018 seien erste
Ideen für die technische Umsetzung des Casemanagements vorgestellt worden. Herausforde-
rungen und Grenzen seien insbesondere hinsichtlich der Etablierung eines rechtskreisüber-
greifenden Systems schnell erkennbar gewesen. Die Projektkoordination befinde sich hier
auch in enger Abstimmung mit 12 - Amt für Informationsverarbeitung.

Schwerpunkt der Koordinatorenweiterbildung im März sei die Abbildung und Entwicklung von
Dienstleistungsketten gewesen. Hier habe die Projektkoordination einige Anregungen für die
Unterarbeitsgruppe Existenzsicherung, die in der kommenden Woche erstmalig stattfinde,
erhalten.

In 2018 seien weitere Koordinatorenaustausche und Weiterbildungen vorgesehen. Bereits
jetzt sei erkennbar, dass alle Projektkommunen die gleichen Knackpunkte und Hindernisse
feststellen würden. Dies biete die Chance eines gemeinsamen Auftretens gegenüber Land
und Bund.

7. Weiteres Vorgehen

Frau Schliffke gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen (Anlage 5). Der nächste Zwi-
schenbericht an das Land sei zum 30.06.2018 fällig. Die kommenden Sitzungen der Arbeits-
gruppe sowie der Lenkungsgruppe seien für den 07.06.2018 und 20.06.2018 terminiert.

Sie teilt überdies mit, Frau Staatssekretärin Güler werde sich im April in Köln über das Projekt
informieren. Die Projektkoordination beabsichtige, im Austausch auch Hinweise zu Grenzen
der Kommunen und notwendigen Änderungen auf Landes- und Bundesebene zu platzieren.

Zudem berichtet Frau Schliffke kurz aus der Fachtagung für Mandatsträger am 27.02.2018.
Die aufgenommenen Anregungen und Hinweise werden in die jeweiligen Unterarbeitsgruppen
eingebracht und dort weiter bearbeitet.

Darüber hinaus informiert sie über zwei Gespräche mit Migrantenselbstorganisationen
(AGISRA, MIGRAFRICA, Integrationshaus Kalk) zu einer möglichen Kooperation hinsichtlich
der Weiterentwicklung der Vielfaltskompetenz der Verwaltung. In enger Abstimmung mit der
Dienststelle Diversity und der städtischen Personalentwicklung solle das Projekt Einwande-

5

Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten‘ am 21.03.2018

rung gestalten NRW dazu genutzt werden, die Vielfaltskompetenz in der Verwaltung auszu-
bauen sowie bereits vorhandene Ansätze zu unterstützen.

Herr Oster nimmt die Anregungen von Frau Kuntze und Herrn Ascani, das Projekt in einem
Treffen der interkulturellen Zentren vorzustellen sowie zur Thematik Casemanagement an-
lassbezogen weitere Akteure, beispielweise die Ausbildungsbereiche von Verwaltung und FH,
einzubinden, gerne auf. Er bedankt sich bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme und

schließt die Sitzung.
U TR

gez. Oster

; P r

Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 2): Darstellung des aktuellen Sachstandes

Anlage 2 (zu TOP 3): Personal Book

Anlage 3 (zu TOP 4): Folienpräsentation zum Impulsvortrag Casemanagement
Anlage 4 (zu TOP 5): Fotodokumentation zur Besetzung der UAG Casemanagement
Anlage 5 (zu TOP 7): Weiteres Vorgehen

Die Oberbürgermeisterin

Die Unterarbeitsgruppen im Projekt
„Einwanderung gestalten NRW“...

UAG 1 "Bildung & Arbeit"

UAG 2 "Sprache"

UAG 3 "Wohnen"

UAG 4 "Gesundheit"

UAG 5 "Existenzsicherung"

UAG 6 "Teilhabe"

UAG 7 "Einführung Casemanagement"

UAG 8 "Netzwerke"

ferat Flüchtli inati Einwanderun,
06/6 Referat Flüchtlingskoordination NEN 8 Folie
guireen au tan er morı

TOP 2 - Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen

SPRACHE Videodolmetschen

Integrationskurse &
Sprachpraxis

» Ratsbeschluss im Feb 2018 + Bedarfsabfrage

einstimmig gefasst abgeschlossen
+ Stellenbesetzung läuft « Vertrag mit Anbieter läuft
bis Okt. 2018

+ Sprachpraxis verbessern

d. Einsatz von Rosetta- Verlängerung beim Amt für
Sprachlernprogramm in Informationsverarbeitung
3 Einrichtungen in Prüfung/Vorbereitung

« Auswertung der IK - Abschlüsse «Einsatz in Dienststellen im
geplant (Erkenntnisse mit Blick auf Anschluss

Ausbildungsreife)

Einwanderung .
gestalten NRW Folie 2

geordert aan Matrinden er

OB/6 Referat Flüchtlingskoordination =

23.03.2018

}
23.03.2018

Die Oberbürgermeisterin
Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen

Bildung und Arbeit
Anerkennungsverfahren

Bildungsabschlüsse
& Bedarfssituation

« Bestandsaufnahme Anerkennungsverfahren abgeschlossen
- Verfahren ist komplex und langwierig

« Austausch mit Beteiligten auf lokaler Ebene erfolgt

« Schreiben „Runder Tisch für Flüchtlingsfragen“ ——

an das Land NRW unterstützt

Ministerien für Schule und
Bildung & Kinder, Familie,
‚Flüchtlinge und Integration

« Bedarfslücken auf dem Weg in die Ausbildung erkanı

| OB/S Referat Flüchtlingskoordination Folle3

gefsndert au hatt deshrrt

Die Oberbürgermeisterin |

Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen...

»UAG im Jan’ 18 gestartet
Themenschwerpunkte:
u.a. Kenntnisse über
Gesundheitssystem in D,
e derzeit ruhend - psychische Erkrankungen
Aufträge werden e Austausch mit
weiter bearbeitet EIIERe „Gesundheits-
= ompetenz v. Migranten
sn - *innen der Uni Köln

« Impulsvortrag «Start der UAG in 13. kw
Prof. Reis «Darstellung der

» Personelle Besetzung der Dienstleistungskette
UAG in AG 21.03.2018 (DLK),

«Start der UAG im gemeinsame Betrachtung
Sommer 2018 und Schwachstellen-

analyse
« Optimierung der DLK

gestalten NRW Folie 4

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| 08/6 Referat Flüchtlingskoordinatien — Einwanderung
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Die Oberbürgermeisterin

Büro der Oberbürgermeisterin
OBI/6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier

Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214
E-Mail: Einwanderung _gestalten@stadt-koeln.de

Datum: 08.06.2018

4. Treffen der Arbeitsgruppe des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
. am Donnerstag, den 07.06.2018, 10:00 Uhr — 11:45 Uhr

. Ministerium für Kinder, Familie,
— Einwa nderu Ng Flüchtlinge und Integration
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert aus Mitteln des MKFFI

Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018

Anwesend waren:

Adrian
Albrot
Amare
Arimond
Ascani
Bokranz
De Haan
Eulgem Dr.
Heiden
Holtz
Khan

Klassen

Kremer-
Buttkereit

Krögerrecklenfort
Kuntze
Kusserow

Lätsch

Mehmetaj-
Bassfeld

Moinipour
Ortelbach
Oster

Rehberg
Reis Prof. Dr.
Rex

Roth

Ruda
Schliffke
Schick
Schoos
Schumacher
Schwamborn
Wuttke

Klaus
Bettina
Amanuel
Sabine
Mario
Gesa
Claudia
Andrea
Andreas
Vera
Elizaveta
Ingeborg
Susanne
Lothar
Monika
Sebastian
Michael

Adrijane

Dorsa

Stephanie
Hans-

Jürgen
Nina
Claus
Torsten
Klaus
Marc
Renate
Sabine
Michael
Dirk
Stefan
Angelika

Entschuldigt fehlten:
OB/4 Büro der Oberbürgermeisterin — Strategische Steuerung

20 Kämmerei

Ehrenamt

40 Amt für Schulentwicklung

Migrafrica

Jobcenter Köln

Ehrenamt

56 Amt für Wohnungswesen

12 Amt für Informationsverarbeitung

53 Gesundheitsamt

11 Personal- und Verwaltungsmanagement
Agentur für Arbeit Köln
Integrationshaus

42 Amt für Weiterbildung

5001 Kommunales Integrationszentrum

Ehrenamt

LIGA der Wohlfahrtsverbände - Caritasverband
Jobcenter Köln

Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt

AGISRA

Migrafrica

33 Ausländeramt

OBJ/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektleitung)

5001 Dienststelle Diversity

Frankfurt university of applied sciences

5001 Kommunales Integrationszentrum

Ehrenamt

LIGA der Wohlfahrtsverbände — Deutsches Rotes Kreuz
OB/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie

12 Amt für Informationsverarbeitung

50 Amt für Soziales und Senioren

OB/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)

Ehrenamt

Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018

Tagesordnung

1. Begrüßung und Information zur geplanten Einrichtung eines
Amtes für Integration und Vielfalt

2. Vielfaltskompetenz in der Verwaltung

- Impulsvertrag von Frau Moinipour,unter Beteiligung von Frau Khan und
Frau Mehmetaj-Bassfeld - Migrantenselbstorganisationen

- Vielfaltskompetenz in der Stadtverwaltung Köln
Bericht von Frau Rehberg - Leitung der Punktdienststelle Diversity

2.1 Beschluss zu Vielfaltskompetenz im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“

3. Darstellung des aktuellen Sachstandes aus den Unterarbeitsgruppen und
Zwischenbericht an das Land zum 30.06.2018

3.1 Beschluss zu Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit
3.2 Beschluss zum Zwischenbericht

4. Besuch der Staatssekretärin Güler am 12.04.2018

5. Bericht aus den Modellkommunen

6. Weiteres Vorgehen

1: Begrüßung und Information zur geplanten Einrichtung eines Amtes für Integra-
tion und Vielfalt

Herr Oster begrüßt die Anwesenden zur 4. Sitzung der Arbeitsgruppe.

Vor Eintritt in die Tagesordnung informiert er über den Sachstand zu den Planungen eines
Amtes für Integration und Vielfalt. Die Einrichtung eines solchen Amtes werde durch die bishe-
rigen Erkenntnisse aus dem Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gestützt. Die Projekter-
gebnisse würden in die weiteren Planungen einfließen.

Er stellt kurz einen ersten Vorschlag zur künftigen Organisation des Amtes für Integration und
Vielfalt vor (Anlage 1). Zur organisatorischen Umsetzung sei eine Projektgruppe eingerichtet

Oberbürgermeisterin bis Herbst einen umsetzungsfähigen Vorschlag vorzulegen. Die Mitarbei-
ter*innen der Stadtverwaltung würden laufend über den aktuellen Sachstand informiert. Die
Information der politischen Gremien werde durch entsprechende Sachstandsmitteilungen si-
chergestellt.

2; Vielfaltskompetenz in der Verwaltung

Einleitend erläutert Herr Oster, der Erfolg dieses Projektes sei abhängig von den beteiligten
Akteuren. Dazu zähle auch, mit welcher Haltung die Mitarbeiter*innen an die bestehenden
Aufgaben herangingen. Die Projektkoordination habe verschiedene Migrantenselbstorganisa-
tionen eingeladen, um mit dem Blick von außen zu erfahren, wo die Verwaltung im Thema
Vielfaltskompetenz stehe und wo Veränderungen notwendig seien.

Frau Moinipour, mit Unterstützung durch Frau Mehmetaj-Bassfeld und Frau Khan stellen im
Interview mit Frau Schliffke insbesondere Vorteile von Vielfaltskompetenz in der Verwaltung

3

Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018

sowie die Erfahrungen von Migranten*innen im Alltag dar. Frau Moinipour (Promotorin des
Interkulturellen Promotorenprogrammes des Landes NRW) geht hierbei auch auf Fluchtursa-
chen ein (Folienvortrag siehe Anlage 2).

Im Anschluss gibt Frau Rehberg, Leiterin der Punktdienststelle Diversity, einen Überblick zu
den Inhalten von Diversity und der Einbindung der Thematik Vielfaltskompetenz innerhalb der
Stadtverwaltung (Folienvortrag siehe Anlage 3).

2.1 Beschluss zu Vielfaltskompetenz im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“

Herr Oster bedankt sich für die interessanten Impulsvorträge. Die Kompetenzen der Migran-
tenselbstorganisationen müssten auch verstärkt in das Projekt, insbesondere hinsichtlich der
Weiterentwicklung von Vielfaltskompetenz in der Stadtverwaltung, eingebunden werden. Er
bittet die Arbeitsgruppe diesbezüglich um Unterstützung.

Beschluss:

Das Projekt Einwanderung gestalten NRW unterstützt aktiv die Weiterentwicklung der Viel-
faltskompetenz innerhalb der Verwaltung.

Das Referat Flüchtlingskoordination, die Dienststelle Diversity mit dem Kommunalem Integra-
tionszentrum sowie die städtische Personalentwicklung werden beauftragt, die Weiterentwick-
lung der Vielfaltskompetenz unter Einbindung fachkompetenter Externer (zum Beispiel MSO)
zu fördern und hierzu ein Eckpunktepapier zum weiteren Vorgehen zu erarbeiten.

Abstimmungsergebnis

einstimmig zugestimmt

3. Darstellung des aktuellen Sachstandes aus den Unterarbeitsgruppen und Zwi-
schenbericht an das Land zum 30.06.2018

Herr Schwamborn stellt den aktuellen Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen des Projektes
vor (Folienpräsentation siehe Anlage 4).

Herr Schoos ergänzt zum Sachstand „flächendeckende Einführung von Videodolmetschen“,
Ergebnis der stadtinternen Abfrage sei ein hoher Bedarf an Videodolmetschen in vielfältigen
Einsatzgebieten innerhalb der Verwaltung. Die durchgeführte Marktanalyse habe gezeigt,
dass das Vorhandensein eines zentralen Ansprechpartners als Servicestelle für Anbieter und
Dienststellen wirtschaftliche Vorteile biete. Diesbezüglich stimme sich 12-Amt für Informati-
onsverarbeitung derzeit mit 1000-Zentrale Dienste ab.

Darüber hinaus hätten auch zahlreiche weitere Kommunen nach den positiven Erfahrungen in
Köln Interesse an der Einführung von Videodolmetschen bekundet. Eine weitere Möglichkeit
sei insofern die Bündelung der Bedarfe über den Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister
(KDN).

Zur Klärung der offenen Fragen sowie zur umfassenden Vorbereitung der Ausschreibung ha-
be man sich entschieden, den bis Oktober 2018 laufenden Rahmenvertrag um ein halbes
Jahr zu verlängern. Etwaige Bedarfe einzelner Dienststelle könnten daher auch noch nach-
gemeldet werden. Das vereinbarte Kontingent an Dolmetscherleistungen sei bislang nicht
ausgeschöpft worden, so dass auch der Bedarf weiterer Dienststellen über den vorhandenen
Rahmenvertrag abgedeckt werden könne.

Herr Oster fügt hinzu, die Wirtschaftlichkeit spiele nicht nur im Hinblick auf den gesamtstädti-
schen Auftrag zur Haushaltskonsolidierung eine große Rolle. Die Dienststellen müssten das
Videodolmetschen grundsätzlich aus ihren Ämterbudgets finanzieren, niedrigere Kosten wür-
den insofern auch die Akzeptanz sowie die Bereitschaft erhöhen, Videodolmetschen im eige-
nen Fachbereich einzusetzen.

Auf Rückfrage von Frau Mehmetaj-Bassfeld sagt Herr Schoos zu, der Niederschrift eine Auf-
listung der Dienststellen, die Videodolmetschen einsetzen möchten, beizufügen (Anlage 5).

4

Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018

Herr Oster nimmt die Anregung von Frau Wuttke, bei der Nachmeldung von Bedarfen auch
die städtischen Unterbringungseinrichtungen zu berücksichtigen, auf. Diesbezüglich erfolgt
eine Kontaktaufnahme durch die Projektkoordination mit dem Amt für Wohnungswesen. Ein
darüber hinaus gehender Einsatz, beispielsweise die Ausleihe von Tablets an das Ehrenamt
zur Begleitung von Arztbesuchen, werde jedoch den möglichen Ausschreibungsrahmen über-
steigen.

Herr Schoos gibt darüber hinaus zu bedenken, dass der Einsatz von Videodolmetschen das
Vorhandensein einer entsprechenden Leitungs- und Netzkapazität in den Räumlichkeiten er-
fordere. Eine eventuell notwendige Nachrüstung führe gegebenenfalls zu hohen investiven
Kosten.

Zur Thematik „Verwendung von leichter Sprache in Merkblättern etc.“ bestätigt Herr Schwam-
born auf Anmerkung von Herrn Roth, die diesbezügliche Umsetzung und Anpassung von
Merkblättern verlaufe recht schleppend. Dies werde weiterhin laufend in Gesprächen mit
Fachdienststellen sowie 13-Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit problematisiert.

3.1 Beschluss zu Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit

Frau Schliffke informiert, Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit
seien insbesondere in der UAG 1-Bildung/Arbeit ausführlich diskutiert worden. Ergebnis seien
die nunmehr vorliegenden Handlungsempfehlungen (siehe Anlage 6). Einzelne Gespräche zu
diesen Empfehlungen, beispielsweise mit der Agentur für Arbeit, stünden noch aus, seien
aber terminiert. Ziel sei unter anderem, die Handlungsempfehlungen zur weiteren Diskussion
in das Kommunale Bündnis für Arbeit einzubringen (nächste Sitzung am 12.07.2018).

Auf Hinweise von Herrn Roth und Herrn Krögerrecklenfort antwortet Herr Oster, von den vor-
handenen Standards zur Erlangung eines Ausbildungsplatzes werde die Stadtverwaltung vo-
raussichtlich nicht abweichen. Wichtig sei jedoch die Frage, wie die Verwaltung zugewanderte
Menschen besser und niederschwelliger erreiche, um sie vorbereitend zu unterstützen, diese
Standards erreichen zu können. Dies werde in die anstehenden Gespräche mit der städti-
schen Ausbildungsleitung einfließen.

Frau Ortelbach bietet an, den Willkommenslotsen der HWK/IHK einmal wöchentlich Räum-
lichkeiten des Ausländeramtes für den direkten Kontakt zu Geflüchteten zur Verfügung zu
stellen. Frau Schliffke greift diesen Vorschlag gerne auf und sagt zu, dies mit HWK und IHK
zu besprechen.

Herr Oster bittet um Abstimmung.

Beschluss:

Die AG nimmt die in den UAG Bildung/Arbeit diskutierten Handlungsempfehlungen zur Kennt-
nis und leitet diese zur Beschlussfassung an die Lenkungsgruppe weiter.

Ziel ist die Einbringung der Empfehlungen durch die Projektkoordination in das Kommunale
Bündnis für Arbeit am 12.07.2018.

Abstimmungsergebnis

einstimmig zugestimmt

3.2 Beschluss zum Zwischenbericht
Herr Oster bittet um Abstimmung.

Beschluss:
Die AG nimmt den von der Projektkoordination erstellten Zwischenbericht zur Kenntnis und
leitet diesen zur Beschlussfassung an die Lenkungsgruppe weiter.

Abstimmungsergebnis

einstimmig zugestimmt

Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018

4. Besuch der Staatssekretärin Güler am 12.04.2018

Frau Schliffke berichtet, im Rahmen ihres Besuches am 12.04.2018 habe sich Frau Staats-
sekretärin Güler einen Überblick über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln ver-
schafft. Es habe ein angeregter Austausch über die bisherigen Projektergebnisse und wesent-
lichen Erkenntnisse stattgefunden. Darüber hinaus habe man den Besuch genutzt, auch all-
gemeine integrationspolitische Themen und deren Auswirkungen auf die Kommunen anzu-
sprechen, beispielsweise Digitalisierung und damit einhergehend Schwierigkeiten und Hürden
beim Datenaustausch, Stand der Planungen zu Ankerzentren sowie zur geplanten Test- und
Meldestelle des BAMF in Köln.

5. Bericht aus den Modellkommunen

Herr Schwamborn berichtet kurz aus den Austauschtreffen mit den Modellkommunen. Eine

Übersicht über die Modellkommunen kann der Anlage 7 entnommen werden. Die Kommunen
seien zwar unterschiedlich aufgestellt, die Problemlagen insbesondere in den Themenfeldern
Bildung/Arbeit und Sprache seien jedoch ähnlich.

Im letzten Treffen am 07.05.2018 in Dortmund habe sich die Firma IMAP vorgestellt, die das
Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gemeinsam mit der Unternehmensberatung Kien-
baum evaluieren werde. Fachinterviews mit zahlreichen Projektbeteiligten in Köln seien be-

reits terminiert.

Zur Vorstellung einer Zwischenbilanz des Projektes sei ein Austausch der Kommunen mit
Herrn Minister Stamp für den 05.09.2018 angekündigt, nähere Information lägen hierzu noch

nicht vor.

6. Weiteres Vorgehen

Frau Schliffke gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen (Anlage 8). Die nächste Sitzung
der Arbeitsgruppe sei für Oktober vorgesehen.

Herr Oster bedankt sich abschließend bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme und

schließt die Sitzung.

Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 1):

Anlage 2 (zu TOP 2):
Anlage 3 (zu TOP 2):
Anlage 4 (zu TOP 3):
Anlage 5 (zu TOP 3):
Anlage 6 (zu TOP 3.1):
Anlage 7 (zu TOP 5):
Anlage 8 (zu TOP 6):

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Vorschlag Amt für Integration und Vielfalt

Impulsvortrag zu Vielfaltskompetenz der Verwaltung

Folienpräsentation Vielfaltskompetenz in der Stadtverwaltung

Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen

Übersicht über Dienststellen mit gemeldetem Bedarf Videodolmetschen
Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit

Übersicht über Modellkommunen im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“
Weiteres Vorgehen

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TOP 3
Die Unterarbeitsgruppen im Projekt
„Einwanderung gestalten NRW“...

° UAG 1 "Bildung & Arbeit"
® UAG 2 "Sprache"
UAG 3 "Wohnen"
UAG 4 "Gesundheit"
° UAG 5 "Existenzsicherung"

® UAG 6 "Teilhabe"

° UAG 7 "Einführung Casemanagement"

UAG 8 "Netzwerke"

— — Einwanderun, P
OB/S Referat Flüchtlingskoordination en 14 Folie
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Die Oberbürgermeisterin

TOP 3 - Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen...

®UAG ruhend gestellt.
eUAG ruhend gestellt.
Siehe Bedarfs-
beschreibung und u.a. Wohnungsleitfaden,

Vernetzung in anlassbezogenen
Handlungsempfehlungen Austauschnunden:

Bildung &
Arbeit

UAG ist ruhend gestellt

«UAG ruhend gestellt. Darstellung der Dienstleistungs-
Bedarfslücken und kette (DLK), gemeinsame
Handlungsempfehlungen Betrachtung und Schwachstellen-
wurden mit dem BAMF analyse
besprochen => Rückmeldung

u.a. Videodolmetschen Vorbereitung für UAG CM

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TOP 3 - Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen...

»UAG tagt regelmäßig

e1. Sitzung der UAG am ee werhunkie:
u.a. nntnisse über
+4; Jun! 2018 Gesundheitssystem in D,
psychische Erkrankungen

® Checkliste zum Übergang in
gesundheitliches Regelsystem,
Case- d Einsatz von Erklärfilmen,
manage- Gesund- Nutzung des städt.
heit Gesundheitsratgeber

1. UAG am 29.05.2018

«Steht noch aus Themenschwerpunkte:
Zugänge, Strukturen, Bedarfe

(ER. Flüchtli ti -— = Einwanderun;
OB/6 Referat Flüchtlingskoordination EI IRELUNE Felle

gefördert zum Mtun des Merrt

11.06.2018

—  — Einwanderung
= gestalten NRW

OB/6 - Projektkoordination 05.06.2018

Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit

im Alter von 18-25 Jahren

Als Ergebnis aus der Behandlung in der UAG Bildung & Arbeit werden nachfolgend Bedarfe
dargestellt und Handlungsempfehlungen vorgeschlagen, die nach Abschluss der noch
anstehenden Gespräche (siehe gelbe Markierung) mit BAMF, Agentur für Arbeit Köln (BA)
und Jobcenter im Kommunalen Bündnis für Arbeit am 12.07.2018 thematisiert werden sollen.

Zeitplan:
Wann? | Was mit wem?
10. April
OB/6 mit 323/22
(ABH), VHS, Fachgespräch zum Thema Integrationskurse, Lücken und Bedarfe /
Kommunales Erkenntnisse aus statistischen Auswertungen
Integrationszentrum
und Jobcenter (JC)
30.04.2018 I Termin mit Willkommenslotsen/Starthelfer IHK/HWK
24.05.2018 UAG Bildung & Arbeit
05.06.2018 | Gespräch mit BAMF zu Integrationskursen (IK)
Juni 2018 Gespräche mit JC (Herrn Viereck) am 06.06.2018
und BA (Frau Holtz) am 11.06.2018
Juni 2018 Einbindung Ergebnisse IK in Gesamtdarstellung „Bedarfslücken auf den |
Weg in Ausbildung & Arbeit“
7.6.2018 AG Einwanderung gestalten / Vorstellung der Handlungsempfehlungen
\ und Beschluss zur Einbringung in Bündnis für Arbeit '
Juni 2018 Fachgespräche mit Externen (KAoA, Kausa, u.a.)
Bündnis für Arbeit
12. Juli 2018 Vorstellung v. Handlungsempfehlungen Ausbildung & Arbeit

Bedarfe/Handlungsempfehlungen:

1) Dauerhafte Etablierung der Willkommenslotsen HWK/IHK!

Aufgaben:

Hilfe bei Besetzung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen, Beratung zu Förder- und
Unterstützungsmöglichkeiten für Betriebe und Flüchtlinge, Hilfe bei
verwaltungstechnischen Angelegenheiten in Behörden und Unterstützung bei
Problemen während der Beschäftigung.

Die Arbeit der Willkommenslotsen ist erfolgreich und sinnvoll. Eine dauerhafte

2)

3)

4)

5)

Etablierung der Funktion wird empfohlen und Richtung Land NRW kommuniziert.

(Vorgabe: 30 Betriebe beraten / 30 Ausbildungsverhältnisse begründet- Zielzahlen
werden erreicht)

Aber, nur 1 Willkommenslotse für - 30.000 Handwerksbetriebe im Bereich der HWK
Köln! Ausbau notwendig? Förderung für WL vom Bund/Land läuft aus!

a. Hinweise der Willkommenslotsen:

- Integrationskurs-Verlängerung bis B2 würde begrüßt

- unbehandelte Traumatisierung während Ausbildung gefährdet Abschluss,
da z.T. viele Fehlstunden => wird in UAG Gesundheit behandelt

- Nachhilfe in Mathematik und Schreibfertigkeiten notwendig

- Bedarf bei IHK-Berufen — Briefe schreiben im berufl. Kontext

- Abschluss IFK (Internationale Förderklasse) nicht mit Niveau
Hauptschule vergleichbar

- PerJuf-H wird als erfolgreich bewertet (nach Integrationskurs -anschl. BOF

(Berufsorientierung Flüchtlinge) mögl.)

Nachhilfe über Bildung und Teilhabe - Lernförderung nutzen!

s. Hinweis Willkommenslotsen
Gilt auch für Berufsschüler*innen im Leistungsbezug AsylbLG und SGB II
(von 504-BuT- Bildung und Teilhabe bestätigt).

Verstärkte Beratung zur Nutzung der Ausbildungsduldung!

Verbesserung der Bleibeperspektive bei qualifizierter Berufsausbildung in einem
staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.

Die Zahl der Ausbildungsduldungen ist ausbaufähig!

Zahl: derzeit 108

Erlass des Landes zur 3+2-Ausbildungsduldung sorgt für mehr Rechtssicherheit
Bereitschaft der AG noch gering? => hoher bürokratischer Aufwand wegen
Ausbildungsduldung? Wo genau? / Unterstützung durch Kammern/AGS der BA? —
Gespräch mit BA / Frau Holtz am 11.06.2018

Schaubild Verfahren zur Ausbildungsduldung:

https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/wp-
eontent/uploads/2017/11/NUIF Infografik Ausbildungsduldung Upload.pdf

Praktikum im Verbund ?

Maßnahme zur beruflichen Orientierung. Praktikumszeit wird auf mehrere Unternehmen
aufgeteilt.

Z.B. bei städt. Tochtergesellschaften (RheinEnergie AG, KVB, Häfen und Güterverkehr
Köln AG, Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH, KölnBäder GmbH, AWB
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH & Co. KG).

Gespräch mit städt. Ausbildungsleitung steht an.

- auch übertragbar auf IHK?
- auch interessant für die Einstiegsqualifizierung plus Sprache?

Ausbau (sofern notwendig) & verstärkte Nutzung von Assistierter Ausbildung (AsA) und
ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)

AsA und abH haben sich als sinnvolle Begleitmaßnahmen bewährt!

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10)

Bedarfslage mit BA besprechen
(Kommunales Integrationszentrum/Biko weist auf, das Bundesprojekt VerA hin, dass Unterstützung leisten kann,
Ausbildungsabbrüche zu verhindern (Ansprechpartnerin Fr. Weyer))

Link Flyer abH und AsA:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba01 3175.pdf

Attos://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/ausbildungsbetrieb/assistierte-ausbildung-arbeitgeber

Unterstützung nicht nur für Unternehmen sondern auch für Ausbilder*innen?!

Wie können Ausbilder*innen im Bedarfsfall bei der Ausbildung von Geflüchteten
unterstützt werden?

Unterstützung für Unternehmen über AGS der BA oder bspw.

Matchpoint der TAS bereits vorhanden (Zielgruppe: Klein- und Kleinstunternehmen bis
max. 49 Mitarbeiter*Innen in Köln, die noch nicht, bzw. lange nicht mehr ausgebildet
haben).

Das Ehrenamt weist darauf hin, dass der Arbeitgeberservice der BA dafür sensibilisiert
werden sollte, dass nur Stellenausschreibungen weitergeleitet werden, bei denen auch
tatsächlich Migranten*innen zur Einstellung vorgesehen sind.

40 regt eine Kontaktaufnahme mit KAoA an. In diesem Programm gibt es Informationen
zur Ausbildungssituation sowie zur Qualifizierung der Ausbilder*innen.

Die Zusammenarbeit von Willkommenslotsen und BVA GS wir empfohlen.

Gespräch mit BA-Frau Holtz
Gespräch mit KAoA

Link: Informationen für Arbeitgeber der BA

https:/Iwww3.arbeitsagentur.de/web/wem/ide/groups/bublic/documents/webdateilmdaw/
micz/-edisp/I6019022dstbai771709.nd

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Mehr Maßnahmen innerhalb von Betrieben?
Deckt den Wunsch der Menschen nach zügiger Aufnahme von Arbeit.

Bsp. Einstiegsqualifizierung (EQ) plus Sprache - Start Herbst 2018
Das Kommunale Integrationszentrum empfiehlt eine Kontaktaufnahme zu Frau Patelkos
von der KAUSA Servicestelle.

Stärkere Begleitung und Unterstützung z.B. durch Weiterbildungsangebote -Während

einer beruflichen Tätigkeit auch außerhalb von Ausbildung - z.B. Weiterqualifizierung
bei Ausübung einer Helfertätigkeit.
Möglichkeiten mit BA-Frau Holtz besprechen.

Teilqualifizierung

(bspw. Kölner Bildungsmodell), für ausgewählte Kundengruppen sinnvoll -nur für Ü25
(über 25-Jährige)? (1. Priorität bleibt Einstieg in Ausbildung!)

Beratung in Richtung Selbständigkeit im fortgeschrittenen Integrationsprozess

Einstiegsgeld — eine Subvention zur selbstständigen Existenzgründung für Arbeitssuchende. Laut
Ergebnissen der Studie von Wolff et al. (2016) profitieren vor allem ausländische Subventionsempfänger.
Sie zeigen langfristig geringeren Sozialhilfebezug und geringere Arbeitslosigkeit als die Vergleichsgruppe.

11)

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16)

ActNow?

27 % der Geflüchteten, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland kamen, führten
vorher in ihrer Heimat ein eigenes Unternehmen.

Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland wird von Menschen mit
Migrationshintergrund gegründet.

Aber, hohe Hürden bei Aufnahme einer Selbständigkeit! Mit Blick auf die Projekt-
Zielgruppe - nicht gut für U 25-Kunden geeignet - hier 1. Priorität Beratung in
Ausbildung! Aufnahme einer Selbständigkeit sinnvoller im fortgeschritten
Integrationsprozess!

“Early Intervention” - Ausgelaufen / in Integrationpoint übergegangen

Das Aufsuchen der Menschen wird positiv bewertet — aber (früher) Einstieg in den
Arbeitsmarkt dennoch unzureichend => Gespräch mit BA-Frau Holtz?!

Brauchen wir einen neuen, anderen ‚frühen‘ Ansatz?

Bspw. Vorabinfo bzgl. Kompetenzen über AZR oder sonstige Systeme zur frühzeitigen
Ingangsetzung des Integrationsprozesses

Erhebung von im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen bereits im
Asylantragsverfahren durch das BAMF!

Gespräch mit BAMF

Datenaustausch zwischen Bund und BA findet statt — ZT auch Richtung Jobcenter —
aber nicht Richtung Kommune.

Mehr Angebote für Frauen

Wie können die niedrigen Erwerbsquoten von Frauen verbessert werden?

BAMF:

85 Prozent der geflüchteten Frauen streben laut SOEP-Studie eine Erwerbsarbeit an!
41% der Integrationskurs(IK)-Teilnehmenden sind Frauen (BAMF-Statistik). Frauen
erzielen in den IK gute Abchlussergebnisse.

(BA-Maßnahme: Perf-W?) Termin mit Frau Holtz

Die Caritas weist auf das Problem der mangelnden Möglichkeiten für Kinderbetreuung hin, aufgrund
dessen die Teilnehmerinnen oftmals nicht an Maßnahmen/Kursen teilnehmen können.

IQ-Beratung bei der Stadt Köln (z.B. bei der ABH)

Wie kann die IQ-Beratung ausgebaut werden? / Ziel: frühe Beratung zur Anerkennung
von beruflichen & schulischen Qualifizierungen aus dem HKL.

Status quo: IQ-Beratung im IP mit geringen Beratungszahlen und keinem Zugang zur
Dolmetscher-Hotline der BA.

Kontaktaufnahme zu IQ-Netzwerk NRW (Herr Göbels) hat stattgefunden —
grundsätzliche Bereitschaft vorhanden - Kontaktaufnahme zur ABH ist
erfolgt/Rückmeldung steht aus.

Beratung in 2-jährige Ausbildungsberufe

Sofern individuell gewünscht und bei Zweifel, dass zu langer Qualifizierungsprozess
nicht erfolgreich abgeschlossen werden könnte oder abgebrochen wird. Für lange
Einstiegsqualifizierung hohe Bildungsmotivation erforderlich!

Bsp: Verkäufer*in, Fachkraft Gastgewerbe

Arbeitsleben in Deutschland ( Vorschlag aus dem Ehrenamt)
Information über das Arbeitsleben in Deutschland früher starten, um

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19)

Grundinformationen zu vermitteln sowie Ausbildungsinteresse und nachhaltige
Arbeitsmarktintegration zu fördern.
Ggf. als Kooperationsprojekt?
- inkl. Betriebsbesichtigungen
(bei IHK möglich — bei HWK leider nicht - könnte Angebot aufgebaut werden?)

‚https://ihk-koeln.de/4069 Firmenbesichtigung.AxCMS

- Infoveranstaltungen in Gemeinschaftsunterkünften
Siehe auch Ausbildungsbotschafter bei den Kammern (läuft Ende 2018 aus —
Fortsetzung?)

Modulares Vorgehen

- keine Komplettpakete, sondern Maßnahmenplanung nach individueller Bedarfslage
- zeitliche Lücken vermeiden!

Analog Wegebau
modularisierte ggf. berufsbegleitende Qualifizierung bestehen
Jobstarter connect (ausgelaufen — war erfolgreich - modular aufgebaute Ausbildung)

Gespräche werden geführt:

40 weist auf die Regionalagentur Region Köln hin (804), die Modularisierung von
Ausbildung auf der Agenda hat. Die Leitung obliegt Frau Steuer.

40/Biko informiert über das Projekt „Ausbildungsbotschafter‘, das die Kammern
etablieren möchten und regt eine Ansprache diesbezüglich an.

Traumatisierung begegnen!

40 % der Asylbewerber*innen leiden unter Posttraumatischer Belastungsstörung (auelle:
Caritas - siehe Link). Eine Integration in der Ausbildungs- Arbeitsmarkt kann hierdurch nur
bedingt erfolgen.

Mitarbeitende der städt. Dienststellen, der BA des Jobcenters, ggf. Willkommenslotsen
sollen verstärkt auf Anzeichen von Traumatisierung/psychische Belastungen bzw.
Erkrankungen sensibilisiert werden, um in entsprechende Hilfesysteme zu verweisen.
Ggf. Kurzschulungen zum Thema?

Behandlung in UAG Gesundheit steht an.

Die Caritas schlägt vor, das Caritas Therapie-Zentrum zur UAG Gesundheit einzuladen.

Link - Infos zum Thema:

http!//caritas.erzbistum-koeln.de/export/sites/caritas/dicv-
koeln/.content/.galleries/downloadsi/zuflucht-finden/unbegleitete-minderjaehrige-und-
fluechtlingsfamilien/trauma-und-flucht/PPP_Traumatisierungen_bei_Fluechtlingen.pdf

Einsatz von Erklärfilmen

Frühe Informationsvermittlung (z.B. in Unterbringungseinrichtungen) zu Themen wie
beispielsweise:

- Verhaltensregeln in der Einrichtung (s. DRK-Film mit Piktogrammen)

- Erstorientierung in Deutschland - s. Filmreihe BAMF:

- Gesundheitliche Versorgung (Filme vorhanden),

- Arbeitsleben in Deutschland (s.o.)

Filmreihe BAMF:

http!//www.bamf.de/DE/Willkommen/Erstorientierung/GrundgesetzFilme/grundgesetzfil
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Die Oberbürgermeisterin \$ Stadt Köln

Büro der Oberbürgermeisterin
OBI6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier

Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214

E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 22.06.2018

Niederschrift der
3. Sitzung der Lenkungsgruppe des Projektes

— Einwanderung
gestalten NRW

am Mittwoch, den 20.06.2018, 10:00 Uhr - 10:40 Uhr
Rathaus Köln, Spanischer Bau, Raum A215

. Ministerium für Kinder, Familie,
— Einwanderu Ng Flüchtlinge und Integration &
— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen F

gefördert durch das MKFFI NRW

Niederschrift über die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 20.06.2018

Anwesend waren:
Arimond Sabine
Ascani Mario

Jankowski Beatrix

Lätsch Michael

Lohr Sebastian
Oster Hans-Jürgen
Roth Klaus

Schick Sabine

Entschuldigt fehlten:

Jobcenter Köln

Ehrenamt

Amt für Schulentwicklung

Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt

Agentur für Arbeit Köln

Büro der Oberbürgermeisterin — Flüchtlingskoordination (Projektleiter)
Ehrenamt

Amt für Kinder, Jugend und Familie

LIGA der Wohlfahrtsverbände

Büro der Oberbürgermeisterin — Strategische Steuerung

Dezernat | Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht

Dezernat Il Finanzen

Herr Oster begrüßt die anwesenden Teilnehmer*innen und verweist auf folgende Tagesord-

nung:

Tagesordnung

1. Sachstand im Projekt und Information zur geplanten Einrichtung eines
Amtes für Integration und Vielfalt

2. Bericht aus der Arbeitsgruppe sowie
Ergebnisse aus den Unterarbeitsgruppen

3. Beschlussfassungen

3.1 Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit
3.2 Dritter Zwischenbericht an das Land NRW
3.3 Vielfaltskompetenz im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“

4. Ausblick zum weiteren Vorgehen

Niederschrift über die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 20.06.2018

1. _Sachstand im Projekt und Information zur geplanten Einrichtung eines
Amtes für Integration und Vielfalt

Zum Einstieg informiert Herr Oster über den Sachstand zu den Planungen eines Amtes für
Integration und Vielfalt. Die Einrichtung eines solchen Amtes werde durch die bisherigen Er-
kenntnisse aus dem Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gestützt.

Er stellt kurz die geplante Struktur des Amtes für Integration und Vielfalt vor (Anlage 1). Der
Vorschlag zur Startaufstellung werde derzeit in einer eigens eingerichteten Projektgruppe be-
handelt. In weiteren Unterarbeitsgruppen würden Schnittstellen, Finanzen etc. bearbeitet. Ziel
sei, der Oberbürgermeisterin bis zum Herbst einen umsetzungsfähigen Vorschlag vorzulegen
und das Beteiligungsverfahren einzuleiten. Gespräche mit einzelnen Verbänden zum Stand
der Planungen seien durchweg positiv verlaufen. Die Information der politischen Gremien
werde durch entsprechende Sachstandsmitteilungen sichergestellt.

Auf Rückfrage von Herrn Ascani erläutert Herr Oster, die in den Bezirksämtern eingerichteten
Stellen zur Stärkung des Ehrenamtes seien bewusst dort angebunden, um die Nähe und Bin-
dung zu den einzelnen Bezirken und deren Ehrenamtsstrukturen zu gewährleisten. Eine Über-
tragung zum geplanten Amt für Integration und Vielfalt sei insofern nicht vorgesehen.

Zum Sachstand im Projekt berichtet Herr Oster, der zweite Zwischenbericht sei dem Land
fristgerecht zugegangen, Rückfragen habe es keine gegeben. Die politischen Gremien seien
im Nachgang entsprechend durch eine Sachstandsmitteilung informiert worden. Darüber hin-
aus habe am 27.02.2018 eine Fachtagung mit politischen Mandatsträgern*innen und Vertre-
tern*innen des Integrationsrates stattgefunden. Die Reaktionen auf dieses Beteiligungsformat
seien sehr positiv gewesen. Die im Rahmen der Fachtagung diskutierten Anregungen und
Hinweise würden derzeit in den zuständigen Unterarbeitsgruppen beraten. Das Ergebnis wer-
de den politischen Gremien mitgeteilt.

Des Weiteren informiert er, anlässlich ihres Besuches am 12.04.2018 habe sich Frau Staats-
sekretärin Güler einen Überblick über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln ver-

schafft. Darüber hinaus habe man den Austausch genutzt, auch allgemeine integrationspoliti-
sche Themen und deren Auswirkungen auf die Kommunen anzusprechen (siehe Anlage 2).

2; Bericht aus der Arbeitsgruppe sowie Ergebnisse aus den Unterarbeitsgruppen

Frau Schliffke berichtet aus der Sitzung der Arbeitsgruppe sowie aus der Arbeit in den Unter-
arbeitsgruppen (Anlage 3). Hervorzuheben sei die anhaltend hohe Teilnahme und Motivation
der Projektbeteiligten sowie das kooperative Miteinander aller internen und externen Akteure.
Sie geht detailliert auf die einzelnen Sachstände der Unterarbeitsgruppen sowie die be-
schlussrelevanten Handlungsempfehlungen zu Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in
Ausbildung und Arbeit ein.

3. Beschlussfassungen

Herr Oster informiert, allen Beschlussempfehlungen sei in der Arbeitsgruppe einvernehmlich
zugestimmt worden.

3.1 Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit

Herr Oster verweist auf die im Vorfeld der Sitzung zugegangen Unterlagen (Anlage 4). Da
kein weiterer Beratungsbedarf besteht, bittet er um Abstimmung.

Beschluss

Die Lenkungsgruppe nimmt die in der UAG Bildung und Arbeit diskutierten Handlungsempfeh-
lungen zur Kenntnis. Ziel ist die Einbringung der Empfehlungen durch die Projektkoordination
in das Kommunale Bündnis für Arbeit am 12.07.2018.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig zugestimmt

Niederschrift über die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 20.06.2018

3.2 Dritter Zwischenbericht an das Land NRW

Herr Oster verweist auf den zur Sitzungsvorbereitung versandten Bericht (Anlage 5) und bittet
um Abstimmung.

Beschluss

Die Lenkungsgruppe nimmt den von der Projektkoordination erstellten Zwischenbericht zur
Kenntnis und beauftragt die Projektleitung, den Bericht an die Bezirksregierung Arnsberg wei-
terzuleiten sowie die im Bericht aufgeführten weiteren Schritte zur Projektdurchführung vorzu-
bereiten und umzusetzen.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig zugestimmt.

3.3 Vielfaltskompetenz im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“

Einleitend informiert Herr Oster, die Projektkoordination habe nach mehreren Gesprächen mit
verschiedenen Migrantenselbstorganisationen vereinbart, gemeinsam mit diesen sowie der
Punktdienststelle Diversity und der städtischen Personalentwicklung ein Eckpunktepapier zu
erarbeiten, wie sich die Verwaltung im Bereich der Vielfaltskompetenz weiterentwickeln kön-
ne. Dies vor dem Hintergrund, dass für einen Erfolg dieses Projektes nicht nur eine gute orga-
nisatorische Aufstellung wichtig sei sondern auch, mit welcher Haltung die Mitarbeiter*innen
an die bestehenden Aufgaben herangingen.

Auf Bitte von Herrn Roth sagt er zu, das Eckpunktepapier der Lenkungsgruppe nach Fertig-
stellung zur Kenntnis zu geben.

Herr Oster bittet um Abstimmung.
Beschluss

Das Projekt Einwanderung gestalten NRW unterstützt aktiv die Weiterentwicklung der Viel-
faltskompetenz innerhalb der Verwaltung.

Das Referat Flüchtlingskoordination, die Dienststelle Diversity mit dem Kommunalem Integra-
tionszentrum sowie die städtische Personalentwicklung werden beauftragt, die Weiterentwick-
lung der Vielfaltskompetenz unter Einbindung fachkompetenter Externer (zum Beispiel MSO)

zu fördern und hierzu ein Eckpunktepapier zum weiteren Vorgehen zu erarbeiten.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig zugestimmt

4. Ausblick zum weiteren Vorgehen

Herr Schwamborn gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen (Anlage 6). Die nächste Sit-
zung der Lenkungsgruppe sei für Ende November/Anfang Dezember vorgesehen.

Er berichtet zudem kurz aus den Weiterbildungen und Austauschtreffen mit den Modellkom-
munen. Die Kommunen seien zwar unterschiedlich aufgestellt, die Problemlagen insbesonde-
re in den Themenfeldern Bildung/Arbeit und Sprache seien jedoch ähnlich.

Im letzten Treffen am 07.05.2018 in Dortmund habe sich die Firma IMAP vorgestellt, die das
Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gemeinsam mit der Unternehmensberatung Kien-
baum evaluieren werde. Fachinterviews mit zahlreichen Projektbeteiligten in Köln seien be-
reits terminiert. Sofern weitergehende Informationen benötigt würden, schlage er vor, IMAP
einen Zugriff auf die TEAM-website „Einwanderung gestalten‘ zu gewähren.

Bedenken hiergegen bestehen seitens der Lenkungsgruppe nicht.

4

Niederschrift über die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 20.06.2018

Herr Schwamborn teilt weiterhin mit, zur Vorstellung einer Zwischenbilanz des Projektes sei
ein Austausch der Kommunen mit Herrn Minister Stamp für den 05.09.2018 angekündigt, nä-
here Information lägen hierzu noch nicht vor.

Herr Oster bedankt sich bei den Teilnehmern*innen und schließt die Sitzung.

Gez. Oster

Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 1): Vorschlag Amt für Integration und Vielfalt

Anlage 2 (zu TOP 1): Besuch von Staatssekretärin Serap Güler
Anlage 3 (zu TOP 2): Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen
Anlage 4 (zu TOP 3.1): Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit
Anlage 5 (zu TOP 3.2): Dritter Zwischenbericht an das Land NRW
Anlage 6 (zu TOP 4): Weiteres Vorgehen
Übersicht über Modellkommunen im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“

LG Am dase 7

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— — Einwanderung
— gestalten NRW

OBI6 - Projektkoordination 15.06.2018

Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit

junge Menschen im Alter von 18-25 Jahren

Als Ergebnis aus der Behandlung in der UAG Bildung & Arbeit werden nachfolgend Bedarfe
dargestellt und Handlungsempfehlungen vorgeschlagen, die nach Abschluss der noch
anstehenden Gespräche (siehe gelbe Markierung) mit BAMF, Agentur für Arbeit Köln (BA)
und Jobcenter im Kommunalen Bündnis für Arbeit am 12.07.2018 thematisiert werden sollen.

Zeitplan:
Wann? Was mit wem? |
10. April
OB/6 mit 323/22
(ABH), VHS, Fachgespräch zum Thema Integrationskurse, Lücken und Bedarfe /
Kommunales Erkenntnisse aus statistischen Auswertungen
Integrationszentrum
und Jobcenter (JC) |
30.04.2018 Termin mit Willkommenslotsen/Starthelfer IHK/HWK
| 24.05.2018 UAG Bildung & Arbeit
05.06.2018 | Gespräch mit BAMF zu Integrationskursen (IK)
Juni 2018 Gespräche mit JC (Herrn Viereck) am 06.06.2018
und BA (Frau Holtz) am 11.06.2018 |

| nach Rückmeldung BAMF => Einbindung Ergebnisse zu
Juni 2018 Integrationskursen in Gesamtdarstellung „Bedarfslücken auf den Weg in
Ausbildung & Arbeit“

Vorstellung der Handlungsempfehlungen und Beschluss zur Einbringung
in Kommunales Bündnis für Arbeit

—

ae ooın - Beschluss der AG Einwanderung gestalten NRW am 07.06.2018
Da - Beschluss der LG Einwanderung gestalten NRW beabsichtigt
am 20.06.2018
Juni 2018 Fachgespräche mit Externen (KAoA, Kausa, u.a.) und ggf. Ergänzungen

der Handlungsempfehlungen
Kommunales Bündnis für Arbeit
12. Juli 2018 Vorstellung v. Handlungsempfehlungen Ausbildung & Arbeit

Bedarfe/Handlungsempfehlungen:

1)

2)

3)

Dauerhafte Etablierung der Willkommenslotsen HWK/IHK!
Aufgaben:

Hilfe bei Besetzung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen, Beratung zu Förder- und
Unterstützungsmöglichkeiten für Betriebe und Flüchtlinge, Hilfe bei
verwaltungstechnischen Angelegenheiten in Behörden und Unterstützung bei
Problemen während der Beschäftigung.

Die Arbeit der Willkommenslotsen ist erfolgreich und sinnvoll. Eine dauerhafte
Etablierung der Funktion wird empfohlen und Richtung Land NRW kommuniziert.

(Vorgabe: 30 Betriebe beraten / 30 Ausbildungsverhältnisse begründet- Zielzahlen
werden erreicht)

Aber, nur 1 Willkommenslotse für - 30.000 Handwerksbetriebe im Bereich der HWK
Köln! Ausbau notwendig? Förderung für WL vom Bund/Land läuft aus!

Hinweise der Willkommenslotsen:

- Integrationskurs-Verlängerung bis B2 würde begrüßt

- unbehandelte Traumatisierung während Ausbildung gefährdet Abschluss,
da z.T. viele Fehlstunden => wird in UAG Gesundheit behandelt

- Nachhilfe in Mathematik und Schreibfertigkeiten notwendig

- Bedarf bei IHK-Berufen — Briefe schreiben im berufl. Kontext

- Abschluss IFK (Internationale Förderklasse) nicht mit Niveau
Hauptschule vergleichbar

- PerJuf-H wird als erfolgreich bewertet (nach Integrationskurs -anschl. BOF

(Berufsorientierung Flüchtlinge) mögl.)

Vorschlag aus der Projekt AG Sitzung 07.06.2018

Den Willkommenslotsen wird seitens der ABH angeboten, einmal pro Woche
Beratungen im Gebäude der ABH durchzuführen.

Nach Beschlussfassung in LG am 20.06.2018 => Frage an HWKI/IHK: Interesse
vorhanden?

Nachhilfe über Bildung und Teilhabe - Lernförderung nutzen!

s. Hinweis Willkommenslotsen
Gilt auch für Berufsschüler*innen im Leistungsbezug AsylbLG und SGB Il
(von 504-BuT- Bildung und Teilhabe bestätigt).

Verstärkte Beratung zur Nutzung der Ausbildungsduldung!

Verbesserung der Bleibeperspektive bei qualifizierter Berufsausbildung in einem
staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.

Die Zahl der Ausbildungsduldungen ist ausbaufähig!

Zahl: derzeit 108

Erlass des Landes zur 3+2-Ausbildungsduldung sorgt für mehr Rechtssicherheit
Bereitschaft der AG noch gering? => hoher bürokratischer Aufwand wegen
Ausbildungsduldung? Wo genau? / Unterstützung durch Kammern in Kooperation mit
AGS der BA?

BA: problematisch, sofern kein Schulabschluss vorhanden und Ausbildungsreife noch
unzureichend.

4)

5)

6)

2)

Schaubild Verfahren zur Ausbildungsduldung:

https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/wp-
content/uploads/2017/11/NUIF Infografik Ausbildungsduldung Upload.pdf

Praktikum im Verbund ?

Maßnahme zur beruflichen Orientierung. Praktikumszeit wird auf mehrere Unternehmen
aufgeteilt.

Z.B. bei städt. Tochtergesellschaften (RheinEnergie AG, KVB, Häfen und Güterverkehr
Köln AG, Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH, KölnBäder GmbH, AWB
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH & Co. KG).

Gespräch mit städt. Ausbildungsleitung am 13.07.2018.

- auch übertragbar auf IHK?
- auch interessant für die Einstiegsqualifizierung plus Sprache?
BA: Ja, wenn Chancen auf Übernahme in Ausbildung.

Ausbau (sofern notwendig) & verstärkte Nutzung von Assistierter Ausbildung (AsA) und
ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)

AsA und abH haben sich als sinnvolle Begleitmaßnahmen bewährt!
Bedarfseinschätzung: BA und Jobcenter:

Es besteht Anpassungsbedarf, insbes. Erhöhung Sprachanteil in vorgeschalteter
Ausbildungsvorbereitungsphase - bspw. ist trotz Abschluss IFK Sprachniveau noch
nicht ausreichend.

(Kommunales Integrationszentrum/Biko weist auf das Bundesprojekt VerA hin, dass Unterstützung leisten kann,
Ausbildungsabbrüche zu verhindern (Ansprechpartnerin Fr. Weyer))

Link Flyer abH und AsA:
https.//con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba013175.pdf

https:/www.arbeitsagentur.de/unternehmen/ausbildungsbetrieb/assistierte-ausbildung-arbeitgeber

Unterstützung nicht nur für Unternehmen sondern auch für Ausbilder*innen?!

Wie können Ausbilder*innen im Bedarfsfall bei der Ausbildung von Geflüchteten
unterstützt werden?

Unterstützung für Unternehmen über AGS der BA oder bspw.

Matchpoint der TAS bereits vorhanden (Zielgruppe: Klein- und Kleinstunternehmen bis
max. 49 Mitarbeiter*Innen in Köln, die noch nicht, bzw. lange nicht mehr ausgebildet
haben).

40 regt eine Kontaktaufnahme zu KAoA an. Rückmeldung zur Terminanfrage steht aus.
Die Zusammenarbeit von Willkommenslotsen und dem AGS der BA wir empfohlen!

Link: Informationen für Arbeitgeber der BA

https:/Iwww3.arbeitsagentur.de/web/wem/ide/groups/public/documents/webdateilmdaw/
micz/-edisp/I16019022dstbai771709.ndf

Mehr Maßnahmen innerhalb von Betrieben?
Deckt den Wunsch der Menschen nach zügiger Aufnahme von Arbeit.

8)

9)

10)

11)

12)

Bsp. Einstiegsqualifizierung (EQ) plus Sprache - Start Herbst 2018
Das Kommunale Integrationszentrum empfiehlt eine Kontaktaufnahme zu Frau Patelkos
von der KAUSA Servicestelle. Termin findet am 18.06.2018 statt.

Stärkere Begleitung und Unterstützung z.B. durch Weiterbildungsangebote -Während

einer beruflichen Tätigkeit auch außerhalb von Ausbildung - z.B. Weiterqualifizierung
bei Ausübung einer Helfertätigkeit.
Motivation und Unterstützung durch Arbeitgeber erwünscht!

BA: Deufö in Teilzeit wäre hilfreich! (Handlungsempfehlung wurde von
Projektkoordination bereits an BAMF übermittelt)
SGB Ill-Maßnahmen (bspw. betriebliche Umschulung, Wegebau) könnten hier greifen.

Teilqualifizierung

(bspw. Kölner Bildungsmodell), für ausgewählte Kundengruppen sinnvoll -nur für Ü25
(über 25-Jährige)? (1. Priorität bleibt Einstieg in Ausbildung!)

Aufbau Teilqualifizierung wird vom Jobcenter angestrebt.

Beratung in Richtung Selbständigkeit im fortgeschrittenen Integrationsprozess

Einstiegsgeld - eine Subvention zur selbstständigen Existenzgründung für Arbeitssuchende. Laut
Ergebnissen der Studie von Wolff et al. (2016) profitieren vor allem ausländische Subventionsempfänger.
Sie zeigen langfristig geringeren Sozialhilfebezug und geringere Arbeitslosigkeit als die Vergleichsgruppe.
ActNow?

27 % der Geflüchteten, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland kamen, führten
vorher in ihrer Heimat ein eigenes Unternehmen.

Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland wird von Menschen mit
Migrationshintergrund gegründet.

Aber, hohe Hürden bei Aufnahme einer Selbständigkeit! Mit Blick auf die Projekt-
Zielgruppe - nicht gut für U 25-Kunden geeignet - hier 1. Priorität Beratung in
Ausbildung! Aufnahme einer Selbständigkeit sinnvoller im fortgeschritten
Integrationsprozess!

“Early Intervention” - ausgelaufen / in Integration Point übergegangen!

Talentscouts in Unterkünften - das Aufsuchen der Menschen wurde positiv bewertet —
aber (früher) Einstieg in den Arbeitsmarkt dennoch unzureichend — erzeugt Unruhe in
Unterkünften (‚nur die Qualifizierten werden angesprochen und in Arbeit vermittelt“)
Brauchen wir einen neuen, anderen „frühen“ Ansatz?

Sinnvoll ist verstärkte Werbung/Zuweisung zum Integration Point durch städt.
Dienststellen, Ehrenamt, Träger!

Nutzung AZR durch AZR-Schreibberechtigte zur Vorabinfo bzgl. vorhandener
Qualifikationen, um Anerkennungsverfahren/Integrationsprozesses frühzeitig
anzustoßen.

Das BAMF wurde gebeten zu prüfen, ob eine Erfassung in AZR bereits bei Aufnahme
des Asylantrages erfolgen könnte. Rückmeldung steht aus.

Erhebung von im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen bereits im
Asylantragsverfahren durch das BAMF!

Gespräch mit BAMF hat stattgefunden — Rückmeldung steht aus.

Datenaustausch zwischen Bund und BA findet statt- zT auch Richtung Jobcenter —
aber nicht Richtung Kommune.

13) Mehr Angebote für Frauen
Wie können die niedrigen Erwerbsquoten von Frauen verbessert werden?
BAMF:
85 Prozent der geflüchteten Frauen streben laut SOEP-Studie eine Erwerbsarbeit an!
41% der Integrationskurs(IK)-Teilnehmenden sind Frauen (BAMF-Statistik). Frauen
erzielen in den IK gute Abschlussergebnisse.

BA: Maßnahme für Frauen - Perf-W ist ausgelaufen, „JC-Maßnahme work first für
Frauen“, JobBörse Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V., speziell für Frauen und
Migrantinnen - Jobcenter und BAMF haben Handlungsbedarf erkannt.

Aufbau von zielgerichteten Angeboten wird empfohlen!

Vorhandene Angebote für Frauen werden in der Ehrenamtsveranstaltung des
Jobcenters Anfang Juli vorgestellt.

Die Caritas weist auf das Problem der mangelnden Möglichkeiten für Kinderbetreuung
hin, aufgrund dessen die Teilnehmerinnen oftmals nicht an Maßnahmen/Kursen
teilnehmen können. Lösungsansätze?

Problematisch auch bei Teilnahme an Integrationskursen (Hinweis an BAMF bereits
erfolgt - Rückmeldung steht aus).

14) 1Q-Beratung bei der Stadt Köln (z.B. bei der ABH)
Wie kann die IQ-Beratung ausgebaut werden? / Ziel: frühe Beratung zur Anerkennung

von beruflichen & schulischen Qualifizierungen aus dem HKL.

Status quo: IQ-Beratung im IP mit geringen Beratungszahlen und keinem Zugang zur
Dolmetscher-Hotline der BA.

Kontaktaufnahme zu IQ-Netzwerk NRW (Herr Göbels) hat stattgefunden —
grundsätzliche Bereitschaft vorhanden — Kontaktaufnahme zur ABH ist
erfolgt/Rückmeldung steht aus.

15) Beratung in 2-jährige Ausbildungsberufe

Sofern individuell gewünscht und bei Zweifel, dass zu langer Qualifizierungsprozess
nicht erfolgreich abgeschlossen werden könnte oder abgebrochen wird. Für lange
Einstiegsqualifizierung hohe Bildungsmotivation erforderlich!

Bsp: Verkäufer*in, Fachkraft Gastgewerbe

16) Arbeitsleben in Deutschland (Vorschlag aus dem Ehrenamt)
Information über das Arbeitsleben in Deutschland früher (bestenfalls noch vor SGB Il-
Bezug) starten, um Grundinformationen zu vermitteln sowie Ausbildungsinteresse und
nachhaltige Arbeitsmarktintegration zu fördern.
Kernkompetenz BA und Jobcenter — derzeit dort nur innerhalb von
Beratungsgesprächen - Zeit nicht ausreichende für weitergehende
Informationsvermittlung.
Ggf. als Kooperationsprojekt? BA/JC/IHK/HWK?
Berufsorientierungsmaßnahme?
Ausbildungsbotschafter bei den Kammern (läuft Ende 2018 aus — Fortsetzung?

Rückmeldung steht aus/ siehe auch Projekt Einstieg / Einstiegslotsen Phoenix über
Jobcenter - für SGB Il-Kunden über Vermittlungsgutschein (AVGS).

Laut Jobcenter gute Maßnahme - verstärkt auch Möglichkeiten für SGB III - Kunden
nutzen (Arbeitserlaubnis und Zustimmung ABH erforderlich)

- Infoveranstaltungen z. Bsp. in großen Einrichtungen (Jobcenter, städt. Unterkünfte?)
- zzgl. Betriebsbesichtigungen oder „Lange Nacht der Technik“ der BA
(bei IHK möglich — bei HWK leider nicht — könnte Angebot aufgebaut werden?)

https://ihk-koeln.de/4069 Firmenbesichtigung. AxCMS
Link zu Phoenix (s.o.):

https://phoenix-cologne.comieinstieg. html

17) Modulares Vorgehen

- keine Komplettpakete, sondern Maßnahmenplanung nach individueller Bedarfslage
- zeitliche Lücken vermeiden!

Analog Wegebau
modularisierte ggf. berufsbegleitende Qualifizierung bestehen
Jobstarter connect (ausgelaufen — war erfolgreich - modular aufgebaute Ausbildung)

Gespräche werden geführt:

40 weist auf die Regionalagentur Region Köln hin (804), die Modularisierung von
Ausbildung auf der Agenda hat. Die Leitung obliegt Frau Steuer.

40/Biko informiert über das Projekt „Ausbildungsbotschafter", das die Kammern
etablieren möchten und regt eine Ansprache diesbezüglich an.

18) Traumatisierung begegnen!

40 % der Asylbewerber*innen leiden unter Posttraumatischer Belastungsstörung (Quelle:
Caritas - siehe Link). Eine Integration in der Ausbildungs- Arbeitsmarkt kann hierdurch nur
bedingt oder eingeschränkt erfolgen.

Mitarbeitende der städt. Dienststellen, der BA des Jobcenters, ggf. Willkommenslotsen
sollen verstärkt auf Anzeichen von Traumatisierung/psychische Belastungen bzw.
Erkrankungen sensibilisiert werden, um in entsprechende Hilfesysteme zu verweisen.
Gaf. Kurzschulungen zum Thema?

Behandlung in UAG Gesundheit steht an.

Caritas Therapie-Zentrum wird zur UAG Gesundheit eingeladen.

Link - Infos zum Thema:

http://caritas.erzbistum-koeln.de/export/sites/caritas/dicv-
koeln/.content/.galleries/downloads/zuflucht-finden/unbegleitete-minderjaehrige-und-
fluechtlingsfamilien/trauma-und-fluchl/PPP_Traumatisierungen_bei_Fluechtlingen.pdf

Mitarbeiter*innen des Integration Point und des SGB Ill-Bereiches der BA erhalten eine
Schulung „Umgang der Mitarbeiter*innen mit dem Thema Traumatisierung“
Die Projektkoordination erbittet Rückmeldung nach erfolgter Schulung!

Apps für Geflüchtete zum Thema:
https: //www. ueberleben.org/neuigkeiten/aktuelles/app-launch_201 80411/

19) Einsatz von Erklärfilmen
Frühe Informationsvermittlung (z.B. in Unterbringungseinrichtungen) zu Themen wie
beispielsweise:
- Verhaltensregeln in der Einrichtung (s. DRK-Film mit Piktogrammen)
- Erstorientierung in Deutschland - s. Filmreihe BAMF:
- Gesundheitliche Versorgung (Filme vorhanden),
- Arbeitsleben in Deutschland (s.o.)

Filmreihe BAMF:

http://www. bamf.de/DE/Willkommen/Erstorientierung/GrundaesetzF. ilme/grundgesetzfil
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Zwischenbericht 06_2018

4239 Zeichen

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3. Zwischenbericht an die Bezirksregierung
Arnsberg

zum Sachstand des Projektes

— Einwanderung
— gestalten NRW

in Köln

Stand: 20.06.2018

r Ministerium für Kinder, Familie,
Ei nwa nderu ng Flüchtlinge und Integration | &
gestalten NRW les Landes Nordrhein-Westfalen F

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin

E22 Stadt Köln

Die politischen Gremien wurden im Januar 2018 über den Sachstand im Projekt
informiert.

Sachstand:

Darüber hinaus hat am 27.02.018 eine Fachtagung für die politischen Mandatsträger
und Mitglieder des Integrationsrates stattgefunden, Dokumentation siehe Anlage 1. Die
Anregungen und Hinweise aus der Fachtagung werden in den jeweiligen
Unterarbeitsgruppen weiter bearbeitet.

Anlässlich eines Besuches von Frau Staatssekretärin Güler am 12.04.2018 wurden
Verlauf und erste Ergebnisse des Projektes Einwanderung gestalten NRW in Köln sowie
erste Hinweise zu übergreifenden Problemlagen, die nicht von der Kommune allein
lösbar sind, vorgestellt, Dokumentation siehe Anlage 2

Sitzungen der Arbeitsgruppe haben am 21.03.2018 und 07.06.2018 stattgefunden; die
Lenkungsgruppe am 20.06.2018. Die Niederschriften sind als Anlage 3 beigefügt.

Ergebnisse der Unterarbeitsgruppen
Die in der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe eingerichteten

Unterarbeitsgruppen „Bildung/Arbeit“, „Sprache“ und „Wohnen“ haben mit breiter
Beteiligung ehrenamtlicher Vertreter und der LIGA der Wohlfahrtsverbände je 8-10 mal
getagt. Sie konnten zwischenzeitlich weitestgehend abgeschlossen werden. Eine
nochmalige Einberufung ist gegebenenfalls bei Umsetzung der gefassten Beschlüsse
oder dem Vorliegen neuer Erkenntnisse vorgesehen.

Im Il. Quartal 2018 sind die Unterarbeitsgruppen „Gesundheit“, „Existenzsicherung‘“,
„Teilhabe“ und „Casemanagement‘ gestartet. Die UAG Existenzsicherung konnte
kürzlich ruhend gestellt werden.

Die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit in den Unterarbeitsgruppen können der
beigefügten Zieldatei entnommen werden (Anlage 4).

Sachstand zu Beschlüssen der Lenkungsgruppe:

> Bündelung der Verpflichtung zu Integrationskursen
Der Rat hat die Bündelung der Aufgabenwahrnehmung beim Amt für öffentliche
Ordnung, Abteilung Ausländerangelegenheiten am 06.02.2018 beschlossen.

> Flächendeckende Einführung von Videodolmetschen
Die Ausschreibung zur Vergabe wird nach stadtinterner Bedarfsanalyse in den einzelnen
Dienststellen derzeit vorbereitet.

> Einführung eines Personal Book für Geflüchtete

200 Exemplare des Personal Books wurden zwischenzeitlich erstellt und werden nun
sukzessive durch das Ausländeramt an geflüchtete Menschen ausgegeben. Nach einem
Erfahrungszeitraum von rund 6 Monaten wird im Arbeitskreis Personal Book über
notwendige Anpassungen und das weitere Vorgehen entschieden.

gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

= Ministerium für Kinder, Familie,
— Ei nwa nderu ng Flüchtlinge und Integration 8

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin

Zunehmend wird deutlich, dass die Stadt Köln in ihren Bemühungen einer erfolgreichen
Integration an Grenzen bzw. Rahmenbedingungen stößt, die kommunal nicht beeinflusst
werden können. Eine beispielhafte Aufstellung als Resultat der Beratungen in den
Unterarbeitsgruppen kann der Anlage 5 entnommen werden.

Weiteres Vorgehen

Laufende Beratung in den UAGs „Bildung/Arbeit‘, „Gesundheit“, „Existenzsicherung‘,
„Teilhabe“.

Sachstandsmitteilung an die politischen Gremien der Stadt Köln (Integrationsrat,
Jugendhilfeausschuss, Ausschuss Soziales und Senioren, Ausschuss Allgemeine
Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales) im September 2018.

Einbringung von Optimierungsvorschlägen in die Arbeitsgruppe bzw. Lenkungsgruppe
zur Beschlussfassung.

Einbringung von Handlungsempfehlungen aus der UAG Bildung & Arbeit in das Bündnis
für Arbeit.

Nächste Sitzung der Arbeitsgruppe voraussichtlich im November 2018.
4. Sitzung der Lenkungsgruppe im Dezember 2018.

Hans-Jürgen Oster

Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin
Büro der Oberbürgermeisterin - Referat Flüchtlingskoordination
Projektleiter „Einwanderung gestalten NRW“

- Ministerium für Kinder, Familie,
Ei nwanderung Flüchtlinge und Integration %
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen S
gefördert durch das MKFFI NRW

Liste Anregungen_Hinweise der Fachtagung Mandatsträger

7691 Zeichen

Stand: 06.08.2018 
gefördert durch das MKFFI NRW 
Themenfeld Anregung/Hinweis Erläuterung Thematisierung  Sachstand / weiteres Vorgehen 
Lotsenfunktion 
Betreuung bei 
Berufsorientierung, Suche 
Ausbildungsplatz, während 
der Ausbildung 
Maßnahmenportfolio ist grundsätzlich beim Jobcenter 
vorhanden; Verzahnung der Leistungen für eine 
individuelle Unterstützung wird Aufgabe des bis 03/2019 
zu entwickelnden rechtskreisübergreifenden 
Casemanagements sein. 
stärkere Einbindung HWK/IHK 
Gespräche im Projekt haben stattgefunden - weitere 
Gespräche werden bedarfsgerecht geführt. Außerdem 
sind HWK/IHK über das kommunale Bündnis für Arbeit 
bedarfsbezogen eingebunden. 
Angebote in der Muttersprache 
Möglichkeiten werden bedarfsorientiert in allen 
Unterarbeitsgruppen geprüft (Beispiel: Einsatz von 
Erklärfilmen, z.B. des BAMF/des DRK/Film des Jobcenter 
zur Erklärung SGB II-Bescheid). 
Fallkonferenz 
Casemanagement 
Fließt in Konzeptentwicklung eines 
rechtskreisübergreifendes Casemanagements ein. 
Einbindung Internationaler Bund 
Maßnahmenträger mit 
langjähriger Erfahrung im 
Bereich Integration von 
Migranten*innen, 
Austausch mit dem IB hat stattgefunden. Die Einbindung 
erfolgt im Rahmen der UAG Casemanagement. 
Heranführung an Berufe in der 
Praxis 
Alternativen zu Praktikum; 
Neue Wege, z.B. Praktikum 
im Verbund, Schnuppertage 
analog girls day anstatt 
langer Praktika zur 
Berufsorientierung 
Gespräche mit städtischer Ausbildungsleitung finden 
derzeit statt. 
Soziale Begleitung Ausbildung  Ausweitung 
Der Ausbau der Maßnahmen Assistierte Ausbildung und 
ausbildungsbegleitende Hilfen ist durch die Agentur für 
Arbeit geplant. 
Feststellung und Anerkennung 
von Kompetenzen 
Außerhalb des 
Anerkennungsverfahrens, 
Kompetenzen und Stärken 
feststellen. Wichtig für 
Berufsorientierung, aber 
auch z.B. für 
Teilanerkennung 
Diverse Maßnahmen zu Kompetenzfeststellung sind 
grundsätzlich beim Jobcenter vorhanden; Verzahnung der 
Leistungen für eine individuelle Unterstützung wird 
Aufgabe des bis 03/2019 zu entwickelnden 
rechtskreisübergreifenden Casemanagements sein. 
Vereinbarung zur 
standardisierten Anerkennung 
Bsp. Nigeria: Abkommen, 
dass Abschlüsse 
bestimmter Universitäten 
grds. anerkannt werden 
Obliegt der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen 
(Kultusministerkonferenz). Die aktuelle Liste kann über 
den folgenden link eingesehen werden: 
http://anabin.kmk.org/no_cache/filter/hochschulabschlues 
se.html 
Fachtagung mit politischen Mandatsträgerinnen und M andatsträgern sowie Mitgliedern des Integrationsrat es am 
27.02.2018 
Sachstand zu Anregungen und der weiteren Bearbeitun g 
Bildung/Arbeit

Themenfeld Anregung/Hinweis Erläuterung Thematisierung  Sachstand / weiteres Vorgehen 
Entbürokratisierung 
Integrationskurse zu viel "Papierkram" 
Gespräche zu einzelnen problematischen Abläufen 
werden bereits zwischen Ausländeramt/VHS/BAMF 
geführt. Letztlich kann die Kommune nur Empfehlungen 
aussprechen, Entscheidungshoheit liegt beim BAMF. 
Sprache ist nicht alles, aber der 
Anfang 
Sprachkenntnisse allein 
führen nicht automatisch 
zur erfolgreichen 
Ausbildung/Integration; 
Durch die frühere Zuweisung in Integrationskurse (jetzt 
schon während des Bezugs von Leistungen nach dem 
AsylbLG) können die folgenden Integrationsmaßnahmen 
frühzeitiger und zielgerichteter eingesetzt werden.
Interkulturelle Kompetenz in der 
Verwaltung 
Ein Eckpunktepapier zu Vielfaltskompetenz wurde 
gemeinsam mit der Dienststelle Diversity und 
Migrantenselbstorganisationen erarbeitet. Die 
Detailplanungen erfolgen derzeit auf dieser Basis. 
Leichte Sprache - Einbindung 
von Profis 
z.B. Vergabe an externe 
Expertenbüros,  
Anwendung DA "leichte 
Sprache" 
Es gibt eine stadtinterne Dienstanweisung (verpflichtende 
Anwendung nur für sehbehindertengerechte Sprache). 
Hier werden auch 2 Übersetzungsbüros aufgeführt. 
Die Beantwortung einer aktuellen Anfrage der Fraktionen 
CDU/Grüne im Sozialausschuss zur Thematik Leichte 
Sprache wird nach der Sommerpause beraten. 
Kommunikationskurse für 
Sprachpraxis 
z.B. auch Netzwerke von 
Deutsch-Muttersprachlern 
und Geflüchteten 
In der UAG Sprache wurden Möglichkeiten zur 
Erweiterung der Sprachpraxis beraten. Es gibt vielfältige 
Angebote, z.B. Angebote von Willkommensinitiativen, 
Angebote der Aktion Neue Nachbarn, Rosetta 
Sprachlernprogramm. 
frühe Angebote für 
Analphabeten 
ursprünglich im Themenfeld 
Bildung/Arbeit genannt 
Bedarfe, wie z.B. niederschwellige Angebote zur 
Alphabetisierung, wurden beim BAMF angeregt. Die 
Ausarbeitung konkreter Angebote erfolgt im "Netzwerk 
Deutsch für Köln" 
best practise "Artech" - 
Kombination 
Ausbildung/Sprachpraxis 
Pilotprojekt für eine 
Qualifizierungsmaßnahme 
für Flüchtlinge, mit dem Ziel 
der Aufnahme einer 
sozialversicherungs- 
pflichtigen Arbeit mit 
technischer Ausrichtung 
und geht über 18 Monate 
bei der Firma Artech. 
http://artech- 
consulting.de/presse /
Kostenintensive Maßnahme. Das Unternehmen ist zudem 
überdurchschnittlich engagiert. Der Pilot hat am 
12.03.2018 begonnen, Erfahrungen über die Wirksamkeit 
des Projektes sind abzuwarten. 
Sprache

Themenfeld Anregung/Hinweis Erläuterung Thematisierung  Sachstand / weiteres Vorgehen 
67-er Vordruck von 50 zu 
Angemessenheit Miete 
Es besteht Konsens im AK Personal Book, aus Gründen 
der Aktualität und Übersichtlichkeit keine Vordrucke in das 
Personal Book aufzunehmen. Ein Hinweis auf den 
Vordruck erfolgt z.B. im geplanten "Wegweiser Wohnen in 
Köln".  
Alternative Wohnmodelle 
realisieren 
Mehr attraktivere Möglichkeiten 
für öffentlich geförderten 
Wohnungsbau 
städtischer Wohnraum für 
Geflüchtete Stadt soll selber bauen 
Öffentlichkeitsarbeit Haus- und 
Grundbesitzer 
Wird bereits in bestehenden Austauschrunden mit dem 
Haus- und Grundbesitzerverein berücksichtigt. 
größere Unterstützung des 
Ehrenamtes bei 
Wohnungsvermittlung 
Art und Umfang des Unterstützungsbedarfes müssen 
konkretisiert werden. Thematik wird im künftigen Amt für 
Integration und Vielfalt wieder aufgegriffen. 
AK Gesundheit und Migration 
einbeziehen 
Herr Ünal ist als Vorsitzender des AK in die UAG 
Gesundheit eingebunden. 
LVR Ali Kewal Gün 
Herr Gün wird zu einer der kommenden Sitzungen der 
UAG Gesundheit insbesondere zu den Themen 
psychische Erkrankungen/Traumatisierung eingeladen. 
Existenz- 
sicherung 
Joblinge e.V. siehe Sachstand Bildung und Arbeit, "Lotsenfunktion" 
Schule/OGS muss besser genutzt 
werden 
Rucksackmütter/Stadtteil-mütter Bestandteil IHK 
Vernetzung der Akteure bzgl. 
Entwicklung von Angeboten 
Hilfe zur Selbsthilfe 
Verbraucherzentrale Beratung in der UAG, wie die Verbraucherzentrale in 
Sachen Teilhabe eingebunden werden kann. 
Teilhabe 
Wohnen 
Gesundheit 
Die Projektleitung und die Projektkoordination haben dazu 
ein Gespräch im Baudezernat geführt: „Wohnungsbau mit 
einem breiten Spektrum  von Realisierungsperspektiven 
hat hohe Priorität. Die Wohnungsbauleitstelle des 
Dezernates, die unter anderem derartige Überlegungen 
aufgreifen wird, befindet sich derzeit im personellen 
Aufbau. Der bestehende Beschluss des 
Verwaltungsvorstands zur Etablierung der 
Wohnungsbauleitstelle wird zurzeit evaluiert. Darauf 
aufbauend sollen Wirkungsweise und 
Steuerungselemente der Wohnungsbauleitstelle 
konkretisiert werden. Die Wohnungsbauleitstelle hat dabei 
eine prozesssteuernde Funktion mit dem Ziel, die 
Verfahren zu beschleunigen.“ 
Die UAG Teilhabe plant derzeit (zunächst) eine 
Veranstaltung zur Beteiligung geflüchteter Menschen. 
Schwerpunkt des workshops soll die Klärung von 
Bedarfslagen und Zugangshemmnissen sein. Die 
genannten Themen fließen in die Veranstaltung bzw. in 
deren Nachbereitung ein.

Zwischenbericht Anlage 1 Dokumentation Fachtagung politische Mandatsträger 27.02.2018

11552 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin

E°2 Stadt Köln

Büro der Oberbürgermeisterin — OB/6 Referat Flüchtlingskoordination

Dokumentation der
Fachtagung mit Mandatsträgern zum Projekt

— Einwanderung
gestalten NRW

am Dienstag, den 27. Februar 2018, im Rathaus Spanischer Bau,
Theodor-Heuss-Saal.

Agenda

16:00 Begrüßung

16:15 Impulsvortrag zum Projekt „Einwanderung gestalten
NRW“

16:30 Präsentation des bisherigen Projektverlaufes und
Gelegenheit zum Austausch zu den einzelnen
Themenfeldern

17:30 Pause

17:50 Ergebnisdokumentation und weiteres Vorgehen

18:20 Ausblick für das Gesamtprojekt

Pi Ministerium für Kinder, Familie,
— — Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration pP,
— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin

Anwesend waren:

Herr Abeke
Herr Detjen
Herr Edis

Herr Görzel
Frau Heuser
Herr Joisten

Herr Keltek

Frau Schmerbach
Herr Dr. Schulz
Frau Tokyürek

Frau Preßmar-Cuber

Herr Oster

Frau Meier

Frau Schliffke

Herr Schwamborn

—— Einwanderung
I gestalten NRW

gefördert durch das MKFFI NRW

vEERTE|

Integrationsrat
Fraktion Die Linke.Köln
Integrationsrat

FDP-Fraktion
Fraktion Bündnis 90-Die Grünen

SPD-Fraktion

Integrationsrat

SPD-Fraktion

SPD-Fraktion

Fraktion Die Linke.Köln

Büro der Oberbürgermeisterin

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination
Projektleitung Einwanderung gestalten NRW

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination
Projektteam Einwanderung gestalten NRW

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination
Projektteam Einwanderung gestalten NRW

Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination
Projektteam Einwanderung gestalten NRW

Ministerium für Kinder, Familie,
Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Oberbürgermeisterin

„Leider hat auch uns die Grippewelle erreicht, so dass die leeren Stühle den
krankheitsbedingten Absagen geschuldet sind. Ich freue mich, Ihnen heute das Projekt
Einwanderung gestalten NRW noch einmal kurz vorstellen zu können. Die wesentlichen
Ergebnisse haben wir Ihnen in den regelmäßigen Sachstandsmitteilungen im Integrationsrat,
im Jugendhilfeausschuss, im Ausschuss Soziales und Senioren und im AVR mitgeteilt.
Diesen Part möchten wir also etwas kürzer gestalten, um schnell mit Ihnen in einen
Austausch zu kommen.“

- Ministerium für Kinder, Familie,
— _ — Einwanderun g Flüchtlinge und Integration P,
—- gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin 62 Stadt Köln

Im Anschluss geben Frau Schliffke und Herr Schwamborn im Rahmen eines
Impulsvortrages einen kurzen Überblick über das Projekt. Die Präsentation ist als Anlage
beigefügt.

„Der Mensch im Mittelpunkt ist die Maxime des Projektes. Hier steht der Mensch zwar in der
Mitte, ist aber angesichts der Fülle von Angeboten und den komplizierten Strukturen zu
Recht überfordert. Einwanderung gestalten NRW ist im Wesentlichen ein
Organisationsentwicklungsprojekt, dass das gesamte Leistungsnetz behördenübergreifend
in den Blick nimmt und vereinfachen soll. Ausdrücklich vorgesehen ist hierbei die
Implementierung eines Casemanagements. Wesentlich für das Projekt ist die Einbindung
von externem Fachwissen, beispielsweise durch das Ehrenamt und die Träger der
Wohlfahrtsverbände. Ziel ist der Ausbau von Kooperationen sowohl der Behörden
untereinander als auch zur Trägerlandschaft und zum Ehrenamt.“

Nach einer lebendigen Diskussion zu Zielen und Umsetzung des Projektes sowie zu
schwierigen Rahmenbedingungen durch Regelungen von Bund und Land, für deren
Änderung die Kommune keine Handlungskompetenz innehat, lädt die Projektkoordination
dazu ein, den Austausch zu einzelnen Themenfeldern an den verschiedenen Stationen
fortzusetzen.

Pr Ministerium für Kinder, Familie,
— Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration Ü
= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin I Stadt Köln

Präsentiert werden die Ergebnisse der Unterarbeitsgruppen „Bildung und Arbeit‘, „Sprache“
und „Wohnen“. Darüber hinaus werden auch die gerade erst beziehungsweise noch nicht

angelaufenen Unterarbeitsgruppen „Gesundheit‘, „Existenzsicherung“ und „Teilhabe“
vorgestellt.

„Sie sind eingeladen, all Ihre Fragen zu stellen. Vor allem bitten wir Sie aber um Ihre
Anregungen und Hinweise zu den vorgestellten Themenfeldern und Ergebnissen.“

Nach einer kurzen Zusammenfassung der Diskussion an den einzelnen Ständen durch die
Projektkoordination bedankt sich Herr Oster für den sehr konstruktiven Austausch und
schließt die Fachtagung.

Pi Ministerium für Kinder, Familie,
| Einwanderung Flüchtlinge und Integration P,
— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A

gefördert durch das MKFFINRW

Die Oberbürgermeisterin E27 tadt Köln

Station 1 r
Bildung und Arbeit Erkenntnisse,

Hand lungsa nsatze
2X der Inlegralionsprozess hal“viele
Schnillslellen 2
X Rersonal Book
X Bildungsangebole z Kojckt Biko
X-[rüher Verweis >Snlegralionpoint Inkın!

% Beinflüche (Aubldnguaif) Taler
Lösungsansadze mit Rrtnern
us — h

Ministerium für Kinder, Familie,
Ei inwa nderu ng Flüchtlinge und Integration
= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

| Die Oberbürgermeisterin

x Sprache ist der Schlüssel

E Integration y
X Vastchen ist mehrals Sprache V
X röher Zugang Ilogationskurs
x Videodolmelschen.

Lech Sprach,
R Verwendung lehte Sprache Eiömaug
% Nitzung digitaler Meter zur

Kommunikation

a

. Ministerium für Kinder, Familie,
Einwanderun g Flüchtlinge und Integration
= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFINRW

\ BR ” . —
Die Oberbürgermeisterin 7 Stadt Köln

Übegem ın privalen Wohnraum
x Aranspasenic Darstellung Kriterien
2 Belegung v städt Umlerkönflen
* Wohnungsleil faden

x prav Beralung 2 Vermeidung V
Wohnungsverlust (Bermico)

Arad
Log
ES AR
Silen S

. Ministerium für Kinder, Familie,
Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration
— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin

Station 4
re” Teilhabe
Station 4

Station 4 ö ß
Existenzsicherung

Gesundheit

- Ministerium für Kinder, Familie,
E inwa nd eru ng Flüchtlinge und Integration
—— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen

gefördert durch das MKFFI NRW

Die Oberbürgermeisterin \$ Stadt Köln

„Ihre Anregungen und Hinweise nehmen wir mit und spiegeln sie in die jeweiligen Gremien
zur weiteren Bearbeitung. Gerne greifen wir auch Ihren Vorschlag auf, ein zweites Treffen

dieser Runde einzuberufen. Dann werden wir insbesondere unsere Handlungsansätze und
Vorschläge zur Verbesserung der Integration geflüchteter Menschen vorstellen, die nicht in

der Handlungskompetenz der Kommune liegen und den entsprechenden Forderungskatalog
an Land und Bund mit Ihnen abstimmen.“

Anlage

Folienpräsentation zum Impulsvortrag „Das Projekt Einwanderung gestalten NRW“

. Ministerium für Kinder, Familie,
— _— Einwanderun g Flüchtlinge und Integration P,
= gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen
gefördert durch das MKFFI NRW
10

Die Oberbürgermeisterin

Herzlich Willkommen
zur
Fachtagung für Mandatsträger*innen
am 27. Februar 2018

—— Einwanderung
—-- gestalten NRW

OB/6 - Referat Flüchtlingskoordination
Projektleitung: Hans-Jürgen Oster,
Projektkoordination:

Stefan Schwamborn, Renate Schliffke, Kathryn Meier

Folie1

Die Oberbürgermeisterin

Was erwartet Sie?

16:00
Begrüßung

16:15
Impulsvortrag zum Projekt „Einwanderung gestalten NRW“

16:30
Präsentation des bisherigen Projektverlaufes
und Gelegenheit zum Austausch zu den einzelnen Themenfeldern

17:30
Pause

17:50
Ergebnisdokumentation und weiteres Vorgehen

18:20
Ausblick für das Gesamtprojekt

Folie 2

Die Oberbürgermeisterin

Das Projekt...

— Einwanderung
— gestalten NRW

Die Oberbürgermeisterin 62 Stadt

Situation für Neuzugewanderte -
Willkommen im Behördendschungel!

Amt für Ausländer-
Wohnungs- BaieröR Ehrenamt
Pa wesen
Jobcenter om
a

Sozialamt
Jugendamt |

[Kommunales
IIntegrations-
Zentrum

Sozialarb.
Betreuung

Integrations
„kurse

Folie 4

Die Oberbürgermeisterin

Förderaufruf des Landes: „Einwanderung gestalten NRW“
in 12 Kommunen... \

„..Durch das Modellprojekt soll ein ne
Organisationsentwicklungsprozess in den Kommunen angestoßen
werden, der die strategische Zusammenarbeit bei der
ı Wahrnehmung von Aufgaben fördert, die im Kontext der
‚ Integration von Zugewanderten entstehen.
Es sollen Unterstützungssysteme auf der Grundlage vorhandener
‚lokaler Strukturen und Akteure konzipiert, vernetzt und umgesetzt
| werden...“

Die Oberbürgermeisterin |

Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln

_ Der Rat der Stadt Köln hat die Durchführung des.
7 am 04.04.2017 beschlossen

Das Projekt wird mit Mitteln des Ministerium für Kinder
Familie, Flüchtlinge und Integration NRW gefördert

*  Projektzeitraum: 04/2017 bis 03/2019

= Einbindung des Projektes in die Verwaltungsreform

« Anbindung des Projektes bei der Oberbürgermeisteriı
IB Referat OB/6-Flüchtlingskoordination

externe wissenschaftliche Begleitung des Projektes
= die Frankfurt University of Applied Science:

Folie 6

Die Projekt-Ziele...

, Gleichberechtigte Teilhabe- und Integrationschancen für
geflüchtete Menschen

— Be an

Zeitnaher, niederschwelliger Zugang zu Beratungs-
j) /Leistungs- und Integrationsmöglichkeiten

P- nn an Me EWEWEESESEEEEEFEIISER |

Optimierte, rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit aller |
/ Akteure (Integrationskette)

, Prozessoptimierung durch Einbindung neuer (digitaler)
} Verfahren (Casemanagement)

u EDIT

Einwanderung
 goaltenNAW Guru bean am mar

Folie 7

Die Zielgruppe des Projektes...

| . allein-reisende geflüchtete Menschen
\ « im Alter von 18 - 25 Jahren

/ l

L | + mit positiver Bleibeperspektive (5 HKL)
| \ « im Übergang in den Ausbildungs- und
| Phase 1 ' Arbeitsmarkt

l £ | e Ausweitung der Ergebnisse auf weitere

I Phase 2 |

x

N

Zielgruppen und Lebenslagen

_— Einwanderung
ZZ gestalten NAN Guard mern ame

Folie8

Die Oberbürgermeisterin

Die Projektstruktur...

Projektleitung

Unterarbeitsgruppen / Arbeitsgruppe / Lenkungsgruppe

Projektsteuerung

@]

Konzeption

Politische Gremien

Koordination PZN

|
Sprache )) )
||
|

Wissenschaftliche Begleitung

Bildung &
Arbeit

Einwanderun;
En E  aaanenuen Folie 9

Die Oberbürgermeisterin

Die Besonderheiten des Projektes ...

Der Mensch im Mittelpunkt

-—— Einwanderung
Einbindung externer Akteure = gestalten NRW

Rechtskreisübergreifende
Betrachtung & Haltung

— Einwanderung 4
Egon NS ur bau Folie 10

Die Oberbürgermeisterin

Erste Erkenntnisse,
Ergebnisse & |
Handlungsansätze |

Beschlüsse zu „Videodolmetschen“, früherer Einstieg in
Integrationskursen und „Personal Book“ sind gefasst,
weitere Lösungsvorschläge werden geprüft
Einwanderung gestalten und Partner-Projekte (Bildungskoordination
Flüchtlingsdatenmanagement) sind vernetzt
Die vorhandenen Angebote, Ressourcen, Kompetenzen sind vielfälti
=> Transparenz herstellen und zielführende Maßnahmen ineine
Integrationskette einbinden
Bedarfsdefizite auf dem Weg in Ausbildung sind identifiziert — möglii
_ Lösungsansätze werden mit den Partnern diskutiert
rojekt führt zur Qualitätsverbesserung durch intensivierte Vernetzu
ler Akteure E

Folie u

Die Oberbürgermeisterin

Ausblick
Wie geht es weiter?

2018
2018

2018
Start weiterer
Unterarbeitsgruppen
Gesundheit, Prpinieie: Einstieg in die
Teilhabe, a Kernphase des
Existenzsicherung am 27.02.2018 Projektes...

[in Casemanagement &
Netzwerke

Austausch mit den

Einwanderung =
Eee NE 5 erben a nm Folie 12

Zwischenbericht Anlage 4 Zieldatei

10242 Zeichen

1
OB/6 
Stand: 
06.08.2018 
Grundsatzziel: Verbesserung der Integration von Geflüchteten 
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss 
AG / LG Sachstand Status erstmalige 
Nennung Gremium 
Der Geflüchtete hält Basisdaten 
systematisiert vor (dies erleichert den Weg 
durch die Behörden) 
Einheitliches Personal Book  mit allen wesentlichen Informationen 
inklusive Ansprechpartner in Behörden / Unterlagen für Behörden 
und Beratungsstellen 
x
LG-Beschluss liegt vor; Die Ordner sind beschafft und 
werden nun sukzessive durch 33-Ausländeramt 
ausgegeben. 
Wv: Überprüfung Wirksamkeit Ende 2018 
in Bearbeitung 15.08.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit 
Es gibt eine einheitliche und transparente 
Informationsplattform zu Sprach- und 
Bildungsangeboten 
Aufbau und Pflege einer Plattform (Biko)  --> incl. einer ersten Aufstellung von Sprachangeboten - 
Weiterleitung an Projekt Bildungskoordination im KI erledigt 15.08.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit 
a) Beglaubigungen fremdsprachlicher Dokumente werden an 
vielen Stellen der Verwaltung vorgenommen 
Nach Weisung der Bezirksregierung ist die Beglaubigung 
fremdsprachlicher Dokumente weiterhin nicht zulässig 
(siehe mail 6.10.17). Auch nach nochmaliger Intervention 
bleibt das Land bei seiner Haltung. 
erledigt 05.09.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit 
b) Die Bezieher von AsylbL und SGB II können Kosten für 
Dolmetscher/ Fahrtkosten auch nachträglich geltend machen 
Problematik wird in die Berichterstattung an das Land 
aufgenommen. erledigt 15.08.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit 
c) Ein Vorhalten einer Generalvollmacht  erleichtert dem 
Geflüchteten und dem Unterstützer den Kontakt zu Behörden 
Generalvollmacht aus Sicht der Stadt rechtlich bedenklich, 
vom Ehrenamt verwendete Vollmacht kann auf der Seite der 
Wiku zur Verfügung gestellt werden. 
erledigt 15.08.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit 
a) frühzeitige Information der Geflüchteten, durch gezieltere 
Beratung aller städt. Stellen hinsichtl. Inanspruchnahme des  
Integrationpoint 
Abstimmungsgespräche BA und 323 und OB/6 zur 
gezielteren Information der Geflüchteten und vermehrten 
Inanspruchnahme des IP sind erfolgt. 
erledigt 05.09.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit 
b) Beschleunigung des Verfahrens zur Anerkennung von 
Bildungsabschlüssen bei den Bezirksregierungen Köln und 
Düsseldorf 
Thematik wurde über die wissenschaftliche Begleitung an 
das Land weitergegeben und wird zudem in die 
Berichterstattung an das Land aufgenommen. 
erledigt 05.09.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit 
Der Zugang zu Bildung 
und Arbeit ist für 
Geflüchtete leicht erreichbar 
Die Geflüchteten können ihre Anliegen bei 
den Behörden einfach und ohne 
zusätzliche Wege erledigen 
Die Beratung und Hilfestellung zur 
Anerkennung von Bildungs und 
Berufsabschlüssen erfolgt frühzeitig 
(möglichst vor Wechsel zu SGB II).

2
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss 
AG / LG Sachstand Status erstmalige 
Nennung Gremium 
a) Bündelung der Aufgabe Verpflichtung zum Integrationskurs n.  
§ 44 a AufenthG - zentrale Stelle für  Beratung/Sprachlevel- 
Feststellung / Antrag/ Anmeldung/ Verpflichtung etc. 
x Ratsbeschluss vom 06.02.2018 sowie 
Organisationsverfügung liegen vor. Stellenbesetzung läuft. erledigt 10.08.2017 UAG 2 Sprache 
b) BAMF Onlineantrag mit Möglichkeit, erforderliche Dokumente 
hochzuladen 
BAMF hält nach Prüfung der Sachlage das derzeitige 
Verfahren für ausreichend. Einscannen aller Dokumente 
und Versand an zentrale E-Mail Adresse ist als Alternative 
zum Postversand möglich. 
erledigt 10.08.2017 UAG 2 Sprache 
c) Sprachpraxis: Durch Rosetta Möglichkeiten schaffen, das 
Erlernte anzuwenden und zu verfestigen 
Einsatz von Rosetta-Sprachlernprogramm in 2 
Einrichtungen projektiert. Möglichkeiten Sprachpraxis in 
UAG dargestellt, liegen auf der TEAM-Seite vor. 
erledigt 
a) Kein Behördendeutsch! 
Bsp: Im Vordruck Wohnungsbeschaffung und 
Wohnungserhaltung bei 50 wurde der Begriff 
"Sicherheitsleistung" durch "Kaution" ersetzt. 
laufend 11.08.2017 UAG 3 Wohnen 
b) Verwendung von Piktogrammen, und graphischen 
Darstellungen Abstimmung mit 13 mit Ziel einer gesamtstädtischen 
Anwendung läuft. laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
c) Unterstützung durch Videoclips  
   (evtl. in Kooperation mit WDR for you) 
Kontaktaufnahme durch OB/6 zum WDR ist erfolgt. 
Livestream zum Thema Sprache hat in der 48. KW 2017 
stattgefunden. Weitere Themen sind denkbar und werden 
anlassbezogen mit dem WDR abgestimmt. 
laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
Die Kommunikation zwischen Behörde und 
Geflüchteten ist trotz Sprachbarrieren 
sichergestellt 
Flächendeckende Einführung von "Videodolmetschen" 
x
Bedarfsabfrage bei den Dienststellen ist abgeschlossen. 
Ausschreibung wird vorbereitet. / Nutzung von 
Videodolmetschen parallel zum bestehenden Dolmetscher- 
Rahmenvertrag. Beschlussfassung durch AG und LG ist 
erfolgt. 
in Bearbeitung 22.09.2017 UAG 2 Sprache 
Sprache                              
Sprachbarrieren sind 
abgebaut 
Vordrucke, Flyer, Anträge etc. sind leicht 
verständlich und einfach gestaltet 
("Verstehen ist mehr als Sprache") 
Der Spracherwerb für Geflüchtete startet so 
früh wie möglich

3
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss 
AG / LG Sachstand Status erstmalige 
Nennung Gremium 
Die Kriterien bei der Belegung von städt. 
Unterkünften durch 56 sind für Geflüchtete 
und Ehrenamt transparent 
Kriterien und praktische Umsetzung werden in geeigneten 
Runden vorgestellt, z.B. Aufnahme in Ehrenamtsveranstaltung 
JC, runder Tisch für Flüchtlingsfragen, Forum für 
Willkommenskultur (bestehende Strukturen der Stadtgesellschaft 
werden somit genutzt) 
wird in Abstimmung zwischen 56 und weiteren Akteuren 
realisiert. laufend 11.08.2017 UAG 3 Wohnen 
a) Erstellung eines städtischen themenbezogenen Leitfadens und 
einer Checkliste für die Wohnungssuche in Bearbeitung 11.08.2017 UAG 3 Wohnen 
b) Vermittlung von Inhalten in kleinen Gruppen (z.B. durch 
Auszugsmanagement, durch Willkommensinitiativen) in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
c) Unterstützung durch Verbraucherzentrale bei Vermittlung der 
Inhalte in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
a) Anlassbezogene Austauschrunde von JC und 56 zum Thema 
Wohnen; regelmäßige Aktualisierung der Listen Ansprechpartner; 
ggf. gegenseitige Hospitationen (Netzwerk / Kooperation) 
wird in Abstimmung zwischen 56 und JC realisiert. erledi gt 11.08.2017 UAG 3 Wohnen 
b) Harmonisierung Internetauftritte, Newsletter laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
c) Vernetzung der Beratungsstellen, der  Berater im Jobcenter, 
etc z.B. hinsichtlich Unterlagen, Videos, etc laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
a) Längere Betreuung nach Umzug, Prüfung zur Notwendigkeit im 
Rahmen grundsätzlicher Überlegungen durch 56  
Prüfung durch 56 in Abstimmung mit weiteren Akteuren 
erfolgt nach Erfahrungszeitraum im Rahmen Evaluation 
verstärkter präventiver Maßnahmen, z.B. 
Wohnungsleitfaden, Beratung Auszugsmanagement, 
Kooperation mit Verbraucherzentralen/ 
Willkommensinitiativen. IKD entwickelt außerdem ein 
Konzept, ggf. Einladung IKD in UAG Wohnen 
in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
b) Ausbau/Spezialisierung Ehrenamt  für Thema Nachbetreuung, 
Rekrutierung z.B. durch Auszugsmanagement               offen 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
c) Präventive Beratung von Mietern bei 50 (Vermeidung von 
drohendem Wohnungsverlust) 
--> Projekt "BerMico" läuft in Zusammenarbeit mit SKM in 
Ehrenfeld zur präventiven Beratung; Rat hat in 11/2017 
Verstetigung und Ausweitung auf Stadtbezirk Chorweiler 
beschlossen.  
erledigt 29.09.2017 UAG 3 Wohnen 
Wohnungsleitfaden wird federführend durch Kommunales 
Integrationszentrum  auf Basis bestehender Broschüren 
zusammengestellt. Sitzungseinladung  zur abschließenden 
Besprechung folgt. 
Wohnen            
 Der Übergang von der  
städtischen Unterbringung  
in privaten Wohnraum ist 
verbessert 
JC und 56 sowie weitere Beratungsstellen 
kennen das gegenseitige Vorgehen und 
können die Geflüchteten zielgerichtet und 
kontinuierlich beraten 
(Netzwerk/Kooperation) 
Die Integration in das Wohnumfeld (nach 
Bezug einer eigenen Wohnung) ist 
gelungen 
OB/6 greift Thematik im Rahmen von Gesprächen mit 13 
auf. Die Sicherstellung einer einheitlichen Informationsbasis 
wird in UAG Netzwerke nochmals aufgegriffen. 
Die Geflüchteten kennen die notwendigen 
Schritte zur Anmietung einer eigenen 
Wohnung sowie die Rechte und Pflichten 
im Mietverhältnis

4
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss 
AG / LG Sachstand Status erstmalige 
Nennung Gremium 
Die Geflüchteten kennen das 
Gesundheitssystem und finden einen 
Zugang 
a) Wiederaufnahme Projekt Gesundheitslotsen 
Chancen/Hindernisse sowie ggf. Umsetzungsmöglichkeiten 
sollen in der AG Migration und Gesundheit der kommunalen 
Gesundheitskonferenz beraten werden 
offen 04.05.2018 UAG Gesundheit 
Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf 
sind adäquat untergebracht 
Hinweise auf besonderen Schutzbedarf werden durch das Land 
im Rahmen der Zuweisung mit entsprechendem Vorlauf 
weitergegeben, mit Einverständnis Geflüchtete 
Problematik wird in Berichterstattung an das Land 
aufgenommen erledigt 04.05.2018 UAG Gesundheit 
Studierende  haben eine auskömmliche 
finanzielle Grundlage 
Anpassung des BAFÖG Satzes an Mietspiegel der einzelnen 
Regionen (ähnlich allg. Mietzuschuss) wird in Berichterstattung Land aufgenommen erledigt 
50 hat die Möglichkeit, über AZR-Zugriff relevante Informationen 
z.B. zum Aufenthaltsstatus, zu  erhalten in Bearbeitung in Bearbeitung 
Die Bezirksregierung informiert 50 über vorhandenen E-Mail-
Verteiler über die Entscheidung des Asylverfahrens Die Information wird künftig von 33 an 50 weitergegeben erledigt 
Abkürzungsverzeichnis: 
OB/6: Referat Flüchtlingskoordination/Projektkoordination Einwanderung gestalten 50:  Amt für Soziales und Senioren 
11: Personal- und Verwaltungsmanagement 56: Amt für Wohnungswesen 
13: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit JC: Jobcenter 
33: Ausländeramt 
*Gesundheit*           
 Die gesundheitliche 
Versorgung von 
Geflüchteten im 
Regelsystem ist 
sichergestellt. 
Die finanzielle Existenzsicherung ist ohne 
Unterbrechung sichergestellt 
Unterbringung, 
Lebensunterhalt und 
gesundheitliche 
Versorgung sind 
sichergestellt 
(Existenzsicherung)

Mitteilung Ausschuss

4025 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
OB/OB/6 
OB/6 
Vorlagen-Nummer 20.08.2018 
 2643/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 04.09.2018 
Ausschuss Soziales und Senioren 06.09.2018 
Jugendhilfeausschuss 13.09.2018 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 17.09.2018 
 
Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW" 
Ausgangslage 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 04.04.2017 die Teilnahme der Stadt Köln am Förderprojekt des 
Landes NRW „Einwanderung gestalten NRW“ im Zeitraum 01.04.2017 bis 31.03.2019 beschlossen 
(Vorlage 0554/2017). Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Projekt auf Basis des Förderantrags der 
Verwaltung mit Zuwendungsbescheid vom 10.04.2017 genehmigt. 
 
Aktueller Sachstand 
 
Folgende Unterarbeitsgruppen (UAG) haben seit der letzten Berichterstattung regelmäßig getagt: 
 
UAG 1 „Bildung/Arbeit“ 
UAG 2 „Sprache“ 
UAG 3 „Wohnen“ 
UAG 4 „Gesundheit“ 
UAG 5 „Existenzsicherung“ 
UAG 6 „Teilhabe“ 
UAG 7 „Casemanagement“ 
 
Die Ergebnisse sind im dritten Zwischenbericht an das Land NRW (Anlage dieser Mitteilung) darge-
stellt, sie wurden von den übergeordneten Gremien des Projektes „Einwanderung gestalten NRW“, 
der Arbeitsgruppe in der Sitzung am 07.06.2018 und der Lenkungsgruppe in der Sitzung am 
20.06.2018 ohne Änderungswünsche zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung hat den Bericht vor-
gabegemäß zum 30.06.2018 an das Land NRW als Fördermittelgeber übersendet. 
 
Zu zwei Punkten wurden in der Lenkungsgruppe am 20.06.2018 die nachfolgenden Beschlüsse ge-
fasst: 
 
1) Die Lenkungsgruppe nimmt die in der UAG Bildung und Arbeit diskutierten Handlungsempfeh-
lungen zur Kenntnis. Ziel ist die Einbringung der Empfehlungen durch die Projektkoordination 
in das Kommunale Bündnis für Arbeit am 12.07.2018. (Hinweis: Das Kommunale Bündnis für 
Arbeit hat die Handlungsempfehlungen am 12.07.2018 nahezu unverändert beschlossen, so 
dass die weitere Abarbeitung der einzelnen Punkte durch die Projektkoordination organisiert 
werden kann.)

2 
 
 
2) Das Projekt Einwanderung gestalten NRW unterstützt aktiv die Weiterentwicklung der Viel-
faltskompetenz innerhalb der Verwaltung. 
Das Referat Flüchtlingskoordination, die Dienststelle Diversity mit dem Kommunalem Integra-
tionszentrum sowie die städtische Personalentwicklung werden beauftragt, die Weiterentwick-
lung der Vielfaltskompetenz unter Einbindung fachkompetenter Externer (zum Beispiel MSO) 
zu fördern und hierzu ein Eckpunktepapier zum weiteren Vorgehen zu erarbeiten. 
 
Über den Umsetzungsstand der gefassten Beschlüssen werden die politischen Gremien im Rahmen 
der weiteren Berichterstattung über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ informiert. 
 
Die Anregungen aus der Fachtagung mit den städtischen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern 
sowie Mitgliedern des Integrationsrates vom Februar 2018 wurden in den fachlich zuständigen UAG 
diskutiert und bearbeitet. Die Ergebnisse wurden durch die Projektkoordination zusammengefasst 
und sind als Anlage dieser Mitteilung beigefügt. 
 
Ausblick und weiteres Vorgehen 
 
In der UAG Teilhabe wird aktuell eine Veranstaltung mit geflüchteten Menschen vorbereitet, in der die 
Möglichkeiten erörtert werden sollen, wie sich geflüchtete Menschen stärker in unserer Stadtgesell-
schaft einbringen können. Die Veranstaltung wird voraussichtlich im Oktober 2018 stattfinden. Über 
die erzielten Ergebnisse wird berichtet. 
 
Am 05.09.2018 findet in Düsseldorf die Zwischenbilanzveranstaltung des Landes zum Projekt „Ein-
wanderung gestalten NRW“ mit Herrn Minister Dr. Stamp statt. Die Stadt Köln hat hier die Möglich-
keit, sich mit den bislang erzielten Ergebnissen zu präsentieren sowie in einem Workshop zum The-
ma „Casemanagement“ mitzuwirken. Über den Verlauf dieser Veranstaltung wird in der nächsten Mit-
teilung berichtet. 
 
 
Aus Praktikabilitätsgründen werden die Anlagen dieser Mitteilung nicht mit umgedruckt. Sie sind im 
Ratsinformationssystem einsehbar. 
 
 
Gez. Reker

Zwischenbericht Anlage 5 Maßnahmen die von Kommunen nicht beeinflussbar

5858 Zeichen

gefördert aus Mitteln des MKFFI  
Anregungen aus den Unterarbeitsgruppen zur Verbesserung der Betreuungssituation 
/ zur Beschleunigung der Integration geflüchteter Menschen, die kommunal nicht 
gesteuert werden können 
Zuständig  Thema Erläuterung Vorschlag 
Bund Nutzung 
Ausländer-
zentralregister 
(AZR) 
• Bislang ist nur der Ausländerbehörde 
sowie ausgewählten Bereichen (z.B. 
Jobcenter – hier nur lesend auf 
Einzelregister) ein Zugriff auf AZR 
gestattet.  
• Die Verwendung der AZR-Nummer als 
eindeutige ID einer*s Geflüchteten 
würde den Datenaustausch innerhalb 
der Verwaltung wesentlich erleichtern; 
ein Flüchtlingsdatenmanagement und 
die Transparenz des 
Verwaltungshandelns unterstützen 
sowie Doppelarbeiten und 
Unsicherheiten, beispielsweise wegen 
unterschiedlicher 
Namensschreibweise, vermeiden.  
• Die Bereitschaft der kommunalen 
Behörden, AZR zu nutzen ist gering, da 
eine gemeinsame Datennutzung nur 
bedingt möglich ist. AZR wird als 
Daten-Einbahnstraße Richtung Bund 
betrachtet. 
• Die Erstanlage durch das BAMF ist 
zudem nicht umfassend. Insbesondere 
die im Herkunftsland erlangte 
schulische und berufliche 
Qualifizierung wird erst bei Bezug von 
SGB II-Leistungen erfasst. Sofern 
keine SGB II-Leistungen beantragt 
werden, bleiben die Potentiale 
langfristig unentdeckt. Zudem würde 
bei einer frühen Dokumentation in AZR 
die Beratung Richtung 
Anerkennungsverfahren frühzeitig 
angestoßen werden können. Der Bund 
fördert eigens zu diesem Zweck die IQ-
Netzwerkberatung. 
• Allgemeine Verwendung 
der AZR-Nummer als 
eindeutiges 
Identifikationsmerkmal 
gestatten. 
• Umfassendere 
Erstanlage, z.B. Hinweise 
zu Bildungsbiographie  
Bund Integrations-
kurse des BAMF  
 
Bedarfslücke 
zwischen 
erreichten 
Sprachlevel bei 
• Die erfolgreiche Teilnahme an einem 
Integrationskurs soll in der Regel zu 
einem Sprachlevel nach B1 führen. 
Viele Absolventen bleiben aber 
unterhalb des B1-Levels (siehe auch 
Statistik zu Integrationskursen des 
BAMF). Die Erfahrung zeigt zudem, 
• Fortlaufender 
Integrationskurs bis B2

gefördert aus Mitteln des MKFFI  
Zuständig  Thema Erläuterung Vorschlag 
Abschluss 
Integrationskurs 
und 
erforderlichem 
Sprachniveau 
für eine 
Ausbildung 
dass die Geflüchteten ihre 
Schreibfertigkeiten nicht genügend 
ausbauen können. Diese Defizite 
werden auch in die nachfolgenden 
Deufö-Kurse weitergetragen. Bei 
Aufnahme einer Ausbildung inkl. 
Berufschulbesuch sind diese Defizite 
gravierend und gefährden den 
erfolgreichen Abschluss. 
• Die parallele Sprachförderung während 
der Ausbildung überfordert die 
Teilnehmer*innen im Hinblick auf den 
zusätzlich erforderlichen Zeit- und 
Lernaufwand oftmals. 
Bund Diskrepanz 
zwischen 
BAFÖG-
Leistungen 
und 
tatsächlichen 
Lebens-
haltungskost 
en 
insbesondere 
in Metropol-
regionen 
 
• BAFÖG-Leistungen sind für viele 
Studierende insbesondere in Regionen 
mit hohem Mietniveau nicht 
ausreichend, um den eigenen 
Lebensunterhalt zu decken. 
• Ein Anspruch auf Leistungen nach dem 
SGB II oder auf allgemeinen 
Mietzuschuss ist im Regelfall 
ausgeschlossen. 
• Die zusätzliche Belastung einer 
Erwerbstätigkeit in nicht geringem 
Umfang führt oftmals zu 
Studienabbrüchen oder dazu, dass ein 
Studium nicht aufgenommen wird. 
Geflüchtete Menschen sind zudem 
durch den meist notwendigen weiteren 
Spracherwerb und das Zurechtfinden 
im deutschen Bildungssystem 
zusätzlich gefordert. 
• Staffelung der BAFÖG-
Leistungen, 
beispielsweise analog der 
Mietstufen im 
Wohngeldgesetz. 
Bund Zugang zu 
Sprachange-
boten für 
Geflüchtete mit 
unsicherer 
Bleibeperspek-
tive 
 
• Geflüchtete mit unsicherer 
Bleibeperspektive haben in der Regel 
keinen Zugang zu –vom BAMF 
finanzierten- Integrationskursen. 
• Mit dem Zugang zu Sprach- und 
Entwicklungsangeboten können die 
neu erworbenen Kenntnisse auch im 
Falle einer Rückführung 
Weiterentwicklungsmöglichkeiten in 
den jeweiligen Herkunftsländern 
eröffnen. 
• Zugang zu (finanzierten) 
Sprachangeboten und 
Entwicklungsmöglich-
keiten für Geflüchtete 
außerhalb der 5 Länder 
mit positiver Bleibe-
perspektive, z.B. 
Afghanistan 
Bund Rechtsänderung 
zur 
• Bezieher von AsylbL und SGB II 
bringen zur Erstberatung aus 
Unkenntnis oder zur Beschleunigung 
• Änderung von AsylbG, 
SGB II

gefördert aus Mitteln des MKFFI  
Zuständig  Thema Erläuterung Vorschlag 
Ermöglichung 
einer 
nachträglichen 
Erstattung von 
Übersetzungs-
/Fahrtkosten 
des Verfahrens beispielsweise bereits 
übersetzte Dokumente mit. 
• Eine nachträgliche Antragstellung auf 
Kostenübernahme ist bislang nicht 
möglich. 
Land Beschleunigung 
des Verfahrens 
zur 
Anerkennung 
von Bildungs-
abschlüssen 
• Für das Anerkennungsverfahren von 
Abschlüssen im Bereich Sekundarstufe 
I und II sind die Bezirksregierungen 
Köln und Düsseldorf zuständig. 
• Nach Auskunft aller Akteure sind die 
Prüfungsverfahren komplex und 
langwierig. 
• Die langen Verfahren verzögern die 
Integration geflüchteter Menschen in 
den Arbeitsmarkt. 
• In Köln wird angestrebt, 
Anerkennungsverfahren möglichst 
frühzeitig –bestenfalls vor SGB II-
Bezug- einzuleiten. 
• Neben den städtischen 
Bemühungen werden 
auch seitens des Landes 
Maßnahmen erbeten, die 
die Verfahren bei den 
Bezirksregierungen 
beschleunigen. 
Land Zuweisungs-
praxis des 
Landes 
 
• Die Zuweisung geflüchteter Menschen 
an die Kommunen durch das Land 
erfolgt meist mit einem Vorlauf von 1-2 
Tagen. Hinweise auf einen möglichen 
besonderen Schutzbedarf  werden in 
der Regel nicht weitergegeben. 
• Selbst bei Bekanntgabe, 
beispielsweise einer schweren 
Krankheit, ist der geringe Vorlauf für 
die Stadt Köln hemmend bei der 
kurzfristigen adäquaten Unterbringung 
und Betreuung. 
• Abstimmung 
entsprechender 
Kommunikations-
standards 
• Z.B. Erweiterung der 
Zuweisungstabelle; 
Übergabebogen (freiwillig 
mit Zustimmung der 
Geflüchteten)

Beratungsverlauf (4)

04.09.2018 Integrationsrat
TOP 5.7 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
06.09.2018 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.09.2018 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2643/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
20.08.2018
Erstellt
09.08.2018 07:56