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Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Wohnungs- und Obdachlosigkeit im Stadtbezirk Köln-Mülheim – Situation der Betroffenen verbessern und Lehren für den nächsten Winter ziehen

Antrag auf eine Aktuelle Stunde nach § 5 AN/0203/2026 vom 28.01.2026

Stand: Am 02.02.2026 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.

Dokumente

  • Antrag Aktuelle Stunde 02.02.2026 Wohnungsund Obdachlosigkeit im Bezirk Mülheim

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    Bezirksrathaus Köln-Mülheim Wiener Platz 2A Die Linke Fraktion in der BV Köln-Mülheim 51065 Köln Köln, den 26.01.2026 Herrn Bezirksbürgermeister Stadtbezirk Mülheim Vincent Morawietz Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Antrag gem. § 5 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln Die Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim beantragt gemäß § 5 der GO des Rates und der Bezirksvertretungen eine Aktuelle Stunde und bittet um Anwesenheit der Verwaltung (Amt für Wohnungswesen, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren) zum Thema: Wohnungs- und Obdachlosigkeit im Stadtbezirk Köln-Mülheim – Situation der Betroffenen verbessern und Lehren für den nächsten Winter ziehen Anlass für diesen Antrag ist die Zuspitzung des Themas Wohnungs-und Obdachlosigkeit durch die zurückliegenden Winterwochen. Diese haben deutlich gemacht, dass es sich hierbei um ein gravierendes soziales Problem in der Stadt Köln und auch im Stadtbezirk Mülheim handelt. Für viele Betroffene bedeutet das Leben ohne gesicherten Wohnraum eine akute Gefährdung von Gesundheit und Leben. Auch wenn der Winter nun abklingt, ist es notwendig, eine ehrliche und sachliche Rückschau vorzunehmen, um Schlussfolgerungen (nicht nur) für den nächsten Winter zu ziehen. Ziel muss es sein, bestehende Hilfsstrukturen kritisch zu überprüfen, Defizite zu erkennen und zu benennen und rechtzeitig Verbesserungen anzustoßen. Ein Einsatz des Ordnungsamts am Wiener Platz am 26.11.2025 erfolgte nach Angaben des Ordnungsamtes aufgrund von Beschwerden von Anwohnenden. Wenn Bürger*innen sich im Alltag im Umfeld des Wiener Platzes unwohl oder unsicher fühlen, ist dies ernst zu nehmen. Zugleich ist festzuhalten, dass ordnungsrechtliche Maßnahmen keine nachhaltige Lösung darstellen und nur in Verknüpfung mit niedrigschwelligen Hilfsangeboten sowie langfristigen Strategien zur Vermeidung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit wirsam sind. Die Notwendigkeit nachhaltiger Maßnahmen wird durch die angespannte Lage auf dem Kölner Wohnungsmarkt nur dringlicher. Hinzu kommt, dass jüngst beschlossene Verschärfungen in der Grundsicherung die Situation besonders vulnerabler Menschen weiter verschlechtern könnten. Um Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und Maßnahmen auf Bezirksebene zur Verbesserung der Situation zu erarbeiten, ist ein nüchterner und umfassender Überblick über die Situation erforderlich. Insbesondere die Zahl der Betroffenen, bestehende Schätzungen und deren Entwicklung in den vergangenen Jahren müssen thematisiert werden. Ebenso sollen die im Bezirk vorhandenen Hilfs - und Unterstützungsangebote – etwa Notunterkünfte, Tagesaufenthalte, Beratungsstellen und Streetwork etc. – dargestellt und hinsichtlich ihrer Auslastung, insbesondere in den Wintermonaten, bewertet werden. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, ob und in welchem Umfang Hilfesuchende abgewiesen werden mussten, weil Kapazitäten erschöpft waren. Zudem sollte geprüft und diskutiert werden, inwiefern die Bereitstellung und Vermietung aktuell leerstehender Wohnhäuser oder Wohnungen stärker vorangetrieben werden kann, um zusätzliche günstige Wohnperspektiven zu schaffen. Nur wenn wir Transparenz über die Situation im Stadtbezirk Köln-Mülheim herstellen und bestehende Strukturen kritisch beleuchten, können wir Impulse für eine sozial verantwortliche und vorausschauende Politik setzen, damit Stadt und Bezirk künftig besser auf die Herausforderungen von Wohnungs- und Obdachlosigkeit vorbereitet sind bzw. damit umgehen können. Mit freundlichen Grüßen, Beate Hane-Knoll Leonie Hoh Fraktionsvorsitzende stellvertretende Fraktionsvorsitzende Die Linke Die Linke Hasan Celebi Geschäftsführer Die Linke

Beratungsverlauf

  1. 02.02.2026

    Bezirksvertretung 9 (Mülheim)

    Entscheidung.

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