2643/2018
Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Zwischenbericht Anlage 1 Dokumentation Fachtagung politische Mandatsträger 27.02.2018
11552 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin E°2 Stadt Köln Büro der Oberbürgermeisterin — OB/6 Referat Flüchtlingskoordination Dokumentation der Fachtagung mit Mandatsträgern zum Projekt — Einwanderung gestalten NRW am Dienstag, den 27. Februar 2018, im Rathaus Spanischer Bau, Theodor-Heuss-Saal. Agenda 16:00 Begrüßung 16:15 Impulsvortrag zum Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ 16:30 Präsentation des bisherigen Projektverlaufes und Gelegenheit zum Austausch zu den einzelnen Themenfeldern 17:30 Pause 17:50 Ergebnisdokumentation und weiteres Vorgehen 18:20 Ausblick für das Gesamtprojekt Pi Ministerium für Kinder, Familie, — — Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration pP, — gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin Anwesend waren: Herr Abeke Herr Detjen Herr Edis Herr Görzel Frau Heuser Herr Joisten Herr Keltek Frau Schmerbach Herr Dr. Schulz Frau Tokyürek Frau Preßmar-Cuber Herr Oster Frau Meier Frau Schliffke Herr Schwamborn —— Einwanderung I gestalten NRW gefördert durch das MKFFI NRW vEERTE| Integrationsrat Fraktion Die Linke.Köln Integrationsrat FDP-Fraktion Fraktion Bündnis 90-Die Grünen SPD-Fraktion Integrationsrat SPD-Fraktion SPD-Fraktion Fraktion Die Linke.Köln Büro der Oberbürgermeisterin Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination Projektleitung Einwanderung gestalten NRW Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination Projektteam Einwanderung gestalten NRW Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination Projektteam Einwanderung gestalten NRW Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination Projektteam Einwanderung gestalten NRW Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen Die Oberbürgermeisterin „Leider hat auch uns die Grippewelle erreicht, so dass die leeren Stühle den krankheitsbedingten Absagen geschuldet sind. Ich freue mich, Ihnen heute das Projekt Einwanderung gestalten NRW noch einmal kurz vorstellen zu können. Die wesentlichen Ergebnisse haben wir Ihnen in den regelmäßigen Sachstandsmitteilungen im Integrationsrat, im Jugendhilfeausschuss, im Ausschuss Soziales und Senioren und im AVR mitgeteilt. Diesen Part möchten wir also etwas kürzer gestalten, um schnell mit Ihnen in einen Austausch zu kommen.“ - Ministerium für Kinder, Familie, — _ — Einwanderun g Flüchtlinge und Integration P, —- gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin 62 Stadt Köln Im Anschluss geben Frau Schliffke und Herr Schwamborn im Rahmen eines Impulsvortrages einen kurzen Überblick über das Projekt. Die Präsentation ist als Anlage beigefügt. „Der Mensch im Mittelpunkt ist die Maxime des Projektes. Hier steht der Mensch zwar in der Mitte, ist aber angesichts der Fülle von Angeboten und den komplizierten Strukturen zu Recht überfordert. Einwanderung gestalten NRW ist im Wesentlichen ein Organisationsentwicklungsprojekt, dass das gesamte Leistungsnetz behördenübergreifend in den Blick nimmt und vereinfachen soll. Ausdrücklich vorgesehen ist hierbei die Implementierung eines Casemanagements. Wesentlich für das Projekt ist die Einbindung von externem Fachwissen, beispielsweise durch das Ehrenamt und die Träger der Wohlfahrtsverbände. Ziel ist der Ausbau von Kooperationen sowohl der Behörden untereinander als auch zur Trägerlandschaft und zum Ehrenamt.“ Nach einer lebendigen Diskussion zu Zielen und Umsetzung des Projektes sowie zu schwierigen Rahmenbedingungen durch Regelungen von Bund und Land, für deren Änderung die Kommune keine Handlungskompetenz innehat, lädt die Projektkoordination dazu ein, den Austausch zu einzelnen Themenfeldern an den verschiedenen Stationen fortzusetzen. Pr Ministerium für Kinder, Familie, — Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration Ü = gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin I Stadt Köln Präsentiert werden die Ergebnisse der Unterarbeitsgruppen „Bildung und Arbeit‘, „Sprache“ und „Wohnen“. Darüber hinaus werden auch die gerade erst beziehungsweise noch nicht angelaufenen Unterarbeitsgruppen „Gesundheit‘, „Existenzsicherung“ und „Teilhabe“ vorgestellt. „Sie sind eingeladen, all Ihre Fragen zu stellen. Vor allem bitten wir Sie aber um Ihre Anregungen und Hinweise zu den vorgestellten Themenfeldern und Ergebnissen.“ Nach einer kurzen Zusammenfassung der Diskussion an den einzelnen Ständen durch die Projektkoordination bedankt sich Herr Oster für den sehr konstruktiven Austausch und schließt die Fachtagung. Pi Ministerium für Kinder, Familie, | Einwanderung Flüchtlinge und Integration P, — gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A gefördert durch das MKFFINRW Die Oberbürgermeisterin E27 tadt Köln Station 1 r Bildung und Arbeit Erkenntnisse, Hand lungsa nsatze 2X der Inlegralionsprozess hal“viele Schnillslellen 2 X Rersonal Book X Bildungsangebole z Kojckt Biko X-[rüher Verweis >Snlegralionpoint Inkın! % Beinflüche (Aubldnguaif) Taler Lösungsansadze mit Rrtnern us — h Ministerium für Kinder, Familie, Ei inwa nderu ng Flüchtlinge und Integration = gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW | Die Oberbürgermeisterin x Sprache ist der Schlüssel E Integration y X Vastchen ist mehrals Sprache V X röher Zugang Ilogationskurs x Videodolmelschen. Lech Sprach, R Verwendung lehte Sprache Eiömaug % Nitzung digitaler Meter zur Kommunikation a . Ministerium für Kinder, Familie, Einwanderun g Flüchtlinge und Integration = gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFINRW \ BR ” . — Die Oberbürgermeisterin 7 Stadt Köln Übegem ın privalen Wohnraum x Aranspasenic Darstellung Kriterien 2 Belegung v städt Umlerkönflen * Wohnungsleil faden x prav Beralung 2 Vermeidung V Wohnungsverlust (Bermico) Arad Log ES AR Silen S . Ministerium für Kinder, Familie, Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration — gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin Station 4 re” Teilhabe Station 4 Station 4 ö ß Existenzsicherung Gesundheit - Ministerium für Kinder, Familie, E inwa nd eru ng Flüchtlinge und Integration —— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin \$ Stadt Köln „Ihre Anregungen und Hinweise nehmen wir mit und spiegeln sie in die jeweiligen Gremien zur weiteren Bearbeitung. Gerne greifen wir auch Ihren Vorschlag auf, ein zweites Treffen dieser Runde einzuberufen. Dann werden wir insbesondere unsere Handlungsansätze und Vorschläge zur Verbesserung der Integration geflüchteter Menschen vorstellen, die nicht in der Handlungskompetenz der Kommune liegen und den entsprechenden Forderungskatalog an Land und Bund mit Ihnen abstimmen.“ Anlage Folienpräsentation zum Impulsvortrag „Das Projekt Einwanderung gestalten NRW“ . Ministerium für Kinder, Familie, — _— Einwanderun g Flüchtlinge und Integration P, = gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW 10 Die Oberbürgermeisterin Herzlich Willkommen zur Fachtagung für Mandatsträger*innen am 27. Februar 2018 —— Einwanderung —-- gestalten NRW OB/6 - Referat Flüchtlingskoordination Projektleitung: Hans-Jürgen Oster, Projektkoordination: Stefan Schwamborn, Renate Schliffke, Kathryn Meier Folie1 Die Oberbürgermeisterin Was erwartet Sie? 16:00 Begrüßung 16:15 Impulsvortrag zum Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ 16:30 Präsentation des bisherigen Projektverlaufes und Gelegenheit zum Austausch zu den einzelnen Themenfeldern 17:30 Pause 17:50 Ergebnisdokumentation und weiteres Vorgehen 18:20 Ausblick für das Gesamtprojekt Folie 2 Die Oberbürgermeisterin Das Projekt... — Einwanderung — gestalten NRW Die Oberbürgermeisterin 62 Stadt Situation für Neuzugewanderte - Willkommen im Behördendschungel! Amt für Ausländer- Wohnungs- BaieröR Ehrenamt Pa wesen Jobcenter om a Sozialamt Jugendamt | [Kommunales IIntegrations- Zentrum Sozialarb. Betreuung Integrations „kurse Folie 4 Die Oberbürgermeisterin Förderaufruf des Landes: „Einwanderung gestalten NRW“ in 12 Kommunen... \ „..Durch das Modellprojekt soll ein ne Organisationsentwicklungsprozess in den Kommunen angestoßen werden, der die strategische Zusammenarbeit bei der ı Wahrnehmung von Aufgaben fördert, die im Kontext der ‚ Integration von Zugewanderten entstehen. Es sollen Unterstützungssysteme auf der Grundlage vorhandener ‚lokaler Strukturen und Akteure konzipiert, vernetzt und umgesetzt | werden...“ Die Oberbürgermeisterin | Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln _ Der Rat der Stadt Köln hat die Durchführung des. 7 am 04.04.2017 beschlossen Das Projekt wird mit Mitteln des Ministerium für Kinder Familie, Flüchtlinge und Integration NRW gefördert * Projektzeitraum: 04/2017 bis 03/2019 = Einbindung des Projektes in die Verwaltungsreform « Anbindung des Projektes bei der Oberbürgermeisteriı IB Referat OB/6-Flüchtlingskoordination externe wissenschaftliche Begleitung des Projektes = die Frankfurt University of Applied Science: Folie 6 Die Projekt-Ziele... , Gleichberechtigte Teilhabe- und Integrationschancen für geflüchtete Menschen — Be an Zeitnaher, niederschwelliger Zugang zu Beratungs- j) /Leistungs- und Integrationsmöglichkeiten P- nn an Me EWEWEESESEEEEEFEIISER | Optimierte, rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit aller | / Akteure (Integrationskette) , Prozessoptimierung durch Einbindung neuer (digitaler) } Verfahren (Casemanagement) u EDIT Einwanderung goaltenNAW Guru bean am mar Folie 7 Die Zielgruppe des Projektes... | . allein-reisende geflüchtete Menschen \ « im Alter von 18 - 25 Jahren / l L | + mit positiver Bleibeperspektive (5 HKL) | \ « im Übergang in den Ausbildungs- und | Phase 1 ' Arbeitsmarkt l £ | e Ausweitung der Ergebnisse auf weitere I Phase 2 | x N Zielgruppen und Lebenslagen _— Einwanderung ZZ gestalten NAN Guard mern ame Folie8 Die Oberbürgermeisterin Die Projektstruktur... Projektleitung Unterarbeitsgruppen / Arbeitsgruppe / Lenkungsgruppe Projektsteuerung @] Konzeption Politische Gremien Koordination PZN | Sprache )) ) || | Wissenschaftliche Begleitung Bildung & Arbeit Einwanderun; En E aaanenuen Folie 9 Die Oberbürgermeisterin Die Besonderheiten des Projektes ... Der Mensch im Mittelpunkt -—— Einwanderung Einbindung externer Akteure = gestalten NRW Rechtskreisübergreifende Betrachtung & Haltung — Einwanderung 4 Egon NS ur bau Folie 10 Die Oberbürgermeisterin Erste Erkenntnisse, Ergebnisse & | Handlungsansätze | Beschlüsse zu „Videodolmetschen“, früherer Einstieg in Integrationskursen und „Personal Book“ sind gefasst, weitere Lösungsvorschläge werden geprüft Einwanderung gestalten und Partner-Projekte (Bildungskoordination Flüchtlingsdatenmanagement) sind vernetzt Die vorhandenen Angebote, Ressourcen, Kompetenzen sind vielfälti => Transparenz herstellen und zielführende Maßnahmen ineine Integrationskette einbinden Bedarfsdefizite auf dem Weg in Ausbildung sind identifiziert — möglii _ Lösungsansätze werden mit den Partnern diskutiert rojekt führt zur Qualitätsverbesserung durch intensivierte Vernetzu ler Akteure E Folie u Die Oberbürgermeisterin Ausblick Wie geht es weiter? 2018 2018 2018 Start weiterer Unterarbeitsgruppen Gesundheit, Prpinieie: Einstieg in die Teilhabe, a Kernphase des Existenzsicherung am 27.02.2018 Projektes... [in Casemanagement & Netzwerke Austausch mit den Einwanderung = Eee NE 5 erben a nm Folie 12
Liste Anregungen_Hinweise der Fachtagung Mandatsträger
7691 Zeichen
Stand: 06.08.2018 gefördert durch das MKFFI NRW Themenfeld Anregung/Hinweis Erläuterung Thematisierung Sachstand / weiteres Vorgehen Lotsenfunktion Betreuung bei Berufsorientierung, Suche Ausbildungsplatz, während der Ausbildung Maßnahmenportfolio ist grundsätzlich beim Jobcenter vorhanden; Verzahnung der Leistungen für eine individuelle Unterstützung wird Aufgabe des bis 03/2019 zu entwickelnden rechtskreisübergreifenden Casemanagements sein. stärkere Einbindung HWK/IHK Gespräche im Projekt haben stattgefunden - weitere Gespräche werden bedarfsgerecht geführt. Außerdem sind HWK/IHK über das kommunale Bündnis für Arbeit bedarfsbezogen eingebunden. Angebote in der Muttersprache Möglichkeiten werden bedarfsorientiert in allen Unterarbeitsgruppen geprüft (Beispiel: Einsatz von Erklärfilmen, z.B. des BAMF/des DRK/Film des Jobcenter zur Erklärung SGB II-Bescheid). Fallkonferenz Casemanagement Fließt in Konzeptentwicklung eines rechtskreisübergreifendes Casemanagements ein. Einbindung Internationaler Bund Maßnahmenträger mit langjähriger Erfahrung im Bereich Integration von Migranten*innen, Austausch mit dem IB hat stattgefunden. Die Einbindung erfolgt im Rahmen der UAG Casemanagement. Heranführung an Berufe in der Praxis Alternativen zu Praktikum; Neue Wege, z.B. Praktikum im Verbund, Schnuppertage analog girls day anstatt langer Praktika zur Berufsorientierung Gespräche mit städtischer Ausbildungsleitung finden derzeit statt. Soziale Begleitung Ausbildung Ausweitung Der Ausbau der Maßnahmen Assistierte Ausbildung und ausbildungsbegleitende Hilfen ist durch die Agentur für Arbeit geplant. Feststellung und Anerkennung von Kompetenzen Außerhalb des Anerkennungsverfahrens, Kompetenzen und Stärken feststellen. Wichtig für Berufsorientierung, aber auch z.B. für Teilanerkennung Diverse Maßnahmen zu Kompetenzfeststellung sind grundsätzlich beim Jobcenter vorhanden; Verzahnung der Leistungen für eine individuelle Unterstützung wird Aufgabe des bis 03/2019 zu entwickelnden rechtskreisübergreifenden Casemanagements sein. Vereinbarung zur standardisierten Anerkennung Bsp. Nigeria: Abkommen, dass Abschlüsse bestimmter Universitäten grds. anerkannt werden Obliegt der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (Kultusministerkonferenz). Die aktuelle Liste kann über den folgenden link eingesehen werden: http://anabin.kmk.org/no_cache/filter/hochschulabschlues se.html Fachtagung mit politischen Mandatsträgerinnen und M andatsträgern sowie Mitgliedern des Integrationsrat es am 27.02.2018 Sachstand zu Anregungen und der weiteren Bearbeitun g Bildung/Arbeit Themenfeld Anregung/Hinweis Erläuterung Thematisierung Sachstand / weiteres Vorgehen Entbürokratisierung Integrationskurse zu viel "Papierkram" Gespräche zu einzelnen problematischen Abläufen werden bereits zwischen Ausländeramt/VHS/BAMF geführt. Letztlich kann die Kommune nur Empfehlungen aussprechen, Entscheidungshoheit liegt beim BAMF. Sprache ist nicht alles, aber der Anfang Sprachkenntnisse allein führen nicht automatisch zur erfolgreichen Ausbildung/Integration; Durch die frühere Zuweisung in Integrationskurse (jetzt schon während des Bezugs von Leistungen nach dem AsylbLG) können die folgenden Integrationsmaßnahmen frühzeitiger und zielgerichteter eingesetzt werden. Interkulturelle Kompetenz in der Verwaltung Ein Eckpunktepapier zu Vielfaltskompetenz wurde gemeinsam mit der Dienststelle Diversity und Migrantenselbstorganisationen erarbeitet. Die Detailplanungen erfolgen derzeit auf dieser Basis. Leichte Sprache - Einbindung von Profis z.B. Vergabe an externe Expertenbüros, Anwendung DA "leichte Sprache" Es gibt eine stadtinterne Dienstanweisung (verpflichtende Anwendung nur für sehbehindertengerechte Sprache). Hier werden auch 2 Übersetzungsbüros aufgeführt. Die Beantwortung einer aktuellen Anfrage der Fraktionen CDU/Grüne im Sozialausschuss zur Thematik Leichte Sprache wird nach der Sommerpause beraten. Kommunikationskurse für Sprachpraxis z.B. auch Netzwerke von Deutsch-Muttersprachlern und Geflüchteten In der UAG Sprache wurden Möglichkeiten zur Erweiterung der Sprachpraxis beraten. Es gibt vielfältige Angebote, z.B. Angebote von Willkommensinitiativen, Angebote der Aktion Neue Nachbarn, Rosetta Sprachlernprogramm. frühe Angebote für Analphabeten ursprünglich im Themenfeld Bildung/Arbeit genannt Bedarfe, wie z.B. niederschwellige Angebote zur Alphabetisierung, wurden beim BAMF angeregt. Die Ausarbeitung konkreter Angebote erfolgt im "Netzwerk Deutsch für Köln" best practise "Artech" - Kombination Ausbildung/Sprachpraxis Pilotprojekt für eine Qualifizierungsmaßnahme für Flüchtlinge, mit dem Ziel der Aufnahme einer sozialversicherungs- pflichtigen Arbeit mit technischer Ausrichtung und geht über 18 Monate bei der Firma Artech. http://artech- consulting.de/presse / Kostenintensive Maßnahme. Das Unternehmen ist zudem überdurchschnittlich engagiert. Der Pilot hat am 12.03.2018 begonnen, Erfahrungen über die Wirksamkeit des Projektes sind abzuwarten. Sprache Themenfeld Anregung/Hinweis Erläuterung Thematisierung Sachstand / weiteres Vorgehen 67-er Vordruck von 50 zu Angemessenheit Miete Es besteht Konsens im AK Personal Book, aus Gründen der Aktualität und Übersichtlichkeit keine Vordrucke in das Personal Book aufzunehmen. Ein Hinweis auf den Vordruck erfolgt z.B. im geplanten "Wegweiser Wohnen in Köln". Alternative Wohnmodelle realisieren Mehr attraktivere Möglichkeiten für öffentlich geförderten Wohnungsbau städtischer Wohnraum für Geflüchtete Stadt soll selber bauen Öffentlichkeitsarbeit Haus- und Grundbesitzer Wird bereits in bestehenden Austauschrunden mit dem Haus- und Grundbesitzerverein berücksichtigt. größere Unterstützung des Ehrenamtes bei Wohnungsvermittlung Art und Umfang des Unterstützungsbedarfes müssen konkretisiert werden. Thematik wird im künftigen Amt für Integration und Vielfalt wieder aufgegriffen. AK Gesundheit und Migration einbeziehen Herr Ünal ist als Vorsitzender des AK in die UAG Gesundheit eingebunden. LVR Ali Kewal Gün Herr Gün wird zu einer der kommenden Sitzungen der UAG Gesundheit insbesondere zu den Themen psychische Erkrankungen/Traumatisierung eingeladen. Existenz- sicherung Joblinge e.V. siehe Sachstand Bildung und Arbeit, "Lotsenfunktion" Schule/OGS muss besser genutzt werden Rucksackmütter/Stadtteil-mütter Bestandteil IHK Vernetzung der Akteure bzgl. Entwicklung von Angeboten Hilfe zur Selbsthilfe Verbraucherzentrale Beratung in der UAG, wie die Verbraucherzentrale in Sachen Teilhabe eingebunden werden kann. Teilhabe Wohnen Gesundheit Die Projektleitung und die Projektkoordination haben dazu ein Gespräch im Baudezernat geführt: „Wohnungsbau mit einem breiten Spektrum von Realisierungsperspektiven hat hohe Priorität. Die Wohnungsbauleitstelle des Dezernates, die unter anderem derartige Überlegungen aufgreifen wird, befindet sich derzeit im personellen Aufbau. Der bestehende Beschluss des Verwaltungsvorstands zur Etablierung der Wohnungsbauleitstelle wird zurzeit evaluiert. Darauf aufbauend sollen Wirkungsweise und Steuerungselemente der Wohnungsbauleitstelle konkretisiert werden. Die Wohnungsbauleitstelle hat dabei eine prozesssteuernde Funktion mit dem Ziel, die Verfahren zu beschleunigen.“ Die UAG Teilhabe plant derzeit (zunächst) eine Veranstaltung zur Beteiligung geflüchteter Menschen. Schwerpunkt des workshops soll die Klärung von Bedarfslagen und Zugangshemmnissen sein. Die genannten Themen fließen in die Veranstaltung bzw. in deren Nachbereitung ein.
Zwischenbericht Anlage 4 Zieldatei
10242 Zeichen
1
OB/6
Stand:
06.08.2018
Grundsatzziel: Verbesserung der Integration von Geflüchteten
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss
AG / LG Sachstand Status erstmalige
Nennung Gremium
Der Geflüchtete hält Basisdaten
systematisiert vor (dies erleichert den Weg
durch die Behörden)
Einheitliches Personal Book mit allen wesentlichen Informationen
inklusive Ansprechpartner in Behörden / Unterlagen für Behörden
und Beratungsstellen
x
LG-Beschluss liegt vor; Die Ordner sind beschafft und
werden nun sukzessive durch 33-Ausländeramt
ausgegeben.
Wv: Überprüfung Wirksamkeit Ende 2018
in Bearbeitung 15.08.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit
Es gibt eine einheitliche und transparente
Informationsplattform zu Sprach- und
Bildungsangeboten
Aufbau und Pflege einer Plattform (Biko) --> incl. einer ersten Aufstellung von Sprachangeboten -
Weiterleitung an Projekt Bildungskoordination im KI erledigt 15.08.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit
a) Beglaubigungen fremdsprachlicher Dokumente werden an
vielen Stellen der Verwaltung vorgenommen
Nach Weisung der Bezirksregierung ist die Beglaubigung
fremdsprachlicher Dokumente weiterhin nicht zulässig
(siehe mail 6.10.17). Auch nach nochmaliger Intervention
bleibt das Land bei seiner Haltung.
erledigt 05.09.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit
b) Die Bezieher von AsylbL und SGB II können Kosten für
Dolmetscher/ Fahrtkosten auch nachträglich geltend machen
Problematik wird in die Berichterstattung an das Land
aufgenommen. erledigt 15.08.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit
c) Ein Vorhalten einer Generalvollmacht erleichtert dem
Geflüchteten und dem Unterstützer den Kontakt zu Behörden
Generalvollmacht aus Sicht der Stadt rechtlich bedenklich,
vom Ehrenamt verwendete Vollmacht kann auf der Seite der
Wiku zur Verfügung gestellt werden.
erledigt 15.08.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit
a) frühzeitige Information der Geflüchteten, durch gezieltere
Beratung aller städt. Stellen hinsichtl. Inanspruchnahme des
Integrationpoint
Abstimmungsgespräche BA und 323 und OB/6 zur
gezielteren Information der Geflüchteten und vermehrten
Inanspruchnahme des IP sind erfolgt.
erledigt 05.09.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit
b) Beschleunigung des Verfahrens zur Anerkennung von
Bildungsabschlüssen bei den Bezirksregierungen Köln und
Düsseldorf
Thematik wurde über die wissenschaftliche Begleitung an
das Land weitergegeben und wird zudem in die
Berichterstattung an das Land aufgenommen.
erledigt 05.09.2017 UAG 1 Bildung/Arbeit
Der Zugang zu Bildung
und Arbeit ist für
Geflüchtete leicht erreichbar
Die Geflüchteten können ihre Anliegen bei
den Behörden einfach und ohne
zusätzliche Wege erledigen
Die Beratung und Hilfestellung zur
Anerkennung von Bildungs und
Berufsabschlüssen erfolgt frühzeitig
(möglichst vor Wechsel zu SGB II).
2
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss
AG / LG Sachstand Status erstmalige
Nennung Gremium
a) Bündelung der Aufgabe Verpflichtung zum Integrationskurs n.
§ 44 a AufenthG - zentrale Stelle für Beratung/Sprachlevel-
Feststellung / Antrag/ Anmeldung/ Verpflichtung etc.
x Ratsbeschluss vom 06.02.2018 sowie
Organisationsverfügung liegen vor. Stellenbesetzung läuft. erledigt 10.08.2017 UAG 2 Sprache
b) BAMF Onlineantrag mit Möglichkeit, erforderliche Dokumente
hochzuladen
BAMF hält nach Prüfung der Sachlage das derzeitige
Verfahren für ausreichend. Einscannen aller Dokumente
und Versand an zentrale E-Mail Adresse ist als Alternative
zum Postversand möglich.
erledigt 10.08.2017 UAG 2 Sprache
c) Sprachpraxis: Durch Rosetta Möglichkeiten schaffen, das
Erlernte anzuwenden und zu verfestigen
Einsatz von Rosetta-Sprachlernprogramm in 2
Einrichtungen projektiert. Möglichkeiten Sprachpraxis in
UAG dargestellt, liegen auf der TEAM-Seite vor.
erledigt
a) Kein Behördendeutsch!
Bsp: Im Vordruck Wohnungsbeschaffung und
Wohnungserhaltung bei 50 wurde der Begriff
"Sicherheitsleistung" durch "Kaution" ersetzt.
laufend 11.08.2017 UAG 3 Wohnen
b) Verwendung von Piktogrammen, und graphischen
Darstellungen Abstimmung mit 13 mit Ziel einer gesamtstädtischen
Anwendung läuft. laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
c) Unterstützung durch Videoclips
(evtl. in Kooperation mit WDR for you)
Kontaktaufnahme durch OB/6 zum WDR ist erfolgt.
Livestream zum Thema Sprache hat in der 48. KW 2017
stattgefunden. Weitere Themen sind denkbar und werden
anlassbezogen mit dem WDR abgestimmt.
laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
Die Kommunikation zwischen Behörde und
Geflüchteten ist trotz Sprachbarrieren
sichergestellt
Flächendeckende Einführung von "Videodolmetschen"
x
Bedarfsabfrage bei den Dienststellen ist abgeschlossen.
Ausschreibung wird vorbereitet. / Nutzung von
Videodolmetschen parallel zum bestehenden Dolmetscher-
Rahmenvertrag. Beschlussfassung durch AG und LG ist
erfolgt.
in Bearbeitung 22.09.2017 UAG 2 Sprache
Sprache
Sprachbarrieren sind
abgebaut
Vordrucke, Flyer, Anträge etc. sind leicht
verständlich und einfach gestaltet
("Verstehen ist mehr als Sprache")
Der Spracherwerb für Geflüchtete startet so
früh wie möglich
3
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss
AG / LG Sachstand Status erstmalige
Nennung Gremium
Die Kriterien bei der Belegung von städt.
Unterkünften durch 56 sind für Geflüchtete
und Ehrenamt transparent
Kriterien und praktische Umsetzung werden in geeigneten
Runden vorgestellt, z.B. Aufnahme in Ehrenamtsveranstaltung
JC, runder Tisch für Flüchtlingsfragen, Forum für
Willkommenskultur (bestehende Strukturen der Stadtgesellschaft
werden somit genutzt)
wird in Abstimmung zwischen 56 und weiteren Akteuren
realisiert. laufend 11.08.2017 UAG 3 Wohnen
a) Erstellung eines städtischen themenbezogenen Leitfadens und
einer Checkliste für die Wohnungssuche in Bearbeitung 11.08.2017 UAG 3 Wohnen
b) Vermittlung von Inhalten in kleinen Gruppen (z.B. durch
Auszugsmanagement, durch Willkommensinitiativen) in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
c) Unterstützung durch Verbraucherzentrale bei Vermittlung der
Inhalte in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
a) Anlassbezogene Austauschrunde von JC und 56 zum Thema
Wohnen; regelmäßige Aktualisierung der Listen Ansprechpartner;
ggf. gegenseitige Hospitationen (Netzwerk / Kooperation)
wird in Abstimmung zwischen 56 und JC realisiert. erledi gt 11.08.2017 UAG 3 Wohnen
b) Harmonisierung Internetauftritte, Newsletter laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
c) Vernetzung der Beratungsstellen, der Berater im Jobcenter,
etc z.B. hinsichtlich Unterlagen, Videos, etc laufend 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
a) Längere Betreuung nach Umzug, Prüfung zur Notwendigkeit im
Rahmen grundsätzlicher Überlegungen durch 56
Prüfung durch 56 in Abstimmung mit weiteren Akteuren
erfolgt nach Erfahrungszeitraum im Rahmen Evaluation
verstärkter präventiver Maßnahmen, z.B.
Wohnungsleitfaden, Beratung Auszugsmanagement,
Kooperation mit Verbraucherzentralen/
Willkommensinitiativen. IKD entwickelt außerdem ein
Konzept, ggf. Einladung IKD in UAG Wohnen
in Bearbeitung 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
b) Ausbau/Spezialisierung Ehrenamt für Thema Nachbetreuung,
Rekrutierung z.B. durch Auszugsmanagement offen 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
c) Präventive Beratung von Mietern bei 50 (Vermeidung von
drohendem Wohnungsverlust)
--> Projekt "BerMico" läuft in Zusammenarbeit mit SKM in
Ehrenfeld zur präventiven Beratung; Rat hat in 11/2017
Verstetigung und Ausweitung auf Stadtbezirk Chorweiler
beschlossen.
erledigt 29.09.2017 UAG 3 Wohnen
Wohnungsleitfaden wird federführend durch Kommunales
Integrationszentrum auf Basis bestehender Broschüren
zusammengestellt. Sitzungseinladung zur abschließenden
Besprechung folgt.
Wohnen
Der Übergang von der
städtischen Unterbringung
in privaten Wohnraum ist
verbessert
JC und 56 sowie weitere Beratungsstellen
kennen das gegenseitige Vorgehen und
können die Geflüchteten zielgerichtet und
kontinuierlich beraten
(Netzwerk/Kooperation)
Die Integration in das Wohnumfeld (nach
Bezug einer eigenen Wohnung) ist
gelungen
OB/6 greift Thematik im Rahmen von Gesprächen mit 13
auf. Die Sicherstellung einer einheitlichen Informationsbasis
wird in UAG Netzwerke nochmals aufgegriffen.
Die Geflüchteten kennen die notwendigen
Schritte zur Anmietung einer eigenen
Wohnung sowie die Rechte und Pflichten
im Mietverhältnis
4
Rahmenziel Ergebnisziel Aktivitäten / Beschreibung Beschluss
AG / LG Sachstand Status erstmalige
Nennung Gremium
Die Geflüchteten kennen das
Gesundheitssystem und finden einen
Zugang
a) Wiederaufnahme Projekt Gesundheitslotsen
Chancen/Hindernisse sowie ggf. Umsetzungsmöglichkeiten
sollen in der AG Migration und Gesundheit der kommunalen
Gesundheitskonferenz beraten werden
offen 04.05.2018 UAG Gesundheit
Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf
sind adäquat untergebracht
Hinweise auf besonderen Schutzbedarf werden durch das Land
im Rahmen der Zuweisung mit entsprechendem Vorlauf
weitergegeben, mit Einverständnis Geflüchtete
Problematik wird in Berichterstattung an das Land
aufgenommen erledigt 04.05.2018 UAG Gesundheit
Studierende haben eine auskömmliche
finanzielle Grundlage
Anpassung des BAFÖG Satzes an Mietspiegel der einzelnen
Regionen (ähnlich allg. Mietzuschuss) wird in Berichterstattung Land aufgenommen erledigt
50 hat die Möglichkeit, über AZR-Zugriff relevante Informationen
z.B. zum Aufenthaltsstatus, zu erhalten in Bearbeitung in Bearbeitung
Die Bezirksregierung informiert 50 über vorhandenen E-Mail-
Verteiler über die Entscheidung des Asylverfahrens Die Information wird künftig von 33 an 50 weitergegeben erledigt
Abkürzungsverzeichnis:
OB/6: Referat Flüchtlingskoordination/Projektkoordination Einwanderung gestalten 50: Amt für Soziales und Senioren
11: Personal- und Verwaltungsmanagement 56: Amt für Wohnungswesen
13: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit JC: Jobcenter
33: Ausländeramt
*Gesundheit*
Die gesundheitliche
Versorgung von
Geflüchteten im
Regelsystem ist
sichergestellt.
Die finanzielle Existenzsicherung ist ohne
Unterbrechung sichergestellt
Unterbringung,
Lebensunterhalt und
gesundheitliche
Versorgung sind
sichergestellt
(Existenzsicherung)
Mitteilung Ausschuss
4025 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB/6 OB/6 Vorlagen-Nummer 20.08.2018 2643/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 04.09.2018 Ausschuss Soziales und Senioren 06.09.2018 Jugendhilfeausschuss 13.09.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 17.09.2018 Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW" Ausgangslage Der Rat hat in seiner Sitzung am 04.04.2017 die Teilnahme der Stadt Köln am Förderprojekt des Landes NRW „Einwanderung gestalten NRW“ im Zeitraum 01.04.2017 bis 31.03.2019 beschlossen (Vorlage 0554/2017). Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Projekt auf Basis des Förderantrags der Verwaltung mit Zuwendungsbescheid vom 10.04.2017 genehmigt. Aktueller Sachstand Folgende Unterarbeitsgruppen (UAG) haben seit der letzten Berichterstattung regelmäßig getagt: UAG 1 „Bildung/Arbeit“ UAG 2 „Sprache“ UAG 3 „Wohnen“ UAG 4 „Gesundheit“ UAG 5 „Existenzsicherung“ UAG 6 „Teilhabe“ UAG 7 „Casemanagement“ Die Ergebnisse sind im dritten Zwischenbericht an das Land NRW (Anlage dieser Mitteilung) darge- stellt, sie wurden von den übergeordneten Gremien des Projektes „Einwanderung gestalten NRW“, der Arbeitsgruppe in der Sitzung am 07.06.2018 und der Lenkungsgruppe in der Sitzung am 20.06.2018 ohne Änderungswünsche zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung hat den Bericht vor- gabegemäß zum 30.06.2018 an das Land NRW als Fördermittelgeber übersendet. Zu zwei Punkten wurden in der Lenkungsgruppe am 20.06.2018 die nachfolgenden Beschlüsse ge- fasst: 1) Die Lenkungsgruppe nimmt die in der UAG Bildung und Arbeit diskutierten Handlungsempfeh- lungen zur Kenntnis. Ziel ist die Einbringung der Empfehlungen durch die Projektkoordination in das Kommunale Bündnis für Arbeit am 12.07.2018. (Hinweis: Das Kommunale Bündnis für Arbeit hat die Handlungsempfehlungen am 12.07.2018 nahezu unverändert beschlossen, so dass die weitere Abarbeitung der einzelnen Punkte durch die Projektkoordination organisiert werden kann.) 2 2) Das Projekt Einwanderung gestalten NRW unterstützt aktiv die Weiterentwicklung der Viel- faltskompetenz innerhalb der Verwaltung. Das Referat Flüchtlingskoordination, die Dienststelle Diversity mit dem Kommunalem Integra- tionszentrum sowie die städtische Personalentwicklung werden beauftragt, die Weiterentwick- lung der Vielfaltskompetenz unter Einbindung fachkompetenter Externer (zum Beispiel MSO) zu fördern und hierzu ein Eckpunktepapier zum weiteren Vorgehen zu erarbeiten. Über den Umsetzungsstand der gefassten Beschlüssen werden die politischen Gremien im Rahmen der weiteren Berichterstattung über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ informiert. Die Anregungen aus der Fachtagung mit den städtischen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern sowie Mitgliedern des Integrationsrates vom Februar 2018 wurden in den fachlich zuständigen UAG diskutiert und bearbeitet. Die Ergebnisse wurden durch die Projektkoordination zusammengefasst und sind als Anlage dieser Mitteilung beigefügt. Ausblick und weiteres Vorgehen In der UAG Teilhabe wird aktuell eine Veranstaltung mit geflüchteten Menschen vorbereitet, in der die Möglichkeiten erörtert werden sollen, wie sich geflüchtete Menschen stärker in unserer Stadtgesell- schaft einbringen können. Die Veranstaltung wird voraussichtlich im Oktober 2018 stattfinden. Über die erzielten Ergebnisse wird berichtet. Am 05.09.2018 findet in Düsseldorf die Zwischenbilanzveranstaltung des Landes zum Projekt „Ein- wanderung gestalten NRW“ mit Herrn Minister Dr. Stamp statt. Die Stadt Köln hat hier die Möglich- keit, sich mit den bislang erzielten Ergebnissen zu präsentieren sowie in einem Workshop zum The- ma „Casemanagement“ mitzuwirken. Über den Verlauf dieser Veranstaltung wird in der nächsten Mit- teilung berichtet. Aus Praktikabilitätsgründen werden die Anlagen dieser Mitteilung nicht mit umgedruckt. Sie sind im Ratsinformationssystem einsehbar. Gez. Reker
Zwischenbericht 06_2018
4239 Zeichen
ae-Banie a 3. Zwischenbericht an die Bezirksregierung Arnsberg zum Sachstand des Projektes — Einwanderung — gestalten NRW in Köln Stand: 20.06.2018 r Ministerium für Kinder, Familie, Ei nwa nderu ng Flüchtlinge und Integration | & gestalten NRW les Landes Nordrhein-Westfalen F gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin E22 Stadt Köln Die politischen Gremien wurden im Januar 2018 über den Sachstand im Projekt informiert. Sachstand: Darüber hinaus hat am 27.02.018 eine Fachtagung für die politischen Mandatsträger und Mitglieder des Integrationsrates stattgefunden, Dokumentation siehe Anlage 1. Die Anregungen und Hinweise aus der Fachtagung werden in den jeweiligen Unterarbeitsgruppen weiter bearbeitet. Anlässlich eines Besuches von Frau Staatssekretärin Güler am 12.04.2018 wurden Verlauf und erste Ergebnisse des Projektes Einwanderung gestalten NRW in Köln sowie erste Hinweise zu übergreifenden Problemlagen, die nicht von der Kommune allein lösbar sind, vorgestellt, Dokumentation siehe Anlage 2 Sitzungen der Arbeitsgruppe haben am 21.03.2018 und 07.06.2018 stattgefunden; die Lenkungsgruppe am 20.06.2018. Die Niederschriften sind als Anlage 3 beigefügt. Ergebnisse der Unterarbeitsgruppen Die in der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgruppe eingerichteten Unterarbeitsgruppen „Bildung/Arbeit“, „Sprache“ und „Wohnen“ haben mit breiter Beteiligung ehrenamtlicher Vertreter und der LIGA der Wohlfahrtsverbände je 8-10 mal getagt. Sie konnten zwischenzeitlich weitestgehend abgeschlossen werden. Eine nochmalige Einberufung ist gegebenenfalls bei Umsetzung der gefassten Beschlüsse oder dem Vorliegen neuer Erkenntnisse vorgesehen. Im Il. Quartal 2018 sind die Unterarbeitsgruppen „Gesundheit“, „Existenzsicherung‘“, „Teilhabe“ und „Casemanagement‘ gestartet. Die UAG Existenzsicherung konnte kürzlich ruhend gestellt werden. Die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit in den Unterarbeitsgruppen können der beigefügten Zieldatei entnommen werden (Anlage 4). Sachstand zu Beschlüssen der Lenkungsgruppe: > Bündelung der Verpflichtung zu Integrationskursen Der Rat hat die Bündelung der Aufgabenwahrnehmung beim Amt für öffentliche Ordnung, Abteilung Ausländerangelegenheiten am 06.02.2018 beschlossen. > Flächendeckende Einführung von Videodolmetschen Die Ausschreibung zur Vergabe wird nach stadtinterner Bedarfsanalyse in den einzelnen Dienststellen derzeit vorbereitet. > Einführung eines Personal Book für Geflüchtete 200 Exemplare des Personal Books wurden zwischenzeitlich erstellt und werden nun sukzessive durch das Ausländeramt an geflüchtete Menschen ausgegeben. Nach einem Erfahrungszeitraum von rund 6 Monaten wird im Arbeitskreis Personal Book über notwendige Anpassungen und das weitere Vorgehen entschieden. gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen = Ministerium für Kinder, Familie, — Ei nwa nderu ng Flüchtlinge und Integration 8 gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin Zunehmend wird deutlich, dass die Stadt Köln in ihren Bemühungen einer erfolgreichen Integration an Grenzen bzw. Rahmenbedingungen stößt, die kommunal nicht beeinflusst werden können. Eine beispielhafte Aufstellung als Resultat der Beratungen in den Unterarbeitsgruppen kann der Anlage 5 entnommen werden. Weiteres Vorgehen Laufende Beratung in den UAGs „Bildung/Arbeit‘, „Gesundheit“, „Existenzsicherung‘, „Teilhabe“. Sachstandsmitteilung an die politischen Gremien der Stadt Köln (Integrationsrat, Jugendhilfeausschuss, Ausschuss Soziales und Senioren, Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales) im September 2018. Einbringung von Optimierungsvorschlägen in die Arbeitsgruppe bzw. Lenkungsgruppe zur Beschlussfassung. Einbringung von Handlungsempfehlungen aus der UAG Bildung & Arbeit in das Bündnis für Arbeit. Nächste Sitzung der Arbeitsgruppe voraussichtlich im November 2018. 4. Sitzung der Lenkungsgruppe im Dezember 2018. Hans-Jürgen Oster Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Büro der Oberbürgermeisterin - Referat Flüchtlingskoordination Projektleiter „Einwanderung gestalten NRW“ - Ministerium für Kinder, Familie, Ei nwanderung Flüchtlinge und Integration % gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen S gefördert durch das MKFFI NRW
Zwischenbericht Anlage 5 Maßnahmen die von Kommunen nicht beeinflussbar
5858 Zeichen
gefördert aus Mitteln des MKFFI Anregungen aus den Unterarbeitsgruppen zur Verbesserung der Betreuungssituation / zur Beschleunigung der Integration geflüchteter Menschen, die kommunal nicht gesteuert werden können Zuständig Thema Erläuterung Vorschlag Bund Nutzung Ausländer- zentralregister (AZR) • Bislang ist nur der Ausländerbehörde sowie ausgewählten Bereichen (z.B. Jobcenter – hier nur lesend auf Einzelregister) ein Zugriff auf AZR gestattet. • Die Verwendung der AZR-Nummer als eindeutige ID einer*s Geflüchteten würde den Datenaustausch innerhalb der Verwaltung wesentlich erleichtern; ein Flüchtlingsdatenmanagement und die Transparenz des Verwaltungshandelns unterstützen sowie Doppelarbeiten und Unsicherheiten, beispielsweise wegen unterschiedlicher Namensschreibweise, vermeiden. • Die Bereitschaft der kommunalen Behörden, AZR zu nutzen ist gering, da eine gemeinsame Datennutzung nur bedingt möglich ist. AZR wird als Daten-Einbahnstraße Richtung Bund betrachtet. • Die Erstanlage durch das BAMF ist zudem nicht umfassend. Insbesondere die im Herkunftsland erlangte schulische und berufliche Qualifizierung wird erst bei Bezug von SGB II-Leistungen erfasst. Sofern keine SGB II-Leistungen beantragt werden, bleiben die Potentiale langfristig unentdeckt. Zudem würde bei einer frühen Dokumentation in AZR die Beratung Richtung Anerkennungsverfahren frühzeitig angestoßen werden können. Der Bund fördert eigens zu diesem Zweck die IQ- Netzwerkberatung. • Allgemeine Verwendung der AZR-Nummer als eindeutiges Identifikationsmerkmal gestatten. • Umfassendere Erstanlage, z.B. Hinweise zu Bildungsbiographie Bund Integrations- kurse des BAMF Bedarfslücke zwischen erreichten Sprachlevel bei • Die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs soll in der Regel zu einem Sprachlevel nach B1 führen. Viele Absolventen bleiben aber unterhalb des B1-Levels (siehe auch Statistik zu Integrationskursen des BAMF). Die Erfahrung zeigt zudem, • Fortlaufender Integrationskurs bis B2 gefördert aus Mitteln des MKFFI Zuständig Thema Erläuterung Vorschlag Abschluss Integrationskurs und erforderlichem Sprachniveau für eine Ausbildung dass die Geflüchteten ihre Schreibfertigkeiten nicht genügend ausbauen können. Diese Defizite werden auch in die nachfolgenden Deufö-Kurse weitergetragen. Bei Aufnahme einer Ausbildung inkl. Berufschulbesuch sind diese Defizite gravierend und gefährden den erfolgreichen Abschluss. • Die parallele Sprachförderung während der Ausbildung überfordert die Teilnehmer*innen im Hinblick auf den zusätzlich erforderlichen Zeit- und Lernaufwand oftmals. Bund Diskrepanz zwischen BAFÖG- Leistungen und tatsächlichen Lebens- haltungskost en insbesondere in Metropol- regionen • BAFÖG-Leistungen sind für viele Studierende insbesondere in Regionen mit hohem Mietniveau nicht ausreichend, um den eigenen Lebensunterhalt zu decken. • Ein Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II oder auf allgemeinen Mietzuschuss ist im Regelfall ausgeschlossen. • Die zusätzliche Belastung einer Erwerbstätigkeit in nicht geringem Umfang führt oftmals zu Studienabbrüchen oder dazu, dass ein Studium nicht aufgenommen wird. Geflüchtete Menschen sind zudem durch den meist notwendigen weiteren Spracherwerb und das Zurechtfinden im deutschen Bildungssystem zusätzlich gefordert. • Staffelung der BAFÖG- Leistungen, beispielsweise analog der Mietstufen im Wohngeldgesetz. Bund Zugang zu Sprachange- boten für Geflüchtete mit unsicherer Bleibeperspek- tive • Geflüchtete mit unsicherer Bleibeperspektive haben in der Regel keinen Zugang zu –vom BAMF finanzierten- Integrationskursen. • Mit dem Zugang zu Sprach- und Entwicklungsangeboten können die neu erworbenen Kenntnisse auch im Falle einer Rückführung Weiterentwicklungsmöglichkeiten in den jeweiligen Herkunftsländern eröffnen. • Zugang zu (finanzierten) Sprachangeboten und Entwicklungsmöglich- keiten für Geflüchtete außerhalb der 5 Länder mit positiver Bleibe- perspektive, z.B. Afghanistan Bund Rechtsänderung zur • Bezieher von AsylbL und SGB II bringen zur Erstberatung aus Unkenntnis oder zur Beschleunigung • Änderung von AsylbG, SGB II gefördert aus Mitteln des MKFFI Zuständig Thema Erläuterung Vorschlag Ermöglichung einer nachträglichen Erstattung von Übersetzungs- /Fahrtkosten des Verfahrens beispielsweise bereits übersetzte Dokumente mit. • Eine nachträgliche Antragstellung auf Kostenübernahme ist bislang nicht möglich. Land Beschleunigung des Verfahrens zur Anerkennung von Bildungs- abschlüssen • Für das Anerkennungsverfahren von Abschlüssen im Bereich Sekundarstufe I und II sind die Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf zuständig. • Nach Auskunft aller Akteure sind die Prüfungsverfahren komplex und langwierig. • Die langen Verfahren verzögern die Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt. • In Köln wird angestrebt, Anerkennungsverfahren möglichst frühzeitig –bestenfalls vor SGB II- Bezug- einzuleiten. • Neben den städtischen Bemühungen werden auch seitens des Landes Maßnahmen erbeten, die die Verfahren bei den Bezirksregierungen beschleunigen. Land Zuweisungs- praxis des Landes • Die Zuweisung geflüchteter Menschen an die Kommunen durch das Land erfolgt meist mit einem Vorlauf von 1-2 Tagen. Hinweise auf einen möglichen besonderen Schutzbedarf werden in der Regel nicht weitergegeben. • Selbst bei Bekanntgabe, beispielsweise einer schweren Krankheit, ist der geringe Vorlauf für die Stadt Köln hemmend bei der kurzfristigen adäquaten Unterbringung und Betreuung. • Abstimmung entsprechender Kommunikations- standards • Z.B. Erweiterung der Zuweisungstabelle; Übergabebogen (freiwillig mit Zustimmung der Geflüchteten)
Zwischenbericht Anlage 2 Dokumentation Besuch Staatssekretärin Güler 12.04.2018
12977 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin | 622 Stadt Köln Büro der Oberbürgermeisterin — OB/6 Referat Flüchtlingskoordination Dokumentation des Besuches von Frau Staatssekretärin Serap Güler zum Thema — Einwanderung gestalten NRW am Donnerstag, den 12.04.2018, in Köln. Agenda 15:00 Begrüßung 15:19 Überblick über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln 15:20 Präsentation des bisherigen Projektverlaufes und Gelegenheit zum Austausch zu den wesentlichen Erkenntnissen und Ergebnissen 16:00 Austausch zu allgemeinen Integrationsthemen und deren Auswirkungen auf die Kommunen Fi Ministerium für Kinder, Familie, Zusza Ei nwanderung Flüchtlinge und Integration gesta lten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen « VG gefördert durch das MKFFINRW Die Oberbürgermeisterin Anwesend waren: Frau Staatssekretärin Güler Frau Palazzi Frau Preßmar-Cuber Herr Oster Frau Schliffke Frau Meier Herr Dommer Frau Werning-Györkö \$ Stadt Köln Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW Büro der Oberbürgermeisterin Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination Projektleitung Einwanderung gestalten NRW Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination Projektkoordination Einwanderung gestalten NRW Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination Projektteam Einwanderung gestalten NRW Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination Büro der Oberbürgermeisterin-Referat Flüchtlingskoordination - Ministerium für Kinder, Familie, BE — =; nwanderung Flüchtlinge und Integration / = gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A gefördert durch das MKFFINRW Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln Herr Oster stellt sich und das Referat Flüchtlingskoordination kurz vor und begrüßt die Anwesenden. Zum Einstieg gibt Frau Schliffke einen kurzen Überblick über Ziele und Struktur des Projektes Einwanderung gestalten NRW in Köln. Hierbei geht sie auch auf die Besonderheiten des Projektes, beispielsweise die rechtskreisübergreifende Betrachtung des Integrationsprozesses, die Unterstützung durch die wissenschaftliche Begleitung um Prof. Dr. Reis und die positive Zusammenarbeit sowie das intensive Mitwirken externer Akteure, wie Vertreter von Ehrenamt, Beratungsstellen und Wohlfahrtsverbänden, ein. Das handout ist der Dokumentation als Anlage beigefügt. Im Anschluss lädt sie zu einem Austausch über die bisherigen wesentlichen Erkenntnisse und Ergebnisse bei einem Rundgang an verschiedenen Stationen ein. N Haralia 2 Dyebose v der Inlograbiongpoeess hal’ viel Schnittstellen. / +Rısonal Beck * Bildungsangel vl > fr früher Kerucıs olnlegıe Mi % Bedafslücke (Au) Üsongsansil entwickeln = Ministerium für Kinder, Familie, _—___—— Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration / gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln Präsentiert werden die Ergebnisse der Unterarbeitsgruppen „Bildung und Arbeit“, „Sprache“ und „Wohnen“. Darüber hinaus werden auch die gerade erst angelaufenen Unterarbeitsgruppen „Gesundheit“ und „Existenzsicherung‘ vorgestellt. Bu der Inleqralionsprozess hal viele Schnillstelleri \ x Rrsonal Boot N Bildungsangebole > ffoickl Biko * (rüher Verweis >Inlegrationpeint *f Bedafslöcke (Ausbieungsre k) Üösungsansälze mil Ratnern entwickeln } (Kompelenzen ' [0% verrl Icrung bau Ipı cher warb) x die Anerkenn 4 von Bil i ) ungs abschlöeen ist komplex und wien ! Aus „Die Stadt Köln wird das Personal Book künftig eingewanderten Menschen kostenlos zur Verfügung stellen. So sind wichtige Grunddaten sowie Unterlagen bei Behördengängen oder sonstigen Beratungen stets griffbereit und geordnet. Die Nutzung dieses Personal Books ist für die geflüchteten Menschen selbstverständlich freiwillig.“ Das Register des Personal Books ist als Anlage beigefügt. Herr Oster sagt zu, über die Erfahrungen mit dem Einsatz des Personal Books zu berichten. - Ministerium für Kinder, Familie, ——— Einwanderung Flüchtlinge und Integration / gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A gefördert durch das MKFFI NRW \$ Stadt Köln Die Oberbürgermeisterin Station 2 Sprache Is Sprache / Ä ir öheı Zugang Inteyationskurs % Videodolmelschen. y Verwendung lechle Sprache Y Nulzung dıgilaker Mater zur Kommunikalıon y. Unler stölzung $ ruchpraxis Im Rahmen der Vorstellung der flächendeckenden Einführung von Videodolmetschen sowie Möglichkeiten zur Förderung von Sprachpraxis führt Frau Staatssekretärin Güler aus, ein Schwerpunktthema der Landesregierung sei die digitale Unterstützung von Integrationsarbeit. Sie bietet einen weiteren Austausch sowie die Herstellung von Kontakten zu möglichen Anbietern an, um die Digitalisierung in diesem Bereich weiterzuentwickeln. . Ministerium für Kinder, Familie, nn Einwanderung Flüchtlinge und Integration / gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen Ä gefördert durch das MKFFI NRW 5 Die Oberbürgermeisterin Station 3 ) = Wohnen I IKEnninisse X. angespannler Wohnungsmarkt erschwert Übergang ın prwalen Wohnraum x Aranspavenle Darstellung Kriler ien 2 Belegung, v slädl Unlekönf len + Wohnungsleil faden x präv Beralung 7 Vermeidung v Wohnungsverlusl (Bermico) ” Vernelzung d Akleure „Neben der angespannten Wohnungssituation in Köln sind die die notwendigen Schritte von der Suche einer Wohnung über die Anmietung bis zu den Rechten und Pflichten im Mietverhältnis für geflüchtete Menschen oftmals unbekannt und nicht transparent. Lösungen, wie ein umfassender, einfacher Leitfaden, präventive Beratung sowie eine vernetzte Unterstützung durch verschiedene Akteure kommen hierbei nicht nur geflüchteten Menschen sondern vielen Personengruppen zugute.“ = Ministerium für Kinder, Familie, A nwanderung Flüchtlinge und Integration / —— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFINRW Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln Station 4 Gesundheit Themenfelder der UAG Gesundheit: Sesundheit rbringung jehinderungen » Erkrankungen inis ndheitssystem antwortlichkeiten „Der Gesundheitszustand von Geflüchteten ist auch aufgrund von Fluchtstrapazen und/oder Kriegsgeschehnissen im Herkunftsland häufig behandlungsbedürftig. Köln wird eine große Anzahl von Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen und Krankheiten zugewiesen. Dies lässt sich auf die gute medizinische Versorgung in Großstädten zurückführen. Besonders problematisch sind die unzureichenden Kenntnisse der geflüchteten Menschen hinsichtlich des medizinischen Versorgungssystems in Deutschland. Unterstützungen, wie sie in der Vergangenheit durch das vom Land co-finanzierte Projekt „Gesundheitslotsen“ erfolgt sind, wären auch heute noch hilfreich, um Aufklärung über den niederschwelligen Zugang zum Regelsystem (niedergelassene Ärzte / Ärzte mit Fremdsprachenkenntnissen etc.) zu leisten. In Köln ist seit April 2016 die elektonische Gesundheitskarte für Geflüchtete mit überwiegend positiver Resonanz im Einsatz.“ . Ministerium für Kinder, Familie, Fe Einwanderung Flüchtlinge und Integration / gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen A gefördert durch das MKFFINRW Die Oberbürgermeisterin \$ Stadt Köln Station 4 Existenzsicherung „Ziel der Unterarbeitsgruppe Existenzsicherung ist es, den Weg der geflüchteten Menschen durch die Verwaltung zu betrachten, ihn transparent zu machen und wo möglich, zu vereinfachen. Dies ist auch Basis für den Aufbau eines Casemanagements, ein erklärtes Ziel des Projektes Einwanderung gestalten NRW.“ - Ministerium für Kinder, Familie, _— _ — Einwanderu ng Flüchtlinge und Integration gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln Nach einem regen Austausch zu den Erkenntnissen und Ergebnissen des bisherigen Projektverlaufes werden allgemeine Integrationsthemen sowie deren Auswirkungen auf die Kommunen diskutiert. Schwerpunktthemen waren Digitalisierung, Schwierigkeiten und Hürden beim (behördeninternen und -übergreifendem) Datenaustausch sowie Stand der Planungen zu Ankerzentren sowie den Test- und Meldestellen des BAMF. Abschließend bekräftigen Herr Oster und Frau Preßmar-Cuber die positiven Erfahrungen mit der Nutzung des Expertenwissens von ehrenamtlich Tätigen wie beispielsweise bei Organisationsentwicklungsprojekten der Verwaltung. Für das Projekt Einwanderung gestalten NRW sei es gelungen, die Erstattung von Fahrt- und Parkkosten aus dem Sachkosten-Projektbudget zu ermöglichen. Für die Gewinnung und Anerkennung dieses Expertenwissens regen sie auch für künftige Projekte an, ein Budget für eine Aufwandsentschädigung der ehrenamtlich Mitarbeitenden zu beantragen bzw. vorzusehen. gez. Oster Anlagen Handout zur Vorstellung des Projektes in Köln Personal Book - Register “ Ministerium für Kinder, Familie, —— Einwanderung Flüchtlinge und Integration / gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen , gefördert durch das MKFFI NRW Die Oberbürgermeisterin * StadtKöln __— Einwanderung = gestalten NRW Handout Besuch Staatssekretärin Serap Güler Ministerium für Kinder, 'Familie, Flüchtlinge und Integration NRW am 12. April 2018 OB/6 - Referat Flüchtlingskoordination Projektleitung: Hans-Jürgen Oster, Projektkoordination: Stefan Schwamborn, Renate Schliffke, Kathryn Meier inwanderung I Oelörden mus MArein des MuFFI Die Oberbürgermeisterin Begrüßung Überblick über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln Präsentation des bisherigen Projektverlaufes und Gelegenheit zum Austausch zu den wesentlichen Erkenntnissen und Ergebnissen Austausch zu allgemeinen Integrationsthemen und deren Auswirkungen auf die Kommunen Einwanderung Folie 2 Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln Fi _— — Einwanderun - Pr Projekt gestalten NRW 8 in Köln... der Stadt Köln hat die Durchführu: am 04.04.2017 beschlossen s Projekt wird mit Mitteln des Ministerium für Kit milie, Flüchtlinge und Integration NRW geför: » Projektzeitraum: 04/2017 bis 03/2019 inbindung des Projektes in die Verwaltungsrefo; nbindung des Projektes bei der Oberbürgermei Referat OB/6-Flüchtlingskoordination wissenschaftliche Begleitung des Proj ‚Frankfurt University of Applied Sciei Inwanderung Folie 3 Die Oberbürgermeisterin $ Stadt Köln Die Projekt-Ziele... N , Gleichberechtigte Teilhabe- und Integrationschancen für / geflüchtete Menschen Zeitnaher, niederschwelliger Zugang zu Beratungs- ) /Leistungs- und Integrationsmöglichkeiten ‚ Optimierte, rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit aller | | Akteure (Integrationskette) Prozessoptimierung durch Einbindung neuer (digitaler) / Verfahren (inkl. Casemanagement) 7 ” Einwanderung state NRW guanen s aian sasher Die Oberbürgermeisterin "4 StadtkKoöln Die Zielgruppe des Projektes... f Eelenreisende geflüchtete Menschen eim Alter von 18 - 25 Jahren e mit positiver Bleibeperspektive (5 Herkunftsländer) \eim Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ji A « Ausweitung der Ergebnisse auf weitere Zielgruppen und Lebenslagen - sofern möglich Phase 2 | Folie 5 Die Oberbürgermeisterin * Stadt Köln Die Projektstruktur... Projektleitung Unterarbeitsgruppen / Arbeitsgruppe / Lenkungsgruppe E Projektsteuerung Koordination Konzeption Wissenschaftliche Begleitung Politische Gremien Ein janderung Folie 6 Senne EEE Die Besonderheiten des Projektes ... Der Mensch im Mittelpunkt ___ Einwanderung Einbindung externer Akteure gestalten NRW Rechtskreisübergreifende Betrachtung & Haltung Ehe Folie 7 earder aus Meta des mr) Die Oberbürgermeisterin 62 Stadt Köln Rundgang Stationen Präsentation des bisherigen Projektverlaufes und Gelegenheit zum Austausch zu den wesentlichen Erkenntnissen und Ergebnissen Folie 8 Die Oberbürgermeisterin Erste Erkenntnisse, Ergebnisse & Handlungsansätze hskursen und „Personal Book“ sind gefasst, ingsvorschläge werden geprüft ingsdatenmanagement) sind vernetzt denen Angebote, Ressourcen, Kompetenzen sind vielfälti jonskette einbinden jefizite auf dem Weg in Ausbildung sind identifiziert - möglic Folie 9 Die Oberbürgermeisterin 2 Stadt Köln Was bisher geschah und Ausblick.... 2017, 8 Projektauftakt Osy20177 \ ‚Start von | Unterarbelisgruppen! Start weiterer j "Bildung & Arbeit (9 nterarbeitsgruppen Einstieg in die Sprache (7) esundheit (3) 'Kernphase des ‚Wohnen (6) |Existenzsicherung (1) ‚Projektes... Teilhabe (0) |Casemanagement & Netzwerke (0) zzgl. / 1 Fachtagung mit politischen Mandatsträgern Folie 10 rung = gustalten NRW gearser aus Metal dos Mari Die Oberbürgermeisterin ; Stadt Köln Personal Book Inhalt Seite 2 | Inhalt 1. Persönliche Daten ...eeseecaenneenannnnennnnnnnunnnnnnnnnnnnnunnnnnunnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnsnnnnnnnnnnnnnnnn 4 2, Aufenthaältsstatus esennsnuunenneenseennemsur em 6 4; Lebensunterhalt a... .0.u,uuuununnanuaeuannnnnman 8 5. Gesundheit .....zeueesssssessonensnnnnnnnnnnonnnnnunnnnnnnnunnnnnnnnnnnnnannnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnennnensnnnnsnnnnne 11 ee 2 Bee Y = &
Zwischenbericht Anlage 3 Niederschriften AG_LG
80534 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Büro der Oberbürgermeisterin
OBI6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier
Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214
E-Mail: Einwanderung _gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 22.03.2018
3. Treffen der Arbeitsgruppe des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
am Mittwoch, den 21.03.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
. Ministerium für Kinder, Familie,
—— Einwanderung riüchtlinge und Integration P,
&
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen
Gefördert aus Mitteln des MKFFI
Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 21.03.2018
Anwesend waren:
Adamec
Adrian
Ascani
De Haan
Hadzik
Lüder
Kuntze
Munz-Shams
Oster
Reis Prof. Dr.
Roth
Schliffke
Schoos
Schumacher
Schwamborn
Wensing
Wohlgemuth
Wuttke
Tomas
Klaus
Mario
Claudia
Tobias
Ada
Monika
Ingrid
Hans-
Jürgen
Claus
Klaus
Renate
Michael
Dirk
Stefan
Bärbel
Frank
Angelika
Entschuldigt fehlten:
Agentur für Arbeit Köln
Ehrenamt
Ehrenamt
12 Amt für Informationsverarbeitung
20 Kämmerei
Jobcenter Köln
LIGA der Wohlfahrtsverbände - Caritas-Zentrum Kalk
56 Amt für Wohnungswesen
OBJ/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektleitung)
Frankfurt university of applied sciences
Ehrenamt
OB/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
12 Amt für Informationsverarbeitung
50 Amt für Soziales und Senioren
OBJ/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
40 Amt für Schulentwicklung
323 Amt für öffentliche Ordnung - Ausländerangelegenheiten
Ehrenamt
Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
OBJ/4 Büro der Oberbürgermeisterin — Strategische Steuerung
11 Personal- und Verwaltungsmanagement
53 Gesundheitsamt
Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 21.03.2018
Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Projektleiter Hans-Jürgen Oster
2. Darstellung des aktuellen Sachstandes
3. Beschlussfassung Personal Book
4. Casemanagement
Impulsvortrag von Herrn Prof. Dr. Reis
5. Besetzung der Unterarbeitsgruppe Casemanagement
6. Bericht aus den Modellkommunen
7. Weiteres Vorgehen
1. Begrüßung
Herr Oster begrüßt die Anwesenden zur 3. Sitzung der Arbeitsgruppe. Zum Einstieg in die
Beratung verweist er auf die Tagesordnung.
Die Arbeitsgruppe ist mit der Tagesordnung ohne Änderungen einverstanden.
2: Darstellung des aktuellen Sachstandes
Frau Schliffke stellt den aktuellen Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen des Projektes vor
(Folienpräsentation, siehe Anlage 1).
Herr Oster ergänzt, die Arbeit an den einzelnen Themenfeldern erfolge kontinuierlich, auch
wenn Unterarbeitsgruppen ruhend gestellt seien. Beispielhaft nennt er die Initiative zur Ver-
mittlung von geflüchteten Menschen in Wohngemeinschaften. Hierbei seien zahlreiche Aspek-
te, wie die Ermittlung des sozialhilferechtlich angemessenen Mietpreises, zu klären.
Auf Rückfrage von Herrn Adrian sagt Herr Oster eine Mitteilung in dieser Angelegenheit an
das Ehrenamt zu.
3 Beschlussfassung Personal Book
Herr Schwamborn berichtet kurz aus dem Arbeitskreis Personal Book. Das nunmehr vorlie-
gende Personal Book sei im Arbeitskreis einstimmig hinsichtlich Inhalt und Layout beschlos-
sen worden (Personal Book, siehe Anlage 2).
Sofern die Arbeitsgruppe den Einsatz des Personal Books beschließe, werde die Projektkoor-
dination kurzfristig einen Umlaufbeschluss der Lenkungsgruppe einholen.
Innerhalb der Verwaltung werde man kurzfristig Kriterien zur Evaluation des weiteren Einsat-
zes des Personal Books entwickeln und zu gegebener Zeit auch den Arbeitskreis Personal
Book wieder einbinden.
Auf Rückfrage von Herrn Schoos antwortet Herr Schwamborn, das Personal Book werde pilo-
tiert durch die genannten Stellen als Ordner ausgegeben. Im Rahmen der Überprüfung des
weiteren Einsatzes werde auch eine mögliche Digitalisierung mitgedacht.
Herr Oster bittet um Abstimmung.
Beschluss:
Die Arbeitsgruppe beschließt das Personal Book in der vorliegenden Fassung. Sie beauftragt
die Verwaltung, in einer ersten Pilotphase zunächst 200 Exemplare zu beschaffen und auszu-
3
Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 21.03.2018
geben. Die Aushändigung erfolgt durch 323/22 — Amt für öffentliche Ordnung - Ausländeran-
gelegenheiten sowie 502/8 - Amt für Soziales und Senioren - Leistungen nach Asylbewerber-
leistungsgesetz.
Ende 2018 wird der weitere Einsatz des Personal Books überprüft.
Abstimmungsergebnis
einstimmig zugestimmt
4. Casemanagement
Impulsvortrag von Herrn Prof. Dr. Reis
Herr Prof. Dr. Reis gibt eine Einführung in die Thematik ‚Was ist Casemanagement und was
bedeutet es in unserem Handlungsfeld?“ (Folienvortrag, siehe Anlage 3).
Er erläutert auf Nachfrage von Herrn Ascani, die Definition der verfügbaren Ressourcen sei
weiter zu fassen. Gegebenenfalls komme das Casemanagement zum Schluss, dass neue
oder veränderte Angebote bereitgestellt werden müssen.
Auf Rückfragen von Herrn Schoos antwortet Herr Prof. Dr. Reis, die Zielvereinbarung sei übli-
cherweise eine schriftliche Vereinbarung zwischen Casemanager*in und Klienten. Inwieweit
auch Sanktionsmöglichkeiten vorgesehen seien, hänge von Ausgestaltung und Anbindung
des Casemanagements ab. Das Assessement diene dazu, Bedarfslagen zu erkennen. Be-
stimmte Problematiken, beispielsweise gesundheitlichen Fragen, lägen außerhalb der Kompe-
tenz der/des Casemanagers*in und erforderten die Einschaltung weiterer Beratungsdienste.
Er ergänzt, sowohl die wissenschaftliche Begleitung als auch das Land bieten in Kürze für die
Projektkommunen eine Aus- und Weiterbildung für das Casemanagement an.
Frau Kuntze bedankt sich für den interessanten Vortrag. Das Casemanagement sei die Me-
thode, die auch in allen Beratungsdiensten der Caritas angewandt werde. Anstelle von Sank-
tionen versuche man, mit sozialarbeiterischen Ansätzen in der Sache Schritt für Schritt weiter
zu kommen. Wichtig sei, dass eine Person gewissermaßen die Fäden in der Hand halte und
bestehende Problematiken erkenne. Zur weiteren speziellen Beratung müsse gegebenenfalls
an weitere Stellen vermittelt werden.
Sie betont darüber hinaus die Bedeutung des Datenschutzes im Casemanagement.
Auf Nachfrage von Herrn Adrian erläutert Frau Kuntze, eine Beratung finde nur statt, wenn
die/der Klient*in eine Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht unterschreibe. Diese
liege in mehreren Sprachen vor, zudem werde bei Bedarf zur Erklärung der Konsequenzen
ein*e Dolmetscher*in hinzugezogen.
Herr Schumacher begrüßt den geplanten Aufbau eines Casemanagements. Dieses könne im
Weiteren neben der Thematik Zuwanderung auch auf andere Bereiche übertragen werden.
Mit dem Casemanagement könne eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung, die
Bündelung vorhandener Kompetenzen sowie deren Weiterentwicklung erreicht werden. Ver-
schiedene Optionen, zum Beispiel hinsichtlich Anbindung und Entscheidungskompetenzen,
müssten vorab detailliert durchdacht werden.
Herr Ascani bemerkt, das Casemanagement müsse die derzeit vorhandene Abgrenzung von
Zuständigkeiten und Kompetenzen sowie die mangelnde Kooperation einzelner Bereiche
überwinden. Eine Herausforderung sei, den Dienststellen die Chancen des Casemanage-
ments zu vermitteln.
Frau Wuttke ergänzt, schwierig sei die Etablierung des rechtskreisübergreifenden Aspektes
des Casemanagementes. Die Verantwortung dafür, was das Beste für einen Menschen sei,
müsse von einzelnen Zuständigkeiten abgelöst werden.
Herr Oster merkt an, ein wesentlicher Aspekt des Projektes Einwanderung gestalten NRW sei
gerade dieser Perspektivwechsel. Zum Leistungsangebot eines Casemanagements gehöre
alles, was die Stadtgesellschaft zu bieten habe. Es beschränke sich nicht nur auf die Ange-
botspalette der Verwaltung.
Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 21.03.2018
5. Besetzung der Unterarbeitsgruppe Casemanagement
Die Fotodokumentation kann der Anlage 4 entnommen werden.
Teilnehmer*innen der UAG 7 Casemanagement
3
23 Ausländerangelegenheiten Herr Wohlgemuth
50 Amt für Soziales und Senioren Herr Schumacher/ Herr Taschenmacher
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie NN
53 Gesundheitsamt NN
56 Amt für Wohnungswesen Frau Bokranz/ Frau Munz-Shams
Jobcenter NN (Talentscout)
11 Personal- und VerwaltungsmanagementNN
12 Amt für Informationsverarbeitung Herr Schoos/ Frau de Haan
5001/1 Kommunales Integrationszentrum NN
Ehrenamt Frau Wuttke/ Herr Ascani
Wohlfahrtsverbände NN
Frankfurt university of applied sciences Herr Prof. Dr. Reis
Die nicht in der Sitzung vertretenen Bereiche werden gebeten, die Teilnehmer nachzumelden.
In Absprache mit der Arbeitsgruppe werden weitere Teilnehmer*innen anlassbezogen zu den
Sitzungen der Unterarbeitsgruppen eingeladen.
6. Bericht aus den Modellkommunen
Herr Schwamborn berichtet, im Rahmen des Koordinatorentreffens am 23.01.2018 seien erste
Ideen für die technische Umsetzung des Casemanagements vorgestellt worden. Herausforde-
rungen und Grenzen seien insbesondere hinsichtlich der Etablierung eines rechtskreisüber-
greifenden Systems schnell erkennbar gewesen. Die Projektkoordination befinde sich hier
auch in enger Abstimmung mit 12 - Amt für Informationsverarbeitung.
Schwerpunkt der Koordinatorenweiterbildung im März sei die Abbildung und Entwicklung von
Dienstleistungsketten gewesen. Hier habe die Projektkoordination einige Anregungen für die
Unterarbeitsgruppe Existenzsicherung, die in der kommenden Woche erstmalig stattfinde,
erhalten.
In 2018 seien weitere Koordinatorenaustausche und Weiterbildungen vorgesehen. Bereits
jetzt sei erkennbar, dass alle Projektkommunen die gleichen Knackpunkte und Hindernisse
feststellen würden. Dies biete die Chance eines gemeinsamen Auftretens gegenüber Land
und Bund.
7. Weiteres Vorgehen
Frau Schliffke gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen (Anlage 5). Der nächste Zwi-
schenbericht an das Land sei zum 30.06.2018 fällig. Die kommenden Sitzungen der Arbeits-
gruppe sowie der Lenkungsgruppe seien für den 07.06.2018 und 20.06.2018 terminiert.
Sie teilt überdies mit, Frau Staatssekretärin Güler werde sich im April in Köln über das Projekt
informieren. Die Projektkoordination beabsichtige, im Austausch auch Hinweise zu Grenzen
der Kommunen und notwendigen Änderungen auf Landes- und Bundesebene zu platzieren.
Zudem berichtet Frau Schliffke kurz aus der Fachtagung für Mandatsträger am 27.02.2018.
Die aufgenommenen Anregungen und Hinweise werden in die jeweiligen Unterarbeitsgruppen
eingebracht und dort weiter bearbeitet.
Darüber hinaus informiert sie über zwei Gespräche mit Migrantenselbstorganisationen
(AGISRA, MIGRAFRICA, Integrationshaus Kalk) zu einer möglichen Kooperation hinsichtlich
der Weiterentwicklung der Vielfaltskompetenz der Verwaltung. In enger Abstimmung mit der
Dienststelle Diversity und der städtischen Personalentwicklung solle das Projekt Einwande-
5
Niederschrift über die 3. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten‘ am 21.03.2018
rung gestalten NRW dazu genutzt werden, die Vielfaltskompetenz in der Verwaltung auszu-
bauen sowie bereits vorhandene Ansätze zu unterstützen.
Herr Oster nimmt die Anregungen von Frau Kuntze und Herrn Ascani, das Projekt in einem
Treffen der interkulturellen Zentren vorzustellen sowie zur Thematik Casemanagement an-
lassbezogen weitere Akteure, beispielweise die Ausbildungsbereiche von Verwaltung und FH,
einzubinden, gerne auf. Er bedankt sich bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme und
schließt die Sitzung.
U TR
gez. Oster
; P r
Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 2): Darstellung des aktuellen Sachstandes
Anlage 2 (zu TOP 3): Personal Book
Anlage 3 (zu TOP 4): Folienpräsentation zum Impulsvortrag Casemanagement
Anlage 4 (zu TOP 5): Fotodokumentation zur Besetzung der UAG Casemanagement
Anlage 5 (zu TOP 7): Weiteres Vorgehen
Die Oberbürgermeisterin
Die Unterarbeitsgruppen im Projekt
„Einwanderung gestalten NRW“...
UAG 1 "Bildung & Arbeit"
UAG 2 "Sprache"
UAG 3 "Wohnen"
UAG 4 "Gesundheit"
UAG 5 "Existenzsicherung"
UAG 6 "Teilhabe"
UAG 7 "Einführung Casemanagement"
UAG 8 "Netzwerke"
ferat Flüchtli inati Einwanderun,
06/6 Referat Flüchtlingskoordination NEN 8 Folie
guireen au tan er morı
TOP 2 - Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen
SPRACHE Videodolmetschen
Integrationskurse &
Sprachpraxis
» Ratsbeschluss im Feb 2018 + Bedarfsabfrage
einstimmig gefasst abgeschlossen
+ Stellenbesetzung läuft « Vertrag mit Anbieter läuft
bis Okt. 2018
+ Sprachpraxis verbessern
d. Einsatz von Rosetta- Verlängerung beim Amt für
Sprachlernprogramm in Informationsverarbeitung
3 Einrichtungen in Prüfung/Vorbereitung
« Auswertung der IK - Abschlüsse «Einsatz in Dienststellen im
geplant (Erkenntnisse mit Blick auf Anschluss
Ausbildungsreife)
Einwanderung .
gestalten NRW Folie 2
geordert aan Matrinden er
OB/6 Referat Flüchtlingskoordination =
23.03.2018
}
23.03.2018
Die Oberbürgermeisterin
Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen
Bildung und Arbeit
Anerkennungsverfahren
Bildungsabschlüsse
& Bedarfssituation
« Bestandsaufnahme Anerkennungsverfahren abgeschlossen
- Verfahren ist komplex und langwierig
« Austausch mit Beteiligten auf lokaler Ebene erfolgt
« Schreiben „Runder Tisch für Flüchtlingsfragen“ ——
an das Land NRW unterstützt
Ministerien für Schule und
Bildung & Kinder, Familie,
‚Flüchtlinge und Integration
« Bedarfslücken auf dem Weg in die Ausbildung erkanı
| OB/S Referat Flüchtlingskoordination Folle3
gefsndert au hatt deshrrt
Die Oberbürgermeisterin |
Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen...
»UAG im Jan’ 18 gestartet
Themenschwerpunkte:
u.a. Kenntnisse über
Gesundheitssystem in D,
e derzeit ruhend - psychische Erkrankungen
Aufträge werden e Austausch mit
weiter bearbeitet EIIERe „Gesundheits-
= ompetenz v. Migranten
sn - *innen der Uni Köln
« Impulsvortrag «Start der UAG in 13. kw
Prof. Reis «Darstellung der
» Personelle Besetzung der Dienstleistungskette
UAG in AG 21.03.2018 (DLK),
«Start der UAG im gemeinsame Betrachtung
Sommer 2018 und Schwachstellen-
analyse
« Optimierung der DLK
gestalten NRW Folie 4
eieaert am Matti den her
| 08/6 Referat Flüchtlingskoordinatien — Einwanderung
I
Amlaze®
KÄRXIXXXX LUINJEA SIay snej9 IQ JOld T alas
Haypunsag pun Nagıy ajeizos % yplasaqyaey
8,02 ZIEN 'L2 'UIOM
sioy SneIJ IQ 'Joid
&PIS4SBunjpueH weiasun u sa Jeynapagq
SEM Pun INFSNF9VNVWN 3SVJ Jsı sem
SIINAIIS AITIddV JO
ALISYIAINN |
LANaNNVYH |
XXXKXXXX LUNJeA SIOY SNEIJ ‘IQ ‘Old € ayas
Bunpig
usıhsyenssßunßiemeg
uUSzusJsdwoysßunjpuey
ueßunAyensjyan]Z
uoßuniyeug Syasıydeußoig
Beyy ‘usuyoy\
SIONAIIS QANIdAV 40 usßUNISPAIOJSNEIOH U9XSIdWOY
ww | Jon JyaIs yasuayy SJOJyanyoB 1aq
LANIJNNVA4
( (
XXXXXX'XX LUNJeA say SnejJ IQ JOld S
d9ZuoysBbunjpueH saylalalow yası]ılodjeızos
ul8 UISPUOS ‘Spoyjayy ayssıßoßepedjeizos
J9PO SYISHONDAIEJEIZOS HUIEY Jsı Juawaßeueyy osey
95 'S ‘0002 SIEMZ :ejlend
(eI119WY Jo AJ3190S JUaWwaseueyy
9569) „USNDOPnZge USJ1NOSSay Jaleqdnylsn pun
VorEIUNWUWOY SISPIW UOSJAG JBula JepaqsdunsulosuaA
U9[JONPIAIPUI USp 05 WIN ‘uUapAaM alnjeaa
pun IyIemuagn "U3LUIPI0OY (UENuswaldwı ‘Yuejdad
“usgoy4s USdunsIa[JsusIg pun 9ogqaduesdunguoslaä
wop ul ‘SS9ZOJd JOAIJEISdOONY ula SI Juswaseuey 3sey“
S3IN3IIS QINddV JO
Sn II „„usweoßeuey 9seYy“
LNJANVYH
ROXXXKKX WUNJEA SIay SNeJJ ‘IQ Old L
(„enyedsisdwersäig“)
sJogqsßuesßunzinysisgun uexajdwoy seuls Bunzyinn =»
(„Sampsdsiedjjejezung“)
„ueydsuayy Ueßlyınpaq“ we Bunienusuo «
SIINAIIS AANddY JO sjuswoßeuen 9SEN
nee] | sap TEJTEIS I9MZ sıq
LANIJANVYH
LIOT'TT'8O zn
€ 91104 nz BunyyaWue 's r1
8 21j04
KXXXXXXX WUNJEQ sIay SNEIJ ‘IQ 'JOld oT ayas
usoaueyasgeylla] UoA Bunsysıs
usJogeßuesßun]sıe]
uon Bunyomjug
pun BunyywusA "UONEUIPJOOY
ususyonog
Jop zustjedwoysgeyloL
uejjanpıAıpu! Jop BunyupIs
Sssiuunpsg
StogsBuesiH pun usßelwejgoNd
SONPIAIPU|
SIOUOISSSJOIT :u9y9suayN
:wojsAssßunßuosuaä S1eIyongeg
swelsÄssdundloslaA
sap aloqaduy
ap U[ENIWIJSaA pun uauuay"""
usyosuoyy
Jap UONENNS ap ueuusy'"""
usuul Jsßeuey 8seJ ld
a sjuswebßeueyy d9sey sap
LANJYNVY4 PIOJSNSAQIY seg
Anlaze E}
T433W Sap uayyuy sne 1spıo,a6
21508
| "ed unJopuemurg —_— voneulpaooysBungysnig Jeiejoy 9/90
SYJOMZION
3 1u9WwebeUeWaSeY Zusysdwoysuens!
sofa Nadhwoysyyein
sap aseydu.oy / Sue Bun.sysIszuaJsıxz
ip ur Bagsug — TASSUSUNSM geyıs] “aypunssg
Au yDsnejsny uaddnıßsyaqueisgun
J2.1919M AeIS
8T0z
8L0z
8T0z
"MINASNY ( Z dOL
Die Oberbürgermeisterin
Büro der Oberbürgermeisterin
OBI/6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier
Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214
E-Mail: Einwanderung _gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 08.06.2018
4. Treffen der Arbeitsgruppe des Förderprojektes „Einwanderung gestalten“
. am Donnerstag, den 07.06.2018, 10:00 Uhr — 11:45 Uhr
. Ministerium für Kinder, Familie,
— Einwa nderu Ng Flüchtlinge und Integration
gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen
Gefördert aus Mitteln des MKFFI
Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018
Anwesend waren:
Adrian
Albrot
Amare
Arimond
Ascani
Bokranz
De Haan
Eulgem Dr.
Heiden
Holtz
Khan
Klassen
Kremer-
Buttkereit
Krögerrecklenfort
Kuntze
Kusserow
Lätsch
Mehmetaj-
Bassfeld
Moinipour
Ortelbach
Oster
Rehberg
Reis Prof. Dr.
Rex
Roth
Ruda
Schliffke
Schick
Schoos
Schumacher
Schwamborn
Wuttke
Klaus
Bettina
Amanuel
Sabine
Mario
Gesa
Claudia
Andrea
Andreas
Vera
Elizaveta
Ingeborg
Susanne
Lothar
Monika
Sebastian
Michael
Adrijane
Dorsa
Stephanie
Hans-
Jürgen
Nina
Claus
Torsten
Klaus
Marc
Renate
Sabine
Michael
Dirk
Stefan
Angelika
Entschuldigt fehlten:
OB/4 Büro der Oberbürgermeisterin — Strategische Steuerung
20 Kämmerei
Ehrenamt
40 Amt für Schulentwicklung
Migrafrica
Jobcenter Köln
Ehrenamt
56 Amt für Wohnungswesen
12 Amt für Informationsverarbeitung
53 Gesundheitsamt
11 Personal- und Verwaltungsmanagement
Agentur für Arbeit Köln
Integrationshaus
42 Amt für Weiterbildung
5001 Kommunales Integrationszentrum
Ehrenamt
LIGA der Wohlfahrtsverbände - Caritasverband
Jobcenter Köln
Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
AGISRA
Migrafrica
33 Ausländeramt
OBJ/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektleitung)
5001 Dienststelle Diversity
Frankfurt university of applied sciences
5001 Kommunales Integrationszentrum
Ehrenamt
LIGA der Wohlfahrtsverbände — Deutsches Rotes Kreuz
OB/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie
12 Amt für Informationsverarbeitung
50 Amt für Soziales und Senioren
OB/6 Büro OB - Flüchtlingskoordination (Projektkoordination)
Ehrenamt
Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018
Tagesordnung
1. Begrüßung und Information zur geplanten Einrichtung eines
Amtes für Integration und Vielfalt
2. Vielfaltskompetenz in der Verwaltung
- Impulsvertrag von Frau Moinipour,unter Beteiligung von Frau Khan und
Frau Mehmetaj-Bassfeld - Migrantenselbstorganisationen
- Vielfaltskompetenz in der Stadtverwaltung Köln
Bericht von Frau Rehberg - Leitung der Punktdienststelle Diversity
2.1 Beschluss zu Vielfaltskompetenz im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“
3. Darstellung des aktuellen Sachstandes aus den Unterarbeitsgruppen und
Zwischenbericht an das Land zum 30.06.2018
3.1 Beschluss zu Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit
3.2 Beschluss zum Zwischenbericht
4. Besuch der Staatssekretärin Güler am 12.04.2018
5. Bericht aus den Modellkommunen
6. Weiteres Vorgehen
1: Begrüßung und Information zur geplanten Einrichtung eines Amtes für Integra-
tion und Vielfalt
Herr Oster begrüßt die Anwesenden zur 4. Sitzung der Arbeitsgruppe.
Vor Eintritt in die Tagesordnung informiert er über den Sachstand zu den Planungen eines
Amtes für Integration und Vielfalt. Die Einrichtung eines solchen Amtes werde durch die bishe-
rigen Erkenntnisse aus dem Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gestützt. Die Projekter-
gebnisse würden in die weiteren Planungen einfließen.
Er stellt kurz einen ersten Vorschlag zur künftigen Organisation des Amtes für Integration und
Vielfalt vor (Anlage 1). Zur organisatorischen Umsetzung sei eine Projektgruppe eingerichtet
Oberbürgermeisterin bis Herbst einen umsetzungsfähigen Vorschlag vorzulegen. Die Mitarbei-
ter*innen der Stadtverwaltung würden laufend über den aktuellen Sachstand informiert. Die
Information der politischen Gremien werde durch entsprechende Sachstandsmitteilungen si-
chergestellt.
2; Vielfaltskompetenz in der Verwaltung
Einleitend erläutert Herr Oster, der Erfolg dieses Projektes sei abhängig von den beteiligten
Akteuren. Dazu zähle auch, mit welcher Haltung die Mitarbeiter*innen an die bestehenden
Aufgaben herangingen. Die Projektkoordination habe verschiedene Migrantenselbstorganisa-
tionen eingeladen, um mit dem Blick von außen zu erfahren, wo die Verwaltung im Thema
Vielfaltskompetenz stehe und wo Veränderungen notwendig seien.
Frau Moinipour, mit Unterstützung durch Frau Mehmetaj-Bassfeld und Frau Khan stellen im
Interview mit Frau Schliffke insbesondere Vorteile von Vielfaltskompetenz in der Verwaltung
3
Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018
sowie die Erfahrungen von Migranten*innen im Alltag dar. Frau Moinipour (Promotorin des
Interkulturellen Promotorenprogrammes des Landes NRW) geht hierbei auch auf Fluchtursa-
chen ein (Folienvortrag siehe Anlage 2).
Im Anschluss gibt Frau Rehberg, Leiterin der Punktdienststelle Diversity, einen Überblick zu
den Inhalten von Diversity und der Einbindung der Thematik Vielfaltskompetenz innerhalb der
Stadtverwaltung (Folienvortrag siehe Anlage 3).
2.1 Beschluss zu Vielfaltskompetenz im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“
Herr Oster bedankt sich für die interessanten Impulsvorträge. Die Kompetenzen der Migran-
tenselbstorganisationen müssten auch verstärkt in das Projekt, insbesondere hinsichtlich der
Weiterentwicklung von Vielfaltskompetenz in der Stadtverwaltung, eingebunden werden. Er
bittet die Arbeitsgruppe diesbezüglich um Unterstützung.
Beschluss:
Das Projekt Einwanderung gestalten NRW unterstützt aktiv die Weiterentwicklung der Viel-
faltskompetenz innerhalb der Verwaltung.
Das Referat Flüchtlingskoordination, die Dienststelle Diversity mit dem Kommunalem Integra-
tionszentrum sowie die städtische Personalentwicklung werden beauftragt, die Weiterentwick-
lung der Vielfaltskompetenz unter Einbindung fachkompetenter Externer (zum Beispiel MSO)
zu fördern und hierzu ein Eckpunktepapier zum weiteren Vorgehen zu erarbeiten.
Abstimmungsergebnis
einstimmig zugestimmt
3. Darstellung des aktuellen Sachstandes aus den Unterarbeitsgruppen und Zwi-
schenbericht an das Land zum 30.06.2018
Herr Schwamborn stellt den aktuellen Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen des Projektes
vor (Folienpräsentation siehe Anlage 4).
Herr Schoos ergänzt zum Sachstand „flächendeckende Einführung von Videodolmetschen“,
Ergebnis der stadtinternen Abfrage sei ein hoher Bedarf an Videodolmetschen in vielfältigen
Einsatzgebieten innerhalb der Verwaltung. Die durchgeführte Marktanalyse habe gezeigt,
dass das Vorhandensein eines zentralen Ansprechpartners als Servicestelle für Anbieter und
Dienststellen wirtschaftliche Vorteile biete. Diesbezüglich stimme sich 12-Amt für Informati-
onsverarbeitung derzeit mit 1000-Zentrale Dienste ab.
Darüber hinaus hätten auch zahlreiche weitere Kommunen nach den positiven Erfahrungen in
Köln Interesse an der Einführung von Videodolmetschen bekundet. Eine weitere Möglichkeit
sei insofern die Bündelung der Bedarfe über den Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister
(KDN).
Zur Klärung der offenen Fragen sowie zur umfassenden Vorbereitung der Ausschreibung ha-
be man sich entschieden, den bis Oktober 2018 laufenden Rahmenvertrag um ein halbes
Jahr zu verlängern. Etwaige Bedarfe einzelner Dienststelle könnten daher auch noch nach-
gemeldet werden. Das vereinbarte Kontingent an Dolmetscherleistungen sei bislang nicht
ausgeschöpft worden, so dass auch der Bedarf weiterer Dienststellen über den vorhandenen
Rahmenvertrag abgedeckt werden könne.
Herr Oster fügt hinzu, die Wirtschaftlichkeit spiele nicht nur im Hinblick auf den gesamtstädti-
schen Auftrag zur Haushaltskonsolidierung eine große Rolle. Die Dienststellen müssten das
Videodolmetschen grundsätzlich aus ihren Ämterbudgets finanzieren, niedrigere Kosten wür-
den insofern auch die Akzeptanz sowie die Bereitschaft erhöhen, Videodolmetschen im eige-
nen Fachbereich einzusetzen.
Auf Rückfrage von Frau Mehmetaj-Bassfeld sagt Herr Schoos zu, der Niederschrift eine Auf-
listung der Dienststellen, die Videodolmetschen einsetzen möchten, beizufügen (Anlage 5).
4
Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018
Herr Oster nimmt die Anregung von Frau Wuttke, bei der Nachmeldung von Bedarfen auch
die städtischen Unterbringungseinrichtungen zu berücksichtigen, auf. Diesbezüglich erfolgt
eine Kontaktaufnahme durch die Projektkoordination mit dem Amt für Wohnungswesen. Ein
darüber hinaus gehender Einsatz, beispielsweise die Ausleihe von Tablets an das Ehrenamt
zur Begleitung von Arztbesuchen, werde jedoch den möglichen Ausschreibungsrahmen über-
steigen.
Herr Schoos gibt darüber hinaus zu bedenken, dass der Einsatz von Videodolmetschen das
Vorhandensein einer entsprechenden Leitungs- und Netzkapazität in den Räumlichkeiten er-
fordere. Eine eventuell notwendige Nachrüstung führe gegebenenfalls zu hohen investiven
Kosten.
Zur Thematik „Verwendung von leichter Sprache in Merkblättern etc.“ bestätigt Herr Schwam-
born auf Anmerkung von Herrn Roth, die diesbezügliche Umsetzung und Anpassung von
Merkblättern verlaufe recht schleppend. Dies werde weiterhin laufend in Gesprächen mit
Fachdienststellen sowie 13-Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit problematisiert.
3.1 Beschluss zu Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit
Frau Schliffke informiert, Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit
seien insbesondere in der UAG 1-Bildung/Arbeit ausführlich diskutiert worden. Ergebnis seien
die nunmehr vorliegenden Handlungsempfehlungen (siehe Anlage 6). Einzelne Gespräche zu
diesen Empfehlungen, beispielsweise mit der Agentur für Arbeit, stünden noch aus, seien
aber terminiert. Ziel sei unter anderem, die Handlungsempfehlungen zur weiteren Diskussion
in das Kommunale Bündnis für Arbeit einzubringen (nächste Sitzung am 12.07.2018).
Auf Hinweise von Herrn Roth und Herrn Krögerrecklenfort antwortet Herr Oster, von den vor-
handenen Standards zur Erlangung eines Ausbildungsplatzes werde die Stadtverwaltung vo-
raussichtlich nicht abweichen. Wichtig sei jedoch die Frage, wie die Verwaltung zugewanderte
Menschen besser und niederschwelliger erreiche, um sie vorbereitend zu unterstützen, diese
Standards erreichen zu können. Dies werde in die anstehenden Gespräche mit der städti-
schen Ausbildungsleitung einfließen.
Frau Ortelbach bietet an, den Willkommenslotsen der HWK/IHK einmal wöchentlich Räum-
lichkeiten des Ausländeramtes für den direkten Kontakt zu Geflüchteten zur Verfügung zu
stellen. Frau Schliffke greift diesen Vorschlag gerne auf und sagt zu, dies mit HWK und IHK
zu besprechen.
Herr Oster bittet um Abstimmung.
Beschluss:
Die AG nimmt die in den UAG Bildung/Arbeit diskutierten Handlungsempfehlungen zur Kennt-
nis und leitet diese zur Beschlussfassung an die Lenkungsgruppe weiter.
Ziel ist die Einbringung der Empfehlungen durch die Projektkoordination in das Kommunale
Bündnis für Arbeit am 12.07.2018.
Abstimmungsergebnis
einstimmig zugestimmt
3.2 Beschluss zum Zwischenbericht
Herr Oster bittet um Abstimmung.
Beschluss:
Die AG nimmt den von der Projektkoordination erstellten Zwischenbericht zur Kenntnis und
leitet diesen zur Beschlussfassung an die Lenkungsgruppe weiter.
Abstimmungsergebnis
einstimmig zugestimmt
Niederschrift über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe „Einwanderung gestalten NRW“ am 07.06.2018
4. Besuch der Staatssekretärin Güler am 12.04.2018
Frau Schliffke berichtet, im Rahmen ihres Besuches am 12.04.2018 habe sich Frau Staats-
sekretärin Güler einen Überblick über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln ver-
schafft. Es habe ein angeregter Austausch über die bisherigen Projektergebnisse und wesent-
lichen Erkenntnisse stattgefunden. Darüber hinaus habe man den Besuch genutzt, auch all-
gemeine integrationspolitische Themen und deren Auswirkungen auf die Kommunen anzu-
sprechen, beispielsweise Digitalisierung und damit einhergehend Schwierigkeiten und Hürden
beim Datenaustausch, Stand der Planungen zu Ankerzentren sowie zur geplanten Test- und
Meldestelle des BAMF in Köln.
5. Bericht aus den Modellkommunen
Herr Schwamborn berichtet kurz aus den Austauschtreffen mit den Modellkommunen. Eine
Übersicht über die Modellkommunen kann der Anlage 7 entnommen werden. Die Kommunen
seien zwar unterschiedlich aufgestellt, die Problemlagen insbesondere in den Themenfeldern
Bildung/Arbeit und Sprache seien jedoch ähnlich.
Im letzten Treffen am 07.05.2018 in Dortmund habe sich die Firma IMAP vorgestellt, die das
Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gemeinsam mit der Unternehmensberatung Kien-
baum evaluieren werde. Fachinterviews mit zahlreichen Projektbeteiligten in Köln seien be-
reits terminiert.
Zur Vorstellung einer Zwischenbilanz des Projektes sei ein Austausch der Kommunen mit
Herrn Minister Stamp für den 05.09.2018 angekündigt, nähere Information lägen hierzu noch
nicht vor.
6. Weiteres Vorgehen
Frau Schliffke gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen (Anlage 8). Die nächste Sitzung
der Arbeitsgruppe sei für Oktober vorgesehen.
Herr Oster bedankt sich abschließend bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme und
schließt die Sitzung.
Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 1):
Anlage 2 (zu TOP 2):
Anlage 3 (zu TOP 2):
Anlage 4 (zu TOP 3):
Anlage 5 (zu TOP 3):
Anlage 6 (zu TOP 3.1):
Anlage 7 (zu TOP 5):
Anlage 8 (zu TOP 6):
U
Vorschlag Amt für Integration und Vielfalt
Impulsvortrag zu Vielfaltskompetenz der Verwaltung
Folienpräsentation Vielfaltskompetenz in der Stadtverwaltung
Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen
Übersicht über Dienststellen mit gemeldetem Bedarf Videodolmetschen
Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit
Übersicht über Modellkommunen im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“
Weiteres Vorgehen
I44AW Sap ujayIW Sne Yapıgya6
MUYN UOYeIsa3
+ 31104 Zunispuemug — — uoNeUIPAOOYSBUIRYSNI-] Jeuayay 9/g0
NOgquesyyoyyaıNuayo
(STS "wayp)
al »
AnyinysBunBllejog/axJoMmzIoN
8 Bunßungusgun/usuyom
Bunpjig pun (£/T00s "wayp)
uoe1ba4ul 1l9S7 -
AOqJeuslwaug
ayasıınyos i
(oz/ze& Lies) YOypunsag UOHEUIP400N lad Mon ee
uone4boguf 81 ’uoneubo 1o -yeJ » \ j
De 3 oqeyllo | “uoNe4bagu aydıynıag yse4j -uSNSpuUIyag =» jeuosJod
Bunopuow (T/Toos’uaya) (TOOS "wayp)
uone4bozur -sUoNe4BS4U] ’uoNeulp1ooyPjalo.d umn.44uoz Asıanıg » Bunyemuaa
yDIaıoqydey yuawsßeuewpyofoldainw + -Ssuoe4ßajur
spjeunwwoy Aysıonıa
voreulp4ooypjoload pun -yoey
LS 'n
ANlodusyapuyag
Ss DV-IpeIS Bunyalsbunzys
‘BunJanals Syasıbajens
Bunyajsyuy
[80 |
eHSIA pun uore4ßa4uf ıny yuy (T dOL
SE UNSISPUMSBINGLBIO a1q
=
JBuwizsyeyaseg
2) VOINAVUDIN [A}
auagg Ja
0s pun Jayjanpıaıpuı “ajlauoıssaJo,d Iny ——
Lazınu nz Anynposd pun vasıpınm nz ualanyadsaı nz “uasselia nz auoSJag Layapup Iadı pun Isqjas
Is 1aq ujapuek pun vapuy)du “warlaın "vauyausyem wı uaJoypessnyJurg pun uaßunäuıpag ayjanpı DNUBTEREITE]
zuayadwoysieljarn
2 vamavaaın Q
Sunemian uaydınuallo Jap
u zuagadwoysspeljann
id) VORHAVUOIN O
vauonmnsup vaypınJeyps1j3538 u! uanıayyapungy uon uolsnpyui aap Sunaısıay ©
Yayuapayjnzuapuanagseny pun -apuny Jap Suniasing ©
WUOYPSBB Lapıam Ua)unossay = 150j38 anyalla pun vaısAjeue uapıam anyııJuoy pun asstupumsianssıy
Jalasun UaBunJapıo]|
inegaöge 2 Walzıjnuapı uapsam uayıı ISSUNISI3] pun uayanıegsäueenz —
ANNIGISUAS Pun JEAN] Bay0H —
aylalloy
vaypaıdsiua Jeypsjjasan uanaısıegoys
uy uap aıp "uaziasnzum pun uaypımu3 nz azıpsusäunpuen “Bunptayasiug Apsiösleng
yeJiaty ın) Bunujjg
O2 VvOmavuaın &
vauoneAouu] 9 ENJANEaIY = UEHIAYUDNBQLSUAEULa 3 uastamıpg asıanıd
DIEISSS JANIaqHNI N 3 VauuHaNaqleNıN Jap NagIeUawWLWeSN? = JaNIaSaq UawsIuyPausäunzuauäsny
vayayuıJap vauoy aıp vaddnıy auunuop uauap ur aupoıgaöjne uapıam LaINDanSsuonesiuräsg
eJlaıa Jtlanpınıpun Jayaıypsuauı äunzieyasua pun zunndazyy
Yeyası[as39 Jap u) uaunıapupsay Jne uonyeay
Sumjep pun 1dazuoy sje yejjaıy
<
<
<
<
<
ri) VONAvUDIn & 2 rn FINEITEITA)
u3umsansualg nz Supänz varaıjaranıeg (eidg) —<
„Uey3s]l3s3N Jarasun
PIiqjadalds ura 151 31s uuap “uassedup
SunJapupJaA Aap YDIS Ssnw Bunyjemuay all
aönyeljaın pam als
BöeSUa037 U3BLALAUDS Java u Is Wapupıan 1JeyasjjasaN auasun“
vaypsuay In) ayaısinejuy arsıa aıp 1Jo puis Jaquangof pun 1agıy an) uaımuady “UapIayagqsapueisny — " “
Bugs JapuazıpyasuaM
uyapupy 1a4)söunsanununysıg pun -SItalnaon —
(T) Sumjemuay vaypınual)o Jap un zuayadwoysyjeljan
VIIIaVasIn O
anegnzge 'Mzq Uayuapyagn nz pun vauuayıa nz
aUpjoS SIe a1aınJon almos "uadeı)ianuiy nz uadumjeH pun auam auadıa ya
vayatzıjoAnzupeu PunJSJalUIg valjanpaıpur wanyı nz Ixatuoy wı vaypsuayı
von ujapuen pun uayuag sep pun uazıasJan nz ulauly arapu UI IS MAYEN] —
vaypew qeisgey wnz up inmuasuaga] vauaıa uap varandazye NMYBNIEUBPAIISIAA —
aunjemugy Jap vapuanlagdeiıy Jap äumeH waua]Jo Jauıa öunpyamaug
zuayadwoysyejlai
EIERN
) vImavuaIn &
zınua5 pun Quuey»a alenuarog pun Larznpas ujapuek
saypjos Uta ypunp vapıam Öunzuasäsny Jafjauonmnsui pun Jajlanmynuns uasunyımsny ag
(uassauua/dungerag) vaypsuay vap ın) wapuaagaeu sap Bunomueı —
anna sep Lap.o]
pun Yeypsıjasan) Jap aypıaaag auapue un) pliquoy 1sı Suneman auadwoysyejanaug =
(2) dunyemuan uayınua]lo Jap uı zumadwoysuejlarn
D vomavusın O
{en upoyı) yeJiatn ap erey) <
sunu//g aaa ypnf pas <
sunu//g MU Und Stay —
Yaloıd ayasgm| Spnıgeusg IpIs —<
„218937, 193ua9gof :jerladdnm pas <
oleysıasay aapugyan Ip vonyeay NaSUBPUNy) UayIIaWIopoapIA Pr uloyl pelS <
SUNJAIUNWUHNSIE PUn SNWSISSEY Ua8aB wnJo4 Ju <
„UlOg ONeISAUL, Jua9gof :ujoy Ipeg —
MYN Sne ajaldsıag-a9nae1d ısag
0,
Br n HINELTTIUTA}
vaypasds nz snwsissey Jan uun “wney ulayl
Wayagıeagıpes pun VaUUnaNJ3Q1FaqUPeS 1ag Bunsapso)agn pun äunuuedsuy
ualıarysuawyeusjeg
(uassqw uapıarı 163135J0n Vadealun aypjam “epjun Aaıınuno] yaypumısıan upıu apıaypsag 'g’z)
zuaJedsuenu]
negaöge „uapuny“ We Pam 1Sn.4 Jauadıy
Auueuas vaweusoy wıaq uapıam „uapuny“ 'dsg) Wadsay Japualyad
nDsaädam uayaıeg Jaypıjuaeıds vadam uapıam waysuay
Bejy Wap sne uaBunıye]ıg
<
<
Be
<
<
x
<
=D VONAVUHIN O d)
(143) Mewuauurg wrapunyaan vauwoygesiapueytan) ©
UAIEEISALISNPUN Jap astamsuonynpoad anısunulusdunossay ©
aslald alp VayDnp VaLIyaULBAUnSJ0 ©
vapıam Yard n3 Jap sne aıp anısuaga7 Jayun uaptay eyuly ui auımpue] ©
apuaypnsjÄsy puIS "Ol 9'59 uap Jadun uayasuay“OIy FD] <
AyDSI5oJ0J0 /psiwouoyg <
„aus eyas[UM nu puis sep
AUBHBINIOAUBUUNG PU VApsUaJy uap uOn DIN Op < (uperapsaB 11205 pun upsnwOuCAg Ypsnyod seyly aa] ana) BYLIALUy pun edoung ul Bunalsıjeinsnpu] ©
z mes Sunzasıeluojoy ©
(9702 apu :puris) yraryam "oJ 9°5g "83 Aypnı4 Jap ne LayDsuay —< ADS
(vonuaauoy 1a}u39) Sunziapansıypasuayasuapy “Bunsjolan day —<
uauolsuawıg
ERSETE Ua ESInMUDn]J
4430NNA4 IR
0 5091 7460 0500 LOZE 0730 INvalı
wJoy yueasoy
vanıayusın) | »roogasey |
610 eanspeabnu aan
Genyeibuugoru
SEYOBEGE LZZUD) art 1
aA = eoneifin
vIlmavusın &
AMVLNOY
120
2 VOIdavusın [A}
Suawadedug vapınleyssjasaäinz Bunzıeyastam pun äumeig =
SunpaımUF uaönjpuuDeu Jap un 1aqsessunpig
PPNIPGPSINZ Jaypstöoj0yg VOrMyanS) uayıymuasasnue jjanpınıpu yane japupreuy wa —<
vajleyas nz uiapupjsiJunysap
vap u! vanıyadsag 3uassag un Yayypıajdun vaypsıwouoyg vayegojö Jap Bunpurmuagn] nz zesurg Janıyy —
uajdweyag nz wrapupjsıJunyap uap ur vaypesınayanj4 wn ‘um JM uauuoy sem
uauondosäunjpuen
EL
Am& se 3
z 2104 8T0OZ’90'Z0 ‘blaqyay euın Aysıanıd SNaIsIsuUNIg Ta104 8T02’90'20 'Ö1sqyay euın Aysıanıa alajsIsusig
zusJodwoysyjesjsiä
„MAN
. uoyjejsab Bunsıopuemuıg“
SUSPUEFEISA r sddn4bsyagqiy-PpjoloAad
zusy9dwoysyeypın J04un Sa Se
AyS.ıOnIq uon uawyey wi PıIm sem i Pe
er u
r 2104 8T02'90'20 'bisqyay euın ‘Ausıand SNaISIsUNIg € 2103 8T02'90'20 Sıoqyay euın Ayısıanıa larsısuald
"sun uay>DsIMmZz Bpalyas.ıayun
Pun usyoywesuiswog OIp PPUy9I3ZI9q Aysıanıq
BunneyssueyaM J2po/pun volday «+
"NOyDIMJuo Bunioualo Jopo/pun 3e2}JuapI a]janxas »
nz Bunzua.ßsny pun BunJalulwuysıg Jon ziny>S wınz SqJeyneH Jopo/pun JJUNy4oH aydsıuyJg »
“yeylaı\ uon Bunzjeyaspam JoOp ınyıny aula sa Isı [8IZ Bunuspuiyag «
"uBWWOUSB Yollg uap ıy>99]y3s99 »
uı Bunzus4dsny /Bunasiuwugsıig- weyyaw Pladsy J9yV »
wop J8Jun yane ywep pun Pusy12A16.J1oqnusddn4g
yane sje yasyyızadsuaddn.ıg |yomos uaddnubuauosuad
Ole UOP.AOM uBpjadsy Ayısıanıg JoJuNn UBUOISUEWIPUAOY
usjuueuaßos uon AypLıds uew
9 8104 8102'90°20 ‘Braqyay euın “lısıanıg ajlersısuaig
Kar dganind gac
„lÜüneg uBsolp Ine als u19Y3Iy” :ogeßjyny aqjas
SIp Olle DIS uSyeyıs ‘yaßnz 1493196 sa yweq
re —
Ss a103 8702'90°20 ’Gıaqyay euın Aysıand SlaJsIsualq
1661
UM] auQ ssauIsng
1eauawy a210pjJom
48s0Y Apnf ’uapo]
une :aıland
E00
vouorsuaud
ouny
Bunymsuna y wongund
vorsuoung
eUonesjuuß2o
eÄYISAIOAIq JOYeyuıoq sem
| UraspunDaTR ga
8 31104
8T02'90°20 'S.aqyay euıNn “Aysıanıg Sjlejsısusig
Gunyem4angpeIs
JOp qjey.auuı Ays.anIıg
WRSPWREINgIRAD RN
Lallog 87T02'90°20 ’6oqyay euın Alsıang ajlegsısusid
OIOZ ersucgger "u zu0OR Lanz
OST as and,
Lapalıpsjagun)
UOAdUndNpIsYpnJag
LapaluasJajun Uapalusiajun
LoA BundpisHonIag Uap VOAZjäUeLIgeUn
auto Bun][a]s4913/9 “agejsauegsny/aipiajd,
JaJun adejsäuedsny ayplajd
pız yes
yayıpralduaduey)
pıZ vs
Zunyaysıprayg
BI yes
Bunypueyaguprajg
BENENNEN
OT 2103 8102'90°20 'bıoqyay euın “Asıanıd SaIsIsuaIq |
sıorm
Perser
een
un ee
[oo
Bam
[|
mi
ma
06 08 02 09 05 or 0E oz or 0
wuawßeuen Aussang eu
voneäw 3 uonesdaruı
Bunsopuyag
UETET
av
WPaIpsaH
DUeIeg nom
huesao |
BunyemuaagpeIs aıp any JESSOI9 ANSIONIG »
8TOZ - PTOZ wnemsZ wı BunyemionjpeIs
Jop qeydauu) uawyeugew AySIoNnIg NZ obeygy »
INES |
SPUREN
6 21104 8102°90°20 Sraqyay euin Alssand ajlejsısuaid
0E£07 uenıpadsıad Jeugy
Plafo4duıoyay - uaıuımajsbuniyng] e
ualu1}197 UoA Buny>2ImJug - Bunb J2qJsßıng ®
uonesylweg ’ OyeAysBuniyn anau“ Bunyysusnensn e
“apunjeuosiadsjeusszag e
Z/80 !oq pun A Jeulszag wı Paloıduoyay e
SyeAysbuniyng pun uauul1syaguenw Any uoßbunınyas e
Av Ausıand
(Pre) ZUSYBAMOA BunyemionIpeIs
JOp ul SNS2A1Oq OYI eway,L sep Hwep
pun Ays.ıonıq eway,L sep Jsı om
DELETE ENRERGEN)
ZT 21104 8T0Z'90°20 ‘lsqyay euın Aysıanıa aleısısuaid Tr 2104 8T02'90'20 'Öaqyay euyn ‘Aysiong aylarsısuaig
IXOJUOy URBAN yNY1EJUl wı 9pfedsy AysJanIg °
SJeUnIOW Jelsıyaw punißyne Bunsaumwiysıpyezuyan ©
3eNUsBoJ2J2H /e1UBBoWwoH
= uBßunAyeuegyan]4 /BIyaıyasaßsBunsspuemnz Aw uayssuoy e
:9pjodsejsidsiog
ESIXeld BIP AN} sep Igloy sem
jyueq uajaı
zus}odwoy Aajjaınyny.10JuL
pun Ayıs.ı1aAIg nz yosnejsny
TOP 3
Die Unterarbeitsgruppen im Projekt
„Einwanderung gestalten NRW“...
° UAG 1 "Bildung & Arbeit"
® UAG 2 "Sprache"
UAG 3 "Wohnen"
UAG 4 "Gesundheit"
° UAG 5 "Existenzsicherung"
® UAG 6 "Teilhabe"
° UAG 7 "Einführung Casemanagement"
UAG 8 "Netzwerke"
— — Einwanderun, P
OB/S Referat Flüchtlingskoordination en 14 Folie
erden tn ser as
Die Oberbürgermeisterin
TOP 3 - Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen...
®UAG ruhend gestellt.
eUAG ruhend gestellt.
Siehe Bedarfs-
beschreibung und u.a. Wohnungsleitfaden,
Vernetzung in anlassbezogenen
Handlungsempfehlungen Austauschnunden:
Bildung &
Arbeit
UAG ist ruhend gestellt
«UAG ruhend gestellt. Darstellung der Dienstleistungs-
Bedarfslücken und kette (DLK), gemeinsame
Handlungsempfehlungen Betrachtung und Schwachstellen-
wurden mit dem BAMF analyse
besprochen => Rückmeldung
u.a. Videodolmetschen Vorbereitung für UAG CM
| r n nat — — Einwanderun .
08/5 Referat Flüchtlingskoordination gestalten NRW Folie 2
eiordert sum Mat dan mmrrT
Amlase 4
1962818
TOP 3 - Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen...
»UAG tagt regelmäßig
e1. Sitzung der UAG am ee werhunkie:
u.a. nntnisse über
+4; Jun! 2018 Gesundheitssystem in D,
psychische Erkrankungen
® Checkliste zum Übergang in
gesundheitliches Regelsystem,
Case- d Einsatz von Erklärfilmen,
manage- Gesund- Nutzung des städt.
heit Gesundheitsratgeber
1. UAG am 29.05.2018
«Steht noch aus Themenschwerpunkte:
Zugänge, Strukturen, Bedarfe
(ER. Flüchtli ti -— = Einwanderun;
OB/6 Referat Flüchtlingskoordination EI IRELUNE Felle
gefördert zum Mtun des Merrt
11.06.2018
— — Einwanderung
= gestalten NRW
OB/6 - Projektkoordination 05.06.2018
Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit
im Alter von 18-25 Jahren
Als Ergebnis aus der Behandlung in der UAG Bildung & Arbeit werden nachfolgend Bedarfe
dargestellt und Handlungsempfehlungen vorgeschlagen, die nach Abschluss der noch
anstehenden Gespräche (siehe gelbe Markierung) mit BAMF, Agentur für Arbeit Köln (BA)
und Jobcenter im Kommunalen Bündnis für Arbeit am 12.07.2018 thematisiert werden sollen.
Zeitplan:
Wann? | Was mit wem?
10. April
OB/6 mit 323/22
(ABH), VHS, Fachgespräch zum Thema Integrationskurse, Lücken und Bedarfe /
Kommunales Erkenntnisse aus statistischen Auswertungen
Integrationszentrum
und Jobcenter (JC)
30.04.2018 I Termin mit Willkommenslotsen/Starthelfer IHK/HWK
24.05.2018 UAG Bildung & Arbeit
05.06.2018 | Gespräch mit BAMF zu Integrationskursen (IK)
Juni 2018 Gespräche mit JC (Herrn Viereck) am 06.06.2018
und BA (Frau Holtz) am 11.06.2018
Juni 2018 Einbindung Ergebnisse IK in Gesamtdarstellung „Bedarfslücken auf den |
Weg in Ausbildung & Arbeit“
7.6.2018 AG Einwanderung gestalten / Vorstellung der Handlungsempfehlungen
\ und Beschluss zur Einbringung in Bündnis für Arbeit '
Juni 2018 Fachgespräche mit Externen (KAoA, Kausa, u.a.)
Bündnis für Arbeit
12. Juli 2018 Vorstellung v. Handlungsempfehlungen Ausbildung & Arbeit
Bedarfe/Handlungsempfehlungen:
1) Dauerhafte Etablierung der Willkommenslotsen HWK/IHK!
Aufgaben:
Hilfe bei Besetzung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen, Beratung zu Förder- und
Unterstützungsmöglichkeiten für Betriebe und Flüchtlinge, Hilfe bei
verwaltungstechnischen Angelegenheiten in Behörden und Unterstützung bei
Problemen während der Beschäftigung.
Die Arbeit der Willkommenslotsen ist erfolgreich und sinnvoll. Eine dauerhafte
2)
3)
4)
5)
Etablierung der Funktion wird empfohlen und Richtung Land NRW kommuniziert.
(Vorgabe: 30 Betriebe beraten / 30 Ausbildungsverhältnisse begründet- Zielzahlen
werden erreicht)
Aber, nur 1 Willkommenslotse für - 30.000 Handwerksbetriebe im Bereich der HWK
Köln! Ausbau notwendig? Förderung für WL vom Bund/Land läuft aus!
a. Hinweise der Willkommenslotsen:
- Integrationskurs-Verlängerung bis B2 würde begrüßt
- unbehandelte Traumatisierung während Ausbildung gefährdet Abschluss,
da z.T. viele Fehlstunden => wird in UAG Gesundheit behandelt
- Nachhilfe in Mathematik und Schreibfertigkeiten notwendig
- Bedarf bei IHK-Berufen — Briefe schreiben im berufl. Kontext
- Abschluss IFK (Internationale Förderklasse) nicht mit Niveau
Hauptschule vergleichbar
- PerJuf-H wird als erfolgreich bewertet (nach Integrationskurs -anschl. BOF
(Berufsorientierung Flüchtlinge) mögl.)
Nachhilfe über Bildung und Teilhabe - Lernförderung nutzen!
s. Hinweis Willkommenslotsen
Gilt auch für Berufsschüler*innen im Leistungsbezug AsylbLG und SGB II
(von 504-BuT- Bildung und Teilhabe bestätigt).
Verstärkte Beratung zur Nutzung der Ausbildungsduldung!
Verbesserung der Bleibeperspektive bei qualifizierter Berufsausbildung in einem
staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.
Die Zahl der Ausbildungsduldungen ist ausbaufähig!
Zahl: derzeit 108
Erlass des Landes zur 3+2-Ausbildungsduldung sorgt für mehr Rechtssicherheit
Bereitschaft der AG noch gering? => hoher bürokratischer Aufwand wegen
Ausbildungsduldung? Wo genau? / Unterstützung durch Kammern/AGS der BA? —
Gespräch mit BA / Frau Holtz am 11.06.2018
Schaubild Verfahren zur Ausbildungsduldung:
https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/wp-
eontent/uploads/2017/11/NUIF Infografik Ausbildungsduldung Upload.pdf
Praktikum im Verbund ?
Maßnahme zur beruflichen Orientierung. Praktikumszeit wird auf mehrere Unternehmen
aufgeteilt.
Z.B. bei städt. Tochtergesellschaften (RheinEnergie AG, KVB, Häfen und Güterverkehr
Köln AG, Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH, KölnBäder GmbH, AWB
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH & Co. KG).
Gespräch mit städt. Ausbildungsleitung steht an.
- auch übertragbar auf IHK?
- auch interessant für die Einstiegsqualifizierung plus Sprache?
Ausbau (sofern notwendig) & verstärkte Nutzung von Assistierter Ausbildung (AsA) und
ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)
AsA und abH haben sich als sinnvolle Begleitmaßnahmen bewährt!
6)
2)
8)
9
10)
Bedarfslage mit BA besprechen
(Kommunales Integrationszentrum/Biko weist auf, das Bundesprojekt VerA hin, dass Unterstützung leisten kann,
Ausbildungsabbrüche zu verhindern (Ansprechpartnerin Fr. Weyer))
Link Flyer abH und AsA:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba01 3175.pdf
Attos://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/ausbildungsbetrieb/assistierte-ausbildung-arbeitgeber
Unterstützung nicht nur für Unternehmen sondern auch für Ausbilder*innen?!
Wie können Ausbilder*innen im Bedarfsfall bei der Ausbildung von Geflüchteten
unterstützt werden?
Unterstützung für Unternehmen über AGS der BA oder bspw.
Matchpoint der TAS bereits vorhanden (Zielgruppe: Klein- und Kleinstunternehmen bis
max. 49 Mitarbeiter*Innen in Köln, die noch nicht, bzw. lange nicht mehr ausgebildet
haben).
Das Ehrenamt weist darauf hin, dass der Arbeitgeberservice der BA dafür sensibilisiert
werden sollte, dass nur Stellenausschreibungen weitergeleitet werden, bei denen auch
tatsächlich Migranten*innen zur Einstellung vorgesehen sind.
40 regt eine Kontaktaufnahme mit KAoA an. In diesem Programm gibt es Informationen
zur Ausbildungssituation sowie zur Qualifizierung der Ausbilder*innen.
Die Zusammenarbeit von Willkommenslotsen und BVA GS wir empfohlen.
Gespräch mit BA-Frau Holtz
Gespräch mit KAoA
Link: Informationen für Arbeitgeber der BA
https:/Iwww3.arbeitsagentur.de/web/wem/ide/groups/bublic/documents/webdateilmdaw/
micz/-edisp/I6019022dstbai771709.nd
D pdf
Mehr Maßnahmen innerhalb von Betrieben?
Deckt den Wunsch der Menschen nach zügiger Aufnahme von Arbeit.
Bsp. Einstiegsqualifizierung (EQ) plus Sprache - Start Herbst 2018
Das Kommunale Integrationszentrum empfiehlt eine Kontaktaufnahme zu Frau Patelkos
von der KAUSA Servicestelle.
Stärkere Begleitung und Unterstützung z.B. durch Weiterbildungsangebote -Während
einer beruflichen Tätigkeit auch außerhalb von Ausbildung - z.B. Weiterqualifizierung
bei Ausübung einer Helfertätigkeit.
Möglichkeiten mit BA-Frau Holtz besprechen.
Teilqualifizierung
(bspw. Kölner Bildungsmodell), für ausgewählte Kundengruppen sinnvoll -nur für Ü25
(über 25-Jährige)? (1. Priorität bleibt Einstieg in Ausbildung!)
Beratung in Richtung Selbständigkeit im fortgeschrittenen Integrationsprozess
Einstiegsgeld — eine Subvention zur selbstständigen Existenzgründung für Arbeitssuchende. Laut
Ergebnissen der Studie von Wolff et al. (2016) profitieren vor allem ausländische Subventionsempfänger.
Sie zeigen langfristig geringeren Sozialhilfebezug und geringere Arbeitslosigkeit als die Vergleichsgruppe.
11)
12)
13)
14)
15)
16)
ActNow?
27 % der Geflüchteten, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland kamen, führten
vorher in ihrer Heimat ein eigenes Unternehmen.
Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland wird von Menschen mit
Migrationshintergrund gegründet.
Aber, hohe Hürden bei Aufnahme einer Selbständigkeit! Mit Blick auf die Projekt-
Zielgruppe - nicht gut für U 25-Kunden geeignet - hier 1. Priorität Beratung in
Ausbildung! Aufnahme einer Selbständigkeit sinnvoller im fortgeschritten
Integrationsprozess!
“Early Intervention” - Ausgelaufen / in Integrationpoint übergegangen
Das Aufsuchen der Menschen wird positiv bewertet — aber (früher) Einstieg in den
Arbeitsmarkt dennoch unzureichend => Gespräch mit BA-Frau Holtz?!
Brauchen wir einen neuen, anderen ‚frühen‘ Ansatz?
Bspw. Vorabinfo bzgl. Kompetenzen über AZR oder sonstige Systeme zur frühzeitigen
Ingangsetzung des Integrationsprozesses
Erhebung von im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen bereits im
Asylantragsverfahren durch das BAMF!
Gespräch mit BAMF
Datenaustausch zwischen Bund und BA findet statt — ZT auch Richtung Jobcenter —
aber nicht Richtung Kommune.
Mehr Angebote für Frauen
Wie können die niedrigen Erwerbsquoten von Frauen verbessert werden?
BAMF:
85 Prozent der geflüchteten Frauen streben laut SOEP-Studie eine Erwerbsarbeit an!
41% der Integrationskurs(IK)-Teilnehmenden sind Frauen (BAMF-Statistik). Frauen
erzielen in den IK gute Abchlussergebnisse.
(BA-Maßnahme: Perf-W?) Termin mit Frau Holtz
Die Caritas weist auf das Problem der mangelnden Möglichkeiten für Kinderbetreuung hin, aufgrund
dessen die Teilnehmerinnen oftmals nicht an Maßnahmen/Kursen teilnehmen können.
IQ-Beratung bei der Stadt Köln (z.B. bei der ABH)
Wie kann die IQ-Beratung ausgebaut werden? / Ziel: frühe Beratung zur Anerkennung
von beruflichen & schulischen Qualifizierungen aus dem HKL.
Status quo: IQ-Beratung im IP mit geringen Beratungszahlen und keinem Zugang zur
Dolmetscher-Hotline der BA.
Kontaktaufnahme zu IQ-Netzwerk NRW (Herr Göbels) hat stattgefunden —
grundsätzliche Bereitschaft vorhanden - Kontaktaufnahme zur ABH ist
erfolgt/Rückmeldung steht aus.
Beratung in 2-jährige Ausbildungsberufe
Sofern individuell gewünscht und bei Zweifel, dass zu langer Qualifizierungsprozess
nicht erfolgreich abgeschlossen werden könnte oder abgebrochen wird. Für lange
Einstiegsqualifizierung hohe Bildungsmotivation erforderlich!
Bsp: Verkäufer*in, Fachkraft Gastgewerbe
Arbeitsleben in Deutschland ( Vorschlag aus dem Ehrenamt)
Information über das Arbeitsleben in Deutschland früher starten, um
17)
18)
19)
Grundinformationen zu vermitteln sowie Ausbildungsinteresse und nachhaltige
Arbeitsmarktintegration zu fördern.
Ggf. als Kooperationsprojekt?
- inkl. Betriebsbesichtigungen
(bei IHK möglich — bei HWK leider nicht - könnte Angebot aufgebaut werden?)
‚https://ihk-koeln.de/4069 Firmenbesichtigung.AxCMS
- Infoveranstaltungen in Gemeinschaftsunterkünften
Siehe auch Ausbildungsbotschafter bei den Kammern (läuft Ende 2018 aus —
Fortsetzung?)
Modulares Vorgehen
- keine Komplettpakete, sondern Maßnahmenplanung nach individueller Bedarfslage
- zeitliche Lücken vermeiden!
Analog Wegebau
modularisierte ggf. berufsbegleitende Qualifizierung bestehen
Jobstarter connect (ausgelaufen — war erfolgreich - modular aufgebaute Ausbildung)
Gespräche werden geführt:
40 weist auf die Regionalagentur Region Köln hin (804), die Modularisierung von
Ausbildung auf der Agenda hat. Die Leitung obliegt Frau Steuer.
40/Biko informiert über das Projekt „Ausbildungsbotschafter‘, das die Kammern
etablieren möchten und regt eine Ansprache diesbezüglich an.
Traumatisierung begegnen!
40 % der Asylbewerber*innen leiden unter Posttraumatischer Belastungsstörung (auelle:
Caritas - siehe Link). Eine Integration in der Ausbildungs- Arbeitsmarkt kann hierdurch nur
bedingt erfolgen.
Mitarbeitende der städt. Dienststellen, der BA des Jobcenters, ggf. Willkommenslotsen
sollen verstärkt auf Anzeichen von Traumatisierung/psychische Belastungen bzw.
Erkrankungen sensibilisiert werden, um in entsprechende Hilfesysteme zu verweisen.
Ggf. Kurzschulungen zum Thema?
Behandlung in UAG Gesundheit steht an.
Die Caritas schlägt vor, das Caritas Therapie-Zentrum zur UAG Gesundheit einzuladen.
Link - Infos zum Thema:
http!//caritas.erzbistum-koeln.de/export/sites/caritas/dicv-
koeln/.content/.galleries/downloadsi/zuflucht-finden/unbegleitete-minderjaehrige-und-
fluechtlingsfamilien/trauma-und-flucht/PPP_Traumatisierungen_bei_Fluechtlingen.pdf
Einsatz von Erklärfilmen
Frühe Informationsvermittlung (z.B. in Unterbringungseinrichtungen) zu Themen wie
beispielsweise:
- Verhaltensregeln in der Einrichtung (s. DRK-Film mit Piktogrammen)
- Erstorientierung in Deutschland - s. Filmreihe BAMF:
- Gesundheitliche Versorgung (Filme vorhanden),
- Arbeitsleben in Deutschland (s.o.)
Filmreihe BAMF:
http!//www.bamf.de/DE/Willkommen/Erstorientierung/GrundgesetzFilme/grundgesetzfil
me-node.html;jsessionid=693E420D568600A491BCD60016E10F40.2 cid294
I43XW Sap upayyıy) sne J1apı40j56
10. MAN uayelsa3
" Ajed Zuniapuemurg — uogeUIPA00YSBUNYDNI4 JeIBEY 9/90
yasnejsny
JddIgewjobag upe
wıayınwn
PI332121q
uobew
- (=)
usunwwoy]]3poOW UOP Sne ydLıag
(S dOLl
z UNSISIEUNDBINGIDAO a1
IS
I433W Sap uyayyıy sne J13p10,36
In&yd
| "aua Sunlapuemung — voneulp4ooysBuNmyanI4 Jeusyay 9/0
JoqwaIdas
wi 8sned49WwwWo
| 1a Ueu Syomzıan zusppdwoysyeyjarn
/ vauonesiuehß.Jo
u Be 3 Juawsßeuewasey -JsgdsuaJue1bIW
puıqui3 "s9Pp1a[O.1d Aw yasnejsny
sap Sseydu1ay
8707 3scıeı 879007
we addn.ı6sbunyua]
8Toz SRIW
8Toz !unf
""u9yoßJoN S3.151OM (9 dOL
DLEEEEEREERTET2 : an
an
Die Oberbürgermeisterin \$ Stadt Köln
Büro der Oberbürgermeisterin
OBI6 - Referat Flüchtlingskoordination
Frau Meier
Telefon: (0221) 221 30892
Fax: (0221) 221 27214
E-Mail: Einwanderung_gestalten@stadt-koeln.de
Datum: 22.06.2018
Niederschrift der
3. Sitzung der Lenkungsgruppe des Projektes
— Einwanderung
gestalten NRW
am Mittwoch, den 20.06.2018, 10:00 Uhr - 10:40 Uhr
Rathaus Köln, Spanischer Bau, Raum A215
. Ministerium für Kinder, Familie,
— Einwanderu Ng Flüchtlinge und Integration &
— gestalten NRW des Landes Nordrhein-Westfalen F
gefördert durch das MKFFI NRW
Niederschrift über die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 20.06.2018
Anwesend waren:
Arimond Sabine
Ascani Mario
Jankowski Beatrix
Lätsch Michael
Lohr Sebastian
Oster Hans-Jürgen
Roth Klaus
Schick Sabine
Entschuldigt fehlten:
Jobcenter Köln
Ehrenamt
Amt für Schulentwicklung
Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Agentur für Arbeit Köln
Büro der Oberbürgermeisterin — Flüchtlingskoordination (Projektleiter)
Ehrenamt
Amt für Kinder, Jugend und Familie
LIGA der Wohlfahrtsverbände
Büro der Oberbürgermeisterin — Strategische Steuerung
Dezernat | Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Dezernat Il Finanzen
Herr Oster begrüßt die anwesenden Teilnehmer*innen und verweist auf folgende Tagesord-
nung:
Tagesordnung
1. Sachstand im Projekt und Information zur geplanten Einrichtung eines
Amtes für Integration und Vielfalt
2. Bericht aus der Arbeitsgruppe sowie
Ergebnisse aus den Unterarbeitsgruppen
3. Beschlussfassungen
3.1 Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit
3.2 Dritter Zwischenbericht an das Land NRW
3.3 Vielfaltskompetenz im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“
4. Ausblick zum weiteren Vorgehen
Niederschrift über die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 20.06.2018
1. _Sachstand im Projekt und Information zur geplanten Einrichtung eines
Amtes für Integration und Vielfalt
Zum Einstieg informiert Herr Oster über den Sachstand zu den Planungen eines Amtes für
Integration und Vielfalt. Die Einrichtung eines solchen Amtes werde durch die bisherigen Er-
kenntnisse aus dem Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gestützt.
Er stellt kurz die geplante Struktur des Amtes für Integration und Vielfalt vor (Anlage 1). Der
Vorschlag zur Startaufstellung werde derzeit in einer eigens eingerichteten Projektgruppe be-
handelt. In weiteren Unterarbeitsgruppen würden Schnittstellen, Finanzen etc. bearbeitet. Ziel
sei, der Oberbürgermeisterin bis zum Herbst einen umsetzungsfähigen Vorschlag vorzulegen
und das Beteiligungsverfahren einzuleiten. Gespräche mit einzelnen Verbänden zum Stand
der Planungen seien durchweg positiv verlaufen. Die Information der politischen Gremien
werde durch entsprechende Sachstandsmitteilungen sichergestellt.
Auf Rückfrage von Herrn Ascani erläutert Herr Oster, die in den Bezirksämtern eingerichteten
Stellen zur Stärkung des Ehrenamtes seien bewusst dort angebunden, um die Nähe und Bin-
dung zu den einzelnen Bezirken und deren Ehrenamtsstrukturen zu gewährleisten. Eine Über-
tragung zum geplanten Amt für Integration und Vielfalt sei insofern nicht vorgesehen.
Zum Sachstand im Projekt berichtet Herr Oster, der zweite Zwischenbericht sei dem Land
fristgerecht zugegangen, Rückfragen habe es keine gegeben. Die politischen Gremien seien
im Nachgang entsprechend durch eine Sachstandsmitteilung informiert worden. Darüber hin-
aus habe am 27.02.2018 eine Fachtagung mit politischen Mandatsträgern*innen und Vertre-
tern*innen des Integrationsrates stattgefunden. Die Reaktionen auf dieses Beteiligungsformat
seien sehr positiv gewesen. Die im Rahmen der Fachtagung diskutierten Anregungen und
Hinweise würden derzeit in den zuständigen Unterarbeitsgruppen beraten. Das Ergebnis wer-
de den politischen Gremien mitgeteilt.
Des Weiteren informiert er, anlässlich ihres Besuches am 12.04.2018 habe sich Frau Staats-
sekretärin Güler einen Überblick über das Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ in Köln ver-
schafft. Darüber hinaus habe man den Austausch genutzt, auch allgemeine integrationspoliti-
sche Themen und deren Auswirkungen auf die Kommunen anzusprechen (siehe Anlage 2).
2; Bericht aus der Arbeitsgruppe sowie Ergebnisse aus den Unterarbeitsgruppen
Frau Schliffke berichtet aus der Sitzung der Arbeitsgruppe sowie aus der Arbeit in den Unter-
arbeitsgruppen (Anlage 3). Hervorzuheben sei die anhaltend hohe Teilnahme und Motivation
der Projektbeteiligten sowie das kooperative Miteinander aller internen und externen Akteure.
Sie geht detailliert auf die einzelnen Sachstände der Unterarbeitsgruppen sowie die be-
schlussrelevanten Handlungsempfehlungen zu Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in
Ausbildung und Arbeit ein.
3. Beschlussfassungen
Herr Oster informiert, allen Beschlussempfehlungen sei in der Arbeitsgruppe einvernehmlich
zugestimmt worden.
3.1 Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit
Herr Oster verweist auf die im Vorfeld der Sitzung zugegangen Unterlagen (Anlage 4). Da
kein weiterer Beratungsbedarf besteht, bittet er um Abstimmung.
Beschluss
Die Lenkungsgruppe nimmt die in der UAG Bildung und Arbeit diskutierten Handlungsempfeh-
lungen zur Kenntnis. Ziel ist die Einbringung der Empfehlungen durch die Projektkoordination
in das Kommunale Bündnis für Arbeit am 12.07.2018.
Abstimmungsergebnis
Einstimmig zugestimmt
Niederschrift über die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 20.06.2018
3.2 Dritter Zwischenbericht an das Land NRW
Herr Oster verweist auf den zur Sitzungsvorbereitung versandten Bericht (Anlage 5) und bittet
um Abstimmung.
Beschluss
Die Lenkungsgruppe nimmt den von der Projektkoordination erstellten Zwischenbericht zur
Kenntnis und beauftragt die Projektleitung, den Bericht an die Bezirksregierung Arnsberg wei-
terzuleiten sowie die im Bericht aufgeführten weiteren Schritte zur Projektdurchführung vorzu-
bereiten und umzusetzen.
Abstimmungsergebnis
Einstimmig zugestimmt.
3.3 Vielfaltskompetenz im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“
Einleitend informiert Herr Oster, die Projektkoordination habe nach mehreren Gesprächen mit
verschiedenen Migrantenselbstorganisationen vereinbart, gemeinsam mit diesen sowie der
Punktdienststelle Diversity und der städtischen Personalentwicklung ein Eckpunktepapier zu
erarbeiten, wie sich die Verwaltung im Bereich der Vielfaltskompetenz weiterentwickeln kön-
ne. Dies vor dem Hintergrund, dass für einen Erfolg dieses Projektes nicht nur eine gute orga-
nisatorische Aufstellung wichtig sei sondern auch, mit welcher Haltung die Mitarbeiter*innen
an die bestehenden Aufgaben herangingen.
Auf Bitte von Herrn Roth sagt er zu, das Eckpunktepapier der Lenkungsgruppe nach Fertig-
stellung zur Kenntnis zu geben.
Herr Oster bittet um Abstimmung.
Beschluss
Das Projekt Einwanderung gestalten NRW unterstützt aktiv die Weiterentwicklung der Viel-
faltskompetenz innerhalb der Verwaltung.
Das Referat Flüchtlingskoordination, die Dienststelle Diversity mit dem Kommunalem Integra-
tionszentrum sowie die städtische Personalentwicklung werden beauftragt, die Weiterentwick-
lung der Vielfaltskompetenz unter Einbindung fachkompetenter Externer (zum Beispiel MSO)
zu fördern und hierzu ein Eckpunktepapier zum weiteren Vorgehen zu erarbeiten.
Abstimmungsergebnis
Einstimmig zugestimmt
4. Ausblick zum weiteren Vorgehen
Herr Schwamborn gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen (Anlage 6). Die nächste Sit-
zung der Lenkungsgruppe sei für Ende November/Anfang Dezember vorgesehen.
Er berichtet zudem kurz aus den Weiterbildungen und Austauschtreffen mit den Modellkom-
munen. Die Kommunen seien zwar unterschiedlich aufgestellt, die Problemlagen insbesonde-
re in den Themenfeldern Bildung/Arbeit und Sprache seien jedoch ähnlich.
Im letzten Treffen am 07.05.2018 in Dortmund habe sich die Firma IMAP vorgestellt, die das
Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gemeinsam mit der Unternehmensberatung Kien-
baum evaluieren werde. Fachinterviews mit zahlreichen Projektbeteiligten in Köln seien be-
reits terminiert. Sofern weitergehende Informationen benötigt würden, schlage er vor, IMAP
einen Zugriff auf die TEAM-website „Einwanderung gestalten‘ zu gewähren.
Bedenken hiergegen bestehen seitens der Lenkungsgruppe nicht.
4
Niederschrift über die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe „Einwanderung gestalten“ am 20.06.2018
Herr Schwamborn teilt weiterhin mit, zur Vorstellung einer Zwischenbilanz des Projektes sei
ein Austausch der Kommunen mit Herrn Minister Stamp für den 05.09.2018 angekündigt, nä-
here Information lägen hierzu noch nicht vor.
Herr Oster bedankt sich bei den Teilnehmern*innen und schließt die Sitzung.
Gez. Oster
Anlagenverzeichnis
Anlage 1 (zu TOP 1): Vorschlag Amt für Integration und Vielfalt
Anlage 2 (zu TOP 1): Besuch von Staatssekretärin Serap Güler
Anlage 3 (zu TOP 2): Sachstand aus den Unterarbeitsgruppen
Anlage 4 (zu TOP 3.1): Hürden und Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit
Anlage 5 (zu TOP 3.2): Dritter Zwischenbericht an das Land NRW
Anlage 6 (zu TOP 4): Weiteres Vorgehen
Übersicht über Modellkommunen im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“
LG Am dase 7
I44AW Sap ujayıW sne YapıoyaB
MAN usyelsad ———
Zunispuemug a
| < 21104
(ST 'weye)
aANI
(0Z/zEE "weyo)
uoe1bs4ul
weo]L
uonre4ßbojur
ysıaA1oaqydey
uOoNNeUIPIOONPIO[O.AA
JBwwizsyyeydsag
Yoqıesyayysıyuayo
AnyınysBundlllagag/aYJ2MmZI>N
8 Bunbuugssyun/usuyom
3 ogeyllaL ’uolre1bayur aydıynJag
-SU01JE1BSJUT “uoyeulp.ooy4Y2[o1d
:Auowabeuewpyalo.diiny
Bunpjıg pun
uolJeıbajul
Byasıınyas
uo1Jeulp.Jooy
YSypunsag
-yoe4
(T/roos’wayo)
wın.auoz
-Ssuoneı1634ul
sajeunwwoy
Bunoyuow
pun -ypeg
Ssiman
Ylodusyapumyag
Ss DV-3peIS Bunyejsbunzus
"BunionaJg ayasıbageng
Bunyajsnuy
[a0]
yeylalA pun uone4ßayus ın
VoNeUIPJOYSBUNYONII JeLI2yOy 9/0
(E/Toos "weyo)
11951
(Z/T00S "wayo)
Yılod
-ueyopulyag
(Toos "weye)
ANSIONIA
Aysıanıa
AOqJeual Weg
uszueulg
uoesiueßlo
jeuosiad
Bunyjem4o
3yywvy (T dOL
UNSISISULIEBINALDIO AI
T 91104
LE Amlagee
TJ33W Sap ujayyıyy sne J1ap10J36
f
[I \
Kl
MAN uayels8d —————
ZunIspueMmug
uoeulp1ooysBumgy>n] 2e1ajo% 9/gO
IV sap uajja}sopjayy pun -}sa] 'n
uS4U9ZIoyJUYy nz uoßunueId Jop pueIg aImos
yasne}sneusjegq ulaq uspAnH Pun usyoybusimyas ‘Kunuaisijeißig
"e’n :UOUNWWOY SIp ne uoßuny.ımsny usJop pun
uSWOyFJsUoNe1BaJU] ueulaweß]|e nz yasnejsny
"uassiugaß1g pun usssiuuusy.4g ueysıyuasem uUsp nz yasnejsny
pr pun assıugaßuspgafoad uehLIEySIq Jap vonejuoseid
ai | | "uJoY U! „MAN uoyeJseß Bunsspuemuıg“ pjefoıg sep ssqn Yoılqıaqq
STOZ'FO'TZT we A9IN9 deı4aS UMEP.IYOSJeEIS uon yonsag
(T dOL
UNSISISW.ISBINGLDIO DIA
I43AW SSp upayyıy sne J15Pp10456
N usye}sad
T 21104 Sunsopuemurg mm voreulp4ooysBulnysn]4 Jeisyoy 9/40
„DIIOMZION. 8DIVN ®
„uUswoBeuewase) Bunıynyulg, /DVN ®
„„geyloL, 9 DvNn ®
„BUNJay2IszuaJsıx3, S DyN e
„„OUpUNnssH, P DVNn ®
„UOuyoM, EDVN ®
„eydelds, z9vn ®
„Nagy 8 Bunpig, THvNn ®
MAN uSyeIsaß Bunsspuemuıng“
»POlo.1q wı uaddnıßsyoqueasgun
usp Sne pun (8T07Z'90'Z0) DV op sne ıy>11og
C dOl
|
unagspunsßungiago aid |
1433 Sap upagaıy sne Japıoya6
Z 21l04 MAYN usyelsa3 ——
ZunIspuemuıg —
nD Dvn Any Bunyassquon »
osAleue
-u2]j2JsyPemy>S pun Bunyypenag
swesuiweß ’(yIq) 333%
-SBunJsIo]JsusIq Jap Bunjjsgsieg
Bun.4ayaıs
1la3saB puaynı 3sı 9yn -zueJsixg
uouyoMm
uUSpunJyssneJsny
uausßozagssejue ul BunzjauJaA
"uspeylolsbunuyoy "en
"1184586 puaynı Hyne
sypdeıds
yagıy
%3 Bunpiıg
voneup1ooysBumysn]4 Je12j9Y 9/90
USYISYPWIOPOBPIA 'e'n
sne J42Js Bunpjawyong <=
uoyso4dsagq
IwVva WOP AW USpınMm
uaBunjyajdwasßunjpueH
pun usy>nIsJlepag
"1184s85 puayn. Hyne
uoßunjyajdwasßunjpueH
pun Bungis4yasagq
-SIEPOg ayaıs
"1184s86 puaynı HyNe
“"usddnı46syaq.ae.4syjun uop sne Puejsydes - 7 dOLl
UNSISIEWLISBINGIBGO AIG |
T432W Sap ujayjıy sne J43P10586
€ 81104 MAN uaye]sad
Zunispuemurg —
S4epag ‘Us4npinıJs ‘aßbueßnz
:Spjundlsmyssusway]
8T07’S0'’67Z we HyN 'T
Jagqaßjeisjiaypunsag
"ıpeIs Bunzynn
“uSwilj1ejy.1I UoA zyesulg
"wa4sAsjobay saysıllaypunsab
ul Bueßusgn wnz 9Isım98yI2 eo
USBUNYUEI.I ayasıyaAsd
‘a ul WOISÄssyaypunsag
Jaqn 9ssıuJuusy 'e'n
:SpundomyssuswayL
Bıgewießan ber HyNe
sgeyıo]
yay
-PunsaH9
voreulpIooysBUNyoNI4 Jeıayoy 9/90
sne y9oU JyalSe
D.IOMZION
yuow
-abeuew
-3Sse)
16eI96
8T0z !unf 'TT we
Yey HVvn Jap Bunzys 'Te
“uaddn.ıßsyoq.essyun UOP Sne puelsydes - z dOL
IS
UNSISEWISBINGIAGO al |
— — Einwanderung
— gestalten NRW
OBI6 - Projektkoordination 15.06.2018
Bedarfslücken auf dem Weg in Ausbildung & Arbeit
junge Menschen im Alter von 18-25 Jahren
Als Ergebnis aus der Behandlung in der UAG Bildung & Arbeit werden nachfolgend Bedarfe
dargestellt und Handlungsempfehlungen vorgeschlagen, die nach Abschluss der noch
anstehenden Gespräche (siehe gelbe Markierung) mit BAMF, Agentur für Arbeit Köln (BA)
und Jobcenter im Kommunalen Bündnis für Arbeit am 12.07.2018 thematisiert werden sollen.
Zeitplan:
Wann? Was mit wem? |
10. April
OB/6 mit 323/22
(ABH), VHS, Fachgespräch zum Thema Integrationskurse, Lücken und Bedarfe /
Kommunales Erkenntnisse aus statistischen Auswertungen
Integrationszentrum
und Jobcenter (JC) |
30.04.2018 Termin mit Willkommenslotsen/Starthelfer IHK/HWK
| 24.05.2018 UAG Bildung & Arbeit
05.06.2018 | Gespräch mit BAMF zu Integrationskursen (IK)
Juni 2018 Gespräche mit JC (Herrn Viereck) am 06.06.2018
und BA (Frau Holtz) am 11.06.2018 |
| nach Rückmeldung BAMF => Einbindung Ergebnisse zu
Juni 2018 Integrationskursen in Gesamtdarstellung „Bedarfslücken auf den Weg in
Ausbildung & Arbeit“
Vorstellung der Handlungsempfehlungen und Beschluss zur Einbringung
in Kommunales Bündnis für Arbeit
—
ae ooın - Beschluss der AG Einwanderung gestalten NRW am 07.06.2018
Da - Beschluss der LG Einwanderung gestalten NRW beabsichtigt
am 20.06.2018
Juni 2018 Fachgespräche mit Externen (KAoA, Kausa, u.a.) und ggf. Ergänzungen
der Handlungsempfehlungen
Kommunales Bündnis für Arbeit
12. Juli 2018 Vorstellung v. Handlungsempfehlungen Ausbildung & Arbeit
Bedarfe/Handlungsempfehlungen:
1)
2)
3)
Dauerhafte Etablierung der Willkommenslotsen HWK/IHK!
Aufgaben:
Hilfe bei Besetzung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen, Beratung zu Förder- und
Unterstützungsmöglichkeiten für Betriebe und Flüchtlinge, Hilfe bei
verwaltungstechnischen Angelegenheiten in Behörden und Unterstützung bei
Problemen während der Beschäftigung.
Die Arbeit der Willkommenslotsen ist erfolgreich und sinnvoll. Eine dauerhafte
Etablierung der Funktion wird empfohlen und Richtung Land NRW kommuniziert.
(Vorgabe: 30 Betriebe beraten / 30 Ausbildungsverhältnisse begründet- Zielzahlen
werden erreicht)
Aber, nur 1 Willkommenslotse für - 30.000 Handwerksbetriebe im Bereich der HWK
Köln! Ausbau notwendig? Förderung für WL vom Bund/Land läuft aus!
Hinweise der Willkommenslotsen:
- Integrationskurs-Verlängerung bis B2 würde begrüßt
- unbehandelte Traumatisierung während Ausbildung gefährdet Abschluss,
da z.T. viele Fehlstunden => wird in UAG Gesundheit behandelt
- Nachhilfe in Mathematik und Schreibfertigkeiten notwendig
- Bedarf bei IHK-Berufen — Briefe schreiben im berufl. Kontext
- Abschluss IFK (Internationale Förderklasse) nicht mit Niveau
Hauptschule vergleichbar
- PerJuf-H wird als erfolgreich bewertet (nach Integrationskurs -anschl. BOF
(Berufsorientierung Flüchtlinge) mögl.)
Vorschlag aus der Projekt AG Sitzung 07.06.2018
Den Willkommenslotsen wird seitens der ABH angeboten, einmal pro Woche
Beratungen im Gebäude der ABH durchzuführen.
Nach Beschlussfassung in LG am 20.06.2018 => Frage an HWKI/IHK: Interesse
vorhanden?
Nachhilfe über Bildung und Teilhabe - Lernförderung nutzen!
s. Hinweis Willkommenslotsen
Gilt auch für Berufsschüler*innen im Leistungsbezug AsylbLG und SGB Il
(von 504-BuT- Bildung und Teilhabe bestätigt).
Verstärkte Beratung zur Nutzung der Ausbildungsduldung!
Verbesserung der Bleibeperspektive bei qualifizierter Berufsausbildung in einem
staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.
Die Zahl der Ausbildungsduldungen ist ausbaufähig!
Zahl: derzeit 108
Erlass des Landes zur 3+2-Ausbildungsduldung sorgt für mehr Rechtssicherheit
Bereitschaft der AG noch gering? => hoher bürokratischer Aufwand wegen
Ausbildungsduldung? Wo genau? / Unterstützung durch Kammern in Kooperation mit
AGS der BA?
BA: problematisch, sofern kein Schulabschluss vorhanden und Ausbildungsreife noch
unzureichend.
4)
5)
6)
2)
Schaubild Verfahren zur Ausbildungsduldung:
https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/wp-
content/uploads/2017/11/NUIF Infografik Ausbildungsduldung Upload.pdf
Praktikum im Verbund ?
Maßnahme zur beruflichen Orientierung. Praktikumszeit wird auf mehrere Unternehmen
aufgeteilt.
Z.B. bei städt. Tochtergesellschaften (RheinEnergie AG, KVB, Häfen und Güterverkehr
Köln AG, Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH, KölnBäder GmbH, AWB
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH & Co. KG).
Gespräch mit städt. Ausbildungsleitung am 13.07.2018.
- auch übertragbar auf IHK?
- auch interessant für die Einstiegsqualifizierung plus Sprache?
BA: Ja, wenn Chancen auf Übernahme in Ausbildung.
Ausbau (sofern notwendig) & verstärkte Nutzung von Assistierter Ausbildung (AsA) und
ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)
AsA und abH haben sich als sinnvolle Begleitmaßnahmen bewährt!
Bedarfseinschätzung: BA und Jobcenter:
Es besteht Anpassungsbedarf, insbes. Erhöhung Sprachanteil in vorgeschalteter
Ausbildungsvorbereitungsphase - bspw. ist trotz Abschluss IFK Sprachniveau noch
nicht ausreichend.
(Kommunales Integrationszentrum/Biko weist auf das Bundesprojekt VerA hin, dass Unterstützung leisten kann,
Ausbildungsabbrüche zu verhindern (Ansprechpartnerin Fr. Weyer))
Link Flyer abH und AsA:
https.//con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba013175.pdf
https:/www.arbeitsagentur.de/unternehmen/ausbildungsbetrieb/assistierte-ausbildung-arbeitgeber
Unterstützung nicht nur für Unternehmen sondern auch für Ausbilder*innen?!
Wie können Ausbilder*innen im Bedarfsfall bei der Ausbildung von Geflüchteten
unterstützt werden?
Unterstützung für Unternehmen über AGS der BA oder bspw.
Matchpoint der TAS bereits vorhanden (Zielgruppe: Klein- und Kleinstunternehmen bis
max. 49 Mitarbeiter*Innen in Köln, die noch nicht, bzw. lange nicht mehr ausgebildet
haben).
40 regt eine Kontaktaufnahme zu KAoA an. Rückmeldung zur Terminanfrage steht aus.
Die Zusammenarbeit von Willkommenslotsen und dem AGS der BA wir empfohlen!
Link: Informationen für Arbeitgeber der BA
https:/Iwww3.arbeitsagentur.de/web/wem/ide/groups/public/documents/webdateilmdaw/
micz/-edisp/I16019022dstbai771709.ndf
Mehr Maßnahmen innerhalb von Betrieben?
Deckt den Wunsch der Menschen nach zügiger Aufnahme von Arbeit.
8)
9)
10)
11)
12)
Bsp. Einstiegsqualifizierung (EQ) plus Sprache - Start Herbst 2018
Das Kommunale Integrationszentrum empfiehlt eine Kontaktaufnahme zu Frau Patelkos
von der KAUSA Servicestelle. Termin findet am 18.06.2018 statt.
Stärkere Begleitung und Unterstützung z.B. durch Weiterbildungsangebote -Während
einer beruflichen Tätigkeit auch außerhalb von Ausbildung - z.B. Weiterqualifizierung
bei Ausübung einer Helfertätigkeit.
Motivation und Unterstützung durch Arbeitgeber erwünscht!
BA: Deufö in Teilzeit wäre hilfreich! (Handlungsempfehlung wurde von
Projektkoordination bereits an BAMF übermittelt)
SGB Ill-Maßnahmen (bspw. betriebliche Umschulung, Wegebau) könnten hier greifen.
Teilqualifizierung
(bspw. Kölner Bildungsmodell), für ausgewählte Kundengruppen sinnvoll -nur für Ü25
(über 25-Jährige)? (1. Priorität bleibt Einstieg in Ausbildung!)
Aufbau Teilqualifizierung wird vom Jobcenter angestrebt.
Beratung in Richtung Selbständigkeit im fortgeschrittenen Integrationsprozess
Einstiegsgeld - eine Subvention zur selbstständigen Existenzgründung für Arbeitssuchende. Laut
Ergebnissen der Studie von Wolff et al. (2016) profitieren vor allem ausländische Subventionsempfänger.
Sie zeigen langfristig geringeren Sozialhilfebezug und geringere Arbeitslosigkeit als die Vergleichsgruppe.
ActNow?
27 % der Geflüchteten, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland kamen, führten
vorher in ihrer Heimat ein eigenes Unternehmen.
Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland wird von Menschen mit
Migrationshintergrund gegründet.
Aber, hohe Hürden bei Aufnahme einer Selbständigkeit! Mit Blick auf die Projekt-
Zielgruppe - nicht gut für U 25-Kunden geeignet - hier 1. Priorität Beratung in
Ausbildung! Aufnahme einer Selbständigkeit sinnvoller im fortgeschritten
Integrationsprozess!
“Early Intervention” - ausgelaufen / in Integration Point übergegangen!
Talentscouts in Unterkünften - das Aufsuchen der Menschen wurde positiv bewertet —
aber (früher) Einstieg in den Arbeitsmarkt dennoch unzureichend — erzeugt Unruhe in
Unterkünften (‚nur die Qualifizierten werden angesprochen und in Arbeit vermittelt“)
Brauchen wir einen neuen, anderen „frühen“ Ansatz?
Sinnvoll ist verstärkte Werbung/Zuweisung zum Integration Point durch städt.
Dienststellen, Ehrenamt, Träger!
Nutzung AZR durch AZR-Schreibberechtigte zur Vorabinfo bzgl. vorhandener
Qualifikationen, um Anerkennungsverfahren/Integrationsprozesses frühzeitig
anzustoßen.
Das BAMF wurde gebeten zu prüfen, ob eine Erfassung in AZR bereits bei Aufnahme
des Asylantrages erfolgen könnte. Rückmeldung steht aus.
Erhebung von im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen bereits im
Asylantragsverfahren durch das BAMF!
Gespräch mit BAMF hat stattgefunden — Rückmeldung steht aus.
Datenaustausch zwischen Bund und BA findet statt- zT auch Richtung Jobcenter —
aber nicht Richtung Kommune.
13) Mehr Angebote für Frauen
Wie können die niedrigen Erwerbsquoten von Frauen verbessert werden?
BAMF:
85 Prozent der geflüchteten Frauen streben laut SOEP-Studie eine Erwerbsarbeit an!
41% der Integrationskurs(IK)-Teilnehmenden sind Frauen (BAMF-Statistik). Frauen
erzielen in den IK gute Abschlussergebnisse.
BA: Maßnahme für Frauen - Perf-W ist ausgelaufen, „JC-Maßnahme work first für
Frauen“, JobBörse Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V., speziell für Frauen und
Migrantinnen - Jobcenter und BAMF haben Handlungsbedarf erkannt.
Aufbau von zielgerichteten Angeboten wird empfohlen!
Vorhandene Angebote für Frauen werden in der Ehrenamtsveranstaltung des
Jobcenters Anfang Juli vorgestellt.
Die Caritas weist auf das Problem der mangelnden Möglichkeiten für Kinderbetreuung
hin, aufgrund dessen die Teilnehmerinnen oftmals nicht an Maßnahmen/Kursen
teilnehmen können. Lösungsansätze?
Problematisch auch bei Teilnahme an Integrationskursen (Hinweis an BAMF bereits
erfolgt - Rückmeldung steht aus).
14) 1Q-Beratung bei der Stadt Köln (z.B. bei der ABH)
Wie kann die IQ-Beratung ausgebaut werden? / Ziel: frühe Beratung zur Anerkennung
von beruflichen & schulischen Qualifizierungen aus dem HKL.
Status quo: IQ-Beratung im IP mit geringen Beratungszahlen und keinem Zugang zur
Dolmetscher-Hotline der BA.
Kontaktaufnahme zu IQ-Netzwerk NRW (Herr Göbels) hat stattgefunden —
grundsätzliche Bereitschaft vorhanden — Kontaktaufnahme zur ABH ist
erfolgt/Rückmeldung steht aus.
15) Beratung in 2-jährige Ausbildungsberufe
Sofern individuell gewünscht und bei Zweifel, dass zu langer Qualifizierungsprozess
nicht erfolgreich abgeschlossen werden könnte oder abgebrochen wird. Für lange
Einstiegsqualifizierung hohe Bildungsmotivation erforderlich!
Bsp: Verkäufer*in, Fachkraft Gastgewerbe
16) Arbeitsleben in Deutschland (Vorschlag aus dem Ehrenamt)
Information über das Arbeitsleben in Deutschland früher (bestenfalls noch vor SGB Il-
Bezug) starten, um Grundinformationen zu vermitteln sowie Ausbildungsinteresse und
nachhaltige Arbeitsmarktintegration zu fördern.
Kernkompetenz BA und Jobcenter — derzeit dort nur innerhalb von
Beratungsgesprächen - Zeit nicht ausreichende für weitergehende
Informationsvermittlung.
Ggf. als Kooperationsprojekt? BA/JC/IHK/HWK?
Berufsorientierungsmaßnahme?
Ausbildungsbotschafter bei den Kammern (läuft Ende 2018 aus — Fortsetzung?
Rückmeldung steht aus/ siehe auch Projekt Einstieg / Einstiegslotsen Phoenix über
Jobcenter - für SGB Il-Kunden über Vermittlungsgutschein (AVGS).
Laut Jobcenter gute Maßnahme - verstärkt auch Möglichkeiten für SGB III - Kunden
nutzen (Arbeitserlaubnis und Zustimmung ABH erforderlich)
- Infoveranstaltungen z. Bsp. in großen Einrichtungen (Jobcenter, städt. Unterkünfte?)
- zzgl. Betriebsbesichtigungen oder „Lange Nacht der Technik“ der BA
(bei IHK möglich — bei HWK leider nicht — könnte Angebot aufgebaut werden?)
https://ihk-koeln.de/4069 Firmenbesichtigung. AxCMS
Link zu Phoenix (s.o.):
https://phoenix-cologne.comieinstieg. html
17) Modulares Vorgehen
- keine Komplettpakete, sondern Maßnahmenplanung nach individueller Bedarfslage
- zeitliche Lücken vermeiden!
Analog Wegebau
modularisierte ggf. berufsbegleitende Qualifizierung bestehen
Jobstarter connect (ausgelaufen — war erfolgreich - modular aufgebaute Ausbildung)
Gespräche werden geführt:
40 weist auf die Regionalagentur Region Köln hin (804), die Modularisierung von
Ausbildung auf der Agenda hat. Die Leitung obliegt Frau Steuer.
40/Biko informiert über das Projekt „Ausbildungsbotschafter", das die Kammern
etablieren möchten und regt eine Ansprache diesbezüglich an.
18) Traumatisierung begegnen!
40 % der Asylbewerber*innen leiden unter Posttraumatischer Belastungsstörung (Quelle:
Caritas - siehe Link). Eine Integration in der Ausbildungs- Arbeitsmarkt kann hierdurch nur
bedingt oder eingeschränkt erfolgen.
Mitarbeitende der städt. Dienststellen, der BA des Jobcenters, ggf. Willkommenslotsen
sollen verstärkt auf Anzeichen von Traumatisierung/psychische Belastungen bzw.
Erkrankungen sensibilisiert werden, um in entsprechende Hilfesysteme zu verweisen.
Gaf. Kurzschulungen zum Thema?
Behandlung in UAG Gesundheit steht an.
Caritas Therapie-Zentrum wird zur UAG Gesundheit eingeladen.
Link - Infos zum Thema:
http://caritas.erzbistum-koeln.de/export/sites/caritas/dicv-
koeln/.content/.galleries/downloads/zuflucht-finden/unbegleitete-minderjaehrige-und-
fluechtlingsfamilien/trauma-und-fluchl/PPP_Traumatisierungen_bei_Fluechtlingen.pdf
Mitarbeiter*innen des Integration Point und des SGB Ill-Bereiches der BA erhalten eine
Schulung „Umgang der Mitarbeiter*innen mit dem Thema Traumatisierung“
Die Projektkoordination erbittet Rückmeldung nach erfolgter Schulung!
Apps für Geflüchtete zum Thema:
https: //www. ueberleben.org/neuigkeiten/aktuelles/app-launch_201 80411/
19) Einsatz von Erklärfilmen
Frühe Informationsvermittlung (z.B. in Unterbringungseinrichtungen) zu Themen wie
beispielsweise:
- Verhaltensregeln in der Einrichtung (s. DRK-Film mit Piktogrammen)
- Erstorientierung in Deutschland - s. Filmreihe BAMF:
- Gesundheitliche Versorgung (Filme vorhanden),
- Arbeitsleben in Deutschland (s.o.)
Filmreihe BAMF:
http://www. bamf.de/DE/Willkommen/Erstorientierung/GrundaesetzF. ilme/grundgesetzfil
me-node.htmi:jsessionid=693E420D568600A491BCD60016E10F40.2 cid294
1439W sap ujayıy sne J1ap10J36
T 91[04 MAN USye]sa8
gunIspuemuNg
LOReUIPAOOYSBUNYONI4 JEI2YEY 9/90
Anlage &
JaqweIdas
wı 9sned19WIWIOS
Zap FB OY.9MZION
„aluaın Bupsnilod 3 wawsßeuewase) Zusgsdwoyszegjan
. ""sapfafO.d / uauoNgesiueßuo
sap Sseydu1ay -Isqjasusjueubiy
yw yIsneJsny
8T0OZ I5949H
8Toz HIN ge
8sLoz !unf
""UDy>B.JoA SO.A9NDM (F dOL
|
UNSISIEW.ISBINGIBIO a |
|
I439W Sap ujaygıy sne J13p10J36
EJIfe) MAN uayejsa3
«aı0a ZunIspuemug a VoNNeUPIOONSBUNNYSNI I J219J9U 9/90
addı7 'sıy
y>sneJsny
Jebıgewjoßoy ec
uobew
-10q
PI3J2J21q
useunwwoy]|3PpoOW UP Sne JydL1ag
(7 dOL
|
uUNasBWuıBBingIagg alg |
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2643/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 20.08.2018
- Erstellt
- 09.08.2018 07:56